Diese Angleichung bezieht sich auf die Maßnahmen, die Frankreich
zum RAusgleich der kürzlich eingetretenen Entwertung seiner Zollsätze
in Uevereinstimmung mit der Anmerkung 1 des Abschnitts II des⸗ selben Protokolls ergreisen könnte ¹).
Es besteht jedoch darüber Einverständnis, daß der in der An⸗ merkung 1 ins Auge gesaßte Ausgleich der Entwertung der Zollhätze nicht 30 % überschreiten darf und daß, nachdem diese Ausgleichs⸗ masmahme getroften worden ist, Frankreich seine Zollsätze nur in dem Ausmaß und unter den Bedingungen. die im Abschnitt II, 1 des ge⸗ nannten Protokolls vorgesehen sind, vornehmen darf.
3 Es besteht Einverständnis darüber, daß bezüglich der Bestim⸗ mungen des Artikel 4 die Vorschriften der Nr. 512 in den Vor⸗ bemerkungen (Obser vations préliminaires) zum französischen Zoll⸗ tarif auch Anwendung finden werden in dem ersten Monat nach In⸗ krarttreten des Vertrags, in dem die Zehvergünstigungen für die Er⸗ zeugnisse der Liste B noch nicht in Kraft sind Die Bestimmungen deerselben Artikel 4 über Handlungsreifende finden ebenfalls während der Dauer des Vertrags Anwendung
4. Die hohen vertragschließenden Teile sind sich darüber einig, bei der Ausnutzung der gemän Artikel 1 und 2 in den Listen A und B vorgesehenen Kontingente das na hstehend sestgesetzte Verfahren zu beobachten.
Kontrolle der Kontingente. 4à. Ausfuhr aus dem französischen Zollgebiet in das deutsche Zollgebiet. Bei der Auflieferung der nach Deutschland bestimmten Küchen⸗ gewächs⸗ und Hopfensendungen auf die Eisenbahn übergibt der Ab⸗ sender der Eisenbahngesellschaft für jede von demselben Versender an denselben Empfänger gerichtete Sendung eine Erklärung nach dem Muster der Anlage in dreifacher Ausfertigung Die Eisenbahngesellschaft setzt nach Nachprüfung des in der Erklä⸗ rung angegebenen Gewichts auf jede Ausfertigung den Tagesstempel des Auflieferungsvahnhofs. Zwei Ausfertigungen dieser Erklärung werden von ihr dem Frachtbrief beigefügt, der die Ware begleitet, und sind dem Zollamt bei der Anmeldung zur Verzollung mit vorzulegen. Die dritte Ausfertigung wird von der Eisenbahngesellschaft sofort dem Landwirtschaftsministerium in Paris übersandt. Sobald die Deutsche Regierung nach ihren Anschreibungen feststellt, daß 80 % der Kontingente für Küchengewächse oder Hopfen erreicht sind, teilt sie dies der Französischen Regierung mit.
— ——
¹) Die Anmerkung 1 zu Abschnitt II lautet: Es besteht Einverständnis darüber, daß sich dieser (in der vorstehenden Anmerkung 1 wiedergegebene) Text nur auf die Zolländerungen bezieht, die Frankreich nach der Unterzeichnung des Abkommens vornimmt, unbeschadet der Maßnahmen, die Frankreich vor der Unterzeichnung zum Ausgleich der neuerlichen Entwertung der Zölle ergreist.
Wenn Waren nur
B. Aussfuhr aus dem deu
Die deutschen Waren, gungen auf die in der Liste B festgeletzten Ko genannten Artikel vorgesehenen ren Bescheinigung begleitet Stelle ausgefertigt ist:
genießen die im g wenn sie von einer besonde der dazu ermächtigten deutschen die mit der Ausstellung der Beschemiaungen
1 “ 111“
französische
Zoligebiet.
beauf
der Französischen Regierung mitgeteilt werden
Wenn
Mitteilung
treffenden Waren nur zum Generaltarif eingeführt werden.
bsse. Poffe. gez. Daniel⸗Vincent.
über die Versendung vo nach Deutschland auf und Frankreich a
Name und Anschrift des Empfängers
Bezeichnung der W frische Küchengewächse Hopfen ¹). der Eisen
Von
diese Kontingen macht die Französische
Regierung
Beschei
Grund des m 12. Februar 19
te zu 10 in Anspru
der Deutschen
nigung
Handelsabkommens. Name und Anschrift des Absenders
Gesamtrohaewicht
Angaben zur Festsetzung der Nämlichteit der W und Nummer der
Packstücke [Gi
die Kontingente erschöpft sind, können die betreffenden
zu den autonomen Zollsätzen eingeführt werden
tschen Zollgebiet in das
bei denen im Artikel 2 die Zollbegünsti⸗ ntingente beschränkt sind, Vergünstigungen nur sind, die von
die Stellen, werden
tragt sind,
Sobald die Kontingente erschöpft sind, können d
1*
n Küchengewächsen oder Hopfen zwischen Deutschland 26 abgeschlossenen
ch genommen sind, Regierung davon ie b.
Kilogramm.
tterkisten, Körbe
Nummer des 1 deutschen Zolltarifs are nach dem deutschen Zolltarif: 1) — (Angabe der Art). 88 bahngesellschaft bei der Auflieferung festgestelltes
are (Zahl, Art, Zeichen
usw.])
Tagesstempel des Abgangsbahnhofs.
¹) Nichtzutreffendes ist zu durchstreichen.
Die Erklärung muß fertigungen sind von der
Versand aufgeliefert wird, dem
beizufügen. sofort
unfrankiert an da
Die dritte Ausfertigung i 8 Landwirtschaf
Varenne, Paris zu schichen.
Für jede Sendung desselben
ist eine Erklärung notwendig.
dreifach ausgefertigt werden. Eisenbahngesellschaft, bei Ware begleitenden Frachtbrief st von der Eisenbahngesellschaft tsministerium, 78, Rue de
die
der die
Absenders an denselben Empfänger
Zwei Aus⸗ Ware zum
Die Bekanntmachung, betr.
Bekannimachung über den Londoner Goldpreis gemäß 8 2 der Ver⸗ ordnung zur Ausführung des Gesetzes über wert⸗ vbeständige Hypotheken vom 29. Juni 1928. 8 (RGBl. I S. 482.) Der Londoner Goldpreis beträgt für eine Unze Feingold 11*“ für ein Gramm Feingold demnach.. 32,7294 pence. Vorstehender Preis gilt für den Tag, an dem diese Bekannt⸗ machung im Reichsanzeiger in Berlin erscheint, bis einschließlich des Tages, der einer im Reichsanzeiger erfolgten Neuveröffentlichung vorausgeht. Berlin, den 16. Februar 1926. Devisenbeschaffungsstelle, Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Seckel. ppa. Goldschmidt.
8
Bekanntmachung. § 1 Verbot zweckfremder Ver⸗ wendung von Bunkerkohlen vom 4. Juni 1920 (Nr. 122 des Deutschen Reichs⸗ und Preußischen Staatsanzeigers vom 7. Juni 1920), abgeändert durch die Bekanntmachung vom 24. September 1921 (Nr. 225 des Deutschen Reichs⸗ und Preußischen Staats⸗ anzeigers vom 26. September 1921), wird aufgehoben. 8 . 82. Diese Bekanntmachung tritt mit dem Tage ihrer Ver⸗ öffentlichung im Deutschen Reichsanzeiger in Kraft. Berlin, den 16. Februar 1926. Der Reichskommissar für die Kohlenverteilung. — Stutz.
Fiilm verb9.
1““
Die öffentliche
11114“
Goldwyn Pictures, New York, Antragsteller: Alhambra⸗Film G. m. b. H., Berlin, ist am 13. Februar 1926 unter Prüfnummer 12 321 verboten worden. Berlin, den 15. Februar 1926.. Der Leiter der Film⸗Oberprüsstelle Dr. Seeger.
Ursprungsfirma:
8
1““ Vorführung des Bildstreifens —: „Doppel⸗ ehe“ (Der Bigamieskandal eines Millionärs) — 7 Akte — 2124m,
mit Zucker im Januar 1926
Unversteuert a
us dem Geltungsbereiche des Gesetzes ausgerührter Zucker
Roh⸗ zucker
anderer kristallisierter
Zucker (Verbrauchs⸗
zucker)
Zuckerabläufe, Zuckerlölungen und Mischungen dieser Erzeugnisse mit einem Zuckergehalt in der Trockenmasse (Reinheitsgrad)
von 70 bis 95 vH von mehr als 95 vH
Rübenfäfte,
andere
Stärke⸗ zucker
d2
Im Januar 1926 K B 8 Bedarf für deutsche Schiffe Davon für Freihafen Hamburg Vom 1. September 1925 bis 31 Januar 1926 Davon! Bedarf für deutsche Schiffe für Freihasfen Hamburg. . 1) Berichtigt Berlin, den 16. Februar 1926.
8 10 699 96 63 959 609 8 3 017
Statistisches Reichsamt.
1
Nichtamtliches. Deutsches Reich. Uebersicht
Wagemann.
8*
Januar 1926.
Ginnahmeny des Reichs an Steuern, Zöllen und Abgaben für die Zeit vom 1. Abril 192
Aufgekommen sind
8 5
Reichsmark
im Monat Januar 1926
1 Pt.
vom 1. April 1925
bis
31. Januar 1926
Reichsmark
Pf.
Im Reichshaushalts⸗
plan ist die
Einnahme für das
Rechnungsjahr 1925 nschlagt auf
Reichsmark
5
A. Besitz⸗ und Verkehrsteuern. a) Fortdauernde Steuern.
8 . Uebersicht über die Geldbewegung bei der Reichshauptkasse für Januar 1926 April 1925 bis Januar 1926
Januar 1926
Reichsmark
““
1. Einzahlungen.
a) Allgemeine Finanzverwaltung (Steuern Zölle, Abgaben) ohne die verpfändeten Zoll⸗ und Steuer⸗ einnahmen für Januar 1926 ..
b) Sonstige Einzahlungen . . .
Summe der Einzahlungen
II. Auszahlungen. a) Allgemeine Reichsverwaltung ein⸗ schließlich der Kriegslastenausgaben b) Steuerüberweisungen an Länder und Gemeinden . .. . c) Reparationszchlungen...
Summe der Auszahlungen Mithin Zuschußbedarf III. Stand der schwebenden Schuld
vom 31. Januar 1926. Reichsmark
1. Zahlungsverpflichtungen aus Schatzanweisungen 8 und Schatzwechsein . . . ... —. 18 631 200 it Schatzanweisungen 8 . 52 216 400
2. Sicherheitsleistungen mit Summe II. 70 847 600
5 907 344 403 284 662 075 6 192 006 478
655 927 639 50 295 904
706 223 543
3 988 230 262 2 163 171 467 229 439 894 6 380 841 623 188 835 145
442 434 976 250 307 344 39 672 614 26 191 391
und Schatzwechseln. 1““
Erläuterungen:
1. Das Gesamtaufkommen an Steuern und
Januar 1926 1X““ hiervon sind im Laufe des Januar nicht an die Reichshauptkasse gelangt:
die verpfändeten Zölle usw. mit.
bleiben..
Dazu kommen die vom Kommissar für ver⸗ pfändete Einnahmen im Januar zurück⸗ überwiesenen Beträge aus dem Monat Dezember 1925 mit
öllen betrug im 63,5 Mill. RM,
18 E Mill. RM.
rd. 171.0
Einkommensteuer: a) aus Lohnabzügen . b) Steuerabzug vom Kapitalertrage. c) andere 2).. Körperschaftsteuer ³) . Kapitalertragsteuer. . Vermögensteuer. . Vermögenzuwachssteuer — Erbschaftsteuer . . . Umsatzsteuer: 8) allgemeie . b) Hersteller⸗ und Kleinhandelssteuer GrunderwerbsteueJr7))). Kapitalverkehrsteuer: a) Gesellschaftsteuer... b) Wertpapiersteuer. . c) Börsenumsatzsteuer.. d) Aufsichtsratsteuer.. Börsensteuer: 7 489 268 364 8) Börsenbesuchsteuer.. 280 3 181 1 965 194 b) Börsenzulassungssteuer — Kraftfahrzeugsteuer . . . .. 2 730 989 Versicherungssteuer. “ 8 113 747 Rennwett⸗ und Lotteriesteuer: a) Totalisatorsteuer.. . 190 678 b) andere Rennwettsteuer 543 488 c) Lotteriesteuer... 3 240 531 Wechselsteuer. “ 3 012 049 12 753 191
Beförderungssteuer: a) Personenbeförderung
44 195 321 513 117 603 601 545 b) Güterbeförderung . 11 568 704 126 643 138 262 585 73 746 537 612 824 677] 12 615 3 717 580110312] 7 063 8 1 1 468 324 131 4 250 072 519 (1 und 2). 1 b) Einmalige Ste w 174 723] 30 667] 232 805]1 302 414† ꝑ7 026 1 506 518]† 2 085] 7 938 8 Rhein⸗Ruhr⸗Abgabe: 8 “ 6 “
[02176990] 4 137 362- 54 718 34 758 209 555111 297 607 3 484 512 32 793 32 988 406 801 88 953 1 109 084 1 286 476 53 037 7 477 389 13723 5 010 a) von Finkommensteuerpflichtigen 8 881 8 Vom 1. Sept. 25
b) von Körperschaftsteuerpflichtigen b. 31. Jan 1926 102487197]15 713 792 65 281 308 140 42 968 265 172 l 474 570¹⁄¼4 001 144 [1 196 485 47 137 47 155 581 524 119 620ʃ1 341 889 1 588 890 60 063 8 983 907[115808 c) von Kraftfahrzeugsteuerpflichtigen. 34 604
Vom lJ. Sept. 24 ¹) ) ’ 356 383
Betriebsabgabe: b. 31 Jan. 1925 [07 959 5200 5 611 153 76 567] 278 76718 109 260 658 111 330 72414 019 966 440 952] 44 779 36 576] 443 757] 76 9941t 191 9011 436 635 53 053 — 8744 613 8 ö 11“ . Gesamte Herstellung in Rohzuckerwert berechnet im Januar 1926: 262 705 dz, vom 1. September 1925 bis 31. Januar 1926: 15 670 362 dz, dagegen vom 1I1ö1X“ gsausgleiche b I 31. Januar 1925: ¹) 15 359 733 dz. Bei dieser Berechnung sind die unter I angegebenen Einwurfzucker in Abzug gebracht und die Verbrauchszucker im Verhältnis von 9: 10 umgerechnet. ntwertungsausg : I ö B. Stärkezuckerfabriken. C. Verarbeitung zu Rübensaft. 9) 52 663 086 8 4 302 735 605
655,9 Mill. RM.
gegenüber dem Vor⸗ Termin für die viertel⸗ und Körperschafts⸗
Mithin betragen die Einzahlungen.
2 1b bcdce- Die Steigerung des Steueraufkommens monat ist durch den in den Januar fallenden 180 000 000 jährlichen Vorauszahlungen auf die Einkommen⸗ ve steuer verursacht. b 350 000 000 2. Unter den sonstigen Einzablungen ist wiederum ein größerer Bx Teilbetrag aus der 2. Silbermünzenprägung enthalten. Die Steigerung 36 000 000 der Ausgaben für die allgemeine Reichsverwaltung gegenüber dem Vormonat beruht in der Hauvtsache darauf, daß im ersten Viertel⸗ 1 320 000 000 jahrsmonat größere Zahlungen zu leisten sind (Einlösung von 1es E⸗Schatzanweisungen, Tilgung der Rentenbankschuld u. a. m.) 3. In den Berichtsmonat fallen 25 Zahltage, so daß sich bei den 42 000 000 Einzahlungen ein Tagesdurchschnitt von 28,2 Mill., bei den Aus⸗ zahlungen ein solcher von 29,3 Mill. RM ergibt 7 000 000 43 000 000 13 000 000
1“
105 470 558 7 011 619 145 829 638 33 232 670 265 —
11 829 952 35
1 980 208 112 358 467
5 612 905 1 756 650
1 207 137 350 72 577 500 726 527 331 173 030 103 455 180 944 654 42
22 950 904
1 197 866 414 71 108 830 26 744 346
34 489 780
6 678 972 34 882 297 13 438 317
2 119 1 500 50 652 660 31 630 480
16 495 132 12 784 813 30 927 647 56 472 021
156 093 853
Zetrieb der Zucker⸗, Stärkezucker⸗ und Rübenfaftfabriken im Fanuar 1926.
A. Zuckerfabriken.
II. Es sind gewonnen worden: Verbrauchszucker
1. Es sind verarbeitet worden:
Zuckerabläufe mit einem Reinheitsgrade von
Zuckerabläufe
Rohzucker aller Art
Hiervon wurden. entzuckert mittels
—— 2
nvert⸗
Roh⸗
zucker
Ver⸗ brauchs zucker
8 8
Rohe Rüben
52₰
en⸗ und irup
im ganzen
8
Raffinade
. 5 P
des Stron⸗ tian⸗ verfahrens
der Aus⸗ schei⸗ dung
Stang Würfelzucker Krümelzucker nade
Melis
70 vH
gemahlene Raffi⸗ ü 1
Kristallzucker Stücken⸗ und gemahlener flüssige einschl. de zucker zusammen weniger als
Platten⸗,
Aus Steuern und Zöllen sind in den ersten 10 Monaten des Rechnungsjahres 1925 (bis einschließlich Januar 1926) 5946 Mil⸗ lionen Reichsmark aufgekommen, also mehr, als sich bei gleichmäßiger Verteilung des Haushaltssolls (6770. Millionen Reichs mark) auf die
— einzelnen Monate des Rechnungsjahrs ergeben würde. Dieser Mehr⸗ 60 000 000 betrag erklärt sich in der Hauptsache daraus, daß im Januar 1926 36 000 000 die letzte Vierteliahrs zahlung des Rechnungsjahrs 1925 (für
die Monate Oktober bis Dezember 1925) auf Einkommen⸗ Körper⸗ schaft⸗- und Umsatzsteuer fällig waren. Das Mehr vieraus beträgt bei der Einkommen⸗ und Körperschaftsteuer insgesamt rund 190 Mil⸗ lionen Reichsmark, bei der Umsatzsteuer rund 40 Millionen Reichs⸗ mark, zusammen rund 230 Millionen Reichsmark. Hinzukommt ein Mehraufkommen an Zöllen aus den im Januar erfolgten balbjähr⸗ lichen Abrechnungen aus dem Zollagerverkehr. Das Mehraufkommen im Januar wird dadurch ausgeglichen werden, daß voraussichtlich das Aufkommen im den letzten Monaten des Rechnungsiahrs (Februar und März) hinter dem anteilig auf diese Monate entfallenden Haushalts⸗ soll 1925 entsprechend zurückbleiben wird.
231 404
d 2 benverarbeitung.
230 ꝑ66 405 337 2 730 193 606 1 680
2 960 260 011 2 017
u ckerfabriten mit 9 ü
176 963¹ 264 774] w31 086 11 297 4982 870 673] 282 134
3 145 447 313 220
1 244 2 179
3 423 10 670 2 233 558
563 834 4 731 101
5 294 935
110 191 683 347
793 538
4 014 43 384
47 398
86 797 653 547
740 344
310 207 3 527 8 210] 8 210
10217699
Im Januar 1926 540 067
In d.Vormonaten 1 086 227 9 952 34 758 34 758 Vom 1I. Sept. 25
b. 31. Jan 1926 [102487197] 1 626 294] 13 479 42 968 42 968 11 474 461 Vom 1. Sept. 24 ¹) ¹) b. 31. Jan. 1925 [07 989 520]1 1 448 7281 2 2917 18 109] 18 1090 — I11 z39 7243 188 438] 344 755 79
2. Raffinerien und Melasseent
55 6177 — 55 617 251 858, 182 654] 14 344 209 555 — — 209 555 613 839 700 611] 32 793
265 172 865 697 883 265] 47 137
260 658 — 831 528]⁄1 096 167] 44 700] 33 950
3. Zucker fabr berhaunpt 55 6171 176 9631⁄ 516 632 14 344] 14 167
— —
8 —
181 172 611 958 40 4383 5 027 033 25 52 794 1 916 117 34 000 000
30 000 000 65 000 000 170 000 000 155 000 000
4 851 000 000
3 248] 654 289
zuckerungsanstalten.
13 937] 108 318 30 330 146 008 30 258 213 1950 87 273 455 537
2 626
106 652 247 883
354 535
449 1 829
2 278
942 684 841 2 746 288 11544
3 688 972 12385
3 012 9 653
12 665
192 223 603 129
795 351
7 036 44 766
51 802
1 036 363
4 087 498
Im Januar 1926 — In d. Vormonaten — Vom 1. Sept 25 b. 31. Jan. 1926 Vom 1. Sept. 24 . 31. Jan. 1925
— 109
265 172 109
4 162 425] 74 275 260 658
iken ü⸗
213 740 982 745
63 827] 8 210
244 313
Im Januar 1926 1 576 430% 10 563
310 207 Ind Vormonaten
12 948 2 588 093
Deutscher Reichstag. 161. Sitzung vom 15. Februar 1926.
G Nachtrag. 8
Die Reden, die der Reichsverkehrsminister Dr. Kro hne im Laufe der Beratung des Etats des Reichsverkehrsmini⸗ steriums gehalten hat, lauten nach den vorliegenden Steno⸗ grammen folgendermaßen: Die erste Rede:
Meine Damen und Herren! Eingangs erst zwei allgemeine Bemerkungen, bevor ich die verschiedenen Anfragen, die an mich gerichtet sind, beantworte. Ich hatte mir erlaubt, sowohl im Haupt⸗ ausschuß wie am Sonnabend hier, um die Erlaubnis zu bitten, daß ich mich über die Frage der Wasserstraßenorganisation nicht näher auslassen sollte, weil ich eine solche Aussprache sowohl im Aus⸗ schuß wie in diesem hohen Hause erst für zweckmäßig halte, wenn der in Aussicht gestellte Gesetzentwurf vorliegt.
Nun sind aber aus Ihrer Mitte nach verschiedenen Richtungen hin doch Gesichtspunkte in die Debatte hineingetragen worden, die die Frage der Wasserstraßenorganisation nach einer gewissen Richtung hin wenden. Ich habe den Eindruck aus dem, was ich hier gehört habe, daß die vorgetragenen Bedenken doch etwas unter lokaler Färbung stehen. Ich kann durchaus begreifen, wenn aus
10 000 000 Süddeutschland Bedenken kommen, ob es denn notwendig sei, für
8 000 000 das dortige beschränkte Wasserstraßengebiet eine Reichswasser⸗
1 600 000 straßenorganisation zu schaffen. Ich kann mir auch vorstellen, daß
man in diesem oder jenem Landesteil glaubt: wir brauchen hier
keine neuen Reichseinrichtungen. Aber, meine Damen und Herren,
124 500 000 das ist ja nicht der springende Punkt. Der springende Punkt ist 1 859 500 000 der, daß es sich um eine große Verwaltung, um das gesamtdeutsche 8 Wasserstraßengebiet und seinen Verkehr handelt, dessen Schwer⸗
gewicht in der Hauptsache im Norden liegt, wo allein auf preußischem Gebiet 78 vH der sämtlichen Wasserstraßen liegen, gar nicht eingerechnet die qualitativ hochbedeutsamen Seewasserstraßen, und Sie dürfen es einem beamteten Minister nicht übelnehmen, wenn er den dringenden Wunsch hat, in dieser außerordentlich schwierigen Verwaltung, die schwierig ist wegen des Zusammen⸗ hangs mit der Landeskultur, klare Verhältnisse zu schaffen, zumal
10337 59 857 2 266 985 1. September 1924 bis
50 000 000 60 000 000 4 911 000 000
1“
bei Schuldverschreibungen (Obligationensteuer) 5 632 470 —
Summe b. Summe A.. 473 956 601
—
— — —— —
II. Es sind gewonnen worden ⁴)
Stärkezucker Stärkezucer⸗
I. Es sind verarbeitet worden Gewonnen
Rohe Rübensäfte mit einem Reinheitsgrade in fester ü von mehr von 70 bis von weniger Form V Rüben als 95 v 95 vo als 70 8.ꝙ 1 . . .— 8 — 20 Tabhaksteuer: 8. 8) Taobaksteuer . . . . .... .. 7731] 2 624 21 688 m Januar 192656 . 65 867 E11 88 b) Materialsteuer (einschl. Ausgleichssteuer) 234 860 203 881 306 219 n den Vormonaten... . 468 310 188 94 903 272 c) Tabakersatzstoffaggabebet . 10 380 Vom 1. September 1925 bis d) Machstelee.. .. . .. 509 692 211 612 327 907 534 177 202 106 080 360
I1. Jannar 1996 .. Zuckersteiirlrir 15 650 865 1924 bis 115 118 95 530 ²) 88 841 4 126 188 897 299 197 60 54 914 1 229
Vom 1. September wFEe6“— 20 068 941 31. “ 1925 . Aus dem Branntweinmonopol 15 873 674 nachträglicher Richtigstellung der Betriebsübersichten. ²) Maisstärke. 8 Davon 10 220 d⸗ Kartoffelmehl. 4¹) Im November 1925 außerdem 3200 dz Zuckerabläufe, genannt Hydrol.
1 Rübensaft ttitah. Rüben sind unter C nachgewiesfen 8
Summe 178 612 305 Statistisches Reichsamt. Wagemann.
8 Kartoffelstärke
in den Betrie⸗ ben erzeugte
Zeitabschn.
8 “
E. Zölle und Verbrauchsabgaben.
andere Zeitabschnit a) Verpfändete.
Stärke Zuckerfarbe
angekaufte 76 125 740
50 138 148
499 655 695
513 163 250 624 774
33 679
5 883 801 192 242 698 219 777 792 119 889 925
1 551 271 618
21 168 580 000 000
76 234 97 402
7 532 103 490
111 022
Im Januar 1926 In den Vormonaten. Vom 1. September 1925 bis 31. Januar 1926 ‧ 8 Vom 1I. September 1924 bis 31. Januar 1925 —. ¹) Berichtigt infolge ⁵) Die in den Zuckerfabriken nicht auf Zucker, sondern unmittelbar zu Berlin, den 16. Januar 1926.
245 000 000 260 000 000 150 000 000
1 735 000 000
Andere. 2 400 000 90 000 000 9 000 000
929 130 262 471 088 030 4 8 117 667 20 6 045 387 16 1 285 111 42 2 183 209 74 824 244 79
91 735 252 1 643 006 870 32
Essigsäuresteuer. 79 745 Weinsteuer.. 8 010 140 6
1
8 6 Inlandsverkehr mit Zucker im Fanuar 1926. Salzsteuer.. 778 457 5 Zündwarensteuer. 1 087 656 8
Der aus dem Ausland eingeführte Zucker ist mit nautischen Zahlen nachgewiesen. Die Mengen sind in den darüberstehenden 1 1
Ziffern mitenthalten. . Leuchtmittelsteuer
— 8 — Spielkartensteuer
.“ Statistische Gebühr.
Aus dem Süßstoff monopo “
In den freien Verkehr übergeführter Zucker
10 837 851 189 450 156
Zuckerabläufe, Rübensäfte., andere Zuckerlösungen und Mischungen dieser Erzeugnisse mit einem Zuckergehalt in der Trockenmasse (Reinheitsgrad)
von 70 bis 95 vH von mehr als 95 vH 89 d 2
Steuerfrer als Liebesgabe vom Auslan * eingeführter
ucker
anderer kriftallisierter Zucker (Verbrauchs⸗ zucker)
Stärke⸗ fer
C. Sonstige Abgaben.
Brotversorgungͤabgbbea ð
Zeitabschnitt 8 724 719 03
8 94 413 64 Summe C. 94 413 64 724 719 03 ..“ Im ganzen. 663 501 172 [51 5 946 467 194 79
¹) Einschließlich der aus den Einnahmen den Ländern ufw. überwiesenen Anteile usw. und der an den Generalagenten für Reparations⸗ zahlungen und an den Kommissar für die verpfändeten Einnahmen abgelieferten Beträge. — ²) Auf Grund des Steuerüberleitungsgesetzes sind b 625 745,88 RM im Januar Fv. 984 936,66 R in der Zeit vom 1. April 1925 bis 31. Januar “ * des Steuerüberleitungsgesetzes sind erstatret: 47 501,60 RM im Januar 1926. 4 094 886,04 RM in der Zeit vom 1. April 1925 bis 31. Ja⸗ ; G 8 insti nit seinen 128 nuar 1926. — ¹⁴) Hierin ist die von Landesbehörden erhobene Grunderwerbsteuer nicht enthalten. 4 sich bei dieser eee s n. in Uebereinstimmung mi nen 31 272 Berlin, den 14. Februar 1926 Reichsfinan ministerium sämtlichen Amtsvorgängern seit dem Jahre 1921 befindet. Es en 8 . „ de — “ weieae geeegtes liegen jetzt fünfjährige Erfahrungen vor, die zu einer Entscheidung “ 1 8 unbedingt drängen. Ich möchte mich auf diese wenigen allgemeinen 5 037 618 169 150 8 8 b G . 345 318 . “ 166 Worte beschränken. Es wird ja, wenn der Gesetzentwurf vorliegt,
6 770 500 000
2172 811 092 1 16 364 2 10 873 10 8 947 5 126 226 64 236 5 039 413 147 52 14 053 828 524 18 638 8 1
Im Januar 19606. .x .. . . 2 388 25 038 — 1
Vom 1. Sept. 1925 bis 31. Januar 1926 18 096 168 843
Im Januar 1925b5 . .
44 959
Vom 1. Sept. 1924 bis 31. Januar 1925