1. 4
Zu beachten ist, daß die Rechtsfolgen des 8 33 nur dann e&n⸗ mreten wenn de Uevbertrogurg b2s Errvaurechts af, der Grundeigen. umwer aur Srund eines Peigtfahanspruchs gemön ½ 2 Nr. 4 & rich: agber euch dann, wein die Ubertragung ohne eine solche Re zur pflicht auf Grund frerwilliger Verständigung vor sich geht. —
2 leßzten Falle bleibt es bei gesepnucen Folge, d
un dem Erdbaurecht bestebenden dinglichen Rechte unberühnt dl
nberuhrt bl. ½ „
2 Fagle —'
das Reocht auf die Bodennutzung
b Hebe der Beroitung und die 1.71 nder ibre Ausschiiekung & 6 en. Ist das Erdbaurecht 5 zwingend sestgeleg Sie sinden in ⸗ ——— — „ „ —* 128*⸗e 1 O0IWem Renten'chasden und lauf der Erbbaurechtsra esene reen . 2 ·t nich
miu den Heiufel bmachen besondene Vorsckriften Ceben ju verben, da bei seanem E᷑ nitt die tü: den Fal der Uber⸗ agans Seemnmumerg g⸗gereren Mierer Sden
5. 579, 581 S G
Ke—e nicht vor
4
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DSDie Sulasung eines Vorrechts auf eR 215 ent bes alten lie⸗:
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2 ihr natur
— soichem
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SS9ön2 — insbesondere auch
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eingetragenen
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Das gegenüber dem Erb
gegen Erbbauberechtigten auszesvro Heimfall oder beim Er
„3 6222,—, 12 Prochen des Erdbamte 2„1 g 124 2 urot 2 recht4 beim 1 des Erbb nrechts das 2 11 bel
—8e
. 8 auf. Dahimgeg 2 * * Härigungsforderung in 8
—2* 82
ine angemessene Vergütung 7 6“ 27 — Unterschied von § 27
der Grundeigentämer!
„ „eS,F + und dergleichen.
— 8 1
1) Untersuchungs⸗
ef
[67544] Steckbrief.
Begon den unten beichriebenen Vitefeld⸗ w⸗bel Jultus Lartleb der 7. Komv. Relerve⸗ Zufarterie⸗Regimeant Nr. 210, welc⸗her Aüchtia ist und sich verborcen bält, Kn Unteriech mathaft vegen unerla bter Sarfernang und Uterschlagung verhängt. Gs wirrd ersucht, ihn iu verhaften und an die nüichste Mnitärbeherde zum Weiter⸗ Ireniport abzultefern.
Beschreibung Alter: 24 ZJabr⸗, Größe: 1 m 72 cm, Statur: schlank, Hamre dankel, Augen: braan, Nase: gev., Muand: gew., Sprache: deutsch (th ninger Diatekt). Besondere Kennzeichen macht verrösen Eindruck. Soll verschi dene Milnärpapiere auf seinen Namo⸗n führen und jrar vom 1. bapr. Jäber⸗Batl. un“ vom bapr. Infant⸗rie⸗R gt. 18. Kleidung: F⸗ldblase mit kapr. Litze, Schaale
K II, Mansch⸗tten, Hore und schwarzer Kav.⸗Styefeln, Leibrien en mit Schloß, Parab-llumpinole in Lederfatteral und Dolch umn starkem Hirschhoragriff Port’/pee (bayr.), weiche Muze obn⸗ Srurwriemen mit bepe. und preuß. Kokarde und rotem Besatz.
.⸗GSt. Da, den 27. Jannar 1218.
Gevicht der 45. Diwo ston.
1675b45] Verfügung.
Die Beschla nahmederfügung gegen den Inf. Karl Ehristien Rebmann, I. E. 20 Int.⸗Regts., ausgesch eben im Ralhs⸗ anzeiger Nr. 168 vom 20. 7. 15 Ziffer 27655, wird zmwückgenso nmen.
Augsburg, 16. 1 19.
Gericht 2. Dwisfion.
[87547] Berfügung.
Die Fah renfl chtserklärung vom 25. 10. 18 gqegen den Inf. Michael Hummel, 8. 20. Inf.⸗Rats., aulgeschrieben in der II. Beilane des Reichsenzeigers Nr. 255 veom 28 10. 16 unter Zö ffer 42283, wird mrüickgerommen.
Rugsdurg, den 16. 1. 19.
Sericht der 2. Diviston.
EE246] Berftanng.
Die Fahner flachtserklärung vom 6. 4 1918 gegen Irf. Michael Eiebenrock, I. G. 20. Jaf.⸗Rgts, ausgesch irhen in der L. Beilaze d⸗s Reichtanzeigers Nr. 87 vom 11. 4. 1916 unter Zeffer 2435, wird 1urückgenommen. Desgleichen die Br⸗ schlagnahmeverfügung vd. 27. 11. 1917, ausgeschrieben in der II. Betlaze Nr. 289 p. 6. 12. 1917 unter Z. 49215. *
Augsburg, den 16. 1. 1919.
Gericht der 2. Diviston. [67543] Versügung.
Die Fahnenflachtserk ärung vom 3. 8. 18 gegen den Kan. Josef Zuwch. II. E. 4. Fldart. Reg. Sen⸗Batt., aus ⸗eschrieben in der 1. Beilage des Reichsanzeia⸗rs Nr. 219 vom 16. 9. 1918 unter Z Fer 3147i1, whrd z-rückgenommen.
Augsbdurg, den 25. Januar 1919.
2) Anfgebote, Ver⸗ lust⸗und Fundsachen, Zustellungenu. dergl.
[97551] Zwangsversteigerang.
Im Weae der Zwangsvollstreckung soll gm 1. April 1919, Bormittags 11 Uhr, Neue Fnedrichstr. 13/14, IIIL. (dritter) Stockwerk, Zimmer Nr. 113 — 15, verfteigert werden das in Berlin, Kieine Hamburger Straße 21, belegene, im Grund⸗ buch von der Könisstidt Band 5 Blatt Mr. 377 [eng uragene: Eigentümer am 8. Januar 1919, dem Tage der Eintra⸗
un, des Versteige ungsvermerks: Rentner Gustay F⸗lk⸗nberg zu Berlin) eingetragene Gaundstuück a. Vorderwohnhaus mit recktem Anrau und wel Höfen, b. Doppelg aer⸗ Setngsbhrhhe h Hefteller anter
Arkgebote, Verlast, und Fundachen, Zaftelungta . 7. losung x. bon Wertpapieren. 5. Femmanditgesellschaften auf Akrien n. Tkrtengeselllchaften
3
1
2. Pferdestall, Natzungswert 5 „Grbändesteuerrelle Nr. 1846, in der Grundsteunmatterrolle nicht nach⸗ zewiesen, Grundnückswert 185 000 ℳ. Berlin, den 24. Januar 1919. Das Amikgerchl Berlin⸗Mrtte. Abt. 85. 85. K. 1. 19.
675501 Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangkvollstreckang soll das in Berlin belegene, im Grundduch⸗ von Berlin (Wedding) Band 38 Blatt R⸗. 856, zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des bersto benen Barkiere Albert Schappad vnaetragene Grundstück am 24 April 1919, Bormittags 11 Uhr, darch das unterzeichnete Gericht an der Gerichts⸗ stelle, Berlin, Brunnenplatz, Zimmer Nr. 32, 1 Treppe, verst⸗-igert werden. Das in Berlin, Liedenwalderstraße 37, belegene Wrundstück: a. Vordervohabaus mit rcht m Seitenflägel, Hof und Gut⸗on, d. Wohnba 8 quer mit rechtem Seiten⸗ flüg-I, c. Wohnhaus rechts, d. Stall un d Reziie, und besteht aut dem Trennstück Kartenblatt 22 Parzelle 1322142 von 8 a ls qm Größe. Es ist in der Grund⸗ steuermutterrolle und in der Gebäude⸗ steuerrolle des Stadtg⸗meindebezirks Beln unter Artikel 4377 mit einem jährlichen Reinertrag von 5330 ℳ verzeichnet. Der Vorsteigerungsvermerk ist am 12. August 1913 in das Grundbuch eingetragen.
Berlin, den 23. Janvua- 1919 Amtsgericht Berlin⸗Weddmg. Abt. 6/7. [675491 Zwangsversteigerung. 5
Im Wege der Zwangtoollstreckung soll das in Berlin belegene, im Erunr buche von Berlin (Werdina) Band 70 Blatt 1834 zur Zeit der Ein'ragung des Ver⸗ steigerungkvermerks auf den Namen der Lsia Srundstuckegesellschrt w. b. H. in Charlottenburg eingetragene Grundstück am 16. Juni 1919, Vormittags 11 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtsstelle, Brunnenplat, Zimmer Nr. 30, 1 Treppe, versteigert werden. Das in Berlin, Martin Opitz⸗ straße 6, belegene Grundstick entbäl: Vo derwohnhaus mit S-itenflägel liaks, 2 Dvergebäude vrd 3 Höf⸗ und umfaßt das Trennstück Kartenblart 23 Parzelle 953/71 c von 9 ½ 30 qam Größe. Es ist in der Sekäatestesectrolle des Stadt⸗ gemeindebezirke Berlin unter Nr. 4712 mit einem jäbrliden Nutzungswert von 16 000 ℳ und in der Grundsteuer⸗ muttertolle vnt’er Artikel Nr. 4712 ver⸗ zeichaet. Der Verfteigerungsvermerk ist am 21. Juli 1914 in das Grundduch ein⸗ getragen.
Berlin, den 24. Januar 1919. Amtegericht Berlin⸗Wedding. Abt. 6. [67179] Aufgebot.
Der Wirt Zesef Richle, hier, Roß⸗ dorferstraße 48, hbat da: Aufgebot zveier ühm samt den Zirsschüren entweadeten Obligationen der Deutscheu El enbahn⸗ Gesellschaft, Aktiengetellsch ift, Serie 1 Lt. B Nr. 938 und 939 zu 4 % über je 1000 ℳ, brantragt. Der Inbaber der Urkunden wird aufgefordert, frätesters in dem auf den 15. Oktober 1919, Bormittags 9 Uhr, vor dem unter⸗ leichneten cht aaberaumten Aufgebdots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraft⸗ leserkloͤrung der Urkunden erxfolgen wird. — 18 F 20/17.
Franmkfurt a. Main, den 22. Januar
1919. Amtsgericht. Abt. 18. [67554] Bufgebot. Dte Hinterlegungsstelle des Amtsgerschts in Elberfelz bat das Aufgedet der am 22. November 1886 von ver Eisenbahn⸗ direktion in Elderfeld als Vergeterin des Feskus Linteriegten Beirages von 1680 ℳ redn 420 ℳ Zinsen beantregt. Dieser Betrag stellt ven Kaufp eis für hie richt bekannten J haber dea bes jezt richt ern⸗ gelteferten Aktien ver Hessischen (ebe- maligen Lurfürst F i⸗drich Wilbel n.) No dbahn⸗Sesellschaft Nr. 16333, 23363, 26702, 52100, 55421, 55423, 64456 und 2535 dar. Die Pint rlegung in gemäß Erlasses des Miatsters der öffentlichen
ee
Arbeltee vem 29. Pitl 1885 l b 3795
nzeigenpreis für den Raum einer 5 gefpaltenen Eindeitszeile 50 Pf.
[67717]
Anzeiger.
d derg wegzunehmen oder sich Be 8 R.
daber be⸗
8*nn
2 Werte vorzubeugen.
en §§ 35 bis
nkrafttreten
4—
† Erwerds⸗ und
8. Unfall⸗ und 9. Bankausweise.
Anherdem wird auf den Anzeigenpreis ein Teuerungszuschlag von 20 v. H. erhoben.
und Antrag vem 19. Neovember 1 folgt. Die Ber⸗chtiten werden
b e Arsprüche und ene Pinterleaungsmasse in dem April 1919 Vormittags o d⸗m unterpichreren Gerist, 2, anber mten Aurgebote⸗
fordert, br die aufgebo: auf den 3
10 Uhr,
Zimmer Nr. 1 d termine anzamelre, wierigenfalls die Aus⸗ schliesung der B rechtigten mit ihren An⸗ sprüchen gegen die Staatskasse erfelger wird. Erberfeld, den 22. Januar 1919. Amtsgeridt Art. 16.
3] Zahlungeiperze. Antrog der Haushälterin Dorett⸗ in Hannover, Voßttraße 30. wird ces chaldenverwalturg in Berli rangeblich abhanden gekommenen ryeisch eibung der 5 protentigen Ar⸗ leihde des Deutschen Reichs von 1918 v2,vt. D Nr. 10 225 621 uber 500 ℳ verboten, an einen anderen Irnhader als die oben gevnannte Antragstelleii eire Leitung in bewirken, insdesondere neu⸗ Zinsich ine oder iaen Er euerungs cheir actzu-eden. 84 F. 29. 19. B rlin, den 27. Januar 1919. Amtsgericht Berlin⸗Mitie. Aodt. 84.
67713] Bekaummachung.
Abvanden g kommen:
5 % Den sche Ki aea leihe Nr. 666 903, 2 165 192 = 2 5000 Nr 3 803 546 3 569 243, 7, 3 332 889 1 8772111 2, 3 725 2 373 801, 3 776 52), 3543 453 3 625 189, 3018 004, 9636714 =
Berlin C. 25, den 30 I. 1919. Der Polneip 4sdent. Abteilung IV. Erkennungsdienft. wWp. 51.
50COSodded H95.G.n — F. 8253 SMA 00 — —
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[67715]
Ais cbhanden gekommen wurden ge⸗ meldet:
2 Pfandkriefe der Rheinisch⸗Wesffälischen Bodenkeditbank zu 4 % Serie V Lit. 4£ Nr 598 und 599 à 5000 ℳ.
Mineilungen erbeten zu Nr. VII 21529/19.
Chin, den 25. Januar 1919.
Der Poltzzeipräsident.
677161 Bekanustmachung. Folgende Kriegs mieihescheine
-
wurden
1 Stück Lit. D Nr. 232 263 zu 500 ℳ,
3 Stücke Lit. C Nr. 199 201 199 202 200 983 je 1 1000 ℳ,
7 Stücke Lu. D Nr. 1 511 823 bis einschl. 1 511 829 je zu 500 ₰,
3 Stücke Lu. A Nr. 1 303 823 bis einschl 1 3393 825 je zu 100 ℳ.
Mitteilungen erbeten zu VI2 485/19.
Cöln, den 27. Januar 1919.
Der Polize präsident.
hier entwendet:
(67714] Abhanten gekommene Wertpeplere.
Am 21. Januar wurde hier angeze igt, daß in Rumänien folgende Wertpapiere, dem Duektor Herrn H inrich Ablsdoif, hier, Lefevrefte. 2, gehörig, abhanden ge⸗ kommen sind:
1 Stöck II. Kriegsarleih: 1915 ℳ 5000 Nr. 189 170,
3 Stück⸗III. Kriegsanleihe 1916 à ℳ 100 Nr. 3 557 540 2,
11 Srücke III. Kiegsanleih? 1916 à ℳ 200 Nr. 3 305 071/81,
5 Stücke III. Kriegsanleihe 1916 à 500
lr. 3 359 040/44.
Hierdurch wiꝛd der Verlust bekannt⸗ gemacht und um gefl. Aanhaltung der be⸗ jeichneten Kriegtanleihestüche sowie um Nachricht hiether ersucht. ööä“ den 25. Januar
Der Arbeiter⸗ und Soldatenrat. Richter. Pasche. Der Amisvorsteher:
Bekanntmachung.
Abhanden g kommen ist: 1
Unser 3 ½ % verlosbarer Pfandbrief Lit. W Nr. 4030 zu ℳ 200,—.
Mänchen, den 29. Jauuar 1919.
⸗pertsche Handelsbant.
[677741 Bekanntmachung.
Dem am 8. Dezemb⸗r 1892 in Ilmenau geborenen Schlosser Fris Willhy Eegel⸗ hardt ist an Stelle des vperloren ge⸗ gangenen, am 13. D⸗zember 1911 doa mir aufgestellten Führersche ns zum Fabhren glit Kraftwagen vach Klasse 3 b ein Er⸗
tschen unter dem 25. Januar 1919 sgestellt worden.
er Füh erschein vom 13. Deiember 1911 wiro die mit für ungü tig erklärt. Weimar, den 25 Januuar 1919. Oer Direktor des I Verwaltunssbezirks. (Unterschriftt)
[67559) Aufgebobt.
Der Pfandschein Nr 137 m, den wir am 2. J li 1903 über de Lobe 8ve sicherungs⸗ schein Nr. 85 159 vom 15 Februar 1884 rür Herrn Toeodor Juktas Schmidrt, Mällerm ster in Corsenz, voerstorden am 22. Auguft 1815 in Rawt sch, ausgefertiat daben, joll abhanden gekommen sein. Wir fordern den etwaigen Inhabder auf, nch unter Vorlegung des Pfandscheins binnen zwolt Monaten von beure ab bei uns eu melden. Meld⸗-t sich niemand, werden wir den Pfandschein für kraftle erklären. .
Leipzig den 28. Jult 1915.
Teutona Versicerungzzkneng⸗sellschaft in Leipzig vo m. Allg. Revten⸗ Cap tol⸗ u. Lebenzve sicherungsdank T uton ia. Dr. Bischoff. J. V.: Schömer.
67560] Ausgebet.
Der Pfandschein Nr. 867 X, den wir am 11. Junt 1901 über den Lehenever⸗ sicherungsschein Nr. 37 428 vo n 1. Oktober 1284 für Herrn Felx Roabereg, Kgl. Grenz ufseher in Btsiz, f-tzt in Jorkowen n Ostrr. wohnba't, cusgefert’gt haben,
(soll abbanden gekommen sein. Wir forder
den etwaigen Inbaber auf, sich unte Vorlegung des Pfandscheines binnern zwöls Mouateu von heute ab dei uns m melden. Meldet sich niemand, so werden wir den Pfandschein für kraftlot erkläüren.
Leipzig, den 25. Juli 1918.
Teutonia Versicherungsaktiengesellschaft in Leipzig vorm. Allg. Renten. Cavital⸗ u. Lebeusverficherungsdank Teutanta. Dr. Bischoff. JZ. V.: Schömer.
67558] Aufgebot.
Der Pfandschein Nr. 686 V, den wh am 16. Mat 1899 über den 2 bens⸗ versicherungsschein Nr. 116 857 vom 1. No⸗ vember 1892 für Herrn Heinrisch Hugo Brohmann, Bachhalter in spaäter in Dresden⸗Löbtau und zuletzt in Weicka b. Weißernberg i. Sa. wodnhaft gewesen und daselbst am 17. Aug“st 1918 berstorben, ausgeferitat haben, soll abhanden gekemmen sein. Wir fordern den etwatgen Inbaber auf, sich unter Vorlegung des Pfandscheins binnen drei Monaten von heute ab bel uns zu melden. Meldet sich niemand, so werden wir den Pfandschein für kraftlos erklären.
Leipzig, den 30. Januar 1919. Teutonia ngsaktiengesellschaft in Leipzig vorm. Allg Renten⸗ C⸗pital⸗ n. Lebenspersicheungebank Teutonta. Dr. Bischoff. J. P.: Schömer.
[67555] Aufaebot. Der Fohannes Wi belm Oehquist zu Berlin W 62, Landgrafenstrare 15, bat das Aufgebot beantragt zur Kraftlos. erklärung der auf seinen Antrag von der Deuschen Lebensve sicherungs⸗Gesell'chaft zu Läübeck ausgestellten, an den Uöber⸗ bringer auszablbaren Lebensversicherungs⸗ vpolue Nr. 114 289. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, seine Recht⸗ srätesiens in dem Termine am 3. Mai 1919, Bormtttags 10 Uhr, anzu⸗ melden vnd die Urkunde vorzulegen, widrigenfalss die Kraftloserklärung der Urkuande erfolgen wird. Lübck den 14. Januar 1919. Das Amtzoerscht. Abt. 3Z. [67262] Aufgebot. Der unterteichneten Bank ist der Verlust der von ihr unterm 24. F beuar 1915 ausgefertigten Pol. Nr. 346 047 Weiß⸗ mann, Abrabam, Handelsmann in Ratibor, übrr ℳ 3000,— angezigt worden. Gemäß § 12 der maßgebenden Versi de⸗ tungsbedingungen werden all diezenigen,
Eweiche Rechte aus dieser Pellee gellend
Niederlassung ꝛc. von Rech Invaliditäts⸗
Deuben,
standteile des Bauwerks anz
der Notwendigkeit, einer zwecklosen Vernicht
Zu 88 33 bis 39.
39 des Entwurfs gegebenen Vorschriften des Gesetzes und geben die erzorderlichen
2znderu
ungen und netwendigen Gesetzesänderungen für die ntwurf betroffe
Reichs- und Landesgeleße. Sit ent,
Niels
Erleichterungen in steuerlicher Beziedung.
Wtrtschaftsgenossenschaflen tsanw N. 2
10 Verschiedene Bekarntmackungen
machen zu können glauben, aufgefordert, pätestens binnen 2 Moaaten nach dienem Aafruf idre Rechte oder sbhren Besitz an der Po ice der unterfertigten Bank anzuiergen und rachzuweisen, da sonst die Police für kraftlos erklärt und em Versicherten ein Daplikat autgestelt w Td. Mäünchen, den 28. Januar 1918. Deutsche Lebensversi de ungs⸗Bank „Arminia“ A. G. ia Müachm.
[67561] Aufruf.
Derè bensversicherungsschein Nr. 50 545 I1 unterer Ba⸗k vom 9. XII. 1911, ausge⸗ ertigt süec Mex Wut, Kauemann in Bortenstein, it uns als zu Verlust ge⸗ Hangen angejeigt worden. Wir fordern diemit zur Anmeldung etwaiger Antproͤche d itter Personen an obige Versicherung auf mit der Ankün i unz, daß, wenn bis zum 29. März 1919 ein Berechtigter sich nicht melten sollte, der Versicherungt⸗ schein rech sunwirksam und füuör ihn eiae
Müo⸗ch n, den 29. Janum 1919. Bay rische Versicherurngebank, dktiengeiellschaft, vo m ls Versich⸗rungs⸗ Anstalten der Bayert chen Hrpolheken⸗ und Wechselbank.
[66940] Aufgebor
Wilhelm Uerdingen in Schlebusch⸗Ran⸗ sort und Chustan H ep, Kaufmann in Löln⸗Kalk, Vieto straß- 68, haben das urgebot des Dyporhetenbriefes deontragt, der üͤder die im Hrun duche von Merbeim Band 11 Blott 422 Abretlung III Nr. 3 auf den dem Eisendah sberf kretär Arthur B-cker zu Càs⸗Nipps g⸗börenden, in Höherbeg, Olpenerstr ß⸗, oelegenen Grundstücken Flur 2 Nr. 784/289 und 791/289 für die Aatragsteller eingetragenen Hvpotbek für ein mu 4 ½ vom Hundert sährlich zu verünsendes Ha lehen von 40,0 ℳ ausgestellt worden ist. Der In⸗ haber der Urkunde wird aufgeforbeit, späte stens in dem auf den 30. August 1919, Vormittags 11 Uhr, vor em nnterzeichneten Gericht, Regenten⸗ ftraße 45, Zimmer 10, anberaumten Aurgebotetermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er⸗ folgen wird.
Cöln⸗Müsheim, den 10. Janucr 1918.
Amtsgericht. Abt. 6
(67556] Aufgebot. “ Der Bäckermeister Richmd Reckin in Spandau bat das Aufgebot des ber⸗ nichteten Hypothekenbriefes vom 21 Ja⸗ nuar 1910 über die im Grundbuche von Spandau Band 37 Blatt 1355 in drittet Adteilung unter Nr. 23 för den Baͤcken⸗ meister Max Voigt zu Spandau eingt⸗ tragene, zu 5 % verzinsliche Darlehrt⸗ forderung von 5300 ℳ beantragt. Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 15. April 1919 Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Potsdamerstr 15, Zimmer 13, anberaumten Aufgebotstermine setne Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlot⸗ erklärung der Urkunde erfolgen wird. Spandau. den 28. Deiember 1919. Das Amtsgericht.
[67552] Das Amisgericht Braunschweig bat heute folgendes Aufgebot erlossen: Die unverehelichten Marie und Anna Fricke bier haben daz Aufgaebot der beiden Hvpe⸗ ihekenbriefe vom 25. September 1881 üöber die für sie anf dem Gtundftüche Nr. 67 Neupetrttorfeldmark Blott I ün der Derenburg Iu- 84 à 98 qam samt Gebälden No. ass. 2981 ung 3021 eingetragenen Hydotheken über 15 000 ℳ leantragt Der Inhaber Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 1919, Vormittags 11 Uhr, vor jeichneten Gericht, Wllh lmßtraße Zemmer 22, anderaumten Aufgebots⸗ termin seine Rechte anzumelden un Urkunden vorzulegen, widrigen falls die Kraftloserklärung der Urkanden erfolgen wird 919.
sschr
Frsatzurkunde auß ferti. t wird. .
Braunschweig, den 21. Janua¹ de Fechisschrecher des 8.gessd. d,
Aer Be ngspreis beträgt vierteljüährlich 9 ℳ. Ae Postanstalten negmen Hestellung an für Berlin
den Fostanstalten und Zeitungsvertrleben für Belhstabholer
anch die Gelchäftsstelle SW. 48, Wilhelmstraße 232.
Einzelne Kummern hosten 28 Hf.
Reichsbankgirokonto
— —
Juhalt des amtlichen Teiles.
Deutsches Reich.
Verordnung, betr. Gewäh unga einer einmaligen Teuerungszulage an die Hinte bliebenen der Militärpersonen der Unterkassen.
Verordnung über die Bildung der Spruchabteilungen des Reichs⸗ schiedsgerichts für Kriegewirischeft.
Zekanntmachung, betr. Wahlen zu öffentlichen Körperschaften.
Verordnung über J krofisetzung von Vorschriften des Gesetzes übe das Branntweinmonopol.
Verordnung über die Beschränkung des Aufenthalts in Weimar während der Dauer der Nationalversammlung und
Bekanntmachung zu ihrer Ausführung
Bekanmtmachung über den Absotz von Weißkohlsauerkraut.
Anzeige, betreffend Ausgabe der Nr. 22 des Reichs⸗Gesetzblatts.
Preutzen. “ Erne'nnungen und sonstige Personalveränderungen. “ örlaß, beireffend die Verleihung des Enteignungsrechts an die Stadtgemeinde Hameln. Bekanntmachung, betreffend die Ziebhung der 2. Klasse der 19 Preußisch⸗Süddeutschen (239. Preußischen) Klassenlotterie. Aufhebungen von Handelsverboten. — Handelsverbote.
Erste Beilage: Bekamtmachung der in der Woche vom 19. bis 25 Janua
d. J. fe Kriegswohlfahrtszwecken genehmiaten öffentlichen Sammlungen und abgelaufenen Erlaubnisertellungen.
tpozeng es.
Deutsches Reich.
Verorbdninnmng, betreffend Gewährung einer einmaligen Teuerungs⸗ julage an die Hinterbliebenen der Militärpersonen
der Unterklassen.
Vom 22. Januar 1919.
Allen auf Grund der Militärversorgungsgesetze und be⸗ onderer Verwaltungsbeuimmungen zum Empfarge von aufenden Versorgungsgebüh n ssen, loufenden Zuwendungen imd laufenden Unterstützungen berechtigten Hmnterbliebenen von Militärpersonen d r Unterklassen wird eine en malige Teuerunge⸗ ulage in der Weise gewährt, doß ihnen gleichzeitig mit den 1 Februar 1919 zustehenden laufenden Bezügen der bezeichneten rt eine Zulage in Höhe von fünfzig vom Hunsert dieser Be⸗ füge ausgezahlt wird.
Die e forderlichen Ausführungs bestimmungen werden von den obersten Militärverwaltunasbehörden erlasen. Diese Verordnung hat Gesetzeskraft.
Berlin, den 22. Januar 1919.
8 G Die Reichsregierung.
Ebert. Scheidemann. Msseroronang 18 “ über die Bildung der Spruchabteilungen des Reich⸗⸗
schieds gerichts für Kriegswirtschaft.
Vom 23. Januar 1919. 1
„Das Reichsschiedsgerich in allen Fällen in einer bistbung von einem Vorsitzenden und zwei Beisitzern ent⸗
1 2 „Sämtliche Beisitzer des F.chsfchiedsgerichs können aus der Porschlagsliste des Deutschen Induftrie⸗ und Handelstags rnfen werden. 3
Diese Anordnung hat dese eskraft und tritt mit dem kage ihrer Verkündung in Kafts Berlin, den 23. Januar 1919. Die Reichsregierung. Ebert. Scheidemann.
Der Siaatssekretär des Reichswirtschaftsamts. Dr. August Müller.
Bekanntmachnng, Wahlen zu öffentlichen Köͤrper
Vom 29. Januar 1919.
Die Vorschrift des Aufrufs der Volkabeauftraaten aa das beulce Volk vom 12. Fesider 1918, nach welcher alle
18. zu öͤffentlichen Körperschaften fortan nach dem gleichen, geheimen, direkten, allgemeinen Wahlrecht b Grund des raportioaalen Wahlsystems für alle mindestens 20 Jahre alten
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Berlin, Sonnabend, den 1. Februar, Abends.
männlichen und weiblichen Personen zu vollziehen sind, wird
dahin erläutert, daß unter öffentlichen Körperschaften ledi lich
Vertretungen der Staaten und Gemeinden zu verstehen sind. erlin, den 29. Janvar 1919.
Die Reichsregierung.
Scheidemann. Lahebsberg.
Noske. Wissel.
Verordnung
über Inkraftsetzung von Vorschriften des Gesetzes über das Branntweinmonopol. Vom 29. Januar 1919.
Die 88 144 und 254 des Gesetzes über das Branntwein⸗ monopol vom 26. Juli 1918 (Reiche⸗Gesetzblatt S. 8987) treten am 1. Fbruar 1919 in Kraft. Das gleiche gilt für § 147 deeselben Gesetzes, soweit durch ihn die Uebvergangsavgabe auf 160 ℳ für den Doppelzentner wasserfreie Essigsäure fest⸗ gesetzt ist.
Von der Erhebung der Nachsteuer wird abgesehen.
Berlin, den 29. Januar 1919. Die Reichsreglerung. Ebert. Scheidemann.
Ebert. 8
Vrrordyiun) 1
über die Beschränkung des Aufenthalts in Weimar
während der Dauer der deutschen verfassunggebenden Nationalversammlung. § 1.
Wer in d0s Gediet der Stad Waiq⸗ aufbalt, ir verpflchtet, ich kb. flms. eryne , d. en-Haß auszuweisen, in dem ihm von der zuste wigen Behörde die Er⸗ laubnis zum Eintrut und Aufenthalt in Weimar erteilt ist. Diese Beuimmung findet keine Anwendung auf Personen, die im Gebiet der Stadt Weimar ihren Wohnsitz oder seit der Zeit vor dem 20. Januar 1919 ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.
Zum Gebtet der Stadt Weimar im Sinmne dieser Vorschrift ge⸗ hören diesenigen Teile der näheren Umgebung, die durch Verordnung des Staatssekretärs des Innern bezeichnet werden.
§ 2.
Für besondere Fälle kann der Staatssekretär des Innern Aus⸗ nahmen von der Vorschrift des § 1 Abf. 1 allgemein zulassen.
Zur Regelung des örtlichen Verk his der in Weimar und Um⸗ gegend ansässigen Bevölkerung über die Grenze des Gebiets der Stadt Weima (§ 1) tann das Staatsministerium in Weimar nach Benehmen mit dem Staatssekretär des Innern besondere Anordnungen
tieffen. 8 “ Im Einzelfalle kann die für die Erteilung der Eintritts⸗ und
Aufenthaltserla bnis zuständige Stelle Ausnahmen von den Vor⸗ schriften des § 1 Abs. 1 zulassen. § 3.
Wer den Vorschriften des § 1 zuwiderhandelt, wird mit Geld⸗ strafe is zu 150 ℳ oder mit Haft bestraft. 1
Auch kann die sofortige zwangsweise Abschiebung aus dem Gebiet der Stadt Weimar erfolgen. Das Staatsministerium in Weimar erläßt die hierfür erforderlichen Ausführungsvorschriften.
§ 4. Der Staatssekretär des Innern erläßt die zur Ausführung dieser Verordnung erforderlichen Anordnungen.
5 5. Diese Verordnung hat Gesetzeskraft. Sie tritt am 5. Februar 1919 in Kraft. 8 8 Ihr Außerkraftreten bestimmt der Staatssekretär des Innern. Berlin, den 1. Februar 1919. 11“ u Die Reichsregierung. Ebert. Scheidemann.
Der Staatssekretär des Inneru. Dr. Preuß.
Bekanntmachung
zur Aus führung der Verordnung über die Be⸗ schränkung des Aufenthalts in Weimar.
Vom 1. Februar 1919.
Auf Grund der Verordnung über die vorübergehende Be⸗ schränkung des Aufenthalts in Weimar während der Dauer der deutschen verfossunggebenden Nationalversammlung vom 1. Febzuar 1919 wird hierdurch bestimmt:
I. Zum Gebiet der Stadt Weimar im Sinne des § 1 der Verordnung dom 1. Februar 1919 gehören diejenigen Teile der Umgebunn, Weimars, die durch eine von Heichelheim über Wohls⸗ born, Unrschshalben, Umpferstedt, Mellingen, Oettern, Buchfart, Legefeld, Nohra, Hopfgarten Otistedt, 6 nach Heichelheim fübrende Linie umgrenzt werden; die genannten rtschaften sind ein⸗
lossen. bejcdaf Von der Beibrinzung eines Passes und der Eintritts⸗ und Aufenthaltserlaubniß sind befreit:
1) die Mitglieder der stasonalversarumtuns;
2) die von der Reichgregierung oder von den Regierun en der deutschen Einzelstaaten im. amtlichen Auftrag nach Webnar enssandten Beamten. 8
,u eihce oder sich dort
Die Mitglieder der Nationalversammlung haben sich durch ihren Eisenvahnfreisahrtschein die zu 2 genaanten Beamten durch eine von der zuständigen Zentralbehörde ihres Heimatstaates nach anliegendem Muster A auszustellende Bescheinigung über ihre Berechtigung zum Eintritt in das Gebiet der Stadt Weimar und zum Aufenthalt dort⸗ selbst auszuweisen;
3) Personen, die sich durch eine vom Direktor beim Reichsta ausgegebene Zeitkarte zum Betreten des Hauses der Nationa E owie zum Eintritt und Aufenthalt in Weimar aus⸗ wei en;
4) Beamte und Bedienstete der Eisenbahn und Babhnpost, die sich durch eine von der vorgesetzten Dienstbehörde nach dem an⸗ lieg nden Muster 3 ausgestellte Bescheinigung über ihre Berechtigung zum Eintritt und Aufenthalt m Weimar ausweisen.
III. Personen, die in der Zeit vom 20 Januar 1919 bis zum Inkrafttreten dieser Vorschriftten ihren Aufentbalt im Gebiete ney Stadt Weimar genommen haben, tann die Fremdenstelle auf P. unter Aushändigung eines vorläufigen Ausweises eine ange...⸗, „ Frist zur Beibringung der vorgeschriebenen Ausweiapaptere gewähren.
IV. 1) Fur die Ausstellung der Pässe gelten die Bestimmungen unter 1 bis 9 der Bek nnimachung vom 24. Juni 1916, betreffend Aueführungsvorschriften zu der Paßverordnung vom 21. Juni 1916 (Reichs⸗G setzbl S. 601). 88
2) Zur Entscheidung über die Erteilung der Eintritts⸗ und Aufenthaltserlaubnis wird in Weimar eine Reichsstelle die „Fremdenstelle Weimar“ errichtet.
3) Die Erlaubnis darf nur erteitt werden, wenn ein ausreichen⸗ der Grund zur Reise dargetan ist, und ihr Zweck dem öffentlichen Interesse nicht zuwiderläuft. 4 b
4) Der Fremdenstelle Weimar sind mit dem schriftlichen Antraa auf Erteilung der Erlaubnis vorzulegen:
2. ein gültiger Paß oder Paßersatz, b. Nach eise, die den Zweck und die Notwendigkeit der Reise in ausreichender Weise ergeben.
25) Wird die Erlaubnis erteilt, so ist dies in dem Paß zu ver⸗ merlen. 8 G In dem Vermerk müssen angegeben werden:
der Zweck der Reise, der Zeitpun t, bis zu welchem Einreifen nach Weimar und der Aufenthalt daselbst erlaubt werden.
6) In dring nden Fällen kann die Eintrittserlaubnis tele⸗ grapbisch bei der Fremdenstelle nachgesucht und von dieser tele⸗ graphisch erteilt werden. — .
In diesen Fällen hat sich der Gesuchsteller unverzüglich nach seinem Eintreffen in Weimar mit den notwendigen Unterlagen (Ziffer 42 und b) und unter Vorlegung der telegraphischen Ein⸗ tritteerlaubnis bei der Fremdenstelle einzufinden, die über die dem Gesuchsteler zu willigende Aufenthaltserlaubmis ent⸗ scheidet und darüber einen den Bestimmungen der Ziffer 5 Abs. 2 entsprechenden Vermerk in den Paß aufnimmt.
7) Aus d ingenden Gründen kann die Fremdenstelle die erteilte Aufenthaltserlaube is verlängern. Die Verlaͤngerung ist in dem Paß
zu vermerken. 1 V. Diese Vorschriften treten am 5. Februar 1919 in Kraft.
Berlin, den 1. Februar 1919.
Der Staatssekretär des Dr. Preuß.
Muster àA.
Innern.
Ausweis für..
(ienstliche Bezeichnung)
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(Vor⸗ und Zuname)
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(Wohnort, Straße und Hausnummer) über dienstliche Entsendung nach Weimar für die Leit vom .......
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Dienststelle. Unterschrift.
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Muster B.
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(dienstliche Bezeichnung) Wor⸗ und Zuname)
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ist zum Eintritt und Aufenthalt in Weimar berechtigt.
Gültig bis. (drt)
Unterschrift.