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stattgefunden, bei denen die litauische Front durchbrochen worden sei. Die litauischen Truppen hätten neue Stellungen ein⸗ genommen. 8 Australien.
„Niach einer Meldung des „Wolffschen Telegraphenbüros“ ist dem australischen Repräsentantenhaus ein Gesetz⸗ entwurf zugegangen, laut dessen das Handelsamt das Recht erhalten soll, einzuschreiten, wenn der Wechselkurs der Aus⸗ fuhrländer mehr als 10 vH unter dem normalen Werte steht.
Parlamentarische Nachrichten.
Der preußischen Landesversammlung ist der Ent⸗ wurf eines Gesetzes zur Ergänzung des Gesetzes, be⸗ treffend die vorläufige Regelung des Staatshaus⸗ halts für das Rechnungsjahr 1920, vom 6. Mai 1920 nebst Begründung mit dem Ersuchen zugegangen, bei der großen Dringlichkeit der Angelegenheit die Beschlußfassung zu beschleunigen.
Nach dem Gesetzentwurf soll zur anderweitigen Organisierung der Polizei der Beamtenstand, im Ministerium des Innern undim Finanzministerium vorübergehend verstärkt werden, und es sollen bis zur Uebernahme auf den Staatshaushaltsplan die Ausgaben, die zur Schaffung planmäßiger Stellen für 1 Ministerialrat mit Dirigenten⸗ zulage, 4 Ministerialräte, 3 Regierungsräte, 20 Ministerialsekretäre, 5 Ministerialkanzleisekretäre und 5 Ministerialamtsgehilfen im Ministerium des Innern sowie für 1 Ministerialrat und 2 Ministerial⸗ sekretäre im Finanzministerium weiter erforderlich sind, aus bereiten Mitteln geleistet werden können.
Durch die Umbildung der gesamten Polizei hat, wie in der Be⸗ gründung des Gesetzentwurfs ausgeführt wird, es sich als notwendig herausgestellt, bei dem Ministerium des Innern eine besondere Ab⸗ teilung für polizeiliche Angelegenheiten zu bilden. Die Abteilung hat die Aufgabe, das gesamte Polizeiwesen nach einheitlichen Gesichts⸗ punkten zu leiten und die zurzeit bestehenden mannigfaltigen Organisationen auf diesem Gebiete in sich aufzunehmen. Ohne Frage würde durch die Auflösung dieser umfang⸗ reichen, zum Teil nebeneinanderstehenden Organisationen eine erhebliche Ersparnis für die Reichs⸗ und Staatsfinanzen entstehen und gleichzeitig die Sicherheit, Ruhe und Ordnung im Staatswesen auf eine weit festere Grundlage gestellt werden. Schon jetzt ist der neuen Abteilung neben ihren bisherigen Aufgaben die Umorganisation der Polizei und die Bearbeitung aller Angelegen⸗ heiten der bisherigen blauen und Sicherheitspolizei, der Land⸗ jägerei, der Grenz⸗ und Kriminalpolizei übertragen worden. Allein die Sicherheitspolizei, für die bisher Etatsstellen im Ministerium des Innern nicht bestanden, bringt eine erhebliche Mehr⸗ arbeit mit sich. Zur Erledigung dieser Arbeiten sind bisher lediglich Hilfsarbeiter herangezogen worden. Im dienstlichen Interesse muß dieser Zustand durch Schaffung von planmäßigen Stellen unbedingt beseitigt werden. Gleichzeitig mit der Umbildung der gesamten Polizei, insbesondere durch Uebernahme der früheren Sicherheits⸗ volizei, entstehen derartig umfangreiche Arbeiten für den Staats⸗ haushaltsplan, daß die Verstärkung des Beamtenstandes im Finanz⸗ ministerium ein unabweisbares Bedürfnis bildet.
Statistik und Volkswirtschaft.
ahl der unterstützten Erwerbslosen 1 im Deutschen Reiche ist nach den Feststellungen des Reichsarbeitsministeriums auch in der Zeit vom 15. September bis zum 1. Oktober nicht un⸗ wesentlich zurückgegangen. Während sie am 15. September nach den endaültigen Feststellungen 405 879 betragen hat, belief sie sich am eöber auf 394 371, d. i. AMo in Rückgang um 11 50s, und zwar 4906 Männer und 6602 Frauen. Zahl der Familienangehörigen, die als Zu⸗ chlagsempfänger unterstützt werden, hat sich von 375 701. auf 365 247, also um 10 593 vermindert. Der Aufwand an Erwerbslosenunterstützung, der in der ersten Hälfte des Monats September für Reich, Länder und Gemeinden zusammen 46,5 Millionen Mark betragen hat, verminderte sich in der zweiten Hälfte des September auf 45,5 Millionen Mark. Es darf freilich kaum erwartet verden, daß dieser Rückgang weiterhin anhalten wird. Vielmehr wird aller Voraussicht nach mit dem Eintritt des Winters die Zahl der Erwerbslosen wieder steigen. (W. T. B.)
—
Arbeitsstreitigkeiten.
Zum Ausstand der städtischen Arbeiter in Sachsen meldet „W. T. B.“ daß in Dresden der Ausstand der Gemeindearbeiter durch eine Einigung auf Grund neuer Stundenlöhne gestern beigelegt worden ist. Die Wieder⸗ aufnahme der Arbeit soll sofort erfolgen. Maßregelungen aus Anlaß der Teilnahme am Ausstand finden nicht statt. Die Gas⸗ und Elektrizitätsarbeiter sind bereits zur Arbeit zurück⸗ gekehrt. Die Stadt erhält wieder Licht und Strom, die Straßenbahnen ver⸗ kehren wieder. — In Leipzig dauert der Ausstand noch sort. Die dortigen Gas⸗ und Elektrizitätsarbeiter lehnten es mit erheblicher Mehrheit ab, sich dem Spruch des paritätisch zusammen⸗
Gemeinden vorgeschlagen wurde, zu unterwerfen. — In Chemnitz hat die städtische Arbeiterschaft in einer gestern vormittag abgehaltenen Versammlung beschlossen, die zwischen den Vertretern beider Parteien getroffenen Vereinbarungen, die ansehnliche Lohn⸗ erhöhungen bedeuten, anzunehmen. Der seit dem vorigen Sonnabend dauernde Ausstand ist damit beendet. — In Bautzen sind die städtischen Arbeiter am Donnerstagabend in den Aus⸗ stand eingetreten. Die Arbeiter im Tiefbau haben sich ihnen bisher nicht 878ö Elektrizität und Gas sind gesperrt. Nur der Notstandsbetrieb (Versorgung des Wasserwerks, des Krankenhauses usw.) wird von der Arbeiterschaft selbst aufrechterhalten. Die Zeitungen erschienen gestern nicht.
In London trat, wie „W. T. B.“ erfährt, die Berg⸗ arbeiterkonferenz am 14. d. M. wieder zusammen, um über einen Brief Lloyd Georges zu beraten. Da die Haltung der Regierung als unbefriedigend angesehen wird, beschloß die Versammlung, ein Telegramm an die Kohlengebiete zu senden mit der Weisung, in den Ausstand einzutreten. — Nach einer Meldung der „Humanité“ haben sich die englischen Bergarbeiter ent⸗ schlossen, nur um die Lohnfrage zu kämpfen, die Forde⸗ rung auf Herabsetzung des Kohlenpreises jedoch im Augenblick fallen zu lassen. .1
Nach einer von „W. T. B.“ übermittelten Meldung der „Ber⸗ lingske Tidende“ aus Warschau hat der polnische Eisen⸗ bahnerausstand jetzt auch auf die Kreise Krakau und Lem⸗ berg übergegriffen. Zwischen der Regierung und den Vertretern der Ausständigen werden die Verhandlungen fortgeführt. Es wird ange⸗ nommen, daß der Ausstand dadurch ein Ende erhält, daß den Arbeitern eine nicht unbedeutende Lohnerhöhung bewilligt wird.
Theater und Musik.
Im Opernhause wird morgen, Sonntag, Pfitzners „Pa⸗
lestrina“ mit den Damen Heckmann⸗Bettendorf, Escher⸗Vesper⸗
mann, Branzell, Hansa, Mancke und den Herren Kraus, Armster, Henke, Schützendorf, Habich, Helgers, Ziegler, Düttbernd, Stock, Noe, Zador, Sommer, Lücke, Krasa, Castonier, van de Sande und Bach⸗ mann junior als Gast in den Hauptrollen aufgeführt. Musikalischer Leiter ist Dr. Fritz Stiedry. Anfang 5 Uhr. — Montag werden „Bajazzi“, mit Frl. Artét de Padilla und den Herren Kirchner, Habich, Ziegler, Philipp besetzt, gegeben. Vorher gehen die Ballette „Silbouetten“ und „Kostümball“, in erster Linie mit den Damen Bergboff, Bowitz, Schröder, Mesina und den Hexren Kreideweiß als Gast und Molkow besetzt, in Szene. Musikalischer Leiter ist der Kapellmeister Otto Urack. Anfang 7 Uhr.
Im Schauspielhause wird morgen, Nachmittags 2 ½ Uhr, als 7. Volksvorstellung zu ermäßigten Preisen „Fuhrmann Henschel“ mit Eduard von Winterstein in der Titelrolle und Margarete Neff als Hanne Schäl gegeben. Abends 7 Uhr werden „Die Journalisten“ mit Anton Edthofer als Bolz und Dagny Servaes als Adelheid wiederholt. — Für Montag ist „Godiva“ mit Johanna Hofer in der Titelrolle und Theodor Becker als Graf Leofric angesetzt. Anfang 7 Uhr.
Im Lessingtheater findet am 23. d. M. die Uraufführung von Hans Müllers neuem Schauspiel „Flamme“ statt. Käte Dorsch, Ilka Grüning, Grete Felsing, Kurt Götz und Emil Lind sind in den Hauptrollen beschäftigt. Gleichzeitig bereitet das Lessingtheater die Erstaufführung von Molières Komödie „Amphitrvon“ in der Ueber⸗ tragung von Neresheimer mit Ilka Grüning, Lina Lossen, Kurt Götz, Theodor Loos und Ralph Artur Roberts in den Hauptrollen für Anfang November vor. Victor Barnowsky setzt die Komödie in Szene.
Im Deutschen Opernhause geht Eugen d'’Alberts „Revolutionshochzeit“ am 18. Oktober zum ersten Male in Szene. Die Hauptrollen sind mit Hertha Stolzenberg, Elfride Dorp, Karl Gentner, Rudolf Hofbauer, Emil Nitsch und HFürn Steier besetzt. Spielleiter ist Alexander d'Arnals, musikalischer Leiter Rudolf Krasselt. 1 Mannigfaltiges.
Das Präsidium des Weltpostkongresses in Madrid sandte, wie „W. T. B.“ mitteilt, dem Reichspost⸗ minister Giesberts folgendes Telegramm:
„Bei Wiederkehr des Tages, an dem vor 46 Jahren der Ver⸗ trag, der den Weltpostverein schuf, unterzeichnet wurde, fühlt der in Madrid vereinigte VII. Weltpostkongreß das Bedürfnis, im Gefühl der Erkenntlichkeit gegen alle diejenigen, die dieses Werk der Zivilisation und des Friedens bereitet den Regierungen der an der Gründung beteiligt gewesenen Länder den Ausdruck seiner Dank⸗ barkeit zu übermitteln.“
Der Reichspostminister telegraphisch:
„Für die anläßlich der 46. Wiederkehr der Unterzeichnung des Berner Allgemeinen Postvereinsvertrages zum Ausdruck gebrachte Ge⸗ sinnung aufrichtigen Dank. Die deutsche Regierung ist von warmer Erkenntlichkeit durchdrungen für alle, die am Ausbau des Kultur⸗ werkes mitgewirkt haben, und hegt die Zuversicht, daß die Arbeiten des VII. Weltpostkongresses weitere Fortschritte auf der Bahn der Verkehrsentwickelung zeitigen werden.“
„Der für das Mitglied des Reichstags Herrn Hofbesitzer Dusche in Isernhagen am 17. Juni 1920 ausgefertigte Ausweis Nr. 96, gültig zur Fahrt auf allen deutschen Eisen⸗ bahnen, ist dem Inhaber abhandengekommen. Vor einer
antwortete dem Präsidenten
Im amtlichen Teil der heutigen Nummer des Blattes ist (unter Preußen) eine Bekanntmachung der Kohlenstelle Groß Berlin über den Betrieb der Sammel⸗ heizungen veröffentlicht. 1—
Der Deutsche Verein für Wohnungsreform Berlin W. 35, Am Karlsbad 29 I, dessen Tätigkeit auf eine durch⸗ greifende Verbesserung unserer Wohnungs⸗ und Ansiedlungsverhält⸗ nisse hinzielt, hat seine Mitglieder und Freunde zu einer Tagun mit dem Thema: „Zurück aufs Land, Entlastung der Städte Se Umsiedlung“ nach Berlin, Großer Sitzungssaal des ehemalfgen Herrenhauses, Berlin, Leipziger Str. 3, auf Montag und Dienstag, den 22. und 23. November 1920, eingeladen. Es werden folgende Vorträge gehalten werden: Dr. Kemmerich⸗Berlin: „Die Wohnungs⸗ not auf dem Lande als Problem der Landarbeiterfrage“; Geheimer Regierungsrat Dr. Ponfick⸗Berlin: „Wege zur Ueberführung der Stadtbevölkerung in landwirtschaftliche Arbeit“; Staatssekretär a. D. Dr. August Müller⸗Berlin: „Produktionsverschiebungen und Wohnungs⸗ verhältnisse“; Regierungsrat Dr. Albrecht⸗Berlin: „Der Zug der Industriearbeiter von der Großstadt auf das platte Land“.
Oberndorf, 15. Oktober. (W. T. B.) Der Schnellzug Zürich — Stuttgart ist Nachmittags 4 ¾ Uhr bei der Einfahrt in die Station Effendorf entgleist. Die Maschine stürzte um, sämtliche fünf Wagen des Zuges haben sich tief in die Erde eingegraben. Verletzt wurde dank der umsichtigen Haltung des Loks⸗ motivführers, der sofort Gegendampf gab, niemand.
Preßburg, 15. Oktober. (W. T. B.) Heute wurde im Ministerium für die Slowakei über die Uebernahme der staatlichen Glashüttenwerke Zliecho in die Ver⸗ waltung der Arbeiterschaft verhandelt. Der bisherige Pächter verzichtet zugunsten der Arbeiterschaft auf die Pacht. Am 1. November 1920 übernimmt die Gewerkschaft „Erstes slowakisches Glashüttenwerk in Zliecho“ die Glashütte in ihre Verwaltung. Zu dem Werk gehören eine ganze Reihe von Betrieben und eine ausgedehnte Land⸗ wirtschaft. 160 Familien mit 580 Mitgliedern sind daran interessiert. Der gesamte erzielte Gewinn wird für humanitäre und kulturelle Zwecke verwandt.
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London, 15. Oktober. (W. T. B.) Den Blättern zufolge hält der Preissturz für alle Waren an und wird noch durch den bevorstehenden Bergarbeiterausstand verschärft. In Amerika ist das Sinken der Preise noch erheblicher als in England. Die englische Regierung hat alle Vorbereitungen getroffen, um die Lebensmittelzufuhr auch für den Fall des Eintritts der Eisenbahner in den Sympathieausstand aufrechterhalten zu können.
Paris, 15. Oktober. (W. T. B.) Wie „Oeuvre“ aus Bor⸗
eaux meldet, sind infolge des Zusammenstoßes eines
Schleppers mit einem mit 50 Arbeitern besetzten Motorboot im Hafen von Bordeaux 15 Arbeiter ertrunken.
Rom, 15. Oktober. (W. T. B.) Nach Meldungen aus San Giovanni Rotondo, unweit Foggia, beabsichtigte die dortige sozialistische Verwaltung bei ihrem Einzug in das Stadt⸗ baus eine rote Fahne zu hissen. Es kam zu einem Zu⸗ sammenstoß mit Anhängern der Katholischen Volkspartei, die die Hissung zu hindern suchten. Die auf dem Platze versammelten Manifestanten schossen auf die Carabinieri, die sich um Herstellung der Ordnung bemühten. Die Carabinieri, von Soldaten unterstützt, erwiderten das Feuer. Es gab 14 Tote und nahezu 80 Verwundete. Der allgemeine Ausstand wurde erklärt.
Mailand, 14. Oktober. (W. T. B.) Gestern abend explodierten zwei Bomben zwischen dem Hotel Cavour und dem Polytechnikum. Durch Splitter zertrümmerter Fenster⸗ scheiben wurde der Direktor des Hotels leicht verletzt.
Bologna, 14. Oktober. (W. T. B.) Hier kam es zu einem blutigen Zusammenstoß zwischen einer Volksmenge, die vor dem Gefängnis Kundgebungen veranstaltete, und der Polizei. Zwei Polizisten und einer der Demon⸗ stranten wurden getötet und 14 Personen verletzt, darunter drei sehr schwer. Die Arbeit wird zum Zeichen der Trauer morgen ruhen. Abends herrschte völlige Ruhe in der Stadt.
Neuenburg, 15. Oktober. (W. T. B.) Unter außerordent⸗ lich starker Beteiligung wurde heute nachmittag der Kongreß des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes durch den Präsi⸗ denten des Bundes, Nationalrat Schneeberger eröffnet. U. a. waren 10 ausländische Landeszentralen vertreten. Gegen das vom Bundesrat gegen die russischen Gewerkschafts⸗ vertreter erlassene Einreiseverbot wurde eine Ent⸗ schließung angenommen, in der die Versammlung energisch gegen die Haltung der Landesbehörde Stellung nimmt. Oudegeest über⸗ brachte die Grüße des Internationalen Gewerkschaftsbundes.
Rio de Janeiro, 15. Oktober. (W. T. B.) Docks ist ein Brand ausgebrochen. 30 000 Contos geschätzt.
In den
beitrag.
Der Schaden wird auf
gesetzten Schiedsgerichts, wie es von dem Arbeitgeberverband sächsischer
Benutzung des Ausweises durch Unberechtigte wird gewarnt.
E
“ (Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)
Theater. Hpernhaus. (unter den Linden.)
Sonntag: 179. Dauerbezugsvorstellung. Palestrina. Anfang 5 Uhr.
Montag: 180. Dauerbezugsvorstellung. Silhonetten. — Kostümball. — Bajazzi. Anfang 7 Uhr.
Schauspielhaus. (Am Gendarmen⸗ markt.) Sonntag: Nachmittags: Karten⸗ reservesatz 105. 7. Volksvorstellung zu er⸗ mäßigten Preisen: Fuhrmann Henschel. Anfang 2 ½ Uhr. — Abends: 184. Dauer⸗ bezugsvorstellung. Die Journalisten. Anfang 7 Uhr.
Montag: 185. Dauerbezugsvorstellung. Godiva. Anfang 7 Uhr.
Opernhaus. Dienstag: Rigoletto. — Mittwoch: Figaros Höchzeit. — Don⸗ nerstag: Salome. — Freitag: Bohéème. — Sonnabend: Der Waffenschmied. Sonntag: Lohengrin.
Schauspielhaus. Friedrich der Große. I. Teil: Der Kronprinz. Mittwoch: Fuhrmann Henschel. Donnerstag: Der Marquis von Keith. — Freitag: Peer Gynt. — Sonnabend: Maria Stuart. — Sonntag: Nach⸗ mittags: Minna von Barnhelm. — Abends: Friedrich der Große. I. Teil: Der Kronprinz.
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Deutsches Theater. Sonntag, Nach⸗ mittags 2 ½ Uhr: Was ihr wollt. — Abends 7 ½ Uhr: Einsame Menschen. — Montag: Der Kaufmann von Venedig.
— Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Sonnabend: Einsame Menschen. — Freitag: Zum ersten Male: Urfaust. Kammerspiele.
Sonntag (2 ½ Uhr): Frühlings Er⸗ wachen. — Abends 7 ½ Uhr: Die Büchse der Pandora. — Montag und Sonn⸗ abend: Stella. — Dienstag: Zum ersten Male: Er ist an allem schuld. — Hierauf: Die Spieler. — Mittwoch und Donnerstag: Er ist an allem schuld. — Hierauf: Die Spieler. — Freitag: Früh⸗ lings Erwachen.
Großes Schauspielhaus. Am Zirkus — Karlstraße —Schiffbauerdamm.
Sonntag (2 ½ Uhr): Danton. — Abends 7 ½ Uhr: König Oedipus. — Montag und Sonnabend: Jedermann. — Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag: Danton. 8
Berliner Theater. Sonnt Wie einst im Mai. — Allab 7 ½ Uhr: Der letzte Walzer.
Komöbdienhaus. Senntag (3 Uhr): Der Biberpelz. — Abends 7 ½ Uhr: Der Herr Minister. — Montag bis Freitag: Der Herr Minister. — Sonnabend: Zum ersten Male: Die Sache mit Lola.
— V—
Deutsches Künstlertheater. Sonn⸗ tag (3 Uhr): Pygmalion. — Abends 7 ½ Uhr: Die Scheidungsreise. — Montag bis Sonnabend: Die Schei⸗ dungsreise.
Theater in der Königgrätzer Straße. Sonntag (3 Uhr): Das Ge⸗ ständnis. — Abends 7 ½ Uhr: Rausch. — Montag: Erdgeist. — Dienstag, Donnerstag und Sonnabend: Rausch. — Mittwoch: Baumeister Solneß. — Freitag: Mirandolina.
Lessingtheater. Sonntag (3 Uhr): Frau Warrens Gewerbe. — Abends 7 ½ Uhr: Das Gelübde. — Montag, Mittwoch und Freitag: Das Gelübde. — Dienstag: Liebe. — Donnerstag: Peer Gynt. — Sonnabend: Zum ersten Male: Flamme.
Volksbühne. (Theater am Bülow⸗ platz.) Sonntag (3 Uhr): Der Richter von Zalamea. — Abends 7 Uhr: Das Käthchen von Heilbronn. — Montag: Nach Damaskus, I. Teil. — Dienstag, Donnerstag und Sonnabend: Kabale und Liebe. — Mittwoch: Paul Lange und Tora Parsberg. — Freitag: Das Käthchen von Heilbronn.
—
Kleines Schaufpielhaus. Sonntag (3 Uhr): Der Weibstenfel. — Abends 7 ½ Uhr: Kindertragödie. — Montag bis Sonnabend: Kindertragödie.
Lustspielhaus. Sonntag (3 ½ Uhr): Familie Hannemann. — Abends 7 ¾ Uhr: Zwangseinquartierung. — Montag bis Sonnabend: Zwangs⸗ einquartierung.
Schillertheater. Charlottenburg. Sonntag (3 Uhr): Der Meineidbauer. — Abends 7 ½ Uhr: Die gutgeschnittene Ecke. — Montag, Mittwoch und Freitag: Bettinas Verlobung. — Dienstag, Donnerstag und Sonnabend: Die gut⸗ geschnittene Ecke.
Sonnabend (3 Uhr): Wilhelm Tell.
Deutsches Opernhaus. Sonntag (2 ½ Uhr): Der Waffenschmied. — Abends 6 ½ Uhr: Der Prophet. — Montag: Zum ersten Male: Revolutions⸗ hochzeit. — Dienstag: Der Postillion von Lonjumeau. — Mittwoch: Die toten Augen. — Donnerstag: Die Hugenotten. — Freitag: Tiefland. Sonnabend: Revolntionshochzeit.
Komische Dper. Sonntag (3 ¼ Uhr): Liebe im Schnee. — Alllbendlich 7 ½ Uhr: Liebe im Schnee.
Theater des Westens. Sonntag (3 ¼ Uhr): Die Frau im Hermelin. — Abends 7 ¼ Uhr: Der ersten Liebe goldne Zeit. — Montag bis Sonn⸗ abend: Der ersten Liebe goldne Zeit.
Sonnabend (3 ½ Uhr): Zum ersten Male: Schneeweiß und Rosenrot.
Thaliatheater. Sonntag (3 Uhr): Die närrische Liebe. — Abends 7 ½ Uhr: Der dumme Franzl. — Montag bis Sonnabend: Der dumme Franzl.
Theater am Rollendorfplatz. Sonntag (3 ½ Uhr): Der Vielgeliebte. — Abends 7 Uhr: Wenn Liebe er⸗ wacht — Montag bis Sonnabend: Wenn Liebe erwacht..
Mittwoch, Donnerstag und Sonnabend, Nachmittags 3 ¼ Uhr: Ein toller Einfall.
8
Famitiennachrichten.
Verlobt: Frl. Helene von Lengerke mit Hrn. Professor Dr. Karl Stolte (Salchow — Breslau). 1
Gestorben: Hr. Prinzlicher Garten⸗ direktor a. D. Heinrich Köchel (Schloß Wartenberg). — Hr. Dr. phil. Paul Hebenstreit, Vorstand der Kruppschen Verwaltung Hermannshütte (Neuwied).
N Verantwortlicher Schriftleiter Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Der Vorsteher der Geschäftsstelle J. V.: Rechnungsrat Meyer in Berlin. Verlag der Geschäftsstelle (J. V.: Meyer) in Berlin. Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und zanstalt, Berlin, Wilhelmstraße 32. 8 1 “ Drei Beilagen 8 (einschließlich Börsenbeilage) und Erste und Zweite Zentral⸗Handelsregister⸗Beilage
.“
zum Deutsche
Erste Beilage sanzeiger und Preußi
Verlin, Sonnabend, den 16. Rtober
8
schen Staatsanzeiger
Nr. 235.
—41920
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—
Amtliches.
(Forisetzung aus dem Hauptblatt.) Preußen. Ministerium für Volkswohlfahrt.
In der Woche vom 3. Oktober bis 9. Oktober 1920 auf Grund der Bundesraisverord ahrtspflege während des Krieges vom 15. Februar 1917 genehmigte
1. öffentliche Sammlungen, 2. Werbung von Mitgliedern.
.“
8 V Zu fördernder Wohlfahrtszweck
Name und Wohnort
des Unternehmers
684 Deutsch⸗Nationaler Jugendbund, Zugunsten des Bundes Berlin W. 35, Potsdamer Str. 8 Nr. 122 e 111
25 Bund der deutschen Grenzmarken⸗
Schutzverbände, Berlin W. 57, Potsdamer Str. 75 gebieten
r christliche Volks⸗ Fü ung in Rheinland und stfalen z. H. des Pfarrers
Neumann
Berlin, den 14. Oktober 1920.
Zugunsten der linge
Nichtamtliches.
(Fortsetzung aus dem Hauptblatt.) Land⸗ und Forstwirtschaft.
In der bevorstehenden landwirtschaftlichen Woche wird neben de üblichen Sitzung des Arbeitsausschusses und der Versammlung der deutschen Tierzuchtinspektoren und Mitarbeiter der Gesellschaft am Donnerstag, dem 21. Oktober, im Meistersaal, Berlin, Köthener Str. 38, Vormittags 9 ½ Uhr, eine Hauptversammlung der deut⸗ schen Gesellschaft für Züchtungskunde abgehalten werden mit folgender Tagesordnung: 1. Geschäftsbericht; neue Veröffentlichungen; begonnene Arbeiten. Bericht über die Ver⸗ handlungen im Seuchenausschuß und über die Mitarbeitersitzung. 2. Aenderung des § 7 der Satzung, betreffend Mitglieder⸗ Vortrag: Geheimer Medizinalrat, Professor Dr. „Notwendigkeit und Wege der Erforschung bei der Nachkommen⸗ Gutsbesitzer Adolf
Richter⸗Dresden: gkeit un der Zahlen und Geschlechterverhältnisse schaft unserer Haussäugetiere. 4. Vortrag:
Köppe⸗Fischbeck: Inzucht und Individualpotenz in der schwarzbunten
Rinderzucht. Zum Schluß wird die Universum⸗Film⸗Aktiengesell⸗ schaft, Kulturabteilung Steglitz, Abteilung für Landwirtschaft, Tier⸗ zucht, Tierheilkunde, einige Films aus dem Arbeitsgebiet der Gruppe vorführen, um den deutschen Tierzüchtern, Tierzuchtgelehrten und Tier⸗ zuchtbeamten den derzeitigen Stand der Aufnahmen von Tierzucht⸗ filmen darzulegen. Die Versammlung ist öffentlich; Landwirte, Tier⸗ züchter, Tierärzte, Naturforscher können, auch wenn sie noch nicht Mitglieder der Gesellschaft sind, als Gäste teilnehmen. Die Geschäfts⸗ stelle befindet sich in Berlin⸗Halensee, Seesener Straße 11l.
Handel und Gewerbe.
Nach der Wochenübersicht der Reichsbank vom 7. Oktober 1920 betrugen (+ und — im Vergleich mit der Verwoche):
Aktiva: 199 1918 2sAt. ℳ ℳ
Metallbestand). 1 098 794 000 1 115 449 000 2 661 348 000
( 243 000) (— 32 000) (+ 98 315 000)
darunter Gold 1 091 657 000 1 095 983 000 2 547 379 000
3 000) (— 588 000) (+. 100 027 000)
19 949 326 000 9 035 083 000 2 710 299 000 (yX 87 971 000) (— 9 937 000) (+ 63 403 000)
1 640 000 2 681 000 1 154 000 (4+† 276 000) (— 1 752 000) (+ 432 000)
Reichs⸗ u. Darlehns⸗ kassenscheine.
Noten and. Banken Wechsel, Schecks u.
diskontierte Reichs⸗ schatzanweisungen.
48 840 299 000 30 525 228 000 18 893 812 000 (— 6155324000) (— 3333814000) (— 4936246000) Lombardforderungen 20 512 000 27 978 000 9 127 000
sonstige tägl. fällige Verbindlichkeiten.
(+ 16 803 000) (++ 13 725 000) (+. 3 068 000)
Gsstten ... 177 993 000 128 429 000 118 421 000 onstige Akkiven. 10 755 015 000 2 158 303 — 2 1 [— 430 781 000) (s— 81 357 000) (+ 17 294 000)
Passiva: 3
Grundkapital.. 180 000 000 180 000 000 180 0⁰0 000 (unverändert) baö. b
ervpefonds. 104 258 000 9 3 94 828 00 (unverändert) ( öö. 1 fende Noten . 62 078 494 000 29 862 33 5 798 049 000 8 (+ 343 005 000) (+ 78 230 000) (+ 463 691 000) 13 172 487 000 9 106 316 000 9 376 311 000 (— 6881109000) (— 3913134000) (s;—5161767000)
fonstige Passiva. 5 308 340 000] 3745 009 000 961 094 000 (‿ 18 218 000) (+ 415 582 000R),— 69 704 000) Bestand an kursfähigem deutschen Gelde und an Gold in oder ausländischen Münzen, das Kilogramm fein zu 2784 ℳ berechnet.
Die Elektrolytkupfer⸗Notierung der Verein für deutsche Elektrolvtkupfernotiz betrug laut Meldung des „W. T. B. vom 14. d. M. 2738 ℳ für 100 kg.
— Der Kaffee⸗Einfuhrverein teilt laut Meldung mit: Obwohl zahlreichen Anträgen auf Einfu hr be willigu ng sichr Kaffee, denen vorteilhafte Einkäufe zugrunde liegen, noch nich entsprochen werden konnte, und obwohl vorläufig eine größere Menge als werktäglich 1000 Sack von der Regierung zur Freigabe nicht zu⸗ gebilligt worden ist, wird die Wirtschaftsstelle vom 22. Oftober 1 an wieder neue Anträge auf Einfuhrbewilligung annehmen. Die alten Anträge bleiben weiter vorliegend. Bei Antragstellung muß in jedem Falle der Originalkaufbrief eingereicht werden. Anträge, denen Festofferten zugrunde liegen, können erst vom 1. November 1920 an 8 9 enommen werden. Es wird davor gewarnt, Kaffee ohne Einfuhr⸗ bewilligung vorzukaufen. Die Antragstellung ist Sache der Firma, die die Zahlumg an das Auskand leistet. Wegen des voraussichtlichen
eichsdeutscher aus den deutschen
Minister für Volkswohlfahrt.
AAmRRgüeeeäEEgEmümgEAmeeE
Zeit und Bezirk, in denen das Unternehmen ausgeführt wird
Stelle, an die die Mittel abgeführt werden sollen
Werbung von Mitgliedern.
Bis 31. März 1921 in Preußen. — Geldsammlung mittels Aufrufe und Werbeschreiben sowie durch Auf⸗ stellung von Sammelbüchsen.
Vorstand des Ver⸗ Im Jahre 1921 in den Städten der
eins Rheinprovinz. — Geldsammlung bei den evangelischen Freunden der
Sache
J. A.: Bracht.
MACm
Eingangs sehr vieler Anträge wird zunächst nur dann Bescheid er⸗ folgen, wenn die Einfuhrbewilligung erteilt werden konnte.
— Die Baumwollspinnerei Erlangen beruft laut Meldung des „W. T. B.“ auf den 10. November 1920 eine außer⸗ ordentliche Generalversammlung ein, welcher eine Erhöhung des Aktienkapitals von 4 000 000 ℳ auf 10 000 000 ℳ vorgeschlagen
werden wird.
— Die Goldausbeute in Transvaal betrug laut „W. T. B.“ im Monat September 682 173 Unzen mit einem Mindestwert von 2 899 235 Pfund Sterling.
Amsterdam, 15. Oktober. (W. T. B.) In den Aufsichtsrat der v. d. Heydt⸗Bank in Amsterdam ist der Geheime Kommerzienrat Louis Hagen⸗Köln eingetreten.
Paris, 15. Oktober. (W. T. B.) Nach einer Havasmeldung aus Washington teilt der Vorsitzende der Shipping Board, Benson, mit, die amerikanischen und ausländischen Schiff⸗ fahrtslinien seien übereingekommen, die Frachtsätze auf ein möglichstes Minimum herabzusetzen, um gegenüber den französischen Schiffahrtslinien konkurrenzfähig zu bleiben, die sich geweigert hätten, über gemeinsame Frachtsätze mit den außerfranzösischen Linien zu ver⸗ handeln, um die Frachtsätze festzulegen.
London, 14. Oktober. (W. T. B.) Ausweis der Bank von England. Gesamtrücklage 14 481 000 (Zun. gegen die Vorwoche 640 000) Pfd. Sterl., Notenumlauf 127 123 000 (Abn. 680 000) Pfd. Sterl., Barvorrat 123 154 000 (Abn. 41 000) Pfd. Sterl., Wechselbestand 81 676 000 (Abn. 14 343 000) Pfd. Sterl., Guthaben der Privaten 123 971 000 (Abn. 10 791 000) Pfd. Sterl., Guthaben des Staates 18 201 000 (Abn. 3 049 000) Pfd. Sterl., Notenreserve 12 998 000 (Zun. 683 000) Pfd. Sterl., Regierungssicherheiten 63 708 000 (Abn. 81 000) Pfd. Sterl. — Verhältnis der Rück⸗ lagen zu den Verpflichtungen 10,18 gegen 8,87 vH in der Vorwoche. eö Millionen, gegen die entspreochende Woche des Vorjahres 36 Millionen mebr.
—.
Wagengestellung für Kohle, Koks und Briketts am 14. Oktober 1920
— Ruhrrevier Oberschlesisches Revier Anzahl der Wagen
Gesteltt 19 741
Nicht gestellt. 495
Beladen zurück⸗ 8 gegeben.. 19 143
Berichie von auswärtigen Wertpapiermärkten Frankfurt a. M., 15. Oktober. (W. T. B.), (Abendbörse.) Die Abendbörse zeigte bei lebhaftem Geschäft eine überwiegend feste Haltung. Von Montanpavieren hatten Rheinstahl rege Umsätze zu verzeichnen und wurde zu 525 vH und nach Schluß der Börse zu 530 um⸗ gesetzt. Phönixr Bergbau wurden ebenfalls mehr beachtet, 623 bis 625. Die übrigen Werte zogen durchschnittlich 2 bis 4 vH an. Auch Chemische Aktien fanden zum Teil größere Beachtung, befonders Chemische Albert, die 795, und Rütgerswerke, die 385 notierten. Anilinwerte lagen ruhiger aber fest. In Kassa⸗ industriepapieren waren zum Teil erbebliche Kurssteigerungen zu ver⸗ zeichnen. Lothringer Zement 355 (plus 15 vH), ferner Bingwerke 290, Waggonfabrik Fuchs waren 15 vH gesteigert bei 540, Karlsruher Maschinen stellten sich auf 355 und Hydrometer auf 198. Heimische Bankaktien verkehrten bei lebhaftem Geschäft in fester Tendeni. Deutsch⸗Ueberfeebank notierten 785, Baltimore and Ohio erfuhren eine Kursbesserung von 10 vH, auf 490 bis 495. Bulgaren zogen ebenfalls an, auf 205, während mexikanische Werte nur wenig ver⸗ ändert waren. Im freien Verkehr war großes Geschäft in Mans⸗ felder Kupferkuxe, deren Kurs sich zwischen 5025 und 5200 bewegte, der Schlußkurs stellte sich auf 5175. Südseephosphat 1575 bis 1550. Der Devisenmarkt zeigte weitere Schwankungen, und die Tendenz war im Abendverkehr unentschieden. Die Mittelkurse zeigen folgende Notierungen: Holland 2170, Brüssel 482, London 244, Paris 458, Schweiz 1115, Italien 273, New York 70. 1 Hamburg, 15. Oktober. (W. T. B.) Börsenschlußkurse. Deutsch⸗Auffralische Dampfschiff.⸗Gesellschaft 200,00 G., 203,50 B., Hapag 180,75 — 182,25 bez., Hamburg⸗Südamerika 243,25 bis 245,25 bez., Norddeutscher Llovd 180,75 — 181,75 bez., Vereinigte Elbeschiffahrt 315,00 G., 319,00 B., Schantungbahn 630,00 G., 640,00 B., Brasilianische Bank 486,00 G., 496,00 B., Commerz⸗ und Privat⸗Bank 184,50 G., 186,50 B., Vereinsbank 190,00 G., 191,00 B., Alsen⸗Portland⸗Zement 395,00 G., „. „ Analo⸗ Continental 311,50 — 315,50 bez., Asbest Calmon 292,50 — 295,50 bez., Dynamit Nobel 319,00 — 323,00 bez., Gerbstoff Renner 466,00 bis 468,00 bez., Norddeutsche Jutespinnerei —,— G., 252,00 B., Harburg⸗ Wiener Gummi 388,00 — 395,50 bez. Slomann Salpeter 292,50 bez., Neuguinea —,— G., 795,00 B., Otavi⸗ Minen⸗Aktien —,— G., 800,50 B., do. Genußsch. —,— G., 695,00 B. — Tendenz: Fest. Köln, 15. Oktober. (W. T. B.) Englische Noten 244,50 bis 255,50, Französische Noten 456,50 — 459,00, Belgische Noten 483,00
Bis 31. März 1921 in Preußen. —
—, —
bis 487,00, Holländische Not 2170 21 Rumänisch Noten 121,50 — 123,00, An oten 2 00—2 50, Rumänische Noten 1115,00— 1120,00 rikanische Noten 68,75 — 69,50, Schweiz.
Wien, 15. Oktober. (W. T. B.) Die
Wie (S der fremden Devisen hat die Hausse am Effektenmerke Ekeihen F ; 8 1 * Pausse Esferte! ar 3u weit rer Entwicklung gebracht. Namentlich z0g lutarische Papiere f haft an auf Käufe der Spek bere- zogen vgl Marsche Papier⸗ prung⸗ e Spekulation und für ausländische Rechnung. Lürkenlose emterden Angstdeckungen der Kontermine zu⸗ A Se e 8 g-5 ten kine Steigernng bis 550 Kronen. Alpine Montanaktien, Staatsbahnanteile sowie die meisten anderen Kulissenwerte wurden in die Aufwärtsbewegung einhezogen. Im weiteren Verlaufe übten Realisationen aus Anlaß des Wochenschlusses teilweise einen Druck ans, doch blieb der Grundton ein fester. Am Rentenmarkte zeigte sich ein Nachgeben “ Wien, 15. Oktober. (W. T. B.) Notierungen der Devisen⸗ Kopenhagen 4700,00 G., Stockholm 6700,00 G., Christiania 4650,00 G. Marknoten 549,50 G. “ Wien, 15. Oktober. (W. T. B.) Türkische Lose 3050,00, Staat bahn 4610,00, Südbahn 2210,00, Oesterreichische Kredit 1057,00 Uingarische Kredit 1772,00, Anglobank 808,00, Unionhank 880,00, Vankverein 870,00, Länderbank 1395,00, Oesterreichisch⸗Ungarische Bank 5480,00, Alpine Montan 5380,00, Prager Eisen 9790,00 Rima Muranver 3865,00, Skodawerke 2660,00, Salg 2199,00, Brüxer Kohlen 9400,00, Galizia 27500,00, Waffen; Loyd⸗Aktien 26000,00, Poldihütte 3595,00, Daimler 1460,00, Oester reichische Goldrente 202,00, Oesterreichische Kronenrente 105,00, Februar rente —,—, Mairente 104,50, Ungarische Goldrente —,—, Ungarische Kronenrente 105,00, Veitscher —,—, Siemens⸗Schuckert 1741,00. Prag⸗, 15. Oktober. (W. T. B.) Kotierungen der Devisen zentrale: Berlin 119,50 G., Marknoten 119,50 G., Wien 21,50 G. London, 15. Oktober. (W. T. B.) Wechsel auf Paris 53,25, Wechsel auf Belgien 50,54, Wechsel auf Schweiz 21,88 ½, Wechsel auf Holland 11,24 ⅛, Wechsel auf New York 3478 ⅞, Wechsel auf Spanien 24,18 ½, Wechsel auf Italien 88,75, Wechsel auf Deutsch⸗ land 243,50. — Privatdiskont 6 ½. — 2 ½ % Englische Konsols 455 %, 5 % Argentinier von 1886 90, 4 % Brasilianer von 1889 4. 4 % Japaner von 1899 58, 5
zentrale: Berlin 555,50 G., Amsterdam 10250,00 G., Zürich 5500,00 G.,
1 5 % Mexikanische Goldanleihe 1899 59, 3 % Portugiesen 25 ½, 5 % Russen von 1906 24, 4 Russen von 1909 18, Baltimore and Ohio 67, Canadian Pacifi 180, Pennsylvania 62, Southern Pacific 141, Union Pacific 179 ½, United States Steel Corporation 124, Rio Ti 8 Beers 16 ½, Goldfields 1 , Randmines 22 %.
anleibe 67 ¾, 5 % Kriegsanleihe 84 %, ,4 % St Französische Anleibe 69,45, 3 %
panische äußere Anleibe 184,00,
Russen von 1896 23,00, 4 % Türken unifiz.
Rio Tinto 1510. 14. Oktober.
Zech auf Berlin 4,75, Wechsel auf 3 51,57 9½, Wechsel auf Wien 1,17 ½¼, We chsel auf Stockholm 63,55, f New York 322,25,
Wechsel auf Italien 12,80. „15. Oktober. (W. T. B.) W chsel auf Berlin 4,62 ½, Wechsel auf Paris 21,12
u hweiz 51,50, Wechsel auf Wien 1,15, Wechsel auf K 4,80, Wechsel auf Stockholm 63,55, Wechse!
Wechsel auf New York 322,50, Wechsel auf Brüssel 22,27 ⅛,
auf Madrid 46,50, Wechsel auf Italien 12.80.
Staatsanleihe von 1915 8415 ⁄1½6, 3 % Nie
Königlich Niederländ. Petroleum 755, Holland⸗A
Niederländisch⸗Indische Handelsgesellschaft —,—, Atchison,
Santa Fé 111 ½1½. Rock Island —, Southern Pacific 128,
Railway —, Union Pacific 162, Anaconda 128,
Steel Corp. 112 ⅛. Besser.
Kopenhagen, 15. Oktober. (W. T. B.) Sichtwechsel auf London 25,13, do. auf New York 724,00, do. auf Hamburg 190,50, do. auf Paris 47,25, do. auf Antwerpen 50,25, do. auf Zürich 115,25, do. auf Amsterdam 223,50, do. auf Stockholm 142,20, do. auf Christiania 98,75, do. auf Helsingfors —,—.
Stockholm, 15. Oktober. (W. T. B.) Sichtwechsel auf London 17,78, do. auf Berlin 7,50, do. auf Paris 33,50, ds. auf Brüssel 35,35, do. auf schweiz. Plätze 81,25, do. auf Amsterdam 157,75, do. auf Kopenhagen 70,75, do. auf Christiania 69,75, do. auf Wasbhington 510,00, do. auf Helsingfors 13,40.
New York, 14. Oktober. (W. T. B.) Nach unregelmäßige Beginn griff am Effektenmarkte eine Abschwächung Platz, die ihr Ausgang von der ungünstigen Lage des Geldmarktes und ausländische Verkaufsorders nabm. Namentlich waren Kupferwerte stark gedrück infolge dringenden Angebots, das seine Ursache in der weiteren Er mäßigung der Kupferpreise hatte. Im späteren Verlaufe setzte sich eine teilweise Erholung durch, da sich Kauflust in Spezialwerter und erstklassigen Eisenbahnaktien zeigte. Die Börse schloß fest. Um gesetzt wurden 560 000 Stück Aktien. — Geldsätze 9 —10. Wechsel auf London Cable Transfers 3,49,00, Wechsel auf London (60 Tage) 3,45,75, Wechsel auf Paris 6,53, Wechsel auf Berli 1,45, Wechsel auf Belgien 7,90, Wechsel auf Schweiz 12 Wechsel auf Madrid 14,49, Wechsel auf Rom 390, land 855 ¾½, Silber Inland 99 ½, Atchison Topeka u. Santa Fö Atchison Topeka u. Santa Fé pref. 77 ½⅛, Baltimore u. Ohio Canadian Pacific 126 ¼, Chesapeake . Ohio 67 ⁄, Chicage, Milw u. St. Paul 42 ¼, Chicago, Rocsland u. Pacific 39, De und Rio Grande 2 ¼, Erie 18 ⅞, Gkeat Northern pref. 78 ¼, Illinois Central 94, Interborough Consolidated Corporation 4 1, Kansas City u. Southern 25 ⅛, Kansas City u. Southern pref. 49 ½, Lonisville u. Nashville 107, Missouri Kansas u. Texas 5 ⁄, Missouri Pacific 28 ½, u. Hudson River 81 ½, New York Ontario u. Western 24, u. Western 100 ⅛, Northern Pacific —, Pennsylvania 43 ⁄⁄,
998 St. Louis u. San Francisco 32, Southern 31 ¼ So
süc 59 ⅞, Texas Pacific 43, Union Pacific 128 1, Wabash pref. 31 8. — American Can 32 ½, American Car u. Foundry 135, American Hide u. Leather 10, American Hide u. Ltather pref. 58 ½, American Smelting u. Refining 59 ½, Anaconda Copper Mining 50 %, Bechlebem Steel Corporation „B“ 81 †, Sentral Leather 41, International Mercantile Marine 15, International Mercan Marine pref. 68 ⅜, Studebaker Corporation 55 ⅜, United States Steel Corporation 88 ⅛, United States Steel Corporation pref. 108 ¼, Akrienumsatz 560 000.
b9 8“
% Russen von 1906
2 x 82
W T. P) W. T. S.
Wechsel auf London
ris 21 5 Vec 1
Wechsel auf Chbristiania —,
Wechsel auf Brüssel 22,35,
Bù —0 3Z2=Eq e8. 22Bd⸗
2
— 388 Sllbe⸗
8₰
*
8 Berichte von auswärtigen Warenmärkten.
15. Oktober. (W. T. B.) Ba
Umfatz 4000 Ballen, Einfuhr 4150 Ballen, davo
Baumwolle Ballen. Oktober 14,51, November Dezember 14,24. — Amerikanische 35, brasilianische 35 — 55, à
100 Punkte niedriger.
Tuch⸗ und Garnmarkt blieb auch weiterhin matt. Die No⸗ tierungen stellten sich für Watertwist auf 3 sh. 4 d., für Printerscloth auf 75 sh.
Liverpvol,
1““ — “