von Plehwe (D. Nat.) ein und brachte zum Ausdruck, daß der besonderen Notlage der Landwirtschaft in der Provinz Ostpreußen Rechnung getragen werden würde. Abg. Loenartz (Zentr.) erkannte die Notwendigkeit an, daß man in ausreichender Weise der notleidenden ostpreußischen Landwirtschaft zu ilfe komme, appellierte aber gleichzeitig an den Landtag und sas inisterium, die schlechteren Partien des Westens, Eifel, Hunsrück usw. wohl⸗ wollend zu behandeln bei den Zuweisungen für die Landeskultur. Er kritisierte, daß der alte Westfonds geschwunden und nun in diesem Jahr der Posten „Meliorationskredit“ auf den Anleiheweg verwiesen sei. Abg. von Winterfeldt (D. Nat.) bemerkte gegenüber den sozialdemokratischen Darlegungen, daß die Aus⸗ abenseite der landwirtschaftlichen Betriebe außerordentlich ge⸗ siehen sei, und daß die letzte Ernte sehr schlecht gewesen sei. Er wies auf die Rundfunkrede des Reichsernährungsministers hin, in der die diesjährige Ernte mit 20 % geringer bezeichnet worden sei. Besonders schlecht gehe es den Landwirten, die sehr viel in ihre Wirtschaft hineingesteckt, die intensiv gewirtschaftet ätten da ihre Verschuldung sich erhöht habe. Der Redner unterstützte den Antrag auf eine mäßige Erhöhung niedrigeren Zinsen. Die allgemeine Sicherheit der Pfandbriefe dürfe aber nicht gefährdet werden. Er streifte die Fragen der Regulierung der Oder und der Havel und bemängelte, daß die Hochwassergeschädigten noch immer nicht genügend entschädigt seien. Eine gesunde Wirtschaftspolitik sei auch die beste Sozial⸗ politik. Die allgemeine Not könne erst dann behoben werden, wenn wir endlich von den unmöglichen Dawes⸗Lasten befreit würden. Abg. Peters⸗Hochdonn (Soz) erklärte, nicht Zölle, sondern erhöhte Produktion würden eine Besserung der Landwirt⸗ schaft bringen. Eine solche läge im Interesse der Wirtschaft und der Konsumenten. Für die Hebung der Produktion würde seine Partei dem Minister alle möglichen Mittel zur Verfügung stellen. Er verwies auf das Beispiel von Holland und Dänemark und erklärte zum Schluß, die deutsche Wirtschaft müsse mit höheren Löhnen rechnen, um den Innenmarkt zu stärken. Bei den einzelnen Regierungen müßten Dezernenten tätig sein, die Landwirte wären. Abg. Schmelzer (Zentr.) forderte schleunige Vorlegung des Kreditgesetzes zur Hebung der Landwirtschaft im Westen. Es handle sich um Wiederherstellung des sogenannten Westfonds, Zu⸗ schüsse für Wasserleitungen, Abdeckung von Ueberschwemmungs⸗ schäden, landwirtschaftliche Meliorationen usw. Die steigende Be⸗ lastung durch Beiträge zur landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft erfordere bessere Beachtung der Unfallverhütungsvorschriften, mit denen unbedingt auch die Volksschulen und Schüler der landwirt⸗ schaftlichen Schulen bekanntgemacht werden müßten. Konver⸗ tierung der 8 prozentigen Pfandbriefe in 6 prozentige müsse von der Regierung nunmehr ernstlich ins Auge gefaßt werden. Der künftige Finanzausgleich innerhalb Preußens müsse eine gleiche Berück⸗ sichtigung für Stadt und Land bringen. Der Begriff „veredelte“ Bevölkerungsziffer müsse verschwinden. Die hohen Schullasten müßten durch Wiederherstellung der §§ 19, 20, 21 und 23 des Volksschulunterhaltungsgesetzes beseirigt werden. Die allgemeine Staatsverwaltung könne sofort durch Beseitigung des Zwangs⸗ pensionierungsgesetzes verbilligt werden. Die Steuergrundlage müsse das Reichsbewertungsgesetz bleiben. Das Zentrum wende sich gegen Neubonitierung in Preußen und werde die Mittel dafür verweigern. Es fordere Bereitstellung der Mittel für die Oedland⸗ kultivierung am Campe⸗Dörgen⸗Kanal. Abg. Heesch (Dem.) setzte sich für eine gerechtere Verteilung der Flußregnlierungs⸗, Meliorations⸗ und Oedlandsfonds ein, forderte zollfreie Einfuhr für sämtliche Futtermittel mit Einschluß von Mais und Gerste und verlangte für RNiederschlesien ein zweites Kulturamt in Glogau. In der weiteren Aussprache wurde noch eine Reihe von Einzelforderungen erhoben. Abg. Schulze⸗Staäpen (D. Nat.) sprach für Förderung des Rüben⸗ und Getreidebaues der Provinz Sachsen, Abg. Weissermel (D. Nat.) für Schutz der Natur⸗ denkmäler bei der Dökult, Abg. Biester (Wirtschaftl. Vereinig.) orderte gleichfalls Erhaltung der Naturdenkmäler sowie höhere Zölle für Gemüse⸗ und Obstbau, Abg. Graf Stolberg (D. Vp.) Zollfreiheit für landwirtschaftliche Rohprodukte und ausreichende Zölle für Fleisch, Zucker und Milch. Abg. Stendel (D. Pp.) setzte sich für Landgewinnungsarbeiten ein; Abg. Simon⸗ Neusalz (Soz.) trug schlesische Wünsche vor. — Damit war die allgemeine Aussprache zum Landwirtschaftshaushalt beendet. Die Abstimmungen sollen am Freitag nächster Woche stattfinden. Heute oll mit der Beratung des Domänenetats begonnen werden.
— Der Geschäftsordnungsausschuß des ußischen Landtags 2ge in seiner gestrigen
ung Anträge auf Genehmigung der Strafverfolgung und Ver⸗
des Abg. Pieck sowie auf Verhaftung des Abg. Eberlein (Komm.). Die Anklage lautet auf Vorbereitung zum Hochverrat, die in den Jahren 1923 und 1924 begangen sei. Reichsanwalt Dr. Neumann gab, dem Nachrichtenbüro des Vereins deutscher Zeitungsverleger zufolge, einen eingehenden Bericht, erklärte, daß der Antrag auf Verhaftung fallen gelassen ei, und ersuchte den Ausschuß, sich dem Beispiele des Reichstags nzuschließen, um die Möglichkeit zu geben, die Anklage in den Parlamentsferien weiter zu verfolgen. Zuvor hatte Abg. Rosen⸗ feld (Soz.) als Berichterstatter sich gegen die vna 2,n aus⸗ 5225 Abg. Obuch (Komm.) erklärte, die Anklage sei in keiner Weise schlüfsig. Gegenüber den Hochverratsversuchen, die in den genannten Jahren von rechts unternommen worden seien, FEI sich die Kommunisten wehren müssen. Für die Anklage⸗ behörde scheine es nach den Ausführungen des Reichsanwalts zu fähcsn. daß man Kommunist oder kommunistischer Funktionär
der Beleihungsgrenze bei
sei, um ein Hochverratsverfahren anzustrengen. Die Beratungen sollen am Sonnabend fortgesetzt werden. — Der neugebildete Landtagsausschuß für das Städtebaugesetz begann am 13. d. M. seine Beratungen. Zunächst erstattete Abg. Schluckebier (D. Nat.) seinen Bericht über die Abschnitte II und III, die die Fluchtlinienpläne und die Bauvorschriften, die in dem Gesetz niedergelegt sind, zum Gegen⸗ tand haben. Laut Bericht des Rachrichtenbüros des Vereins tscher Zeitungsverleger erörterte er insbesondere die Stellung der kommunalen Spitzenverbände und der sonstigen beteiligten Verbände. Abg. Peuker (Zentr.) berichtete über die Abschnitte IV bis VI, die die Bestimmungen enthalten über Umlegung und Grenzberichtigung von Grundstücken, über Enteignungen und Ent⸗ üdi . Er hob hervor, daß nach dem Entwurf der Rechts⸗ weg bei Enteignungen ausgeschaltet sei. Das stehe in Widerspruch mit den Bestimmungen der Reichsverfassung. Hier müsse erst eine Klärung erfolgen, sonst könne der ganze Absatz IV nicht aufrecht⸗ erhalten werden. Abg. Greßler (Tem.) erstattete den Bericht über die Abschnitte VII, VIII und IX des Gesetzes, die die Be⸗ timmungen enthalten über Anliegerbeiträge, allgemeine Vor⸗ Friften, Zuständigkeiten und Verfahren sowie die Schluß⸗ und Uebergangsbestimmungen. Das Wort nahm sodann der Minister für Volkswohlfahrt Fürtfieser zu folgenden 2g In der Gesundung des Bau⸗ und Wohnungswesens haben wir in den letzten acht Jahren erhebliche Fortschritte gemacht. Es hat sich als notwendig herausgestellt, die städtebaulichen Bestimmungen, die bisher in verschiedenen Gesetzen festgelegt waren, zu verein⸗ sachen, zu vereinheitlichen und zu erweitern. An Stelle des plan⸗ losen Geschehenlassens soll planmäßige Ueberlegung treten. Wir müssen in den nächsten Jahren eine Million Familien unter⸗ ringen. Schon wenn man dies berücksichtigt, muß man sich klar dorüber sein, wo und wie die Wohnungsbauten herzustellen sind. Niemand wird annehmen, daß man künftig von dem Bau von Mietskasernen ganz wird absehen können; aber das Geschrei. vir ätten nicht genügend Land, um die Bevölkerung in Flachbauweise nzusiedeln, muß doch einmal ad absurdum geführt werden. Wenn man für die Hälfte der deutschen Bevölkerung, das sind 30 Mil⸗ ionen Köpfe oder 6 Millionen Familien, Einfamilienhäuser rrichtet, so braucht man bei 200 Quadratmeter je Familie ins⸗ gesamt nicht mehr als 1200 Quadratkilometer Land, d. i. ein ehntel der Oedlandfläche, die noch in Deutschland vorhanden ist, mit anderen Worten ein ganz geringes Fleckchen deutschen Landes. Auch die Verhältnisse der Induftrie und des Bergbaues sordern ine andersartige vorausschauende Planung. Man erinnere sich
1 Beschesngang des 6 288 I
——
8 2
an die Wirkung der Ho Feennungsleitmngen Wasserkraftanlagen,
Gasfernversorgung, der Verflüssigung der
ohle und der Aus⸗
bildung der motorischen Kräfte. Es kann sich also nicht um ein gedankenloses Reihen von Haus an Haus handeln, sondern es ist eine bessere Verteilung der Bevölkerung und der Industrie über
das Land notwendig. Der Mensch
ist wieder in den Mittelpunkt
der Entwicklung 8 stellen; der künstige Städtebau hat in erster
Linie zu fragen:
in der Mensch dabei gedeihen? Der Ausschuß
möge sich auch gründlich mit den Bodenpreisfragen befassen, die schon jetzt in vielen Orten wiederum eine ganz gefährliche Ent⸗
wicklung zeigen.
Es wird wohl keiner im Landtag sein, der ein
Interesse daran hat, den Gewinn einzelner Bodenbesitzer in der
Hüpere⸗ Weise ten durch vermehrte Arbeit der Indu der Löhne rentiert werden müssen.
strie oder
zu fördern, die nur dazu führt, daß die höheren eerminderun Der Minister schlug vor, da
der Ausschu sich selbst in den verschiedenen preußischen Landes⸗
teilen ein Bild
vorausschauende Planung geworden
und was mangels
über verschaffe, wie notwendig die rechtzeitige
einer
solchen schon vielerorts verabsäumt worden sei; insbesondere wies
bau und Industrie sich nicht mehr
er auf das Ruhrgebiet hin, wo im 2 zu früher auch Berg⸗ cheuten, ihre Absichten auf
Werkerweiterung und neue Schachtanlagen dem Ruhrsiedlungs⸗ verband mitzuteilen und vor Inangriffnahme der Arbeiten mit ihm über die Zweckmäßigkeit der beabsichtigten Lage sich gründlich auseinanderzusetzen. — Zur Frage eines Reichsgesetzes erklärte
Ministerialdirektor daß ein
solches
von
den
preußischen Behörden disher des alb nicht ernsthaft zur Erörterung
Dr. 888
gebracht worden sei, weil es si
bei dem ganzen Städtebaugesetz⸗
entwurf nur um die Zusammenfassung, Abänderung und Er⸗
Gesetze
weiterung preußischer
und Zuständigkeiten
handle.
Der Ausschuß beschloß, die Verwirklichung des von Professor Schu⸗
macher⸗Hamburg ausgearbeiteten Kölner
Bebauungsplanes in
Augenschein zu nehmen, im Ruhrkohlenbezirk einen Vortrag des Verbandsdirektors Dr. Schmidt zu hören und die Berliner Bezirke zu besichtigen. Der Zeitpunkt dafür ist noch nicht festgelegt. Heute
wird der Ausschuß seine Beratungen fortsetzen.
Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs⸗
maßregeln.
Der Ausbruch und das Erlöschen der Maul⸗ und Klauenseuche ist vom Zentralviehhose in Berlin. der Aus⸗
bruch der Maul⸗ und Viehhofe
meldet worden.
und Klauenseuche vom Schlacht⸗ in Nürnberg am 12. Januar 1927 amtlich ge⸗
Handel und Gewerbe.
Berlin, den 15. Januar 1927.
Telegraphische Auszahlung.
15. Januar Geld Brief 1,741 421 2,055 20,991 2,13 20,473 4,219 0,492 4,26
168,66 5,39
58,86 73,77 81,68 10,62 18,34
7,43
112,42
21,615 108,14
16,775
12,502 81,29 3,05 67,88
112,66 59,46
898 Buenos⸗Aires. 1 Pap.⸗Pes. Canada 1 kanad. 58 Japan 1 Aen Kairo 1 dgvpt. Pfd. Konstantinopel 1 türk. K Londoln 1 £
New YVork 18
Rio de Janeiro 1 Milreis Uruguau 1 Goldpeso
Amsterdam⸗ Rotterdam 100 Gulden 100 Drachm.
EE1öI““ Brüssel u. Ant⸗
100 Belga 100 Pengö
werpen.. 100 Gulden finnl. ℳ
Dansung.... 100 100 Lire
Helsingfors. 100 Dinar
Italien.. Jugoslawien. 100 Kr. 100 Escudo
Kopenhagen .
Fhabon und . G 100 Kr. .. 100 Frcs.
bslo..
Oporto
Prag. 100 Kr. . 100 Frcs. . 100 Leva
100 Peseten
100 Kr. 100 Schilling
Sofia. Spanien.. Stockholm und
Gothenburg.
Geld 1,738 420 2,045 20,939 2,117 20,411 4,207 0,492 4,25
168,13 5,31
58,50 ĩ73,58 81,47 10,58 18,40 7,41 112,16
21,545 107,85 16,72
12,458
81,085 3,04 67,32
112,35 59,305
14. Januar
Brief 1,742 4,21 2,049
20,991 2,127 20,463
4,217 0,494 4,26
168,55 5,33
58,64 73,76 81,67 10,62 18,44 7,43 112,44
21,595 108,11 16,76
12,498
81,285 3,05 67,48
112,63 59,445
Ausländische Geldsorten und Banknoten.
15. Januar Geld Brief Sovereigns..
20,47 20,57 20 Frcs.⸗Stücke — 9— Gold⸗Dollars. —
Amerikanische: 1000 — 5 Doll. 4,192 4,212 4,177 4197
2 und 1 Doll. Argentinische. 1,713 1,733 Brasilianische. 0,475 0,495 Canadische.. b — — Englische:
“ 20,377 1 f u. darunter 20,375 Türkischae.. 2,09 Belgische.. 58,37 Bulgarische.. bne Dänische .. 111,92 Danziger.. 81,35 Französische.. 16,74
olländische.. 167,78 Italienische:
18,32 7,365 107,65 59,17
20,477 20,475 2,13
58,67
112,48 8175
16,82 168,62
18,42 7,405
108,19
59,47
100 finnl. ℳ 100 Frcs. 100 Gulden
100 Lire
100 Dinar 100 Kr.
100 Schilling
über 10 Lire Jugollawische. Norwegische.. Oesterreichische Rumänische: 1000 Lei und neue 500 Lei unter 500 Lei Schwedische.. Schweizer. . 100 Fres. Spanische 100 Peseten Tschecho⸗slow. 5000 Kr. 100 Kr. 1000 Kr. u. dar. 100 Kr. Ungarische.100 Pengö
2,285
112,60 81,49 6776
12,495 12,505 73,73
100 Lei 100 Lei 100 Kr.
2,245
112,04 81,09 67,44
12,435 12,445 73,37
14. Januar
Geld 20,47
120
4,191 4,179 1,714 0,478
20,372 20,372
58,35
111,88 81,25 10,53 16,72
167,83
18,40 7,365
107,58
59,21
2,22 111,97 81,08 6723
12,425 12,425 7342
Brief 20,57
4,22
4,211 4,199 1,734 0,498
20,472 20,472
58,65
112,44 81,65 10,59 16,80
168,67
— Nach dem Bericht des Vorstands der Maschinenfabrik
Esterer Aktrengesellschalt
in Altötting
(Bavern)
über das Geschäftsjahr 1925/26 war der Auftragseingang unregel⸗ mäßig und reichte für einen großen Teil des Jahres nicht zur vollen
Wertes
5 “¹“
infolge der scharfen Konkurrenz der Maschinenfabriken untereinander noch ungünstiger geworden. Die Außenftände haben sich daher weiter erböht, und es mußte deehalb Bankkrerit in Ampruch genommen werden. Im neuen Geichäftsjahr ist die Beschäftigung bis jetzt besser. Der Reingewinn des Bersichtsjahres einichliehlich Vortrag betrögt 69 717 RM, Zuwendung an den Reservesonds 20 000 RM Auf sede Aktie und seden Genußschei enttällt ein Gewinnanteil von je 3 RM = 18 000 RM. Delkredere 6187 RM. Belohnungen und Wohlfahrtszwecke 3000 RM. Der Rest von 22 531 R.M ist auf neue Rechnung vorzutragen. .
London, 14. Januar. (W. T. B.) Die Bank von England erxportierte heute nach Spanien 52 000 Pfund Sterling und nach Holland 6000 Pfund Sterling Münzgold. 8—
Wien, 14. Januar. (W. T. B.) Wochenausweis der Oesterreichischen Nationalbank vom 7. Januar (in Klammern Zu⸗ und Abnahme im Vergleich zum Skande vom 31. Dezember) In Tausend Schillingen. Aktiva. Gold, Deviten und Valuten 671 764 (Abn. 8192) Wechsel. Warrants und Effekten 110 872 (Abn. 12 632), Darlehen gegen Handpfand 421 (Abn. 1), Darlehenschuld des Bundes 177 211 (Abn. 73) Gebäude samt Einrichtung 10 931 unverändert), andere Aktiva 389 556 (Zun. 14 025). — Passiva Aktienkapital (30 Millionen Goldkronen) 43 200 (unverändert). Reservefonds 4552 (unverändert), Banknotenumlauf 874 716 (Abn. 72 604) Giroverbindlichkeit und andere Verpflichtungen 89 473 (Zun. 52 126). sonstige Passiva 352 734 (Zun. 14 025).
Wagengestellung für Kohle, Koks und B am 14. Januar 1927: Ruhrrevier: Gestellt: 28 45 nicht gestellt — Wagen. — Oberschlesfisches Gestellt — Wagen. —
Die Elektrolytkupfernotierung der Vereinigung für deutsche Elektrolytkupfernotiz stellte sich laut Berliner Meldung des „W. T. B.⸗ am 14. Januar auf 127,75 ℳ (am 13. Januar auf 126,50 ℳ) für 100 kK. 8
„Berlin, 14. Januar. Preisnotierungen für Nahrungs⸗ mittel. (Durchschnittseinkaufspreise des Lebens⸗ mitteleinzelhandels für den Zentner frei Haus Berlin gegen Kassazahlung bei Empfang der Ware. Original⸗ packungen.! Notiert durch öffentlich angestellte beeidete Sach⸗ verständige der Industrie⸗ und Handelskammer zu Berlin.) Preise in Reichsmark: Gerstengraupen, lose 21,00 bis 24,00 ℳ, Gersten⸗ grütze, lose 19,00 bis 21,00 ℳ, Haferflocken, lose 21,25 bis 23,50 ℳ, Hafergrütze, lose 23,25 bis 23,75 ℳ, Roggenmehl 0/1 19,25 bis 19,75 ℳ, Weizengrieß 23,50 bis 25,50 ℳ, Hartgrieß 26,50 bis 27,00 ℳ, 70 % Weizenmehl 18,75 bis 21,00 ℳ, Weizenauszug⸗ mehl 21,75 bis 29,00 ℳ, Speiseerbsen, Viktoria 37,00 bis 43,00 ℳ Speiseerbsen, kleine 25,00 bis 27,00 ℳ, Bohnen, weiße, kleine 11,75
bis 16,00. ℳ, Langbohnen, handverl., ausl. 21,00 bis 23,00 ℳ, Linsen,
kleine 21,00 bis 24,00 ℳ, Linsen, mittel 24,50 bis 39,00 ℳ, Linsen, große 40,00 bis 49,00 ℳ, Kartoffelmehl 26,50 bis 27,50 ℳ, Markkaroni, Hartgrießware 46,50 bis 55,00 ℳ, Mehlschnittnudeln 26,75 bis 35,00 ℳ, Eiernudeln 44,00 bis 70,00 ℳ, Bruchreis 18,50 bis 20,00 ℳ, Rangoon Reis 21,25 bis 22,00 ℳ, glasierter Tafel⸗ reis 22,75 bis 33,00 ℳ, Tafelreis, Jaba 33,00 bis 46,00 ℳ, Ringäpfel, amerikan. 63,00 bis 83,00 ℳ, getr. Pflaumen 90/100 in Originalkisten 36,00 bis 37,00 ℳ, getr. Pflaumen 90/100 in Säcken 34,00 bis 34,50 ℳ, entsteinte Pflaumen in Originalkisten⸗ packungen 47,00 bis 50,00 ℳ, Kalif. Pflaumen 40/50 in Original⸗ kistenpackungen 49,00 bis 51,00 ℳ, Rosinen Caraburnu ½¼ Kisten 56,00 bis 72,00 ℳ, Sultaninen Caraburnu ½¼ Kisten 70,00 bis 100,00 ℳ Korinthen choice 50,00 bis 52,00 ℳ, Mandeln, süße Bari 197,50 bis 240,00 ℳ, Mandeln, bittere Bari 216,00 bis 240,00 ℳ, Zimt (Kassia) 100,00 bis 105,00 ℳ, Kümmel, holl. 50,00 bis 51,00 ℳ, schwarzer Pfeffer Singapore 175,00 bis 190,00 ℳ, weißer Pfeffer Singapore 270,00 bis 295,00 ℳ, Rohkaffee Brasil 176,00 dis 220,00 ℳ, Rohkaffee, Fentraltmnegila 205,00 bis 310,00 ℳ, Röstkaffee, Brasil 230,00 bis 290,00 ℳ, Röstkaffee, Zentral⸗ amerika 270,00 bis 400,00 ℳ, Röstgetreide, lose 19,00 bis 20,50 ℳ Kakao, stark entölt 65,00 bis 90,00 ℳ, Kakao, leicht entölt 90,00 bis 120,00 ℳ, Tee, Souchong, gepackt 365,00 bis 405,00 ℳ, Tee⸗ indisch, gepackt 413,00 bis 500,00 ℳ, Inlandszucker, Melis 35,50 bis 37,50 ℳ, Inlandszucker, Raffinade 37,00 bis 39,00 ℳ, Zucker, Würfel 41,00 bis 44,00 ℳ, Kunsthonig 36,50 bis 38,00 ℳ, Zucker⸗ sirup, hell, in Eimern 26,25 bis 37,50 ℳ, Speisesirug dunkel, in Eimern —,— bis —,— ℳ, Marmelade, Erdbeer, Einfrucht 83,00 bis 90,00 ℳ, Marmelade, Vierfrucht 39,00 bis 40,00 ℳ, Pflaumen⸗ mus, in Eimern 35,00 bis 42,00 ℳ, Steinsalz in Säcken 3,40 bis 3,90 ℳ, Steinsalz in Packungen 4,50 bis 4,70 ℳ, Siedesalz in Säcken 4,50 bis 4,70 ℳ, Siedesalz in Packungen 5,60 bis 7,50 ℳ, Bratenschmalz in Tierces 74,00 bis 77,00 ℳ, Bratenschmalz in Kübeln 74,50 bis 77,50 ℳ, Purelard in Tierces 73,00 bis 76,00 ℳ, Purelard in Kisten 73,50 bis 76,50 ℳ, Speisetalg, gepackt 57,00 bis 70,00 ℳ, Margarine, Handelsware I 69,00 ℳ, II 63,00 bis 66,00 ℳ, Margarine, Spezialware I 82,00 bis 84,00 ℳ, II 69,00 bis 71,00 ℳ, Molkereibutter Ia in Fässern 190,00 bis 196,00 ℳ, Molkereibutter 1a in Packungen 197,00 bis 203,00 ℳ, Molkerei⸗ butter IIa in Fässern 180,00 bis 186,00 ℳ, Molkereibutter II a in Packungen 187,00 bis 193,00 ℳ, Auslandsbutter in Fässern 198,00 bis 206,00 ℳ, Auslandsbutter in Packungen 204,00 bis 212,00 ℳ Corned beef 126 lbs. per Kiste 55,00 bis 57,00 ℳ, ausl. Speck geräuchert, 8/10 — 12/114 —,— bis —,— ℳ, Allgäuer Romatour 20 % 78,00 bis 88,00 ℳ, Allgäuer Stangen 20 % 65,00 bis 67,00 ℳ, Tilsiter Käle, vpollfett 98,00 bis 110,00 ℳ, echter Holländer 40 % 102,00 bis 105,00 ℳ, echter Edamer 40 % 105,00 bis 110,00 ℳ, echter Emmenthaler, vollfett 130,00 bis 145,00 ℳ, ungez. Kondens⸗ milch 48/16 24,50 bis 25,75 ℳ, gez. Kondensmilch 48/14 28,75 bis 30,75 ℳ, Speiseöl, ausgewogen 68,00 bis 75,00 ℳ.
Wollversteigerung am 14. Januar 1927 i Halle. Auf der von der Deutschen Wollgesellschaft abgehaltenen ersten diesjährigen, mit ca. 4500 Zentner Schweißwollen beschickten, “ in fester, lebhafter Stimmung sozusagen alles verkauft an bezahlte: 1“ Schweißwolle jede Spesen Reichsmark Reichsmark
120 — 130 7,30 — 7,50 115 — 125 ungefähr 7,00
8 a““
Ausgew. Merino A Wollen. Ausgew. Merino A/B Wollen . . . Halbschürige Merino A und àA/B Wollen 110 — 130 6,50 — 6,80
usgew. westfälische Wollen in CFein⸗
oo ööbe;
Die nächsten Versteigerungen finden statt: 28. Januar in Han
nover, 4. Februar in Berlin, 25. Februar in Berlin, 18. März t Berlin, 8 April in Güstrow, 29. April in Berlin, 20. Mai Berlin. Anmeldungen an die Deutsche Wollgesellschaft m. b. H., Berlir W. 56, Taubenstr. 25, erbeten. . .“
von auswärtigen Devisen⸗ Wertpapiermärkten.
11116“ Devisen. ö Danzig, 14. Januar. (W. T. B.) Devisenkurse. (Alles i Danziger Gulden.) Noten; Lokonoten 100 Zloty 57,28 G., 57,42 B Berlin 100 Reichsmarknoten 122,397 G., 122,703 B. — Schecks: London 25,06 G, —,— B. — Auszablungen: Warschau 100 Zlotv⸗ Auszahlung 57,23 G., 57,37 B., Berlim telegraphische Auszaclung
und
2
22 Jugorlavische Noten 2 1
706,00, agariiche 123 Belgnard 12,47. — *) Noten und Devisen für 100 Pengö.
14. Z 81 X B.) 13,51¼. 867,00, London 163,82 ½,
8,01, Poinische Noten 3,75, Belgrad
Budabpest, 14. Janum. (W. T. karse) Alles in Wien 80,57 ½ 10,07, Zürich 110,26 ½.
Spanien 3 Wien 34,43. Paris, 14. Januar. (W T. B. Anfangsnotierungen.) Deutschland: f 25,16, Belgien 349,75, Spanien Schweiz 485,25, Kovenhagen 671,00, Ho Stockvolm 672,25, Belgrad 4440. 8 Paris, 14. Januar. (W. T. B.)
Schluß kase.) Demutschland 597,00, Bufarest 13,50,
Amerika 25,16, Belgien
bn
Amsterdam, 14.
Oslo 64,10, karest 1,30, Warschau —,— Zürich, 25,17 ¼, Paris 20,62 ½,
rag 15,36, Warschau —,—, Budapest
tben 6,52 ½⅛, Konstantinopel 2,60, Bukarest 2,76 ¼, Helsingfors 13,07 ½, Buenos Aires 214,25, Japan 253,75 — * ondon 18,21, New Peork 3,75 ½, Berlin 9 Paris 15,05,
Ko kurse.) 9 Amwerpen 10,48, Zürich 72,50, Rom
enhagen, 14. Januar.
Stockbolm 100,30, Bslo 96,40, Helsingkors 9,47, Prag 11,14, Wien
53,10.
Berlin 8,00 ¼, Zürich 6,50 ½, Kopenhagen Madrid 538,00, „ Paris 134,50, Stockbolm 9,01 ½, Wien 4,76. Mark⸗
London, 14. Jannar. (W. T. E 30,35. Holland 1213 ⅞, Jtalien 11041⸗
lland 1006,50, Osto 646,00, Prag 74,75, Rumänien 1355,00, Wien 35,45,
Schweiz 484,75, Warschau —,—, Kopenhagen -. * 644,50, Stockholm —,—. kurse.) London 12,14, Berkin 59,39, Paris 9,94, Brüssel 34,78, Schweiz 48,22, Wien 35,25, Kopenhagen 66,67 ½, Stockholm 66,82 ½, New Beork 250,00, Madrid 39,95, Italien 10,98, Prag 7,41. — Frewerkehrskurse: Helfingfors 6,29, Budavest 43,70,
14. Januar. (W. T. B. New Pork 5,18 ¾, Brüssel 72,15, 22,72 ½, Madrid 83,00, Holland 207,50, Berlin 123,03 ¼, Wien 73,05, Stockbolm 138,57 ½, Oslo 132,95, Kopenhagen 138,27 ½&, Sosia 3,73 ¼,
S kurfe.) nische Noten 78,39, Wien 53,00 *), Schwedische Noten
(Amtliche Devifenkmse.) 899,50. Mailand 148,00, Wien 55,00. 59,51. b
B) (Amtl Devisen⸗ Berlin 135,60, Belgrad
Paris Beigien 34,90½, Sasen Zn.
Devisenkurte u 00, London 122,13, w
403,00, Italien 110,00, Lothringer
Devisenkurte. (Ofsuielle bank —,—
Lübeck⸗Büchen
S, 349,75, England 122,13, Spanien 400,50,
B.) (Amtliche Devisen⸗
7 Stück.
London
) Devifenkurfe. Mailand
(Anglobank)
Belgrad 9,13 ½, bank 14,95,
90,68 ¾*), Pengö.
(Amtliche Devisen⸗ 16,55,
Amsterdam 150,35,
olm, 14.
London 18,17 ½, Plätze 72,25, Amfterdam 14
96,20, Warhimngton 3,74 ½, Helsingfors
toch
Oslio, 14. Janunar. London 18,95, Hamburg 92,75, Paris 15,60, Krich 75,50, Helsingfors 9,85, Antwervpen 54,50. Rom 17,00, Prag 11,60
(Ankaufkurse, mitgeteilt
Amsterdam 156,25 Stockholm 104,35,
Moskau, 13. Januar. (W. T. B.) von der Garankie⸗ und Kredit⸗Bank für den Osten A.⸗G.) (In 1000 Dollar 194,00,
Tiche b 2 1000 finnische Mark 4,87.
1000 schwedische Kronen 51,85,
London, 14. Januar. auf Lieferung 25111½.
Frankfurt a. M., 14. Januar. (W. T. B.) Kreditanstalt 9,75, Adlerwerke 128,50, Aschaffenburger Zellstoff 180,00, D. Gold⸗ u. Silber⸗Scheideanst. 233,00, Frankf. Maschinen (Pokorny u. Wittekind) 92,00, Hilpert Maschinen 52,00, Pbil. Holzmann 180,25, Holzverkohlungs⸗Industrie 90,00, Wayß u. Frevtag 172,00, Zuckerfabrik Bad. Waghäulel 145,75. 4
Hambung, 14. Januar. (W. T. B.) (Schlußkurse.) Brasil⸗ Commerz⸗ u. Privatbank 218,75, . 8 n 139,00, Schantungbahn 15,50, Deutsch⸗Austral. —,—,
mbg.⸗Amerika Pafetf. 175,00, Hamburg⸗Südamerika 195,25, Nordd. lond 162,75, Verein. Elbschiifahrt 94,00, Calmon Harburg⸗Wiener Gummi 106 B, Ottensen Eisen 45,00, Alien Zement 261,50, Anglo Guano 128,50, Merck Guano 98 B, Dynamit Nobel 161,00, Holstenbrauerei 212,25, Neu Guinea 1775,00, Otavi Minen Sloman Salvpeter 95,00 RM für das
(W. T. B.) (In Schilling. Bölk bundanleihe 107,75, Mairente —,—, Februarrente 0,69, Oesterreichische Goldrente —,—, Oesterreichische Kronenrente —,—, Türkenlose 45,30, Wiener Bankverein 11,15, Bodenkreditanstalt 20,00, Oesterreichische Kreditanstalt 15,95, Ungarische Kreditbank 37,00, Effektentreuhandges. 90, Niederösterreichische Eskompteges. 26,40, Länder⸗ Gesterreichische Nationalbank 255,00, Wiener Unionbank Alpine Montan 42,80, Rima⸗ Murany Trifailer 47,00,
Zement —,—,
— Freiverkehr.
Wien,
6,25, Staatsbahn 46,60, Poldihütte 111,50, 23,85, Skodawerke —,—, Leykam⸗Josefsthal 15,00. 1u“
„Amsterdam, 14. Januar. (W. T. B.). 6 % Niederländische Staatsanleihe 1922 A u. B 105 ⅛, 4 ½ % Niederländische Staats⸗
.
uar. T. B.) zerlin 88,88, Paris 14,
(W. T. B.)
Kovenhagen 104,15,
1000 englische Prund 942,00,
(W. T. B.) Wertpapiere.
14. Januar.
Suüdbahn 22,70, Prager Eisenindustrie 252,00, Waffenfabrik 6,10,
Amtliche Devisen⸗ „Brüssel 52,15, 9,85, Kopenhagen 99,90, Oelo 9,44, Rom 16,40, Prag 11,15,] —,—,
(Amtli Devisenkurse.) ,—, 2 York 390,50,
Silber 25 %,
111“4“ Oesterreichische
Vereinsbank 168,75,
Albest 76,00,
Reichsbank neue Aktien
185 %⅛,
Jurgens Margarine Geconsol. Holl. Petroleum 204,75, 1 Amsterdam Rubber 333,75, Holland⸗Amerika⸗Dampfsch. 66,00, Nederland. Scheepvart Unie 183,50, Cultuur ndelsvereeniging Amsterdam 694,00, 437,50, Senembah Maatschapij 427,25.
anleibe von 1917 zu 1000 fl. 99 ⁄, 3 % Niederländische Staatsz⸗ anleihe von 1896/1905 75 ¼, 179,00, Nederl. Handel
7 % Deutsche Reichsanleibe 105.
Maatschapij Aft. 176 ⅛½, Philips Glueilampen 379,00, Koninkl. Nederl. Petroleum ij. der Vorstenl. li Maatschappij
Lmne
Berichte von auswärtigen Warenmärkten.
London, 14. Januar. (W. T. B.) Die nächste Londoner Wollauktionsserie, beginnt, wird voraussichtlich am 2. Februar ihr Ende erreichen.
Manchester, 14. Januar. (W. T. B.) Am heutigen Garn⸗ markt herrschte bei ziemlich gebesserter Nachfrage stetige Tendenz. Auch der Gewebemarft bekundete freundlichere Stimmung und aute Nachfrage vornehmlich seitens Indiens. 12 ½ d, Printers Clotb 29 sh 6 d.
die wie bereits gemeldet, am 18. Januar
Water Twist Bundles
feiern. — RdKErl. 7. 1. 27.
verbände.
polizei. ReErl. 2. I.
inderziffer. — alle Postanstalten
1. Untersuchungslachen
Ausgebote, Verluft⸗ u. Fundjachen, Zustellungen u. dergl. Verkäufe, Verpachtungen. Verdingungen ꝛc.
.Verlojung a von Wertpapieren.
5. Kommanditgesellschasten auf Attien, Akttengesellschaften
und Deutsche Kolonialgesellschaften.
Gffentli
. Anzeigenpreis für den Raunm einer 5 gespaltenen Einheitszeile (Petit) 1,05 Reichsm
ark.
er Anzeiger.
6. Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften. 7. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten.
8. Unfall. und Invaliditäts⸗ ꝛc Versicherung. 9. Bankausweise.
10 Verschiedene Bekanntmachungen
11. Privatanzeigen
Nr. 2 des „Ministerial⸗Blatts für die Preußische innere Verwaltung“ vom 12. Januar 1927 bat folgenden Inhalt: Allgem. Verwalt.
RdErl. 5. 1. 27. Ebejubel⸗ Informatorische Beschäftiaung von Reg.⸗
Assessoren bei größereu Kommunalverwaltungen. — Kommunal⸗ RdErl. 5. 1. 27. Entschädigung von Mitgliedern der Bewertungsausschüsse. — RdErl. 7. I1. 27, Steuerverteilungen. — Polizeiverwaltung.
im Gastwirtsgewerbe. — Veröffentlichungen der Filmprüfstellen. — RdErl. 7. 1. 27, Unfallversicherung der Fahrzeug⸗ u. Reittierbaltung bei der Schutzvol. — RdErl 7. 1. 27, Stärkenachweisungen der Schutzpol. — RdErl. 5. 1. 27, Schadensersatzanzprüche gegen den Staat. — RdErl. 28. 12. 26, Disziplinawerhältnisse bei der staatl. Polizei. — RdErl. 31. 12. 26. Zurückforderung von Pol.⸗Liegen⸗ schaften. — RdErl. 6. 1. 27, Landjägerdienstwohnungen. — RkErl. 4. 1. 27, Lehrgang auf der Pol.⸗Schule f. Leibesüb. — RdErl. 7. 1. 27, Pol.⸗Schule Neuruppin. — RdErl. 5. 1. 27, Autnahme von Schutz⸗ pol.⸗Beamten in Versorg.⸗Kuranstalten. — Paß⸗ u. Fremden⸗ 27, Deutsch⸗belgische Vereinbarung über Abschiebung von Ausländern. — RodErl. 7. 1. 27, Inlandslegiti⸗ mierung ausländischer Arbeiter. — Verschiedenes. — Reichs⸗ Neuerscheinungen. — Zu oder Carl Heymanns Verlag Mauerstraße 44. Vierteljährlich 1,80 RM für Ausgabe A (zweiseitig bedruckt) und 2,40 RM für Ausgabe B eeinseitig bedruckt).
RdErl. 30. 12. 26, Arbeitnehmerschutz
beziehen duirch Berlin W. 8,
☛ Befristete Anzeigen müssen drei Tage vor dem Einrückungstermin bei der Geschäftsstelle eingegangen sein. ☚᷑
lust⸗und Fundsachen, Zustellungen n. dergl.
103470] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am 8. April 1927, vormittags 10 Uhr, an der Gerichtsstelle. Neue Friedrichstraße 13/15, IHI. Stockwerk. Zimmer 119/120. persteigert werden das in Berlin, Birkenstraße 2. belegene, im Grundbuch von Moabit Band 75 Blatt Nr. 3228 (eingetragener Eigentümer am 11. Dezember 1926 4 dem Tage der Ein⸗ tragung des Versteigerungsvermerks: Kraftdroschkenbesiter Karl Krummel in Berlin⸗Wittenan) eingetragene Grundstück, Vorderwohnhaus mit Anbau rechts, beson⸗ derem Abtritt und Hof, Seitenwohngebände rechts, Querwohagebäude mit rechtem Vor⸗ flügel, Stall und Remife, Gemarkung
lin, Kartenblatt 14, Parzelle 1008/68, 10 a 13 gm groß, Grundsteuermutterrolle Art. 174. Nutzungswert 13 530 ℳ, Ge⸗ bändesteuerrolle Nr. 174. — 85 K. 230. 26.
Berlin, den 8. Januar 1927. Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abteilung 85.
1103171]
Die im Grundbuch für Doöbeln Blatt 1915 und 1919 auf den Namen des Gärtnereibesitzers Trangott Emil Reußeer in Däbeln eingetragenen Grundstücke sollen am 8. März 1927, vormittags 9 Uhr, an der Gerichtsstelle im Wege der Zwanasvollstreckung versteigert werden. Die Grundstücke sind nach dem Besitz⸗ standsverzeichnis 1 ha 30,3 a groß und auf 58 960 RM geschätzt. Dabvon ent⸗ fällt auf das Grundstück Blatt 1915, das 60,8 a groß und mit einem guterhaltenen Wohnhaus bebaut ist, 45060 RM. während auf das Grundstück Blatt 1919, das 69,5 a groß ist, 13 900 RM ent⸗ fallen. Die Grundstücke liegen neben⸗ einander in Döbeln am Zschackwitzer Wea. Das Grundstück Blatt 1915 ist außer mit einem Wohnhaus, das für zwei Fa⸗ milien Platz bietet, mit Gewächshäusern. Frühbeetkästen und einem Verkaufs⸗ pavillon bebaut sowie mit Freilandkulturen. wie Couiveren, Rosen, Stauen u. a., be⸗ pflanzt. Auf dem Grundstück rubht eine Rentenbankgrundschuld. Die Einsicht der Mitteilungen des Grundbuchamis sowie der übrigen die Grundstücke betreffenden Nach⸗ weisungen, insbesondere der Schätzungen, ist jedem gestattet. Rechte auf Befriedi⸗ gung aus den Grundstücken sind, soweit sie zur Zeit der Eintragung des am 30. Sep⸗ tember 1926 verlautbarten Versteigerungs⸗ vermerks aus dem Grundbuch nicht er⸗ sichtlich waren, spätestens im Versteige⸗ rungstermin vor der Aufforderung zur Ab⸗ gabe von Geboten anzumelden und, wenn
r Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls die Rechte bei der Feststellung des gerinasten Gebots nicht berücksichtiat und bei der Verteilung des Persteigerunaserlöses dem Anspruc—h des
äubigers den übrigen Rechten nachgesetzt werden würden. Wer ein der
rsteigerung entgegenstehendes Recht hat,
muß vor der Erteilung des Zuschlaags die
Aushebung oder die einstweilige Ein⸗
stellung des Verfahrens herbeiführen.
widrigenfalls für das Recht der Versteige⸗
rungserlös an die Sielle des bersteigerten
Gegenstands tritt.
Döbeln, den 10. Januar 1927.
Amtsgericht.
[103472) Beschluß.
Die auf Antrag des Karl Horn zu Köln, Jahnstraße 8, am 28. 4. 192] angeordnete Zahlungssperre über die angeblich ab⸗ handen gekommenen 4 % Schuldverichrei⸗ bungen des Provinzialverbandes Weftkalen zu Münster VI. Ausgabe, 8. Reihe, Buchstabe C Nr. 16426 über 1000 ℳ und 13. Reihe, Buchstabe D Nr. 8245 über 500 ℳ wird von Amts wegen gemäß § 1022 Z⸗P.⸗O. aufgeboben.
Münster, den 7. Jannar 1927.
Das Amtsgericht.
[103481]
Durch Ausschlußurteil sind zwei Stück 3 ½ % Berg. Märk. Prioritätsobligationen von 1870 Serie IIIc 2822/3 à 300 ℳ, zusammen 600 ℳ, für kraftlos erklärt.
Amtegericht Eiberseld. Abt. 12.
[103482]
Durch Ausschlußurteil des Amts⸗ gerichts Elberfeld vom 30. Oktober 1926 sind die Mäntel der 3 ½ % Bergisch Märkischen Eisenbahn⸗Prioritätsobli⸗ gationen Serie III Lit. A Nr. 85350, 89941, 95120 = 3 mal 300 ℳ = 900 ℳ, Lit. B Nr. 128865 = l mal 600 = 600 ℳ, Lit. C Nr. 728417 = 4mal 300 = 1200 ℳ, zusammen 2700 ℳ, für kraftlos erklärt.
Beichluß. In der Aufgebotssache: 1. Klara von Moeller, 2. Berta von Moeller, 3. Professor Dr. Ernst von Moeller wird der Urteilstenor des Aus⸗ schlußurteils vom 30. Oktober 1926 dahin berichtigt, daß es statt „Lit. C Nr. 728417 Lit. C 7284/7“ heißen muß.
Amtsgericht Abt. 12a4.
1103473) Sammelaufgebot.
Nachstehend genannte Personen haben das Aufgebot folgender Wertpapiere be⸗ antragt: 1. der Braumeister a. D Wil⸗ helm Kannegießer zu Berlin⸗Wilmersdorf 6500 PMN 4 % Westfälische Provinz⸗ anleibe Ausgabe VI, J./J., Nr D 17473 = 1/500, C 51695/51700 = 6/1000, 2. das Jena'sche Fräuleinstift zu Halle g. d. Saale, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Schlieckmann zu Halle a. d. Saale, 3000 PMN 4 % Westealische inz⸗ anleihe 111 Lit. B Nr. 365/67 = 3/1000, 3. der Generaloberarzt a. D. Dr. Wilhelm Niebhues zu Berlin, vertreten durch Rechts⸗ anwalte Terrabe I. u. II. in Münster i. W., 13 000 PM 4 % Westfälische Provinz⸗ anleide Vv. A Nr. 8580/1 = 2/9000, Nr. 49592/4 = 3/1000. Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spä⸗ testens in dem auf den 27. April 1927, vormittags 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht, Zimmer 34 c, anbe⸗ raumten Auigebotstermine ihre Rechte an⸗ zumelden und die Urkunden vorzulegen. widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urfunden erfolgen wird.
Münster, den 7. Januar 1927.
Das Amtsgericht.
103920] 3 Gemäß § 367 H⸗G.⸗B. machen wir bekannt, daß folgender Piandbrief unserer Bank Serie 124 E 7907 als in Verlust geraten gemeldet wurde. Mannheim, den 13. Januar 1927. Rheinische Hypothekenbank.
[103474] Aufgebot.
Der Kellner Wilhelm Krebs aus Gelsenkirchen, Hochstraße 36, hat das Aufgebot des verlorengegangenen Spar⸗ buchs Nr. 1598, ausgestellt von der Spar⸗ kasse der Stadt Buer und der Gemeinde Westerholt, über 700 RM lautend, auf den Namen des Antragstellers, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufge⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 30. Juli 1927, vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge⸗ richt, Zimmer 10, anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Bnuer i. W., den 30. Dezember 1926.
Das Amtsgericht. [103475) Aufgebot. 8
Die Pommersche Landesgenossen⸗ schaftskasse e. G. m. b. H. in Stettin, vertreten durch ihren Vorstand, hat das Aufgebot des angeblich verloren⸗ gegangenen, am 12. November 1926 vom Rummelsburger landw. Ein⸗ und Verkaufsverein e. G. m. b. H. in Rum⸗ melsburg i. Pomm. ausgestellten und vom Domänenpächter A. Pfohl in Papenzin angenommenen, am 12. Fe⸗ bruar 1927 fälligen Wechsels über 6750 Reichsmark, der vom Aussteller blanko indossiert und im Besitz der Antrag⸗ stellerin war, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Freitag, den 19. August 1927, vorm. 9 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls deren Kraft⸗ loserklärung erfolgen wird.
Rummelsburg i. Pomm., den 6. Ja⸗ nuar 1927 Amtsgericht..
[103476] Aufgebot.
Der Zimmermann Klemens Lietz in Stuhmerfelde, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Blenkle in Stuhm, hat das Auf⸗ — zum Zwecke der Ausschließung des
igentümers der Parzellen Karten⸗ blatt 1 b N. 522/335 b und N. 1096/349 der Gemarkung Stuhm in Größe von zusammen 17,31 a beantragt. Der Eigen⸗ tümer wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 17. März 1927, vor⸗ mittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 4, anberaumten Auf⸗ gebotstermin seine Rechte anzumelden, widrigenfalls die Ausschließung mit seinen Rechten erfolgen wird. “
Stuhm, den 5. Januar 192727.
Das Amtsgericht. 1“
[103478] Aufgebot.
Der Landwirt August Goos in Buer⸗ Resse hat das Aufgebot des verloren⸗ 8 ngenen Hypothekenbriefs vom 4. 2.
die im Grundbuch von Byuer
“
2*
Band 79 Blatt 2065 in Abteilung III. unter Nr. 1 zugunsten des Antragstellers eingetragene verzinsliche Restkaufgeld⸗ hypothek von 7000 ℳ beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 30. Juli 1927, vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 10, an⸗ beraumten Aufgebotstermin seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der
Urkunde erfolgen wird. Buer i. W., den 30. Dezember 1926. Das Amtsgericht. 1 1
[103477] Aufgebot. “
Der Kommiffionsrat Paul Busch zu E Tannenbergallee 2/4, vertreten durch Justizrat r. Alfred Gotthelf in Berlin, Französische Str. 52, hat das Aufgebot der Hypothekenbriefe über die für ihn im Grundbuch des Ritterguts Bd. I Bl. 7 Rittergut Simmersdorf in Abt. III eingetragenen Hypotheken Nr. 16 von 115 000 ℳ, Nr. 17 von 23 300 ℳ, Nr. 18 von 15 000 ℳ, Nr. 19 von 10 000 ℳ, Nr. 20 von 30 000 ℳ, Nr. 21 von 56 700 ℳ, Nr. 26 von 15 000 ℳ beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 9. März 1927, mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 14, an⸗ beraumten Aufgebotstermin seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzu⸗ legen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird. Amtsgericht Forst i. L.,
den 10. Januar 1927.
Dr.
[103479] Aufgebot.
Der Besitzer Adolf Zobel in Kanitzken, vertreten durch den Justizrat Bunn in Marienwerder, Wpr., hat das Aufgebot des Hypothekenbriefs vom 3. Februar 1914, der über die für den früheren Be⸗ fitzer Rudolf Bahlau und seine Ehefrau, Emma geb. Knötzke, jetzt in Oliva, im Grundbuch von Kanitzken Band 1 Blatt 4 in Abteilung III unter Nr. 21 eingetragene Restkaufgeldhypothek von 29 050 ℳ gebildet ist, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 27. April 1927, mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 10, anberaumten Aufgebotstermin seine Rechte anzumelden und die Urkunde vor⸗ zulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung der Urkunde erfolgen wird.
Marienwerder, Wpr., den 11. Ja⸗ nuar 1927. Das Amtsgericht.
Aufgebot.
Verschollen ist der am 8. Dezember 1875 in Dresden⸗Neustadt geborene Buchbindermeister Albert Richard Eugen Ulrichsohn, der sich am 15. Juli 1905 aus seiner Wohnung in Hartha i. Sa. entfernt hat und nicht zurück⸗ gekehrt ist. Auf Antrag seiner Ehefrau wird der Berschollene aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermm. der auf den 22. September 1927, vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unter⸗
Gericht anberaumt wird, zu
zeichneten - melden, widrigensalls seine Todes⸗
erklärung erfolgen wird. Alle, welche über Leben oder Tod des Verschollenen Auskunft zu erteilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebots⸗ termin dem Gericht Anzeige zu machen. Amtsgericht Waldheim, den 11. Januar 1927.
[102102]
Am 8. 11. 26 ist in Breslau der Kauf⸗ mann Siegsried Weyl, Blücherplatz 10, verstorbden. Vom Amtsgericht Breslau bin ich zum Nachlaßverwalter bestellt worden. Ich fordere alle diesenigen, welche glauben, Ansprüche an den Ver⸗ storbenen bezw. den Nachlaß zu haben, ebenso alle diejenigen Personen, welche Gegenstände oder Werte die zum Nach⸗ laß gehören in ihrem Besitz baben oder dem Nachlaß etwas schulden, auf, sich bis spätestens 30. Januar 1927 bei mir zu melden.
J. Cohn, Konkursverwalter, als Nachlaßpfleger,
Breslan 5, Neue Schweidnitzer Str. 15.
[103483]
Durch Ausschlußurteil des unter⸗ zeichneten Gerichts vom 29. Dezember 1926 ist der Hypothekenbrief über die im Grundbuch von Buch Band 12 Blatt Nr. 312 in Abt. III Nr. 4 für den Direktor Karl Hoffmeister in Berlin ein⸗ etragene Hypothek von 15 000 ℳ für raftlos erklärt.
Bernau b. Berlin, den 29. 1926. Das Amtsgericht.
Durch Ausschlußurteil vom 6. Januar 1927 ist der Hypothekenbrief über, die im Grundbuch von Hollenbeck Blatt II Abt. III Nr. 12 zu Lasten des Grund⸗ stücks Artikel II der Mutterrolle für den Landwirt und Kaufmann Heinrich August Emil Grube in Hamburg, Joes⸗ straße 58, eingetragene Hypothek von 28 500 ℳ für kraftlos erklärt worden.
Lübeck, den 10. Januar 1927.
Das Amtsgericht. Abteilung 6. [103485]) Oefsentliche Zustellung.
Die Ehefrau Heinrich Dietrich, Anna geb. Meyer, in Buer i. W., Marler Stkaße 130, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Haas in Aachen, klagt gegen den Bergmann Heinrich Dietrich, früher in Palenberg, auf Grund des § 1568 B. G.⸗B., mit dem Antrage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen rä. des Rechtsstreits vor die erste Zivil⸗ kammer des Landgerichts in Aachen auf den 5. März 1927, vorm. 10 ½ Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gericht zugelassenen Rechts⸗ anwalt als Prozeßbevollmächtigten ver⸗ treten zu lassen.
Aachen, den 10. Januar 1927.
Der Gerichtsschreiber des Landgerichts. 103486] Deffentliche Zustellung.
Die Frau Emma Peschel, geb. Lange, in Charlottenburg, Schillerstr. 23 bei Schöbel, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Geh. Justizrat Wuthcke in Bres⸗ lau, klagt gegen den Schauspieler Adolf Peschel, früher in Breslau, Nendorf⸗