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guch find, so gebührt doch den tapferen Truppen der Dank der Re⸗ glerung. Dank auch denen, die es uns in diesen Hause ermöglicht haben, sicher und geordnet für d2s Wohl des Slaates zu arbeiten. Go hoße ich, Soldaten, daß wir durch Zusauunenarbeiten dahin kommen, daß die Nationalpersammlung sichergestellt wird. Dies soll allein unsere Aufgabe sein, und in diesem Sinne rufe ich: „Die junge deutsche Republik, sie lebe hoch!“ Am Sonntagmorgen wurde dann das von dem ehe⸗ maligen Polizeipräsidenten Eichhorn stark befestigte Polizei⸗ präsidium genommen und das Gelände der Brauerei Bötzow, auf das sich Eichhorn mit dem Rest seines Anhanges zurückgezogen hatte, besetzt. Eichhorn und Liebknecht sollen geflohen sein. Am Sonntagmittag wurde auch das letzte Bollwerk der Spartakisten, der Schlesische Bahnhof, gestürmt. Aus dem Bahnhof ent⸗ kommene Trupps der Aufrührer haben sodann, Bläätter⸗ meldungen zufolge, im Osten Berlins in Läden und Privat⸗ häusern vielfach geplündert. Auch die Gebäude des „Lokal⸗ mzeigers“ (Scherl) und des „Berliner Tageblattes“ (Mosse) sind gesäubert und ihrer Bestimmung zurückgegeben.
Auch in mehreren anderen Städten, so in Dresden, Halle, Düsseldorf und Regensburg, ist es zu Ausschreitungen der Spartakusanhänger gekommen, in deren Verlauf nach Meldung der “ üsseldorf von Engländern besetzt wurde.
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Die Regierung hat wiederholt in Bekanntmachungen dem
deutschen Volk, insbesondere den Arbeitern, die eindringliche Mahnung zugerufen, daß nur Arbeit sie vor Hungersnot und dem Untergang retten kann. Wie das Reichsernährungsamt schreibt, werden wir durch eisernen Fleiß die Werte schaffen, mit denen wir die dringend benötigten Nahrungsmittel und Rohstoffe bezahlen können. Die Lebensmittelzufuhren aus dem neutralen Auslande stocken bereits, zum Teil sind sie ganz eingestellt. Es stehen große Mengen an Gemüse und Fischen für das deutsche Volk bereit, sobald als Gegen⸗ leistung die zugesagten Kohlen den betreffenden Staaten zugeführt werden. Bis jetzt war dies nicht möglich, weil unsere Zahlungsmittel, die Kohlen, infolge der Arbeitsein⸗ stellungen der Bergarbeiter den betreffenden Staaten nicht mehr geliefert werden können. Soll nicht weiteres grenzenloses Glend über uns kommen, so gebietet die Selbsterhaltung, daß die Kohlenförderung sofort in altem Umfang wieder auf⸗ enommen wird. Ohne Kohlen gibt es ein Brot, keine ebensmittel, der weitere Bestand des deutschen Volkes, der deutschen Industrie ist in Füage⸗ gestellt und damit auch die Lebenshaltung und das Wohl der deutschen Arbeiterschaft.
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Zivilpersonen, welchen zur Vorbereitung der Wahlen für die preußische Landesversammlung eine der Leitungen der politischen Partelen Deutschlands einen be⸗ sonderen für die Wahlagitation im besetzten Gebiet erteilt hat, erhalten die Einreiseerlaubnis vom Reichs⸗ amt des Innern in Berlin. 11X4X“X“
888 Mürttemberg. Bei der vorgestrigen Wahl zur Verfassunggebenden andesversammlung haben laut Meldung des „Wolffschen Telegraphenbüros“ von 1 446 580 Wahlberechtigten 1 316 066 ihre Stimmen abgegeben. Gültig waren 1 313 326 Stimm⸗ zettel, ungültig 2740. Es entfallen auf die Unabhängige sozialdemokratische Partei 40 622, auf das Zentrum 273 192, den Bauernbund 75 756, den Weingärtnerbund und kleine Landwicte 35 255, auf die Landwirte Ober⸗ schwabens 5743, die Deutsche Demokratische Partei 328 555, die Sozialdemokratische Partei Württemberas 452 450, die Deutsche Friedenspartei 4027 und die Württembergische Bürgerpartei 97 726 Stimmen. Somit erhalten die Unak⸗ hängigen 4, das Zentrum 31, der Bauernbund 10, der Wein⸗ gärtnerbund und kieine Landwirte 4. die Landwirte Ober⸗ schwabens 0, die Deutsche Demokratische Partei 38, die Sozial⸗ demokraten Württembergs 52, die Deutsche Friedenspartei 0 und die Württemberaische Bürgerpartei 11 Sitze. Das Resultat aus der Gemeinde Münchingen (Oberamt Leonberg) steht noch aus, ändert aber an dem Gesamtergebnis nichlts.
Wohlfahrtspflege.
Die Deutsche ZJentrale für Jugendfürsorge, die Soziale Arbeits⸗ gemeinschaft Berlin⸗Ost und die Zentralstelle für Volkswohlfahrt haben den Plan, in Berlin eine Jugendpflegerschule ins Leben zu rufen. Sie denken, damit einem Bedürfnis zu begegnen, das jede der drei Organisationen im Laufe der letzten Jahre immer wieder in be⸗ sonderer Weise empfunden hat. Indessen erscheint es zurzeit noch nicht angängig, sogleich mit einer voll ausgebauten Schule zu be⸗ innen. Deshalb soll zunächst mit cinem Kursus von nur Wochen angefangen werden. Den Ausbau des Unternehmens behalten sich die drei Organisationen für bessere Zeiten vor. Die Vorlesungen, für die bewährte Sachkenner teils gewonnen, teils in Aussicht genommen sind, sollen während der 8 Wochen an je 4 Nachmittagen von 4 bis 7 Uhr stattfinden. In drei Vorlesungs⸗ reihen von je 32 Stunden sollen die beiden Hauptgebiete der Jugend⸗ arbeit: Jugendpflege und Jugendfürsorge, ferner die allgemeinen Grundlagen für die Arbeit an der Jugend behandelt werden. Die Teilnahme soll auch solchen Personen, die in Groß Berlin berufs⸗ tätig sind, ermöglicht werden. Teilnehmern, die den ganzen Tag zur Verfügung haben, also besonders auswärtigen, wird Gelegenheit gegeben werden, durch Mitarbeit bei den oben genannten drei Organisationen tiefer in die Jugendarbeit einzudringen. An den beiden freien Wochen⸗ Nachmittagen werden außerdem alle Teilnehmer Gelegenheit zu Be⸗ sichtigungen und zu praktischer Mitarbeit haben. An zwei Abenden jeder Woche sollen sich weitere Vorträge anschließen. Für die ersten zwei Wochen ist ein Kursus für Berufsberatung. für spätere Wochen sind einige politische Vorträge und einige aus dem Reiche der Kunst in Aussicht genommen. Für den Besuch des Kursus, der voraussichtlich am Montag, dem 3. Februar, beginnt, wird eine Gebühr von 60 ℳ erhoben. Da die Zahl der Teilnehmer beschränkt werden muß, ist Anmeldung bei einer der drei genannten Organisationen er⸗ wünscht.
Verkehrswesen.
Folgende weiteren Erleichterungen für den Post⸗ verkehr aus dem unbesetzten Deutschland nach den besetzten Gebieten sind eingetreten:
a. nach der amerikanischen Besatzungszone find gestattet außer Briefen an Kriegsgefangene verschlossene Briefe in dringenden per⸗ sönlichan und in allen Geschäfts⸗, Geld⸗ und Verwaltungsangelegen⸗
heiten, Zeitungen, Drucksachen, Postanweisungen und Wertbriefe. Die amerikanische Besatzungszone umfaßt den Oberpostdirektions⸗ bezirk Trier (ausgenommen die Orte Merzig, Birkenfeld, Oberstein und die Gebiete südlich dieser Orte), den Uinksrheinischen nördlichen Teil des Obervostdirektionsbezirks Koblenz bis zur Linie Boppard⸗ Simmern⸗Büchenbeuren einschl., ferner das Brückenkopfgebiet von Koblenz (ausgenommen den Kreis St. Goarshausen und den Unter⸗ lahnkreis).
b. nach der französischen Besatzungszone (ausgenommen Elsaß⸗ thringen) sind Pakete mit Lebensmittelu ohne anderen Inhalt und ne briefliche Mitteilungen zur Beförderung über Frankfurt —Wies⸗ den zugelassen worden. Pakete mit anderem Inhalt als Lebens⸗ nitteln und mit brieflichen Mitteilungen werden feindlicherseits be⸗ chlagnahmt. Die französische Zone umfaßt alle besetzten deutschen Gebiete südrich der amerikanischen Zeone, also insbesondere die füdlichen Teile der Oberpostdnektionsbezirke Trier und Koblenz (linksrheinisch), Rheinhessen und ferner das Brückenkopfgebiet von Mainz und vom Brückenkopfgebiet Koblenz die Kreise St. Goarshausen und Unterlahn⸗ freis. Ueber die in Betracht kommenden Postorte der Brückenkopf gebiete geben die Postanstalten auf Verlangen Auskunft.
c) nach der Rheinpfalz sind auch Wert⸗ und gewöhnliche Pakete und Wertbriefe wieder zugelassen worden.
Soweit sich aus den vorstehenden Angaben unter a, b und c nichts anderes ergibt, verbleibt es bei den bisherigen Bestimmungen.
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L 0 b 1 11 s
Der Privatpost⸗ und Gefangenenverkehr mit der Ukraine ist eingestellt. Der Feldpostverkehr mit den Truppen in der Ukraine bleibt unter den jüngst bekannt⸗ gegebenen Beschränkungen bestehen.
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Nach dem von den Engländern und Belgiern besetzten deutschen Gebiet, insbesondere nach den Städten Cöln, Cöln⸗ Deutz, Solingen, Mülheim (Rhein), München⸗Gladbach, ECrefeld, Bonn, Düren, Euskirchen, Schleiden, Malmedy, ferner nach Orten in den Kreisen Aachen Stadt, Aachen Land, Eupen, Geilenkirchen, Heinsberg, Jülich und Erkelenz sind aus dem unbesetzten Deutschland vorläufig wieder alle Postsendungen außer Paketen und Zeitungen zulässig. Die Briefe können verschlossen ein⸗ geliefert werden.
6 Theater und Musik. Im Opernhause wird morgen, Dienstag, „Orpheus und Eurydike“ mit den Damen Leisner, Schott und Escher in den Haupt⸗ rollen gegeben. Musikalischer Leiter ist der Kapellmeister Otto Urack. Im Schauspielhause muß wegen Heiserkeit des Herrn Theodor Becker die für heute angekündigte Vorstellung: „Ein halber Held“ abgeändert werden. Es wird statt dessen Ibsens Schau⸗ spiel „Gespenster“ mit den Damen Coste, Sussin und den Herren Ehrle, Kraußneck und Pohl in den Hauptrollen gegeben. Die im Vorverkauf bereits verkauften Eintrittskarten haben Gültig⸗ keit für die neu angesetzte Vorstellung („Gespenster“). Sie werden auch, jedoch nur bis zum Beginn der Vorstellung, an der Schauspiel⸗ hauskasse zum Kassenpreise zuzüglich des amtlichen Aufgeldes zurückgenommen. Eine spätere Zurücknahme ist ausgeschlossen. — Morgen, Dienstag, wird „Othello“ mit den Damen Schön, Straub und den Herren Ehrle, Kraußneck, Mühlhofer, Vespermann und de Vogt in den Hauptrollen aufgeführt. Spielleiter ist Dr. Rein⸗ hard Bruck. Anfang 6 ½ Uhr. 1“ ““
Konzerte.
Bei einer Jahresschluß⸗Abendmusik, die der bekannte Orgelmeister Professor Otto Becker in der alten Garnisonkirche veranstaltet hatte, wirkten außer ihm seine Gattin Bianca Becker⸗Samolewska (Violine), Hertha Dehmlow (Alt), Julius Edgar Schmock (Baß), ein Vokalquartett und Kurt Becker (Cello) mit. Die Darbietungen standen sämtlich auf hoher Kunststufe und hatten sich der vollen Anteilnahme der Fetaee zu erfreuen. Schade nur, daß derartige Konzerte so wenig
eachtung beim großen Publikum sinden, obgleich gerade die in ihnen gebotene Musik im besten Sinne volkstümliche deutsche Kunst ist. Namen wie Bach, Schubert, Mendelssohn und Irrgang zierten das Programm. — Das Klingler⸗Quartett hatte in der Singakademie zu einem Sonderkammermusikabend seine Getreuen versammelt. Außer den bekannten Mitgliedern der Vereinigung waren noch Fritz Rückward (Bratsch e), Karl Cß⸗ berger (Klarinette), Professor A. Frühauf (Fagott), Erich Simon (Cello), P. Rembt (Horn) und Professor M. Skibicki Kontrabaß) hinzugezogen worden, um das Sertett Nr. I1, Op. 36 von Brahms und Schuberts Oktett in F⸗Dur, Op. 166 aufzuführen. Es war ein erlesener Genuß, dem vollendeten Z sammenspiel zu lauschen. — An gleicher Stelle legte der noch jugendliche Geiger der Opernhaus⸗ kapelle Kammermusiker Georg Kniestädt in einem mit dem Philharmonischen Orchester unter Kapellmeister Otto Uracks Leitung gegebenen Konzert Proben seines Könnens ab. In seinem Spiel klang noch manches ungeklärt, besonders in dem stark verblaßten A⸗Moll⸗Konzert von Viotti. Im Verlaufe des Abends spielte sich der begabte Künstler ein. Sein Ton wurde wärmer und zeugte in der Kantilene von seelischem Ergriffensein, z. B. bei dem Andante des Mendelssohnschen E⸗Moll⸗Konzerts. Aufhorchen ließ auch die „Schottische Phantasie“ von Bruch, die der Künstler unlängst auch in einem Konzert des Blüthnerorchesters ge⸗ spielt hat. Er zeigte dabei diesmal mehr Ruhe und Selbstbeherrschung als bei seinem ersten Auftreten. Auf seine weitere künstlerische Ent⸗ wicklung darf man mit Recht gespannt sein. — Else Hennig zeigte an ihrem Klavierabend im Bechsteinsaal, daß sie bemüht ist, ihr Spiel in dyvnamischer Hinsicht zu verfeinern. Immerhin ist ihr Vortrag doch noch wenig interessant, denn bei Chepin fehlte das Phantasie⸗ volle und bei Liszt die Würde. — Eine andere Pianistin, Käthe Heinemann, spielte im Blütbnersaal Mozart und Liszt, letzteren mit großer Kraft und Geläufigkeit. Auch Mozart gelang ihr recht gut, doch störten hier mitunter Willlürlichkeiten in der Auffassung. — Der erste einer Reihe von Beethoven⸗Brahms⸗Abenden des Berliner Trios (Mavyer⸗ Mahr, Wittenberg, Grünfeld) im Beethovpensaal war wohl dazu geeignet, die zahlreich erschienenen Zuhörer aus den Wirren der Wirklichkeit in eine Welt der Schönheit zu entrücken. Das Programm enthielt das Trio in C⸗Moll (Op. 1 Nr. 3) von Beethoven sowie desselben Meisters Kreutzer⸗Sonate und, als Krönung des Abends, Brahms' Trio in H⸗Dur. Das zweite Konzert Franz von Veecseys in der Philharmonie zeigte diesen hervorragendsten unter den neuzeit⸗ lichen Geigern trotz körperlicher Indisvosition auf der Höhe seiner Kunst. Die D⸗Moll⸗Sonate von Rust, Corellis „Folia“, das D⸗Dur⸗ Komzert von Paganini sowie Kompositionen von Tschaikowski und Wieniawsky bildeten sein Programm. Sein süßer, guellender, wie verklärt klingender Ton, die glanzvolle Technik, sein echt musika⸗ lisches Temperament hielten die Juhörer bis zuletzt in ihrem Bann. Der Beifall war stuͤrmisch. — Oefter als sonst wurden in letzter Zeit die Konzertsäle zu V rtragssälen. So brachte sich im Beethoven⸗ saal das vor einigen Jahren zur Oper übergegangene ehemalige Mit⸗ glied des Schauspielhauses, Waldemar Staegemann, als Eprech. künstler wieder empfehlend in E innerung; besonderen Eindruck erzielte er mit dem 24. Gesang aus Homers „IJlias“ („Die Bestattung des
ektor“), den der verstorbene Botho Sigwart mit einer der
timmung fein angepaßten Klavierbegleitung (C. V. Bos) versehen hat. — Auch Irene Triesch, die im Bechstein⸗
saal sprach, hatte einen Abschnitt der „Jlias“ auf ihr Programfm gesetzt, deren Hexametern ihre gepflegte Sprechkunst ebenfalls voll gerecht wurde. ußerdem trug sie ausgewählte Kapitel aus der Bibel sowie Gedichte von Hölderlin und Goethe eindrucksvoll vor. — Ein Märchenabend von Friedrich Kayßler und Helene Fehdmer hatte sich des lebhaften Zuspruchs großer und kleiner Gäste zu erfreuen. Abwechselnd las das Künstlerpaar Märchen von Andersen, Grimm u. a. vor. Kapßlers schlichte, humoristische Erzählerart und sein ausdrucksfähiges, immer klangschönes Organ
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Beila
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Berlin, Montag, den 13. Januar
eichsanzeiger ind Preußischen Staatsanzeiger.
werden ihm stets die aufrichtige Teilnahme der Zuhörer sichern. ; — Untersuchungsfachen.
Anders ist es mit seiner Gattin Helene Fehdmer; sie bedarf, um zu wirken, der Bühne, auf der ihre ganze Persönlichkeit zur Geltung kommt. Für die bloße Wortkunst fehlt es ihrem Vortrag an Farbigkeit des Ausdrucks.
Interessant war „Verlosung ꝛc. von Wert cs ferner, Ida Orloff, vyor
teren.
mehreren Jahren
[ Aufgebote, Verlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. [Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.
kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften⸗
Offentlicher Anzeiger.
Anzeigenpreis für den Raum einer 5gespaltenen Einheitszetle 50 Pf. Außerdem wird auf den Anzeigenpreis ein Teuerungszuschlag von 20 v. H. erhoben.
9. Bankausweise.
6. Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften⸗ 7. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. 8. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. PVersicherung⸗
10. Verschiedene Bekanntmachungen.
das Lessingtheater verließ, um an das Wiener Burgtheater über⸗
zusiedeln, am Vortragstische wieder zu begegnen. Angenehm berührte bei ihr ein Streben nach Schlichtheit. Sie nimmt selbst innigen Anteil am Gelesenen, so daß jede Erzählung wie ein persönliches Erlebnis anmutet. Wie liebevoll versenkte sie sich z. B. bei Schön⸗ herrs „Glückskind“ in die Seele eines armen Pflegetindes, das sehn⸗ süchtig nach weichen Mutterarmen verlangt!
Aufgebote, Ver⸗ teund Fundsachen, zaseellungenn. dergl.
0611 Zwangsversteigerung. Zum Zwecke der Aufhebung smeinschaft, die in Ansehung des in rlin. Schwedt erstraße 33, belegenen, im undbuche vom Schönhaeusertorbezirk nd 69 Blatt Nr. 2045 zur Zeit der Ein⸗ ]g des Versteigerungsvermerksz auf zamen 1) der Frau Jagenieur Rosa bwm, geb. ter Welp, 2) des Ingenieurz chard ter Welp, 3) der Frau Bauk⸗ mte Frieda Koenig, geb. ter Welp, lgerragenen Grundstücks: Vorderwohn⸗ haude mit rechtem und linkem Seiten⸗ Dopp [quergebäude mit zwei Vor⸗ d einem Räöckflägel und 2 Hösen, Ge⸗ urkung Berlin, Kartenblatt 28, Par⸗ e 36, 9 aà 19 gm groß, Grundsteuer⸗ tterrolle Art. 2744, 14 410 ℳ Nutzuns⸗ tt, Gebändesteuerxolle 2744, Grundstücks⸗ rt 243 000 ℳ, beueht, soll dieses udstüch am 24. April 1919, Vor⸗ tags 11 Uhr, durch bas unterzeich⸗ e Gericht — an der Gerichtsstelle — erlin, Neue Friedrichstraße 13/14, drittes odlwerk, Zimmer 113/115, versteigert den. Der Veisteigerungsvermerk ist 8 29. November 1918 in das Grundbuch getragen. 87. K. 113. 18. Berlin, den 19. Dezember 1918. Das Amtsgericht Berlin⸗Muüune. Abteilung 87.
01 Zwangsversteigerung. Wege der Zwangsvollstreckung soll 14. März 1919. Vormittags Uhr, Neue Fiiedrichstr. 13/14, III. tes) Stockwerk, Zimmer Nr. 113— 115, steigert werden das in Berlin, Dres⸗ kerstr. 8, belegene, im Grundbuche von üisenstact Band 19 Blatt Nr. 1195 ragener Eigentümer am 8. April
18, dem Tage der Eintragung des Ver⸗ ungsvermerks: Maurermeister August
3ꝛ in Charloktenburg) eingetragene stück: a. Vorderwohn⸗ und C shaus mit linkem Seitenflügel und unterkellerten Hof, b. Quer⸗
ts⸗, und Fabrikgehäude mit rechtem anhau und zweitem unterkellerten Nutzungswert 19 540 ℳ, Gebäude⸗ jercolle Nr. 475, in der Grundsteuer⸗ tterrolle nicht nachgewiesen. Grund⸗ Ikswert 394 000 ℳ. .“ Berlin, den 3. Januar 191909.
Mannigfaltiges.
Im Wissenschaftlichen Theater der 1““ wird am heutigen Montag, Abends 8 Uhr, Dr. W. Berndt zum ersten Male einen mit kinematographischen Vorführungen und Licht⸗ bildern erläuterten Vortrag: „Lebensbilder aus der Welt des Mikro⸗ skops“ halten und ihn morgen sowie am Donnerstag und Freitag wiederholen. Am Mittwoch und Sonnabend wird Direktor Franz Goerkes Vortrag „Die Schönheit der deutschen Landschaft“ wiederholt werden, der am Sonnabend vom Verfasser persönlich gehalten werden wird. — Der Beginn der gemeinverständlichen naturwissen⸗ schaftlichen und technischen Vorträge (Professor Donath: „Ausgewählte Kapitel der Elektrotechnik“, Professor Dr. Schwahn: „Ausgewählte Kapitel aus der Erdkunde“, Dr. Berndt: „Uebe Fortpflanzung, Brutpflege und Entwicklung“, Dr. Brieger: „Chemie in alter und neuer Zeit“, Professor Dr. Keßner: „Die mechanische Technologie der Metalle“) wird um 14 Tage verschoben. Aus führliche Mitteilungen über diese Vortraäͤge sind an der Kasse de „Urania“ erhältlich. —
der
——
In der Treptower Sternwarte hält morgen, Abends 7 Uhr, der Direktor Archenhold einen Vortrag mit Lichtbildern über unser Planetensystem. Beobachtungen mit dem großen Fernrohr finden täglich von 2 Uhr Nachmittags bis 10 Uhr Abends ftatt.
—.—
— Nach dem Geschäftsbericht der Horchwerke Aktien⸗ gesellschaft in Zwickau in Sachsen vom 1. November 1917 bis 31. Oktober 1918 ist im abgelaufenen Geschäftsjahre, in dem das Werk wieder ausschließlich mit Heereslieferungen beschäftigt war, der Warenumsatz abermals nicht unbedeutend gestiegen. Wesent⸗ liche Störungen haben die Folgen des Waffenstillstands und die im Zusammenhange hiermit stehenden Geschehnisse, in der Fabrikation wenigftens, bisher nicht hervorgerufen. Es war möglich, die aus⸗ schließlich für Heereszwecke bestimmten Spezialwagen voll ählig zur Ablieferung zu bringen. Die Herstellung sonstiger Gebrauchs⸗ wagen ist auch für die naächfte Zakunft, wenn nicht Hindernisse irgendwelcher Art ei en, gesichert, weil ausreichend Betriebsmaterjal vorhanden ist. † ie kommende Friedenszeit ist schon seit Jahren Vorsorge getroffen worden; doch zwingen die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse zur äußersten Vorsicht bei Beurteilung der künftigen Gestaltung der Betriebs⸗ und Absat⸗ verhältnisse und der im Zusammenhange hiermit stehenden Gewinn⸗ aussichten. Der bisherige Gewinnanteil von 15 vH konnte auch für das abgelaufene Geschäftsjahr aufrecht erhalten werden. Ferner konnten dem Beamten⸗ nund Arbeiterunterstützungsfonds 4000 ℳ, dem Delkrederekonto 50 000 ℳ, dem Erneuerungsstock 200 000 ℳ und der Talonsteuerrücklage 18 000 ℳ überwiesen werden. Vor⸗ gettagen wurden 163 996 ℳ.
Be⸗
Das Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abt. 35. 35. K. 21. 18.
b “ 2* 8756] 8 wangsversteigerung. 8 Theater. 8 “ em Wege der Zwangsvollstreckung soll
8 “ .“““ E Berlin belegene, im Grundbuche Opernhans. (Unter den Linden.) Dienstag: 13. Dauer⸗ Drlin⸗ Wepving Band 19s Srunk 2493 bezugsvorstellung. Dienst⸗ und Freiplätze sind aufgehoben. Orpheus eit der Eiatragung des Versteige⸗ und Eurydike. Oper in zwei Akten von Christoph Willtbald gsvermerks auf den Namen des Ritter von Gluck. Text nach dem Tranzösischen des Moline. Musi⸗ aurermeisters Ernst Plötz in Berlin kalische Leitung: Otto Urack. Spielleitung: Georg Droescher. Ballettleitung: Emil Graeb. Anfang 7 ½ Uhr. unterzeichnete Gericht an der Gerichts⸗ Brunnenplat;, Zimmer 30, 1 Treppe,
Schauspielhaus. (Am Gendarmemmwarkt.) Dienstag: 14. Dauer⸗ el- bezugsvorstellung. Dienft und Freiplätze sind aufgehoben. Othello, vriteigert werrden. Das in Berlin. der Mohr von Venedig. Trauerspiel in fünf Aufzügen von Füllerstraße 132, belegene Grundstück Shakespeare. Spielleitung: Dr. Reinhard Bruck. Anfang Ithélt: a. Vorderwohnhaus mit Hof, 1 Zuerwohngebäude mit zwei Vor⸗
6 8 Uhr. 8 —
Mittwoch: Opernhaus. 14. Dauerbezugsvorstellung. Dienst⸗ 4 Hof und Garten, c. Wohn⸗ n Freipläge süne Köninsfinder. Musirmaͤrchen in bchet t ’ Ieit FArshs prei Aufzügen. Text von E. d 2 von E. Humperdinck. b 1 1 Nes ” 8 bn. rt von osmer usik von E. Humperdinck blatt 29 Parzelle 227,63 0 Sn
Schauspielhaus. he. Ge an sa heünnbstervernatehn Fe sind aufgehoben. Ein halber Held. (Kurt von der le 11’“ Kreith.) Eine Tragödie in fünf Aufzügen von Herbert Eulenberg. neindebezires Berlin unter Nr. 4919 Spiel eitung: Dr. Reinhard Bruck. Anfang 7 ½ Uhr. nem jährlichen Nutzungswert von Naächste Erstaufführung: Am 28. Januar: ℳ verzeichnet.
Szenen aus einem Schickfal von Walter Eidlitz. Berlin N. 20, Brunnenplatz, Nevember 1918. nigliches Amtsgericht Berlin⸗Wedding.
919, Vormittags 10 Uhr, durch
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15. Dauerbezugsvorstellung. Dienst⸗ und
„Hölderlin“, den
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2179) Aufgebot. 8 Die Therese Thantraine zu Eschweiler t ocl; Testamentsvollstreckerin des arreirs Egibius Chantraine zu Esch⸗ Pumpe das Aufgebot des ver⸗ gegangenen Pfandscheins Nr. 614 rlehgkasse bei der Reichsbank sn vom 24, Ppril 1917 über in gegebene 11 000 ℳ 4 prozentige ener Stadtanleihe zur Sicherheit für eiltes Darlehn von 7750 ℳ bean⸗ Der Inhaber der Urkunde wird Iegesordert, spätestens in dem auf den 1. Juni 1919. Vormittaas 10 Uhr, bem unterzeichneten Gericht, Angusta⸗ 79, Zhumer 12, anberaumten Auf⸗ dolstermine seine Rechte anzumelden 1e eie Uekunde vorzulegen, widrigenfalls 8. 8 erklärung der Urkunde er⸗ Aachen, den 18. November 1918.
Familiennachrichten
Verlobt; Frl. Ellynor Pohl mit Hrn. Rittergutspächter Gott⸗ hard Frühbuß (Gührau, Kr. Grottkan— Siebenhufen, Kr. Strehlen). — Frl. Margarethe Schmidt mit Hrn. Professor Dr. Heinrich von Widmann (Breblau).
Geboren: Ein Sohn : Hrn. Landrat Georg Frhrn. von Richthofen⸗Großrosen (Nimptsch). — Hrn. Walter Frhrn. von 8 Heidersdorf, 7 Nimptsch).
Bestorben: Fr. Bertina Gräfin von Strachwitz, geb. Gräfin von Harbuval⸗Chamaré (Schloß Raudnitz). 3 8
Verantwortlicher Schriftleiter: Direktor Dr. Tyrol, Charlottenburg,
Verantwortlich für den Anzeigenteil: Der Vorsteher der Geschäftsstelle, b Rechnungsrat Mengering in Berlin.
Verlag der Geschäftsstelle (Mengering) in Berlin.
Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt,
h Berlin, Wilhelmstvaße 32. “ 2
Amtsgericht. b. Drei Beilagen.
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I„rn
ügetragene Grundstück am 10. Februar
Abteilung 6/7. 8 b [Lit. G Nr. 9263539 zu 100 ℳ, Lit. E Nr. 68318933 zu 200 ℳ, Lit. G Nr.
— . 8
In der Nacht zum 10. November 1918 wurden in Karlsruhe auf erschwerte Weise folgende Sparbücher und Wertpapiere ge⸗
stohlen:
Sparbücher: I. Sparkasse Tarlsruhe, Svarhbuch Lit. A Nr. 2539 Sra' Rhevastiftung für Unsfz. ℳ 1937,51 und 250, Lit. K Nr. 1849 San.⸗ Feldw. Schmitt 300 ℳ, Lit R Nr. 2591 Unt.⸗Zahlm. Greebitsch 300 ℳ, Lit. M Nr. 2071 Feldw Kuhnern 174 ℳ, Lit X Nr. 2169 Offz⸗Stehv. V. Faul 300 ℳ, Lit. X Nr. 2468 Vizefeldw. Ockenfuß 300 ℳ, Lit. N Nr. 2195 Offz.⸗Stellv. Schmiederer 300 ℳ. II. Spat⸗ und Watsenkass⸗ Eberbach: Sparhuch Nr. 6094 Feldw. Gagelmann 300 ℳ. III. Spavkass⸗ Bruchsal: Sparbuch Nr. 9344 Offz.⸗ Stellv. Friedrich Klein 100,10 ℳ IV. Spar⸗ und Waisenkasse Mosbach Sparbuch I Nr. 1980 Marie Zimmer⸗ mann 400 ℳ. V. Adeis⸗ heim: Spardach Nr. 7 Sergeant Rudolf Söffing mit 304,85 ℳ. VI Sparkasse
bilippsburg: Spabuch Nr. 292 Vize⸗ feldwebel Hockler 700 ℳ
Wertyapiere: Reichsschul verschreibung Lit. G Nr. 2363014 zu 100 ℳ, Lit. G Nr. 2363015 zu 100 ℳ, Lit. G Nr. 2363016 zu 100 ℳ, Neuer Berliner Pfandbrief Lit. P Nr. 12524 zu 100 ℳ, Lit. O Nr. 23971 zu 200 ℳ, Reschs⸗ schuldberschretbung Lit. G Nr. 2368979, 2368980, 2368981, 2363009, 2363010, 2363011, 4924531, 4924532, 4924533, 2368976, 2368977, 2368978, 2363017, 2363018, 2368991, 92 u. 93, 985, 86 u. 87, 2376008, 009, 010, 4784560, 61 u. 62, 2363003, 3, 4 u. 5, 2369000, 236001 u. 2, 2365013 zu je 100 ℳ, Lit. E. Nr. 2310009 zu 200 ℳ, Lit. G Nr. 2368973, 4 u. 5 zu je 100 ℳ, Ne. 2368970, 71 u. 72 zu je 100 ℳ, Lit. E Nr. 6831886 zu 200 ℳ, Lit. G Nr. 9264160 zu 100 ℳ, Lit. E Nr. 6831885 zu 200 ℳ, Lit. G Nr. 9264159 zu 100 ℳ, Lit. E Nr. 8473616 zu 200 ℳ, Lit. G Nr. 11402624 zu 100 ℳ, Lit. D Nr. 4979016, 17, 18 u. 19 zu je 500 ℳ. Eintrag ins Reichsschaldenbuch am 18. 1. 93 auf Antrag vom 14. I. 93, 3 ½ % Rchs⸗ anleibe zu 600 ℳ vom 19. VII. 94 auf Antrag vom 13 II. 94, 3 ½ % Reichsan⸗ leihe zu 300 ℳ vom 23 I1I 97 auf An⸗ trag vom 10 IIf. 97, 3 ½ % Reichsanleih⸗ zu 150 ℳ vom 12. 1. 93 auf Ant ag vom 6. I. 93, 3 ½ % Reichsanleihe zu 3000 ℳ Ferner 4 ½ % Badische Eisenbahnprämien⸗ anleihe von 1998 Lit. E Nr. 3469 zu 300 ℳ. Eintrag ins Reichsschuldenbuc vom 10. IV. 16 5 % Reichsauleibe zu 9700 ℳ, am 190. I. 17 zu 700 ℳ, am 9. VI. 17 zu 4300 ℳ, am 26. VII. 16 zu 15 000 ℳ, am 9. V. 11 3 % zu 50 900 ℳ, am 5. I. 93 3 ½ % zu 900 ℳ, 5 % Reichsschuldenverschreibung Lit. G Nr. 12816906, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14 u. 15 zu je 1000 ℳ, 5 % Reichs⸗ schuldverschreibung Lit. G. Nr. 3344469 zu 100 ℳ, Lit. E Nr. 2370572 zu 200 ℳ, Lit, E Nr. 6831834 zu 200 ℳ, Lit. G Nr. 9264158 zu 100 ℳ, Lit. Nr. 6831883 zu 200 ℳ, Lit G Nre. 9264157 zu 100 ℳ, Lit. E. Nr. 6831882 zu 200 ℳ, Lit. G. Nr. 9264156 zu 100 ℳ, Lit E Nr. 6831881 zu 200 ℳ, Lit. G Nr. 9264155 zu 100 ℳ, Lit. E. Nr. 6831880 zu 200 ℳ, Lt. G Nr. 9264154 zu 100 ℳ, Lit. E Nr. 8473628 zu 200 ℳ, Lit. G. Nr. 11402636 zu 100 ℳ Lit. Nr. 8473619 zu 200 ℳ, Lit. G Nr. 11402627 zu 100 ℳ, Lit. E Nr. 8473620 zu 200 ℳ, Lit. G Nr. 11402628 iu 100 ℳ, Lit. E Nr. 8473621 zu 200 ℳ, Lit. G Nr. 11402629 zu 100 ℳ, Lit. G Nr. 2368994, 5, 6 zu je 100 ℳ. Lit. G Nr. 2436164, 5 u. 6 zu je 100 ℳ, Lit. G Nr. 2436164, 5 u. 6 zu je 100 ℳ, Lit. G Nr. 10341348, 9 u. 50 zu je 100 ℳ, Lit. G Nr. 4784566, 7 u. 68 zu je 100 ℳ, Lit G Nr. 2368997 u. 98 zu je 100 ℳ, Lit. G Nr. 2368999 zu 100 ℳ, Lit. E Ne. 7633665 zu 200 ℳ,
9264167 zu 100 ℳ, Lit. E Nr. 6831892 zu 200 ℳ, Lit. G Nr. 9264166 zu 100 ℳ, Lit. Nr. 6831891 zu 200 ℳ, Lit. G Nr. 9264165 zu 100 ℳ, Lit. E Nr. 6831890 zu 200 ℳ, Lit. G Nr. 9264164 zu 100 ℳ, Lit. E Nr. 7808699 zu 200 ℳ, Lit. G Nr. 10445418 zu 100 ℳ, Lit. E Nr. 8473617 zu 200 ℳ, Lit. G Nr. 11402625 zu 100 ℳ, Lit. E Nr 9225990 zu 200 ℳ, Lit. G Nr. 12063766 zu 100 ℳ, Lit. E Nr. 9225991 zu 200 ℳ, Lit. G Nr. 12063767 z2 100 ℳ, Lit. G Nr. 2368988 zu 100 ℳ, Lit. G Nr. 2368989 u. 90 zu je 100 ℳ, Lit. D Nr. 2942380 zu 500 ℳ, Lit. G Kr. 3938006 zu 100 ℳ, Lit. E Nr. 3655040 zu 200 ℳ, Lit. Nr. 6831379 zu 200 ℳ, Lit. G Nr. 9264153 zu 100 ℳ, Lit. H. Nr. 6531889 1u 200 ℳ, Lu. 6 Nr. 9264168 zu 100 ℳ, Lit. N Nr.
7688668 zu 200 ℳ, Lit. G Nr. 9263542
8505824/3, 8505818 = 18/1000.
iu 100 ℳ, Lit. E Nr. 7633667 zu 200 ℳ, Lit. G Nr. 9263541 zu 100 ℳ, Lit. G Nr. 8334380 zu 100 ℳ, Lit. G N.. 1194 960 zu 100 ℳ, Lrt. G Nr. 10062800 zu 100 ℳ, Lit. E Nr. 3069620 zu 200 ℳ, nit. E Nr. 3069621 zu 200 ℳ, Lit. G Nr 8562489 zu 100 ℳ, Lit. G Nr. 6832852 zu 200 ℳ, Lit. E Nr. 6833633 1u 200 ℳ, Lit. G. Nr. 9258533 zu 100 ℳ, Lit. E Nr. 8473618 zu 200 ℳ, Lit. G Nr. 11402626 zu 100 ℳ, Lit E Nr. 8473613 zu 200 ℳ, Lit. G Ne. 11402621 zu 100 ℳ, Lst. E Nr. 8473615 zu 200 ℳ, Lit. G Nr. 11402623 m 100 ℳ, Lit. E Nr. 8473614 zu 200 ℳ, Lir. G Nr. 11402622 zu 100 ℳ, Lit. E Nr. 8473622 zu 200 Lit. Nr. 11402630 zu 100 nit. Nr. 8473623 zu 200 Lit. Nr. 11402631 zu 100 Lit. Nr. 8473624 zu 200 Lit. Nr. 11402632 zu 100 Lit. KNr. 8473625 zu 200 Lit. Nr. 11402633 zu 100 Let. Nr. 8473626 zu 200 Lit. Nr. 11402634 zu 100 Lit. Nr. 8473627 zu 200 Lit. Nr. 11402635 zu 100 ℳ, Lit. Kr. 8473629 zu 200 ℳ, Lit. Nr. 11402637 zu 100 ℳ, Zinsscheine zu den beiden letzten Nummern sind vorhanden, Lit. F Nr. 8434320 zu 200 ℳ, Lit. G Nr. 11441900 zu 100 ℳ, Lit. E Nr. 9159906 zu 200 ℳ, Lit. G Ktr. 13143506 zu 100 ℳ, Lit. G Nr. 11403389, 90 u. 91 zu e 100 ℳ, Lit. E Nr. 8379963 zu 200 ℳ, Lit. G Nr. 11388863 zu 100 ℳ, Lit. E Nr. 8379964 zu 200 ℳ, Lit. Nr. 113888641 zu 100 ℳ, Lit. Nr. 984381 u. 82 zu 200 ℳ, Lit. Nr. 9266667 zu 200 ℳ, Lit. Nr. 12760032 zu 100 ℳ, Lit. Nr. 10451283 zu 200 ℳ, Lit. Kr. 14782065 zu 100 ℳ, Lit. Nr. 10451284 zu 200 ℳ, Lit. Nr. 14782066 zu 100 ℳ.
Ferner: Zu folgenden Reichsschuld⸗ verschreibungen fehlen die Zinsscheine: 2n. G Nr. 4784563 über 100 ℳ, str 4784563, 4 u. 5 über je 100 ℳ, Lit. G Nr. 7434544, 5 über je 1000 ℳ, Lit. E Nr. 8473630 über 200 ℳ, Lit. G. Nr. 11402638 über 100 ℳ.
Es fehlen ferner: Qutttung der Spar⸗ kesse der Stadt Larlsruhe über gezeichnete ℳ 3200 8 Kriegsanleihe, Depotschein Nr. 2059042 für bet der Reichsbank hinter⸗ legte 5 % Reichsschaldverschreibung Lit. G Nr. 8334383 über 100 ℳ, desgl. Hepot⸗ schein Nr. 2059043 Lir. G. 1 über 100 ℳ und Nr 2059044 Lit. G 2 über 100 ℳ, Gesamtwert: 129 216,46 ℳ.
Karlsruhe, den 16. N vember 1918.
Staatsanwalt.
2828SNSES
— 44
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ℳ,
H8SASSHNHSARx
612068 Bekanntmachung.
Abhanden gekom nen:
1 Stück = 100 ℳ 4 % 21. Preuß. 1“ Nr. 1122 + 1. 4.
Berlin, den 10. 1. 19. Der Polizeipräsident. Abteilung IV. Erkennungsdienst. Wp. 22/19
61249]) Bekanutmachung.
Abhanden gekommen:
Mäntel zu ℳ 50 000 5 prozentige Deut che Re⸗ichsanleihe Nr. 8505811/13, 8505802, 8505810, 8505825/8, ““ Nr 255090, 592447 = 2/2000, 1544014 = 1/5000, 1188832, 1188836/7, 1188821/2 5/5000.
ℳ 3000 4 vprozentige Rheinprovinzan⸗ leihe N. 141909192 vom 1. 4. 19.
ℳ 2000 4 p ozentige Berliner Flek⸗ trizitätswerke Obltgatio en Nr. 903 von 1901, Zinzcoupon vom 1. 7. 19.
10 Sick. Türkisch⸗ Tabakaktien 5/200 Nr. 140771/75 u. 5/100 Nr. 36184/88.
Berlin, den 11. 1. 19.
Ver Polkzeiprästrent. Abteilung IV.
Erkennungsbienst. Wp. 22/19.
[61242] Verlustanzeige.
Dem hiesigen Pfarfinderkorps sind aus seinem Geschäfteraume 2 Stücke der 8. Kriegsanleihbe mit der Nr. 1 236 953 end Nr. 1 236 954 über je 100 ℳ mit Zinsscheinen gestohlen worden.
Bremen, den 7. Januar 1919.
Die Polizeidirektion, Kriminalabteilung.
[620011 Bekanntmachung.
Unter Bezugnahme auf die Be⸗ stimmungen im § 367 des Handelsgesetz⸗ buchs vom 10. Mai 1897 (R⸗G.⸗BI. S. 219) wird hiermit zur allgemeinen e gebracht, daß nachstehende Wert⸗ pspiere:
ℳ 5000,— R. Frister⸗Aktien, Nr. 448 8 1068 1623 2341 = 5/1000, Div. 918,
ℳ 3000,— 4 % Rheinprovinz⸗Anleibe, 3/1000, Lit. D Nr. 14190/2 Kup. p. 1. 4. 19 uff.
(Die Wertsendungen sind am 30./12. 18 an die Firma Schwarz, Gold chmidt u. Co., Berlin, gerichtet. Bei der Beraubung eines Peldobriesträgers sind die Sendungen in Berlin gestohlen worden.) Haannover, den 10. Januar 1919.
Polizeipräsidium.
[612081 Bekauntmachung. E twendet wurden folgende Wert⸗ paptere:
ℳ 1000,— 1 Bayerische Staatsanleibe
Nr. 107 768,
ℳ 1000,— 1 Bayerische Staatsanleihe vom Jahte 1896, 3 ½ % ig, Serie 215 Nr. 10 745,
ℳ 1000,— 1 Bayerische Staatsanleihe vom Jahre 1896, 3 ½ % g, Serie 693 Nr. 34 638,
ℳ 1000,— 1 Bayerische Staatsanleih⸗ vom Jabre 1896, 3 ½ % g, Serie 922 Nr. 46 081,
ℳ 1000,— 1 Bayerische Staatsanle he vom Jabre 1896, 3 ½ % ig, Gerie 889 Nr. 44 413. München, 7. Januar 1919
Polizeidirektton. J. A.: Eder.
61209] 1“ Bayer. Fybpotheken⸗n Wechsel⸗Vank. Gemäß § 367 des H⸗G.⸗B. geben wir bekannt, daß der 4 % ige Pfandbri⸗-f unserer Bank Serie 28 Lit. F Nr. 244 597 zu ℳ 1000,— bei uns angemeldet wurde. München, 8. Januar 1919. Die Direktlon.
[6124313 Bekanntmachung. Abhanden gekommen ist: 1 Stck. 5 % Deutsche Kriegsanleihe zu 200 ℳ Lit. Nr. 10 508 882. Mäünchen, 10. Januar 1919. Polizeidirektion.
[61210) Bekanntmachung.
Dem am 2. November 1892 in Düssel⸗ dorf geborenen Techniker Karl Jaeger in Düsseldorf ist an Stelle des verloren ge⸗ gangenen, am 27. September 1913 von nir ausgestellten Führerscheins zum
ihren für Krafträder nach Klasse I ein Ersatzschein unter dem 30. Dezember 1918 ausgestellt worden.
Her Führerschein vom 27. September 1913 wird hiermit für ungültig erklätt.
Weimar, den 30. Dezember 1918.
Der Direktor des I. Verwaltungsbezirks.
[(61565) Policenaufgebot.
Her Hinterlegungsschein vom 9. Ok⸗ tober 1917 über die auf den Namen des Herrn Eduar; Großmüller, Kaufmann in Meißen, sautende Versicherungspolice Nr. 250 609 8 ist nach Anzeige des Versicherten in Verlust geraten. Dies wird gemäß § 9 der Allg meinen Ver⸗ sicherungsbedingungen mit dem Zemerken hHekanntgemacht, daß nach fruchtlosem Ab⸗ laufe einer Frift von drei Monaten nach dem Erscheinen dieses J serats der genannte Hinterlegungsschein füuüͤr kraftlos erklärt und an Stelle desselben ei neuer Hinterlegungsschein werden wird. 3
WBerlin, den 8. Januar 1919.
Friedrich Wilhelm 8
Lebensversich rungs⸗Aktiengesellschaft.
1 Die Pirektion. “
[61566] Aufruf.
Der Aussteuer⸗ und Sparversicherungs⸗ schein Nr. 1292 vom 20. Februar 1910, ausgestellt auf den Namen des Herrn Dr. med. Erich M. Friedlaender, prak⸗ tischer Arzt, in Rosdorf, und der Hiater⸗ legungsschein vom 18. Februar 1918 über den am 25. März 1912 aueg steuten U fallversich ungsschein Nr. 23 878 mit Prämienrück ewähr, ebenfalls aurgestellt für Herrn Dr. med. Erich M Fried⸗ larnder, prakt. Arzt, in Kemel, sind ver⸗ loren gegangen. Wir fordern diejen’igen, in deren Besitz sich diese Doku nente etwa befinden, hierdurch auf, sich binnen zwei Monaten bei uns zu melden, andernfalls diese Dokumente gemäß § 808 des Bärgerlichen Gesetzbuchs für nichti, erklärt und durch Neuausfertigungen ersetzt werden.
Dresden. den 7. Januar 1919. „Urxania“ Acttengesellschaft für Kranken⸗, Unfall⸗und Lebens⸗Versicherung zu Dresden
(Unterschriften.)
[54556] Oeffentliches Aufgebot.
Der von uns am 8. Oktober 1914 ausgestellte Hinterlegungsschein uber die Police Nr. 87 275 auf das Leben des Kaufmanns Herrn Wilhelm Friebrich ein Halle a. S. ist in Verlust geraten. Wenn innerhalb driier Mogate der Inhaber des Hinterlegungsscheins sich nicht bei uns meldet, gilt die Urkunde für kraftlos.
Magdeburg, den 5. Dezember 1918.
gestohlen sind.
Wilhelma in Allgemeine Persicherungs⸗Aktien⸗Gesellschaft.
1161240]
vom Jahre 1896, 3 ½ % ig, Serie 2156
ausgefertigt.
Das Bareinlagenbuch der Allgemeinen Deutschen Credit⸗Ansiat Filiale Miztt⸗ veida in Mit welsa, früher Mittweidaer Bank Filtale der Geringswalder Bank, Mittweida, B.⸗Nr. 6309, ist als abhanden gekommen bei uns gemeldet worden. Der etwaize Inhaber dieses Buches wird hier⸗ mit aufgefordert, seine Ansprüche binnen drei Mongten von heute ab uns anzu⸗ zrigen, widrigenfalls das Buch füͤr ung ltig erklärt wird.
Geringswalde, den 10. Janua⸗ 1919. Allagemeie Deutsche Credit⸗Anstalt Filiale Gerings walde als Rechts achfolgerin der Geriagswalder Bank. Tittes. Teuchert.
8
[62002]
Das Amtsgericht Bremen hat am 2. Janusr 1919 folgendes Aufgebot er⸗ lassen: Auf Antrag des Kaufmanns Kein⸗ hard Böcker, wohnhaft in Bremen, Park⸗ straße 8, wird der unbekannte Inhaber des am 27. Mai 1899 mit einer Einlage von ℳ 10,— auf den Namen Reir hard Zöcker eröffneten und gegenwärtig ein Luthaben von ℳ 578,05 nachwe senden Einlegebach Nr. 31 299 der Sparkasse in Bremen hiermit aufgefordert, späte⸗ stens in dem auf Donnerstag, den 10. Juli 1919, Nachmittags 5 Uhr, anberaumten, im Gerichtshause hierselbst, Zimmer Nr. 79, stattfindenden Aufgebots⸗ termine unter Anmeldung seiner Rechte das bezeichnete Einlegebuch vorzulegen, widrigenfalls letzteres für kraftlos erklärt werden wird.
Bremen, den 4. Januar 1919. 8 Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts:
Behrens. 60676]
Aufgebot und Zahlungssverre.
Die Firma Monopol Vertrteb E. Schle⸗ singer in Bochum, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Dr. Schönewald daseldst, hat das Aufgebot und die Zahlungssperre betreffs des angeblich abhanden gekommenen Scbhecks (Ueberbringerschecks) 468 802 d. d. ZFrüssel, den 1. Oktober 1918, uder 3357,50 ℳ, ausgestellt von der Firma M. Hackin fils in Brüssel, 9a Rue des Chartreux, gezogen auf die Herren Nendelssehn & Co. in Berlin, beantragt. Der Inhaber der Urkande wird aufge⸗ forvert, spätestens in dem auf den 2 April 1919, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Fite rid⸗ straß 13 — 14, 1III. Stockwerk, Zimme 143, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. — 154. F 992. 18.
Berlin, den 31. Dezember 1918. Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Arteilung 154. [59368] Aufgebot. 1
Die Ortelsbur er Kreeditgesellsaft, e. H. m. u. H. zu Ortelsbueg, vertreten durch die Rechtsanwälte Justizrat Hassen⸗ stein u. Gocksch in Ortelsburg und R chis⸗ anwalt Lesser in Allenstei, het das Auf⸗ gebot der nachstehend bezeichn ten, an⸗ geblich verlsoren gegangenen Wichsel be⸗
1) Wechsel Ortelsburg, den 15. Mai 1914, über 560 ℳ, fällig am 15. Augast 1914, Aussteller und Girant Händler Artur Gollan hier, Akz ptaut Besitzer Joser Brix hier, Abbau ( 35/18).
2) Wechsel Ortelsburz, den 22. Mai 1914, über 247,50 ℳ, fällig am 22 August 1914, Aussteller und Zirant Kaufmenn S. Horfinkel hier, Akzeptant Johann Weißber, in Glashütte, Post Peitschen⸗ vorf ( 36/18).
3) Wechse! Ortelshurg, den 3. Juli 1914, über 461 ℳ, fällig am 3. Okober 1914, Aussteller und Gerant Fleischer⸗ meiner Hermann Poschmann bier, Ak⸗ zeptant Landwirt August Rudnik in Abbau Ortelsburg (F 37/18).
4) Wechsel Ortelsburg, den 20. Juli 1914, über 450 ℳ, fällig am 20. Okiober 1914, Aursteller und Gi ant Fl is ver⸗ meister Emil Willfang hier, Az ptaat Besitzer Wilhelm Slach in Irtowen (E 38/18).
5) Wechsel Ortelsburg, den 20. Juni 1914, über 350 ℳ, fällg am 20. Sep⸗ tember 1914, Aussteller und Girant Fauf⸗ mann S. Go finkel hier, Akzeptaat Schmiedemeister Dustav Bednarz in Roh⸗ manen (F 39/18)
6) Wechsel Brayniken, den 1. Npril
1914, über 1650 ℳ, fällig am 1. Jli 1914, Aussteller Besitzer Pajung in Frayniken, Bezogener Hastwirt Fduard Walpuski daselbst (F 40/18). 7) Solawedsel über 3000 ℳ, ausgestellt im Jahre 1913/14 von Besitzer F. Sa⸗ gremski in Miluken bei Passenheim (F 42/38).
8) Wechsel Ortelsburg, den 4. Mat 1914, über 300 ℳ, fallig am 1. Araust 1914, Aussteller und Pirant Besitzer
Oswald Sch kowski in Mensguth, Akzep⸗