Bekanntmachung.
Unter dem 26. August 1920 ist auf Blatt 348 lfd. Nr. 3 und Blatt 1467 des Tarifregisters eingetragen worden:
Der zwischen dem kaufmännischen Verein in Guben, dem Gewerkschaftsbund der Angestellten, dem Gewerkschaftsbund kaufmännischer Angestelltenverbände und der Arbeitsgemein⸗ schaft freier Angestelltenverbände am 21. Juni 1920 abge⸗ schlossene Tarifvertrag wird zur Regelung der Gehalts⸗ und Anstellungsbedingungen für die kaufmännischen Angestellten im Kleinhandel — in offenen Verkaufsgeschäften — gemäß § 2 der Verordnung vom 23. Dezember 1918 (Reichs⸗Gesetzbl. S. 1456) für das Gebiet des Stadtbezirks Guben für allgemein verbindlich erklärt. Die allgemeine Verbindlichkeit beginnt mit dem 1. April 1920. Die allgemeine Verbindlich⸗ keit des Tarifvertrags vom 24. September 1919 trag vom 18. Dezember 1919 tritt außer Kraft.
Der Reichsarbeitsminister. J. A.: Dr. Sitz ler⸗
Das Tarifregister und die Registerakten können im Reichs⸗ arbeitsministerium, Berlin NW. 6, Luisenstraße 33/34, Zimmer 161, während der regelmäßigen Dienststunden eingesehen werden.
Arbeitgeber und Arbeitnehmer, für die der Tarifvertrag infolge der Erklärung des Reichsarbeitsministeriums verbindlich ist, können
von den Verkragsparteien einen Abdruck des Tarifvertrags gegen Er⸗ stattung-der Kosten verlangen. bböö Berlin, den 26. Angust 1920.
Der Registerführer. Pfeiffer.
—
HBGetkennimachunng.
Unter dem 26. August 1920 ist auf Blatt 940 lfd. Nr. 2 des Tarifregisters eingetragen worden:
Der zwischen dem Arbeitgeberverband der Industrie im Stadt⸗ und Landkreis Ratibor und den in der Arbeitsgemein⸗ schaft der Ratiborer Angestellten vereinigten Angestelltenver⸗ bänden am 5. Mai 1920 abgeschlossene Tarifvertrag zur Regelung der Gehalts⸗ und Anstellungsbedingungen der kaufm. n. techn. Angestellten und der Werkmeister in der Industrie mit Ausnahme des Baugewerbes, der Zeitungs⸗ und Druckerei⸗ betriebe und der Zuckerfabriken wird für diesen Berufskreis gemäß § 2 der Verordnung vom 23. Dezember 1918 (Reichs⸗ Gesetzbl. S. 1456) für das Gebiet des Stadt und Land⸗ kreises Ratibor für allgemein verbindlich erklärt. Die all⸗ gemeine Verbindlichkeit beginnt für das Stadtgebiet Ratibor und die Gemeinde Ostrog mit dem 1. März 1920, für den übrigen Stadtkreis und den Landkreis Ratibor mit dem 15. Juli 1920. Die allgemeine Verbindlichkeit des Tarifvertrags vom 28. Anril 1919 tritt außer Kraft. Sie erstreckt sich nicht auf Arbeitsverträge, für die besondere Fachtarifverträge in Geltung sind. Falls künftig für einen Industriezweig ein besonderer Fachtarifvertrag für allgemein verbindlich erklärt wird, scheidet er mit dem Beginn der allgemeinen Verbindlichkeit aus dem Geltungsbereich des allgemeinen Tarifvertrags aus.
Der Reichsarbeitsminister. J. A.: Dr. Sitzler.
Das Tarifregister und die Registerakten können im Reichsarbeits⸗ ministerium, Berlin NW. 6, Luisenstraße 33/34, Zimmer 161, während der regelmäßigan Dienststunden eingesehen werden.
Arbeitgeber und Arbeitnehmer, für die der Tarifp rtrag infolge der Erklärung des Reichsarbeits ministeriums verbindli ist, können von den Vertragsparteien einen Abdruck des Tarisvertrags gegen Er⸗ stattung der Kosten verlangen. “ 6 8
Berlin, den 26. August 1920.
.“
—
Bekanntmachung.
Unter dem 26. August 1920 ist auf Blatt 191 lfd. Nr. 2 des Tarifregisters eingetragen worden:
Der zwischen dem Landwirtschaftlichen Hauptverband Württemberg und Hohenzollern, dem Schwäbischen Bauern⸗ verein, dem Deutschen Land⸗ und Waldarbeiterverband, Gau Württemberg und Hohenzollern, und dem Zentralverband der Forst⸗, Land⸗ und Weinbergsarbeiter Deutschlands, Bezirks⸗ geschäftsstelle Leutkirch, am 11. März 1920 abgeschlossene Lohntarifvertrag nebst Nachtrag vom 22. April 1920 werden zur Regelung der Lohn⸗ und Arbeitsbedingungen für die landwirtschaftlichen Arbeiter und Dienstboten gemäß § 2 der Verordnung vom 23. Dezember 1918 (Reichs⸗Gesetzbl. S. 1456) für das Gebiet des Freistaates Württemberg für allgemein verbindlich erklärt. Die allgemeine Verbindlichkeit des Hauptvertrages beginnt mit dem 1. April 1920, die des Nachtrages mit dem 1. Mai 1920. Die allgemeine Verbind⸗ 5 des Tarifvertrages vom 22. Juli 1919 tritt außer
Der Reichsarbeitsminister. J. A.: Dr. Sitzler.
Das Tarifregister und die Registerakten können im Reichsarbeits⸗ ministerium, Berlin NW. 6, Luisenstraße 33/34, — 161, während der regelmäßigen Dienststunden eingesehen werden.
Arbeitgeber und Arbeitnehmer, für die der Tarifvertrag infolge der “ 88 verbindlich ist, können von den Vertragsparteien einen Abdruck des Tarifvertra Fr⸗ stattung der Kosten verlangen. — hg Beerlin, den 26. August 1920. ö
Der Registerführer. Pfeiffe r.
Bekanntmachung.
Unter dem 26. August 1920 ist auf Blatt 1036 kfd. Nr. 5 des Tarifregisters, betreffend den Tarifvertrag ” 31. De⸗ zember 1919 für die kaufmännischen Angestellten des Lebens⸗ mittelgroßhandels für das Gebiet der Kreishauptmannschaft Leipzig eingetragen worden:
Die von den bisherigen Vertragsparteien am 12. Juni 1920 abgeschlossene Vereinbarung zum allgemein ve adlü une Tarifvertrage vom 31. Dezember 1919 nebst Verein⸗ barungen wird für denselben Berufskreis und das gleiche Tarifgebiet mit Wirkung vom 1. Juni 1920 für allgemein verbindlich erklärt. 8
Der Reichsarbeitsminister. J. A.: Dr. Sitzler.
Das Tarifregister und die Registerakten können im Reichs⸗ arbeitsministerium, Berlin NW. 6, Luisenstraße 33/34, Zimmer 161, während der ree1maes Dienststunden eingesehen werden.
Arbeitgeber und Arbeitnehmer, für die der Tarifvertrag infolge
von den Vertragsparteien einen Abdruck des Tari gegen Er⸗
stattung der Kosten verlangen. Berlin, den 26. August 1920. b 1
Der Registerführer.
—.-—
Bekanntmachung. Unter dem 27. August 1920 ist auf Blatt 1474 des Tarif⸗
8 Pfeiffer.
registers eingetragen worden:
Der zwischen dem Ostpreußischen Arbeitgeberverband für Handel, Industrie und Gewerbe E. V., Sitz Königsberg i. Pr., und dem Bund der technischen Angestellten und Beamten, Orts⸗ verwaltung Königsberg i. Pr., am 6. Februar 1920 abge⸗ schlossene Tarifvertrag nebst Nachtrag vom 5. Mai 1920 wird zur Regelung der Gehalts⸗ und Anstellungsbedingungen der 5 Angestellten in Industrie und Gewerbe mit Ausnahme des Tief⸗ und Hochbaugewerbes gemäß § 2 der Verordnung vom 23. Dezember 1918 (Reichs⸗Gesetzbl. S. 1456 für das Gebiet des Stadtkreises Königsberg i. Pr. für all⸗ gemein verbindlich erklärt. Die allgemeine Verbindlichkeit be⸗ ginnt mit dem 15. August 1920. Sie erstreckt sich nicht auf Arbeitsverträge, für die besondere Fachtarifverträge in Geltung sind. Falls künftig für einen Industrie⸗ oder Gewerbezweig ein besonderer Fachtarifvertrag für allgemein verbindlich erklärt wird, scheidet er mit dem Beginn der allgemeinen Verbindlichkeit aus dem Geltungsbereich des allgemeinen Tarifvertrags aus.
Der Reichsarbeitsminister. J. A.: Dr. Sitzler.
Das Tarifregister und die Registerakten können im Reichsarbeits⸗ ministerium, Berlin NW. 6, Luisenstraße 33/34, Zimmer 161, während der regelmäßigen Dienststunden eingesehen werden.
Arbeitgeber und Arbeitnehmer, für die der Tarifvertrag infolge der Erklärung des Reichsarbeitsministeriums verbindlich ist, können von den Vertragsparteien einen Abdruck des Tarifvertrags gegen Er⸗ stattung der Kosten verlangen.
Berlin, den 27. August 1920.
Der Registerführer.
Bekanntmachung.
Unter dem 27. August 1920 ist auf Blatt 1472 des Tarif⸗ registers eingetragen worden:
Der zwischen den Bäckerinnungen des Kommunalverbandes Oschatz und dem Bund der Bäcker Konditor⸗)gehilfen Deutsch⸗ lands (Sitz Berlin), Ortsgruppe Oschatz, am 30. Juni 1920 abgeschlossene Tarifvertrag zur Regelung der Lohn⸗ und Arbeitsbedingungen im Bäckergewerbe wird gemäß § 2 der Verordnung vom 23. Dezember 1918 (Reichs⸗Gesetzbl. S. 1456) für das Gebiet des Innungsbezirks Oschatz für allgemein ver⸗ bindlich erklärt. Die allgemeine Verbindlichkeit beginnt mit dem 1. August 1920. Die Ausdehnung auf das Gebiet der Amts⸗ hauptmannschaft Oschatz bleibt vorbehalten.
Der Reichsarbeitsminister. J. A.: Dr. Sitzler.
Pfeiffer.
88
allgemeine Verbindlichkeit beginnt mit dem 1. August 1920.
Das Tarifregister und die Registerakten können im Reichs⸗ arbeitsministerium, Berlin NW. 6, Luisenstraße 33/34, Zimmer 161, während der regelmäßigen Dienststunden eingesehen werden.
Arbeitgeber und Arbeitnehmer, für die der Tarisvertrag infolge der Erklärung des Reichsarbeitsministeriums verbindlich ist, können von den Vertragsparteien einen Abdruck des Tarifvertrags gegen Erstattung der Kosten verlangen. 1 “
Berlin, den 27. August 1920. 2
8 Der Registerführer. Pfeiffer.
2
Bekanntmachung.
Unter dem 27. August 1920 ist auf Blatt 1471 des Tarif⸗ registers eingetragen worden:
Der zwischen dem Gewerkschaftsbund der Angestellten, Geschäftsstelle Plauen i. V., dem Gewerkschaftsbund kauf⸗ männischer Angestelltenverbände, Kreisgeschäftsstelle Plauen W. dem Zentralverband der Angestellten, Ortsgruppe Plauen i. V.,
und der Vogtländischen Fabrikantenschutzgemeins haft E. V., Plauen i. V., am 23. Februar 1920 abgeschlossene Tarifver⸗ trag nebst Nachtrag, gültig vom 1. Mai 1920, werden zur Regelung der Gehalts⸗ und Anstellungsbedingungen der kauf⸗ männischen Angestellten in Betrieben, welche Spitzen, Stickereien, Weißwarenkonfektion, Spitzenkonfektion, Blusen, Kleider, Kinder⸗ kleider, Frauenunterwäsche, Schürzen herstellen oder damit Großhandel treiben, gemäß § 2 der Verordnung vom 23. De⸗ zember 1918 (Reichs⸗Gesetzbl. S. 1456) für allgemein verbindlich erklärt für das Gebiet der Städte Plauen, Mylau, Netzschkau, Elsterberg, Pausa, Mühltroff, Oelsnitz, Adorf, Markneukirchen, Bad Elster, Brambach, Schöneck, Auerbach, Falkenstein, Treuen, Lengenfeld, Klingenthal, Eibenstock, Schneeberg, Neustädtel, Grünhain und Schönheibe sowie der ländlichen Ortschaften der Amtshauptmannschaften Plauen, Oelsnitz und Auerbach. Die
Der Reichsarbeitsminister. J. A.: Dr. Sitzler. Das Tarifregister und die Resisteracten können im Reichsarbeits⸗
ministerium, Berlin NW. 6, Luifenstraße 33/34, Zimmer 161, während der regelmäßigen Dienststunden eingesehen werden.
zember 1918 (Reichs⸗Ge
Arbeitgeber und Arbeitnehmer, für die der Tarifvertrag infolge der Erklärung des Reichsarbeitsministeriums verbindlich ist, können von den Vertragsparteien einen Abdruck des Tarifvertrags gegen Er⸗ stattung der Kosten verlangen. “
Berlin, den 27. August 1920. 1u“ Der Registerführer.
Pfeiffer.
Bekanntmachung.
Unter dem 27. August 1920 ist auf Blatt 1063 lfd. Nr. 2
des Tarifregisters eingetragen worden: — 8 Die zwischen den Vertragsparteien des allgemein verbind⸗ lichen Tarifvertrags vom 2. März 1920 abgeschlossene nach⸗ trägliche Lohnvereinbarung (Abschnitt Ia—e des Tarif⸗ vertrags) wird zur Regelung der Lohn⸗ und Arbeitsbedingungen für die Landarbeiter gemäß § 2 der Verordnung vom 23. Dezember 1918 (Reichs⸗Gesetzbl. S. 1456) für das Gebiet des Kreises Ueckermünde gleichfalls für allgemein verbindlich erklärt. Die allgemeine Verbindlichkeit beginnt mit 3. Juli 1920. ““ Der Reichsarbeitsminister.
J. A.: Dr. Sitzler.
Das Tarifregister und die Registerakten können im Reichsarbeits⸗ ministerium, Berlin NW. 6, Luisenstraße 33/34, Zimmer 161, während der regelmäßigen Dienststunden eingesehen werden. 1
Aebeitge ber und Arbeitnehmer, für die der Tarifvertrag infolge der Erklärung des Reichtarbeitsministeriums verbindlich ist, können von
den Vertragsparteien einen Abdruck des Tarifvertrags gegen Erstattung
der Kosten verlangen. Berlin, den 27. August 1920. Der Registerführer.
Pfeiffer.
ü Unter dem 27. August 1920 ist auf Blatt 1475 des Tarif⸗ registers eingetragen worden: Der zwischen dem Land⸗ und Forstwirtschaftlichen Arbeit⸗ geberverband der Kreise Tost⸗Gleiwitz und Gr. Strehlitz, dem
Deutschen Landarbeiterverband, der Polnis chen Berufsvereinigung, Abt. Land⸗ und Forstarbeiter, und dem Verband
der Landarbeiter, Landarbeiterinnen und in sonstigen landwirt⸗ schaftlichen Betrieben Beschäftigten am 15. Mai,/ 10. Juni 1920 abgeschlossene Lohntarifvertrag wird zur Regelung der Lohn⸗ und Arbeitsbedingungen für die landwirtschaftlichen Arbeiter und Arbeiterinnen gemäß § 2 der Verordnung vom 23. Dezember 1918 (Reichs⸗Gesetzbl. S. 1456) für das Gebiet der Kreise Tost⸗Gleiwitz und Gr. Strehlitz für allgemein ver⸗ bindlich erklärt. Die allgemeine Verbindlichkeit beginnt mit dem 15. August 1920 8 .““ Der Reichsarbeitsminister. J. A.: Dr. Sitzler.
Das Tarifregister und die Registerakten können im Reichsarbeits⸗ ministerium, Berlin NW. 6, Luisenstraße 33/34, Zimmer 161, während der regelmäßigen Dienststunden eingesehen werden.
Arbeitgeber und Arbeitnehmer, für die der Tarifvertrag infolge der Erklärung des Reichsarbeitsministeriums verbindlich ist, können von den Vertragsparteien einen Abdruck des Tarifvertrags gegen Erstattung der Kosten verlangen.
Berlin, den 27. August 1920.
Der Registerführer. Pfeiffer.
“
Unter dem 27. August 1920 ist auf Blatt 1069 lfd. Nr. 2 und Blatt 1480 des Tarifregisters eingetragen worden:
Der zwischen dem Allgemeinen Arkeitgeberverband für Bleicherode und Umgebung und dem Gewerkschaftsbund der Angestellten, Landesverband Thüringen, am 25. Juni 1920 abgeschlossene Nachtrag zu dem allgemein verbindlichen Tarif⸗ vertrag vom 28. Februar 1920 wird zur Regelung der Gehalts⸗ und Anstellungsbedingungen für die kaufmännischen Angestellten in Industrie, Handel und Gewerbe einschließlich des Einzelhandels gemäß 2 der Verordnung vom 23. De⸗
. — set bI. S. 1456) für das Gebiet des Stadtbezirks Bleicherode und des Ortes Niedergebra ür allgemein verbindlich erklärt. Die allgemeine Ver doa hfür beginnt mit dem 1. Juni 1920. Sie erstreckt sich nicht auf Arbeitsverträge, für die besondere Vachters verihc e in Geltung sind. Falls künftig für einen Handels⸗ oder Industriezwei ein besonderer Fachtarifvertrag für allgemein verbiudlich erklärt wird, scheidet er mit dem Beginn der allgemeinen Ver⸗ bindlichkeit aus dem Geltungsbereich des allgemeinen Tarif⸗ vertrags aus. “
Der Reichsarbeitsminister. 8 J. A.: Dr. Sitzler.
Das Tarifregister und die Registerakten koönnen im Reichs⸗ arbeitsministerium, Berlin NW. 6, Luisenstraße 33/34, Zimmer 161, während der regelmäßigen Dienststunden eingesehen werden.
Arbeitgeber und Arbeitnehmer, für die der Tarifvertrag infolge der Erklärung des Reichsarbeitsministeriums verbindlich ist, können
. 4 / von den Vertragsparteien einen Abdruck des Tarifvertrags gegen Er⸗ stattung der Kosten verlangen.
Berlin, den 27. August 1920.
Der Registerführer. Pfeiffer.
Nichtamtliches.
(Fortsetzung aus dem Hauptblatt.)
Tabaksteuer und Tabakersatzstoffabgabe im deutschen Zollgebiet.
zum Satze von 45 ℳ für 1 dz
Gewichtsteuer
zum Satze von Steuer
Tabak⸗
für Tabakblätter
zur Herstellung
zigarettensteuer⸗ pflichtiger Erzeugnisse
8 für Grum⸗ pen
ℳ ℳ
für im Werte verminderten Tabak (§ 36 der Tabaksteuer⸗ ordnung)
nach dem Zusammen
Flächen⸗ Tabaksteuer raume V
ersatzstoff⸗
70 ℳ abgabe
für 1 dz
ℳ I. ℳ
Im 4. Viertel des Rechnungs⸗ sahrs LEEEA1111146““
Im Rechnungsjahr 1919. .. 238 619 29 Berlin, den 1. September 1920.
“
5 108 29 492
39 181 5678 642 1169 539 ⁷ 16 789 928
395 239 3 334 996
der Erklärung des Reichsarbeitsministeriums verbindlich ist, können
dem
25, *
renzen,
Verkehrswesen.
Die Binneunschiffahrt auf der Mitteldeutschen Ausstellung in Magdeburg 1921.
Auch das Verkehrswesen, insbesondere das Binnenschiffahrts⸗ wesen, wird in der 1921 in Magdeburg stattfindenden Mitteldeutschen Ausstellung vertreten sein. Es ist geplant, die Verkehrsausstellung durch einen Repräsentationsraum der Verkehrsvereine und die Gruppe „Binnenschiffahrt“ durch ein etwa 200 qm großes Relief⸗ modell des Mittellandkanals einzuleiten. Der Gedanke, das Binnen⸗ schiffahrtswesen als für den Wiederaufbau besonders wertvoll ein⸗ schließlich der Kanalisierungspläne in das Programm der Mittel⸗ deutschen Ausstellung aufzunehmen, hat in den einschlägigen Fach⸗ kreisen lebhaften Widerhall gefunden. Eine ganze Reihe be⸗ deutender Fachverbände sowie Kenner und Förderer des Binnen⸗ schiffahrtswesens, an der Spitze der Magdeburgische Schiffahrtsverein, haben ihre Beteiligung und Mitarbeit bereits zugesichert. Von Ver⸗ bänden bringen der Organisation der Gruppe „Binnenschiffahrt“ roßes Interesse entgegen u. a. der Zentralverband für die deutsche Bäernenschistahrt (Charlottenburg), der Verein der Flacgschiftewerften Deutschlands (Hamburg), der Bremer Reederverein (Bremen), der Bremer Kanalverein (Bremen), der Elbe⸗Ostsee⸗Kanal⸗Verein (Sihghe. der Henfe tische Schifferverband (Hamburg), der Werra⸗ anal⸗Verein (Eisenach), der Südwestdeutsche Kanalverein (Stuttgart), der Bayerische Kanal⸗Verein (Nürnberg). Die Binnenschiffahrts⸗ ausstellung wird einen ganz bedeutenden Umfang annehmen. Man erkennt dies am besten daran, daß sich allein der Süd⸗ westdeutsche Kanalverein an der Ausstellung mit 200 laufenden Metern beteiligen will. Der der Binnenschiffahrtsausstellung ist, allen Besuchern klar und überzeugend vor Augen zu führen, wie groß die Bedeutung der Ströme und Kanäle als Lebensadern unseres Wirt⸗ schaftslebens ist und welche Aufgaben den noch zu schaffenden Kanälen
(zufallen werden. Da das Vorhaben durch die einschlägigen Kreise die erforderliche Unterstützung erfährt, wird die Mitteldeutf se Ausstellung in Magdeburg für das Schiftahrtswesen und alle mit ihm in Ver⸗ bindung stehenden Berufszweige, wie Spedition, Umschlagsbetriebe, Werften, Maschinenfabriken usw., ein hervorragend wirkungsvolles Werbemittel werden. Das Ausstellungsgelände ist unmittelbar an der Elbe gelegen, so daß die Beteilig ng der Werften, der Schiffahrts⸗ gesellschaften und der einschlägigen Industrie nicht auf kleinere Fahr⸗ zeuge und Modelle beschränkt ist.
Ueber Schwierigkeiten beim Bau nnd Betrieb der Alaska⸗ is. ted. veröffentlicht die amerikanische Zeit⸗ schrift „Engineering News Record“, wie wir dem „Archiv für Eisenbahnwesen“ entnehmen, nachstehendes aus einem Bericht des Ingenieurs F. A. Hansen: Wärmeunterschiede von — 70 ° Fahrenheit (= — 390 Celsius) im Winter bis + 100 ° Fahrenheit (= + 380 Celsius) im Schatten im Sommer, verbunden mit Regen⸗ niederschlägen von 40 bis 80 Zoll (= 1 bis 2 m), machen die beim Bau und bei der Unterhaltung hervorgetretenen Un⸗ zuträglichkeiten erklärlich. Vorarbeiten und die Ver⸗ teilung von Material müssen im Winter als Vorbereitung für die kurze Bauzeit von Juni bis Seplember vorgenommen werden. Im Winter kann das Material auf Schlitten über das Eis leichter und billiger als in den wärmeren Monaten über den weichen Boden auf Knüppeldämmen befördert werden. Die Tätigkeit des Ingenieurs im Winter erstreckt sich auf Besichtigungen in tiefem Schnee, schwierige Längen⸗ und Querschnittaufnahmen der Erdoberfläche. Die Her⸗ . von Aufenthaltsräumen für Personal und von Lagerräumen für Material mit gefrorenen Hölzern ist fast unmöglich. Bei dem niedrigen Thermometerstand Wärme unter Segeltuch zu halten, ist eine sehr schwierige Aufgabe. Besondere Schwierigkeiten sind im letzten
Jahr in der Gegend des Broadpasses zu überwinden gewesen, wo der Schnee eine Höhe von mindestens 10 Fuß = Zm erreicht hatte. Alle Bauzeichen waren verwischt und mußten erneuert werden. Zu ver⸗ schiedenen Malen sind bei Tauwetter Schlitten samt Ladung im Eis versunken und die Fuhrleute mit knapper Not dem Tode entronnen. Von dem südlichen Anfangsbahnhof Seward geht die Bahn 90 Meilen lang durch eine Gegend, die aus Gletschern und rauhen Bergen ge⸗ bildet wird und großen klimatischen Aenderungen unterliegt. Heftiger Regen, Kälte, Schnee und Tauwetter wechseln in kurzen Zwischen⸗ zeiten miteinander ab, so daß die Witter ng verxhärtais staͤndig be⸗ obachtet werden müssen, um die Strecke in betriebsfähigem Zustand zu erhalten.
Aeronautisches Observatorium. Lindenberg, Kr. Beeskow. 31. August 1920. — Drachenaufstieg von 5 ½ a bis 6 ½ a.
Relativec- Wind
Fenhtig. B ene ei Richtung Sekund.⸗
unten 0 V Richt ang Meter
70
Temperatur C0
Seehöhe Luftdruck
oben
Im
122 300 500 1000 1410
mmm.
746,0 9,2 9 0 9 712 88 13 670 V 10 657 8
2vööön
1 Untersuchun ssachen. 2. 5 ote,
3. Verkä
4. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.
5. Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.
1) Untersuchungs⸗
[58299] Verfügnung.
Die gegen die Nachbenannten erlassenen Fahnenfluchtserklärungen und Beschlag⸗ nahmeverfügungen werden hiermit haa9 gehoben:
1. Wehrmann Johann Look, veröffent⸗ licht am 15. 8. 16, Pos. Nr. —.
ö„2. Ldst.⸗Rekr. Karl Schmitz, veröffent⸗ licht am 13. 1. 16, Pos. Nr. 63 404.
Gefr. Paul Biecher, veröffentlicht am 23. 10. 18, Pos. Nr. 45 414.
4. Musk. Johannes Hansen, veröffent⸗ lic am 31. 1. 16, Pof. Nr. 63 404.
. Ldstm. Paul Warschke, veröffentlicht am 17. 5. 18, Pos. Nr. —.
6. Leutn. Markus Anthan, veröffent⸗ licht am 27. 2. 17, Pos. Nr. 67 204.
7. Flieger Georg Müller, 8. Ldstm. Anton Behringer, 9. Kan. Marius Lo⸗ 10. Edstm. Karl Reinwald,
11. Fahrer Christian Reßlund, 12. Fahrer
Albert Rummel, . Ldstm. Josef onnier, 14. Untffz. Jens Juhl, 5. Musk. Gerhard Kammans, 16. Pion.
Martin Schickel, 17. Sergt. Alb. Julius
Semnd,, 180 Seant Dkto Wiegand,
19. Musk. Michael Wieczorek, 20. Pion.
Josef Pelzer, 21. Offz.⸗St. Otto Schwarz,
22. Gefr. Reinhard Suger, 23. Ldstm.
Hermann Menge, 24. Musk. Fritz Eich⸗ wald, 25. Wehrm. Petersen Gram, ob veröffentlicht, unbekannt. Halberstadt, den 24. August 1920. Gericht ehem. 33. Division.
2) Aufgebote, Ver⸗ lust⸗und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.
[58121] Zwangsversteigerung. 8 zdum Zwecke der Aufhebung der Gemein⸗ schaft, die in Ansehung des in Berlin, Corneliusstraße 4, belegenen, im Grund⸗ buche vom Potsdamer Torbezirk Band 4 Blatt Nr. 111 zurzeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen der Grieneisen’schen Erben eingetragenen Grundstücks besteht, soll dieses Grundstück am S. November 1920, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht der Gerichtsstelle, Berlin, Neue riedrichstraße 13/15, drittes Stockwerk, immer Nr. 113 — 115, bere g. werden. s Grundstück besteht aus Vorderwohn⸗ haus mit rechtem und linkem Seitenflügel, unterkellertem Hof, Vor⸗ und Hintergarten, liegt in der Gemarkung Berkin, Karten⸗ blatt 8, Parzelle 1937/236, ist 8 a 36 gm sre und hat einen Nutzungswert von 4760 ℳ. Grundsteuermutterrolle Art. 127. Gebäudesteuerrolle Nr. 127. Der Ver⸗ erungsvermerk ist am 12. Juli 1920 5 8 wrundbuch eingetragen. — 87. K.
Berlin, den 14. August 1920. Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 87.
[58122] Seee eeeee
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am 16. November 1920, Vormit⸗ tags 10 Uhr, Neue Friedrichstr. 13/15, III. (drittes) Stockwerk, Zimmer Nr. 113 bis 115, versteigert werden das in Berlin, Stargarder Straße 37 belegene, im Grund⸗ buche vom Schönhauser Torbezirk Band 97 Blatt Nr. 2875 (eingetragener Eigentümer am 13. Februar 1914, dem Tage der Ein⸗ tragung des Versteigerungsvermerks: Kauf⸗ mann Wilhelm Ney in Berlin⸗Wilmers⸗ dorf) eingetragene Grundstück: Vorder⸗ wohngebäude mit rechtem und linkem Seitenflügel, Quergebäude, Hof und Neben⸗ hof, Gemarkung Berlin Kartenblatt 31 Parzellen 2416/1, 2415/1, zusammen 10 a
“ 8
erlust⸗ u. Fundsachen, Zustellungen u. dergl. ufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.
Anzeigenpreis für dem wird auf den
den Naum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 2 ℳ. Anzeigenpreis ein Tenerungszuschlag von 80 v. H. — — —
Außer⸗ erhoben.
—
47 qm groß, Grundsteuermutterrolle Art. 2962, Nutzungswert 17 600 ℳ, Ge⸗ bäudesteuerrolle Nr. 2962, Grundstückswert 296 000 ℳ. — 85. K. 27. 14.
Berlin, den 28. August 1920. Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 85.
[58314] Zahlungssperre.
Auf Antrag der unverehelichten Elise Korn in Pforzheim, Durlacher Straße 13, wird der Reichsschuldenverwaltung in Berlin betreffs der angeblich abhanden gekommenen Schuldvers chreibung der 5 pro⸗ zentigen Anleihe des Deutschen Reichs (Kriegsanleihe) Lit. Nr. 2 738 918 über 1000 ℳ verboten, an einen anderen In⸗ haber als die obengenannte ger 127g eine Leistung zu bewirken, insbesondere neue Zinsscheine oder einen Erneuerungs⸗ schein auszugeben. — 84. F. 706. 20.
Berlin, den 31. August 1920. Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 84.
[58315) Zahlungssperre.
Auf Oberpostdirektion Berlin wird der Reichsschuldenverwaltung in Berlin betreffs der angeblich abhanden⸗ Senhen Schuldverschreibung der
prozentigen Kriegsanleihe des Deutschen Reichs Nr. 17 025 481 über 1000 ℳ ver⸗ boten, an eine andere Inhaberin als die obengenannte Antragstellerin eine Leistung zu bewirken, insbesondere neue Zinsscheine oder einen Erneuerungsschein auszu⸗ geben. — 84. F. 743. 20.
Berlin, den 1. September 1920. Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 84.
[58120) Zahlungssperre.
Auf Antrag des Landwirts Ernst Wil⸗ helm Dietzel in Niederdünzebach, Kreis Eschwege, wird bezüglich der ihm ge⸗ stohlenen Schuldverschreibungen der Landes⸗ kreditkasse in Cassel: 25 Serie Lit. B Nr. 1291, 27 Serie Lit. B Nr. 3101 über je 1000 ℳ die Zahlungssperre vor Einleitung des Aufgebotsverfahrens ver⸗ fügt. Diese Schuldverschreibungen sind im Jahre 1912 und 1918 und mit 4 % verzinslich. Der Landeskreditkasse in Cassel wird verboten, eine Leistung an einen anderen Inhaber der Schuldverschreibungen als den Antragsteller zu bewirken, insbe⸗ sondere neue Zinsscheine oder Erneuerungs⸗ scheine auszugeben.
Cassel, den 16. August 1920.
Das Amtsgericht. Abteilung 18.
[5831683 Bekauntmachung. bhanden gekommen: Eschweiler Bergwerks⸗Akt. Nr. 3715/6, 17 973 = 3/300. 4. % 05 verl. Gelsenkirchener Berg⸗ d- Lit. B Nr. 21 086
Berlin, den 1. September 1920.
Der Polizeipräsident. Abteilung IV. Erkennun sbine
Wertpapiersperrstelle. Wp. 214/20.
[583041 Bekanutmachung Nr. 135. Hier ist folgendes Wertpapier abhanden ekommen: eine Aktie Badische Zucker⸗ fabrin Vacgause 2n o0, Men dng-9, ch ersuche, die Werkpapiere und deren Inhaber anzuhalten und die nächste Polizei⸗ dienststelle zu benachrichtigen. Frankfurt a. M., den 27. August 1920. Der Peeche verxasdegr IV b 11205. J. A.: Schlörecke. [58317 Mitte Juni 1920 sind hier die beiden nachgenannten Kriegsanleihestücke entwendet worden: IX. Kriegsanleihe Lit. C Nr. 16 230 957 und 16 230 958 je 1000 ℳ. Karlsruhe, den 28. August 1920. Der Staatsanwalt. II. (Unterschrift.)
[5830605 Bekanntmachung. Widerrufen wird die Bekanntmachung vom 5. VIII. 20 in der II. Beil. Nr. 173, Soll Nr. 49 950 vom 5. VIII. 20, be⸗ treffend zu Verlust gegangene Reichs⸗ anleihe. München, den 27. August 1920. Golizeidirektion.
8
—
[58123] Aufgebot.
Der Inhaber der Firma Handelshaus Dominik Lempicki in Warschau, Zgoda 1, vertreten durch den Rechtsanwalt Instiz rat Gerber in Kattowitz, hat das Au gebot des von der Firma Feige & Co. in Kattowitz am 25. Oktober 1919 auf die Commerz⸗ und Diskontobank, Berlin, ausgestellten Schecks Nr. 1 047 663 über 50 600 ℳ beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 24. November 1920, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstraße 13/14, III. Stockwerk, Zimmer 106/108, an⸗ beraumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. — 84. F. 577. 20.
Berlin, den 18. August 1920. Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 84.
[43705] Aufgebot.
1. Der Kaufmann Jakob Bein in Berlin, Gitschiner Straße 4, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Jaques Abraham in Berlin W. 8, Jägerstraße 10 I, 2. der Klempnermeister Bernhard Förster in Berlin, Hiddensoer Straße 9, vertreten durch den Rechtsbeistand M. Sauer in Berlin 0. 112, Frankfurter Allee 280, haben das Aufgebot nachstehender Ur⸗ kunden
u 1 des Wechsels über 2300 ℳ, aus⸗ gestellt von der Firma Schiller und Dupke G. m. b. H. am 15. August 1914, zahlbar am 15. Dezember 1914 bei der Bank für Handel und Industrie in Berlin, Potsdamer Straße 56, angenommen von der Firma C. J. Krause & Pleßner zu Königswuster⸗ hausen und an Antragsteller übergegangen,
zu 2 des Wechsels über 220 ℳ, aus⸗ gestellt von Fritz Jürgens am 15. No⸗ vember 1914, zahlbar am 15. Februar 1915, angenommen von der Firma Herz & Co. in Berlin, Magdeburger Straße 33, und durch Indossament auf den Antrag⸗ steller übergegangen, beantragt.
Die Eh. eer der Urkunden werden auf⸗ 8* spätestens in dem auf den
S. Februar 1921, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 58, anberaumten Aufgebotstermin ihre Rechte inene und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.
Berlin⸗Schöneberg, den 1. Juli 1920.
Das “ Abteilung 9. Sorty.
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ische Justi ster hat d der preußische Justizminister hat die am 25. Dezember 1913 in Hamburg ge⸗ borene Barbara Katharina Richartz er⸗ mächtigt, an Stelle des Familiennamens Richartz den Familiennamen Theobald zu führen. Altona, den 23. August 1920.
Das Amtsgericht. Ubteilung 1 b.
[58140] Der am 5. April 1920 zu Altona ge⸗ borene Hermann Waldemar Grimmer ist ur Fü rrung der Vornamen Hermann Zalbemar Berthold Bruno er⸗ mächtigt. ltona, den 23. August 1920.
Das Amtsgericht. Abteilung 1b. [58141]
Dem am 26. Juni 1919 zu Hamburg eborenen Kurt Emil Karl Porrmann zu Banzzurg ist die Ermächtigung erteilt, an
telle der vorgenannten Vornamen die „Harry Eugen Elgar“ zu ühren. 8 Altona, den 24. August 1920.
Das Amtsgericht. Abt. 1 b.
[58146] Ermächtigung.
Auf Grund der Verordnung der Preußi⸗ schen Staatsregierung, betreffend die Aende⸗ rungen von Familiennamen, vom 3. No⸗ vember 1919 — Gesetzsamml. S. 177 — ermächtige ich die unverehelichte Friederike Emanuel in Berlin⸗Steglitz, Florastraße 17,
“
Nippes, an Stelle des Familiennamens Emanuel den Familiennamen Broska zu führen. v
Berlin, den 5. August 1920. Der Justizminister.
Im Auftrage: (Unterschrift.) Veröffentlicht:
Berlin, den 11. August 1920.
Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abt. 24a.
[58147] Ermächtigung.
Auf Grund der Verordnung der Preußi⸗ schen Staatsregierung, betreffend die Aende⸗ rungen von Familiennamen, vom 3. No⸗ vember 1919 — Gesetzsammlung S. 177 — ermächtige ich den Postboten Emil August Cziszewski in Berlin, Türkenstraße 23, geboren am 29. Mai 1893 zu Kowalewko, an Stelle des Familiennamens Cziszewski den Familiennamen Graf zu führen.
6. Erwerbs. und Wirtschaftsgenossenschaften. 7. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten.
8. Unfall⸗- und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 9. Bankansweise.
10. Verschiedene Bekanntmachungen
Berlin, den 13. Juli 1920. Der Justizminister. 2 Im Auftrage: (Unterschrift.) Veröffentlicht:
Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abt. 24 a.
[58144]
Die Ehefrau des Redakteurs Erich Pagenkopf, Auguste Martha Pagenkopf, eb. Richter, in Berlin⸗Friedenau, Born⸗ füaße 2, wird ermächtigt, an Stelle des Vornamens Auguste Martha den Vor⸗ namen Auguste Martha Käthe zu führen.
Berlin⸗Schöneberg, den 23. August 1920.
Das Amtsgericht. Abteilung 41.
[58142] Der Arbeiterin Anna Ropte in Berlin⸗ ankow, Berliner Straße 112, und ihren bkömmlingen ist die Ermächtigung er⸗
füit den Familiennamen Krakow zu
ühren. Berlin⸗Pankow, den 24. August 1920. Das Amtsgericht.
[58145]
Der Stenotypistin Auguste Marie Minna Michalak in Berlin⸗Pankow, Brehme⸗ straße 62, ist die Ermächtigung erteilt, den weiteren Vornamen Lisa zu führen.
Berlin⸗Pankow, den 28. August 1920.
Das Amtsgericht.
[58148]
Dem ⸗Bergmann Michael Kochanowski aus Eickel ist durch Erlaß des Justiz⸗ ministers vom 13. August 1920 die Er⸗ mächtigung erteilt worden, an Stelle jetzigen fortan den Familiennamen Koch zu führen. 19e Bochum, den 28. August
besl g befter Harrd Hout 8 ver Gutsbesitzer Harry Paul Hummel in Marienburg bei Groß Carzenburg i. Pomm. ist durch Erlaß des Herrn Justiz⸗ ministers vom 7. August 1920 ermächtigt, an Stelle des Familiennamens Hummel den Familiennamen Hummel⸗Groß Carzenburg zu führen. Diese Aenderung des Femn üliennnamens erstreckt sich auf die Ehefrau und Abkömmlinge des
arry Paul Hummel, die seinen bisherigen
amen tragen.
Bublitz, den 14. August 1920.
Das Amtsgericht.
uu
des
[5807630 Der Preußs Justizminister hat den
Buchdrucker Ewald Johannes Hermann
Ahrens in Geestemünde, Mühlenstraße 52,
geboren am 1. Juni 1892 zu Stralsund,
durch Erlaß vom 19. Juli 1920 ermächtigt,
den Familiennamen „Fanter“ zu führen. Geestemünde, den 10. August 1920.
Das Amtsgericht.
[58149] Durch Verfügung des Preußischen Herrn Justizministers vom 18. Mai 1920 ist die ledige Rosa Feth eem. in Halle er⸗ mächtigt worden, den Familiennamen Wölfl zu führen. Halle a. S., den 4. Juni 1920.
geboren am 17. November 1895 zu Köln⸗
Das Amtsgericht. Abteilung 15 a.
11. Privatanzeigen. ——öö———V—VV.—
[58077]
Durch Entscheidung des Herrn Justiz⸗
ministers vom 9. Auguft 1920 ist der Kaufmann Wilhelm Mathias Müller in Köln, im Dau 4, geboren am 10. Sep⸗ tember 1880 zu Grottenherten, Kreis Bergheim, ermächtigt worden, an Stelle des Familiennamens Müller den Familien⸗ namen „Müller⸗Rang“ zu führen. Diese Aenderung des Familiennamens er⸗ streckt sich auf die Ehefrau.
Köln, den 25. August 1920.
Das Amtsgericht. Abteilung 1.
[58078]
Durch die Entscheidung des Herrn Justiz⸗ ministers vom 30. Juni 1920 ist die un⸗ verehelichte Lucie Elisabeth „Szymoniak“ in Köln a. Rh., Balthasarstraße 9, geboren am 5. Dezember 1895 zu Köln⸗Nippes, ermächtigt worden, an Stelle des Familien⸗ namens „Szymoniak“ den Familiennamen „Simonsen“ zu führen.
Köln, den 27. August 1920. Das Amtsgericht. Abteilung 1.
[58386] Fe
Dem Eisenhobler Michael Jakobezak von Mülheim⸗Ruhr⸗Styrum ist für sich und seine Familie durch Ministerialerlaß vom 4. August 1920 die Genehmigung erteilt worden, zukünftig den Famili namen „Jakobs“ zu führen.
Amtsgericht Mülheim⸗Nuhr den 24. August 1920.
Durch Erlaß des Herrn Justizministers vom 28. Juli 1920 — IIId 1259 — ist dem am 12. Januar 1911 in Seifershau (Riesengebirge) geborenen Johannes Sieg⸗ fried Kurt Wölm in Dittersbach bei Wal⸗ denburg i. Schles. die Ermächtigung er⸗ teilt worden, an Stelle des Familien⸗ namens „Wölm“ den Familiennamen „Köhler“ zu führen. 19 ülbenburgi. Gehles., der 22. August
Preußisches Amtsgericht. [58392]
Die Witwe des Tischlermeisters Theodor Janzen, Emilie geb. Berg, in Hacken⸗ walde hat beantragt, den Verschollenen Wilhelm Albert Theodor Janzen, zuletzt behe in Hackenwalde, für tot zu erklären. er bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 30. April 1921, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 3, anberaumten Auf⸗ ebotstermin zu melden, “ die
odeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termin dem Gericht Anzeige zu machen.
Gollnow, den 25. August 1920.
Das Amtsgericht.
[58079] Aufgebot.
Die Witwe des Friedrich Reith, Rosalia geb. Wiegand, in Oberbimbach, hat be⸗ antragt, den verschollenen Kornslius Wie⸗ gand, geboren am 5. Juli 1860, zuletzt wohnhaft in Oberbimbach, für tot zu er⸗ klären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 21. April 1921, BVormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen ver⸗ mögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Großenlüder, den 16. August 1920.
Das Amtsgericht. [58126] Aufgebot.
Der Schuhmacher Markus Haberer in Elgersweier hat als Abwesenheitspfleger beantragt, den verschollenen Max Dettle, geboren am 30. Mai 1831 in Elgers⸗
weier, zuletzt wohnhaft in Elgersweier,