1922 / 124 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 30 May 1922 18:00:01 GMT) scan diff

Wir wollen das nicht verkennen. Aber nach der großen atastrophe, die über Europa hereingebrochen ist, ist auch ein kleiner Schritt ein bedeutsamer Schritt vorwärts.

So bitten wir Sie, meine Damen und Herren, wie auch die Umwelt, den Vertrag von Rapallo als ein Werk des Friedens und Fortschritts zu würdigen und auch unsere persönliche Fühlung⸗ nahme mit den leitenden Staatsmännern der Welt, mit den Politikern, mit den Publizisten aller Nationen, mit denen wir acht Jahre nicht zusammengekommen sind, ebenfalls als einen Fort⸗ schritt richtig zu verstehen. Wollen Sie dann auch in diesem Sinne den kleinen Fortschritt buchen, den wir mit unserer Mitarbeit be⸗ gleiten konnten, nämlich die Ost⸗ und Westwelt einander wieder verständnisvoll näher zu bringen. Wir bitten Sie, unsere Politik zu unterstützen, damit die Hoffnung wächst, daß eine Befriedung Europas und damit auch ein Frieden für das dentsche Volk schließ⸗ lich erzielt werde.

In der Besprechung der Regierungserklärung nimmt zuerst das Wort der

Abg. Müller⸗Franken (Soz.): Mit dem Reichskanzler bin auch ich der Auffassung, daß es nicht zweckmäßig erscheint, hier auf die bedeutsamen Pariser Verhandlungen näher einzugehen, sondern daß wir uns vielmehr mit dem zu befassen haben, was der Vergangenheit angehört und über das die Geschichte ihr Urteil zu fällen hat. Das darf uns aber nicht davon abhalten, zu der Genuaä⸗Konferenz hier Stellung zu nehmen, wie das auch bereits in anderen Ländern, besonders im englischen Parlament, geschehen ist. Der Herr Reichskanzler hat uns auseinandergesetzt, warum das Ergebnis der Konferenz gegenüber den gehegten. Hoffnungen ver⸗ hältnismäßig mager gewesen ist. In dieser Beziehung stimme ich damit überein, was im englischen Parlament der Sprecher der eng⸗ lischen Arbeiterpartei ausgeführt hat. Der Führer der englischen Arbeiterpartei hat des Uebels Wurzel bloßgelegt, indem er sagte, daß das magere Ergebnis der Konferenz darauf zurückzuführen ist, daß die Reparationsfrage ausgeschaltet war. Und mit erfreulicher Deutlichkeit hat derselbe Abgeordnete darauf hingewiesen, daß die Wurzel des Uebels im Versailler Vertrag liege, der nicht ein Friedensvertrag, sondern ein Kriegsvertrag sei. Unsere Hoff⸗ nungen auf Genua waren von vornherein sehr niedrig gestellt, weil durch die Besprechung in Boulogne das Verhandlungsthema für Genua sehr beschränkt worden war. Wenn die Genua⸗Konferenz überhaupt durchgeführt werden konnte, so ist das und auch darin stimme ich mit englischen Abgeordneten überein nur der Be⸗ harrlichkeit Lloyd Georges zu danken, der sich mit seiner ganzen Kraft dafür eingesetzt hat, und der damit zu erkennen gegeben hat,

daß er Pflichten Europa gegenüber hat, die nicht vernachlässigt⸗

werden dürfen. Schon die Washingtoner Konferenz hat gezeigt, daß es vor allem die französische Regierung, gestützt auf die Kammer des nationalen Blocks, ist, die das Haupthindernis zur Erreichung des Zieles auf Befriedung Europas bildet. Gerade wir als Sozialisten haben die Pflicht, dies offen auszusprechen. Eine Verständigung zwischen Frankreich und Deutschland muß zu⸗ stande gebracht werden, wenn in solche Katastrophen ver⸗ mieden werden sollen. Auf die gehässige Art, in der der Führer der französischen Delegation, Barthou, sich über die deutsche Dele⸗ gation ausgelassen hat, hat der Kanzler schon hingewiesen. Die fortwährende Betonung des Rechtes auf Sanktionen zeigt, daß der Geist des Militarismus in Frankreich die Vorherrschaft hat. (Sehr wahr!) Wir bedauern dieses absichtliche Verletzen der Deutschen, die Provokation eines wehrlosen Volkes (lebhafte Zustimmung), weil es den ganzen Nationalismus in Deutschland stärkt. (Leb⸗ hafter Beifall bei den Sozialdemokraten.) Wir legen Wert darauf, mit denen zusammenzukommen, die ein Interesse an Völker⸗ versöhnung und Wiedergenesung haben. Ich habe die Ueber⸗ zeugung, daß die neutrale Welt, die Amerikaner mit ihrem hoch⸗ entwickelten? Rechtsgefühl und ebenso die Südamerikaner mit ihrer Ritterlichkeit, . Unterschied zu wahren wissen zwischen Völkern, die den Haß der Kriegszeit in die Friedenszeit übernommen haben, und denen, die bestrebt sind, die Politik des Wiederaufbaues Europas zu führen. Es war nicht möglich, unmittel praktische Resultate von der Konferenz zu erwarten. Ich stimme aber der Ansicht zu, daß die Fühlungnahme mit den Völkern außerordentlich wichtig gewesen ist. Es wird die Hauptsache sein, daß sich das, was theoretisch und allgemein durch die Beschlüsse der Kom⸗ missionen in Genua anerkannt worden ist, auch praktisch aus⸗ wirkt, auch bei den Verhandlungen, die zurzeit in Paris über die Reparations⸗ und Anleihefrage stattfinden. Es wird dort hoffent lich endlich die notwendige Rüsicht auf die Länder mit passiver Handelsbilanz genommen werden. Jeder weitere Marksturz würde die Heilungsmöglichkeit dieses Wirtschaftsprozesses außerordentlich erschweren. Bei uns würden sich noch ganz andere Folge⸗ erscheinungen bemerkbar machen als in Oesterreich und Rußland. Wir wollen für uns alles tun, um zu leisten, was in unseren Kräften steht. Wir wissen, daß es uns nicht möglich ist, unser Budget durch Steuern in Ordnung zu bringen. Wir müssen aber auf diesem Gebiete das Aeußerste leisten, was wir überhaupt leisten können, denn die große internationale Finanzwelt gibt nur dem was, der bereit ist, bis zur Grenze seiner Leistungsfähigkeit zu schaffen. Die Leistungsfähigkeit eines Volkes wird aber gehemmt, wenn ihm untragbare Lasten aufgebürdet werden. (Sehr richtig!) Sie wird gesteigert, wenn ihm ein Ausweg gez zeigt wird. Neben den Pariser Verhandlungen werden bald die Verhand⸗ lungen im Haag über die russische Frage beginnen. Der Ab⸗ schluß des deutsch⸗russischen Separatabkommens hatte nicht zu⸗ letzt darin seine Ursache, daß zeitweilig in Genua selbst gegen den Geist von Genua verstoßen worden ist. (Zustimmung.) Die Verhandlungsmethode, daß einladende Mächte maßgebende Verhandlungen zunächst unter sich führten, mußte die Tendenz in sich tragen, die Delegationen zweier Länder zusammenzuführen, die sich von einer gemeinsamen Gefahr bedroht glaubten. (Zu⸗ stimmung.) Wenn der Rapallo⸗Vertrag vielfach als der erste Schritt zu einer aktiven Politik aufgefaßt worden ist, so haben die breiten Massen in Deutschland diesen Vertrag freundlich auf⸗ genommen, weil sie instinktiv fühlten, daß hier ein wirklicher Friedensvertrag geschaffen war. Dieser Vertrag kann sich nur dann auswirken, wenn Rußland auch zu den anderen maßgebenden Staaten wieder normale Beziehungen anknüpft. Der russische Wiederaufbau kann nun einmal nicht allein mit deutscher Arbeit und deutschen Maschinen gemacht werden, dazu ist vor allem auch Kapital in einem Maße i wie es dem deutschen Volke nicht zur Verfügung steht. Es das große Verdienst von Lloyd George, daß er in der letzten Zeit immer wieder darauf hin⸗ gewiesen hat, daß eine europäische Gesamtgesundung nicht in Frage kommen kann, solange das russische Hundert⸗Millionen⸗Volk nicht wieder in die europäische Wirtschaft eingegliedert ist. Hätten die Ententestaaten die von uns 1919 empfohlene Politik in den letzten zwei Jahren betrieben, dann könnten wir im Wiederaufbau der Welt tatsächlich weiter vorwärts gekommen sein. Jede weitere Umwälzung in Rußland würde den Heilungsprozeß ganz außer⸗ ordentlich erschweren. Solche Auffassungen, wie sie die „Nationale Korresponden;“ über den Rapallo⸗Vertrag eingenommen hat, halte ich für unrichtig. Der Rapallo⸗Vertrag ist die Oeffnung des Weges nach dem Osten; er kann sich nur auswirken bei einer ver⸗ suchten Politik der Vertragserfüllung nach dem Westen und kann rricht die. korrekten Beziehungen nach dem Westen ersetzen. Die russische Wirtschaft ist übrigens so herunter, ihr Verfall so weit ge⸗ dieben, daß nur ganz allmählich neue Handelsbeziehungen mit größerem Nutzen für beide Teile sich wieder anbahnen können. Also keine Illusionen so sehr wir auch mit dem Vertrage an sich einverstanden sind. Die größte Verwirrung aber ist dadurch ent⸗ standen, daß die Weltpropagandisten der Entente den Abschluß des Rapallo⸗Vertrages mit dem Abschluß von Geheimabkommen zusammenbrachten, die gar h extftierten.

große Interesse,

Der Vertrag wurde

hingestellt als eine neue Konvention von Tauroggen, das Gespenst von Yorck tauchte wieder auf. Das Ausland wurde in dieser Auf fassung noch bestärkt durch die warme Anteilnahme, die auf einmal die Regierung von den Rechtsparteien erfuhr: diese haben die russische Regierung der deutschen sogar als Muster hingestellt. Weil man auch hierin im Ausland Gespenster sieht, stelle ich nochmals fest, daß die deutsche Arbeiterschaft in ihren breiten Massen für die Idee des Nationalbolschewismus nichts übrig hat. (Lebhafte Zu⸗ stimmung links.) Mit aller wünschenswerten Deutlichkeit ist ja die Behauptung des gleichzeitigen Abschlusses militärischer Geheim⸗ abkommen bereits als böswillige Verleumdung gekennzeichnet worden, und wir unterstreichen unsererseits diese Kennzeichnung. Ein solcher Abschluß militärischer Geheimverträge wäre auch heute unmöglich; den deutschen Staatsmann möchte ich sehen, der einen solchen hinter dem Rücken des Volks abschließen wollte. Meiner Partei könnte auch ein solcher Abschluß nicht verborgen bleiben, und sie würde den Staatsmann sofort stürzen. der eine solche ge⸗ meingefährliche Politik einschlagen würde. Militärische Geheim⸗ abkommen tragen stets den Keim von Kriegseventualitäten in sich. Die Entente hat ja aber durchaus die Möglichkeit, sich Garantien zu verschaffen. Wir haben doch einen Völkerbund, der allerdings bis heute diesen Namen noch nicht verdient, ihn aber verdienen sollte, und in den auch Deutschland hineinzugehen verpflichtet ist, soweit ihm nicht Zumutungen gestellt werden, die sich mit den deutschen Interessen nicht vertragen. Herr Schanzer hat ja auch in der Wirtschaftsköonferenz in Genuaga zweimal Anregungen in dieser Richtung gegeben; vielleicht äußert sich die Regierung dar⸗ über und über den Grad der Wahrscheinlichkeit, daß etwas Positives bei der näheren Verhandlung über dieses Problem herauskommt. Die Entente hat es in der Hand, den Völkerbund zum Erhalter des W. ltfriedens zu machen, die deutsche Demokratie als die einzig mögliche Vertreterin der Interessen des deutschen Volkes hat nach dem Zusammenbruch des Kaiserreichs ihre ganze Kraft in den Dienst der Versöhnungsidee gestellt. Mögen die Völker draußen erkennen, daß sie alle ein Interesse daran haben, daß die deutsche Demokratie auch leben kann. Die Pariser Ver⸗ handlungen bieten eine glänzende Gelegenheit, diese Erkenntnis in die Tat umzusetzen. Dann wird der Boden bereitet sein für die Solidarität der Völker, die kommen muß, wenn Europa nicht doch unter den Nachwirkungen des wahnwitzigen Krieges zugrunde gehen soll. (Lebhafter Beifall bei den Sozialdemokraten.)

Abg. Marg (Zentr.): Nach der Absicht Lloyd Georges sollte die Genua Konferenz eine Friedenskonfe renz im wahrsten Sinne des Wortes sein. Wenn Lloyd George nunmehr gesagt hat, daß die Welt zu entscheiden habe, ob Genua ein Erfolg gewesen sei und daß sch n Großes vollbracht sei, wenn es auch nur ein halber Erfolg gewesen wäre, so darf dem im allgemeinen zugestimmt werden. Für Deutschland sinb immerhin ganz bedeutungsvolle Fortschritte insosern erreicht worden, als zunächst Deutschland zum ersten Male nach dem Kriege wieder als gleichberechtigte Nation den Verhandlungen e erschienen ist. Diese Feststellung des Reichs⸗ aanzlers ist von der rechten Seite mit etwas Lachen begrüßt worden. Ich bin so frei, diese7 Festste lung noch einmal zu wiederholen, weil wir der Meinung s sind, daß wir darin einen Fortschritt durchaus erkennen, wenn auch nur einen kleinen, aber auch der Ansicht sind, daß dieser Fortschritt nur zu verdanken at der Politik der Koalitionsparteien. (Sehr richtig! im Zentr.) 24 wäre nicht erreicht worden wenn unsere Politik anders eingestellt gewesen wäre, das kann gar keinem Zweifel unterliegen. Jeden⸗ falls wäre Deutschland sonst nur als Objekt einer solchen Konferenz erschienen, während wir jetzt aktiv mit eingegriffen haben. (Ruf vechts: Lächerlichl) Trotz aller Schicksalsschläge, die wir erlitten haben, ist es uns doch gelungen, die Einheit des Deutschen Reiches zu erhalten. Der italienische Mi nisterpräsident Facta hat in seiner bedeutsamen Eröffnungsrede gesprochen von einem großen Unter⸗ nehmen internationaler und rein menschlicher Zusammenarbeit im Geiste der Brüderlichkeit der Völker; in Genua gäbe es nicht mehr Freunde und Feinde, Sieger und Besiegte, sondern nur Nationen und Menschen, die sich zu gemeinsamen Ideclen und Zwecken vereinigen wollten. Wenn man auch darüber streiten kann, ob diese hochidealen Gedanken voll und ganz verwirklicht sind, so sind wir doch als Vertreter des deutschen Volkes verpflichtet, einem natürlichen Empfinden zu entsprechen und im Anschluß an die Worte des Reichskanzlers sowohl dem italienischen Minister⸗ präsidenten wie auch dem italienischen Volk für das Entgegen⸗ kommen und den freundlichen Empfang, für die ausgezeichnete Behandlung, die unsere Delegierten gefunden haben, den herz⸗ lichsten und verbindlichsten Dank auszusprechen. (Beifall.) An dieser Stelle möchte ich auch auf einen Punkt aufmerksam machen, der noch nicht durchbrochen ist. Nicht ohne Bedeutung ist das das der Erzbischof von Genua und vor allem der Papst an der Konferenz genommen haben. Der Papst hat in seinem Brief den Satz ausgesprochen, daß die beste Sicherheit, Ruhe zu haben, nicht in einem Wald von Bajonetten besteht, sondern in dem gegenseitigen Vertrauen und der Freundschaft der Nationen. Verwunderlich war, daß man trotz des Programms der Konferenz einige Nationen ungleich und ungerecht behandelte. Unsinnig und unvernünftig war die Haltung Frankreichs, das ver⸗ langte, es dürfe nicht über die Reparationen gesprochen werden. In Genua sind einstimmig Beschlüsse gefaßt worden, die bei Regelung der Reparationsfrage nicht ignoriert werden können.

Danach werden die Ansprüche Frankreichs einschneidend geändert und umgestaltet werden müssen. Der Nebel, der über die Wahrheit sich gelegt hatte, ist noch nicht Sass gewichen, aber eine Anzahl von Irrtümern über Deutschlands Lage und die Gesinnung seines Volkes und seiner Politiker sind beseitigt, und dazu haben gerade die Reisen verschiedener Sachverständiger wie Stinnes und Rathenau beigetragen. Ihrer Tätigkeit in Paris und Amerika ist es zuzuschreiben, wenn die Ansichten, die sich dort über Deutschlands Leistungsfähigkeit festgesetzt hatten, berichtigt worden sind. In früheren Jahren ist von Regierungsstellen viel zu wenig Rücksicht auf die Volkspsyche in Deutschland und in aͤnderen Ländern genommen worden, Wenn durch Genua nichts anderes 1 wäre als diese Erkenntnis, so wäre schon das ein wertvolles Ereignis. Daß ein bedeutsamer Fortschritt gemacht zweifellos. Schon die Beschlüsse der Finanzkommission in Genua zeigen, daß manche Vorurteile beseitigt sind. Unsere Ver⸗ treter sind sogar in Genua als Vermittler in den widerstreitenden Meinungen von der Entente benutzt worden. (Sehr richtig! im Zentrum.) Das muß auch die rechte Seite als einen bedeutsamen Fortschritt anerkennen. Deutschland hat die einzig praktische Beute durch den Vertrag von Rapallo hereingebrvacht. Wir werden darüber noch bei der Vorlegung des Vertrages sprechen. Der Ver⸗ trag entspricht der Politik meiner Partei, denn unser Führer Spahn hat wiederholt im Ausm bärtigen Ausschuß darauf hinge⸗ wiesen, daß wir mit Rußland zu einem Vertragsverhältnis kommen müssen. Es entspricht durchaus der Richtung unserer Politik, ein Band zwischen dem Westen Europas und Rußland zu knüpfen. Allerdings kann der Vertrag von Rapallo den Geist des Bolsche⸗ wismus in Deutschland propagieren helfen, aber dieser Gefahr müssen wir eben beizeiten vorbeugen. (Ruf links: Hört, hört!) Wie kann man da hört, hört! rufen. Wir erkennen den Vertrag als eine durchaus im Interesse Deutschlands liegende Tat unserer Regierung mit Dank an und hoffen, daß er auch wirtschaftlich von segensreichen Folgen sein wird. Rußland hat Bedürfnis für unsere Industrieerzeugnisse, namentlich für landwirtschaftliche 2 Maschinen, und auf der anderen Seite hat diese Verbindung mit unferer In⸗ dustrie eine Rückwirkung auf unsere Ernährungsfrage. Wie würde die Kritik lauten, wenn der Vertrag nicht abgeschlossen wäre, aber eine Verständigung zwischen der Entente und Rußland Lrreicht worden wäre? Jetzt ist eine ganze Anzahl neutraler Staaten denselben Weg gegangen wie Deutschland. Wir danken der Re⸗ gierung für die schwere verantwortungsvolle, tatkräftige und er⸗ folgreiche Arbeit, die sie in Genua geleistet hat. (Lebhafter Beifall im Zentrum.)

Da die Redner der anderen Fraktionen erst morgen sprechen wollen, vertagt das Haus die weitere heea hc über⸗ weist jedoch noch den Gesetzentwurf üb die Er⸗

8 1“

höhung der Verwaltungskoste nbeiträge bei

Tilgungsdarlehen ohne Erörterung an den Volks⸗ wirtschaftlich en Ausschuß. Schluß nach 4 Uhr.

Tr. 124.

Erste Beilage zum Deutschen Reichsanzeiger und Preußischen Staatsanzeiger

Berlin, Dienstag, den 30. Mai

Dienstag zwei Sitzungen, um 11 Uhr für das deutsch⸗ polnische Abkommen über Oberschlesien und um 2 Uhr für die Fortsetzung der Besprechung über die Erklärung der Reichs⸗ regierung.

Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs⸗ maßregeln. Gang der gemeingefährlichen Krankheitien. (Nach den „Veröffent! 1b des E“ Nr. 21

Tardef⸗ abschnitt

Nichtamtliches. (Fortsezung aus dem Hauptölatt) Borläufige Ergebnisse des deutschen Außenhandels im April 1922.

8 Die Werte sind in Papiermar angegeben, sie beruhen in Aus⸗ und Einfuhr auf Anmeldungen.

Einfuhr

Mengen April Jan./April

Werte in 1000

April

Jan./ April

Ausfuh

Mengen

April

Jan⸗/April

April

Werte in 1000

Jan.April

c e st.

Frankreich. An Bord eines von Bombay angekommene Dampfschiffes ist in Dünkirchen ein Todesfall an Pest festgestellt worden.

Griechenland. Nach einer Mitteilung vom 6. Mai sind in Patras mehrere Pestfälle festgestellt worden.

Aegypten. Vom 1. Jan ar bis 27. April 91 Erkrankungen (darunter 41 Todesfälle), davon entfielen auf A levandrien 21 (19), Suez 25 (9), Port 6 (3).

Südafrikanische Bund. Farm in der Nähe von B. 1“X“ (O 1 Erkrankung und 1 pfall.

Mexiko. Vom 26. März bis Fampieo.

Ecugdor. Vom bis 28. 3 Todesfälle in Guaya 1 uil.

Neu Südwales. Vom 2. bis 8. April 1 Erkrankung in

Sydney. Cgholera. 1“

Ukraine. Vom 1. Januar bis 1.4 pril wurden 1188 Er⸗ krankungen festgestellt

Britisch⸗Ostindien. Vom 1. Januar bis 5. April 5 Erkrankungen (und 567 Todesfälle), davon in Kalkutta (562), in Madras 5 (5); in Burma vom 15. Januar bis 11. März 62 Erkrankungen (und 193 Todesfälle), davon in Rangun (146); in Bassein 62 (47).

Pocken. Deutsches Reich. In der Woche vom 14. bis 20. wurden 2 Erkrankungen festgestellt, davon 1 bei der Ehefrau eines Maurerpoliers in Breslau und 1 bei einem 6jährigen Mädchen

in Kleindalzig Gnö Leipzig).

Nachträglich wurden noch festgestellt: Vom 29. April bis 5. Mai 25 Erkrankungen (und 3 Todesfälle) und zwar in Laband 13 (1), in Ellguth von Gröling 8 41) in Alt Gleiwitz 2, in Meckelhof, Schechowitz, VB Brzezinka, Pschyschowka und Niepaschütz je 1, in Schabscha Kreis Gleiwitz (Reg.⸗Bez. Oppeln) (1); vom 6. bis 12. Mai 6 Erkrankungen (und 1 Todes⸗ fall), und zwar in Laband 5, in Gleiwitz 1 (Kreis Gleiwitz), in Hind enburg (Reg⸗Bez. Oppeln) (1).

Italien. Vom 24. bis 30. April 5 Erkrankungen, davon in den Provinzen Milano und Salerno je 2, in Ancona 1.

Schweiz. Vom 30. April bis 6. Mai? 21 Erkrankungen, 6 in den Kantonen Zürich 8 darunter 1 in der Stadt Zürich Bern 10, Aargau 3.

Spanien. Vom 1. bis 31. Januar 8 Todesfälle in Ma⸗ laga; vom 26. Februar bis 11. März 2 Erkrankungen in Va⸗ lencia und 15 Todesfälle in Sevilla.

Rumänien. Vom 1. bis 31. Dezember v. J. 33 Erkran⸗ kungen im S Kischinew.

Türk Vom 26. Februar bis 11. März 31 Erkrankungen und 4 Todesfälle in Konstantinopel.

Fleckfieber.

Deutsches Reich. Für die Woche vom 30. April bis 6. Mai wurden nachträglich 5 Erkrankungen bei Heimkehrern aus Rußland in Osternothafen (Kreis Usedom⸗Wollin) mitgeteilt

Oesterreich. Vom 7. bis 13. Mai 1 Erkrankung bei einer einheimischen Zivilverson in Wien.

Tschecho⸗Sl 8EGv Vom 1. bis 15. April 48 Erkran⸗ kungen (und 2 Todesfälle), davon in Podkarpatska Rus 38 (1), in der Slowakei 9 (1), in Böhmen 1.

Rumänien. Vom 1. bis 31. Dezember v. J. 21 Erkrankungen im Bezirk Kisschinew.

Bulgarien. Es wurden festgestellt: im Januar 14 Er⸗ krankungen, Februar 39, März 50, vom 1. bis 16. April 16.

T ürkei. Vom 26. Februar bis 11. März 8 Erkrankungen in Konstankinopel.

Aegypten. Vom 8. bis 14. Januar 2 Erkrankungen und 2 Todesfälle in Kairo.

Am 10. Februar auf einer ranje⸗Freistaat)

1. April 1 Erkrankung in

Februar 11 Erkrankungen und

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Aeronantisches Observatorinm. Lindenberg, Kr. Beeskow. 8 27 Mai 1922. Drachenaufstieg von 5 ¼ a bis 7 ½ a.

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Relative Wind

Seehöhe Luftdrucl Temperatur Co Feuchtig⸗ keit ; Geschwind. Richtung Sekund.⸗

m mm unten 8 Meter

754,0 74 NWzW 738 WNW 721 WNW 714 WNW 690 WNW 640 1 WNW 537 SWasS Bewölkt. Sicht: 5 km.

28. Mai 1 1922. Pilotballonaufstieg von oa.

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Relative Wind Feuchtig⸗ Geschwind.

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WazN 10 km.

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Wolkengrenze 860 m. Sicht:

(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)

Verantwortlicher Schriftleiter: Direktor Dr. Tyrol. Charl

Verantwortlich für den Anzeigenteil: Der Vorsteher der Geschäftsstell Rechnungsrat Mengering in Berlin.

Verlag der Geschäftsstelle Mengering) in Berlikx9. Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt

Berlin Wilhelmstr 32. Sieben Beilagen (einschließlich Börsenbeilage und Warenzeichenbeilage Nr. 54 A und B nd Erste, Zweite und Dritte Zentral⸗Handelsregister⸗Beilage.

Erzeugnisse der Land⸗ und Forstwirtschaft und andere 882 v11 Rahrungs⸗ Lüngs 15e- Erzeugnisse des Acker⸗, Garten⸗ gc. Erzeugnisse der 2. Fercwirschaft.. 8 Tiere und tierische Erzeugnise

landwirtschaftlicher Nebengewerbe.... üh. nisse der Nahrungs⸗ und Genußmittelgewerbe, schnitten A bis D nicht inbegriffen... 8 Mineralische und fossile Rohstoffe; Mineralöle. uA“* öö o111116“ Fossile Brennstoffe .. 1“ Mineralöle und sonstige fossile Rohstoffe⸗ 8 Steinkohlenteer, Steinkohlenteeröle und Steinkohlenteerstoffe Zubereitetes Wachs, feste Fettsäuren, Paraffin unsd ähnliche Kerzenstoffe, Lichte, Wachswaren, Seifen und andere unter Vhx von Fetten, Oelen oder Wachs hergestellte Waren.. IW pharmazentische Erzengniffe, Farben und Farb. ren. Chemische Grundstoffe, Szuren, Salze und sonfti e Verbindung en chemischer Grundstoffe, 8 8 8 Farben und Farbwaren.. ““ v Firnisse, Lacke, Kitte. 8 Aether. Alkohole, anderweit nicht genannt oder inbegrif en: füchtig e Oele, künstliche Riechstoffe, Riech⸗ 8 Schzaheikemitet (Parfümerien und kosmetische Mittel)).. Künstliche Düngemittel... v“ Sprengstoffe, Schießbedarf und Zündwaren 8— Chemische und pharmazeutische Erzeugnisse, anderweft nicht genannt . Bearbeitete tierische und pflanzliche Spinnstoffe und Waren darans; ; WJE zugerichtete ibG und üte 2 9 2 2 2 98 2 0 0 2. 90 2 2 2 20 0 2. 0 20 2 60 Seide.. Wolle und andere Tierhaare smit Ausnahene der Pferdehaam⸗ aus der Mähne und dem v“X“ Baumwolle . . .. 24*² Andere pflanzliche Spinnstoffe. Buchbinderzeugstoffe Pausleinwand, wasserdichte Gewebe, Gewebe mit auf⸗ getragenen Schleif⸗ oder Poliermitteln; Linoleum und I Stoffe Watte, Filze und nicht genähte Filzwaren. Pferdehaare (aus der Mähne oder dem Schweife) und Waren daraus Kleider, Putzwaren und sonstige genähte Gegenstände aus Gespinstwaren 9o090b 22* Künstliche Blumen aus Gespinstwaren, Regen⸗ und Sonnenschirme, Schuhe aus Gespinstwaren oder Filzen.. - und Waren daraus, zugerichtete Schmuckiederm Fächer Sühe 116“ Abfälle von Gespinstwaren und dergleichen vi111“ Leder und Lederwaren, Kürschnerwaren, Waren aus Därmen Federsareft . . u“ Kürschnerwaren.. Waren aus Därmen. Abfälle. . 111151s . 8 Kautschukwaren... ““ Waren aus weichem Kautschuk 1 Hartkautschuk und Hartkautschukwaren. Geflechte und Flechtwaren aus pflanzlichen Stoffen mit Aus⸗ nahme der Gespinstfasern öiö11e“; Gechte (mit Ausnahme der Sparterie). 1.“ Flechtwaren (mit Ausnahme der Hüte und der Sparteriewaren) RRRRR ..111111“ Besen, Bürsten, Pinsel und Siebwaren. ö11“ Waren tierischen oder öe Schnitz⸗ oder Former⸗ stoffen .. 11161“ Waren aus tierischen Schritstofen. ggei.. ““

Korkwaten. Waren aus anderen pflanzlichen Schnitzstoffen als Holz oder Kork oder

aus anderweitig nicht genannten Formerstoffen.... Papier, Pappe und Waren daraus . Bücher, Bilder, Gemälde.. Waren aus Steinen oder anderen mineralifchen Stoffen (mit Ausnahme der Tonwaren) sowie aus fossilen Stoffen .. . .. Seenhgh 11“ Glas und Gl. laswaren 8.1 Edle Metalle und Waren darans. Gold (Gold, Platin und Platinmetalle, Bruch und Abfäne Metallen 66 und Platinwaren) ... 8 Silber (Silber, Silbergekrätz, Bruchsilber, Silberwaren) 1 mnedle Metalle 88 Waren daraus. 11““ Fisen und Eisenlegieruggen 1u“ Aluminium und Aluminiumlegierungen... G“ Blei und Bleilegierungen.. Zink und Zinklegierungen. Zinn und Zinnlegierungen (einschl. des Britanniametalle). Ni ckel und Nickellegieungeen ..

Fupfer und Kupferlegierungen Waren, nicht unter die Abschnitte A bis G. fallend, aug unedlen Metallen

oder aus Legierungen unedler Metallse .. Maschinen, elektrotechnische Erzeugnisse, Fahrzenge.

Maschinen . ““

Elektrotechnische Erzeigniffe.. “*“ J141114144

FPeuerwaffen, Uhren, Tonwerkzeuge, Kinderspielzeng

Feuerwaffen ycc“ Sönre.“ Kinderspielzeug .

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1 755 682 6 552 365 1 007 714 3 478 620 2 928 15 616

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17 325 402 912 449

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3 531 090 34 443 248 17 401 503

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63 536 932 770 1 816 611

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10 703 853 810

1 024 125 630

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60 405 2 680

6 473 103 704 12 668

88 584 2 001 151 5 991 942 1 661 313 4740 747 1 340 4 955

87 731 331 968

3 810 1736]

5 226 32 079

3 301 9 609

241 1714 856 837

1 386 68 096 78

39 255 11 574 17 267

306 682 57 799

2 260

25 879 980 2 928 15 616 4 741 493 13 258 929

2 344 619

58 129 881

45 340

520 198 16 310

17 712 711 9 712 899

721 563

6 016 638 1 058 606

203 005

2 355 774

214 643 699 388 453 968 965 120 22 655

32 603 723 604

325 137 19 579 530

33 046 164 486

163 130 663

4 475 353 1 232 604

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2 226 205

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7 470 8 529 310

24 022 16 935 127 070 86 048 8 042 32 592

388 6 987 6 671 316

15 956

53 856 20 613 14 945 10 966

7 332 46 950 9 172

19 808 24 474 33 804 31 760

25 826 5 934

2 379 805

848 422 7 633 180˙059 7 370 59 872 43 288

1 226 907

6 254 172 685 24 550 16 715 131 420 39 747

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34 522 4 586 601

17 726 614

24 886 920 2 082 463

16 573 932 3 299 540

883 759

6 630 826 702 000

2 201 423 1 369 369 2 313 718 44 316

104 658 1 642 625

655 826 71 931. 2 553

332 385 239 996

1 304 338 630

10 810 391 2 501 634

2 442 456 5 466 672 241 052

456 2 019 21 050

26 018 720

65 771 42 543 574 510 390 793 39 553 142 841 60

1 263 42 308 41 269 1 039

56 292 52 514 2 895 883 336

173 464 54 089 46 100 44 796

28 479 130 271 41 705

36 575 80 592 111 676 236 603

213 372 23 231

7 030 239 2 053 921 31 969 608 210 25 930 330 702 96 042

3 858 089

25 376 478 070

90 099 56 515

331 456

93 500 349

75 054 16 232 1 865 2 541

1 435 924

239

239 343

696 461 I

58 189

102 416 409

25 522 13 094 034

3 186 690 296 923 9 360 056 25 338

225 027

24 245 2 591 771

2 416 410

110 948

138 159 119 849 3 499

14 428 370 141 17 113

576 676 448 925 109 514

143

17

126

2 133 216 2 006 770 6 975

10 449

28 859

1 542

146

67 258

11 217 529 941 221 394 178 66 943 68 820 221

77 221 70

6 631 69 720 1 490

5 780 970 540

878 032 2 819 462 359 613 540

1 623 378

100 485 47 697 055

10 308 371 790 930

35 650 613 92 208

854 933

77 187 9 366 261 8 743 302

422 775 18 339

19 708 69 153 25 682 67 302 634 978 21 077 94 200 134 433 59 134 19 466 9 619 933

33 174 9 897

2 872

250 173

129 879 29 457 36 702

5 151 58 547 42 222 40 557

1 665

18 185 167 17 998

20 17 160

563 114 1 937 490 902 13 236

57 039 1 562 491 50 215

1 887 373 1 792 095 i 380

8 600 237 8 116 797 34 599

58 400 99 069

6 593 579

238 208

45 992

2 068 760 878

1 468 894 271 408 328 458 878

267 453 2 689

25 848

238 916 6 692

4 182 305

1 263 175

4 834 088 3 569 379

2 607 344 1 585 936

366 362

449 576 233 777

315 938 676 593

199 478 294 872 239 206

21 958 873 899

23 915 135 894

117 642 435 716

180 832 884 332 28 426

83 928 13 087 44 414 220 697

830 024 960 530 103 943 56 548 26 124

9 927 644 255

127 157

128 140 32 482

1 283 040

394 594 422 376

460 786

1 249 4 035 2023 697 183 683 20 014

51 014 1 712 49 242 60

66 921 701 479 19 472

381 223 8 234

292 550

928 736

138 151

177 195 458 025 478 987 211 411

117 207 94 204

111 084 50 330 97 810 29 294

6 013

573 215

396 963

634 613 386 795 932 192

39 119 146 180

746 893

25 428

6

65890 072 1 933 299

796 679 1 118 053 2 063 443

627 598

3 947 142 622 145

81 377

2 805 029 73 231 382 360

312 740 7 784 622

3 666 167 2 829 458 83 537

271 371

23 612 136 380 774 097

13 055 654 2 362 498

3 332 550 3 692 896 381 515

152 524 78 606 24 046

2 086 676 375 701

467 356 101 286 4 112 618 1 631 188 1 260 217 1 199 580 6 265

15 368

195 185

2 045 367 79 807

375 155

546 375 1 342 756 1 591 086 948 324

32 049 416 275 15 348 942 11 249 040 414 785 191 411 271 199 100 474 18 714

1 812 719

8 805 312 5 022 284 2 276 593 1 506 435

2 577 102 109 015 440 657

2 027 430 80 665

Unvollständig angemeldete Waren

Waren aller Art..

außerdem: bShs „Per. ““ Wasserfahrzenge .. 8

Davon: reiner Warenverkehr

Edelmetalle: Feingold, legiertes Gold, Barren aus Bruchgold, Goldmünzen; Bruch⸗ gold, Goldasche, ⸗gekrätz (bei der Ausfuhr unter Silber) . Silber⸗

Feinsilber, legiertes Silber, Bruchsilber, auch in Barren,

93 175 749 15 616 78

28 261 087

28 248 772

9 149 3 166

76 003 610

21 906

81 027 671

22 994 605

21 898

23 810

73 334 495

73 050 410

139 861 144 224

münzen; Silbergekräz.. ö“

Zusammen Edelmetalle. 1

8

Berim, den 20. Mai 1922

Statistisches Reichsamt.

12 315

725 708

284 085