1919 / 8 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 10 Jan 1919 18:00:01 GMT) scan diff

Warzen. .1“ [6 932]

Fuf dem die Firma G. A. Sceün in Wurzen betreffenden Blatte 68 des biesi,en Handelesegisters ist heute ein⸗ getazen worden, kaß der Ingenieut Adolf Friebrich Schan in Wurzen als Gesellschafter in das Handelsgeschäft ein⸗ getreten ist, daß die dadurch dembadete Gesellschaft am 30. Desember 1913 er. richtet worden und die Prokura des Gr⸗ nannten erlosch n ist.

Wurzen, den 4. Januor 1919.

Das Amteg rict.

Zwicekan, Sueuksen. [60933] Auf Blatt 2203 dez Handelsregisters ist heute die Füuma Fuchs & Co. in Zwirkan sowie weiter eingetragen worden: wesellschafter sind die Kaufleute Mendel Fuchs und Moses Jmmerglöc. Die Ge⸗ sellschaft ist am 1. Januar 1919 errichtet worden.“ Angegebe er Geschäftszweig: Hardel mit neuen und alten Möbeln, Uhren und Altwaren. Zwicksu, den 3. Januar 1919. Das Amtegericht. 8 ZIrickau, Sachseu. [60934] Auf Blatt 2045 des Handelsreatsters, die Zwickauen Spitzenweberei G. m. b. v. in Zwickau betr., ist heute einge⸗ tragen worden: Zum Geschäftsführer ist hestellt der Kaufmann Kurt Hempel in Zw’'Gau. Zwickau, den 4. Jannar 19191. Das Amtzsgericht.

Zauickan, Kachsen. [60935]

Auf Blatt 2201 des Handelsregisters ist beute die Firma Ernst Wagner in Zwickau und als ihr Inhaber der Kauf⸗ mann Paul Ernst Wagner daselbst ein⸗ getragen worten.

Angegebener Geschaftszweig: Eisen⸗ handlung, Handil mit Haus⸗ und Küchen⸗ geräten sowte Baoklempnerei. .

Zwickau, deu 6. Januar 1919. 18

Daz Amtzgericht. b Zwönltn. 16093⁸)]

Auf Blatt 113 (176) des birtsizen Haadeléregisters, vie Firma Preßspan⸗ Papperfabhrik Zwhnitz, Oakar Koch. in Zwöaig beir., ist heute ein⸗ getragen wornen: Prokara ist erteilt dem Zuchhalter Pall Hermann Deser in

Amtegericht Zwönitz, den 31. DPezember 1918.

7) Genossenschafts⸗

register.

Sischhbausen. [60979] Schewmerscher Darlehnskassenver⸗

ein r. G. m. u. H. An Stelle des

verstorbenen Konradi Ullrich ist Heinrich

Kersten in Schemmern in den Vorstand

gewählt.

Bischhaufen, den 4. Januar 1919. Das Amtsgericht.

Rochum. [60980]

Eintragung ign das Penossenschafts⸗

register des Amtégerichts zu Bocham am 3 Jaauar 1919:

Bel dem Kunsumvevein Wohlfahrt ziu Bochtm: Otto Vollmar und Heinrich Lückel sind aus dem Vorstande ausge⸗ schieden und en ihre Stelle sind die Ge⸗ schäftsführer Gustav Friedrich zu Barop und Ernst Markus zu Dorkmund zu Vor⸗ standsmitgliedern bestellt worden. Esseom, KMuhr.

In das Genossenschaftsreaister ist unter Nr. 83 am 23. Dezember 1918 eingetragen gemäß Satzung vom 22. November 1918 die Genossenschaft unter der Firma: VBauhtte Essen Eingetragene Pe⸗ mossenschaft mit beschränkter Heft⸗ pflicht Esseu. Gegenstand des Unter⸗ nehmens bilden: 1) Die Vermittelung und gemeinsame Uebernahme von Liefe⸗ rungen und Arbeiten, ihre Verteilung auf gerignete Betriebe der Mitglieder und die Sicherung ihrer ordnungsmäßigen Ausführung. 2) Die Unterstützung der Mätglieber beim Materialeinkauf und kei der Verbesserung ihrer technischen Be⸗ ertebseinrichtungen. 3) Die Unteistützung der Mitglieder bei Angeboten und Ueber⸗ nahme von Lieferungen sowie bei der Düses säss der letzteren in einer guten Qualität. :) Die Eelangung ange⸗ meissener Preife, die Durchführung der allgemeinen und besonberen Bedingungen für die Ausführung und das Ausmaß von Erd., Maurer⸗ und Zimmerarbeiten nach den Beschlüssen der Westdeutschen Bau⸗ hütt⸗-. 5) Regelung von Baustreitig⸗ keiten der Mitglieder, Unterstötzung der Mitglieder bei der Aufftellung von Bau⸗ rechnungen. Die Haftsumme beträgt 500 ℳ. Die böchste Zahl der Gesckäfls⸗ anteile betränt zehrn. Vorstandsmitolleder sind: Architekt Fritz Berchem, Essen, Baunnternehmer Fritz Diehl, Essen. Schriftliche Erklärurgen des Vorstands werden in der Weise gezeichnet, daß die Zeichnenden dem Namen der Banhütte ihre Uoterschrift hinzufügen. Zur Abgabe einer die Bauhütte bindenden Erklärung ist die Mitwirkung von 2 Vorftandsmitaliedern ecforderlich und ausreichend. Die von ver Genossenschaft ausgehenden Bekannt⸗ machungen erfolgen in der Wesideutschen Bauzeitung zu Crefelb unter dem Namen der Bauhütte, dem die Unterschriften von zwei Vorstandemitgliedern ader, wenn die Pekanntmachung vom Aussichtsrat

erlossen ist, die U terscheist des Vor⸗ siterden des Aufs Ktorath heizusügen ist Weiten wud v zeffenilcht: Die Etusicht ver viste der Geausssta ist während der Dienststunden des Werichts jedem gestattet. Bmisaeicht Effen.

Frankfart, Oaecr. [6110¹])

In unser Genossenschaftsregister Nr. 31 Wousumvinein für Frankfurt a Oder unrd Umgegend eingetragene Geussseuschat mit bescheünkter Haft⸗ pflicht in Fraukfurt a. D. ist einge⸗ tragen:

In der Generalv rsammlung vom 1. No⸗ vember 1918 ist § 41 des Statnts ah⸗ geändert worden. Der Geschäftsanteil ist von 30 auf 50 erböht.

Frankfurt a. O., den 2. Januar 1919.

Das Amtsgericht.

Gonthin. [61102]

In unser Genossenschaftsregister ist bei der Genossenschaft Mühlenvereini⸗ gung des Kreises Jerichow II, ein⸗ . GWeupsfeaschaft mit be⸗ chränkter Haftpflicht in Genthin am 2. Januar 1919 eingetragen worden:

Müblenbesitzer Wilhelm Bleiß ist aus dem Vorstande ausgeschirden und an seine Stelle Mühlenbesitzer Ernst Schäfer in Allenplathow getreten. b

Dasd Amtsgericht Genthin.

Glatz. [61104]

Im Genossenschafter’gister ist bei Nummer 14: Spar⸗ und Darlehnskasse, ringetrvagene Feuossenschaft mit un⸗ heschrünkter Hafipflicht Eisersdorf heute etngetragen worden: Fräulein Martha Jisckke in Eisersdorf ist an Stelle des Franz Heimann in den Vorstand gewählt. Florsan Klose ist aus dem Vorstande aus⸗ geschleden.

61103] Im Genossenschaftsreglfter 8 bei Nummer 37 Elektrleitätsgenossen⸗ schaft Möhlten am 2. Januar 1919 eingetragen worden, daß der Bauerguts⸗ besitzer Robert Michalte in Schweni an Stelle des Orkonomserats Hermann Faul⸗ hober in Möhlten in den Vorstand ge⸗ wählt ist.

Amtsgericht Glatz.

Mabelschwerdt. [61105]

In unse em Genossenschaftsregister ist heute unter Nr. 17 bei der Fenossenschaft Spac⸗ und Darlehnskasse, e. 6G. m n. H. in Gbersêdorf folgendes ein⸗ grteagen worden:

Der Lehrer Josef Füßel ist aus dem Vorstarde ausgeschleden und an seine Stelle der Landwirt Franz Beschorver in Ebersvorf als Rendaut in den Vorstand gewählt worden.

Habeischwerdt, den 3. Januar 1919.

Amisgerlcht.

Hamburg. Eirtragungen 161023] in bas Geunofsenschaftsregister. 1919. Janzar 6. „Hansn⸗Drogenhaub“ Einkaufs⸗ verrinigung der Prozzeuhändler Eiugetragene Genossenschaft mit beschräunkter Haftpflicht. Die Ver⸗ tretungsbefugnis des zum Stellpertreter des Vorstandsmitglieds Node bestellten

E. E. H. Förster inl beendigt. Liefernngsgesossenschaft ver Wagen⸗ batten, Eiellmacher uud Schmiede zu Hamhurg, eingetragene Ge⸗ nnssenschaft mit beschränkter Haft⸗ pflicht. Die Vertretungsbefugnis des zum Stellvertreter des No standmtt⸗ glieds Pierstorff bestellten G. H. 2. Gropp ist beendigt. Amtsgericht in Hamburg. Adteilung für das Haudestregister.

Hirschberg, Sehles. [60981]

Im Genossenschaftsregister Nr. 35 wurve heute bel dem Nruen Cousum⸗ Verein für Hirschberg Schles. u. Uagegend elngetraerne Geonysseu⸗ schaft mit beschränkter Hastpflicht ein⸗ getragen:

Die Bekanntmachungen erfolgen jetzt nur im Boten aus dem Riesengeblirze.

Hirschberg, den 2. Jaanuar 1919.

Glatz.

Itzehoe. [60982]

In das Genossenschafisregister ist bei Nr. 7 Konsumverein für Itzehoe und Um⸗ sgegend e. G. m. b. H. in Itzehor eingetragen:

Die MNertretungsbefugnls des Cari F. Mps in Itzehre ist erloschen.

Itzthoe, den 28. Dezember 1918.

Das Amtsgericht. Abt. 1V.

Lebaech. [81108] In das hiesige Gensssenschaftsregtster wurde heute bet dem Schwar zen holzer Spar⸗ und Parlrehenskassenverein e. G. m. . H. in Schwarzenholz unter Nr. 46 folgendes eingetragen:

Dier Bergmamm Jakob Puhl in Schwarzenholz ist aus dem Vorstonde ausgeschieren. An seiner Stelle ist der Beremann Johann Weiß⸗Kiein zu Schwarzenholz in den Vorstand ein⸗ getreten.

Lebach, den 19. November 1918.

Das Amtsgernht.

Lissa, In. Posen. 160940]

Im Genoßenschaftsregister ist bei der Firma Vorschußverein eingetragene Gerossenschaft mit unbeschräukter Hastpflicht in Lissa 1. P. eingetrogen worden, daß Roberr Greosser aus dem Vorstande ausgeschteden und seine Ver⸗ tretungsbefnanis erloschen is.

Lissa i. P., den 14. Deyember 1918.

Das Amtsgericht.

Lähhzceke. [60882] 8 user Genossenschaftsregister ist bet unter Ne. 22 ec'ngetragenen Als⸗ wrder Thar⸗ und Darlehnskassen ver⸗ cin g. B. m. u. H. zu Alswrde heute eing⸗tragen:

Der Kolon Starke, Nr. 27 Alswebe, ist versto ben, an seine Stelle ist der Kolon WUhlm Winkelmamnn, Nr. 20 Fiestel, in den Varstand eingetreter.

Lübbecke, den 30. Dezember 1918.

Das Amtegrricht. Heldorr. [60983]

In unser Geuosseuschaftsregister ist bei der Tpar⸗ und Darlehnskasse TLüder⸗ hastedt, e. G. m. n. H., am 22, No⸗ vember 1918 eirgetragen worden:

Wilhelm Staben ist altz dem Vorstand ausgeschieden.

Melborf, den 22. November 1918.

Amtsgericht. Abt. 2.

——

MNemmingen. [61108] Genosenschaftéregistereintrag. Vorstandsär derungen.

1) Larbener Spar⸗ u. Parlehens⸗ kassenverein e. G. m. u. H. üs Leuben. Ausgeschieden Tohannes Gähle, Johannes Baumer Tobies Cä'bl“⸗, Geora Dexle und Georg W. ssemann, nengewählt Johannes srästle und Johanncs Stetter, beide Lind⸗ wiete in Lauben.

2) Molkereigeussseuschaft FPttrin⸗ gen I r. G. m. u. H. in Ettringen. Ausgeschieden Ludwig Miller und Johann Doll, neugewählt Jesef Lang, Bäcker⸗ meister, und Mois Kornes, Landwirt, beide in Ettringen.

3) Darl⸗zenskassenverein Deuk⸗ lingen, e. G. m u. H. in Desllingen. Ausgeschiteden Benedikt Ortlieb, neugewählt Roman Höfler, Landwirt in Dentl'ngen.

Memmingev, den 7. Januar 1919.

Neugtadt a. IeMbenberge. [61029]

In das hiesige Gerossenschaftsregister ist unter Nr. 9 zu der Genossenschaft Haushaltszverein Wunstorf e. G. m. b. H. heute folgendes eingetragen:

Der Arbeiter Heinrich Bock ist ver⸗ storben und an seine Stelle der Feuer⸗ mann August Vonhoff getreten.

Neustadt a. Rbge., den 30. Dezember

1918. Das Amtsgericht.

Neustadt, Westpr. [60883] In unser Genossenschaftsreglster ist bei der unter Nr. 13 eingetragenen Genossern⸗ schaft Sauk Kaszubski, Gingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht in Neustadt Westpreußen, eingetragen, daß Dr. Jan Lackt, in Neu⸗ stadt Westpreußen an Stelle des Be⸗ suslaw Bakowskt in den Vonstand ge⸗ wählt ist. Amtsgericht Neustadt Wpr., den 7. Januar 1919.

Snalfeld, Gaale. [61110] In unser Genossenschaftsregifte ist urter Nr. 7 bet der Dampfmolkerei Kranichfeld, e. Gü. m. n. H. in Krauschfeld eingetragen worden: Landwirt Kal Gottschalg in Groß⸗ hetlstedt ist aus dem Vorstande aus⸗ geschieden und an seiner Stelle der Land⸗ wirt Artur Krieger in Großbettstedt in den Vorstand gewähft. Saalseld (Paal⸗), den 6. Januar 1919. Amtsgericht. Abteilung 4.

———

Schirgiswalde. [60884]

Auf Blatt 5 des Genossenschaftsregisters, den Konsumverein Croßan und Um⸗ gesend, eingetragene Genossenschaft mit brschrüntter Hafepflicht in Crsstan, betreffend, ist heute eingetragen worden:

1) Ernst Heinrich Born ttt nicht mehr Mitglied des Vorstands,

2) der Klempner Ernst Eustav Pallmer in Erostau ist zum Mitgliede des Vor⸗ stands bestellt,

3) das Statut ist abgeändert, u. g. ist die Haftsumme eines jeden Genossen auf 30 festgesetzt worden.

Schirgiswalde, den 3. Januar 1919.

Das Imtsgericht.

Stendal. [61030]

In unser Genossenschaftsregister ist bei Nr. 45, betreffend den Beamten⸗Spar⸗ und Beuverein Stendal. eingetraczene Genossenschaft mit beschränkter Haßt⸗ pflicht, eingetragen: Der Mittelschullebrer Karl Marx ist aus dem Vorstand ausge⸗ schieden, an seine Stelle ist der Lebrer Wihp Lichtenberg in Stendal zum Vor⸗ standsmitglied bestellt.

Steudal, den 7. Januar 1919.

Das Amtsgericht. Trier. [60885]

In das Genossenschaftsregister wurde beute bei der Firma Holzbearbeitungs⸗ Kgeunossenschaft für Trier, eingetragene ZBenofseuschaßt mit beschräurter Paßt⸗ 1 in Trier Nr. 108 ein⸗ getragen:

An Stelle des aus dem Vorstande aus⸗ geschiedenen Philipp Hofscheuer ist in der Sitzung der Generalversammlung vom 22. Juli d. J. der Schreinermeister Jo⸗ bann Mendgen in Trier ais Vorstonds⸗ mitglied und Vorsitzender gewählt worden.

Trietr. den 28. Dezember 1918.

Das Amtsgericht. Abt. 7.

Wandshek. [60941]

In des Genessenschafts egister ist bei Nr. 19 Betriebs⸗Genussenschaft für das Schuhmacher⸗Wewerhe aubs⸗ ber einqetr. Gerpssenschaft mit beschr. Haftpflicht zu Wandsbek am 23. De⸗ lember 1918 folgendes emgetragen:

Durch Beschluß der Generalversammlung nom 4. Detzember 1918 ist die Gtnossen⸗ schaft cufgeost.

Zu Liqui atoren sind ernaurt: 1) der Schahmachermelster Johann Opprmann in Wankébek, Kampstraße 59,

Schuhmechermeister Gustav Kröplin init heute,

Wandsbek, Feldstraß’ 9. Wand sbe, den 29. Dezember 1918. Das Amtsgericht.

Weber.

ZRönitz. [60886]

Auf Slait 4 des hiesigen Genossen⸗ schaftorrgisters, betreffend die Konsum⸗, Produktiv, Epar⸗ und Baugen ossen⸗ schast für Thalhreim und Umgegend, eingetragene Wenoffenschaft mit be⸗ schränkter Hastpflicht, in Thalheim, ist heute eingetragen worden: Die Ge⸗ nossenschaft hat am 28. April 1918 ein neues, daz alte Statut vielfach abänderndes und es neu fassendes Statut angenommen. Die Firma lautet künstig: Konfum⸗ und STpargeuoffenscheft süle das Zwönitz⸗ tal und Umgegend, eingetragene Pe⸗ wossenschaft mit beschrünkter Faft⸗ pflicht. Oeffentliche Bekanntmachungen der Genossenschaft erfolgen in der in Chemnitz erscheinenden „Volksstimme“ und falls die Bekaantmachungen in diesem Blatte unmöglich werden sollten, im Deutschen Reichsarzeiger. Das Geschäfts⸗ irhr beginnt am 1. Juli und endigt am 30. Juni. Die Haftsumme eines jeden Genossen beträgt fünfzig Mark. Willens⸗ erklärungen für die Genossenschaft müssen durch mindestens zwei Vorstandsmitglieder erfolgen. Zeichnungen erfolgen in der Weise, daß mindestens zwei Vorstands⸗ mitgliener zu der Fiema der Genossen⸗ schaft ihre Nameneunterschrift binzufügen. Nicht abgeändert sind unter andern die Bestimmungen über den Gegenstand des Unternehmens und die Form der Bekannt⸗ machungen. Der Sitz der Genossenschaft bleibt Thalheim.

Amtsgericht Zwönitz, den 2. Januar 1919.

9) Musterregister.

(Die ansländischen Muster werden unter Leipzig beröffeatlicht.)

Chemnitz. [60978]

In das Musterregister ist unter Nr. 5810 eingetragen worden:

Max Otto Auger, in Firma Max Anger & Co., in Schönau, ein Muster für Wandschmuck, offen, Fabriknummer 1, Flächenerzeugnis, Schutzfrist 3 Jahre, an⸗ gemeldet am 4. Dezember 1918, Nach⸗ mittags 34 Uhr.

Chemnitz, den 4 Januar 1919.

Das Amtsgericht. Abt. E.

Lübrek. [61117] In bas Musterregister ist eingetragen: Nr. 354. Hermberg'sche lithoaraph

Anst. n. Steindr., Firma in Lübeck,

ein Umschlꝛag mit 20 Etikettenmustern,

versiegelt, Geschäftsnummern 1857 his 1876,

Flächenerzeugnifse, Schutzfrisft 3 Jahre,

angemeldet am 13. Deember 1948, Vor⸗

mittags 10 Uhr 10 Min. Läbeck. Das Amtsgericht. Abt. 2.

11) Konkurse.

Serlin. [60942] Ueber den Nachlaß des am 27. De⸗ zember 1918 verstorbenen, in Berlin, Claudiusfir. 3, wohrhaft gewesenen Kauf⸗ manns Tiegmund Ehrlich, Inbabers der Firma Siegmund Ehrlich, Möbel⸗ Gzͤrlich in Berlin, Alte Schönhauser⸗ straße 32, ist heute, Nachmittags 1 Uhr, von dem Amtsgericht Berlin⸗Mitte das Konkursverfahren eröffnet. Nerwalter: Hardegen in Charlotten⸗ burg, Hardenbergstr. 24. Frift zur An⸗ meldung der Konkursforderungen bis 22. Febrvar 1919. Erste Gläubigerver⸗ sammlung am 3. Febenar 1919, VBormietags 10 ½ Uhr. Prüfungstermin am 15. März 1919, Dormittags 10 ½ Uhe, im Gerichtsgebäude, Neue Friedrichstraße 13/14, III. Stock, Zimmer 102/104. Offener Arrest mit Anzeige⸗ pflicht bis 15. Februar 1919. Berlin, den 6. Januar 1919. Der Gerichtsschreiber deg Amteaerichts Berlin⸗Mitte. Abtetlung 154.

—,— ——

Beriin-Tempelhof. 6098⁴] Ueber den Nachlaß des am 15. Okrober 1918 zu Berlin, Großheerenstr. 12, ver⸗ storbenen Kaufmauns Friedrich Kohl⸗ mayer wird heute, am 7. Jaonuar 1919, Vormittags 11 Uhr, das Kon⸗ kursverfahren eröffnet. Der Konkurs⸗ verwalter Fähse in Berlin⸗Wilmers⸗ dorf, Holsteinischestr. 1, wird zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforde⸗ rungen sind bis zum 15. Februar 1919 bei dem Gericht anzumelden. Es wird zur Be⸗ schlußfassung üder die Beibehaltung des ernannten ober bie Wahl eines anderen Verwalters sowie über die Bestellung eines Gléublgerausschufses und ein⸗ tretendenfalls üder die im 5 1322 der Kon⸗ kursordnung bezeichneten Gegenstände auf den 2½9. Januar 1919, Vormittags 11 Uhr, und zur Prüfung der ange⸗ meldeten Forderungen auf den 26. Fe⸗ bruar 1919, Vormfttags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte in Berlin SW. 11, Kleinbeerenstr. 16/19, Zimmer 24, Permin anberaumt. Offener Arrest und Anzeigepflicht bis zum 15. Februar 1919. Das Üeeräs e Kr R. anschrs a he

er Gerichtsschreiber.

Sebhwerfn, Mecklb

18* . Gericht anzumelden.

ter Haftung in Beuthen

[60887] Ueber das Vermigen des Kanfmannes

2) der Haus Warncke zu Schwerin (Meckl)

Vormittags 10 ½ Uhr, das Kenkursperfahren eröffnet. Der Rechts⸗ anwolt Kassow hierselbst ist zum Kon⸗ kursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind kis zum 3. Februar 1919 bei dem Erste Gläubiger⸗ versammlurg am 10 Februae 1919, Vormittags 11 Uhr. Allgemetiner Prüfungsterminm am 24. Februar 1919, Vormittags 11 Uhr, vor dem Gericht. Offener Arrest mit Anzeigefrist bis zum 20. Januar 1919. Schweriu, den 6. Januar 1919. Mecklenburgisches Amtsgeuicht.

Beuthen, O. S. [60986]

Das Konkursverfahren über den Nach⸗ laß des als Hauptmann d. L. gestorhenen Direktionsbeamten Stegfried Zumpt aus Beuthen O. S. wird nach erfolgter Ahhaltung des Schlusstermins hierdurr aufgeboben. Amtsgericht Beuthen O. ES., den 31. 12. 1918.

Das Konkursverfahren über das Ver⸗ mögen der Algemeinen Bau⸗ und Commerz Gesellschaft mit beschränd⸗ O. S. wird nach crfolgter Abhaltung den Schlußtermir 8 hierdurch aufgehoben. 12. N. 18 b/14.

Amtegericht Beuthen O. S., dien 31. Dezember 1918.

Cöln-Külheim. [61115]

Das Konkursverfahren über den Nachlaß der am 10. Mai 1916 in Cöln⸗Müt⸗ heim, ihrem Wohnsitz, verstorbenen Witwe Ludwig Wehßhoff, Bernar⸗ dine grb. Krick, wird, nachdem die

erhalten hoben, hierdurch eingestellt. 1918.

Amtsgericht.

——

8

Göppingen. [61116] Amtsgericht Göppingen.

Das Konkursverfahren über das Ver⸗ mögen des Zimmermeisters Michael Hörger in Göppingen wurde nach voll⸗ zogener Schlußverteilung aufgehoben.

Den 3. Januar 1919.

Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts: Amtsger.⸗Sekretär Walker.

Königsberg, Pr. [60988] Das Konkursverfahren über den Nachlaß des verstorbenen Bankvorstehers Lep Hintz von hier wird nach erfolgter Ab⸗ boeiheg des Schlußtermins hierdurch auf⸗ gehoben. KönigSberg i. Pr., den 3. Januar 1919. Amtsgericht. Abt. 29. Landsberg, Warthe. [6111¹4] Das Konkursverfahren über den Nachlaß des Schauftelers Gustav Mißbach aus Sühringshof wird nach erfolgter Abbaltung des Schlußtermins hierdurch aufgehoben. Landoberg a. W., den 31. Pezemser

1918. b Das Amtsgericht.

NSemhaldeneleben. [61113] In dem Konkursverfahren über den Nachlaß des am 9. August 1911 in Alt⸗ haldeunslewen verstorbenen Kaufmanns Throdor Zabel daselbst ist zur Prüsung der nachträglich angemeldeten Forderungen Tezmin auf den 8. Februar 1919, Vormittags 10 Uhr, vor dem Amts⸗ gerscht bier anberaumt. Neuhaldensleben, den 4. Januar 1919. Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts.

Stuhm. [61031]

In der Saus von Rötte kenschen Nachlaßkonkurssache soll vach Abhaltung des Schlußtermins die Schlußverteilung vorgenommen werben. Das Verzeichnis der bii dieser zu berücksichtigenden Forde⸗ rungen, abschließend mit 321 696 67 ₰, wofür 51 585 58 zur Verfügung stehen, legt zur Einsicht der Beteiligten auf der Gerichtsschreiberei des Amtsgerichts Stuhm aus.

Stuhm, den 3. Januar 1919.

Brose, Konkursverwalter.

Weida. [60888]

Das Konkurgverfahren über das Ver⸗ mögen der Firma Krause u. Paser in Münchenbernsdorf, Inhaber Kauf⸗ mann Franz Florenz Erdmann, fröher in Münchenbernsdorf, z. Z. in Leipzig, wird, nachdem, der in dem Vergleichstermine vom 12. August 1918 angenommene Zwangsvergleich durch rechtskräftigen Be⸗ schluß vom 16. August 1918 bestätigt ist, hierdurch aufgehoben.

Weida, den 4. Januar 1919.

Das Amtsgericht.

Verantwortlicher Schriftleiter: Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg Verantwortlich für den Anzeigenteil: Der Vorsteher der Geschäftsstelle, Rechnungsrat Mengering in Berlin.

Verlag der Geschäftsstelle (Mengering]. in Berlin.

Druck der Norddeutschen

uchdruckerei und Berlagganstalt, Beslin,

ilbelmstraße 32,

Ashs eges aP.

8

Gläubiger, deren Forderungen angemeldet und festgestellt sind, volle Begindisanc

Cöln⸗Mülheim, den 31. Dezember

direktion in Elberfeld ist zum Oberregierungsrat ernannt.

Altona sowie ben

““ des Maschinenbaufachs Reinhardt in

in Danzig

(Muat Warenzeichenbeilage Nr. 3.]

Ministerium für Landwirtschaft, Dom änen und Forsten. Bekanntmachung.

Die Herren Forstbeflissenen, die am Schluß des laufenden Semesters die Vorprüfung abzulegen beabsichtigen, haben die an mich zu richtende vorschriftsmäßige Meldung spätestens bis zum 1. Februar d. J. dem Direktor der Farst⸗ akademie Eberswalde einzureschen.

Der Minister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten. st: Laspeyres. 1 In der Woche vom 29. Dezember 1918 1) öffentliche Sammlungen, 2229) Vertriebe von Gegenständen.

Ministerium des Inne rn. Der Kreisassistenzarzt Dr. Knape aus Friedrichshof (Ostpr.) ist zum Kreisarzt in Johannisburg ernannt worden. „Die Preußische Regierung hat die Wahl des Senators ieh mann zum Stadtsyndikus der Stadt Hildesheim bestätigt. Bei der Preußischen Staatsbank (Seehandlung) sind ernannt: . Die Bürodiätare Rambaum, Barleben, Gaße zu Kassensekretären.

8 8

ö“ ZI bis 4. Januar 1919 auf Grund d 1917 über Wohlfahrtspflege während des Krieges genehmigte

—eeeer, ——

—————C—C—C—Y—Y—Y—Y————V—V S

Name und Wohnort des Unternehmers

Zu fördernder Wohlfahrtszweck

Stelle, an die die Mittel abgeführt werden sollen

Zeit und Bezirk, in denen das Unternehmen ausgeführt wird

Reichsverband zur Unterstützung deutscher Veteranen und Kriegs⸗ beschädigten E. V., Berlin

2 Rückwandererhilfe, E. V., Berlin

EE1“ 8 88 Ke 8 bE116“ 8 3 . 8 1“

1“ zurückkehren Deutscher Krieg

erbund, Berlin Kriege mitglieder

Gefallenen

2) Vertriebe von

Kunstverlas Invalidendank G. m. Zugunsten des Invalidendank

b. H., Muͤnchen Zentralkomitee der Vereine vom R.

deutschen Zum Besten ten K. Berlin

der 8i, Aufgaben des?

Wohlfahrtszwecke der Heilsarmee Bis 31. Dezember 1919, Preußen.

Nationales Hauptquartier der Heilsarmee, Berlin 9

Berlin, den d. Januar 1r21g. Der Minister

6

des I

Ministerium der öffentlichen Arbeiten. Der Geheime Regierungsrat Warsitz bei der Eisenbahn⸗

Es sind verliehen planmäßige Stellen: 1 füͤr Mitglieder der Eisenbahndirektionen den Regierungs⸗ ktäten Dr. Z in Braunschweig und Hellwig in Regierungs⸗ und Bauräten Hampke in Altona, Sauermilch in Hannover und Masur in Cassel; für Vorstände der Eisenbahn⸗Betriebsämter den Regierungs⸗ baumeistern des Eisenbahnbaufachs Lerch in Thorn, Meilicke Breslau, Adolf Francke in Salzungen, Heinrich Tecklen⸗ burg in Gera (Reuß), Pfeiffer in Deutsch Eylau und Fritzen in Düsseldorf: für Regierungsbaumeister den Regierungsbaumeistern des Eisenbahnbaufachs Jonas in Essen, Brötz in Stolberg (Harz), Abrahams in Siegen und Marsteller in Berlin sowie den

rlin und Wahrendorf in Hannover.

„Der Eisenbahnbetriebskontrolleur, Eisenbahndirektor Peter Dieckmann, bisher in Altona, ist unter Versetzung nach Stettin urnd Uebertragung der Stellung des Vorstandes des Fisenbahnverkehrsamtes 2 daselbst zum Eisenbahnverkehrs⸗ inspektor ernaunt.

„Der Regierungsrat Hientzsch, Mitglied der Eisenbahn⸗ direktion in Hannover, ist infolge Ernennung zum Geheimen Finanzrat und vortragenden Rat im Finanzministerium aus dem Staatseisenbahndienste ausgeschieden.

x Bei dem Ministerium der öffentlichen Arbeiten ist der Legierungssekretär Hugo Stüber zum Gehelmen expedierenden Sekretär und Kalkulator ernannt worden.

1 Versetzt find: der Baurat Lottermoser von Naumburg 8 d. S. an die Ministerialbaukommission, der Regierungs⸗ aumeister Erich Schmidt von Greifswald nach Hagen i. W. und der Regierungsbaumeister Kniese von Ratibor als Vor⸗ stand des Hochbauamts nach Kreuzburg O. 8S.

Am 1. Januar d. J. ist im Bezirk der Eisenbahndirektion 1 ein neues Eisenhahn⸗Werkstättenamt in Danzig mit der Bezeichnung Danzig b errichtet worden. Eüs in Danzig befindliche, bisher mit Danzig bezeichnete bisenbahn⸗Werkstätienamt hat die Bezeichnung Danzig a er⸗

Berlin, den 8. Januar 1919. Der Minister der öffentlichen Arbeiten 8 Der Magistrat der Stadt Königsberg in Preußen hat Euerdings angeordnet, daß bis auf weiteres im Bereiche der . adt Königsberg sämtliche behördlichen und privaten 8 schäftszimmer, mithin auch die Lotteriekontore der Loiterieeimmnehmer, Nachmittags von 3 ½ Uhr ab zu schließen sind. Berlin, den 7. Januar 1919. Preußische Generallotteriedirektion. Fremms. Groß

1) Sammlungen. Zum Besten der Kriegsbeschädigten

Linderung der Not derjenigen Reichs⸗ deutschen und Deutschstämmigen, die aus dem Auslande nach Deutschland

Fürforge für die Hinterbliebenen der im 1.

gefallenen Kriegervereins⸗

Zum Besten der Nationalstiftung für die Hinterbliebenen der im Kriege

bestimmungsgemäßen t

ern.

Bis 30. var 1919, Preußen. Geldsammlung durch Aufrufe.

Bis 30. Juni 1919, Preußen. Geldsammlung durch Aufrufe.

Der Verband

Der Verein

Bis 30. Juni 1919, Preußen. Geldsammlung durch Aufrufe. Verlängerung einer bereits erteilten Erlaubnis.

Bis 30. Juni 1919, Preußen. Sammlung entbehrlicher Gold⸗ und Silbergegenstände. Verlängerung einer bereits erteilten Erlaubnis.

1u1u 2 Deutscher Krieger⸗ bund

Rätionalstiftung

Gegenständen. 8 Der Invalidendank Bis 31. März 1919, Preußen. Vertrieb von Märchenbildern (nur an Schulen und Wiederverkäufer). Bis 30. Juni 1919, Preußen. Vertrieb von Kreuzpfennig⸗Post⸗ karten und ⸗Marken. Ver⸗ längerung einer Erlaubnis.

Vertrieb der Zeitschrift „Der Kriegsruf“. Verlängerung einer bereits erteilten Erlaubnis.

NAusführungsbestimmungen zur Verordnung über den Anbau von Zuckerrüben und das Brennen von Rüben im Betriebsjahre 1919/20 vom 27. Dezember 1918 (Reichs⸗Gesetzbl. Seite 1469).

Höhere Verwalfungsbehörde im Sinne des § 2 der Ver⸗ ordnung ist der Oberpräsident, für den Bezirk der Staatlichen Verteilungsstelle für Groß Berlin der Vorsitzende dieser Stelle.

Vor der Entscheidung gemäß § 2 der Verordnung sind beide Parteien zu hören. Je ein Sachverständiger aus dem Kreise der Landwirtschaft und der Zuckerindustrie ist zuzuziehen.

Ausfertigung der Entscheidung ist beiden Parteien zu⸗ zustellen.

Berlin, den 5. Januar 1919.

Preußischer Staatskommissar für Volksernährung. 8 J. V.: Dr. Peters.

Die von heute ab zur Ausgabe gelangende Nummer 1 der Preußischen Gesetzsammlung enthält unter Nr. 11 723 eine Verordnung zur Abänderung der Ver⸗ ordnung über die Wahlen zur verfassunggebenden preußischen Landesversammlung vom 21. Dezember 1918 (Gesetzsamml. S. 201) vom 9. Januar 1919. Berlin W. 9, den 10. Januar 1919. Gesetzsammlungsamt.

t 1““

Krüer.

MNiicchtamtliches. Deutsches Reich. Preußen. Berlin, 13. Januar 1919.

In der Vollsitzung der Internationalen Waffen⸗ stillstandskommission vom 10. Januar in Spaa überreichte der General von Winterfeldt einer Blättermeldung zufolge dem französischen General Nudant eine Note, wonach die Ver⸗ handlungen über die Verlängerung des Waffenstillstandes am 15. Januar in Trier stattfinden können, vorausgesetzt, daß die deutschen Bevollmächtigten und ihr gesamtes Hilfspersonal während des Trierer Aufenthaltes vollständige persönliche Fhechen ferner Telegramm⸗, Telephon⸗ und Chiffrierfreiheit erhalten.

Ueber die Verhältnisse in Elsaß⸗Lothringen unter der französischen Besetzung ist in Spaa von settehe ßes deuischen Regierung eine Note überreicht worden, ie gleichzeitig durch Vermittlung der schweizerischen Regierung den Regierungen Frankreichs, Großbritanntens, Iialiens, der Vereinigten Staaten und Belgiens zugegangen ist und, dem „Wolffschen Telegraphenbüro“ zufolge, lautet:

Auf Grund des Waffenstillstandsvertrages vom 11. November 1918 hahen die feähiscshan Armeen Teile der preußischen Rhein⸗ provinz, Hessens, die Pfalz und Elsaß⸗Lothringen besetzt, nachdem die deutschen Truppen innerhalb der vereinbarten Frist das Land ge⸗

rüumt hatten. 1

Tem ersten Laze vder hesebung an hat die französische Regie⸗ rung Essaß. kotheingen gegenüber eine besondere Haltung einge⸗ ihr zustehende R. 4

nommen. Sie hat nicht 1 das

bereits erteilten

wahrung ein.

8 1 1 militärisch zu besetzen und dor diejenigen Anordnungen zu treffen, die durch die militärischen Notwendigkeiten und durch die Interessen der Ovperations⸗ truppen geboten waren, sondern sie hat im ganzen Gebiet des Reichstandes einen politischen Ausrottungskampf gegen eröffnet, was deutsch ist, deutsch denkt und deutsch fühlt. Ohne irgendwie durch den Waffenstillstandsvertrag hierzu ermächtigt zu sein, hat die französische Regierung die Richter und die Verwaltungsbehörden des Landes ihres Amtes enthoben und hat nur diejenigen deutschen Beamten auf ihren Posten belassen, die sie zurzeit nicht entbehren kann. Sie hat jerner die Ausweisung zahlreicher Einwohner des Landes ver⸗ fügt und untätig zusgesehen, wie sich bei der Abreise der Aus⸗ gewiesenen sowohl in Straßburg, wie in Colmar, Mülhausen und anderen Plätzen schimpfliche Szenen abspielten. Daß es sich hierbei um systematische Massenausweisungen ha delt, geht daraus hervor, daß allein in einem badischen Grenzort (Kehl) während der letzten vierz hn Tage über achthundert ausgewiesene Personen durchgekommen sind, an einem einzigen Tage sogar 119 Personen. Die französische Re⸗ gierung hat ferner eine Anzahl elsaß⸗lothringischer Bürger verhaften lassen, und zwar zugestandenermaßen auf Grund von Kriegshandlungen, die vor der Unterzeichnung des Waffenstillstandsvertrags stattgefunden haben. Durch dieses Vorgehen, gegen das die deutsche Regierung wiederholt vergeblich Verwahrung einlegte, hat die französische Re⸗ gierung gegen den klaren Wortlaut des Artikels VI des Waffenstill⸗ standsvertrags und gegen die am 17. November durch Funkspruch ge⸗ gebenen ausdrücklichen Zusicherungen des Ministerpräsidenten Clemenceau verstoßen.

Es liegen außerdem zuverlässige Nachrichten vor, daß die französische Regierung auch in den Schulen Essaß⸗Lothringens den Kampf gegen alles Deutsche aufgenommen hat. Die deutschen Dozenten der Universität Straßburg sind abgesetzt worden, in den Volksschulen ist, selbst im reindeutschen Sprachgebiet, der ausschließliche Unterricht in französischer Sprache in weitestem Umfang obligatorisch eingeführt worden. Die französische Regierung hat sich ferner nicht gescheut, sogar in die inneren kirchlichen Angelegenheiten des elsaß⸗ lothringischen Volkes einzugreifen, indem sie den Präsidenten des Konsistoriums der Kirche augsburgischer Konfession in Straßburg ausgewiesen und in kücksichtslosester Weise an die Landesgrenze verhracht hat. In allerletzter Zeit sucht die französische Regierung nach hier vorliegenden bestimmten Meldungen auch in den größeren industriellen Unternehmungen des Landes jedes nichtfranzösische Element dadurch auszuschalten, daß sie französische Zwangsverwalter einsetzt und die deutschen Werkleiter entfernt; es liegen sogar Nachrichten vor, daß sie die Zwangsliquidation deutscher Werke in die Wege zu leiten im Begriff steht.

Endlich versucht die französische Regierung die Grenzen Elsaß⸗ Lothringens dadurch zu erweitern, daß sie von Beginn der Besetzung an an der Nordgrenze des Landes eine neue, durchaus willkürliche Festlegung etroffen hat, was den Eindruck erwecken muß, als ob Teile der preußischen Rheinprovinz, insbesondere das Saarbecken, zu Elsaß⸗Lothringen ge⸗ hörten. Diese Gebiete sind niemals Teile Elsaß⸗Lothringens ge⸗ wesen. Der feierliche Protest der deutschen Regierung vomn 21. No⸗ vember 1918 gegen diese Grenzfestsetzung ist bisher gänzlich un⸗ berücksichtigt geblieben. Auch an der Ostgrenze des Landes scheint die französische Regierung die klare, in Verträgen verbriefte alte Grenz⸗ scheide verwischen zu wollen, indem sie ihre Okkupationstruppen an den Rheinübergängen nicht nur bis zum Talweg des Flusses, sondern bis zum Ostufer des Rheines vorgeschoben hat. 8

Alle diese Maßnahmen finden weder eine Stütze im Waffen⸗ stillstandsvertrag, noch sind sie durch militärische Notwendigkeiten einem wehrlosen Lande gegenüber, das nur Frieden zu schließen wünscht, irgendwie zu rechtfertigen. sen si

schränkt, das zeräumte Gebiet

Sie lassen sich nur erklären, wenn etwa die französische Regierung die Absicht haben sollte, die überwiegend deutsche Bevölkerung Elsaß⸗Lothringens zwangsweise so bald und so gründlich wie möglich zu französieren und das besetzte Gebiet durch das Hinzuschlagen werlvoller nichtdazugehöriger Grenzdistrikte möglichst zu vergrößern. Die französische Regierung scheint sich sogar auf den Standpuntt zu stellen, als ob die Los⸗ lösung Elsaß⸗Lothringens vom Deutschen Reich eine vollzogene Tat⸗ sache sei. Dies geht einmal aus der Note des Generals Nudant vom 26. Dezember hervor, in welcher auf Weifung des Marschalls Foch und des Ministerpräsidenten eine Erleichterung der augenblicklichen Post⸗ sperre zwischen Elsaß⸗Lothringen und dem übrigen Deutschland mit der Begründung verweigert wird, daß „la correspondance entre Frsnce est Allemagne est absolutement interdite“. Ferner kommt diese Auffassung zum Ausdruck in der von der französischen Regierung amtlich mitgeteilten Weigerung, in Elsaß⸗Lothringen die Abhaltung der Wahlen zur deutschen Nationalversammlung zu gestatten (Note des Generals Nudant vom 24. Dezember).

Es ist unvereinbar mit dem Waffenstillstandsvertrag, wenn die französische Regierung ohne jede militürische Notwendigkeit die Be⸗ völkerung eines okkupierten Gebiets des Deutschen Reichs an der Ausübung ihrer politischen Rechte hindert.

Die deutsche Negierung betont auf das nachdrücklichste, daß die Regelung der elsaß⸗lothringischen Frage im Friedensvertrage zu er⸗

folgen hat, und legt gegen das französische Vorgehen feierlichst Ver⸗ von Brockdorff⸗R. 8

8 n Br Rantzau, Staatssekretär des Ausw

8 rtigen Amt

Nachdem am Freitag die von den Spartakusanhängern besetzten Amtsgebäude und staatlichen Werkstätten in Spandau von regierungstreuen Regimentern genommen worden waren, gelang es den Regierungstruppen, am Sonnabendmorgen das Gebäude des „Vorwärts“ nach Feuerkampf zu stürmen und die dort verschanzten Spartakusänhänger, die bei dem Sturm des Gebäudes erhebliche Verluste erlitten, gefangen zu setzen; auch das Druckereihaus von Büxenstein wurde von den Spartakusanhängern gesäubert. Das Haus des „Ullstein⸗Verlags“, aus dem die Spartakusanhänger über die Dächer der Nachbarhäuser hinweg geflohen waren, und das Gebäude des „Wolffschen Telegraphischen Büros“ wurden ebenfalls von Regierungstruppen besetzt. Die siegreichen Truppen, von der Bevölkerung lebhaft begrüßt, zogen vor das Neichskanzler palais, wo der Volksbeauftragte Ebert, von einem Fens aus, wie hiesige Blätter melden, folgende Ansprache sie richtete:

„Kameraden! Im Namen der Regierung heiße. ich Sie will kommen. Wir danken Ihnen für die hingebende Arbeit der letzten Tage. Ihre Formationen haben sich einmütig und geschlossen hinte Republik und vorläufige Regierung gestellt. Ihre Aufgaben sind Sicherung der Freiheit für jedermann, Sicherung der Wahler und ihrer geordneten Durchführung und Sicherstellung de Aufgaben der Nationalversammlung. Die Nationalversamm lung wird gewählt von allen Männern und Frauer auf Grund des gleichen und geheimen Wabhlrechts. Sie soll die Entscheidung treffen über das Wohl jedes einzelnen Bürgers und die tünftige Regierung einsetzen. Die Nationalversammlung soll von einer kleinen Minderheit verhindert werden. Diese Störung der Wahl zu verhindern, ist Ihre vornehmste Aufgabe. Hinter der vorläufigen Regierung steht der größte Teil der Bevölkerung, auch der Bevölkerung Berlins, und ebenso der größte Teil der Arbeiter⸗ schaft. Eine kleine Minderheit sucht sich has dem Grundsatz „Gewalt geht vor Recht“ durchzusetzen. Dem gilt es entgegenzuwirken. Jeder, Staat, auch der sozialistische, muß eine feste gesezmäßtge Grundlage haben, die ihm seine Rechte der Fretheit und Prdnung sicherstolt. Wenn dies Treiben nicht eingestellt wird, muß mit Gewalt dagegen vorgegangen werden. Sy bedauerlich die Opfer, die bisher gefallen sind,

an

ahes