bisherigen Bestimmungen über die Abgabe von der
9
. 8 L1“”
1“ 1u¹“”“ Literatu Reichsversicherungsmonopol? Von Dr. R. van
der Borght, Präsidenten des Statistischen Reichsamts a D. 99 Seiten. Verlag von Franz Siemenroth, Berlin. Preis 3 ℳ — Die Ueberleitung des Versicherungswesens in alleinigen und aus⸗ schließlichen Staatsbetrieb ist nicht nur eine alte sozialistische Forderung, sondern auch bürgerliche Kreise stehen diesem Gedanken so freundlich gegenüber, daß sie ihn je eher desto lieber verwirklicht wissen möchten. Was diese Kreise veranlaßt, für die Ueberführung der Ver⸗ sicherung in Staatshand einzutreten, sind Erwägungen finanzieller und volkswirtschaftlicher Art; bei vielen von ihnen stehen die finanziellen Gründe durchaus im Vordergrunde. Zur Stützung der Verstaatlichungs⸗ und Monopolisierungsbestrebungen beim Versiche⸗ rungswesen wird auch der Ausspruch des ersten Reichskanzlers Fürsten Bismarck, man dürfe menschliches Unglück nicht zum Gegenstand des Erwerbes machen, angeführt. Vor allem aber ist ein bedeutender Vertreter der Wissenschaft, Adolf Wagner, in seiner 1881 erschienenen Schrift „Der Staat und das Versicherungswesen“ für die Verstaatlichung eingetreten. Dieser verkannte keineswegs die Leistungen der Prsvat⸗ versicherung: aber ihm war die Versicherung ihrer Natur nach kein Geschäft, das dem freien Verkehr gehört, sondern eine öffentliche Einrichtung, von der er insbesondere einen sozialen Ausgleich zu⸗ gunsten der wirtschaftlich Schwächeren erwartete. Dazu kam der mehr versicherungstechnische Gedanke, daß dem zusammengefaßten Monopolbetriebe eine wirtschaftliche Ueberlegenheit zuerkannt werden müsse; Vergeudung von Arbeitskraft und Kapital würde dabei vermieden. Das Beispiel der großen Verkehrsanstalten, deren Wesen unzweifel⸗ haft auf einen zusammengefaßten Großbetrieb in öffentlicher Hand hindrängt, schien ihm dafür zu sprechen, daß auch beim Versicherungs⸗ wesen ein solches Vorgehen segensreiche Folgen haben werde. In der vorliegenden Schrift van der Borghts werden nach einer kurzen sachlichen Wiedergabe der wesentlichsten in der Literatur ausgesprochenen finanztellen und (Verbilligung und Verbesserung betreffenden) volkswirtschaftlichen Erwartungen derjenigen, die dem Gedanken einer Verstaatlichung des Versicherungs⸗ wesens zugestimmt haben, im einzelnen diese Erwartungen einer kritischen Prüfung unterzogen und die finanziellen, volkswirt⸗ schaftlichen und weltwirtschaftlichen Wirkungen, die nach der Ansicht
Reichsversicherungsmonopols
des Verfassers die Einführung eines
baben würde dargestellt. Er meint, daß sie die gehegten Hoffnungen nicht zu erfüllen vermöge. Statt eines erwarteten Reinertrags von 190 oder 200 Millionen Mark würden höchstens einige 40 Millionen jährlich als Reingewinn für das Reich herauskommen, und auch die ehoft Verbilligung und Verbesserung der Versicherung werde nicht eintreten.
Erin Hagelversicherungsmonopol des Reiches. Eine kritische Untersuchung über seine Bedeutung für die Land⸗ wirtschaft von Dr. jur. et phil. W. Rohrbeck. 44 Seiten. Ver⸗ lggsbuchhandlung Paul Parey, Berlin. Preis 1 ℳ zuzüglich 20 vH Teurungszuschlgg. Neben den Befürwortern einer Verstaatlichung des gesamten Versicherungswesens gibt es auch Kreise, die die Ueber⸗ nahme eines so gewaltigen Betriebes in Staatshand nicht als im Interesse der Gesamtheit liegend betrachten, aber einzelne Zweige des Versicherungswesens für reif für den gemeinwirtschaftlichen Betrieb halten und zwar vor allen Dingen diejenigen Zweige, die sich auf die Be⸗ riedigung der Bedürfnisse unseres Heimatlandes beschränten, wie die nur die Interessen der deutschen Landwirte wahrnehmende Hagel⸗ versicherung. Die Möglichkeit eines staatlichen Hagelversicherungs⸗ monopols und seine Bedeutung für die deutsche Landwirtschaft wird in der Schrift von Rohrbeck untersucht. Der Verfasser, der vor 10 Jahren bereits eine größere wissenschaftliche Arbeit über die Organisation der Hagelversicherung veröffentlicht hat, schildert zunächst die bisherige Wirksamkeit der privaten Hagelversicherungen in Deutsch⸗ land, denen es gelungen sei, 80 bis 90 % der gesamten landwirt⸗ schaftlich hestellten Flächen zu versichern, und die nicht nur dem Großgrundbesitz, sondern auch dem mittleren und kleineren Besitz gerecht geworden seien und überall in zufriedenstellender Weise die Schäden gedeckt hätten. Dann prüft er, welche Aus⸗ sichten sich bei einer Verstaatlichung des privaten Hagel⸗ versicherungswesens eröffnen würden, wobei er annimmt, daß bei einer solchen nur eine Reichsmonopolanstalt mit Versicherungszwang in Frage läme, da sonst das Reich sofort Gefahr liefe, daß die hagelgünstigen Gegenden einer Versicherung sich enthielten und nur die hagelgeföhrlichen Gegenden sich ihr anschlössen. Diese Untersuchung führt ihn zu dem Ergebnis, daß die Landwirtschaft, insbesondere die norddeutsche, die nicht so ständig und stark von Gewittern beimgesucht wird wie die süd dentseh von der Einführung eines Reichshagelversicherungsmonopols direkte Schädigungen befürchten müsse 1 an ihr habe, für das Reich aber Vorteile von ihr zu erwarten seien.
Das Staatsmonopol der Feuerpersicherung in den Niederlanden. Von A. F. Breedenbeek, Feuerversicherungstechniker. VIII und 96 Seiten. Internationale Verlagsbuchhandlung „Messis“, Amsterdam, Kommissionär: Carl Cnobloch, Leipzig, Königstr. 35/37. Preis 2,40 ℳ. — Um die als Folge des Weltkrieges auch in den Niederlanden in die Er⸗ scheinung getretene Not der Staatsfinanzen zu mildern, be⸗ absichtigt der Finanzminister Treub, die Lebens⸗ und Feuerversicherung in Holland zu einem staatlichen Monopol zu machen. Zu diesem Plan, insbesondere “zu dem einer Verstaatlichung der Feuerversiche⸗ rung wird in vorliegender Schrift Stellung genommen. Der mit den holländischen Versicherungsverhältnissen und der einschlägigen deutschen und ausländischen Literatur gründlich vertraute Verfasser beleuchtet die Frage von allen Seiten mit dem Ergebnis, daß vor dem Versuch in jeder Beziehung zu warnen sei. Er weist nament⸗ lich auf die Schwierigkeiten hin, die mit einer Ausschaltung der ausländischen, insbesondere der in Holland sehr stark vertretenen rentschen und englischen Feuerversicherungsgesellschaften ver⸗ bunden sein würden, und legt dar, daß die internationale Konkurrenz ein unentbehrlicher Faktor für das Versicherungswesen und die Volks⸗ mwirtschaft der Niederlande sei. Die Schrift, die übersichtlich die gegen eine Verstaatlichung der Feuerversicherung in Holland sprechenden Bedenken vor Augen führt, ist auch für deutsche National⸗ bökonomen, Versicherungsfachmänner und Politiker von Interesse, wenn auch natürlich viele für Holland angeführte Beweisgründe für andere Staagten nicht zutreffen.
und jedenfalls kein Interesse nicht irgendwelche finanziellen
Handel und Gewerbe.
— RNach dem Bericht der Großen Berliner Straßen bahn brachte das Jahr 1918 eine ununterbrochene Sese ns des Verkehrs unter dauerndem Ansteigen aller Auggaben. Mit Zu⸗ stimmung des Verbandes Groß Berlin und der. Aufsichtsbehörden ge⸗ langte der 12 ½ Pfennigtarif vom I. Mai 1918 ab zur Einführung. Durch Neuorenung vom 28. Mai 1918 wurde das Grundrecht der Gesellschaft, Recht zur Straßenbenutzung, einheitlich auf die Zeit bis zum 31. Dezember 1949 ausgedehnt. Dagegen mußte das Erwerbs⸗ recht des Verbandes, das bisher für die Jahre 1920, 1930 und von da nach Ablauf von weiteren je fünf Jahren zugestanden war, auch füͤr 1925 eingeräumt werden; der Erwerbspreis soll künftig das 20 fache 699 22 fache) der Durchschnittsdividende der letzten qi den Jahre bekräge . Zugestanden wurde ein Kaufpreis von mindestens 150 vH des Aktienkapitals; ebenso kommen die zahlreichen mehr oder minder weitgehenden Erwerbsrechte der einzelnen Gemeinden in Fort⸗ fall. Bezüglich des Entgelts für die qE“ zhe Roheinnahme bestehen;“ binsichtlich der Abgabr von den Einnahmen aus Güter⸗ verkehr wurde ein Satz von 8 vH vereinbart. Vom Reingewinn
gungen die Mitglieder des Aufsichtsrats, an die Direktoren und Beamten sowie für die Ausschüttung von 6 vH verwendet werden. Von dem perbjeibenden Ueberschuß erhält der Verband bis zur Höhe von weiteren eins vH des Aktienkapitals ein Drittel, bis zur Höhe der dann segenden eineinbalb vH die Hälfte und von dem etwa noch verbleibenden Rest zwei Drittel. Für Neubau⸗ und Be⸗ triebsperpflichtungen der Gesellschaft wurden einheitliche Grundsatze festgestellt; die seit vielen Jahren erstrebte Anßenreklame an den Betriebsmitteln zugestanden. Endlich schreibt ver Vertrag, der mit der Großen Straßenbahn und ihren vier Neben⸗ gesellichaften abgeschlossen wurde, die Verschmelzung aller fünf Gesellschaften vor ünter der inzwischen eingetretenen Voraussetzung, daß der Verhand auf die Führung einer getrennten Rechnung der Gesellschaften verzichtet und den Verschmelzungs⸗ bedingungen sowie der infolge der Verschmelzung erforderlichen anderweiten Belegung des Tilgungssonds zustimmt. Es werden dem⸗ zufolge den Generalversammlungen der fünf Gesellschaften Verträge zur Genehmigung porgelegt, inhalts deren das Gesamtvermögen der vier Nebengesellschaften an die Große Berliner Straßenbahn gegen Gewährung von Artien der letzijeren an die Altionäre der Nebengesellschaften übereignet wird. Da die Strafenbahn alle Aktien der Nebengesellschaften bis auf 85 800 ℳ Aktien der Berlin⸗Charkottenburger Straßenbahn besitzt, so wird eine Hingabe vong Aktjen in dieser Höhe erforderlich. Im Hinblick auf die Einführung des Achtstundenarbeitstages im Dezember 1918 und die nach vorangegangenem Ausstande im Januar 1919 durch Schiedsspruch des Einigungsamts beim Gewerbegericht auferlegte Lohnerhöhung für die Betriebsangestellten hat der Verband Groß Berlin bei der völlig veränderten Sachlage der vorübergehenden Erhöhung des Tarlss pon 12 ½ auf 17 ½ ₰ zugestimmt. Infolge der Einschränkung des Stadt⸗, Ring⸗ und Vorortbetriebs der Eisenbahn konnte der Personenverkehr kaum noch bewältigt werden. Es sind 896 560 000 Personen im Betriebsjahre befördert worden. Der Güterbeförderung konnten die Betriebsmittel besonders während der verkehrslosen Nachtzeit erheblich weiter als im Vorjahre dienstbar gemacht werden; die Postpäckerei wurde durch Eivhau von Gleisanschlüssen auf die Postämter Stettiner Bahnhof, Dessauer Straße, Heiligegeiststraße, Charlottenburg, Wilmersdorf, Schöneberg, Steglitz und Neukölln ausgedehnt. Ge⸗ samtleistung im Götervertehr 1 028 721 Wagenkilometer. Der Wagen⸗ park umfaßte am Jahzesschluß 3376 Betriebswagen, das Bahnnetz 838 962 m Gleis. Die Betriebseinnabmen betrugen 100,05 Mill. Mark, die Betriebsausgaben 61,93 Mill. Mark. Der Reingewinn beläuft sich auf 9,52 Mill. Mark, die Gewinnbeteiligung des Ver⸗ bandes Groß Berlin auf 1 285 843 ℳ. Die Aktionäre erhalten 71 vH. — Die Ruhegebaltskasse, wies 7550 Mitglieder gegen 7952 des Vorjahres auf; das Kassenvermögen betrug Ende 1918 14 824 960 ℳ gegen 14 026 843 ℳ in 1917. An Ruhegehältern und Witwen⸗ geldern wurden 939 251 ℳ gezahlt; 1058 Ruhegeldempfänger und 482 Witwen waren am Jahresschluß vorhanden. Der Betriebs⸗ krankenkasse gehörien Ende 1918 13 311 Mitglieder an; für Kranken⸗ gelder wurder 893 499 ℳ aufgewendet, für ärztliche Versorgung, Heilmittel und Heilanstalten 369 747 ℳ. Der Reservefonds schloß mit einem mündelsicher angelegten Bestand von 244 352 ℳ ab.
— In der letzten Versammlung der Zechenbesitzer wurde laut Meldung des „W. T. B.“ aus Essen folgendes be⸗ schlossen: Bei dem sehr schlechten Geldergebnis, welches selbst gut⸗ gestellte Zechen seit einigen Monaten aufweisen, und angesichts der fortgesetzten Steigerung der Selbstkosten mußte eine weitere und wiederum beträchtliche Erhöhuna der Brennstoff⸗ preise vorgenommen werden. Die Steigerung der Selbstkosten ist in der Hauptsache auf die gewaltige Lohnerhöhung, ferner auf die ge⸗ kürzte Arbeitszeit und auf die verringerte A,beitsleistung zurück⸗ zuführen. Die Preiserhöhungen betragen im all⸗ emeinen: für Kohle 20 ℳ, für Koks 30 ℳ und für Britetts 20,50 ℳ für die Tonne; sie verstehen sich einschließlich Kohlen⸗ und Umsatzsteuer und gelten für den Monat April. Ab⸗ weichend von dieser Preiserhöhung wurden die Preise für Nüsse um 22 ℳ und für Brechkohlern 1—-3 um 36 ℳ wegen der be⸗ sonderen Steigerung der Herstellungskosten erhöht, während die Preise für die geringen Brennstoffforten (Schlammkohle, Mittelprodukte, minderwertige Feinkohle und Koksgrus) um 5 ℳ für die Tonne erhöht wurden. Die Preiserhöhung für Briketts ist um 50 ₰ höher als für Kohle zum Ausgleich des Pechpreises.
— Die Goldausbeute in Transvaal betrug laut Meldung des „W. T. B.“ im Februar 1919: 636 728 Unzen im Werte von 2 704 647 Pfund Sterling, von denen 15 540 Unzen im Werte von 66 009 Pfund Sterling auf die Distrikte außerhalb des Witwatersrand entfielen, gegen 2871 718 Pfund Sterling im Januar 1919 und 2 802 477 Pfund Sterling im Februar 1918. Ende des Monats waren in Goldminen 172 359, in Kohlenbergwerken 11 868 und in Diamantminmen 4267 Arbeiter beschäftigt.
„Wien, 21. Mäarz. (W. T. B.) Die Bilanz der Nieder⸗ österreichischen Escomptegesellschaft weist Gesamt⸗ einnahmen in Höhe von 30 692 880 Kronen gegen 30 031 472 Kronen im Vorjahre und einen Reingewinn inkl. Vortrag von 13 474 110 Kronen gegen 10 503 776 Kronen im Vorjahr auf. Es wird vor⸗ geschlagen, 10 vH gegen 12 vH im Vorjahr für die Aktie zu ver⸗ teilen und dem außerordentlichen Reseryefonds 1 500 000 Kronen gegen 2 Millionen Kronen im Vorjahr zu überweisen. Der Vortrag auf neue Rechnung beträgt 616 469 Kronen gegen 684 547 Kronen im Vorjahr.
Berichte von ausvärtigen Wertpapiermärkten.
Wien, 21. März. (W. T. B.) Die Meldungen über die Vor⸗ gänge in Ungarn, die schwache Haltung der Budapester Börse sowie die anhaltende ungünstige Ernährungsfrage übten heute auf die Stimmung an der Börse einen starken Druck aus und führten zu empfindlichen Kursverlüsten bei außerordentlich kleinem Geschäft. Erst gegen Schluß machte sich infolge besserer Budapester Kurse eine Er holung geltend. Orienthahnaktien erholten sich nach einem anfäng⸗ lichen Kursverlust am 40 Kronen unvermittelt um 100 Kronen im Kurse und Navigazinone⸗Schiffahrtsaktien sprangen um 600 auf 5450 Kronen. Die Rentenkurse gaben um ½ bis 1 vH nach. Wien, 21. März. (W. T. B.) (Börsenschlußkurse.) Türkis Lose 420,25, Orienthahn 1760,00, Staatsbahn 5— Föübeische 162,00, Oesterreichischer Kredit 633,00, Ungarischer Kredit 825,00 Anglobank 422,00, Unionbank 560,00, Bankverein 460,00, Länder⸗ bank 455,50, Tabakattien 1166,00, Alpine Montan 824,00, Prager Eisen 2525,00, Rima Muranper —,—, Srodawerke 739,00, Salgo Kohlen 930,00, Brüxer Kohlen —,—, Galizia 1442,00, Waffen 1010,00, Lloyd⸗Aktien 3020,00, Poldihütte 1017,00, Daimler 660,50. Oesterreichische Goldrente 126,00, Oesterreichische Kronenrente 87,10, ebruarrente 87,50, Mairente 87,25, Ungarische Goldrente 148,00 Ungarische Kronenrente —,—. Wien, 21. März. (W. T. B.) Amtliche Devisenzentrale. Berlin 202,70 G., 208,20 B., Amsterdam 807,00 G. 808,00 B., Zürich 403,50 G., 104,50 B., Keopenhagen 511.50 G., 512,50 B., Srockholm 503,75 G., 754.,75 B., Christimia 537,50 G. 538,70 B., Marknoten 202,55 G. 203,05 B.
London, 20. März. (W. T. B.) 2 ½ % Englische Konsols 57 ⅛, 5 % Argentinier von 1886 —, 4 579en eesece. ben 64 4 % Japaner von 1889 —, 3 % Portugiesen 55 ½, 5 % Russen von 1906 —,—, 4 ½ % Russen von 1909 50 ½, Baltimore and Ohio — —, Canabian Pacisfie —,—, Erie —,—, National Railways of Mexico 11 ¼, Pennsylvania —.—, Southern Paeifie —,—, Union Pacific —,—. United States Steel Corporation 100 , Anaconda Copper —,—, Rio Tinto 57 2ex., Chartered 21 , De
Notlerungen der
soll zunächft ehl agusreichender Betrag für die gesetzliche Zu⸗ weisung am denñ Reservefonds, die Fhatlingvmne gen Entschaͤdi⸗
Beers 198 Goldfields 1 2 1 G⁄6, Nandmines 231 1 K % Kriegsanlei 4,S. 2 .16, 7 11 —+ 732⸗ 1 o Krie⸗ anleibe 941⁄, 4 % Kriegsanleihe 101, 3 ½ % Kri ihe 875 — Privat⸗ diskont 32,16, Silber 47 ½4. 8 “
Fs 8 85
Arh. 18 5 ℳ Franz. Anleihe leihe 71,99, 3 % Franz. Rente 62,50, 4 %
95 % Russen von 1906 54,00, 3 % 71,75, Suez⸗Kanal 5210,
P 8, 88,95, 4 0⁄% Franz. Span. aͤußere Anleibe 105,30. Russen von 1896 33 75 4 % Türhen unif. Rio Tinto 1700. . Amsterdam. 21. März. (W. à. B.) Oel⸗ und Tabakwerte fest, lbrige Werte schwach. Wechsel auf Aserlin 23,80, Wechsel auf Wien 11,65, Wechsel auf Schweiz 59,0, Wechsel auf Kopenhagen 63,40, Wechsel auf Stockbolm 67,00, Wechsel auf New York 247,75 Wechsel auf London 11,73, Wechsel auf Paris 43,05. — 5 % Niederländische Staatsanleihe von 1918 94 ½, Obl. 3 % Nieder⸗ länd. W. S. 63 ⅞, Königl. Niederländ. Petroleum 653 ½, Holland⸗ Amerika⸗Linie 413, Topeka u. Santa Fb 94 ½, Rock Island —, Southern Pacific 98, Southern Railway 28 ½¼, Union Paciseic 137 ⅛, 1 131 ½⅞, United States Steel Corp. 91 ¾. Frardösisch⸗Englische Anleihe —, Hamburg⸗
Amerika⸗Linie —. 1e Amsterdam, 20. März. (W. T. B.) Tendenz: Eröffnung fest, Schluß flau, Tabakaktien fest. Wechsel auf Berlin 24,70, Wechsel auf Wien 11,85, Wechsel auf, Schweiz 50,00, Wechsel auf Kopenhagen 63,40, Wechsel auf Stockholm 67,65, Wechsel auf New York 247,50, Wechsel auf London 11,71, Wechsel auf Paris 43,02 ½. 5 % Niederländische Staatsanleihe v. 1918 946, Obl. 3 % Niederl. W. S. 63 ½, Königl. Miederländ. Petroleum 639 ½. Holland⸗Amertka⸗Linie 413, Niederl.⸗Indische Handelsbank 223,50, Atchison, Topecka Santa Fé 95, Rocd Island —, Southern Pacific —, Southern Railway 28 ½, Union Pacific 136,78, Anaconda 131,78, United States Steel Corp. 93 ½⅛, Französisch⸗Englische An⸗ leibe —,—, Hamburg⸗Amerika⸗Linie — — 8 Kopenhagen, 20. März. (W. T. B.) Ftv r auf Hamburg 40 25, do. auf Amsterdam 157,90, do. auf schweiz. Plätze 79,00, do. auf London 18,40, do. auf Paris 68,50, do. auf Antwerpen
67,00.
Stockbolm, 20. März. 52 T. B.) Sichtwechsel auf Berlin 37,50, do. auf Amsterdam 147,50, do. auf schweizer. Plätz⸗ 8 4 do. auf London 17,25, do. auf Paris 64,00, do. auf Brüssel
50.
New York, 20. März (W. T. B.) (Schluß.) Nach fester. auf spekulative Käufe zurückzuführender Eröffnung stellte sich an der Fondsbörse eine Abschwächung ein, die ihren Ursprung in Liqui⸗ dationen und Abgaben hatte, die sich auf fast alle Umsatzgebiete gleichmäßig verteilte. Veranlassung hierzu gab die ungünstige Ver⸗ fassung des Geldmarktes, wo die Sätze heute weiter anzuziehen ver⸗ mochten. Gegen Schluß überwog eine unregelmäßige Kursbewegung. Das Geschäft war beute weniger lebhaft als an den Vortagen, nur 870 000 Stück Aktien wechselten den Besitzer. Geld: Sehr fest. — Geld auf 24 Stunden Durchschnittssatz 6, Geld auf 24 Stunden letztes Darlehn 6, Wechsel auf London (60 Tage) —,—, Cabie Transfers —,—, Wechsel auf Paris auf Sicht 5,69,00, Silber in Barren 101 ½, 3 % Northern Pacific Bonds —, 4 % Verein. Staaten Bonds 1925 —, Atchison, Topeka u. Santa Fé 92, Baltimore und Ohio 48, Canadian Pacific 165 ½, Chesapeake u. Ohio 58, Chicago, Milwaukee u. St. Paul 37 ½, Denvwer u. Rio Grande 4 ½ Illinois Central 98, Louisville
u. Nashville 114 ½, New Yort Central 75, Norfolk u. Western 104 ½, eennsylvanta 435, Reading 83 ¼, Sounthern Pacific 101 ⅛, Union Pacific 1288, Anaconde Copper Mining 60 ½, United States Steel Corporation 95 ½, do.
pref. 114 ¾.
4
Berichte von auswärtigen Warenmärkten. *
London, 20. März. (W. T. B.) Kupfer per Kasse 77.
New York, 20. März. (W. T. B.) (Schluß.) Baumwolle loko middling 28,45, do. für März —,—, do. für —,—, do. für Mai 24,47. New Orleans loko middling 27,50, Petroleum refined (in Cases) 20,25, do. Stand. white in New York 17,209, do. in tanks 9,25, do. Credit Balances at Oil City 4,00, alz prime Western 28,75, do. Rohe & Brothers —,—, cccer Zentrifugal 7,28, Weizen Winter 237 ½, ehl Spring⸗Wheat clears 9,25 — 9,75, Getreidefracht nach Liverpool nom., Kaffez Rio Nr. 7 loko 16 ¼, do. für Mai 15,07, do. für Juli 14,49.
Rio de Janeiro, 18. März. (W. T. B.) Kaffee. Zusuhren: in Rio 7000 Sack, in Santos 24 000 Sack.
Aeronautisches Observatorinm. 8 Lindenberg, Kreis Beeskow. 18. März 1919. — Ballonaufstieg von 11¾8 Vorm. bis 12 ¾ Nachm.
Geschwind. WRichtung Sekund.⸗
Meter
— r 2 V 9 1* Seehöhe Luftdruck Temperatur Co
Relativpe Feuchtig⸗ “ keit 1n eben m1 “ 122
500
mm
69 NON 85 NOzN 1000 95 1500 “ 2000 59 8 75 2160 1 70 2350 . 2
Stark bewölkt, Schneeflocken untere
— —
Nr. 195. 19. März 1919. — Drachenabstieg von 12 ½ a. bis —
Relative Wind Temperatur Co Feuchtig⸗ Geichwind 111“ eschwind.
keit Richtung Sctund.⸗
v9 Meter
Seehöhe Luftdruc V
oben
mm unten
5—8 11
96
Barometer und Temperaturen nicht auswertbar, Bedeckt ni —2 X ¹0.
Nr. 196. 20. März 1919. — Drachenabstieg von 6 a. bis — ——— Wind Geschwind, Sekund.⸗
Seehöbe Luftdruch Temperatur Co Feuchtig⸗ 8* keit Richtung
unten %
Se oben
100 95 85 70
Inv
2999
6 —
668 — 1
626
593 — 8 Bewölkt 91 str-eu, ni * o.
4-—86ö
O O OSO
OSO n: 380 — 500 m vom b — 8,3 °. Inversion: 1690 — 1790 m von — 15,62 vat
7
Niederländ.⸗Indische Handelsbank 237, Atchison,
5„„ 5 8 8f 8 8. FVerfäufe, Verpachtungen, 8&. Weclosung ꝛc. von
8. Keommanditgesellschaften
21. Unter! uchungecchen. V
Verdingungen Keren.⸗
7
sachen.
[84179] Steckövief.
Gegen den unten beschriebenen Unteroffz. Becker der 2. M.⸗G.⸗Kompagnte Res⸗ Ins.⸗Negts. Nr. 210, welcher flüchtig ist und sich verborgen hält, ist die Unter⸗ suchungshaft wegen unerlaubter Ent⸗ ser ung und militärischer Unterschlagung verhängt. Es wird ersucht, ihn zu ver⸗ haften und an die nächste Milttärbehörde zum Weitertrankport hierher abzuliefern.
Beschreibung: Alter: cr. 22 Jahre, Größe: 1,70 m, Statur: kräftig, Haare: hblond, Augen: blau, Nase: gew., Mund: ew., Gusichtsfarbe: gesund, Sprache: dentich, Kleldung: Milstäranzug, Schirm⸗
Im Felde, den 16. ee. 1919.
Suscht der 45. Reservediv sin. Abtlg. III, Taol. 43 / 19.
[34195] CSteckbriefser’edigung.
Her gegen den Musketier Karl Bialek von der 3. Komp. des 2. Ers.⸗Batls. dec Infant.⸗Reats. 63, wegen Fahnen flacht, unter dem 21. September 1915 vom Ge⸗ richt der stellb. 23. Jnfant.⸗Brigade Glei⸗ witz erlassene Steckornef ist erledigt. Der Steckorief ist eriassen in Nr. 229 v. 28. 9. 1915, erste Beilage jum Reichs⸗ anzeiger und Staatsanzeiger.
Soppeln, den 17. März 19198. Gericht Ers.⸗Batl. Inf.⸗Regt. Keiser Kar! v. Oesterreich u. König v. Ungarn (4. O. S.)
Nr. 63. Brtesbuchnr. 6383.
[84190] Fahnenflua chtser klär ung.
Der Kanonter d. Walter Matz⸗ rowski, leicete Mun.⸗Koloane I11. F. A.⸗M. 18, g⸗borea am 2. 10. 1890 in Lyck, evangelisch, verheiratet, Oberkellner, wird, geineß. § 64, 69, 72, 73, 74 M.-S*.⸗Z.⸗Bo. und § 330 M.⸗Et.P.⸗O. sür fahneaflaächtig erkärt. 1
Dififilogestadggvartier. 20. 9. 1917.
Grricht b rreß Ine. Division. ——
34191]). Fahnenstuchteerkävur g. Luf g.Sen des § 360 M. St.⸗F.⸗O. und der 88 64, 69, 72 M⸗St.⸗B.⸗B. werden für fahner flüchtig ffär: die am 18. 2. 1917 nach der Schweiz überge⸗ loufenen Angehörigen der 3. Komp. Leib⸗ Gres.⸗Regte. 8: 1) Gefreiter Fritz Spiegrl, geb. 4. 10. 1894 in Schönebeck, Kr. Calbe, evangelisch, ledig, Acbeiter, 27 Geenadier Nikolaus Bialsk, geb. 6. 12. 1896 in Bohlau, Kr. Neustadt, Oberschl., ketholisch, ledig, Schuhmackee. Div.⸗Stabs Quarrt⸗ r, 2. 4. 1917. Gericht 5 Inf.⸗Pivefton.
[841921 Fahnenfluchtserklärung. In der Untersuchungesache gegen den Telegravbhisten (Tischker) Alfred Jacsb, Divp.⸗Fernsprecher⸗Abtlg. 17, geb. am 10. 7. 96 iu Basel (Schweiz), wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der 8§ 69 ff. des E“ sowie der §§ 356, 360 der Milttärstrafgerichts⸗ orduung der Beschuldigte hierdurch für fabnenflüchtig erklärt. 1b Schwerin i. M., den 16. III. 19. Gericht der 17. Dipiston, Schwerin. 3 Der Gerichtsherr: n. Busse, Generalmajor. (Unterschrift), Kriegsgerichtsrat,
[84193] Bersfügung. Die Fahnfnflacireek gnnn gegen den Ersatzreservisten Otto Brund Lindurr, i. K. des Hauptmeldeamts Kempten, aus⸗ eschriehen im Reichsan eiger Nr. 133 vom 9 6. 1915 Ziff. 17650, wiro zurück⸗ Legegoburg, 11. 3. 1919 Gericht der 2. Division,
1841984] 8 Die am 14. 11I. 1901 erlassene Auchtzerklärung gegen den Reiter Johann Bauv, geb. am 23. 12. 1879 zu Stampf⸗ acker, Gemeinde Neukizchen, B.⸗A. Passau, wird wiederrufen. (Reichsanzeiger 2. Beil. Nr. 67 vom 19. III. 1901 Nr. 103 115.) München, den 14. III. 1919. Gericht der I. Division
(Abilg. Landw.⸗Insp.).
[94198] - Die ntn III. 1 ffluchtserklärung gegen den Kar 189 1 am 14. 2. 89 in Lahr, wird ufgehoben.
8 Bervodach, den 19. März 1919 Gericht der 29. Divssion⸗
54300] Beschluß. Auf die chwerde der Ehefrau Jo⸗ hanna Grevilliot aus ühnsgeaseat i. C. und ihres Verteioigers, des Rechtsanwalts Fuchs aus Hagenau, vom 13. Mat und 1 ½. Junt 1918 gegen die Anordnung der
8 & 8α 2 eeee Offentlicher Anzeiger. 1“—“
geb. am 28. 6. 83 zu Baumgaard Kr⸗] Hadersleben, ist aufgehoben.
Mien u. Mtiengesellschaften⸗
freienden Kommandlerenden Generals des
1b 48 †— ch XV. Armeekoepe bat das Reichemilitär⸗ n 1) Untersu hungs⸗ II. Genat, in der Sitzung vom . 5 „19. Mär 2 mme “ haben ac. nach Anhörung der Miltzär⸗ aawallschaft beschlossen: Die Beschwerden; werden füär gegen andsles erklärt.
Besch dem Militärbefehlshaber, der hatte, wieder aufgehoben. zu beschließen, wie
184201] Johann Naff ars Mittlach, Näherin Katharina Neff aus Mittlach
vom 6. August 1818 enen die Anordnung der Aoasweifung dur
der Sizung vom 5.
W⸗
“ Außerdenz
1919, an der teilgenommen
Greünde: Die Ausweisung, gegen die sich die werden richten, ist inzwischen von sie erlassen
Danach war ge — (Uaterschriften.) Beschlu
ß. Auf die Beschwerden 1) des
Melkers 2) der
das stellvertretende Genecalkommgndo XV. Armeekorps hat das Reichsmilitärgericht, 11. Senat, in März 1919, an der teilgenommen baben ꝛc., nach Anhbren der Militäranwaltschaft beschlossen: Die Beschwerden bTööö
ründe: Die oben bezeichneten Beschwerden sind infolge Aufhebung der Zwangsmaßnahme gegenstandslos geworden. Es war daher ju beschließen, wie geschehen. (Unterschriften.)
[8430 2] Beschluß.
Auf die Beschwerde des Landwirts Jo⸗ hann Fuchs aus Golmar vom 15. August 1918 gegen die Anordnung der Ausweisung durch den stellvertretenden Kommandieren⸗ ven General des XV. Armeekorvs hat das Relchsmilitärgericht, II. Senat, in der Sstzung vom 5. März 1919, an der tell⸗ ger vmmen baben, , nach Anhörung der Miltzäran waltschaft beschlossen: Die Be⸗ schwerde ist gegen landslot.
Gründe: 3
Die mit der Beschwerde angefochtene Zwangsmaßnahme ist von dem Militär⸗ defeblshaber, der sie angeordnet hatte, auf⸗ gehoben worden. Die Beschwerde ist fo⸗ mit gegenstandslos geworden. Es war daher zu beschli ßen, wie aeschehen. (Unterscheiften.)
84 303] Beschluß.
Auf die Beschwerde der Näherin Adele Chrmaun aus Mälhausen, zuletzt im Acbeitshaus Hegenau, vomn 7. Oktober 1918 gegen den am 28. Oktober 1918 aufrecht erbaltenen Aus peisungsbefehl des stellvertretenden Kommandierenden Ge. nerals des XV. Armerkorps vom 29. Juli 1918 hat das Reichemilitärgericht II. Seuat, in der Sitzusg vom 5. März 1919, an dei teilgenommen haben pp., nach Anhörvng der Militäranwaltschaft beschlossen: Die Beschwade ist geaenstandslos, da der oben bezeichnete Ausweisungsbefeht inzwischen aufgehoben werden ist. (Unterschriften.)
(84301] Fahnenfluchtserklürung. In der Untersuchungssache gegen den Landsturmmann Heinrich Dkoniewsk, 3. Komp. 6. L.⸗J.⸗E.⸗B. (XX., 13), wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der 88 69 ff. M.⸗St., J.⸗B. sowie der §§ 356, 360 M.⸗St.⸗G.⸗O. der Beschuldige für fahnenflüchtig erklärt. 2
Allenstein, den 15. März 1919.
Gericht der 37 Division.
[81305]1 Fahneufluchtsenklärung. Auf Grund der 85§ 64, 69, 71, 72, 9 ˙, 10 M.⸗St⸗G.⸗B. und 360 M.⸗St.⸗G.⸗O. werden für fahnen flüchtig erklärt die An⸗ gebörigen der 2. Komp. Leib⸗Gren.⸗ Regtz. 8: G enadier Javer von Trampeynski, geb. 28.9. 1895 in Warschau, kath., ledig, Student;
Reservist Johann Potocki, geb. 2. 10. 1887 m Krajekowo (Ke. Schrimm), kath., ledig, Sattler.
Frankfunt a. O., den 18. 3. 1919.
Gericht der 5. Inf.⸗Diotsion.
4306]1 Fahnenfluchtderklärung. 8si Grund der §5 64, 69, 71, 91, 10 wird für fahnenflüchtig erklärt der Grena⸗
ier Otto Feuske, geb. 31. 1. 1896 in
9
Mas Fraekjurt a. O., den 18. 3. 1919.
Gericht der 5. Inf.⸗Division. [843073 Verfügung.
anzeiger Nr. 18 vom 22. 1. 18 Ziff. 58 682, wied zurückgenommen. Augösburg, 16. 3. 1919. Gerscht der 2. Division. [843
90 Fahnenfluchtserklärung und Be⸗ schlagnahmeverfügung des Gerichts der
Feepp. ev., lerig, Arbeiter, zuletzt in pap chhof.
Die Beschlagnahmeverfügung und Fabnen⸗ fluchtserkläͤrnng gegen den Milisärbäcker Joh. Bapt. Balhuber, geb. 6. 5. 84 iu Thann⸗Aschau, ausgeschrieben im Reichs⸗
nabend, den
22. Mürz
VVYNV—
inhcttszeile 50 Pf.
—,— — --—
7. Miederlassung ꝛc. 9. Bankausweise.
Fieusbura, den 13. März 1919. Gericht der 18. Diviston. [84309] Die vom Gericht der stellb. 26. Inf.⸗ Brigade am 27. 10. 1915 gegen den Musketier Hans Jörgen Laren zeu, geb. am 4. 10. 1886 zu Trasbull, Bez. Apen⸗ rade, erlassene Fabnenfluchtserklä:ung und Beschlaanahmederfügung wird jurüuͤck⸗ genommen. Gericht der 18. Divsston.
2 Aufgebote, Ver⸗ lust⸗ und Fundsachen, Zustellungenu. dergl.
[843101 Zwangspersteigerung. Im Wege der Zwarngsvollstreckung soß am 3. Irmi 1919, Vormittags 11 Uhr, Neue Friedrichstraße 13/14, III. (drittes) Stockwerk, Zimmer 113/115, versteigert werden das in Berlin, Frieden⸗ smaße 40, belegene, un Grundbuche von der Königstadt Band 49 Blatt Nr. 2856 (engetragener Eigentüͤmer am 23. September 1913, dem Tage der Ein⸗ tragung des Versteigerungsvermerkzs: der städtische Schlachthostassierer Lont⸗ Möllendorf zu Berlin) eingetragene Grundstück a. Vorderwohnhaus mit ab⸗ arionbertem Klosettgebäude und drei Höfen, von denen der zweite unterkellert ist, v. Dopvelquerwohngehäude, c. Doxpel⸗ querfahrikgedaͤude, d. offener Schappen im vrltten Hofequer, e Stallgebände im zweiten Hofe links, f. Werkstangekäude im dritten Hofe rechts, Gemarkung Berlln, Kartenblatt 41, Parzelle 812/88, 17 3. 50 qm groß, Grundsteuer mutterrolle Att. 5258, Nutzungswert 17 600 ℳ, Gebäudesteuerrolle Nr. 1159, Grundstücke⸗ wert 284 000 ℳ. Beriin, den 25. Februar 1919. Amisgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 85. 85. K. 87. 18
[84198] Zwangsversteigerung. 6 K. 137. 14. Im Wege der Iwaogsvollstreckurg soll am 11. Juli 1919, Vormittags 10 ½ Uhr, an der Gerichtsstelle Berlin, Brunnenplatz, Zimmer Nr. 30, 1 Treype, versteigert werden das im Grundbuche von Beriin (Wedding) Band 16Ct Blatt 2447 (Angetragener Eigentü mer am 1. Juli 1914, dem Tage der Eintragung des Ver⸗ steigerungsdermerkg: Lademeister Cat! Borchert in Charlottenburz) eing⸗trogerne Grundstöck, Gemarkung Berlin, Uirschter⸗ straße Nr. 23. Ecke Malplsguesirare 32, Kartenblalt22 Parz⸗Uler 1892,121, 1933/121 ꝛc., Vorder⸗ckwohnhras mit Jannenbof, inggesamt 11 a 2 qgm groß, Grundsteuer⸗ mutterrolle Art. 6491, Nutzungswert 22 700 ℳ, Gehäudesteuerrolle Nr. 6491. Berlin, den 7. März 1919. Amtsgericht Berlin⸗Wedding.
[83216] Kufgebst. 18 F 23/19. Der Weinhändler Martin Hermann Julius Lenk zu Mnsow, Kreis Schlawe i. Pomm, hat das Aufgebot der Police Nr. 5362 L'. Nr. 20 053 der Fronkfurler Lebens⸗Versicherungtgesellschaft, gegründet im Jahte 1844, beantragt. Der In⸗ haber der Urkunde wird gufgeiordert, spätestens in dem auf den 10 Siurobar 1919, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anderaumten Auf⸗ gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfallg die Kraftloserklärung der Ürkunde erfolgen wird. Frankfurt a. M., den 10. Mäz 1919. Amtsgericht. Abt. 85.
[84749) Bekauntmachung. Abhanden gekommen am 17. März 1919 in Hamburg nachstehend aufgeführte Wert⸗ tere:
5 % Deutsche Kriegsanleibe von 1914: B 142 750 bis 142 752, 179 421 bis 179 424 über ℳ 2000, C 11 981 bis 11 984 über ℳ 1000,
1915: C 5 989 793, 5 989 794, 5 462 924 bis 5 462 928 über ℳ 1000, 1916: B 2 941 956 über ℳ 2000,
O 10 131 208, 9 587 089 bis 9 587 093,
8 015 900 bis 8 015 907 über ℳ 1000,
deren sonstige sachdtenlicke Nachricht wird z2 †. Nr. 1261. 12. II. 5 ersucht.
[84779] anleihe über ℳ 3700:
Kurzweil, geb. 14. 6. 98 zu Wandsdek. in Hamburg, Humboldtstr. 58 II.
184748] 6
Nr. 920 526/35,
Nr. 5 373 225,
Nr. 10 125 526, 1/½100 14 223 303, Nr. 13 515 837,
Nr. 1 216 175/7.
19 7: 3744 018 über 11 734 437,
1918: A
stellv. 35. Inf. Brigahe vom 11. 5. 15
Ausweisung durch Befehl des stellver⸗
den Musketler Peter P.
14 257 348 über ℳ 1000, küͤber ℳ 500,
0-13 782 833, 13 782 834, 11 734 434 bis 12 782 981 über ℳ 1000, D 8 168 437 bis 8168 442 über ℳ 500, 4 12 927 817 bie 12 927 8286 über ℳ 100,
6 F. 1 88c 14 257 346, 1 B 4 336 646 über ℳℳ 2000, C 14 257 346, I. gebotstermine seine Rechte anzumelden und
ℳ 2000,
ℳ 5000, D 9 959 971
fämtlich mit dazu gehörigen Zins⸗ cheinen.
Um Anhalten der Wertpapiere und verdächtiger Brsitzer somte um
Hamburg, den 20. März 191 Die Polizeibehörde.
Gestohlen folgende 5 % Deuische Reichs⸗
2 à ℳ 500 D
4 à „ 200 E
à 100 G
8 200 E
d 200 FE
à 500 5 1
100 G 14 663 687,
500 D 9 960 376,
à . 100 G 14 663 643. Täter Kanoater Thiede Heinrich Wilhelm
—qöqynnen
Eigentümer Ehefrau Sophie Karzweil
Hamburg, den 19. März 1918. Die Polizeibehörde Hamburg. Abrneilung II (Kriminalvolizei). J.⸗Nr. 12 195/18. II. 3. Der Regierungsrat.
Abbanden g-kommen: ℳ 10 000 5 % Reichsanlelbe 11 10/1000
ℳ 500 5 % Reichsanltihe IV 1/500 ℳ 300 5 % Relchsanleibe VIII 1/200 ℳ 100 5 % Reichsanleihe VIII 1/100 ℳ 1500 5 % Reichsanlelhe II 3/500
Berltn, den 21. Mäaärz 19819. Börsenabteilung des Kontors der Reichzhauptbank für Wertpapiere.
(83218]
Aufgebot und Zahlungsverbot. Fräulein Fanny und Beta Geerkens in Bremen, Werderufer 63, vertreten durch Rechtsanwälte Dechd. EC. B. und E. jun. Nolten us und Carstens in Bremen, haben das Aufgebot der angeblich gestohlenen Landesschuldperschreibungen der Olden⸗ burgischen kons. 4 % Staatzanleihe für das Herzogtum Oldenbarg vom Jahre 1912, als:
a. Lit. Je Nr. 319 über 5000 ℳ, 11““ 8 . JI1 beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 6. Dezember 1919. Mittags 12 Uhr, vor dem Amtsagericht, Zimmer 16, anberaumten Aufgebotgtermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden voxzulegen, widrigenfalls die Kreftlos⸗ erklärung der Urkunden erfolgen wird. Es ergehbt das Verbot, an den Inhaber der Paviere eine Leistung zu bewirken, ins⸗ besondere neue Zinzrenten⸗ oder Gewinn⸗ antellscheine oder einen Erncuerungsscheln auszugeben. — F. 11/19.
1919, Märcz 8.
Amtsgericht Olbenburg. Abt. 1.
[83219] Aufgebot. Friedrich Groß, Jahaber eines Bau. geschäfts hier, Sofienftr. 5, vertreten darch die Rechtsanwälte Jakober u. Dr. Rustige hier, hat das Aufgebot der auf den In⸗ haber lautenden Prandbriefe der Württ m⸗ bergischen Hvvotvekenbark in Stut’gart: Serie PI Nr. 6878 bis 6681 über j⸗ 200 ℳ, je ausgenellt am 1 April 1913, verzingiich tu 4 % auf 1. April und 1. Ok⸗ tober, beantragt. Der Inhaber der ür⸗ kunden wird aufgefordert, spätesteas in dem auf Samstag, den 20. Hezember 1919, Vormlitags 10 ½ Uhe, vor dem unterzeichneten Gericht, Aichiv⸗ straße 15, I. Siock, Zimm’r 28, anbe⸗ raumten Aufgebolstermine seine Rechte au⸗ zumelden und die Ükunden vorzulegen, widrigenfalls die Ktaftlozerklärung der Urkunden erfolgen wird. Den 11. Ma⸗z 1919.
Amtsgert dt Stuttgart Stadt.
Amtsgerichtssekretär Höppel.
183220] Aufgebot.
Die Mitteldeutsch⸗ Credithank Justitrat Dr. M. Ph. Hertz daselb
auf
Aktienkbrauerer Wulle in
1000 ℳ beantragt.
1919.
Stock, Zimmer 28, anberaumten Au
10. Verschiedene Bekanntmachungen⸗
1 in Frauk- furt a. M, verteeten durch eSe. Rahmhofstraße 2, hat das Aufaebot der
a Jnhaber lautenden Aktien der Stuttgat
EEEEEEE— — —
von stsanw
8. Unfall⸗ und Iuvaliditäts⸗ ꝛc.
ersftlcerarang der Urkunden erfolgen
wir Den 11. März 1919.
Amtsgericht EStuttgart Stabt.
Amtsgerichtssekretär Höppel.
[83221 x-
Der EP ster Johann Fr. Jalabert in Diedenhofen, vertreten dur Rechtsanwalt Schrader in Diedenhofen, hat das Aufgehbot der ihm angeblich am 21. Juni 1914 gestohlenen 3 ½% Obli⸗ gationen der Stadt Trier 120% Buch⸗ stabe E Nr. 3970 bis 3972, lautend über je 200 ℳ, Buchstabe D Nr. 2946 bis 2947, lautend über je 500 ℳ mit Zins⸗ scheinen, fällia am 2. Januar und 1. Jult eines jeden Jahres, beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 9. Oktober 1919, Vor⸗ mittgas 9 Ugr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 6, anberaumten Auf⸗ gebotstermin seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die “ der Urkanden erfolg⸗ wird. Trier, den 28. Februar 1919.
Das Amtsgericht. 5. Knopp. 5
[7850323 Zahlungssperee. 7 F 3/19. Der Braunschweigischen Bank u. Kredit⸗ anstalt A. G. Goslar ist ein 4 % Pfand⸗ brief über 2000,— ℳ der Deutschen Erundecredit⸗Bank in Gotha, Abt. XII, Serie VIIe Nr. 744 mit Coupons feit 1. 10. 1919 u. fgd. abhanden gekommen. An den Aussteller ergeht has Verdot, an den Inhaber des Papierg eine Leistung zu bewiren, insbesondere neue Zint⸗ oder Erneuerungsscheine auszugehenn. Das Aufgebotsverfahren ist eingeleitet, Gotha, 20. Februar 1919. Das Amtsgericht. 7.
[84205] 8 Die Zahlungssperre vom 19. Sepiember 1917 über die Schaldverschreibung der 3prozentigen Anleibe des Deutschen Reichs von 1894 Lit. D. Nr. 206 387 Uber 500 ℳ wird auf Antrag aufgehoben⸗ 84. F. 442. 17.
Verlin, den 29. Januar 1919. 8 Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Aht. 84.
[84314 „Die Zahlungssperre vom 16. März 1917 üder 1000 ℳ 5 % Reichsanleihe von 1915 Lit. Nr. 3 655 575 wird auf Antrag aufgehoben.
DBerlin, den 18. Februar 1919. 8 Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abt. 84.
[84318] Die Zahlungssperre vom 3. 11. 1917 über die auslosbare 5 prozentige Schatz⸗ anweisung des Deutschen Reichs von 1914 Serie X Lit. D Nr. 28 204 über 10 000 ℳ wird aufgehoben. 154. F. 540/17. Werltn, den 8. März 1919. Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abt. 154,
[84315] „Die Zahlungssperre vom 26. 3. 1918 über die Schuldverschreibung der b pes⸗ zertigen Anleihe des Deusschen Reichs von 1916 Lit. . Nr. 6 492 007 übes 200 ℳ wird auf Antrag aufgehohen, Berlin, den 15. März 19198. Amtsgericht Berlin⸗Mitze. Abt. 154 154. F. 83/18.
8 8
[84316]
Die Zahlungssperre vom 7. 2. 19 sther die 5 % deutschen Reichsschuldpetschrei⸗ bungen von 1915 Lit. F Nr. 181 258 über 10 000 ℳ und von 1916 Lit. 4 Nr. 1 118 723 über 5000 ℳ wird auf Autrag aufpehoben. 154. F. 129/19 Verlin, den 15. März 1919. Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abt. 154.
[84317] Die Zablungssperre vom 12. 2. 1919 über die Schuldverschreibungen der 5 pro⸗ zentigen Anleihe des Deu schen Reichs von 1915 Lit. K Nru. 78 583 bis 78 59 über je 20 000. ℳ wird auf Antrag auf⸗ geboben. 154. F. 153/19. Berlin, den 15. März 191. G Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abt. 154.
[84319] Die Zibhlungssperre vom 17. 9. 1918 über die Schuldverschreibung der 5 % igea Anleihe des Deutschen Reichb von 1916 Lit. B Nr. 2 199 390 über 200 ℳ wird auf Antrag aufgehob’n. 154. F. 702/18. erlin, den 8. März 19198 1 Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abt. 154.
[84781
2 1 Nr. 1439, 1440, 1441 und 1456 über j Auf Grund des § 367 Handelsgesetbuchs t. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf Samstag, den 20. Dezember Vormittags 10 ½ Uhr, vor
terzeichnet richt, Archivstraße 15, eneteesgnenen eeencata nechtofe alh. à * 190 e ds esen
wird bekannt gemacht, daß zu Lodz in der Zeit vom 11. bis 15. November 1918 folgende Kriegsanleiben met Zinschupons adhanden gekommen sind:
2 Trilscheine der 4. eecs ehelc⸗
3 Teilscheine der 4. Kriegsanleihe
die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls di
eIà ℳ 200,— Nr. 4 906 785/7,