1925 / 117 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 20 May 1925 18:00:01 GMT) scan diff

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außerhalb des Erlasses versucht, 8— . auf Sie in dem Sinne einzuwirken, daß Sie in ihrer ärztlichen Wochenübersicht der Reichsbonk vem 15. Mai 1925 Tatigkeit in Moabit etwas gschneiniger b F sollen? 8⸗ (in Klammem und im Vergleich mi der Vorwoche:

2 etan Dr. Duden⸗ Nein, der hatte gar Dr. Thiele: Schon vor anderthalb Jahrenen mir in einer Kon⸗ und sich über etwas zu äußern. Hätte ich 1,3 im Justizministerium erklärt worden, daß ich bei meiner Tätig⸗ 11—— Aktiva 1 RM wirklich jene Aeu erung getan, so wäre ich Manns genug sie heute eit in Moabit doch auch berucksichtigen sollte daß ich beamteter da . nicht begebene Reichsbantkanteile . 177 212 000

ier (unverändert)

u vextreten. 8 8

1 Der Ausschuß beschließt nunmehr, zur Klärung der Sache die

wäre und die Interessen des Staates wahrzunehmen hätte hätte 8 be. b5 dee öö b üden und Wachtmeister Franke II einander gegenüber⸗ schon kritisch war, hat mir Geheimrat’⸗ dr. Krohne vom Sengin, de .⸗. den vesbistee hen Referendar Christ sowie ministerium nochmals ühmntiche Borhoktangen Nenieh⸗ 82 kür. den Kanzleigehilfen Gärtner, der das Protokoll mit der Schreib⸗ da sogar gesagt, ich sollte doch um meine Ent vsfung an dem e9 89 G. über den Kniffen, die da angewendet würden seien de maschine aufgenommen hat, als Zeugen hinzuzuziehen, ebenso den dienst nachsuchen, um eventuell wieder .. 8 5 5* Etictar abgab. ves 4 Dur techereien im Fall Hofle Pfleger Müller, den Dr. Duden auch mit „zwiebeln“ gedroht haben 8 da ich zwar ein guter Kreisarzt, aber . bemernh Ir dem Bett Dr. Höfles sei bei den foll Ein kommunistischer Antrag, diese Zeu en schon heute n (evisionen nie etwas gefunden worden. Der Vorsitzende fragt, ob bei nehmen, wird abgelehnt, die Vernehmung soll Mittwoch vormittag

Gefängnisarzt sei. (Hört, hört! und Bewegung.) Abg. Wester ‚entr) bringt dann eine Antwort Dr. Thieles an die vorgesetzte den Untersuchungen auch Fälle sestgestellt seien, bei denen Beamte oder ersolsen. W F ili 8 1 age; . m 4 Uhr wurde eine zweistündige Pause gemacht. Angestellte beteiligt waren. Beug⸗ Lindow beiaht diese Frage; er ent v1“*“ Eö—“

nehmung durch ihn allzu sehr beunruhigt fühlte. Irgendwelche Druck⸗] Dr. Weyl Soꝛs); Hat man mittel sind nicht augewendet worden. Vor srtzen der: Hat vielleicht der protokollierende Referendar die von Ihnen in Abrede

scht. Dem Zeugen ist nichts davon aufgefallen, daß Felean, im Aprel weniger aß. Er lag viel im Bett. Am 9. April hat Lindow zum letzten Male Dienst in der Abteilung getan, in der Dr. Höfle war, und kann über die Folgezeit nichts weiter bekunden. Auf Frage des Vorsitzenden bemerkt der Zeuge, daß tatsächlich Schiebungen mit verbotenen Gegenständen vorkämen, wobei die Leute schr erfinderisch wären. Bejonders sen heug eingeschmuggelt worden. Einmal sind vom Zeugen Nüsse beschlagnahmt worden, in denen sich Tabletten und Glasröhrcken mit Morphium befanden. Die Rüsse waren kunstgerecht verklebt. Die Sendung war für einen Unter⸗ suchungsgefangenen bestemmt, der auch anderen von den Medikamenten

Prag, 19 Mai. (W T. B.) Notierungen der Devisen⸗ zentrale (Durchschmitskurse)) Amsterdam 1363 ½ Berlin 8.06 ½, Zürich 6,55 ½ Celo 267.00, Kopenhagen 635,00 London 164,55 Madrid 490,00, Mailand 137 New York 33,90, Paris 175,75, Stockholm 9 06 ¼ Wien 4 77 ½ Marknoten 8,07 ½ Poln. Noten 6,5700 ½.

vondon 19 Mai. (W. T. B.) Devyjenkurse. Paris 93,90. New York 4,85,62 Deutschland 20.40 Reichsmart für 1 Pfd. Sterl. Belgien 96,85 Spanien 33,47, Holland 12 08 Italien 120 30. Schweiz 25,10 Wien 34 45 Schillinge.

Parie 19. Mai. (W. T. B.) Devisenkurse. 4,60 Bufarest 9,15 Prag 57,30 Wien 272 50 Hes. 9 L Holland 777,00 Italien 78,20 Schweiz 373 ⅞. Spanien 28 Warschau 375 00 .

323 00 . 517,50 8 Amsterdam 19. Mat. (W. T. B.) Devisenkurse. (Offizi Notierungen.) London 12,08 ¼ Berlin 0,59,21 fl. für ] Fh Paris 12,86 ½ Brüssel 12,48, Schweiz 48.13 ½. Wien 0,35,04 für 1 Schilling. Kopenhagen 46,70 Stockholm 66,55. Oslo 41,65. (Inoffizielle Notierungen.) New York 248 75. Madrid 36,10, Italien 10,08 ½¼, Prag 7,38 ½ Helsingsors 6.25 Budavpest 0.00.35. Bukarest

1,17 ½. Warschau 0,47,95. Zürich 19. Mai. (W. T. B.) Devisenturse. 5,17, London 25,10, Paris 26,75 Brüssel 26.00 Madrid 74,80, Holland 207,70,. Stockholm 138,25 Oelo 86,75 Kopenhagen 97,05 Prag 15,30, Berlin 1,23, Wien 72,80*), Buda⸗ pest 0,00,72,60. Belgrad 8,40. Sofia 3,75. Bukarest 2,45, Warschau 99,40, Helsingfors 13,02 ½, Konstantinopel 2 80 Athen 9.25 Buenos Aires 20 5,00. Italien ——. *) für 100 Schillinge. Kopenhagen. 19. Mai. (W. T. B.) Devisenkurse. London 25,86 New York 5,33 ½ Berlin 126,85. Paris 27,75, Antwerpen 26,90, Zürich 103,25 Rom 21,80, Amsterdam 214.60 Stockholm 8 Brag 15,83 ockholm Mai. (W. B.) Devisenkurse. London (o122788 000 18,10, eri 88,06, panns 198. Füehls a09h Cch en. Babe unverändert) 2,40 Amsterdam 150,37, Kopenhagen 70.30 Oslo 62,70 i 177 212 000 3,74. Helsingfors 9,45. Prag 1129, (unverändert) Oslo, 19. Mai. (W. T. B.) Devisenturse. London 29,05. Hamburg 143.00, Paris 31,15, New York 5,99, Amsterdam 241,25, 25 403 000 Zürich 116,00, Helsingfors 15,10, Antwerpen 30,25, Stockholm 160,50 (unverändert) Kopenhagen 112,50. Prag 17,80. 33 404 000

(unverändert) (W. T. B.) 127 000 000 (unverändert)

2 269 525 000 (s— 116 974 000) 787 426 000 (+. 33 (65 000)

14 005 000 (s— 5261 000) (+

844 973 000 Verbindlichkeit iterbegeb Verbindlichkeiten aus weiterbegebenen, im Inl 1

Wechseln 592 184 000 (+ 45 000600) 8

—,—, Chemische Griesbeim 125 75. D. Gold⸗ u. Silber⸗Schei

1190 Frankrurter Maschinen (Pokornp u Wittekind, Maschinen 50,0 Höchster Farbwerke 126 ¾, Phil. Holzmann 73,5, Holzverkohlungs⸗Industrie 70 Wayß u. Frevtag 92,75, Zuckerfabtik

Bad. Waghäufel 3.0. 2

Hamburg 19. Mai. (W. T. B.) (Schlußkurte. Billionen.) Brasilbank Commerz⸗ u. Vereinsbank 91 6, Lübeck⸗Büchen 142,0, Schantungbahn 3,55, Deutsch⸗Austral. 73,0 Hamburg⸗Amerika⸗Packetf. 680 Hamburg Südamerika 93,0 Nordd. Llond 71,0 Veriein. Elbichiffahrt 2, Calmon Asbest 55,25 Harburg⸗Wiener Gummi 2,5 Dttensen Eisen 48 B, Alsen Zement 1270 Anglo Guano 120 B., Merck Guano 105,0*). Dynamit Nobel 98,9 Holstenbrauerer 135,0 Neu Guinea 275,0, Otavy Minen —,—. Freiverkehr. Kaoko

Sloman Salpeter —,—. *) Goldprozent.

„„Wien 19. Mat (W. T. B.) (In Taufenden.) Türkische Lose 432,0, Mairente 2,45, Februarrente 2.6 Oenerreichische Gold⸗ rente 40,1, Oesterreichische Kronenrente 2,25 Unggrische Goldrente —,— Ungarische Kronenrente —,— Anglo⸗österreichische Bank 188 0, Wiener Bankverein 98,0 Oesterreichische Kreditanstalt Allg. ungarische Kreditbank 360,0, Länderbank sunge 225,0 Niederösterr. Eskomptebank 280,0, Unionbank 122,8. Ferdinand⸗Nordhahn —, Oesterreichische Staatsbahn 373,9 Südbahn 41,5 Poldihütte 887 0, Alpine Montanges. 329 0 Siemens⸗Schuckertwerke 83,1 Pragei Eisenindustrie 18,1b Rimamurany 103,5 Oesterreichische Waffen⸗ fabrik⸗Ges. 39,5 Brüxer Kohlenbergbau 1510,0 Salgo⸗Tergauer Steinkohlen 4,60 ½ Skodawerke —,—, Steir. Magnesit 31,0, Daimler Motoren —,—. Leykam⸗Josefsthal A.⸗G 140.0 Galicia

Naphtba 960,0. 19. Mai. (W. T. B.)

2. (Barrengold) sowie m⸗ und aus⸗ ändische Goldmünzen, das Pfund sein zu 1392 Reichsmark berechnet . 6 B“ 2

(In

. 1 014 754 000 (+ Deutschland

und zwar: 8 Amerika 19,31 ½

Goldkassenbestand RM 928 279 000

31 895 000)

0 ⸗2

21* Golddevpot (unbelastet) bei ausländischen Zentralnoten⸗ banken

8 86 475 000

EEFian dee 9. Bestand an deckungsfähigen Debvisen.... . sonstigen Wechseln und Schecks

4 b. deutschen Scheidemünzen 6

efangene Höfle ins Lazarett gekommen sei hat Dr. Thiele daß Höfle wegen eines br.

E1““ -

338 251 000 (+ 161 000) 1 416 922 000 (— 75 336 000) 67 643 000 + 1 405 000) 21 411 000 + (

ehörde vom 14. März auf die Frage, warum der Untersuchungs⸗ innt sich solcher Fälle zum Beispiel aus dem Jahre 1910. Die Ver⸗

zur Sprache. Damals b im 6 . 8 2 ch 9 ion uchung sei sehr groß. Die Pfleger hätten anfangs stark gewechselt. eröffnet. Zunächst wurde Medizinalrat Dr. Thiele nochmals ver. Lazarett liege. Tbiele habe aber doch die psychische Depress Bei den jetzt kätigen Pflegern, die schon lange im Dienst seien, wäre nommen. Anwesend sind zwei taxikolcgische Sachverständige Pro 8 nichts vorgekommen. Zu der Zeit., als der Zeuge in Hofles Abteilung Lewin fragt den Zeugen, weeviel effizielle Deresrvdemh g Deenst tat, hatte der Unterfuchunoszeienene keine ü Fep gan . 1. 98* ge ewiden, gebabs⸗ über den ihm bewilligten Wein, den der Zeuge unter Verschluß hielt. r habe ar r Gerich Feinen ih 8n - fücs 6 indo nkte ihm immer nur auf Verlangen ein Glas ein. Der gewesen.B Durchschnittlich sei er in Moabit täglich EEEEE als er aus den Zeitungsnachrichten ersah, vrhr tätig gewesen. Bei Schwurgerichtssitzungen sei 5 besonders 16 daß Dr. Höfle später soviel Flaschen Wein in seinem Zimmer ge⸗- Anspruch genommen gewesen. Auf die Frage Prof. Lewins 8* .“ drn de Uennedernandan end Beragseüen Henemanme, Koden, ae ve vorsitzenden ist ein anonymer volle sei durch Entna on Stich - 8 3 Lablettengesch te beteiligt sein soll. Der 2 erfahren, ob die Kranken vom Pfleger auch das Verordnete 85 Foptlbende verliest diesen Brief. Feuge indow kennt den Namen ätten. Die Pfleger seien wiederholt ermahnt wnaen . SIwer n nicht. Nach Vereidigung Lindows wurde 1 1““ 8 shes Oberwachtmeister Franke II vernommen, der gleichfalls im t wo⸗ n Krankenhaus. Peofess Lazarett tätig war und zwar in der Zeit 14 Tage vor Ostern bis ewin macht weiterhin auf Mängel der Hergeh bun eha zum 20. April. Der Zeuge, der das Telephon bedient, hat nur in Lazarett aufmerksam und fragt, wer das Krankenblatt über Dr. Höfle aller Eile mittags Dr. Höfle sehen können. Aufgefallen ist ihm geschrieben habe. Der Zeuge 1““ daß das die Pfleger 1.nen 8 lediglich die bleiche S des Untersuchungs Ig. enen. Seit getan hätten. Der Sachverständige spricht seine rung . 8 Miktwoch habe Dr. Hoöfle immer im Bett gelegen. it der Revision Lücken im Krankenblatt aus. Dr. Thiele erklärt iese 8n a der Betten hat der Zeuge nichts zu tun ge 2 Auf Befragen durch es sich an diesen Tagen um Feiertage handelte, an denen nichts 1 den Abg. Dr. Weyl (Soz.) bestätigte der Zeuge, da Staatsanwalt⸗ getragen de egüe Lewin fragt weiter warum in . ut⸗ senteame Dr. Duden zu ihm efag⸗ habe, „es wäre besser, wenn Sie achten vom 23. 8 von Dr. Thiele so großer Wert auf die psychische

als Hauptleiden Höfles bezeichnet. Dr. Thiele: Ich habe das

erzleiden in den Vordergrund schieben müssen, weil dessen Behand⸗ ung nur im Lazarett möglich war. Untersuchun sgefangene, die nur an psvchischer leiden, können nicht ins azarett übernommen v’ weil es dafür an Plat fehlt. Die nur psychisch Kranken werden nur in besondere Gefangnisabteilungen gebracht. üt Dr. Böhm (D. Vp.): Es ist in der Gefängnisapotheke festgestellt worden, daß zwei verschieden große Arten von Luminaltabletten vor⸗ 7 handen Fhnn. die beide gleich bezeichnet sind. Enthalten sie die gleiche Menge Luminal? Zeuge Dr. T iele: Die kleinen enthalten 0,1, 8 1 die moßen 0.2 bumsnal In der Hand Dr. Höfles wurde eine von . den größeren Tabletten gefünden. Sachverständiger Prof. Lewin 9. weist dann g n hin, daß Dr. Thiele einen Augenarzt für die Be⸗ handlung Höfles heranziehen wollte, weil er annahm, daf ein Augen⸗ leiden vorläge. G Thiele bestätigt das.) Dr. Thiele habe hier vollkommen den Zustand Höfles verkannt, weil er anscheinend nicht gewußt habe, daß Luminal auf die Augen gehe.

Damit ist nach 10 ¼ Uhr abends die 1 des Zeugen

Dr. Thiele abgeschlossen. Die nächste Sitzung des Ausschusses findet am Mittwoch vormittag 10 Uhr statt. 1

New York

1 Noten anderer Banken. Mailand 20,97

9 321 000) 16 219 000 + 8 545 000)

200 328 000

47 000)

1 148 996 000 1

Lombardforderungen veöö“ sonstigen Aktiven 1. Grundkavital: 8 ö* b) noch nicht begeben..

Reservetonds: a) gesetzlicher Reservefonds..

Brief zugegangen, wonach ein

mente nur in den vorgeschriebenen Grenzen Amsterdam.

Fesee5 gebandhabt worden wie in jedem 6 % Niederlandische

Staatsanleihe 1922 A u. B 104,75. 4 ½ % Niederländische Staats⸗ anleihe von 1917 zu 1000 fl. 95 75 3 % JJZ Smate. anleihe von 1896/1905 70,75, 7 % Niederl.⸗Ind.⸗Staatsanleihe zu 1000 fl. 102 ⁄, 7 % Deutsche Reichsanleibe 98 ⁄16, Deutsche Reichsbank⸗ Anteile 67,00, Nederl. Handel Maatschappif⸗Akt. Jürgens Margarine 99,50 Philips Glueilampen 403.00 Geconsol. Holl. Petroleum 155,00 Koninkl. Nederl. Petroleum 382,00, Amsterdam Rubber 238,50, Holland⸗Amerika⸗Dampfsch. 70,00. Nederl. Scheep⸗ vart⸗Unie 148,00, Cultuur Mpij. der Vorstenlanden 169,50, Handels⸗

vereeniging Amsterdam 514.25. Deli Maatschappij 404,00 S Maatschappij 418,75. chappij 404,00 Senemba

90 890 2—090

b) Spoezialreservefonds für künftige Dividenden⸗ zahlung

entrumsmann oder mosaisch wären“. Der Leuge erklärt, durch diese— Verfassung Dr. Höfles gelegt werde, aber der rein körperliche Zustand Aeußerung ganz verdutzt gewesen zu sein. ann habe Dr. Duden gesagt, „Na, nun werden wir zur Vernehmung schreiten. Da werden wir Sie erst mal zwiebeln, und dann wird Sie der c zwiebeln“. Der Zeuge erklärt, sich das nachher genau aufgeschrieben u haben; er habe seine Kollegen gefragt, ob er sich das lassen müsse. Abg. Dr. Weyl heantragt, den Staatsanwaltschaftsrat Dr. Duden zu vernehmen. Zeuge Franke II sagte weiter aus, Dr. Duden habe ihn auch nach den Tabletten gefrggt. und das habe der Zeuge direkt als Beleidigung empfunden. uch den Pfleger Mäüller habe Dr. Duden ebenso behandelt. Der Vorsitzende erklärt, von „zwiebeln“ durch den Augschuß sei keine Rede; der Zeuge habe hier alles gesagt, was er als Beamter aussagen konnte. Der Vorsitzende fragt den Zeugen, ob er Beobachtungen über Durch⸗ stechereien im Lazarett gemacht habe. Der Zeuge verneint diese Frage und weist noch besonders darauf hin, daß er als Polizeibeamter mit den dec gkht het Sachen a auch mit der Tablettenausgabe, gar nichts zu tun gehabt habe. Nach der Vereidigung des Zeugen sagte der Vorsitzende zu ihm „Sie geben doch zu, daß wir Sie nicht „ge⸗ zwiebelt“ haben? Der Zeuge bestätigt das. (Heiterkeit.) . Hauptwachtmeister Papendorf vom Untersuchungsgefängnis, der dann als Zeuge erscheint, hat Dr. Höfle esehen und wundert sich, weshalb er hier vorgeladen sei. Er hat lediglich die Meldung über die Umbettung Höfles geschrieben. Die Tabletten hat der Zeuge nachgezählt und wieder in den Umschlag gelegt. Weiter hat der Zeuge nichts mit der Sache zu tun gehabt. Im ganzen befanden sich 33 Tabletten in dem Umschlag. 21 von der einen und 12 von der anderen Sorte. Die Tabletten sahen ganz neu aus. Der Zeuge übergab den Umschlag mit den Tabletten dem ihn ab⸗

viel entscheidender ge⸗ nfang an gewußt, da iele erwidert, na

nicht beachtet werde, der für die Haftentlasfun wesen wäre. Dr. Thiele habe doch von

Dr. Höfle herzleidend war. Der Zeuge Dr. Thie seinen Untersuchungen hätten nur funktionelle Störungen der 8 lätigkeit bestanden, die durch piychische Verstimmungen beein, lußt waren. Der Sachverständige kann diese Auffassung nicht teilen, die aber Dr. Thiele auf Grund seiner Erfahrungen als Gefängnisarzt aufrecht erhält. Prof. Lewin fragt weiter, worauf Dr. Whiele die Abmagerung Dr. Höfles zurückführe. Der Zeuge führt das auf die Haft zurück; besonders betroffen wurden immer Gefangene, die unter psychischer Depression litien. Die Frage, ob Dr. Hefle ein Simulant war, verneint der Zeuge. Professor Lewin hält ihm ein Gerücht vor, daß Dr. Thiele einem Berliner Arzt gegenüber Dr. Höfle als Simu⸗ karzten bezeichnet habe. Dr. Thiele erklärt das für umvahr. Der Sachverständige bemerkt, dann sei er falsch berichtet worden. Auf Vorhalten des Sachverständigen lehnt der Zeuge die Verantwortung für die Niederschriften im Krankenblatt ab, bei denen es sich um Ein⸗ lragungen von Pflegern handele. Professor Lewin bemerkt dazu, daß doch der Name Dr. Thiele darunter stände. Handele es sich nicht um ein amtliches Dokument, so schwebe das Gutachten der Sach⸗ verständigen in der Luft. tändige weist daraufhin, daß

vC 56655

London, 19. Mai.

Silber 31,25, S auf Lieferung 31,25. Silber Silber

Handel und Gewerbe. Berlin den 20 Mai 1925 Telegraphische Auszahlung.

19. Mai

S) fvnsthe Renellen.. ... 2 Wertpapiere. rankfurt a. M., 19. Mai. (W. T. B.) (In Billionen. Oesterreichische Kreditanstalt 7,75. Adlerwerfe 3,05 Naaffenbunae) Zellstoff 91,5, Badische Anilinfabrit 135,0, Lothringer Zement

erichte von auswärtigen Warenmärkten.

Manchester, 19. Mai. (W. T. B.) Am Garnmarkt ar die Nachfrage zwar ziemlich rege doch wurden nur Abschläösse mäßigen Umfanges getätigt. Der Garnmarkt tendierte unregelmäßig.

Betrag der umlaufenden Ngoten. Sonstige täglich fällige Verbindlichkeiten Darlehen bei der Rentenbak ..

Sonstige Passaa

20. Mai Geld Brief

1,684 1,688 1,761 1,765 2,294 2,304 20,378 20,430 4,195 4,205 0,429 0,431 168,69 169,11

7,49 7,51 20,95 21,01 80,84 81,04 10,577 10,617 16,97 17,01

6,81 6,83 7870 78,90 20,425 20,475 70,21 70 39

4. b. 6.

Buenos Aires (Papierpeso). Japan 1 Konstantinopel. London. New York. Rio de Janeiro ... Amsterd.⸗Rotterdam Athen (in Mark für 100 Drachmen).. Brüssel u. Antwerpen Danzig elsingkors.. Italien Jugoflawien Kopenhagen . Lissabon und Oporto Oslo.

11““ Getreidepreise an deutschen Börsen ]

und Fruchtmärktten in der Woche vom 10. bis 1 6. Mai 1925. In Reichsmart für 50 kg

20,421 4,205 0,426

169.11

7,71

20,371 4,195 0,424

168,69

7,69 21,03

8 .“ Wöchentliche*) Gerste 8 „Berlin, 19. Mai. (W. T. B.) Preisnotierungen Notierungen ng 8 8 (C 1 sch 8 18 1 u 9— reise Sommer⸗ Winter⸗ 1 nsmitteleinzelhandels für je 50 kg frei Haus 8 8

Berlin.) In Reichsmark: Gerstengraupen, lofe 19,00 bs 24,00 ℳ, 1— Gerstengrübe, lose 19,00 bis 20,50 ℳ, Haferflocken, lose 20,50 bis 2 4 5 6 2 8 1g0 c6s, Hafergrütze, lose 22,00 bis 22,50 ℳ, Roggenmehl 0/1 Nach Aach

w26, 70 % Weizenmehl 19,00 bis 20,50 ℳ, Weizenauszug⸗ gü. roßhandelseinkfspr. ab fränk. Stat. 12. 11,13 11,50 mehl 21,25 bis 28,00 ℳ, Speiseerbjen, Viktoria 16,25 bis 18,50 ℳ, ZBer e ab märk. Stat. (Gerste: ab Station) 11.18 13,13 Speiseerbsen, kleine 14,50 bis 15,00 ℳ. Bohnen, weiße, Perl 15,00 Braunschweig ab Station 13 11,10 12,00

Handelsbedingungen Weizen

M F fbc erage herzstärkende und herz Dr. Thiele schon im März mehrfa b. e herzstärkende und herz⸗ stimulierende Mittel verordnete. Dr. Thiele bemerkt dazu, er habe den pspchischen Zustand für schaverer gehalten. Professor Lewin weist daraufhin, daß in dem Gutachten Dr. Thieles für den Untersuchunasrichter vom 23. März nur wenig über die Lungen⸗ erkrankung Dr. Höfles enthalten sei, während die Untersuchung in der Charité am 4. April wesentliche Lungenaffektionen ergeben habe.

17,045 6,83 79,05 20 425 70,34

- 2292 7902⸗

6,81 78,85 20,375 70,16

10,34 ¹) 10,50

1175; 1165 12,50

.„ 9

lösenden Wachtmeister Gericke, zur Meldung und Ablieferung. Der Zeuge wurde vereidigt. Nunmehr beriet der Ausschuß in nicht. öffentlicher Sitzung über den Antrag Weyl, betr. die Ladung des Staatsanwaltschaftsrats Dr. Duden, wogegen Dr. Dallmer (D. Nat.) Widerspruch erhob. Der Antrag Weyl wurde angenommen. Die b8 Behörde gab die Genehmigung zur Aussage. Nach Wiederherstellung der Oeffentlichkeit wurde ein Wachtmeister vernommen, der den Paketannahmedienst zu versehen hatte. Er weiß nur, daß Frau r. Höfle Pakete gebracht hat, die ordnungsgemäß untersucht wurden. Tabletten waren nicht in den Paketen. Am Sonnabend, den 18. April fand der Zeuge Dr. Höfle besinnungslos, nachher hat er ihn nicht mehr gesehen. Außer dem Zeugen hat auch Wachtmeister Weier ete für Höfle abgenommen. Zeuge weiß insgesamt von Paketen, die in den Tagen 12. Februar, 5. ärz, 14. März, 24. März, 3. April und 18. April für Dr. Höfle w wurden. Am Ostertag sei Dr. Höfle nach Besuch des Gottesdienstes sehr viedeigs en eheg eh n ach Vereidigung des Zeugen wurde noch⸗ mals Pfarrer Salzgeber vernommen, um sich darüber zu äußern, daß er einmal zu spät zu einem Kranken ten wurde. Er be⸗ stätigt, daß der betreffende Gefangene bereils eiskalt und tot war, als er in die Zelle trat. Auf Fragen aus dem Ausschuß heraus ergibt sich ein Fall, den der Zeuge bestäaͤtigen kann, daß Morphiumtropfen verabfolgt wurden, ohne daß sie genau abgezählt wurden. Welcher Pfleger das Versehen begangen hat, weiß Pfarrer Salzgeber nicht anzugeben.

Nunmehr erschien der Staatsanwaltschaftsrat Dr. Duden vor dem Ausschuß. Der Vorsitzende macht ihm Mitteilung über die Aussage des Wachtmeisters Franke II. Dr. Duden bearbeitet den

all Höfle im Auftrag der Ses e ehenescheft. er hat sämtliche

zachtmeifter vernommen. Nach der Religion fragte er keinen. Er entsinne sich daß einer der Wachtmeister ihm sein Religionsbekennt⸗ nis angab. „Ich habe“, so sagte Dr. Duden, ihm gesagt oder durch Gebärden kundgegeben, baß es darauf nicht ankommt. Ich mu also eine solche Aeußerung, wie sie mir vorgehalten wird, schlechthin in Abrede stellen. Seitens meiner 6 etzten bin ich darauf hinge⸗ wiesen worden, daß es sich um eine delikate Sache handle und ich bei den Vernehmungen stets vorsichtig sein müßte. Außerdem wußte ich ja, daß daneben noch der Ausschuß arbeitete. Vorsitzender:

„Haben Sie die Aeußexrung vielleicht im anderen Safeene eng 92 iches

tan?“ Zeuge Dr. Duden: „Nein, ich habe nichts Aehn gesagt und insbesondere die politische Richtung nicht hervorgehoben“.

Corsitzender: Die Aeußerung ist bestimmt nicht Zeuge Dr. Duden: Ich stelle sie bestimmt in Abrede. Vors.: Auch nicht im Fcber Zeuge Dr. Duden: Nein, auch nicht im Scherz! Vor .S. r: Dann die zweite Aeußerung: Sie re vesg haben:

Erst werden wir Sie zwiebeln, und dann ommen Sie vor den Untersuchungsausschuß, der wird Sie noch mehr iebeln, und wenn Sie nicht vor ihn kommen, danken Sie ihrem Schöpfer!“ Zeuge Dr. Duden: Es i richtig, daß ich einmal u irgendeinem Beamten eine derartige Aeußerung getan habe, in der as Wort „zwiebeln“ vorkam. Es geschah, um 28 dem betreffenden Wachtmeister in Fühlung zu kommen. ch bin in allen Teilen Deutschlands gewesen und kenne die verschiedenen Dialekte. Auf diese Weise komme ich in Fühlung mit den Leuten. Es ist lich, daß der Ausdruck „zwiebeln“ auf solche Weise gefallen ist nn auch vom „zwiebeln“ durch den Ausschuß gesprochen habe. Es ist aber nur aufzufassen als Aeußerung des Humors, jedenfalls nicht als irgendwelche Erpressung. Sen Fragen des Vorsitzenden erklärt der Zeuge alle Beamten hätten ihre Aussagen ganz unbeeinflußt gemacht. Vorsitzender: Sie haben es humoristisch gemeint; der Wachtmeister aber hat es anders aufgefaßt, und die Wirkung bei ihm 8. Kemlich stark gewesen. Uebrigens haben ja andere Fengen es abgelehnt, sich von der Staatsanwaltschaft vernehmen zu lassen. Zeuge Dr. Duden: Dem Herrn Dr. Staudacher habe ich nur ge⸗ sagt, es würde für ihn viel bequemer sein, von der Staatsanwaltschaft vernommen zu werden, es werde ihm sogar überlassen, seine Aussage in die Schreihmaschine zu diktieren. Auf Frage des Vorsitzen⸗ den erklärt Dr. Duden, Frau Dr. Höfle habe es abgelehnt, vor deem Staatsanwaltschaftsrat zu erscheinen, weil sie sich durch die Ver⸗

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V

noch nach dem 17. April durch

Dr. Thiele bemerkt, die Fragestellung durch den Untersuchungs⸗ richter sei eine andere gewesen als in der Charité. Nach weiteren rein medizinischen Auseinandersetzungen zwischen dem Sachverständigen und Zeugen fragt der Sachverständige, warum nichts getan sei gegen die Vergitfung, die nach dem Gutachten Dr. Störmers „von vornherein“ anzunehmen war. Dr. Thiele bemerkt, er habe das Gutachten nicht verfaßt und sei dabei auch nicht ehört worden. Auf weitere Fragen des Sachverständigen lehnt Dr. Ehieile ausdrücklich die Verantwortung für die Worte „von vorn⸗ herein“ ab; er habe die Erkenntnis einer Vergiftung erst in den allerletzten Tagen gewonnen. Der Sachverständige ist erstaunt, daß in dem ganzen Krankenblatt nichts von einer Erweiterung der Peeige gesagt werde, wie sie nach solchen Vergiftungen eintrete. r. Thlele glaubt demgegenuͤber bei der letzten Untersuchung be⸗ merkt zu haben, daß die Pupille normal war. Während Dr. Thiele angibt, Dr. Höfle eine Tablette aus der Hand genommen zu haben, hat Inspektor Schmidt vor dem Staatsanwalt ausgesagt. die Tablette hätte auf dem Bauch Höfles gelegen. Der Sachverst ändige erklärt es für unmöglich, daß jemand in solchem Zustand wie Höfle, als er abtransvortiert wurde, in der Zeit und auch schon Stunden vorher, einen Vergiftungsversuch gemacht hätte. Am 11. 12., 13. und 14. April hat Dr. Höfle ziemliche Quantitäten Narkotika bekommen. Am 15. heißt es im Krankenjournal:; „heute kein Narkotikum“, was von Dr. Thiele unterstrichen ist. Auf die Frage nach dem Grunde dieser Unterlassung am 15. April erwidert Dr. Thiele. er habe es mit seinem ärztlichen Anschauungen für unvereinbar gehalten, an diefem Tage ein Narkotikum zu geben. Der Sachverständige betont, daß nach den vorher gegebenen Quantitäten bereits eine ziem⸗ liche Kumulativwirkung eingetreten sein müsse. Der Sachver⸗ stäͤndige fragt, was Dr. Thiele am 18. April getan hätte, als ihm damals der Verdacht einer Selbstvergiftung kam. Warum sei nicht der Magen ausgespült worden? Dr. Thiele erwidert in diesem Fall, als der Kranke bereits bewußtlos war, mache man keine Spülungen. Der Sachverständige ist dem gegenüber der An⸗ sicht, daß in dieser Aeußerung eine Verwechslung mit der. Anwendung von Brechmitteln zu erkennen sei. Ihm sei es unverständlich daß man in solchem Falle nicht alles aransetzte; unter Umständen würde er sogar die Magenöffnung vorgenommen haben. Er stehe vor einem Rätsel, wie im Fall Dr. Höfle zwei tüchtige Aerzte bei Annahme einer Vergiftung so hätten handeln können. Nunmehr richtet der zweite Sachverständige rof. Joachimoelu eine Reibe von Fragen an Dr. Thiele. Au die rage, an welches Gift Dr Thiele gedacht habe, erwidert dieser, es önne möglicherweise ein ein 1P Gift gewesen sein es sei ia vorgekommen, daß in Sylvesterscherzartikeln, wie Nüssen usw., solche Gifte eingeschmuggelt waren. Die Möglichkert, daß Dr. Höfle Versehen Luminaltabletten bekommen habe, erklärt Dr. Thiele für 18 en. Auch der Vor⸗ sitzende richtet noch einige Fragen an Dr.” hiele. Dieser erwähnt den Fall eines Pspchopathen, des einarmigen Gefangenen Levi, bei dem giftige Medikamente, darunter auch Veronaltabletten, Beeac wurden, die nicht aus den Vorräten der Anstalt stammten un ihm nach seiner Aussage von einem Wachtmeister besorgt worden wären. Dieser Fall ist nach dem Tode Dr. Höfles vorgekommen. Abg. Kuttner (Soz.) weist 8 hin, daß Dr. Thiele heute bekundet habe, daß er bereits vom 15. April ab eine Veränderung in Höfles Zustand bemerkt habe. Er fragt, wie es käme, daß Dr. Thiele in einem Gutachten vom 16. April erkläre „sein Zustand ist heute noch im ganzen unverändert“. Zeuge Dr. Thiele: Das erklärt sich daraus daß die Krankheitssymptone die gleichen waren. Abg. Kuttner (Soz.) Aber die Symptone waren stärker geworden, daß die Pfleger und Wachtmeister sogar für ihre Verantwortung im Falle Höfle sürchteten und eine besondere Meldung ““ Allen Beteiligten ist schon seit dem 14 April die schwere Veränderung im Befinden Höfles aufgefallen, anscheinend nur Ihnen nicht? Zeuge Thiele: Ich hatte bei der Beurteilung des Zustandes Höfles immer die Frage des Fluchtverdachts zu berücksichtigen. Auf Fragen des Abg. Dr. Weyl en erklärt der Zeuge Thiele die Tempe⸗ ratur der Kranken im Moabiter Lazarett, auch die Höfles, sei niemals gemessen worden, weil kein Anlaß dazu vorlag. (Bewegung.) Abg.

Brasilianische...

je 100 Einheiten.

21,755 12,472 81,365 3,052 60,93

112,46 59,195 5,915

21.57 21,63 12,432 12,472 81,13 81,33 3,042 3,052 60,84 61,00

112,20 112,48 59,045 59.185 5,895 5,915

Ausländische Geldsorten und Banknoten.

—ü 19. Mai Geld Brief

21,695 12,432 81,165 3,042 60.77

112,18 59,055 5,895

Frio. 6

rag „22922b2b9092 2 7 Schweiz . eh“ Spanien. Stockholm und

Gothenburg .. h“ Budapest..

20. Mai Geld Briet 20,60 20,70

4,23 4.25 ET1I11I 4,17 4,19 1,666 1,686 0427 0,447 20,35 20,45 20 35 20,45 20,90 21.00 301 3,03 78.2 78.92 80,63 81.03 10,525 10.585 21,51 21,61 168,28 169,12 16,98 17,06 6,765 6.805 70,07 70,43

Banknoten

Sovereigns.... 20 Fr.⸗Stücke... Gold⸗Dollars.. Amerit. 1000-5 Doll.

N1i Poll. Argentinische...

4,25 4,197 4,19 1,672 0 445 20,435 20,43 21,10

79,03 80,98 10,585 21. 79 169,12 17,1! 6,805 70,33

4,23 4,177 4,17 1,652 0,425 20,335 20,33 21,00

78,63 80 58 10,525 21,69 168,28 17,03 6,765 69,97

Englische große .. 1 1 u. dar. Belgistchs. . . . . Bulgarische.. Hämssche5 Danziger (Gulden). Finnische . Französische.. olländische.. Italienische aber 10Lire Jugoslawische. Norwegische Rumänische 1000 Lei nnter 500 Lei Schwedische Schweizer. Spanische. .. Tschecho⸗slomw. 100 Kr. u. darüber unter 100 Kr. Oesterr. 10 500 000 Kr. 59,045 59,345 Ungarische 5,86 5,88

Die Notiz „Telegraphische Auszahlung⸗ Banknoten“ versteht sich bei Pfund, Dollar, Peso, Nem se 1 Einheit, bei Oesterr. Banknoten für 100 Schilling. bei Ungar. Kronen für 100 000 Einheiten, bei allen übrigen Auslandswerten

111,90 112,46 81,12 81,52

112,48 81,49 61,00

12,51

111,92 81,09 60 70 12,45 12,45

12.49

59,05 59,35 5,86 5.88

sowie „Ausländische

12,51 12.55

8

London, 19. Mai. (W. T. B.) Aus dem Goldbestand

der Bank von England flossen heute 52 000 Pfund Sterling

in Gold, die für Südamerika bestimmt sind, ab 8

—.,—E

Wagengestellung für Kohle, Koks und am 19. Mai 1925: Ruhrrevier: Gestellt 21681 Wagen. Oberschlesisches Revier: Gestellt —.

Vereinigung Mai au

Die Elektrolytkupfernotierung der für deutsche Elektrolrtkupfernotiz stellte sich laut Berliner des „W. T. B.“ am 19. Mai auf 129,25 (am 18. 129,55 ℳ) für 100 kg.

Peso, Yen, Milreie kür

8

bis 19,00 ℳ, Langbohnen, handverlesen 26 00 bis 28,00 ℳ, kleine 20,00 bis 24,50 ℳ, Linsen, mittel 27,00 bis 40,00 ℳ, roße 41,00 bis 44,50 ℳ, Kartoffelmehl Nakkaroni, Hartgrießware 46,00 bis 57,00 ℳ, bis 30,00 ℳ. bis 16,00 ℳ, Rangoon Reis 17,75 bis 19,00 reis 24,25 bis 28,00 ℳ, Tafelreis, va 32,00 bis Ringäysel, amerikan. 72,00 bis 95,00 ℳ, getr. Pflaumen

Mehlnudeln

Linsen, Linsen,

21,00 bis 23,00

26,50

Eiernudeln 44,00 bis 71,00 ℳ, Bruchreis 14,75 glasierter Tafel⸗ 42,00

90/100

—,— hbie —,— ℳ%, entsteinte Pflaumen 90/100 77,00 bis 78,00 ℳ, Kal. Pflaumen 40/50 54.00 bis 55,00 ℳ. Rosinen Caraburnu Kisten

65,00 bis 78,00 ℳ,

Sultaninen Caraburnu 76,00 bis 96,00 ℳ,

Korinthen choice 52,00 bis 68,00 ℳ, Mandeln, süße Bari 195,00

bis 203,00 ℳ, Mandeln, bittere Bant 193,00 bis 200,00

„Zimt

Kassia) 100,00 bis 105,00 ℳ, Kümmel, holl. 41,00 bis 43,00 ℳ,

chwarzer Pfeffer Singapore 95,00 bis 100,00 ℳ, weißer Singavore 145,00 bis 160,00 ℳ, Rohkaffee Breif bis 236,00 ℳ. Röstkaffee Brasil 250,00 bis 300,00 ℳ, amerika 315,00 bis 390,00 ℳ, Röstgetreide, lose 22,00 ℳ, Kakao, settarm 50,00 vis 90,00 ℳ, Kakao,

entölt 95,00 bis 120,00 ℳ, Tee, Souchon, gepackt

Pfeffer 200,00

Rohkaffee Zentralamerika 230,00 bis 305,00 ℳ, Röstkaffee Zentral⸗ 19,50 bis

leicht

380,00 bis

405,00 ℳ, Tee, indisch, gepackt 413,00 bie 475,00 ℳ. Inlandszucker Melis 31,00 bis 34,00 ℳ, Inlandszucker Raffinade 32,00 bis 36,00 ℳ, ucker. Würfel 35,00 bis 39,50 ℳ. Kunsthonig 33,00 bis 34,00 ℳ,

Faceehear hell, in Eimern 31,00 bis 37,50 SEpeisesirup, i Eimern 25,00 bis 28,00 ℳ. Manmelade, Erdbeer, Einfruch bis 94,00 Marmelade Vierfrucht 36,00 bis 40,00 Pfl

dunkel, 1 84,00 aumen⸗

mus in Eimern 36,00 bis 52,00 ℳ, Steinsalz in Säcken 3,20 bis

3,50 ℳ. Steinsalz in Packungen 4,00 bis 4,20 ℳ, Siede Säcken 4,20 bis 4.60 ℳ, Siedesalz in Packungen 5,40 bis 6

falz in ,00 ℳ,

Bratenschmalz in Tierces 84,50 bis 86,25 ℳ, Bratenschmalz in

Kübeln 86,00 bis 87,00 ℳ, Purelard in Tierces 84,00 bis 87 urelard in Kisten 85,00 bis 87,00 ℳ, Spensjetalg, gepackt 6 66,00 Sgpeisetalg in Kübeln —,— bis

Margarine. Handelemarke 1 66.00 ℳ, II 60,00 dis 63

Margarine.

71,00 ℳ.

Molkereibutter Ia in Packungen 185,00 bis 190,00 ℳ, M

butter 11 2 in Fässern 165,00 bis 173,00 ℳ, Molkereibutter ackungen 170 00 bis 180,00 Auslandebutter in Fässern is 188,00 ℳ. Auslandebutter in Packungen —,—

Corneed beef 12⁄6 lbs. per Kiste 38,00 bis 42,00 ℳ, ausl.

00 ℳ, 65,00

ℳ, 00 ℳ.

Spezialmarke 1 80,00 bis 84,00 ℳ“ I11 69,00 ℳ, Molkereibutter Ia in Fässern 175,00 bis 181,00 bis

olkerei⸗ Il a in 185,00

bis ℳ,

Speck,

eräuchert, 8/10 12⁄14 95,00 bis 101,00 ℳ, Quadratkäse 25,00 bis 2,00 ℳ, Tilsiter Käse, vollfett 110,00 bie 120,00 ℳ, echter Emmen⸗

thaler 165,00 bis 175,00

echter Edamer 40 % 93,00 ℳ, do. 20 % 65,00

bio 68,00 ℳ, ausl. ungez. K.

90,00 bis

ondens⸗

misch 48/16 20,00 bis 22,50 ausl. gez. Kondensmilch 24,00 bis

25,00 ℳ.

Berichte von auswärtigen Devisen⸗ Wertpapiermärkten.

Devisen.

Danzig. 19. Mai. (W. T. B.) Devisenkurse. Danziger Gulden.) Noten: Amerikanische 5,1710 G., olnische 100⸗Zloty⸗Lok.⸗Noten 99,94 G., 100,20 B., 00 Reichsmark 123,595 G. 123 905 B., 100 Rentenmark —, —,— B. Schecks: Warschau 100 Zloty —,— G. London 25.19 ½ G. —,— B. Auszahlungen: Berlin mark 123, 460 G. 123,770 B. London —,— G.,

(A

lles in

5,18 B.

Berlin G. B.,

100 Reichs⸗

S-s B., Warschau telegraphische Auszahlung 99.6 G., 99.87 B., New York

telegraphische Anezahlung 5.18,55 G. 5,19,85 B.

Wien. 19. Mat. (W. T. B.) zentrale: Amsterdam 285,35 G. Berlin 168,82 G. B 99,60 G., Kopenhagen 133,30 G., London 34,46 G., Paris 36. Zürich 137,27 G. Marknoten 168.22 G., Lirenoten 28,75 G. slawische Noten 11 49 G., Tschecho⸗Slowakische Noten 21, Polnische Noten 135,50 G. Dollar 705,90 G., Ungarische 99,65 G., Schwedische Noten —,— G.

Notierungen der Devisen⸗

udapest 68 G. Jugo⸗ 00 G., Noten

Würzburg

Bremen..

Nordamerika eif Bremen.. La Plata eif Bremen. . . oab sichles. Verladestation .. .““ Frachtparität C. ohne Sack. ““ Chemnitz.. frer Chemnitz in Ladungen von 200 300 Ztr. Crefeld.. frei niederrhein. Station . . . . . . . . Dortmund. Großhandelsverkaufspreise waggonfr. Dortmund Wa öb ö0 e.. waggonfr. klächs. Versandstat. bei Bez. v. mind. 10 t frei Waggon 6 waggonfr. Erfurt od. Nachbarvollbahnstat. o. Sack srei Essen 8 Frachtparität Frankf. a. M. ohne Sack..

bei Waggonbez. ab ostthür. Verladestation ab Gleiwitz ohne Sack.

2*

2

0

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2*

F 88ͤ 9 1’“”

Dresden. Duisburg Erfurt . Essen.. Frankfurt a. ö““ Gleiwitz.. Hamburg

Heniover tgarlsruhe Kiel

E Königsberg i. Pr. Leipzig.. Magdeburg Mainz. Mannheim München . Nürnberg Plauen. Stettin

.8

ab inl. Station einschl. Vorpommern New York cif Hamburg La Plata cif Hambur

9 ab hannoverscher Statioon . Frachtparität Karlsruhe ohne Sack. . ab Station b. waggonw. Bezug ohne Sack

ab Holstein Frachtparität Köln.. loko K. ohne Sack frachtktei E nhie aeaca b. Bez. v. 300 Ztr. i. Bez. Magdeb. je nach Lage d. Stat. Großhandelseinstandspr. loko MNM.. . . . . . waggonfrei Mannheim ohne Sack.. ab südbayer. Verladestat. waggonweise ab Station ohne Sadh Großbandelspreis ab vogtländischer Station... ab nahegelegener Stat. ohne Sack u“ Großhandelspreis ab württembg. Statio... bahnfrei Worma 6 b Großhandelseinkaufspreis ab fränk. Station...

9. bezw.

2

20090 9090690 9 2

86ͤs66888ö95. 611“ 2

ohne Sack

Stuttgart Worms. Würzburg

„1ee“

Berlin, den 20. Mai 1925.

——60⸗n——ö—hdennsöeS

——bode—eode 885————

80

14. 11. 1 11 14.

10.— 10.—

12. 1 11. 13.

15. 1 13. 1

15

10.— 16. 10.—16.

13. 13. 13.

11.

1b. 12.

12. 13.

16. 12. 15.

14. 16.

11. 14.

12. 16.

Anmerkungen: *) Wo mehrere Angaben vorlagen, sind aus diesen Durchschnitte gebildet worden. ¹) Winter⸗ und Futtergerste. ²) Pommerscher 10,70. ³⁶) Amerit. I1. ⁴) Malzgerste. ⁵) White eclipped. ⁴) Rosafé. ) Manitoba 1. ⁹) Norddeutscher 11,13. ¹⁰) Roggen 1, Gerste und Hafer je 3 Notierungen.

11,97 10,63 12,00 10,38

11,06 5. 11,68 11,25 12.58 11,25 10,94 12 38 12,88 11,33 16. 16. 11,40 11,50

11,25 10,56 11,00 6.] 11,80 15.11.45 10,06 4] 12,06 6.] 11,55 11,50 10,80 11,14 11,13 .[11.31 10,88

Statistisches Reichsamt.

11,93 ³)

11,27 ⁷)

11,58 ⁴)

12,03 f 11,00 11,75 fa 12,63

15,35 ⁶) 13,12 12,25 12,75 11,50

12,38 12,68 12.25 12,63 11,48 12,63 13,50 12,93 15,83 8) 14,35 ⁶) 11,75

12,63

12,60 11,81

12,35 12,33 10,44 12,38 13,40 12,88 11,25 13,48 11,38

11,13

12,25 11,88 11,00) 11,75 13,50 1 2 82 188% 11,41

10,45 14,00 11,50

10,50

10,25 10,25 12,75 11,13

10,00

10,25 10,25

11,30 8,88 ⁹) 10,38 11,25 11,77 10,50 10,38 10,25 10,25 9 75 10,90 9,38 9,88 9,88

11,25 10,22

12,25

13,75

14,25 11,20 12,00 10,00 11,25 12.50 13,25 11,25

10,63 10,00 11,00 8,50 10,66

9.25 8,94

7) Western II.

8 8

Wagemann.

vngee ———

Kartoffelpreise in deutschen Städten in der Woche vom 10. bis 16. Mai 1925.

————:--na-——

Städte Handelsbedingungen

Wöchentliche ¹) Notierungen

Zabl

am

Preise in Reichsmar für 50 kg

2

3

Allenstein Berlin. Breslau. Essen.. Fe karlsruhe. Kiel 8 8 Königsberg i. Pr. Magdeburg.. Pianen ... Stettin. Worms.

Erzeugerpr. ab märk. Station... ab schler. Verladestatioln ab rhein.⸗westf. Statio ab Vollbabnstation 1116“ Frachtwarität Karlsruhe . ab Holstem

it. Vollbahnstation .. . Großhandelepr. ab vogtl. Station. frei Waggon Reichsbahnstation .. bahnfrei Worms u Erzeugerpr. freir Bahnstation....

b0 00 505;90ͤ69090 90 ——80 5 9 9b 5 0 "5 99ͦb9b—90ͦ 9;59 2—2

2 5 b 9098ͤb980ùb90᷑ùö90ù90̃ 95 0

1) Wo mehrere Berlin, den 20. Mai 1925.

frei Waggon ab ostpr. Verladestation.

Erzeugerpr. fr. ostpr. Vollbahnstation 8

80.— 810—,—6,——————o de

80 b0 ——2

885888888 38

3,b0

1,75 218

1,80 2.20

8 8n

bde.

Angaben vorlagen, sind aus diesen Durchschnitte gebildet worden. ²¹) Gelbfleischige Industrie 2,95

tatistisches Reichsamm. Wagemann.