144,25. Holstenbrauerei 218 B. Neu Guinea 1200,00, Otavi Minen
39,75. — Freiverkehr. Sloman Salpeter 80,00 RM für sScheidemand!
das Stück.
Graz⸗Köflacher —,—, Wien Pottendorfer —,—, 7 —,—, Alpine 42,60, Skoda 159,25. Oesterr. Waffen
5,90 A. E. G. Union 7,50, Brown Boveri 16,00, Siemens Schuckert
Wien, 8. März. (W. T. B.) In Schillingen.) Völker⸗ 23,20, Daimler, österr. —,—.
bundanleihe 107,25, 3 % Staatseisenbahn
4 % Buschtehrader Eisenb. Prior. —,—,
Prior. 141,00 4 % Galiz. Karl Ludwigbahn —,—, 4 % Rudolfsbahn Silber 18,25, 4 % Dun — Bodenbacher Prior. 29,50, 3 % Dux Bodenbacher Prior. 13,20, anleihe von 1917 zu 1000 fl. 99,00,
4 % Kaschau⸗Oderb. 18898 anleihe von 1896/1905 74 ⅛⅓,
Silber —,—, 4 % Kaschau⸗Oderb. 1889 Mark —,—, 4 % Kaschau⸗ Reichsanleihe
Oderb. vom Jahre 1908 —,—, 4 % Vorarlberger Bahn E. 1884 Türkenlose —,—, Wiener Glueilampen Nederl. Petroleum 392 %, Amerika⸗Dampfsch. 90,50,
—.,—, Ungar. Bodenpfandbriefe —,—,
Bankverein 11,60, Oesterr. Kredit 14,70, Ungarische Kreditbank 108,75,
Oesterreichische Nationalbank 265,00, Wiener Unionbank —,—, Donau⸗ 1 1 1 Dampfschiff. 117,00, Ferd. Nordbahn —,—, Fünfkirchener 53,00, ◻ Cultuur Mpij. der Vorstenl. 191,75, Handelsvereeniging Amsterdam
381,75,
Amsterdam, 8. März. (W. T. B.) 6 % Niederländitsche Staatsanleihe 1922 A u. B 106 ⁄16,
Staatsbahn 45,75,
4 ½ % Niederländi’che Staats⸗ 3 % Niederländische Staats⸗ Deutsche Kali 105,25, 7 % Deutsche
732,50. Deli Maatschavvit 440,25. Senembah Maatschappif 428,50, Niederländische Kunstseide 285,00, Holländische Kunstseide 108,50.
Berichte von auswärtigen Warenmärkten.
Manchester, 8. März. (W. T. B.) Für Gewebe be⸗ stand ziemlich ausgedehnte Nachfrage. Die gebotenen Preise ließen
105,50, Reichsbank neue Aktien 181,00, Nederl. ijedoch zumeist keine Rechnung kommen. Garne tendierten fest,
Handel Maatschapij Akt. —,—, Jurgens Margarine 173,00, Philips Geconsol. Holl. Petroleum 260,50, Koninkl.
aber das Geschäft verlief ebenfalls ruhig.
London, 8. März. (W. T. B.) Die nächste Wollauktion Amsterdam Rubber 354,25, Holland⸗ beginnt am 15. März und wird voraussichtlich am 1. April schließen. Nederland. Scheepvart Unie 192,75, Es stehen insgesamt 166 400 Ballen zur Verfügung, von denen 58 000 Ballen Neuseelandwollen und 4500 Ballen Kapwollen sind.
2
☛ꝛQꝛ
I. Untersuchungssachen
2. Aufgebote, Verlust⸗ u. Fundfachen, Zuftellungen u. dergl. 3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.
Gffentlicher Anzeiger.
6. Erwerbs⸗ anv Wirtschaftsgenossenschaften. 7. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten.
8. Unfall⸗- und Invaliditäts. ꝛc Versicherung. 9. Bankausweise.
4. Verlofung ꝛc von Wertpapieren. 5. Kommanditgesellschaften auf Attien, Akttengesellschaften und Deutsche Kolon algesellichaften
Anzeigenpreis für den Raum einer 5 gespaltenen Einheitszeile (Petit) 1,95 Neichsmark, einer 3 gespaltenen Einheitszeile 1,75 Neichsmarh. Anzeigen nimmt an
10 Verschiedene Bekanntmachungen
EE“ Der Bezugspreis beträgt vierteljährlich 9, — Neichsmark.
1 Alle Postanstalten nehmen Bestellung an, ür Berlin außer den
= esere. — = v“ “ 1 11 Postanstalten und C für Selbstabholer auch die Befristete Anzeigen müssen drei Tage vor dem Einrückungstermin bei der Geschäftsstelle eingegangen sein. ☚ Geschäftsstelle SW. 48, Wilhelmstraße Nr. 32.
☛ frif zeig g 8 ch gegang Einzelne Nummern hosten 0,30 Reichsmarh. die Geschäftsstelle des Reichs⸗ und Staatsanzeigers Fernsprecher: Zentrum 1573. Berlin SW. 48, Withelmstraße Nr. 32.
Lit. Nr. 591 1255 3022 3783 8 6g II8
Anzeigenpreis für den Raum einer 5 gespaltenen Einheitszeile (Petit) 1,05 Reichsmark.
tags 9 ½ Uhr, vor dem unterzeichneten (120322] Aufgebot. 2. Aufgebote, Per⸗ Gericht, Zimmer Nr. 109, anberaumten Der am 14. Juli 1898 in Dresden ge⸗ 4. Verlosung WK. à 100 Kr. 8 1“ 1 1ö“ Nr. 58
Einzelnummern oder einzelne Beilagen werden nur gegen Barbezahlung oder vorherige Einsendung des Betrages
luft⸗und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.
[120318] Aufgebot.
Der Oberverwaltungsgerichtsrat Dr. Striegler in Dreeden⸗A., Lüttichaustr. 10, jetzt Schwetzer Straße 17 I hat das Auf⸗ gebot der Mäntel der 4 % Hypotheken⸗ pfandbriefe der Deutschen Grunderedit⸗ bank in Gotha Abt. XVI Ser. 13 Lit d Nr. 3995 über 1000 ℳ und Nr. 3996 über 1000 ℳ, Abt. XVIII Ser. 05 Lit. e
Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolaen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung spätestens im Aufgebots⸗ termin dem Gericht Anteige zu machen.
Arnstadt, den 26. Februar 1927.
Thür. Amtsgericht. V. [120323] Aufgebot.
Der Landwirt Paul Westphal in Croppenstedt hat beantragt, den vei⸗ schollenen Händler Friedrich Marquordt, geboren am 12. Juli 1866 in Halber⸗ stadt, zuletzt wohnhaft in Croppenstedt,
borene und daselbst, Rudolfstraße 1 Eg., zuletzt wohnhaft gewesene Schlosser Paul⸗ Ernst Hergert, Soldat der 2. Komp.
Ren⸗Inf⸗Regts. 102, der seit dem am 25. Okrober 1918 bei Ingovigem (Belgien)
stattaesundenen Gefechte vermißt wird, ist verschollen. Auf Antrag seiner Mutter Auguste Minna verehel. Schuster, geb. Hergert, in Dresden⸗N., Leisniger Str. 45 1, wird der Verschollene aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine, am 11. Juni 1927, vormittags 11 ½ Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Lothringer Straße 1 1, Zimmer 106, zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen
von Wertpapieren.
120270 1 Obligationen des Kreditvereins Zütländischer Landeigenthümer Serie 4 und 5.
In der gemäß § 45 unserer Statuten
am 15. Februar 1927 in Gegenwart
eines Notars stattgehabten Verlofung
obiger Obligationen sind die folgenden
nicht eingeklammerten Nummern zur Rück⸗
zahlung am 11. Juni 1927 gezogen worden: 4. Serie.
Lit. Aà Nr. 44 507 922 943 963 1007 2019 2510 2756 2760 3317 3501
à 5000 Kr. = 5625 ℳ.
Lit. A Nr. 440 (479 ¹⁄½36) 550 742 836 1068 2280 2376 2742 3938 4105 4366 4577 4689 4937 4939 5349 5480 5869 6093 6707 7445 7989 8417 8513 8886 8933 (9251 ½) (9389 1 ½3) 9509 9882 10404 10789 12161 (12804 %%6 12996 13588 14581 15462 15598 16533 17221 17499 18648 19620 20880 (21127 12½6) (21158 ¹½ 22) 21935 21974 22252 23342 23353 23396 24049 24169 24208 24232 24361 25027 25828 25832 26115
. Rieichsbankgiro Berlin,
Donnerstag, den 10. März, abends. Postscheckkonto: Berlin 41821. 1927
——ꝛꝛ:a
einschließlich des Portos abgegeben.
Bekanntmachung betreffend die Aufwertung der Ansprüche aus den Schuldverschreibungen und verbrieften Darlehen der Staatlichen Kreditanstalt Oldenburg.
Der Abg. Graf Bernstorff (Dem.) wird zur Teil⸗ nahme an den Kommissionsverhandlungen in Genf auf fünf Wochen beurlaubt.
Die zweite Lesung des Haushalts des Reichs⸗ arbeitsministeriums wird dann fortgesetzt. Mit zur Beratung stehen 21 Anträge und 3 Interpellationen aller
Nr. 0708 über 2000 ℳ beantragt. Der ür fot zu erklären Der bezeichnete Ver⸗ wird. Alle, die über Leben oder Tod Lit. A Nr. 304 448 939 1904 2387 26703 26893 27297 27407 28924 28996 Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, G 1“ L 116 des Verschollenen Auskunft zu erteilen 2708 8032 8308 8329 8654 9118 9141 29734 29744 29997 30286 30439 31840 Ernennun gen spätestens dn dem auf den 30. Sep⸗ I vermögen, werden aufgesordert, spätestens 9440 9552 10431 10590 10799 11163 32867 33466 33771 34017 34560 35115 Ueb sicht d gr5 EE1“ 8 8 tember 1922, vormittags 10 uhr, vichnelen GHericht, Zemmer Nr. 2, an.⸗sim Autgebotstermine dem Gericht Anzeige 11377 11969 à 2000 Kr = 2250 ℳ, 35330 37704 (36462 1 82) 36592 37057 ebersicht der Prägungen von Reichssilber⸗ und Reichs⸗ Amtliches vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer f “ 8 zu erstatten, Lit. B Nr. 16 335 829 1855 1912 37200 37316 37332 38614 38795 38867 “ in den deutschen Münzstätten bis Ende 8 Parteien.
Februar 1927. ͤ“ Abg. Lambach (D. Nat.) weist darauf Fin, daß die Fragen
Nr 19, anberaumten Aufgebotstermine “ Amtsgericht Dresden, Abt. Ib, 1945 2105 3960 4366 4614 4868 4970 39042 39113 39310 39312 40779 41054 öö nettehen alle, welche Auskunft über den 3. März 1927. 512 8184 8659 8427 602 Cns 866 J “ 18 188g Bekanntmachung, betreffend eine Anleihe der Staatlichen Der Präsident der Oberpostdirektion in Dortmund Lindow der Sozialpolitik Fegfn wärtig besonders im Vordergrunde stehen. dien vermhgen, ergedr de nnrferderesg, Die Schlosserefrau Frieda Schwaben⸗ 14384 14417 15352 15623 15734 16384 47456 47636 48305 48594 48677 48951 Mianserier Die schlechte Penegeanh ber Soszatzsergongärhn
1 1111““
erklärung der Urkunden erfolgen wird.
Gotha, den 24. Januar 1927. 8 I“ — Abt. 2. patestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ thal, geb. Sperling, zu Stargard i. Pomm., 16878 17998 18325 18456 19029 19084 48998 49182 50006 50160 50166 50248 ihre Ursache darin, daß sich in ihr am ungünstigsten die Folgen
Thür. Amtsgericht. 1 4 1 b 1““ 111 Kaserne III. Stube 96, Prozeßbevoll; 19151 20013 20090 20169 20900 21983 50311 50433 50656 51228 51355 51679 Uebersicht eines Regierens mit wechselnden Mehrheiten zeigen. In dieser Beziehung soll in erster Linie eine Aenderung einkreten. 88 ban
[120316] Gröningen, den 7. März 1927. ächtigter: Rechteanwe B 582 8 2 2305 5240 28 . 5 b 1 1 Bayerische Hypotheken⸗ und Wechsel⸗ Das Amtsgericht. “ 1 8 22040 22055 22118 22575 23048 23322 ” “ en. ” 1 sdser Präͤgungen von Reichssilber⸗ und Reichspfennigmünzen in den deutschen Münzstätten Zezie Banf 1“ 8 S-. 9 (1203212) Aufgebot. Schlosser Rudolf Schwabenthal. früher S 86 E1u1 56001 56473 56723 56733 56821 57079 bis Ende Februar 1827. hüetstigen Fere ene brgegunwch sige veghe 1 E 1.1“ 1 b - 2 26826 . 473 56723 56733 5 . 8 eichstag gefunden werden, die eine Einheitlichkeit der Gesetze ver⸗ wn b Sae . Der Auktionator Gustav Gent zu zu Stargard t. Pomm., jetzt unbekannten = 1125 ℳ. 57189 57306 58228 58383 (58500 1¹2 ½2%) 1 8 8 ü Es en Sozi Rancblefe amnerer Hzart r. 1l Seneh, Olvenbung⸗Eversten hat als, Verwalter Aufentbalts, mit dem Antrage auf Ghe⸗ Lit. C. Nr. (274 229) 1098 1209 2482 58759 58788 59050 59200 59707 5998 1] QN1. Im Monat Reichssilbermünzen Reichspfennigmünzen “ “ Nr. 67583 mit 67585 à PM 2000 bei des Nachlasses des am 2. Oktober 1926 scheidung Die Klägerin ladet den Be⸗ 2930 (3054 1 ⁄ 36) 3929 3930 4794 4898 60827 61035 61063 61236 61253 61431 Februar 1927 Ein⸗ Zwei⸗ Drei⸗ Fünf⸗ Ein⸗ 8 “ 8 8 b Berüfsstände glei betehe E* e irtich v PM. in Oldenbung verstorbenen Bäckermeisters klagten zur mündlichen Verhandlung des 6012 7892 18921 1 ⁄½21) 9284 10374 10752 61788 61832 61844 62135 62335 62344 sind geprägt markstüch kstück kstü 1 4 Zwet . Fünf⸗ Zehn Fünfzig 8 85 2 d19 12* “ und geme de. das Rechtsstreits vor den Einzelrichter der 10911 11005 116439 (12050 %0) 12092 62495 62666 62681 62955 63339 H 3 2 “ pfennigstücke ö pfennigstücke pfennigstücke Schatten ae unserer Wirtschaft. In; fünastet lelden 8 RM. an der Nahrungslosigkeit. Wir müssen zu viel Nahrungsmettel
M i en, 5 Ma 927. Karl Haverkamp zu Oldenbuig Mtreit 8 1. 92 Aufgebolsverfahren zum Zwecke der Aus⸗ 1I11 Zivilkammer des Landgerichtz zu 12277 16723 18403 18694 (19176 1 %,) (64041*) 64752 65364 65657 65675 % schließung von Nachlaßgläubigern bean⸗ 68238 68964 8 “ vom Auslande einführen. Es gilt aber, viel mehr aus der eigenen Scholle herauszuholen. emtt chaften wir Arbeit und vermindern
Stargard i. Pomm. auf den 10. Mai 9429 19680 19769 19996 21946 66031 66197 66548 66713 [120319] Aufgebot. nagt. Die Nachlaßgläubiger werden Jg. vormittags 9 Uhr, mit der à 200 Kr. = 225 Mℳ. 69358 70237 70645 70761 70793 71055 Berlin 1 364 203 3 578 772 Der Rentner und Viehhändler Peter daher aufgefordert, thre Forderungen gegen Aufforderung, einen bei dem gedachten Lit. 15 Nr. 138 211 3238 3578 4651 71164 71199 71502 71661 71769 73070 München — 212 936 8 die Erwerbslosigkeit. Es besteht die Möglichkeit, durch Ansetzung 1 8 von 5⸗ bis 600 Menschen auf dem Lande so viel Nahrungs⸗
Schumacher in Dobrock hat das gebot des angeblich verlorengegangenen Hypothefenbrieses über die im Grundbuch von Bültau v d. XI Bl. 418 in Abt. 111 Nr. 1 für die Sparkasse in Bülkau ein⸗ getragene Darlehnshypothek von 4000 ℳ beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aurgefordert, spätestens in dem auf den 24. Junni 1927, vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, anbe⸗ raumten Aufgebotstermin seine Rechte an⸗ zumelden und die Urkuncde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Amtsgericht Neubaus (Oste) 1. III. 1927.
[120320] Aufgebot.
Der Hofbesitzer Georg Wisch, in Braak bei Geversdorf hat das Aufgebot des an⸗ geblich verlorengegangenen Hypotheken⸗ briefes über die im Grundbuche von Geversdorf Band IV Bl. 152 in Abt. III.
unter Nr. 1 eingetragenen 12 000 Mark
Darlehnshypothek, eingetragen für die Erben der verstorbenen Gläubiger: a) des Horbesitzers Amandus Schlichting in Dingwörden, von 1. Ehefrau des Hof⸗ besitzers Friedrich Mahler, Anni geb. Schlichting in Dingwörden, 2. Hofbesitzer Theodor Kemme in Wiese, 3 Hauesohn Christian Kemme in Wiese, 4. Haussohn Franz Kemme in Wiese, b. Eherfrau des Hofbesitzers Alfred Ramm, Frieda geb. Schlichting, in Dingwörden, 6 Chefrau des Hofkbesitzers Hans Horeie, Hertha geb. Schlichting, in Bentwisch, und 7. Ehemau des Horbesitzers Wilhelm Kröncke genannt von Ahn, Elly geb. Schlichting, in Ding⸗ wörden; b) des Hotbesitzers Hinrich Jung⸗ claus in Geversdorferlaaf, von 1. seiner Ehefrau Molly geb. von der Höden, Geveredorf, 2. seinem Sohne Hobbesitzer Heinrich Jungelaus in Geversdorferlaak und 3 seiner Tochter, Witwe des Hof⸗ pächters Wilhelm Hottendorff, Emma geb. Jungelaus, O. E. Otterndorf Manen⸗ thal), beantragt. Der Inhaber der Ur⸗ kunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 24. Juni 1927, vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeich⸗ neten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die rkunde vorzulegen, widrigenfalls die Krartloserkkärunga der Urkunde erfolgen wird Amtsgericht Neunhaus (Oste), 25 2. 1927 [120321] Aufgebot. 116“ ie Witwe Hermine Ratzmann, geb Hovf, in Geschwenda hat beantragt, ihren Sohn, den Schlosser Hermann Robert Albert Wilhelm Ratzmann, geb. am
3. März 1894 in Geschwenda, der seit
seiner nach dem 7. Dezember l918 er⸗ folgten Entlassung aus der Strafhaft verschollen sei, seinen letzten Wohnsitz aber in Geschwenda gehabt habe, für tot zu erklären Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 20. September 1927, vormit⸗
meisters Karl Haverkamp zu Oldenburg spätestens in dem auf den 18. Mai 1927, mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Abt. V, Zimmer Nr. 25, anberaumten Auf⸗ gebotstermine bei diesem Gericht an⸗ zumelden. Die Anmeldung hat die An⸗ gabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderunga zu enthalten; urkund⸗ liche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaß⸗ gläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Ver⸗ bindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Ver⸗ mächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von dem Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt Die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie die Gläubiger, denen der Erve unbeschränkt haftet, werden durch das Aufgebot nicht betroffen. — V. F. 2727.
Oldenburg, den 28. Februar 1927.
Amtsgericht.
[120055] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Fröhlich, verwitwete Köhler, Hedwig Auguste Friederite geb. Koch, in Berlin⸗Reinickendorf, Albert⸗Freytag⸗ Straße 93 (Laube 93), Prozeßbevollmäch⸗ tigter: Rechtsanwalt Möller in Aachen, klagt gegen den Friedrich Fröhlich, früher in Aachen, auf Grund der §§ 1567 ² und 1568 B. G.⸗B., mit dem Antrag auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die erste Zwilkammer des Landgerichts in Aachen auf den 30. April 1927, vorm. 10 ½ Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechts⸗ anwalt als Prozeßbevollmächtigten ver⸗ treten zu lassen.
Aachen, den 24. Februar 1927.
Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.
[120327] Oeffentliche Zustellung an Elise Karl, geb. Behringer, Maurers⸗ ehefrau von Oberhald, zurzeit unbekannten Aufenthalts, gegen welche ihr Ehemann Johann Karl durch die Rechteanmwälte J.⸗R. Bettmann und Dr. Morgenroth in Bamberg Ehescheidungsklage erhebt. Es⸗ soll Urteil ergehen: Die Ehe wird aus alleinigem Verschulden der Beklagten ge⸗ schieden. Die Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Elise Karl wud von dem Kläger zur mündlichen Verhandlung über den Rechtsstreit vor das Landgericht Bamberg, Zimmer Nr. 141, auf Freitag, den 29. April 1927, vormittags 9 Uhr, vorgeladen und aufgefordert, einen bei diesem Prozeßgerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu ihrer Ver⸗ tretung zu bestellen.
Bamberg, den 7. März 1927.
Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt⸗ gemacht. Stargard i. Pomm., 3. März 1927. Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.
[120326]
Oeffentliche Zustellung. Der minder⸗ jährige Alfred Erich Bräuer in Dresden, vertreten durch den Amtsvormund, Rat zu Dresden, Jugendamt, Prozeßbevoll⸗ mächtigter Oberverwaltungsinspektor Weiß, Dresden, klagt gegen den landwirtschaft⸗ lichen Arbeiter Johann Zizka, früher in Niedermuschütz, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, unter der Behauptung, daß dieser sein außerebelicher Vater und demgemäf zur Unterhaltszahlung verpflichtet sei, mit dem Antrag auf Erhöbung der Unterhalts⸗ rente von fährlich 240 RM auf jährlich 360 RM, und zwar vom Tage der Klag⸗ zustellung bis einschließlich 19. März 1939. und zur Tragung der Kosten des Rechts⸗ streits. Der Beklagte wird zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Amtsgericht Meißen auf den 19 April 1927, vormittags 11 Uhr, geladen. Amtsgericht Meißen, den 4. März 1927.
(120329 Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Emil Löwe zu Hamburg, Wandsbecker Chaussee 13, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Georg Strohmeyer, Adr. b. d. Klägerin, klagt gegen die Frau Auguste Preisler, geb. Bauer, zuletzt in Ham⸗ burg, jetzt unbekannten Aufenthalts mit dem Antrage auf kostenpflichtige, vorläufig vollstreckbare Verurteilung der Beklagten zur Zahlung von 140 RNM (einhundert⸗ undvierzig Reichsmark) nebst 7 % Zinsen seit dem 1. September 1926 aus Kauf. Die Beklagte wyd zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Amts⸗ gericht in Hamburg, Zwilabteilung 10, Ziviljustizgebäude, Sievekingplatz, Erd⸗ geschoß, Zimmer Nr. 114, auf Mittwoch, den 25. Mai 1927, vormittags 9 ¾ Uhr, geladen. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekanntgemacht.
Hamburg, den 5. März 1927.
Der Gerschtsschreiber des Amtsgerichts.
[(1203301 Oeffentliche Zustellung.
In Sachen der Eheleute Schmied Gustav Wegert und Emma geb. Schindel aus Koschütz Kläger, gegen den Händler Albert Schwiertz (oder Schwirtz), trüher in Schneidemühl, jetzt unbetannten Aufenthalts, Beklagten, wegen einer Kauf⸗ preissorderung von 150 RM und Zinsen wird der Beklagte zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits auf den 21. April 1927, vormittags 9 Uhr, vor das Amtsgericht in Schneidemühl, Friedrchstr. 28 Zimmer Nr. 3, geladen
Schneidemühl, den 3 März 1927
5. Serie, 3 ½ % konvert.
1407 1410 à 5000 Kr. = 5625 ℳ.
à 2000 Kr. = 2250 ℳ.
32505 à 1000 Kr. = 1125 ℳ Lit. C Nr. (736 1 %½
3420 4479 à 100 Kr. = 112 ½ ℳ. 5. Serie, 3 ½ %l.
1273 1496 1608 2013 3122 3327 5000 Kr. = 5625 ℳ.
= 1125 ℳ. Lit. C Nr. 205 (967 ¹
Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts.
5172 6624 6636 7033 9511
Lit. AA Nr. 4 800 901 1015 1375
Lit. A Nr. 497 769 907 1776 1254 2132 2136 2519 2540 3131 3192 3570 3665 3785 4124 4152 4197 4372 4528 4580 5545 5547 5708 6956 7379 7495 7691 7715 8232 8487 8847 9163 9180 9301 9588 9776 10312 (10329 1%) 10679 10703 10731 11119 11213 11328 11414 12208 12470 13081 13225 13250 13517 13733 13746 13904 14079 14953 15303 15588 15794 15958 16440 16555 16641 16727 17106 17229 17282 17413 17486 17682 18161 18346 18491 18718 19032 19341 (19342 1220) 19508 19658
Lit. E Nr. 409 520 1160 1267 1924 2110 2385 2388 2560 3332 3482 3512 3721 6191 6241 6501 7749 7996 8035 8105 8852 10228 10616 10895 11138 11454 11550 11607 11778 (11788 1 %.) 12521 12638 12998 13541 13602 14751 14772 15199 15375 15424 15482 16197 16298 16643 16772 16967 18202 18465 19178 19621 20205 20568 20569 20700 21205 21253 21619 22153 22161 23119 24560 24921 25748 26068 26092 26223 26902 27098 27592 27595 27618 27660 28290 28498 28587 28836 28939 29452 29539 29601 29724 29.69 29835 (29979 122) 30090 30627 30903 (31473 12) 31477 31608 32197 32279
3) 1333 1808 (1829 ½23) 2750 (4706 ⁄0) 5113 5544 5737 5745 6022 7157 7233 7316 7406 8295 8449 9466 9668 9819 9850 10219 10328 10871 10985 11180 11476 12140 12528 (12568 ½07. 12742 13809 13832 13928 14384 14674 (14966 %½⁄). 15072 15188 15805 15876 15963 16477 16532 16571 16916 17102 17349 17589 17766 17978 (18688 12⁄½2%) (19738 1 ¼3) 19844 (20360 17½1 2) 20479 20971 20980 à8 200 Kr.
Lit. D Nr, 648 977 (982 %0) 1033 1201 1326 2576 2773 3152 (3253 1%0)
Lit. AA Nr. 10 (522 ¹²½2) 589 1052
A
Lit. A Nr. 620 729 2251 2639 5546 5700 5827 6764 7098 7840 8260 9515 9654 9761 10257 10886 11677 12942 13327 13351 13896 15581 15966 16223 17874 18798 19360 21812 22884 22885 26883 32846 à 2000 Kr. = 2250 ℳ
Lit. B. Nr. 284 351 1013 1215 (1476 ½/2) 2414 3357 3842 3930 4827 6404 6871 6883 7684 (7822 1%2) 10673 10743 11677 12106 12969 à 1000 Kr.
15) (2078 1228) 2555 2802 2869 2984 3559 4115 4185
Auf⸗ den Nachlaß des verstorbenen Bäcker⸗ Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. 4766 4803 4837 à 100 Kr. = 112 ½ ℳ. 73493 73709 74153 74841 75645 75744 Muldenhütten
75750 75923 76468 77906 78488 78611 78684 79149 79186 79361 79559 (79785 11⁄22). 79855 80212 80346 à 2000 Kr. = 2250 ℳ.
Lit. B Mr. 206 (214 ¹½2) 325 578 768 941 1033 2175 2185 2677 2857 4402 4707 5025 (5082 ⁄2) 5394 6271 6415 6473 7561 (8726 1 ½22) 9086 9212 10089 10242 11547 14012 14122 (15102 122⁄2) 15449 15511 15580 15746 15767 15868 16320 16434 17244 17434 (17724 12 ½) 18009 18339 18438 19048 19433 19529 19967 20354 20408 20688 21172 21662 22294 23154 23293 23826 24072 24329 26383 27346 à 1000 Kr. = 1125 ℳ.
Lit. C Nr. 188 353 802 1174 1481 (1723 1 ½ 5) 2798 (4343 1 ½9) (4809 ¹⁄25) (5720 ⁄216) 6490 (7153 %½) 9362 9462 12572 13634 (13816 ¹⁄½3) 15726 16030 (17546 ¹½3) 18113 19292 20090 (20524 1213%) 23150 24248 24576 24631 à 200 Kr.
Lit. D Nr. 531 1579 2491 3813 3835 4735 5548 (5636 1¹2½2%) 7058 (7066 ¹/20) 7533 7737 (7746 13) à 100 Kr. =
112 ½ ℳ. 5. Serie, 3 %.
Lit. A Nr. 626 654 1382 à 2000 Kr. = 2250 ℳ.
Lit. B Nr. 235 367 à 1000 Kr. = 1125 ℳ.
Lit. C Nr. 76 123 377 456 à 200 Kr. = 225 ℳ
Lit. D Nr. 70 77 (81 126) (83 ¹ ½9) à 100 Kr. = 112 ½ ℳ.
Die Verzinsung der ausgelosten Obli⸗ gationen hört vom 11. Juni 1927 ab auf, und der Gegenwert etwa fehlender Zins⸗ coupons wird bei der Rückzahlung in Abzug gebracht.
Die Rückzahlung erfolgt:
in Viborg an unserer eigenen Kasse,
in Kopenhagen bei der Kjoebenhavns
Handelsbank, in Berlin bei der Deutschen Bank, in Hamburg bei der Deutschen Bank, Filiale Hamburg.
Viborg, im März 1927.
Die Direktion des Kreditvereins Jütländischer Land⸗ eigenthümer.
Verantwortlicher Schriftleiter Direktor Dr Tyrol in Charlottenburg.
Verantwortlich für den Anzeigenteil Rechnungsdirektor Mengering. Berlin.
in Berlin Druck der Preußischen Druckerei⸗ und Verla 11.“ Berlin, Wilhelmstraße 32. Vier Beilagen (einschließlich Börsen⸗Beilage) und Erste und Zweite
Zentral⸗Handelsregister⸗Beilage
2. Vorher waren
geprägt *). 290 975 797 194 431 292 ]152 354 184
2795 476,68—b000 800,02 27 682,980,800 26 958 835.10 109859 100.—
3. Gesamtprä⸗
ng. 291 940 000 198 997 000 152 354 184 4. Hiervon sind
wieder einge⸗
795 476,68 5 000 800,02 27 682 960,80 56 958 835,10 109 859 100,—
479,88 737,— 1 122,50 3 628,50 23 155,50
5. Bleiben .. 291 429 041 198 992 412/152 266 356
*) Vgl. den Reichsanzeiger vom 8. Februar 1927 — Nr. 32. Berlin, den 9. März 1927.
2 794 996,80 5 000 063,02] 27 681 838,30 56 955 206,60 109 835 944,50
Hauptbuchhalterei des Reichsfinanzministeriums. Dicke.
Bekanntmachung.
Die Staatliche Kreditanstalt Oldenburg ist vom Staatsministerium ermächtigt, verschreibungen (1 Goldmark = ⁄½˖ %% kg Feingold) im Gesamtbetrage von 5 Millionen Goldmart in Stü 500, 1000 und 2000 GM auszugeven, de nach den dafür zu erlassenden Bestimmungen zu zahlen 1. Mai und 1. November eines jeden
‚% ige Goldmarkschuld⸗
ztücken zu 100, nen Zinsen halbjähr⸗
sind, und zwar am
Wb Anleihe ist seitens der Gläubiger unkündbar. Ihre Tilgung erfolgt im Wege der Auslosung mit jährlich mindestens 1 % der begebenen Summe. Olrenburg zahlt den Betrag der Schuldverschreibung drei Monate nach erfolgter Auslosung, vom Tage der Auslosung gerechnet, zum Nennwert zurück. Die Auslosung ist erstmalig am 1. August 1928 zum 1. November 1928 zulässig. Eine verstärtte Auslosung bis zur Gesamtsumme der Emission ist Erhöht sich darnach die „so kann sie insoweit auch
Staatliche Kreditanstalt
vom 1. August 1930 an zulässig. hrliche Auslosung über 1 % hinaus urch Rückkauf geschehen.
Die Tilgung muß bis zum 1. November 1958 beendet sein. 28. Januar 1927.
[denburg, den — 11 „ 8 Staatsministerium.
Serie E Nr. 21901 bis Nr. 22159, Nr. 22169 bis Nr. 22170, Nr. 22172 bis Nr. 22179. Nr. 22181 bis Nr. 22203, Nr. 22211,
Nr. 22231 bis Nr. 22370, Nr. 22383 bis Nr. 22386, Nr. 22861
bis Nr. 22956, Nr. 22961, Nr. 22964 bis Nr. 23001, Nr. 23035
bis Nr. 23036, Nr. 23042 bis Nr. 23044, Nr. 23050.
Serie F Nr. 15751 bis Nr. 16044, Nr. 16065 bis Nr. 16066,
Nr. 16070 bis Nr. 16085, Nr. 16116 bis Nr. 16123. Nr. 16126 bis Nr. 16127, Nr. 16131 bis Nr. 16135, Nr. 16151 bis Nr. 16200, Nr. 16651 bis Nr. 16726, Nr. 16749 bis Nr. 16800, Nr. 16816, Nr. 16822 bis Nr. 16825.
Oldenburg, den 4. März 1927. Staatsbankdirektion.
Nichtamtliches.
Deutsches Noicchchth.
Der Botschafter der Union der sozialistischen Sowjet⸗
Republiken Krestinski ist nach Berlin zurückgekehrt und hat die Leitung der Botschaft wieder übernommen.
Dr. Willers.
Bekanntmachung.
Gemäß § 19 (2) der Ersten Verordnung für den Freistaat Oldenburg über die Aufwertung der Ansprüche aus den Schuldverschreibungen der Staatlichen Kreditanstalt Oldenburg vom 21. De⸗ zember 1926 wird bekanntgemacht, daß folgende Schuldver⸗ schreibungen der Staatlichen Kreditanstalt aus der Anleihe von 1913 vor dem 1. Januar 1918 erstmalig ausgegeben worden sind:
Serie A Nr. 5141 bis Nr. 5369, Nr. 5441 bis Nr. 5532.
Serie B Nr. 1345! bis Nr. 13593, Nr. 13999 bis Nr. 13657, Nr. 14151 bis Nr. 14243, Nr. 14245 bis Nr. 14288, Nr. 14294 bis
und verbrieften Darlehen
unter dem Druck, den die ern bei uns hervorgerufen hatte. Mit Sorge, aber dann mit dem Gefühl der Erleichterung haben wir den Verlauf der Krankheit verfolgt. Lens haben wir die freudige Gewißheit, daß eine ent⸗ scheidende Präsident sich außer Gefahr und auf dem Wege der Genesung be⸗ findet. Wir geben alle dem Gefühl der Freude darüber Ausdruck. (Beifall.) Der Vizepräsident erbittet die Ermächtigung, dem Präsidenten zur Genesung die Glückwünsche des Hauses aussprechen “ “ Beifall.) 8 jibt der Hoffnung Ausdruck, aß der Präsident bald wieder in der Lage sein werde, di 3 des Reichsta s zu führen. b 9 G
Verlag der Geschäftsstelle (Mengering)
Serie D Nr. 28726 bis Nr. 29049, Nr. 29061 bis Nr. 29073, 29076 his Nr. 29077, Nr. 29081 bis Nr. 29094, Nr. 29096 bis . 29255, Nr. 2926 % bis Nr. 29271, 30503, Nr. Nr. 30581, Nr. 30605 bis
Nr. 29275 bis Nr. 29309, 30506 bis Nr. 30507, Nr. 30510
Deutscher Reichst
2280. Sitzung vom 9. März 1927, nachmittags 3 Uhr. (Bericht des Nachrichtenbüros des Vereins deutscher Zeitungsverleger.)
Vizepräsident Graef⸗Thüringen eröffnet die Sitzung
um 3 Uhr und erklärt:
Als wir uns vor zehn trennten, standen wir wohl alle te Erkrankung unseres Präsidenten
endung zum Besseren eingetreten ist und daß der
mittel zu erzeugen, daß wir von der ausländischen Einfuhr un⸗ abhängig werden. 8 Forderung muß daher an der Spitze aller Sozialpolitik stehen. Es muß durch Arbeit die Nahrungsfreiheit geschaffen werden. In Italien ist es geglückt, dieses Problem (0 herauszuschälen, daß dort alles getan wird, auf diesem Wege aus der Notlage herauszukommen. Dasselbe gilt aber auch für uns. Dabei brauchen wir gegen das Arbeitsbeschaffungsprogramm nicht zu viele Einwendungen zu erheben. Lösen wir das Problem der “ so wird die Arbeitslosenversicherung zeitlich beschränkt werden können. Bei der Arbeitslosenversi erung fordern wir der Leistungen von den Fürsorgemaß⸗ nahmen. Die u fe muß in den Vordergrund gestellt werden. Der Redner setzt si e 2
„im einzelnen für die Interessen der An⸗ gestellten bei der 1a aena ein. Es muß aber werden, die Beiträge wie bei der Angestelltenversicherung auf 5 bis 6 Jahre festzulegen. Das Problem der Arbeitszeit läßt sich nicht einfa
mit dem schematischen Achtstundentag lösen. (Sehr richtig! re 85 Es handelt sich nicht nur um die werktägliche Arbeitszeit ondern auch um Fragen der Sonntagsruhe, des Wochenendes. Wir 1.
„
nach dem Beispiel Englands die vollkommene Sonntagsruhe. Bei der Frage des Arbeitsrechts kommt dem Schlichtungswesen erhöhte Bedeutung zu. Der große englische Streik hat bewiesen, daß wir nat Egse⸗ Schlichtungswesen auf dem rechten Wege sind. Das Tarifsy tem ist aber nur zu erhalten, wenn die “ der Fee und Arbeitneymer intakt sind. Wir fordern, daß den Gewer chaften nicht bestimmte Vorrechte eingeräumt werden. Jedes Gewerkschaftsmonopol muß vermieden werden. Die Frage der Frlassung ger Gewerkschaften tecesn ist noch nicht velöst. Die Gewerkschaften müssen aber als gesetzliche öffentliche Körper⸗ chaften anerkannt werden. Unser Verhalten zum Internationalen Arbeitsamt ist getragen von einer Unzufriebenhen darüber, daß zu wenig deutsche Vertreter vorhanden sind, 88 in ihm nicht die
eutsche Sprache anerkannt wird usw. Die deutsche Arbeit im Ausland muß mehr geschützt werden, besonders auch bei Abschlu der Internationalen Verträge. Die deutschen Konsuln müssen nuh aber mehr als bisher der deutschen Arbeiter im Auslande an⸗ nehmen.
Abg. Erkelenz (Dem.) berichtet eine Reihe von Einzel⸗ heiten über die Steigerung der Produktivität, 8. infolge —. Betriebsrationalisierung eingetreten ist. In einem bestimmten Betriebe am Niederrhein wurden im Februar 1914 in 9 Hoch⸗ öfen rund 60 000 Tonnen Roheisen hergestellt. Im August 1926 waren nur noch vier Hochöfen in Betrieb, die 65 000 Tonnen im Monat erzeugten. Die She der Arbeiter war in diesem Betrieb gesunken von 1952 im Januar 1914 mit einer Produktion von 58 000 Tonnen auf 1258 Arbeiter im September 1926 mit einer Pro⸗ duktion von 77 000 Tonnen Roheisen. Aus einem Feinblechwalzwerk der Vereinigten Stahlwerke wurden folgende Ziffern berichtet: Arbeiter im Jahre 1914 450 Mann, Produktion 25⸗ bis 30 000 Tonnen, 1927 mit 420 Mann 50⸗ bis 55 000 Tonnen. In einem Blechwalzwerk der Mannesmann⸗Röhrenwerke wurden 1914 von 18 Arbeitern pro Straße 150 Platinen hergestellt; 1927 aber von 14 Arbeitern pro Baaße 350 Platinen. Die Rationa⸗ lisierung hat in den 1 ½¼ Jahren seit der Stinnes⸗Krise sehr große Fortschritte gemacht. Man muß der Unternehmerschaft da dankbar sein, daß sie energisch zugeg nissen hat. Man darf aber nicht vergessen, da dieser Prozeß technischer Modernisierung noch lange nicht abgeschlossen ist. Im großen und ganzen ist bisher nur die Kohlen⸗Industrie, die Eisen⸗Industrie, die chemische Industrie, die Kali⸗Industrie, die Elektro⸗Industrie davon erfaßt. In den meisten anderen größeren Betrieben steckt die technische Modernisierung zum Teil noch in den Kinderschuhen. Das Reichswirtscha isministerium und das ReiceeteR wenden dieser Aufgabe nicht die genügende Aufmerksamkeit zu. Sowohl die Rationalisierung der Betriebe als der Absatz der rationalisierten Produkte erfordert eine gewisse geistige Umstellung bei Unternehmern, Arbeitern und Verbrauchern. Diese Um⸗ stellung bedingt eine planmäßige Arbeit, die nur von den nam 48. Führern des Volkes geleistet werden kann. Während in den Vereinigten Staaten der Handelsminister