1920 / 220 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 29 Sep 1920 18:00:01 GMT) scan diff

Landesversammlung.

3 S

September, Nachmittags 1 Uhr. * b 98 9 8 8 .

Segae⸗ des Nachrichtenbüros des Vereins deutscher Zeitungsverleger*).) Vor Eintri 1 i zf 8ö. Tagesordnung nimmt Präsident dem lb 88 der Landesversammlung gerechtfe niot zurcn. herteilten Ordnungsruf als un⸗

Auf Anfrage des Ab 8e G 6 Abg. Dallmer (D. Nat.), betr. di von Redakteuren der „Ostpreußischen ibans, 8 tönigsberg, erklärt 8 ein Regierun

Preußische

158. Sitzung vom 28.

gsvertreter, die Verhaftung sei aus An⸗

düh des Kapp⸗Putsches erfolgt; zu einem Frnchtung. gegen 8 - für die Staatsregierung kein Anlaß vor.

8s solgt die Beratung einer Reihe von A ä e

verschiedensten Parteien uͤber die Erzeuge 6 p 1 8*

le Freigabe der landwirtschaftlichen Er⸗

zeugnisse sowie die Förderung des Zucker⸗

vien Fanes und die Aufhebung der Zwangs⸗

8 i r t schaft r Zucker. In Verbindung damit steht die

Beratung der Anträge der Abgeordneten Witti ch (Soz.) und

8 Ri chtarsky (Zentr.) auf rderung der land⸗

hi chaftlichen Erzeugung und über die Be⸗

schaffung von Saatgetreide, die Beratung des Antrages des

Abg. Dr. R eineke (Zentr.) über die Bestände an künstlichen

Dungemitteln, eine große Anfrage des Zentrums

über die Belieferung der Landwirtschaft mit

8 rtah hn 8 er Fr . solche der Sozialdemokraten gegen ssteigerung für! ffel ieh inf eb

5 öö artoffeln und Vieh infolge Aufhebung

Zu der großen Anfrage des Zentrums führt

8 ulen (Zentr.) aus: Das Ergebnis unserer Ernte ist um a 2 % heruntergegangen. Die Ursache dieses Nieder⸗ ganges ist in dem fünfjährigem Raubbau u suchen, der Icerschole betrieben werden mußte. Die 2 hrs segcn mit D mußte naturgemäß rapid zurückgehen. Die Kunst⸗ dünger ner egten He ag. Stickstoff, Phosphor⸗ Kalk. Gerade die Belieferung mit Phosphor⸗ üt I unzureichend und für uns Püenalas Die Regierung muß, um eine wesentlich bessere 8 r ung er Landwirtschaft mit Kunstdünger herbeizuführen, bei der 9 .“ dahin wirken, daß die Erzeugung von Kunst⸗ dünger mit allem Nachdruck gefördert wird, und zwar durch hervor⸗ ragende Belieferung der Düngerfabriken mit Kohlen, durch Maß⸗ nahmen, die die Sicherheit bieten, daß die den Düngerfa riken ge⸗ lieferten Kohlen auch wirklich zur Düngerherstellung verwendet werden, durch Einrichtung einer dauernden Kontrolle und endlich durch eine vom Reich vorzunehmende angemessene Preisfestsetzung Hesgenun von Kunstdünger, die Eemessen dauernder Kon⸗ iegt unter Hinzuziehung der landwirtschaftlichen Organi⸗ Abg. Leinert (Soz.) begründet die große

e G An j Partei wegen der he frage seiner rch

zartei we erung für Kartoffeln und Vieh. h Reichsregierung hat durch Verordnung vom 7 1 preis von 25 für die behördlich geregelten Kartoffeln festgese t, um den Kartoffelanbau zu fördern. Später verlangte die Regierung dann, daß die Landwirtschaft mit den Ge⸗ meinden Lieferungsverträge über Kartoffeln abschließen sollte und es wurde ein Marktpreis von 25 mit einem 1 schlag von 5 und einem Handelszuschlag von 1,75 vexeinbart Die Reichsregierung erklärte, wenn nicht 120 Millionen Zentner darch diese Lieferungsverträge gesichert seien, so müßte die Kartoffel⸗ bewirtschaftung anders geregelt werden. Tatsäüchlich sind nur 32 Mil⸗ konen Zentner durch die Lieferungsverträge erfaßt worden, weil die Gemeinden nicht das Risiko übernehmen konnten, wenn etwa bei Aufhebung der Zwangswirtschaft der freie Handel die Kartoffeln würde billiger liefern können. Dann es aber die Reichsregierung ihre Verordnung kurzerhand aufgehoben und den freien Handel vom 15. Se tember ab zugelassen. Dabei hat sie aber zugleich erklärt, daß die Lie erungsverträge der Städte mit den landwirtschaftlichen Ge⸗ nossenschaften mit dem Preis von 33,75 weiter bestehen bleiben. Es ist zweifelhaft, ob der freie Handel die Verbraucher genügend versorgen wird, ein großes Bedenken besteht schon in der Transport⸗ frage. Der Handel wird nicht die Kartoffeln den Bedarfsstellen nach den Bedürfnissen der Verbraucher zuführen, sondern nach dem Ge⸗ winn des Händlers. Die Reichsregierung hat zwar eine Reichsreserve für die Not der Städte eingekauft, aber auch zum Preise von 31,75 ℳ. Die landwirtschaftlichen Organisationen verlangten die Aufhebung der schaft und erklärten sich bereit, die Kartoffeln sogar zu Preisen von 12 bis 20 zu liefern, weil die Landwirtschaft selber einen Wucher wolle. Dadurch wurden auch die Verbraucher be⸗ stimmt, die Aufhebung der Zwangswirtschaft zu fordern. Aber das Gegenteil der Erwartungen ist eingetreten. Wenn man schon die Zwangswirtschaft aufhob, hätte man auch die Preisfestsetzung dem freien Spiel der Kräfte überlassen müssen. Daß der Deutsche Städtetag den Kartoffelpreis von 31,75 angeboten hätte oder dieser Preis mit seiner Zustimmung festgesetzt sei, trifft nicht zu. Die Landwirtschaft forderte diesen Preis. Was ist das für eine freie Wirtschaft wenn die Regierung selbst zu einem bestimmten Preise kauft, und dann die SS Ausbeutung der Verbraucher bestrafen will, wenn sie selbst nach Ansicht der Landwirte einen 8v festgesetzt hato Der Deutsche Städtetag wollte auch die Lieferungsverträge beseitigen, aber die Regierung ließ es nicht zu. Die Regierung erklärte, das Vertrauen in die Gesetzgebung würde erschüttert, wenn hsc gosens Verträge beseitigt würden, aber das Vertrauen ist vielmehr dadurch erschüttert, daß zum Schaden r Konsumenten die freie Kresgizang verhindert 18 Jetzt ist keinerlei Aussicht, daß der Kartoffelpreis unter 31,75 sinkt. Die Eisenbahner haben in den Verteilungsprozeß eingegriffen. Man mußte mindestens Vorsorge treffen, daß die Verteilung der vor⸗ handenen Kartoffeln wenigstens so geschieht, daß die Bevölkerung die Sorge, überhaupt keine Kartoffeln zu bekommen, los wird. Statt dessen hat man der Sorge noch eine größere hinzugefügt durch Auf⸗ hebung der Fleischwirtschaft. Tatsächlich hat der Schleichhandel so zu⸗ genommen, daß die Zwangsverteilung von Fleisch ernstlich gefährdet worden ist. In einer ganzen Reihe von Städten sind bisher nur 100 oder 125 Gramm Fleisch verteilt worden, aber diese Mengen sind doch immer noch verteilt worden. Die Regierung will Zuschüsse zum Aus⸗ landsfleisch nicht mehr bezahlen. Dadurch wird das Auslandsfleisch ür die Konsumenten wesentlich verteuert. Man beabsichtigt nun, dem Mangel an Fleisch dadurch entgegenzuwirken, daß man die Einfuhr von⸗ uttermitteln bedeutend begünstigt, z. B. sollen große Mengen Mais eingeführt werden, der durch Reichszuschüsse so verbilligt wird, daß die Aufzucht von Schweinen einen großen Aufschwung nehmen wird, was für die Ernährung in kurzer Zeit einen günstigen Einfluß haben würde. Es ist eigentlich unverständlich, warum die Regierun die Zuschüsse für Fleisch umwandeln will in Zuschüsse für Futtermittel. Jede Maßnahme, die zu einer Mehrerzeugung von Fleisch führen kann, werden wir selbstverständlich kräftigst unterstützen. Seit Auf⸗ hebung der Zwangswirtschaft kann jeder Vieh ein⸗ und verkaufen an wen und von wem er will. Durch diese freie Wirtschaft werden die kleinen Schlächter, die nicht in der Lage sind, 7—8000 für ein Stück Rind aufzubringen ruiniert. Auch auf die Städte ist bei der Einführung der freien rtschaft für Fleisch keinerlei Ruͤcksicht ge⸗ nommen w Die Städte haben also keinerlei Verantwortung inebr und mussen auch jede Verantwortung ablehnen. Auf die Ver⸗ Köße die eine große Anzahl von Städten mit der Landwirtschaft auf 88 5 iebg scsascecesen bat d man n de t ge⸗ 10 . Die freie Fleischbewirtschaftung kann außerordentlich großen Schaden herbeiführen. Die Fleischkonserven Arserorrenllich.g eine private Monopslorzanisation, soll den Einkauf regeln und Deutschland

mit billigem Fleisch versorgen. abbaut, z. B. bei den Kohlen, errichtet man eine Fleischversorgung, ein privates Monopol. Die Viehpreise sind so gestiegen, daß die b wirte das Brotgetreide und die Kartoffeln lieber an das Vieh ver⸗ V füttern, als die Bevöklerung damit versorgen. Die Regierun

keine rechten Vorbereitungen für die Aufhebung der Swanate ea getroffen. Jetzt, wo das Auslandsfleisch im Gegensatz von früher viel teurer ist, lassen wir es hereinkommen. Damals wurde die Einfuhr verboten, um den Preis des Inlandfleisches zu erhöhen. In dieser Zeit hätte die Regierung mit regulierenden Maßnahmen eingreifen müssen und sich nicht so rücksichtslos über die All⸗ gemeininteressen hinwegsetzen sollen. Die Interessen der Städte lassen die Regierung kalt. Sie weiß, daß die Städte große Einrichtungen für Schlachtung und Wurstfabrikation geschaffen haben. Alle diese kostspieligen Einrichtungen werden nun wertlos. Die neue Gesellschaft wird mit Milliarden arbeiten, sie kauft möglichst viel Fleisch im Aus⸗ lande auf, und wenn die Valuta sich bessern sollte, so ist zu erwarten, daß ihr zuliebe die Grenzen gesperrt werden, damit die Monopolgesell⸗ schaft ihr teures Fleisch absetzen kann. Warum ist die Regierung nicht den viel einfacheren, von den Landwirten stets empfohlenen Weg der Lieferungsverträge gegangen? Die Zwangsbewirtschasftung von Milch und Butter will man aufrechterhalten. Die hohen Fleisch⸗ und Viehpreise werden naturgemäß nun auch ein Steigen der Milch⸗ und Butterpreise nach sich ziehen. Durch den Abbau der Zwangswirt⸗ schaft wird eine Ueberlastung der Transportmittel eintreten, weil dann nur noch die Pripatinteressen entscheiden. Wir verurteilen es durch⸗ aus, wenn die Eisenbahner jetzt Kartoffeltransporte verhindern,

Zwangswirtschaft kommen. Nachdem die Regierung gesehen hat, welche Beunruhigung durch diese Maßnahme eingetreten ist, fragen wir die Regierung, welche Garantie sie uns für die Aufrechterhaltung der Ruhe geben kann. Die allgemeine Not des Volkes hat die Reihen der Radikalen sehr gestärkt, die gefährliche Aufhebung der Zwangs⸗ wirtschaft wird sie noch mehr verstärken und eine verhängnisvolle Ver⸗ hetzung zwischen Stadt und Land herbeiführen. Wir sehen schwarz in eine dunkle Zukunft. Darum hätte die Regierung jetzt die freie Wirt⸗ haft nicht einführen dürfen. Zur Kohlennot wird im nächsten Winter die Ernährungsnot treten. Die Bevölkerung muß rechtzeitig darüber . werden, daß die Schuld daran nicht die Gemeinden tragen, sondern die Landwirtschaft und der Handel. Wir fordern von der Re⸗ gierung, daß sie Maßnahmen ergreift, um die Bevölkerung davon zu überzeugen, daß sie unter dem freien Handel besser und billiger lebt. Kann die Reichsregierung das nicht, dann kann sie von anderen Instanzen nicht verlangen, daß andere Instanzen die Verantwortung für die Ruhe derselben Bevölkerung übernehmen. Meine Sorge ist noch verstärkt worden dadurch, daß am vorigen Sonnabend die Reichs⸗ regierung bei mir anfragte, ob die vorliegende Anfrage nicht zurück⸗ gestellt werden könnte. (Hört!) Wir müssen von der Reichsregierung verlangen, daß sie allein die Verantwortung für ihre Maßnahmen trägt. (Beifall.) .“ Zur Beantwortung der Anfrage nimmt das Wort

e;;e das Ernährungswesen Dr. Hagedorn: Die Regierung ist nicht gern zu der Freigabe geschritten, aber der dringende Wunsch danach kam nicht nur von Landwirtschaft und Handel, sondern auch von weiten Kreisen der Konsumenten, vor allem von den Konsumvereinen. Bei Kartoffeln war die Freigabe nur möglich bei Beginn des Wirtschaftsjahres, beim Fleisch nur nach dem der Weidezeit. Die Beunruhigung der Bevölkerung be⸗ zieht sich eigentlich nur 1 die Kartoffeln. Leider haben viele Städte die Abnahme der Kartoffeln ab elehnt. Daß die Kartoffeln in vielen Fällen wesentlich teurer sind als die früheren Höchstpreise, ist bisher nicht nachgewiesen. (Lebh. Widerspruch.) Der Preis von 25 ℳ, der im Frühjahr vom damaligen Reichsernährungsminister Schmidt festoeschh wurde (hört!) stützte sich auf die Berechnung der Index⸗ ommission, die 16 für Anfang Januar errechnet hatte. Bei Zu⸗ rechnung der Feseiserteg Produktionskosten ist der Preis von 31,75 angemessen. Bei den Lieferungsverträgen haben sich die Städte nicht in einer Zwangslage befunden; sie sind vom Städtetag mit dem eichsausschuß der Landwirtschaft vereinbart worden. Es war dabei die Lieferung von 60 Millionen Zentnern Kartoffeln in Aussicht genommen 88 Verlangen der Regierung verpflichtete sich aber die Landwirtschaft, 120 Millionen Zentner sicherzustellen. Von den Städten liefen aber sehr wenige Anmeldungen für die Lieferungsyerträge ein. Die Kommunalverbände haben insgesamt durch die Lieferungsverträge 35 Millionen Zentner sichergestellt und das Reich außerdem 20. Millionen Zentner. Den Kommunalver⸗ bänden stehen aber damit mehr Kartoffeln zur Verfügung als im vorigen Jahr, in welchem die Verbraucherzentren wesentlich auf ausländische Kartoffeln zu höheren Preisen angewiesen waren. Daß die jetzigen Preise für die Verbraucher eine schwere Belastung sind kann nicht geleugnet werden, und unsere Bestrebungen gehen auf Entlastung hin. Die Reichsregierung steht auf dem Standpunkt daß an den Lieferungsverträgen. nicht gerüttelt werden darf, die auf Treu und Glauben abgeschlossen sind. Für die Kartoffeln der Lieferungsverträge st an dem Preis von 31,75 festzuhalten. Für die Kartoffeln im freien Handel kann aber nur ein Höchstpreis von 25 in Betracht kommen. Gegen eine Ueberteuerung muß ein⸗ Pcfubeu werden. Außerdem sollen der unbemittelten Bevölkerung Kartoffeln unter 25 geliefert werden. Es finden darüber heute in der Reichskartoffelstelle Beratungen statt. Die Beunruhigung ist

0 j p . 2* 2 . 2 Mit Ausnahme der Reden der Herren Minister, die im Wort aute wiedergegeben werden. 8

wesentlich dadurch erzeugt, daß einzelne landwirtschaftliche Organi⸗ sationen den Preis für zu hoch erklärt haben; das gilt namentlich für den kleinbäuerlichen Besitz, in dem die Familienangehörigen mit⸗ arbeiten. Gerade in der Provinz Hannover ist zugegeben worden, daß die Kartoffeln unter 25 geliefert werden könnten. Die Regierung hält aber den Preis der üder g anisön von 25 für zutreffend für die Verbraucherzentren. Verhandlungen der Landwirtschafts⸗ kammer der Provinz Hannover mit dem Oberpräsidenten Noske haben dazu geführt, daß die landwirtschaftlichen Organisationen sich bereit erklärt haben, 5 Zentner für den Morgen zum Preise von 20 zu liefern. Das sind 2 Millionen Zentner in der Provinz Hannover. Nach den heutigen Verhandlungen in der Reichskartoffelstelle werden sich voraussichtlich die einzelnen Provinzen mit solchen Verhandlungen beschäftigen. Der Reichsausschuß der Landwirtschaft und die land⸗ wirtschaftlichen Organisationen wollen auf die Landwirte einwirken, daß ein Preis von mehr als 25 im allgemeinen nicht für be⸗ zechtigt gehalten wird. Dann würde sich die Versorgung günstiger gestalten als im Vorjahr. Eine Herabsetzung des Indexpreises würde aber die verhängnisvollsten Folgen für die Zukunft haben, denn wir müssen mehr produzieren. Nicht durch billige Preise wahrt man die Interessen der Verbraucher, sondern dadurch, daß mehr produziert wird. (Sehr richtig! rechts.) Bei unserer Getreideproduktion im Kriege haben wir für den Auslandsroggen 6000 bezahlen müssen gegenüber einem Inlandspreis von 1450 ℳ. Deshalb müssen wir auch mehr Getreide produzieren., Bei der Freigabe der Fleisch⸗ ö müssen wir auch für eine ausreichendere Reserve sorgen. Es sind 70 000 Tonnen Auslandsfleisch sichergestellt, und wir hoffen, noch 30 000 Tonnen mehr zu bekommen, so daß wir für drei Monate versorgt sind. Die neugebildete Gesellschaft beabsichtigt aber nicht, daß der freie Handel unbeschränkt einkaufen soll, sondern diese Gesellschaft wird nur nach bestimmten Weisungen im Einver⸗ nehmen mit dem Ernährungsministerium handeln. Die Kaufkraft des Publikums wird übrigens nicht so groß sein, daß erhebliche Mengen im freien Handel durch die Gesellschaft abgesetzt werden können. Bei der Aufhebung der Zwangswirtschaft sind die Gefahren für unsere Viehbestände sehr groß. Die Regierung will deshalb ein⸗ chränkende Uebergangsbestimmungen schaffen. Die Konzessionierung der Viehhändler soll beibehalten werden und die b

für die Fleischer eingeführt werden. Die Konzessionierung soll dur

die Kommunalverbände erfolgen, weil sich das durch eine Zentralstelle nicht regeln läßt. Ferner soll der Handel nach Lebendgewicht erfolgen und der Schlußschein soll beibehalten werden, um den Schleichhandel zu bekämpfen. Die schwierige Finanzlage des Reiches läßt es nicht zu, eine allgemeine Verbilligung des Fleisches vorzunehmen. Es wird aber zu prüfen sein, ob es möglich ist, mit Landwirten oder landwirtschaft⸗ lichen Organ isationen unter Beibehaltung bestimmter Preise Schweine⸗ mastverträge abzuschließen. Was wir erstreben, ist der Wiederaufbau

Während man sonst Monopole überall der Schweinemast.

hat

aber solche Eingriffe zeigen, wohin wir bei der Aufhebung der

Haben wir genügend Schweine, so hört die Ver⸗

nichtung unseres Rindviehbestandes auf, damit verbessern wir auch die Milch⸗ und Butterversorgung. Die Gemeinden sind nicht in der Lage, von sich aus die Preise zu regulieren; es wird notwendig sein, das System der Preisprüfungsstellen auszubauen, Bezirksprüfungs⸗ ämter einzurichten usw., die unter amtlicher Mitwirkung stehen, und in der Erzeuger, Landwirtschaft und Handel, dann aber auch die Ver⸗ braucher, vertreten sind. Ein Verbot der Kartoffelver⸗ arbeitung zu Sprit ist bereits im Laufe dieses Monats ergangen. (Hört, hört! Es sind vielfach Klagen

darüber laut geworden, daß Kartoffeln zu dem unerhörten Preise von

60 und 80 an Spritfabriken geliefert werden. Es haben sich aber Tatsachen in dieser Hinsicht nicht feststellen lassen. Die Regierung ist bereit, allen Klagen auf das energischste nachzugehen, wie sie auch mit allen Mitteln eingreifen will, um erträgliche Preisbildung zu ermöglichen, wenn sie sich auch darüber klar ist, daß für die Ueber⸗ gangszeit Schwierigkeiten bestehen werden.

Auf Antrag des Abg. Held (D. Vp.) findet eine Be⸗ sprechung statt.

Abg. Held (D. V.): Es muß unbedingt dafür werden, daf der gesamte Getreidevorrat restlos wird. Es heißt, daß Getreide aufgekauft und an die verkauft werde. (Hört, hört!) Ein anderer Teil des soll in die Schnapsbrennereien gehen. Das muß Die gleichen Klagen kommen über die Viehbewirtschaftung. Die Kartoffelernte scheint durchaus ausreichend zu werden. Eine Erklärung für die Nervosität ist nur in der Preisbildung zu erblicken, die durch ausländische Aufkäufer und Schieber beeinflußt wird. Die Verschiebung an Brennereien muß aufhören. Unter 18 bis 20 Selbstkosten kann kein Landwirt Kartoffeln liefern. Es wäre ver⸗ brecherisch, wollte man jetzt wieder den Gegensatz zwischen Stadt und Land verschärfen. Vor allen Dingen ist nötig eine Ueberwachung der Transporte, jede Ausfuhr muß verhindert werden, ebenso die Lieferung an Brennereien. Daß die Eisenbahner den Transport von verhindern, darf unter keinen Umständen geduldet werden. Die Ver⸗ sorgung mit Winterkartoffeln, namentlich für das Industriegebiet in Westfalen, muß baldigst durchgeführt sein, wenn nicht der Bolschewis⸗ mus dort wieder sein Haupt erheben soll. Um die Produktion zu ver⸗ mehren muß die Landwirtschaft mit Düngemitteln ausreichend versorgt werden. Bezüglich der Fleischbewirtschaftung müssen wir abwarten, wie sich die Dinge gestalten werden; schlechter als es gewesen ist, kann es nicht werden.

Abg. Westermann (Dem.): Wenn stellenweise Kartoffel⸗ preise von 60 für den Zentner gefordert werden, so ist das Wucher. Verträge, die rechtsgültig abgeschlossen worden sind, müssen auch bestehen bleiben; im Hinblick auf diese Ver⸗ träge, die einen Preis von 30 pro Zentner festsetzen, sind Aufwendun en an Kunstdünger gemacht worden und die Verträge mit den Arbeitern abgeschlossen worden. Wenn jetzt die Kartoffel⸗ preise heruntergesetzt werden, werden im nächsten Frühjahr wahr⸗ scheinlich viel weniger Kartoffeln angebaut werden. Die großstädtischen Arbeiter können schon etwas mehr zahlen, da sie höhere Löhne haben. Die Zwangswirtschaft einzuführen, halte ich für ein Unglück. Solange die Kartoffeln den Preis von 30 nicht überschreiten, sind sie nicht zu teuer. Die Ptausen. müssen so sein, daß der Erzeuger aus⸗ kommt und noch etwas erübrigt; denn der Landwirt muß Reserven haben, damit er bei Mißernten bestehen kann. seine Besoldung, mag es gut oder schlecht gehen. Wollen wir die Erzeugung fördern, dann müssen wir die Preise so festsetzen, daß noch etwas übrig bleibt. Wir Landwirte wollen unsere Produkte der unver⸗ sorgten Bevölkerung zu einem Preise zur Verfügung stellen, daß sie existieren kann; wir verlangen aber auch, daß die Landwirte so viel für ihre Erzeugnisse bekommen, daß ihnen das Wirtschaften ermöglicht wird. Wir können nur vorwärtskommen, wenn wir nach dem Grund⸗ fatze handeln: „Leben und leben lassen“.

Abg. von der Osten (D. Nat.): Ein Teil der Kritik,

die der Abg. Leinert gegen die Reichsregierung gerichtet hat, müßte sich doch mit Fug und Recht gegen den damaligen Ernährungsminister Schmidt richten, der den Preis sür don Zentner Kartoffeln auf 25 festsetzte. Auf allen Gebieten hat die Zwangswirtschaft vollständig versagt, auch beim Brotgetreide; trotzdem erkennen auch wir an, daß sie restlos durchgeführt werden muß, solange sie auf diesem Gebiete noch besteht. Ein so ungünstiges Jahr für die Kartoffelernte habe ich in dreißig Jahren nicht erlebt, der Osten hat teilweise eine Mißernte. In dem hauptsächlichsten Kar⸗ toffelland Pommern traten gerade zur Zeit der Bestellung durch die Ar⸗ beitsstreitigkeiten Arbeitspausen ein. Der Landarbeiterstreik ist aus durchsichtigen Motiven proklamiert worden, Die Verteuerung aller Ma⸗ terialien und der Löhne und auf der anderen Seite eine nicht ent⸗ sprechende Preissteigerung der landwirtschaftlichen Produkte in Ver⸗ bindung mit einer sehr mittelmäßigen Ernte bringt die Landwirte in eine sehr schwierige Situation. Dazu komt die Verärgerung oder gerabezu Verbitterung durch die unaufhörlichen Angriffe auf die Land⸗ wirtschaft. Dieser berechtigten Verbitterung steht eine an sich auch berechtigte Erbitterung der städtischen Kreise gegenüber. Wir müssen zu einer vernünftigen Preisgestaltung kommen, aber nicht durch Zwang, sondern durch Verständigung zwischen Erzeugern und Verbrauchern. Die kleinen und mittleren Städte müssen mit ihren Kreisen Organi⸗ sationen schaffen für den Kartoffeltransport und sich über die Kar⸗ toffellieferungen verständigen. Abg. Leinert irrt, wenn er eine Ver⸗ bindung zwischen Viehpreisen und Getreideversorgung sieht. Bei einem Preise von 25 für einen Zentner Kartoffel und der Not⸗ wendigkeit, Mais hinzuzukaufen, rentiert sich die Schweinemast nicht mehr. Nuar durch Einfuhr billiger Futtermittel kann Besserung in der Viehmast geschaffen werden. Die Landwirte müssen die Not der Städte erkennen und sich ihrer moralischen Pflicht, für sie zu sorgen, bewußt bleiben. Es heißt jetzt, sich gegenseitig nicht weiter verärgern; wir stehen alle am Rande des Abgrundes. Die Unabhängigen sollten an Rußlend erkennen, welche Gefahr für uns alle besteht. (Beifall rechts, große Unruhe bei den Unabhängigen.) 8 Abg. Klaußner (U. Soz.): Die Rechte sollte nich eine derartig maßlose Agitation gegen die städtische Bevölkerung treiben. Wenn wir alle am Abgrunde stehen, dann muß gesagt werden, Sie (nach rechts) sind die Schuldigen. Wenn

in der Arbeiterschaft sich die Stimmung gegen Sie breitmacht, dann was Sie durch Ihre Versündigung an den breiten

Ffkommen Sie, assen verdient haben. Ihre Vorrechte müssen endlich i 8 der Allgemeinheit beseitigt werden. (Zuruf 18 Lcg he 18 8 das?) Bei den Wahlen haben alle bürgerlichen Parteien die ufhebung der Zwangswirtschaft 82 etzt muß dieses Ver sprechen eingelöst werden, mag da kommen, was da will. Auf der einen Seite entwaffnet man die Arbeitermassen, andererseits beliefert man die Grundbesitzer mit Waffen. Das muß natürlich Erbitterung schaffen. Durch die Aufhebung der Zwangswirtschaft ist nichts geholfen. Dadurch entstehen nur hohe Ffhe Von der Hilfe zu erwarten, hat man im Volke längst verlernt. Es bleibt nichts anderes übrig als Selbsthilfe. Die Lebensmittelpreise müssen abgebaut werden, steigen se dann müssen auch die Löhne wieder steigen. Mit dem Abbau der Lebensmittelpreise müssen wir zuerst einsetzen. Während einerseits das Getreide ausgemahlen wird, verfüttern die Landwirte es an 6 b8 N.. Fehhe sind nich 5 vn eng. he en wie die Lebensmittelpreise. Im Interesse unserer Ernährun ü 8 die Betriebe sozialisiert werden. (Beifall Uünsen h Nächste Sitzung Mittwoch, 1 Uhr. (Fortsetzung der heutigen Beratungen, ghishentssfen⸗ betr. das Gemeindewahl⸗ recht in Helgoland, Ueberführung der standesherrlichen Berg⸗ regale an den Staat, Gesetzentwurf über Groß Berlin.) Dagegen, daß letzterer Punkt auf die Tagesordnung gesetzt wurde, erhebt Abg. Ludwig (U. Soz.) Widerspruch. Da das Haus beschlußunfähig ist, weil nur 156 Abgeordnete anwesend sind, bleibt es bei dem Vorschlage des Präsidenten.

Schluß gegen 6 Uhr 30 Minuten.

8

gesoraf abgeliefert

Pntene Getreides

aufhören.

Der Beamte bekommt

egierung

der

gewesen ist. Feangencn

itzende über die Lage der Reichsbank im letzten Monat.

Die drei Brauereien Henninger, Kempff und Stern b lant Meldung des „W. T. B.“ aus Frankfurt a. M. ihre Brauereibetrieb der sich zusammenschließenden Gesellschaften soll in der Brauerei Henninger vereinigt werden. Generalversammlungen derart vorgeschlagen werden, daß auf jede Aktie einer neu aufzunehmenden Gesellschaft eine Aktie der auf⸗ nehmenden Gesellschaft entfällt. 1 Brauerei Stern einen größeren Posten Kempff⸗Aktien zu niedrigem Satze unter ihren Aktien führt, soll vorgeschlagen werden, daß auf jede Stern⸗Aktie außerdem eine Barvergütung von 500 entfällt. Die am 24. September in Hannover abgehaltene außerordent⸗ Mitgliederversammlung des en elektrotechnischen Industrie e. V. faßte, wie hiesige Blätter melden, einstimmig folgende Entschließung: „Die deutsche chemische Industrie ist auch in Zukunft besonders berufen, mitzuarbeiten. Auslandskonkurrenz

beschlossen,

liche deutsch dazu

mit der

chemischen Industrie Kokereinebenerzeugnisse in ausreichender Menge und zu erträglichen Preisen zur Verfügung stehen. treter der chemischen Industrie sind einstimmig der Ueberzeugun, daß, wenn einer der beiden Vorschläge zur Sozialisierung der Kohle Gesetz wird, im Kohlenbergbau Erzeugungsrückgang und damit Preis⸗ erhöhung eintritt.

ang der

tägli festzuf tellen

rechnungsverfahren wird den Schwankungen der Devisenkurse genauer als bisher Rechnung getragen. 1

und wird Interessenten, denen an einer beschleunigten Meldun auf Wunsch telephonisch oder dringend drahtlich sofort na setzung gegen eine Jahresgebühr von 400 zuzüglich eigener Tele⸗ grammkosten gemeldet.

Electrolyt⸗Kupfer⸗Notierung der Vereinigung für deutsche Electrolyt⸗Kupfernotiz stellte sich laut Meldung des „W. T. B.“ auf 2598 für 100 kg.

Die

In der gestrigen Sitzung des Zentralausschusses Reichsbank Reichsbankdirektoriums Dr. Havenstein, in warmen Worten der dahingeschiedenen Herren, des Wirklichen Geheimen Rats, Erzellenz, Au Julius Mode der letztere stellvertretendes Mitglied des Zentralausschusses

emische Industrie, die bisher wahrlich gezeigt hat, daß sie den Geist der neuen Zeit versteht und neue Wege ehrlich und entschlossen zu gehen gewillt ist, warnt daher die Reichsregierung dringend davor, aus rein politischen Gründen ohne Rücksicht auf die schweren wirtschaftlichen Gefahren einen der beiden Vorschläge Gesetz werden zu lassen. andere Aenderung in der Kohlenwirtschaft dagegen, die produktions⸗ steigernd und damit preissenkend wirkt, welchen Namen sie auch immer tragen möge, kann der Zustimmung der deutschen chemischen Industrie gewiß sein.“ 1 Die Vereinigung für die deutsche Elektrolyt⸗ kupfernotize. V., Berlin, hat laut Meldung des „W. T. B.“ beschlossen, an Stelle der bisher zweimal wöchentlich und erfolgenden Notierungen vom I. Oktober d. außer Ponwe eat⸗ und an Tagen nach Fes

Handel und Gewerbe

Wagengestelklung für Kohle, Koks und Briketts

am 27. September 1920.

Nussen von 1909 18, Baltim

gedachte der Vorsitzende, Präsident des

Ruhrrevier Anzahl der Wagen

[Oberschlesisches Revier

United States Steel Corpor Beers 18 ¾, Goldfields 1 ⅜, anleihe 675 ⁄, Paris, 28. September.

Gestellt. Nicht gestellt. Beladen

gestellt.

zust von Dönhoff⸗Friedrichstein und des Rentners von denen der erstere lange Jahre Mitglied,

Die Anwesenden erhoben sich zu Ehren der Heim⸗ von ihren Sitzen. Sodann berichtete der Vor⸗

deutscher

Betriebe SE““ Der

Die Fusion soll den 176,00 B.

Mit Rücksicht darauf, daß die

780,00 G.,

Zentralverbandes der

; 2 Noten —,— Wiederaufbau Deutschlands 678 Erfolg kann diese Arbeit im Kampfe aber nur haben, wenn der

ihre wichtigsten Ausgangsstoffe, Kohle⸗ und

wirtschaftlichen

am

Einen

Die zahlreich versammelten Ver⸗

Die Folge wird ein unausbleiblicher Nieder⸗ die Hälfte.

chemischen Industrie sein. Die gesamte deutsche

in der

Jede

Dienstag J. ab h Festen ihre Notiz Durch ein verändertes Be⸗

Rima

und zu veröffentlichen. erfolgt Vormittags liegt, Fest⸗

Die Notieru⸗

LEAAaEEEEEEEE .

zurück⸗

Zement 385,00 G., Calmon 271,25 276,00 bez., Gerbstoff Renner 428,00 G., 5,00 252,00 B., Harburg⸗Wiener Gummi 325,00 2875,00 G., Neuguinea 780,00 G., 800,00 B., do. Genußsch. 680,00 G., 695,00 B.

(W. T. B.) Englische Noten 209,00 bis 399,00 405,00, Belgische Noten 424,00 Rumänische Noten 60,00 61,00, Schweiz. Noten

800,00 B., Tendenz: Abgeschwächt.

Köln, 28. September. 212,00, Französische Noten bis 427,00, Holländische

81 heutigen Börse bildete die weitere sprunghafte Steigerung der Lombarden unter dem Einflusse dringender Deckungen der Kontremine, die durch die Meldung der Zeitung „Sole“ über den Ankauf der Südbahnaktien durch die italienische Regierung in Angst um ihre ien konnten ihren Kursstand um mehr als 100 Kronen erhöhen, bei Prioritäten betrug die Besserung etwa— Die Stimmung war allgemein im Anschluß an die Be⸗

Engagements versetzt war. Die Akt

waren gleichfalls gebessert. noten gefragt. .

Wien, 28. September. (W. T. B.) Türkische Lose 2560,00 bahn 4305,00, Südbahn 1583,00, Oesterreichische Kredit 999,00, Ungarische Kredit 1702,00, Angriobank 830,00, Unionbank 818,00, Länderbank 1174,00, Oesterreichisch⸗

Alpine Montan 4060,00, Prager Eisen 8395,00 . Wol. 1310,90 Leg Salgokohlen Stimmung im allgemeinen gedrückt. Die Preis⸗

ich niedriger, waren aber nominell.

Bankverein 797,00. Bank 5590,00, Muranyer 6655,00, Brüxer Kohle Lloyd⸗Aktien —,—,

Kronenrente 11 Wien, 28. September. ngen er zentrale: Berlin 520,50 G., Amsterdam 8400,00 G., Zürich 4200,00 G., Kopenhagen 3700,00 G., Stockholm 5150,00 G., Christiania Marknoten 514,50 G. London, 8 London, 28. September. (W. T. B.) 2 ½ %, 5 % Argentinier von 1886 90, 4 % Brasilianer von 1889 4 % Japaner von 1899 57, 5 % Mexikanische Goldanlei

19 766 124

18 966

Berichte von auswärtigen Wertpapiermärrten.

Hamburg, 28. September. (W. T. B.) Börsens Deutsch⸗Austr. D. Ges. —,— G., 194,00 B., 184,75 bez., Hamburg⸗Südamerika 243,50 G., Lloyd 278,00 279 bez., lianische Bank 470,00 B., Commerz⸗ Vereinsbank 180,50 G., Anglo⸗Continental 300,00 302,00 bez., Dynamit Nobel 286,00 291,00 bez.,

180,50 181,00 bez., Vereinigte

Schantungbahn 619,00 G., 182,50 B., Alsen

435,00 B., Nordd. Ju

Otavi⸗Mi

Noten 1855,00 1880,00, Amerikanische

September. (W. T. B.) Das Er

richte von den nationalen Märkten sowie im Hinblick 3 günstigen Fortgang der Friedensverhandlungen in Riga und auf das Entgegenkommen der Reparationskommission trägen Regierung fest. Kulisse Schranken besonders Petroleumwerte lebhaftere Beachtuug. Im freien Valutahandel waren Mark⸗

2560,00, Staats⸗

Staatsbahnaktien und tschechische

3340,00, Skodawerke 2520,00,

Veitscher —,—,

0,00, (W. T. B.)

Notierungen d

27. September. (W. T. B.) Fie

7 383

Hepeg 181,75 bis 7,50 B., Nord⸗ Elbeschiffahrt 624,00 B. 2.

und Privat⸗Bank 174,00 G.,

B., Slomann Salpeter

gegenhe gewissen An⸗ Neben Lombarden fanden Papiere,

n 6750,00, Galizia 29600,00, Waffen 3820,00, oldihütte 2639,00, Daimler 1227,00, Oester⸗ reichische Goldrente 188,00, Oesterreichische Kronenrente 97,00, Februar⸗ rente —,—, Mairente 97,00, Ungarische Goldrente —,—, Ungarische Siemens⸗Schuckert 1700,00.

nglische Konsols 46,

38,75, on 1 Suezkanal 6615,00, Rio Tint

8*

chlußkurse. 44,10, Wechsel auf Stockholm

Wechsel auf New York

Brasi⸗ Niederländische Handelsgesellsch —, Rock Island —, C way —,—, Union Pacific Steel Corp. 110 ¾. Werten. Kopenhagen,

London 25,23, do. auf Paris 48,50 do. auf A

Portland⸗ Asbest

tespinnerei 981 28. Se nen⸗Aktien

Christiania 100,25, do.

Stockholm, 28. Septem 17,45, do. auf Berlin 8,35, do. auf Kopenhagen 69,50,

eignis der Washington 500,00,

5 % Kriegsanleihe 845 ⁄91, 4 %

85,60, 4 % Französische Anleihe 68,92, 3 % 54,15, 4 % Spanische äußere Anleihe 184,10, 5 % 3 % Russen von 1896 —,—,

Amsterdam, 28. September. (W. 8 11,23 ½, Wechsel auf Berlin 5,35, Wechsel auf Paris 21,35, Wechsel

auf Schweiz 51,70, Wechsel auf

320,75, Wech auf Madrid 47,20, Wechsel auf Italien 13,40.

Staatsanleihe von 1915 84 ⁄16, atsanleihe Königlich Niederländ. Petroleum 833 ¼, Holland⸗Amerika⸗Linie 377 ½,

Southern Pacific 122,

do. auf New York 723,00,

do. auf Amsterdam 225,50, do. a do. auf Helsingfors 22,25. 3 ber. (W. T. B.) Sichtwechsel auf London

35,90, do. auf schweiz. Plätze 80,50

1899 57 ½, 3 % Portugiesen 28 ½, 5 % Russen von 1906 22, 4 ½ %

ore and Ohio 61 ½, Canadian Pacific

168, Pennsylvania 59, Southern Pacific 135, Union Pacific 172,

Rio Tinto 30 ½, De 2 ¾. 3 ½ % Kriegs⸗ iegesanleihe 74 ⁄. (W. T. B.) 5 % Französische Anleihe Französische Rente Russen von 1906

4 % Türken unifiz. 68,10, o 1635,00.

W. T. B.) Wechsel auf London

122,

ation Randmines

Wien 1,40, Wechsel auf Kopenhagen 64,50, Wechsel auf Christiania 44,15, Wechsel auf Brüssel 22,62 ½, Wechsel 5 % Niederländische 3 % Niederländ. Staatsanleihe 51. Topeka u. Santa Southern Rail⸗ 155, Anaconda 132, United States

aft —,—, Atchison,

Schwach, mit Ausnahme von amerikanischen

ptember. (W. T. B.) Sichtwechsel auf do. auf Hamburg 12,35, ntwerpen 51,50, do. auf Zürich 116,50, auf Stockholm 145,00, do. auf

do. auf Paris 33,75, do. auf Brüssel do. auf Amsterdam 155,50. Christianta 69,25, do. auf

do. auf

do. auf Helsingfors 15,00.

27.

11“

auf den

Prag, 28. September. im London, 27. Septem Renten

Die Preise waren dieselben w

geboten. Ungarische Bradford, 27. Sep markte war die notierungen stellten s

Umsatz 4000 Ballen, Baumwolle Ballen.

er Devisen⸗ —,— ägyptische 100 Punkte niedrig

Liverpool, 28. Sep Umsatz 3000 Ballen, Einfuh

52

Baumwolle Beaeallen.

3700,00 G., kont 64.

45 ½, he von

niedriger, ägyptische

September. Preisberichtstelle des 1 Land chaftsrats notierte folgende Erzeugerpreise ab Stationen je Zentner: Speisekartoffel weiße 31 Eierkartoffel —, Saatkartoffel —,

Wollauktion waren 9050 Ballen angeboten. davon, besonders geringere Sorten,

London, 28. September. auktion wurden heute 14 000 Ballen - Der größere Teil wurde jedoch infolge der von den Käufern

gebotenen, nicht zufriedenstellenden Preise zurückgezogen.

Manchester, 28. September. Garnen war das Geschäft sehr begrenzt. Liverpool, 27. September. Einfuhr 9140 Ballen,

Berichte von auswärtigen Warenmärkten.

Die Notierungskommission der Deutschen Landwirt⸗

ℳ, rote 30 ℳ, gelbe 34 ℳ, gewerbliche Kartoffel —.

(W. T. B.) Feiertag. ber. (W. T. B.) Auf der heutigen Ein großer Teil wurde aber zurückgenommen. ie am Freitag. W. T. B.) An der Woll⸗ in guter Auswahl an⸗

tember. (W. T. B.) Am Woll⸗

(W. T. B.) In Tuchen und (W. T. B.) Baumwolle. davon amerikanische

September 18,09, Oktober 17,71,

November 17,41. Amerikanische und brasilianische je 52 Punkte niedriger,

er. tember. (W. T. B.) Baumwolle. r 36 125 Ballen, davon amerikanische

September 17,20, Oktober 16,90,

November 16,65. Amerikanische und Brasilianische je 180 Punkte 200 Punkte niedriger.

l

2 EEEEREEen

1. Uterthan

166843

2. v. ote, Verlust⸗ u. Fundsachen, Zustellungen u. dergl. 3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

4. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

5. Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.

Untersuchungs⸗

8

Steckbrieferledigung.

Der gegen den Kanonier Johann Paul Klose vom Landw.⸗Bez. Waldenburg, geb. am 12. November 1875 in Lauterbach, Kr. Reichenbach, wegen Fernbleibens im Mo⸗ bilmachungsfalle am 16. September 1915 erlassene Steckbrief ist erledigt.

Breslau, den 24. September 1920.

Gericht der Landwehrinspektion.

ssachen.

Sffentlicher Anz

Anzeigenpreis für den Raum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 2 ℳ. dem wird auf den Anzeigenpreis ein Teuerungszuschlag von 80 v. H. erhoben. ——————————y—-———

eiger.

Außer⸗ Verschiedene

Erwerbs. und Wirtschaftsgenossenschaften. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. Bankausweise.

Bekanntmachungen. 11. Privatanzeigen.

——

anleihe 1916 V. Kriegsanleihe Lit. D Nr. 5 970 781 zu 500 ℳ.

6. die Ehefrau Margareta Adam in Schlachtensee bei Berlin, Waldemar⸗ straße 72, der auf sie lautenden Scheine a) Nr. 2581 über 4 Stück 5 % Reichs⸗ schatzanweisungen 1914 Serie IX Lit. M Nr. 116 255/8 zu je 200 ℳ, b) Nr. 16 979 über 2 Stück 5 % Reichsanleihe 1915 III. Kriegsanleihe Lit. G Nr. 2 093 077 zu 100 ℳ, Lit. E. Nr. 2 080 177 zu 200 ℳ, c) Nr. 21 881 über 3 Stück 5 % Reichsanleihe 1915 III. Kriegsanleihe Lit. G Nr. 2 105 712 zu 100 ℳ, Lit. E Nr. 2 091 681 zu 200 ℳ, Lit. B Nr. 1 045 612 zu 2300 ℳ.

sachen.

7. die Witpe J. B. Burggraf in Köͤln,

2) Aufgebote, Ver⸗ luft⸗und Fundsachen, Zuftellungen u. dergl.

[66409]

Es haben das Aufgebot bezüglich nach⸗ stehender Hinterlegungsscheine beantragt: A) der Sparkasse der Stadt Köln:

1. der Kölner gestellter in Köln, 28, auf ihn lautenden Scheins Nr. 6379 über 1 Stück 5 % Reichsanleihe 1915 II. Kriegsanleihe Lit. B Nr. 721 383 zu 2000 ℳ.

2. die

mann in Eltville, Markt 5, des auf sie lautenden Scheins Nr. 9048 über 3 Stück 5 % Reichsanleihe 1915 II. Kriegs⸗ anleihe Lit. G Nr. 1 305 640/2 zu je

100 ℳ. 3. der

Naumburg, Buchholzstraße 20, der auf ihn lautenden Scheine a) Nr. über 1 Stück 5 % III. Kriegsanleihe zu 500 ℳ, b) Nr. 5 % Reichsanleihe 1916 anleihe Lit. G 100 ℳ, Lit. E Nr. 4 110,113 zu 200 ℳ. 4. der Kaplan Josef Meier in Köln⸗ Sülz, Kyllburger S 1 ihn lautenden Scheins Nr. 30 195 über

1 Stück

IV. Kriegsanleihe Lit. C Nr. 7 zu 1000 ℳ. 5. die Schwester bost) in Köln⸗Lindenthal, 8ee. aße 31, des auf sie lautenden Scheins 36 632 über 1 Stück

Georgsplatz 2 b, des auf sie Scheins

Lit. O Nr. 198 070 zu 1000 ℳ.

des auf

Köln, An der Linde 16, lautenden Scheins Nr. 1 Stück 5 % Reichsanleihe 1916

Aufgebot. zu 200 ℳ.

rein weiblicher An⸗ 3 Stück

Klapperhof 26/28, des zu 8 1 über 1 S 5 % Reichsanleihe 1915 III. Kriegs

Stadtfürsorgerin Klara Beck⸗ Köm⸗Lindenthal, Rideggener Straße 6, de auf ihn lautenden Sch über Stück Reichsanleihe 1917

I t Hans Koch in Oberstleutnant Han ch 11. der Bäckermeister

15 931 Köln⸗Höhenberg, Olpener

Reichsanleihe 1915 Lit. D Nr. 2,095 078 26 415 über 2 Stück IvV. Kriegs⸗

4 677 025 zu

anleihe

1000 72 12. Universitätspedell Karl

b in Köln, Klaudiusstraße 1, der auf

Straße 8 II, des auf

Reichsanlei 916 über 3 Stück 5 % Reichsanleihe Reichenegeh, 104 345 Lit. D Nr. 2 099 628 zu 500 ℳ, Lit. Nr. 5 856 700 zu 1000 ℳ, Lit.

5 %

Laurentia (geb. Maria Lit. D. Nr. 5 971 224 zu 500 ℳ, 5 % Reichs⸗ Nr. 8 911 583 zu 1000 ℳ.

8 8 8 8 3 8 8 8

ie lautenden tr. 2432 über 1 Stück 5 % Reichsanleihe 1914 I. Kriegsanleihe

8. die Friseuse Gertrud Dreeser 8 ie 35 177 über

V. Kriegsanleihe Lit. E Nr. 5 639 119

9. die Gertrud Reichertz in Köln⸗ Lindenthal, Nideggener Straße 6, der auf sie lautenden Scheine a) Nr. 43 187 über 5 % Reichsanleihe 1917 VI. Kriegsanleihe Lit. G. Nr. 9 120 005/7 ℳ, b) Nr. 49 439 über 1 Stück

anleihe Lit. E Nr. 2 085 765 zu 200 ℳ. 10. der Kaufmann Josef Reichertz in

eine a) Nr. 43 186

VI. Kriegsanleihe Lit. G Nr. 9 120 008/10 zu je 100 ℳ, b) Nr. 49 440 über 2 Stück 5 % Reichsanleihe 1917 Lit. G Nr. 10117 463 zu 100 ℳ, Lit. E Nr. 6 655 805 zu 200 ℳ. ht Hecker in traße 128, des auf ihn lautenden Scheins Nr. 39568 über 1 Stück 5 % Reichsanleihe V. Kriegs⸗ Lit. C Nr. 8 910 831 zu

AmMe⸗ ihn lautenden Scheine a) Nr. 54 578 über 5 Stück 5 % Reichsanleihe 1918 Lit. G Nr. 13 712477/81 zu je 100 ℳ, b) Nr.

15

Nr. 1 364 358 zu 2000 ℳ, c) Nr. 38 039 über 2 Stück 5 % Rei ache 1918

r

C B

in Köln im städtischen Konvent, 1G gasse 33, des auf sie lautenden Scheins über 3 Stück 5 % Deutsche Reichsanleihe Nr. 10 475 517/

Köln, Mauritiussteinweg

B) der Spar⸗ und Darlehnskasse des Landkreises Köln:

13. die gewerblose Gertrud Mehlmann

Stolk⸗

Lit. 0

VI. ,9 zu 1000 ℳ, 14. der Bäckergeselle Heinrich Lux in 2, des auf ihn lautenden Scheins über 1 Stück 5 % Deutsche Reichsanleihe „VI. Kriegs⸗ anleihe D Nr. 7 159 709 zu 500 ℳ. C) der Concordia Kölnische Lebens⸗ versicherungsgesellschaft in Köln: 15. die Frau Oskar Mallon, Olga geb. Täger, in Berlin, Warschauer Straße 23 III, zugleich als Bevollmächtigte der 8 Friedrich Regling, Martha geb. Mallon, in Dortmund der auf den Namen des Oskar Mallon in Friedrichshagen lautenden Police Nr. 90 450 über 3000 (gezahlter Vorschuß 590 ℳ). Die Inhaber der vorbezeichneten Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 22. Januar 1921, Vorm. 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht am Reichenspergerplatz, Zimmer 245, an⸗ beraumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der⸗ selben erfolgen wird. Köln, den 21. September 1920. Das Amtsgericht. Abteilung 60.

[66881] lungssper

it.

. Zahlungssperre. Auf Antrag der Oberpostdirektion in Leipzig wird der Reichsschuldenverwaltung in Berlin betreffs der angeblich abhanden gekommenen Schuldverschreibung der 5 pro⸗ zentigen Anleihe des Deutschen Reichs Lit. C Nr. 15 266 551 über 1000 ver⸗ boten, an einen anderen Inhaber als die oben genannte Antragstellerin eine Leistung zu bewirken, insbesondere neue Zinsscheine oder einen Erneuerungsschein auszugeben. 84. F. 865. 20.

Berlin, den 25. September 1920. Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 84.

66880 Zahlungssperre. Auf dantr er libe des Landwirts Christoph Onnen, Katharine geb. Stock⸗ mann, in Emden, Neuer Markt 24a, wird der Reichsschuldenverwaltung in Berlin betreffs der angeblich abhanden ge⸗ kommenen Schuldverschreibung der 5 pro⸗

1918 Lit.

Staatsanleihe von

verboten, an einen anderen Inhaber als die obengenannte Antragstellerin eineLeistung zu bewirken, insbesondere neue Zinsscheine

Die vom Amtsgericht Emden am 9. Fe⸗

zentigen Anleihe des Deutschen Feiche,

oder einen Erneuerungsschein auszugeben.

bruar 1920 über diese Schuldverschrei⸗ bungen angeordnete Sperre ist durch Be⸗ schluß dieses Gerichts vom 28. Mai auf⸗ gehoben. 84. F. 878. 20.

Berlin, den 25. September 1920. Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 84. [66882-2 Zahlungssperre.

Auf Antrag der Oberpostdirektion in Berlin wird der Reichsschuldenverwaltung in Berlin betreffs der angeblich abhanden gekommenen Schuldverschreibung der 5 prozentigen Anleihe des Deutschen Reichs von 1917 Nr. 10 841 185 10 841 186 über je 100 verboten, an einen anderen Inhaber als die oben genannte Antrag⸗ stellerin eine Leistung zu bewirken, ins⸗ besondere neue Zinsscheine oder einen Er⸗ neuerungsschein auszugeben. 84.S. 846.20. Berlin, den 25. September 1920. Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 84. [66811] Die Zahlungssperre vom 31. Oktober 1919 über die Aktie der Preußischen Hypo⸗ theken⸗Actien⸗Bank in Berlin Nr. 11 958 über 1200 wird aufgehoben. 84. F. 1270.19. Berlin, den 23. September 1920. Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 84.

[66883] Berichtigung.

Die im Reichsanzeiger Nr. 199 vom

4. September 1920 unter 28 216/20

gesperrten 5 % 90 er Argent. Eisenbahn⸗

Ans, og. 1519 muß heißen Nr. 1149 Berlin, den 28. September 1920.

Der Polizeipräsident. 1

Abteilung IV. Erkennungsdienst.

Wertpapiersperrstelle. Wp. 216/20. [668841 Bekanntmachung.

Die Verlustmeldung der unten erwähnten Aktienbriefe der Großen Nordischen Tele⸗ graphen⸗Gesellschaft, A.⸗G., Kopenhagen, Dänemark, wird hiermit widerrufen: Litra B Nr. 27 179, 28 430, 39 322.

Kopenhagen, den 20. September 1920.

Die Fache Nordische Telegraphen⸗ essellschaft, A.⸗G. Der orstand. Kay Suenson. 9 Michelsen. H. Rothe. [66407]

1. Der Schuhma in Montabaur, Rechtsanwälte Dr. trup II. zu Montabaur

Aufgebot. Feare Aloys Kunst PFroernee entrup I. und Wen⸗ 2. die Witwe

Lit. G Nr.

3 639 779 über

Nr. 14 076 458 über 1000,— und

Prozeßbevollmächtigte: Anna Wigand zu Arfurt, 3. der Landmann Josef Wagner von Mengerskirchen haben das Aufgebot

der Nassauischen . über je 200 ℳ, Buchstabe Pa Nr. 1042,

Nassauischen Landesbank zu über 500 ℳ, Buchstabe Nb 5559,

Marie

Fräulein

3 ½ % Schuldverschreibung

zu 1 der 8 Landesbank zu Wiesbaden

zu 2 der 3 ½ % Schuldverschreibung der

Nassauischen Landesbank über je 200 ℳ, Buchstabe Ta 288, 289,

zu 3 der 3 ½ % Schuldverschreibung der Wiesbaden

beantragt. Die Inhaber der Urkund

werden aufgefordert, spätestens in dem a den 29. April 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht (Zimmer termine ihre Rechte anzumelden und di Urkunden 1 Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen

1921, Vormittags

33) anberaumten Aufgebots⸗

vorzulegen, widrigenfalls die

wird.

Wiesbaden, den 17. September 1920. Das Amtsgericht. Abteilung 16.

[56709] Anfgebot. Der Besitzer des Café Palant in Köln a. Rh., Herr Wilhelm Hünnes, hat uns mitgeteilt, daß die von uns für ihn ausgefertigten Lebensversicherungspolicen Nr. 91 936 und 154 206 abhanden ge⸗ kommen sind. Der Inhaber wird auf⸗ gefordert, sich binnen sechs Monaten bei uns zu melden, widrigenfalls die Policen für kraftlos erklärt und neue ausgefertigt werden. Berlin, den 19. August 1920. Victoria zu Berlin Allgemeine Versicherungs⸗Actien⸗Gesellschaft. Dr. Ute 9. Generaldirektor.

(66406] Aufgebot.

Der Kaufmann Emil Panzer zu Stett E1““ 26, vertreten durch die Rechtsanwälte Justizrat Dr. Lewin und Kallmann zu Stettin, hat das Aufgebet eines angeblich verloren gegangenen Wechsels vom 24. Dezember 1919, aus⸗ gestellt in Stettin von dem Antragstoͤller und angenommen von dem Faesmaeeh hae. Block, Stettin, Bollwerk 1Ib, zahl⸗ ar am 24. März 1920 über 10 860 ℳ, versehen mit Vollgiro an die Pommersche Landesgenossenschaftskasse zu Stettin, be⸗ antragt. Der Inhaber des Wechsels wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 25. Mai 1921, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Amtsgerichte, Elisabethstraße 42, Zimmer 103, anbe⸗ raumten Aufgebotstermine seine Rechte an⸗

r

Marie Anna Wigand, geb.

Löv, zu Arfurt,

zumelden und den Wechsel vorzulegen,