1927 / 49 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 28 Feb 1927 18:00:01 GMT) scan diff

1. Untersuchungssachen.

2

2. Aufgebote, Verlust⸗ u. Fundsachen, Zustellungen u. dergl. 3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

4. Verlosung ꝛc von Wertpapieren.

5. Kommanditgesellschaften auf Attien, Akttengesellschaften

und Deutsche Kolonialgesellschaften.

.

ffentlicher Anzeiger.

Anzeigenpreis für den Raum einer 5 gespaltenen Einheitszeile (Petit)

1,05 Reichsmark.

Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. Se . Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc Versicherung. .. Bankausweise.

Verschiedene Bekanntmachungen Privatanzeigen.

³☛ Befriftete Anzeigen missen drei Tage vor dem Einrückungstermin bei der Geschäftsftelle eingegangen sein.

2. Aufgebote, Ver⸗ luft⸗und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

[117070]) Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am 5. Mai 1927, vormittags 10 Uhr, an der Gerichtsstelle Neue Friedrichstr. 13/14, drittes Stockwerk, Zimmer Nr. 113/115, versteigert werden die in Berlin, Reichen⸗ berger Straße 3/4, belegene, im Grund⸗ buche von der Luisenstadt Band 39 Blatt Nr. 1943 (eingetragene Eigentümer am 26. Januar 1927, dem Tage der Eintra⸗ gung des Versteigerungsvermerks: der Kaufmann Walter Friedrich und der Kaufmann Mayx Friedrich, beide in Berlin, je zu einer ideellen Hälfte) eingetragene Grundstückshälfte. Das ganze Grundstück besteht aus a) Doppelvorderwohnhaus mit rechtem und linkem Seitenflügel, Hof und Hausgarten, b) Querfabrikgebäude mit linkem Treppenhausvorbau, rechtem Vor⸗ und Seitenflügel, Hofkeller im 1. Hof und unterkellertem 2. Hof, c) Kesselhaus links im 2. Hof, d) Stall⸗ und Remisen⸗ gebäude quer, Gemarkung Berlin, Karten⸗ blatt 46, Parzellen 1461/281, 568/281, 575/284, zusammen 16 a 57 qm groß, Grundsteuermutterrolle Art.6727 Nutzungs⸗ wert 28 350 ℳ, Gebäudesteuerrolle Nr. 2620. 87. K. 7. 27.

Berlin, den 16. Februar 1927.

Amtsgericht Berlin⸗Mitte. Abt. 87.

[117072] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am 5. Mai 1927, vormittags 10 Uhr, an der Gerichtsstelle Berlin⸗Wedding, Brunnenplatz, Zimmer 87 III, versteigert werden das im Grundbuche von Berlin⸗ Lübars Band 2 Blatt Nr. 58 (einge⸗ tragener Eigentümer am 16. Juli 1926, dem Tage der Eintragung des Versteige⸗ rungsvermerksd: Ingenieur Hermann Kürschner, Berlin⸗Waidmannslust, Diana⸗ straße 29/33) eingetragene Grundstück in Lübars, Dianastr. 29/33, enthaltend Wohn⸗ haus mit Restauration, Tanzsaal, Hof⸗ raum und Hausgarten, Pferdestall, Kaffee⸗ küche mit Wohnräumen, Kartenblatt 1, Parzellen 2489/22, 2490/22, 2022/19, 1 ha 62 a 49 qm groß, Reinertrag 2²6⁄10 % Taler, Grundsteuermutterrolle Art. 41, Nutzungswert 1920 ℳ, Gebäude⸗ steuerrolle Nr. 34. 6. K. H0. 26.

Berlin N. 20, Brunnenplatz, 22. Februar 1927.

Das Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abt. 6.

[117071] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am 21. April 1927, vormittags 11 Uhr, an der Gerichtsstelle Berlin⸗ Wedding, Brunnenplatz, Zimmer 87 III, versteigert werden das im Grundbuche von Berlin (Wedding) Band 51 Blatt Nr. 1189 (eingetragener Eigentümer am 10. Februar 1927, dem Tage der Eintragung des Ver⸗ steigerungsvermerks: Schlossermeister Georg Heid in Berlin⸗Charlottenburg, Goslarer Platz 5) eingetragene Grundstück in Berlin, Wriezener Straße 12, bestehend aus Vorderwohnhaus und Quergebäude, Ge⸗ markung Berlin, Kartenblatt 9, Par⸗ zelle 196, 5 a 14 qm groß, Grundsteuer⸗ mutterrolle und Gebäudesteuerrolle Nr. 6586, Nutzungswert 5520 ℳ. 6 K. 5. 27.

Berlin N 20, Brunnenplatz, 22. Februar 1927.

Das Amtsgericht Berlin⸗Wedding. Abt. 6.

1117086] Im Namen des Volkes!

In der Aufgebotslache des Schuhmacher⸗ meisters Wilhelm Lochmann in Düben hat das Amtsgericht in Düben am 15. Februar 1927 durch den Amtsgerichts⸗ rat Reichmuth für Recht erkannt: Der unbekannte Berechtigte auf den bei der Zwangsversteigerung der im Grundbuch von Schnaditz Band 2 Blatt 52 ver⸗ zeichneten Grundstücke zur Hebung ge⸗ langten Betrag von 123,77 RM aus der im Grundbuch von Schnaditz; Band 2 Blatt 52 in Abteilung III unter Nr. 11. eingetragenen Hypothek wird von der Be⸗ friedigung aus diesem Betrage aus⸗ geschlossen..

Düben, den 21. Februar 1927.

Das Amtsgericht.

den

den

[117073 Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung foll am 27. April 1927, vormittags 10 Uhr, an der Gerichtsstelle, Sitzungs⸗ saal, versteigert werden das im Grund⸗ buche von Gransee l(eingetragener Eigen⸗ tümer am 25. September 1926, dem Tage der Eintragung des Versteigerungsver⸗ merks: Der Dampfdreschmaschinenbesitzer Rudolf Schulz in Gransee) eingetragene Grundstück Bransee Band 25 Blatt 1087 üree g Gransee Kartenblatt 10, Parzelle 178/47 und 179/47, 51,10 a groß, Reinertrag 2,09 Taler, Grundsteuer⸗ mutterrolle Art. 747, Nutzungswert 853 ℳ, Gebäudesteuerrolle Nr. 417, ein Etablisse⸗ ment, bestehend aus a) Hofraum mit Ge⸗ bäuden Am Bahnhof, Kraatzer Straße 5, b) Acker daselbst. Es ergeht die Aufforde⸗ rung Rechte, oweit sie zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks aus dem Grund⸗ buch nicht ersichtlich waren, spätestens im

Versteigerungstermine vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten an zumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht glaub⸗ haft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungserlöses dem Anspruch des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden. Es ist zweckmäßig, schon zwei Wochen vor dem Termin eine genaue Berechnung der Ansprüche an Kapital, Zinsen und Kosten der Kündi⸗ gung und der die Befriedigung aus dem Grundstücke bezweckenden Rechtsverfolgung mit Angabe des beanspruchten Ranges schriftlich einzureichen oder zum Protokoll des Gerichtsschreibers zu erklären. Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegen⸗ stehendes Recht haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Auf⸗ hebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an die des versteigerten Gegenstandes tritt. Gransee, den 18. Februar 1927. Das Amtsgericht.

[1174991 Zahlungssperre. Die Dienstmagd Kreszenz Simon in Apfeltracht (Bayern) hat die Zahlungs⸗ sperre: a) der 4 % igen Pfandbriefe des Frankfurter Hypotheken⸗Kredit⸗Vereins Ser. 47 Lit. N Nr. 2032 über 200 RM, Ser. 39 Lit. M Nr. 2165 über 100 RM, Ser. 50 Lit. M Nr. 03676 über 100 RM, b) der 4 % igen Obligationen der Eisen⸗ bahnbank in Frankfurt am Main Lit. E r. 7949 über 200 ℳ, Lit. C Nr. 11068 eer 1000 PM, Lit. C Nr. 11067 über 1000 PM, c) der 4 % igen Obligation der Eisenbahn⸗Renten⸗Bank in Frankfurt am Main Lit. C Nr. 4062 über 1000 beantragt. Dem Frankfurter Hypotheken⸗ creditverein, der Eisenbahnbank und der Eisenbahnrentenbank, sämlich in Frankfurt am Main, wird verboten, an den Inhaber der Papiere eine Leistung zu bewirken, insbesondere neue Zins⸗ und Erneuerungs⸗ scheine auszugeben. Frankfurt am Main, den 11. Fe⸗

bruar 1927. Das Amtsgericht. Abt. 18.

[1175700 Zahlungssperre.

Auf Antrag der Maurerskinder Franz, Anna und Maria Völkl in Waldaschaff, vertreten durch Urban Hock, dieser vertreten durch Amtsgerichtssekretär Peter Kuhmann in Aschaffenburg, wird bezüglich der 7 ½ % Goldhypothekenpfandbriefe (In⸗ haberpapiere) der Bayer. Handelsbank in München Serie I Lit. K Nr. 140, 141, 142 zu je 7,168458 g Feingold (= je 20 GM), Serie 1 Lit. L. Nr. 118, 119, 120, 124, 125, 126 zu je 17,921145 g Feingold (= je 50 GM), Serie V Lit. M Nr. 21 071 zu 35,842290 g Feingold (= 100 GM), Serie V Lit. N Nr. 1509 zu 71,684580 g Feingold (= 200 GM), deren Verlust glaubhaft gemacht ist, an die Bayerische Handelsbank in München das Verbot erlassen, an die Inhaber der Papiere eine Leistung zu bewirken, ins⸗ besondere neue Zins⸗ und Erneuerungs⸗ scheine auszugeben.

München, den 23. Februar 1927.

Amtsgericht München Streitgericht.

[117495]

Abhanden gekommen: 4 % Renten⸗ briefe der Provinz Schlesien zu 3000 Lit. AA Nr. 525/26.

Berlin, den 26. 2. 1927. (Wp. 40/27.)

Der Polizeipräsident. Abt. IV. E.⸗D.

[(117498 Bekanntmachung.

Abhanden gekommen sind: 13 Schle⸗ sische Hilfskassen⸗Obligationen (nom. PM 30 000, Kurswert RM 650). Von nom. 20 000 dieser Obligationen sind die Nummern bekannt, und zwar: 2 à 5000 Serie XX 4361, 3251, 1 à 2000 Serie XXI 5273, 8 à 1000 Serie XXII 9415, 9416, 9417, 9418, 25137, 22209, 22210, 22901.

Breslau, den 24. Februar 1927.

Der Polizeipräsident. EE [(117496]

Erledigung. Die im Reichsanzeiger 1 vom 2. 1. 1926 gesperrten 6 % Preuß. Zentral⸗Stadtschafts⸗Goldpfandbriefe Reihe II Nr. 3981/4000 zu je 50 GM. sind ermittelt. 2 .

Berlin, den 26. 2. 27. (Wp. 6/26.)

Der Polizeipräsident. Abt. IV. E.⸗D.

[117079] Beschluß.

Gemäß § 1019 Z.⸗P.⸗O. wird nach Einleitung des Aufgebotsverfahrens über den Pfandschein Nr. 20 996 des Pfand⸗ leihers: Leihhaus am Bayerischen Platz, Wilhelm Michel, Bayerischer Platz 2, dem Pfandleiher verboten, an den In⸗ haber des Pfandscheins den verpfändeten Brillantring herauszugeben. 9. F. 18. 27.

Berlin⸗Schöneberg, den 16. Fe⸗

bruar 1927. Amtsgericht. Abteilung 9.

[(117075) Aufgebot.

Die Witwe Henriette Illing in Bad Liebenwerda, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Ehrentreich daselbst, hat das Auf⸗ gebot der von der Aktien⸗Brauerei⸗Neu⸗ stadt ⸗Magdeburg

Lit. A Nr. 3323, 3324, 3325 zum Nenn⸗

ausgestellten Aktien 3

wert von je 600 beantragt. Der In⸗ haber der Aktien wird aufgefordert, spä⸗ testens in dem auf den 22. September 1927, vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Umfassungstr. 76, Zimmer 4, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Aktien vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung der Aktien erfolgen und damit auch der Anspruch aus den noch nicht fälligen Gewinnanteilscheinen auf den Inhaber erlöschen wird.

Magdeburg, den 19. Februar 1927.

Das Amtsgericht. Abt. Neustadt.

[117089] Beschluß.

Das Ausschlußurteil in der Aufgebots⸗ sache der Stadthauptkasse Sangerhausen vom . Januar 1927 (10 F 45 25) wird dahin berichtigt, daß die zu 2 aufgeführten Stücke der I. Ausgabe vom 1. Oktober 1902 der 4 % Schuldver⸗ schreibungen der Stadt Bielefeld Nr. 564, 566/73 zu je 2000, ℳ, 965 zu 1000,— ℳ, 1309/15 zu je 500,— den Buchstaben F statt E führen, da insoweit ein offenbarer Schreibfehler vorliegt.

Bielefeld, den 17. Februar 1927.

Das Amtsgericht.

[117497] Bayerische Hypotheken⸗ und Wechsel⸗Bank.

Gemäß § 367 des H⸗G.⸗B. geben wir bekannt, daß der Verlust des 4 % Pfand⸗ briefes unserer Bank Serie 12 Lit. HH Nr. 52 153 zu PM 2000 bei uns an⸗ gemeldet wurde.

Die Direktion.

[117074] e“

Die Pfandbriefe unserer Bank Nr. 157681 und 164055 wurden uns als zu Verlust gegangen gemeldet. Unsere Verlustmeldung über die Pfandbriefe Nr. 46725 49429 53869 55229 55591 57172 58685 58686 S8 96363 129549 wird hiermit wider⸗ rufen

Würzburg, 24. Februar 1927.

Bayerische Bodenecredit⸗Anstalt.

[117078) Aufgebot.

Die Girokasse der Gemeinde Börnichen (Erzgeb.), gesetzlich vertreten durch den Bürgermeister der Gemeinde Börnichen, Schönfelder, hat das Aufgebot des angeb⸗ lich verlorengegangenen, am 9. September 1926 von der Thumer Wäschefabrik, Thum, ausgestellten und am 28. November 1926 fällig gewesenen, auf Richard Rudolph, Börnichen, bezogenen und von diesem angenommenen Wechsels über 200 RM beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem aguͤf Montag, den 7. September 1927, vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf⸗ gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Amtsgericht Augustusburg, den 23. Februar 192227..

[117076] Aufgebot. Der Kaufmann Eduard Franzke in Berlin N. 54, Brunnenstraße 25, hat das Aufgebot folgender, angeblich abhanden⸗ gekommener, von dem Antragsteller akzep⸗ tierter und bei der Deutschen Bank, Depositenkasse Z, in Berlin N. 54, Brunnenstraße 24, zahlbarer Blankowechsel, und zwar 1. über 1500 RM, fällig am 15. November 1926, 2. über 1500 RM, fällig am 22. November 19 ‧%, 3. über 1527,20 RM, fällig am 2992 November 1926, beantragt. Der Inhaber der Ur⸗ kunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 21. September 1927, mittags 12 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht, Neue Friedrichstr. 13/15, III. Stock, Zimmer 144/145, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden er⸗ folgen wird. Amtsgericht Berlin⸗Mitte, Abt. 216, den 22. 2. 1927. F. 4117. 26.

[117077] Aufgebot.

Der Bankdirektor Theodor Martens in Offenbach a. M., vertreten durch Rechts⸗ anwalt Dr. Heß in Offenbach a. M., hat das Aufgebot des angeblich verloren⸗ gegangenen, am 5. Mai 1926 fällig ge⸗ wesenen, am 5. Mai 1925 ausgestellten, auf den Kaufmann Georg Ladwig sen. in Seebad Ahlbeck gezogenen und von diesem akzeptierten Wechsels über 6000 RM be⸗ antragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 7. November 1927, vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Swinemünde, den 18. Februar 1927.

Amtsgericht.

[116678] Aufgebot. 1

Die katholische Pfarrkirche in Bergisch Gladbach hat das Aufgebot des Briefes über die Hypothek 1 von 13 000 Dar⸗ lehn im Grundbuch von Gronau Blatt 236 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den Juni 1927,

vor dem unterzeichneten Gericht anbe⸗

raumten Aufgebotstermin seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Bensberg, den 18. Februar 1927. Das Amtsgericht.

[117083] Aufgebot.

Der Bernhard Becker, Kaufmann in Bad Godesberg, Koblenzer Straße Nr. 45, hat das Aufgebot des über die im Grund⸗ buch von Godesberg Band 18 Art. 705 in Abt. III Nr. 5 am 31. 8. 1898 zu⸗ gunsten der Aktiengesellschaft Rheinische Discontogesellschaft in Aachen eingetragene

ypothek von 18 000,— gebildeten

ypothekenbriefs beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 1. September 1927, vormittags 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht in Bonn, Zimmer Nr. 114, anberaumten Autfgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung der Urkunde erfolgen wird.

Bonn, den 22. Februar 1927.

Amtsgericht. Abt. 21.

[117080] Aufgebot.

Der Gastwirt Karl Bröcker in Fürsten⸗ berg i. Meckl. hat das Aufgebot des ver⸗ lorengegangenen Teilhypothekenbriefes vom 5. August 1914 über die im Grundbuch von Fürstenberg Bl. 548 auf dem Haus⸗ grundstücke Nr. 699 in Abt. III Fol. 7 b für die Brauerei F. Happoldt in Berlin eingetragene Forderung von 2000 be⸗ antragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Freitag, den 17. Juni 1927, vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung derlrkunde erfolgen wird.

Fürstenberg, den 22. Februar 1927.

Meckl. Amtsgericht. —1

[116680] Aufgebot. Der Schlachtermeister Mathias Eick⸗ horst in Borgloh hat das Aufgebot des angeblich verlorengegangenen Hypotheken⸗ briefes über eine Hypothek von 4000 PM, eingetragen im Grundbuch von Wellendorf Blatt 143 Abteilung III Nr. 1 für die Sparkasse in Borgloh beantragt. Der In⸗ haber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 2. Juni 1927, mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen⸗ falls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Amtsgericht Iburg, den 16. II. 1927.

[116679] Aufgebot. Der Eigenwohner Johann von Kroge aus Guderhandviertel hat das Aufgebot des verlorengegangenen Hypothekenbriefes über die im Grundbuche von Mitteln⸗ kirchen Band III Blatt 73 in Abt. III unter Nr. 4 für die Witwe des Tischlers Barthold zum Felde, Maria geb. Stubbe, in Mittelnkirchen eingetragene Hypothek von 1200 GM beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 17. August 1927, vormittags 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraft⸗ loserklärung der Urkunde erfolgen wird. Jork, den 2. Februar 1927. Das Amtsgericht. Aufgebot.

[117082]

Der Kaufmann Franz Scheben und der

Gärtner Johann Josef Eschweiler, beide in Rheinbach, haben das Aufgebot des über die im Grundbuch von Rheinbach Band 20 Artikel 800 Abt. III Nr. 3 ein⸗ getragene Post von 1200 PM gebildeten Hypothekenbriefes beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 14. Juni 1927, vor⸗ mittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 13, anberaumten Auf⸗ gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er⸗ folgen wird. Rheinbach, den 17. Februar 1927. Amtsgericht.

Dr. Klein.

[1170811 Aufgebot.

1. Die Witwe Marie Zill, geborene Weber, in Schwerin a. W., 2. der Gast⸗ wirt Gustav May in Trebisch, vertreten durch den Rechtsanwalt Matuschke in Schwerin a. W., haben als Grundstücks⸗ eigentümer das Aufgebot zur Ausschließung der Gläubiger der im Grundbuche von Schwerin Flur (Kreis Schwerin a. W.) Blatt Nr. 389 in Abteilung III unter Nr. 1 für die Geschwister Joseph und Julianna Veronika Huske eingetragenen Hypothek von 35 Talern bezw. der im

rundbuche von Trebisch (Kreis Schwerin a. W.) Blatt Nr. 63 in Abteilung I111. unter Nr. 1 für Johann Franz Hübscher in Trebisch eingetragenen Hypothek von 63 Talern 26 Silbergroschen ½ Pfennig beantragt. Die Gläubiger werden auf⸗ gerordert, spätestens in dem auf den

mittags 12 Uhr, 26

. August 1927, vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Amts⸗

117085

gericht, Zimmer Nr. 1, anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden, 8 ihre Ausschließung erfolgen vird. Schwerin a. W., den 16. Februar 1927. Das Amtsgericht.

[116677] 1

Der Hofbesitzer Johannes Garber zu

Zarrentin hat das Aufgebot des angeb⸗ lich verbrannten Hypothekenscheins über

die auf dem Grundbuchblatt der Erbpacht.

hufe Nr. 16 zu Zarrentin unter Fol. für Frau Marie Matthießen, geb. Garber, eingetragene Grundschuld über 600 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem au Montag, den 30. Mai 1927, vor⸗ mittags 10 Uhr, vor der unterzeichneten Gerichtsstelle. anberaumten 8 termin seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die der Urkunde erfolgen wird. 8 Zarrentin, den 19. Februar 1927. Meckl.⸗Schwer. Amtsgericht Wittenburg. Gerichtsstelle Zarrentin.

[117084] Aufgebot.

Die Gewerkschaft Hedwigsburg zu Neu⸗ hof, Kreis Fulda, hat unter dem Erbieten zur Hinterlegung des den Gläubigern ge⸗ bührenden Aufwertungsbetrages das Auf⸗ gebot der in nachstehenden aufgeführten Zweighypothekenbriefen verbrieften Dar⸗ lehnsforderungen ihrer hypothekarischen Anleihen von 1897 und 1898 gemäß § 1171 B. G.⸗B. beantragt: I. Von der Anleihe von 1897 die über je 1000 lautenden Zweighypothekenbriefe Nr. 51, 275, 276, 444, 555, 585, 723, 741, 949, 970, 994, 1074, 1075, 1076, 1160, 1161, 1259, 1312, 1490. II. Von der Anleihe von 1898 die über je 500 lautenden Zweighypothekenbriefe Nr. 57, 206, 261, 262, 264, 265, 275, 335, 379, 414, 488, 558, 561, 660, 785, 801, 819, 967, 968, 969. Es werden daher die unbekannten Gläubiger der aufgeführten Zweig⸗ hypotheken aufgefordert, spätestens in dem auf den 28. Juli 1927, mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 8, anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden, widrigenfalls sie nach Hinterlegung des ihnen gebührenden Betrages ihre Befriedigung statt aus dem Grundstücke nur noch aus dem hinter⸗ legten Betrage verlangen können und ihr Recht auf diesen erlischt, wenn sie sich nicht vor dem Ablaufe von dreißig Jahren nach der Erlassung des Ausschlußurteils bei der Hinterlegungsstelle melden. 1

Wolfenbüttel, den 21. Februar 1927.

Das Amtsgericht.

[116682 Aufgebot. Der Rechtsanwalt Arthur Liegnitz in

Berlin W 8, Kronenstraße 72, hat bean⸗-

tragt, den verschollenen, am 10. August 1863

in Königsberg Nm. geborenen Emil Gott⸗ schalk, zuletzt wohnhaft in Mohrin, Kreis Köͤnigsberg Nm., für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 21. Sep⸗

tember 1927, mittags 12 Uhr, vor

dem unterzeichneten Gericht anberaumten

Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle,

welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht

die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗

termine dem Gericht Anzeige zu machen.

Königsberg Nm., den 21. 2. 27. o“

v“

Die Christine Karoline Fluhrer, geb. Merz, Witwe des Christoph Fluhrer, Bauers in Schwabbach, hat beantragt, ihre Tochter, die verschollene Karoline

Pauline Fluhrer, geboren am 21. April

1876, zuletzt wohnhaft in York (England), für tot zu erklären. Der letzte inländische Wohnsitz war Schwabbach. 1 Verschollene wird aufgefordert, sich späte⸗

stens in dem auf Montag, den 5. Sep⸗

tember 1927, vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht an⸗ beraumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Oehringen, den 23. Februar 1927 Amtsgericht.

[116681] Die Frau Auguste Allonge, geb. Prie⸗ benow, in Tempelburg hat beantragt, den verschollenen Bürstenmacher Hermann Allonge, zuletzt wohnhaft in Tempelburg, für tot zu erklären. Der bezeichnete Ver⸗ schollene wird aufgefordert, 1 in dem auf den 22. September 1927, vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeich⸗ neten Gericht, Zimmer Nr. 5, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu

machen. elburg, den 12. Februar 1927

Tem ; Das Amtsgericht.

Aufgebots⸗

ie bezeichnete

über

ich ipätestenzs

von 4000 nebst 5 vom Hundert jähr⸗

n

1.“

Reichsanzeiger n Preußzifch

Berlin, Montag, den 28. Februar

1927

Nr. 49.

1. Urterfaczunggnachen 2. Aufgebote,

4.- Verlosung ꝛc von Wertpapieren.

5. Kommanditgesellschaften auf Attien, Aktiengesellschaften

und Deutsche Kolonialgesellschaften.

erlust⸗ u. Fundsachen, Zustellungen u. dergl. 3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

1,05 Reichsmark.

Gffentlicher Anzeiger.

Anzeigenpreis für den Raum einer 5 gespaltenen Einheitszeile (Petit)

.

6. Erwerbs. and Wirtschaftsgenossenschaften. 7. Niederlassung . von Rechtsanwälten.

8. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc Versicherung

9. Bankausweise. G

10. Verschiedene Bekanntmachungen

11. Privatanzeigen

Berfristete Anzeigen müssen drei Tage vor dem Einrückungstermin bei der Geschäftsstelle eingegangen sein..

2. Aufgebote, Ver⸗ lust⸗und Fundsachen, Iustellungen ü. dergl.

[116351]

Bei dem unterzeichneten Amtsgerichte ist das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Todeserklärung folgender verschollener Per⸗ sonen beantragt worden: 1. des am 27. Dezember 1885 zu London geborenen Erie Alfred Henderson List, 2. der am 30. Oktober 1864 zu Podezewie Kr. Samter (Polen), geborenen Marie Mathilde verw. Lawatsch, geb. Scheffler, 3. des am 22. September 1889 zu Zittau geborenen Oskar Woldemar Schultz⸗Trinius. An⸗ tragsteller sind: zu 1 Arthur List in Berlin W. 57, Bülowstraße 61. Erdgeschoß, zu 2, der Lokalrichter Paul Sperrhakfe in Leipzig N. 21, Delitzscher Straße 106, in

seiner Eigenschaft als Teilnachlaßpfleger

für diejenigen, die Erben des am 21. Juli 1925 zu Leipzig verstorbenen Böttchers Johann Julius Lawatsch werden, soweit der Erbanteil der unter 2 gen. Witwe in Frage kommt, zu 3 der Oberst a. D. Arnold Schultz⸗Trinius in Leipzig, Harden⸗ bergstraße 22. Aufgebotstermin vor dem unterzeichneten Amtsgerichte, Harkort⸗ straße 11, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 8, wird auf Montag, den 5. September 1927, vormittags 11 Uhr, bestimmt. Es er⸗ geht hierdurch die Aufforderung a) an die Verschollenen, sich spätestens im Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird, b) an alle, die Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, späte⸗ stens im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen. Amtsgericht Leipzig, Abt. I 48, den 14. Februar 1927.

[116683) Auf Antrag . stadt, Paula geb. Rhée, als Alleinerbin am 3, Februar 1927 verstorbenen

Kaufmanns Adolf Ktestadt, Duisburg, Wittekindstraße 49, wind über dessen Nach⸗

laß die Nachlaßverwaltung angeordnet. Duisburg, den 17. Februar 1927. Amtsgericht. [116686]

Das Einlagebuch Nr. 801 der Allge⸗ meinen Baugenossenschaft für Chemnitz und Umgebung, Eingetragene Genossen⸗ schaft mit beschränkter Haftpflicht, lautend auf den git, Dürerstr. 37, und einen Einlege⸗ betrag von 2000, wird für kraftlos erklast. 6 1 Amtsgericht Chemnitz, Abt. A 20,

8 den 31. Januar 1927.

[117087]

Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 16. Februar 1927 ist der über fünfhundert Reichsmark lautende, am 12. Februar 1926 ausgestellte, am I. April 1926 in Holzhaufen fällige Wechsel, Aus⸗ steller: Georg Reimund, Frankfurt a. M., Akzeptant: Arthur Koch in Holzhausen (Hessen), Indossanten: Georg Reimund und Firma Ulrich Schäfer in Frankfurt d. M., für kraftlos erklärt worden.

Friedberg, den 22. Februar 1927.

Hessisches Amtsgericht.

[116685] Aufgebot.

Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 15. Februar 1927 ist der von Gustay Ernst Hillecke in Löhne am 3. 3. 1926 ausgestellte, von Wilhelm

ofel in Löhne angenommene, bei der Reichsbanknebenstelle in Herford zahlbar eitellte und am 6. 6. 1926 fällig gewesene

echsel über 300 RM für kraftlos erklärt worden. 5 Herford, den 18, Februax 1927, Amtsgericht.

[116688]% Ausschlußurteil.

In der Aufgebotslache des Gastwirts Klemens Füchtemann in Dolberg, ver⸗ treten durch Justizrat Grönhoff in Ahlen, hat das Amtsgericht in Ahlen in Westf. durch den Amtsgerichtsrat Leve für Recht erkannt: Der Hypothekenbrief über die im Grundbuche von Dolberg Band 7 Blatt 107 Abterlung III Nr. 2 für den verstorbenen Gastwirt Bernhard Füchte⸗ mann in Dolberg eingetragene Post von 1200 wird für kraftlos erklärt.

Ahlen, Westf., den 15. Februar 1927.

Das Amtsgericht. [116689]

Durch Ausschlußurteil vom 18. Februar 1927 ist der verlorengegangene Hypotheken⸗ brief vom 30. März 1918 über die im Grundbuche von Niederbexen Band XXIII Blatt 983 in Abteilung III unter Nr. 2 für das Frl. Meta Stein in Berlin 8. 59, Kottbusser Damm 78, eingetragene Hypothek

der Ehefrau Adolf Kle⸗

Kamen Robert Gasch in Chem⸗

licher Zinsen seit dem 1. April 1918 für kraftlos erklärt worden. Bad Oeynhausen, 18. Februar 1927. Das Amtsgericht.

1117088] Durch Ausschlußurteil vom 22. Januar 1927 sind die angeblich verlorengegangenen Hypothekenbriefe über die im Grundbuch von Vrasselt Bd. VI Art. 21a in Abt. III Nr. 1 und 2 für die Freifrau Friedrich von Wittenhorst und Sonsfeld einge⸗ tragenen Darlehnshypotheken von 3000 und 750 für kraftlos erklärt worden. Emmerich, den 19. Februar 1927. Das Amtsgericht.

[116687]1 Ausschlußurteil. Verkündet am 10. Februar 1927.

In der Aufgebotssache der Karl Ocken⸗ fuß Witwe in Offenburg hat das Amts⸗ gericht Offenburg durch den Dienstverweser Referendar Dr. Jaumann für Recht er⸗ kannt: Der Hypothekenbrief, ausgestellt vom Grundbuchamt Offenburg am 1. Sep⸗ tember 1911 über eine im Grundbuch Offenburg Band 59 Heft 20 Abt. III. Nr. 3 eingetragene Briefhypothek über 11 000 ℳ, lastend auf dem Grundstück Lgb.⸗Nr. 499 Gerberstr. 20, herrührend aus Darlehen zugunsten der Städt. Spar⸗ kasse Offenburg, wird für kraftlos erklärt. Die Antragsteller haben die Kosten zu tragen.

Offenburg, den 10. Februar 1927.

Bad. Amtsgericht.

[116690] ““

Durch Ausschlußurteil vom 17. Februar 1927 ist der Hypothekenbrief über die in dem Grundbuche von Nikolaiken Blatt 263 in Abteilung II Nr. 2 für den Rentier Johann Polomski in Nikolaiken einge⸗ tragene Hypothek von 1000 für kraftlos erklärt worden.

Stuhm, den 17. Februar 1927.

Amtsgericht.

[1171100)

Durch Ausschlußurteil vom 16. Februar 1927 ist für Recht erkannt: Der Hypotheken⸗ brief über die im Grundhuche von Wahne⸗ bergen Band II Blatt 63 in Abteilung 111 unter Nr. 2 eingetragene Hypothek von 1575 wird für kraftlos erklärt.

Amtsgericht Verden, den 21 .Februar 1927.

[116684] Beschluß. 8

Der von dem unterzeichneten Nachlaß⸗ gericht in den Akten VI 82/21 am 19. Juli 1921 erteilte gemeinschaftliche Erbschein hinter der am 7. 1II. 1916 in Mogendorf verstorbenen und dort wohnhaft gewesenen Ehefrau Albrecht Karl Ströder, Wil⸗ helmine Emilie geb. Ströder, wird für kraftlos erklärt, da sich herausgestellt hat, daß der erteilte Erbschein unrichtig ist, weil außer den darin bezeichneten Erben a) der ledigen Paula Remy, b) der Ehe⸗ frau Rosa Spilger, geb. Remy, jetzt in Darmstadt, Viktoriastr. 46 ¹, noch 2 weitere gesetzliche Erben, Karl Gustav und Wil⸗ helm Hugo Ströder, Söhne des verstor⸗ benen Vaters der Erblasserin aus dessen 2. Ehe, vorhanden waren, aber darin nicht aufgeführt sind.

Selters, den 16. Februar 1927.

Das Amtsgericht.

[116691] Oeffentliche Zustellung.

In Sachen der verehelichten Emma Jendryschick, geb. Tschersich, in Hermsdorf, Kreis Waldenburg i. Schles., Weststr. 8, Klägerin und Berufungsklägerin, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Fri Ball, Berlin W. 35, Potsdamer Str. 82 b, gegen den Dentisten Hermann Jendry⸗ schick, zuletzt in Berlin NO. 18, Weber⸗ straße 22, wohnhaft gewesen Beklagten und Berufungsbeklagten, klagt die Klägerin gegen den Beklagten auf Ehescheidung bezw. Anfechtung der Ehe. Sie hat gegen das die Klage kostenpflichtig ab⸗ weisende Urteil der 17. Zivilkammer des Landgerichts 1 in Berlin vom 29. Juni 1926 Berufung eingelegt mit dem An⸗ trage, unter Abänderung des Urteils erster Instanz nach dem Klageantrage zu er⸗ kennen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor den 18. Zivilsenat des Kammergerichts in Berlin W. 57, Elßholzstraße 32, auf den 7. Mai 1927, vormittags 9 ½ Uhr, Sitzungssaal 359, II. Stockwerk, geladen, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gericht zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug aus der Klage und Berufungsschrift bekanntgemacht.

Berlin, den 12. Februar 1927.

Der Gerichtsschreiber des Kammergerichts.

[116692] Oeffentliche Zustellung. Die verehelichte Viktoria Emilie Rosner, geb. Tockuß, in Breslau, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Dr. Schottländer in Breslau, klagt gegen ihren Ehemann, den Kaufmann Julius Rosner, früher in Breslau, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte

wegen Abgabe einer falschen eidesstattlichen Versicherung und wegen Unterschlagung sich gerichtliche Bestrafungen zugezogen und die Unterhaltspflicht der Klägerm und seinem Kinde gegenüber auf das Gröblichste verletzt habe, mit dem Antrag auf Ehe⸗ scheidung gemäß § 1568 B. G.⸗B. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 5. Zivilkammer des Landgerichts in Breslau auf den 11. April 1927, vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeß⸗ bevollmächtigten vertreten zu lassen. Bres⸗ lau, den 22. Februar 1927. Der Gerichts⸗ schreiber des Landgerichts. 5 R. 45/27.

[117093] Oeffentliche Zustellung.

1. Die Frau Marie Teubner, geb. Lorenz, in Marienberg, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Haenel in Chemnitz, 2. die Frau Elsa Rosa Bechler, geb. Vieweg, in Rödlitz, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Ulrich in Chemnitz, 3. die Weberin Hulda Selma Günther, gesch. gew. Wienold, geb. Unger, in Chemnitz, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Späte in Chemnitz, 4. die Frau Hulda Alma Arnold, geb. Preußer, in Freiberg, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Wasser⸗ mann in Chemnitz, 5. der landwirtschaft⸗ liche Arbeiter Friedrich Robert Hauenstein in Reichenbrand, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Setzer in Chemnitz, 6. die Frau Franziska Michalski in Gelsen⸗ kirchen, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Siegert in Chemnitz, 7. die Arbeiterin Elsa Milda Lehmann, geb. Haubold, in Chemnitz, Prozeßbevollmäch⸗ tigter: Rechtsanwalt Dr. Roscher in Chemnitz, 8. die Frieda Odendahl, geb. Bauer, in Erfurt, Prozeßbevollmäch⸗ tigter: Rechtsanwalt Dr. Wetzel in Chemnitz, 9. die Bergarbeitersehefrau Paula Neuber, geb. Rudolph, in Callen⸗ berg, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Dr. Gühne in Chemnitz, 10. die Frau Gertrud Elsa Weißbach, geb. Rofen⸗ kranz, in Chemnitz, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsauwalt Rüling in Chemnitz, 11. die Frau Wittg Weigerk, geb. Graupner, in Berlin⸗Lichtenbexg, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr Daut in Chemnitz, 12. die Frau Johanna Elisabeth Wendler, geb. Gentsch, in Olhernhau, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Dr. Kurt Müller in Chemnitz, 13. der Anstreicher Alfred Wladislaw Schultz in Chemnitz, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Hau⸗ bold in Chemnitz, 14. der Schlosser Emil Richard Weise in Chemnitz, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Dr. Cerutti in Chemnitz, 15. die Kaufmannsehefrau Martha Ella Weigert, geb. John, in Oelsnitz, Erzg, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Singer in Stollberg, 16. die Wirtschafterin Gertrud Erna Schwind, geb. Fiedler, in Leukersdorf bei Chemnitz, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Ackermann in Chemnitz, klagen gegen 1. die ledige Gertrud Grünberg, zuletzt in Chemnitz, 2. den Schlosser Willy Bechler, zuletzt in Oelsnitz, Erzg., 3. den Händler Georg August Günther aus Chemnitz, 4 den Dreher Bruno Richard Arnold, zuletzt in Reichenhain, 5. die Ida verehel. Hauenstein, geb. Goldschadt, zuletzt in Belten, Kreis Kahlau, 6. den Reisevertreter Stefan Michalski, zuletzt in Chemnitz, 7. den Erdarbeiter Albert Alfred Paul Lehmann aus Chemnitz,

6 8. den Artisten Bernhard Odendahl,

früher in ee. 9. den Bergarbeiter Albert Paul Neuber aus Lugau, 10 den Arbeiter Franz Weißbach, zulese in Chemnitz, 11. den Schmied Albert Weigert, zuletzt in Geyer, 12. den Ge⸗ legenheitsarbeiter Albert Arthur Wendler, zuletzt in Stollberg, 13. die Praskowaja Klementowa verehel. Schultz, geb. Mel⸗ nikowa, zuletzt in Moskau, 14. die Re⸗ passiererin Auguste Ida verehel. Weise, geb. Ludwig, zuletzt in Chemnitz, 15. den Kauf⸗ mann Willy Eugen Weigert, zuletzt mn Oelsnitz, Erzg, 16. den Bergarbeiter Albin Max Schwind, zuletzt in Leukers⸗ dorf, sämtliche Beklagte jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage, zu 1 auf kostenpflichtige und vorläufig vollstreckbare Verurteilung der Beklagten zur Zahlung von 2090,— RM samt Anhang, zu 2 bis 13 und 15 auf Ehescheidung, zu 14 und 16 auf Eheherstellung, und zwar zu 2, 13 gemäß § 15672 B. G.⸗B., zu 3, 12, 15 gemäß § 1568 B. G.⸗B., zu 4, 9, 11 gemäß §8 1565, 1568 B. G.⸗B.,

zu 5, 8 gemäß § 1560 B. G.⸗B., zu 6

gemäß §§ 1565, 15672 B. G.⸗B., zu 7 gemäß §§ 1565, 15672, 1568 B. G.⸗B. zu 10 gemäß §§ 1565, 1566, 1568 B. G.⸗B., zu 14, 16 gemäß § B. G.⸗B.

9 Uhr, zu 5 vor die 2. Zivilkammer des Landgerichts Chemnitz auf den 25. Mai 1927, vormittags 9 Uhr, zu 6—9

vor die 3. Zivilkammer des Landgerichts

Chemnitz auf den 27. Mai 1927, vormittags 9 ½ Uhr, zu 10—16 vor die 8. Zivilkammer des Landgerichts Chemnitz auf den 24. Mai 1922, vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeß⸗ bevollmächtigten vertreten zu lassen. Chemnitz, den 25. Februar 1927. Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[116693]

Es klagen auf Scheidung: 1. Riemen⸗ dreher Paul Orthmann in Barmen⸗U., Besenbruchstr. 50, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Thyssen in Barmen, gegen seine Ehefrau, Lisette geb. Fecker, zuletzt in Barmen. § 1565 B. G.⸗B. 2 R. 23/27. 2. Ehefrau Heinrich Dohr, Eva geb. Bangert, in Diersburg bei Offen⸗ burg (Baden), Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Justizrat Dr. Feist, Dr.

Siebern in Elberfeld, gegen Schaffner

Heinrich Dohr, zuletzt in Vohwinkel. § 1568 B. G.⸗B. 3 R. 77,26. 3. Ehe⸗ frau Heinrich Hutmacher,

Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Hei⸗ nemann in Elberfeld, gegen den früheren Polizeioberwachtmeister Heinrich Hut⸗ macher, zuletzt in Elberfeld. § 1568 B. G.⸗B. 5 R. 160/26. 4. Ehefrau Hugo Roland, Wanda geb. Wiegel, Dortmund, Ostwall 48, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Zündorf in Barmen, gegen den Metzger Hugo Roland, zuletzt in Elberfeld, jetzt in Brasilien. § 1567 B. G.⸗B. 4. R. 1927. 5. Ehefrau Ger⸗ trud Kabisch, geb. Franke, in Breslau, Werderstr. 61/63, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Orgler in Barmen, gegen den Lehrer Hermann Karl Kabisch, zu⸗ letzt in Barmen. § 1565 B. G.⸗B. 2. R. 21/27. Die Kläger laden die Be⸗ klagten, deren Aufenthalt unbekannt ist, zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die Zivilkammer des Land⸗ gerichts Elberfeld, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gexicht zuge⸗ lassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevoll⸗ mächtigten vertreten zu lassen. Verhand⸗

lungstermin: zu 1 am 28. April 1927, vormittags 9 ¼¾ Uhr, Zimmer 92, zu 2 26. April 1927, vormittags

am 9 ½ Uhr, Zimmer 79, zu 3 am 29. April 1927, vormittags 9 ½ Uhr, Zimmer 79, zu 4 am 25. April 1927, vormittags 10 Uhr, Zimmer 92, zu 5 am 5. Mai 1927, vormittags 9 ¾ Uhr, Zimmer 92. Der Gerichtsschreiver des Landgerichts.

[117094]! Oeffentliche Zustellung.

Es klagen: 1. Der Schiffszimmermann Otto. Ernst Leo Nähring, früher in Uelvesbüll, jetzt in Klanxbüll, Prozeß⸗

bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Kruse

in Flensburg, gegen die Ehefrau Alma Caroline Nähring, geborene Ziegner, früher auf Nordstrand, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1567 Abf. 2 Ziffer 1 B. G.⸗B., 2. die Ehefrau Anna Kroll, geb. Taruttis, in Nösse (Sylt), Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Treuckner in Flensburg, gegen den Arbeiter Gottlieb Kroll, früher in Morsum (Sylt), jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1568 B. G.⸗B., 3. die Ehefrau Karoline Marie Henriette Johannsen, verw. Asmussen, geborene Kraus, in

lensburg, Voigtstraße 34, vertreten durch Rechtsanwalt Boyfen in Flensburg, gegen den Schlachter Waldemar Christian Johannsen, früher in Flensburg, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der §§ 1567 Abs. 2 Ziffer 2, 1568 B. G.⸗B., in allen 3 Fällen auf Ehescheidung und Schuldigsprechung der Beklagten. Der Kläger bezw. die Klägerinnen laden die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die III. Zivilkammer

des Landgerichts in Flensburg auf den

5. Mai 1927, vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gericht zugelassenen Rechts⸗ anwalt als Prozeßbevollmächtigten ver⸗ treten zu lassen. Aktenzeichen: 6. R. 232/26, 6. R. 19/27 und 6 R. 33/27. Flensburg, den 22. Februar 1927. Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[116694]

Die Koch Gustav Schmidt Ehefrau, Sophie geb. Steiger, zu Schierstein, Jahn⸗ straße 2, Prozeßdevollmächtigter: Rechts⸗

anwalt Dr. Ludwig in Heidelberg. klagt gegen ihren Ebemann, den Koch Gustav

Schmidt, früher zu Heidelberg, jetzt an

unbekannten Orten, mit dem Antrage auf

1353 Scheidung der am 3. Auguft 1914 vor dem Die Kläger laden die Be⸗ Standesamt Schierstein geschlossenen Ebe

tlagten zur mündlichen Verhandlung des aus Verschulden des Ehemannes auf Grund Rechtsstreite, und zwar zu 1—4 vor die des § 1965 B. G.⸗B. Die Klägerin ladet 1. Zivilkammer des Landgerichts Chemnitz den Behzagten zur mündlichen Verhandlung

auf den 25. April

1927, vormittags des Rechtsstreits vor die II. Zivilkammer

Bernhardine geb. Droste, in Essen, Viehhoferplatz 5a,

des Landgerichts zu Heidelberg auf Mitt⸗ woch, den 27. April 1927, vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Heidelberg, den 23. Februar 1927. Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[117095] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau August Föhlinger, Florina geb. Goerg, in Kirn, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Schlemmer in Koblenz, klagt gegen ihren Ehemann August Föhlinger, Kaufmann, un⸗ bekannten Aufenthalts, früher in Kirn, unter der Behauptung, daß dieser sich des Ehebruchs schuldig gemacht und sie böslich verlassen habe, auf Scheidung ihrer Ehe. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Landgerichts in Koblenz auf den 3. Mai 1927, vor⸗ mittags 9 ¼ Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diefem Gerichte zu⸗ gelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevoll⸗ mächtigten vertreten zu lassen. Koblenz, den 21. Februar 1927. Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[1170⁰96]

Oeffentliche Zustellung. Die Ehe⸗ frau Frieda Balzer, geb. Schütt, in Lübeck, Geverdesstraße 49, Klägerin, vertreten durch die Rechtsanwälte Dren. Landau und Roeper in Lübeck, klagt gegen ihren Ehemann, den Kellner Albert Balzer, zuletzt in Lübeck wohnhaft, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, Beklagten, mit dem Antrage, die am 8. Juni 1907 vor dem Standesbeamten zu Lübeck geschlossene Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu er⸗ klären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung vor das Landgericht zu Lübeck, Zivilkammer III, auf den 26. April 1927, morgens 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zum Vertreter zu bestellen.

Lübeck, den 24. Februar 1927.

Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[1117097] Oeffentliche Zustellung. Die Frau Else Landt, geb. Düwel, Rostock, Strandstraße 95, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Eggers in Rostock, klagt gegen den Heizer Albert Landt aus Rostock, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, früher in Rarock auf Grund der §§ 1567 Abs. 2 und 1568 B. G.⸗B.,

mit dem Antrage auf Ebescheidung bezw.

Wiederherstellung der ehelichen Gemein⸗ schaft.

Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die zweite Zivilkammer des Mecklenburgischen Landgerichts in Rostock auf den 3. Mai 1927, vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekanntgemacht. Rostock i. M., den 19. Februar 1927. Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.

(116371] Oeffentliche Zustellung.

Die Bankkassierersehefran Frieda Ludwi geb. Winter, in Zwickau, Prbgeßbevvümüche tigter: Rechtsanwalt Eißner in Zwickau, klagt gegen den Bankkassierer Kurt Lud⸗ wig, zul. in Zwickau, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte seit Juli 1925 Ehebruch treibt, mit dem Antrags auf Ehbe⸗ scheidung. Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 3. Zivilkammer. des Landgerichts zu Zwickau auf den 21. April 1927, vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gericht zugelassenen. Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.

Zwickau, den 21. Februar 1927.

Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.

des [117099] Oeffentliche Zustellung.

Die am 23. Juni 1926 gedorene Else Brunhilde Micklich in dmannsdorf, vertreten durch den Gemeinderat zu Erd⸗ mannsdorf als Amtsvormund, klagt gegen den Harmoniumstimmer Erwim Failk, zuletzt in Augustusburg wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Gewährung von Unterhaltsrente. Es wird beantragt, zu erkennen, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, der Klägerin vom Tage der Geburt, nämlich dem 23. Juni 1928, ad bis zur Vollendung des 16. Lebens⸗ jahres eine im voraus zu entruchtende wöchentliche Geldrente von 6 * zahlen, auch das Urteit für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklären. Der Beklagte wird zur mündlichen Verbandlung des Rechꝛo⸗ streits vor das Amtsgeruht Augustusdurg (Erzgeb.) aut den 13. Aunril 1922, vormittags 9 ¾ Uhr, geladen. Augustusburg (Erzgeb.), den 25. Fe⸗

bruart 1927.

Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts.