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hühan der direkten und indirekten Steuern, ange⸗
Die sämtlichen Steuer men. Die sämtlichen neuen Steuern sollen nach der Rück⸗ fär normaler Verhältnisse einen Jahresertrag von 500 Mil⸗ slonen liefern. Großbritannien und Irland.
Der frühere Premierminister Asquith hielt am Sonn⸗ nbend in der Alberthall in London eine Rede uüͤber den goͤlkerbund, in der er laut Bericht des „Wolffschen Tele⸗ vaphenbüros“ u. a. sagte:
Dem Völkerbund sollten keine geographischen Grenzen gezogen rerden. Er bedeutet die Grfüllung eines auf der ganzen Welt vor⸗ ndenen Bedürfnisses, und daraus folgt, daß er eine Welt⸗ ganisation haben muß. In dieser Corm wurde er auch von in Staatsmännern auf der Pariser Konferenz grundsätzlich an⸗
Das allein zeigt schon, daß der Krieg nicht umsonst usgekämpft wurde. Man darf aber nicht vergessen, daß der lleibund noch nicht mit dem Fleisch und Blut, den Muskeln und ehnen ausgestattet ist, die nötig sind, wenn er der entscheidende nd beherrschende Fakror in den internationalen Beziehungen werden oll. Es ist vor allem notwendig, daß er die innere Souveränität der noßen und kleinen Staaten, die ihm angehören, ängstlich bewahrt. Von einem Staate wird oder darf verlangt werden, seine eigene Persönlich⸗ eit zum Opfer zu bringen. Vorausgesetzt, daß diese Bedingung einge⸗ jalten wird, sollte der Völkerbund als letzte und Kontrolle ausübende utorttät in den internationalen Streitigkeiten und internattonalen Ab⸗ machungen anerkannt werden. Wenn er die Poffnungen, die man auf ihn eet, verwirklichen soll, so muß unverzüglich für die allgemeine Ab⸗ chafung der Dienstpflicht gesorgt werden, die die Hauptursache für ie Heimsuchung der Welt mwar. Abgesehen von den Beziehungen wischen den Mitgliedern sollte der Völkerbund es als seine Pflicht setrachten, über die freie Entwicklung der Gebiete der Bevölkerungen wwachen, denen noch nicht die selbständige Gestaltung zugestanden vird. Wir duͤrfen nicht vor den Schwierigkeiten einer internationalen olizei zurückschrecken. Aber daneben werden auch noch wirtschaftliche nd moralische Waffen gefunden werden, die sich vielleicht als noch zweck⸗ naͤßiger erweisen werden als die Anwendung von Gewalt. Man darf auch icht vergessen, daß dem Völkerbund viel mit den Lippen gedient wird, nd dß diele Menschen in ihrem Innersten skeptisch sind. All tese Leute sollten einmal versuchen, sich vorzustellen, wie die Ver⸗ ültnise sein würden, wenn kein Völkerbund geschaffen wird. Das ite System ist zusammengebrochen. Was würde die Fortsetzung des mnternationalen Wettbewerbs durch eine weitere Generation sein? Vor lem muß man an die noch unberechenbaren Folgen denken, die der issenschaftliche Ausbau der Zerstörungswerkzeuge haben kann. Wir jaben schon schreckliche Dinge gesehen, aber wir baben in diesen vier Fahren nur die Anfänge der Anwendung früher ungeahnter Methoden lebt. Die Wissenschaft hat in diesen Dingen noch nicht das letzte Vort gesprochen. Wenn sie für weitere 20 Jahre in den Dienst des Lusbaues des Mechanismus und der Chemie der Zerstörung gestellt pird, dann können wir ebensogut um die möglichst baldige Antunft er großen eisernen Zeit heten. Es wäre viel besser, einen Planeten haben, auf dem das Menschliche physisch unmöglich gemacht worden t als einen, auf dem es zu einer Form organisierten Weltmorde tgeneriert ist. Ohne Völkerbund wuüͤrden in Anbetracht des Ein⸗ rites einer Anzahl neuer Mitglieder in den europäischen Haushalt je nächsten Jahre viel schlimmer sein als wie vor dem erige. Man darf nicht glauben, daß wir am Vorabend nes tausendjährigen Freundschaftsreiches stehen. Im Gegen⸗ . Je größer die Zahl der Staaten ist, mit denen man u tun hat, desto rößer nd die Angriffspunkte und Möglich⸗ *
sten für Zusammenstöße. Es gibt nur einen Weg und der ist Pölkerbund. Zum Schluß sprach Asguith von der Notwendig⸗ tt, dem Völterbund einen Bund der Klassen (a league of classes) die Seite zu stellen. Ein solcher Bund möge dem Durchschnitts⸗ emschen ebenso utopisch erscheinen, wie die Völkerbundidee noch vor renigen Jah en erschien. Die künstlichen und vergänglichen Bande er Konvention haben aber ihren Zweck erfüllt und ihre Zeit gehabt. chtet darauf, sagte A⸗ quith, nicht nur in der internationalen Sphäre, dern auch in der häuslichen Sphäre, hier in unserem Lande, vor nserer eigenen Tür und bei unserem eigenen Volke, daß ihr diese ehr oder weniger künstlichen Bande durch etwas ersetzt, was nicht nstlich, sondern natürlich ist, durch etwas, was nicht zerbrechlich, vndern unzerhrechlich ist, durch die dauernden Bande menschlicher nüͤderlichkeit.
— Der „Daily News“ wird gemeldet, daß die Lage in Irland eine sehr bedrohliche Form anzunehmen beginvt, da ine gemeinsame Aktion der politischen und industriellen Kreise
n der republikanischen Bewegung bevorsteht. Belde Teile
lauben den Augenblick für einen Schlag gekommen. Wahr⸗
11 8 4 f 4 5 5 Uusban Faßeh einem Schriftstück, das als Grundlage für den ArHa den her bundes dienen soll, haben Vertreter von
8 er! änden der allijerten Mächte den Premier⸗ ministern der Alliierten eine Reihe von Wünschen vor —— di 8 Montag von dem Välkerbundsausschuß
— rden sind. Der . ist ku “ er Inhalt der Forderungen ist kurz . Der Friedensvertrag darf keine Verfügung entbal d
8 de Verfügung entbalten, die zu den s3 den 14 Punkten des Präsidenten Witson “ Grund⸗ böüen in Widerspruch steht. Der Völkerbund soll nicht nur über dem Erteden zwischen den Völtern wachen, sondern sich auch für den iabn Frieden einsetzen und sich bemuͤhen, gleich menschliche Arbeits⸗ 29 nüune henr ganze Welt zu erlangen. Andere Forderungen gehen Pruͤfunge inrichtung eines internationalen Büros für Arbeit, das alle Pruͤfungen sozialer Natur ausführen soll und die Ausführung der inter⸗ nationalen Arbeiterschutzgesetze zu überwachen hat; ferner auf die Schaffung von internationalen Arbeitertonferenzen, die die Arbeiter⸗ gesesgebun in neuzeitlichem Geiste gestalten sollen, auf die Ein⸗ setzung einer miernationalen Kommission für Unterricht. Eine andere Ar⸗ von Forderungen bezieht sich auf die Beschränkung der Rüstungen und. die Festsetzung der Höhe der Land⸗ und Seestreitkräfte, die nur so stark sein dürfen, daß sie etwaigen Angriffen vom Völkerbunde ausgeschlossener Sigaten oder dessen Entscheidungen widerftredender vänder begegnen können. Ferner wird der Verkauf von Waffen und E” sowie ihre Herstellung durch private Unternehmungen
Luxemburg.
Die Kam mer hat nach einer Hav neldung mit 34 gegen
11 Stimmen das Frauenwahlrecht ongenommen. Auch
8 die Gesetzgebende Versammlung können die Frauen gewählt erden.
Porigaaa.
Einer Reutermeldung zufolge kam es vorgestern in der Propinz Alemtejo zu einer ronalistischen Erhebuna. In Castello Branco wurde die Monarchie ausgerufen. Die Royalisten schnitten die Verbindung nach dem Norden und dem Süden ab. Zwei republikauische Trupys und zahlreiche republi⸗ kanische Deserteure ergaben sich den Royalisten.
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Wie die „Schweizerische Depeschen⸗Agentur“ meldet, gab der Hundesrat Ador im Ständehause Auskunft über seine Pariser Reise und über die ihm vom schweizerischen Bundesrat gegebenen Aufträge. Die Schweiz angehende Fragen, wie die Völkerhundsfrage, die Internationalisierung des Rheins und der großen kontinentalen Bahnlinien, die Freiheit der Schiffahrt im Mittelländischen Meere und zum Adriatischen Meere wurden besprochen. Ebenso wurde die Stellung der Schweiz zum Präsidenten Wilson auseinandergesetzt. Ferner wurden die Kohlenfrage und andere wirtschaftliche Bedürfnisse der Schweizer Industrie berührt. Ador teilte mit, daß Fran reich der Schweiz monatlich 70⸗—90 000 Tonnen Kohlen liefern werde.
In der gestrigen Sitzung der Internationalen Sozialistenkonferenz in Bern fand eme Aussprache über den Völkerbund statt. „W. T. B.“ berichtet darüber:
Thomas (England) sagte, das ganze Zukunftsprogramm kon⸗ zentriere sich auf den Völkerbund, der jetzt in Paris geschlossen werden müsse, nicht als irgendeine Friedensbedingung sondern als eine Grundlage der Friedenskonferenz. Nur ein solcher Friede könne in Betracht kommen, weil er alle zukünftigen Kriege wirksam ver⸗ bindern könne. In Paris dürfe kein Friede zwischen Siegern und Besiegten geschlossen werden, welcher Haß und Erbitterung zurück⸗ lassen würde, sondern ein Frieden der Wilsonschen Ver⸗ söhnung. (Stürmischer Beifall.) Darum dürfe der Völker⸗ bund keine Liga von einzelnen Staaten, sondern müsse die Lega der gesamten Welt sein. Um ganz klar über die Haltung Deutschlands zu sein und um seinerseits kräftig für die englischen Forderungen ein⸗ treten zu können, lege er, Thomas, den deutschen Vertretern die Frage vor, wie sie sich zum Militarismus und zur Abrüstung, namentlich zur Verstaatlichung der Rüstungsgesellschaften, stellten. England, das die Dienstpflicht endgültig abschaffen wolle, müsse wissen, daß der Geist des deutschen Militarismus für alle Zeiten dahin sei. Darüber hinaus wolle England verhindern, daß die Ar⸗ beiter hinfort durch die Rüstungsindustrie ausgekeu'et würden. Thomas erklärte, zwei Gefahren drohten der Arbeiterschaft erstens die Gefahr der militärischen Rüstungen, zweitens die Gefahr des Bolschewismus. Gegen beide Gefahren müsse man sich wenden. Man müsse auch darauf dringen, daß die Pariser Konferenz sich energisch mit dem Arbeiterproblem besasse
Im Auftrage der deutschen Deleganon dankte Müller der englischen Delegation für die durch Thomas ausgesprochenen Worte
sozialisten, in der es heißt: Die deutsche Sozialdemofratie bat, wie immer man ihre Politit während des Krieges beurteilen meg, jetzt durch die Tat den entschlossenen Willen bekundet, ihre ganze Kraft dem Aufbau der durch den Krieg zerrütteten Welt zu wiemen und im Geist und im Dienste der Internationale gemeinsam mit den Soztialisten aller Länder im Voölkerbund den Sozialismus zu erkämpfen.
Branting schlug der Versammlung folsende Ent⸗ schließung zur Annabme vor: „Die Konferenz in Bern erkennt an, daß für sie die Frage der unmittelbaren Verantwortlichkeit am Kriege geklärt ist, sowobl durch die Aussprache, als auch durch die Erklärung der deutschen Mehrheit, die den repolutionären Geist des revoluttonären Deutschland und dessen völlige Löslösung von dem des für den Krieg verantwontlichen alten Systems bekundet hat. Indem ie Konferenz die deutsche Repvolution und die demokratischen und sozia⸗ listischen Einrichtungrn, die sie herbeigeführt hat, begrüßt, sieht sie die Bahn frei für die gemeinsame Arbeit der Internationale. Die weitere Erklärung, die die deutschen Delegierten in der Debatte über den Völkerband abgegehen haben, überzeugt die Konferenz, daß von nun an die vereinigten Arbeitermassen der ganzen Welt die stärksten Mittel zur Niederhaltung jedes Militarismus und aller Versuche, die inter⸗ nationale Demokratie zu vernichten, verbürgen und gewähren werden. Die Konferenz sieht in den in ihr geführten Debatten eine fruchtbare Vorarbeit und überläßt es einem künftigen internationalen Kongreß, dessen Einberufung unter normalen Bedingungen erfolgen kann, über die weltgeschichtliche Frage der Verantwottlichkeit das Urteil der Internationale zu fällen.“ Diese Entschließung, deren Verlesung mit wiederholtem lebhaften Beifall begleitet wurde, wurde gegen wenige Stimmen von der Konserenz angenommen. Damit schloß die gestrige Sttzung.
Der Präfident der von der internationalen Sozialisten konferenz eingesetzten Kommission teilt einer von „W. T. B.“ übermittelten Meldung der „Schweizerischen Depeschenagentur“ zufolge mit, daß die Kommission sich auf folgende Ent schlie ßung geeinigt hat:
Die Vereinigung der Völker zu einer innigen Gemeinschaft
ehörte von jeher zu den vornehmsten Idealen der Sozialisten⸗ Internationale. Dieses Ideal entspringt einer Solidarität der Proletarier aller Länder und aus dem soztalistischen Endziel das sich nichi national, sondern nur international verwirklichen läßt. Der Weltkrieg hat dieses sozialistische Ideal der Gesellschaft der Nationen zu einer dringenden Aufgabe der Gegenwart, auch für die nicht sozialistischen Parlamentarier gemacht. Er hat gezeigt, daß bei der heutigen Höhe der militärischen Technik und des Verkehrs jeder Krieg die Tendenz hat, die ganze Welt in zwei feindliche Heerlager zu entzweien, die gegeneinander mit den grauenvollsten Mitteln der Kriegführung bis zur völligen Erschöpfung sich bekämpfen. Der “ Krieg hat die Welt an den Rand des Abgrunds gebracht; der nächste würde sie völlig vernichten, und schon die Vorbereitungen zu einem neuen Krieg würden die Welt zu Grunde richten. Dieses Unheil kann nur gehemmt werden durch Herbeiführung der Gesellschaft der Nationen. Die Gesellschaft soll von den Volksvertretungen der verschiedenen Länder gebildet werden. Sie muß ausgehen von einem Rechtsfrieden, der keinen neuen internationalen Konfliktsstoff hat. Die af dem Grundsatz der Selbsthestimmung der Völker aufgebauten Staaten müssen in die Gesellschaft der Nationen aufgenommen werden. Alle Mitglieder der Gesellschaft haben die gleichen Rechte und die gleichen Pflichten zur Durchführung ihrer Aufgaben, und die Völkerschaften, die noch nicht zum Selbstbestimmungsrecht gelangt sind, sollen von der Gesellschaft der Nationen geschuüͤtzt und dahin entwickelt werden daß sie die Fähigkeit erlangen, Mitglieder der Gesellschaft freie Völker zu werden. Die erste Aufgabe der Gesellschaft ist es, neue Kriege und Kriegsrüstungen zu verhindern. Sie muß Einrichtungen schaffen, die durch Vermittlung und Schiedsspruch alle Streitig keiten zwischen den Völkern entweder verhüten oder beilegen können, guch solche Fragen, die als Lebens⸗ und Chrenfragen bezeichnet werden. Dieses Schiedsgericht muß die Möglichteit haben, jederzeit Grenz⸗ bereinigungen unter Befragen der Bevölkerung vorzunehmen, wenn solche notwendig werden. Die Gesellschaft der Nationen het alle stehenden Heere aufzuheben und schließlich die völlige Abrüstung herbeizuführen. Solange eine hewaffnete Macht durch die inter⸗ nationalen Verhältnisse notwendig ist, soll sie unter dem Befehl der Gesellschaft der Nationen stehen. Sie muß über die Mittel ökonomi⸗ schen Drucks verfügen, um die Durchführung ihrer Enscheidungen er⸗ zwengen zu können, wenn es notwendig wird. Wo Zolltarife bestehen, sollen sie abbängen von der Zustimmung der Gesellschaft der Nationan, und die Gesellschaft soll internationale Verkehrswege und Verkehrsmittel direkt in ihre Verwaltung übernehmen. Die Gesell⸗ schaft der Nationen muß Befugnisse bekommen, die ihr gestatten, sich zu einem Organ zu entwickeln, weiches die Erzeugung und Verteilung der Lebensmittel und Rohmaterialien der Weltmächte und ihre Pro⸗ duktion im höchsten Grade zu entwickeln in der Lage ist. Zu den gemeinschaftlichen Obliegenheiten der Gesellschaft der Nationen gehört auch die Herstellung, Weiterentwicklung und Durchführung eines interngtionaten Arbeiterrechts. Die Bildung der Gesellschaft der Nationen wird jetzt erfolgen unter dem Drucke der Nach⸗ wirkungen des Krieges. Die Gesellschaft wird sich indessen später, wenn die Nachwirkungen an Kraft verlieren, günstig entwickeln und ihren großen Aufgaben gerecht werden können, wenn das mternalionale Proletariat mit poller Macht hinter ihr steht und sie vorwärts bringt.⸗
cheinlich würden die Forderungen nach Entlassung der Sinn⸗ der Versöhnung und beantwortete, von lebhaftem Beifall der eng⸗ tar kacht; ,. einer Gefangenen, die von der Regierung halb und halb ver⸗ lischen und französischen Delegierten unterbrochen, die Frage von Je kräftiger die proletarische Bewegung in anderen Ländern, je mehr brochen worden war, aber bisher nicht durchgeführt wurde, Tbomzs dahin, daß die dentsche Sozialdemotratie immer den Milita. Möglichkeit der Entwicklung der internationalen Aufgaben, je ent⸗ id die 40 stündige Arbeitswoche den Schlachtruf der neuen riemus bekämpft habe. Müller streifte kurz die Vorgeschichte des schlossener das Proletgriat in jedem Lande jede Macktbefugnis der dewegung bilden 8 Es heißt, daß die Fü der Arbeiter Krieges, dessen eine Ursache gewiß in wiritschaftlicher Eifersucht zu eigenen Regierung hekämpft, je mehr vom Sozialismus an der Ver⸗ ewegung i 1 eißt, b aß die hrung der Arbe 8 suchen sei, dessen Hauprtursache aber doch das Flottenwettrüsten zwischen wirklichung und kraftvollen Durchführung der internationalen sozialen wegung in Dublin vollständig in die Hände der bolschewisti⸗ England und Deutschland gewesen sei. Wesche aufklarende Arbeit die Ideale gearbeitet wird, um so kräftiger und lebensreicher werden die en Richtung übergegangen sei. L“ sdsdeutsche Sozialdemokratie auf diesem Gebiele geleistet habe, könne dargus, Wirkungen der Gesellschaft der Nationen sich gestalten.
“ ersehen werden, daß Tiipitz zurzeit der bestgehaßte Mann sei. Für Die deutsche Delegation brachte bei der Internotio⸗
rankreich. 18 die deutsche Sozialdemokratie gelte noch heute der Punkt des Erfurter b ’— a . der die Erjepung des steßenden durch ein nalen Sozialistenkonferenz, nach einer Mitteilung des „Vor⸗
18 b Si 1 8 1 G 1 ß⸗ . — „ „ 3 3 . „ 1 5 2 382 dagar 7e et; Ctsesn. 5 heae ir den bader Volksheer fordert, das jeden Angriff unmöglich mache. Die wärts“, folgende Entschließung zur Denkschrift, be⸗ Ansprüche Gri lanbs noch über die Kon⸗ Dienstpflicht sei durch internationale Verträge möglichst kurz zu be⸗ treffend die schleunige Rückgabe der deutschen antinopl 1 chen g 8 98, Ng messen. Aber schon sage Clemenceau, Frankreich brauche das Heer Kriegsgefangenen, ein: 8 8 habase er und die kleinasiatische Frage. Wie die „Agence noch lange, und die englischen Delegierten in Versailles sagten, Eng⸗ Die Internationale Sczialistenkonferenz erklärt: Die Ver⸗
3 Neu. 1 datberichtet, wies er auf die Schäden hin, die sich aus land könne auf die Flotte nicht verlichten. Fine Perlche e treter der Arbeiterklasse aller Löader haben dafür zu wirken, daß mit Andersen, I. Wobs 8 P Buch⸗ her sache für Europa ergeben hätten, daß die Türken demokratie dente anders, 1x. internationa en en e g56 der Beendigung des Krieges alle Maßregeln, die aus Anlaß des
8 weizen ren der Meerenge waren. Griechenland mache auf Grund auch Deutschland nichts zu fürchten. Die weitere Frage von Thomas Krieges erlassen oder die infolge des Krieges entstanden sind, und
Nathenkuh! kutin, Mo Hafer iner Geschichte seine iuf Kon mopel geltend, b treffs der Rüstungsgesellschaften beantwortete Müller die den Arbeiter in der Auswahl der Arbeit oder des Auf⸗ Wöbs kutin, Plön Buch⸗ do die dng waene dhcheuc anf Feen . sin kische dahin, daß Deutschland gegen die Verstaatlichung der Rüstungs⸗ enthaltsortes beschäänken, außer Kraft treten. Kein An⸗
8 weizen zment komme dem griechischen nur gleich infolge der in der betriebe nichts einzuwenden habe⸗ dagegen, daß 86 üess gehöriger eines anderen Staates darf aus dem Grunde von der Sta wedde Gl schendorf Hafer rkischen triebe unter internationale Aufsicht gestellt würden. Der deutsche Ruückkehr in den Heimatsstaat zurückgehalten werden, weil er als
Windberg FEutin 1 Hafer Hauptstadt vorhandenen Anzahl von Beamten aller Militarismus bestehe nicht mehr. Gewiß würden die deutschen Zivilinternierter öder als Kriegsgesangener in die Gewalt eines 1
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Ammon, B., Hofbesitzer Beedenbostel Beedenbostel Hafer Beindorffsche Gutsverw. Auermühle Steinhorst Hafer Bellmann, W. Hofbesitzer Avensen Tostedt Hafer Bötersheim, Ritteraut Bötersbeim Drestedt Gerfte Bremer, W., Hofhesitzer. Borstel Winsen a. L. Hafer von Caron, Rittergutsbes. Eldingen Eldingen Erbien Geffert, Hofbesitzer Reinstorf Bodenteich Lafer Gerhus, P., Hofbesizer Dumstorf Dablenberg Hafer b Roggen Hahn, H., Hofbesitzer Melbeck Deutsch Eve Hafer zollhöfner Rettmer Rettmer Hafer
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Hartmann, E., 2 8 4 Heins, Fr., Hofbesitzer Rettmer Lünehurg Lafer (Erbien Helms, Amtsrat Ebstorf Hafer Hinrichs, W., Doppelhöfner, We p Westerweyhe Hafer Hafer Huntemüller, Chr., Guts⸗ Diersbüttel Amelinghausen Hafer bdesitzer “ v. Knesebeck, Baron Kolborn II, Wolters⸗ Lüchow dorf b hahl, Fr., Hofbesitzer Reinstorf Bodenteich Radel, W., Hofbesitzer Mücklingen Dahlenburg
e. und der Garnison. Er würd sichts der auf dem lder stärker werd ber die deutsche Soztal⸗ 21 1 9 üer sa e1ö16 Timmdorf Timmdorf ebsen Spiele s⸗ „ Er würde angest er Nationalisten wieder stärker werden, aber die der ziale anderen Staates kam. Die von den Militaristen in Frankreich ge⸗ Bauhof Eutin. 88 getsebenden großen Interessen nachgeben, falls Konstantinopel demokrotie werde den Kampf geoen sie gu gebtsen nd h Fünepf forderte gewaltsame Zurüͤckhaltung von enge Million Gefangenen Erbsen ensichtle riechen, sondern dem Völkerbund übergeben würde. siegreich bestehen, wenn dafür gesorgt würde, daß in Paris. wird in Millionen Familien Trauer und Haß gegen den Gewalt⸗
Gerste ichtlich Kleinasiens, wo 1 700 000 Griechen lebten, die Machtfrieden, sondern ein Rechtsfrieden gesch ossen würde. haber erzeugen, der im zwanzigsten Jahrhundert freie Menschen in
Kamerichs Arfrade fra P8 1 erlei Verfolgungen zu erdulden gehabt hälten, weise die In der Nachmittagssitzung, die gleichfalls der Erörterung der Sklaven verwandelt und Mißstände erzeugt, die man im grauen Kruse, A. Bichel Eutin, Plö Buch ihener Regierung darauf hin, daß diese Gebiete ihr 1915 Frage des Völkerbundes gewidmet war, verlangte der französische Altertum bei barharischen Staaten gekannt hat. Das Los der weizer er Entente angeboten worden seien. Die Athener Re⸗ Peage erte Milhaude die Schaffung eines Schiedsgerichts und Sklaven wird das Mitleid aller fühlenden Menschen hervorrusen und zu Lunar, Graf Gearkau Lupinen daß die E 1 in A iseh der Opfer eines internationalen Parlaments. Er forderte ferner die Errichtung Stimmungen erzeugen, wie sie sich einst gegen die Sklavenstaaten Pfaff Majenfelde Gerste briechenlande ih i nlchte w. Nahe außh. t lten einer internationalen Polizeimacht unter internationaler Kontrolle und in Amerika wendeten. Dauernden Schaden werden von der Sklaverei E81I1“ Liensfeld u Hafer herde. Nach re damoligen Anerhietungen aufrech 85 do. betonte, daß wirtschaftliche Schwierigkeiten, die oft zum Kriege ge⸗ neben den Sklaven die freien Arbeiter Frankreichs haben; denn wenn Wicken er die 5 ch dem Vortrag Weniselos dankte ihm Orlando, führt hätten, durch einen gerechten Austausch der Rohstoffe und in der Zeit, in der die Arbeiter ihre Arbeits⸗ und Lohnbedingungen
Schumacher Adolfsbof Ben; Gerste id Erm offnung ausdrückte, daß man die zwischen Italien Güter beseitigt werden müßten. Sodann ergriff Ramse v. der veränderten Kaufkraft des Geldes anpassen sollen, die Arbeit von Stammer, E. Rensefeld. Bad vart Hafer änd riechenland schwebenden Fragen in einer für beide Macdonald das Wort und bekannte sich als eifriger Anhbänger 1 Million Sklaven wie ein Bleigewicht auf den Arbeitsmarkt drückt, 11“ 2 der zufrtedenstellenden Weise lösen werde des Völkerbundes, der ein Gexichtshof für territoriale werden die freien Arbeiter, die mit diesen Sklaven konkurrieren Berlin, den 28. Januar 1919. — Nach ein 8 rat d A sschuß für Fragen sein müsse, nicht aber eine Polizeägemalt zur Er⸗ sollen, in ihrer Lebenshaltung so herahgedrückt, daß sie dauernd
Direktorium der Reichsgetreidestelle. Lie er Havasmeldung trat der Au zwingung territorialer Forderungen. Der ölkerbund dürfe Parias in der Armee des europäischen Proletariats bleiben. Staehler. on Klot zusammen und beschloß die Schaffung eines General⸗ mässe die ganze Welt umfassen. Er dürft keine Liga
dergutma ter dem Vorsitz in tion — dern 1gceh chungen vorgestern unte nicht auf einzelne Nationen beschränkt bleiben, son 48 8 8. um Mittoochabend 8 Uhr Bernßf eachase * ats und dreier üsfe, die den Auftrag haben, z „sondern müsse eine Liga der Völker werden. Pie Intornationale Gewerkschaftskongreß eröffnet worden. üäe asgn he zteau der Ma. Staaten 8 ar 7 unt. alllährliche Zusammenkuünft der Ministerpräsidenten umn
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