8
ig wird dem Reichsbankoirek⸗)
torium in Berlin verboten, an einen an⸗ deren Inhaber als den oben genannten Antragsteller eine Leistung zu bewirken, insbesondere das endaülttae Stück aus. zugeben. 84. F 228/19. (3)
Berlin, den 21. Ma z 1919. Amtsgericht Berlin⸗Mitie. Abteilung 84.
In Unterabteilung 4 der heutigen Nummer d. Bl. (Verlosung usw. von Wert⸗ papieren) werden am Schlusse der Bebannt⸗ machung des Rates zu Dresden, Fi⸗ nanzamt, unter Nr. 263 im gerichtichen Aufgebotsverfahren stehende oder mit ge⸗ richtlicher Zahlungssperre belegte Wert⸗ papiere angezeigt.
79181 Zahlunosipeme. 154 F. 238/10
Auf Aannag der Reichshankhauptstell in Stuttgart wird der Reschsschuldenve waltung in Berlin betreffs der angeblich abhanden gekommenen 5 peozentigen deut⸗ schen Reichsschuldve sch e bungen:
1) 2 t. OC Nrn. 421 687 v. F. 1914, 9 702 177 v. J. 1915, 4 880 085 — 086 p J. 1915, 7 543 509 v. J. 1916 über je 1000 ℳ,
2) L D Nrn. 1 759 394 v F. 1915, 7 207 338 v. J. 1917, 9 693 749 v. 8 1918 9 697 115 v J 19/˙8 über je 500 ℳ,
3) Ltr. E Nrn. 1 531 497 v. J 1915 7 912 024 v. J. 1917, 7 976 272 p. J 1917, 8 500 318 v. J. 1917, 10 007 400 v. J. 1918, 10 047 436 v J. 1918, 10 528 163 v. J. 1918, 10 904 735 v. J. 1918 üͤber je 200 ℳ, b
4) Lir. G Nro 418 986 — 988 v. J 1914, 4713 382 — 391 v. J 1916, 5 897495 v. J. 1916, 116,1 303 v. J. 1917, 15 134 241 v J. 1918, 15 134 835 v. J 1918, 15 844 992 v. J. 1918 über j⸗ 100 ℳ
verboten, an einen anderen Inhaber als die obengenannte Antragstellerin eine Leistung zu bewirken, insbesondere neue Zinsscheine oder einen Erneuerungsschein auszugeben.
Berlin, den 26. März 1919. Amtsgericht Berlin⸗Mitre. Abteilung 154
[9191 Zahlungssperre. 154. F. 101/19 Auf Antrag des vehrers E. Vo. lu nn Grutschno, Kreie kiug.; wird der Reiche⸗ schuldenverwalturg in Berlin betreffs der angeblich abhanden g⸗kommenen Schuldver schreibung der 5 prozentigen Anleihe des Deutschen Reichs von 1915 Lit. C Nr. 4 988 403 über 1000 ℳ verboten, an einen anderen Inbaber als den oben ge nanuten Antragsteller eine Leistung zu be wirken, insbesondere neue Zinsscheine ode einen Erneuerungsschein auszugeben. Berlin, den 27. März 1919. 1 Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 154
[9201 Zahlungssperre. 154. F. 339/19 Aaf Anirig des Kaufmanns Heinria Georg Ferdinand Wiebcke, Hamurg, Kiditzstr. 62, vertreten durch Rechisanwälte Dres. von Duhn u. Fett, Hamburg, wird der Reichsschulden erwaltung in Balin betreffs der angeblich abhanden ge⸗ kommenen Schulkverschreibungen der b prozenri jen Anlethe des Deutschen Relch ven 1915 Lt. O Nrn. 5 989 793 un 5 9³9 794 über je 1000 ℳ, und vo 1917 Lit. D Nrn. 8 168 437 bis 8 163 442 über je 500 ℳ und Lit. G Nrn. 12 927817 bis 12 927 826 über je 100 ℳ verboien an ein n anderen Inhaber als den obe⸗ senannten Antragsseller eine Leistung zu wirken, insb sondere ne ue Zinsscheine oder ei en Erneuerungsschein auszugeben. Berlin, den 28. März 1919. Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abieilung 154.
(9211 Zahlungseperre. 84. F. 825/18 Auf Antrag des Kaufm unns Leo Klein⸗ berger in Berlin, Burgstraße 27, wnddr Reichsschuldenverwaltang in Berlin be⸗ treffs der angeblich abhanden gekommenen Schuldverschreibung der 5 prozentigen A leihe des De tschen Reihs von 191 Lit. O Nr. 13 336 774 über 1000 ℳ verboten, an einen anderen Johaber al den oben genannten Aatragsteller en Leistung zu bewirken, insbesondere neu Zinsscheine oder einen Erneuerungsschei⸗ auszugeben. . Berlin, den 27. März 1919. Amtsgericht Berlin Mitte. Abt. 84.
1971]
abhanden gekommen:
Dt. 5 % Re chsanleibe 2 666 332 = 1/1000, 1 731 611, 5 483 090 = 2/500 1 499 804 = 1/200, 1 510 019/20 ua 6 699 528 = 3/100.
Berlia, den 1. 4 1919. Wpv. 130/19
Der Poltizeipräsident. Abteilung 1V.
Erkennunas⸗Dreust.
[972)
Abhanden gekommen: 4 Dt. 5 % Reichsanleihe 10 319 838 zu 100 ℳ
Eexe Iasen gebte lamg Iv Der Po räsiden eilung IV. Erkennungsdienst. Wp. 139/19.
[1177 Bekanntmachung Nr. 54. Bei dem Embruch am 11. 3. 191
wurden nachstehende Stücke Kriegsanleihe
6 % deutsche Reichsanleihen gestohlen: ℳ von 1915 Nr. D 2 176 867,
1915
1918 ‧6 — c ersuche, die Wertpaplere und dere
banuna aa2 u 5952288ses
1⁰0 3
Inhabder anzuhalten und die nächft erbffneten und gegenwärtig ein Guthaben Fekeneskned zu benachrichtigen, sowi Ioon ℳ 2478,79 nachweisenden Ginlege⸗
8 stotenlo . Welterverbreitung in
esse.
Frankfurt a. M, den 28. März 1919.
Der Polizeipräsident. IVb. Nr. 2935. Im Aufnage: Or. Neuber.
[973] Bekanntmochang.
Auf Grund des § 367 des Handels⸗ gesetzbuchs wird bekannt gemacht, daß die Bekanntmahung vom 17. Dezember 1918, betr. Verlust von 5 Zwischenscheinen der 5 % VIII. Kriegsanleibe Lit. E Nr. 48 683/87 à ℳ 1000,— = ℳ 5000,—, erledigt ist. Hamburg, den 29. Mäzz 1919.
Die Poltz⸗ibebörde.
924] Der von uns am 9. Juni 1914 auf das Leb n des Herrn Bernha d Schulte ge⸗ nannt Spiekermann, Lehrer in Hager „ W, ausaestellte Versicherungsschein N⸗. 136 353 übe ℳ 7000 — ist abhanden kommen. Wir fordern biermit aut, etraige Ansprüche innerhald zweier Monate bei uns gelt nd zu machen, andernfalls der Versicherungsschein für nichtig erklärt und eine Ersatzurkunde aus⸗ Uestellt wird. Berlin, den 10. März 1919. Deutsche L bensversicherungs⸗Bank, Aktien⸗Hesellschaft in Berli J. Friedrichs.
— —
445] Aufgebot. 1““ Der von uns unterm 11. Auagust 1898 zusgefertiote Versiche ungsschein Nr. 176 560 ber ℳ 10 000,— auf das Leben des Dreschwaschtinen besitzers Herrn Hans Jürgen Voß in Nordhast di, geboren am 23 Ja⸗ auar 1858 ist abhanden gekommen. Der gegen värtige Inhaber des Scheins wird aufgefordert, sich binnen 6 Monaten vei uns zu melden, widrigenfalls der Schein für kraftlos erklärt und eine neue Aus⸗ ter tgung erteilt wird.
Berlin, den 18. März 1919. Victoria zu Berlin Allgemeine Versicherungs⸗Actien⸗Gesellschaft. Dr. Utech, Generaldirektor.
[923] Aufgebot.
Der Versicherunge schein Nr. 1 397 580 äber nom. ℳ 1000,— 5 % Deutsche frteasanleibe des verstorbeuen Herrn zosef Z pka aus Sgo sellitz ist ver⸗ loren gegangen. Falls sich ein Berech⸗ inter nicht meldet, wird nach Ablauf von 2 Monaten der Versicherungs⸗ schein für kraftlos erklärt und solcher unter neuer Nummer für die Antrag⸗ tellerin Fräulein Friedel Schmiot in Darnstedt b. Bad Sulza (Thür.) aus. gefertiat.
Berlin, den 31. März 1919.
Der Anker Gesellschaft für Lebens⸗ und Rentenversicherungen in Wien. Direktion für Deutschland: Berlin W. 8, Mohrenstr. 6.
[444] Aufgebot .
Der dem Herrn Mäüllermeister Friedrich Oito Haake. Lodersleben bei Qterfurt, ꝛusgestellte Versicheranasschein Nr. 66 848. iber ℳ 1000,—, Versicherungebeginn 5. 12. 1890, ist uns als verloren ange⸗ eigt worden.
Wir werden den Versicherungsschein für traftlos erkären und eingen neuen aus⸗ stellen, wenn sich nicht innerhalb zweter Monate, von heute ab gerechnet, ein Be⸗ cechtigter bet uns meldet.
Berlin, den 2. April 1919.
„Janus“ Lebensversicherungs⸗Anstalt
auf Gegenseitigkeit. Süeghtion feerlg, 22 at Dr. H. Stu auptbevollm er für das Heutsche Reich.
—.,.—.—f
[448]
Der von uns am 18. April 1918 aue⸗ estellte Versicherungschein Nr. 459 991 uf den Namen
Frau Theres Schwarzsischer in Zensteg ist abhanden cekommen. Es werden alle, belche Ansprüche an diese Urkunde zu haben vermeinen, hierdurch aufgefordert, tese bei Vermeldung des Verlustes aller
Kechte binnen 2 Monaten vei uns geltend zu machen. Hamburg, den 2. Avril 1919. „Janus“ Hamburger Ver cherungs⸗Aktien⸗ Gesellschaft (früöber: Lebens⸗ und Pensions⸗ Versicherungs⸗esellschaft „Janus“ in Hamburg). B. A. Werner. J. V.: Wulkow.
450]
Der von uns ausgefertigte Pfandschein om 12. März 1912 über den Versiche⸗ „ungsschein N¹. 78 069, lautend auf das zeben des Herrn Matthäus Zemsch. Bürger⸗ neisters und Kaufmanns in Mühlbühl, ist uns als abhanden gekommen angezeigt vorden. Gemäß § 19 unserer Allgemeinen Versicherungsbedingungen werden wir für tesen Scheln eine Ersatzurkunde ausstellen, venn sich innerhalb zweier Monate ein Inhaber dieses Scheins bei uns nicht nelden sollte.
Leipzig, den 2. April 1919.
Leipziger Lebensversicherungs⸗Besellschaft
auf Gegenseitigkeit (Alte Leipziger).
Dr. Walther. Riedel.
[433] 1
Das Amtsgericht Bremen hat am 34. Märt 1919 folgendes Aufgebot er⸗ assen: „Auf Antrag des Landmanns Bern⸗ vard Stabmer, wohnhaft in Hasenbüren, Um Glockenstein 26, wird der unbekannte Inhaber des am 23. Ok eber 1902 mit iner Einlage von ℳ 1000,— auf den Ramen von Heinrich Etahmen Wwe.
Nr. 25 115 der Sparkasse i Bremen hiermit aufgesordert, spätestens in dem auf Donneretag, den 9 Ok. iober 1919, Vormittags 10 Uhr, aaberaumten, um Gertchishause hierselbn, Zimmer Nr. 84, stattfindenden Aufgebots⸗ termine unter Aameldung seiner Rechte das bezeichnete Einlegebuch vorzulegen, widrigenfalls letzteres für kraftlos erklärt werden wird.“*
Bremen den 28. März 1919.
Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts: Behrens.
[922] Aufgebot. F. 7. 19/⁄1. Der Notar Herrendörfer zu Swine⸗ münde hat am 16. Dezember 1887 bei der Regierungshauptkasse in Steitin den Betrag von 432 ℳ (in Worten: vier hundertzweiunddreißig Mark) als Auf⸗ gebotsmafse des Eigentümers Heinrich Ernst zu Use om hinterl⸗gr. Die Hinterlegung iit erfolat, um dee vöschang der auf dem Hrundstück Useꝛdom Bard I Blatt Nr. 229 In Abteilaug III unter Nr. 1 einge tragenen Hypoihek voa 360 ℳ herbeizu führen. Die Verzinsung des Betrages ist am 1. Jaauar 1898 eingestellt worden⸗ Laz Amtsgericht Swinemünde als der⸗ zeitige Hinterleg nasstelle hat nunmehrn b antragt, die Beteiligten zur Anmeldune hrer An prüche aufzuafordern. Die B⸗⸗ tetligten werden aufg fordert, spätestens in bem af den 15. Zuri 1919, Mintags 12 Uhr. vor dem unterzeichneten Herich acberaumten Aufgebotstermine ihre An⸗ prüche anzumelden, wiorigenfalls die Aus⸗ chließung mit ihren Ansprüchen gegen die Staatstasse ertelgen wird. Swinemüade, den 24 März 1919. Das Amtsgericht.
[440] Aufgebot.
Es haben beantragt: 1
1) Simon, Isidor, und Witwe Adolf Salomon in Cöln als Erben und Rechtsnachfolger des gewerblosen Michael Salomon in Cöln. Prozeßbevollmäch⸗ tigter: Rechtsanwalt Dr. Koepchen in Essen a. d. Ruhr das Aufgebot des Hypothekenbriefes über die im Grund⸗ buche vem Hürlth Band 84 Blatt 1354 in Abt. III Nr. 3 für den Michael Salo⸗ mon eingetragene Restkauspreishypothek von 365 ℳ;
2) der Dachdeckermeister Josef Mat⸗ lhias Gräfen in Rengen, Kreis Daun, als Testamentsvollstrecker des ver⸗ storbenen Johann Peter Schneider in Cölm, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Blatzheim in Cöln das Auf⸗ gebot des Hypothekenbriefes über die im Grunsdcbuche von Cöln⸗Altstadt Band 48 Blatt 1919 in Abt. III Nr. 12 für den Johann Peter Schneider eingetragene Hrpothek von 3000 ℳ;:
3) die Bank für Landwirtschaft und Gewerbe in Cöln das Aufgebot des Hypothekenbriefes über die im Grund⸗ buche von Müngersdorf Band 70 Blatt 2770 in Abt. III Nr. 2 für sie einge⸗ tragene Darlehnshypothek von 40 000 ℳ;
4) der Fabrikant Oskar Stamm in Cöln⸗Limdenthal, Bachemerstraße 107, das Aufmebot des Hypothekenbriefes äber die im Grundbuche von Kriel Band 36 Blatt 1409 in Abt. III Nr. 2 für ihn eingetragene Restkaufpreishwoothek von 6500 ℳ; b
5) Dr. Paul Steinert in Cöln, Bis⸗ marckstraße 12, als vertretungsberechtigter Teilhaber der offenen Handelsgesell⸗ schaft unter der Firma Hugo Steinert in Cöln das Aufgebot des Hypothekendbriefes über die im Grundbuche von Cöln⸗Alt⸗ stadt Band 120 Blatt 4791 in Abt. III Nr. 5 für die Firma Hugo Steinert eingetragene Darlehnshypothek von 19 000 ℳ:
6) der Schneidermeister Wilhelm Weber in Honnef a. Rh. das Aufgebot des auf ihn lautenden Hinterlegungs⸗ scheines Nr. 117 der Sparkasse der Bürgermeisterei Hürth zu Hermülbeim über 1 Stück 5 % Reichsanleihe 1915 Lit. B Nr. 1 175 564 zu 2000 ℳ;
7) die Witwe Wilhelm Schor in Cöln, Große Brinkgasse 27, als Erbin des Architekten Heinrich Seidel, das Auf⸗ gebot des Hypothekenbriefes über die im Grundbuche von Cöln Band 270 Blatt 10 783 in Abt. III Nr. 2 für die Wwe. Albert Seidel in Cöln eingetragene Hypothek von 9000 ℳ;
8) die Frau Lilly Schmitz, geb. Breidenbach, in Cöln, Apostelnkloster 30, das Aufgebot des auf ihren Namen lau⸗ tenden Hinterlegungsscheines Nr. 11,071. der Sparkasse der Stadt Cöln über 1 Stück 5 % Reichsanleihe 1915 (2. Kviegsanleihe) Lit. G, N.r 1 306 928 über 100 ℳ:
9) der Güterbodenarbeiter Jakob Röllgen zu Stommeln, Landstraße 7, Prozeßbevollmächtiater: Rechtsanwalt Dr. Funck in Cöln das Aufgebot des auf seinen Namen lautenden Sparkassen⸗ buches Nr. 801 des Spar⸗ und Darlehns⸗ kassenvereins zu Stommeln über 6895,78 ℳ; “
10) die Ehefrau Josef Eschweiler in Cöln⸗Braunsfeld, Hermann Pflaume⸗ straße 28, das Aufgebot des auf ihren Namen lautenden Sparkassenbuches Nr. 76 335 der Spar⸗ und Darlehnskasse des Landkreises Cöln über 1817,04 ℳ;
11) der Kaufmann Julius Dupré zu Cöln⸗Höhenberg, Adalbertstraße 9, das Aufgebot des auf seinen Namen lautenden Hinterlegungescheines Nr. 394 der Spar⸗ Fege 1 GFtapt 192 8ene 2. Stück
enterlegte 0 eichss gweisungen 1914. Berie IX Et Fgas IxFihgs zn
I 8e
100 ℳ und Et. M Nr. 116 230 z 200 ℳ: 8 3
12) die m. b. H. Peter Weil & Cv. in Cöln⸗Klettenberg, Berren⸗ ratherstvaße 261, das Aufgebot des Grundschuldbriefes über dis im Grund⸗ buche von Cöln⸗RNondorxf Band Blatt 929 in Abt. III Nr. 11 für sie eingetragene Grundschuld von 5000 ℳ;
13) die Chefrau des Kaufmanns Karl Goebels in Cöln⸗Rodenkirchen, Hom⸗ bergstraße 5, das Aufgebot der Hypo⸗ thekenbriefe über die im Grundbuche von Cöln Band 158 Blatt 6297 für sie ein⸗ getragenen Hypotheken, und zwar: a. in Abt. III Nr. 5 von 75 000 ℳ, b. in Abt. III Nr. 6 von 10 000 ℳ und 5000 ℳ, c. in Abt. III Nr. 11 von 50 000 ℳ; .
14) die Eheleute Max Dreßler in Cöln⸗Ehrenfeld, Fridolinstraße 10, das Aufgebot des auf ihren Namen lautenden Hinterlegungsscheines Nr. 33 202 der Sparkasse der Stadt Cöln über 2 Stück 5 % Reichsanleihe 1915 (2. u, 3. Kriegs⸗ anleihe) Lit. G Nr. 574 269 und Nr. 2 102 971 zu ie 100 ℳ; b
15) Wilhelm Hammermann in Cöln, Malzmühle 7, das Aufgebot des auf seinen Namen lautenden Sparkassen⸗ buches Nr. 92 542 der Spar⸗ und Dar⸗ lehnskasse des Landkreises Cöln über 3172,33 ℳ:
16) Winwe Paul Lott in Hürth, ver⸗ treten durch das Rheinisch⸗Westfälische Elektrizitätswerk A.⸗G. in Essen a. d. Ruhr, Prozeßbevollmächtigter: Notar Justizrat Vleugels in Cöln, das Auf⸗ gebot des Hypochekenbriefes über die im Grundbuche von Hürth Band 14 Blatt 530 in Abt. III Nr. 3 für den Bäcker⸗ meister Wilhelm Schmelzer in Hürth eingetragene Darlehnshypothek von
17) die Ehefrau Wilhelm Giesen in Cöln, Perlengraben 48, das Aufgebot des auf ihren Namen lautenden Hinter⸗ legungsscheines Nr. 25 059 der Spar⸗ kasse der Stadt Cöln über 1 Stück 5 % Reichsanleihe 1916 (4. Kriegsanleihe) Lit. D Nr. 4 324 901 zu 500 ℳ; b
18) Anna Neuhaus in Cöln, Deich⸗ mannshaus, das Aufgebot des auf ihren Namen lautenden Hinterlegungsscheines Nr. 12 423 der Sparkasse der Stadt Cöln über 2 Stück 5 % Reichsanleihe 1915 Lit. C Nr. 2 366 073/4 zu je 1000 ℳ;
19) Jakob Wallvorf in Cölm, Müh⸗ lenbach 51, das Aufgebot des auf seinen Namen lautenden Hinterlegungsscheines Nr. 37 782 der Sparkasse der Stadt Cöln über 1 Stück 5 % Reichsanleihe 19 6 (5. Kriegsanleihe) Lit. C Nr. 8 910 G73 zu 1000 ℳ; 1
20) Otto Maerkisch in Steglitz, Kall Stielerstraße 16, das Aufgebot der auf seinen Namen lautenden Lebensversiche⸗ rungspolice Nr. 123 872 der „Concordia“, Cölnische Lebenswersicherungs⸗Gesellschaft in Cöln, über 5000 ℳ;
21) Betriebsleiter Robert Przibilla in Cöln, Prozeßbevollmächtigte: Rechts⸗ anwälte Justizgrat Dr. Trimborn und Dr. Przibilla in Cöln, das Aufgebot des auf seinen Namen lautenden Sparkassen⸗ buches Nr. 2075 der Sparkasse der Ge⸗ meinde Rondorf über 1588,11 ℳ;
22) die Witwe Wilhelm Lambert Schumacher in Cöln⸗Lindenthal, Gleu⸗ elerstraße 207, das Aufgebot des Hypo⸗ thekenbriefes über die im Grundbuche vom Cöln⸗Ehrenfeld Band 32 Blatt 1251 in Abt III Nr. 1 für ihren verstorbenen Echhemann eingetragene Resthypothek von 2400 ℳ;
23) der Anstreichermeister Peter Hahn in Cölln⸗Nippes, Hartwichstraße 3, das Aufgebot des auf seinen Namen lautenden OQwittungsbuches, Mitgliederliste Nr. 2392 der Cölner Gewerbebank e. G. m. b. H zu Cöln, über 625 ℳ;
24) Johann Röder zu Cöln. Blau⸗ bach 77, das Aufgebot des auf seinen Namen lautenden Hinterlegungsscheines Nr. 41 768 der Sparkasse der Stadt Cöln über 2 Stück 5 % Reichsanleihe 1917 (6. Kriegsanleihe) Lit. G Nr. 9 119 038 zu 100 ℳ und Lit. E Nr. 7 367 490 zu 200 ℳ:;
25) die Mitalieder des zu Bonn be⸗ stehenden Rudervereins am staatlichen Gymnasium, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dahlem in Bonn das Aufgebot der von der „Concordia“ Köl⸗ nische Lebens⸗Versicherungs⸗Gesellschaft in Cöln ausgestellten Sparkoupons Nr. 65 322, 66 069, 66 426, 66 862, 66 956, 67 083, 67 361, 67 664, 67 956 u. 68 338 über je 25 ℳ. Nr. 66 732 und 67 403 über je 50 ℳ sowie Nr. 66 954 über 100 ℳ.
Die Inhaber der vorbezeichneten Ur⸗ kunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 14. Juli 1919, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem unterzeich⸗ neten Gericht am Reichenspergerplatz, Zimmer 245, anberaumten Aufgebots⸗ termine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzullegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen
wird. Cöln, den 27. März 1919. Amtsgericht. Abteilung 60. 8
[9171] Aufgervot. 1) Die Cand. jur Artur und Eva, geb. Federmann, Denzinschen Eheleute, 2) der Leutnant Erich Federmann, der Generalpächter Albert Federmann, ale gesetzlicher Vertreter seiner minder jätrigen Tochter Christ⸗I F⸗dermann. sämtlich⸗ aus Adl. Lep bei Königsberg, haben das Auf⸗ gebot der verloren gegangenen Hyvo h ken⸗ briefe üͤber die im Grundhuch“ von F sch⸗ haufen Blatt 182 Abt klung III Nr. 12 für die Geschwister Eva, Grich vund
6
Federmann in Götzendorf bei
5 11“*
Wehlau, jetzt in Adl. Liep bei Körigs⸗ berg wohnhaft, eingetragenen Teiltvpo⸗ ihekenpesten von 4500 ℳ und 1500 ℳ zwwecks ihrer Kraftloserklä ung beantragt. Der Inhaber der Ukanre wid auf⸗ gefordert, spätestena in dem auf den 4. Juni 1919, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerich! an⸗ beraumien Aufgebotstermine seine Rechte unzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. 8 Fischhausen, den 22. März 1919 Preußisches Amtsgericht.
[691] Aufgevot. — Der Gutsbesitzar Franz Peter aus bden Rechtsanwalt Wisziynickt in Königs⸗ berg t. Pr, hat das Autgebot des Fy⸗ pothek nbriefs über die im Grundbuche von Fischhausen Band II Blatt 28 Ab⸗ serlurg I)I Nr. 18 für ihn eingetragene Hypothek von noch 11 000 ℳ beantragt. Her Jahaber der Urkunde wird auf⸗ g fordert, spätestens in dem auf 25. Juni 1919. Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht an⸗ deraumten Aufgebotstermine seine Richte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. 886 1“ Fischhausen, den 26. März 1919. Preußisches Amtsgericht.
[926] ZAutg⸗bot. Die Ebefrau Mschalina Sobkowiak in
anwalt Baumert in Jutroschin, hat be⸗ mtragt, ihren verschollenen Evemann, den ürbetter Johann Lobkfowtak, geb. am 26. März 1863 in Szkaradowo, zuletzt wohnhaft in Szkaradowo, für tor zu erklären. Oer bezeichnete Verscyollene wird aufgefor⸗ ert, sich pätestens i dem auf den 24 Okto⸗ ver 1919, Vormittags 10 Uhr⸗ oor dem unterzeichneten Gericht anbe⸗ aumten Aufgebotstermine zu melden, ofdrigenfalls Lie Todeserklärung erfolgen wird. An alle, w loche Auskunft über Leben voer Tod des Verschollenen zu erteilen eermögen, ergeht die Aufforderung, spä⸗ estens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Jutroschin, den 24. März 1919. Das Amtsgericht.
[927]
Die Näherin Anna Kloppenburg in Ffsen i. Oldbg. hat beantragt, den ver⸗ chollenen Weber Fr edrich Augaest tloppenburg. geb. 10. Oktober 1856, üaͤletzt wohnhaft in Essen i. Oidbg., von vo derselbe im Jabre 1883 nach Umer ka usgewandert ist, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird auf⸗ „fordert, sich spätestena in dem auf den 5 November 1919. Vormittags
wberaumten Aufgebotstermin zu melden, oidrigenfalls die Todeserklärung erfolgen vird. An alle, welche Auskunft über ieben oder Tod des Verschollenen zu er⸗ eilen vermögen, ergeht die Aufforderung, vätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Unzeige iu machen Löningen, den 25. März 1919. Amtsgericht.
928] K.g 98
Der Ackerer Cbristian Dung in Oden⸗ orf hat beantragt, seinen verschollenen zetter Theodor Roberz, geboren am
Der bezeichnete Verschollene wird aufge⸗ vordert, sich spätestens in dem auf den 4. November 1919, Vormittags 9 Uhr, vor dem unse zeichneten Gericht, berichtsgebäude oder im Falle weiterer Besatzung im Sitzungssaale des Landrats⸗ mits, anberaumten Aufgehotstermine zu nelden, widrigenfalls die Todeserklärung rfolgen wird. An alle, welche Auskunft ber Leben oder Tod des Verschollenen zu ’rteilen vermögen, ergebt die Aufforderung, vätestens im Aufgeborstermtne dem Ge⸗ cicht Anzeige zu machen. Rheinbach, den 27. März 1919. Amtegericht. b
929] Auferbot 1G
Die Frau Friederike Nuckel, geb. Jodeit, n Skaisgirren hat beantragt, ihren Ehe⸗ nann, den verschollenen Bierfahrer Gott⸗ eb Nuckel, Weh mann bei der 7. Kom⸗ vagnie Lundwehrinanteriereqtments Nr. 4, uletzt wobnhaft in Skatsairren, für kot zu erklären. Der beze chnete Ver⸗ schollene wird aufgefordert, sich spätesten n dem auf den 28. Mai 1919,
ichneten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. Aa alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ chollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebot termine dem Gericht Anzeige zu mache Skaisgirren, den 27. März 1919. Das Amtsgericht.
[467] Aufgebot. Fuͤr tot sollen ertlärr werden: 1 1) auf Antrag des Inspektors Josef Unton Popp in Altstätten (Kanton St. Gallen, Schweiz), dem sich die Holz⸗ ändlersehefrau Lina Ha tmann,
dat, der Bermksarztsohn Karl Povp, geboren am 2. August 1873 in Obern⸗ burg am Main, Sohn des Peter J sef Popp und der Elise Popp, geb Lescht, im Fahre 1892 von Würzbvur, aus vah smerika ausgevandert und dort zu etzt Fovmer in der Nähe von St. Fraus ge,
2) auf Antrag der Haushälterin Katha⸗
rina Rödel von Würzburg die Brau⸗
“¹“
Kusit en, Krets Pr. Eylau, vertꝛeten durch
den
Szkaradowo, vertreten durch den Rechts⸗
des Verstorbenen spätestens in dem auf g den 11 Juni 1919, Vormitttags
10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht
Juni 1858 u Odendorf, zuletzt vermutlich vohnhaft in Schlebach, für ꝛot zu erklären.
l ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur
Vormittags 9 Uhr, vor dem unter⸗-
Popp, von Lohr am Main angeschloffen
gebilfenkinder a. Erhard Rödel, geb. 20. November 1841 in Würzburg, b. Anna Walburga Rödel, geb 21. Juni 1844 in Würsburg, beide Kinder des B au⸗ gehilfen An on Rödel (auch Rödl) und seiner Chefrau Anna Maria Rödel, geb. Wetal (auch Weik⸗l), c Margarte Antonie Rödel, geb. 10. Okober 1847 in Würz⸗ hurg, d. Josef Anton Rödel, geb. am 14. September 1852 in Zell am Main, *) August Rödel, geb. am 11. März 1855 in Zell am Main, die drei letzt⸗ genannten Kinder des Braugehilfen Anton Rödel (auch Rödl) und seiner Chefrau Katharna Rödel, geb. Weikel), sämtlich (a mit e) vor vielen Jahren ausgewandert, und zwar August Rödel unbekannt wohin, die übrigen nach Amerika,
3) auf Antrag des Privatiers Voll in Tußling (Amtsgerichis Altötting) die Steinmetzeh frau Salome Roth, geb. Voll, geberen am 8. Mai 1842 in Uater⸗ leinach, Tocht r des Chirurgen Franz Voll und seiner Ehefrau Salome Voll, geb. Schmitt, von Unterleinach, ausgewandert in den Jahren 1870—1879 nach Amerika und dort in Louizsvill⸗ verheiratet mit einem gewissen Josef Reth.
An die unter Ziffer 1, 2, 3 genannten Verschollenen ergeht die Aufforderung, sich spätestens im Autgebotstermine zu melden, wiorige falls ihre Todeserklärung eroleen wird. Ferner werden alle, rie Auskunt über Leben und Tod der Ver⸗ sch llenen zu erteilen vermögen, aufgefordert, spätettes im Aufgebotstemine dem Ge⸗ richt Arnzeige zu machen. Der Aufgebots⸗ ꝛermin wird bestimmt auf Samstag, den 29 November 1919, Vor⸗ mittags 9 Uhr, im Stungssaal 85 72, 1. Stock, des Amtsgerichts Würz⸗ urg.
Würzburg, 21. März 1919.
Amtagericht. [930]
Aufgebot. 84. F. 268/19. (1). Deor Rechtsawalt Justitrat Posner in Berlin, Marthä kwchstraße 16, hat ols Ver⸗ walter des Nachlasses des am 23 Februar 1917 in Berltn verstorbenen Oberaporbekers Hermann Krumbhaar, wohnhbaft g wesen in Berlin, Prinzenstraße 7, das Aufgebots⸗ verfabren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nach laßgläubiger werden daher aufgefordert ihre Forderungen gegen den Nachla
10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstr ße 13 — 14, III. Stock⸗ werk, Zimmer 106/ 08, anberaumten Auf⸗ gebotstermine bei diesem Gericht anzu⸗ melden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der
orderung zu enthalten. Urkundliche
eweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaß⸗ gläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbind⸗ lichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächt⸗ nissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Be⸗ friedigung verlangen, als sich nach Be⸗ friedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch hafter ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Eb⸗ teil entspr chenden Teil der Verbindlichkeit.
ür die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten,
eermächtnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschraͤnkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechtsnachtei ein, daß jeder Erbe
für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit haftet.
Berlin, den 25. März 1919. Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 84.
[931] Aufgebot. 84. F. 177/19 Die Frau Anionie Wandré in Beriin, Brückenallee 27, vertreten durch den Rechts⸗ anwast Jußizrat Dr. Eisenmann in Berlin, Fuedrichstraße 130. hat als Erbin des am 4 Dezember 1918 in Berliu, Johannisstraße 13, seinem letzten Wohn⸗ sitz, verstorbenen Zahnarztes Dr. Felix Fischier das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von Rachlaß. gläubigern beantragt. Die Nachla gläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des ver⸗ storbenen Felix Fischler spätestens in dem auf den 11 Junt 1919, Vormittags 10 Uhr, von dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstraße 13/14, III. Stockwerk, Zimmer 106/108, anberaumten Aufgebots⸗ termine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegen⸗ standes und des Grundes der Forderung zu enthalten; urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rech’s, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten. Vermächtnissen und Auftagen berücksich⸗ tigt zu werden, von dem Erben nur inso⸗ weit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Die Gläubiger aus Pflichttellsrechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie die Gläubiger, denen der Erbe unbeschränkt haftet, werden durch das Aufgebot nicht troffen.
Berlin, den 26. März 1919. Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 84. [932]
Der Lokalrichter Oswald Reichel in Dresden bat als Verwalter des Nach asses der vom 16. zum 17. November 1918 in Dresden, Hopfgartenstraße Nr. 21 II, verstorbenen Kaufmannswitwe Jogon a
Weikl (auch bi
meister Emil Oito Eisenack, früher in
schließung von Nachla Pee. ee be⸗ antragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen sen Nachlaß der verstorbenen Pfeifer spätestens in dem auf den 24. Mai 1919, Vormittags 412 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Lothringer⸗ straße 1 I, Zimmer 118, anberaumten Auf⸗ gebotstermine bei diesem Gerichte anzu⸗ melden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Hees e zu enthalten. Urkundliche eweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beinüfägen, Die Nachlaßgläu⸗ ger, welche nicht melden, können, 8n adet des Rechts, vor den Ver⸗ bindlichkeiten aus P. ichtteilareHten Ver⸗ mächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Be⸗ riedigung verlangen, als sc nach Be⸗ friedigung der nicht ausgeschlossenen Gläu⸗ biger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haßtet ihnen jederErbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Ver⸗ mächtnissen und Auflagen sowie fhr die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechtsnachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit haftet. Dresden, den 29. März 1919. Amtsgericht. Abt. III.
[934]
Durch Ausschlußurteil vom 27. März 1919 ist der verschollene Arbeiter Her⸗ mann Kriebel, zuletzt in Liegnttz, geboren am 25. November 18957 in Bäͤrsdorf, Kreis Goldberg⸗Havnau, für tot erklärt. Liegnitz, den 29. März 1919.
Das Amtsgericht. [933] Hurch Ausschlußurteil des unterzeich⸗ neten Gerichts vom 21. März 1919 ist der Grundschuldbrief über die im Grund⸗ buche von Dhron Band 22 Artikel 1092 in Abteilung III Nr. 3 fur die unter der Fiema Zweifel & Co. zu Cöln handelnde Ehefrau Bauunternehmer Lambert Zweifel, Maria Magdalena geb. Nettesheim, zu Cöln eingetragene Grundschuld von 5000 ℳ für kraßlos erklärt worden. Neumagen deg 21. März 1919. Das Amtsgericht.
[9351 Oeffentliche Zustellung.
Die Frau Helene Eisen ck, geb. Burk“⸗, in Charlottenburg, Niebuhrmmaße 2, b. Asche, Prozeßbevollmächtn ter: Rechts⸗ anwalt Dr. Alfred Eisenstaedt, Berlin, Halleschestr. 18, klagt gegen den Bäcker⸗
Neukölln, Sanderstr. 12, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Bek agte mit verschtedenen Frauen und Märchen die Ehe gebrechen, sein Ge⸗ schäft vernachlässigt, der Klägerin kein Wirtschaftsgeld gezahlt und einen lieder⸗ lichen L benswandel geführt hat, mit dem Antrag auf Scheidung der Ehe unter Schuldigerklärung des Beklagten. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zwilkammer des Landgerichts II in Berlin SW. 11, Hallesches Ufer 29/31, Saal 33, auf den 17. September 1919, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, sich durch einen bei diesem Gerichte jugelassenen Rechtsanwalt als Prozeß⸗ bevollmächtigten vertreten zu lassen. Berlin, den 25. März 1919.
. Gerichtsschreiber des Landgerichts II. [936]
Oeffentliche Zustellung. 10 R. 315/18. Der Dachdeckergeselle Hemrich Luts Lehmann in Cöln⸗Kalk, Vtietorstraße 68 a, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Ja⸗ kob Rudolph M yer in Cötn, klagt gegen seine Ehefrau Maria Lehmann. geborene Kettka, früher in Hannover, Neuestase 3, zetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die Beklagte mit anderen Männern ehebrecherische Beziebungen unterhalte, mit dem Antrag auf Sch i⸗ dung der Ehe. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die jehnte Zivil⸗ kammer des Landgerichts in Cöln auf den 18. Juni 1919, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen An⸗ walt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Cöln, den 26. März 1919.
Gau, Gerichtsschreiber des Landgerichts
(9371] Oeffentliche Zustellung. 2. R. 43/19 Der Arbeiter Josef Kube in Raudten, . — Rechtsanwalt oethe in Glogau, klagt gegen seine Ehe⸗ frau Karoline, geb. Bobka, z. Z. un⸗ bekannten Aufenthalts, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und die Be⸗klagte für den allein schuldigen Teil zu erklären. * Der Kläger ladet die Be⸗ klagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 1. Zivilkammer des Landgerichts in Glogau auf den 17. Junt 1919, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt d Prozeßbevollmächtigten vertreten zu assen. Glogau, den 26. März 1919. Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.
[4741 Oeffentliche Zustellung. Hermann, aphine gev. Stenzer,
Sironie Pfeiser, geb. Wendt, das Auf⸗ gebotsverfahren zum Zwecke der Aus⸗
Buchhalterin in Muünchen, vertreten durch
klagt gegen ihren Ehemann Alf. Her⸗ mann, Kaufmann, früher in München, zurzeit unbekannten Aufenthalts, Beklagten, nicht vertreten, wegen Ehenichtigkeit, mit dem Antrage, zu erkennen: I. Die von den Streitsteilen am 30. Septeomber 1908 in London geschlossene Ehe wird für nichtig erklärt. II. Der Beklagte hat die Streitekosten zu tragen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die I. Zivil⸗ kimmer des Landgerichts München 1 auf Moatag. den 2. Juni 1919, Vorm. 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Füohfsbevoafache zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Büteling wird dieser Auszug der Klage ekannt gemacht. München, den 18. März 1919. Der Gerichtsschreiber
des Landgerichts München T.
[4761 Oeffentliche Zustellung. Bleimeter, Keeszenz, Fabrikarbeiterin in München, Gundelindenstraße 3/I R.⸗G., Klägerin, vertreten durch Rechtsanwalt J.⸗R. Dr. Hermann Vogel in Müncden, klogt gegen ihren Ehemann Jobann Baptist Bleimeier, früher in München, zurzeit unhekannten Aufenthalts, Be⸗ klagten, nicht vertreten, wegen Ehe schetouncg, mit dem Antrage, zu er⸗ kennen: 1. Die Ehe der Streitsteile wird ans Verschulden des Beklagten geschieden. II. Der Beklagte hat die Kosten des Rechts⸗ streits zu tragen bezw. zu erstatten. III Das Urteill ist in Ziffer II vor⸗ läufig vollstreckbar. Di⸗ Kläherin ladet der Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zwilkammer des Landgerichts Munchen I auf Freitag, ber 6. Junt 1919 Vorm. 9 Uhr. mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen R chtsanwalt ale Drozeßbevollmächttgten zu destellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemachl. München, den 18. März 19101. Der Gerichtsschreiber des Landgerichts München I.
[477]1 Oeffentliche cer Kreuz, Otio, Maler in München Schellinestraße 101, Kläger, vertreten durch Rechtsanwalt Rüted in München, tlagt gegen Kreuz, Marie, Malersfrau, früher in München, Theresienstraße 75 wohahaft, zurzeit unbekannten Aufenrh ilis Beklagte, nicht vertreten, wegen Ehe⸗ scheidung, mit dem Antrage, zu erkennen: I. Die Ehe der Streitsteile wird aus Verschulden der Beklagten geschieden. 1I. Die Beklagte hat die Kosten der Rechtestreits zu tragen. Der Kläger lader die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammen des Landgerichts Müachen I auf Freitag den 6 Juni 1919, Vorm 9 Uhs, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt al⸗ Piozeßbevollmächtigten zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wirt dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. München, den 18. Mäz 1919.
Der Gerichtsschreiver des Landgerichts
München I.
[473]2 Oeffentliche Zustellung. Harmann, Adolfine, Kaufmannsehefran in München, Claude⸗Lorrainstraße 13II, Klä erin, vertreten durch Rechtsanwalt Nußbaum in Mäünchen, ladet ihren Ehe⸗ mann Hartmauo, Otto, zuletzt in München, zurzeit unbekannten Aufent⸗ balts, Beklagten, nicht vertreten, in dem von ihr angestrengten Eh scheidungs⸗ prozesse, unter Wfebderhold des dem Beklaaten mit der Klage am 2. April 1918. zugestellten Antrags, zur mündlichen Ver. handlung des Rechtsstreits vor die I. Zivil⸗ kammer des Landge ichts München I cuf Freitag, den 6. Juni 1919. Vorm. 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassener Rechtsanwalt als Prng, ber aeesh chee zu beuellen. Zum Zwecke der öffentliche Zustellung wird diese Ladung beka gemacht. 8 uchen, den 19. März 1919. Der Gerichtsschreiber des Landgerichts München I.
[9381 Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Heinrich Günther, Doro⸗ shea geb. Nieckel, in Dudweiler, Klögerin, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Di. ansauer in Saarbrücken 3, klagt gegen threr Ehemann, den pens. Bergmann Heinrich Güather, früher in Pudweiler, zurzeit unde kannten Aufenthalts. Beklagten, auf Ehrscheidung, mit dem Antrag, das Land⸗ gericht wolle die am 25. November 1915 vor dem Standesbeamten in Sulzbhach ge⸗ schlossene Ene der Parteien scheiden, wolle den Beklaaten für den schuldigen Teil er⸗ klären und ihm die Kosten des Rechts⸗ streits zur Last legen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die vierte Zivil⸗ kammer des Landgerichts in Saarbrücken auf den 3. Junt 1919, Vormittags 10 Uhr, mit der Au forderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßvevollmächtigten vertreten zu lassen. 4. R 91/19. Saarbrücken, den 20. März 1919.
(Unterschrift), Aktuar,
Gerichtsschreiber des Landgerichts.
[9411 Oeffemliche Zustellung.
Der minderjährige Hermann Schwalen⸗ berg, vertreten durch semen Amtsvormund Wilhelm Kuhlig in Luckenwalde, Nue Beelitzstraße 20, Prozsßbevollmächtigter Rechtsanwalt Illmer, Ballenstedt a. H.,
Rechtsanwalt Hertle in München, Klägerin,
Hugo Schwalenberg in Milwaukee, Wigkonsin 1466—-26, Amerika, unter der Behauptung, daß der Beklagte für den Kläger Unterhalt nicht zahle, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an den Kläger bis zu seinem vollendeten 16. Lebens jabre eine Unter⸗ haltsrente von jährlich 240 ℳ, vom Tage der Klagezustellung ab, mit vierteljähr⸗ lichen Vorauszahlungen zu zahlen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklaaten tur mündlichen Verhandlung des Rechis⸗ streits vor die 4. Zivilkammer des An⸗ baltischen Landgerichts in Dessau auf den 7. Juni 1919, Vormittags 9 ½ Uhe, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gericht zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekanntgemacht. Dessau, den 28. März 1919. Marx, Bürvassistent, Gerichtsschreiber des Anhaltischen Landgerichts, i. V.
[940]
Oeffentliche Zustellung. 36 0. 88.19.
Der Bankdirektior Freiherr Nikolaus von der Brüggen in Berlin⸗Wannsee, Dreilindenstraße 2, Prozeßbevollmaͤchtigter: Kechtsanwalt Bruno Rosenberg in Belin, F iedrichstraße 180, klagt gegen die tnion⸗Bank Moskau, Akt.⸗Gef. in Moskau, Kusnetzki Mose, vertreten durch toren Vorstand, auf Grund seines An stellurngsvertrages mit dem Antrage, die Beklagte kostenpflichtig zu verurteilen, an den Kläger 68 500 ℳ nebst 4 % Zinsen seit dem 1. März 1919 zu zahlen und das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig volltreckhar zu erklären. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 19. Zivilkammer des Landgerichts I in Berlin, Grunerstraße, II. Stockwerk, Zimmer 25, auf den 27. Juni 1919, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Kla e besannt gemacht. Berlin, den 29. März 1919.
Gaul, Eerichtsschreiber des Landgerichts I.
[939] Oeffentliche Zustellung. 28. 0. 171/19
Der K⸗ufmann Avni IJpekodjt in Lau⸗ anne, Hotel Lausanne Palace, Prozeß⸗ zevollmächtigter: Rechtsaawalt Justitrat Hrünschild in Berlin W. 8, Kronen⸗ straße 66/67, klagt gegen das Osmanische Reich, vertreten du ch das türkische Kriegs ministerium, unter der Behauptung, daß Kläger dem Beklagten auf Bestellung durch die Türkische Einkaufs⸗ und Ab⸗ nahmekommission des türkischen Keiegs⸗ ministertums im Jahre 1918 Normal⸗ hemden und Unterh sen zum Preise von 360 602 ℳ gelietert habe, daß die Wne im 28. März 1918 abgenommen worden sei, auch abschlagszahlungen ig Höhe von 200 000 ℳ gletstet seien, mit dem An⸗ trage, das beklagte Reich kostenpflichtig zu verurteilen, an Kläger 160 602 ℳ nebst 4 v. H. Zinsen seit 10. Junt 1918 z9 ahlen uno das Utteil gegen Sicherheits⸗ leinung für vorläufig vollstreckbar zu er⸗ klkären. Der Kläger ladet den Beklaater zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die 12. Zivilkammer des Land⸗ gerichts I in Berlin, Neues Gerich’'s. gehäude, Grunerstraße Zimmer 11/13 1. Steck, auf den 23 Juni 1919 Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde rung, einen bei dem gedechten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird Fteser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Berlin, den 25. März 1919.
Thon, Gerichtsschreiber des Landgerichts 1. 481] Oeffentliche Zustellung.
Das Fräulein Marte Naujok zu Ber⸗ in W, Tauentzienstraße 3, P ozeßbevol⸗ mächtiger: Rechtsanwalt Mox Markus⸗e, Berlin W. 35, Schöneberger Ufer 31, klaat egen den Studenten Ernesto Caffi italtenischer Staatsangehörtgkeit, in August 1914 in Berlit W., Kurfürsten. damm 225, bei der Klägerin wohnhaft lewesen, jetzt unbekannten Aufentbahls uater der Behauptung, daß der Bek’agt⸗ ihr an rzückständiger P nsion vom Mätzz 1914 bis August 1914 263,80 ℳ schuld⸗ wit dem Antrage, den Beklagten kosten⸗ pflichtig zur Zahlung von 263,80 ℳ nebst⸗ 4 % Zinsen seit 1. September 1914 zu Herurteilen und das Urteil für vortäuft vellnreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Be⸗ klagte vor das Amtsgericht in Char⸗ lottenbaurg im Zivi erichtsagebäude au Umtsg richtsplatz, Zimmer 22 1, auf der 27. Mat 1919, Vormittags 9 Uhr, geladen. 9. C. 166. 19.
Charlottenburg, den 20. Mär; 1919. Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts.
479]
Orffentliche Zustellung. 32. 0. 53/19. Der Regierungsrat Fritz am Ende, zurzeit in Zoppot, Luisenstrafe 10/12 Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Vandeneschen in Berlin, Likuraße 6, klaot gegen den Dr. Hans Joachim Stein in Berlin⸗Wilmersdorf, Trautenaustraße 11, zurzeit unbe kannten Aufenthalts, auf Grund der Bebhauptung, daß der Beklagte ihm Mi⸗te für die Monate Dezember 1918 Fanuar, Feb uar und März 1919 im Ge⸗ samtbetrage von 2000,— ℳ schulde, mir dem Antrag, den Beklagten kostenpflichn, und eventnell g en Sicherheitel istung vorläuftg volsstreckhar zu verurteilen, an
klagt gegen den früheren Bäckermeister
ihn 2000,— ℳ nebst 4 % Zinsen seit
1
dem 1. Februar 1919 zu zahlen. Dar Kläger ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verbandlung des Rechtsstreits vor die 20. Zivilkammer des Landgerichts III. in Ber-in zu Charlottenburg, Teceler Weg 17— 20, auf den 20 Juni 1919, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird gse Auszug der Klage bekannt
gemacht. 1 Charlottenburg, den 24. März 1919.
(Unterschrift), Gerichtsschreiber
des Landgerichts III Berlin.
[480]
Oeffentliche Zustellung. 32. O. 79/19.
Der Kaufman Bruno Aschheim in Charlottenburg, Waitzstraße 21, als Ver⸗ walter in dem Konkursverfahren über das Vermögen der Tyll.Eulenspiegel⸗Theater⸗ gesellschaft m. b. H. zu Charlottenburg, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Ernst Loewe in Berlin W. 10, Lützow⸗ Ufer 9, klagt gegen den Schauspeeler Viktor Sptegler genannt Harzbe g. früher zu Berlin⸗Wilmereborf, Kurfürster damm 152, jetzt unbekaanten Aufentha ts, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte ibm aus einem Vertrage, betreffs E werb von Hesckä tsantetlen, noch 14 070 ℳ schulde, mit dem Antrage, den Beklanten kosten⸗ rflichtig eventuell gegen Sicherheitsleistung orlä fig vollnreckbar zu verurteilen, an hn 14 000 ℳ — in Buchstaben: vierzehn⸗ tausend Mark — nebst 4 % Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung zu zahlen. Her Kläger ladet den Beklaagten zur mündlichen Verhandlung des Rrchtestreins vor die 20. Zivilkammer des Landgerichts III in Berlin zu Charlottenburg, Tegeler Weg 17 — 20, auf den 17 Juni 19129, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde⸗ ung, einen bei dem gedachten Gerichte ugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent ichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Charlottenburg, den 25. März 1919.
Pahlten, Gerichtsschreiber des Landgerichts IIf in Berlin.
[482] Oeffentliche Zustellung.
Die Rechtsanaälte Zustizrat Bielewicz und Dr. Nichterlein in Danzig klagen gegen die Firma Naphta, Produktions⸗ gesellschaft, Gebrüder Nobel— St. Betersburg, mit dem Antrage: die Beklagte durch vorläufig vohstreckbares Urteil kostenpflichiig zur Zahlung von 366,30 ℳ nebst 4 % Zinsen seit Klage⸗ zustellung zu verurteilen, und unter der Behauptung, daß den Klägern gegen die Beklagte folgende Gebühren a. in Sachen Wohheim gegen Nobel 62,90 ℳ, b. in Sachen Göteborg gegen Nobel 127,70 ℳ, c. in Sachen Nobel gegen Haup zollamt 152,— ℳ, d. in Sachen C. W. Best⸗ nann gegen Nobel 23,70 ℳ zuständen, für deren Einklagung das Amtsgericht in Danzig zuständig sei, weil hier eine während des Krieges aufgelöste Zweignieder⸗ lassung der Beklagten bestanden hätte, und dieser gegen den Reichsmilträrfiskus eine Forderung auf Entgelt für beschlagnahmte Waren zustehe. Die Beklagte wud hier⸗ mit zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreiis vor das Amtsgericht zu Danzig, Z mmer 210, auf den 31. Mai 1919, Vormiftags 9 Uhr, geladen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung hegeess Auszug der Klage bekannt ge⸗ ma
Danzig, den 7. März 1919. G
Czyzewski, 8 Gerichtsschreiber des Amtsgerichts. [4861 Oeffentliche Zustellung. Der Kaufmann Otto Himstedt in Hannover, Voßstraße 18, Prozeßvevoll⸗ mwächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Biote n Hannover, klagt gegen den Kaufmann Friedrich Wuhelms gen. Bettels, früher in Hannover, Th ovdorstraße 8 1I, jest unbekannten Aufenthalts, unter der
Zehauptung, daß der Beklagte dem Restaurateur Heinrich Langwost in Hannover ben Betrag von 3567,66 ℳ einschließlich Zensen für käuflich gelieferte Waren bezw. Harlehen bezw. aus einem vom Beklagten akz ptierten, aber nicht eingelösten Wechsel schulde und daß dieser seine Forderung an den Klä,er abgeteeten habe, mit dem An-⸗ t age, den Beklagten kofte pflichtig und gegen Sicherhettsleistung vorlä fig voll⸗ ir ckbar zu verurteilen, Kläner 3067,66 ℳ nebst 4 % Zinsen auf 1899,25 ℳ seit 1 März 1919 und 6 % Zinsen auf 278,35 ℳ seit 1. März 1919 zu zahlen. Der Kläͤger ladel! den Beklugten zur münd⸗ lichen Vehaadlung des Rechtsstreits vor u 3. Z vilkammer des andgerichts in Hannover auf den 26. Junt 1919, Vormittags 9 ½ Uhr, Zimmer 213, des neuen Justizgebäudes, Volgersweg 1, att der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerschte zugelassenen Rechtsanwalt 8- Prozeßbevollmächtigten vertreten zu assen.
Hannover, den 24. März 1919.
Der Gerichtsschreiber des Landgerich’s.
[4881 Oeffentliche Zustellung.
Der Kaufmann Wolf Seelenfrteund in Magdeburg, Prozeßbevollmächtigten: Rechts⸗ anwalt Justizrat Salomon daselbst, klagt gegen den Kaufmann A. M. Kaplan in Minsk in Rußland auf Grund der Be⸗ bauptung, daß der Beklagte von ihm im Jahre 1918 Waren gekauft, daß er auf das Kaufgeld, welches vor Absendung der Ware voll bezahlt werden sollte, nur 0 000 ℳ gezahlt und den Rest mit 69 b99,70 ℳ nebst 5 vom Hundert Zinsen vcavon feit dem 15. Okrober 1918 sowie Lagergeld für die nicht abgenommenen