vertretung durch Ernst uhl führt berIiobesbneg. Harz.
Rendant Hermann Spillecke in Gr. Quen⸗ stedt Nr. 199 die Geschäfte als RNendant weiter. Halberstadt, den 6. Februar 1919. Amtsgericht. Abteilung 6.
Heidenheim, Brenz. [72629]
In das Genossenschaftsregister Band III S. 101 wurde am 8. Februar 1919 unter deeneeee 76 ,
Eiukanfgasnossenschaft für das Wäckergewerbe in Heidenheim a. Brz. Eingetragene Genossenschaft mit be⸗ schränkter Haftpflicht mit dem Sitz in Heidenheim a. Brz.
Die Satzung ist am 4. Februar 1919 errichtet. Gegenstand des Unternehmens ist der gemeinschaftliche Einkauf der zum Betrieb des Bäckergewerbes erforder⸗ lichen Rehstoffe, Geräte und Warkzeuge und Ablaß an die Mitalieder. Die Be⸗ kanntmachungen der Genossenschaft er⸗ gehen unter deren Firma, unterzeichnet von mindestens zwei Vorgandsmitgliedern. Die Einladungen zu den Generalversamm⸗ lungen, insofern sie vom Aufsichtsrat qus⸗ gehen, erläßt der Vorsitzende des Auf⸗ sichtsrats. Die Bekanntmachungen werden in der Allgemelnen Deutschen Bäcker⸗ & Kondit zeitung“ veröffentlicht.
Die Mitglieder des Vorstands sind: Bäckermeister Robert Wolff, Direktor, Bankkassier Wilhelm Kicherer, Kassier, Bäckermeister Wilbelm Birkmeyer, Ge⸗ schäftsfübrer, sämtlich in Heidenheim,
Der Vorstend beschließt nach Stimmen⸗ mehrheit. Pie Zeichnung geschleht in der Weise, daß die Zeichnenden zu der Firma der Genossenschaft ihre Namensunter⸗ schrift hinzufügen. Zwei Vorstandz. mitalieder können rechtsverbindlich für bie Genossenschaft zeichnen und Erklärungen abgeben.
Die Haftsumme ist für jeden Geschäfte⸗ anteil auf 1000 ℳ festgesetzt. Die Höchstzahl der Geschäftsanteile eines Ge⸗ nossen ist 5. .
Pie Einsicht der Liste der Genossen ist während der Dienststunden des Gerichts jedem gestattet.
Amtsgericht Heidenheim a. Brz.
Stellv. Amtsrschter Bergmann.
Hermeskeil. [7283³9]
In das Genossenschaftsregister ist heute unter Nr. 7 bi der unter Nr. 31 einge⸗ tragenen Geisfelder Spar⸗ und Dar⸗ lehnékaffe, e. seld eingetragen worden, daß an Stelle der aubgeschiedenen Vorstandemitglieder Ackerer Nik. Breidt⸗Welter und Peter Pees, Rentner, beide aus Getefeld, die Ackerer Nik. Weber⸗Harig und Johann Harig⸗Eiden als Vorstandemitglieder ge⸗ wählt wurden.
§ 47 Abs. 2 ist abgeändert durch Statut vom 1. Dezember 1918.
Hermestkeil, den 31. Januar 1919.
Das Amtsgericht.
HMof. [72840] GWenosseuschaftsregister betr.
„Darlehenskassenverein Hebanz, e. G. m. u. H.“ in Hebanz, A⸗U. Kirchenlamitz: Die derzeitien. Vor⸗ standsmitglieder sind: Gastwirt Martin Vates, Vorsteher, Straßenwärter Wolf⸗ gang Schelter, Stellyertreter, Landwirte Adolf Stöbr, Georg Wunderlich und Oito Rößler, Beisitzer, in Hebanz.
Hof, den 13. Februar 1919.
Amtsgericht.
Kölleda. [72618] Im Genossen schaftsregister ist bei der unter Nr. 2 eingetragenen Genossenschaft „Spar⸗ und Darlehnswerein zu ölleda, eingetragene Genosseuschaft 88. Ke Facsugeigen Haftpfliche“ ver⸗ merkt:
Die Bezeichnung lautet jetzt: Dar⸗ lehusbank, eingetragene Genosssen⸗ schaft mit unbeschräutter Hoafipflicht.
Kölleda, den 6. Janugr 1919.
Das Amtsgericht.
Künzgelsau. [72630]
In das Genossenschaftsregister wurde heute bei dem Privatspardereta Künzelsau, eingetragene Genussenschaft mit be⸗ schränkter Haftpflicht in Künzelsau, eingetragen:
Das Vorstandsmitglied Karl Baer ist vom Heeresdienst entlaßen; durch seinen Wiedereintritt ist die Stellvertretung des Kaufmanns Ludmig Bauer erloschen.
Deu 18 Feeüh. 1288
misger ungelsau. Stv. Amtsrichter: Schmidt. “
Labes. [72631]
In unser Genossenschaftsregister ist bei der unter Nr. 30 verzeichneten Glektri⸗ zitäts, und Maschinengenosseuschaft Woitzel, eingetragene Genossenschaft mit beschräukter Hastpflicht in Woitzel folgendes eingetragen: Bauer⸗ hofsbesitzer Ludwig Gentz in Woitzel ist aus dem Vorstand ausgetreten und an seine Stelle der Bauerhossbesitzer Leopold Bergmann in Woitzel in den Vorstand gewählt.
Labes, den 4. Fehruar 1919. 8
Amtsgericht.
Laubach.
Die Landwirtschaftliche Bezugs⸗ und Absatzgenosseuschaft eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Hast⸗ pflicht in Laubach hat für den durch Tod als Liquidator ausgeschiedenen Heinrich Oßwald II. von Laubach den Rechner Karl Bourre daselbst als L'quidator neu bestellt. Eintrag im Genossenschafts⸗ register ist erfolat. 8 Ban9. 3. Februar 1919.
esstsches Amisgericht
Generalversammlung vom 22. Dezember
Micheletadt.
G. m. u. H. in Geis⸗
[72632]
[72633] In das hiesige Genossenschafteregister ist heute beim Konsumverein Upen, ein⸗ getragene Penossenschaft mit be⸗ schränkter Haftpflicht, folgendes ein⸗ getragen; Stellmachermeister Hermann Broihan ist aus dem Vorstande ausge⸗ schieden und an seine Stelle Schuhmacher Wilhelm Fricke in Upen getreten. Liebenburg (Harz), den 10. Fe
Das Amtsgericht.
Lutter, Barenberg. [72635] Im hiesigen Genossenschaftzregister ist
bet der Firma „Konsumverein Schle⸗
wecke, e. G. m. b. H.“ (Blatt 22)
folgendes eingetragen:
An Stelle des Vorstandemitglieds
H. Hoffmeister sen. ist durch Beschluß der
1918 das Mitglied Lauis Körner in den Vorstand gewählt. Die Stellvertrelung des Schuhmachermeisters W. Hartmann für das aus dem Felde zurückgekehrte Vorstandsmitglied Arbeiter Christian Koch ist erloschen.
Lutter a. Bbge., den 8. 2. 1919.
Das Amtsgericht. [72636]
In unser Genossenschaftsregister wurde heute bei der Bolksbank Michelstadt eiugetragene Genossenschaft mit be⸗ schrüukter Paftipflicht in Michelstapt solgendes eingetragen:
Fabrikant Karl Künzel und Heinrich Glenz sind aus dem Vorstand ausgetreten. An Stelle des Kontolleurs Glenz ist Weorg Kreutz in Michelstadt als Stellver⸗ treter his zur nächsten Generalversamm⸗ lung gewählt.
Michelstadt, den 10. Februar 1919.
Pessisches Amtsgericht.
Montabaur. [72637]
In unser Genossenschaftsregister ist heute unter Nr. 7 bei dem Leuteroder Spar⸗ und Darlehnskassenverein, einge⸗ tragene Genosseuschaft mit unbe⸗ schnänkter Haftpflicht zu Leuterod ein⸗ getragen worden:
„An Stelle des ausgeschiedenen Vor⸗ standsmitalieds Jakob 1 wurde Christian Klein als Vorstands⸗ mitglied gewählt.“
Montabaur, den 5. Februar 1919.
Das Amtsgericht.
Neunkirchen, Saar. [69510]
In das Genossenschaftsregister wurde heute unter Nr. 20 die Genossenschaft „Ginkaufsgenossenschaft der Maler und Anßreichermeister der Saar⸗ und Bltesbezirke, eingetragene Genofsen⸗ schaft mit beschränkter Haftpflicht in Neunkirchen“ eingetragen. Die Satzung ist am 11. August 1918 festgestellt. Ge⸗ genstand des Unternehmens ist der gemein⸗ schaftliche Einkauf der zum Betriebe des Maler⸗, Tüncher⸗ oder eines verwandten Gewerkes erforderlichen Arbeitsstoffe, Werkzeuge und sonstigen Bedarfzzartikel und Verkauf im kleinen an die Mitglieder. Bekanntmachungen der Genossenschaft er⸗ folgen unter der Firma, gezeichnet von zwei Vorstandsmilgliedern, in der West⸗ deutschen Malerzeitung.
mitglieder sind: Karl Müller, Jakob Drumm, Ferdinand Ludwig, sämtliche Malermeister in Neunkirchen. Die Willens⸗ erklärung des Vorstands erfolgt durch zwei Mlglieder. Die Zeichnung geschieht, indem zwet Mitglieder der Firma ihre Namenzunterschrift beifügen. Haftsumme: 500 ℳ. Höchste Zahl der Geschäfts⸗ anteile 3. Die Emsicht der Liste der Genossen ist jedem gestattet. e Saar, den 25. Januar Das Amtsgericht.
—,————
Nieder Olm. [72638]
In das Genossenschafteregister wurde heute bei: „Spar⸗ und Darlehnskasse, rLingetragene Genossenschaft mit un⸗ beschrünkter Hatpflicht“ in Stadecken eingetragen: Das Statut ist geändert durch Beschlüsse der Generalversammlung vom 15. September 1918 und 15. De⸗ zember 1918.
Nieber Olea, den 11. Februar 1919.
Hessisches Amtsgericht.
Ostheim, Khöngeb. [72639]
In das Genossenschaftsregister ist heute bei der Stettener Preschgengssenschaft, elugetragene Ganossenschaft mit be⸗ schrünkter Hastpflicht in Steften v. Rh. unter Nr. 6 eingetragen worden:
Der Landwirt Oswald Kirsch in Stetten ist aus dem Vorstand ausgeschieden und an seine Stelle der Landwirt Ernst Bräutigam daselbst in den Vorstand ge⸗ wählt worden.
Amtsgericht Ostheim v. d. Rhön,
den 7. Februar 1919.
Plön. [72841]
In das Genossenschaftsregister ist bei der Spar⸗ und Parlehnskasse, e. G. m. u. H. in Belau eingetragen:
Stellmacher Johannes Suhr in Schmalensee ist aus dem Vorstande aus⸗ geschteden und der Gärtnereibesitzer Christel Mävers in Belau zum Stellvertreter gewählt.
Plön, den 8. Februar 1919.
Das Amtsgericht.
Riedlingen. [72640] In das Rena chaftsregister wurde heute bei der Molsereigenossenschaft
chaht mit unbeschränkier Haftpflicht,
Emerfeld, eingetragenen Genpfsen⸗
Neuer zu Leuterod
er Vorstand beiteht aub drei Mitgliedern. Vorstands.
eingekragen:
Die stellvertretenden Vorstandsmitglieder
ohann Widmer und Wilhelm Neuburger ind ausgeschieden.
In der Generalversammlung vom 24. Ja⸗ nuar 1919 wurde an Stelle des aus⸗ Felceceuen Vorstandsmitglieds, Alhert Brendle als Vorstandsmitglied gewählt:
Johann Weber, Bauer, in Emerseld.
Den 11. Februar 1919.
Württ. Amtsgericht Rieblingen. Landgerichtsrat Straub.
Saarlonis. [72641]
Im hiesigen Genossenschaftsregister ist bei Nr. 10, Arbeiter⸗Konsum⸗Berein Rehlingen, e. G. m. u. H. in Reh⸗ lingen, beute folgendes eingetragen worden: Jakob Mußler und Johann Bederedorfer sind aus dem Vorstande aus⸗ geschieden und die Witwe Stephan Dauster und Peter Stefensky⸗Weber, Steinhauer zu Rehlingen, an ihrer Stelle in den Vorstand ge vählt.
Saarlonis, den 4. Februar 1919.
Das Amtsgericht.
Salzswedel- [72642]
Im hiesigen Genossenschafttregister Nr. 19 ist bei dem Beamten Konsum⸗Verein Salzwedel und Umgegend, einge⸗ tragene Genossenschuft mit beschränk⸗ ter Haftpflicht in Salzwedel, heut⸗ eingetragen: An Stelle des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds Stutz in Salzwedel ist der Lehrer Gustav Schwarzenberg da⸗ selbst in den Vorstand gewählt.
Salzwedel, den 8. Februar 1919.
Das Amtsgericht. Sulingen. [72643]
In das hiesige Genossenschaftsregister ist heute unter Nr. 7 zu der Gewerhn⸗ bank, eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht in Su⸗ lingen folgendes eingetragen:
Der Klempnermeister Hermann Rath⸗ kamp in Sulingen ist aus dem Vorstand ausgeschieden und an seine Stelle der Bäckermeister August Eickhoff hieselbst getreten.
Sulingen, den 8. Februar 1919.
Das Amtsgericht.
Torgau. [72644]
In unser Eenasgsaschgfter Ffeie⸗ ist bei der unter Nr. 16 vermerkten ländlichen Spar⸗ und Darlehnskasse Echildau, eingetragenen Menossenschaft mit be⸗ schränkter Haftpflicht, zu Schildau, heute eingetragen worden: An Stelle des Apothekers Eugen Körzinger ist der Gast⸗ wirt Karl Lorenz zu Schilbau in den Vorstand gewählt worden.
Torgau, den 10. Februar 1919.
Das Amtsgericht.
Waldseg, Mhrxtt. [72645] In das Genossenschaftsregister Band III Blatt 34 ist heute bei der Käserei⸗ genossenschaft Rötenhach, e. G. m. 5. H. unter lauf. Nr. 8 eingetragen worden: In der Generalversammlung vom 27. Dezember 1918 wurde an Stelle des ausscheidenden seitherigen Vorstands⸗ mitglieds Wilhelm Baumann, Bauers in Katzental, gewählt: Andreas Frick, Bauer in Frohnhof. 1 Den 11. Februar 1919. Amtsgericht Walbdser. Stv. Amtsrichter Hagmeier.
Werl, Bz. Arnsberg. [72842] In das Genossenschaftsregister ust bei Nr. 13 — Konsfumvpverein für Höingen und Umgegend e. G. m. bB. H. zu Höingen — heute eingetragen, daß an Stelle des ausgeschiedenen Lebrers Heinrich Rüschhoff der Fabrikarbeiter Josef Risse zu Höingen zum Vorstandsmitglied be⸗ stellt ist. Amtsgericht Werl, den 10. Februar 1919.
Wurzen. [72646] Auf dem die Elektrizitätsversorgung für Wurzen⸗Land, eingetragene Ge⸗ nossenschaft mit beschränkter Haft⸗ pflicht in Wurzen hetreffenden Blatte 14 des hiesigen Genossenschaftsregisters ist heute eingetragen worden, daß der Ge⸗ meindevorstand Paul Emil Ramm“ in Müglen, der Gemeindevorstand Oswald Emil Mocker in Trebelshain und der Guts⸗ besitzer Friedrich Ernst Emil Wünscher in Tahllwitz als Vorstandsmitglieder aus⸗ eschieden und der Gutsbesitzer Jultus aul Winkler in Lüptitz, der Eleftro⸗ techniker Johannes Hermann Georg Schäfer in Wurzen und der Buchhalter Richmd Bruno Brodkorb hierselbst zu des Vorstands bestellt worden n 2
Wurzen, den 12. Februar 1919.
Das Amtsgericht.
9) Musterregister.
(Die ausländischen Muster werden unter Leipzig veröffentlicht.)
Solingen. 1 [72680]
In unser Musterregister wurde ein⸗ getragen:
Nr. 3764. Firma Richard Haastert Büll in Wald, Paket mit der Ab⸗ bildung eines Musters für Brieföffner aus Stahl, dessen Griffende die Form einer elektrischen Glühbirne zeigt, Ausführung auch in anderen Metallarten, geprägt und galvanisch vernickelt, versilbert, vergoldet usw., versiegelt, Muster für plastische Er⸗ leugnisse, Fabriknummer 3912, Schutzfrist 3 Jahre, angemeldet am 3. Januar 1919, Vormittags 11 ½ Uhr.
- W 3765. Fabrikant Hugo Jurker in Wald. Umschlag mit Abbildungen von 10 Mustern für Anschraubbrettchen für
nuar 1919, Nachmittags 4 Uhr.
Wandkaffeemühlen in jeder Holzart mit oder ohne Verzierungen und in beliebiger Farbe, versiegelt, Muster für plastisch: Erzeugnisse, Fabriknummern 501 — 510, Schutzfrim 3 Jahre, angemeldet am 9. Ja⸗
N. 3072. Firma Erust Kemper in Saliagen, die Verlängerung der Schutz⸗ frist für das Muster für Messerbefte aus Stahl in eigenartigen Verzierungen — Fabriknummer 722 — um weitere 5 Jahre ist angemeldet am 27. Januar 1919.
Nr. 3060, Firma A. Feist & Cie, Lunawerk in Folingen, die Schutzirist
den Fabriknummern 2603 und 2620 ist um weitere 5 Jahre verlängert, ange⸗ meldet am 4. Januar 1919. 1.“ Solingen. den 4. Februar 1919. Das Amtsgericht.
11) Konkurse. 8&
augsburg. [73092]
Das Amtsgericht Augsburg hat über das Vermögen des Kaufmagans Hans O. Widmer in Augsburg. „. Zt. in München, Inhaber der chemischen Ju⸗ dustrie „Bavaria“ in Augsburg⸗ Hochzoll und der Oleinverwertungs⸗ gesellschaft Meier u. Co. in Augs⸗ burg, am 14 Frbruar 1919, Nachmitiags 3 Uhr, den Konkurs eröffnet. Konkurs⸗ verwalter ist Rechtsanwalt Dr. Scherer in Augeburg. Offener Arrest ist erlassen. Frist zur Anmeldung der Konkursforde⸗ rungen bis 31. März 1919. Termin zur Beschlußfassung über die Wahl eines anderen Verwalters, Bestellung eines Gläubigerausschusses und die in den §§ 132 und 137 K.⸗O. enthaltenen Fragen: Mon⸗ tag, den 10. März 1919, Nach⸗ mittags 4 Uhr, sowie allgemeiner Prü⸗ fungstermin 10. April 1919, Nachmittags A Uhr, im Sitzunge saal I, Erdgeschoß links.
Gerichtsschreiberei des Amtsgerichts.
Borzimn. [73093]
Ueber das Vermögen der Firma Verlag der Europäischen Staats⸗ und Wirtschaftszeitung G. m. b. H. in Liauid. in Verlin, Defsauer⸗ straße 36, ist beute, Vormittags 10, Uhr, von dem Amtsgericht Berlin⸗ Mitte das Konkursverfahren eröffnet. Aktenz.: 84. N. 12. 1919). Verwalter: aufmann Schönberger in Berlin, Michael⸗ kucchstz. 26. Frist zur Anmeldung der Konkurgforderungen bis 17. März 1919. Erste Gläubigerversammlung am 1 3. März 1919, Vormittags 10 ½ Uhr. Prüu⸗ fungstermin am 17. April 1919, Vormittags 10 ½¾ Uhr, im Gerichts⸗ gebäude, Neue Friedrichstraße 13/14, III. Stockwerk, Zimmer 111. Offener Arrest mit Anzeigefrist bis 17. März 1919. Berlin, den 13. Februar 1919.
Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts
Berlin⸗Mitte. Abteilung 84.
Charlottenburg. (73094 Ueber den Nachlaß es am 26. Oktober 1917 verstorkenen Kaufmanns Klfred evisch, zuletzt in Charlottenburg. Knobelsdorfsftr. 55, wohnhast gewesen, ist heute, Vormittags 11 ¾ Uhr, vor dem Amtsgericht Charlottenburg das Kon⸗ kursverfahren eröffnet. Verwalter: Kon⸗ kurgperwalter Hans Borchardt, Char⸗ lottenburg, Kantstraße 19. Frist zur An⸗ meldung der Konkursforderungen und offener Arsest mit Anzeigepflicht bis 10. März 1919. Gläubigerversammlung und Prüfungstermin der angemeldeten Forderungen am 19. März 1919, Vormittaags 11 Uyr, hier, Herschel⸗ straße, II Treppen, Zimmer 275. Charlottenburg, den 10. Februar 1919. Gerichtsschreiber des Amtsgerichts. Abt. 40.
Chemmitn. [73095] Ueber das Vermögen der Kommandit⸗ gesellschaft in Firma „Dig & Cy. Kommandit⸗Gesellschaft’“ in Liqurv. — Herstellung von Metallmaren — in Chemaitz⸗Altchemnitz, Annaberger⸗ straße 138, wird heute, am 13. Februar 1919, Nachmittags 3 Uhr, das Konkurs⸗ verfahren eröffnet. Konkursverwalter: Herr Rechtsanwalt Dr. Weiner, bier. An⸗ meldefrist bis zum 26. März 1919. Wahl⸗ termin am 10. März 1919, Vor⸗ mittags 111 Uhr. Prüfungstermin am 7. April 1919. Vormittags 11 Uhr. Offener Arrest mit Anzeigepflicht bis zum 26. März 1919. Chemuitz, den 13. Februar 1919. Das atsgericht. Abteil. E.
Köslin. [73096]
Ueber das Vermögen der Neuen Pom⸗ mezschen Verwertungsgenossruschaft für landwirtschaftiche und gürt⸗ nesische Erzeugnisse, eingetragenen Geyofsenschaft mit beschränkter Paft⸗ pflicht in LKiquidation zu Köslin wird heute, am 12. Februar 1919, Nachmittags 1 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet. Verwalter: Stadtrat Max Feige in Stolp. Anmeldefrist bis zum 13. März 1919. Erste Gläubtgerversammlung und allgemeiner Prüfungstermin am 22 März 1919, Vormittags 11 ½ Uhr. Offener Arrest mit Anzetaepflicht bis 13. Mäꝛz 1919.
Das Amtsgericht Köslin.
Nikolanf. [73097]
Ueber den Nachlaß des am 1. Junk 1918 gefallenen früheren Stellenbesitzers Raphael Swierkot ist am 12. Februar 1919, Nachmittags 4 Uhr 35, das Kon⸗
für die Muster von Messerschalen untersc
am Donnerstag, den
kuarsverfahren eröffnet worden. Konkurs⸗ d
Erste Gläubigerversammlung und allge⸗ meiner Prüfungstermin am 5. Abril 1919, Vormittaas 11 Uhr 30.
12. März 1919. Amtsgericht Nikotai, 12. 2. 19.
Altona, Eibe. [73093] Das Konkursverfahren über das Ver⸗ mögen des Kaufmanns Paul Zschanack in Neu Lokstedt, Neulokstedterstr. 84, wird, nachdem der in dem Vergleichstermine vom 21. Dezember 1918 angenommene Zwangsyergleich durch rechtskräftigen Be⸗ aziuß von demselven Taoe bestätigt ist, hierdurch aufgehoben. 8 N 18/16 B 16. Altona (Elbe), den 11. Februar 1919. Das Amtsgericht. Abt. 5. Bigge. [73099] Das Konkursverfahren über das Ver⸗ mögen des Consumtereins e. ., m.
haltung des Schlußtermins hierdurch a⸗ gehoben. Bigge, den 13. Februar 1919. Amtsgericht.
Freienwalde, Oder. In dem Konkursverfahren über deos Ver⸗
[73100]
ist zur Prüfung der nachträglich an⸗
gemeldeten Forderungen Termin auf ven
5. se agn8, Vormittahs 11 Uhr,
vor dem
anberaumt. Freienwalde a. O., den 14. Februar
Schloeßer, M.⸗A. als Gerichtsschreiber des Amtsgerichts.
Heidenheim, Brenuz. [731011 Das Konkursverfahren über das Ver⸗ mögen des Schneidermeisters Karl Steinhöfel hier ist heute nach erfolater Abhaltung des Schlußtermins aufgehoben worden. Den 12. Februar 1919. Amtsgericht Heiver heim a. Br. A.⸗-G.⸗Sekr. Beuerle.
Karlsruühe, Baden.
verstorbenen Privatmanns Josef Ern⸗ ner, zuletzt wohnhaft in Karloruhe, wurde eingestellt, da eine den Kosten des Ver⸗ fahrens entsprechende Konkursmasse nicht vorhanden ist. b Karlsruhe, den 11. Februar 1919. Gerichtsschreiberei Bad. Amtsgerschts. A. I.
Kötnting. [73103] Das Amtsgericht Kötzting hat mit Be⸗
verfahren Krämerin und Hausbesitzerin Marin
verteilung beendet aufgehoben. Köhttag, den 13. Februgr 1919. Der Gerichtsschreiber des Amrsgerichts.
Löwenberg, Schles. 73104] Das Konkursverfahren über den Nachlaß des am 16. April 1916 zu Plagwitz a. Bober, seinem Wohnsitze, verstorbenen Tischlermeisters Wini Beruney wird nach erfolgter Abhaltung des Schluß⸗ termins hierdurch aufgehoben. SöMenherg i. Schl., ben 14,. Februar
München. Amtsgericht München. Nonkuresgericht. Am 11. Februar 1919 wurde das unterm
[73105]
8. 1. 14
öffnete Konkarsverfahren mangels einer Masse eingestellt. München, den 15. Februar 1919. Gerichtsschreiberei des Amtsgerichts.
Spunduanu. [73107]
In dem Konkursverfahren über das Vermögen des Kaufmauzs Tabde Oik in Velten ist infolge eines von dem Ge⸗ meinschuldner gemachten Vorschlags zu einem Zwangsvergleich Vergleichzermiu auf den 11. März 1919, Vor⸗
in Spandau, Potsdamerstr. 18, Zimmer Nr. 13, anberaumt. Der Vergleichs⸗ vorschlag und die Erklärung des Konkurs⸗ verwalters sind auf der Gerichtsschreiberei des Konkursgerichts zur Eisicht der Be⸗ teiligten niedergelegt. Spandam, den 11. Februar 1919. Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts: (Unterschrift.)
Spsndau. [73106]
In dem Konkursverfahren über daß Vermögen des Kausfmanns Paul Henning in Spandau ist infolge eines von dem Gemeinschuldner gemachten Vor⸗ schlags zu einem Zwangsvergleiche Ver⸗ gleichstermin auf den 13. Muürz 1919, Vormittags 10 ½ Uhr, vor dem Amts⸗ gericht in Spandau, Potsdamerstr. 18, Zim⸗ mer Nr. 13, anberaumt. Der Vergliichsvor⸗ schlag und die Erklärung des Glänbiger⸗ ausschusses sind auf der Gerichtsschreiberet des Konkursgerichts zur Einsicht der Be⸗ teiliaten niedergelegt.
Spandau, den 13. Februar 1919. Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts:
(Unterschrift.)
Zzitiau. 173108] Das Konkursperfahren über den Nachlaßt des Flußaufsehers Friedrich Max Haußmann in Zittau ist nach Abbaltung Schlußtermins aufgehoben worden.
verwalter: Kaufmann Hugo Blasel, Ni⸗ kolai. Anmeldefrist bis 12. März 1919.
fau, den 13. Februagr 1919. Das Amtsgericht.
Offener Arrest mit Anzelgepflicht bis zum
b. H. in Antfeld wird nach erfolgter Ab⸗ 8
mögen des Landwirts Haus v. Werder
mtsgericht in Freienwalde a. O.
[731021 Das Konkursverfahren uber den Nachlaß des am 15. August 1910 in Karlaruhe
schluß vom 12. Februar 1919 das Konkurg. über das Vermögen der
Raith in Hohenwarih als durch Schluß⸗
20. Mai 1914 über den Nachlaß der am in Jsmaning verstorbenen Gütlerswitwe Therefre Selmayr er⸗
den Kosten des Verfahrens entsprechenden
mittags 10 Uhn, vor dem Amlsgericht
Der Be ngsprris beträgt vierteljährlich 9 ℳ.
Alle Postanstalten neumen Bestellung an für Berlin außer den Postanstalten und Jeitungsvertrieben für Helbstabholer auch die Geschästsstele SW. 48, Wilhelmstraße 32.
Einzelne Anmmern hosten 25 P.
1 1 1 5
Auzergenpreis für den Raum einer geswaltenen Einheitszeile
E.
—
Inhalt des amtlichen Teiles.
Deutsches Reich. Druckfehlerberichtigung zur Bekanntmachund, betreffend Höchst⸗ reise für Weiden, Weidennöcke, Weidenspitzen, Weiden⸗ rauch Weidenabfall und Kopfwelden. Handelsverbot. Anzeige, betreffend die Ausgabe der Nummer 39 des Reichs⸗
esetzblatts. Preußen. “ Ernennungen und sonstige Personalveränderungen. Aufhebung eines Handelsvervots. 8
Erste Beilagge: Bekanntmachung der zum Besten des Heeres beim Preußi Kriegsministerium im Monat 1 1919 ö freiwilligen Spenden und Anerbieten.
In der am 15. Februar 1919 in Nr. 39 veröffentlichten Bekanntmachung der Kriens⸗Rohstoff⸗Abteilung Nr. F. R 160/2. 19 KRA., betreffend Höchnpreise für Weiden, Weiden⸗ stöcke, Weidenspitzen, Weidenstrauch, Weidenabfall und Kopfmeiden, heißt die sörhs Feit⸗ des § 2 nicht:
„89 Streiden der Klasse aus Weidenstöcken um 5 b
sondern „bei Flechtweiden der Klasse III und Weiben⸗
.znę—VV.—
Bekanntmachung
Dem Johann Tiase, Hamburg, Evpendorferlandstraße 1, wird auf Grund der Bekanntmachung der Reichsstelle für bom 8. Juni 1918 der Betrieb einer Schuhwarenreparatur⸗ werkstätte wegen Unzuverlässigkeit untersatgtt.
Hamburg, den 12. Februar 1919. “
Die Kommission für Unzuverlässigkeitsausschlu
J. H. Uhabereng
Die von heute ab zur Ausgabe gelangende Nummer 39 des Reichs⸗Gesetzblatis enthält 8 8
Nr. 6719 eine Bekonntmachung, betreffend die Außerkraft⸗ hung der Bekanutmachung über Gummisauger vom 27. August
se 86 1 (Reichs⸗Gesetzbl. S. 1083), vom 15. Febrnar 1919, und r
Nr. 6720 eine Bekanntmachung, betreffend Aenderung der An⸗ lage C zur Eisenbahn Verkehrsordnung, vom 13. Februar 1919.
in W. 9, den 17. Februar 1919. Postzeitungsamt. Krüer.
b 8 Preußen. Ministerium für Handel und Gewerbe,⸗
Der Gewerbeinspektor Rohde in Jölich ist nach Schnelde⸗ mühl versetzt und mit der Verwaltung der dortigen Gewerbe⸗ inspektlon deauftragt worden. 8 “
3 Ministerlum des Innern.
Der Landrat a. D. Dr. Robert Freiherr von Zedlitz und Neukirch in Langenau b. Freystadt W.⸗Pr. ist zum egierungsrat ernannt. u 1“ “ 8 8 ““ 16e“ Ministerium für Wissenschaft, Kun und Volksbildung. 8
Der bisherige außerordentliche Professor in der juristisch Fakultät der Friedrich⸗Wilhelms⸗Universität in Berlin Dr. Saambt ist zum ordentlichen Professor in derselben
ultã
der bisherige ordentliche Honorarprofessor in der me⸗ dhzinischen Pbass der sriedrich⸗Wilhelms⸗Univerfilät in Berlin, Geheime Medizinalrat Dr. Goldscheider ist zum adentlichen rofessor in derselben Fakultät und
der bisherige ordentliche Professor an der Universität Straßburg, Febeime Feet Dr. Schur zum ardentlichen rofefsor in der philosophischm Fakultät der Untversität in Wreslau ernannt worden. ““
1“ erAE. 8 vJ“
50 Pf., einer 3 gespalt. Einheirszelle 90 Pf. Ansserdem wird auf den Anzeigenpreis ein Teuerungszuschlag von 20 v. H. erboben.
Anzeigen nimmt aun:
die Geschäftsstele des Meichs⸗ und Staatsaugetgens
Berlin 8W. 48, Wilhelmftraße Nr. 32.
—
Berlin, Mittwoch, den 19. Februar, Abends.
Postschechkonto: Berlin 41821.
—— “ 99 8 1
Bekanntmachung.
Die nach den Bekanntmachungen vom 6. Dezember 1915 und vom 18. April 1916 auf Grund der Bundesratsverordnung vom 23. September 1915 gegen den Kaufmann Bernhard Reichelt aus Grüneiche, jetz Waldhof⸗ Post Förstgen, -5 LWEEE“ G Umntersagung
e ande mit Kunsthonig⸗, Himbeer⸗ und Zitronensa wird hiermit aufgehoben. 8 8 1 Breslau, den 30. Januar 1919.
Der Landrat. I V.: Hohberg.
8
“
Deutsches Reich. 6 Preußen. Berlin, 19. Februar 1919. 6
Der Staatenausschuß hielt heute in Sitzung. . .““ . “ 1
— 8 Die Verhandlungen der Fetirnften attn Waffen⸗ stillnandskommission in Spaa sird gestein wieder auf⸗ genommen worden. Von den wohrend der Trierer Verhand⸗ lungen in Spaa auegetauschten Noten sind laut Melnung des „Wo ffschen Telegrophen buro „ u. a. folgegde bemer kens wert: Die belgische Kommission teilte am 15. Februgr mit, daß die eneenh der Reichsmark aus dem belgischen Verkehr nunmehr eendet sei. Die delgische Regierung erwarte bis zum 20. Februar deutsche Vorschläge über die Verwendung lösung des während der Besetzung Belgiens dort in Umlauf Pe nes deutschen Geldes, das zum Kurse von 1,25 Franks für die Mark umzutauschen sei. Falls bis zum genannten Tage bei der belgischen Regierung keine annehmbaren Vorschlage eingetroffen seien werde diese seibhändig zur Verwertung des deutschen Geldes schreite Die belgische Regierung werde sich in diesem Fall alle Ansprüche aus etwaigen hierbei entsehenden Verlusten vorbehalten. Außerdem fordern die Belgier die Einlöfung der ebenfals während der deutschen Befetzung in Belgien ausgegebenen deutschen Postwert⸗ zeichen, von denen sich noch größere Beträge in Händen belgischer Bürger befinden. Auch der Umlausch dieser Wertzeichen soll zum Kurse von 1,25 Francs für eine Mark vorgenommen werden. Deutscherseits wurde eine Noie überreicht, die dagegen Einspruch erhebt, daß die alliierten Besatzungsbehörden die Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung in Oberkassel verbindern. Die deutsche Unterkommission für Kriegsgefangene machte die Alliierten in einer Note darauf aufmerksam, daß sich unbegreiflicher⸗ weise die Postverbindung mit den deutschen Kriegsge⸗ fangenen in Frankreich, England und Belgien von Tag zu Tag verschlechtert. Besonders in Frantreich seien in hohem Maße Sen⸗ dungen der deutschen Gefangenen ausgeblieben. Die aus Deutschland nach Frankreich abgehende Post gelangte nicht an die Empfänger. — Basler Postgebäude liegen, wie die Note besonders hervorhebt, seit De⸗ zember 1918 fünftausend Säcke mit Lebensmirtel⸗ und Liebesgabenpaketen des ausgehungerten deutschen Volkes an seine in französischer Kriegs⸗ gefangenschaft schmachtenden Söhne Vergeblich seien die französischen Bebörden um Gestellung von Gütermagen gebeten worden, damit die der Vernichtung preisgegebenen Lebensmittel endlich an die Adresse der sehnfüchtig Harrenden gelangen. Schon verfaulten die Vor⸗ räte, aber noch immer sei keine Antwort eingegangen. Während der Briefverkehr mit den deutschen Kriegsgefangenen in Belgien seit Beginn des Waffenstillstandes fast pöllig stocke, liege aus England die Nachricht vor, daß den Gefangenen seit Mitte Dezember weder Briefe noch Geld, noch von Deutschland abgesandte Lebensmittel ausgehändigt werden, und daß den deutschen Gefangenen vielfach ver⸗ boten wird, an ihre Angehörigen zu schreiben. Die No e ersucht die alliierten Regierungen, die mehrfach zugesagten Erleichterungen im Postperkehr zwischen den deutschen Kriegegefangenen und ihrer Heimat so schnell wie möglich in die Tat umzusetzen.
und Ein⸗
Vor einiger Zeit berichtete die „Schlesische Zeitung“, es sei zur Zeit der ersten Waffenstillstonde ver hai dlungen im Walde von Compiégne, wie der französische Generalstabschef Weygand dem deutschen Generalmajor von Winterfeldt damals an Ort und Stelle vertraulich mitgeteilt habe, möglich gewesen, einen Ferrn ohne Entschädigung zu erhalten, und nur der
usbruch der deutschen Revolution habe damals die endgültigen harten Bedingungen des ersten Waffenstillstandsabkommens veranlaßt. Auf Grund dieses Artikele der „Schlesischen Zeitung“ hatte der Abgeordnete von Graefe in der Nationalver⸗ sammlung eine kleine Anfrage an die Reichsregierung ge⸗ richtet. Im Zusammenhang mit dieser Frage ist dem Reichs⸗ minister Grzberger vom Berege. von Winterfeldt, der bei den Verhandlungen im Walde von Comp dgne die deussche Obernte Heeresleitung verhat und der bis vor kurzem Vorsitzender der deutschen Waffenstillstandskommission in Spaa
ewesen ist, laut Meldung des „Wolffschen Telegraphenbaros“ solgendes del egramm zugegangen 1
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„Angaben der „Schlesischen Zeitung“, auf die sich Anfrage Graefes stützt, sid frei ersunden. Die Waffenstilstandeeringcenat der Entente sind Eurer Exzellenz und uns aderen Bevollmächtigten beim ersten Zusammentreffen mit Marschall Foch in ihrer vollen allgemein bekannten Härte eröffnet worden. Von einer Bereitschaft zu einem entschädigungslosen Fieden ist nie die Rede gewesen. Ich war daher guch nicht in der Lage, darüber der Obegsten Heeresleitung eine Meldung zu machen. Hementiprechend sind auch die weiteren Mit⸗ teilungen der „Schlesischen Zeitung“ über angebliche Aeußerungen des Marschalls Foch mir gegenübege vollständig aus der Luft gegiiffen. Aus welcher Quelle das Blalt’ seine Kenntnis schöpft ist mir un⸗ bekann. Jedenfalls äre es ihm leicht gewesen. von mir eine zu⸗ treffende Darstellu g des Sachverhalts zu betommen, annatt meine Fen mit einer irreführenden Schulderung in Zusammenhang z0 ringen. Generalmajor von Winterfeldt.
““ “ 8 Anläßlich der verschärften Forderungen unserer bei der Erneuerung des Waffenstillstands ind der Reichsregierung in Berlin uno Weimar zahlreiche telegraphische Kundgebungen aus allen Teilen des Reichs zugegangen, die in flammenden Worten gegen die neu r⸗ liche Vergewaltigung Einspruch erheben und die Regierung acffordern, die demütigenden Zumutungen den Marschalls ach ab ulehnen Laut Mtteilung des „Wolffschen elegraphenbüroe“ handelt es sich dabei Üum Beschließungen polttischer Ortsgruppen, Bürger⸗ vereirvigungen und Mossenversmmlungen, die durchweg betonen, daß Deutschland lediglich im Vertrauen auf einen Rechtsfrieden, wie ihn der Präsident Wirson dem d utschen Volke bemimmt in Aussicht gestellt vabe, die Waffen nieder⸗ geleut habe und jetzt :m Namen der Gerechtigken und Mensch⸗ lichkeit die Zurückweisung aller feindlichen Ansprüche verlange,
die Deutschland erniedrigen, seine Volkswirtschaft vernichten,
seine in der Gefangenschaft b findlichen Brüder dem Elend Feraoehge sollien. Der Reichsregierung wirb mehrfach ver⸗ ichert, daß sie ber Abwehr der feindlichen Vergewaltigungs⸗ pläne das deutsche Volk geschlossen huter sich habe.
„Nach amtlicher, von „Wolffe Telegraphenbüro“ verbreiteten Mitseilungen zeigie sich im Aufstanosgebiet der Prooinz Posen überall das Bestreben der Polen, das Aufstandsgebiet zu vergrößern. Ihr Hauptdruck richtete sich gegen die Ab⸗ schvitte Rawitsch — Lissa — Meseritz -Züllichau und Bromberg — Nakel. Die Kampfe in den beiden ersigerannten Abschnitten waren für uns durchmeg erfolgreich. Die häufigen hart⸗ näckigen Angriffe der Polen scheiterten restlos und immer unter schweren Feindverlusten. Oestlich von Züllichau führte ein von unseren Truppen gegen den südlich Benischen vor⸗ springenden Teil der feindlichen Linien unternommener An⸗ griff zu vollem Erfolg. Die Ortschaften Bomst, Narschalno, Kopnitz, Unruhstadt und Gr. Greitzig wurden wiedergewonnen unsere Stellungen dadurch erheblich verbessert. Die Eibi ße des Feindes war groß. Im Abschnitt Brombera — Nakel mußten wir, dem feindlichen Druck nachgebend, unsere Truppen im allgemernen in die Netzelinie zurücknehmen. Eigene Ver⸗ stärkungen sind herangefüh t.
Nach dem am 16. Februar in Trier neuerdings ver⸗ längerten Waffenstillstanrsabkommen sind die Feindseligketen mit dem 17. d. M. Vormittags eingestellt. Die von der Entente bestimmte Demarkation slinie, die weder von deutschen noch von polnischen Truppen überschritten werden darf, ver⸗ läuft in Linie: Alte Grenze Onpreußens und West⸗ preußens gegen Rußland bis Luisenfelde süblich Thorn — westlich Luisenselde — westlich Gr. Neudorf. — südlich Brzoze — nördlich Schubin — nördlich Ecin — füdlsch Samoczin — südlich Chodziensen — nördlich Czarnikau — westlich Miala — westlich Birnbaum — westlie Bentschen (Zahnhof bleibt in deutscher Hond) — westlie Wollstein — nördlich Lssa — nördlich Rawitsch — füdlich Krotoschin — westlich Adeinau — westlich Schildberg — nörd⸗ lich Wienoszow — dann schlesische Grenze. Wo unsere Truppen noch vor der Demarkat onslinie stehen, bleibt ihre Aufstellung zunächst noch unverändert. Der genaue Ver⸗ lauf der Demarkanionslinte wird dunch eine interalliierte Kom⸗ mission festgesetzt werden. Die Festsetzung der Demarkations⸗ linie Keit der Regelung durch den Friedensvertrag nicht vor. ie Lage im Baltikum huat sich gefestigt. Die Sowjetarmee ist anscheinend infolge des Drucks der finnisch⸗ estnischen Norda mee, die bis Walk —-Mavrienbaurg — Potscher) vorgedrungen ist, genötigt gewesen, Verstärkungen nach dort zu werfen und so ihre baltische Front zu schwächen. Unseren Truppen ist es überall gelungen, Boden zu gewinzen. Geoldingen, Telsche, Stadt und Bahnhof Ra chwilischen wurden von bealtischer Londeswehr und deutschen Trußzen genommen. Verschiedene feindliche Vorstöße schesterten. Vor unserer litauischen Front ging der Gegner, nach,
dem er in
egend Wilna stärtere Truppen zusammengezogen