seine minderjährigen Abkömmlinge.
2 Hartung, in Spandau, Pichelsdorfer Straße 6, 3. Zimmermann Paul Warncke in Spandau, Mittelftraße 17, 4. die minderjährigen Kinder der verstorbenen Frau Kupfer⸗ chmied Emma Buczynski, geb. Warncke, nämlich a) Hans Walter, geboren am 28. Januar 1902, b) Margarete Emma, geboren am 25. Juli 1904, vertreten durch hren Vater, den Kupferschmied Buczynski u Berlin, haben durch den Justizrat Biesendahl zu Nauen das Aufgebot des für die auf dem Grundstück Nauen Bd. 24 Seite 217 in Abteilung III Nr. 7 für die verehelichte, später verwitwete Frau immermann Auguste Warncke, geb. Rindt, abgetretene Hypothek angeblich verloren gegangenen Hypothekenbriefes beantragt. Der Inhaber dieses Hypothekenbriefes wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 15. März 1921, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Amtsgericht an⸗ beraumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und den Hypothekenbrief vor⸗ zulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Nauen, den 12. November 1920. Das Amtsgericht. 185558] 8 8 Oeffentliche Bekanntmachung. Teilung der Gemeinheitsflächen Kartenblatt 8 Parzellen 36 und 37 der Gemarkung Salem, Kreis Herzogtum Lauenburg, zur Gesamtgröße von 1793,14 ha wird hierdurch zur Ermittlung etwa un⸗ bekannter Beteiligter und zur Feststellung ihrer Berechtigungen öffentlich bekannt⸗ gemacht. Alle diejenigen, welche hierbei ein Interesse zu haben vermeinen, außer den zu dem Verfahren herangezogenen Be⸗ teiligten, werden aufgefordert, sich spätestens bis zu dem am 2. Januar 1921, Vor⸗ mittags 11 Uhr, bei dem unterzeichneten Kulturamtsvorsteher zu Schloß Fresenburg bei Bad Oldesloe anberaumten Termine zu melden, widrigenfalls sie die Aus⸗ einandersetzung selbst im Falle der Ver⸗ letzung gegen sich gelten lassen müssen und mit Einwendungen dagegen nicht gehört werden können. 9 Bad Oldesloe/ Schloß Fresenburg, den 10. November 1920. Der komm. Kulturamtsvorsteher (E. S.) Dr. Preie. 8 [85540] Der Preußische Justizminister hat den Eisenbahngütervorsteher Wilhelm Her⸗ mann Adolph Peter Röhrkasten in Ham⸗ burg, Peterskampweg 29 E, geb. 19. Ok⸗ tober 1866 zu Harburg, ermächtigt, an Stelle des Familiennamens Röhrkasten den Familiennamen Heimfeld zu führen. Diese Aenderung des Familiennamens erstreckt sich auf die Ehefrau und die⸗ jenigen Abkömmlinge des Wilhelm Her⸗ mann Adolph Peter Röhrkasten, welche seinen bisherigen Namen tragen. Altona, den 11. November 1920. Das Amtsgericht. Abteilung 2 b.
[85539]
Der Preußische Justizminister hat den Koch Ernst Heinrich Röhrkasten in Ham⸗ vurg, Peterskampweg 29 P, geb. 11. April 1876 zu Harburg, ermächtigt, an Stelle des Familiennamens Röhrkasten den Fa⸗ miliennamen Heimfeld zu führen. Altona, den 11. November 1920.
Das Amtsgericht. Abteilung 2b.
[83601) Bekanntmachung.
Auf Grund der Verordnung der Preußi⸗ schen Staatsregierung, betreffend die Aende⸗ rungen von Familiennamen, vom 3. No⸗ vember 1919 — Gesetzsamml. S. 177 — ermächtige ich den Schneider Marcus Hinrich Trede in Hademarschen, Kreis
endsburg, geboren am 26. März 1892 daselbst, an Stelle des Familiennamens Trede den Familiennamen Ruge zu führen.
Berlin, den 14. Oktober 1920.
Der Justizminister.
—e
[83602] Bekanntmachung.
Auf Grund der Verordnung der Preußi⸗ schen Staatsregierung, betreffend die Aende⸗ rungen von Familiennamen, vom 3. No⸗ vember 1919 — Gesetzsamml. S. 177 —
mächtige ich den Arbeiter Marceus Trede in Hademarschen, Kreis Rendsburg, geboren
m 10. August 1860 daselbst, an Stelle es Familiennamens Trede den Familien⸗ namen Ruge zu führen.
Berlin, den 14. Oktober 1920.
Der Justizminister. [85369]
Durch Entscheidung des Herrn Justiz⸗
ainisters vom 1. November 1920 ist 1. dem
Zergtagelöhner Christoph Kodozieski in Buer, Steinmetzstr. 4, geboren am 19. Ja⸗ nuar 1866 zu Roglas, Kreis Ortelsburg, nebst Ehefrau und denjenigen Abkömm⸗
ingen, welche seinen bisherigen Namen tragen, 2. dem Bergmann Gustav Friedrich Kolodzieski in Buer, Wrangelstr. 18, ge⸗ oren am 13. Mai 1894 zu Buer, nebst Chefrau, 3. dem Bergmann Wilhelm August Kolodzieski in Buer⸗Beckhausen, Horster Straße 99, geboren am 11. April 1896 zu Buer⸗Beckhausen, 4. dem Berg⸗ mann Emil Kolodzieski in Buer Schüngelbergstraße 79, geboren am 11. März 1898 zu Buer⸗Beckhausen, die Ermächtigung erteilt worden, an Stelle des bisherigen Familiennamens Kolodzieski den Familiennamen Bonkwald zu führen.
5. X. 34/19. Buer i. W., den 16. November 1920.
Das Amtsgericht.
[85370]
Dem Bergmann kowski in Rauxel, die Ermächtigung erteilt, den Namen „Moßner“ zu führen. Diese Ermächti⸗ gung erstreckt sich auf seine Ehefrau und
Gottlieb Adam Mossa⸗ Amtsstraße 13, ist
geb. Warnde
selbe Ermöchtigung ist erteilt dem
Stukkateur Gustav Gottlieb Mossakowski
Lund dem Maurer Carl August Mossa⸗
kowski, beide in Rauxel, Amtsstraße 13.
Castrop, den 1I. November 1920. Das Amtsgericht.
[85371] Dem Schlosser Wilhelm Albert Walter Lipinski aus Habinghorst ist die Ermäch⸗ tigung erteilt, den Namen „Lindemann“ zu führen. Castrop, den 9. November 1920. Das Amtsgericht.
[185372] Die am 19. Juli 1920 geborene Betti Martha Gwiasda in Rauxel ist er⸗ mächtigt, den Namen „Stern“ zu führen. Castrop, den 12. November 1920. Das Amtsgericht.
[85374] „Auf Grund der Verordnung der Preußi⸗ schen Staatsregierung, betreffend die Aende⸗ rungen von Familiennamen, vom 3. No⸗ vember 1919 — Gesetzsamml. S. 177 — ermächtige ich den Bohrer Wladislaus Olszewski in Dortmund, Alsenstraße 84, geboren am 24. Dezember 1891 zu Rosen⸗ thal, Kreis Briesen, an Stelle des Vor⸗ und Familiennamens Wladislaus Olszewski den Vor⸗ und Familiennamen Werner Olsen zu führen. Ermächtigung IIId 3080. Berlin, den 1. November 1920. Der Justizminister. Im Auftrage: Dr. Auz. Vorstehende Ermächtigung wird hiermit veröffentlicht. Dortmund, den 11. November 1920. Das Amtsgericht. 27 Xa. 117 — 20. [85373] „Auf Grund der Verordnung der Preußi⸗ schen Staatsregierung, betreffend die Aenderungen von Familiennamen, vom 3. November 1919 — Gesetzsammlung S. 177 — ermächtige ich den Maschinisten Heinrich Friedrich Wilhelm Olczewski in Dortmund, Werderstraße Nr. 14, geboren am 1. Juli 1896 zu Dortmund, an Stelle des Familiennamens Olczewski den Familien⸗ namen Ellermann zu führen. Berlin, den 25. Oktober 1920. Der Justizminister. Im Auftrage: Dr. Auz. 18 Vorstehende Ermächtigung wird hiermit veröffentlicht. Dortmund, den 11. November 1920. Das Amtsgericht. 27 Xa 35 — 20.
[85375]1 Bekanntmachung. Durch Erlaß vom 20. Oktober 1920 hat der Herr Justizminister auf Grund der Verordnung der Preußischen Staats⸗ regierung vom 3. November 1919 (G.⸗S. S. 177) den Bergmann Johann Franz Kluzikowski in Gladbeck i. W., Schulten⸗ stäße 23, geboren am 12. April 1887 zu Willenberg, Kreis Stuhm, ermächtigt, an Stelle des Familiennamens Kluzikowski den Familiennamen Schlüßner zu führen. Diese Aenderung des, Familiennamens erstreckt sich auf die Ehefrau und diejenigen Abkömmlinge, welche seinen bisherigen Namen tragen. Gladbeck i. W., den 11. November 1920. Das Amtsgericht.
[85376 Bekanntmachungg.
Durch Erlaß vom 29. Oktober 1920 hat der Herr Justizminister auf Grund der Verordnung der Preußischen Staats⸗ regierung vom 3. November 1919 — G.⸗S. S. 177 — den Bergmann Karl Cecatti in Gladbeck i. W., Uferstraße 3, Fessesn am 14. August 1880 zu Pens⸗ berg, Bezirk Weilheim, in Oberbayern ermächtigt, an Stelle des Familiennamens Cecatti den Familiennamen Zweck zu führen. Diese Aenderung des Familien⸗ namens erstreckt sich auf die Ehefrau und diejenigen Abkömmlinge des Karl Cecatti, welche seinen bisherigen Namen tragen.
Gladbecki. W., den 11. November 1920.
Das Amtsgericht.
[85377]
Der Justizminister hat am 20. Oktober 1920 die am 7. April 1895 in Frecken⸗ horst, Kreis Warendorf, geborene Anna Agnes Kampmann genannt Kersting, zu Hamm i. W., Bismarckstraße 14, er⸗ mächtigt, an Stelle des WI“ Kampmann genannt Kersting den Fa⸗ miliennamen Sonderkemper zu führen. Diese Aenderung des Familiennamens er⸗ streckt sich auf diejenigen Abkömmlinge der Anna Agnes Kampmann Penannt Feerstana welche ihren bisherigen Namen ragen.
Hamm, den 12. November 1920.
Das Amtsgericht.
[85542]) Bekanntmachung.
„Der Landwirt Hermann Heinrich Wessel
in Bardüttingdorf Nr. 20, geb. daselbst
am 1. März 1870, ist ermächtigt, fernerhin
den Namen Weßling zu führen. Die
Aenderung des Familiennamens erstreckt
sich auf die Ehefrau und die aus der Ehe
hervorgegangenen Kinder.
Herford, den 14. November 1920. Das Ametsgericht.
[85543] Auf Grund der Verordnung der Preußi⸗ schen Staatsregierung, betreffend die Aenderungen von Familiennamen, vom 3. November 1919 — Gesetzsammlung Seite 177 — sind durch Verfügung des Herrn Justizministers vom 25. Oktober 1920 ermächtigt worden: 1. der Bergmann H Friedrich Albert Laskowski in erghofen, Kirchstraße Nr. 9, geboren am 4. April 1893 zu Höchsten (Standesamt Wellinghofen), 2. der Fabrikarbeiter Adolph Laskowski in Berghofen, Kirch⸗ straße Nr. 9, geboren am 6. April 1897 zu Höchsten (Standesamt Wellinghofen),
1 Die⸗
kowski in Berghofen, Kirchstraße Nr. 9, eboren am 23. Juni 1899 zu Höchsten Standesamt Wellinghofen), 4. die berufs⸗ lose Emma Laskowski in Soest (Blinden⸗ anstalt), geboren am 6. Februar 1904 zu Ende, Landkreis Hagen, an Stelle des Familiennamens Laskowski den Familien⸗ namen „Lasbeck“ zu führen.
Hörde, den 11. November 1920.
Das Amtsgericht.
[85544]
Auf Grund der Verordnung der Preußi⸗ schen Staatsregierung, betreffend die Aende⸗ rungen von Familiennamen, vom 3. No⸗ vember 1919 — Gesetzsamml. S. 177 — wird der Arbeiter Herr Roman Gregor Stroinski in Dabendorf bei Zossen, geboren am 17. Juli 1887 zu Behle, ermächtigt, an Stelle des Familiennamens Stroinski den Familiennamen Störmer zu führen. Diese Aenderung des Familiennamens erstreckt sich auf die Ehefrau und diejenigen Abkömmlinge des Roman Gregor Stroinski, welche seinen bisherigen Namen tragen.
Neukölln, den 20. Oktober 1920.
Das Amtsgericht. Abteilung 17.
[81023] Aufgebot.
Der Abwesenheitspfleger, Adolf Kunert in Langheinersdorf hat be⸗ antragt, den verschollenen Arbeiter Ernst Wilhelm Seifert, geboren am 17. Februar 1858 in Poppschütz, Kreis Freystadt, zuletzt ebendort wohnhaft, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf den 21. Mai 1921, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anbe⸗ raumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu er⸗ teilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen.
Beuthen, Bez. Liegnitz, den 4. No⸗ vember 1920. Preußisches Amtsgericht.
[85378] Aufgebot. 1“
Der Landwirt Hermann Brummerloh in Aschwarden hat, beantragt, den ver⸗ schollenen Schiffer Diedrich Brummerloh, eb. den 21. November 1862, zuletzt wohn⸗ zaft in Aschwarden, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf den 7. Juli 1921, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anbe⸗ raumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu er⸗ teilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Blumenthal (Hann.), den 6. Novem⸗ ber 1920. ““
Das Amtsgericht.
[85546] Aufgebot.
Die Konzertmeister Franz Rabenstein Ehefrau, Luise geb. Honold, in Konstanz und der Obereisenbahngkretär Eugen Wickenhauser in Konstanz häͤben beantragt, die Verschollenen: 1. Martin Gnirs, geb. am 10. November 1837 in Hon⸗ stetten, 2. Thekla Gnirs, geb. vermutlich etwa im Jahre 1826 in Honstetten, 3. Elisabetha Gnirs, geb. am 1. Juli 1843 in Honstetten, alle zuletzt daselbst wohnhaft, für tot zu erklären. Die be⸗ zeichneten Verschollenen werden aufge⸗ fordert, sich spätestens in dem auf Mon⸗ tag, den 30. Mai 1921, Vormit⸗ tags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforde⸗ rung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Engen, den 6. November 1920. Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts. [85776] Aufgebot.
Der Landwirt Diedrich Mysegades in Mellendorf, Haus 43, vertreten durch die Rechtsanwälte Justizrat Dr. Wendte I. und Dr. Gaßner in Hannover, hat bean⸗ tragt, den verschollenen, am 3. August 1887 in Wienbergen, Kreis Hoya, geborenen Land⸗ wirt Willy Mysegades, zuletzt wohnhaft in Wienbergen, Kreis Hova, für tot zu er⸗ klären. Der bezeichnete Verschollene wird auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf den 14. Juli 1921, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anbe⸗ raumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu er⸗ teilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem G richt Anzeige zu machen. Hoya, den 16. November 1920.
Das Amtsgericht.
[855472 7 Aufgebot. Der Hilfsschaffner Wilhelm Vater Cannstatt hat beantragt, die verschollene Rosine Wieland, geboren in Schlatt⸗ stall am 22. Dezember 1858 und im Jahre 1870 nach Amerika ausgewandert, zuletzt wohnhaft in Schlattstall, für tot zu erklären. Die bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Donnerstag, den 2. Juni 1921, Vorm. 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Kirchheim, den 16. November 1920.
Das Amtsgericht.
3. die unverehelichte Hildegard Rosa Las⸗
Hoerner.
in
[855481 Aufgebot. Die Altsitzerkrau Marya Kalinna, geb. Kurewitz, in Wielitzken, vertreten durch Rechtsanwalt Beyer in Marggrabowa, hat beantragt, den verschollenen Musiker Johann Kurewitz, geboren in Wielitzken am 22. Juni 1862, zuletzt wohnhaft in Wielitzken, vermißt seit einer Reise nach Rußland, 1894, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 30. Iunni 1921, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 7, anbe⸗ raumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu er⸗ teilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen. Marggrabowa, den 1. November 1920. Das Amtsgericht.
[85549] Aufgebot.
Die Maurerfrau Johanna Haak, geb. Wolter, in Bützow, vertreten durch den Bürovorsteher a. D. Heinrich Willner in Bützow in Mecklenburg, hat beantragt, den verschollenen Maurer Eduard Gustav Michael Haak, geb. am 5. Mai 1868 zu Ober Strelitz, Kreis Bromberg, zu⸗ letzt wohnhaft in Stettin, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 29. Juni 1921, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Elisabethstraße 42, Zimmer 103 II, anbe⸗ raumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu er⸗ teilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen.
Stettin, den 13. November 1920.
Das Amtsgericht. Abteilung 17.
[85379] Aufgebot.
Das Amtsgericht Deggendorf hat fol⸗ gendes Aufgebot erlassen: Der Söldner Franz Fischer in Rettenbach, als Pfleger des abwesenden Joseph Fischer, und der Kommunalverbandsangestellte Georg Schrettenbrunner in Landau a. J. haben beantragt, und zwar ersterer den Joseph Si⸗ Reot 8 Fischer von Rettenbach, geboren am 26. Dezember 1853 in Kötzing, Bez.⸗Amt Deggendorf, Sohn der Bauerseheleute Joseph und Katharina Fischer, geb. Stiegl maier, verheiratet, zuletzt wohnhaft als Gastwirt in Rettenbach, Amtsgericht Deggendorf, um 1892 nach Amerika aus⸗ gewandert und seit 1904 verschgllen, letzterer den Konrad Ebner, geb. am 20. November 1859 in Birket, Bez.⸗Amt Deggendorf, Sohn der Häuslerseheleute Konrad und Magdalena Ebner, geb. Weinberger, led. Kaminkehrergehilfe, mit dem letzten Wohn⸗ sitze im Bezirk des A.⸗G. Deggendorf, seit etwa 1890 verschollen, für tot zu er⸗ klären. Es ergeht hiermit die Auf⸗ forderung an die Verschollenen, sich spätestens in dem auf Donnerstag, den 2. Juni 1921, Vorm. 9 Uhr, im Zimmer Nr. 3 des Amtsgerichts Deggen⸗ dorf anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärung erfolgen wird. An alle ergeht die Auf⸗ forderung, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Deggendorf, den 17. November 1920.
Gerichtsschreiberei des Amtsgerichts Deggendorf.
[85555] Beschluß.
Der Erbschein des Amtsgerichts Stuhm vom 14. August 1911 nach dem Schuh⸗ macher Josef Kiel aus Neumark wird eingezogen, da er unrichtig ist. Amtsgericht Stuhm, den 21. Oktober 1920.
[85921.] 8
Das Amtsgericht in Düsseldorf hat durch den Amtsgerichtsrat Mecke für Recht erkannt:
Der Anleiheschein der 4 % Anleihe der Stadt Düsseldorf vom Jahre 1899 Lit. B Nr. 7107 über 1000 ℳ wird für kraftlos erklärt.
Düsseldorf, den 16. November 1920.
Das Amtsgericht.
[85923] 8
Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 30. September 1920 sind die Aktien Nr. 6229, 6930 und 6931 der Bergwerksgesellschaft Dahlbusch in Rott⸗ hausen für kraftlos erklärt worden.
Gelsenkirchen, den 15. November 1920. Das Amtsgericht.
[85922]
1. Die Aktien der Firma Hugo Schneider, Aktiengesellschaft in Leipzig, Nr. 1140, 1869 und 3001 über je 1000 ℳ,
2. die Aktie der Poliphonwerke⸗Aktien⸗ gesellschaft in Wahren bei Leipzig, Nr. 801 über 1000 ℳ, .“
3. der von Robert Linke in Böhlitz⸗ Ehrenberg am 26. Januar 1914 ausge⸗ stellte Wechsel über 800 ℳ, fällig gewesen am 26. April 1914, gezogen auf den Maurermeister Hermann Mäding in Böhlitz⸗Ehrenberg, akzeptiert von diesem, protestiert am 29. April 1914 durch den Postboten im Auftrag der Dresdner Bank, sind durch Urteil des Amtsgerichts Leipzig vom 15. d. M. für kraftlos er⸗ klärt worden.
Leipzig, am 16. November 1920.
Das Amtsgericht. Abteilung I. 29.
[85925] 1 Durch Ausschlußurteil des Amtsgerichts Uelzen vom 11. November 1920 ist die auf
den Namen des Altenteilers Heinrich Meyer
in Riestedt lautende Stammprioritätsaktie
Nummer 268 der Aktien⸗Zuckerfabrik Uelzen
über 300 ℳ für kraftlos erklärt worden.
Uelzen, den 11. November 1920. 8 Das Amtsgericht.
[85101]
In der Aufgebotssache des Kaufmanns E. R. Monrien zu Berlin, vertreten durch Justizrat Adolf Blumenthal zu Berlin, Frankfurter Allee 30, verkündet am 11. November 1920, gez. Zingel, Gerichtsschreiber, hat das Amtsgericht in Nenkölln durch den Amtsgerichtsrat Fischer für Recht erkannt: Der Wechsel d. d. Treptow, den 1. Juli 1911 über 150 ℳ, zahlbar am 1. Oktober 1911 bei Eduard Jahn in Treptow, ausgestellt von dem Kaufmann E. R. Monrien in Berlin, angenommen von Eduard Jahn in Treptow, wird für kraftlos erklärt.
Fischer. [85554] “
Durch Ausschlußurteil vom 4. No⸗ vember 1920 ist der Hypothekenbrief vom 30. Juni 1904 über die im Grundbuch Ratingen Band XIV Blatt 667 in Ab⸗ teilung II Nr. 2 für den Landwirt Friedrich Theus in Schwarzbach einge⸗ tragene, zu 4 % verzinsliche Darlehns⸗ forderung von 6000 ℳ für kraftlos er⸗ klärt worden.
Amtsgericht Ratingen⸗
[85380) Bekanntmachung. 8
Durch Beschluß des Amtsgerichts in Hamburg vom 8. November 1920 ist die öffentliche Bekanntmachung der nach⸗ stehenden Kraftloserklärung bewilligt worden.
Ich, der Kaufmann Carl Albrecht Reith, habe meiner Ehefrau Elsa Emma Caro⸗ line Reith, geb. Buchholz, unter dem 3. August 1914 eine notariell beglaubigte Generalvollmacht erteilt. Ich habe meiner Ehefrau die Generalvollmacht wieder ent⸗ zogen. Die Vollmachtsurkunde ist abhanden gekommen. Ich erkläre diese Vollmachts⸗ urkunde hiermit für kraftlos.
Hamburg, den 8. November 1920. Carl Albrecht Reith. Veröffentlicht:
Hamburg, den 18. November 1920.
Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts.
[85550]
Der Knecht Karl Tiedtke aus Romberg, Kreis Rastenburg, ist durch Ausschlußurteil vom 4. November 1920 für tot erklärt.
Amtsgericht Barten.
[85553] Beschluß.
Durch Ausschlußurteil vom 5 tember 1920 — F 3,20 — sind für tot erklärt worden mit Wirkung der Todes⸗ erklärung zum 31. Dezember 1899: 1. Anna Eva Roos, geb. 27. April 1856 in Hilperhausen, 2. Anna Barbara Roos, geb. 30. November 1860 in Hilperhausen, beide zuletzt wohnhaft in Kerspenhausen. Diejenigen, welchen Erb⸗ rechte an dem Nachlasse der genannten Personen zustehen, werden k seezerbeih diese Rechte bis zum 25. Februar 1921 bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden, widrigenfalls die Feststellung erfolgen wird, daß ein anderer Erbe als der preußische Fiskus nicht vorhanden ist. Der reine Nachlaß beträgt etwa 1100 ℳ, darunter 1 Stück Reichsanleihe über 1000 ℳ, wovon die Kosten des Ver⸗ fahrens in Abzug zu bringen sind.
Niederaula, den 29. Oktober 1920.
Das Amtsgericht. Heußner.
Durch Ausschlußurteil vom 12. No⸗ vember 1920 ist der am 19. Januar 1888 zu Ruppersdorf geborene Steinarbeiter Friedrich Wende, Sergeant der 6. Kom⸗ pagnie Infanterieregiments 156, für tot erklärt und als Todestag der 30. April 1918 festgestellt worden.
Strehlen, den 12. November 1920.
Das Amtsgericht.
85383] Oeffentliche Zustellung.
In Sachen der Frau Pauline Wiebeck, geb. Hentschel, in Berlin, Luisenufer 22, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Schade in Berlin, Linkstraße 15, gegen ihren Ehemann, den Friseur und Kranken⸗ pfleger Hermann Wiebeck, früher in Spandau, Hamburger Straße 96, ladet die Klägerin den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die fünfte Zivilkammer des Landgerichts III. in Berlin, zu Charlottenburg, Tegeler Weg 17,20, auf den 3. Februar 1921, Vormittags 10 Uhr, Zimmer 159 J, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechts⸗ anwalt als Prozeßbevollmächtigten ver⸗ treten zu lassen. — 7. R. 125. 18. —
Charlottenburg, den 8. November 1920. Der Gerichtsschreiber des Landgerichts III
in Berlin. 88
8
[85387] Oeffentliche Zustellung.
Die Frau Marie Lange, geb. Gräper, Hamburg, vertreten durch Rechtsanwälte Dres. Peppler, Dar⸗ boven, Soltan, Hagedorn, welche gegen ihren Ehemann, den Trimmer Bernhard Max Heinrich Otto Lange, unbekannten Aufenthalts, auf Grund §§ 1565, 1568 B. G.⸗B. auf Ehescheidung klagt, ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor das Landgericht in Hamburg, Zivilkammer 7 (Ziviliustiz⸗ gebäude, Sievekingplatz), auf den 12. Ja⸗ nuar 1921, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug aus der Ladung
bekanntgemacht. Hamburg, den 16. November 1920.
Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.
17. Sep⸗
Fernande Clara
Nr. 266.
“ D ritte Beilage utschen Reichsanzeiger und Preußi
1 S 8
Berlin, Dienstag, den 23. November
schen Staatsanzeiger
1920
Untersuchungssachen.
Aufgebote. Verlust⸗ u Fundsachen, Zustellungen u. derg! Verkäufe. Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.
Verlosung ꝛc. von Wertpapieren
. Kommanditgesellschaften auf Aktien u Aktiengesellschaften
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Offentlicher Anzeiger.
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Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften.
Niederlassung c von ? Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc.
Bankausweise.
Rechtsanwälten Versicherung.
Bekanntmachungen. 11 Prwatanzeigen.
vor dem Einrückungstermin bei der Geschäftsstelle eingegangen sein. ☚
2) Aufgebote, Ver⸗
lust⸗und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.
[85385] Oeffentliche Zustellung.
Der Bergmann Josef Siebiera in Gladbeck in W., Witteringstraße 24, Pro⸗ ßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Goose in Essen, klagt gegen seine Ehefrau, Apolonia Veronika geb. Jelinski, in Skoraszewicze, Kreis Gostyn (Polen), auf Grund des § 1567 B. G.⸗B., mit dem Antrage auf Ehescheidung. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die fünfte Zivilkammer des Landgerichts in Essen, Zimmer 248, auf den 28. Fe⸗ bruar 1921, Vorm. 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.
Essen, den 15. November 1920.
Weinberg,
Justizobersekretär des Landgerichts. [85559] Oeffentliche Zustellung.
Der Kaufmann Nathan Israelski in Berlin C. 2, Königstraße 47, Prozeß⸗ bevollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. Ben⸗ jamin und Freund in Berlin C. 25, Alex⸗ anderstraße 38, klagt gegen den Zacharia Brill, früher in Berlin, Gormannstraße 14, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter ihm aus einem gegebenen und rechtzeitig gekündigten Dar⸗ lehn den Restbetrag von 3800 ℳ schulde und Kläger für Erwirkung eines Arrest⸗ befehls gegen Beklagten eine Sicherheit von 1500 ℳ hinterlegt habe, mit dem Antrage auf 1. Zahlung von 3800 ℳ nebst 4 % Zinsen seit dem 1. Oktober 1919, 2. Einwilligung in die Rückzahlung der hinterlegten 1500 ℳ nebst Hinter⸗ legungszinsen, 3. Zahlung von 190 ℳ Kosten des Arrestverfahrens nebst 4 % Hinsen seit Klagezustellung. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 3 Zivil⸗ kammer des Landgerichts I in Berlin, II. Stock, Zimmer 11— 13, auf den 19. Ja⸗ nuar 1921, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekanntgemacht.
Berlin, den 15. November 1920.
8 Lehmann,
Gerichtsschreiber des Landgerichts [85780] Oeffentliche Zustellung.
Der F. W. Drogla in Dresden, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Thüme in Dresden, klagt gegen Kurt Mai, früher in Dresden, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte von ihm ein bares Darlehn von 4000 ℳ erhalten habe, das vereinbarungsgemäß bis zum 15. Februar 1920 zurückzuzahlen gewesen, aber trotz Mahnung nicht bezahlt worden sei, und beantragt: Den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, 4000 Ab nebst 4 % Zinsen davon seit dem 15. Fe⸗ bruar 1920 zu zahlen und das Urteil gegen Sccherheitsleistung für vorläufig vollstrechar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die neunte Zivilkammer des Landgerichts in Dresden auf den 27. Januar 1921, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zu⸗ elassenen Rechtsanwalt als Prozeß⸗
vollmächtigten vertreten zu lassen.
Dresden, am 15. November 1920.
Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.
[85384] Oeffentliche Zustellung. Der Kaufmann Ernst Günther in Düsseldorf, Oberbilker Allee 28, Prozeß⸗ bevollmächtigte: Rechtsanwälte Dres. Westhaus und Schuh in Düsseldorf klagt gegen den Kaufmann Paul Meyer, früher in Hamborn, Meidericher Straße 46, unter der Behauptung, daß er von dem Be⸗ klagten für 16 200 ℳ Ammoniak gekauft, den Kaufpreis bezahlt, das Ammoniak aber nicht erhalten habe, mit dem Antrag, auf Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 18 200 ℳ. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 2. Kammer für Handels⸗ sachen des Landgerichts in Düsseldorf auf den 3. Februar 1921, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gericht zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lässen. Düsseldorf, den 15. November 1920. Hoenicke, 1 Gerichtsschreiber des Landgerichts.
185386] Oeffentliche Zustellung. Der Kaufmann Hermann Rosenberg in Frankfurt a. M., Feuerbachstraße 47,
Otto Hecht in Frankfurt a. M., klagt gegen den Otto Tamini, früher in Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte den eingeklagten Betrag aus barem Dar⸗ lehen schulde, und daß als Erfüllungsort für die Rückzahlung des Darlehens Frank⸗ furt a. M. ausdrücklich vereinbart sei⸗ mit dem Antrag, ihn kostenpflichtig zur Zahlung von 4000 ℳ nebst. 5 % Prozeß⸗ zinsen zu verurteilen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die 7. Zivil⸗ kammer des Landgerichts in Frankfurt a. M. auf den 25. Januar 1921, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeß⸗ bevollmächtigten vertreten zu lassen. Frankfurt a. M., den 15. November 1920.
Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.
[85565] Oeffentliche Zustellung. Die Krankenschwester Elsa Krause in Altenburg S.⸗A., Leipziger Straße, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Justizrat Dr. Hoefer in Altenburg, klagt gegen den Elektrotechniker Kurt Lehniger, zurzeit unbekannten Auf⸗ enthalts, früher in Senzig wohnhaft, auf Grund des Schuldscheins vom 16. Sep⸗ tember 1919 über 3500 ℳ mit dem An⸗ trage. den Beklagten durch gegen Sicher⸗ heitsleistung vorläufig vollstreckbares Urteil kostenpflichtig zur Zahlung von 1200 ℳ Teilbetrag nebst 4 % Zinsen seit 1. Oktober 1919 zu verurteilen. Zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits wird der Be⸗ klagte vor das Amtsgericht in Königswuster⸗ hausen auf den 11. Jannar 1921, Vormittags 10 Uhr, geladen. Königswusterhausen, den 9. No⸗ Amtsgerichts.
vember 1920. ½ Der Gerichtsschreiber des [85784] Oeffentliche Zustellung. Die Firma Kurhaus Grüneck, G. m. b.
heim stattgehabten 1. notariellen Aus⸗ losung unserer 50 % igen mit 105 % rück⸗ zahlb. hypoth. sichergest. Teilschuldver⸗ schreibungen von 1915 sind nachstehende Nummern zur Rückzahlung am 1. April 1921 gezogen worden:
Lit. A St. 50 à ℳ 1000 Nr. 345 344 954 723 716 42 828 937 36 349 97 722 96 105 357 725 657 37 824 38 341 18 29 816 59 342 652 27 246 22 758 421 721 77 651 444 33 23 426 821 25 427 960 817 113 169 43 389 420 429.
Lit. B St. 40 à ℳ 500 Nr. 1459 1288 1116 1114 1203 1123 1790 1337 1210 1066 1286 1122 1788 1772 157 1488 1060 1785 1055 1455 1352 1490 1454 1771 1798 1025 1700 1526 1068 1063 1602 1279 1763 1045 1117 1456 1615 1597 1628 1171.
Lit. C St. 50 à ℳ 100 Nr. 1894 1939 2136 2079 2082 1891 1893 1956 2209 2046 2081 2793 1892 2555 2408 2027 2373 1971 2514 1982 2298 1955 2538 1978 2488 1933 2780 2556 2699 2779 2794 2065 2066 1856 2397 2632 1957 2302 2203 2662 2635 2391 2781 2072 2660 2638 1958.
Die Einlösung der ausgelosten Teil⸗ schuldverschreibungen erfolgt mit einem Aufgeld von 5 %, also mit 105 %, bei dem Bankhaus Jul. Wechsler, Han⸗ nover.
Hannover, den 15. November 1920.
Gewerkschaft Rothenfelde.
[83630]
Bei der am 30. Oktober 1920 erfolgten Auslosung von 81 Stück Teilschuldver⸗ schreibungen sind folgende Nummern ge⸗
zogen worden: 8 1 72 114 146 147 155 176 229 232
2624
626 680 686 1021 1180
533 535 554 610 614 622 693 697 749 764 765 787 910 923 1047 1079 1090 1093 1146 1170 1206 1210 1214 1255 1302 1312 1318 1334 1336 1346 1414 1431 1480 1516
H. in Liquidation in Wiesbaden, vertreten durch die Liquidatoren Gewerbeinspektions⸗ beamten Martin Mayer in Mainz und
Dr. Bickel und Schneider in Wiesbaden, klagt gegen den Architekten Kurt Lach⸗ mann, unbekannten Aufenthalts, früher in Wiesbaden, aus Hypothekenbestellung vom 6. August 1909 im Gesamtbetrage von 65 000 ℳ, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, zu bewilligen, daß die im Grundbuch von Wiesbaden Innen Bd. 81 Bl. 1216 in Abteilung III Nr. 6 für diesen ein⸗ getragene Hypothek im Teilbetrag von 21 666 ½. ℳ gelöscht werde, und zwecks Löschung der Hypothek den über diese aus⸗ gestellten Hypothekenbrief herauszugeben. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Land⸗ gerichts in Wiesbaden auf den 1. Februar 1921, miꝛ
Aufforderung, sich durch einen bei diesem
Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. Wiesbaden, den 13. November 1920. Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.
9 Verlofung ꝛc. von Wertpavieren.
Die Bekanntmachungen über den
Verlust von Wertvavieren besin⸗
den sich ausschließlich in Unter⸗ abteilung 2.
[84318] In der C 2l
Hannoverschen Revisions⸗ und Treu⸗
hand⸗Gesellschaft m. b. H. in Hildes⸗
Rentner Heinrich Schmidt daselbst, Prozeß⸗ bevollmächtigte: Rechtsanwälte Justizrat
Vormittags 9 ½ Uhr, mit der
Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als
heute im Geschäftslokal der
2423 2792
233 267 342 343 351 488 508 512 519
[85819]
Durch Beschluß des Kuratoriums der Preußischen Renten⸗Versicherungs⸗Anstalt vom 8. d. M. ist der Zinssatz der Ein⸗ lagen bei der Sparkasse der Anstalt für die Zeit vom 1. Januar 1921 an auf drei vom Hundert mit der Maßgabe festgesetzt, daß er von diesem Zeitpunkt an auch auf die bestehenden Einlagen Anwendung findet, soweit diese nicht vorher gekündigt sind oder für sie nicht besondere Vereinbarungen über die Höhe des Zins⸗ satzes getroffen sind.
Berlin, am 19. November 1920. Direktion der Preußischen Renten⸗Versicherungs⸗Anstalt. Dr. Krönig. Hartung. Engels.
[85744] Auslosung von Wurzener Stadtschuldscheinen.
Bei der am 12. November 1920 vorgenommenen Auslosung sind folgende Nummern gezogen worden: I. von der Anleihe vom Jahre 1893:
von Abschnitt A zu je 1000 ℳ die Nummern 46 72 117 148 161 178,
von Abschnitt B zu je 500 ℳ die Nummern 232 264 274 336 365 387 413 416 433 456 459 469 517 545 552,
von Abschnitt C zu je 100 ℳ die Nummern 622 625 627 669 711 750 768 777 834 869 873 886 924 963 1003. II. von der Anleihe vom Jahre 1902:
von Abschnitt A zu je 1000 ℳ die Nummern 1099 1109 1163 1249 1302 1306,
von Abschnitt B zu je 500 ℳ die Nummern 1382 1419 1420 1425, 1616 1626 1708,
von Abschnitt C zu je 100 ℳ die Nummern 1841 1848 1858 1887 1927 2072 2079 2119 2145 2186 2206 2341 2357.
Die Inhaber der gezogenen Stadtschuld⸗
scheine beider Anleihen werden hierdurch aufgefordert, die Kapitalbeträge gegen
1517 1519 1525 1527 1528 1541 1628 1629 1651 1677 1705 1706 1709 1711 1769 1800 1804 1810 1857 1922 1930. 4
Die Einlösung dieser Stücke geschieh Wilh. Werhahn in Neuß.
Von den in den Auslosungen am 6. Oktober 1916, 9. Oktober 1917. und 31. Oktober 1918 gezogenen Stücken sind noch nicht eingelöst:
Nr. 2 9 14 15 17 24 25 28 33 35 37 41 42 306.
Horremer Briketfabrik Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
[85954] . Bei der heute vorgenommenen Aus⸗ losung unserer 4 ½ % Teilschuld⸗ verschreibungen sind die nachstehenden Nummern gezogen und damit zur Rück⸗ zahlung à 102 % zum 1. April 1921 ge⸗ kündigt: Lit. A Nr. 14 25 82 157 166, à ℳ 1000, Lit. B Nr. 174 191 251 252, à ℳ 500. Die Einlösung der gekündigten Obli⸗ gationen erfolgt gegen Einlieferung der Stücke mit Coupons per 1. Oktober 1921 bei der 1 Einbecker Bank, Filiale der Al⸗ felder Aktien Bank A. G., Aktien⸗
St. 5
St. 4
Einbeck, 1
Alfelder Aktien Bank, gesellschaft, Alfeld a. L.,
Rinteler Bank, Filiale der Al⸗ felder Aktien Bank A. G., Rinteln a. W., 1
bei dem Bankhaus Adolph Davidson, Hildesheim, “
sowie bei unserer Gesellschaftskasse in Hehlen a. d. W.
Hehlen, den 11. November 1920.
Portlandzement⸗Kalk⸗Mergel und
Steinwerke G. m. b. H,
85956 Bekann Bei der gemaß § 41 des Gesetze richtung von Landesku tur⸗Rentenbanken ( stattgefundenen Verloiung 4 prozenti
Rentenbank für Lit. A zu Lit. B zu 2 r. 300
1594 1611 1638 1692 1753 1755 1779
4 2140. 8
— be dens C zu 500 ℳ Nr. 286 400
2143 2164 2166 Poh. Se. 2205 2217 2
27 792 2994 2995.
229. 9 zu 200 ℳ Nr. 104 464 Indem wir
die Inhaber veee Fr
händigung der Rentenbriefe aufsf
Fhnfen üsn 1. Januar 1921 ab bei
75 72.
5000 ℳ Nr.
und es wird der Betrag der von vom Kapital in Abzug gebracht. Breslau, den 13.
1000 ℳ Nr. 300 334 474
diese Landeskultur⸗Rentenbriefe . f die Valuta dafür am 2. Januar 1921 gegen fsfähigem Zustande nebst Zinsscheinen
reslau, Landeshaus, während der Ges
. r gezogenen Rentenbriefe hö 112 insschei Die Verzinsung der gezog da ab laufenden, nicht mit eingelieferten Zinsscheine
November 1920. Landeskultur⸗Rentenbank
tmachung. 8 7 13. Mai 1879, betreffend die Er⸗
Ges.⸗S. S. 367), am 11. November 1920 ger Rentenbriefe der Landeskultur⸗
die P ovinz Schlesien sind folgende Nummern gezogen worden:
774 1417 1439 1518 1559 1581 1815 1862 1872 1917 1953 1961 1964
436 671 1576 1675 1691 1884 1940 2014 266 2267 2327 2362 2371 2376 2670 2673 465 594 795 844 886 908 922 991. hiermit kündigen, fordern wir Aus⸗ über die der Landeshauptkasse von Schlesien zu chäftsstunden in Empfang zu nehmen. hört mit dem 1. Januar 1921 auf,
für die Provinz Schlesten.
8
Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr.
Direktion der
1840 1849 1850 t kasse vom 1. April 1921 ab durch die Firma
Rückgabe der Schuldscheine, der Zins⸗ leisten und der noch nicht fälligen Zins⸗ scheine in Wurzen in der Stadthaupt⸗ oder bei der Wurzener Bank oder in Leipzig bei der Filiale der Sächsischen Bank am 30. Juni 1921 oder später in Empfang zu nehmen.
Mit dem 30. Juni 1921 hört die Verzinsung auf, und es wird daher der volle Betrag der auf spätere Zinstermine ausgegebenen Zinsscheine, die bei Rückgabe der Schuldscheine fehlen oder vorher schon eingelöst worden sind, von dem zu zahlenden Kapital in Abzug gebracht.
Von den früher ausgelosten Schuld⸗ scheinen sind noch nicht eingelöst:
von der Anleihe vom Jahre 1893:
Abschnitt A Nr. 54, zahlbar gewesen am 30. Juni 1920,
Abschnitt B Nr. 210 481, zahlbar ge⸗ wesen am 30. Juni 1918, Nr. 367 428 566, zahlbar gewesen am 30. Juni 1920,
Abschnitt C Nr. 922, zahlbar gewesen am 30. Juni 1918, Nr. 593 619, zahlbar gewesen am 30. Juni 1920.
89 der Anleihe vom Jahre 1902:
Abscknitt A Nr. 1040, zahlbar gewesen am 30. Juni 1920,
Abschnitt B Nr. 1399 1546, gewesen am 30. Juni 1920,
Abschnitt C Nr. 1919, zahlbar gewesen am 30. Juni 1916, Nr. 1962, zahlbar gewesen am 30. Juni 1920.
Deren Verzinsung hat mit dem 30. Juni des betreffenden Jahres aufgehört.
Als gestohlen sind angezeigt worden von der Wurzener Stadtanleihe vom Jahre 1902 die Zinsleisten und Zinsscheine
von Abschnitt C Nr. 1818 1819 1820 und 1821.
Wurzen, am 19. November 1920.
Der Stadtrat.
zahlbar
5) Kommandit⸗ gesellschaften auf Aktien und Aktien⸗ gefellschaften.
[83175] 8
Die Aktien Nr. 18, 33, 34 und 541 der Firma Siegen⸗Lothringer Werke vorm. H. Fölzer Söhne, Siegen, deren Vermögen als Ganzes, gemäß § 306 des H.⸗G.⸗B., auf uns übertragen ist, sind trotz erfolgter Aufforderung nicht zum Umtausch eingereicht worden und werden hiermit füͤr kraftlos erklärt.
Walzengießerei vorm. Kölsch & Cie., Actiengesellschaft, Siegen.
Der Vorstand. Mönnich. Staegemeir.
1u“
[86327] Corpshausge elschaft Bavaria.
Unsere diesjährige ordentliche Gene⸗ ralversammlung findet am Montag, den 6. Dezember, Vormittags 11 Uhr, beim Bad. Notariat 3, Kaiserstr. 184, hier, statt, wozu die Herren Mitglieder hiermit eingeladen werden. 8
Tagesordnung: 1. Vorlage der Rechnung gelaufene Geschäftsjahr lastung des Vorstands 4 2. Auflösung der Corpshaus Akt.⸗Ges. Karlsruhe, den 20. November 1920. Der Vorstand.
Pensberger & Ce A.⸗S.
Die Herren Aktionäre werden hiermit zu der am Donnerstag, den 16. De⸗ zember d. J., Vormittags 11 Uhr, in den Geschäftsräumen der Gesellschaft, Franziskanerstraße 6, in München statt⸗ findenden außerordentlichen General⸗ versammlung höflichst eingeladen.
Tagesordnung: 1
1. Beschlußfassung über die Erhöhung
des Aktienkapitals.
2. Abänderung des Grundkapitals (§ 2).
.Abänderung des Gewinnanteils des
Aufsichtsrats (§ 19).
Anmeldungen haben nach § 11 der Statuten spätestens am 12. Dezember 1920 im Kontor der Gesellschaft oder bei der Deutschen Bank Filiale München zu erfolgen.
München, den 20. November 1920.
Der Aufsichtsrat.
für das aba und und
58*
Gebhard & Co. A.⸗S.
in Vohwinkel.
Die Herren Aktionäre werden hierdurch 9 einer außerordentlichen General⸗ versammlung auf Samstag, den 18. Dezember, Vormittags 19 Uhr, in das Geschäftsgebäude der Bergilch⸗ Märkischen Bank in Elberfeld eingeladen.
Tagesordnung: Beschlußfassung über Erhöhung des Aktienkapitals um bis zu ℳ 9500 000 durch Ausgabe von bis zu 9500 Stück auf den Inhaber lautenden Aktien über je ℳ 1000 mit Dividensen⸗ berechtigung ab 1. Januar 1921, ferner über die Ausschließung des Bezugs⸗ rechts der Aktionäre, über die Art und Weise der Begebung der neuen Aktien und über die Auagabe⸗ bedingungen. Ermächtigung des Auf⸗ sichtsrats mit den dadurch erforderlich werdenden Aenderungen der Satzungen.
Die zur Ausübung des Stimmreches in der Versammlung nach § 22 der Satzungen erforderliche Hinterlegung der Aktien kann geschehen bei der Deutschen Band in Berlin und deren Filiale Ceaezeld, bei der Bergisch⸗Märkischen Bank, Filiale der Deutschen Bank, Elber⸗ feld, und bei der Gesellschaft in Vohwinkel.
Vohwinkel, den 20. November 1920. Gebhard & Co Aktiengesellschaft.
Der Aufsichtsrat. Gustav Baum, Vorsitzender.
[86330]
Aktien⸗Bierbrauerei Falkemrug zu Falkenkrug bei Detmord. Die Aktionäre unserer Gesellschaft werden
hiermit zu der ordentlichen General⸗
versammlung, welche am Freitag, den
17. Dezember 1920, Nachmittags
3 ½ Uhr, in Detmold in der Gastwirt⸗
schaft „Zum Falkenkruge“ stattfindet, ein⸗
geladen.
Diejenigen Aktionäre, welche sich an der Generalversammlung beteiligen wollen, haben ihre Aktien nebst einem doppelten Nummernverzeichnis spätestens am dritten Tage vor dem Versamm⸗ lungstage bei dem Vorstande oder dem Bankhause A. Spiegelberg in Han⸗ nover vorzuzeigen. Außer der gesetzlichen Vertretung ist die Vertretung durch einen Bevollmächtigten, der nicht Aktionär zu sein braucht, auf Grund einer schriftlichen Vollmacht zulässig. Die Vollmacht bleibt im Besitze de Pesellschaft.
LTagesordnung:
Erledigung der im 8 24 des Gesell⸗ schaftsvertrags vorgeschriebenen Ge⸗ schäfte.
Falkenkrug bei Detmold, den 20. No⸗
vember 1920.
Der Vorstand.
arstens. A. Fehler.