8
Name und Stand
Wohnort oder Vermehrungsstellen
Eisenbahnstation
Fruchtart
Größe der mit Prigtnal⸗ saatgut bestandenen Fläche
he
Name und Stand
Wohnort oder Vermehrungsstellen
Eisenbahnstation
mh Fruchtart
NRoch: Altmittweidaer emma u. Ver⸗ faufsgenossenschaft
1“ 8 8
Dietze, W., Gutsbes.
Känig, Gutsbesitzer Kirsche⸗Pfiffelbach, A., Sen vncges 8
mittweida
Berthold, P. Richard, Gutsbesitzer, Altmittweida
Claus, Oswald, Gutsbesitzer, Alt⸗
mittweida 8 1 Fink, Georg, Gutsbesitzer, Alt⸗ mittweida Fischer, Franz, Gutsbesitzer, Alt⸗ mittweidͤag Fuhrmann, Reinh., Gutsbesitzer, Alt⸗
mittweida Knoll, Max, Gutsbes., Altmittweida
Roß, Besitzer,
Sierstorpffsche Güterdirektion, Gräfl.
Brüggemann, W., Allenbostel
Revy, Anton, Burg Dürboslaun Böhme, Kurt, Rgtep., Klipphausen
Knoll, Oswald, Gutsbesitzer, Alt⸗ mittweida
Knoll, Otto, Gutsbes., Altmittweida
Mehnert, Guido, Gutsbesitzer, Alt⸗
. s. 2. Walier. G aumann, „ Gutsbesitzer, Altmittweida as
Reibetanz, Max, Gutsbesitzer, Alt⸗ mittweida
Rost, Fritz, Gutsbes., Altmittweida
Rönitz, Bernh., Gutsbesitzer, Alt⸗ mittweida
Schuricht, Mar, Gutsbesitzer, Alt⸗ mittweida
Ulbricht, Bruno, Gutsbesitzer, Alt⸗ mittweida
Vogel, Arthur, Gutsbesitzer, Alt⸗ mittweida 8 16““
Löbschütz
Vermehrungsstelle
für W. Dietze, Löbschütz. Freistaat Sachsen: iehe “ Praterschütz
Trautzschen
8-* 18. Hünbtn 6la 8⸗
retleben, Ritterg., Prov. Sachse
Gärtitz b. Döbela 81
Schönau
“ Ritterg., Branden⸗ ur
Sundhausen, Dom. b. Gotha
Vehra, Rittergut b. Straußfurth
8 Vermehrungsstellen
für A. Kirsch⸗Pfiffelbach⸗Trautzschen.
Provinz Ostpreußen:
Wesselshöfen bei
ukehnen
Provinz Schlesien:
Provinz Sachsen: von Tellemann, Dr., Schkölen an oebn2 . meling, H., Wessensted 89 Becker, Ad., Eitzen II Beuhöfer, H., Arendorf Benböfer, W., Hanstedt Bockelmann, Wilh., Arendorf Bockelmann, W., Stadorf Buhr, H., Allenbostel Buhr, H., Brauel Bunge, C., Altenebstorf
Burmester, H., Velgen Burmester, W., Melzingen Cordes, H., Brockboͤse
Cordes, H. Wriedel
Dittmer, O., Wettenbostel Elbers, O., Wessenstedt
Gade, Robert, Linden annover, August, Teendorf elms, W., Altenebstorf Hillmer, 9. Wettenbostel wing, Hohenbünstorf ungmann, C., Velgen Klipp, Carl, Brockhöfe Kröger, G. Velgen Kröger, W., Altenebstorf Kruse, 8 Altenebstorf Kruse, R., Melzingen Lühr, H., Tätendorf .“ Marquard, W., Hohenbünstorf Marweder G., Teendorf
Menke, O., Holthufen I
Meyer, Ed., Natendorf
Meyver, H., Melzingen
Meyer, H., Haarstorf 8 Möller, O., Hanstedt 89 Neuwerk Akt.⸗Zuckerfabrik b. Hannover
Niemann, W., Stadorf v. d. Ohe, O., Luttmissen v. d. Ohe, O., Haarstorf p. d. Ohe, Brockhöfe eeters, August, Stadorf orth, H., Luttmissen ätzmann, H., Stadorf Rieckmann, H., Stadorf Rode, K., Teendorf Sander, W., Hohenbünst orf Schlüter, W., Hagen Schmidt, G., Linden Schulze, Ad., Allenbostel Stolte, W., Hohenbünstorf Strampe, W., Barum Stuhlmann, Jul., Arendorf Thiemann, Frau, Melzingen Voigts. H., Arendorf Weidemann, Fr., Wittenwater Wiechmann, G., Verhorn Wischhoff, Wilh., Holthusen 1 heinprovinz:
Freistaat Sachsen:
Beyer, Otto, Oekonomierat, Ritter⸗ utspächter, Syhra
v. Dittrichsche Gutsverw., Noschkowitz
Gulitz, R., Gutsbesitzer, Pulsitz
Berthold, Robert, Gutsbesitzer, Alt⸗ Altmittweida
Altmittweida
Altmittweida
Altmittweida Altmittweida Altmittweida Altmittweida
Altmittweida Altmittweida
Altmittweida Altmittweida Altmittweida
Altmittweida Altmittweida
Altmittweida Altmittweida Altmittweida
Lommatzsch
Fereörn. Sa. r. Schirma
S. Pegau
“ Bretleben Gärtitz Plagwitz⸗ Lindenau Prenzlau⸗V.
Gotha⸗H. Sersachart
Kukehnen
Krain bei Marienau
Schkölen
Ebstorf Ebstorf Ebstorf Ebstorf Ebstorf Ebstorf Ebstorf Ebstorf Ebstorf
Lüneburg Fester 8
Aldenhoven
Klipphausen Geithain
Ostrau Ostrau
Gadegast, Otto, Rtgbes., Manschatz
Oschatz
V Hafer Hafer
1““
7
Hafer Hafer Hafer
Hafer . Hafer 88 Hafer Hafer Hafer
Hafer Hafer Hafer Hafer Hafer Hafer
Hafer
Elite)
68 erste üg⸗ afer Hafer
(Elite)
Hafer Hafer Hafer Hafer
Hafer
2,50
—93 E
—
S89 ½ ε. ρ . 8& SIIIlISIAN8.
29 S
—
—.—
ASsnbe.*
S. L0,0 o ga,9-S SSililsi
aElIS
Noch: Kirsche⸗Pfiffel⸗ bach, A., Saatgut⸗ züchtere
Oberlausf. landw. Ein⸗ u. Verkaufsgenossen⸗ schaft
landw. Ver⸗
Staatl. stalt
Steiger, Adolf, Ritter⸗
Gappisch, A., Rothschönberg bei Deutschenbora Gey, Joh., Rittergutsp., Lichtenwalde
v. Heynitz, Dr. B., Rgtsbes., Heynitz
Hofmann, C., Landesschulgutspächter, Klosterbuch 1
Kiesling, C., Rgisp., Gröppendorf
Müller, A., Feetezguseee Sitten
Obendorfer, Gg., Rgtsp., Limbach
Schaeffer, H., Rittergutspächter, Jahnishausen v. Schönberg, H., Rittergutsbesitzer,
Bornitz
Seidler, O., Oekonomierat, Ritter⸗ gutspächter, Gärnitz
Silchmüller, Rud., Rittergutsbesitzer, Greitschütz
Uhlemann, Arndt, Kammerguts⸗ pächter, Mügeln
Sachsen⸗Altenburg: Schmalz, R., Hainspitz Zittau 8
„Vermehrungsstellen
für die Oberlaus. landw. Ein⸗ und Verkaufsgenossenschaft Zittau. Freistaat Sachsen:
Kaiser, Jul., Gutsbes., Reibersdorf
Leupold, Jul., Gutsbes., Reichenau
Rehnisch, Rich., Gutsbes., Mittel⸗ herwigsdorf 2
1. Arno, Gutsbes., Frieders⸗ or
Dresden
8 Vermehrungsstellen für Staatl. landw. Versuchsanstalt Diresden. Freistaat Sachsen: Hauschild, irib, Rittergutsbesitzer,
Hochensichte Mehlhorn, Oskar, Siegelgutsbesitzer, Oberschlema Pillnitz, Staatsgutsverw., Pillnitz Leutewitz
„Vermehrungsstellen für Adolf Steiger, Leutewitz. Provinz Brandenburg: es Augustwalde, Kreis Arns⸗
Gürtow, Dominium
Steiger, Otto, Wardin 1s
, te.-ha; 8 aiser, Frdr., Alt Nausli Dresden⸗A.
Lorenz, H., Gutspächter, Leipnitz
Oehmichen, F., Barnitz b. Krögis Derselbe, 98. Eboren 6 Roßberg, Erich, Armtitz b. Lommatzsch
Francksche Gutsver⸗ waltung Kippenhan, D., Guts⸗
besitzer Riegger, Georg, Guts⸗ 5s 89 e Sto
11In
Zahn, H., Gutspächter
Fuchs, E.
Gutsbesitzer Knauff, 88 Gutsbes. Köster, Friedr., Guts⸗
85 Kraft, Gebr., Domänen⸗ pächter
Heinr.,
“ 1“
Schickert Ww., Ludw., Gutsbesitzer 86
zu t Schröder, R., Ritter⸗ gutsbesitzer
Timler, Ad., Schleinitz 8
Nr. 17. Straßenheimerhof
Ritschweier Kohllöffelhof
Meckesheim Vermehrungsstelle ür Stoll, Meckesheim. ““ Scipiosche Gutsverwaltung, Rineck Wersauerhof
Babden.
.“ LEEI11“] 8
Grolsheim
Monsheim Ober Saulheim
Hof Gräbenbruch
Weitere Hauptwirtschaften: Kraft, Gebr., Hof Wasserbiblos 6
Kraft, Gebr., Hof Hartenau 8 Vermehrungsstelle für Gebr. Kraft, 8 Gräbenbruch. 3 Hessen: Dehlinger, Paul, Gutsp., Weilerhof
Schniftenbergerhof
ö 8
vn.
“
Nr. 19. Teutendorf
A. Mönchhagen
Vermehrungsstellen
für Brandt⸗Teutendorf. Mecklenburg⸗Schwerin: Kulenkampff, Gutsbes., Kl. Kussewitz Neumann, Gutsbesitzer, Lapitz Schroer, Gutsbesitzer, Helmstorf Schulz, Gutspächter, Hof Sanitz Malchow b. Kirchdorf
Vogelsang b. Teschow i. M.
Weitere Hauptwirtschaften: Eichholz Hef 9 Gut Lischow Vermehrungsstellen für R. Schröder⸗Vogelsang. 8 4 ½ e 8 ornung, H., Domänenpächter, Dom. Lichtenberg b. Prettin 1
Deutschenbora
Niederwiesa und Braunsdorf
Miltitz⸗ Roitzschen
Klosterbuch
Gröppendorf Sitten Birkenh.⸗ “ Limbach Nickritz
Bornitz b. Osch Markranstädt
Pegau
Mügeln, Bz. Leipzig
Hainspitz Zittau
Reiberedorf Reichenau
Scheibe, Oberl.
“
Zittel
Hohensichte
Oberschlema, Erzgeb.
Niedersedlitz
Leutewitz
1.
Augustwalde
Augustwalde Wardin
Dresden⸗A.
Tanndorf
a. Mulde Leutewitz Leutewitz Leute witz Leuben
2*
Körbisdorf, Zuckerfabrik Meineweh
Heddesheim Heddesheim Schwackenreute Dallau
Dallau Hackenheim
Gensingen⸗ Horrweiler Monsheim Nieder Saul⸗ heim Pfungstadt
Goddelau⸗ Erfelden Bickenbach
8
Leeheim⸗Wolfs⸗ kehlen Wendelsheim
Mecklenburg⸗Schwerin.
Sanitz 88
Mönchhagen
Mönchhagen
V2 essin Sanitz Wismar i. Mecklb. Weiche Lischow, Hagebök
Annaburg, Prov. Sachsen — Weikelsdorf
1“
Hafer Hafer Hafer Hafer Hafer afer fer Hafer Hafer
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1 Hafer
Hafer Hafer Hafer Hafer
Gerste afer Hafer
Hafer
Hafer erste
Gerste
Gerste Gerste
Gerste
Gerste Gerste
Gerste Gerste
Wohnort oder Vermehrungsstellen
Eisenbahnstation
Größe der
saatgut bestandenen Fläche
ha.
Fruchtart
mit Original⸗
Name und Stand
—
Wohnort oder Vermehrungsstellen
Eisenbahnstation
Größe der mit Origtnal⸗ saatgut bestandenen
Mecklenburg⸗Schwerin:
von Polier, Graf, Rittergutsbesitzer, Samow b. Gnoien
Schroeder, Kurt, Rittergutsbesitzer, Oberhoff b. 2.
Thormann, Gutsbesitzer, Groß Stieten
Schröder, R. vbrerzutsbesiter
8 Wö
gutspächter.. 9 isch. Institut L bes Ober⸗
Weim
288
Schöndorf 8
Weitere Hauptwirtschaften: Werther, C., Großobringen Werther, C., Thalborn
Nr. 22. Oldenburg. Carsten, R, Saatgut⸗ Schwartau b. Lübeck
erei nüch Vermehrungsstellen “ für R. Carsten, Saatgutzüchterei Schwartau. Schleswig⸗Holstein: Bielfeld, Hofbesitzer, Neudorf CEhlers, Hofbesitzer, Pohnsdorf Hildebrandt, L., Hofbesitzer, Rensefeld b. Schwartau zu Rantausche Gutsverwaltung, [LSrflich gbe ectr, Strucdor Voß, August, Hofbesitzer, Struckdorf 11 Geschend rf
ö 8
1] Wrede, J.⸗ Amtmann Lichtenberg
— Nr. 26. Sachsen⸗ Gotha. Friedrichswerth
Weitere Hauptwirtschaften: Döllstedt ü
Groß Fahner
Neu Frankenroda
Meyer, Eduard, Domrat
.
(Forisetzung aus dem Hauptblatt.) Statistik und Volkswirtschaft.
Arbeitsstreitiakeiten.
Zum Schiedsspruch im Bankaäewerbhe teilt der All⸗ temeine Verband der Deutschen Bankangestellten B.“ mit, daß Zentralvorstand und Reichsbeirat seiner
Mitaliedem empfohlen haben, dem gefällten Zustimmung zu
Organisation den Süiedsspruche unter dem Vorbehalte ihre 1 eeben, daß über eine Beibilfe an pie Angestellien, die der Teueruna Rechnung tragen soll, sowie über eine bessere Be⸗ ricsichtiaung der jugendlichen und der weiblichen Angestellten wischen den Vertragsparteien noch ver⸗ handelt werde. Der Beschluß vom 7. Dezember d. J. hat solgenden Wortlaut: „Der Schiedsspruch bedeutet einen Fortschriti u der Richtuna auf das von uns verfolgte Tarisprinzip. Zwar sind im Verbältnis zu den Forderungen die Zugeständnisse mit rund nwei Dritteln nicht befriedigend, gemessen aber an früheren Schieds⸗ sprüchen, insbesondere am Juni⸗Schiedsspruche, anerkennenswert. Ist cber auch die Einkommensstruktur. wie sie durch den Schiedsspruch gescheffen wird, eine den heutigen Verhältnissen entsprechendere — das Monatseinkommen tritt nämlich jetzt deutlicher, areifbarer und veragleichharer in die Erscheinung —, so sind trotzdem verschiedene schwere Mänael an dem Schieds pruche zu beobachten, an deren Be⸗ seitiaung muw arbeiten Pflicht der Tarifkontrahenten auf Arbeitnehmer⸗ seite ist. Während bei dem bisherigen Tarife die jugendlichen An⸗ gestelten nur um monatlich 25. ℳ für jedes fehlende Berufsjahr don dem Anfanaseinkommen differierten, sollen sie in Zukunft um monatlich 500 ℳ von Anfangseinkommen ihrer Gruppe differeren. Das bedeutet eine derartiae prozentuale wie absolute Minderuna ihrer Einkommenssummen in der Relation zum Anfangs⸗ einkommen, daß daagegen unbedinat Stelluna genommen werden muß. Das aleiche ailt in beinche dem gleichen Umfange hinsichtlich der Büroburschen und Lehrlinge. Bezüalich der weiblichen Angestellten it an Stelle des von uns vertretenen Standpunktes der Gleichstellung eine weitere erheblich ins Gewicht fallende Differenzierung nach dem Geschlechte eingetreten. Während die bisheriae Differenzierung monatlich 75 ℳ ausmachte, soll sie nach dem Schiedsspruche 150 ℳ monatlich betragen, eine nur dann gerechtfertiate Maß⸗ nahme, wenn man Anhänger des prozentualen Systems ist. Wir werden deshalb auch gegen diese, Maßnahme Stellung nehmen. Alle diefe Manael sind iedoch nicht so durchschlaaagebend wie die Tatsache, oß der Monat Dezember von jeder der Teueruna Rechnung tragenden Zulage entblößt ist. In der Stellunanahme zum Schiedsfvruche soll dies klar und scharf sum Ausdruck kommen und im Hinblick auf das Geschäftsergebnis der Banken und die Gepflogenheit des letzien Jahres mindestens die gleiche Weihnachtsaratifikation wie im Jahre 920 gefordert werden, der Schiedsspruch dann aber mit den obigen orbehalten als Ganzes angenommen werden. — Diese Stellung⸗ nahme ist dem Reichsverbande der Bankleitungen mitaeteilt worden.
Zu dem noch forkbestebenden Ansstand der Angestellten vnd Arbeiter der Berliner Hoch⸗ und Untergrund⸗ kahn ist nach hiesigen Blättern mitzuteilen, daß gestern der im Frrisvertraa als letzte Instam vorgesehene Hauptausschuß für traßenbahnen unter Vorsitz des Regierungsrats Wackerzapp zusammentrat und nach eingehender Beratuna solgenden Schiede⸗ spruch fällte: „1. Der Hauptausschuß erklärt sich für zuständig. 2. Die am 3. Dezember 1921 vor dem Reichsarbeitsministerium geschlossene Vereinbarung gilt als Gruppenabkommen im Sinne der Paragraphen der Manteltarifverträge. 3. Dieses Gruppenabkommen hat für alle Arbestnebmer der Hochbahn Güftigkeit. 4. Die Arbeitnehmer sind verpflichtet, die Arbeit sofori wieder aufzunehmen. 5 Die am Vertrage beteiliaten Gewerkschaften sind verpflichtet, ihre stglieder zur Arbeitsaufnahme mit allen denenigen Mitteln an⸗ zuhalten, die ihnen nach ihren Satzungen den Mitaliedern gegmüber zur Verfüaung stehen, und haben keine Streikunterstü tung zu gewähren. § 21 des Tarifverkrages ist der Spruch des Hauptausschusses endaültig und bindend für beide Parteien. Die Arbeitnehmer wollen nmächst in einer Hauptversammlung den ccht der rlsneg entgegennehmen zeww. sich darüber entscheiden, 05 sie sch dem Spruch unterwerfen
85
Kleinen, Weiche Petersdorf Kröpelin
ena
choͤndorf
Weimar Vippachedel⸗ hausen
Schwartau
Westerade über
Lübeck
Struckdorf über Lübeck
Gotha
Döllstedt
Friedrichswerth
Hafer (Elite)
„v
Noch: Mever, Eduard, Domrat
Farmsen, Staatlich Hamburg. Guts⸗ verwaltung 1 11“
8
Veröffentlicht
Sonneborn Wangenheim 8
Vermehrungsstellen scʒ Ed. ve ee enn rovinz Brandenburg: Müller, Emil, Neu Sebrepkon Provinz Schlesien: Afelmann, Plohe b. Warkotsch, Kreis Strehlen Nieder Großenborau, Rittergut, Kreis Freystadt Rohnstock, Herrschaft, auf folgenden Gütern: vX““ Dätzdorf
Polkau 2 Zedlitz, Graf, Nieder Großenborau Provinz Sachfen: Schmidt. Harras b. Ober Heldrungen ESe Thormann, Paul, Miekenhagen b. Gerdshagen
8
Waldau⸗Bernburg
Farmsen
8 88
Vermehrungsstellen
für Staatl. Hamb. Gutsverwaltung
Farmsen.
Schleswig⸗Holstein:
von Lassensche Gutsverwaltung
Siggen
Milbergsche Gutsverwaltung
Quarmbeck Ohrt, Hofbesitzer, Schellhorn von Westphalensche Gutsverwaltung
Friedrichswerth
Staatsgebiet Hamburg.
Gräflich Treßdorf
8
Kletzke Warkotsch
Döringau
Rohnsto Döringau
Heldrungen Satow, Kröpelin
i (Anschlußgleis
Waldau)
Als Rahkstest
Heringsdorf, Holstein Flemhude, Holstein reetz lön
Direktorium der Reichsgetreidestelle.
Tiemann.
Gerste Gerste
Gerste Gerste
auf Grund des § 20 der Verordnung über den Verkehr mit Brotgetreide und Gerste aus der Ernte 1920 zu Saatzwecken vom 21. Juni 1921 (RGBl. S. 737) 8
Berlin, den 5. Dezember 1921.
Der Deutsche Verkehrsbund will seinerseits eine Ent⸗ scheidun des Demobilmachunaskommissars herbeiführen über die Frage, welcher Schlichtungsausschuß die maßgebende Instanz ist, ob der, welcher zuaunsten der Angestellten entschieden hatte, dessen Spruch der Arbeitaeberverband nicht als verpflichtend anerkannt (val. Nr. 290 d. Bl.), oder der, der gestern die Forderung der sofortigen Wiederaufnahme der Arbeit ausgesprochen hat.
Aus Saarbrücken meldet „W. T. B.“, daß am 11. d. M.
Brahms und Bruckner, den beiden vor 25 Jabren verstorbenen Meistern, gewidmet war. Den Anfang machte Brahms mit seiner Rhapsodie aus Goethes „Harzreise im Winter“ (für Altstimme, Männerchor und Orchester), bei der der Berliner Lehrergesangverein und die Konzertsängerin Manija Barkan mitwirkten. Das leichtverständliche Werk mit seinen in Wohllaut getauchten Sehnsuchtsklängen drang bei so guter Ausführung, wie sie hier geboten wurde, zu Ohren und Herzen der Zuhörer. Noch mehr war das bei dem herrlichen Adagiosatze der
beraleute über den Lohnab
steigerung für alle
Verwaltungsapparat. Parteizugeböriakeit
versammlungaen stattfanden, in denen die bau in einer Lebensbedürfnisse zum Ausdruck kam. bh. übermäßig starken, kostspieligen
Klaae wurde auch geführt über den ül ken, kof schied der organisatorischen oder
Ohne Unterf ganisat Teilnehmer darin einig, daß genwärtig herrschenden ls in die
waren alle
geschlossen zusammenstehen müsse, damit die gegen mißlichen Verhältnisse, wie sie im Saarberabau bisher niema
Erscheinung getreten seien, geändert werden können.
unter stärkster Beteiliaung im ganzen Saargebiet Bergarbei 82 er⸗
aar⸗ Zeit ungeheurer Preis⸗ Lebhafte
Erregung der
2
Staatsoper, die wieder seiner Erkrankung genesenen
schlag) eröffnet. Werk war hochwillkommen. führung an Instrumentierung, alles kam den 1 dringlich zum Bewußtsein. Orchesterkomposition mit Ba nach dem Gedicht
in dem nacheinander der Lyriker, de fünften
brio, in Romantiker, Bei der
Geschichte
bläser,
ehen dürfte, das doch
eine Aufgabe, die Leo Schü löste.
von Mozart
spruch heftig oder
schaften,
das Ohr niemalen beleidigen, allzeit Musik bleiben muß.
Ausklang des Abends bildete it“ nannte, und die Dank rchester mit sich zu reißen
fand in der monischen
M. Gatz ein Konzert statt,
8
an Mozart gemahnenden die Ueberrasch Zuhörern bei
1 „Tragische Dem Gedankengange des Gedichtes folgend, v auptthema in neun verschiedenen timmungen des Zopfträgers Ausdruck geben sollen. Grundthema hat die Weise eines einfachen,
dann folgen zunächst ein Allegro, 3 8 Rahmen des Grundthemas
r Sanguiniker zu Worte kommen. Höhepunkt bringt. sein. ob der Komponist die e tragisch genommen hat, wenn er d. Schlagzeug, Holz⸗ zum Ausdruck zu bringen den Verstand verloren hat: des Gedichtes hinaus⸗
Veränderung, die müssen indessen Zweifel erlaubt nicht doch etwas zu diesen 5 bensabbath der Instrumente, ylophon stark in Aktion treten, sucht, daß der unglückliche Zopfträger eine Folgerung, die über den Grundgedanken
emühungen, den Mihstand zu ändern, schildern will. Möglichkeiten des Themas durchlaufen sind, erscheint zum Schluß der Rarr und trägt epilogisch die „Tragische Geschichte als Lied vor, ützendorf mit Ges⸗
Des Komponisten gro 1 Orchesterfarben zu mischen, ist über jeden
dieser Stelle oft anerkannt worden. Do obenerwähnte Uebertreibung in seinem neuesten erinnert werden: nicht gedrückt sein müssen, und die Musik auch
Wagner die „Apotheose des Tanzes“,
“
Theater und Musik. 8 Konzerte. Das IV. Symphoniekonzert der unter der Leitung des inzwischen von Wilhelm Furtwängler stand, Pauken⸗ . lange nicht mehr gehörte Die Heiterkeit seines in der Melodie⸗ Inhalts, die Klangfreudigkeit der ung mit dem Paukenschlag, das Zeugnis aus. der vollendeten Wiedergabe Es folgte die Uraufführ ung einer ßsolo von E. N.
wurde mit Joseph Haydns Symphonie in G⸗Dur (mit dem Das in diesen Konzerten
von
Geschichte“ von
Formen,
den
wobei
nur die Erfolglosigkeit
ee Kunst, zu
„Weil aber die
niemals bis
fremden
Beethovens A⸗Dur⸗
dem wußte,
von ssen Vortrag TE“
Kapelle der
Reznicek B Chamisso. ariiert Reznicek das
die den wechselnden 1 n und Das einleitende Hildebrand einen slürmischen Sondere Ils verdieng charakteristischen Menuetts, volles Unternehmen müssen die Veranstaltungen des Arbeitsausschusses
ein Andante und em Allegro con
Nachdem alle
ick und Geschmack charakterisieren und die Zweifel erhaben und an ch möge mit Bezug auf die Werke an einen Aus⸗ Leiden⸗ zum Ekel in der schaudervollsten Lage sondern doch dabei vergnügen, folglich so habe ich keinen (dem Ton der Arie), sondern einen befreundeten dazu
Ton zu ewählt.“ Sympbonie, die as ausgezeichnet Schumann „Die lustigste Hoch⸗
Feuer, womit der Dirigent sein in ihrer leuchtenden Schönheit
erstrahlte und die Zuhörer zu starken Beifallskundgebungen veranlaßte. —
In der Reihe der Konzertveranstaltungen des hilbarmonie mit 1 Hrchester unter der Leitung
Berliner Lehrervereins dem verstärkten Philhar⸗ Dr. Felix
sfolge in der Hauptsache
„Einmal kam ich nach man mir: Lange kann der 2
ganzer Liebe in die Sympho restlos den tiefgehend und star
wohlbetannte Empfindung und Anmut. des
ein⸗ stehende Sängerin Henny Ihr schlanker Sopran hat
7
Außer Gesängen von Grieg,
für die Jugendkonzer 18.heg en deren erst großen vor einer —
der
ur 8 enthielt die
„Freischütz“, die
Schlummer“) und die
Arie
aller Oberschulrats Doblin Sinn der genannten erschließen unternahm.
tolgte durch
Eleanor C⸗Dur⸗Konzert und interessantes, melodienreiches
aus⸗ gaben stellt.
Den
Oskar Fried Erstauffuhvung Ernest Bloch.
von dem eine chester von ist ein dickflüssiges,
ließ „Der Frühlin
gewählte Harmoni wohltuenden
da fiel mir das Cis⸗Moll⸗Adagio ein’. nie per kleinste beherrscht, und fand für Zuhörern zu vermitteln, vo willfährig ihm dae Orchester. Die Wirkun Zwischen Brahms
mit seinem Klavierkonzert in junge Pianistin, des Ausdrucks, die erkennen ließen, dem Schöpfer dieser Musik seelenverwandt ist. Auch ihr wurde und wohlverdienter Beifall zu konzert des Blüthner⸗O st wurden unter Leitung des umsichtigen Dirigen brand Beethovens „Pastoral“⸗Symphonie, Webers „Euryvanthe“⸗ Ouvertüre und „Don Juan“ von Ausführung stellte dem Orchester un Als Solistin trat
des Dirigenten vor, die feinsinnige mentation aufweisen und dem viel zu weni eerfolg eintrugen. —
es Symphoniekonzert Bürgersaale des Schöneberger R Veranstaltung entsprechend — zum Die Vortragsfolge Mozart, die Ouvertüre zum
(„Wie
dem Zwecke der
großen Teil 1vcö“ s Es⸗Dur⸗Symphonie von
der Agathe
„Oberon“⸗Ouvertüre.
bietungen wurden durch programmatische haüle ge des Herrn na
biographischen Angaben über
Orchester unter der temperame Ebel, dessen Gattin Frau Cbel⸗ mit wohlklingendem Sopran und in Spencer spielte im Mac Dowells A⸗Moll⸗Konzert. t ei Werk, das dem Klavier dankbare Auf⸗ Die Konzertgeberin trug beide Konzerte mit gediegener Auffassung und sicherer Technik vor; hin und wieder hätten die effektvollen Steigerungen nur mit größerer Bravour aufgebaut werden mü ssen. hr ein aussichtsreiches Klaviertalent. Blüthner⸗Orchester sehr temperamentvoll geleitet, der Dichtungen für „Der Winter’“, in Tristan⸗Akkorden schwelgendes Stück, das zu seinem Vorwurf keine greifbaren Beziehungen erkennen ließ, dagegen n; hier vereinten sich anmutige Melodik, eerungen zu einem ur
Immerhin erkannte man in i spielende
*aufhorchen 8 und schön r
E⸗Moll. spielte
teil. — Im letzten Symp rchesters im Blüthnersaal ten Camillo Hilde⸗
Sr. tieft, deren Partitur er bis ins seine Bemühungen, ihre Schönheiten vollste Unterstützung bei dem war denn auch und Bruckner stand Chopin Fela Roonfelt,
es mit einer Poesie der
einst zu
den Schluß des Konzerts bildenden 7. Symphonie von Bruckner der Fall, der als vorgeahnte Trauermusik auf den Tod des von dem Komponisten innig verehrten Bayreuther Meisters aufzufassen ist. Ueber seine Entstehung sagte Bruckner nämlich use und war sehr traurig. eister (Wagner) unmö
Felix Mottl:
Ich dachte
Pich mehr leben, — Batz hatte sich mit
daß sie lebhatter honie⸗
Richard Strauß vorgetragen. d seinem Leiter wieder das beste die hier in bester Erinnerung
Linkenbach⸗Hildebrand auf.
an Anmut und Wohllaut ebensowenig Fingebc wie ihre äußere Erscheinung an Zierlichkeit und Grazie.
Heise und Strauß trug sie drei Lieder
Melodik und reizvolle Instru⸗ ig beachteten Komvonisten
Als verdienst⸗
te der Vereinigten Mustk⸗
Verbände e. V. am Montag v. W.
S. 4
bot: Zwei Die eine
Ganzen. —
tattfand.
davon,
bezeichnet
nahte
werden, in dem athauses
mir der
Die einzelnen Dar⸗
der ozarts Leben Symphonie am Klavier seinen Zuhörern zu Die Wiedergabe des das Berliner Tonkün ntvollen Leitun 8 Wilde dann die Arie der Agathe geschmackvoller Weise vortrug. — Blüthnersaal Beethovens Letzteres ist ein
und
Werkes 1 „Vereins⸗ von Arnold
stler
einigen Wirken den
selbst er⸗
Willner