1919 / 51 p. 11 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 01 Mar 1919 18:00:01 GMT) scan diff

dem alle die

nun einmal dazu zusammenberufen und wir müssen es versuchen. Auch

* 5

der ruhmvollen Fla z⸗weiß ichti gge schwarz⸗weiß rot gedeckt. (Sehr iichtig! Gleickwohl sind wir der Memung, daß es bei den Farben schwarz weiß⸗rot bleiben sollte, unter denen sich das deutsche Volk ge⸗ Fügt hat, unter denen der Krieg von 1870 zum Ruhme des deutschen Pene⸗ geführt wurde und die zwei Menschenalter hindurch auf allen eeren zur Ehre des deutschen Namens und zur Ehbre des deutschen Kauf⸗ manns gezeigt wurden (Lebh. Beifalls rechts.) Aber nicht nur ideelle, 8 sondern auch praktische Nutzlichkeitserwägungen sprechen daf r, es bei den Farben schwarz⸗weiß rot zu belassen. Bei der Beurteilung eines 1 Verfassungsentwurfs muß der Kritiker ohne Rücksicht auf seine Feetkt nung die Frage aufwersön. Erfüllt der Entwurf seine Auf⸗ er eine inreichende Grundlage für diese Auf⸗ eefce haltung und Fortentwicklung der Diese Sden Fragen aber muß ich mit aller Entschiedenheit verneinen. . . e nustimmung, rechts.) Die Bismarcksche Verfassung Absccne Imwälzung. Wenn es Bismarck getang, damit nach dem eines Bruderkrieges die deutschen Stagten zusammen⸗ 8. so lag das daran, daß er an das Vergangene an⸗ nüpfte und allen Kräften ein gemeinsames Ziel wies. Die Vor⸗ rechte Preußens waren in die Bismarcksche Verfassung aufgenommen worden nicht im Interesse Preußens, sondern weil dadurch die Vor⸗ macht Preußens am sichersten das ganze Reich zusammenhielt. Die⸗ enge Verbindun der Machtstellung Preußens und des Reiches ver⸗ hinderte gleichzeitig das Aufkommen eines preußischen Partikula⸗ rismus. Der jetzige Verfassungsentwurf räumt zwar mit den preußischen Vorrechten auf, aber er billigt vielen Gliedstaaten die alten Reservanchte zu, ja er verstärkt sie sogar im Heerwesen, 5 1 er die Pflege besonderer Stammestüchtigteit und besonderer Fügtasr Unsere vierzigjäbrigen Bemühungen für die Ein⸗ a 8 es deutschen Heeres werden damit in Frage gestellt. 5 6 richtig! rechts.) Der Krieg hat doch auch bewiesen, daß Re entichen Stämme „gleich tüchttg sind. (Beifall rechts.) om Standpunkt der Stärkung der Reichsgewalt ist es ein Fehler daß der Enrwurf die Aenderung der Verfassung erschwert. Auch Ver⸗ Faesgen müissen sich organisch fortentm ickein fkönnen. Wenn die Ver fassung be ondere Stammeseigentümlichkeiten bei der Zwetsch en⸗ brenneörei und Biert tauerei schützt (Sehr gut! rech’s) dann mird dadusch der Reichsgedanke nicht gefördert. Aus demselben Grunde ist es auch ein Febhler, daß der Vorsitzende des Reichsrates kein Ftemmecht haben soft und das Reich keinen unmittelbaren Ein fluß auf die Verwalt ng in den Gliedstaaten hat. Neben dem Reichs⸗ tig solle eine Eiste Kamm r stehen, wenn auch in anderer Zu sammensetzur g als das Staatenhaus. Wenn di Regierungsparteten erst das par amentgri che Svostem voll erfaßt haben, dann wird ma aus ihren Reihen keine Opposition mehr hören und der Ei⸗ fluß des Reichstags wird mesentlich geringer werden. (Sehr sichtig! rechts. Zu⸗ ruse veon den Regierungsplätzen.) Wenn jetzt die Mehrheiteparteten die Regterung namentlich fur das, was in den letzten’ zwei Jahren gescheben ist, verantwortlich machen warum ha en sie denn von ihrer eigenen Macht keinen Gebrauch gemacht? Jeder Minister, den die Mehrbeit nicht wollte, war zur Strecke zu dringen. Wen’ der a te Reichstag seine Macht nicht ausgeübt hat, so lag das nur an der Haltung der Parteien (lebhafte Zustimmuna rechts). Eine Erste Kammer bar ꝙ4 Ernennung und zur anderen Hälfte aus bernstländi⸗ 3 Wahlen bervorgegangen, würde die partikularistischen Tendenen wächen, denn das Wirtschaftsleben im Volke wi d immer unitarisch gerichtet sein (Zustimmung). Auch auf diese Fragen, die ich nur anregen wollte, wird in der Kommission näher zurückzukommen sein. Ob das Reichsmin’sterium in Zukunft kollegialisch sein soll, geht aus dem Entwurf nicht mit unbedingter Klarheit hbervor. Ohne aus der Schule 8 Fe gspern, kann ich aus meiner praktischen Erfahrung bezeugen, doß der Mangel einer kollenia ischen Konstruklion der dauernd sehr störend bemertbur gemacht hat. (Hörr! n Die an der Spitze der ins Riesenmaßige ausgewachsenen eichsämter stehenden Staalssekretäre mußten sich mit dem Kanzler in die Veramwortung teilen. Ueber Differenzen wurde zuweilen monatelang verhandelt. Für ein glattes Arbeiten der Reichs regierung ist ein kollegiales Ministerium das erste Erfordernis 825 richtig!t) Dann tkann der Reichskanzler die allgemeinen ichtlinien aufstellen, und alle Differenzen können binnen 48 Stunden ausgeglichen werden. Der vorliegende Verfassungs⸗ entwurf ist erheblich länger als derjenige Bismarcks. Meit Recht hat Preußen gegen die Aufteilung von Reschs wegen sich gewehrt’ it Recht aber haben andererseits zahlr iche Kleinstaalen die öglichkeit verlangt, sich zu leistungsfähigen Staatsgebilden zu⸗ sammenzufchließen. Hier muß unbedingt eine zweckmäßige Lösung gefunden werden. Die für den künfrigen neuen Freistaat zu⸗ grunde zu legende Bevölkerungszabl erscheint mir viel zu niedrig ge⸗ griffen, ein Staat von 1—2 Millionen ist kein selbständiger Staat. Das ist auch in Elsaß⸗Lothringen sichtbar geworden. Auffälligerweise ist n dem definitiven Entwurf gegegenüber dem ursprünglichen uͤber das Verhältnis von Staat und Kirche nichts geagt. Das muß Wunder nehmen, nachdem in einigen Cinzelstaaten unerhörteste Eingriffe von Staats wegen in dieses Verbältnis vorgenommen sind. (Sehr richtig! rechis.) Meine politischen Freunde und ich sind der Meinung, daß doch ernst⸗ lich geprüft werden muß, ob nicht unter den völlig verä derten Ver⸗ hältnissen gewisse allgememe Grundsätze von Reichs wegen festgelegt werden mussen, die von den Bundesstaaten und den. Parlamenten respettiert werden müssen. Ich würde dahin rechnen das Erfordernis der Aufrechterhaltung des Charakters der Kirche als einer öffentlich⸗rechtlichen Kor⸗ poration, die Aufrechterhaltung des Selbstbesteuerun gsrechts der Kirchen und die Aufrechterhaltung des Religionsunterrichis als eines integrierenden Bestandteils des schulplanmäßigen Unterrichts. Das müßte in der Reichsverfassung festgestellt werden; allerdings spreche ich dabei ausschließlich in meinem, nicht im Namen meiner politischen Freunde. Weiter vpermisse ich in dem Entwurf eine angemessene Rege⸗ lung der Verhältnisse der Beamten, vor allen Dingen eine verfassungs⸗ mräßige Festlegung ihrer Rechte. (Sebr, richtig!) Ich wiederhole, was schon eingangs sagte: der Verfassungsentwurf bietet nicht die Gewähr für ein Zusammenhalten des Reichs, nach⸗ Sicherungen und Versteifungen weggeschlagen worden sind, die Bismarck für seinen Verfassungsentwurf für nötig ge⸗ halten hatte; vielleicht kann man auch fragen, ob in dieser 1 sturmbewegten Zeit, in dieser Zeit der tiefen Depression, 8 der Schwung und die Begeisterungsfähigteit innewohnt, ie notwendig sind für die Aufrichtung eines Verfassungs⸗ gebäudes, durch das der Wiederaufbau, die Größe und die Zukunft eines ganzen Volkes sichergestellt werden soll. Aber wir sind

wir werden bestrebt sein, das unsere zu tun, um aus diesem Entw ein brauchbares Instrument für die hukänftine Re eee er aar waltung des Reichs zu machen; wie wir uns letzten Endes dazu stellen werden wird abhängen von der Gestaltung, die der Entwurf in den

weiteren Beratungen finden wird. (Beifall.)

ers en 2 Uhr wird die Weiterberatung bis 4 Uhr aus⸗

Um 4 ¼ Uhr werden die Verhandlungen wieder genommen.

Abg. Koch⸗Cassel (Dem.):

auf⸗

Ursere kranke Zeit ist mit einer

Das gemeinsame Leid wird die Deutschen

bei den Dem.) Heute sehen wir, welche Fülle von Weisheit lange 8285 elegen hat, weil der Druck der preußischen Reaktion zu stark war. (Lebhaste Zustimmung bei der Mehrheit.) Nicht alle Bausteine, die Bismarck legte, sind verloren, der erste und wichtigste Baustein ist die Einheit des Reiches. Wir sollten in unserem tiefen Schmerz an dieser einen Freude einen Augenblick verweilen, daß das kostbare Kleinod der Reichs⸗ einheit, das unsere Väter nach einem siegreichen Kriege heim⸗ brachten, uns auch nach einem unglucklichen Kriege nicht ver⸗ loren gegangen ist. (Beifall.) Und eine Freude, die noch darüber steht, ist die, daß sich unsere Reichseinheit durch Hinzutritt von Deutsch⸗Oesterreich zu einer nationalen Einheit zu entwickeln im Begriff ist. (Beifall.) Der zweite Grundstein, auf dem unser neues Reich gebaut werden soll, ist der Gesichtspuntt der Demotratie. Die Völker des Westens baben sich entgegen allen Voraus⸗ sagen im Kriege willig selbstgewahlten Führern unterworfen, und wer hal bei uns die Verantwortung getragen? Die Kanzler kamen und gingen, und man wußte nicht, wessen Vertrauen sie hatten. Und der Reichstag? Ich habe nicht die Verpflichtung, zu verteidigen, was der alte Reichstag getan hat. Aber er war waͤhrend des Krieges nicht in der Lage, etwas Rechtes zu tun, weil die oberste Kommando⸗ gewalt und deren Umgebung immer den Willen des Reichstages zu durchkreuzen wußten. (Lebhafte Zustimmung bei der Mehrheit. Unruhe und Widerspruch rechts Rufe linls: Das gefällt Ihnen wohl micht?) Die Lehre nehmen wir aus den Ereignissen des Krieges mit, daß ein bevormundetes Volk in dem Augenblick der Gefahr nach Selbständigkeit strebt und das Joch abschuttelt, während ein freies Volk sich selbft gewählten Fuhrern willig unterwirft. Wer sollte unserem Volte noch helfen können als die selbst gewählten Führer? Die Demokratie legt der Regierung die Pflicht auf, den Willen des Volkes gegenüber einer widerstrebenden Minderheit zu vollstrecken. Wir werden die Regierung darin unterstützen, denn Demotratie soll nicht Schwache sein, sondern Stärke. (Beifall.) Wir kennen keine bessere Ausdrucksform der Demottatie als den Parlamentarismus. (Zurufe rechts: Protektionswirtschaft!) Protektionswirtschaft haben wir gerade unter der alten Regierung gehabt. (Rufe rechts: Das ist eine Fälschung der Tatsachen!) Ich habe üter den Regterungsreserendaren zwar einige Konzessionsschulzen gesehen, aber die große Mehrzahe dieser Beamten wurde nur einer bestimmten Gesellschaftsschicht emmmommen. Lebh. Zustimmung bei der Mehrheit.) Eine moderne Regier ng kann ihren Willen nur dann kraftvoll durchführen, wenn sie sich auf eine starke parlamentarische Meherheit stützen kann. Die Herren von der Opposition haben jevwt in der schwersten Siunde des Vaterlaudes eine dank⸗ bare Rohe, sie haben sehr schnell gelernt, sich zu

unverantwortlichen und verantwortungslosen Opposition um⸗ zuwandeln. „Unruhe rechts. Lebhafter Beifall bei der Mehrheit. Abg. Stresemann: Eine solche Rede entspricht nicht dem Ernst der Gegenwart.) Einen alten Baustein haben wir dem neuen Ge⸗ bäude nicht einfüaen können: die Monarchie. Sie hälte erhalten bleiben tonnen, wenn sie sich rechtzeitig den Forderungen der Gegenwart an⸗ gepaßt hätte. Nachdem der Baum aber enrwurzelt am Boden liegt ist es unmöglich, ihn wieoer aufzurichten (Rufe⸗ rechts.) Ich weiß⸗ daß die äußerste Rechte es mil der Wiederaufrichtung ernst nimmt and daß andere Teile der Rechten mit dem Gedanken spielen. (Laute Rufe bet der Volkspartet: Spielen? Wir meinen es sehr erust!) Parleien, die in diesem Augenblick berufen sind, uns vor dm Bürgerkrieg zu verschonen, wie wir und das Zentrum, tönnen mit diesem Gedanken nicht spielen. (Neue Ruse rechts: Wir s elen mcht! Rut liaks: Sie tteiber sogar ein sehr g fährliches Spiel!) Den Reichspraͤsidenten wollen wir nicht zu erner „Reprätenlationsfigur werden lassen. Wir brauchen kemne Repräsentagon und wollen dafur gute deutsche Wort „Würde“ Netzen. Wir werden uns guch bemühen, die Worte „Päsibent’ und ahaliche Bezeichnungen durch deutsche Worte zu ersetzen. Der Präsident soll aus hoher Warte stehen und nur in der Stuande der Gefahr den Streit der Meinungen schlichten. Darum wünschen wir seine Wahl durch das gante Volk. In seine Hut wollen wir die Geschick⸗ der Beamtenschaft legen. Außer den wenigen politischen Beamten dürfen die Beamten nicht gezwungen werden, die Politik der Re⸗ gierung zu treiben. Es ist wenig neuer Wein in die alten Schläuche getan worden. Die großen sozialen Grundgedanken unserer Zeit hätten durch den Gesetzentwurf schärfer betont werden nüssen. Wir hoffen, in der Kommission auch den Gedanken der Reichs⸗ einheit in der Verfassung stärker durchsetzen zu können. Mit den Schlagwörtern Unnarismus und Föderalismus lassen sich diese Fragen nicht lösen. Die Trennung der Gewalten zwischen Reich und Einzelstaaten ist nur so durchführhar, daß auf allen Gebieten der Gesetz ebung und Verwaltung eine Oberschicht von Anordnungen dem Reiche vorbehalten bleibt, alles Uebrige den eigenen Ver⸗ waltun skörpern und der Selbstverwaltung in den Einzelstaaten überlast en wird. Die in dem Entwurf dem Reich über tragenen Zu⸗ ständigkeiten erscheinen uns durchweg unzureichend, direkt als ein Rückscheitt die Ordnung des Kriegswesens, ebenso des Gebiets der Eisenbahnen und des Verhältnisses von Schule und Kirche. Das Allerschlimmste ist der letzte Abschnitt des Entwurfs, sein Blind⸗ darm, die Reservate der Bundesstaaten; hier, hoffen wir, wird uns eine trafivolle Operation gelingen. Die Schwierigkeiten sind ja sehr groß weil Preußen an sich in vielen Beziehungen zu groß ist, um eine De⸗ zentralisation durchzuführen, aber sie werden zu überwinden sein, weil sie groß nieils nicht prinzipieller Natur, sondern aus dem Feldwebelgeist heraus entstanden sind, der über die eigene Kompagnie nicht hinaus sehen kann. Das große Kultur⸗ werk Preußens darf nicht zerschlagen werden. Die Provinzen wollen, ebenso wenig wie früher von Berlin heute von Sozial⸗ demokraten bevormundet werden, sie wollen sich selbst ver⸗ walten. Es ist nicht alles, aber vieles erreicht. Mehr wäre er⸗ reicht worden, wenn diese Versammlung früher zusammengetreten wäre. Auch Bismarck hat nie genommen, was er nehmen konnte sondern nur, was er halten konnte. Eine Vergewaltigung mit der Faust paßt in die heutige Zeit nicht mehr hinein. Die deutschen po⸗ Utischen Zwerggebilde werden schon durch die sinanziellen Nöte zum Verschwinden gebracht werden. Das deutsche Volk will darauf vertrauen, daß wir in allen seinen Teilen zusammenbleiben.

das

einer

Preußen, ist natürlich nicht mehr möglich; tr tische Republik kann nicht einfach an die Stelle der preußrschen Monarchie treten. (Sebhr richtig!) Deshalb müssen wir das Macht zentrum, das wir unbedingt brauchen, im Reiche selbst fest verankern. Zu dem Zwecke muß vor allen Dingen mit dem Programm der

ebertragung der Heeres⸗ und Verkehrseinrichtungen auf das Reich⸗ Ernst gemacht werden. Geschieht das, so glauben wir, daß in Ver⸗ bindung mit dem Gewicht der Wiftschaftsfragen, der Finanzfragen und der Möglichkeit der Erweiterung seiner Kompetenzen das Reich die genügende Macht hat, selbständig, ohne sich auf einen prävalierenden. Einzelstaat stützen zu müssen, zu erxistieren. Damit ist keineswegs gesagt, daß wir nun zu einem zentralisierten Einheitsstaat kommen müßten. Wir sind vielmehr der Meinung, daß die deutsche Verfassung aufgebaut werden muß auf der Grund⸗ lage des Bundesstaates. Die Bundesstaaten müssen die Möglichteit

können. Es müßte werden, eventuell

Kammern zu bilden. zwischen den Finanzen

ihnen auch die Mösglichteit auf berufsständischer Grundlage, Erste Notwendig ist ferner eine scharfe Grenze w des Reichs und der Einzelstaaten. In übrigen haben wir den Wunsch nach einer Erweiterung der Kompe tenzen des Reiches auf dem Gebiete von Kirche und Religion. wünschen, daß nicht bloß die individuellen Religionsangelegenheiten sondern daß auch die . veule. Form von Richtlinien durch das Reich geregelt werden, un zwar einmal, weil wir gesehen haben, daß gewisse Einzelstaater vermöge der einseitigen * s ihrer Parlamente in nisse eingegriffen lehnen müssen, wichtigen, jeden einzelnen angehenden Fragen eige gewisse Rechts gleichheit im Reiche besteht. Wir wünschen, daß die Religionsgesell⸗ schaften, nicht nur die dorz

einer Weise in kirchenrechtliche Verbhält haben, die wir unter agllen Umständen ab

der Staatsleistungen,

fand soweit sie durch Gesetz und Vertrag festgelegt

Wir wünschen die Aufrechterhaltung ihres B⸗ steuerungsrechts und

die Sicherung der christlichen Feiertage, vor allen Dingen die Sicherung

1 des Religionsunterrichts unserer Kinder. (Lebh. Beifall rechts.) Eine Zerstückelung Preußens würden wir unter allen bedenklich halten. Die Grenzführung im einzelnen mag geändert werden. Aber wenn sich ganze Teile lossagen, so Bestreben nicht völlig auszuschließen, daß diese Teile auch vom Reiche logreißen. (Sehr richtig! rechts.) könnten leicht ewisse Teile im Westen unter und französischen Eianfluß geraten, Teile der slawischen

sich

Dann

geht. Wer soll z. B. die großen Bildungsanstalten in Berlin unter⸗ b halten, wenn Preußen in eine Reihe von Mittelstaaten zerschlagen wird? (Zuruf links: Das Reich!) Ein eigener Präsident für Preußen bedeutet

vielleicht verzichtet Preußen zugunsten des Reichs. Wir sind stolz auf die deutsche Vergangenheit. Die Machtstellung des Reiches ver⸗ danken wir dem Glanze, der von der ruhmvollen Geschichte der deutschen Kaiserkrone ausging. (Beifall rechts. Lachen links.) Auch das neue Reichsoberhaupt muß eine seines hohen Amtes würdige Stellung einnehmen. Die Absetzbarkeit und die Zulässigkeit der Anklageerhebung sogar bei ver hältnismäßig geringfügigem Ver⸗ gehen steben mit der Würde des Reickspräsidenten im Wider⸗ spruch. (Widerspruch links.) Auch daß der Reichspräsident jederzeit strafrecht!ich selbst für geringe Vergehen veramwortlich ge⸗ macht werden soll ist mit der Würde seiner Siellung nicht vereinbar. (Sehr richtia! rechts.) Für ganz selbstverständlich halten wir es, daß der. Reichspräsident geborener Deutscher sein muß. Eine zehnjährige Reichsangehörigkeit genügt nicht. (Sehr richtig! rechts.) Wir halten fest an den Farben schwarz⸗weiß⸗rot. Unter der F agge schwarz weiß⸗ gold haben wir bisher nicht allzuviel Glück gehabt. Elwas von dem Geiste, der uns groß gemacht hat, sollte uns auch bei der Erledigung dieses Verfassungswerkes leiten. (Beifall rechts.)

68 Abg. Dr. Cohn (U. Soz.): Das Verfassungswerk ist nicht Selbstzweck, es darf nur ein Mittel sein, der Revolution zum vollen Siege zu verhelfen. An die Paulskirche können wir nicht anknüpfen, der Unterschied zwischen damals und heute ist zu groß. In Frankfurt a. M. stand 1848 die bürgerliche Intelligenz auf der Seite des Neuen, auf der Seite der Revolution, hier in Weimar aber bemüht sich das Bürgertum, die verhaßte Revolution möglichst vergessen zu machen. Der Entwurf bietet nar Halbheiten. Nicht einmal die Unentgeltlichkeit des ganzen Unterrichtswesens ist in ihm ausgesprochen. Auch die volle Trennung von Kirche und Staat und die Weltlichkeit des gesamten Unterrichtswesens ist in ihm nicht enthalten. Ich vermisse bestimmte Vorschläge über sofortige Sozialisierung. An ihr kommen Sie nicht vorbei. (Sehr richtig! bei den U. Soz.) Durch das ganze Volk muß der Gedanke gehben: Jeder für alle und alle für einen! (Zuruf bei den Soz.: Das sagen Sie mal Ihren Leuten ¹) Wir wollen einen wirk⸗ lichen Einheitsstaat. Alle Sonderrechte von Staaten und Stämmen müssen fallen. Dieselben traditionellen Rechte wie die Bayern könnten auch die Deutsch⸗Hannoveraner beanspruchen. Jetzt wäre der Augenblick, das innere Elsaß zu beseiligen und das Un⸗ recht von 1866 wieder gut zu machen. Der Reichspräsident müßte die Verpflichtung haben, in jedem Jabre einen Bericht über die Lage des Reiches zu geben. (Zuruf: Thronredel) In den Vereinigten Staaten haben Sie das auch. Da sind es die berühmten Botschaften an den Kongreß. Die Zahl der Reichsminister sollte begrenzt sein. Das Recht jedes einzelnen Abge⸗ ordneten auf Interpellation müßte in der Verfassung festgelegt sein. Die „kleinen Anfraßen“ haben sich nicht bewährt. Gegen den Wust von Polizeiverordnungen muß Vorsorge getroffen werden. Wir wünschen die Wahl der Richter, wentgstens der unteren, durch das Volk, die freindsprachlichen Teile des Volkes müssen durch die Verfassung geschützt werden. Es fragt sich, ob nicht auch die nationalen Minderheitsrechte der Juden in der Verfassung nieder⸗ gelegt werden. (Lachen.) Die Hauptsache ist, daß der Sozialismus auch in die Gesinnung aller Volksgl eder dringt. Nur wenn die Verfassung uns die Mittel dazu bietet, eine solche Gesinnung zu

1 enger zusammenfüh

als die letzten 50 Jahre des Glückes, in Sewe 82 piel bostbare Gelegenheiten versäumt worden sind. (Beifall bei d. Demokraten.) Abg Dr Heinze (D. Vp.): Gegenüber denen, die die ganze Schuld an unserm Zusammendruch auf unsere frühere Verfassung und unsere früheren Zustände abwälzen möchten behaupte ich: obne den festen Halt, den diese alle Verfassung uns gegeben hatte, wären wir nicht im Stande gewesen, vier Jahre hindurch einer Welt von Feinden standzuhalten. (Sehr richtig! rechts.) Kein Staat, an unsere Stelle gesetzt, hätte leisten können, was wir geleistet haben. (Bersall rechts.) Daß wir bei dem Neuausbau unserer Verfassung andere Wege gehen müssen als Bismarck, ist selbstverständlich; aber der Entwurf, wie er uns jetzt vorliegt, läßt die Klarheit und läßt den großen Zug der Bismarckschen Politik voll⸗ tommen vermissen. Vor allen Dingen geht er an einer Frage vor⸗ über, die geradezu die Kardinalfrage unkeres innerpolitischen Lebens

1,29 Beraftung nicht zu heilen. ichere und tragfähige Fundament zu ine eubau unseres Reiches und vee. 8 liefern. In be üaaeha gefärbten Geschichte hat man uns immer elehrt, daß alles, was 1848 versucht worden ist, n ds gewesen sei. Heute sehen mir, daß eine gerade Linie von 1848 bis 1918 führt. „Die Berfassung, die Bismarck geschaffen hat, war nicht ein Ideal, sondern das, was 1 war. Der Abg. von Delbrück hat zecht: Um folchen Bau zu erhalten, be⸗ durfie es starker Klammern. Der Bau mußte sich lösen als die stärtste Klammer, Bismarck selbst, fehlte. Herr Delbrück tritt heute auf und weist, uns den Weg, den er und seine Freunde hätten rechtzeitig gehen müssen. (Sehr richtig!

Die Verfassung soll uns aber

bilden werd, der Frage der Stellung Preußens zum Reich. Wie die Frage auch gelöst werden mag, meine Freunde lehnen ein verstümmeltes Preußen jedenfalls ab. (Beifall rechts.) Die⸗ selbe Unklarheit finden wir in der Frage des Verhältnisses von Reich und Einzelstaaten. Ueberall, wo in dieser Frage einheitliche Gesichtepunkte in den Vordergrund gestellt werden, werden sie

vertiefen, wird sie ein Werk sein, auf das unsere Enkel stolz sein

können. (Beifall bei den U. Soz.). Das Haus vertagt sich Nächste Sitzung Sonnabend 10 Uhr. Anträge und kleinere Vorlagen.

Schluß 7 ¼ Uhr. 8 8

Mannigfalti geë. 1

Die Kommandantur gibt folgendes bekannt: Von un verantwortlicher Seite wird wieder im stärksten Maße auf die Ber liner Arheiterschatt eing wirkt, in den Generalstreik zu treten und auf die Straßen zu gehen. Im Zusammenbange damit wird noch⸗ mals nachdrücklich darauf hingewiesen, daß die Verordnung der Re gierung noch zu Recht besteht, wonach Ansammlungen und Demonstrationen auf der Straße unter allen Umständen verboten sind und widrigenfalls mit Waffen⸗ gewalt zerstreut werden. (W. T. B.)

—qöq—

hinterher in der Einzeldurchführung weieder durchbrochen. D

gilt vom Militärwesen, dessen bisherige Zerrissenheit in üee Un⸗ fange weuterbestehen soll. Das gilt von der Zollverwaltung und vom Verkehrewesen. „So bleibt vollkommen unklar, und das ist ein schwerer und vielleicht der Hauptfehler des Entwurfs, wo in Zukunft die deutsche Macht liegen soll, die wir unbedingt brauchen. Die Bismarcksche Lösung, d. h. die Uebertragung der Macht auf

Die aus Ostafrika heimkehrenden Krieger

8 . Iri Hei en K ger unter Fübrung des Generals von Lettow⸗Vorbeck treffen wegen Verkehesschwierigkeiten erst am morgigen Sonntagvormittag in. Der Empfang durch die Reichs⸗ und Stadtbehörden am Pariser

latz ist „W. T. P.“ zufolge n seer; 8 1Ubr, sestgeeah. zufolge nunmehr 82 8⸗

Zusammensetzung ihrer Regierungen und

ine preußische demo⸗

haben, sich selbständig und frei nach ihrem Charakter entwickeln gegeben

Wir

gesellschaftlichen Kirchenangelegenheiten in der

und zweitens, weil wir wünschen, daß in diesen

ee Kirchen, als öffentlich⸗rechtliche Korporakionen anerkannt werden. Wir wünschen die Sicherung ihres Eigentums und

Umständen für

ist das

englischen und im Osten würden manche Ke er sig Gefahr anheimfallen. (Sehr richtig! rechts.) Die großen Kulturaufgaben müssen den Einzelstaaten verbleiben, aber gerade dann muß es einen großen Einzelstaat geben, der führend voran-

sicher eine gewisse Gefahr für die Stellung des Reichspräsidenten, aber

befangener und

Rotterdam

wmwundet wurde

Ingenieure, Techniker, Werkmeister usw. als zeitfreiwillige sucht die Garde ⸗Kaballerie⸗ bchützen⸗Division. Bei neuen Unruhen dieht uns völlige orstörung des Wirzschaftslebens; um wirtschaftlich wichtige Betriebe

einem solchen Falle sicherzustellen, Brot, Kohle und Licht zu chern, darf kein Techniker Groß⸗Berlins, der für Ruhe und Ordnung intritt fehlen. Einberufung exfolgt nur im äußersten Notfalle: ntlassung unmittelbar nach Wiederherstellung der Nuhe. Be⸗ ugungen für die Zeit der Dienstleistung: mobiles Gehalt oder öhnung. 5. Tageszulage, gute Vernflegung, Unterkunft, Ver⸗ orgung nach den Kriegsgesetzen. Schriftliche Meldungen bittet die Technische Abteilung der Garde⸗Kavallerie⸗Schützen⸗ Division, Zehlendorf, Potsdamerstraße 47.

Seit Beginn der Auslieferung deutscher Zivil⸗ verwundeter Kriegsgefangener aus England mehren sich die Fälle, in denen angeblich über heimkehrende Personen ihre in Deutschland wohn⸗ telegraphisch um Geld zur Einkleldung usw. bitten. Nach Lage der Verhältnisse benötigen die Aus⸗ gelieferten daselbst jedoch keiner baren Mittel, da duich den Empfangsausschuß in Rotterdam in ausreichender Weise für sie gesorgt wird und außerdem der Aufenthalt daselbst von so kurzer Dauer ist, daß Gelegenheit zu größeren Einkäufen nicht besteht, das Geld vor der Abfahrt auch gar nicht in Rotterdam eintreffen kann. Bei allen derartigen Telegrammen besteht also die begründete Vermutung, daß es sich um einen Schwindel handelt; dies ist auch bereits in verschiedenen Fällen erwiesen worden. Um weiteren Schädigungen der Angehöͤörigen von gefangenen und vermißten Kriegsteilnehmern oder inter⸗ ierten Zivilpersonen vorzubeugen, muß daher eindringlichst ge⸗ warnt werden, auf Grund telegraphischer Ersuchen von angeblich entlassenen Kriegs⸗ oder Zivilgefangenen Geld nach Holland zu senden. Empfangene Anfragen sollten vielmehr unverzüglich dem Deutschen Konsulat in Rotterdam über⸗ mittelt werden, damit von dort aus das Erforderliche wegen Ver⸗ folgung der Angelegenheit veranlaßt werden kann. Eine Auslands⸗ meldestelle für „Deutsche Kriegsgefangene Rotterdam“ besteht nicht.

In der Treptower Sternwarte finden folgende Vor⸗ träge statt: Morgen, Sonntag Nachmittags 3 Uhr: „Ferientage an der Ostsjee, in der Sächsischen Schweiz und im Spreewald“ (Fimo), 5 Uhr: „Im Lande der Schwarzen“ (Deutscher Sudanfilm), Abends 7 Uhr: „Christoph Kolumbus“ (Filme); Dienstag, Abends 7 Uhr: „Astronomie mit dem Opernglas und kleinen Fernrohren“ (Licht⸗ bildervortrag des Direktors Dr. Archenhold). Mit dem großen Fernrohr sind jetzt der Jupiter und der Orionnebel allabendlich günstig zu beobachten.

haften Angehörigen

Thorn, Februar. (W. T. B.) Im Anschluß an eine undgebung von Arbeitern und entlassenen ldaten zur Erzielung einer besseren Lebensmittel⸗ sorgung kam es heute hier zu größeren Ausschreitungen. Dbwohl einer Abordnung der Kundgebenden vom Magistrat zu⸗ gesagt worden war, daß man versuchen würde, mittels Ver⸗ handlungen mit der Intendantur durch Lebensmittel aus den Millitärbeständen eine bessere Versorgung der ar⸗ heitenden Bevölkerung Thorns zu erzielen, setzten sich die lärmenden Kundgebungen der Menge fort. Als ein einziger Bürger zur Ruhe ermahnte, wurde er mißhandelt. Ein Teil der Ruhestörer zertrümmerte im „Artushof“ ein Fenster und raubte aus der Hotel⸗ küche Lebensmittel in erbeblichem Umfange. Grenzschutzsoldaten wurden mit Knüppeln angegriffen. Als die Kundgebenden versuchten, das Militärgefängnis in der Jakobstraße zun stürmen, um die Ge⸗ fangenen zu befreien, griffen mehrere Soldatenabteilungen in Stahl⸗ helmen mit Maschinengewehren und Handgranaten ein. Es kam zu einem scharfen Feuergefecht, wobei eine Anzahl Personen ver⸗ Nach Säuberung der Straßen durch Militärische Patrouillen versehen

28

—0.

das Militär tr t Ruhe ein. jetzt den Sicherheitsdienst.

Düsselvorf, 28. Februar. (W. T. B.) Das General⸗ kommando Münster teilt mit: Die Regierungstruppen sind heute vormittag in Düsseldorf eingerückt. Das Ständehaus und die Bahnhöfe sind besetzt worden. Die Haupt⸗ rädelsführer der Spartakisten sind entkommen. Im übrigen herrscht Ruhe. Durch tatkräftiges und überraschendes Vorgehen des Hauptmanns Lichtschlag, der mit einem kleinen Vor⸗ trupp des westfälischen Freiwilligenkorps sofort nach Eintreffen Hauptbahnhof, Bahnhof Derendorf und sonstige öffentliche Gebäude besetzte, wurden, wie ein ausführlicher Bericht des „W. T. B.“ meldet, die Spartakisten völlig über⸗ rumpelt. Mit der Entwaffnung wurde unter Aufsicht der in⸗ zwischen gebildeten Bürgerwehr bereits erfolgreich begonnen, ver⸗ einzeller schwacher Widerstand schnell gebrochen und eine Anzahl Spartakisten verbaftet. Die Hauptkräfte des Frei⸗ willigenkorps mit Artillerie, Kavallerie und. Maschinen⸗ gewehrabteilungen werden am Nachmittag erwartet. Das Hauptqguartier ist im Ständehaus, dem bisherigen Sitze des kommandierenden Arbeiterrats. Der Kommandeur der Re⸗ gierungstruppen ruft die Bürgerschaft auf, die Waffen abzugeben und bei Ermittlung der Spartakisten zu helfen. Weiter wird gemeldet: Die Regierungstruppen besetzten die Sammelplätze der spartakistischen Volkswehr, welche eilig flüchtete. Große Mengen Waffen und Schieß⸗ bedaif und die Liste sämtlicher Volkswehrmänner wurden beschlagnahmt. Der Eindruck des raschen Sieges der Regierungstruppen ist stark, der Jubel der Bevölkerung über die Befreiung äußert sich laut. Die meisten Spartakistenführer und revolutionären Größen, darunter der sogenannte Oberbürgermeister Schmittgen, sind geflüchtet. Das meistgehaßte Vollzugs⸗ ratsmitglied Ochel soll auf der Flucht aus einem Kraftwagen heraus⸗ geholt worden sein und so untrügliche Beweise der Volkswut davon⸗ getragen haben, daß er schwerperletzt von Soldaten geborgen wurde. Fau Ochel und ihr Sohn sind einstweilen verhaftet. Die Pollzei fahndet nach den bisherigen Machthabern. Im Rathaus wurden die Regierungstruppen vom Beigeordneten Dr. Thelemann begrüßt; ihr Führer erklärte, Befehl von der Reichsregierung zu haben, die Ordnung in Düsseldorf wiederherzu⸗ stellen, Sicherheit für Stadtverwaltung und Bürgerschaft zu schaffen und die Arbeitswilligen zu schützen. Die Kasernen und das Stände⸗ haus sind von den Svpartakisten vollständig ausgeplündert worden. Im Gebäude der Polizeiverwaltung wurden nur noch einige Kontrollbeamte des Arbeiterrats vorgefunden, die nach Hause ge⸗ schickt wurden.

Emden, 28. Februar. (W. T. B.) In der heutigen Ver⸗ handlung eines engeren Ausschusses, bestehend aus Magistratsmitgliedern, dem Brigadekommandeur der Regierungstruppen von Roden einerseits und Mitgliedern des A.⸗ und S.⸗Rates andererseits, brachte der Bürgermeister einen Vorschlag ein, in dem u. a. ge⸗ sagt wird: „Der A.⸗ und S.⸗Rat faßt folgenden ge⸗ schluß: Nach der Vornahme der Gemeindewahlen für die Stadt Emden ist der Arbeiterrat für den Stadtbezirk nicht mehr erforderlich; sein Rücktritt wird daher beschlossen. Der Arbeiterrat für den Landkreis Emden bleibt bestehen bis zum Tage der Kreistag⸗ wahlen. Es wird sofort eine Volkswehr geschaffen, die sich aus allen Kreisen der Einwohnerschaft zusammensetzt. Alle Waffen sind sofort ahzugeben, sofern nicht ein polizeilicher Waffenschein vorliegt. Die festgenommenen Personen werden sofort dem ovrdentlichen Gexicht zu⸗ geführt zur Entscheidung über die Berechtigung des Fortbestehens der Haft. Die Brigade v. Noden marschiert spätestens binnen 48 Stunden

Eine erzielt. Als Protestkundgebung

ger Resterungztruppen baben dee

Betriebe uhd die Eisen bahner die A Zeitungen konnen nicht erscheinen. Heut o Volksversammlung statt. Um 6 Uhr Abends werden die Pelegierten zu einer Besprechung mit den Beyörden uscw. wiedar zusammentreten. Der Vorsitzende des Zentralrats der A.⸗ und S.⸗Räte Deutschlands,

wurde bislang

egen den Einzug elum der biean 1 beit niedergelegt. WPie Heute nachmittag findet eine

Einigung über diesen Beschluß

Pfaff, wird heute nachmittag im Flugzeug von Berlin hier ein⸗ treffen. 8

Karlsruhe, 28. Febrvar. (W. T. B.) Das Gewerk⸗ schaftskartell und die sozialdemokratische Partei Karlsruhe hatten die Karlsruher Arbeiterschaft für heute nachmittag zu einer Massenkundgebung im Saale der städtischen Festhalle eingeladen. Da der große Saal die berhei⸗ strömenden Mengen der Arbeiter nicht annähernd zu fassen vermochte, mußte gleichzeitig eine Versammlung vor der Festhalle im Freien abgehalten werden. Es wurde Stellung genommen gegen die unzureichende Lebensmittelversorgung, die Wohnungsnot, die unmenschliche Zurückhaltung der Kriegs⸗ und Zivilgefangenen, ferner gegen reaktionäre Bestrebungen, aber auch insbesondere gegen Putschversuche und spartakistische Bestrebungen. Anschließend wurde zur Ruhe, Ordnung, Einigkeit und Arbeit er⸗ mahnt. In diesem Sinne lautende Entschließungen fanden einstimmige Annahme. Dann begab sich der gewaltige Kund⸗ gebungszug von weit über 10 000 Arbeitern nach dem Markt⸗ platz, wo sich die Menge verteilte. Die Ruhe wurde nirgends gestört. Fabriken und Geschäfte hatten geschlossen, um ihren Arbeitern und Angestellten die Möglichkeit zu geben, sich an der Kundgebung zu beteiligen.

Dessau, 28. Februar. (W. T. B.) Laut „Anhalter An⸗ zeiger“ wurde gestern abend in Cöthen ein mit Spartakisten und etwa 200 Fahrgästen besetzter „wilder“ Zug, als er die Signalzeichen „Halt“ überfahren hatte, durch Ma⸗ schinengewehrfeuer der Cöthener Bahnhofs⸗ besatzung zum Halten gezwungen. Dabei wurden eine Frau getötet und acht Zivilisten zum Teil schwer verletzt. Die ganze Spartakistenbesatzung, da⸗ runter der „Bahnhofskommandant“ von Halle, ein neunzehn⸗ jähriger junger Mann, wurde verhaftet. Die Spartakisten hatten den Zug auf vielen Stationen haͤlten lassen, um anarchistische und aufwieglerische Flugblätter zu verbreiten. Im naben Edderitz wurde ein hallesches Automobil mit Spartakisten, die die anhaltischen Bergwerksbelegschaften zum Ausstand aufhetzen wollten, angehalten; die Insassen wurden verhaftet. Zu dem Vorfall, der sich auf dem Bahnhof Cöthen ereignete, berichtet der „Anhalter Anzeiger“ noch folgendes: Von der Bahnver⸗ waltung Halle wurde nach Cöthen gemeldet, daß von der Halleschen Streikleitung mehrere Lokomotiven widerrechtlich fortgenommen und vermutlich zu wilden Zügen verwendet würden. Ein solcher Zug werde wahrscheinlich nach Cöthen fahren. Die maßgebenden amt⸗ lichen Stellen in Cöthen wandten sich an das Garnison⸗ kommando um Schutz, der ihnen im Einvernehmen mit dem A.⸗ und S⸗Rat gewährt wurde. Auf dem Bahnhof wurden darauf mehrere Maschinengewehre aufgestellt. Es ging dann die weitere Meldung ein, 5 der Zug auf der Fahrt mehrere Signale überfahren habe und die Insassen des Zuges untermwegs Provaganda für den all⸗ gemeinen Ausstand durch Flugblätter gemacht haben. Der Zug sei auf jeden Fall in Cöthen zum Halten zu bringen. Als dieser in Cöthen das Vor⸗ und Hauptsignal überfuhr, wurde das Feuer er⸗ öffnet. Der Zug hielt darauf. Tatsächlich befanden sich in ihm außer Vertretern der Streikleitung eine größere Zahl von Per⸗ sonen, die in Halle festgehalten und dann weiterbefördert werden sollten. Leider sind infolgedessen durch die sparkatistischen Bestrebungen unbeteiligte Fahrgäste zu Schaden gekommen. Eine Frau wurde getötet und 8—10 Personen mehr oder weniger schwer verletzt. Eine unparteiische Untersuchung durch den Staatsrat An⸗ halt und Vertreter des Cöthener A.⸗ und S.⸗Rats ist eingeleitet. Das Ergebnis wird mitgeteilt werden. Der Offizier, der den Befehl zum Feuern gab, tut bis auf weiteres keinen Dienst. Genf, 28. Februar. (W. T. B.) Die Genfer Polizei entdeckte in einem Koffer die Leiche des Dresdner Millionärs Paul Gerstetter, der im Hotel „Beau⸗ Rivage“ gewohnt hat. Er wurde am 6. Februar von einem gewissen Marcel Herckmann mittels eines Revolvers getöter. Es fehlt ein Betrag von 20 000 Frank. Die Polizei ist dem Raubmörder auf der Spur. 8 8

Hamburg, 28. Februar. (W. T. B.) Die Besatzungen der von der französischen Regierung zurückgehaltenen deutschen Schiffe „Scharnhorst“, „Sierra Ventana“, „Batavpia“, „Buenos Aires“ und „Bürgermeister“’ sind, mit dem französischen Transport⸗ dampfer „Megalis Hellas“ hier eingetroffen.

1 Handel und Gewerbe.

Nach der Wochenübersicht der Reichsbank vom 22. Fe⸗

bruar 1919 betrugen (+ und im Vergleich zur Vorwoche): Aktiva. qq8646

A 248 2 268 239 000 2 523 383 000 2 541 855 000 (— 1 720 000) (+ 1 125 000)7( 277 000) darunter Gold 2 247 372 000 2 407 691 000 2 526 082 000 (— 2 174 000) (4 166 000, (+ 283 000)

Reichs⸗ u. Darlehns⸗ 5 786 252 000

kassenscheine . (— 25 362 000) 1 264 270 000 368 109 000 (+ 24 944 000) (+ 46 925 000) 4 816 000] 6 618 000 7 940 000 538 000) (. 2 907 000) (†+. 2 616 000)

Metallbestand“*) . .

Noten and. Banken

Wechsel, Schecks u. diskontierte Reichs⸗ schatzanweisungen.

(†

24 920 403 000 12 355 895 000 8 502 111 000 (s;— 1759202000) (— 519 608 000) (4-164 273 000) 9 225 000 6 003 000 9 940 000 (+ 2 521 000) (— 1 026 000) (— 2 182 000)

141 372 000 91 937 000 111 548 000 (— 6 383 000) (— 178 000) (+ 6 129 000) 2 448 935 000 1 874 378 000 1 030 940 000 (s;— 361 860 000) (+ 95 643 000) (— 2 837 000)

180 000 000 180 000 000 180 000 000 (unverändert) (unverändert) (unverändert) 94 828 000) 90 137 000 85 471 000 (unverändert) (unverändert)

umlaufende Noten 23 747 102 000 11 122 471 000 7 881 334 000 (s— 13 594 000) (+. 24 761 000) (+ 115 000)

sonstige tägl. fällige Verbindlichkeiten . 9 893 828 000 6 069 318 000 3 934 860 000 ([(s—2100854000) (s— 146 623 000) (+ 243 565 000) sonstige Passiva. . 1 663 484 000] —660 558 000] ‧B1490 778 000 (— 37 020 000) (— 274 331 000) (s— 29 333 000) *) Bestand an kursfähigem deutschen Gelde und an Gold in Barren oder ausländischen Münzen, das Kilogramm fein zu 2784

berechnet.

Lombardforderungen b“ sonstige Aktiven.

Passiva. Grundkapital..

Reservefonds...

Lonvon, 27. Februar. (W. T. P.) Bankausweis der Hank

8

nicht 82 Ster 1 Wechselbestand 83 130 000 (Abn. Her Privaten 119 179,009 bes reserve 28 564 000 heiten 50 197 900 ( „Veihältms der Rücklagen zu den Verbindlichkeiten 20,51 gegen 20,57 vH in der Vor⸗ woche. Clearinghouseumsat 425 Millionen, gegen ch Woche des Vorjahres 39 Millionen mehr. 8

Berichte

geschlossen.

Devisenzentrale. Berlin 206,05 G., 206,35 B., Amsterdam 701,25 G., 702,25 B., Zürich 354,00 G., 355,00 B., Kopenhagen 449,50 G., 450,50 B., Stockholm 496,50 G., 497,50 B., Christianta 473,75 G.,

474,75 B.,

948,00 Länderbank 463,00, Tabakaktien 1206,00, Alpine . Priac Eisen 2650,00, Rima Muranyer 930,00, Skodawerte

Barvorrat 81 628 000 (Abn. 141 000) Pfd. Sterl,

fd. Sterl., 9* 5 1 017 000) Pip. Sterl, Guthaben 25 824 000 (Nhn. 4 898 000) e ar.

Abn. 974 000) Pir. Sterl., egierungssicher⸗ 2 038 000) Pfd. Sterl. Verhältms der

taates

die entspre

ende

von Leipzig, 28. Februar. (W. T. B.)

28. Februar. (W. T. B.) Die Börse war haupt⸗

auswärtigen Wertpapiermärkten. Die Börse blieb heute

Wien,

sächlich durch Stückemangel beeinflußt, der Deckungen und im Zu⸗ sammenhang damit vorübergehend Kurssteigerungen, namentlich für Staatsbahn⸗ und Tabakaktien, zur Folge hatte. Nach Befriedigung des Deckungsbedürfnisses trat Geschäftsstille ein, doch behauptete sich eine ziemlich feste 0 1 lis

Kredit⸗, Staatshahn⸗ und Tabakaktien sewie Türkische besserung. Stückemangel herrschte, um 85 Kronen. Der für die beiden Goldrenten

In der Kulisse gewannen beide

1 sche Lose eine Aut Im Schranken stiegen Lloydaktien, für die gleichfall Anlagemarkt war fest, bestand

timmung.

und einzelne Kriegsanleihen

Wren, 28. Februar. (W. T. B.) Amtliche Notierungen der

Marknoten 205,70 G. 206 20 B.

Wien, 28. Februar. (W. T. B.) (Börsenschlußkurse.)

Türkische Loose 454,00, Orientbahn 1435,00, Staagtsbahn 1017,00,

Südbahn 143,50, Oesterreichische Kredit 666,50, Ungarische Kredit Anglobank 442,00, Unionbank 567,00, Bantverein 474 00, Alpine Montau 888,00,

747,00, Galizia 1430,00,

algo Koblen 980,00, Brüxer Kohlen —,—,

Waffen 1056,00, Lloyd⸗Aktien 2690,00, Poldi⸗Hütte 1070,00, Daimler 677,00, Oesterreichische Goldrente 136,00,

Oesterreichische Kronen rente 91,90, Februarrente 92,50, Mairente 91,90, Ungarische Gold⸗ rente 136,00, Ungarische Kronenrente 90,25. . London, 27. Februar. (W.T. B.) 2 ½ % Englische Konsols *), 5 % Argentinier von 1888 —, 4 % Brasilianer von 1889 —, 4 % Japaner von 1889 75 ½, 3 % Portugiesen —, 5 % Russen von 1906 —, 4 ½ % Feugn von 1909 —, Baltimore and Ohio Canadian Pacific 174 ½¼ Erie 20 ½. National Railways of Mexico 10 ¼, Pennsylvania —,—, Southern Pacific —,—, Union Pacific —,— Ünited States Steel Corporation 98, Anaconda Copper —, Rio Tinto 61 ¼, Chartered 22,0, De Beers def. 19 ¼1 6, Goldfields 1 ¼, Randmines 3 26. 5 % Kriegsanleihe 95 ½1 6, 4 % Kriegsanleibe 58 3 ½ % Kriegsanleihe 88 ½. Privatdiskont 31 ⁄2, Silber 47 ¾. Wechsel auf Amsterdam 3 Monate 11,58 ¼, Wechsel auf Paris 3 Monate 26,45, Wechsel auf Paris kurz 26,02. 8 London, 28. Februar. (W. T. B.) Privatdiskont 317⁄12 Silber 47 ¼. . DParis, 27. Februar. (W. T. B.) 5 % Französische Anleihe, 90,40, 3 % Französische Rente 63 90, 4 % Span. äußere Anteihe 101,50, 5 % Russen von 1906 56,00, 3 % Russen von 1895 —,—,. 4 % Türken unif. 72,50, Suezkanal 5160, Rio Tinto 1634. Amsterdam, 28. Februar. (W. T. B.) Fest, Oelwerte flau Wechsel auf Berlin 24,27 ½, Wechsel auf Wien 11,55, Wechsel auf Schweiz 50,35, Wechsel auf Kopenhagen 63,35. Wechsel auf Stockhot 68,40, Wechsel auf New York 242 ½⅜, Wechsel auf London 11,57 ¾, Wechsel auf Paris 44,35. 5 % Niederl. Staatsanleihe von 1918 96 ¼,. Obl. 3 % Niederländische W. S. 63 ½, Königl. Niederländische Petroleum 593 00, Holland⸗Amertka⸗Linie 430 ½, Niederländ.⸗Indi andelsbank 221 ½, Atchison, Topekg u. Santa Fs 92 ⅛, Re Igland —, Southern Pacific 95, Southern Railwav —, Union Heish 136, Angconda 130 ¾, United States Steel Corp. 89. Französisch⸗Englische Anleihe —. Hamburg⸗Amerika⸗Linie —. Kopenhagen, 28. Februar. (W. X. B.) Sichtwechsel auf Hamburg 39,00, do. auf Amsterdam 158,00, do. auf schweizer. Plätze 79,75, do. auf London 18,27, do. auf Paris 70,25, do. auf Antwerpen 68,75. 8 Stockholm, 28. Februar. (W. T. B.) Sichtwechsel auf Berlin 36,25, do. auf Amssterdam 146 50, do. auf schweizer. Pläte 73,75, do. auf London 16,95, do. auf Paris 65,25, do. auf Brüsse

New York, 27. Februar. (W. T. B.) (Schluß.) Be⸗ 1 haftem Geschäft setzte die Börse in fester Haltung ein, erfuhr aher bald nach den ersten Umsätzen infolge von Liquidationen, die sich ke⸗ sonders in Stabl⸗ und Oelwerten bemerkbar machten, eine leichte Abschwächung. Im weiteren Verkehr indes konnte sich die Stimmung wieder erhosen, da sowohl Cisenbahnaktien als auch industriell Spezialwerte wie Steels, Kupfer⸗, Automobil⸗ und Gummi⸗ aktien in größeren Posten aus dem Markte genommen wurden Der Schlusverkehr vollzog sich im allgemeinen in feste Haltung. Umgesetzt wurden 930 000 Aktien. Geld: Zest. Geld auf 24 Stunden Durchschnittssatz 5, auf 24 Stunden letztes Darlehen 5 ½, Wechsel auf London (60 Tage) 4,73,00, Cable Transfers 4,76,45, Wechsel oauf Paris auf Sicht 5,46,62, Silber in

Bonds 1925 104 ¼, Atchison, Topeka u. Santa 92 ⅜, Baltimor Vund Ohio 48 ½, Canadign hee c 164, Chesapeake u. Ohio 57 ¾. Chicago, Milwaukee u. St. Paul 36, Denper u. Rio Grande 5. Illincis Central 97, Louisville u. Nashville 115, New YPork Central 74 ½, Norfolk u. Western 106, Pennsylvania 44 ⅛, Reading 82, Southern Pacific 103, Union Pacific 131 ⅛, Anacondo Gen⸗ Mining 60 ¾, United States Steel Corporation 95 ¼. do. pref. 114.

Rio de Janeiro, 26. Februar. (W.T. B.) Wechsel auf London 13 ½. 8 18

.

Berichte von auswärtigen Warenmärkter.

London, 27. Februar. (W. T. B.) Kupfer per S8le London, 28. Februar. (W. T. B.) Kypfer per Kasse 75 Liverpool, 14. Februar. (W. T. B.) Baumwolle. Amtliche Notierungen. American Boweds ordinarv 13,72, do. good ord. 14,25, do. fullv good ord. 15,14, do. low. middl. 15,77, do. F low. middl. 16,30, do. middling 16,82, do. fully middling 17 19, o. good middling 17,54, do. fully good middling 18,14, do. middling fair 18,56, Pernam fair 20,08, do. good fair 21,08, Ceara fair 20,08, do. good fair 21,08, Egyptian brown fair 20,29, do. good fair 22,74, do. fully good fair 24,36, do. good 26,26, M. G. Broach good 16,42, do. fine 16,92, M. G. Omra Nr. 1 good 16,07, do. fully good

Tinnivellv good 17,17. Bradford. 28. Februar. (W. T. B.) Wollmarkt. Dat

aber für spätere Lieferung ungewiß, was zur Zuröckhaltung veranlaßt. New PYork. 27. Februar. (W. T. B.) (Schluß.) Baumwolle loko middling 26,90, do. für Februar —,—, do. für März 22 90, do. für April 22,10. New Orleans loko middling 27,25, Petroleum resined (in Cases) 20,25, do. Stand. white in New York 17,25, do. in tanks 9,25, do. Credit Balances at Oil Eity 4,00, Schmalz prime Western 25,25, do. Rohe & Brothers 28,75, Zucker v 7,28, Weizen Winter 237 ½, ehl Spring⸗Wheat ears 9,00 9,50, Getreidefracht nach Liverpool nom., Kaffer Rio Nr. 7 loko 15 ½, do. für Mai 14,45, vo. für Juli 13,90. Rio de Janeir?, 26. (W. T. B.) Kaffee. Zufuhren: in Rio 8000 Gack, in Gantos 29 000 Sack.

ab, jalls hbis dahin die vorstehenden Punkte erledigt sind“.

von England. Gesamtrücklage 29 743 000 (gegen die Vorwoche 1 Abn. 909 000) Pfd. Sterl., Notenumlauf 70 386 (Bun. 769 000)

C 111“ 8

Barren 101 ⅛, 3 % Rorthern Pacific Bonds 59 ⅛⅜, 4 % Verein. Staaten

e Teilung einem Erb⸗

16,57, do. fine 16,82, Scinde & Bengal good 13,92, do. fine 14,79, Verbindlich⸗

flichtteils⸗ uflagen so⸗

Geschäft am Wollmarkt ist nunmehr ohne jegliche Einschränkungn die Erben erlaubt. Die Zufuhren von Rohmaterial sind besser geworden, sind un

sie sich zachteil ein, Teilung des m Erbteil bindlichkeit

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