1 darmen aus dem Oedenbur ger Abstimmungs⸗ gebiet restlos entsprochen habe.
„— Der Nationalrat hat dem „Wolffschen Telegraphen⸗ büro“ zufolge das Gesetz, betreffend die von den Börsen⸗ besuchern zu entrichtende Abgabe in zweiter und dritter Lesung angenommen und einen von den Christlichsozialen ge⸗ sterten Antrag genehmigt, wonach Ausländer, die wegen Teil⸗ nahme an Winkelbörsen der Strafe verfallen, aus dem Pundes⸗ gebiet abzuschieben sind. 3 —
— Der Bundesrat genehmigte das vom Nationalrat be⸗ schlossene Börsenbesucherabgabegesetz und teilte in Be⸗ antwortung einer Anfrage des Sozialdemokraten Bauer be⸗ züglich der Beziehungen zu Rußland mit, daß unter Mit⸗ wirkung der österreichischen Vertretung vor einigen Tagen ein Vertrag nach dem Muster des deuts ssi Li geschlossen worden ist. Ungarn.
Der Reichsverweser hat den Grafe rsucht, Vorschläge zur Bildung eines Kabinetts zu machen.
Großbritannien und Irland.
Die Note der englischen Regierung an die französische Regierung ist nach einer Havasmeldung vom englischen Kabinett genehmigt worden. Bis zur Regelung der durch den Vertrag von Angora hervorgerufenen Meinungs⸗ verschiedenheiten hat die britische Regierung Maßnahmen ge⸗ troffen, um ihre Interessen in Kleinasien wahrzunehmen und hat zu diesem Zweck beschlossen, ein Kriegsschiff nach Mersina zu entsenden.
— Einer Meldung des „Wolfsschen Telegraphenbüros“ zufolge erklärte Asquith in einer Rede in Nevcastle, die Wiederherstellung Europas sei nur möglich, wenn drei Maßnahmen getroffen würden: 1. Die Revision des Versailler Vertrags, 2. die Annullierung der alliierten Kriegsschulden, 3. die Beseitigung der Zollschranken.
— Auf der zum 8. Dezember nach London einberufenen Sondernotkonferenz des Internationalen gemein⸗ samen Rates der gewerkschaftlichen und der politischen Arbeiterbewegung wird dem „Daily Herald“ zufolge eine Entschließung unterbreitet werden, die folgende Forderungen aufstellt: Streichung der Kriegsschulden, vollständige Revision des Entschädigungsplanes, Be⸗ endigung der bewaffneten Besetzung des größeren Teiles von Mitteleuropa und Stabilisierung der euro⸗ päischen Währungen durch Vereinbarung von internationalen Krediten oder Anleihen.
Frankreich.
Die Botschafterkonferenz hat der „Agence Havas“ zufolge in Beantwortung einer Anfrage des Präsidenten der deutsch⸗polnischen Konferenz in Genf beschlossen, die Inter⸗ alliijerte Kommission in Oppeln telegraphisch zu ersuchen, den Unterkommissionen für die deutsch⸗polnischen Wirtschafts⸗ verhandlungen den Aufenthalt in Oberschlesien zu erleichtern.
1“ 1A1A1A1A“X“ Der Bundesrat hat, dem „Wolfsschen Telegraphenbüro“ zufolge, beschlossen, den in der Verkehrskonferenz von Barcelonae zustande gekomm enen Konventionen, betreffend den
8
Fremdenverkehr und das Flaggenrecht, zuzustimmen, ebenso die internationale
Empfehlungen, betreffend Eisenbahnen und Häfen, anzunehmen, die Schiffahrtskonvention aber abzulehnen.
— In seiner Antwort auf die Note der öster⸗ E Regierung vom 13. November an das Völkerbundssekretariat, in der diese mit Bedauern feststellte, daß der Völkerbund zur Sicherung des Friedens in Mittel⸗ europa aus Anlaß der in letzter Zeit aufgetauchten Schwierig⸗ keiten keine Schritte unternommen habe, erklärt das Völker⸗ bundssekretariat, daß kein Staat, ob Mitglied des Völker⸗ bundes oder nicht, gemäß Artikel 11 und 17 des Paktes seine Intervention angerufen habe.
— Die deutsch⸗polnische Konferenz erledigte gestern, obiger Qunelle zufolge, ihre wesentlichen vorläufigen Aufgaben, das heißt die endgültige Aufstellung des Arbeitsplanes, und kam dabei zu dem von deutscher Seite befürworteten Beschluß, daß die Unterausschüsse ihre Sitzungen in Oberschlesien ab⸗ halten. Die Unterausschüsse, an der Zahl elf, werden sich folgende Aufgaben teilen: 1. Eisenbahnwesen, 2. Elektrizität und Wasser, 3. Währungsfrage, 4. Post, Telegraph und Telephon, 5. Zollwesen, 6. Kohle und Bergwerksprodukte, 7. Arbeitgeber⸗ und Arbeitnehmerverbände, 8. soziale Ver⸗ sicherung, 9. Grenzverkehr, 10. Gesetzgebung, Privatrechte und Nationalität und Wohnungsfrage, 11. Schutz der Minder⸗
heiten. Alle diese Kommissionen treken am 9. Dezember in Oberschlesien zusammen, mit Ausnahme der Kommission für die Minderheiten, die nach Genf berufen wird. Später soll noch eine Unterkommissian berufen werden, welche die Funk⸗ tionen der gemischten Kommission, das Schiedsgericht und die anderen zwischenstaatlichen Organe zu prüfen und die Ausführung des Abkommens zu sichern hat. Voraussichtlich wird diese auch in Genf tagen. In den Ausschüssen führt abwechselnd ein Deutscher und ein Pole den Vorsitz. Es wird Sorge dafür getragen, daß der Präsident der Konferenz, Calonder, über die Arbeiten der Ausschüsse auf dem laufenden bleibt. Sie sollen ihre Arbeiten so früh fertigstellen, daß am 15. Januar die Gesam konferenz der Regierungs⸗ bevollmächtigten wieder in Genf zu einer zweiten Tagung zusammenkommen kann. Die deutschen und die polnischen Bevollmächtigten werden dann dem Präsidenten ihre Vor⸗ schläge unterbreiten. Wie die kurze gestern abend von der Konferenz ausgegebene Mitteilung feststellt, wird der Text des Abkommens dann gemeinsam von den beiden Vertretungen mit dem Präsidenten Calonder aufgestellt werden, wobei der Präsident darüber zu wachen hat, daß dieser Text dem Beschluß der alliierten Mächte entspricht. Im Falle der Uneinigkeit zwischen den beiden Parteien soll der Präsident selbst den end⸗ gültigen Text festlegen. Damit hätte die Konferenz ihre wichtigsten Arbeiten abgeschlossen. Sie wird daher nur noch heute zu einer Schlußsitzung zusammentreten, in der allerdings noch einige Einzelfragen erörtert werden können. Dann wird sie sich sofort bis zum 15. Januar vertagen, was natürlich nicht ansschließt, daß eine Zusammenkunft in Genf früher
anberaumt werden kann.
Litauen.
Nach einer Meldung der „Litauischen Telegraphenagentur“ ist gestern auf den Handelsminister Gavalnaustas in seiner Wohnung ein Mordanschlag verübt worden. Der Minister wurde durch Splitter verwundet, die von einer in seinem Zimmer geplatzten Bombe herrührten. Der Urheber des Attentats ist noch unbekannt. Die Untersuchung ist im Gange. Die Ver⸗ treter der fremden Regierungen drückten dem Minister des Auswärtigen im Namen ihrer Regierungen ihr Beileld aus.
Tschecho⸗Slowakei.
In der Hauptsitzung des Ausschusses für auswärtige An⸗ gelegenheiten des Abgeordnetenhauses wurde der Wirtschafts⸗ vertrag mit Deutschland, wie das „Tschecho⸗Slowakische Pressebüro“ meldet, genehmigt. Der Ausschuß behandelte sodann den Handelsvertrag mit Frankreich und ver⸗ tagte auf Antrag des Berichterstatters die Erörterung, indem er erklärte, die geänderten Verhältnisse hätten sowohl Frankreich wie auch die Tschecho⸗⸗Slowakei von der Notwendigkeit über⸗ zeugt, den Vertrag, insbesondere die Bestimmungen über das
ollregime, zu revidieren.
8 FSüdslawien. In dem vorgestrigen Ministerrat wurde, wie das „Pressebüro“ meldet, durch persönliche Einwirkung von Paschitsch zwischen den Kabinettsmitgliedern eine Verständigung dahin erzielt, daß das Weiterverbleiben der Regierung im Amte gesichert erscheint. Die Ministerkrise soll durch eine un⸗ wesentliche Umgestaltung des Kabinetts beigelegt werden.
8
Amerika.
das Weiße Haus für eine Einladung Deutschlands und Ruß⸗ lands und möglicherweise auch anderer Nationen vor Vertagung der Abrüstungskonferenz eintrete. Die jetzt vertretenen Länder hielten es für wünschenswert, daß Deutschland und Rußland sowie andere Länder die Beschlüsse der Konferenz sanktionierten.
— Nachdem die chinesische Delegation in einer Sitzung des Ausschusses für die Fragen des Fernen Ostens eine längere Erklärung über die Lage in China mit Bezug auf das Recht der Exterritorialität unterbreitet hatte, hat sich der Ausschuß, einer Havasmeldung zufolge, grundsätzlich für den Verzicht auf das Recht der Exterritorialität ausgesprochen und den Senator Lodge zum Vorsitzenden eines Unter⸗ ausschusses ernannt, der einen Bericht über diese Frage vor⸗ legen soll.
— Bei einem Festmahl, das der Ehrenpräsident der Associated Preß Melville Stone vorgestern abend im Lotos⸗ club in New York zu Ehren des Ministerpräsidenten Briand gab, richtete dieser ein Abschiedswort an das amerikanische Volk und sagte u. a. obiger Quelle zufolge:
Dadurch, daß Frankreich nach Washington gegangen sei, habe es seinen Willen zu erkennen gegeben, mit derselben Herzlichkeit und demselben Eifer am Weltfrieden zu arbeiten wie am Siege. Frank⸗
Eine „Exchange⸗Meldung“ aus Washington besagt, daß
reich müsse bewaffnet bleiben trotz der Last nd der Wm des Krieges, weil es sich bewußt sei, daß es nicht 8”1 8 seiner Sicherheit, sondern auch um der ganzen Zivilisation willen bewaffnet bleiben müsse. Nicht Frankreich sei Schuld, 8 die Natur es durch seine geographische Lage zum Soldaten der Welt gemacht habe, der über seinen Ruhm nicht erröte. Briand erinnerte an die friedliche Haltung Frankreichs nach 1870 und dann an die Marne und Verdun. Frankreich habe, um Blutvergießen vermeiden, zugegeben, daß der Frieden auf seinem eigenen Boden unterzeichnet wurde. Es habe dem Feinde erlaubt sich mit Ehren mit voller Bewaffnung unter würdevollen Bedingungen zurückzuziehen, die 50 Jahre vorher Frankreich verweigert worden seien. Man habe also kein Recht, Frankreich als räuberische Nation hinzustellen. Briand erinnerke ferner daran, wie Franfrei sich bemx ht habe, nach dem Frankfurter Frieden seine Ver⸗ pflichtungen zu erfüllen und wieder zu normalen Beziehungen zu seinen Feinden von gestern zu gelangen. Solange das Deutschland von ehe⸗ mals, fuhr Briand fort, nicht abrüste, Staatsstreiche aushecke, Rache⸗ hoffnungen nähre, sich in Verbände zusammenschließe und seine ver⸗ botene Armee von ehedem zu eisetzen trachte, müsse Frankreich stark bleiben. An dem Tage, wo Frankreich schwach würde, würde eine neue Kriegsgefahr entstehen und das demokratische Regime Deutich⸗ lands gestürzt werden. Frankreich dürfe die Sache des Friedens nicht im Stiche lassen.
Gestern nachmittag hat Briand an Bord des Ozean⸗
dampfers „Paris“ New York verlassen.
“
Nach einer Meldung des „Wolffschen Telegraphenbüros“ ist infolge der schweren Erkrankung des Kaisers von Japan der Kronprinz zum Regenten gewählt worden.
Theater und Musik.
Im Opernhause wird morgen, Sonntag, „Der fliegende Holländer“, mit den Damen Bindernagel, von Scheele⸗Müller und den Herren Armster, Kirchner, Helgers und Henke besetzt, aufgefüͤhrt. Musikalischer Leiter ist Max von Schillings. Anfang 7 ½ Uhr. Am Montag wird außer dem Dauerbezuge erstmalig „Der Zaubergeiger“, Märchenpantomime in einem Aufzuge (zwei Bildern) von Hans Grimm, in Szene gesetzt und einstudiert von Heinrich Kröller, welcher auch die Rolle des „fremden Geigers⸗ darstellen wird, gegeben. Im übrigen lautet die Besetzung: König: Egon Molkow, seine Tochter: Elisabeth Grube, Narr: Kurt von Leon, Zeremonienmeister: Erich Eckert, Kanzler: Willy Gerlach, Leibarzt: Rudi Haffner, Astronom: Fritz Berger. Beschäftigt sind darin ferner die Damen Berghoff, Gageike. Bowitz, Sydow, Mesina, Schröder u. a. Die Szenenbilder und Gewänder sind nach Entwürfen von Emil Pirchan hergestellt. Musikalischer Leiter ist Dr. Frieder Weißmann. Anschließend wird die Orchestersuite „Der Bürgerals Edelmann“ von Strauß gespielt. Den Beschluß des Abends bildet eine Aufführung der „Josephs⸗Legende“ mit Tilla Durieux als Frau des Potiphar und Heinrich Kröller als Joseph. Musikalischer Leiter der beiden zuletztgenannten Werke ist Dr. Fritz Stiedry. Anfang
7 ½
hr. . Im Schauspielhause wird morgen, Nachmittags 2 ½ Uhr, „Flachsmann als Erzieher“, als Vorstellung zu ermäßigten Preisen, gegeben. Abends 7 ½ Uhr geht „Othello“ mit Fritz Kortner in der Titelrolle, Albert Steinrück als Jago und Johanna Hofer alz Desdemona in Szene. — Für Montag, Abends 7 ½ Uhr, ist „Peer Gynt“ mit Güͤnther Hadank in per Titelrolle angesetzt. Die Vortragsbühne (Leitung Alfred Bihler) wird am Dienstag, Abends 7 ½ Uhr, als 200. Veranstaltung eine musi⸗ kalische Feierstunde in der alten Garnisonkirche (Neue Friedrichstraße) halten. Der Madrigalchor des akademischen Instituts für Kirchenmusik unter der Leitung von Prof. Carl Thiel, Luise Hahn (Sopran), Lisa Heckenbach (Violine), Willy Jaeger (Orgel), Armin Liebermann (Cello) sind die Mitwirkenden. Die Eintrittspreise für dieses Konzert sind außerordentlich niedrig, wie bei allen Veranstaltungen der Vortragsbühne.
Aeronautisches Observatorium. Lindenberg, Kr. Beeskow.
25. November 1921. — Drachenaufstieg von 5 ½ a bis 9 a Wind
8 Geschwind. Richtung
—
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%
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38
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Seehöhe Luftdruck Temperatur Co Sekund.⸗
Meter
8 unten
762,6 742 646 455 38 439 38 Klar. — Sicht: 2 km.
m
122 360 1460 4210 4490
— 5,0
(Jortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten
und Zweiten Beilage.)
Theater.
mittags 2 ½ Uhr:
Deutsches Theater. Sonntag, Nach⸗ Frühlings Er⸗ wachen. — Abends 7 ½ Uhr:
—
Die Fahrt ins Blaue.
7 ½ Uhr: Die Fahrt
Montag bis Sonnabend:
Louis ins Blaue.
Schillertheater. Charlottenburg. Sonntag (3 Uhr): Sabinerinnen. — Abends 8 Uhr: Alt⸗
Theater des Westens. Sonntag, Nachmittags 3 ½ Uhr: Der ersten
Der Raub der Liebe goldne Zeit. — Abends 7 ½ Uhr:
bausbauten
00.
m Deutschen Re
Staatsanzeiger
- r. 222.
EW1“
Berlin, Sonnabend, den 26. November
Amtliches. Deutsches Reich. (Fortsetzung aus dem Hauptblatt.)
Ursprungsfirma
Antragsteller
Ursprungs⸗ land
Datum der Ent⸗ scheidung
Länge in m
Entscheidungen der Filmoberprüsstelle in der Zeit vom 17. bis einschließlich 23. November 1921.
Zugelassen Zulassung im Widerruf⸗ verfahren aufrecht⸗
erhalten
Widerruf⸗ verfahren verboten
Ausschnitte
in m
auch vor Jugendlichen für Jugendliche verboten Verboten
Prüfnummer
Imperial⸗Film⸗ schaft Berlin, den 25. November 1921.
„Einden der Väter .
Imperial⸗Film⸗
schaft Gesell⸗
Deutschland
1921, November
Filmoberprüfstelle.
Bulcke.
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Teil eines Titels
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Entscheidungen ber Filmprüfstelle in Berlin in der Zeit vom 17. bis einschließlich 22. November 1921.
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Ursprungsfirma
Antragsteller
Ursprungs⸗ land
Datum der Ent⸗ scheidung
2 Beaas üge n Zugelasse Erneut zu⸗
gelassen nach Beschwerde oder Widerruf
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Jugendliche
Prüfnummer C verboten
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Deutscher Heimatfiln Film für Alle Industrie⸗Film Deulig⸗Filmm Neuß Tier⸗Film Deulig⸗Film
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se Zauberpuppe v 1“ ina Druck⸗ und Prägemaschine
„Blutwurstvampyre, Dackelkomödie. eHerstellung von Pflanzenölen ... Erzeugung des Speisefettes .... e Herstellung von Hausseife e Kampf gegen den Erbfeind llnmtfilm zur Bekämpfung der EWE1111“*“”“ Herstellung von Kokees..
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den ist. esherung) . . . . . . . aun hat meine Frau entführt e preisgekrönte Spielratte. ts indische Grabmal, II. Teil.
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May⸗Film Kongreß⸗Film
Lona⸗Ruth⸗Film
Universal⸗Film
Messter⸗Filmm— Film⸗Propaganda Stuart⸗Webbs⸗Film Spenska⸗Biograf 1 Corona⸗Film
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Wiener Kunstfilm 8 Lu⸗Synd⸗Wartan⸗Film Messter⸗Film Atlas⸗Film
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Berliner Avanti⸗Film Nordisk⸗Film . Ria⸗Jende⸗Fillm Oliver⸗Film 8 Al. Lichtbildind. Lona⸗Ruth⸗Film
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m Titel des am 10. November 1921 derbotenen Films: „Das große Radium⸗ sebeimnis’ V. Teil „Der Schicksals⸗ ag“ lautet: „Das große Radium⸗ 11XX“
scheimnis V. Teil „Der Schicksals⸗ unz in der Schmuglerbar“-.... Universal⸗Film New York .“ 1.
Berlin, den 24. November
Deutscher Heimatfilm Film für Alle Industrie⸗Film Deulig⸗Film
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8 Dammann⸗Film Universum⸗Film Terra⸗Film May⸗Film Neue Berliner Film⸗Ge⸗
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Wilhelm Feindt Hansa⸗Film⸗Verleih Film⸗Propaganda Carl Schrader Decla⸗Bioskopg Corona⸗Film Kinomarkt⸗Gesellschaft Lu⸗Synd⸗Wartan⸗Film Hansa⸗Film⸗Verleih Mars⸗Film Atlas⸗Film
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Filmprüfstelle Berlin. Mildner.
Entscheidungen der Filmprüfstelle in München in der Zeit vom 16. bis einschließlich 22. November 1921.
Opernhaus. (unter den Linden.) Sonntag: 243. Dauerbezugsvorstellung. Der fliegende Holländer. Anfang 7 ½ Uhr. b Mpcöontag: Kartenreservesatz 89. Zum ersten Male: Der Zaubergeiger. — Der Bürger als Edelmann. (Orchester⸗ Sun 3 ) — Josephs⸗Legende. Anfang
Schausfvielhaus. (Am Gendarmen⸗ markt.) Sonntag: Vormittags: Karten⸗ reservesatz 212. Dostojewski⸗Feier Anfang 11 ½ Uhr. — Nachmittags: Karten⸗ reservesatz 1. Volksvorstellung zu er⸗ mäßigten Preisen: Flachsmann als Erziczer. Anfang 2 ½ Uhr. — Abends: 236. Daue bezugsvorstellung. Othello, der Mohr von Venedig. Anfang 7 ½ Uhr.
Montag: 237. Dauerbezugsvorstellung. Peer Gynt. Anfang 7 ½ Uhr.
Opernhaus. Dienstag: Carmen. —
Mittwoch: Der Freischütz. — Donners⸗ tag: Der Troubadour. Freitag: Der Rosenkavalier. Sonnabend: Das Christ⸗Elflein. — Der Zauber⸗ geiger. — Sonntag: Aida. Schausviel haus. Dienstag: Othello. — Mittwoch Fiesco. — Donnerstag: Peer Gynt. — Freitag: Nathan der Weise. Sonnabend: Nachmittags: Räuber. Abends: Othello. — Senntag: Nachmittags: Torquato Tasso. — Abends: Othello.
—
Die
Ferdinand, Prinz von Preußen. — Montag bis Sonnabend: Louis Ferdinand, Prinz von Preußen. Kammerspiele.
Sonntag, Nachmittags 2 ½ Uhr: Die Büchse der Pandora. — Abends 8 Uhr: Der Hühnerhof. — Montag, Dienstag, Donnerstag und Sonnabend: Der Hühnerhof. — Mittwoch: Zum ersten Male: Der Schwierige. — Freitag: Der Schwierige.
Großes Schauspielhaus. Am Zirkus—Karlstraße —Schiff bauerdamm.
Sonntog, Abends 7 Uhr: Götz von Berlichingen. — Montag bis Sonn⸗ abend: Götz von Berlichiugen.
Berliner Theater. Sonntag (3 hr): Das Milliarden⸗Sonver. — Abends 7 ½ Uhr: Prinzessin Olala. — Montag bis Sonnabend: Prinzessin Olala.
Theater in der Königgrätzer Siraße. Sonntag (3 Uhr): Mit dem Feuer spielen. — Hierauf: Satans Maske. — Abends 7 ½ Uhr: Manon Lescaut. — Montag bis Freitag: Gast⸗ spiel des Moskauer FKünstler⸗ theaters. Sonnabend: Manon Lescaut.
Komödjenhaus. Sonntag (3 Uhr): Jonnys Busenfreund. Abends
Deutsches Künftlertheater. Sonn⸗ tag (3 Uhr): Flamme. Abends 7 ½ Uhr: Der heilige Ambrosius. — Montag bis Sonnabend: Der heilige Ambrosins.
Lessingtheater. Sonntag (3 Uhr): Die Marquise von Arcis. — Abends 7½ Uhr: Die Spielereien einer Kaiserin. — Montag: Peer Gynt. — Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Sonnabend: Die Spielereien einer Kaiserin. — Freitag: Zum ersten Male: Wenn wir Toten erwachen.
8 Volksbühne. (Theater am Bülow⸗ platz.) Sonntag (2 ½ Uhr): Das Käthchen von Heilbronn. — Abends 7 Uhr: König Lear. — Montag, Mittwoch und Sonn⸗ abend: Masse Mensch. — Dienstag und Donnerstag: König Lear.
Freitag: Der Bauer als Millionär. Sonnabend (3 Uhr): Zum ersten Male:
Die Gänsemagd. 8 8
Schloßpark⸗Theater. (Berlin⸗ Steglitz, Schloß r. 48.) Sonntag (3 Uhr): Der Raub der Sabine⸗ rennen. — Abends 7 ½ Uhr: Das Konzert. — Montag, Mittwoch und Donnerstag Meden. — Dienstag: Das Konzert. —
Freitag: Zum ersten Male: Jugend. eg
Sonnabend: Jugend.
8
Heidelberg. — Montag, Mittwoch und Donnerstag: Die Schmetterlings⸗ schlacht. — Dienstag und Freitag: Meine Frau, die Hofschauspielerin. Sonnabend: Der Raub der Sabine⸗
. b Mitkwoch (3 ¼ Uhr): Die Stützen der Gesellschaft.
Sonnabend (3 ¼½ Uhr): Wilhelm Tell.
Kleines Schauspielhaus. Sonntag (3 Uhr): Kindertragödie. — Abends 7 ½ Uhr: Kiki. — ontag, Dienstag, Freitag und Sonnabend: Reigen. — Mittwoch und Donnerstag: Kiti.
Deulsches Opernhaus. Sonntag, Vormittags 11 Uhr: IV. vol?stümliches Symphonie⸗Konzert. — Nachmittags 2 ½ Uhr: Der Postillion von Lonju⸗ mean. (Vereinsvorstellung.) — Abends 7 ½ Uhr: Der fliegende Holländer. — Montag: Der Zigeunerbaron. — Dienstag: Der fliegende Holländer. — Mittwoch: Die Schwätzerin von Sara⸗ gossa. Hierauf: Cavallerla rusticana. — Donnerstag: Zum ersten Male: Die Bohéème. — Freitag: öee — Sonnabend: Das Rhein⸗ gold.
Komische Oper. Sonntag, Abends 7¼ Uhr: Der Herr der Welt. — Montag bis Sonnabend: Der Herr der Welt. 8;
Die Braut des Lucullus. — Montag bis Sonnabend: Die Braut des Lucullus.
Mittwoch und Sonnabend (4 Uhr): Hänsel und Gretel.
Theater am Rollendorsplaß. Sonntag (3 ½ Uhr): Der Vetter au Dingsda. — Abends 8 Uhr: Die Ehe im Kreise. Montag bis Sonn⸗ abend: Die Ehe im Kreise.
Dienstag und Freitag (4 Uhr): Schnee⸗ wei und Rosenrot.
Mittwoch, Donnerstag und Sonnabend (3 ½ Uhr): Hänsel und Gretel.
Thaliatheater. Sonntag (3 ½ Uhr): Rumipelstilzchen. — Abends 7 ½ Uhr: Schäm' dich — Lotte! — Montag bis Sonnabend: Schäm'’ dich — Lotte!
29
Verantwortlicher Schriftleiter Direktor Dr. Torol in Charlottenburg.
Verantwortlich für den Anzeigenteil:
Der Vorsteber der Geschäftsstelle 8 Rechnungsrat Mengering in Verlin.
Verlag der Geschästsstelle Menoering) in Berlin.
Druck der Norddeutschen Buchdruckerei 1
Verlagsanstalt. Berlin, Wilhelmstraße 3 Vier Beilagen
und Erste, Zweite und Dritte
Zentral⸗Handelsregister⸗Beilage
Datum der Ent⸗ scheidung
Länge
in m
Zugelassen Erneut zu⸗
gelassen nacrmh
Beschwerde Bemerkungen oder
Widerruf
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erboten
Prüfnummer 2
auch vor Jugendlichen für Jugendliche verboten Ausschnitte in m Ber
irvs und Langbeins Abenteuer.
Erbstück der Mutter .. . .. inn die Mutter Shimmy tanzt. la Mephisto h
„ „, 2272
München, den 22. November 1921. 8 [“
A. Reußner, Fürth i. B. Leofilmges., München
Emelka⸗Konzern München Unionfilm Co., München
2. 8 r
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32
F. Paulack, Nürnberg Leofilmges., München Emelka⸗Konzern, München Unionfilm Co., München
1921, November
Filmprüfstelle München.
Dr. Leibig.
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bihrend
Preußen.
Ministerium für
Volkswohlfahrt.
In der Woche vom 13. bis 19. November 1921 auf Grund der Bundesratsverordnung über Wohlfahrtspflege des Krieges vom 15. Februar 1917 genehmigte öffentliche Sammlung.
Zu fördernder Wohlfahrtszweck
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Stelle, an die
abgeführt werden
in denen das Unternehmen
Zeit und Bezirk,
ausgeführt wird
Zugunsten der Verbreitung
ihm herausgegebenen voltstümlichen Schriften „Schlachten des Welt. iegs“
Verlin, den 24. November 1921 8
8 Der Minist
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der von Reichsarchiv
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Volkswohlfahrt. J. A.:
30. September 1922 für Preußen. — Sammlung von Geldspend Werbeschreiben, Versand von Auf⸗ rufen und mündliche Werbung von Person zu Person; nicht in Ver⸗ sammlungen.
durch
Betanntmachung.
Auf Grund der Bekanntmachung zur Fernhaltung unzuverlässiger Gen; vom Handel vom 23. September 1915 (-GBl. S. 603) Habe ich dem Geschäftsführer Alexander Bauer⸗ meister in Berlin, Friedrichstraße 76, durch Verfügung vom heutigen Tage den Handel mit Gegenständen des täg⸗ lichen Bedarfs wegen Unzuverlässigkeit in bezug auf die Handelsbetrieb untersagt. ö XX4A“
Berlin, den 21. November 8.
Der Polizeiprasident. Abteilung W. 8
5 E“ . Froitz eim.
Bekanntmachung.
Auf Grund der Bekanntmachung zur Fernhaltung unzuverlässiger Personen vom Handel vem 23 September 1915 (RGBl. S. 603) habe ich der Frau Marie Kranast, geborene Schlunke in Berlin, Kochstraße 37, durch Verfügung vom heutigen Tage den Handel mit Gegenständen des tfäglichen Be⸗ darfs wegen Unzuverlässigkeit in bezug auf diesen Handelsbetrieb
untersagt.
Berlin, den 22. November 1921.
Der⸗Polizeipräsident Abteiunga W. &8. N.: Froitzheim.