gewerksberufsgenossenschaften, der Tiefbau⸗ und der See⸗ berufsgenossenschaft auf 5 752 799,32 ℳ belaufen. Die Be⸗ stände der bis zum Schlusse des Geschäftsjahrs angesammelten Rücklage der Berufsgenossenschaften betrugen zusammen 479 828 787,27 ℳ. Die Zweiganstalten haben eine Rücklage von zusammen 1 935 611,31 ℳ. An sonstigem Vermögen ein⸗ schließlich der noch ausstehenden Beiträge und Prämien werden für die Berufsgenossenschaften 548 513 225,32 ℳ, für die Zweiganstalten 23 426 403,47 ℳ “““
8
Deutscher Reichstag. 224. Sitzung vom 31. Mai 1922, Vormittag (Bericht des Nachrichtenbüros des Vereins deutscher Zeitungsverleger“*).)
Präsident Löbe eröffnet die Sitzung um 11,20 Uhr. Eingegangen ist der Entw urf eines Gesetzes, be⸗ treffend die Aufnahmeeiner Zwangsanleihe.
Auf Antrag des Abgeordneten Alpers (D. Hann.) wird die erste Lesung des Gesetzentwurfs zur Ausführung des Artikels 18 der Reichsverfassung von der heutigen Tages⸗ ordnung abgesetzt. Der Gegenstand wird in der ersten Sitzung nach den Pfingstferien zur Beratung kommen.
Gemäß den Anträgen des Geschäftsordnungsausschusses wird die beantragte Genehmigung zur Einleitung von Privat⸗ klageverfahren gegen die Abgeordneten Bruhn (D. Nat.) und Dr. Heim (Bayer. Vp.) und zur Strafverfolgung des Abgeordneten Thomas (Komm.) versagt. 1b
Es folgt die zweite Beratung des Gesetzentwurfs
über den Vertrag zwischen Deutschland und Dänemark, betreffend die Regelung der durch den Uebergang der Staatshoheit in
8
Nordschleswig auf Dänemark entstandenen
Fragen.
Abg. Freiherr von Rheinbaben (D. Vp.) als Be⸗ richterstatter des auswärtigen Ausschusses: Der Vertrag ist eine Foige des Versailler Friedensvertrages. Der deutsche Standpunkt ae der Ausführung der Bestimmungen des Versailler ertrages über die Abtretung von Nord⸗ schleswig ging von Hause aus dahin, daß Deutschland sich mit Dänemark direkt verständigen sollte. In Däne⸗ mark bestand zuerst eine gegenteilige Auffassung, dann hat
sich aber auch Dänemark loyal auf den Standpunkt gestellt, daß es für beide Länder doch das beste sei, sich direkt zu verständigen. Es war eine große Anzahl vielfach schwieriger Fragen zu er⸗ ledigen. Man ist überall zu einer Verständigung gekommen; für die Schlichtung auftretender Schwierigkeiten ist ein Schieds⸗ verfahren vorgesehen. Besonders gründlich ist die Optionsfrage behandelt worden, die eine völlig neue Regelung erfahren hat. Die noch verbliebenen Härten sind im Schlußprotokoll auch noch be⸗ seitigt worden. Der Vertrag ist aus einer Zwangslage geboren, er wird aber für die deutsche Grenzbevölkerung erheblichen Nutzen bieten und viele Unannehmlichkeiten beseitigen. Der Ausschuß hat sich damit abfinden müssen, daß auch hier wieder an dieser Grenze des Reiches viele Tausende deurscher Stammesgenossen will⸗ kürlich von ihrem Vaterlande losgerissen sind. Wir haben diese unsere deutschen Brüder und Schwestern nicht vergessen und wollen ihnen durch dieses Abkommen wenigstens einige Erleichterungen verschaffen. — Der Ausschuß hat den Vertrag einstimmig zur An⸗ nahme empfohlen.
Reichskanzler Dr. Wirth: Meine Damen und Herren! Der Ihnen zur Beschlußfassung vorliegende Deutsch⸗Dänische Vertrag zur Regelung der durch den Uebergang der Staatshoheit in Nordschleswig auf Dänemark entstandenen Fragen ist das Er⸗ gebnis der Verhandlungen, in die wir in Verfolg des Versailler Vertrages und der sich aus ihm ergebenden staats⸗ und völker⸗
rechtlichen Entwicklung mit Dänemark über das nördliche Schleswig einzutreten hatten. Bei diesen Verhandlungen mußte die Reichs⸗ regierung im Interesse der betroffenen Bevölkerung ihre Aufgabe darin erblicken, auf der gegebenen Grundlage der tatsächlich ge⸗ schaffenen Verhältnisse mit der dänischen Regierung zu einer Ver⸗ ständigung über die zahlreichen brennenden Fragen des täglichen Lebens wie auch der zwischenstaaflichen Beziehungen zu gelangen. Diesem Bestreben stand anfänglich der Gedanke eines dreiseitigen Vertvages im Wege, dessen Annahme deutscherseits indessen mit Erfolg abgelehnt werden konnte. Hierzu hat wesentlich der Umftand beigetragen, daß auch die dänische Regierung den Weg der direkten Verständigung als zweckmäßiger erkannte. Die kommissarischen Verhandlungen waren ziemlich langwierig. Sie haben ungefähr ein Jahr in Anspruch genommen. Aus dem Vertrag und der bei⸗ gefügten Denkschrift ersehen Sie, meine Damen und Herren, welche Fülle von Gegenständen dabei ihre Regelung finden mußte. Die Verhandlungen selbst sind in voller Sachlichkeit geführt worden und waren von beiden Seiten von dem Bestreben geprägt, die neue Grenze den Bewohnern möglichst wenig fühlbar zu machen. An⸗ gesichts der zahlreichen widerstrebenden Interessen war die Stellung der deutschen Unterhändler hierbei keine leichte. Wenn es trotzdem gelungen ist, schließlich auch in schwierigen Punkten zu einem für uns erträglichen Ergebnis zmu gelangen, so hat dazu die einer sachlichen und weitsichtigen Politik entsprechende persönliche Ein⸗ wirkung des dänischen Außenministers nicht wenig beigetragen. Ist der vorliegende Vertrag auch aus schmerzlichem Anlaß geboren, so hoffe ich doch, daß er mit dazu beitragen möge, nationale Gegen⸗ sätze allmählich zu üiberbrücken und die benachbarten und vielfoch aufeinander angewiesenen Völker in einer besseren Zeit einander näher zu bringen. Diesem Wunsche, den ich damit zum Ausdruck gebracht habe, entspricht auch die einmütige Empfehlung, die der Auswärtige Ausschuß der Annahme des Vertrages mit auf den Weg gegeben hat.
Meine Damen und Herren! Es ist mir wie gestern ein lebhaftes Bedürfnis, im Namen der Reichsregierung all den Herren zu danken, die diese langwierigen und schweren Verhandlungen im Geiste der Versöhnlichkeit und der Verständigung geführt haben. Ich darf da in allererster Linie den Herrn v. Kverner nennen und
ihm hier im Reichstag den gebührenden Dank für seine überaus große Mühewaltung aussprechen. (Bravo!) Ich dehne diesen Dank auch auf die übrigen Herren, die in Kopenhagen an diesem Friedenswerk mitgearbeitet haben, die Herren v. Neurath und Rosenberg, aus.
Wie gestern, meine Damen und Herren, wenn auch nicht mit diesem überaus schmerzlichen Gefühl, wie ich es gestern zum Aus⸗ druck gebracht habe, nehmen wir heute von Tausenden unserer Volksgenossen wiederum Abschied. Ich glaube, daß der Gedanke, daß diese unsere Volksgenossen im germanischen Kulturkreis ver⸗
*) Mit Ausnahme der durch Sperrdruck hervorgehobenen Reden der Herren Minister, die im Wortlaute wiedergegeben se
bleiben, etwas Tröstliches an sich hat. Unsere Volksgenossen, die nun jenseits der Grenze wohnen, werden im neuen Staatsverband
treue Staatsbürger sein. Sie haben aber mehr als die sonst von
uns genommenen Volksgenossen die
Deutschtums zu pflegen und treue Anhänger der deutschen Kultur und ihres Gepräges zu sein. Ich empfehle Ihnen im Namen der
Reichsregierung daher den Vertrag
k
land und Dänemark im Verfolg der im Versailler Friedensvertrag ausspricht. Soweit in der Grenz⸗ beständen, würden diese später durch hoffentlich beseitigt werden können.
festgelegten Bestimmungen regelung Ungerechtigteiten gegenseitige Verständigung
Abg. Frohme (Soz.) gibt namens seiner Fraktion eine Er⸗
lärung ab, die die Zustimmung zu
(Beifall bei den Sozialdemokraten.)
daß sie die durch den der in diesem Vertrage Reiche aufgezwungern zu dem vorliegenden Vo
Abg. Thomsen (D. Nat.) erklärt namens seiner Freunde, Versailler Fried ensvertrag unter Mißachtung aufgestellten Grundsätze dem Deutschen
Seine Freunde hofften, daß das
Unrecht einmal wieder gutge Abg. Dr. Runkel (D. Vp.) erklärt namens seiner Fraktion, daß
die Zustimmung zu dem vorlieg
82 8 Bestimmungen des Versailler Vertrages gezogenen Grenze bedeute. Diese Grenzregulierung trachtet. Mit Zuversicht sehe s
Freunde nicht enthalten würden, l
das vergewaltigte Recht. Schleswi⸗ werde. Bedauerlich aber sei, daß
schließen können, eine
b 1
Regelung
treffen. (Beifall rechts.)
seiner Freunde die und bedauert gleichfalls,
Abg. Dr. Breitscheid 1
schutz nicht sestgelegt worden sei. Teile nötig.
) die Zustimmung seiner Fraktion zu dem Vertrage aus, gibt aber dem schmerzlichen Bedauern Ausdruck, daß in
Abg. Dr. Ing. Gothei
Abweichung von den Grundsätze Selbstbestimmungsrecht der Völke
Dieses Selbs
sein werde, auch mit Dänemark ve
den Schutz der natiorn
V
und das gute Verhältnis zwischen
festigen.
Der deutsch⸗dãänische Vertrag wird darauf in zweiter Be⸗ ratung und im Anschluß daran dritter Lesung fast einstimmig angenommen.
Abg. Dr. Becker⸗Hessen (D. Vp.) beantragt nunmehr, als nächsten Punkt die Besprechung der Antw die Reparationskommission vom
ie Grenze nicht ertrage ändere an diesem Protest nichts.
emacht werde.
werde nur als eine vorübergehende be⸗ eine Partei der Zeit entgegen, wo
Zustimmung zu dem vorliegenden Abkommen daß in den Verträgen der Minderheiten⸗ Dieser wäre im Interesse beider
tbestimmungsrecht werde hoffentlich eines Tages dazu führen, daß auf friedlichem Wege eine Regelung der Grenze, den nationalen Verhältnissen entsprechend, geschaffen wird. Zum Schluß spricht der Redner den Wunsch aus, daß es möglich nalen Minderheiten zu treffen. (Beifall bei den Demokraten.) Der Vertrag werde hoffentlich dem Frieden dienen
30. Mai auf die Tagesordnung
Möglichkeit, den Gedanken des
zur Annahme. (Bravo!)
dem Vertrage zwischen Deursch
anerkennen. Die Zustimmung
dem deutschen Volke angetane
enden Vertrage, der sich seine eine Anertennung der durch die
g⸗Holsteins wieder gutgemacht sich Dänemark nicht habe ent⸗ der Minoritätenschutzfrage zu
Soz.) erklärt ebenfalls namens
n (Dem.) spricht gleichfalls
n des Friedensvertrages das r nicht genügend gewahrt ist.
rtragsmäßig eine Regelung über Deutschland und Dänemark be⸗ ohne jede Erörterung auch in
ort der deutschen Regierung an
zu setzen. Er begründet den Antrag damit, daß niemand habe an⸗
nehmen können, daß eine Antwor ergehen werde, in der sich die de
t an die Reparationskommission utsche Regierung einer Finanz⸗
kontrolle unterwerfe. Seine Partei halte es für unbedingt not⸗ wendig, daß der Reichstag noch vor seinem Auseinandergehen zu
S
der Antworknote der Regierung S
über den Mißtrauensantrag der Deuts
1
tellung nehme. Die Abstimmung chnationalen müsse aber bis
nach dieser Besprechung zurückgestellt werden, da es von der Hal⸗
tung der Regierung in dieser Besprechung abhängen werde, welche Stellung seine Partei bei der Endabstimmung über den Miß⸗
trauensantrag einnehmen werde.
Abg. Dittmann (U. Soz.) hält es ebenfalls für erforder⸗ lich, daß der Reichstag sofort zu der Antwortnote an die Repara⸗
tionskommission Stellung nehme,
schlägt aber vor, zunächst die
Tagesordnung zu erledigen und morgen die Besprechung der Note vorzunehmen, nachdem. dann inzwischen die Fraktionen Be⸗ sprechungen abgehalten haben werden. Er tritt ebenfalls dafür ein, daß die Abstimmung über den Mißtrauensantrag bis nach
der Besprechung der Note zurückge
stellt wird.
Auf Vorschlag des Abgeordneten Müller⸗Franken (Soz.), den der Abgeordnete Leicht (Bayer. Vp.) unterstützt,
wird die geschäftsordnungsmäßige Regelung dieser Frage dem Aeltestenausschuß überlassen, der unter dem Vorsitz des Präsi⸗
denten Löbe sofort zusammen Hierauf tritt das Haus in setzentwurfs über Erh
tritt. die zweite Bevatung des Ge⸗ öhung der Zulagen in
der Unfallversicherung ein. Der Entwurf sieht
eine Erhöhung der Zulagen
getvetenen Geldentwertung en
vor, die der inzwischen ein⸗ tspricht. Nach dem Entwurf
betragen die Bezüge eines Verletzten, der seine Erwerbsfähig⸗ keit durch den Unfall völlig verloren hat, vom 1. Juli 12 000 Mark, die Bezüge einer rentenberechtigten Witwe 3600 N. Der Ausschuß hat den Jahresarbeitsverdienst gegenüber der
Vorlage um etwa die Hälfte er
höht. Der Gesetzentwurf wird
ohne Aussprache nach den Beschlüssen des Au zschusses in zweiter und dritter Lesung angenommen.
Es folgt die zweite Beratung des Gesetzen twurfs über Versicherungspflicht in der Kranken⸗ kassenversicherung und des Gesetzentwurfs
über Grundlöhne un
d Vorstandswahl bei
den Krankenkassen. Die Regierungsvorlage sah bei
8
dem ersten Entwurf eine durch das Sinken des Geldwertes
bedingte Erhöhung der für gesehenen Verdienstgrenze von
die Versicherungspflicht vor⸗ 40 000 auf 60 000 Mark vor.
Der Ausschuß hat eine Erhöhung von 72 000 Mark be⸗
antragt.
Nach kurzer Debatte werden beide Vorlagen in zweiter
und dritter Lesung angenommen.
Die Gesetzentwürfe über Wochenhilfe und Wochenfürsorge werden in zweiter Lesung nach kurzer Erörterung in der vom sozialen Ausschuß vorgeschla⸗ genen Fassung unter Ablehnung weitergehender Anträge der Unabhängigen Sozialdemokraten angenommen, ebenso ein⸗
stimmig in der unmittelbar
anschließenden dritten Lesung.
Ein von allen Fraktionen mit Ausnahme der Kommu⸗ nisten eingebrachter Gesetzentwurf will die Reichsregierung ermächtigen, im Falle des Bedarfs die Grenze für die Ver⸗ sicherungspflicht und die Höchstgrenzen für den Grundlohn
in der Krankenversicherung, die Geldbeträge in der Wochen⸗ hilfe und Wochenfürsorge, die Geldbeträge in der Unfall⸗ versicherung und Unterstützungssätze der Invaliden⸗ und Altersrentenempfänger zu ändern und die erforderlichen Uebergangsvorschriften zu erlassen, eventuell mit Zustimmung des Haushaltsausschusses. Der Entwurf wird in allen drei
Lesungen sofort verabschiedet,
ebenso der von denselben An⸗
tvagstellern vorgelegte Entwurf über teilweise Umgestaltung
der Angestelltenversicherung.
Die Vorlage, welche fü willige Invaliden⸗
r Soldaten die frei⸗ und Angestelltenver⸗
sich erxung einführt, gelangt im wesentlichen nach den Vorschlägen des 19. Ausschusses in zweiter und dritter Lesung
zur Annahme.
stenbeiträge bei Til⸗
8 Der Gesetzentwurf über die erhöhung
Verwaltungsko
gungsdarlehen wird in zweiter Lesung mit lediglich redaktionellen Aenderungen angenommen, darauf auch sofort
in dritter Beratung.
1
Der Entwurf eines Reichsknappschafts⸗ gesetzes wird ohne Erörterung an den sozialen Ausschuß
überwiesen. Hierauf erledigt das
Haus eine große Anzahl von
Petitionen durchweg nach den Vorschlägen der Ausschüsse. Es wird eine Interpellation der Unab⸗ hängigen verlesen, in der die Regierung gefragt wird, ob sie bereit ist, über folgende Fragen Auskunft zu geben: 1. Welches sind die mit der Reparationskommission getroffenen
Abmachungen?
2. In welcher Weise gedenkt die Regierung ihre Abmachungen mit der Reparationskommission, soweit sie das steuerliche Gebiet
betreffen, durchzuführen? 3. Gedenkt die Regierung
bei Anträgen auf neue steuerliche
Maßnahmen eine weitere Belastung der arbeitenden Klassen und einen Abbau der sozialen Fürsorge, insbesondere der Erwerbslosen⸗
fürsorge und des Achtstundenta
ges, zu vermeiden?
Präsident Löbe teilt nunmehr mit, daß zu dem Antrag Becker auf Anberaumung einer neuen Sitzung zur Besprechung der deutschen Note an die Reparationskommission ein weiterer Antrag Crispien (U. Soz.) eingegangen und bereits im
Aeltestenausschuß mitberaten Einberufung einer neuen Si kanzler weitere Mitteilungen
worden ist, der die sofortige tzung verlangt, wenn der Reich über die Verhandlungen mit der
Reparationskommisston machen kann. (Die Verlesung des An⸗
trages erweckt auf der rechten
Seite laute Heiterkeit.)
2 2
Der Antrag Crispien wird unter großer Heiter⸗ keit der Mehrheit gegen die Stimmen der beiden Rechts⸗
parteien angenommen.
Damit ist der Antrag Becker erledigt, und der nächste
Punkt ist die Abstimmung trauensvotum.
über das deutschnationale Miß⸗
Zunächst wird eine Pause von zwei Minuten gemacht,
da die Deutsche Volkspartei,
die sich zu einer Berauung zurück⸗
gezogen hat, noch nicht im Saale anwesend ist. Nachdem die Fraktion vollzählig wieder im Saal erschienen ist, gibt Ab⸗ geordneter Crispien (U. Soz.) für seine Fraktion eine Er⸗ klärung ab, in der es u. a. heißt:
„Der Antrag der Deut keiner Weise sachlich auf die
schnationalen Volkspartei geht in von der Regierung gegebenen Er⸗
klärungen ein und verrät deutlich das nationale Agitations⸗
bedürfnis derjenigen, die für
den Krieg und den Versailler Ver⸗
trag verantwortlich sind. (Gelächter rechts.) Wir lehnen den
Antrag der Deutschnationalen
gierung über die Forti
Reparationskommission zu i
ab, behalten uns aber vor, die Re
führung der Verhandlungen mit der
nterpellieren und sodann zu
Haktung der Regierung zu den in Paris schwebenden Verhand⸗
lungen Stellung zu nehmen.“
rungsantrag zu dem eingegangen.
Abg. Dr. Hergt (D. N. die Reparationskommission ist
trauensvotum zu ermöglichen. und der Nachprüfung bedürft
Zugeständnisse (lebhaftes Sehr
Paris die unselige Erfüllungs ortgesetzt werde, muß durch Regierung beseitigt werden. Antrages den Weg für eine freizumachen. (Lebhafter Bei Abg. Dr. Be cker⸗Hesse
weniger mit der Konferenz
Hoheitsrechten des Deutschen
rechts.) hat zu dem Antrag Hergt
bekommt jede Regierung von
unser Abänderungsantrag ab
Mehrheit.) Abg. Leicht (Bayer. Vp (Lebhafter Beifall.) Damit
Den Antrag Höllei den etwa sechs Kommunisten. (Große Heiterkeit.) Der u
Volkspartei und der Kom Heiterkeit bei der Mehrheit
In Konsequenz der Annahm
Reichsverfassung auf die Tag
schließe die Sitzung. Schluß 214 Uhr.
8
ernsthaft beeinträchtigt. Damit die Regierung auf ihrem unrecht⸗ mäßigen und verhängnisvollen Wege nicht fortschreitet, damit in 8 8
Inzwischen ist ein kommunistischer Abände⸗
Mißtrauensantrag Dr. Herg t
at.): Die Note der Regierung an im Ausschuß nicht bekanntgegeben
worden. Inzwischen ist der Wortlaut der Note veröffentlicht und damit klar geworden, weshalb sich die Regierung gescheut hat, vor allem eine förmliche Beschlußfassung des Reichstags über seine Stellungnahme zu ihren Absichten und über ein etwaiges Miß⸗
Abgesehen von einem völlig neuen igen Plan enthält die Note gegen⸗
über dem bisher bekanntgegebenen Inhalte weitere unheilvolle
wahr! rechts) sowohl durch die grund⸗
sätzliche Annahme der von der Reparationskommission gesorderten Nachprüfung wie durch die Anerkennung bestimmter, völlig un⸗ erträglicher und mit der Souveränität Deutschlands unvereinbarer Einzelposten. (Zustimmung rechts.) Dadurch gewinnt unser Miß⸗ trauensantrag erhöhte Bedeutung. (Große Bewegung und Heiter⸗ keit.) Die Rechte der Volksvertretung sind dadurch von neuem
politik nicht in der bisherigen Weise die Annahme unseres Antrages die Wir bitten durch Annahme unseres völlige Umstellung unserer Politik fall bei den Deutschnationalen.)
n (D. Vp.): Die in den beiden
82
letzten Tagen geführten Reichstagsverhandlungen haben sich
von Genua, als mit den Anleihe⸗
besprechungen in Paris beschäftigt. Aus der Note der Regierung ist ersichtlich, daß die deutsche Regierung u. a. anscheinend einer weitgehenden fremden Finanzkontrolle grundsätzlich zustimmt. Wir halten eine solche Finanzkontrolle für unvereinbar mit den
Reiches. Da es dem Reichstag
unmöglich gemacht wird, sich darüber auszusprechen, bleibt uns als Zeichen des Widerspruchs dagegen nichts anderes übrig, als nunmehr dem Antrag Hergt und Genossen zuzustimmen. (Beifall
Abg. Höllein (Komm.): Die kommunistische Fraktion (Lachen rechts und in der Mitte) — die kommunistische Fraktion
Abänderungsanträge gestellt. Die
Motive, die die Deutschnationalen beseelen, sind andere als die unserigen. In allen Ländern mit parlamentarischer Verfassung
den Parteien rechts und links das
Mißtrauen ausgesprochen. Es ist keine ehrliche Kampfesweise, daraus eine Boktgenossenschaft zwischen der äußersten Rechten und der äußersten Linken herzuleiten. Zum mindesten müssen doch die Parreien, die hinter der Regierung stehen, die parlamentarischen Grundrechte wahren. Es muß gegen die ungeheuerliche Art, wie in der deutschen Republik die Grundsätze der bürgerlichen Demo⸗ kratie mit Füßen getreten werden, Protest erhoben werden. Wenn
gelehnt wird, stimmen wir für den
deutschnationalen Antrag. (Stürmischer, tronischer Beifall bei der
—): Wir lehnen den Antrag Hergt ab.
wird keine Präjudiz geschaffen 1,
unsere Beurteilung der Antwort, die nach Paris gegangen ist.
n unterstützen nur die anwesen⸗ Die Unterstützung reicht nicht aus. nveränderte Antrag Hergt wird
gegen die Stimmen der Deutschnationalen, der Deutschen
munisten abgelehnt. (Stürmische )
Präsident Löbe: Damit ist unsere Tagesordnung erschövft
e des Antrages Crispien erbitte ice
mir die Ermächtigung zur Festsetzung der nächsten Sitzung. Sollte ich eine Mitteilung des Reichskanzlers nicht erhalten, so habe ich die Absicht, Ihnen vorzuschlagen, die nächste Sitzung auf d. 13. Juni anzuberaumen und unter Vorbehalt weiterer Gegen⸗ stände den Gesetzentwurf wegen Ausführung des Artikels 18 der
esordnung zu setzen. Widerspruch er
hebt sich nicht. — Das Haus ist damit einverstanden. — Ich
Kostenfrage soll so geregmelt werden, daß Zgweidrittel der „notwendigen Kosten“ von den Arbeitgebern und
sollen. Neukonzessionen werden nicht mehr erteilt. Der Zeitpunkt ““ 1““ des Gesetzes wird dem Beschluß des Plenums Abschluß vorbebalten. G
94,10, Amsterdam 150,25, Kopenhagen 85,25, Christiania 70,00,
mwuuchs von Tag zu Tag ganz erheblich, wahrscheinlich infolge der Gestellt
Parlamentarische N 1 1 rische Nachrichten (508 014) ℳ, Zins 88 “ D chs b. 8 ℳ, Zinsen einschl. Gewinn auf Sorten un 8b Noreinz 8 u er Re Wichs tagsauss chuß für Beamtenangelegen⸗ 311 419 272 (128 672 825) ℳ, Provision 141 028 112 11 Vereinigte Elbeschiffahrt —,— G., —,— .„ S s 1“ behandelte in seiner gestrigen Sitzung die Frage der U dcten. Zusammen 452 783 949 (210 539 119) ℳ bvne 100,00 bis 410,00 bez, Begsilianische Bank 1030,00 bis 1100,00 bes a mn t 2—. 8 Der rssch g 7. 8 e.⸗ 8 tete 4 rauen von Be⸗ 26 einschl. Gewinnanteile und Gratifikationen an Verstand Henhgen;, an ögfet Jna⸗ P nc, b2. Bene 8an 7 „ Der Ausschuß beschloß, den Reichsfinanzminist 1 un Beamte 319 093 555 133 136 433 1 88 288, ez., en ⸗ and⸗Zement 1370,00 suchen, sich mit dem preußi ins nzminister zu er⸗ 34 982 65. T1X“ (133 136 4331) ℳ Steuern bis 1380,00 b. A 1 ’ sen g dem preußischen Finanzminister in Verbindun 34 982 651 10 604 732 2 Rei 6 1380, ez., Anglo⸗Continental —,— bez., Asbest Cal setzen um von il EETT1““ Fl anz ninij er in Verbindung zu ZZ“ 6 5047 2) ℳ, Reingewinn 98 707 742 569,00 bi 5 8 8 7 z., As almon . hm Auskunft über die preußischen Maßnahmen i (66 797 953) ℳ Zusammen 452 783 949 (210 b; 8 9 . is 581,00 bez.,, Dynamit Nobel —,— G., —,— B daijen. Vetreffs des — ßischen Maßnahmen in— NB 53) ℳ. Zusammen 452 783 949 (210 539 119) ℳ. Die Gerbstoff R “ 8 ö“ 5 ge 5 Betreffs des B eamtenrätege 8 — Verteilun g des Reingew 8 1..“ 1 tenner „ ez., Norddeutsche Jutespinnerei —,— G fragte Abg. S h66“”; ivide v1111e““ folgt vorgeschlagen: —,— B., 2 EE“ — G. eg.a 2 WXX.“ t⸗Stettin (D. Nat.), ob die Koalitions⸗ 1921 16 vH (1920 12 vH) 56 000 000 (24 000 000) ℳ, 1298 00 bis i I ens Koor begz⸗ Harburg⸗Wiener Gumm Per Worsite Ka . ompromiß in den strittigen Fragen erzielt hälten. Rückstellung für Talonsteuer — (400 000) ℳ in den Reservefonds 11 eee G 9 20, 8 ez., aoko 220,00 bez., Sloman Salpete Der Worsitzende erwiderte, daß die Regierungsparteien in di ser A 30 000 000 (20 000 000) ℳ, in den Beamtenpensions⸗ u . 1 „ Neugumnea —,— G., Otavi⸗Minen⸗Aktien —,— G. 5 legenheit noch nicht zusammengekommen seien und daß die W. 78 stützungstonds 2 500 000 (2 000 000) 2 Ge ee. eil- dgee ööag;. “ erc 8 öö“ 38 menn. len un aß Weiter⸗ EEI1“ 7. 228* C1 8 . Gew ante an en 2 8 8½ 8 2 2 1u““ 5S des Beamtenrätegesetzes wahrscheinlich vor dem Oktober sichtsrat 5 852 042 (2 229 344) ℳ, Gewinnanteile und Grattfikati uf G Le,ipzig, 31. Mai. (W. T. B.) Sächsische Rente 64.50 vo 8 erfolgen werde. Darauf trat der Ausschuß in die Beratung an Vorstand, stellv. Direktoren, Filialdirektoren Prokuristen - anftalt 24906 antenselge 1. m1 ein und vertagte sich nach deren Erledigung. Beamte — (17 832 047) ℳ, Vortraͤg 4 355 769 (386 869) ℳ, zu. .- e. 8. Bank für Grundbesitz 170,00, Chemnitzer Bank⸗ “ 12.. 1* 85 ng der Postgebühren beschäftigte gestern 742 (66 797 953) ℳ. — Bilanzkonto Atiiwwa Lewziger 1“”“ Misgc Zimmermann 700,00, 3 2 mn27. 8 3 i 1 94 „ 5 Ka 8, re Geldso t Zinss Heij 8 „ ; 5 8 84 nnerei 02,8 6 Sa 1. 2 S 22 der Verhandlungen W’ 5 8. 8 . . 18n e Aelehr nemsbanken 915 342 509 208 vIVoLT “ und werke vorm. Gebr. Gnüchtel 400,00 Seasn u geinn0 30 Srhen .8 . 2 8 8 2 11.] Berich e 98* 8 111““ 222 399 932) o. Wech 2 v † 1 qQ 6 . 8 * b G b 888 5 Nachrichtenbüros des Vereins deutscher Zestungeverleger sür verznliche Schatanweiszmgen 2011 915 638 02 405 817 9955 13 Woöliger nsränner 1005,00, Sächs. Wollgf. vorm. Tittel u. Krüger as Zentrum die Erklärung ab, daß die Fraktion ihre Unterschriften Nostroguthaben bei Banken und Bankfirmen 578 276 638 Bzcezenhen xrünkner u. Würker 715,00, Zimmermann⸗Werke 400,00 unter den Antrag Morath (D. Volksp) (Einführung offener Brief (393 942 156) ℳ. Reports und Lombards gegen börsenaa W“ Germania 520,00, Peniger Maschinenfabrik 325,00, Leipziger Werk⸗ sendungen) zurückziehe und den Antrag Allekotte (Lentr), der eine hapiere 1 913 781 901 (386 918 704) ℳ. “ 8 spin E1““X“ 895,00, Leipz. Kammgarn⸗ 1“ für Druckfachen, Geschäftspaviere und Warenproben Warenverschiffungen 362 451 527 (201 444 280) ℳ. Davon 1921 am 8Iu“ Frgc G“ 610,00, Wurzner Kunstmühl “ zurückstellen könne, wenn eine Beratung nach Pfingsten Bilanztage gedeckt: a) durch Waren. Fracht oder Lagerscheine Kratzen 13870,00 Fri 1“““ 1“ ten 328741 561 ℳ. b) durch andere Sicherbeiten 20 432 864 ℳ Thübfng. Gos 3:400 1AA“ Ergämzsungsantrag Körner (D. Nat.) wurden abgelehnt. An Eigene Wertpapiere: a) Anleihen und verzinsliche Schatz⸗ 18 . N 81 Pißneksche 412,00. — Fest. 1 Antrags des Abgeordneten Allekotte wurde eine anweifungen des Reichs und der Bundesstaaten 6 883 227 Kredit 78,00, Badische Anili 880, “ b schließung des Abg. Steinkopf (Soz.) angenommen, durch welche (8 144 719) ℳ, b) sonstige bei der Reichsbank und anderen Zentral⸗ Höchster Farbwerke 114,00, 8 hmeher „Chem. Griesheim 685,00, die Reichsregierung ersucht wird, in eine Prüsung des Gedankens des notenbanken beleihbare Wertpavpiere 12 140 975 (11 090 935) ℳ, 1325,00 Adl Sn Klever 198 meyer 364,00, Westeregeln Alkali Ein Heitsportos einzutreten. Es bleibt also diesmal bei den Sätzen 9) sonstige börsengängige Wertpapiere 140 081 273 (44 298 978) Ebo11“ 8S 19899 Pokorny u. Wittekind 550,00, 1““ düc vos. S Antrag der Deutschen Volkspartei auf 88 ““ 40 057 771 (14 317979 ℳ. Konsortial⸗ Aschaffenburg Zellstof 695 00 Iv“ gre; He bsetzung des Päckchenvortos wurde abgelehnt. Die Abge eteiligungen 139 458 165 (48 005 222) ℳ. Dauernde Beteilig 1 81800 “ Holzmann 465,00, Wayß u. g zrner (D. Nat.) und Morath (D. Vp.) beklagten es, daß 88 bei anderen Banken und Bankfirmen 119 295 958 (39 465 513) 29. Frerssaa 118 veeie des, Deeh 740,00, Zellftoff Vorkage nicht zu der früheren Staffelung der Paketgebühren von Debitoren in laufender Rechnung a), gedeckte 2,085 020 534 700 Gof Zucerfabrit Waghänsel 765 501, egee Kilogxamm zu Kilogramm zurückgekehrt sei. Der Abg. Morath (819 775 053) ℳ, b) ungedeckte 1 314422 081 (864 8135649) ℳ 799,00, Zuckerfab ü Oßtte 1n1 85g0, “ S. Vp.) verlangte eine eingehende Prüfung nach Pfingsten. Außerdem Aval⸗ und Bürgschaftsdebitoren 708396 168 (377 462 463) ℳ. Danzig 31 M. 8 W.r Iöggersabeit Etn gen . Der Reichspostminister Giesberts sagte diese Prüfung zu. Verrechnungsvposten mit Niederlassungen und Filialen 269. 530 783 274,72 814 99528 B2 . 8 B.) Noten: Amerikanische Gegen die Stimmen der Rechtsparteien wurde die Re⸗ (69 586 922) ℳ. Bankgebäude und Inventar abzügl. Hypotheken “ Holländisch G., —,— B., Französische 1“ bezüglich der Paketgebühren unverändert (19 717 353) ℳ Sonstige Immobilien abzügl. Hypotheken e 7,03 ½ G., 7,06 ½ B Warschau ““ es B5*98 B. S mn A Vorsitzende, Abg. Deli us (Dem.) stellte fest, 17 (4117450) ℳ. Zusammen 10376188585 (5 553 812792) ℳ. —,— G., “ B. — Telegraphische Aus SFme. 4 daß der Ausschuß nach Pfingsten in eine Neuberatung dieser Ge⸗ — Passiva. Aktienkavital 350 000 000 (200 000 000) ℳ. Re⸗ 1231,25 G. 1233,75 B., Holland 10 801,65 G 19 823, ‧9 m *arig 3 8, 605 G., 828,35 B Paris
büßrensätze eintreten werde Die Beratun † LEI11“ servefonds „† 280 739 630 (30 0 0 00 II — pig. 3. “ 1gsch rde. Die B g über die Zeitungs⸗ 39 63:9 00 000) ℳ. Reservefonds II 34,95 G., 2 5 B „0 “ geb ü hren wurde auf Vorschlag des Ministers vntgg 41 440 000 (20 700 000) ℳ. eaee 2334,95 G., 2540,05 B., Warschau 7,03 ½ G., 7,06 ½ B., Polen
88 6 Talonsteuerrückstellung — (340 000) ℳ. —,— G., —,— B 8* z Berarung der Postscheckgebühren wünschte der Abg. Stein⸗ Beamtenpensions⸗ und Unterstützungsronds 3 626 589 (2 321 242) ℳ. n 31. 8 . he Los 1ev d (Se) Aastunft iber die Rentabültt de Seesehus vo1XX“ Ien. A1. . “ Der Reichs er Giesberts antwortete, daß der Scheckverkehr Akzepte 134 812 484 (. 26 197) ℳ, b) noch nicht eingelöste Oesterreichische Goldrente 2500 U rische Gol 7 000 sc⸗ bisHer rentabel gewesen sei; dieser Dienstzweig werde aber durch Neu⸗ Schecks 210 158 123 (84 341 604) ℳ. Außerdem: Aval⸗ und Bürg⸗ Kronenrente 5200, Angloban eztete C 1 — 11“”“ L116“ neuerdings stark be⸗ E“ “ 88 T ℳ. Vopender. Oesterreichische Wevho “ “ “ 8 astet. Der Abg. Körner (D. Nat.) verlangte Frhöhung der Preise für ckstände 579 736 (405 889) ℳ. Reingewinn 707 742 Länderbank 20 000, Oester schisch⸗ Bank k veAEN. Formrulare, die jetzt billiger seien, als sie die Privatindustrie 8” (66 797 953) ℳ. Zusammen 10 376 188 583 (5 553 812 792) ℳ. B“ d. — 189 000 Wiener könne. Der Abg. Dr. Cremer (. Baies,) Piegt es, für unau ee e h bee e Ausgabe von 150 Millionen neuer bahn 47 900, Südbahnprioritäten 57200, Stemens u. Halsk 10809. Iã s sig. die K osten für Neubauten allein etwa durch Postscheckgebühren Aktien erzielten Aufgeldes sowie der freigewordenen Talonsteuer⸗ Alpine Montan 121 600 Poldihütte 88 500, Prager Hif 620- 5 wiedereinzn bringen. Man solle erwägen, ob die Mindesteinlage von “ in die Reserven während des Jahres 1921 stellen sich Nima Murany 48 700, Skoda⸗Werke 107 000, Brüter Kohlen 185 000, 25 ℳ noch zeitgemäß sei. Hier sei eine Einnahmequelle. Auch eine iese am Jahresschlusse wie folgt: Reservefonds I 280 739 639 ℳ, Salgo⸗Kohlen 133 500, Daimler Motoren 4605 85 eher eanestis mäßige Gebührenerhöhung sei beim Scheckverkehr erträglicher als bei Reservefonds II. 41 440 000 ℳ, dazu kommt die Zuweisung von —,—, Waffensabrik 75100 öee andgren Versendungsgegenständen. Der Reichsminister Giesberts 30 000 000 ℳ für das Jahr 1921. Ferdinand⸗Nordbahn 715 000 “ erklärte sich mit einer Erbhöhung der Mindesteinlage einverstanden, — In der vorgestern in Berlin abgehaltenen Generalver⸗ Wien, 31. Maij. (W. T. B.) Notierungen der Devi widerstrebte aber einer Gebührenerhöhung. Der Scheckverkehr dürfe sammlung, der Deutsch⸗Atlantischen Telegraphen⸗ zentrale: Amsterdam 437 500 00 G., Berlin 107800 G Navs nicht zur Milchkuh für andere leidende Betriebszweige werden. Der gesellschaft wurde, wie „W. T. B.⸗ meldet, im Einklang mit hagen 242 125,00 G. London 49 775,00 G Paris 102 500,00 G. Abg. Allekotte (Str.) widersprach dieser Auffassung des Ministers den vorher gefaßten Beschlüssen der Generalversammlungen der ic 215 375,00 G., Marknoten 4070,00 G., “ 57 770,00 G. als zunkaufmännisch. Eine Entschließung des Abg. Steinkopf (Soz.) auf fe eutsch⸗Südamerikaniz chen und der Osteuropai⸗ Jugoslawische Noten 15 358,00 G. Tschecho⸗ Slowakische Noten Vorlage einer Rentabilitätsrechnung für den Postscheckverkehr wurde schen Telegraphengesel lschaft die Fussion dieser Gesell- 21 570,00 G., Polnische Noten 271,00 G., Dollar 11 094,00 18 einstimmig angenommen. Ebenso wurden die Vorschläge der Regierung mit der Deutsch⸗Atlantischen Telegraphengesellschaft auf Ungarische Noten 1342,00 G. - 1 “ über die Erhöhung der Telegram mgebühren an⸗ Fhnag. beschlossen, daß letztere ihr Kapital um Prag, 31. Mai. (W. T. B.) Notierungen der Devif genoꝛnmen. Der Abg. Mo rath (D. Vp.) fragte, um wieviel der 2 Millionen erhöht, von denen ℳ 13,5 Millionen neue Stammaktien zentrale (Durchschnittskurse): Amsterdam 2018,00, Berlin 18 95, St nc. Fernsprecher sich nach Annahme der Vorlage gegenüber den Friedens⸗ dem Zweck dienen, im Austausch gegen die im Verhältnis von 1:1 holm 1342,50, Christianig 932,50 Kopenhagen 1142,50, Zürich gebühren verteuern würde. Der Fernsprecher müsse nach Möglichkeit einzulieternden Aktien der Deutsch⸗Südamerikanischen und der Ost⸗ 991,00, London 230 ⅞, New PYork 51,80, Wien 0 45 ½ Mark⸗ gescont werden. Der Ministerialdirektor “ Telegraphengesellschaft den Aktionären dieser Gesell, noten 18,95, Polnische Noten 0,31 ½ 8— BB1X“.“ daß die Vorlage eine Erhöhung um das Zwanzigfache der Vorkriegs⸗ schaften gewährt zu werden. Die restlichen 2,5 Millionen Mark London. 30. Mai. (W. F. B.) Privatdiskont 2 ⅞, 4 % gebühren bringe. Das decke die Mehrkosten noch nicht. Der Abg. werden als 6 % Vorzugsaktien mit erhöhtem Stimmrecht geschaffen. fundierte Kriegsanleihe 87,00, 5 % Kriegsanleihe 99,50, 4 % 8e kes 8 8 kotte (Fentr. verlanate eine Vereinfachung des Abrechnungs⸗ mhrher ““ 1“” ausge⸗ anleihe 89,75. “ berxfarens, die Ministerialdirektor Feverabend in Aussicht stellte. 1 die Vereinigung der drei Gesellschaften die Vor⸗ London, 31. (GW. T. b Eine Entschliesung des Abg. Steinkovf (Soz.), zur Bezeichnung “ h“ .“ Müich. b. Belgien —,— B dnes 2928-- S . n er Fernsprechämter Firmennamen zuzulassen, wurde vom Antrag⸗ 1 ildet, durch welche den Kabelgesellschaften eine Entschädi⸗ Spenlen 28,22, Italien 84,25, chland 122 Vien 490( zuzulo vom Antrag gung von insgesamt 500 Millionen Mark zur Bukarest 2802 “
steller zurückgezogen. Die Regierungsvorlage bezügli F Ansprüche aus dem Verlust der Kabel gewährt und die Garantie für London, 31. Mai. (W. T. B.) Silber 36,50, Silber auf 2* .* 7 7
sprechgebühren wurde unverändert angen B ; eö1ö1öö.. EE1“ 1113““ Verzinsung der weiter erforderlich werdenden Mittel in ge⸗ Lieferung 36,50.
endet gestern die zweite Lefung des Arbeitsna v nügendem Ausmaße übernommen wird. Durch diese Verträge erhält Paris, 31. Mai. (W. T. B.) Devisenkurse. Deutschl endote gestern ä we igungen im Ausschuß und Unterausschuß sgatt. die Deutsch⸗Atlantische Telegravhengesellschait die finanziele Grund. 299 Prnees 1089,80, Belgien 92,50, England 2,9d gasan gefunden hatten. Die umstrittensten Bestimmungen über die Auf⸗ lage zur Ausführung des von ihr vor einiger Zeit mit der Com⸗ 425735, Italien 57 %³ Scchwe 210,00. S. 8 17905 b ehs gererhaltung und gegebenenfalls Neverrichtung nichtgewerbsmäßiger mercial Cable Co. geschlossenen Vertrags, kraft dessen letztere ein Zürich, 31 *Mai (W 2 B. vane isenk “ Arbeitsnachweise wurde mit den bürgerlichen Stimmen gegen die Kabel von New PYork nach den Azoren und die Deutsch⸗Atlantische 1,91, Wien 0,04 ½, Prag 10,05 Holland 203,25 evisentugse., versm Stimmen der sozialdemokratischen Parteien im wesentlichen nach den Telegraphengesellschaft ein solches von Emden nach den Azoren London 23 26, Paris 47,70, Italien 27 30, Brüss f 44,10 “ Beschlüssen des Unterausschusses mit Abänderungsanträgen des Zentrums legt. 1 Durch die auf den Azoren erfolgende Zusammenfügung hagen 115,50, Stockholm 135,50 Christiania 94,29; end 89,0. mngenommen. Die Landesbehörden sollen das Recht erhalten, Arbeit⸗ der beiden Kabelstrecken wird die Kabelverbindung von Deutschland Buenos Atres 189,50, Budapest 0,64 ¼, Bukarest —,—, Agra 188,00, geber zur Meldung ihrer offenen Stellen an den zuständigen Arbeits: nach den Vereinigten Staaten wieder hergestellt. Die Arbeiten zur Warschau 0,13. 1“
achyweis zu verpflichten. Der Antrag, diese Berechtigung auf außer⸗ Ausführung des Plans sind bereits begonnen; es kann damit gerechnet Amsterdam, 31. Mai. (W. T. B.) Devisenkurse. Lond gewöhnliche Kreisverhältnisse zu beschränken, wurde gegen die werden, daß seine Verwirklichung in etwa 1 ½ Jahren erfolgen wird. 11,46, Berlin 0,93 ⅛, Paris 23,52 ½, Schwei 49 30, . Leen Stinmmen der Deutschnationalen und der Deutschen Volkspartei und Die Deutsch⸗Atlantische Telegraphengesellschaft wird ihren Sitz von Kopenhagen 56,40 *Stockholm 66,65 Fbristinnia 46,80 Re ogor⸗ der Demokratischen Partei abgelehnt. Die Landwirtschaft und die Köln nach Berlin verlegen und sich dem Ausbau der deutschen Kabel⸗ 257 %, Brüssel 21,75, Madrid 40 60, Sialien 13,455 b⸗ kkeinen Betriebe mit weniger als fünf Arbeitnehmern bleiben verbindungen auch über die jetzt in Angriff zu nehmende Strecke Amsterdam, 31. Mai. (W. T B.) 5 % Miederländisch von dieser Meldepflicht auf jeden Fall ausgeschlossen. Die binaus widmen. Dem Deutschen Reich sind durch die mit ihm ge⸗ Staatsanleibe von 1918 90,00, 3 % Nied 8 disch Feen g schlossenen Verträge weitgehende Aufsichtsrechte und eine Gewinn⸗ anleihe 64,25, 3 % Deutsche Reichsanleihe “ 8 beteiligung eingeräumt worden. —,—, Königlich Niederländ. Petroleum 483 00, Holland⸗Amerika⸗ rbeitnehmern aufgebracht werden; das letzte Dritie tragen die — In der vorgestern in Leipzig abgehaltenen Gesellschafter⸗ Linie 132,00, Atchison, Topeka & Santa Fé 106,25, Rock Island Fee schlungsgemeinden baw. bei den Landesamtern die Länder. Nähere versam mlung 1 der Sächf ischen Elektro⸗Osmose —,—, Southern Pacifice —,— Sonthern Railway 25 8, Anio ZBestimmungen hierüber soöllen noch erlassen werden Bis zu ihrem Kaolinwer ke G. m. b. H., Kemmlitz, die bekanntlich zum Konzern Pacific 147,00, Anaconda 115,00, United States Steel Corb⸗ 104,29. 1 aß tragen die erwähnten öffentlichen Verbände allein die Kosten. der Elektro⸗QOsmose Aktiengesellschaft (Graf Schwerin⸗Gesellschaft), — Lustlos. v “
imnsichtlich der gewerbsmäßigen S tellenvermittlung Berlin, gehört, wurde beschlossen, nach Vornahme angemessener Ab⸗ Kopenhagen, 31. Mai. (W. T. B.) Devisenk g. schreibungen und Rückstellungen eine Dividende von 25 vH für das London 20,30, New Pork 456,50, Hamburg 1,70 Hercenfuph. 4 1 EEq81’
₰ wurde ein Antrag der Deutschen Volkspartei und der Demokrat 1 Spe 1 en am 31. Dezember 1921 abgeschlossene Geschäftsjahr auszuschütten. Antwerpen 38,85, Zürich 87,50, Amsterdam 177,75, Stockholm
angenommen, wonach die gegenwärtigen Konzessionsinhaber „absterben“ Jie die Verwalt e; 1 zer a toi ngo0 9 — 7 ; 2 5 Wie die Verwaltung mitteilte, gelangen die Arbeiten, den Betrieb 118,70, Christiania 92,75, Helsingfors 9,75, Prag 8,50.
auf das elektro⸗osmotische Verfahren umzustellen, in Kürze zum Stockholm, 31. Mai. (W. T. B.) Devisenkurse. London 17,19, Berlin 1,42, Paris 35,40, Brüssel 32,80, schweiz. Plätze
Wagengestellung für Kohle, Koks und Briketts Waszington 86,00, Cplsüggfofs 688, vege her senger 30. Mai 1922 3 nrg Mai. (W. T. B.) Devisenkurse. London 5 Handel und Gewerbe. am 30. Mai 1922: S E Hafis (. New York 554,00, Amsterdam Zur Verkehrslage im Ruhrbezirb berichtet W. T. B.⸗ R. 8 gf 5,50, Zürich 106,00, Helsingfors 11,75, Antwerpen 45,00, Stock⸗ unker dem 31 Mai: Der Eisenbah nbetrieb wickelte sich im ahl — “ v
Anzahl der Wagen 8 “
C
Ruhrbezirk in der abgelaufenen Woche glatt ab. Der Güterverkehr
bevorstebenden Tarfferhöhung. Infolgedessen waren die Anforde⸗ Nicht gestellt. 8 Berichte von auswärtigen Warenmärkten.
1
Trürnaen an leeren Wagen außerordentlich I och so daß die wegen . 1 30 3 . „ 30. . .DT. B.) 3 u - 1 14 s B
.8.
Frachtenmangels vorher aufgestellten leeren Wagen sehr schnell ver⸗ v 3
braucht wurden Für Kohlen, Koks und Briketts sind geliefert... .“ Nefer “ v1X““
in der vergangenen Woche im arbeitstäglichen Durchschnitt lieferung 11,92, Julilieferung 11,87. 3 Manchester 30. Mai. (W. T. B.) Der Umsatz am
einschließlich der chträglich hestellt Wa 25 984 .“ 8 chließlich e nachträgli bestellten Wagen 22 964 Die Elektrolvtkupfernotierung der Venbesaund —IUnug eeernhh . 1— die Verkäufer an
₰o. 8 0 83 1eI4 8 88 ö 8 3 „
Se⸗ 2 “ 19 2 v G“ e 8 G stellte sich laut Berliner Meldung ihren Preisforderungen festhielten
Worjahres betrug die Durchschnittsgestellung 20 061 Wagen. Infolge 8809 *ℳ) s. 100 ͤce.“ 30. Mai auf Bradford, 29. Mai. (W. T. B.) Die Tendenz des Woll⸗ des anhaltend günstigen Wasserstands blieb auch in der Berichtswoche 8 markts war stramm. Am Garnmarkt berrschte lebhafter die Verkehrslage auf dem Rhein gleichmäßig gut. Die Handel.
Kipverleistung in den Duisburg⸗Ruhrorter Häfen hielt sich mit ; 11u“ —
30 559 t im werktäglichen Durchschnitt etwas über dem Stand der Berichte von auswärtigen Wertpapiermärkten. eI 85 E“ in ren Zechen häfen der Köln, 31. Mai. (W. T. B.) (Amtliche Devisenkurse.) Kanäle von 28 954 t auf 2 33 t zurückging. Die Brennstofflager⸗ Holland 10 711,55 G. 10 738,40 B., Fra rkreich 2521,80 G., 2528,2 B. Schriftleiter: Di 8
bestände auf, den Zechen betrugen am Schluß der Woche (27. Maij Belgien 2314,60 G. 2e22e 0 T. Se 220 &. Sen 8. “ “ noch 731 437 (826 752) t. )—..†%¶ ꝙx16 1 Bentiend 1290,95 (. 1224,05 B. Schweiz 5258,40, G. 5271;60 B. N 2b. v R Geschäftestelle ꝓ — In der vorgestrigen Aufsichtsratssitzung der C ommerz⸗ und Stalien 1420,70 G., 1424,30 B., Dänemark 5992,50 G., 6007,50 B.,, Verl üvever A“ Berlin. Privat⸗ Bank, Aktiengesellschaft in Berlin legte Norwegen 4893,85 G., 4906,15 B., Schweden 7016,20 G. erlag der Geschäftsstelle Mengering) in Berlin. die Direktion die Abrechnnng für das Geschäftsjahr 1921 vor. Es 7033,80 B. Spanien 4259,65 G., 4270 35 B., Prag 531,30 G. Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagsanstalt wurde beschlossen, der Generalversammlung die Verteilung einer 532,70 B., Budapest 34,00 G., 34,10 B. Wien 2,73 G. 277 B. 1 “ Berlin, Wilhelmstr. 32. Dividende von 16 vO gegen 12 vH im Vorjahre vorzuschlagen. Hamburg, 31. Mai. (W. 1. B.) (Börzenschlußturse.) an: Mo⸗ GG Das Gewinn⸗ und, Verlu stkonto sowie die Bilanz Deutsch⸗Australische Sampfschiff⸗Gesellschaft 440,00 bis 460,00 bez., Fünf Beilagen
weisen dem „W. T. B.“ zufolge für 1921 (1920 in Klammern) Hamburger Paketfahrt 376,00 bis 390,00 bez., Hamburg⸗Sübdamersta (einschließlich Börsenbeilage.)
zolgende Ziffern auf: Einnahmen: Gewinnvortrag 336 562 1 687,00 bis 697,00 bez., Norddeutscher Aoyd —,— G., —,— B. l und Erste, Zweite, Dritte und Vierte Zentral⸗Handelsregister Beilage
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