1919 / 24 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 29 Jan 1919 18:00:01 GMT) scan diff

ist es unerläßlich, die Gesetzesbestimmungen

eren kennen zu lernen. Die

f Langjäbrige Erfahrung und Praͤxis sich stützende, die 2 bit in die neueste Zeit berücksichtigende srstematische Harstellung eileichtert wesentlich die erforderliche Ueberficht über die Gesamtheit der Fragen. Sie beschränkt sich nicht anf die steuer⸗ rechtliche Seite, sondern umfaßt auch die mit ihr verknüpfte handels⸗ rechtliche und wirtschaftliche Seite. Es werden bilanzrechtliche Fragen, die Regeln der Bewertung von Aklien und Anteilen an Gesell⸗ schaften m. b. H. an der Hand der in Frage kommenden Bilanzen gitbebandelt, deren einzelne Posten in ihrer Medeutung für die Fest⸗ stellung des steuerpflichtigen Reinwertes des Gesellschaftsvermögens elläͤutert. Auch die allgemeinen Bestimmungen über Zeit und Art der Abgabenerhebung, Steuer⸗ und Haftpflichtige, Verwirkung von Strafen, Verjährung, Erstattung der Abgabe und Rechtsmitlel sind im Zusammenhang wiedergegeben. Zahlreiche pratktische Beispiele und eingehende Berechnungsaufstellungen tragen dazu bei, auch dem steuerpflichtigen Laten einen Einblick in die Materie

zu verschaffen. vom 26. Juli 1918 mit

tsprechung

Das Weinsteuergese Erla uterungen sowie Weinsteuerausführungsbestimmungen vom 12. August 1918, Weinnachsteuerordnung von demsfelben Tage, Schaumweinsteuergesetz vom 26. Juli 1918, Weingesetz vom 7. April 1909/28. März 1918, Verotdnung über Wein vom 31. August 1917 31. August 1918 und Bekanntmachung über die Einfubr von Wein vom 23. März 1918, bearbeitet von Ministeri lrat Dr. Linckh beim württembergischen Finanzministerium. VI und 159 Seiten. Verlag von J. Heß, Stuttgart. Geh. 3 ℳ. Die neue Weinsteuer teifft den Wein (einschließlich der weinhaltigen Ge⸗ tränke), der vom Erzeuger unmittelbar oder durch den Weinhandel an den Verbraucher abgesetzt wird. Bei der Neubeit der Vor⸗ schiiften, die sinanziell sehr eingreifend wirken, ist die Kenntnis des Gesetzes für den Weinhändler, Gastwirt und Weinerzeuger ünerläßlich. Wichtig sind insbesondere die Bestimmungen über Umfang und Eintritt der Steuerpflicht, steuerpflichtigen Wert, Fälligkeit, Anmeldung und Feststellung der Steuerbeträge, Zuläng⸗ lichkeit der Wertanmeldungen, Absatzbeschränkungen für Weintrauben und Traubenmaische, Steuerbefreiungen, Anzeigepflicht, Buchführung, Bestandsaufnahmen und Strafen Ministerialrat Lnckh hat in seinem dier angezeigten Buche zur Einführung eine übersich liche Darstellung des wesentlichsten Inhalts des bEö in gemeinverständ⸗ licher Form, die das Zurechtfinden im Gesetz und das Verstaͤndnis für seine Vorschriften erleichtert, als Ein eitung vorausgeschickt und zum Gesetzest t bei den einzelnen Paragrophen das gesamte vorhandene amtliche Material verwertende Erläuterungen mit Hinweisen auf die im letzten Teil des Buches abgedruckten Ausführungsbestimmungen beigefügt. Den in Betracht kommenden Kreisen dürfte auch die Bei gabe des Textes des Schaumweinsteuergesetzes, des Weingesetzes und der Verordnung üher den Weinverkehr willkommen sein.

Wohlfahrtspflege.

Ernste Folgen der Unterernährung der Großstadtkinder. (Ein neuer Ministerialerlaß über Landaufenthalt.)

Bekanntlich bat bereits in den Vorjahren der Verein „Land⸗ aufenthalt für Stadtkinder“ als behärdlich beauftragte Reichszentrale unter Mitwirkung der Stadt⸗ und Landkreise sowie einer großen Anzahl gemeinnütziger Verbände und Vereine die Unterbringung von erbolungsbedürftigen, unterernährten Kindern aus den Großstädten und Industriebezirken auf dem Lande durchgeführt. Im Jahre 1917 konnte mehr als einer halben Million, im Jahre 1918 trotz der schwieriger gewordenen Verhältnisse dank der Opferwiligkeit der Landbepölterung elwa 300 000 Kindern die Wohltat eines Land⸗ aufentbalts zuteil werden.

Nach den amtlichen Feststellungen des Reichsgesundheits⸗ amts sind die Folgen der langjährigen Unterernährung befonders bei den Kindern geradezu verhängnisvoll. Nicht nur Tuber⸗ kulose, Skrophulose, Epilepsie, Verdauungs⸗ störungen, englische Krankheit und Blutarmut häben in erschreckendem Maße zugenommen, sondern auch die Zahl der Sterbhesälle ist ungebeuer ge⸗ wachsen. Bei den Kindern im Alter von 1—13 Jahren ist die Sterblich eiteziffer um das Doppelte gegen fruher gestiegen. Hinzu kommen die schweren Schädigungen des kindlichen Nerven systems infolge der Aufregungen der Kriegszeit und der Revolutionsvorgänge. Da eine Milderung der grausamen Hungerblockade nicht eingetreten ist und in absehbarer Zeit an eine grundlegende Aenderung der Verhäͤltnisse noch nicht zu denken ist, hat das Reichegesundheitsamt die unbedingte Fort⸗ setzung der Arbeiten des Vereins als dringender denn je gefordert. da gerade ein mehrwöchiger Landaufenthalt nach den bisherigen Erfahrungen am besten geeignet ist, erbolungsbedürftige, unterernährte Kinder gegen die ihnen drohenden Gefahren widerstandsfähiger zu machen und dadurch einem weiteren Umsichgreifen von Erkrankungen vorzubeugen. Daraufhin hat jetzt das preußische Ministerium den Innern im Benehmen mit dem Unterrichts- und dem Landwirtschaftsministerium durch Erlaß vom 18. Januar 1919 wiederum, wie in den Vorjahren, den Verein „Landaufenthalt für Stadtkinder“ mit der Durchführung der erforderlichen Vorbereitungsarbeiten betraut und ihm jede nur mögliche Förde ung seiner Arbeiten zugesagt. „Obwohl wir,“ so heißt es in dem Erlasse, „die mannigfachen Schwierigkeiten, die einer großzügigen Durchfuhrung des Unternehmens in diesem Jahre entgegenstehen, nicht verkennen, haben wir uns doch unter dem Zwange der Verhäͤltnisse, um kein Mittel, das die Not der Zeit lindern kann, außer acht zu lassen, entschlossen, dem Verein Landaufenthalt für Stadtkinder“ auch künftig die nachhaltigste behördliche Förderung seiner Arbeiten angereihen zu lassen, und geben der Hoffnung Ausdruck, daß die Landbevölterung üss Notruf für unsere Ingend wiederum Ohr und Herz oͤffnen wird.

Dem Erlaß sind Richtlinien beigegeben, die nach den Vor⸗ schlägen des Vereins „Landaufenthalt für Stadtkinder“ auf Grund der Erfahrungen des abgelaufenen Jahres festgelegt v und bei der Durchführung der Arbeiten, insbesondere der Werbetätigkeit usw., richtunggebend sein sollen. Sie lehnen sich im wesentlichen an die vorjährigen Richtlinien an.

Es kann wohl keinem Zweifel unterliegen, daß angesichts der ernsten Lage alle Kreise, die bisher zu dem Gelingen des Unter⸗ nehmens tatkräftig beigetragen haben, auch in diesem Jahre wieder bereitwillig sich für die vaterländische Sache einsetzen werden; denn wir müssen alles daran setzen, uns einen gesunden und kräftigen Nachwuchs zu sichern. Auf unserer Jugend ruht unsere Zukunft! (W. T. B.)

Verkehrswesen.

Im Verkehr mit der tschecho⸗slowakischen Republik sind vom 27. Januar ab auch Pressetelegramme unter An⸗ wendung der internationalen Vorschriften zur Wagtgebühr von 5 Pfennig zugelassen. Die Telegramme sind vom Absender am Anfang durch das gebührenfreie Wort „Presse“ zu kennzeichnen; sie werden nur in der Zest von 6 Uhr Abends bis 9 Uhr Morgens be⸗ fördert. Besonderer Ausweiskarten füͤr die Auflieferung bedarf es einstweilen nicht.

Nr. 4 des „Zentralblatts für das Deutsche Reich“, herausgegeben im Reichsamt des Innern am 24. Jannar 1919, hat folgenden Inhalt: Handels⸗ und Gewerbewesen: Benehhltaung zur gewerbsmäßigen Herstellung künstlicher Düngemittel. Zoll⸗ un Steuerwesen: Hafengebiete im Sinne des § 3 Abs. 1 Nr. 5 des Gesetzes über die Besteuerung des Personen⸗ und Güterverkehrs. Veränderungen in dem Stande und den Befugnissen der Zoll⸗ und Steuerstellen 8 8

. 88 2*

8

*

In Opernhause wird morgen, Donnerstag, „Mona Sisa mit den Damen Kemp, Hatje, Escher, Birkenstrhm und den Herren Kirchner, Stock, Sommer, Philipp, Habich und Krasa in den Haupt⸗ rollen aufgeführt. Den Francesco singt erstmalig Herr Bronsgeest. Musikalischer Leiter ist Edmund von Strauß. Anfang 7 Uhr. Im Schauspielhausfe wird . „Ein halber Held“ in der gewohnten Besetzung gegeben. Spiellelter ist Dr. Bruck. An⸗ 8⁴

fang 7 Uhr.

Mannigfaltiges.

Rückkehr der Schutztruppe für Deutsch⸗Ost⸗ afrita. Die englische Regierung hat, wie „W. T. B.“ meldet, der deutschen Waffenstillstandskommissson mitgeteilt, daß der General on Lettow⸗Vorbeck nit seiner Schutztruppe sich noch in Daressalam besindet. Der Tag der Ueberführung nach Europa ist noch nicht festgesetzt, doch soll 88 Abtransport bald ersoigen. Die Reise wird voraussichtlich einen Monat dauern. Die nach Ab⸗ schluß des Waffenstillstands unternommenen Schritte, die baldige Heimschaffung der noch in feindlicher Hand hefindlichen Kolonial⸗ deulschen, namentlich aber der in Deutsch⸗Ostafrifa befindlichen Frauen und Kinder zu erwirken, werden fortgesetzt. Näheres ist bei den zuständigen Stellen, dem Reichskolonialamt und dem Kommando der Schutztruppen, nicht bekannt. Sobald weitere Meldungen ein⸗ gehen, erfolgt sofort Veröffentlichung in der Presse.

Der Heimtransport der zur Heeresgruppe Kiew gehörenden Truppen macht gute Fortschritte. In Pinsk ist, wie „W T. B.“ mitteilt, der letzte Truppentransport aus der Richtung Gomel eingetroffen. Darauf wurde Pinsk am 26. Jenuar geräumt. In Powursk sind aus der Richtung Kiew nur noch 25 Transportzüge zu erwarten. Voraussichtlich wird daher am 1. Februar die Ukraint von den deutschen Truppen, bis auf die in Nikolajew und Odessa abgeschnittenen, geräumt sein. Sämtliche Truppen, die zu Fuß zurückmarschieren, haben die Linie Pinsk—Kowel in westlicher Richtung überschritten.

Ankunft von Deutschen aus der Türkei. Am 19. Januar ist „P. T.B.“ zufoige in München ein weiterer Transvort von Zivilpersonen, bestehend aus 543 Deutschen und 3 Oesterreichern, aus der Türket eingetroffen. Die Abreise von Konstantinopel erfolgte am 3. Januar an Bord des türkischen Dampfers „Tir⸗i⸗Muschgjan“, der die Reisenden bs nach Venedig brachte, von wo sie über Verona, den Brenner und Innsbruck weiter befördert wurden. Die italienischen Behörden haben duich entgegenkommendes Verhalten zur Erleichterung der Reise bei⸗ getragen. Unter den eingetroffenen Personen besfi den sich u. a. 150 Ingenieure, Angestellte und Arbeiter der Bagdad⸗ bahn⸗Baugesellschaft, 120 Bergleute aus Zunguldak und Ozalia, einige Kaisertwerther Diakonissen vom deutschen Kranken⸗ haus in Konstantinopel, 7 Borromäͤerinnen aus Konstantinopel sowie der Pfarrer und einige Lehrer aus Eskischehir. Von den in Konstantinopel noch zurückgebliebenen Deutschen hoben etwa 500 Personen von den drei Oberkommissaren der Entente Erlaubniescheine erhalten, auf Grund deren ihnen das Verbleiben in Konstantinopel teils bis auf weiteres, teils für eine kurze Frist ge⸗ stattet ist. Diese Er’aubnisscheine sind zumeist auf Grund von Krankheitsattesten, teilweise auch auf Grund einer Bürgschaft von zwei Angebörigen einer Ententemacht ausgestellt morden. Die elsaß⸗lothringischen Landesangehörigen werden gedrängt, sofort um ihre Einbürgerung in Frankreich nachzusuchen.

In der Treptower Sternwarte finden in den nächsten Tagen folgende Vorträge statt: Sennabend, Nachmittags 5 Uhr, und Sonntag, Nachmitta 8 3 Uhr: „An den Ufern des Rheins“ (Filme); Sonntag, Nachmittags 5 Uhr: „Ferientage an der Ostsee, in der Saͤchsischen Schweiz und im Spreewald“ (Filme), Abends 7 Uhr: „Bilder aus der Mark Brandenburg“ (sarbige Lichtbilder und Filme); Dienstag, Abends 7 Uhr: „Unser Wissen von den Sternenwelten“ (Lichtbildervortrag des Direktors Dr. Archenhold); Mittwoch, Abends 8 Uhr: „Naturwissenschaftliche Zaubereien“ (Exverimentalvortrag von

10 Uhr Abends beobacht

von Hindenburg zum Ehrenbürger der Stadt Cassel zu ernennen, nachdem er faft zwei Monate long in treuer und bei pielloser Pflichterfüllung von hier aus die Demobtlisation unseres Heeres geleitet hat. Der Ehrenbürgerbrief wurde ihm heute durch den Oberbürgermeister und den Stadt⸗ verordnetenvorsteher überbracht.

Handel und Gewerbe. 8

Nach dem Bericht der Actien⸗Gesellschaft Schloß brauerei Schöneberg über das Geschäftsjahr 1917/1918 stand der Bierpreis nicht im Einklang mit den Gestehungskosten, die durch die eingeschränkte Erzeugung. die dauernde Preissteigerung aller Roh⸗ materialien, besonders aber durch das Anziehen der Löhne, immer höher wurden Die Aufwendungen für den Fuhrbetrieb sind erheblich gewachsen. Die Berliner Grundstücke des Unternehmens erforderten auch in diesem Jahre Zuschüsse, weil die Kriegsmietnachlässe noch in Geltung bleiben mußten Seit einigen Monaten vellzieht sich darin eine Besserung. Die Friedensmieten treten in Kraft und Neu⸗ vermietungen konnten zu wesentlich besseren Bedingungen vorgenommen werden. Die Nachfrage nach Bier ist seit der Rückkehr der Truppen recht gestiegen. Für die kommenden Monate dürfte mit einem Bier⸗ mangel zu rechnen seim Die Aktionäre erhalten 6 bß. 3

Der erste Jahresbericht der Breslauer Messegesell⸗ schaft schließt laut „W. T. B.“ mit einem Betriebsgewinn von 245 653 ab. Der Reinüberschuß beträgt 45 118 ℳ. Die Gesell⸗ schafterzahl stieg auf 333 mit 557 000 ℳ. 1 .“

Berichte von auswärtigen Wertpapiermärkten.

Wien, 28. Januar. (W. T. B.) Die Börse eröffnete im Anschluß an die von der gestrigen Budapester und der Berliner Börse gemeldete Aufwärtsbewegung in sehr fester Stimmung, wobei noment⸗ lich ungarische und türkische Werte sowie Staatsbahn und Skoda⸗ aktien lebhafter gefragt waren und wesentliche Besserungen erfuhren. Im Verlaufe ließ das Geschäft sichtlich nach, infolgedessen die Kurse sich abschwächten. Der Rückgang verstärkte sich gegen Schluß unter dem Druck von Provinzverkäufen. Am Anlagemarkte besserten sich die Rentenwerte. 1 8 1

Wien, 28. Januar (W. T. B.) (Börsenschlußkurse.) Türkische Lose 416,00, Orientbahn 1310,00, Staatsbahn 916,00, Süd⸗ bahn 119,75. Oesterreichische Kredit 633,00, Ungarische Kredit 909,00, Anglobank 415,00, Unionbant 517,00, Bankverein 460,00, Länder⸗ bant 450 00, Tabatkaktien 1124,00, Alpine Montan 880 00, Prager Eisen 2600,00, Rima Muranvper 928,00, Skod werke 696,00, Salgo Koblen 970,00, Brüxer Kohlen 1585,00, Galizia 1200,00, Waffen 950,00, Llopd⸗Aktien 2830,00, Poldthirtte 1040,00, Daimler 620,00, Oesterreichische Goldrente 130 00, Ungarische Goldrente 142,80. Mai⸗ rente 85,25, Februarrente 86,05, Oesterreichische Kronenrente 85,25, Ungari'che Kronenrente 84,25.

Wien, 28. Januar. (W. T. B.) Amtliche Notierungen der Devisenzentral Berlin 191,25 G., 191,55 B., Amsterdam 651,00 G

I

Dr. Hans Schimank). Füelich wird mit dem großen Fernrohr bis

Cassel, 238. Januar. (W. T. B.) Magistrat und Stadt⸗ verordnetenver ammlung beschlossen, den Generalfeldmarschall

52,00 B., Zürich 328,50 G., 329,50 B., Kopenhagen 417,25 fo⸗ 8,25 8. Sie zolm 470,75 G., 461,75 B., Christlania 439,75 Gh. 1.40 B., Zarenrubelnoten 250,00 G., Dumaorubelnoten gs G. Paris; 27. Januar. (W. T. B.) 5 % sfrauz. Anleihe 92,10, 3 % Franz. Rente 63,00, 4 % Span. äußere Anleihe —. —, 5 % Russen von 1906 60,75, 3 % Russen von 1596 37,0. 4 % Türken unif. —,—, Suez⸗Kanal 5300, Rio Dnto 1750,00. Amsterdam, 28. Jannar. (W. B.) Eröffnung flan, Schluß st. Wechsel auf Berlin 29,60, ese- auf Wien 14,85, chsel auf Schweiz 49,35, Wechsel auf Kopenhagen 63, 65, Wechsel auf Stockholm 69,00, Wechsel auf Nech York 242,25, Wechfel auf London 11,55, Wechsel auf Paris 44,40. 970 Niederländische Staatzanleibe 96, Obl. 3 % Niederl. W. S. 64½, Königl. Niederländ. Petroleum 524, Holland⸗Amerika⸗Linie 399, Niederländisch⸗Indische Handelsbank 213, Aichiso Topeka u. Santa 6 92 ⅞, Rock Island —, Southern Pacific 93 ex., Souther ilway 28, Union Pacific 132 ⅛, Anaconda 134 ¾. United States 8 Eorp. 88 ⅝, Französisch⸗Euglische Anleihe —, Hamburg⸗Amerila⸗ nie —.

amburg 46,75, do. auf Amsterdam 157,00, do. auf schweiz. Plätze 7,75, do. auf London 18 38, do. auf Paris 71,00. Stockholm, 28. Januar. (W. T. B.) Sichtwechsel guf Berlin 43,25, do. auf Amsterdam 145,25, do. auf schweiz. Plätze 72,00, do. auf London 16,90, do. auf Paris 65,00. . New York, 27. Januar. (Schluß.) (W. T. B.) Insolse größerer Abgaben in Steels, Ausrüstungs⸗ und Oelwerten war die Stimmung an der Fondsbörse anfangs gedrückt. Später wechselte die Haltung mehrfach. Bemerkenswerte Rückgänge erfuhren die Anteile des Schiffahrtstrustes im Zusammenbang mit der he⸗ deutenden Ermäͤßigung der Frachtfätze. Der Schluß gestaltete sich unregelmäßig. Das Geschäft war außerordentlich gering ügig, nur 390 000 Stuck Aktien wechselten den Besitzer. Geld: Schwach. Geld auf 24 Stunden Durchschnittssatz 3 ⅛, Geld auf 24 Stunden letztes Darlehn 4, Wechsel auf London (60 Tage) 4,73,50, Cable Frangsers 4,76,25 Weshel au Partz auf Sscht 612. Silber in Barren 101 ⅛, 3 % Northern Pacific Bonds 60, 4 % Verein. Staaten Bonds 1925 104 ½, Atchison, Topeka u. Santa 92 ½, Baltimore und Ohio 48 ⅛½, Canadian Pacific 158, Chesapeake u. Ohio 55 ½, Chicago, Milwaukee u. St. Paul 37, Denver u. Rio Grande 4 llinois Central 95, Louisville u. Nashville 113, New Yor Fentral 72, Norfolk u. Western 105 ½, Pennsylvania 44 ¼%, Reading 78, Soutbern Pgacisic 98 ½, Union Pacific 127, Anaconda Copper Mining 59, United States Steel Corporation 91, do. vref. 114 Rio de Janeiro, 25. Januar. (W. T. B.) Wechsel auf London 13 9.

Berichte von auswärtigen Warenmärktes.

Liverpool, 27. Januar. (W. T. B.) Baumwolle. Umsatz 1000 Ballen, Einfuhr 1080 Ballen, davon 1080 Ballen ameri⸗ kanische Baumwolle. Für Januar 17,10, für Februar 15,54.

New York, 27. Januagr. (W. T. B.) (Schluß.) Baumwolle loko middling 25,95, do. für Januar —,—, do. für Februar 22,10, do. für März 21,95. New Orleans loko middling 27,00, Petroleum resined (in Cafec) 19,25, do. Stand. white in New Yort 16,25, do. in tanks 8,25, do. Credit Balances at Oil City 4,00, Schmalz prime Western 22,87 ½, do. Rohe & Le 28,50, ucker Zentrifugal 7,28, Weizen Winter 237 %, ehl Spring⸗Wheat clears 9,00 9,50, Getreidefracht nach Liverpool nom. Kaffer Rio Nr. 7 loko 14 ½, do. für Mai 13,10, do. für Juli 12 95

New York, 27 W. T. B.) Die sichtbaren Getreidevorräte berrugen in der vergangenen Woche: An Weizen 128 671 000 Busbels, an Kanadaweizen 39 843 000 Busbels, an Mais 5 474 000 Bushels.

Rio de Janetro, 24. Januar. (W. T. B.) Kaffee. Zufuhren: in Roo 3000 Sack, in Santos 17 000 Sacck.

Theater.

Opernhaus. (Unter den Linden.) Donnerstag: 28. Dauer⸗ bezugsvorstellung. Dienst⸗ und Freiplätze sind aufgeboben. Mona Lisa. Over in zwei Akten von Max Schillings. Dichtung von Beatrice Dovskv. Musikalische Leitung: Spielleitung: Karl Holy. Anfang 7 ½ Uhr.

Schauspielhaus. (Am Gendarmenmarkt.) Donnerst.: 30. Dauer⸗

bezugsvorstellung. Ein halber Held. (Kurt von der Kreith. Eine Tragödie in fünf Aurzügen von Herbert Eulenberg. Spiel⸗ leitung: Dr. Reinhard Bruck. Anfang 7 Uhr.

Freitaa: Opernhaus. 29. Dauerbezugsvorstellung. und Freiplätze sind aufgehoben. Tiefland. Musikdrama in einem Vorspiel und zwei Aufzügen nach A. Gutmera von Rudolph Lothar. Musik von Eugen d'Albert. Anfang 7 Uhr.

Schauspielhaus. 31. Dauerbezugsvorstellung. Meine Frau, die Hosschaufpielerin. Lustspiel in drei Akten von Alfred Möller und Lothar Sachs. Spielleitung: Albert Patry. Anfang 7 Uhr.

Familiennachrichten.

Verlobt: Frl. Fineh a Klopfer mit Hrn. Ernst von Niebel⸗ schätz (Primkenau Metschlau). Fee Freiin von Kap⸗herr mit Hrn. Dr. med. Walter Dahlhaus (Hannover— Dorchheim). Miam Reichsfreiin von Los mit Hrn Oberleutnant z S. Helmut von Beulwitz (Haus Cappeln, Westf.). Frl. Elisabet von Jarotzkv mit Hrn. Leutnant Arnold von Sanden (In ster⸗ burg Schwedt a. O.). Frl. Annemarie von Arnim mit Hrn. Hauptmann Hans Werner von Wiedner (Brandenstein bei Gladau Kniegnitz, Kr. Lüben i. Schles.).

Verehelicht: Hr. Oberleufnant Albert von Roehl mit Jutta Freiin von Wangenheim (Bern, Schweiz). Hr. Rittmeister Harry von Rochow mit Frle Hertha von dem Hagen (Branden⸗ burg, Haveli.

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Legationsrat Dr. jur. Albert von Schwerin (Obersteinbach bei Gutenstetten, Mittelfranken).

Gestorben: Hr. Generalleutnant z. D. Florens von Hevdwolff (Germershausen). Hr. Rittmeister a. D. Alfred von Open (Liegnitz). Hr. Hauptmann Hans von Borries (München). Verw. Fr. General Minna von Bernhardi, geb. Eytelwein (Insterburg). b

Verantwortlicher Schriftleiter: Direktor Dr. Tyrol, Charlottenburg.

Verantwortlich für den Anzeigenteil: Der Vorsteber der Geschäftsstelle. Rechnungsrat Mengerina in Berlin.

Verlag der Geschäftsstelle (Mengerina) in Berlin. .

Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstal Berlin, Wilbelmstraße dd.

Sechs Beilagen

inschließlich Börsenseilage)

Kopenhagen, 28. Januar. (W. T. B.) Sichtwechsel auf .

aus den Parzelleu

Edmund von Strauß.

Dienft⸗ 8

1. Untersuchungssachen. 2. henh

3. Verk 6. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

5. Kommanditgesellschaften auf Aktien u.

2) Aufgebote, Ver⸗ lust⸗und Fundsachen, Zustellungenn. dergl.

166939) Zwangsvergeigerung.

Zum Zwecke der Aufhebung der Ge⸗ meinschaft, die in Arsehuna des in Berlin, Rüdersdorferstraß⸗ 54, belegenen 5 Grundbuche von der Kövtastadt

and 71 Blatt Nr. 3834 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen 1) der Frau Klara Sowa, geb. Gebbert, 2) der Frau Klara Scheöder, eb. Buche, 3) der Frau Bertbha Hilde⸗ brandt, geb. Pfeiffer, 4) des Fräul-ins Gliabeth Bessr, 5) der Frau Klara Krell, geb. Klepsch, 6) der Frau Anna

grb. Kl psch, 7) des Guts⸗ hesitzers Sunav Klepsch, 8) des Fräuteins edwig Kroll eirgetragenen Grunr stücks: orderwohnhaus mit rechtem Seitenflügel, OQergebäude mit unterfellertem Hof, Ge⸗ markung Berlin, Kartenblatt 44 Par⸗ zelle 983/170, 3 a 19 qm groß, Grond⸗ Peue mutferrolle Art kel 6601, Notzungs⸗ wert 6310,00 ℳ, bestebt, soll seses Grund⸗ ftück am 5. Mat 1919, Ver⸗ mittags 11 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Berlin, Neue Friedrichstr. 13/14, drittes Stockwerk, Zimmer 113—115, versteigert werden. Grurdstückswert: 97 000 ℳ. Der Ver⸗ steigerungsvermerk ist am 23 Dezember 918 in das Gundhuch eingetragen. Verlin, den 3. Januar 1919. En Berlin⸗Mitte. Abtei ung 87. 87. K. 119. 18.

66938] angsversteigerung. Im Wege der Zwangsvollstreckung sohll as in Hermws orf belegene, im Grundbuche von Hermsdorf Band 26 Blatt 795 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen der Frau Alexandrtne Auauste verwitwete Grofin von Wes⸗ hlen, geborene Grasin Pourtalss, in Heymsdorf eingetragene Grundstück am 24 April 1919, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, n der Gerichtsstelle, Berlin, Brunnen⸗ platz, Zimmer Nr. 32, 1 Treppe, ver⸗ igert werden. Das in Herm sdorf, Kreis derkarnim belegene Grundstück bestebt Kartenblatt 1 Nr. 229/1 ꝛc., Hokung im hoben Felde, von

8 ha 59 a 35 qm Größ⸗, Nr. 2383/1 ꝛc.,

Hozung neue Straße, von 20 a 60 qm Größe, Nr. 2385/1 ꝛc, Hol,ung H nnigs⸗ dorferstraße, von 17 a 37 qm röße und ist in der Grundsteuermutterrolle des Ge⸗ meind bezirks Hermsdorf Art kel 665 mit 4,03 Taler Reinertrag verzeichret. Der Versteigerungsvermerk ist am 13. April 1916 in das Grundbuch eingetragen. Berlin, den 20. Januar 1919. Amtsgericht Berlin⸗Wedding.

68941] Aufgebot.

Die Kaufmannswitwe J. Bayzbaf in Gerstetten, vectreten durch Rechtsanwalt Augst ir Heidenheim, hat das Aufebot m Zwock der Krafiloserklärung der 3 ½p ozentigen Schuldverschreidung der btartgemeinde Hetden beim Buchst. G. N. 257 über 1000 beantragt. Der Inhaber er Urkande wird aufgefordert, spätestens in dem auf Miuwoch den 20. Ragwst 1919, Vormittaus 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf⸗ gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die

Krafrloserklärung der Urkunde erfolgen ird.

Heidenheim a. d. Breuz, den 23. Ja⸗ nuar 1919. Württ. Amtsgericht.

66530ö0 Bekanvtmachung. 8 Das Amisgericht Traunstein erläßt folg'ndes Aufgevot: Die Bauerswitwe Walburg: Spiegelberger in Bergen hat is einzune Erbin ihres vrstordenen Eh⸗ manns Mathias Spiegerberger das Kuf⸗ gebot der angeblich verloren gegangenen, auf „Mathtas Epiegeibeeger, Dosst, Bergen“ lautenden, von der bayerischen Handelsbantfiliole Traunstein ausvestellten Kassenscheine Nr. 15 769 vom 20. Apeil 1916 über ein mit 3 ½ % zu verzinsendes weimonatig kündhar⸗s Darlehen von 500 und Nr. 16 5993 vom 19 No⸗ vember 1917 über ein mit 4 % zu verzinsendes viermonatig kaͤrdbares Dar⸗ leben von 460 beantragt. Der Jabhaber dieser Kassenscheine wird arf⸗ gefordert, spätestens in dem auf Frei⸗ tag. den 1. August 1919. Vor⸗

mittags 9 Uhr, im Stzungssaale des Amtsgerichts

Traunstein anberaumten Auf, eborstermine seine Rechte beim Ge⸗ zicht anzumelden und die Kassenscheine vor⸗ zulegen, witrigenfalls deren Kraftlos⸗ aflärung erfolgen wird.

Traunstein, den 18. Januar 1919. Amtsgericht.

ote, Verlust⸗ und Fundsachen, Zustellu u. der, aufe, Verpachtungen, enzeß ꝛc. 1 88

Berlin, Mittwoch, den 29. Januar

Akttengesellschasten. Außerdem w

rste Beilage chsanzeiger und Preußischen

———

1 f tli A i Offentlicher Anzeiger. Anzeigenpreis für den R ei 5 ltenen Einheitszeile 50 Pf.

en. den Aneigenpreis 888 EEeSee,e von. 20 v.

—,—

6. Erwerbs⸗ und 7. Niederlassun 8. Unfall⸗ und 9. Bankausweise.

Wirtschaftsgenossenschaften.⸗ ꝛc. von Rechtsanwälten. nvaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung⸗

10. Verschiedene Bekanntmachungen⸗

[66944] 3

In Sachen Waluga Aufgebot ist die Zahlungesperre vom 12 Junt 19 18 über das Los Nr. 37 368 der Gelblotterte zu⸗ gunsten des Bandes Jun gdeutschland, aus estellt von dessen Vorsitenden Zied⸗ ung am 19. und 20. Apell 1918 auf⸗ gehoben. 154 V. 484. 18.

Berlin, den 20. Dezember 1918.

Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abt. 154.

[6694221 Zahlungsspeere.

Aut Antrag der Föau Clarz Schwäbe, geb. Hübner, in Mugeln, B⸗z. Dresden, Biemarkstraße 24, wid der Meichsschulden⸗ verwaltung in Berlin betreffs der anae blich abhanden gekommenen Schulbverschre i⸗ bungen der 5 prozentigen Anleihe des Deutschen Reichs von 1915 Lit. C Nr. 4 114 402, 4 114 403 und 4114 404 über †. 1000 und von 1916 Lit. C Nr. 7 134 063 über 1000 verboten, an einen anderen Irhaber als die oben genannte Antraastellerin eine Leistung zu dewirken, isbesondeie neue Zinssch⸗ine orer einen Ern⸗uerungsschein auszugeben.

Berlin, den 22. Januar 1919.

Amtsgericht Berlin⸗Minte. Abteilung 154. 154. F. 28/19.

[669431 Zahlangssperre.

Auf Antrag des GVarnisonverwaltungs⸗ okerinspektors Hermann Merßner in Cassel, Phltofophenweg 20 I, wird der Riichs⸗ schuldenvermwaltung in Berlin betreffs der angeblich abhanden gekommenen Schald⸗ verschre bungen der 5 prozentigen Anletbe des Deutschen Reichs von 1917 Lt G Nr. 11 315 756, 11 315 757 und 11 315708 über je 100 ℳ, und von 1918 Lt. G. Nr. 13 531 026 und 13 531 027 ürer je 100 verboten, an einen anderen In⸗ haber as den oben genannten Antrag⸗ steller eine Leistung zu bewirken, ins be⸗ sonere neue Ziusscheine oder einen Er⸗ neuerungsschein auszugeben. 154. F 1022/18.

Gerlia, den 22. Janvar 1919. Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abtetlung 154.

[670699) Bekaunntmach ang. 4

Abhanden gekommen:

Deutsch⸗ 5 % Re chsanleihe Nr. 1518 701

über 1000 ℳ, Nr. 544 915/16 zu je

500 ℳ.

Berlin, den 22. 1.1919.

Der Polizeipräsident. Abteilung IV. Erkennungsdienst. Wp. 50/19.

[670688 Bektauntmachung.

Abhanen grkommen:

Dt 5 % Rei vdeanleihe Nr. 13 940 846

und 47 üder je 100 ℳ.

Bezlia den 28. 1. 19.

Der Polizeipräsidenn. Abteilung IV. Erkennungsdienst. Wp. 898/18.

[66949] Aufgedot. 8 Der von uns unterm 18. Dejember 1907 ausg fertigte Versicherungsschein Ni. 332 755 über 30 000 auf das Leben des Kausmanns Herrn Moritz Türk in Annaberg, geb. am 12. Mat 1861, ist abhanden gekommen. Der gegenwärtige nhaber des Scheins wird aufgefordert, ch vinnen 6 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls der Schein für kraftlos erklärt und eine neue Ausfertigung ertrilt wird. Berlin, den 21. Januar 1919. Victorta zu Berlin Allgemeine Verncherungs⸗Aectten⸗Gesellschaft. Dr. Utech, Generaldirektor.

[66951] Aufruf.

Der von uns ausgestellte Hinterlegungs⸗ schein des Herrn Hermann Tumpfh Uer. 2potheker, früher in Groffeid, j tzt in Durmersheim, vom 14. Ju i 1908 zur Lebersversicheru g Nr. 184 606 ist nach uns erstatteter Anzeire in Verlu ¹ geraten. Besitzer des Hinterlegungssche ns wer en aufgefordert, dianen 3 Monaten ihre etwaigen Rechte bei uns anz melden und den Hinte legungeschein vorzulegen, widrigen⸗ falls dieser fur fraftlos erklärt wird. Karlsruhe, den 23. Jannar 1919. Karlsruher Lebensv rsicherung auf Gegen⸗ scitigkeit vormals Allgemeine Versorgungs Anstalt. 8

(66950] Aufruf. 8 Fol ende von urns ausgestellte Urkunden sind nach uns erstatteter Anzeige in Verlust geraten:

1) Hirterlegungsschein der Frau Bertba Hirsch, geb Schneider, in Leipzig⸗Gohlis vom 22 August 1906 zu Lebensversicherung Nr. 133 799,

2) Hinterlegungs schein des Heren Fried⸗ rich Eberle, Mufikririgent in Hamburg, vom 2. Jalt 1908 zu Ledensversicherung Nr. 137 814.

Besitzer dieser Urkunden werden auf⸗ gefordert, bingen 3 Monaten ihre et⸗ waigen Rechte bei uns anzumelten und die Urkonden vorzulegen, widrigenfalls diese für kaftlos erklärt werden. Rarlsruhe, den 14. Januar 1919. Karlsruher Lebeneve sicherung auf Gegen⸗

——

166946] Aufgebot.

Der Gastwirt Heinrich Striepe in Lokstedt dei Hemburg, Hospitalstraße 21, hat das Aufgebot des Legescheins der Prooldentia Frankfurter Persicherungs⸗ Gesellschaft vom 13. Aprfl 1908 über den von derselben am 31. Dezember 1896 ausgestellten Versicherungsschein Nr. 76 014 über eine Lebensversicherung von 10 000 zehntansend Mark zam Zwecke ber Kraftloserkläung beantragt. Der In⸗ haber der Urtunde wird aufgefordert, pätestens in dem auf den 24. Sep⸗ ember 1919, Vormittags 11 KUor, vor dem unterzeichneten Gericht anbe⸗ raumten Aufgebotstermine seine Rechte an⸗ zumelden und die Urkunde vorzuleatn, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Ur⸗ kunde erfolgen wird.

Frankturt a. Main, den 18. Ja⸗

nuar 1919. amtsgericht. Abteilung 18. 13 VF. 3/19.

[66947] Ansgebot.

Die Hinterlegungsstelle beim Amtt⸗ archt Sobdernhrim hat das Aufgebot der zaum Nachlaß des verstorbenen MBäcker⸗ Cul Schmuck aus Sobernheim gehörigen Samme von 779,75 beanttogt, die verblieben ist aßs Rest der vom Nachlaß⸗ rfleger, Notartatsgehilfen Schlarp aus Sobernheim, voer dem 1. Okrober 1879 det der Regferung in Koblenz hinterlegt n Bet äge. Die B teilinten werden aufge⸗ fordert, spatestens in dem auf den § Juni 1919, Vaemtitags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerscht an beraamten Auf⸗ echotttermin ihre Rechte anzumelden, widrigenfalls sie mit ihren Ansp üchen gegen die Staatskasse werden ausgeschlossen werden.

Sobernheim, den 17. Januar 1919.

Das Amtegericht Abt. 3.

[66940] nRufgebot.

Wilbelm Uerdiagen in Schlebusch⸗Man⸗ fort und Cbrssttan Heep, Kautmann in Göln⸗Kalk, Vietostraß 63, haben das Aufeebot des Hypo hefenbnefes beantrapt, dr über die im Grun duche von Merheim Band 11 Blett 422 àbreilung III Nr 3 auf den dem Eisenbah oberf fre tär Arthur Becker zu Coln⸗Nipp 2 ghör’nden, in Höͤhenbeig, Olpenestr. gelegenen Frundstücken Flur 2 Nr. 784/289 und 791/2 9 für die Aatraast-uer eingetragenen Ovpotbek für ein mu 4 ½ vom Hundert jäbrlich zu verunf nde; Da leben vo⸗ 40 0 ausgestellt worden ist. Der In⸗ baber der Urkunde wird aufgefordert, spät ens in dem auf den 380. August 1919, Vormittags 11 Uhr, ro⸗ tem unterzeichneten Ger cht, Regenten⸗ straße 45, Zimmer 10, anbeaumten Aufgebotetermine seine Rechte anzumelde und die U kunde vorzulegen, widrt enfalls die Kraftloserklärung der Uikunde er⸗ folgen wird.

Cöln⸗Müfheim, den 10 Januar 1919.

Amtsgericht. Abt. 6.

[66945] Aufgebot. 3. F. 23. 18. 1) Der Eigenzümer Karl Pließ zu Fiedrichshagen, Rahnsderferstraße 10, 2) der Konditoreibesstzr Wilhelm Gumpert zu Berlin C. 2, Königstraße 22/24, 3) der Postscheffner Wiehem Greß⸗ mann zu Erkner, der Postschaffner Gustab Grobzmann zu Cöpenick und die Frau Auna Jüterbock, geb. Gr ß nanr, zu Erkaer, 4) der Kaafmann Ernst Keitner zu Berlin, Roßstraße 12/14, haben das Aufgebot zu 1: des Hypoth kenkriefs über die im Grandbuch vo Fridrichshagen Band 32 Blatt Nr. 1059 ia Avteilung III Nr. 2 für die Witae Drrothea Kusis einge⸗ tragenen ehntausend Mark netst Zinsen, zu 2: des Hypothekenbrtefs über die im Grundhuch von Rahnsdo f Band 9 Blatt Nr. 275 in Abteilung III Nr. 1 für den Antragsteller eingetragenen zehntausend Mark nedst Zinsen, zu 3: der Hppothekenbriefe über die im Grundbuch von Neu Zittau Band 1 Blatt Nr. 26 und Band 14 Blatt Nr. 458 unter Nr. 2 bezw. 1 für Gottlieb bezw. Christ an Großmann eingetrogenen 62 Laler 15 Silb rgroschen bezw. 37 Taler 15 Silber⸗ groschen, zu 4 des Teilhvpothekenbriefs über die im Grundbuch von Sc⸗öneweide Band 32 Blait Nr. 957 in Abietlung III Nr. 4 für Mendelsohn eingetragene Teilhypothek von 37 500 nebst Zinsen, beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, späte ftens in dem auf den 23. Mat 1919. Mettags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 17, apberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.

öp nick den 16. Januar 1919.

Das Amtsgericht. Abt. 3.

[65800] mufgebot. Die Ebefrau Eiisabeth Gieck, geb.

seinigkeit vormals Allgemeine Versorgungs⸗

Wild, in Mannheim, Eichelsheimerstraße

Nr. 7, wohn haft, hat beantraat, den ver⸗ schollenen Baͤckemeister Karl F iedrich Sirck. zuletzt wohnhaft in Frankfurt a. M., für tot zu erklären. Der bezeichnete Ver⸗ schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 19. November 1919, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle. welche Auskunst üher Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, pätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen.

Frankfurt a. W., den 13. Januar 1919.

Amtsgericht. Abt. 38.

[66952] Aufgebot.

Der Geschäftsfüher Johann Huf in Kreuzuach hat beantragt, den verschollenen Undreas Heinrsch Schlid, geboren am 15. Dezember 1866 zu Offeabach am Man im Inland zuletzt wohn hatt in Kreurnach, mäter in Jonia⸗Oatario, Staat Michigen, Nordame ikga, fur tot zu erklären. Der rezeichnete Verschollene wird aufcefordert, sich spätestens in dem auf den 20 Sp⸗ tember 1919 Vormittags 10 Uhr, vor dem u’t rzeichneten Gericht, Z mmer Nr. 12, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserkläcung erfolgen wird. An alle, welche Auskung iber Leben oder Tod des Verschollener iu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ vorderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Kreuzuach, den 23. Januar 1919.

Das Amtv gericht.

[66953] Aufgebot.

Johann Gundel, Weingärtner in Nieder⸗ stenten, und Georg Bundel, Bauer in Zell, Gem. Schrozberg, haben beantragt, dn verschollenen, am 5. 7. 1857 in Deis⸗ ingen, Bez.⸗Amts Uffenbeim, Mittel⸗ franken, geborenen, zul tzt in Zell, Gem. Schro berg, w hndaften Andreos Gund 1 für tot zu e klä en. Der begeichnete Ne⸗⸗ schollene wird aufg fordert, sich patesters in dem auf Dienstag, don 7. Okrober 1919, Vormittags 10 Uhr, vor dem unlerzeichn⸗ten Gerscht anberaumten Auf⸗ gebotstermin zu melden, widrigensfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An allce, welche Auskunft über Leben oder Tod des Berschelenen zu erzeilen vermögen, ereht die A forderung, spätestens im Aufgebots⸗ termin dem Gericht Anzeige zu machen. eeencbihäsh. den 24 Januar 1919.

mtsgericht. Amtzsrichter v. Baur.

[66954] Ru olf Schlatter in Basel, Riehen⸗ teichweg 100, hat beantragt, seme Mutier, die verschollene Johann Josef derz Fahrikmeister pvitwe Elisaketo, geborere Schlatter, geboren am 1. 1. 1840 in Hemmeatol, Kanton Schaffdausen, zo⸗ letzt woonhaft in Löerach⸗Ltetten, für sot zu erklären. Die bezeschnete Ver⸗ scholl ne wud aufgefordert, sich spätestens n dem auf Donnerstag, den 21. VIII. 1919, Vormittags 10 Uhr, vor dem Amtsgeiicht Lörrach anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteiler vermögen, ergeht die Aufforderung, pätenens im Aufgebotstermine dem Gerich! Anzeige zu machen. Lbrrach, den 21. Januar 1919.

Bad. Amtegericht.

[66948] Aufg⸗bot. Der Kaufmann Max Wilcke in Berlin, Ackerstraße 32, vertirten durch Rechts⸗ anwalt Kransch, Spandau, hat das Auf⸗ gebot des angeblich abhanden gekommenen Hypothekenb iefes über 2000 ℳ, einge⸗ t agen in Abilg. III Nr. 11 des Grund⸗ buchs von Spandau Band 61 Blatt Nr. 2059, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 20. Mai 1919, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Hericht, Potsdame straße 18, Zimmer 13, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Spandau, den 15. Januar 1919. Das Amtsgericht.

[66955]

Die Erben der am 13. Mai 1915 in der Irrenanstalt Wuhlgarten verstorbenen ledigen Stepperin Hedwig Beucker ge⸗ boren am 24. Dezember 1861 zu Berlin als Tochter des Steindruckers Albert Bencker und seiner Chefrau Auguste Karoline Wirhelmine geb Brauus, werden aufgefordert, bis zum 10. April 1919 ihre Erbrechte bei dem unterze chneren Gerscht anzumelden, widrigenfallz das Erbrecht des Fiskus (der Stad! Be lin) festaemellt werden wird. 96 VI 91. 18/10. Beorltu. den 4. Janvar 1919.

166957] 8 Huich Ausschlußurtelk vom 20. 12. 18 ist der Hopothekenbrief der im G und⸗ bube von Eisen, Pand 16 Artikel 632 Abteilung I11 Nr. 3 eingetragenen Hypo⸗ ther von 7000 ℳ, loutend auf den Namen der Brau rei W Schnitzler, A. G. in Hemmerden, kraftlos erklärt. Grevenbroich, 290. 12. 1918. Amtsgericht.

166956] 8

Tie als Hypothekerbrief geltende Schuld⸗ verschribeng des Antsge ichts Greens vom 24. April 184 % benängt am 7. Mat 1847, derzofolge dem Großkföt x Andreas Schaper zu Str eine Hypothek zu 600 auf dem Palandschen Anka er⸗ wesen Nr. 59 zu Stloit Grdvb. von Snoit Band I Biatt boö zustand, wird für kranlos erklärt.

Greene, den W. Dezember 1918.

Das Amisgericht.

[67199 Oeffentliche Zutellung.

Der Bergmann Karl Pap⸗jeweli in Retthaufen, Prozeßbevollmächtater: Rechts⸗ anwalt HBuchboltz in Essen, kagt gegen seine Ehef au, Anna Auguste ged. Wall’it, früber in X üsselkort, jetzt unbekannten Auf⸗ enhalts, auf Ergnd des § 1565 B. G.⸗GB., mii dem Antragg auf Eh scheidung. Der Kläger ladet die Beklagte zur dlich Verhandlung des Rechtsstreits vor de fünfte Z viltammer des La⸗doerichts in Efsen auf den 14. April 1919, Vormittags 9 Uhr, mur der Auffororrung, sich durch einen bei diesem Gerscht zugelassenen Rechtsanwalt als Prozetbevollmächtigten vert eren zu lgssen.

Essen, den 24. Januar 1919. Blankenburg, Gerichtssch eiber des Landgerichts.

66960] Orffrutliche Zust Nung.

DTie off ne Haadelsgesellschest H. Herz u Berlin, Jerusalemerstr. 25, Proreß⸗ bevollmschtigter: Justiz at Dr. Hirschel .R⸗A. Geoeg Cohn, klogt gegen den Kauen ann Fred Bscher in Cbicago un ter der Behaup ung, das Part ien miteina der in Kontokorrentverkehr gestanden und ver Zeklagte der Kläg in aus diesem Kornto⸗ korrentverhä tnis noch 1813 nebst 5 % 3 nsen seir 1. Jmuar 1918 verschalde, mt dem Antrag“, den Beklazten kosten⸗ vflichtt zu verarteilen, an die K'ägeriu

1813 nebst 5 % Z ynsen seit 1. Ja uar

1918 zu zahlen und das Urteil gegen Sicher⸗ beitsletstu g für vorläusig v Unreckvar zu erk ä en. Die Klägerin ladet den Beklaen zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die 9. Kammer fur Handelssachen des Landgerichts I in Beritn, Neue F iedrich⸗ straß⸗ 16/17, II. Stock Z mmer 6 1, auf den 26. Ap il 1919, 10 Uhr, mit der Aufforderung einen dem gedachten Gerichte zugelassenen An⸗ walt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekanntgemacht. 8 Berlin, den 20. Januar 1919.

Titze, Gerichtsschreiber des Landgerichts I. 53 O. 18/19.

64404]

Oeffentliche Zustellung und Ladung Der Hausdestzer Emmeraa Ettl i Gögsingen klagt für sich und als Vor⸗ mund der minderjährigen Kinder seines Bruders Josef, Marta, Johann, Michael, Emmeran und Wolfgang Etil in Tandern bet Aichach gegen die Privatterstochter Karolma Grtl in Ingolstaͤdt, z. Zt. un⸗ bekannten Aufenthalls, auf Löschang ein Hyvothek für eine längst bezihite Erb⸗ au sforderung in Höhe von 171 43 ₰4 und beantract, zu erkennen: 1) die Ford zung der Bekiagten an die Kläger zu 171 43 nedst 34 29 Zmsen⸗ und Kostenkaution, vorgetragen im vrund buch für Karlskron Bo. 8 S. 439 Bl. Nr. 367, wird gelöscht und hat die Be⸗ klagte in diese Löschang zu willigen; 2) fi hat die Koßen des Rechtestreits zu tragen; 3) das Urteil wird eventuell gegen Sicher dreitsleistung für vorkäufig vollssreckbar er klärt. Das Amts ericht Neuburg a. D. hat die öffentliche Z stellang der Klage bewilligt und Trmin zur müandlichen Ver⸗ hendlung auf Mitrwoch, den 5. März 1919, Vormittags 9 Uor, im Zimmer Nr. 32/I des Amtsgerichteg bäudes 1S.e Hierzu wird die Betlagte ge⸗ aden.

Neuburg a D., den 17. Januar 1919. Ge ich sschreib rei des Amtsgerichts.

[66964] Oeffentliche Zustellung.

Der Wir Alb. Hacklander in Rem⸗ scheid, Bismarckst aße 86, klast gegen den Maurer Louis Mares, früher in Rem⸗ sched, Bumarckst aße 86, t in Italien woh haft, unter der Beraup ung, daß der Betlagte ihm 630 Mtetzins für die Monate Septemder dis Dezember 1914 mit 150 und vom 1. Januar 1915 bis 31. Tesember 1918 mit mornall ch

Amtsgerscht Berlin⸗Mitte. Aoteilung 96.

10 80 verschulde, mit dem