1919 / 21 p. 1 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 25 Jan 1919 18:00:01 GMT) scan diff

nbahn⸗ usw. Strafrecht, Binnen⸗ vortrecht (einschließlich des Speditionsrechts) sowie (nach B. G.⸗B., R.⸗Hpfl.⸗G. und Kraftfz.⸗G.) mit Versf und außerdem eine Reihe von größeren Abhandlungen, die ebens wiedergegebenen böchstrichterlichen Entscheidungen nicht aller kehrsanstalten, Handel und Industrie beachtenswert sind. handelt Rechtsanwalt Heine in Bielefeld den Begriff der Eisenbahn unter besonderer Berücksichtigung der Konzessionierung und verwandte Fragen, Amtsrichter Dr. F. Gordan in Hamburg die Haftung der Eisenbahn für Diebstahl bei der Beförderung von Gütern in offenen Wagen und das innere Frachtrecht, Gerichtsassessor Dr. Eckstein in Berlin die Haftung der Eisenbahn bei offensichtlichem Verpackungs mangel und Verwendung offener Waggons, Finanzassessor Dr. Richter in Dresden die Haftung der Eisenbahn für die Wahl der Tarife im internationalen Verkehr. Ingenieur P. Max Grempe in Berlin erörtert die Einschränkung der Haftung der Eisenbahn durch Aende⸗ rung der Eisenbahnvertehrsordnung, insbesondere die am 1. April 1917 in Kraft getretene Bestimmung über den Ausschluß der Haftpflicht für Schäden an der Gesundheit des Reisenden durch Witterungsein⸗ flüsse, namentlich durch ungenügende oder zu starke Erwärmung der n, sofern nicht grobes Verschulden der Eisenbahn porliegt.

ichtsassessor Dr. Fr. Zimmermann in Mannheim betrachtet das medizinische Problem im Eisenbahnhaftpflichtrecht insbesondere bei Unfallverletzungen. Justizrat Dr. Schmidt⸗Ernsthausen, Rechts⸗ anwalt beim Oberlandesgericht in Düsseldorf, untersucht das öffent⸗ liche Interesse bei Enteignungen, Anschlußerweiterungen und Wege⸗ verleaungen für die Großindustrie, Gerichtsassessor Dr. Gerhard Eger in Charlottenburg die Fraae, ob der Datumsstempel des Post⸗ einlieferungsscheins eine öffentliche Urkunde ist. Regierungsrat von Haebler in Berlin, stellvertretendes Mitglied des Reichsausschusses für den Wiederaufbau der Handelsflotte, behandelt das Gesetz über die Wiederherstellung der deutschen Handelsflotte. Den Schluß jedes Vierteljahrsheftes bilden Besprechungen deutscher literarischer Er⸗ scheinungen sowie Uebersichten über die neueste Literatur und Gesetz⸗ gebung des In⸗ und Auslandes aus allen Gehieten des Eisenbahn⸗

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und sonstigen Verkehrsrechts.

Theater und Musik.

Konzerte.

Das zweite Konzert mit neuen Werken von Hermann mit dem Philharmonischen Orchester im Beethover

ührte seinen Titel insofern zu Unrecht, als es mit einer einzigen Aus

Haas, nur Werke enthielt, deren Entstehungszeit schon zehnte zurückliegt. Aber was kümmert uns schließlich die g ob ein Musikstück neu oder alt ist, die Hauptsache ist doch immer die: besitzt es genügend Eigenwert, um sich mit Erfolg aus der Ueberfülle wertlosen Geschreibsels, das wohl zu jeder Zeit vorhanden war, herauszuheben? Betrachtet man das Ergebnis des erwähnten reichlich langen Abends von diesem Gesichtspunkt aus, so muß man es als recht mager bezeichnen; denn die bekannte Serenade für kleines Orchester von Brahn in in sich abgeschlossenes Werk, in welchem sich I 1 ge halten, angesehen werden.⸗ Joseph Haas seinen Variationen Regers massigen Orchestersatz zun vild mmen. Das Ohr ist in kurzer Zeit von dem dickflüssigen; ilde übersättigt, so daß man schon nach wenigen Variationen das Ende dieser uninteressanten Schul⸗ arbeit herbeisehnt. „Verklärte Nacht“ für Streichorchester von Arnold Schönberg, ein Jugendwerk des Wiener Tonsetzers, ist schon öfter gespielt worden; seine maßlose Ausdehnung gereicht dem Inhalt zum Nachteil, denn abgesehen davon, daß der ihm zu Grunde liegende dichterische Vorwurf von Dehmel entschieden eine kürzere Fassung erheischt, ist auch das Streichquintett nicht imstande, mit einer begrenzten Klangfarbenmöglichkeit einen so orchestral angelegten Vorwurf ohne Ermüdung für den Hörer durchzuführen. „Elfenreigen“ von Fr. Klose nimmt gegenüber obigen Werken durch seine Kürze und tarbige Instrumentierung für sich ein, obgleich Mendelssohn und Berlioz den Elfen ein noch ungleich zarteres und ätherischeres Ge⸗ wand verliehen haben. Herr Henze war (sichtlich bemüht, das Orchester zu eindrucksvollen Leistungen fortzureißen, die Phil⸗ hbarmoniker schienen aber insbesondere für die Werke von Haas und Schöͤnberg keine rechte Begeisterung aufzubringen, was man ihnen schließlich ja auch nicht verdenken kann. Fritz Busch, ein Bruder des bekannten Geigers, musizierte mit dem Philbarmonischen Orchester im Beethovensaal. Er ist ein ernststrebender Dirigent. Einstweilen haftet ja seiner Stab⸗ führung noch etwas Schweres, Unbeholfenes an, doch ist das, was er gibt, innerlich erlebt. War schon der „Symphonische Prolog“ von Reger plastisch und stilgerecht herausgearbeitet, so zeigte die E⸗Moll⸗ Symphonie (Op. 98) von Brahms erst recht die Vorzüge des Orchesterleiters. Der mitwirkende Pianist Wihelm Backhaus spielte in der ihm eigenen künstlerisch feinempfundenen Weise Beet⸗ hovens G⸗Dur⸗Konzert und erntete damit großen Beifall. An nämlicher Stelle leitete ein anderer Dirigent, Dr. Erich Engel⸗ horn, den gleichen Tonkörper mit gutem Verständnis. Bruckners 3. Symphonie in D⸗Moll erfuhr eine reichlich breitausladende Wieder⸗ gabe; über diese Art der Darstellung konnte man hinsichtlich der Zeitmaße oft anderer Meinung sein, immerhin bekundete sie aber ehrliche Ärbeit. Der Solist des Abends, Kurt Schubert, verfügt zwar über gute Klaviertechnik und einen trefflichen Anschlag, vermochte aber mit dem Brahms⸗Konzert in B⸗Dur nicht recht zu zünden. Da fehlten noch der letzte Schliff und der große, mitfortreißende Schwung. Auch bei diesem Konzert erwies sich der Dirigent als sicherer Führer. Im Saale der Sing⸗ akademie trat nach längerer Pause Else Lands⸗ hoff, eine beachtenswerte Sängerin, unter Mitwirkung der Violinistin Steffi Koschate mit gutem Erfolge auf. Ihre Stimme ist wohltuend warm und klingt in allen Registern gleich schön. Besonders gut gelangen ihr die Lieder von Brahms und Hugo Wolf, die sie mit voller Hingabe sang und deren Inhalt sie restlos ausschöpfte. Am Klavier saß Coenrad V. Bos, dem zuzuhören ein besonderes Vergnügen ist. Steffi Koschates Geigenspiel erfreut immer von neuem. Der schlackenfreie, blühende Ton ihres Instruments ist warm und ihre fein⸗ eistige Wiedergabe er Musikstücke geht zu Herzen. uch die Geigerin Margarete Mandelstamm, die im Beethovensaal konzertierte, darf zu den Künstlerinnen gezählt werden, die besondere Achtung verdienen. Ihr ausgezeichnet geschultes Können, ihr schöner, kraftvoller Ton kamen in Tschalkowskys D⸗Dur⸗ Konzert ganz besonders gut zur Geltung. Bedauerlich war bei der Sängerin Hedwig Ebers im Bechsteinsaal, daß der gute Eindruck ihres an und für sich wohlkliegenden Organs häufig durch gewaltsames Pressen gestört wurde. Auch brauchte der Vortrag etwas mehr Lebendigkeit, um vollends wirkungsvoll zu sein. Eine bemerkenswerte Vortragsfolge hatte die Sängerin Anna Schmitz für ihren Liederabend im Bechsteinsaal aufgestellt. Neben der alten, ewig jungen Sebastian Bach⸗Arie: „Mein läubiges Herze“ brachte die Künstlerin Gesänge von Brahms, Färneselt, Sibelius, Grieg und daneben leider nur eine Gruppe Lieder eines lebenden deutschen Tondichters, ihres feinfühligen Helfers Karl Kämpf. Das große sympathische Material der Konzertgeberin ist gut geschult und wird sehr verständig gebraucht. Die Kleinigkeiten, die auszusetzen wären, werden sich bei öfterem öffentlichen Musizieren verlieren. Von den Liedern Kämpfs hinter⸗ ließen „Abseits“, „Ganz so wie du“ (das allerdings noch aus⸗ schöpfender dargestellt zu werden verdient, als es geschah) und die wirtungsvolle Ballade „Altes Haus“, der man öfter zu begegnen wünschen möchte, den größten Eindruck. Von den Harmoniumsoli, die Karl Kämpf mit voller Beherrschung des Instruments darbot, verdienen besonders hervorgehoben zu werden die Stimmungsbilder:

sführlich berichtet

e⸗ frischen Sch

Märchen“, über die schon früher a Vier Phantasiestucken (darunter einem trafthollen Rhapsodie) von E. E. Ta Valse⸗Caprice von Karl Kämpf verbalf lotte von Skibinsky in ihrem Meistersaal zu einem großen Erfolg. Sie bewies von Bach, Beethoven und Liszt ein gedie Stilempfinden, dem sich eine flüssige und eiges Ein besonderer Genuß war G ier Chopinserie, in der sich ein erstaunliche eichtum kundgab. Jedenfalls wird man si ieser Künstlerin merken müssen. 1 8 L

uch in Werken

und feines

Ebenso er Pianistin Selma Honigberg

nsaal) mit großer Befriedigung verfolgen. Nur esntal nicht an Beerhovens F⸗Moll⸗Sonate wagen soll

onlich auch hier Anerkennenswertes bot, fehlte ihr doch Werk die Reife und folglich die große hierzu erforderliche Gestaltungs⸗ kraft. Dr. Hans Joachim Moser sang im Meistersaal mit wohlgeschulter Stimme Lieder von Schubert, Schumann und Wolf. Er hat sich auch als Tonsetzer versucht und sechs eigene Lieder (davon drei noch ungedruckte) aufs Programm gesetzt. Herta Stolzen⸗ berg trug diese mit ihrem schönen, hellklingenden Sopran recht ge⸗ winnend vor. Die Lieder sind von ansprechender Melodik und ein⸗ fachen Harmonien; der Komponist ist von unseren Uebermodernen noch nicht angekränkelt. Sie fanden auch bei den Zuhörern reichen Beifall, und Fräulein Stolzenberg mußte noch ein weiteres Liedchen Mosers („altdeutsches Kinderlied“) hinzufügen. Am Klavier waltete Walter Meyer⸗Radon sorgsam seines Amtes.

kar Grund⸗

e0 Ein Konzert von Dora Bernstein (Gesang), Oska

mann (Cello) mit Bruno Seidler⸗Winkler als Begleiter im Klindworth⸗Scharwenkasaal gewährte keinen un⸗ getrübten Genuß. Der Sängerin fehlt es noch zu sehr an Stimm⸗ kultur, der Ton strömt nicht frei und leicht genug. Drei von ihr gesungene neue Lieder von Felix Mandelstamm waren sehr ansprechende Gaben. Besonders ist „Auf der Schwelle“ durch; rtes musikalisches Empfinden dem textlichen Inbalt gut angepaßt. Der Cellist verfügt über einen angenehmen Ton und befriedigende Technik, spielte aber im ganzen zu trocken und seelenlos.

02

8 1

8 2

Handel und Gewerbe.

Nach der Wochenübersicht der Reichsbank vom 15. Ja⸗ nuar 1919 betrugen (+ und im Vergleich zur Vorwoche):

Aktiva. 1918 Metallbestande). 2 276 643 600 2 519 787 000 3 (— 2 925 000) (4+ 2 224 000) ( darunter Gold. 000] 2 406 926 000 2 522 26 (— 2 990 000) (+ 126 000, (+ Reichs⸗ u. Darlehns⸗

kassenscheine . . 5 351 403 000 1 269 374 000 (+ 38 756 000) (— 79 659 000) (—

.3 605 000). 4 858 000 (s— 188 000) (s 289 000) (

1

Noten and. Banken

Wechsel, Schecks u.

diskontierte Reichs⸗

schatzanweisungen. 27 539 742 000 12 813 584 000 8 614 515 000 (+ 1567675000) (s— 352 834 000) (— 133 163 000) 9 299 000 6 761 000 9 377 000 (— 920 000) (+ 6 000) (+ 401 000) 1255 329 000 93 554 000 87 454 000 (+ 1 279 000) (+ 6 270 000) (+ 2 078 000) 2 565 150 000 2 055 020 000 947 601 000 (+ 63 822 000) (— 56 183 000) ( 108 634 000)

180 000 000 180 000 000 180 000 000 8 (unverändert) (unverändert) (unverändert) Reservefonds.. 94 828 000) 90 137 000 85 471 000 (unverändert) (unverändert) (unverändert) umlaufende Noten . 22 526 370 000 11 043 946 000 7 726 844 000 (+ 189 526 000) (— 299 379 000) (— 259 037 000) sonstige tägl. fällige Verbindlichkeiten. 13 620 919 000 6 599 182 000 3 917 497 000 (+ 1751236000) (s- 231 333 000) (+– 148 427 000) 1 479 054 000 849 673 000%⁰%⁰r568 321 000 (s— 273 213 000) (+ 50 359 000) (+ 89 384 000) *) Bestand an kursfähigem deutschen Gelde und an Gold in oder ausländischen Münzen, das Kilogramm fein zu 2784 berechnet.

Lombardforderungen Effekten.. sonstige Aktiven.

Passiva. Grundkapital.

sonstige Passiva..

In den letzten 14 Tagen hat sich die Lage auf den markt ungeheuer verschärfz. Im Ruhrgebiet ist infolge der Abgabe des rollenden Materials, insbesondere der Lokomotiven, an die Entente die Wagengestellung noch unter die Förderung gesunken. Die Gestellung beträgt zurzeit etwa 10 000 Wagen arbeitstäglich gegen einen normalen Bahnversand von 24 000 Wagen während des Krieges. In Oberschlesien ist die Zahl der täglich beladenen Wagen eben⸗ falls in der letzten Zeit infolge des Streiks und der unsicheren all⸗ gemeinen Verhältnisse erschreckend gesunken. Am 20. d. M. hielt sich die Wagengestellung sogar unter 2000 gegenüber 10 000 bis 20 000 Wagen arbeitstäglich im Kriege und 5000 in den letzten Wochen. Die gesamte Wagengestellung in den Hauptkohlenrevieren, die normal etwa 50 000 Wagen täglich betrug, war im Dezember 1918 auf und 30 000 Wagen, in der ersten Hälfte des Januar dieses Jahres auf nur 26 000 Wagen gefallen. Diese Zahlen kennzeichnen die Lage am besten. Während im Ruhbrrevier unter der Einwirkung des Um⸗ standes, daß die Eisenbahn in der letzten Zeit die Förderung nicht immer hat voll abfahren können, sich mäßige Bestände gebildet haben, sind heute in Oberschlesien so gut wie gar keine Vorräte mehr vorhanden.

Was die Versorgung anhnbetrifft, so sind auch bei den Eisenbahnen in den letzten 2—3 Wochen die Bestände be⸗ deutend zurückgegangen und reichten am 13. Januar bei den preußischen Direktionen westlich der Elbe noch für etwa 19 Tage, östlich der Elbe dagegen nur für 9, in manchen Bezirken sogar für noch weniger Tage. Die Gefahr, daß der Fahrplan nicht mehr eingehalten werden kann, ist täglich vorhanden; im Bezirk Bromberg ist es bereits so weit. In einer schwierigen Lage befinden sich die Elekrizitätswerke, deren Betrieb nur unter äußersten Einschränkungen aufrecht erhalten werden kann. Die Lage der Gaswerke ist nahezu verzweifelt: In Süddeutschland sind Stillstände in großem Umfange zu befürchten. München hat bis in den Februar hinein noch Vorrat, aber Nürnberg, Augsburg, Bamberg und andere Städte sind bereits äußerst eingeschränkt. Aehnlich ist es in Thüringen; auch Dresden und Leipzig stehen schon seit Wochen vor der Stillegung. Es ist bisher immer noch gelungen, diese durch Beschlagnahme abzuwenden, doch scheidet dieses Auskunftsmittel immer mehr aus. Von Hamburg konnte die Gefahr des Stillstandes nur durch Beschlagnahme von für Berliner Gaswerke bestimmten Kohlen abgewendet werden. Die Nahrungsmittelindustrie konnte durch die ihr zuteil werdende Bevorzugung bisbher noch einigermaßen versorgt werden. Die Dampfmühlen sind aber jetzt durchweg bereits mehr oder minder gefährdet, besonders die Großmühlen. So ist bei einigen Mühlen im Osten die Arbeitsmöglichkeit schon für die nächsten Tage fraglich. Die übrige Industrie kann nur noch mit ganz geringen Mengen und nur ganz unregelmäßig mit Kohlen beliefert werden. Soweit es möglich ist, werden außer der Nahrungsmittelindustrie noch einig

„Die heiligen drei Brunnen von Trafoi“ und die Suite „Andersens

besonders wichtige Industrien besonders bevorzugt, 3. B. der

bba dessen norm aler taäͤglicher Bedarf seto ei der jepigen Lage auch nicht annähernd gedeckt werden jesen Verhaltnissen muß natürlich die Au⸗, äußerste eingeschränkt werden. 8

s fünfzigjährigen Bestehens

Bank⸗Verein eine mit Abbildungen ausgestatker schrift über den bisherigen Entwicklungsgang der Bank 8 1 assen. d Wie laut „W. T. B.“ aus Metz gemeldet wird sind Thyssenschen Stablwerke in Hagendinge hringen) von der französischen Regierung unter Zwangsverwalton t worden, werden aber, um ihre vielen Arbeiter nicht brotl achen, im Betriebe bleiben. 0

Die Goldausbeute der in der Transva

f Mines vereinigten Minen betrug laut

918 641 245 Unzen Gold im Werte von 2 pfr Außendistrikte 10 740 Unzen Gold im Werte von⸗

g. Ende des Monats waren in Goldminen

20. Januar. (W. T. B.) Ausweis der Bank vom 11. Januar 1919 in tausend Pesetas: Gon 8 498 (gegen die Vorwoche Zun. 159), Gonh 095 (Abn. 576), Barvorrat in Silber usy 34), Wechselbestand 780 459 (Zun. 87 43) (Abn. 25 619), Wertpapiere 11 821 (Abn. 29 75 313 (Zun. 20 711), fremde Gelder 1 182

Madrid, von Spanie im Inland 222 im Ausland 86 642 421 (Zun. Lombard 381 144 Notenumlauf 3 3 (Abn. 137 630).

Berichte von auswärtigen Wertpapiermärkten

Wien, 22. Januar. (W. T. B.) Die Börse eröffnete unter dem Eindruck von Meldungen über neue Unruben in Berlin und des schwächeren Verlaufs der gestrigen Berliner Börse mit vor⸗ wiegend ermäßigten Kursen. Doch mochie sich im weiteren Verlauf auf Grund von Käufen für ungarische und böhmische Rechnun eine Erholung geltend. In der Kulisse fanden namentlich Sudbahn⸗ werte, und türkische Lose lebhaftere Beachtung. Der Schranken zeigte bei geringfügigem Verkehr keine einheitliche Haltung, Schäͤrfer rückgängig waren Notenbankaktien bis 1720 um 100 Kronen. Der Rentenmarkt blieb ruhig und behauptet. Ungarische Kronenrente besserte um 1,15 %.

Wien, 23. Januar. (W. T. B.) Die Börse eröffnete in fester Haltung, wobei insbesondere Türkenwerte namhafte Steigerungen erzielten. Im Verlaufe gab sie aber, als für Budapester Rechnung Abgaben vorgenommen wurden und sich neuerlich Bedenken wegen der Ereignisse in Deutschland geltend machten, einer ziemlich empfindlichen Abschwächung Raum. Der Schluß gestaltete sich bii tieferen Kursen ruhig. Der Anlagemarkt war gut behauptet.

Wien, 23. Januar (W. T. B.) (Börsenschlußturse.) Türkische Lose 401,00, Orientbahn 1200,00, Staatsbahn 924,50, Süd⸗ bahn 116,75, Oesterreichische Kredit 639,00, Ungarische Kredit 914,00, Anglobank 426,75, Unionbank 514,00, Bankverein 464,00, Länder⸗ bank 460,00, Tabakaktien 1050,00, Alpine Montan 875,00, Prager Eisen 2615,00, Rima Muranver 930,00, Skodzwerke 707,00, Salgo Kohlen 987,00, Brüxer Kohlen —,—, Galizia 1180,00, Waffen 970,00, Llovd⸗Aktien 2280,00, Poldihütte 1035,00, Daimler 650,00, Oesterreichische Goldrente 128,83. Ungarische Goldrente 140,00, Mai⸗ rente 83,00, Februarrente 83,75.

London, 22. Januar. (W. T. B.) 2 ½ % Englische Konsols 59 %, 5 % Argentinier von 1886 94, 4 % Brasilianer von 1889 62 , 4 % Japaner von 1889 72 ¼, 3 % Portugiesen 55 ⅞, 5 % Russen von 1906 —, 4 ½ % Russen von 1909 —, Baltimore and Ohio —, Canadian Pacific —, Erie —, National Railways of Mexiko —, Pennsylvania —,—, Southern Pacific —,—, Union Pacisfic —,—, United States Steel Corporation 97, Anaconda Copver —, R. Tinto 63 ½, Cbartered 22,3, De Beers 17 ¾16, Goldfields 11, Randmines 3 ½, 5 % Kriegsanleihe 94 16, 4 % Kriegsanleihe 101, 3 ½ % Kriegsanleihe 88 ¾. Privatdiskont 3 ½, Silber 48 ⅞.

Paris, 22. Januar. (W. T. B.) 5 % Franz. Anleibe 93,75, 3 % Franz. Rente 63,35, 4 % Span. äußere Anleihe 94,85, 5 % Russen von 1906 62,50, 3 % Russen von 1896 37,2, 4 % Türken unif. 70,75, Suez⸗Kanal 5380, Rio Tinto 1664.

Amsterdam, 23. Januar. (W. T. B.) Tendenz: Fest. Wechsel afif Berlin 29,95, Wechsel auf Wien 14,80, Wechsel auf Schweiz 49,10, Wechsel auf Kopenhagen 63,22 ½, Wechsel auf Stoc⸗ holm 68,65, Wechsel auf New York 239,25, Wechsel auf London 11,41 ½, Wechsel auf Paris 43,90,5 % Niederl. Staatsanleihe von 1918

5 ⅛, Obl. 3 % Niederländische W. S. 63 ¾, Königl. Niederländische Hetroleum 506 ¾, Holland⸗Amerika⸗Linie 403, Niederländ.⸗Indische andelsbank 208 ½, Atchison, Topeka u. Santa 91 ¼, Roch Island —, Southern Pacific 94 ⅛, Southern Railway 27 ⅞. Union Pacisic 128 ½, Anaconda 128, United States Steel Corp. 87¼,

Französisch⸗Englische Anleihe —, Hamburg⸗Amerika⸗Linie —.

Kopenhagen, 23. Januar. (W. T. B.) Sichtwechsel auf Hamburg 47,75, do. auf Amsterdam 158,50, do. auf schweiz. Plätze 77,90, do. auf London 18,01, do. auf Paris 69,50.

Stockholm, 23. Januar. (W. T. B.) Sichtwechsel auf Berlin 43,75, do. auf Amsterdam 146,25, do. auf schweiz. Pläͤtze 72,00, do. auf London 16,63, do. auf Paris 64,25.

New York, 22. Januar. (Schluß.) (W. T. B.) Pas⸗ Geschäft an der Fondsbörse nahm wieder einen sehr ruhigen Wer⸗ lauf. Die Grundstimmung kennzeichnete sich anfangs als fest, wurde aber später infolge von Blankoabgaben entschieden matt, wobei besonders Oel⸗, Schiffahrts⸗ und Kupferaktien in Mit⸗ leidenschaft gezogen wurden. Die Börse schloß in ge⸗ drückter Verfassung. Aktienumsatz 460 000 Stück. Geld: Fest. Geld auf 24 Stunden Durchschniitssatz 4½, Geld auf 24 Stunden letztes Darlehn 5, Wechsel auf London (60 Tage) 4,73,50, Cable Transfers 4,76,55, Wechsel auf Paris auf Sicht 5,45,75, Silber in Barren 101 ⅛, 3 % Northern Pacific Bonds 60, 4 % Verein. Staaten Bonds 1925 104 ¼, Atchison, Topeka u. Santa 90 ¾, Baltimon und Ohio 45 ½⅛, Canadian Pacific 156, Chesapeake u. Ohio 5 Chicago, Milwaukee u. St. Paul 37, Denver u. Rio Grande 32 Illinois Central 95, Louisville u. Nashville 112 ½, New Yenlt Central 70 ⅞, Norfolk u. Western 104, Pennsylvania 448, Reading 78 ½, Southern Pacific 97 ½, Union Pacific 125 ¾, Anaconde 1u 57 ¼, United States Steel Corporation, 90 ¾, dor⸗

92 ac.1

Berichte von auswärtigen Warenmär

London, 22. Januar. (W. T. B.) Kupfer prompt 91 ½. Liverpool, 21. Januar. (W. T. B.) Baumwolle. Umset 1 1G 1 uar. (. B.) aumwoe 198 Ballen, Einfuhr 6570 Ballen, davon 3300 Ballen amer⸗ kanische Baumwolle. Für Januar 17,69, für Februar 16,18. Texas 102, Brasilianische 81, Indische 25 Punkte niedriger. * New York, 22. Janugr. (W. T. B.) (Schluß.) Baumwelt lo o midpling 27⁄25, do. für Januar 24,52, do. für Februar 23,70, 0. für März 23,52, New Orleans loko middling 27,50, Petroleum efined (in Cases) 19,25, do. Stand. white in New York 16,2) do. in Tanks 8,25, do. Credit Balances at Oil City 4,00, Schmal prime Western 23,57 ½, do. Rohbe & Brothers 28,50, Zucdkr Zentrifugal 728, Weizen Winter 237 ¼, Mehl Spring⸗Whgct blears 9,00 9,50, Getreidetracht nach Liverpool nom., Kaffe Rio Nr. 7 loko 14 ⅛, do. für Mai 13,68, do. für Juli 13,48. 8.’ de Janeiro, 20. Januar. (W. T. B.) Kaffe’ Zufuhren: In Rio 4000 Sack, in Santos 19 000 Sack.

Der Be ugspreis betrügt vierteljährlich 9 ℳ.

Alle Postanstalten urhmen Bestellung an für Berlin anßer den Bostanstalten und Zeitnngsvertrieben für Kelbstabholrr auch die Geschäftsstele SW. 48, Wilhelmstraße 32.

Einzeine Unmmern kosten 25 Pf.

Anzeigenpreis für den Naum einer 5 geipaltenen Einbdeirsseile

Reichsbankgirokonto.

Berlin,

50 Pf., einer 3 gespalt. Einheitszeile 90 Pf. Anßerdemn wtrv 2 den Auzeigenpreis ein Teuerungszuschlag von 20 n. H. erhohre.

Anzeigen uimmt an:

802 Geschäftsstelle des Reichs⸗ und Staatbanzeisens

Gerlin 8V. 48, Wilheimstraßze Nr. 82.

Sonnahend, den 25. Januar, Abends.

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Inhalt des amtlichen Teiles: Deutsches Reich. Bekanntmachuna, betreffend Rückgabe von in Belgien und Frankreich beschlagnahmten Betriebseinrichtungen. Aufhebung eines Handelsverbots. Anzeige, betreffend Ausgabe der Nummer 16 des Reichs⸗ Gesetzblatts.

u.“*“

Preußen. Ernennungen und sonstige Personalveränderungen. Bekanntmachung zur Verordnung, betreffend das gesetzliche Vor⸗ kaufsrecht an land⸗ und forstwirtschaftlichen Besitzungen, vom 23 Dezember 1918. Mitteilungen über Einziehung von Diphtherie⸗Heilserum. Aufhebungen von Handelsverboten. Handelsverbote.

1 Erste Beilage:

ekanntmachung, belreffend sechswöchige Seminarkurse der Kandidaten des evangelischen Predintamts, Prüfungen an den Lehrerseminaren und an den staatlichen Präparanden⸗ anstalten, Prüfungen der Lehrer an Mittelschulen und der Rektoren, der Lehrerinnen und Sprachlehrerinnen, der Lehrerinnen für weibliche Handarbeiten, Prüfungen als Direktoren und Cirektorinnen sowie als Lehrer und Lehrerinnen für die Taubstummenanstalten und Blindenanstalten, Prü⸗ fungen der Zeichenlehrer und Zeichenlehrerinnen, der Lehrerinnen der Hauswirtschaftskunde, der Kindergüärtnerinnen und Jugend⸗ leiterinnen sowie der Lehrer und Lehrerinnen an Hilfsschulen im Jahre 1919.

Amtlliches. 8 Deutsches Reich. Oeffentliche Bekanntmachung,

beireffend Rückgabe von in Belgien und Frankreich

beschlagnahmten Betriebseinrichtungen.

Die in meiner Bekanntmachung vom 17. d. M. vorge⸗ sehene Art der Anmeldung soll wegen neuerdinas von der Entente aufgestellter Forderungen in den nächsten Tagen andeis geregelt werden.

Von Anmeldungen ist bis zu dieser Regelung, die durch weitere Bekanntmachung mitgeteilt werden wird, abzusehen.

Berlin, den 23. Januar 1919.

Reichsentschädigungskommission. Der Präsident Dr. Hiekmann.

Bekanntmachung.

Die dem Fabrikanten Rademacher in Eutin auf Grund der Bundesratsverordnung vom 24. Juni 1916 über den Handel mit Lebens, und Futtermitteln und zur Bekämpfung des Kettenhandels unter dem 5. April 1918 erteilte Erlaubnis zum Handel mit Obst, Gemüse und Wildfrüchten ist wegen Un zuverlässigkeit desselben zurückgenommen.

Eutin, den 11. Januar 1919.

Der Vorsitzende der zur Entscheidung über die Erteilung und Entziehung, der Erlaubnis zum Handel mit Lebens⸗ und Futtermitten

errichteten Stelle. Bucholtz.

8

he von heute ab zur Ausgabe gelangende Nummer 16 des „Reichs⸗Gesetzblatts“ enthält unter:

KRr 6659 eine Verordnung über die Berufung der ver⸗ fassunggebenden Deutschen Nationalversammlung, vom 21. Januar 1919, und unter Nr. 6660 eine Verordnung zur Ergänzung der Verordnung über die Wahlen zur verfassunggebenden Deutschen National⸗ versmmlung (Reichswahlgesetz) vom 30. November 1918, vom 21. Januar 1919. 8 8

Berlin W. 9, den 23. Januar 1919. Postzeitungsamt. Krüer.

Preußen.

Zekanntmachung zur Verordnung, betr. das gesetzliche Vorkaufsrecht an land⸗ und forstwirtschaftlichen Besitzungen, vom

23. Dezember 1918 (Gesetzsamml. S. 3).

Gemäß 8 2 Abs. 2 und 8 10 der Verordnung, betr. das gesetliche doh” Lchiz an 1818 und forstwirtschaftlichen v fttzungen, vom 23. Dezember 1918 (Gesetzsamml. S. 3) wir

oigendes b 8 foigendes bekannt gemacht zustehende gesetzliche Vorkaufs⸗

I. 1) der Ostpreußischen Landgesellschaft in Königsberg i. Pr., Theaterstraße 4, hinsichtlich der in der Provinz Ostpreußen belegenen land⸗ und forstwirtschaftlichen Besitzungen,

2) der Bauernbank in Danzig, Krebsmarkt 7, hinsichtlich der in der Provinz Westpreußen belegenen land⸗ und forstwirtschaftlichen Besitzungen,

3) der Landgesellschaft „Eigene Scholle“ in Frankfurt a. O., Halbestadt 7, hinsichtlich der in der Provinz Brandenburg belegenen land⸗ und forstwirtschaftlichen Besitzungen,

4) der Pommerschen Landgesellschaft in Stettin, Königsplatz 1a, hinsichtlich der in der Provinz Pommern belegenen land⸗ und forst⸗ wirtschafrlichen Besitzungen, 1

5) der Mittelstandskasse in Posen, Buddestr. 14, hinsichtlich der in der Provinz Posen belegenen land⸗ und forstwirtschaftlichen Be⸗ itzungen,

6 6) der Schlesischen Landgesellschaft in Breslau, Grünstr. 46, hinsichtlich der in der Provinz Schlesien belegenen land⸗ und forst⸗ wirtschaftlichen Besitzungen,

7) der Siedlungsgesellschaft „Sachsenland“ in Halle a. S., Hagen⸗ straße 2, hinsichtlich der in der Provinz Sachsen belegenen land und forstwirischaftlichen Besitzungen,

8) der Schleswig⸗Holsteinsschen Höfebank in Kiel, Sophien⸗ blatt 5, hinsichtlich der in der Provinz Schieswig⸗Holstein belegenen land⸗ und forstwirtschaftlichen Besitzungen,

9) der Hannoverschen Siedlungsgesellschaft in Hannover, Am Clever Tor 2, hinsichtlich der in der Provinz Hannover belegenen land⸗ und forstwirtschaftlichen Besitzungen, 1

10) der Siedlungsgesellschaft „Rote Erde“ in Münster i. W., Elisabethstraße 2, hinsichtlich der in der Provinz Westfalen belegenen land⸗ und forstwir schaftlichen Besitzungen,

11) der Siedlungsgesellschaft „Rheinisches Heim“ in Bonn, Endenicher Allee 60, hinsichtlich der in der Rheinprovinz belegenen land⸗ und forstwirtschaftlichen Besitzungen. b

II. Für die Proviv z Hessen⸗Nassau und die Hohenzollernschen Lande, füͤr die zurzeit als gemeinnützig anerkannte Ansiedlungsgesell⸗ schaften nicht bestehen, bleibt das gesetzliche Vorkautsrecht einstweilen dem Staate vorbehalten. Es wird ausgeübt durch die Regierung

a. in Cassel hinsichtlich der im Regierungsbezirk Cassel be⸗ legenen land⸗ und forstwirtschaftlichen Besitzungen,

b. in Wiesbaden hinsichtlich der im Regierungsberirk Wies⸗ baden belegenen land⸗ und forstwirtschafrlichen Besitzungen,

c. in Sigmaringen hinsichtlich der in den Hohenzollernschen Landen belegenen land⸗ und fovrstwirtschaftlichen Be⸗ sitzungen.

Berlin, den 20. Januar 1919. 8

Der Minister für Subcct si Domänen und Forsten.

Braun.

Der Finanzminister. In Vertretung: Busch.

——

E“

Ministerium des Innern.

Das Diphtherie⸗Heilserum mit der Kontroll⸗ nummer 330 (dreihundertdreißig) aus den Behringwerken in Marburg ist wegen nachträglich eingetretener Unbrauchbarkeit zur Einziehung bestimmt.

Justizministerium.

Dem Landgerichtspräsidenten, Geheimen Oberjustizrat Metger in 8 ben Amtsgerichtsräten, Geheimen Justiz⸗ räten von Jagodzinski und Dr. Marcuse vom Amts⸗ gericht Berlin⸗Mitte, Matthiessen in Altona und Karl Müller in Kiel ist die nachgesuchte Dienstentlassung mit Ruhegehalt ertellt.

Dem Notar Dr. Max Rosenkranz in Bad Pyrmont ist der Amtssitz in Kappeln (Schlei) C 1

In der Liste der Rechtsanwälte sind grlöscht die Rechtsanwälte: Jußtih at Dr. Bruns bei den Landgerichten I. IIund IIILin Berlin, Justizrat Dr. Flatan, von Krahn, Dr. Lion und Pohrt bei dem Landgericht I in Berlin, Justizrat Ma rba, Arm⸗ bruster und Greul bei dem Landgerichte II in Berlin, Dr. Wernick bei dem Oberlandesgericht in Jena, von Ben⸗ nigsen⸗Foerder bei dem Landgericht in Beuthen i. O. Schl, Warlimont bei dem Landgericht in Etberfeld, Dr. Otto Jaffé bei dem Landgericht in Frankfurt a. M., Dr. Robert Rosenthal bei dem Landgericht in Wiesbaden, Dr. Bauer ber dem Landgericht in Dortmund, Dr. Sturm bei dem Amtsgericht und dem Landgericht in Breslau, Weck⸗ werth bei dem Amtsgericht und dem Landgericht in Görlitz, Klöckner bei dem Amtsgericht und dem Landgericht in Hanau, Kirschbaum bei dem Amtsgericht und dem Land⸗ gericht in Essen, Bracht bei dem Amtsgericht und dem Land⸗ gericht in Paderborn, Dr. Stelmachowski bei dem Amts⸗ ericht und dem Landgericht in Ostrowo, Blach bei dem

mtsgericht und der Kammer für Handelssachen in Stralsund, Monkhorst bei dem Amtsgericht in Bernau, Dr Kämper bei dem Amtsgericht in Müncheberg, Dr Birkholz bei dem Amtsgericht in Kattowitz, Groeger bet dem Amtsgericht in Nikolai, Hartmann bei dem Amtsgericht in Reichenbach i. Schl., Dr. Rosenkranz bei dem Amtsgericht in Bad Pyrmont, Dr. Söhling be dem Amtsgericht in Cöln, Dr. Wetzstein

Der Staat hat das ihm G 1 recht deg nachstehend genaunten gemeinnützigen Ansiedlungs⸗ gesellschaften übertragen, und zwar:

in Hamborn bei dem Amtsgericht in Duisburg⸗Ruhrort,

8 8

Postscheckkonto: Berlin 41 821.

Eanbme v

Kolkmann bei dem Amtsgericht in Mülheim (Ruhr), Neu⸗ wahl bei dem Amtsgericht in Gelsenkirchen, Brieskorn bei dem Amisgericht in Heilsberg und Moeller bei dem Amts⸗ gericht in Kalbe (Milde). Mit der Löschung des Rechtsanwalts Dr. Kämper in der Rechtsanwaltsliste ist zugleich sein Amt als Notar erloschen. In die Liste der Rechtsanwälte sind eingetragen die Rechtsanwälte: Instizrat Dr. Wertheimer vom Oberlandes⸗ gericht in Frankfurt a. M. bei dem Landgericht daselbst, Dr. Lion vom Landgericht I in Berlin bei dem Kammer⸗ gericht, Dr. Abshagen aus Zehlendorf bei dem Landgericht] in Berlin, Kliwoneit aus Köatgsberg i. Pr. bei dem Land⸗ gericht in Altona, De. Birkholz aus Kattowitz bei dem Amtsgericht und dem Landgericht in Glogau, Kolkmann aus Mütheim (Ruhr) bei dem Amtsgericht und dem Landgericht in Duisburg, Dr Ostwald aus Wanne bei dem Amtsgericht und dem Landuericht in Dortaaund, Klems aus Gladbeck bei dem Amtsgericht und dem Landgericht in Essen, Weckwerth aus Gärlitz bei dem Amte gericht in Hoyerswerda, Harrmann aus Reichenbach i. Schl. bei dem Amtsgericht in Strigau, Dr. Söhling vom Landgericht in Cöin, auch bei dem Amisgericht in Cöln⸗Mülheim, Woeste aus Kamen bei dem Amtsgericht in Schwelm mit dem Wohnsitz in Gevelsberg, Hill aus Mettmann bei dem Amtsvericht in Eoddelak, Dr. Rosenkranz aus Bad Pyrmont bei dem Aamtsgericht in Kappeln Schlei), Dr. Zimmer aus Frauzburg bei dem Amtszgericht in Kolberg, Dr. Flamme aus Gollnow bei dem Amtsgericht in Labes, die Gerichtsassessoren: Dr. Breslauer, Dr. Knopf, Dr. Liebes vnd Dr Hans Schlesinger bei dem Kammer⸗ gericht, Rudolf Loewenthal bei dem Oberlandesgericht in Frankfurt a. M, Dr. Mox Auerbach, Dr. eg. berg, Dr. Stefan Rosenfeld uvnd Dr. Schnitzer bei dem Landagericht I in Berlin, Dr. Boenheim und Dr. Ernst Wachsner bei dem Landgericht III in Verlin, Meyers bei dem Landgericht in Koblenz, Dr. Rschard Seligmann bei dem Londgericht in Frank⸗ furt a. M., F iedrich Schüller bei dem Amtsgericht und dem Landgericht in Gleiwitz, Friedrich Dieckmann und G egor Kolbe bei dem Amisgericht und dem Landgericht in Lieonitz. Rechnitz bei dem Amisg⸗richt und dem Landgericht in Ratibor Dr. Rocholl bei dem Amtsgericht und dem Land⸗ gericht in Cassel, Martin Hertz bei dem Amtsgericht und dem Londgericht in Stade, Grubert, Dr. Heidenheim und Schwörbel bei dem Amtegericht und dem Land⸗ gericht in Cöln, Dr. Lion bei dem Amtsgericht und dem Landgericht in Dortmund, Feuerherdt bei dem Amtsgericht und dem Landgericht in Altoda, Knaut bei dem Amts gericht und dem Landgericht in Maade⸗ burg, Lurje bei dem Amtsgericht und dem Landaericht in Stettin, Max Böhm bei dem Amtsgericht in Peiskrelscham, Alfred Blumberg bei dem Amtsgericht in Oberhausen (Rheinland) mit dem Wohnsitz in Sterkade, Stockschläder bei dem Amtsgericht in Wissen (Sien), Scheve bei dem Amtsgericht in Gütersloh, Kay bei dem Amesgerscht in Heide (Holstein), Oskar Groß bei dem Amtsgenicht in Delitzsch, die früheren Gerichtsassessoren: Philippsborn bei dem Land⸗ gericht I in Berlin, Heinroth bei dem Amtsgericht in Char⸗ lottenburg und Dr. Kugel bei dem Amtsgericht in Hagen i. W.

Ministerium der öffentlichen Arbeiten.

Versetzt sind: der Regierungs⸗ und Baurat Aug. Wilh. Weber, bisher in Osnabrück, als Vorstand des Eisenvahn⸗ maschinenamts nach Onrowo, die Regierungsbaumeister des Eisenbahnbaufachs Eichert, bisher in Worms, zur Eisenbahn⸗ direktion nach Mainz, und Kümmell, bisher ia Polch, zur Eisenbahndirektion nach Cassel sowie der Regierungsbaumeister des Maschinenbaufachs Walbaum, bisher in Ostrowo, nach Schneidemühl als Vorstand eines Werstätte amis bei der Eisenbahnhauptwerkstätte daselbst.

Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung. Der Abteilungsvorsteher am Städtischen Naturwissenschaft⸗ lichen Museum in Stettin Dr. Enderlein ist zum Kustos am Zoologischen Museum der Universilät in Berlin ernannt worden.

Bekanntmachung. 1n Das gegen den Kaufmann Robert Esser am 3. Juli 1916 ausgesprochene Handelsverbot habe ich bezüglich des Handels mit Bändern, Litzen und Spitzen (Barmer Aititel, heute zurückgenommen. Im übrigen bleibt das Verbot bestehen. Barmen, den 20. Januar 1919.

Die Polizeiverwaltung. Dr. Hartmann.