1920 / 237 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 19 Oct 1920 18:00:01 GMT) scan diff

gezogenes Gestöhne anmuten und zermürbend wirken. Eva Katharina Jekelius⸗Lißmann (Bechsteinsaal) er⸗ freute durch ihren anmutigen Vortrag, der über stimmliche Unzuläng⸗ lichkeiten hinwegsehen läßt. Margarete Bergau (Meister⸗ saal) ist eine zu großen Hoffnungen berechtigte Sängerin. Ihre timme bedarf freilich hesonders in der Tiefe noch weiterer Ausbildung aber das an und für sich gute Material und der ausgezeichnete Vortrag lassen schon ijetzt einen günstigen Entwicklungsgang voraussehen. Mit sympathischer Stimme sang Josepba Bursteen im Blüthnersaal Volkslieder östlicher Länder. Wenn auch manchcs in der Stimmbildung der Künstlerin noch zu bemängeln ist, so ent⸗ sädigte der den eigenartigen Liedern angepaßte warm empfundene Vortrag dafür. Besonders gut und charakteristisch sang sie die ost⸗ lüdischen Volksweisen. Im Bechsteinsaal trug der Tenorist Martin Wilhelm aus München Arien und Lieder vor. Seine Stimme ist gut geschult und besonders in der Höhe wohlklingend, daher war es um so bledauerlicher, daß sein Tonansatz, namentlich im getragenen Gesang, oft unsicher und schwankend erschien. Die Wiedergabe frischer, heiterer Lieder war zumeist wirkungsvoller, da der Sänger temperamentvoll und lebendig verträgt. Der weiteren Kultur bedarf noch die Stimme der Sängerin Edith Lukaschik, die ime Har⸗ moniumf aal einen Liederabend gab. Besonderes Interesse beanfpruchten in ihrer Vortragsfolge einige handschriftliche Lieder von Wilbelm Rinkenns, die recht ansprechend sind und manchen eigenartigen Gedanken aufweisen. Der Komponist war der Sängerin ein verständnisvoller Begleiter am Klavier. Wenig genußreich ver⸗ lief ein Konzertabend der russischen Sängerin Palentine Rostin in der Singakademie. Ihr Organ klingt hart und wenzg geyflegt. Eine Arie aus „Madame Butterfiy“ nahm sich in russischer Sprache recht sonderbar aus. Herr Morten Svendsen dabei das Philharmonische Orchester mit viel Emsicht.

Handel und Gewerbe.

Die Förderung der Ruhrzechen betrug laut Meldung des „W. B.? aus Essen im September insgesamt 7 801 085 Tonnen, gegenüber 7 484 851 im August. Arbeitstäglich (bei 26 Arbeitstagen in beiden Monaten) stellte sich die Förderung auf 300 042 im September gegen 287 879 Tonnen im August. Die Wagenanforderung hat zugenommen: während im August durch⸗ schnittlich täglich 18 658 Wagen angefordert und gestellt wurden, betrugen die Bedarfsanmeldungen im September —. ohne Anforderung und Gestellung an Sonn⸗ und Feiertagen 19 990 Wagen. Die Haldenbestände sind weiter zurück⸗ gegangen. Am 25. September betrugen die Haldenbestände nur 71 042 Tonnen gegen 92 934 Tonnen am 28. August. Der Bahn⸗ versand, d. h. die Rücklieferung beladener Wagen, ist 498 906 Tonnen im August auf 520 464 Tonnen im September gestiegen. Die Kipperleistung in den Duisburg⸗Ruhrorter Häfen betru im Seyptember werktäglich 30 659 Tonnen gegenüber 30 719 Tonnen im Monat August, insgesamt 797 129 im September gegen 798 694 im Angust. Der Umschlag der Kalisalzzechen stellte sich im September werktäglich auf 25 092, insgesamt auf 666 960 Tonnen, im August auf werktäglich 25 992, insgesamt auf 652 398 Tonnen. Die Zahl der Bergarbeiter hat sich von Ende August bis Ende September um 8848 vermehrt. Ende September waren 511 274 Bergarbeiter beschäftigt.

„— Auf einer in Stuttgart tagenden Versammlung der jüngeren Eisenhandelsfirmen ist laut Meldung des „W. T. B.* die Süddentsche Gruppe des Verbands gegründet worden.

Nach dem Geschäftsbericht des Hasper Eisen⸗ und Stahlwerks für das Geschäftsjahr 1919/20 sind im Geschäfts⸗ jahre 1919,20 die Betriebe, wie in den vorbergehenden Jahren, nur zeitweise in regelmäßigem Gang gewesen. Die Hoffnungen auf das Abkommen über das Verfahren von Ueberschichten im Bergbaubetriebe gingen hierdurch verloren. Die zugeteilten Kohlenmengen wurden nicht erhöht, sie blieben nach wie vor ungenügend. Die Leistungs⸗ fähigkeit der Betriebe konnte infolgedessen nicht im entferntesten aus⸗ genutzt werden. Bei einer Erzeugungsfähigkeit von 400 000 t Roh⸗ eisen und 300 900 t Walzwerksprodukten konnten nur 93 050 (i. P. 125 110) t Roheisen und 79 600 (j. V. 132 970) t Walzwerksprodukte hergesiellt werden. Rohblöcke wurden hergestellt 109 220 (144 080) t. Der auf allen Werken eingetretene Rückgang der Erzeugung und der steigende Bedarf des In⸗ und Auslandes zeitigten eine Eisennot in nie gekannter Schärfe, wodurch die Preise außer⸗ ordentlich in die Höhe getrieben wurden. Die Preise für Hoch⸗ ofenkoks stiegen von 97,40 am 1. Juli 1919 auf 288,20 am 1. April 1920, für Stahlroheisen von 395 am 1. Juli 1919 auf 1614 am 1. April 1920, für Thomasstabeisen von 550 am 1. Juli 1919 auf 2715 am 1. April 1920. Die Drahtstraßen lagen während des ganzen Geschäftsjahres 1919/20 still; es besteht auch vorläufig noch keine Aussicht, sie wieder in Be⸗ trieb zu setzen, lediglich wegen Mangel an Dasselbe gilt von dem Blechwalzwerk, das der Lage wäre, mindestens 6000 t Bleche monatlich zu erzeugen und damit dem Schiffsbau zu helfen. Auch die Erzeugung von Formeisen auf der Trägerstraße konnte mangels Brennstoffen noch nicht wieder aufgenommen werden.

von

wurden 24 988 510 KW⸗Stunden erzeugt si. B. 31 526 730), die bis auf 39 480 KW⸗Stunden (i. V. 35 280), die an Fremde ab⸗ gegeben wurden, in den eigenen Werken verbraucht worden sind. Der Grundbesitz der Gesellschaft stellte sich am 30. Juni 1920 auf 80 ha, 82 a, 61 am (i. V. 79 ha, 98 a, 92 gm). Die Betriebskranken⸗ kasse kahlte zugunsten ihrer Mitglieder im Jahre 1919 198 837 (i. V. 153 196 ℳ). Infolge der raschen Steigerung der Erzeugnisse der Gesellschaft, die eine gewinnbringende Verwertung der Vorräte an Rohstoffen usw. ermöglichte, sollen 20, vH zur Verteilung an die Aktionäre vorgeschlagen werden. Der Befsiebsgewinn stellte sich auf 14 921 668 gegen 6 169 793 ℳ. Für Abschreibungen auf Anlagen und Geräte sollen 5 181 643 verwendet werden. Der Rein⸗ gewinn beträgt 5 870 608 ℳ. Es wird vorgeschlagen, als Rücklage für Hochofenerneuerung 100 000 ℳ, für Talonsteuer 50 000 ℳ, für Beamtenaltersversorgung 300 000 ℳ, für Arbeiterunterstützungen 300 000 ℳ, zur Verteilung von 20 vH an die Aktionäre 2 500 000 ℳ, Gewinnanteile des Aufsichtsrats und Vorstands 641 916 ℳ, Ver⸗ gütungen an Werksangehörige 600 000 ℳ, für Wohlfahrtszwecke 300 000 z verwenden. Vorgetragen werden 978 693 ℳ. Die Gesellschast hat sich der Wärmestelle des Vereins deutscher Eisen⸗ hüttenleute angeschlossen und läßt durch ein eigenes Wärmebüro in sämtlichen Abteilungen prüfen, ob durch Verbesserung der Feuerungs⸗ anlagen eine weitere Brennstoffersparnis zu eczielen ist. Die schon seit langen Jahren durchgeführte Ausnutzung der Abhitze der Walz⸗ werksöfen wie auch des Hochofengases hat sich bei dem heutigen Brennstoffmangel als besonders wertvoll erwiesen; die Gesellschast ist damit beschäftigt, ihre Wärmequellen noch weiter auszunutzen. Havanna, 18. Oktober. (Reuter.) einem Telegramm des kubanischen Gesandten in Washington an den Minister für Volks⸗ wohlfahrt wird mitgeteilt, daß amerikanische Finanzleute ihre grund⸗ sätzliche Bereitwilligkeit erklärt haben, die nächste kubanische Zuckerernte zu kaufen. Sie werden dabei einen Vor⸗ schuß von 100 Millionen Dollar an die kubanischen Banken zahlen, um die Finanzkrise in Kuba zu erleichtern.

Wagengestellung für Kohle,

Ruhrrevier Oberschlesisches Revier Anzahl der Wagen

am 15. Oktober 1920 20 672

Koks und Briketts

Gestellt Nicht gestellt. Beladen zurück⸗

gegeben.

Gestellt Nicht gestellt. Beladen zurück⸗

gegeben.

am 17. Oktober 1920

Gestellt. 5 645 Nicht gestellt. Beladen zurück⸗ gestellt: am 16. Oktober

am 17. Oktober

Berichte von auswärtigen Wertpapiermärkten.

„FTrankfurt a. M., 18. Oktober. (W. T. B.) Abendbörse. Die Interessenkäufe für einzelne Montanpapiere hielten weiter an. Gegen den Stand der Nachbörse an der Mittagsbörse wurden Phönix Bergbau um 20 vH gesteigert 660 bis 670, West An Alkali wurden lebhaft 1010. Auch in Rheinstahlaktien war febbaftes Ge⸗ schäft zu verzeichnen 550 bis 554, Harpener notierten 410 bis 423, Buderus schlossen sich der Aufwärtsbewegung an und stellten sich auf 475. Laurahütte waren gebessert 429. Das Interesse auf dem Gebiete der Kassaindustriepapiere verteilte sich auf verschiedene Aktien. Chemische Werte unterlagen einer unregelmäßigen Tendenz, Rütgerswerke erreichten den Kursstand von 400 vH, Farbwerke Mut heim lagen fester, 289, ebenso Weiler ter Meer 330. Von Elektrizitätswerten notierten A. E. G. 297, und Bergmann Elektr. 254,50. Erwähnenswert sind noch Gold⸗ und Silberscheide⸗ Anstalt 699, welche 8 vH einbüßten. Motorenfabrik Ober⸗ ursel 320, Lokomotipfabrik Krauß 336, Bagdadbahnanleihe Serie II anziehend 140, 5 % Goldmexikaner 681, 5 % Silber⸗ mexikaner 488, 4 ½ % Irrigationsanleihe 405, 5 % Tehuantepec 339. Der Devisenmarkt lag still und unentschieden, Brüssel 480, Holland 2180, London 243, Paris 457, Schweiz 1117 ½, Italien 269, New York 7037. Im freien Verkehr wurden Opiag gesteigert 7150 bis 7450, im übrigen sind noch zu erwähnen Mengfelder Kupferkuxe 5100, deutsche Petroleum 1480, Neckarsulmer 276 bis 280, Rastatter besne be 8— bis 8* 88 Motoren 245.

Hamburg, 18. ober. (W. T. B.) Börsenschlußkurse. Deutsch⸗Australische Dampfschiff.⸗Gesellschaft 201,75 203,25 bez., Hapag 180,50 G., 181,75 B., Hamburg⸗ESüdamerika 245,00 G.,

Elbeschiffahrt 314,00 G., 318,00 B., Schantungbahn 621,00 625,00 bez., Brasilianische Bank 888 0 Fenhe eh⸗ 4.

19 t⸗ 9— 1980 G., B., 00 B., Alsen⸗Portland⸗ ent 430,00 436,00 bez., 2 Continental —,—, Asbest Calmon —,—, Dyvnamit Nobel bis 324,50 bez., Gerbstoff Renner 466,00 486,00 bez., Norddeutsch Jutespinnerei 250,00 255,00 bez., ‧Ha „Wiener 390,00 G., 400,00 B., Slomann Salpeter 50 G., —,— B. Neuguinen —,— G., 790,00 B., Otavi⸗Minen⸗Aktien —,— G., 790,00 B., do. Genußsch. —,— G., 685,00 B. Tendenz: Fest. Köln, 18. Oktober. (W. T. B.) Englische Noten 242,00 bis 243,50, Französische Noten 458,00 459,50, Belgische Noten 482,00 bis 484,00. Holländische Noten 2175,00 2182,50, Rumänische Noten 120,00 121.00, Amerikanische Noten 69,50 70,75, Schweiz. Noten 1115,00 1125,00, Italienische Noten 260,00 265,00, Stock⸗ holmer Noten 1385,00 1390,00. Wien, 18. Oktober. (W. T. B.) Die neue Woche an der Börse mit einer weiteren Steigerung zabhlrei Unter dem Andrang der Käufer konnten die Anfangskurse einzelner leitenden Kulissenwerte erst mit gr. Verspätung fest⸗ gestellt werden. Anregend wirkten die Ergebnisse der Wahlen in die Nationalversammlung und die Bewegung auf den Devisenmärkten. In der Knulisse setzten Staatsbahnaktien um 250 Kronen, Alpine Montan um 260 Kronen und Türkische Lose um 424 Kronen höber ein. Lebhaft gefragt waren auch Länderbankaktien die 300 Kronen gewannen. Im Schranken stellten sich die Dampf schiffahrtsaktien um 250 und Galiciaaktien um 1400 Kronen höher. Später wurden Bankaktien bevorzugt. Nach einer vorübergehenden Abschwächung schloß die Börse in fester Haltung. Der Verkehr in Lombarden wickelte sich ruhig zu sen ab, da die Stücke zur Verfügung gestellt wurden. Renten waren Wien, 18. Oktober. (W. T. B.) Türkische Lose 3130,00, Staats bahn 5015,00, Südbahn 2155,00, Oesterreichische Kredit 1105,00, Ungarische Kredit 1925,00, Anglobank 942,00, Unionbank 899,00, Bankverein 889,00, Länderbank 1700,00, Oesterreichisch⸗Ungarische Bank 5630,00, Alvine Montan 5550,00, Prager Eisen 9900,00 Rima Muranver 4160,00. Skodawerke 2785,00,. Salgokoblen 7340,00, Brüxer Kohlen 9100,00, Galizia 28100,00, Waffen 3800,00, Aovd⸗Aktien —,—, Poldihütte 3780,00, Daimler 1490,00, Oester reichische Goldrente 203,00, Oesterreichische Kronenrente 98,00, Februar⸗ rente —,—, Mairente 98,00, Ungarische Goldrente 235,00, Ungarische Kronenrente 109,00, Veitscher —,—, Siemens⸗Schuckert 1779,00. Nachbörse: Staatsbahnaktien 5140,00. London, 18. Oktober. (W. T. B.) Wechsel auf Paris 53,09. Wechsel auf Belgien 50,32 ½. Wechsel auf Schweiz 21,72 ½ Wechsel auf Holland 11,10, Wechsef auf New York 343 7%, Wechsel auf Spanien 24,15, Wechsel auf Italien 89,25, Wechsel auf Deutsch⸗ land 241,50. Privatkdiskont 6 ¾. 2 ½ % Englische Konsols 45 ½2, 5 % Argentinier von 1886 90, 4 % Brasilianer von 1889 41, 4 % Japaner von 1899 59, 5 % Merikanische Goldanleihe von 1899 —, 3 % Portugiesen 26 ½, 5 % Russen von 1906 24, Russen von 1909 18, Baltimore and Ohio 68, Canadian Pacifie 180 ½, Penufplvania 62, Southern Pacisic 142, Union Pacific 181, United States Steel Corvoration 124. Rio Tinto 28, De Beers 16 ½¼, Goldfields 1 ¼, Nandmines 2 %. Paris, 18. Oktoher. (W. T. B.) 3 % Französische Anleihe 86,94, 4 % Französische Anleibe 69,55, 3 % Französische Rente 2 4 2% k 5 1— von 1906 130. % Russen von 185 % unifiz. 67,00, baen n gr. 152 Le r Seie msterdam, 18. ober. T. B.) Wechsel auf London 11,15, Wechsel auf Berlin 4,57 ¼, Wechsel auf Paris 21,00, Wechsel anf Schweiz 51,320, Wechsel auf Wien 1,10, Wechsel auf Kovenhagen 44,85, Wechsel auf Stockholm 63,85, Wechsel auf Christiania 44.00, Wechsel auf New York 324,00, Wechsel auf Brüssel 23.12 ½, Wechsel auf Madrid 48,50, Wechsel auf Italien 12,50. 3 % Niederländische Staatsanleibe von 1915 8428⁄11, 3 % Niederländ. Staatsanleihe 51,50, Königlich Niederländ. Petroleum 766.50 Holland⸗Amerika⸗Linie 351,50, Niederländisch⸗Indische Handelsgesellschaft —,—, Atchison, Topeka n. Santa 111 ¾⅜, Rock Island —, Southern Pacisic 127,50, Southern Railwarn —, Union Pacific 163 ⅞, Anaconda 129,75, United States Steel Corp. 111 . Fest, Petroleumwerte schwach. Kovenhagen, 18. Oktober. (W. T. B.) Sichtwechsel auf London 24,75, do. auf New York 719,00, do. auf Hamburg 10,50. do. auf Paris 46,75, do. auf Antwerpen 49,25. do. auf Zürich 114,50, de. auf Amsterdam 222,25, do. auf Stockholm 141,85, do. auf en.eer. eg 5 E ne . L Stockholm. 18. Okto T. B.) Sich sel auf Lon 17,50, do. auf Berlin 7,35, do. auf Paris 32,85, do. auf enen 35,00, do. auf schwein. Plätze 80,75, do. auf Amsterdam 157,25 do. auf Kopenbagen 70,75, do. auf Christiania 70,75, do. f Wasbhington 508,00, do. auf Helsingfors 12,75. 1.“ .“

Berichle von auswärkigen Warenmörkien

Liverpool, 18. Oktober. (W. T. B.) Baumwolle. Einfuhr —,— Ballen, davon amerikanische

Un satz 2000 Ballen, Baumwolle Ballen. Oktober 13,53, November 13,44,

Dezember 13,44. Amerikanische 77— 102, brasilianische 77, ägyptische

—.,.—

Der Versand an Föeußynefssen und Abfallstoffen 839 einen Rechnungs⸗ wert von 174 702 524 (j. V. 44 682 587 ℳ). An elektrischer Energie

248,00 B., Norddeutscher Llovyd 179,00 179,25 bez., Vereinigte

200 Punkte niedriger.

1 Untersuchungssachen. Aufgebote, Verlust⸗ u. Fundsachen, Zustellungen u. derg! Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften

——

intersuchungs⸗

das in Berlin, Gitschiner

72954334 8 Beschluß vom 14. Oktober 1920. In der Voruntersuchung gegen den flüchtigen Aleois Fischer, verheirateten Provisionsreisenden, geboren am 23. Fe⸗ bruar 1888 zu Unterkochen, O.⸗A. Aalen, zuletzt wohnhaft in Tannhausen, O.⸗A. Ellwangen, wegen schweren Diebstahls i. R. (Abwesenheitsverfahren) wird auf den Antrag der Staatsanwaltschaft das im Deutschen Reich befindliche Vermögen des Angeschuldigten mit Beschlag belegt. (St.⸗P.⸗O. § 332 Abs. 1). Landgericht Ellwangen, Strafkammer. In Vertretung: Kerner.

rungsvermerks: Kaufmann

Berlin, Kartenblatt 2,

Nufgebot.

[13429] Maschinenfabrik

Die

lust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

[737281 Zwangsversteigerung. Im Wege der Zwangsvollstreckung soll b) Nrn. 3 224040 bis

bungen der Reichs (Kriegsanleihen): Nru. 1 788 873,

je 5000

3 204 779 bis 3 204 780,

am 23. Dezember 1920, Vormittags 10 ¼ Uhr, an der Gerichtsstelle, Berlin,

Offentlicher Ainz

Anzeigenpreis für den Raum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 2 dem wird auf den Anzeigenpreis ein Teuerungszuschlag 88 v. H. erhoben ———y—’Z

Neue Friedrichstr. 13/15, drittes Stock⸗ werk, Zimmer Nr. 113/115, versteigert werden

belegene, im Grundbuche vom Kottbuser Torbezirk Band 8 Blatt Nr. 227 (ein⸗ getragener Eigentümer am 12. Juli 1919, dem Tage der Eintragung des Versteige⸗ 1 Otto Berg⸗ hahn 8 S üeectgoen. Grund⸗ o) tück: Vorderwohnhaus mit tem und 3 132 985 bis 3 über j linkem Seitenflügel, angebautem Klosett⸗ FAAbhgem. gebäude und unterkellertem Hof, Gemarkung arzelle 1678/14, 3 a 61 qm groß, Grundsteuermutterrolle Art. 280, Nutzungswert 11 500 ℳ, Ge⸗ bäudesteuerrolle Nr. 280, Grundstückswert 188 000 ℳ. 87. K. 54. 19.

Berlin, den 8. Oktober 1920. Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 87.

Adolf Aktiengesellschaft in Saalfeld a. S. hat das Aufgebot der nachbezeichneten, angeb⸗ lich abhanden gekommenen Wertpapiere: „A. der von der Reichsschuldenverwaltung in Berlin evepegene Schuldverschrei⸗ o Anleihen des Deutschen

a) 1 830 054 bis 1 830 056, 2 450 069 und 2 450 070 über

3 399 535, 3 187 553, 3 347 662, 3 347 618,

3 107 912, 3 346 704, 3 321 847, 3 435 481 ig. und 3 299 859 über je 2000 ℳ,

Straße 16, c) Nrn. 8 159 434 bis 8 437,

83 * * 11 2I 11 750,

293 282 un 2 573 356

109 c 1n. 99 ng

rn. 9 972 353 bis 9 972 356 und

11 181 348 bis 11 181 371 über je 500 ℳ,

Nrun. 5 763 875, 5 105 527 und

1329. 19. [73949]

0 4132

B. der von der Reichsschuldenverwaltung in Berlin ausgestellten auslosbaren 4 ½ 7% Deutschen Reichsschatzanweisungen von 1918 Gruppe 4441 J Nrn. 480 501 bis at. 8 892 A

ö. der Aktie der Bank für del und . in Berlin Nr. 12 140 üiber

D) der Anteile der Berliner Handels⸗ sele schaft in Berlin Nrn. 16 351 bis 6 354 über je 500 beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 1. Dezember 1920, Vormittags 9 ½ Uhr, vor dem unterzeichneten Geri Neue Friedrich⸗ straße 13/14, III. Stockwerk, Zimmer 143, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.

Berlin, den 17. April 1920. Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 154. [737311 Berichtigung.

Zu Reichsanz. 165 vom 27. Juli 1920 v. 1. unter Nr. 46 879 Ifd. Nr. 30 lautet die

[75736]

Scheine Nr.

noch

Lebensversi

3 224 042, 3 053 985,

5 % Reichsschuldverschreibung Nr. 4987 768 nicht über 100, sondern 205 2 154 F.

Amtsgericht Berlin⸗Mitte, Abt. 154, den 20. September 1920.

1 Bekanntmachung.

Abhanden gekommen: 8g 2

zu 600 Nr. 318 m. Div. 1920.

Se. Oktober 1920. Polizeipräsident.

Abteilung IV.

Wertpapiersperrstelle. Wp. 258/20.

Aufgebot.

D. Pfandscheine Nr. 1029a u. 1030 a, d. w. am 15. 11. 1917, üb. d. Leb.⸗Vers.⸗ 180 785 3. 7. 06 bezw. 26. 8. 09 für Herrn Ernst Reinhard Schneider, Betriebsleiter in Niefern i. B., jetzt in Mühlacker i. Württ. wohnh., ausgef. hab., sollen abh. gek. s. [72465] W. ford. d. etw. Inh. auf, sich unt. Vorl. d. Pfandscheine binn. 38 Mon. v. heute ab bei uns zu meld. werd. w. d. Pfands Leipzig, den 19. Teutonia bb5 in Leipzig, vorm. Allg.

. Lferungsbant Teutonia.

Dr. Bischoff. V

eng Anfgebyt.

D. Pfandsch. Nr. C 305, d. w. am 2. 9. 1904 üb. d. Leb.⸗Vers.⸗Schein Nr. 154 130 1. 7. 1901 für H. Ingenieur in Frankfurt a. M.,

6. Erwerbs. und Wirtschaftsgenossenschaften. 7 Niederlassung ꝛc von Rechtsanwälten 8 Unfall. und Invaliditäts⸗ . Versicherung. 8 Bankausweise

Außer. 10 Verschiedene Bekanntmachungen l1. Prwatanzelgen

Breslau wohnh., ausgef. hab., soll abh. gek. s. W. ford. d. etw. Inh. auf, s. unt. Vorl. d. Pfandsch. binn. 3 Mon. v. heute ab bei uns zu meld. Meld. sich niem., so werd. w. d. Pfandsch. f. kraftl. erkl. Leipzig, den 28. August 1920. Teutonia Versicherungsaktiengesellschaft in Leipzig vorm. Allg. Renten⸗, Capital⸗ u. Lebensversicherungsbank Teutonia. Dr. Bischoff. J. V.: Schömer.

[73738] Tee

Der in Verlust geratene Bezugsschein Nr. 3121, ausgestellt am 20. Juni 1920 auf die Firma ECigarettenfabrik „Uganda“, Ch. Katzenbogen, Dresden, Markgrafenstraße 18, über 333 kg Tabak wird hiermit für ungültig erklärt.

Außenhandelsstelle der Zigaretten⸗ Industrie. J. Krohn.

eeler Bank⸗Aktie

Erkennungsdienst.

u. 200 469 vom

Ungültigkeitserklärung Der in Verlust geratene Bezugsschein Nr. 1757, ausgestellt am 2. März 1920 über insgesamt 36 575 kg für die Ciga⸗ rettenfabrik Leopold Engelhardt⸗ G. m. b. H., Bremen, wird hiermit für ungültig erklärt. Außenhandelsstelle der Tnhtgassraghäas⸗ Krohn.

[73730] Anfgebot. 188

Der Malermeister Julius Bettlewski in Johannisburg, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Wisniewski hier, hat das Aufgebot des ongeblich verloren gegangenen, von

Meld. s. niem., so ine für kraftl. erkl. ktober 1920.

Kenten⸗, Capital⸗ u.

J. V.: Schömer.

verrn Bruno Neefe,

vetzt in

Vereinsbank —,— G,

gebotstermine nidrigenfalls ihre Ausschließung mit ihren Reechten erfolgen wird.

wird.

[73766]

recht 1/18,

dem Geschäftsführer Paul Eichler in Stallupönen als Akzeptant unterschriebenen Wechsels über 6500 ℳ, ausgestellt anfangs September 1920, fällig anfangs Dezember 1920, von dem Antragsteller als Aussteller und Girant unterschrieben, beantragt.

Der Inhaber des Wechsels wird auf⸗ gefordert,

1 spätestens in dem auf den 29. April 1921, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 3, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung des Wechsels erfolgen wird.

Johannisburg, den 29. September 1920. Das Amtsgericht. 8

[73734] Aufgebot. Die Schiffszimmermannsfrau Johanna Schultz, geb. Wolff, zu Falkenwalde hat das Aufgebot Fn Zwecke der Aus⸗ schliehung der Gläuhiger der auf dem Grundbuchblatte des ihr gehörigen Grund⸗ stücks Falkenwalde Band I Blatt 235 Abteilung I Nr. 4 für den Büdner Christian Dramburg und dessen Ehefrau, Dorotheg Luise geb. Fechtner, früher in

lkenwalde wohnhaft, eingetragenen Hypothek von 75 Talern gemäß § 1170 B. G.⸗B. beantragt. Die Gläubiger werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 10,. Dezember 1920, Vor⸗ mittags 9 ½ uhr, vor dem unterzeichneten Zimmer 3, anberaumten Auf⸗ ihre Rechte anzumelden,

Pölitz, den 2. Oktober 1920. Das Amtsgericht.

73733] Aufgebot. 1

Der Ackerer Franz Topp zu Ruhre, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Meyer in Werl, hat das Aufgebot der im Grund⸗ buche von Ruhne Band 7 Blatt 29 in Abteilung III unter Nr. 17 zugunsten der Eheleute Landwirt Friedrich Hengst und Margarete geb. Runte zu Ostönnen ein⸗ etragene Kaufgeldhypothek von 1200 antragt. Die Gläubiger werden auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 15. Dezember 1920, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge⸗ richt in Werl, Zimmer 12, anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden, widrigenfalls die Ausschließung der Gläu⸗ biger mit ihren Rechten erfolgen wird. Amtsgericht Werl, den 8. Oktober 1920.

. 3 Ausschließung nachstehend be⸗ nannter Gläubiger mit ihren Rechten haben beantragt: 1. der Seuhmacermweise Oskar Knob⸗ lauch aus Rottleberode das Aufgebot der im Grundbuch von Rottleberode Band I Artikel 50 Abteilung III Nr. 9 für den minorennen Friedrich Robert Freiberg in Bielen laut Zesston vom 18. Juni 1867 auf Grund der Verhandlung vom 10. Ja⸗ nuar 1868 eingetragenen Hypothek von 1200 ℳ, verzinslich zu 5 vom Hundert, zus der Obligation vom 30. April 1859; II. die Ehefrau des Landwirts Gustav Siegmund, Berta geborene Ermisch, in

Croppenstedt, Albrechtstraße 512, vertreten

durch Justizrat Dr. Pomme in Halber⸗ stadt, das Aufgebot der im Grundbuch von Straßberg Band IV Artikel 28 Ab⸗ teilung III Nr. 1 für den Kämmerer Rohr in Stolberg a. H. eingetragenen Hypothek von 150 Talern, verzinslich zu 5 vom Hundert, rückzahlbar nach dreimonatlicher Kündigung, laut Solidarobligation vom 2 September 1829: 8

III. der Fabrikant Robert Wieprecht in Stolberg a. H. das Aufgebot der im Grundbuch von Stolberg Band II Ar⸗ tikel 49 Abteilung III Nr. 4 für den Hofmaler Mertens in Stolberg a. H. ein⸗ getragenen Hrpothek von 300 ℳ, verzins⸗ lich zu 4 vom Hundert, aus der Obli⸗ gation vom 14. Dezember 1853.

Aufgebotstermin wird anberaumt auf 15. Dezember 1920, Vormittags 9 Uhr. Die Gläubiger der zu —III. bezeichneten Hypotheken werden aufge⸗ fordert, spätestens bis zu diesem Termin ihre Rechte anzumelden, widrigenfalls ihre Ausschließung mit ihren Rechten erfolgen

Stolberg a. H., den 7. Oktober 1920. Preußisches Amtsgericht.

Aufgebot.

Der Landwirt Johann Göbel in Heuchel⸗ heim hat das Aufgebot zur Ausschließung der Eigentümer des Grundstücks Thal⸗ beim Blatt 811 Kartenblatt 7 Parzelle 63 Acker Wiese Gerbach, groß 3,91 ar, ge⸗ mäß 5 927 B. G.⸗B. beantragt. Die unbekannten Erben der Ehefrau des Jo⸗ bannes Blank, Katharina geb. Wüst, von Frickhofen ⁄, die unbekannten Erben des Jakob Wüst von da mit Ausschluß des Johann Georg Fröhlich Striedter in Frickhofen ¶, die unbekannten Erben der Ehefrau des Jakob Schneider, Elisabeth geb. Wüst, von Frickhofen ¼, die Erben der Ebefrau des Wilhelm Stähler, Maria geb. Linn, von Waldmannshausen 1 nämlich: a) Händler Peter Stähler in Püschen bei Marienberg, b) die Ehefrau des Arbeiters Fritz Karschen, Katharina get. Stähler, in Wiesbaden, c) die un⸗

kannten Erben des Georg Stähler 5

Erbengemeinschaft, Franz Linn von

a—e in ungeteilter die Eigentumserben des Doondorf kraft Nassauischen Sehtsen 8 .nec 5 Händlers

äfer, Katharina geb. Linn, zu hofen 1⁄18 der Georg Staudt 4 von Frickhofen 711, der 9g Jakob Staudt von Frickhofen, unbekannten Aufenthalts, 1w, die Erben des Peter Staudt von da nämlich: 2) die Ehefrau des Landwieks Mathias Gläser, Margareta geb. Staudt, in Frickhosen,

1. 6. September 1920 den

hofen, zu a und b je zur Hälfte, die un⸗ bekannten Erben der Ehefrau des Johannes Schardt, Katharina geb. Fröhlich, von Frickhofen ¼, werden S spãte⸗ stens in dem auf den 3. Mai 1921, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gerickt, Zimmer 20/21, anbe⸗ raumten Aufgeborstermine ihre Rechte en⸗ zumelden, widrigenfalls ihre Ausschließung erfolgen wird.

Hadamar, den 6. Oktober 1920.

Das Amtsgericht.

[73354] .

Durch Entscheidung des Iustizministers vom 30. August 1929 ist der Bergmann Friedrich Stadtkowitz in Buer⸗Erle, Mittelstraße 17, geboren am 18. Juni 1890 zu Schalke, Kreis Gelsenkirchen, ermächtigt, an Stelle des Familien⸗ namens Stadtkowitz den Familiennamen Stadtberg zu führen. Diese Aenderung des Familiennamens erstreckt sich auf die Ehefrau und diejenigen Abkömmlinge des Friedrich Stadtkowitz, welche seinen bis⸗ herigen Namen tragen. II 32/19.

Berlin, den 30. August 1920.

Der Justizminister.

[73745] Dem Buchhalter Fritz Samuel Niszitka in Löbnitz, geboren am 6. November 1892 zu Karpa bei Turoscheln, Kreis Johannis⸗ burg, ist durch den Justizminister die Be⸗ fugnis erteilt, an Stelle des Familien⸗ namens Niszitka den Familiennamen Resittka zu führen. Die Aenderung des Familiennamens erstreckt sich auch auf seine Ehefrau.

Delitzsch, den 13. Oktober 1920.

Das Amtsgericht. [73751]

Auf Grund der Ermächtigung des Justizministers in Berlin vom 8. Oktober 1920 IIId 2543 ist dem Maschinen⸗ schlosser Vinzenz Szeesny und dem Former Michael Szceesny in Dahlhausen⸗Ruhr die Erlaubnis erteilt, an Stelle des Familien⸗ namens Szeesny den Familiennamen „Fridmann“ zu führen.

Hattingen, den 13. Oktober 1920.

Das Amtsgericht.

——

[73761] Anfgebot.

Die Lizzie Weller in Paulsborov N. J., Nordamerika, vertreten durch Gottlob Schwab in Göppingen, hat beantragt, den verschollenen Wilhelm Christi, geb. 19. August 1877 in Kirchheim u. T. aus⸗ gewandert nach Amerika, zuletzt wohnhaft in Kirchheim u. T, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufge⸗ fordert, sich spätestens in dem auf Don⸗ nerstag, den 28. April 1921, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin zu

Albertine Kar⸗line geb. Lübke, in Stettin ist vom Justizminist

wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 7. Juni 1921, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeich⸗

bochum, 2. Klempner Karl Leo Grzybeck, dessen Ehefrau und dessen Abkömmlinge in Langenbochum. Recklinghausen, den 11. Oktober 1920. Das Amtsgericht.

Dem Maschinenschlosser Paul Franz Richard Lange gen. Hamann in Stettin und der Witwe des Maurers Ernst Emil Anton Lange gen. Hamann, Auguste

er die Ermächtigung amilien⸗

erteilt worden, an Stelle des ili amilien⸗

namens Lange gen. Hamann den

namann Hamann zu führen.

Stettin, 12. Oktober 1920. Das Amtsgericht. Abteilung 7.

[73754.

Der Lehrer Gottfried Jakob Gerhard Bücken in Hann. Ströhen, Kreis Sulingen, geboren am 12. Februar 1881 zu Bocholt, Kreis Borken, ist vom Herrn Justiz⸗ minister ermächtigt, den Familiennamen Bücken⸗Thielmeyer zu führen.

Sulingen, den 11. Oktober 1920.

Das Amtsgericht.

„Der Schneidergeselle Max Martin Hermann Lichtenberg in Zellerfeld, geb. 9. April 1896, ist durch Entscheidung des Justizministers vom 7. Oktober 1920 er⸗ mächtigt, an Stelle seines bisherigen Familiennamens den Familiennamen „Fuchs“ zu führen. Zelerfeld, den 12. Oktober 1920. Das Amtsgericht.

Aufgebot.

Kaufmann Ernst Schürmann, 2. Fräulein Johanna Schürmann, beide in Gülzow i. Pomm. wohnhast, vertreten durch den Rechtsanwalt Buboltz in Cammin i. Pomm., haben beantragt, den verschollenen Apothekerlehrling Paul Friedrich Schürmann, geboren am 6. Fe⸗ ruar 1861, Sohn des Kaufmanns Leo Ernst Heinrich Schürmann, zuletzt wohn⸗ haft in Gülzow i. Pomm., für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene

neten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforde⸗ rung, spätestens im Aufgebotstermine dem

im dem Gericht Anzeige zu machen. Fraustabt, den 15. Oktober 1920. Das Amtsgericht. [73361] Aufgebot. Das Amtsgericht in Hamburg hat heute beschlossen: Auf Antrag der Schwester des Verschollenen, der Lehrerin Mathilde Ko⸗ in Oehringen i. Württ., wird ein . ufg bot dahin erlassen: 1. Es wird der am 10. Dezember 1867 in Vevey (Schweiz) als Sohn von Adolf Eduard Kostelezko und seiner Ehefrau Louise Christiane, geb. Rehfuess, geborene Gärtner Adolphe Otto Kostelezky, welcher im Jahre 1896 von Hamburg aus ins Ausland gegangen ist, ich im November 1896 in Le Havre na England eingeschifft hat, seitdem aber ver⸗ schollen ist, hiermit aufgefordert, sich bei der Gerichtsschreiberei des Amtsgerichts in Hamburg, Abteilung für Aufgebots⸗ sachen, Ziviliustizgebäude, Sieveking⸗ platz, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 145, spä⸗ testens aber in dem auf Freitag, den 29. April 1921, Vormittags 11 ½ Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, Ziviljustiz⸗ gebände, Sievekingplatz, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 139, zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. 2. Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, werden hiermit aufgefordert, dem Amts⸗ gerichte in Hamburg, Abteilung für Auf⸗ gebotssachen, spätestens im Aufgebots⸗ termine Anzeige zu machen. Hamburg, den 16. September 1920. Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts.

[73760] Anfgebot.

Die Frau Kammermusiker Anna Elise Witzel, geb. Schweinsberg, aus Cassel hat beantragt, die verschollenen Brüder Wil⸗

elm und Justus Schweinsberg, ge⸗ voren am 18. März 1839 bezw. am 23. Juni 1845 zu Kloster Sankt Georg bei Homberg, für tot zu erklären. Die⸗ selben, welche an dem Feldzug 1870/71 teilgenommen haben, waren bis dahin daselbst wohnhaft. Die bezeichneten Ver⸗ schollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 15. Mai 1921, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird, An alle, die Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu er⸗ teilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im A Anzeige zu machen.

Gericht Anzeige zu machen. Cammin i. Pomm, den 2. Oktober 1920. Das Amtsgericht.

[73756] Aufgebpt. 3

Der Lehrer Martin Zerna in Guhrow hat beantragt, den verschollenen Brauer Wilhelm Buckowitz, zuletzt wohnhaft in

melden, widrigenfalls die Todeserklärun erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.

Amtsgericht Kirchheim,

den 15. Oktober 1920. Amtsrichter Hammeley.

Auf Grund der Ermächtigung des Herrn Justizministers vom 23. September 1920 Nr. III d 2374 ist der Bergmann Franz Dewezinsky in Mörs, A⸗Straße 9, geboren am 2. Dezember 1893 zu Styrum, jetzt Mülheim a. d. Ruhr, ermächtigt, an Stelle seines Familiennamens Dewezinsky den Familiennamen Dewald zu führen. Diese Aenderung des we er⸗ streckt sich auf die Ehefrau und diejenigen minderjährigen Abkömmlinge des Franz Dewezinsky, welche seinen bisherigen Namen tragen.

Mörs, den 9. Oktober 1920.

Das Amtsgericht.

(73297]

Auf Grund der Verordnung der Preußischen Staatsregierung, betreffend die Aenderung von Familiennamen, vom 3. November 1919 hat der Justizminister den Eisenbahnarbeiter Paul Mroz (gen. Maros) in Braunschweig, geboren am 16. Juli 1893 in Braunschweig, ermächtigt, an Stelle des Familiennamens Mroz den Familiennamen Maros zu führen.

Peine, den 7. Oktober 1920.

Das Amtsgericht.

Durch Erlaß des Herrn Justizministers vom 23. September 1920 ist der am „Juni 1888 in Soczien geborene Tischler Friedrich Przyvborowski in Schwerin in Meckl. ermächtigt, an Stelle des Familien⸗ namens Przyborowski den Familiennamen Rehberg zu füͤhren. Diese Aenderung des Familiennamens erstreckt sich auf die Ehefrau. 1

Ratzeburg, den 7. Oktober 1920

Das Amtsgericht.

[73299) Bekauntmachung. Der Preußische Justizminister Bergmann Rein⸗ hold Johannes Kosczinski in Herten, Ewaldstr. 223, ermächtigt, an Stelle des Familiennamens Kosczinski den Familien⸗ namen Kosmann zu führen. Diese Aenderung des Familiennamens erstreckt sich auch auf die Ehefrau und diejenigen Abkömmlinge des Reinhold Johannes welche seinen bisherigen Namen agen. .egʒ hs den 21. September

Das Amtsgericht. Bekanntmachung.

[73300] n 4

Stelle ihres bis⸗ herigen Familiennamens Grzvbeck den Familiennamen „Schriebeck“ zu führen:

mächtigt, fortan an

b) die Ehefrau des Landwirts Johann Reusch, Ka geb. Staudt, in Frick⸗

I. Friseur Josef Franz Grzybeck in Langen⸗

mittags

b pich neten Durch den Justizminister sind er⸗ beraumten Aufgebotstermin zu

Hänchen, * tot zu erklären. Der be⸗ zeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 12. Mai 1921, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 55,

anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen

An alle, welche Auskunft über

[Leben oder Tod des Verschollenen zu er⸗

teilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen.

Cottbus, den 9. Oktober 1920.

Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts.

[73757] Aufgebot.

Der Maurer Hermann Frye in Dort⸗ mund, Gronaustraße 40, hat beantragt, seinen Bruder, den verschollenen Maurer Karl Frye, geboren am 26. Mai 1880 in Holzhausen, zuletzt wohnhaft in Marten, ür tot zu erklären. Der bezeichnete Ver⸗

schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 28. April 1921, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten

Gericht, Zimmer Nr. 138, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die FMeterklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft uüber Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen. Dortmund, den 12. Oktober 1920. Das Amtsgericht.

[73758] Aufgebot. . Der Justizrat Dücker in Altona, König⸗ straße 76, hat als Nachlaßpfleger beantragt,

sdie verschollenen Bäcker August Blume,

geboren am 2. November 1863, und Karl Blume, geboren am 24. Mai 1866, zu⸗ letzt wohnhaft in Mackensen, Kreis Einbeck, für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, si spätestens in dem auf Dienstag, den 24. Mai 1921, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 6, anberaumten Aufgebotstermine zu

melden, widrigenfalls die Todeserklärung

erfolgen wird. über Leben oder Tod der Verschollenen zu

serteilen vermögen, ferßeht die Aufforderung, spätestens im Aufge

An alle, welche Auskunft

otstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen. Einbeck, den 14. Oktober 1920. Das Amtsgericht.

[73759] Aufgebot. 8 Der be Heinrich Heinze in Alt Driebitz hat beantragt, den ver⸗ schollenen Arbeiter Ernst Kutzner, ge⸗ boren am 13. Mai 1848 in Alt Driebitz, zuletzt wohnhaft in Alt Driebitz, für tot zu erklären. Der bezeichnete Ver⸗ schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 19. Mai 1921, Vor⸗ 11 Uhr, vor dem unter⸗ Gericht, Zimmer 10, an⸗ melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen ver⸗

mögen, ergeht die Auff spatestens

Homberg, Bez. Cafsel, den 9. Ok⸗ tober 1920.

Das Amtsgericht. Abteilung I. [73762 Aufgebot.

Der Ortseinnehmer Zimmer in Lich hat beantragt, den verschollenen Ludwig Vogel, zuletzt wohnhaft in Lich, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den den 1. Juni 1921, Vor⸗

ufgebotstermine dem Gericht

1921, Vormittags Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 17,

anberaumten Aufgebotstermin zu melden.

An alle, welche Auskunft über Leben oder

Tod der vorgenannten beiden Erbinnen zu

erteilen vermögen, ergeht die Aufforderun spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. Crossen a. O., den 5. Oktober 1920. Das Amtsgericht. Abt. 11“

[73765] Aufforderung. Gemäß § 2358 II B. G.⸗B. ergeht an alle Personen, welche Erbrechte an dem Nachlasse der am 2. November 1893 zu Camberg (Nassau) gestorbenen Tochter der Eheleute Karl Korn und Anna M. geb. Bower (Bauer) zu Niederwalluf, namens Clara Anna Korn, zu haben lauben, die Aufforderung, ihre Erbrechte is zum Ablauf des Monats No⸗ vember 1920 bei dem unterzeichneten Nachlaßgericht anzumelden. Eltville, den 25. September 1920. Das Amtsgericht. [73768] Oeffentliche Aufforderung. Am 16. Mai 1916 ist in Haar die Ladnerin Anna Rief von München ver⸗ storben. Sie wurde auf Grund Gesetzes beerbt zur Hälfte von den Nachkommen der am 26. April 1798 in Geisenried ge⸗ borenen Söldnersfrau Anna Mariag Gschwind, geb. Hafenmaier. Es ergeht an diese Abkömmlinge die öffentliche Auf⸗ forderung zur Anmeldung ihrer Erbrechte binnen sechs Wochen. München, den 12. Oktober 1920. Amtsgericht München. Vormundschafts⸗ und Nachlaßsachen.

[737699 Bekanntmachung. 1 Am 11. Mai 1920 ist zu Viersen, seinem letzten Wohnsitz, der Rentner Josef Hawel, geboren am 19. März 1845 in Besdekau in Oesterreich, öster⸗ reichischer Staatsangehöriger, Witwer von Theresia geb. Muͤller, gestorben. Seine Eltern sind unbekannt. Da ein Erbe de Nachlasses bisher nicht ermittelt ist, werden diejenigen, denen Erhrechte an dem Nachlasse zustehen, aufgefordert, diese Rechte bis zum 1. Januar 1921 bei dem unterzeichneten Gericht zur An meldung zu bringen, widrigenfalls d Feststellung erfolgen wird, daß ein ander Erbe als der österreichische Fiskus nicht vorhanden ist. Der reine Nachlaßwert beträgt etwa 3500 ℳ.

Viersen, den 9. Oktober 1920.

Preußisches Amtsgericht.

[73775]

Durch e vom 8. Oktober 1920 ist der Gesamthypothekenbrief vom 22. November 1898 über die auf dem Grundbuchblatt vom Kemnitz Blatt 22 in Abt. III Nr. 1 und von Werder Blatt 805 in Abt. III Nr. 1 für den Tehrer Emil Heise eingetragene Darlehns⸗ forderung von 330,08 für kraftlos er⸗ klärt worden.

mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. Analle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu er⸗ teilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen. Lich, den 14. Oktober 1920. Hessisches Amtsgericht. .

737 Aunfgebot.

Der Kantor a. D. Gottfried Wulff zu Warnemünde hat beantragt, seinen am 5. November 1863 zu Warnemünde ge⸗ borenen Sohn Henry Hans Jacob Christian Wulff, welcher seit letztem Brief vom 21. Januar 1881 aus Eng⸗ land verschollen ist und im Inlande * leßt wohnhaft in Warnemünde war, für tok zu erklären. Der bezeichnete Ver⸗ schollene wird 1 dne” sich spätestens in dem auf den 14. April 1921, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu er⸗ teilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen.

Rostock, den 9. Oktober 1920.

Das Amtsgericht. [73304] .

Ueber den Nachlaß des am 19. August 1920 zu Berlin⸗Lichterselde verstorbenen Kaufmanns Konrad Schwanitz wird hiermit auf Antrag der Erben, Ehefrau Grete Schwanitz, geb. Wartchow, aus

ch Berlin⸗Steglitz und deren minderjährige

Tochter Gerda die Nachlaßverwaltun

angeordnet. Zum 8 ist

der Rechtsanwalt Dr. Spiller in Berlin,

Potsdamer Str. 69, bestellt worden. Berlin⸗Schöneberg, den 30. Sep⸗

tember 1920.

Das Amtsgericht. Abt. 39. 39. VI. 678. 20.

[73764] Aufgebot.

Die Frau Auguste 85 geb. Kurtze, in Sommerfeld, Crossener Straße 139, vertreten durch Rechtsanwalt Knust in Sommerfeld Ffo., hat beantragt, gemäß § 2358 B. G.⸗Bs. eine öffentliche Auf⸗ forderung zur Anmeldung vermeintlicher Erbrechte nach dem am 21. Dezember 1898 zu Crossen a. O. im Kreiskranken⸗ hause verstorbenen Knecht Karl Kurz (Kurtz, Kurtze), zuletzt wohnhaft gewesen in Guhlow hiesigen Kreises, zu erlassen. Alle Personen, welche Panbe Erbrechte nach dem bezeichneten Erblasser geltend machen zu können, insbesondere die Schwester des Erblassers, die am 24. Sep⸗ tember 1844 geborene Johanne Eleonore Kurn, und seine Schwestertochter, die am 27. Januar 1875 geborene Emma Luise

Auguste Bursch, werden r n. sich ätestens in dem auf den Februar

Werder a. H., den 8. Oktober 1920. Das Amtsgericht. 8

[73770 Durch Ausschlußurteil vom 6. Oktober 1920 ist der Schuhmacher Georg Herbertz aus Blessem, geboren daselbst am 26. Juni 1886, zuletzt Kanonier bei der 5. Batterie Reservefeldartillerieregiments Nr. 15, für tot erklärt worden. Als Todestag ist der 10. September 1914, Nachmittags 12 Uhr, festgestellt. Lechenich, den 7. Oktober 1923 Das Amtsgericht.

[73313]

Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 16. Juli 1920 ist der am 13. Dezember 1892 in Sophienhof, Kreis Grimmen, geborene Pferdeknecht Fritz Wilbelm Johann Jürgens aus Alt Plestlin, zuletzt als Ersatzreservist in der 6. Kompagnie des Reserveinfanteri regiments Nr. 209, für tot erklärt worden. Als Todestag ist der 30. Oktober 1914 festgestellt.

Loitz, den 5. Oktober 1920.

[733141 Bekanntmachung. Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage ist der Sohn der Chefrau des Johannes Jeßten, Ka⸗ tharine geb. Schilling, in Amerika, ge⸗ boren 5. Mai 1863, mit unbekaunten Vornamen, für tot erklaͤrt. Als Todes⸗ tag ist der 1. Januar 1910 festgestellt. Meerholz, den 21. September 1920, Amtsgericht. [73771 Durch Ausschlußurteil vom 1. Oktober 1920 ist der am 30. Oktober 1896 ge⸗ borene Haussohn Otto Woltorf in Eltze für tot erklärt worden. Als Todes⸗ tag ist der 16. April 1917 festgestellt Meinersen, den 1. Oktober 1920 Das Amtsgericht.

———

Durch Ausschlußurteil des Amtsgerichts Neunkirchen, Saar, vom 30. September 1920 ist der Erdarbeiter Peter Stock, bbee am 18. September 1878 in Wiebels⸗ irchen, zuletzt wohnhaft daselbst, für tot erklärt worden. Als Zeitpunkt des Todes ist der 31. Dezember 1918 festgestellt worden.

Neunkirchen, Saar, den 5. Oktober

1920.

[73772

Durch Ausschlußurteil von heute ist der

Telegraphist Emil Fischer, zuletzt bei der

Divisionsfernsprechabteilung 481, geboren

am 25. September 1894 zu Brackede, für

8 L worden. Todestag: 15. April

Soltan, den 11. Oktober 1920. 1 Amtsgericht.