auch bei dieser Gele kenheit auf die Notwendigkeit der Entlaufung zur Verhütung einer eiterverbreitung des Fleckfiebers sowie auf die 8 “ der Pockenschutzimpfung zum Schutz gegen einr drohende Podengefahr hingewiesen werden. (W. T. B.) *
Literatur. . Kurze Anzeigen — 8 nen erschienener Schriften, deren Besprechung vorbehalten bleibt. E ind nur an die Schriftleitung, Wil⸗ elmstr. 32, zu richten. Rücksendung findet in keinem Falle statt.
vier Händen von Clemens Schꝛnalstich zu bezeichnen; die Stücke gefifelen in ihrer ansprechenden Melodik und prickelnden Rbpth⸗ mil den Zuüborern ungemein. Eine sorgsam erwogene Kür⸗ zung dürfte vielleicht die Wirtung noch erhöhen. Bekannte Choͤre von Weber, Lachner, Wilhelm Berger, Richard Strauß, Bahms⸗Hegar und Gade vervollständigten das fein⸗ künstlerische Programm, dessen hesvorragende Ausführung in bezug auf harmonzsche Sicherheit, dynamische Femeiten, sinngemäßen Vor⸗ trag und apfs sergsamste abschattierten Chorklang dem Berliner Lehrer⸗Gesangverein und seinem genialen Führer, dem Professor Hugo Rüdel, ein glänzendes Zeugnis ibres bervorragenden Könnens aus⸗ stellte. Otrg rac (Cello) und Clemens Schmalstich (Klavier)
merkbar. — T. Lambrino (Singakademie) hatte seine Klavpierabend ausschließlich Chopin gewidmet. Auch sein, technis übrigens nicht immer einwandfreies, Spiel würde überzeugende wirken wenn er ihm mehr Innerlichkeit zu verleihen wüßte; von Chopins genialem Geistesflug war auch bei ihm wenig zu ver püren Ao besten gelangen noch die Nocturnes, während bei den übrigen Slücken die genannten Mängel besonders in Erscheinung traten. — Egon Putz dagegen zeite sich in seinem Klavierabend Beethovensagal als ein musikalisch gediegener Pianist p hervorragendem Können. Glänzende, verlende Technik und ein farb prächtiger Anschlag bilden seine Hauptstärke Sein Vortrag ist g. durchdacht, aber nicht frei von Eigenwilligkeiten, die ihm
2 898 alle Welt. Illustrierte Zeitschrift mit der Abteilung r
und 10. Jährlich 28 Hefte à 0,40 ℳ.
Verlagshaus Vong n. Sft Der Krieg 1914 in Wort und
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2
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XXv. Jahrgang, Heft 9 Berlin W. 57, Deutsches
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Heft 216 bis 219. Satze
das Pult.
V. Jabrg. 1919.
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Klappern, lärr ist
solcher ist
0,40 ℳ. H.
Theater und Musik.
Im Opernhause wird und den
it Frau Hansa und Funck in
Bachmann Philipp Musikalischer Leiter ist Edmund von „Der Freischütz“ mit den Damen Hutt, Knüpser, Bronsgeest, Stock, den ein elnen Rollen unter der Dr. Richard Strauß aufgeführt.
den Hauptrollen und unter der Leitun anges tzt. Anfang 7 Uhr.
Im Schauspielhause 5 Uhr, als 5. Volksvorstellu
5
18
in
(Anfang 7. Uhr) Patrvs
leitung Albert
in Szene.
Aufführung von „Othello“ in der gewohnten Besetzung (Anfang 7 Ühr) unier der Spielleitung Dr. Reiahard Brucks statt.
Im Threater in der Köoniggrätzer Straße ist die Erst⸗ auffuͤhrung von Gerhart Hauptmanns Die pelz“ auf Sonnabend, den 8. März, festgelegt worden. Die Wasch⸗ frau Wolff wird von Else Lehmann, der Amtsvorsteher Wehrhahn
ellt werden.
— —
von Reinhold Schünzel dargest “ Konzerte. Der Berliner Lehr
eftellt.
gestellt. Ein „Requiem den Helden“ von gehaltvoll
zwungen werden kann. Hoch zu bewerten findung und außerordentlich farbenreichen
Siegfried⸗Quelle“ von Richard Wiesner, einem bis jetzt hier ganz unbekannten Tonsetzer. Als ein Muster guter, gefälliger Unterhaltungs⸗ alzer für Männerchor und Pianoforte zu
musik ist eine Reihe Liebesw
“ Theuter.
Opernhuns. Sonntag: Nachtulttags: reservelatz. Der Dauerbezug, die ständig vorbehaltenen sowie die Dienst⸗ und Frei⸗ lätze sind aufgehoben. 5. Volksvor⸗ setan zu ecmäßigten Preisen: Violetta. nfang 2 Uhr. — Abends: 58. Dauer⸗ bezugsvorstellung. Dienst⸗ und Freiplätze sind aufgehoben. Der Freischütz. Ro⸗ mantische Oper in drei Abteilungen um Tei! nach dem Volktsmärchen „Der Frei⸗
cüg) von F. Kind. Musik von Carl aria von Weber. Musikalische Leitung: Dr. Fritz Stiedrv. Spielleitung: Karl Holp. Anfuang 7 Uhr.
Schauuspielhans. (Am Gendarmen⸗ markt.) Sonntag: Nachmittags: 196. Kartenreservesatz. Der Dauerbezug, die ständig vorbehaltenen sowie die Dienst⸗ und a sind aufgehoben.
Freiplätze 5. Velksvorstellung zu ermaäͤßigten Anfang 2 Uhr.
(Unter den Linden.)
542 8 242. Karten⸗
Preisen: Gespenstev. — Abends: 61. Dauerbemgsvorstellung. Dienst⸗ und Freiplätze sind aufgehoben. Die Kreuzelschreiber. Bauernkomödie mit Gesang in drei Akten (6 Bilder) von Ludwig Anzengruber. Spielleitung: Albert Patryv. Ansang 7 Uhr.
Montag: Opernhaus. 59. Dauerbezugs⸗ vorstellung. Dienft⸗ und Freiplätze sind auf⸗ gehoben. Josef in Ggyyten. Oper in drei Akten von E. N. Méhul. Rezitative und Neubearbeitung von Max Zenger. Musikalische Leitung: Otto Urack. Spiel⸗ leitung: Hermann Bachmann. Anfang 7 Uhr. Schauspiclhaus. 62. Dauerbezugsvor⸗ stellung. Dienst⸗ und Freiplätze sind auf⸗
ehoben. Othello, der Mohr von
enedig. Trauerspiel in fünf Aufzügen von Shatespeare. Spielleitung: Dr. Rein⸗ hard Bruck. Anfang 7 Uhr.
Opernhaus. Dienstag: Mittags: Sym⸗ phoniemittags⸗Konzert. — Abends: VI. Sumphouie⸗Konzert der Kapelle der Oper. — Mittwoch: Der Frei⸗ schütz. Donnerstag: Fideliv. Freitag: Der Rosenkadalier. — Sonn⸗ ahend: Carmen. — Sonntag: Nach⸗ mittags: 6. Volksvorstellung zu ermäßigten Preisen: Der Evangelimann. — Abends:
ona Lisa. 1 Schauspielbaus. Dienstag: Heimat. — Mittwoch: Die Kreuzelschreiber. — Donnerstag: Othello. — Freitag: Die Kreuzelschreiber. — Sonnab.: Judith. Sonntag: Nachmittags: 6. Volks⸗ vorstellung zu ermäßigten Preisen: Die
—
—g
3 1 morgen, 2 Uhr, als 5. Voiksvorstellung zu ermäßigten Preisen „Violetta“ Herre den
Du —
musikalischen Anfang Montag ist „Joseph in Aegvpten“ mit Frau Dux und den Herren Mann, Armster, Hoffmann, Sommer, Henke, Habich und Krasa in g des Kapellmeisters Otto Urack
verden Ibsens Svielleiter ist Dr. von Naso. Abends gehen „Die Kreuzelschreiber“ der gewohnten Besetzung
. . er⸗Gesangve . Konzert in der Philharmonie erne anregende Vo
— es Musitstück mit gutem Aufbau, technischen Schwierigkeiten allerdings nur von ersten
V Neuts.
9 “
Journaltsten. — Abends: Die Kreuzel⸗
Sympbonie
Sonntag Nachmittags Kirchner, Schlusnus, Hauptrollen gegeben. Strauß. Abenes wird r, Sar und den Herren Habich und Krasa in Leitung von 7. Uhr. Für
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Das
allerbesten
worgen, Nachmittags ks
„Gespenster“ gegeben.
unter der Spiel⸗
Am Montag findet etine
0 &½ besk
omödie „Der Bibor⸗
ersten Male
unschöͤn.
rein hatte für sein wreites kowöski, rtragsfolge auf⸗ Mathieu Neumann ist ein das insolge seiner großen ist ferner durch schöne Er⸗ Chorsatz „Traum an der bei
bereitet Mark ih
es im
„ 41
IP
ges Theater. (Direktion: Max Reinhardt.) Senntag, Nachmittags2 ½ Uhre Zu ermäßiglen Preisen: Frühlings Gr⸗ wachen. — Abends 7 Uhr: Wie es Euch gefällt. ““ 8
MWontac, Mittwoch, Freitag und Sonn⸗
abend: Wie es Euch gefällt.
Dienstag: Dantons Tod. Donnerstag: Und das Licht scheinet
in der Finsternis. Kammerspiele. Sonntag, Nachmittags 2 ½ Uhr: Zu er⸗ mäßigten Preisen: Der Sohn. — Abends 7 Uhr: Naxrenspiel des Lebens.
Montag bis Freitag: Fasching⸗ Sonnabend: Zum ersten Male: Unter⸗
wegs.
Kleines Schauspielhaus. (Charlottenburg, Fafanenstraße Nr. 1.) Sonntag, Abends 7 ½ Uhr: Die Büchse er Pandora. 1 Montag: Keine Vorstellung. Dienstag, Mittwoch, Donnergstag und,
Sonnabend: Die Blichse der Pandorn.
Frei Keine Vorstellung.
Berliner Theater. Sonntag, N. mittags 3 Uhr: Zu ermäaͤßzgten Preisen: Die tolle Komteß. — Abends 7 Uhr: Sterne, die wieder leuchten. Ovperette in drei Akten (nach einer Idee des Michael Klapp) von Rudolf Bernauer und Rudolph Schanzer. Musik von Walter Kollo.
Montag und folgende Tage: Sterne, die wieder leuchten.
—.—
Theater in der Höniggrüter Straße. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr; Zu ermäßigten Preijen: Der Katzensteg. — Abends? Uhr: Die Wildeutc. Schau⸗ spiel in fünf Atten von Henrik Ibsen.
Montag und Freitag: Totentanz.
Dienstag und Mittwoch: Mufik.
Donnerstag: Die Wildente.
Sonnabend: Zum ersten Male: Biberpelz. 8
tag:
v 1 o c“
Der
Komödienhans. Sonntag, Nach⸗ 3 Uhr: Zu ermäßigten Preisen: e
Ehre. — Abends 7 ½ Uhr: Erdaecist.
Tragödie in vier Auftügen von Frank
Wedekind.
Montag, Mittwoch u. Sonnabend: Die fünf Frankfurter. . 8 Dienstag: Die tanzende Nymphe Donnerstag und Freitag: Erdgeist.
Deutsches Aün .(Nütn⸗
gischen
Ungeheuerlichkeit.
vollführen es aber auch,
sie aufzuführen.
Hamburger Trio spielte Werke von Richard Barih und das ergreifend schöne Trio, Op. ment und Können belangt, muß man nach dem Gehotenen diese Triovereinigung zu den — so eindrucksvoll, daß sich sicher jerer glücklich schätzte, ihm beigewohnt zu haben. Ebenso günstig tann Beetbovemnfgal berichten.
von Tschatkowski.
rechnen.
Richard Strauß eine
Feinheiten entbebrt
Gbuzburg siets Lie Denkarbeit, Guünzburg gibt nichts, womit er begeistern oder fortre schwimmt alles froundlich lächelnd ar machte sich biter Mangel bei der H⸗Moll⸗Sonate von Chopin
Direktion:
Ludovie Haloͤvy.
sorgten für gediegene instrumentale Abwechselung. — Wohl noch nie hat die Singgatgdemie derartige Musik gehört wie sie George Weller an der Spitze des Philharmonischen Orchesters mit Werken russischer Tonsetzer den Besuchern zumutete. Jefim Golpscheffs „Spmphonie aggregat“ erwies sich als eine musikalische 1 Die Ausführenden verweigerten bei dem zweiten den Dienst an diesem Werk und die Hörer bezeugten durch kühlste Zurückhaitung ihre Abneig
ung. Der Dirigent
Wers sich Jefim Go⸗yscheff beim
ließ, bleibt sein Geheimnis.
wie die
George Weller, bewies,
von Tschaikowski dazu
—
getragenen B⸗Dur⸗Konzerts von Serge Bortkiewicz merklich ab. — Zwei andere Konzertveranstaltungen verdienen besondere Anerkennung, nämlich eine solche des Hamburger Trios und ein Orchesterkenzert des Herrn Adam Szpal unter Mitwirkung von Alexander Schuster. im Bechsteinsaal zwei
Was Empfinden, Tempera Der Abend war
man über das Konzert von Adam
rper starck zu beeinflussen vermag und ihm gewaltige Klang⸗ wirkungen zu eutlegen versteht. s SFellsten Alexander Schuste C⸗Moll⸗Konzert Der 111. Kamernrefi hausen und zhrer bewährten Tripgenossinnen im Beethovensaal brachte außer Becthoyens (66 Dur⸗Trio, Op. 1 Nr. 2, und der in letzler Zeit häufiger gehörten Biolinsonate in Es⸗Dur mit Klavierbegleitung von theit aus der Feder von E. Fallis, die zum Das Wert ist flott geschrieben und gut a ufgebaut, wirkt aber duchh seine Realistik stellenweise Es fand wenig Anklang, oöbwohl sich die Ausführenden seiner mit Wärme annahmen und über mancherlei öde Strecken durch ihr hinreißentes Spiel binwegführten. — Im pielte Bromberg⸗Aszkanazy Konzerte von Tschai⸗ Thopin Pianistin mit Frbhem zechnischen Konnen. Da ihr Spiel aber aller und auch die Empfindung dabei zu kurz kommt,
' 8' —
Jon
₰ 8
r J. de Swert sehr eindrucker tabend der Pianistin Ella
von
38 **
hier aufgeführt wurde.
Blü⸗
und Liszt mit dem Hausorchester.
keinen Genuß. —
gegebene eindrudslos. Diei
sdie Daner Bluthnersaal veclief
Zu ermäßigten Preisen;: Mein Nachbar
Ameise. — Abendd 7 ½ Uhr: Nacht⸗
belruchtting. Nier Grotenken von Kurt
Gon. 1) Der fliegende Geheimrot.
2) Lohengrin. — 3) Tobby. — 4) Minna e und
. folgende Tage: Nacht⸗ beleuchtung.
Lessingthruter. Sonntag, Nachmitt. . hr: Zu ermäßigten Preisen: Der Raub der Sabinerinnen. Abends
Uhr: Der Blaufuchs. Lastipiel in rei Alten von Franz Perczeg. Der
Menzag und Donnerstog: Dienstag und Freitag: Peer Gyut. Mittrwoch: Der König. Sonnabend: Der Blaunfiichs.
—
7 * 8
Schöpfer.
Bolksbfihne. (Theater am Bülow⸗ plat.) Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Vorstellung für den Verhand der Freien Volksbuͤhnen: Wilhelm Tesl. — Abends 7 ½ Uhr: Gas. 1 8
Montag: Die armseligen binder.
Dienstag, Mittwoch und Freitag: Gas. HOonnerstag und Sonnabend: Luther.
—j..——E—
29 9
Besen⸗
Schillerthenter. Charlottenburg. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu er⸗ mäßigten Preisen: Die Braut von Messina. Abends 7 ½ Uhr: Die große Pausce. Ein Luftspiel aus sorgen⸗ sosen Friedenstagen in vier Akten von Oskar Blumenthal und Max Bernstein.
Montag, Freitag und Sonnabend: Die
Fesße Pause.
Dienstag: Der Pfarrer von Kirch⸗
feld. W Mittwoch: Der Reisebegleiter. Donnerstag: Anatvl.
— —
Deutsches Opernhaus. (Char⸗ lottenburg, Bismarck⸗Straße 34 — 37. 1 Georg Hartmann.) Sonntag, Nachmittaas 2 ½ Uhr: Zu ermäßigten Preisen: Der Wildschütz. — Abends Uhr.: Carmen. Ovper in vier Akten Nach der Novelle von Prosper Merimée bearbeitet von Henry Meilhac und Musik von Georges
K
kontag: Die toten Augen.
Dienstag: Zar und Zimmermann.
Mitiwoch: Fidelio.
Donnerstag: Eugen Onegin. Der Zigeunerbaron.
bergerstr. 70/71, gegenüber dem Zoold Gatten.) Sonntag, Nachemittags?
3. Uhr: Furt
ben bend Das Glöckchen des Gre⸗
1“ 17
Entwerfen dieser Ungeheuerlichkeit gedacht hat, als er Piccoloflöten, schreiende Fagotts und Kesselpauken einen wie sich ein begabter Dirigent,
später gespielte hergeben Der mitwirkende Pianist Adolf Waterman schwächte dusch sein mantriertes Spiel die Wirkung des von ihm vor⸗
21 1 ten. Herr Szpak ist ein Orchesterleiter, der trotz scuer gemaßigten Bewegungen den ihm unterstellten Ton⸗
Unter einem solchen 8. nicht schwer,
zu spielen.
Klavierabend 1 2. Man bt aber sonst völig kuhl. Herr—
der Oberfläche.
Empfinden entspringen, rechtigung. Sein Schumann, Chopin Sindings Es⸗Mol⸗Variat ervwählt. In Prud st⸗lle sich erstmalig eine ju
verließ darauf
Kastagnelten, Höllen⸗ Rärselhaft und ein F⸗Moll⸗ konnte,
kalische
bekannten Sängerinnen
Fischer⸗ begleitet,
50,
an⸗
Altlage ihrer Genossin.
382 V
den leider zu früb Szpak, im — Obgleich „Chansons“ im Bechste
ůüh re
zeugten, entfalteie, Kultur gebotenen den Konzertsaal. — Der Orchesterss Marx Oro Konzerr in der sonders in den alanzvollen
Ton. Könnens sich kleine
r fiel es
a³ 8⸗Stock⸗
fa be 99r
en
gela:
ihnersaal Farmenisch bedentend ist liches hietet. Die zweite
Sie ist eine
Werk ist in eben⸗ von bewundert
Der wünschen können.
en kang. Es Besonders
be⸗ und
manche Anfeindungen eint
Programm lichen Pianistin Margot Warschauer
musikalischer Begabung vor. Beecthovens, Chopins und Li zts offenbarte so aue sche Anlagen, daß auf ihre weilere Entwickelung große Hoffnung zu setzen sind; jedenfalls wird man sich ihren 1— Recht innige Töne schlugen an einem Lieder⸗ und Duetlabend d
Maretzki an, die, von im Saase der Singakademie Lieder von 2 Cornelius und Duette von Benedetto Marcello (720), Giov. Ban
Pergolese (1710 36), Jos. Haydn und Reger sangen. 1 Art ist eine Künstlerin von Rang, doch will es de
bedünten, als paßten beide Stimmen nicht recht zusammen.
Ton der Sopranistin, die über eine weiche Kopf imme verfügt, klang
stellenmeise in der Mittellage flach gegenü Ungleiche Eindrücke die vor allem bei den beiden Duetten der Italiener durch starke Ton schwankungen in die Erscheinung traten. Wa der Gesangsstücke. Besonders selten gesungene Duette von Reger ließen
erstorbenen als einen noch zu wenig gewürdigten Meister dieser Lredform erkennen. Reicher Betfall lohnte die Ausfuhrenden Mella Mars, die sich mit ernsten und heiter“
chare,
technische machen, wie z. B. der wenig gute Triller. — Ganz besonde res Interef erweckte bei einem in demselben Saale veranstalteten Konzert d. Geigers Mar Menge die Wiedergabe zweier hier noch nicht a geführten Tonwerke, zunächst einer Sonate in D.⸗Dur (Op. 32) fü Klavter und Violine ven Ewald Strässer, die sowohl thematisch
(Op. 30) für Solo⸗Vivline von Konrad Ramrath
seiner feinen Duzcharbeitung musikalisch beachtenswer Die Wiedergabe beider Neybeiten durch den Konzertgeber war vo zöglich, die Komponlisten hätten sich dafür keinen besseren Vermitt
ragen werden; da sie jedoch künst entbehren sie nicht der inneren enthielt Werke von Brahme owie Liszts H⸗Moll⸗Sonate. Fu onen für 2 Klaviere hatte er in der jugend eine begabte Mitspielerie entia Olbrich (Bechsteinsaal gendliche Klavierspielerin von bervorragen Ihr Vortrag von Werken Ba gezeichnete mu
Namen zu merken haben. Zlotnicka und Gertru⸗
ritz Lindemann feinsinn Reger un
Meta
ber der sonoren, weich waren das Ergebni⸗
8
Geschmackvoll war die Wah⸗
insaal hören ließ, viel neckische Anmu
und liebenswürdigen Humor, ja sogar Töne, die von Innerlicht gehören Gaben doch
Singakademie.
ohne künstlerische gesanglicht eber in ein Kabarett als ir sschaͤtzte Solocellist des Pbilharmonnsche io de Castro entwickelte bei seinen auf seinem Instrumen Stellen wieder einen weiche daß trotz seines bedeutender Unvollkommenheiten bemerkbhe
ihre
igreichen
und auch in der Erfindung nichts Aültä⸗ Neuheit war eine Suite im alten St Auch diese
—+—
(Fortsetzimg des Nichtamtlichen in der Dritt
Vierten Beilage.)
n
Komische Oper. (Eln der Weiden⸗ dannner Brücke.) Sonntog, Nachmittags 2†. Uhr: ermaͤßigten Peeisen: Schwarzwaldmäüdel — Abends 7½ Uhr: Schwarzwaldmädel. Operetre in drei Akten von August Neiddart. Musik von Leon Zessel.
Montag und folgende Tuge: Schwarz⸗
2 581
91
8*
WIW1u“ Theater des Westens. (Station: Zoologischer Garten. Kantftraße 12.) Sonntag, Nachmittags 3 ½¼ Uhr: Zu er⸗ mäßigten Preisen: Die Dollar⸗ prinzessin. — Abends 7 Ühr: Madame Sherry. Operette in drei Akten ven Benno Jacobson. Mufik von Hugo Felix. Montag und folgende Tage: Madame Sherry.
Thenter am Nallendorsplatz. Sonntag, Nachmittags 3 ½ Uhr: Zu er⸗ mäßigten Preisen: Drei alte Schachteln. Albechds 7 Uhr: Wo die Lerche singt. Operette in drei Akten von De. A. M. Willner und Hans Reichert. Nach einem Entwurf von Dy. Franz Martos.) Musik von Franz Lehär.
Montag: Der Juxbaron.
Dienstag, Mittwoch, Freitag und Sonn⸗ abend: Wo die Lerche fingt. G
Donnerstag: Drri alte Schachteln.
236.)
Lustspielhaus. (Friedrichstraße 29 Sonntag, Nachmittags 3 ½ Uhr: Zu er⸗ mäßigten Preisen: Ein Rabenvater. — Abends 7 ¾ Uhr: Die spanische Fliege. Schwank in drei Akten von Franz Arnold und Erast Bach.
Montag und folgende Ta Die
—
ge:
81 8
Thaliatheater. (Dresdenerstr. 72/73.) Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu er⸗ mäßigten Preisen: Unter der blühenden Linde. — Abends 7 ¼ Uhr: Polnische Wirtschaft. Posse mit Gesang und Tanz in drei Akten von Kurt Kraatz und Georg Okonkowskv. Gesangstexte von Alfred Schönfeld. Musik von Jean Ghtert d folgend vo Polnis Montag und folgende Tage: Polnische Wirtschaft.
spanische Fliege.
Birkus Busch. Sonntag: 2 große Vorstellungen mit dem ausgezeich⸗ neten März⸗Programm. ach⸗ mittags Uhr aguterdem: Un⸗
8 3
zum Oberon. tastische Wasservantomime in fünf Akten nach Wielands Oberon. (Nachmittags hal jeder Erwachsene ein angehöriges Kind auf allen Sitzpläßen frei; jedes weiten Kind zahlt halbe Preise.) 89
Montag und folgende Tage: Oberon Außerdem das großartige Zirkuß Programm.
Beim Ausbleiben oder bei ve späteter Lieferung einer Numm wollen sich die Post bezieher stet nur an den Briefträger ode die zuständige Bestell⸗Po anstalt wenden. Erst wenn Na lieferung und Auftlärung nicht angemessener Frist erfolgen, w. man sich unter Angabe der berei unternommenen Schritte an d Geschäftsstelle des „Reichs⸗ u Staatsangeigers“. 1
Familiennachrichten.
Verlobt: Frl. Margot Kujath m. Hrn. Leutnant Bogislav von Hevyde Linden, Pottlitz Stretense. 8 Verehclicht: Hr. Studienreferende Ernst Stahr mit Frl. Charlotte Fisch Reichenbach (Schles.). Geboren: Ein Sohn: K arzt Dr. K. Schwericke, Rosenb Eine Tochter: Hr Kurt von Priesdorff, Berlin — Hrn. Hugo Erbslöh jun dorf. — ben Dr. Flemmin Gestorben: Frau Marie Fre Hammerstein, geb. von Hinüber
Verantwortlicher Schriftlei Direktor Dr. Tyrol in Charl Verantwortlich für den Anzeit Der Vorsteher der Geschäfts Rechnungsrat Mengering u Verlag der Geschäftsstelle Menz in Berlin. 1t Druck der Norddeutschen Buchdru Berlagsanstalt, Berlin, Wilhelm
Zehn Beilagen 2
getürt: Oberon. — Ibends 7 ½ Uhr
emmschlieslich Börsndetlaa⸗.
treffend Beschlagnahme von reiner Schafmolle, Kamelhaaren,
Schafchar und des
EKRA vom 25 F bruar 1919 (Nachtrog zu Nr. 5);
(Biatischeiden von
Große phan⸗
Berlin, Sonnabend, den 1. März
1919.
Dentsches Reich.
Bekanntimachung Nr. F. R. 600/2. 19 KRA.
Im Auftrage des Reichsamts für die wirischaftliche Demobilmachung wird folgendes angeordnet:
Artikel I. 1“ 1. Die Bekanntmachun, Nr. W I 1770/5. 17 KRA, be⸗
Mohär, Alpaka, Kaschmir sowie deren Halberzeugnissen und Abgängen, vom 1. Juli 1917;
2. die Nachtrae bekannmachung zu der Bekanntmachung Nr. 1 Nr. W I 900/9. 17 KRA vom 6. November 1977;
1 3 die Bekaͤnntmochung Nr. W I 761/12. 15 KRA. be⸗ treffend Veräurerunge⸗ Verarbeitunge⸗ und Bewegurngeverbor für Web⸗, Trikot⸗, Wirk⸗ und Strsckgarne, vom 31. De⸗ zember 1915; 4. Artikel III der Bekanntmachung Nr. F. R. 80/2. 18 KRA vom 5. Dezember 1918 (Nochtraa zu Nr. 3);
5. die Bekanntmachung Nr. W I 1771/5. 17 KRA, be⸗
tresse d Beschlaanohme und B sia dserhebung der deutschen Wollgefälles bei den deutschen. Ger bereien, vom 1. Juli 1917;
6 die Ausführungsbebimmungen (gemäß § 12 der kanntmachung Nr. W 1 1771/5 17 KRA vom 1. Ju i 11 Nr. W I 1492 a/8. 17 KRA vom, 20. September 1917;
7. die Nactroge bekanntmachung zu der Befanntmachung Nr. 5 Nr. W I1 1771/1 18 KRA vom 25. April 1918;
8. Arnkel I der Bekanntmochung Nr. F. R. 470/2. 19
8 1
9 die Bekarnimachung Nr. W I 2939,9. 16 KRA, be⸗ treffend Hetstellungsverbot von Garnen und Geweben aus M schuogen von Papier und Wolle oder Kurstwolle, vom 10. Nooember 1916; 8 b 10. die Bekanntmachung Nr. W I 4100/1. 17 KRA, be⸗ treffend Beschlagnahme und Bestandserbebung von Torffasern
Erxiophorum), vom 14 April 1917;
11. die Bekamtmachung Nr. W I 850/11. 17 KRA, be⸗ treffend Beschlaanahme und Meldepflicht von gesammelten rohen Mensch nhaa en, vom 15. Ma 4 1918;
1 12 die B kannimachung Nr. W I 1/5. 15 KRA, be⸗ treffend Her ellu geve bot, Beschlag ahme und Bestands⸗
erhebung für Militä tuche, vom 14. Mor 1915;
13 die Aasfuhrungsbestimmungen zu der Bekonntmachung Nr. 12 Nr. W 1 77/6. 15 KRA vom 11. Juni 1915;
14. die B⸗kanntmachung Nr. W. I1 780/6. 15 KRA, be⸗ freffend Vorschriften über das Verfahren hei der Prüfung, der Fefistellung des Uebernahm preites und der Uebernahme von
Unärtuchen, vom 25. Junt 1915; 8 15. die Bekanntmachung Nr. W I 1556/8. 15 KRA vom 14. September 1915 (Ergänzung zu Nr. 12);
16. die Bekanntmachung Nr. W II 2700/2 17 KRA, be⸗ treffend Beschlagnahme baumwollener Spinssoffe und Garne (Spinn⸗ und Weboerbot) vom 1. April 1917;
17. die Nachtragsbekanntm chung zu der B⸗kanntmachung Nr. 16 Nr. W II 2700/12. 17 KRA vom 1. Feb uar 1918;
18. die Bekan tmachung Nr. W II 2300,8. 17 KRA über Höchnpreise für Baumwellsoim stoffe und Baumwoll⸗ gespinste vom 28 Oktober 1917;
19. die Betauntmachumg Nr. F. R. 110/1. 19 KRA vom 17. Januar 1919 (Nachtrag zu Nr. 18);
20. die Bekanntmachung Nr. W II 1900/9 17 KhRA, betreffend Beschlagnahme von Nesselstengeln sowie Peschlag⸗ nahme und Bö standserhebung von N sselfaserun und Nessel⸗ gespinsten, vom 2. Oklober 1917;
21. die Bekanntmachung Nr. W III 3000/9. 16 KRA, betr ffend Beschlagnahme, Verwendung und Veräußerung von Flachs⸗ und Hanfstroh, Bastfasern (Jute, Flachs, Ramie, europäischer und außereuropäischer Hanf) und von Erzeugnissen aus Bastfasen, vom 10 November 1916;
22. die Nachtrageb kaantmachung zu der Bekanntmachung Nr. 21 Nr. W III 3900/6 17 KRA vom 4. Augun 1917;
23. die Bekamtmachunag Nr. W III 1/8 16 KRA be⸗
d Höchspreise für Bastfaferabfälle, vom 8. September 6;
bit effend Beschla nahme, Bebondserhebung und Höchstpreise ianpen und neuen Stofsabfällen aller Art, vom 9. April L
15. die Bekanntmachung Nr. W IV 249/3. 16 KRA be- Bestandserhebung von Reißmaschinen, vom 26. April
1
26. die Bekanntmachung Nr. W IV 1378/5 17 KKA, be⸗ treffend allgemeinen Reißve bot, vom 1. September 1917;
27. die Bekonnnachung N*. W IV 2000/2 17 KRA be- treffend Beschlognahme und Bestandeerhebvung von Kunstwolle und Kunstbaummolle aller Art, vom 1. April 1917;
28. die Nacht agsbekanntmachung zu der Bekanntmachung Nr. 27 Nr. W IV 2200/9. 17 KRA vom 6 November 1917;
29. die Betanntmachung Nr W IV 2500/2. 17 KHRA, ö Höchstpreise für Kmnstwolle oller Art, vom 1. April
917
30. die Bekannimachung Nr. W. 8. 400/7 17 KRA, be⸗ treffend Beschlaagnahhme und Bestandserhebung von Seiden⸗ garnen, vom 26 September 1917;
31, die Bekanmmachung Nr. vom 28. Dezember 1918.
KRA bom 8 Dezemben 1918;
33. die Bekunntmachung Nr. WM 57/4. 16 KRA, be⸗ treffend B sta dserhebung von terschen und Spianstoff n Wolle, Baumwoll, Fiachs, Namie, Hanf, Jate, Serde) und daraus hergestellten Garnen und Seilsäden, vom 31. Mai 1916;
34. die Nachtragsbekatmochung zu der Bekanntmachung
Nr. 88 Rr. Wl 1111/12. 16 KRA vom 1. Mörz 1017;
24. die Bekanntmachung Nr. W IV 900/4. 18 KRA,
35. die Nachtraasbekanntmachung zu der Bekanntmachung Nr. 33 Nr. WM 997/5. 17 KRA vom 31. Jult 1917;
36. die N cht agsbekonntmachung zu der Bekannin achung Nr. 33 Nr. WM 57/10. 18 KRA vom 1. Oktober 1918;
37. die Bekauntmochung Nr. F. R. 930/12. 18 KRA vom 5. Januar 1919 Nacht ag zu Nr. 33) und
38. die Bekanntmachung Nr. WM 500/12. 16 KRàA, betreffend Bestandserhebung von Nähsaden, vom 80. Dezember 1916,
treten außer Kraft. *)
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b
Artikel I. Diese Bekanntmachung tritt am 1. März 19 Berlin, den 24. Februar 1919. 8
Kriege⸗Rohstoff⸗Abteilung. Wolffbügel. ) Anmerkung; Es wird darauf bingewiesen, daß von der Reichs⸗ stelle fü T rtilwirtschaf und den Reicksmrtschafsstellen auf dem Textil⸗ gehiete gleichzeitig neue Bestimcfzungen erlafsen werden. 8
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in Kraft.
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meaxrnwerseueemn
Bekanntmachung Nr. T. 10 über die Regelung der Textilwirtschaft. Vom 1. März 1919. .“
d der Verordnung über winschaftliche Waß⸗ nahmen für die Ueberaangewirtschft auf dem Texgülgebiet vom 27. Juni 1918 (RGl. S. 671), der Ve ordnung öber wirischaftliche Moßnohmen auf dem Te riilgebiet vom 1. Februar 1919 (RGZl. S 174) und der Petanntmachang des Staais sek etärs des Reschewulschaffsgamte über Befugnisse der Richsstelle für T rilwirtschaft und ger Reicswutscharte⸗ stellen auf dem Textlgehiet vom gleichen Tage (RG Bl. S. 175) üben die Reichostelle und di⸗ Reichswirtschaftsnellen die ihnen verliehenen Befunnisse vom 1. Marz 1919 ab aus.
Bis auf weiteres gelten die im pachstehenden veröffent⸗ lichten Anordnungen.
Zuwiderhandiungen gegen sie urnterliegen der Stiaf⸗ vorschrift dee § 3 der Wrrordrung vom 1. Februar 1919 (AG Bl. S. 174), soweit nicht nach den allgemeinen Straof⸗ gesetzen böhere Strafen verwukt sind.
Die Anoednungen treten am 1. März 1919 in
₰
kanntmachung N. TI.
4. 2— über Bestandserhebung von lichen Spinnstoffen (Wolle, Baumwolle, Ramie anf, Jute) und daraous herg
Garnyen und Sellfäden.
Vom 1. März 1919.
tierischen und pflanz⸗ Flachs,
estellten
8 Meldepflicht.
Die von dieser Bekanntmachung betroffenen Personen usw. (melder flichtige Personen) unterliegen hinsichtlich der von dieser Be⸗ kanntmachung betroffenen Gegenstände (meldepflichtige Gegenstände) einer monallichen Meldepflicht. 8
§ 2. Meldepflichtige Gegenstaäͤnde.
Meldepflichtig sind:
a) sämtliche unverarbeiteten und in Verarbeitung befindlichen Vorräte der nachstehbend näher bezeichneten tierischen und pflanzlichen Spinnstoffe;
b) sämtliche aus diesen tierischen und pflanzlichen Spinnstoffen sowie aus Kunstwollen hergestellten Garne und Seilfäden; c) Abschnitte Abgänge und Abfälle jeder Art von nachbe⸗ zeichneten Fellen und Pelzen, und zwar in der in den amt⸗ lichen Meldescheinen vorgesehenen Einteilung.
Gruppe 1. (Meldeschein 1.) “ Ungefäbte und gefärbie reine Schafwolle, Kamelhaare,
Mohär, Arvaka, Kischmir, ungewaschen rückeng waschen. fabrikmäßig gewaschen, karbonisiert, auch in Mischungen umlere nander oder mit anderen Spinnstoffen;
2. ungefärbte und gefärbte Spinnstofe aus reiner Schafwolle, Kamelhaar, Mohär, Alpaka, Ka chmir, also Kammzug, Kämmlinge, Abfälle und Abgänge je der Art dieser Spinn⸗ stoffe aus Wäscherei Kämmerei Kammgarn⸗ und Streich⸗ garuspinnerei, Weberei, Strickerei, Wirterei oder anderen Betriebsarsen, auch in Mischungen untereinander oder mit
anderen Spinnstoffen; sonstige Tierhaagre jeder Art, auch in Mischungen unter⸗ einander oder mit anderen Spinnstoffen; Abfälle und Abgänge jeder Art der unter Ziffer 3 ge⸗ nannten Gegenstände aus Spinnerei, Weberei, Füzerei oder anderen Betriebsarten; Abschnitte und sonstige Abgänge und Abfälle jeder Art von Wollfellen, Haarfellen und Pelzen jeder Art.
B. Sämtliche Webgarne, Trikotgarne und Wirkgarne (Kamm⸗ garn, Streichgarn, Kammgarn mit Streichgarn gezwirnt), gleichviel, ob diese Garne bergestellt sind aus:
1. reiner Schafwolle, Kamelbaar, Mohär, Alpaka, Kaschmir,
ungewaschen, rückengewaschen, fabrikmäßig gewaschen, kar⸗ bon siert oder mit Zusatz von Kunstwolle;
F. R. 850/12. 18 KRA 32. Artiken II oer Bekanntmachung Nr. F. R. 820/11. 18
pfl nalichen
Sp nnstoffen aus seiner Schafwolle, Kamelhaar, Mobär, Alpaka, Kaschmi, also Kammzug Kämm’ingen Abgängen jeder Art aus Wascherri, Kämmerei, Kammgirn⸗ ünd Streichgarnspinnerei, W berei, Strickerei, Wirkerei oder “ Betriebsarten, ohne oder mit Zusatz von Kunst⸗ wolle; 1 Mischungen der unter 1 und 2 genannten Spinnstoffe, ohne 8 oder mit Zusat von Kunstwolle. C. Säamt iche Strickgarne. Hand⸗ und Maschinenstrickgarne aus Kammgarn, Streichgarn, Kammgarn mit Streichgarn gezwirnt, gleich⸗ viel! aus welschem der unter genaunten Spinnstoffe diese Garne
—
D. Sämtliche Web⸗, Trikot⸗, Wirk⸗ und Strickgarne aus Kunst⸗ wolle ohne oder mit Zusatz anderer (auch kunstseidener) Spinnstoffes sowie deren Aofälle und Angäage soweit sie nicht unter A bis C vder (wegen eines Zusatzes von baumwollhaltigen Spin stoff n) unter Gruppe 2 oder (wegen eines Zusatzes von Bastfaserrohstoffen) unter Gruppe 3 fallen.
Gruppe 2. (Meldeschein 2.)
A. Baumwolle, Linters, Baumwollabgänge, Baumwollabfälle aller Art, einsch ießlich Webereikebricht, auch mit anderen Spinnstoffen (Wolle, Kunstwolle, Kunstbaumwolle “ gleichviel ob sie in der Spinnerei, Zwirnerei, Weberei, Wirkerei oder Strickerei, beim Bleichen, Veredeln oder Ausrüsten anfallen und ob sie verspinnbar sind oder nicht.
6. Sämtliche baumwollenen und baumwollhaltigen Garne, Zwirne, Garn und Zwirn bfälle, Putzfäden, Reinfäden und dergl., gleichoiel ob der Baumwollgehalt auf der Verwendung der unter A genannten Baumwollsvpinnstoffe, auf den Zusatz von Kunstbaumwolle oder baumwollhaltiger Kunstwolle oder auf sonstigen Ursachen beruht.
Gruppe 3. (Meldeschein 3.) 4. Bäastfaserroh toffe im Sinne der Bekanntmachung Nr. B480 10 über Beschlagnahme Ve wendung und Veraußerung von Flachs⸗ und Hanfstroh, Bastkasern usw., vom März 1919 geknickt, geschwungen, gebrochen, gebechelt und als Werg oder als beschlagnahmter Abfall. B Garne, Webzwirne und Seitfäden, ganz oder teilweise aus Bastfasern hergestellt. Zu a, b und c:
Melvdepflichtig sind nicht nur die frei errorbenen, sondern auch die ugewi⸗senen Bestände. 8 8 Vorkäte, die von Behörden bereis beschlagnabmt worden sind, unterlienen ebenalls der Meld pflicht. In dierem Falle ist im Mldesche’n zu vermerken, daß und durch welche Stelle eine Beschlag⸗ nahme erfolgt ist. 8 Wolle auf dem Fell ist nicht zu melden, soweit es sich nicht um Abschnufte vonstige Aöogänge und Ablälle der in Grupve 14A 5 be⸗ eichneten Art hind lt . üage den von dieser Bekanntmachung betroffenen Gegenständen bestehr eine Meldepflicht für jede Menge, ohne Rücksicht auf Mindest⸗ vorräte. — Eine schätzungsweise Angabe des Gewichts ist bei Spinnstoffen nur für in Verarbeitung befindliche Menge zulä sig, bei allen anderen von dieser Bekanntmachung betroffenen G genstaͤnden nur in Ausnahmefällen und mit Ge ehmingung der zuständigen Reichswirt⸗ schaftsstellen. Ie Fachan n ist im Melde chein anzugeben, daß es sich um eine ätzung handelt. 1 c un im Zwirn⸗ oder Veredelungsprozeß befindliche Garne sind moldepflichtig. Dabvegen sind nicht meldepflich ig: 1 1. In bandelsfertiger Aufmachung für den Kleinverkauf vor⸗ vpoande e Stickgarne. . 2. Stiick⸗, Stepf⸗ und Häke garne aus Baumwolle oder baumwollenen Svinrstoffen, sowen sie am Stichtage in handelsfertiger Aufmachung für den Kleinverkauf vorhanden waren. Strick⸗, Stopf⸗ und Hakelgarne aus Wolle oder mit einem Zusatz von Wolle sind dagegen in jeder Menge und Aufmachung meldepfl chtig. 8 3. Garne im Besitz von Haushalkungen für den Hausgebranch. .Strickgarne der unter Gruppe 10 be eichneten Art, die sich 8 ö Betrieben zum Zwecke der Verarbeitung in diesen befinden. “ 3 Strickgarne 8— unter Gruppe 1 D bezeichneten Art, die sich beim Jakrafttreten dieser Betanntmachung bereits in handels⸗ fert/ger Aufmachung für den Keinverkauf in Warenbäuser oder sonstigen offenen Ladengeschälten befinden.
§ 3. Meldepflichtige Personen usw.
Zur Meldung verpflichtet sind: 1.“
8 1. Alle öG die bzse nstände der in § 2 bezeschneten Art in Gewahrsem haben oder aus Anaß thres Handels⸗ betriebes oder sonst des Erwerbs wegen laufen oder ver⸗ kaufen. dufen. cheftli che oder gewerbiche Unternehmer, in deren Berrieben solche Gegenstände erzeugt oder verc beitet werden.
“ 1““ öffentlich⸗rechtliche Körperschaften und Ver⸗ ände.
Vorräte, die sich am Stichtage (§ 4) nicht im Gewahrfam des Eigentümers befinden sind sowohl von dem Eigentümer als auch von demjenigen zu melden, der sie zu dieser Zeit im Gewahrsam hat (Lagerhalter usw.). 1ö
Die Lagerhalter sind verpflichtet, auch die für Rechnung von Behörden eingelagerten Bestände zu melden. 1
Sofern sich am Stichtage im, Gewahrsam von Lohnfärbern, Lohnwebern, Lohnwirkern oder Lohnstrickern, Mengen von weniger als insgesant 100 kg an Garnen befinden, hat die Meldung nur vom Eiag ntümer der Garne zu erfolgen. S
Die nach dem Slichtae ent effenden, vor dem Stichtage aber schon abgesand en Vorräte, sind nur vom Empf nger zu melden.
N.ben d mj nigen, der ie Ware im Gewahrsam han, ist auch derjebige zur Meldung vervflichtet, der sie einem Lagerhalter oder Spediteur zur Verfügung eines anderen übergeben hat.
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Stichtag und Meldefrist.
Maßgebend für die Meldepflicht sind die bei Beginn des ersten Tages eines jeden Monats (Slichtag) tatsächlich vorhandenen Be⸗ stände. Die Bestände sind in gleicher Wense alle Monate, spätestens bis zum zehnten Tage des betr. Monats (Meldefrist) zu melden.
Die Meldungen sind bis auf weiteres an das Webstoff⸗Melde⸗ amt, Berlin SW 48, Verl. Hedemannstr. 10, zu erstatten, neue Meldevorschriften ergehen demnächst. 1
§ 5. Meldescheine.
Die 32 nur auf den amtlichen Meldescheinen nicht durch Brief) zu erfolgen. 1 G die Meldungen sind drei Arten von Meldescheinen bei der Vordruck⸗Verwatung, Berlin SW 48, Verl. Hedemannstr. 10, er⸗ hältlich, und zwar:
Meldeschein l: für Wolle, Wollgarne und Kunstwollgarne, Meldeschein 2: für Baumwolle und Ba mwollgarne, 85 Meldeschein 3: für Bastfasern und Bastfasergarne.
Ans dem Reichsausland (nicht aus dem Zollaustand) eingeführte mweldepflichtige Gegenstände der Gruppen 1 und 3 dieser Bekannt⸗ machuong sind an dem ersten dem Tage der Einfuhr folgenden Stich⸗ tage uf einem besonderen Moldeschein, der für die betreffende Feuppe. vorgeschrrebenen Art zu melden. Der Meldeschein hat den
ermerk:
„Eingeführt am (Tag der Einfuhr) aus (Hetkunftsland)“ Fuͤr zu verschiedenen Zeiten oder aus verschiedenen
zu tragen. 1 sind besondere Meldescheine zu verwenden.
Ländern erfotgte Einluhr
hergestellt sind, ohne oder mit Fisatz von Batzmwoise oder ayunderen 1 flornhlichen Spmustoffen. 6“ b“
[De Unterlassung diser Melrung erschwert den Bereis, daß d