1925 / 219 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 18 Sep 1925 18:00:01 GMT) scan diff

8 1“““ 1686511 Sachsenwerk, Licht⸗ und Kraft⸗Aktiengesellschaft,

Niedersedlitz b. Dresden.

Auf Veranlassung der Zulassungsstellen an den Börsen zu Berlin, Dresden und Leipzig wird gemäͤß der 6. Durchführungs⸗ verordnung zur Goldbilanzverordnung fol⸗ gendes bekanntgegeben:

Die außerordentliche Generalversamm⸗ lung vom 19. Dezember 1924 hat unter Genehmigung der untenstehenden Reichs⸗ markeröffnungsbilanz beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft, welches bisher 350 000 000,— betrug, ein⸗ geteilt in 341 188 auf den Inhaber lau⸗ tende Stammaktien Serie I. mit den Nummern zwischen 1 und 344 000 über je 1000,— (wobei über die Aktien Nr. 160 001 220 000 für je nom. 6000,— eine Aktienurkunde, über tie Aktien Nr. 234 001 244 000 für je nom. 10 000,— eine Aktienurkunde aus⸗ gefertigt ist), 14 060 7 den Namen autende Stammaktien Serie II inner⸗ halb der Nr. 38 17 200 über je Mark 200,— und 6000 auf den Inhaber lau⸗ tende Vorzugsaktien Nr. 1— 6000 über je 1000,—, auf Reichsmark 8 750 000,— wie folgt umzustellen:

a) der Nennbetrag jeder der 341 188 Inhaberstammaktien Serie I innerhalb der Nummern 1 —344 000 zu je Mark 1000,— wird auf RM 20,— herabgesetzt und außerdem für jede dieser Aktien ein Anteilschein über je RM 5,— gewährt; vier solcher Anteilscheine ergeben wiederum eine Inhaberstammaktie zu je RM 20,—;

b) der Nennbetrag jeder der 14 060 Namensstammaktien Serie II innerhalb der Nummern 38 17 200 zu je 200,— wird auf je RM 20,— herabgesetzt und diese Aktien werden alsdann im Ver⸗ hältnis 4:1 Jfuserwmenge⸗legt. so daß 1 vier solcher Namensstammaktien eine au den Namen lautende Stammaktie über RM 20,— entfällt;

c) der Nennbetrag jeder der 6000 In⸗ habervorzugsaktien zu je 1000,— wird auf je 25,— herabgesetzt. 1

Dem Irnhobe einer Namensstammaktie 8 —. kann im Umtausch eine Inhaberstammaktie zu RM 20,— aus⸗ gehändigt werden.

Durch Beschluß der gleichen General⸗ versammlung vom 19. Dezember 1924 wurde die Verwaltung ermächtigt, die neuen Aktien agng oder teilweise in Stücken zu 100 7 auszufertigen und je eine solche Aktie zum Fasi e zegen eine entsprechende Anzahl von Aktien ge⸗ ringeren Nenmwerts oder Anteilscheinen anzubieten.

it Rücksicht darauf, daß die Ab⸗ stempelung der auf 1000 Papiermark lautenden Inhaberstammaktien eine erheb⸗ liche Zeit in Anspruch genommen haben würde, hat die Gesenf t mit Ge⸗ nehmigung der Zulassungsstellen von den noch zu ihrer Verfügung stehenden Vor⸗ ratsaktien 62 500 Urkunden mit den Nummern 244 001.— 306 500 auf 20 RM abstempeln und diese abgestempelten Aktien im Umtausch gegen die 62 500 Stück der im Verkehr befindlichen, auf 1000 PM. lautenden Stammaktien innerhalb der Nummern 1 244 000 aushändigen lassen, während gemäß der von der Generalver⸗ sammlung erteilten Ermächtigung gegen

ie restlichen 181 500 Stück auf 1000 lautenden Stammaktien neugedruckte Stammaktien 8 je 100 Reichsmark, diese T. in mmelstücken, mit den

ummern 1— 48 500 ausgegeben wurden. „Die noch zur Verfügung der 1588s schaft stehenden 100 000 000,— = RM. 2 „— Inhaberstamm⸗ gktien werden nunmehr durch die Inhaber⸗ S . Nr. 48 501 73 500 der⸗ gestellt.

Der Um stellungsbeschluß ist in das Handelsregister eingetragen worden. Nach vurchg⸗ v eeng das

rundkapital aus orzugsaktien zu je 25 Reichsmark Nr. 1—6000, 62500 Stammaktien zu je 20 Reichsmark Nr. 244 001 306 500, 73 500 Stamm⸗ aktien zu je 100 Reichsmark Nr. 1 bis 739 shierbei „für die Aktien r. . für je fünf Aktien, für die Aktien Nr. 48 501 73 500 für je zehn Aktien eine Urkunde ausgeferti 9

ämtliche Aktien lauten auf den In vger. Die bisherigen Papiermarkstammaktien Nr. 1 244 000 und Nr. 306 501 344 000 e berr chüst Hiernach sind die auf den Inhaber lautenden Stammaktien f. 1—48 und Nr. 244 001 306 500 an den 23s zu

Berlin, Chemnitz, Dresden und Leipzig lieferbar, die Stammaktien Nr. 48 501 bis 73 500 (Vorratsaktien) und die Vor⸗ 1 HZ nicht

Der aus der Veräußerung der Vorrats⸗ aktien der Gesellschaft, etwa gefliefend.

Erlös wird dem gesetzlichen Reservefonds 1aaehe e e n ag äftsjahr der Gesellschaft ist deas Kalenderjahr. In der eseh

sammlung gewähren je 25 Reichsmark

.

Vorzugsaktienkapital 225 Stimmen, je 20, Reichsmark Stammaktienkapital vier Stimmen. Die Einziehung (Amorti⸗ sation) von Aktien mittels Ankauf, Aus⸗ losung. Kündiaung oder in ähnlicher Weise ist zulässig. Die Umwandlung der Vorzugsaktien in Stammaktien ist zu⸗ lässig, doch bedarf es dazu neben dem mit

1 Stimmenmehrheit zu fassenden Beschl der Generalversammlung je eines in, gesonderter Abstimmung ebenfalls

einfacher Stimmenmehrheit

fassenden Beschlusses der Stammaktionäre und der Vorzugsaktionäre. Die Vorzugs⸗ aktien erhalten aus dem zur Ausschüttung von Gewinnanteilen an die Aktionäre zu verwendenden Teile des Jahresreingewinns einen Gewinnanteil von 7 % des auf sie eingezahlten Kapitals, wobei die im Laufe

eines Geschäftsjahres eingegablies Beträge anteilig berücksichtigt werden, bevor die Stammaktionäre einen Gewinnanteil er⸗ halten. Reicht jener Teil des Jahres⸗ reingewinns zur Bezahlung des Vor⸗ ugsgewinnanteils von 7.% nicht aus, 6 sind die rückständig gebliebenen

orzugsgewinnanteile aus dem näm⸗ lichen Teile des Jabresreingewinns des folgenden oder der folgenden Ge⸗ schäftsjahre nachzuzahlen, jedoch erst dann, wenn der Vorzugsgewinnanteil für das letzte abgelaufene Geschäftsjahr voll be⸗ zahlt ist. Bei der Nachzahlung gehen ältere Gewinnanteilreste stets den jüngeren vor. Einen weiteren Gewinn⸗ anteil als 7 % ihres Nennbetrags haben die Vorzugsaktionäre nicht zu bean⸗ spruchen. Die Stammaktionäre haben einen Gewinnanteil erst zu beanspruchen, nachdem vom obenbezeichneten Teile des Jahresreingewinns die zur Zahlung der Vorzugsgewinnanteile und der etwaigen Rückstände auf solche erforderlichen Be⸗ träge in Abzug gebracht worden sind.

Von dem aus der genehmigten Jahres⸗ bilanz sich ergebenden Reingewinn ist ein auf Vorschlag des Aufsichtsrats zu be⸗ stimmender Betrag, mindestens aber 5 %, dem gesetzlichen Reservefonds so lange zu⸗ zuschreiben, als derselbe 10 % des Grund⸗ kapitals nicht überschreitet. Ueber die Verwendung des alsdann verbleibenden Restes des Reingewinns, soweit daraus nicht statuten⸗ oder vertragsgemäß Tan⸗ tiemen zu berichtigen sind. beschließt die Generalversammlung auf Vorschlag des Aufsichtsrats, doch dürfen erst, nachdem die Vorzugsaktionäre die ihnen einge⸗ räumten Vorzugsgewinnanteile und die etwaigen Rückstände auf solche erhalten haben, den Stammaktionären Gewinn⸗ anteile zugeteilt werden. Im Falle der Auflösung der Gesellschaft sowie im Falle der Herabsetzung des Grundkapitals zum Zwecke seiner teilweisen Rückzahlung an die Aktionäre erhalten aus der zur Verteilung an diese verfügbaren Masse die Vorzugsaktien den auf sie einge⸗ zahlten Betrag sowie die etwa rück⸗ ständigen Gewinnanteile, bevor auf die Stammaktien etwas entfällt. Alsdann er⸗ halten die Stammaktien den auf sie ein⸗ gezahlten Betrag; der etwa verbleibende Ueberschuß wird auf sämtliche Aktien im Verhältnis der auf sie eingezahlten Be⸗ träge verteilt.

Die Reichsmarkeröffnungsbilanz für den 1. Januar 1924 lautet wie folgt:

Aktiva. Grundstüccke Gebäude:

Fabriken in Niedersedlitz und Radeberg sowie Wohnhäuser nach den eer und auswärtige

ürogebäude.. Maschinen. Möbel und Einrichtungen. Werkzengee . Modelle.. 8811“] Noch nicht verwertete Aktien Unternehmungen und Be⸗ teiligugen.. Kassenbeständdeg 73 748 Wechselbestände ... 5 364 Wertpapiere . 285 000 Sicherheien . 3 653 2:

Bürgschaften 7000,— Schuldner 77737 854 3 319 777

88

0 50

SE. Sbetorebs

Warenvorräͤtee 12 425 412

Passiva. Aktienkapital: b Vorzugsaktien Aktien,dividendenberechtigt Aktien zur Verfügung der Gesellschaft

150 000 6 100 000

2 500 000

8 750 000 1 000 000 95 486

5 417 119 489 139 562 34 028

1 497 959 46 462 544 24

314 285 02 6 638 80

Reservefonds. 8 Obligationen 8 Hypotheken. 1 Bankschulden 8 Gläubiger. 8 I“ Anzahlungen von Kunden

und Lieferverpflichtungen Rückstellungen für Steuern Sonstige Rückstellungen und

durchlaufende Posten .. Passivsicherheiten . .. Bürgschaftsgläubiger 7000

12 425 412ʃ57

Die Bewertung der Grundstücke und

Gebäude, die seit 1914 einen erheblichen Zuwachs erhalten haben, ist unter ge⸗ nauer Beachtung des § 4 der Goldbilanz⸗ verordnung und des § 4 der 2. Durch⸗ führungsverordnung und weit unter Tax⸗ wert erfolgt, desgleichen diejenige der Maschinen sowie der übrigen dem Betrieb dienenden Anlagen. Die Gesellschaft hat im Jahre 1903 eine zu 4 % verzinsliche, vom Jahre 1910 ab durch Auslosung von jährlich minde⸗ ves 1 % des ursprünglichen Anleihe⸗ apitals zuzüglich der ersparten Zinsen bis pätestens zum

Vom Jahre 1910 an stand der Schuldnerin verstärkte Auslosung oder vpollständige Rückzahlung des jeweiligen Restes der Anleihe ne vorausgegangener sechs⸗ monatlicher Aufkündigung frei. Von dieser Anleihe waren am Stichtage der Reichsmarkeröffnungsbilanz noch Papier⸗ mark 164 100,— nicht zur Rückzahlung gelangt.

erner hat die Gesellschaft im Jahre 1920 eine mit 4 ½ %, verzinsliche, späte⸗ stens am 2. Januar 1942 zu 102 % rück⸗ zahlbare Leilschuldverschreibungsanleihe von 10 000 000,— aufgenommen. Die

F hes 1951 zu tilgende nleihe von 891 600,— artgenommen R

Tilgung erfolgte vom 2. Januar 1922 ab mit jährlich mindestens 3 % des ur⸗ sprünglichen Anleihebetrags zuzüglich der ersparten Zinsen, wobei es der Schuldnerin frei steht, die Anleihe ganz oder teilweise durch freihändigen Rückkauf zu tilgen oder nach vorausgegangener .enns Basfieder Aufkündigung stärgere Auslosungen oder die vollständige Rückzahlung der Anleihe bzw. des jeweiligen Restes derselben vor⸗ zunehmen. Am Stichtage der Reichs⸗ markeröffnungsbilanz waren von dieser Anleihe noch 4 348 000,— vorhanden.

Die in der Reichsmarkeröffnungsbilanz

ausgewiesenen Hypotheken setzen sich zu⸗ sammen aus en 80 ene, auf⸗ genommen im Jahre 1918, PM 16 000,—, aufgenommen im Jahre 1922, deren Ver⸗ zinsung und Tilgung gemäß dem soeben erschienenen Aufwertungsgesetz stattfindet. Außerdem hat die Gesellschaft im Juli 1924 eine wertbeständige Hypothek von 358 400 g Feingold aufgenommen, ver⸗ inslich mit jährlich 8 % Kündigungs⸗ ist 3 Monate, frühestens für den 30. September 1926. Schließlich wurden bei einem Seisostüceein im September 1924 35 000 schw. Franken, mit jährlich 8 % verzinsliche Hypothek. übernommen, für welche halbjährliche Kündigung, frühe⸗ A zum 1. Januar 1927, vorge ehen ist. ei Sesr Geregfn beg 08 eine Ve ypothek von „— mit über⸗ S worden, die am 25. Mai 1917 aufgenommen worden war Es war hier⸗ ür ursprünglich die gesetzliche Kündigungs⸗ ist vorgesehen, und es kommen für Ver⸗ zinsung und Tilgung nunmehr die setz⸗ lichen Aufwertungsbestimmungen in Frage. resden, im September 1925. Sachsenwerk, Licht⸗ und Kraft⸗ Aktiengesellschaft. Glauber. Sarfert.

[68589] Bekanntmachung der Industriewerke Aktiengesell⸗ schaft, Plauen i. B.,

der sechsten Durchführungs⸗

gemã

verordnung zur Goldbilanzverord⸗ W

nung.

Die am 12. Mai 1924 ahbgehaltene Ge⸗ neralversammlung der Industriewerke A.⸗G., Plauen i. V., hat beschlossen, 5 bisheriges Stammaktienkapital in e von 90 000 000 Mark, eingeteilt in Stück auf den Inhaber lautende Stamm⸗ aktien über je 1000 Mark und in 4000 Stück Inhabervorzugsaktien über je 1000 Mark, im Verhältnis von 25:1 auf 3 600 000 Reichsmark umzustellen.

Die vorstehenden Beschlüsse sind in das Hardelsregister des Amtsgerichts Plauen eingetragen worden. 8

Das volleingezahlte Grundkapital be⸗ trägt nunmehr 3 600 000 Reichsmark und

rfällt in 86 000 Stück auf den Inhaber lantende Stammaktien über je 40 Reichs⸗ mark Nr. 1 86 000 und in 4000 Stück auf den Namen lautende Vorzugsaktien über je 40 Reichsmark Nr. 1— 4000. Die auf Reichsmark abgestempelten Stamm⸗ aktien tragen somit dieselben Nummern wie die öbisherigen an der Börse zu Dicsden eingeführten Papiermarkaktien.

Am Bilanzstichtag waren nom. 31 690 000 Papiermark Stammaktien noch unverwertet, die mit 0 Reichsmark in der Eröffnungbilanz verbucht worden sind. Die Gesellschaft verpflichtet scc, bei einem spä⸗ teren freihändigen Verkauf deger Aktien den Nettoerlös der gesetzlichen Reserve zu⸗ zuführen. .

Die 4000 Mark Vorzugsaktien sind noch an keiner Börse eberfähr⸗ und befinden sich rzet in den Händen des Vorstands und der von der Geerase senrnanb he⸗ wählten Mitglieder des Aufsichtsrats. Ihre Uebertragung ist an die Zustimmung des Aufsichtsrats, dem ein Kaufs⸗ bzw. Vor⸗ kaufsrecht an den Vorzugsaktien zusteht, gebunden. Die Umfte um ee Vorzugs⸗ aktien, auf die insgesamt 46 242,99 eingezahlt worden sind, erfolgte im Ein⸗ verständnis aller Beteiligten im gleichen Verhältnis wie die Stammaktien ins⸗

samt RM 160 000 gemäß § 28 Abs. 3

r zweiten seheabeeh I zur Goldbilanzverordnung. Die Gesellschaft hat sich zur Anwenduna dieser Vorschrift für verecngt gehalten, weil die Vorzugs⸗ aktien zu demselben Kurse arsgese worden sind wie die gleichzeitig geschaffenen Stammaktien.

In den Generalversammlungen gewährt jede Stammaktie über 40 Reichsmark eine und jede Vorzugsaktie über 40 Reichsmark 12 Stimmen. Es stehen also bei allen veg; den 86 000 Stimmen der 3 440 000 Stamm⸗ aktien 48 000 Stimmen der RM 160 000 Vorzugsaktien gegenüber. Die Gesellschaft wird jedoch der nächsten Generalversamm⸗ lung einen Antrag vorlegen, das Stimm⸗ recht der Vorzugsaktien auf ein Vierfaches herabzusetzen, so daß alsdann den 86 000 Stimmen der mmaktien 16 000 Stimmen der Vorzugsaktien gegenüber⸗ stehen. Die derzeitigen Inhaber der Vor⸗ zugsaktien haben sich mit diesen Maß⸗ nahmen einverstanden erklärt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der aus der Bilanz sich ergebende eingewinn wird wie folgt verwendet: Von dem durch die Jahresbilanz fest⸗ gesetzten Reingewinn sind zunächst die vom Gesetze vfasgerten Beträge zur 8. 8 gce lichen Reservefonds zu verwenden. Sodann erhalten die Mit⸗ lieder des Vorstands und die Beamten ie mit ihnen vereinbarten oder durch den Aufsichtsrat vorgeschlagenen Ge⸗ winnanteile und Gratifikationen, die als Geschäftsunkosten zu buchen Sn. Ueber die Bildung sonstiger ück⸗ lagen entscheidet die Fesec s sme lung. Von dem danach verbleibenden Reingewinn erhalten zunächst

000 Genußscheine

a) die Inhaber der Stamm⸗ und Vor⸗ zugsaktien bis zu 4 % des ein⸗ gezahlten Grundkapitals als Divi⸗ dende, sodann

b) die von der Generalversammlung gewählten Mitglieder des Aufsichts⸗ rats einen Gewinnanteil von 12,5 % von dem Reingewinn, der nach Vornahme sämtlicher Ab⸗ schreibungen und Rücklagen sowie nach Abzug des unter a für die Aktionäre als Dividende bestimmten Betrags von 4 % des eingezahlten Grundkapitals verbleibt,

c) der EE1““ bleibt vor⸗ behalten, den Angestellten und Ar⸗ beitern der eseer einen vom Aufsichtsrat vorzuschlagenden Ge⸗ winnanteil, der vom Vorstand nach seinem Ermessen unter die An⸗ gestellten und Arbeiter zu verteilen oder zu Wohlfahrtszwecken anzu⸗ sammeln und getrennt vom übrigen Vermögen der Gesellschaft zu ver⸗ walten ist, zu bewilligen,

d) der Rest des Reingewinns wird, soweit nicht die Generalversamm⸗ lung anders beschließt, unter an⸗ gemessener Abrundung als weitere Dividende an die Aktionäre verteilt.

Die Reichsmarkeröffnungsbilanz für 1. Jannar 1924 lautet wie folgt:

Aktiva. Grundstücke. Gebäude . . . .. .. Maschinen I (Kraftanlagen) Maschinen II (Arbeits⸗

maschinen).. Kraftwagen. Heizungs⸗ und Beleuchtungs⸗ anlage, Inventar und Werkzeuge Jacquardkarten und Schablonen Gleisanlage. Kasse . Außenständ 166 Beteiligung u. Wertpapiere aren..

769 680 1 646 170 206 971

819 034 61 454

“—

1

18 333 538 256 143 224

1 515 704

5 718 831

Passiva. Aktienkapitl Reservefonos.. (Kurswert

31. 12. 1923, am 31 12. 8

1924 mit je GM5 zurück.

zuzahlen) 12 000 Unterstützungsfonds für Be⸗.

amte und Arbeiter 4 970 Verbindlichkeiten und Rück⸗

716 860

485 000

36

stellungen.. 1b Gewinnverfügung aus Bilanz

per 31. Dezember 1923.

5 718 831˙33

Die a der Goldmark⸗ eröffnungsbi an ist nach den Vor⸗ schriften der Verordnung über Gold⸗ bilanzen und deren Durchführungs⸗ verordnung erfolgt. Maschinen, Kraft⸗ anlagen und Kraftwagen, die zu einem nicht unbedeutenden Teil während der Inflationszeit angeschafft wurden, sind mit dem Anschaffungspreis, umgerechnet in Goldmark, abzüglich den dem Alter und der Lebensdauer angemessenen Ab⸗ schreibungen angeset. Inventar, Werk⸗ zeuge, eizung, Beleuchtung, Gleis⸗ anlage, Jacquardkarten und Schablo⸗ nen find entsprechend der bisherigen Abschreibung als Einemarkkonten weitergeführt. Die Waren sind unter Zugrundelegung der Sheee bzw. Heheeeevweh. vorsichtig bewertet.

rundstücke und Gebäude 8 wesentlich unter Friedenswert eingesetzt, wobei s erwähnen ih. ö Gebäude durchweg erhebliche Verbesserungen er⸗ fahren haben und sich in bestem befinden.

Die Gesellschaft hatte laut Beschluß der Generalversammlung vom 21. No⸗ vember 1922 12 000 Stück auf den In⸗ haber lautende Genußscheine aus⸗ gegeben, die mit Erneuerungs⸗ und Ge⸗ winnanteilscheinen ausgestattet waren und die Nummern 1—12 000 trugen. Diese Genußscheine wurden durch Ge⸗ neralversammlungsbeschluß vom 12 Mai 1924 im Einklang mit den statutarischen Bestimmungen für den 31. Dezember 1924 eingezogen. Zur Ablösung ihrer Rechte auf Kapikal und Gewinn⸗ beteiligung wurden dieselben mit je 5 Reichsmark abgegolten.

Plauen i. B., im September 1925. Industriewerke Aktiengesellschaft, Plauen i. V.

Der Vorstand.

A. Mocker. F. Leupold.

ustand

[68950]

Wir laden hiermit zu der am Sonn⸗ abend, den 3. Oktober 1925, 2 Uhr Nachm., in den Büroräumen der Rechts⸗ anwälte Dr. Emil Benkard und Dr. Gustav Spier, Frankfurt a. Main, Börsenstraße 11, stattfindenden ordentlichen General versammlung ein

Tagesordnung: b 3

. Bericht über das Jahr 1924. 8

Vorlegung der Bilanz, Genehmigung

derselben.

. Entlastung des Vorstands und des

Aufsichtsrats. Neuwahl des Aussichtsrats. .Beschlußfassung über Patenterwerbung, Finanzierung bezw. Kapitalserhöhung und demenksprechende Gestaltung des Betriebes. 6. Allgemeines.

Kolonit Aktiengesellschaft,

Hanau a. M. Der Aufsichtsrat.

[88951]

Einladung zur zweiten ordentsj Generalversammlung auf Mon den 12. Speenn 1928. 5 Uhr ne mittags, nach Heidelberg Hotel S

Tagesordnung:

1 Vorlage und Genehmigun des schäftsberichts und der Vüees Gewinn⸗ und Verlustrechnung; Beschlußfassung über Reimgewin

2. Entlastung von Vorftand und sichtsrat 8

3. Neuwahl des Aufsichtsrats.

4. Beschlußfassung über Leistung 1 Sicherheit durch Bestellung 6 Grundschuld. 6

Zur Teilnahme an der Generalveng, lung sind diejenigen Aktionäre beich welche ihre Aktien spätestens am zm⸗ Werktage vor der anberaumten Genah versammlung bei der Kasse der Gesellsge Heidelberg. Wredeplatz 4, oder 5 deuschen Notar hinterlegt haben.

Heidelberg, den 16. September lg

Kiehl & Lanz, A.⸗G., Heidelhen Der Vorstand. F. A. Lanz

[68604] 1 1 Aktien⸗Spinnerei Aacher

Unter Bezugnahme auf die im Deutsh Reichsanzeiger vom 31. August 1925 folgte Bekanntmachung fordern wir i durch zum zweiten Male die Beit unserer Stammaktien auf,

bis zum 2. Dezember 1925 ihre Aktien mit Gewinnanteilscheinta nebst einem der Nummernfolge nah Verzeichnis ausschließlich em reichen

bei unserer Gesellschaft in Aachen,

bei dem A. Schaaffhausen'’schen Ba

verein A.⸗G., Köln.

bei dem Bankhaus Delbrück von

Heydt & Co., Köln,

bei dem Bankhaus Delbrück Schst

& Co, Berlin. wogegen ihnen für je 5000 alter Na wert Stammaktien eine Stammaktie! RM 20, für jede Aktie von alter Nennwert ein Anteilschein üͤber M. gewährt werden wird.

Die über 1000 alter Nenm lautenden Aktien, die bis zum 2. De 1925 nicht eingereicht sind, werden gen § 17 der Zweiten Durchführungsveng nung zur Goldbilanzberordnung für im los erklärt. Die Kraftloserklärung en gleichfalls für solche Aktien, die die Ersatz durch neue Aktien erforderliche; nicht erreichen und für die die Austeiche eines Anteilscheins nicht beantragt wm Auf die für kraftlos erklärten 2 finden die Vorschriften des § 290 9,G entsprechende Anwendung

Aachen, den 15. September 1925.

Der Vorstand.

[67808] Einladung zur ordentlichen Gen versammlung der Aktionäre am Di

tag, den 20. Oktober 1925, Nat

mittags 4 Uhr, in den Räumen

unterzeichneten Gesellschaft, Grunen

Jagowstraße 12. Tagesordnung:

1. Erstattung des Berichts des A. stands und Aufsichtsrats über Verhältnisse der Gesellschaft umd

ebnisse des Geschäftsjahrs 1921

2. Feststellung der Bilanz und der winn⸗ und Verlustrechnung für Geschäftsjahr 1924

3. Entlastung der Mitglieder des b. stands und des Aufsichtsrats.

4. Beschlußfassung über die Gewinn teilung. 1s

Aktionäre haben ihre Aktien oder

der Reichsbank oder von einem deust Notar ausgestellte Depotscheine sväte am dritten Werktage vor dem Tage Generalversammlung, Abends 5 Übe, der Gesellschaftskasse zu hinterlegen.

Berlin, den 11. September 1925.

Deutsche Immobilien

Verkehrs⸗Aktiengesellschott Der Vorstand. Consentius. Peplon. Der Aufsichtsrat. Schart.

167809] Reichsmarkeröffnungsbilanz per 1. Januar 1924.

GM 1 638 00

120 0”

' 785 b 0

Vermögen. Grundstücke Beteiligungen.. Kontokorrent, Debitoren.

Verbindlichkeiten. Grundkapital. Ermäßigt durch Hexab⸗ setzung des Nennwerts 1000: 20S

75 00000

15000, 280

Hypotheken. Kreditoren

Bankschulden . Reservefonds 8

2*

Der Aufsichtsrat besteht aus folga

Personen: 1 1. Kommerzienrat Walter Schart, l Charth

wald, Jagowstraße 12, 2. velcnb2

burg, Neue Kantstra glakt

3. Seg arn Moritz Faust (Schlat see, Viktoriastraße. lien

Deutsche Immobilie 1 Verkehrs⸗Aktiengesellsch Der Vorstand..

Consentius. Der Aufsichtsrat.

—* 1 Filmhaus Sage A.⸗G. in

lau ist durch Beschluß der General⸗ vremmlung aufgelöst Gläubiger werden aufgefordert. sich bei der Gesellschaft

lden m Areslau. Gartenstr. 57, den 7. Sep⸗

1925 temver helm Heimann, Liquidator.

168656] Bekanntmachung.

In der Generalversammlung vom 15 Juli 1925 ist beschlossen worden, das Grundkapital der Gesellschaft um 135 000 R dadurch herabzusetzen, daß je 2 Aktien zu einer Aktie zusammengelegt werden Dieser Beschluß ist am 9. Sept. 1925 in das Handelsregister eingetragen worden. Als Termin, bis zu dem die Aktionäre spätestens ihre Aktien zum Zwecke der Zusammenlegung einzureichen haben, ist vom Aufsichtsrat der 31. Dezember 1925 bestimmt worden

Die Aktionäre unserer Gesellschaft werden demgemäß aufgefordert, ihre Aktien nebst Gewinnanteil⸗ und Erneuerungsscheinen bis srätestens den 31 Dezember 1925 bei dem Vorstande einzureichen

Aktien, die bis zum Ablauf der festge⸗ setzten Frist nicht eingereicht werden, sowie eingereichte Aktien, welche die zum Ersatz durch neue Aktien ertorderliche Zahl nicht erreichen und der Gesellschaft nicht zur Verwertung zur Verfügung gestellt werden, werden für kraftlos erklärt

Reutlingen, den 10. September 1925.

Der Vorstand der

Bulkanwerk A. G. in Reutlingen.

„R. Wenz.

Frankfurter Verkehrs⸗ und Hotel⸗ Betriebs⸗Aktiengesellschaft, Frankfurt a. Main.

Die auf Montag, den 5 Oktober 1925, einberufene ordentliche Generalversamm⸗ lung findet mit der gleichen Tagesordnung erst am Montag, den 12. Oktober 1925, Vormittags 11 Uhr, im Hotel Excelsior, Frankfurt a. Main, Post⸗ straße 2/4, statt. Die Hinterlegungsstellen bleiben die gleichen; die Hinterlegungsfrist endigt mit dem 8. Oktober 1925.

Frankfurt a. Main, den 15. Sep⸗ tember 1925.

Der Vorstand. Zilg.

[67891] 8 Kramolin A.⸗G., München,

Baierbrunner Straße 8. Einladung.

Am 12. Oktober 1925 findet in Nürnberg beim Notariat II um 3 Uhr Nachmittags eine a. o. Generalver⸗ sammlung statt, zu der wir unsere Akti näre hiermit einladen. *

Tagesordnung:

1. Zuwahl zum Aufsichtsrat.

2. Mitteilung gemäß § 240 des H.⸗G.⸗B.

3. Beschlußfassung wegen der Folgen

dieser Mitteilung.

Aktionäre, die an der Generalversamm⸗ lung teilnehmen wollen, haben ihre Aktien bis zum 8 Oktober 1925, Mittags 12 Uhr, bei der Gesellschaftskasse oder einem deutschen Notar zu hinterlegen.

München, den 16. September 1925.

Der Vorstand.

Iedg6s.

Spanisch⸗Deutsche Versicherungs⸗Aktien⸗Gesellschaft.

Gewinn⸗ und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr

vom 1. Januar bis

31. Dezember 1924.

—3

Einnahmen. 1. Vortrag aus dem Vorjahre

2. Ueberträge (Reserven) aus dem Vorjahre: a) für noch nicht verdiente Prämien (Prämienüberträge):

Transportversicherung Feuerrückversicherung b) Schadenreserve: Transportversicherung.. Feuerrückversicherung

3. Prämieneinnahme abzgl. Ristorni: Transportversicherung.. Feuerrückversicherung

4. Kapitalerträge:

a) Zinsen aus Kapitalanlage. b) Hauserträge

b. Gewinn aus Kapitalanlagen: Kursgewinn auf fremde

Währungen. 6. Verlust

90 2090 20

Ausgaben.

1. Rückversicherungsprämien: Transportversicherung.. Feuerrückversicherung

2. Schäden im Rechnungsjahre und aus

des Anteils der Rückversicherer:

a) gezahlt: Transportversicheruug Feuerrückversicherung

b) zurückgestellt (Schadenreserve): Transportversicherung Feuerrückversicherung

„225 29859

3. Ueberträge (Reserven) auf das nächste Jahr: für noch nicht verdiente Prämien abzgl. des Anteils der

Rückversicherer: Transportversicherung Feuerrückversicherung.

4 Abschreibungen: auf Forderungen 5. Verlust auf Kapitalanlagen

0 . 2 2.

6. Verwaltungskosten abzgl. des Anteils der Rückverficherer: a) Provisionen und sonstige Bezüge der Agenten usw.:

.„

Transportversicherung.. Feuerrückversicherung

b) fonstige Verwaltungskosten. 7. Steuern und öffentliche Abgaben 8. Soziale Beiträge öEB

Bilanz für den Schluß des Geschäftsjahres 1924.

86 34 915

26 403

474 220 72 981

. 1 523 . 3 448 1 784 42 404 657 680

8 8* 352 682 8 5 437 Vorjahren

8

59 346

51 846 5 041 718

657 680

31 955 27 390

10 2 2 29295 2920 2——

Aktiva. 1. Forderungen: a) Guthaben bei Banken

b) Guthaben bei Agenten und Maklern, c) Guthaben bei and. Versicherungsunternehmungen

2 Kassenbemand 3. Kapitalanlagen: Wertpaviere

4. Grundbesitz. Hypothekenfrei. Hausgrundstück Char

lottenburg, Ansbacher Straße 8,. 5. Inventar Verlust.

Passiva. 1. Aktienkapital (voll eingezahlt) .. Ueberträge auf das nächste Jahr nach teils der Rückversicherer:

a) für noch nicht verdiente⸗

Transportversicherung „Feuerrückversicherung

b) für angemeldete aber noch nicht bezahlte Schäden

(Schadenreserve):

Transportversicherug...

Feuerrückversicherung 6. Sonstige Passiva: a) Guthaben der Agenturen, Makler

b) Guthaben anderer Versicherungsunternehmungen

c) Rückstellungen .... Kavitakreservefonds . . . . . . ..

Berlin, im Juli 1925.

Der Vorstand. Vorstehende Bilanz und Gewinn⸗ und Verlustrechnung per 31. Dezember mit den ordnungsgemäß geführten Geschäftsbüchern der Spanisch⸗Deutschen

stimmt Versicherungs⸗Aktiengeselllchaft in Berlin Berlin, den 23. Juli 1925

öffentli Max Koch, entlich angestellter beeidigter Bücherrevisor im Bezirk der

Prämien (Prämienüberträge):

J3“

E11 13 043 usw.... 7 2460%

156 939 177 229

2 843 260

200 000 1 42 404

422 739

150 000 Abzug des An⸗ 1

98 89

14

06 80 09

usw.

130 639 50 000

422 739/08

Tobis. 1924

überein. 8

1.

Handelskammer zu Berlin.

[68948]

Fabrik feuerfester und säurefester Produkte Aktiengesellschaft in Liquidation zu Berlin.

Wir laden unsere Aktionäre zu der am 16. Oktober 1925, Nachmittags 3 ½ Uhr, im Büro des Rechtsanwalts Paul Hennig zu Berlin SW. 48, Wil⸗ helmstraße 147, stattfindenden General⸗ versammlung ein

Tagesordnung I. Vorlegung und Beschlußfassung über

Geschäftsberichte und Bilanzen nebst Gewinn⸗ „und Verlustrechnungen für die Geschäftsjahre 1923 und 1924.

II. Vorlegung der Goldmarkeröffnungs⸗ bilanz per 1. Januar 1924.

III. Entlastung der Gesellschaftsorgane,

IV. Vergütung für Liquidatoren und Auf⸗ sichtsrat.

V. Wahlen zum Aufsichtsrat.

Unter Hinweis auf § 32 der Statuten geben wir bekannt, daß die Hinterlegung der Aktien auch geschehen kann:

1. bei dem Bankhause Arons & Walter

zu Berlin. Französische Straße 14,

2. bei dem Bankhause Bergmann &

Fraedrich Nachf. zu Berlin, Kaiser⸗ Wilhelm⸗Straße 1.

Berlin, den 17. September 1925. Der Aufsichtsrat. Die Liquidatoren. 168611)

Die Aktionäre unserer Gesellschaft werden hiermit zu der am 14. Oktober 1925, Nachmittags 6 Uhr, in den Geschäftsräumen des Notars Dr. Reiprich zu Magdeburg, Kaiserstraße (Otto von Guerickestraße) 76 b, stattfindenden außer⸗ ordentlichen Generalversammlung eingeladen.

Tagesordnung:

1. Zustimmung zu dem noctariellen Kaufvertrage über das Grundstück Stendal⸗Röxe, Dahlener Straße 10.

2. Auflösung der Gesellschaft.

3. Bestellung von Liquidatoren.

Zur Teilnahme an dieser Generalver⸗ sammlung und Stimmabgabe ist jeder Aktionär berechtigt, der seine Aktien spätestens am zweiten Tage vor der Generalversammlung bei der Gesellschafts⸗ kasse, Inslebener Straße 18, oder bei einem deutschen Notar gegen Bescheinigung bis Beendigung der Generalversammlung hinterlegt.

Magdeburg, den 16. September 1925.

Ge Ma Hi⸗Werke Marquardt & Hillmann

Aktiengesellschaft Der Aunfsichtsrat.

UIn Chemische Werke Michendorf A. G., Michendorf i. Mark.

Hiermit laden wir die Aktionäre unserer Gesellschaft zu einer am 19. Oktober 1925, Nachmittags 5 Uhr, in Pots⸗ dam, Wilhelmplatz 15, in den Räumen des Herrn Justizrats Stein stattfindenden außerordentlichen Generalversamm⸗ lung mit folgender Tagesordnung ein:

1. Bericht des Vorstands über die

Geschäftslage.

bezw. Neuwahl des Aufsichtsrats.

sammlung sind nur diejenigen Aktionäre berechtigt, welche gemäß § 19 des Gesell⸗ schaftsvertrags ihre Aktien oder Hinter⸗ legungsscheine der Reichsbank oder eines

sind, spätestens am während der üblichen Geschäftsstunden a) bei der Gesellschaftskasse, b) bei der Bank für Landwirtschaft A. G., Berlin, und deren Niederlassungen, c) bei Herrn Justizrat Stein, Potsdam, Wilhelmplatz 15, hinterlegt haben und bis zum Schluß der Generalversammlung daselbst belassen. Chemische Werke Michendorf A. G. Der Vorstand. Patzer.

[68949]

Die Aktionäre unserer Gesellschaft werden hierdurch zu der am Sonnabend, den 10. Oktober 1925, Vormittags 9 ½ Uhr, in Berlin in den Geschäfts⸗ räumen der Aktiengesellschaft für Energie⸗ wirtschaft, Potsdamer Straße 28, statt⸗ findenden ordentlichen Generalver⸗ sammlung eingeladen

Tagesordnung:

Bilanz und der Gewinn⸗ und Verlust⸗ rechnung für das Geschäftsjahr 1924.

Beschlußfassung über die Genehmi⸗ gung der Bilanz und Entlastung an den Vorstand und Aufsichtsrat

schättslage

(Zahl der Mitglieder des Aufsichtsrats). . Wahlen zum Aufsichtsrat. .Verschiedenes Die Aktionäre, welche an der General⸗ versammlung teilnehmen wollen, haben ihre Aktien spätestens am 6. Oktober 1925 bei der Commerz⸗ und Privat⸗Bank Aktien⸗ gesellschaft, Berlin, oder bei der Gesell⸗ sellschaftskasse der Aktiengesellschaft für Energiewirtschaft, Potsdamer Straße 28, oder einem deutschen Notar zu hinterlegen. Statt der Aktien können auch von der

der Commerz⸗ und Privat⸗Bank oder deren Filialen oder von einem deutschen Notar aus denen die Nummern der hinterlegten Aktien ersichtlich sind, hinterlegt werden. Berlin, den 17. September 1925.

Becker⸗Fiebig⸗Bauunion Aktiengesellschaft.

Der Vorstand.

2. Zuwahl von Aufsichtsratsmitgliedern

Zur Teilnahme an der Generalver⸗

deutschen Notars, aus welchen die Nummern der hinterlegten Stücke genau ersichtlich 14. Oktober 1925

1. Vorlegung des Geschäftsberichts, der

. Bericht des Vorstands über die Ge⸗ Satzungsänderung, betr § 17 Absatz 1

Reichsbank oder deren Filialen oder von

ausgestellte Hinterlegungsscheine,

lerasg Gun Versicherungs⸗Gesellschaft in London.

Gegründet 1710.

Rechnungsabschluß. Gewinn⸗ und Verlustrechnung für 1924.

Saldovortrag . . .. 14 050 580 Uebertrag aus dem Vor⸗ 6 jahre: 1 1 a) Prämienüberträge 26 558 150 b) Schaden⸗

reserve 1 138 963 ab⸗

Prämieneinnahme züglich Ristorni für eigene Rechnung

Zinsen u. Mietserträge

Herabsetzung des Arbeit⸗ geberhaftpflichtreserve⸗ fonds um

Sonstige Einnahmen.

Einnahme. .

Schäden f. eig. Rechnung: a) gezahlt 23 139 417 b) zurück⸗

destelt 11932290

Prämienüberträge für eigene Rechnung Kursverluf . erwaltungskosten und Steuern Leistungen zu gemein⸗ nützigen Zwecken. Dividende für 1923 An den allgemeinen Reservefonds. An den Einbruchdiebst.⸗ und allgem. Versich.⸗ Reservefonds .. An den Pensionsfonds An den Witwen⸗ und Waisensonds.. Sonstige Ausgaben.. Ueberschuß...

27 697 113

67 344 245 3 624 400

1 000 000 1 842

113 718 180 Bilanz per 3

38 400 000 18 491 337 4 767 188 144 141 577 246

8 206 241

76 066 733 21 464 534

Aktiva. Dezember 1924.

Forderungen Aktionäre 8 Ausstände bei Agenten. Guthaben bei Banken⸗. Wechsel Sonstige Forderungen. Kassenbestand .. . . Hypotheken, Wertpapier und Darlehen.. Grundbesitt

Aktienkapital.. Prämienüberträge... Schadenreserve . . . . Guthaben anderer Ver⸗ sich.⸗Unternehmungen Wechsel . . .. . Noch nicht bezahlte Pro⸗ visionen und Unkosten Verschiedene Kreditoren Noch nicht erbobene Dividenewr. Barkautionen.. Allgemeine und Spezial⸗ reserven . ... Pensions⸗, Witwen⸗ und Waisenfonds Saldo vom Gewinn⸗ und Verlustkonto..

an

““

Ausgabe.

——

34 772 807

28 527 170

17 765 849

13 683 543

-113 718 180 Passiva.

48 000 000 28 527 170 11 633 390

10 260 071

46 800 000

13 683 543

119 935 9 116 926

450 846 3 505 500

3 000 000 600 000 1 000 000

40 000 1 135 604

80 220

1 200 000 3 572 343

500 265 312

4 094 871

168 117 420—-

Die Umrechnung ist zum Kurse von 20 per ½ bewirkt. Hamburg, 31. August 1925. Der Hauptbevollmächtigte: Carl Ewald.

168 117 420

[67848]

„Universale“ Versicherungs⸗Aktien⸗Gesellschaft.

Aktiva. Goldmarkeröffnungsbilanz am 1. Januar 1924. Passiva.

209 067 51I. Aktienkapital

I. Bankguthaben.. S II. Kapitalreservefonds

II. Guthaben bei anderen Versicherungsunter⸗ nehmungen . . ..

III. Außenstände bei Ge⸗ neralagenten und Dibersen....

IV. Effekten. wangsanleihe

V. Inventar..

Gesamtbetrag..

1 088 347 68 reserbve ... .

IV. e en Ve icherungsunterneh⸗

869 319 mungen ..

7 651 1— 10 000 —- 2 184 387717

Der Vorstand. Bilanz per 31. Dezember 1924.

98

agenten und Diversen

Gesamtbetrag.

III. Prämien⸗ u. Schaden⸗

V. Guthaben von General⸗

r⸗

a) Aktiva. RM I. Sonstige Forderungen: a) Ausstände bei Generalagenten und Diversen. 486 957 b) Guthaben bei anderen Vers.⸗Unternehmungen.] 1 654 674 c) Guthaben bei Banken und Postscheckamt.. 41 849

II. Kapitalanlagen, Effekten.. III. Inventar

8 b) Passiva.

I. Aktienkapittuta.l .

II. Kapitalreserveondoo. . ..

III. Ueberträge auf das nächste Jahr zu a) und b) nach Abzug des Anteils der Rückversicherer:

aI)] für noch nicht verdiente Prämie (Prämienreserve)

b) für angemeldete, aber noch nicht bezahlte

Schäden (Schadenreserve) ..

III11I1AA3““

85 903 66 117

. 9 05

120 000 12 000

134 978

498 1

[2 184 387,17

RM

2 183 4819

44 052 10 000

IV. Sonstige Passiva:; 8) Guthaben anderer Vers.⸗Unternehmungen.. b) Guthaben von Generalagenten und Diverfen.

V. Gewinnvortrag auf neue Rechnug .

814 323

Berlin, den 25. Juni 1925. Der Vorstand.

Gewinn⸗ und Verlustrechn

1 135 839 75

2 237 5337

120 000

152 020

1 950 163 3 350

2 237 533 %

für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 1924.

a) Einnahmen. rämien⸗ und Schadensreserve Prämieneinnahme .. 11u.““ Versicherungsscheingebühren

1. II. III.

““ „d) Ausgaben. I. Rückversicherungsprämien. II. Provisionen, abzügl. der Vergütung durch die R

III. Schäden, abzügl. der Vergütung durch die Rückversicherer...

IV. Verwaltungskosten... V. Agenturunkosten . VI. Organisationsunkosten.. 1 VII. Steuern. 1 ““ VIII. Ueberträge (Rücklagen) auf das nächste Geschäftsjahr: RM 3 Prämienrgferve... 85 903

b) Schadensreserve..

5„56 556555 .„ 272„

7

IX. Gewinnvortrag auf neue Rechnung

Berlin, den 25. Juni 1925. Der Vorstand.

RM ₰4 157 794,702

674 27135 24 281709

856 345,16

270 636,/89 78 688 37 251 482 96 86 88589 6 10228 2 658,68 4 521 34

152 020,—

3 35005

856 34646

Vorstehende Bilanz nebst Gewinn⸗ und Verlustrechnung per 31. Dezember

1924 der „Universale“ Versicherungs⸗Aktien⸗Gesellschaft habe ich geprüft und mit

den Büchern in Uebereinstimmung befunden. Berlin⸗Südende, den 7. Juli 1925.

A. Gottwald, öffentlich angestellter beeidigter Bücherrevisor 8

im Bezirk der Handelskammer zu Berlin.