1920 / 229 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 09 Oct 1920 18:00:01 GMT) scan diff

170418 Berkanntmachung. 8 Abhanden gekommen: 15 000,— Preußische Schatzanweisungen rückz. 1922 I

100 953/4, 2 Stück je 5000 ℳ, 474 580/84,

5 Stück je 1000 ℳ. Berlin, den 8. Oktober 1920. Der Polizeipräsident. Abteilung IV. Erkennungsdienst. Wertpapiersperrstelle. Wp. 249/20.

[70419) Bekanntmachung, Abhanden gekommen: Aktien der Kammgarnspinnerei Stöhr u. Co. A.⸗G. Nr. 5357/8 = 2/1000.

Berlin, den 8. Oktober 1920.

Der Polizeipräsident. Abteilung IV. Erkennungsdienst. Wertpapiersperrstelle. Wp. 250/20.

[701122 Bekanntmachung. Auf Grund des § 367 des Handels⸗ gesetzbuchs wird bekanntgemacht, daß 8000 5 % Deutsche Reichsanleihe mit laufenden Zinsscheinen (Januar/ Juli⸗Zinstermin) Lit. A Nr. 316 214 1/5000, Lit. G Nr. 1 401 273, 960 153, 2 695 479 = 3/1000 und 2400 Dresdner Bank⸗Aktien, mit laufenden Dividendenscheinen, Nr. 2880, 20 285, 25 878, 30 585 = 4/600 in Verlust geraten sind. Hamburg, den 7. Oktober 1920. Die Polizeibehörde.

2

[70420] Bekanntmachung. 3 Am 28. September 1920 sind dem Pri⸗ vatier Friedrich Fischer, Stuttgart, Fried⸗

richstraße 39, folgende Wertpapiere ab⸗ handen gekommen:

1 Schuldverschreibung der 5 %igen An⸗ leihe des Deutschen Reiches (SrAh von 1916, Lit. C. Nr. 10 087 816 über 1000 ℳ, Zinstermin 1. April und 1. Ok⸗ tober, ohne Zinsscheinbogen.

1 Schuldverschreibung der 5 %ͤigen An⸗ leihe des Deutschen Reiches (Kriegsanleihe) von 1916, Lit. E. Nr. 6 013 096 über 200 ℳ, Zinstermin 1. April und 1. Ok⸗ tober, ohne Zinsscheinbogen.

Vor Ankauf wird gewarnt. Bei An⸗ gebot Zurückhaltung der Wertpapiere, schleunige Benachrichtigung der nächsten behe zur Festnahme des An⸗

ietenden und Nachricht hierher zu II. A. B. 3 Nr. 1785 erbeten. Stuttgart, den 7. Oktober 1920. Polizeidirektion. Abt. II.

[70421]

Der 3 ½ „% ige Pfandbrief unserer Bank Serie 47 Lit. B Nr. 1488 über 1000 ist als abhanden gekommen gemeldet.

Mannheim, den 7. Oktober 1920.

Rheinische Hypotheken⸗Bank.

[70422] Bekanntmachung.

Die Ausweiskarte Nr. 238 des Branden⸗ burg⸗Berliner Viehhandelsverbandes, auf den Namen Fritz Giesecke, Berlin⸗ Tempelhof, Friedrich⸗Karl⸗Str. 110, wird für ungültig erklärt. Angeblich ist dieselbe verloren gegangen.

Berlin, den 6. Oktober 1920.

Brandenburg⸗Berliner Viehhandelsverband.

169865] Das Amtsgericht Braunschweig hat

folgendes Aufgebot erlassen: Auf Antrag

des Rats der Stadt Braunschweig ist Termin zur Auszahlung der nachstehend auf⸗ geführten Entschädigungskapitale nebst Zinsen für die unten bezeichneten zur Anlage

einer Fliegerstation

im Enteignungsverfahren abgetretenen Grundflächen in der

Wilhelmitorfeldmark Blatt V an den Eigentümer auf Mittwoch, den 1. De⸗

zember 1920, Vormittags 10 Uhr,

Zimmer Nr. 22, anberaumt. Die Real⸗

X

berechtigten werden damit aufgefordert, ihre Ansprüche auf diese Grundflächen bezw. auf die dafür zu zahlenden Entschädigungssummen bei Strafe des Ausschlusses

E1 8 . * . spätestens im Aufgebotstermine anzumelden.

Name und Wohnort Bezeichnung des des Eigentümers Grundstücks

Plan

Nr.

Ent⸗ Abgetretene schädi⸗

r⸗ gungs⸗ K 8 Flaͤche summe

a

Aktienziegelei am Mühlen⸗ Braunschweig Witwe des General⸗ majors Artur Freiherrn von Bernewitz, Helene geb. Wrede, in

Berlin bezw.

mann, hier

Kirchenvogt Heinrich Wöhler und dessen Ehefrau, Luisegeb. Hoppmann, hier

Die Erben des Ge⸗ heimen Justizrats Landgerichtsrats a. D. Innocenz Anastasius von Strombeck

bezw.

Die St. Martini⸗ kirche, hier

Die St. Ulrici⸗ kirche, hier

Die Erben der Ehe⸗ frau des Ministers a. D. August Trieps, Agnes geb. Meyne, bis

Die Erben der Witwe des Dr. med. Happe, Albertine geb. Jorus, hier

bezw.

Die Erben des Kot⸗ sassen Konrad Viedt No. ass. 19 in Broitzem

Die Ehefrau des Kotsassen Otto Beutnagel, Emma geb. Ebeling, in Broitzem

Der St. Thomaehof

Die Erben des Oeko⸗

nomen Otto Dürre, hier bezw.

Die Feldmarks⸗ gemeinde Wil⸗ helmitor, hier

Teilflächen der Wege Nr. 37, 40 und 41 zu

und erhält als Er⸗ satzweg aus den Plänen Nr. 13 b 14 19, 26 29

14 15 16

0 224

10 472,— 600,— 3 099,07

1042,— 108,77 64 139,60

10 872,40 410,28

444,78 7529,20 312,42 1 354,— 6 986,— 560,86

7 683,20

30 072,— 725,55

16 322,60 2017,90 8 094,80 500,— 705,40 456,—

Braunschweig, den 25. September 1920. Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts. 22.

8

[700388 Aufgebot.

Die Kreissparkasse Berncastel zu Bern⸗ castel⸗Cues hat das Aufgebot des angeblich verloren gegangenen Hypothekenbriefs vom 29. November 1910 über die im Grund⸗ buche von Zeltingen⸗Rachtig Blatt 636 und Erden Blatt 833 Abteilung III Nr. 1 für die Antragstellerin eingetragene, zu 4 ½ % verzinsliche Darlehnsforderung von 10 000 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 13. Mai 1921, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung der Urkunde erfolgen wird.

Berncastel⸗Cues, den 27. September

1920. Das Amtsgericht.

[70114]

Durch Verfügung des Justizministers vom 23. September 1920 ist dem Kot⸗ sassen Wilhelm Taps in Evyershausen, Kreis Alfeld, sowie dem Obermaschinisten Heinrich Taps und dessen Ehefrau Magda⸗ lene, geb. Beck, in Wilhelmshaven, die Ermächtigung erteilt worden, an Stelle ihres bisherigen Familiennamens den Familiennamen Tappe zu führen.

Alfeld, den 4. Oktober 1920.

Das Amtsgericht.

[70044]

Auf Grund der Verordnung der Preußi⸗ schen Staatsregierung, betreffend die Aenderungen von Familiennamen, vom 3. November 1919 Gesetzsamml. S. 177 ermächtige ich die am 13. Mai 1907 in Berlin geborene Charlotte Bertha Luise Backhaus (früher Lorenz) an Stelle des Familiennamens Backhaus den Familien⸗ namen Lietz zu führen. Ermächtigung

Berlin, den 23. September 1920.

Der Justizminister. Im Auftrage: Dr. Auz.

Auf Anordnung des Amtsgerichts Berlin⸗

Mitte, Abteilung 96, bekanntgemacht.

[70043]

Dem minderjährigen Kurt Walter Hellmold zu Berlin, Caprivistraße 16, bei seinen Eltern wohnhaft, geboren am 12. Juli 1918, wird auf das Gesuch seines Vaters, des Magistratsbeamten Kurt Franz Hellmold, gestattet, neben seinen bisherigen Vornamen den Namen „Rudolf“ als Rufnamen zu führen.

Berlin, den 29. September 1920.

Das Amtsgericht Berlin⸗Mitte. 3 Abteilung 168.

[70042]

Der Mechaniker Konrad Karl Rudolf Gerloff in Berlin, Neues Tor 6, geboren am 1. Januar 1894 zu Wittenberge, Kreis Westprignitz, ist durch justismintseriellen Erlaß vom 16. September 1920 die Er⸗ mächtigung erteilt worden, an Stelle des jetzigen den Familiennamen Bartoll zu führen.

Amtsgericht Berlin⸗Mitte.

[70045]

Die Kaufleute Hans Heinrich Pariser in Berlin⸗Wilmersdorf, Helmstedter Straße 12, und Edgar Adolf Karl Pariser, hier, Steifensandstraße 4, sind ermächtigt worden, mit Frau und Kindern fortan den Familiennamen Hansed zu führen.

Charlottenburg, den 28. September

1920. Das Amtsgericht. 8

[70046]

Der am 14. Mai 1910 geborenen Hilde⸗ gard Gröschke in Eberswalde ist vom Justizminister die Ermächtigung erteilt, den Familiennamen Spohrs zu führen.

Eberswalde, den 1. Oktober 1920.

Das Amtsgericht.

[70047

Durch Verfügung des Justizministers vom 13. September 1920 ist die am 29. Januar 1893 zu Elberfeld geborene Elfriede Anna Schuster in Elberfeld, Simonstraße Nr. 46, ermächtigt worden, an Stelle des Familiennamens Schuster den Familiennamen Stettes zu führen.

Elberfeld, den 29. September 1920.

Das Amtsgericht.

3 L rch Verfügung des Justizministers vom 3. September 1920 ist der Kaufmann dans Werner Lehning in Zeist (Holland), 5 Broederplein, geboren am 13. November 1895 zu Elberfeld, ermächtigt worden, an Stelle des Familiennamens Lehning den Famkliennamen Müller⸗Lehning zu führen. Elberfeld, den 29. September 1920. Das Amtsgericht.

[70049]

Durch Verfügung des Justizministeriums vom 23. August 1920 ist der am 30. August 1912 zu Berlin geborene Otto Kurt Kürschner (früher Richter) in Grünewalde ermächtigt, an Stelle des Familiennamens den Familiennamen Vogel zu führen.

Elsterwera, den 11. September 1920.

Das Amtsgericht.

[70050] 1

Der Herr Justizminister hat auf Grund der Verordnung vom 3. November 1919, G.⸗S. S. 177, 1. den Grubeninvaliden Ignatz Peter Luszczyk (Lusczyk), 2. den Oskar Franz Lusczyk, 3. die Berta Helene Lusczyk, 4. den Paul Peter Lusczyk, 5. den Josef Johann Lusczyk, sämtlich in Essen, zu 1 Maschinenstraße 21, zu 2—5 Mühlen⸗ straße 21, ermächtigt, an Stelle des Fa⸗ miliennamens Luszcezyk (Lusczyk) den Fa⸗

miliennamen Liemanns zu führen. Die

Aenderung erstreckt sich auch auf die Ehe⸗ frau und die den Namen des Gesuchstellers zu 1 tragenden minderjährigen Abkömm⸗

linge. 8 Amtsgericht Essen, den 28. September 1920. [70113]3° Bekanntmachung. 1 Durch Verfügung des Herrn Justiz⸗ ministers vom 16. September 1920 ist der Bergmann August Berinski aus Wanne, geboren am 8. Juni 1875 zu Wickede bei Dortmund, ermächtigt, an Stelle des Familiennamens Berinski den Familien⸗ namen Berger zu führen. Diese Aende⸗ rung des Familiennamens erstreckt sich 828 die Ehefrau und diejenigen minder⸗ jährigen Abkömm’inge des August Berinski, welche seinen bisherigen Namen tragen. Gelsenkirchen, den 28. September 1920. Das Amtsgericht.

[70051] b

Die am 24. April 1915 in Zersen ge⸗ borene Lina Minna Knoche ist von dem Herrn Justizminister unter dem 23. Sep⸗ tember 1920 ermächtigt worden, an Stelle des Familiennamens Knoche den Familien⸗ namen Grundmeier zu führen.

Hess. Oldendorf, den 4. Oktober 1920.

Das Amtsgericht.

[70053]

Dem Generalleutnänt a. D. Detlev Dietrich Vett in Ratzeburg ist von dem Herrn Justizminister in Berlin die Er⸗ mächtigung erteilt, seinen früher von ihm geführten Familiennamen von Vett wieder zu führen.

Ratzeburg, den 1. Oktober 1920.

Das Amtsgericht.

[70054] Durch Verfügung des Herrn Justiz⸗ ministers vom 15. Juni 1920 III a 796 ist dem Kaufmann Ernst Gustav Hubert Schmitz in Rheydt, Bahnhof⸗ straße 34, geboren am 27. Januar 1874 zu Rheydt, die Ermächtigung erteilt, an Stelle des Familiennamens Schmitz den Familiennamen Schmitz⸗Schagen zu führen. Diese Aenderung erstreckt sich auch auf seine Ehefrau. Rheydt, den 5. Juli 1920. Das Amtsgericht.

[70052]

Auf Grund der Verordnung der Preußi⸗ schen Staatsregierung, betreffend die Aende⸗ rungen von Familiennamen, vom 3. No⸗ vember 1919 Gesetzsammlung S. 177 ermächtige ich den Hauptmann Hans Karl Hermann Krüger, Reichswehrgruppen⸗ kommando 1, Verbindungsstelle Berlin, wohnhaft in Potsdam, Orangeriegebäude, eboren am 22. November 1888 zu Marien⸗ erg bei Arnswalde, an Stelle des Fa⸗ miliennamens Krüger den Familiennamen Krüger⸗Stackfleth zu führen. Diese Aenderung des Familiennamens erstreckt sich auf die Ehefrau.

Berlin, den 23. September 1920.

Der Justizminister. Ausgefertigt: Potsdam, den 6. Oktober 1920. Sandler, Gerichtsschreiber des Amtsgerichts, Abtl. 8.

[70055] Aufgebot.

Der am 2. November 1868 in Burkau eborene Gustav Emil Preusche ist im Frühjahr 1886 von Burkau aus nach Amerika ausgewandert und ist seit einer brieflichen Nachricht von ihm aus den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts aus Boston glaubhafterweise verschollen. Auf Antrag der minderjährigen Geschwister Georg Walter, Rudolf und Bruno Arthur Dietze, zunächst vertreten gewesen durch ihren Pfleger, den Wirtschaftsbesitzer Emil Clemens Rhede in Burkau und jetzt gesetzlich vertreten durch ihren Vater, den Tischlermeister Ernst Bernhard Dietze daselbst, sowie der Gastwirtsfrau Ida Bertha Hochtritt, geb. Käppler, in Hasel⸗ bach bei Treben, wird das Aufgebotsver⸗ fahren zum Zwecke der Todeserklärung gegen den verschollenen Gustav Emil Preusche eingeleitet. Der Aufgebots⸗ termin wird auf Montag, den 25. April 1921, Vormittags 10 Uhr, vor dem Amtsgericht zu Bischofswerda bestimmt. Es ergeht die Aufforderung an den Ver⸗ schollenen, sich spätestens im Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls er für tot erklärt werden wird, und an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Amtsgericht Bischofswerda den 6. Oktober 1920.

[70056] Aufgebot.

Die Ehefrau Wilhelm Bolz, Elisabeth geb. Hecker, in Bonn, Viktoriastraße 30, at beantragt, ihren vermißten Ehemann,

den Tapetendrucker Wilhelm Bolz, geb. am 11. November 1891, als Soldat in der Türkei beim Lehrkommando der schweren Artillerie, Türkische Kanonen⸗ batterie 140, zuletzt wohnhaft in Bonn, für tot zu erklären. Der bezeichnete Ver⸗ schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 31. März 1921, Vor⸗ mittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen.

Bonn, den 4. Oktober 1920.

Das Amtsgericht. Abteilung 2. Frank.

[70437] Aufgebot.

Der Stadtsekretär John in Neukölln, Rathaus, Berliner Straße 63/64, hat als Pfleger beantragt, den verschollenen, am

11. Februar 1850 zu Westerstede geborenen

Lageristen Gerhard Dietrich Lakemeinen, zufetzt wohnhaft in Neukölln, Schinke⸗ straße Nr. 1, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 21. April 1921, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 19, an⸗ beraumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung elpen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen ver⸗ mögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.

Neukölln, den 5. Oktober 1920.

Das Amtsgericht. Abteilung 127. Fischer. Ausgefertigt: Neukölln, den 5. Oktober 1920. (L. S.) Stiebler, 2

Gerichtsschreiber des Amtsgerichts Neukölln.

[70057] Aufgebot.

Der Sattlermeister Adolf Gros in Rennerod hat beantragt, den verschollenen Rudolf Gros, zuletzt wohnhaft in Renne⸗ rod, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich späte⸗ stens in dem auf den 20. April 1921, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfa die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen.

Rennerod, den 30. September 1920.

Das Amtsgericht.

[70058] Aufgebot.

Die Ehefrau des Eigentümers Albert Bauske, Bertha geb. Villbrandt, in Franzen hat beantragt, ihren verschollenen Ehemann Albert Martin Ferdinand Bauske, Sohn des Büdners Christian Bauske und dessen Ehefrau, Karoline geb. Zessin, geboren am 26. September 1860 in Franzen, Kr. Schlawe, und zuletzt da⸗ selbst wohnhaft gewesen, für tot zu er⸗ klären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 6. Mai 1921, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Schlawe, den 28. September 1920.

Das Amtsgericht.

[70059) Bekanntmachung.

Das Aufgebot zum Zwecke der Todes⸗ erklärung der Elisabethe Jung von Clee⸗ berg (Oeffentlicher Anzeiger zu Nr. 165) wird dahin berichtigt, daß Termin am 23. Februar 1921, Vormittags 9 Uhr, ansteht.

Usingen, den 4. Oktober 1920.

Das Amtsgericht.

[70060] Anfgebot. 8

Der Konkursverwalter H. Hinrichsen, Charlottenburg, Pestalozzistr. 57 a, hat als Nachlaßpfleger des am 27. Juli 1920 in Charlottenburg verstorbenen Kaufmanns Julius Czarnikow, zuletzt in Charlotten⸗ burg, Bismarckstr. 102, wohnhaft gewesen, das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern be⸗ antragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Kaufmanns Julius Czarnikow spätestens in dem auf den 13. Dezember 1920, Mittags 12 uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, im Zivilgerichtsgebäude, Amts⸗ gerichtsplatz, Zimmer 22 I, anberaumten Aufgebotstermin bei diesem Gericht an⸗ zumelden. Die Anmeldung hat die An⸗ gabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkund⸗ liche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu⸗werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen als sich nach Befriedigung der nicht aus⸗ geschlossenen Gläubiger noch ein Ueber⸗ schuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechtsnach⸗ teil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbind⸗ lichkeit haftet.

Charlottenburg, den 4. Oktober 1920.

Das Amtsgericht.

[70067]

Durch Ausschlußurteil vom 30. Sep⸗ tember 1920 ist der Mantel zu den 4 % Mexikan. Bonds de la Deuda del 4 % ro de 1904 Serie B Nr. 6199 über 500 Dollar für kraftlos erklärt.

Frankfurt a. M., den 1. Oktober 1920.

Das Amtsgericht. Abteilung 18.

[70116] Durch Ausschlußurteil vom 30. Sep⸗ tember 1920 sind die Aktien der „Phönix“ Aktien⸗Gesellschaft für Bergbau und Hüttenbetrieb zu Hörde Nrn. 66 654/55 und 111 950/51 zum Nennwerte von je 1200 für kraftlos erklärt worden.

Hörde, den 2. Oktober 1920. . Das Amtsgericht.

zum Deutschen R Nr. 229.

Z

16

Berlin, Sonnabend, den 9.

eite

Beilage 8

eichsanzeiger und Preußischen S

Ntober

1. Unterfuchungssachen. 2. Aufgebote,

4. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

5. Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.

erlust⸗ u. Fundsachen, Zustellungen u. dergl. 3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen zc. 8

Anzeigenpreis für den Raum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 2 ℳ. dem wird auf den Anzeigenpreis ein Teuerungszuschlag von 80 v. H. erhoben.

1920

-—

6. Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaf ten.

9 w Offentlicher Anzeiger.

9. Bankausweise.

Außer⸗

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

11. Priratanzeigen.

——

2 Aufgebote, Ver⸗ lust⸗und Fundfachen, Zustellungen u. dergl.

1”0o612 Bekquntmachung. Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 14. Juni 1920 ist der Hypothekenbrief über die im Grundbuche von Gera auf den Blättern 2943, 2944, 2945 in Abteilung II unter Nr. 14 bezw. 15 bezw. 11 für die Aktienbrauerei Pforten eingetragene Hypothek von 2000 für kraftlos erklärt.

Gera, den 30. September 1920.

Das Amtsgericht. Abteilung 3 für Zivilprozeßsachen.

[70062] ““

Durch Ausschlußurteil vom 4. Oktober 1920 ist der Wechsel über 5000 ℳ, aus⸗ gestellt am 29. September 1911 von

D. von Hake, fällig am 29. Dezember

1911, angenommen von Richard Gchön⸗

wetter, für kraftlos erklärt wordent

11“4“*“ den 4. Oktober Das Amtsgericht. Abteilung 9.

[69892]

In dem Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Todeserklärung des verschollenen Ar⸗ beiters Ernst David hat das Amtsgericht in Barten durch den Amtsgerichtsrat Nicolai für Recht erkannt: „Der ver⸗ schollene Arbeiter Ernst David, zuletzt wohnhaft in Sansgarben, geboren 16. Juni 1892 in Friedrichshof bei Skandau, Kr. Gerdauen, Gefreiter bei der 4. Komp. de Inf.⸗Regts. 43 in Königsberg, wird für tot erklärt.“

[70063]

Durch Ausschlußurteil vom 27. Sep⸗ tember 1920 ist der verschollene Reisende Reinhold Warlich, geboren zu Freyburg (Unstrut) am 25. Februar 1855, zuletzt wohnhaft in Berlin⸗Schöneberg, Vorberg⸗ straße 9a, für tot erklärt worden. A Zeitpunkt des Todes ist der 31. Dezember 1919 festgestellt.

Berlin⸗Schöneberg, den 27. Sep⸗ tember 1920. 1

Das Amtsgericht. Abteilung 9.

[700641

Durch Ausschlußurteil des Amtsgerichts Bochum vom 1. Oktober 1920 ist für Recht erkannt: Der verschollene Berg⸗ mann Johann Herden, geboren am 9. August 1872 zu Ebersdorf, zuletzt wohnhaft in Bochum, wird für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 1. Ja⸗ nuar 1913 festgestellt.

[70065]

Durch Ausschlußurteil vom 20. Sep⸗ tember 1920 ist der am 11. September 1860 geborene Kaufmann Bernhard Jo⸗ hannes Karl Trendel für tot erklärt worden. Als Todestag ist der 31. De⸗ zember 1919 festgestellt.

Dramburg, den 23. September 1920.

Das Amtsgericht.

[70115]

Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 26. September 1920 ist der am 20. Juni 1877 in Bonese in der Altmark geborene Louis Bethge für tot erklärt worden. Als Todestag ist der 1. März 1916, Nachts 12 Uhr, festgestellt.

Klötze, den 26. September 1920.

Das Amtsgericht.

[6989550 8

Durch Ausschlußurteil vom 1. Oktober 1920 ist der am 15. Oktober 1884 zu Nebenstedt, Kr. Dannenberg, geborene Unteroffizier Hermann Schröder IV. für tot erklärt. Als Todestag ist der 30. Juni 1916 festgestellt.

Amtsgericht Neuhaus (Elbe).

[70066] 1 . Durch Ausschlußurteil vom heutigen Tage ist der verschollene Eisendreher Andreas Friedrich Geuke, zuletzt wohn⸗ haft in Bürgerfelde, für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes ist der 31. Dezember 1896, Nachm. 12 Uhr, festgestellt. F. 1/20. Oldenburg, den 27. September 1920. Das Amtsgericht. Abteilung I.

169894]

Durch Ausschlußurteil vom 1. Oktober 1920 ist der am 14. August 1857 in Stein⸗ reinach, Gde. Korb, geborene Weingärtner Ernst Gottlob Hampp für tot erklärt

worden. Als Zeitpunkt des Todes ist der

31. Dezember 1915 festgestellt. Den 5. Oktober 1920. Anmtsgericht Waiblingen. 8 Oberamtsrichter Gerok.

[70068] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau des Heizers Franz Lentzen, Agnes 5— Birnbaum, in Aachen, Vaelser⸗ straße 150, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗

8 8

anwalt Justizrat Kleinen in Aachen, klagt gegen ihren Ehemann, zuletzt in Aachen wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß letzterer sie im Januar 1919 verlassen habe, mit dem Antrag, den Beklagten kostenfällig zu ver⸗ urteilen, die häusliche Gemeinschaft wieder herzustellen. Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Landgerichts in Aachen auf den 16. De⸗ zember 1920, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.

Aachen, den 2. Oktober 1920.

Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[70072] Oeffentliche Zustellung.

Frau Frieda Hönicke, geb. Kleiber, in Berlin, Liegnitzer Straße 11, II Tr. bei Böhm, Klägerin, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Badrian, Berlin, Dorotheenstraße 64, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Hermann Hönicke, früher in Berlin, Sprengelstraße 45, Be⸗ klagten, auf Grund der §§ 1568, 1567 Abs. 2 B. G.⸗B., unter der Behauptung, daß der Beklagte stets arbeitsscheu gewesen sei und niemals für den notdürftigsten Unterhalt der Klägerin gesorgt habe, daß er ferner die Klägerin im Jahre 1901 ver⸗ lassen habe und seitdem sein Aufenthalt unbekannt sei, mit dem Antrag auf Ehe⸗ scheidung. Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 24. Zivilkammer des Landgerichts III in Berlin zu Charlotten⸗ burg, Tegeler Weg 17/20, auf den 16. Dezember 1920, Vormittags 10 Uhr, Zimmer 114, mit der Aufforde⸗ rung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevoll⸗ mächtigten vertreten zu lassen.

Charlottenburg, den 5. Oktober 1920. Der Gerichtsschreiber des Landgerichts

in Berlin. 8

[70077] Oeffentliche Zustellung. Der Schlachtermeister Julius Biermann in Dortmund, Borsigplatz 59, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Dr. Schückiug in Dortmund, klagt gegen seine Ehefrau Franziska Biermann, früher in Han⸗ nover, jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage auf Ehescheidung. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Landgerichts in Dortmund auf den 22. Dezember 1920, Vor⸗ mittags 9 Uhr, Zimmer 77, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. Dortmund, den 5. Oktober 1920. Potthoff, Justizobersekretär.

[70517] Oeffentliche Zustellung.

Der Bergmann Josef Compes in Sterkrade⸗Nord, Schmachtendorfer Straße Nr. 36, Kläger, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Ludewitz in Duisburg, klagt gegen seine Ehefrau Josefine Compes, geb. Theißen, früher in Merzig⸗ Brotdorf an der Saar, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der § 1565, 1568 B. G.⸗B., mit dem Antrage auf CEhe⸗ scheidung. Der Kläger ladet die Be⸗ klagte zur Fortsetzung der mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Landgerichts in Duisburg, Zimmer 177, auf den 9. Dezember 1920, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. G.“

Duisburg, im September 1920.

Schweitzer, 8 Gerichtsschreiber des Landgerichts. [70518] Oeffentliche Zustellung.

Die Arbeiterfrau Ernestine Mertig, geb. Wittkowski, in Garnsee, Wpr., Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Bandow in Elbing als zugeordneter Armenanwalt, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Alfred Mertig aus Garnsee, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären, unter der Behauptung, daß der Beklagte für die Klägerin in keiner Weise sorge, sich auch des Chebruchs schuldig gemacht habe, und ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 3. Zivilkammer des Landgerichts Elbing auf den 30. De⸗ zember 1920, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gericht zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. 2. R. 159/20.

Elbing, den 1. Oktober 1920.

Der Gerichtsschreiber des Landgerichts:

(Unterschrift), Aktuar.

[70078] Oeffentliche Zustellung. Der Offizierstellvertreter Karl Renner in Barmen, SHeckinghauser Straße 218,

[helm Seeman,

IIbene. Rechtsanwälte Dr. ahl und Dr. Strasmann in Barmen, klagt gegen seine Ehefrau Aimmay, geb. Pompey, unbekannten Aufenthalts, früher in Barmen, Ziegelstraße 18, unter der Behauptung, daß letztere ihn böswillig verlassen habe, mit dem Antrag auf Ehe⸗ scheidung. Der Kläger ladet die Be⸗ klagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Kammer des Landgerichts in Elberfeld auf den 12. No⸗ vember 1920, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt 1 Prozeßbevollmächtigten vertreten zu assen.

Elberfeld, den 28. September 1920.

Der Gerichtsschreiber des Landgerichts:

Fischer, Aktuar.

[70117] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Paula Cäcilie Wilhelmine Hartmann, geb. Petin, in Dortmund, Weiherstraße 56, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Trenckner, Flensburg, klagt gegen den Maschinenbauer Johann Carsten Hartmann, früher in Flensburg, Norderstraße 123, mit dem Antrag auf Scheidung der Ehe der Parteien unter Schuldspruch des Beklagten. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Landgerichts in Flensburg auf den 20. Dezember 1920, Vormittags 9 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, sich durch einen bei diesem Gericht zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.

Flensburg, den 2. Oktober 1920. Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[70520] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau des Ziseleurs Wilhelm Seeman, Klara geb. Weißert, in Pforz⸗ heim, Zerrennerstraße 25, Prozeßbevoll⸗ mächtigte: Rechtsanwälte Dr. Fritz Netter

und Dr. Hans Meier in Pforzheim, klagt

gegen ihren Ehemann, den Ziseleur Wil⸗ zurzeit unbekannt wo, unter der Behauptung, ihr Ehemann sei wegen Urkundenfälschung und Betrugs bestraft und halte sich schon länger als ein ahr gegen ihren Willen der häuslichen Bemeinschaft fern, mit dem Antrag auf Scheidung der am 1. März 1906 in Pforzheim geschlossenen Ehe aus Ver⸗ schulden des Beklagten und Verurteilung des Beklagten zur Tragung der Kosten. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 2. Zivilkammer des Landgerichts Karlsruhe auf Freitag, den 17. De⸗ zember 1920, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.

Karlsruhe, den 5. Oktober 1920.

Gerichtsschreiberei des Landgerichts. [70523] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Margarete Kittel, geb. Gab⸗ bert, in Landsberg a. W., Bergstraße 27, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Geiger in Landsberg a. W., klagt gegen ihren Ehemann, den früheren Friseur, jetzigen Ziegeleiarbeiter Erich Kittel, früher in Landsberg a. W., jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, auf Fllesheivung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 2. Zivilkammer des Landgerichts in Landsberg a. W. auf den 23. De⸗ zember 1920, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt dlr Prozeßbevollmächtigten vertreten zu assen.

Landsberg a. W., den 5. Oktober 1920.

Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[70522] Oeffentliche Zustellung.

In Sachen der Wirtschafterin Frau Elise Wiedenhaupt, geb. Mein, in Hof Menzendorf i. M., Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Geiger in Landsberg a. W., gegen ihren Ehemann, den Wirt⸗ schafter Paul Wiedenhaupt, z. Zt. un⸗ bekannten Aufenthalts, früher in Schwerins⸗ felde bei Sammenthin, Kreis Arnswalde, wegen Anfechtung bezw. Scheidung der Ehe ladet die Klägerin den Beklagten von neuem zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 2. Zivilkammer des Landgerichts in Landsberg a. W. auf den 23. Dezember 1920, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.

Landsberg a. W., den 5.Oktober 1920.

Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[70119] Oeffentliche Zustellung.

Der Melker Max Edmund Herpich in Betzendorf, Kreis Lüneburg, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Müller in Lüneburg, klagt gegen seine Ehefrau Andrea Herpich, geb. Schmidt, ver⸗ witwete Jörgensen, früher in Andrup,

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jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1565 B. G.⸗B. mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und die Be⸗ klagte für den schuldigen Teil zu erklären. Der Kläger ladet die Beklagte zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Zivilkammer des Landgerichts in Lüneburg auf den 25. Jannar 1921, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Auf⸗ forderung, sich durch einen bei diesem Ge⸗ richte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.

Lüneburg, den 2. Oktober 1920.

Der Justizobersekretär des Landgerichts.

[70526] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Peter Fuchs, Anna geb. Barth, in Saarbrücken, Prozeßbevoll⸗ mächtigte: Rechtsanwälte Dr. Walter und Braun in Saarbrücken 3, klagt gegen den Werkzeugschmied Peter Fuchs, früher in Saarbrücken, zurzeit im Ausland, wegen Ehescheidung, mit dem Antrag, die am 16. September 1916 vor dem Standesbeamten zu Saarbrücken ge⸗ schlossene Ehe der Parteien zu scheiden und auszusprechen, daß der Beklagte die Schuld an der Scheidung trägt und ihm die Kosten des Rechtsstreits zur Last zu legen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Landgerichts in Saarbrücken auf den 21. Dezember 1920, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.

Saarbrücken, den 2. Oktober 1920.

Otterbach, Assistent, Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[70527] Oeffentliche 11.

Die Frau Minna Falkenau, geb. Genz, zu Stargard i. Pomm., Prozeßbevoll⸗ mächtigte: Justizrat Falk und Rechts⸗ anwalt Soenderop, hier, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Otto Falkenau, früher zu Zartzig, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, auf Grund der §§ 1565, 1568 B. G.⸗B., mit dem An⸗ trage: 1. die Ehe der Parteien zu scheiden, 2. den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären, 3. ihm die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Landgerichts zu Star⸗ gard i. Pomm. auf den 19. Janunar 1921, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt⸗ gemacht.

Stargard i. Pomm., den 1. Oktober

1920. Fehtendt. Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[70084] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Marie Wernicke, geborene Schröder, in Magdeburg⸗Buckau, Kapellen⸗ straße 4, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Justizrat Schubert in Stendal, klagt gegen ihren Ehemann, den Tischler Fritz Wernicke, früher in Vaethen⸗ Kangerbütte jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte die Klägerin wenige Wochen nach der Eße⸗ schließung in böswilliger Absicht verlassen und seitdem nichts wieder von sich habe hören lassen, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Be⸗ klagten für den schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Landgerichts in Stendal auf den 11. De⸗ zember 1920, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Klägerin hat den Antrag ge⸗ stellt, den ihr durch Urteil des Landgerichts Stendal vom 12. Juni 1920 auferlegten Eid durch das zuständige Amtsgericht ab⸗ zunehmen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekanntgemacht. 1b

Stendal, den 3. Oktober 1920.

Der Gerichtsschreiber des Landgerichts:

Hartleb.

[70086] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau des Maurers Wilhelm Kaiser, Katharina geb. Wrieden, in Ham⸗ bergen, Nr. 72, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Friedrichs in Verden, klagt egen ihren Ehemann, den Maurer Wil⸗ 2v. Kaiser, früher in Scharmbeckstotel, jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 3. Zivil⸗ kammer des Landgerichts in Verden (Aller) auf den 8. Januar 1921, Vormittags 9 l Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeß⸗ bevollmächtigten vertreten zu lassen.

Verden Hernsr), den 4. Oktober 1920. Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[70073] Oeffentliche Zustellung.

Der minderjährige Arnold Alwin Hoppe, geboren am 2. August 1914 in Bremen, gesetzlich vertreten durch den General⸗ vormund Friedrich Arens in Bremen, Bahnhofstr. 12 (Merkurhof), Zimmer 10, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Kurt Schwarz in Charlottenburg, Kantstr. 133, klagt gegen den Architekten Albert Otto Roeder, geboren am 17. September 1885 in Wethau, Kreis Naumburg g. d. Saale, früher in Charlottenburg, Schiller⸗ straße 10 bei Andreas, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte als anerkannter Vater des Klägers bisher verpflichtet gewesen sei, vierteljährlich 60 als Unterhaltsbeitrag zu zahlen, dieser Satz infolge der Zeit⸗ verhältnisse aber nicht mehr ausreichend sei, mit dem Antrage, den Beklagten in vollstreckbarer Form zur Zahlung einer monatlichen Zu IeFrane von 70 ℳ, zahl⸗ bar in vierteljährlichen Vorausraten für die Zeit seit dem Tage der Zustellung der Klage bis 1. August 1930, zu verurteilen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits wird der Beklagte vor das Amts⸗ gericht in Charlottenburg im Zivilgerichts⸗ se Amtsgerichtsplatz, Zimmer 36, Treppe, auf den 3. Dezember 1920, Vormittags 9 Uhr, geladen.

Charlottenburg, den 28. September 1920. 41. C. 378. 20.

Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts. [70076] Oeffentliche Zustellung.

1. Der Berufsvormund H. Ergenzinger als Vertreter des minderjährigen Kurt Pohl, 2. die Ehefrau Emmy Pohl, geb. Steinberg, sämtlich in Elberfeld, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Leke⸗ busch in Dortmund, klagen gegen den Kaufmann Max Pohl, früher in Dort⸗ mund, Heiligegartenstraße 38, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig und eventuell gegen Sicherheitsleistung durch Hinter⸗ legung des jeweils beizutreibenden Be⸗ trags vorläufig vollstreckbar zu verurteilen, dem Kläger zu 1 monatlich 200 seit Erhebung der Klage bis zur Vollendung seines 16. Lebensjahrs, der Klägerin zu 2 monatlich 300 seit Erhebung der Kiage beide Beträge jedesmal für je drei Mo⸗ nate im voraus zu zahlen. Die Kläger laden den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die VII. Zivilkammer des Landgerichts in Dort⸗ mund auf den 22. November 1920, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 77, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt al Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.

Dortmund, den 25. September 1920.

Ostermann, Justizassistent, Gerichtsschreiber des Landgerich [70083] Oeffentliche Zustellung.

Die am 14. Juni 1913 geborene Maria Bott in Eisenberg, vertreten durch ihren Vormund, Tagnerin Maria Bott in Eisenberg, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Niewöhner, Recklinghausen, klagt gegen den Tagelöhner Vinzenz Jen⸗ druziak, früher in Recklinghausen, Schul⸗ straße 98, jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage auf Zahlung von Unterhalt von vierteljährlich 480 ℳ. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver handlung des Rechtsstreits vor das Amts⸗ gericht in Recklinghausen auf Dienstag, den 14. Dezember 1920, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage bekanntgemacht.

Recklinghausen, den 2. Oktober 1920.

Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts. [70085] Oeffentliche Zustellung.

Die Margarethe Scharf, Fabrikarbeiterin in Schnaittach, Amtsgerichtsbezirk Lauf a. Pechnitz, vertreten durch Rechtsanwälte Dr. Hayum und Dr. Katz in Tübingen, klagt gegen ihren Ehemann Johann Scharf, Fegeleiarbeiter, zuletzt in Lieben⸗ zell, z. Zt. mit unbekanntem Aufenthalt abwesend, wegen Forderung auf Unterhalt, mit dem Antrage, durch ein für vorläufig vollstreckbar zu erklärendes Urteil für Recht zu erkennen: Der Beklagte ist schuldig,

an die Klägerin in vierteljährlich voraus⸗

zahlbaren Raten von 960 ℳ, und zwar am 1. September, 1. Dezember, 1. März und 1. Juni jeden Jahres, erstmals am 1. September 1920, einen jährlichen Unterhaltsbeitrag von 3840 zu be⸗ zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer II des Landgerichts zu Tübingen auf Montag, den 27. De⸗ zember 1920, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekanntgemacht. 8 Tübingen, den 4. Oktober 1920. Obersekretär Hof,

Gerichtsschreiber des Landgerichts.