1927 / 79 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 04 Apr 1927 18:00:01 GMT) scan diff

c) Ort der Herstellung: Gnaschwitz bei Bautzen. 8 d) Beschreibung der Beschafenheit. Die Pulverseele der Zünd⸗ schnur besteht aus gleichmaßigem feingekörnten Schwar pulver und ist mit 10 dicken Fäden Jutegarn umsponnen. In der Mitte der Pulverseele befindet sich ein aus einem blauen und einem gelben Baumwollfaden heigestellter Seelenfaden. Die Umspinnung besteht aus 7 Baumwollfäden und ist mit einem Gemisch von Kreide und Leim imprägniert. 8

B. Verwendungsbereich:

Warten Sie doch einmal ab, ob der Betrag für die Kinder⸗ speisung wirklich gestrichen wird, Herr Abgeordneter Höllein (Ab⸗ geordneter Höllein: Hinab in die Wolfsschlucht!) Ich würde als so gescheiter Mann wie Sie nicht ein Zitat des Reichsfinanz⸗ ministers fortgesetzt zu Tode reiten. (Große Heiterkeit. Zuruf von den Kommunisten.) Ich glaube, Herr Abgeordneter, Sie sollten auch mal Ihre eigene Verstandstätigkeit in Funktion setzen. (Große Heiterkeit. Abgeordneter Koenen: Das hat hier keinen Zweck.) Sie waren ja bis jetzt überhaupt ruhig, also

Dr. Fischer [Köln]: Aeußerlich, Herr Minister, nur äußerlichl), und dieser Weg läßt sich nach meiner Meinung solange recht⸗ fertigen, als nur werbende Anlagen auf das Extraordinarium gelegt werden

Ueber die Verwendung der Ueberschüsse und Reserven habe ich mir bereits im Haushaltsausschuß die nötigen Ausführungen zu machen erlaubt. Ich will sie hier wiederholen, ohne jede polemische Absicht, denn wir haben doch wahrhaftig wirklich andere und wichtigere Dinge zu tun, als fortgesetzt in einseitiger

zum D Nr. 79.

Berliner Börse vom 2. April

ʒDGörsen⸗Beilaage sanzeiger und Preußischen Staatsanzeiger

1927

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Heutiger] Vortger Kurs

Heutiger] Vortger Heutiger] Vortger neutiger Voriger Kurs Kurs Kurs

Für sämtliche Gruben einschließlich Schlagwettergruben, auf letzteren Zündschnurzündung gestattet ist. Bonn, den 30. März 1927. Preußisches Oberbergamt. Fuchs.

hat Ihre Anstrengung überhaupt keinen Erfolg gehabt. (Erneute Heiterkeit) Wir haben zu verschiedenen Abstrichen greifen müssen, von denen ich ruhig zugebe, daß es angenehmer wäre, wenn man hätte davon absehen können. Die Abstriche mußten aber gemacht werden, um soziale Aufgaben, die neuerdings her⸗ vorgetreten sind, entweder überhaupt oder doch in dem nunmehr vorgeschlagenen Umfange finanzieren zu können. (Sehr richtig! bei den Regierungsparteien.) Die Abstriche dienen der Durch⸗ führung der Erwerbslosenfürsorge, der Erhöhung der Invaliden⸗

Ses Deutsche Pfandbriefe. Cewetz a 12 n; (Dte durch“ gekennzeichneten Prandbriefe sind nach do. eihenb e.v den von den Landschaften gemachten Mitteilungen Türt. Adm.⸗Anl.

7 8 als vor dem 1. Januar 1918 ausgegeben anzusehen. do Bgd E.⸗A 1 —,—

Gekündigte und ungekündtgte Stücke. do do. Ser. 2 —, verloste und unverloste Stücke. do fons. A. 1890

1 Bebves do. uf. 1903, 06 ½ g. K Ser Türken Anl. 1905

E, F (get. 1. 10. 23, 1. 4. 24) Feann .3 ½ 6 Kur⸗ u. Neumärt. neue do 1800 Drafics 4, 3 ⅛, 3 Kur⸗ u. Reumärt. do. Zollobl. 11 S. 1 Komm.⸗Obl. m. Deckungsbesch. do. 400 Fr.⸗Lose bis 31. 12. 1917 4,85 b 8 .“ 4, 3 ½,3 Kur⸗u. Neum. Kom.⸗Obl. —,— 2 B *4., 3 ½, 38 landschaftl. Zentral do Goldr. in fl.⸗ m. Deckungsbesch. bis 81.12. 17 do do. do. Nr. 1 —- 484 60 .77G L.een. eee 4, 3 ½⅝, 3 % landschaftl. Zentral. —— o.Kron.⸗Rente 4, 3 ⅞. 3 Ostpreußische Naus⸗ do. St⸗R. 97 inK.*

egeben bis 381. 12. 11. 18,8 b G do. Gold⸗A. f. d. b8: ¹ 22 eiserne T.

do. do. 5er u. 1er* do. Grdentl.⸗Ob. 2 4

Weise zu polemisieren. Ich sage einseitig deshalb, weil ja der anderen Seite gar nicht die Möglichkeit gegeben wäre, sich zu 4,3 82% Preußtsche Ost⸗ u. West Coblenz 1919 rechtfertigen. ichtig! bei Sematr 1 . ausgest. b 31.12.1 do. 1920 8' gen. (Sehr richtig bei den Deutschen Demokraten.) 8 8 8 4,3 ¾ do. später ausgegeben Coburg 1902 Zu Beginn des Rechnungsjahres 1926 waren Ueberschüsse 2 2 E 2 . 8 .3 8 spã und Reserven vorhanden. Aus diesen Ueberschüssen und Reserven 12eaea cen en deenae⸗ Darmstadt. . L920 resultierte ja der Entschluß der Reichsregi eine Steuer⸗ 3 E d-han 1988,n. , .2s 8 8 1 schluß der Reichsregierung, eine Steuer 4,3 27 Schlesische agst b. 31.12 17] —, —,— Dessau 1896, gk. 1. 7. 23 senkung vorzunehmen. In den Etat 1926 war deshalb der Rest e tgestellte Kur e e ö faSas Z11““ 88 grohe 85 18 S 5 ; 8 8 1 ;1. 3 4,3 8¶% Schl.⸗Holst. agst. b. 31.12.12 —. —,— Dresden 1905 8 1 heee.e des Jahres 1924 in Höhe von 220 Mil⸗ * [48, do säter ausaeneben —,— Dutsburg 1921 jonen Mark aufgenommen worden. Dieser Betrag steht also im 1sos Chns 8 8 1 1 Franc, 1 Ltra, 1 L6u. 1 Peseta = 0,80 ℳ. 1 österr. do. 1913 Haushalt des Jahres 1926. Weiter ist der Münzgewinn des . rschaften. Jahres 1924 in Höhe von 133 Millionen Mark ebenfalls in den Etat 1926 eingestellt worden. Endlich wurde gleich zu Anfang des Rechnungsjahres 1926 ein Teil der Ueberschüsse des Jahres

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Felirx⸗Mendelssohn⸗Bartholdy⸗Staatsstipendien 1 für Musiker

Am 1. Oktober d. J. kommen 2 Stipendien der Felix Mendels⸗ sohn⸗Bartholdyschen Stistung für befähigte und strebsame Musiker kur etssehng. Jedes derselben beträgt 1500 RM. Das eine ist versicherung, der Kleinrentnerfürsorge usw. Es sind keine Ab⸗ unterstützten Ausbildungsinstitute, ohne Unterschied des Alters, des gaben zu bestreiten, sondern man hat gerade aus sozialen Geschlechts, der Religion und der Nationalität. Bewerbungsfähig ist Gründen gleichsam eine Verschiebung auf der ⸗Ausgabenseite vor⸗ nur derjenige, welcher mindestens ein halbes Jahr Studien an einem genommen. (Abgeordneter Höllein: Das war aber allerhand! der genannten Institute gemacht hat. Bewerbungen bis 1. Juli d. J. Ihre Stirn möchte ich haben!) Darauf die richtige Antwort täheres durch das Sekretariat, Charlottenburg, Fasanenstraße 1. jeder die Bescheidenheit. (Heiterkei Charlottenburg, den 2. April 1927. e“ zu geben, verbietet mir nun wieder die Bescheidenheit (Heitert eit.) Da diese Abstriche nicht ausgereicht haben, um das Gleich⸗

Der Vorsitzende. 8 gewicht herzustellen, haben wir zwei weitere Maßnahmen treffen müssen. Wir haben zunächst auf den Ueberschuß des Jahres 1926 vorgegriffen. Ich glaube, das läßt sich rechtfertigen, der Sache nach deshalb, weil es ja auch im vorigen Jahre geschehen ist; dem Betrage nach ist es allerdings ein gewisses Wagnis, das gebe ich zu; immerhin wird man nach unseren Schätzungen annehmen dürfen, daß wir einen Ueberschuß von 200 Millionen Mark er⸗ halten werden; die Gespanntheit der ganzen Situation rechtfertigt es, daß wir unter Außerachtlassung des § 75 der Haushaltsordnung

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Ausländische Stadtanleihen.

Bormberg 95, gek.] 3 ½ fr. Zins.] —,— Bukar 88 kv. in 6.12 —,— do 95 m. T. in 19,75 b G do. 98 m. T. in Budapest 14 m. T. do. 1914 abgest. do. 961. K. gk1. 3.25 Christiania 19038 Colmar(Elsaß) 07 Danzig 14 Ag. 19 Gnesen 01.07m. T do. 1901 m. Tal.

Krone = 1,125 ℳ. 1 Rubel (alter Kredit⸗Rbl.) 2,16 ℳ. Oldenbg. staatl. Kred. —,— gek. 1. 5. 24 lalter Goldrubel = 8,20 ℳ. 1 Peso (Gold) = ,00 ℳ. do do unt 31 hes do. 1900 get. 1. 5. 24

rechts.) Damit sind sämtliche Ueberschüsse der Jahre 1924 und sagt, daß nur bestimmte Nummern oder Serien do. do. konv., gek.]¹ do. 1898 N. 1901 N

1925 etatisiert und zur Bestreitung von Ausgaben vorgesehen. Ueferbar sind. Schwarzbg.⸗Rudoln. get 1. 10. 288 ,28 A; omge. vei. sü:

do. ke⸗ 8 Ar. 4, 3 ½, 3 % Ostpreußische.. 8 Weiter ist in den Nachtragsetat eingestellt worden der Restbetrag 1e Eschwege. N911 Kleingrundbesi

Gulden (Gold) = 2,00 ℳ. 1 Gld. österr. W. = 1,70 ℳ. Kreditanstalten öffentlicher Körpe 9 1885. 18898 1 Kr. ung. oder tschech. W. = 0,85 ℳ. 7 Gld. südd. W. Lipp. Landesbt. 1—974% 11.71 —— 8 1896. g8 aAs = 12,00 ℳ. 1 Gld. holl. W. = 1,70 ℳ. 1 Mark Banco v. Livp. Landessp. u. L. 8 6 E = 1,50 ℳ. 1 Schilling österr. W. = 10000 Ker. skand. do. do. unk. 26 1.1.71 —,— Düsseldor⸗ 1900,08, 11] 1925 sofort in den Etat aufgenommen Im Laufe des Jahres 1926 haben sich d ¹ Peso larg. Pap.) = 1.75 . 1 Dollar = 420 ℳ. Sach.⸗Altenb. Landb.9 8 Elbing 03, 09, gk. 1.2.24 8 Jah 926 haben sich dann weitere Mehr⸗ 1 Pfund Sterling = 20,40 ℳ. 1 Shanghat⸗Tael do. do. 9. u. 10. R. —,— be ¹¾ Ostpr. landschaftl. Schuldv. —.— 8 gaben ergeben. Daraufhin wurde der Rest des Ueberschusses weee “A“ da 1908 ger. 18. 2,0 8EEb5.* es Jahres 1925 ebenfalls in den Etat eingestellt. (Hört, hört! F ae be. 10 d. 28. 08. doss ena 2808,678 0, EEE1“ Iö1“ . Papter beigefügte Bezeichnung e⸗ do. Mein. gek. er 3 3 9. 0. e Mein. Ldkrd. get 1910, 14, gek. 1.10.28 Kleingrundbesttz, ausgestellt t Das hinter einem Wertpapter besindliche Zeichen do. do. Essen 1922 * der Münzprägung vom Jahre 1925 in Höhe von 93 Millionen 8 8 8 bö“ Breisfeststellung gegen⸗ bo. do 16. Ag. 19 (ag. 20) Fech 38 nenag c. eunne-188b 8 Mark, ferner eine Reserve im Pensionsfonds in Höhe von Flensburg 12 N. gk. 24 1,*e ½ aagsg grediiverh. 2;1; 2 2 8 8 8 F 28 8 80 Millionen Mark und endlich eine Höherschätzung der Steuer⸗ . einem Wertpapter bedeutet für Nüzosasgfsererweer u. ohne ..“ pae. *4, 3 ½ % ITE4“*“ F. 8 3 8 8 er Gr . 8 8 whne Talöon 8 1— Gesamtbetrag 88 220 Millionen Mark. Die den Aktien in der zweiten Spalte betgefügten 8 23% Damit ist nun ruhig und ohne jede Polemik nachgewiesen, 1b bdr daß die Ueberschüsse der Jahre 1924 und 1925 in den Etat von

—.2

—,q bEg; d

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8ge

Nichtamtliches. Deutsches Reich.

Derr finnische Gesandte Dr. Holma hat Berlin verlassen. Während seiner Abwesenheit führt Legationssekretär Sohlberg

9 7 7 7 9

3 1 1 1 3 4 3

1. 1. 1. 1. 1 1 1 1. 1.

1913 . „4, 3 ½, 3% Schles. landschaftl 1 vfrsch do. 19 (1.—8. Ausg., 22½ D, ausgest. bis 24. 6. 17,17,9 b 0.

Ser. 1. 2, 5. 7—1 Ziffern bezeichnen den vorletzten, die in der dritten do. g' * S. 3. 4, 6 v 1920 (1. Ausg.). gek. 4,8 ¼, 3 Schles. landsch A, G. D6 —.,— . 1879. Sers *4, 3 ⅜, 8 Schleswig⸗Hoistein

Spalte beigefügten den letzten zur Ausschüttung ge⸗ do. Grundrentenbr. kommenen Gewinnanteil. Ist nur ein Gewinn⸗ Serie 1 314 1.4.10 be Sen;

=So⸗

0 fr. Zins. do. 1.3.9

die Geschäfte der Gesandtschaft.

Deutscher Reichstag. 302. Sitzung vom 1. April 19 Nachtrag.

1.““ 8 8 Die Rede, die der Reichsfinanzminister Dr. Köhler im

Laufe der fortgesetzten Beratung des Finanzausgleichs und der damit zusammenhängenden Steuerfragen gehalten hat, lautet nach dem vorliegenden Stenogramm wie folgt:

Ich habe nicht die Absicht, auf die Polemik in der Vergangenheit irgendwie einzugehen. Ich glaube, im gegenwärtigen Augenblick wäre das wirklich ein frucht⸗ loses Beginnen und würde auch in keinem Verhältnis zu der schweren Aufgabe stehen, die uns in diesen Tagen

Wir haben einen Haushalt zu beraten. von dem feststeht,

unter schwersten Anstrengungen ins Gleichgewicht

gebracht werden kann. Meine Darlegungen vom Februar dieses Jahres sind vollinhaltlich eingetroffen; ich habe davon kein Wort urückzunehmen. Ich habe die Höherschötzungen bei den Steuern,

die jetzt vorgenommen wurden, schon im Februar in Aussicht ge⸗ stellt. Es ist auch eingetroffen, was ich damals bezüglich der⸗ jenigen Ausgaben gesagt habe, für die im Etat zunächst eine Deckung nicht vorgesehen war. Ich habe mich nur insofern eirrt, als ich glaubte, den Aufwand für die Uebernahme der

Erwerbslosenfürsorge mit etwa 120 Millionen vorsehen zu können, während ich einige Wochen darauf zu der unangenehmen Fest⸗ tellung genötigt wurde, daß nicht mit 120 Millionen, sondern

mit mindestens 250 Millionen Mark Ausgaben für die unter⸗ tützende Erwerbslosenfürsorge zu rechnen sei. (Hört, hört! im

Zentrum und rechts.) Ein Etat kann noch so gut aufgestellt und fogar mit Reserven, wie immer man will, ausgepolstert sein, wenn eine Viertelmilliarde plötzlich auf der Ausgabenseite auf⸗ taucht, so wird dadurch auch der beste Etat in Wanken gebracht, nd man wird zur Deckung Maßnahmen treffen müssen, die

diesen Ueberschuß nicht im Extraordinarium verwenden, sondern in das Ordinarium einstellen.

Wir haben dann endlich die Abgleichung dadurch herbei⸗ geführt, daß wir den Betriebsfonds bis zum höchst zulässigen Grade verwenden. Es ist nun von einer Seite ich glaube, es war der erste Herr Redner aus der Sozialdemokratischen Partei darauf hingewiesen worden, daß die Verwendung des Betriebsfonds eigentlich etwas Furchtbares sei. Ich glaube dem⸗ gegenüber, daß die Verwendung durch unsere finanzielle Notlage sich rechtfertigen läßt. Darüber müssen wir uns allerdings klar sein, daß dieser Fonoͤs im Jahre 1928 nicht mehr zur Verfügung stehen wird. (Abgeordneter Koenen: Dann ist ein andevrer Finanzminister da, der doziert das umgekehrt!) Er wird wahrscheinlich von einem Betriebsfonds nichts erzählen können, wenn wir ihn in diesem Jahre verbrauchen. (Zuruf des Abge⸗ ordneten Koch⸗Weser.) Ich polemisieve in gar keiner Weise etwa gegen meinen Herrn Amtsvorgänger; dazu liegt doch wirk⸗ lich kein Anlaß vor. (Abgeordneter Koch⸗Weser: Sie haben es aber doch getan!) Eben? (Abgeordneter Koch⸗Weser: Nein, sonst! Sie haben den Finanzminister Dr. Reinhold angegriffen, weil er angeblich die Reserven aufgezehrt haben soll.) Das habe ich getan? Herr Abgeordneter Koch, ich habe zu Ihrer Loyalität das Vertrauen, daß Sie mir den Nachweis liefern, daß ich Herrn Dr. Reinhold angegriffen habe, weil er die

Reserven aufgezehrt haben sollte. Meine Damen und Herren, ich habe in den letzten Wochen jede Gelegenheit ängstlich ver⸗ mieden, irgendwie gegen das zu polemisieren, was war. Kommt man denn wirklich von diesen Dingen nicht los? (Sehr richtig! bei den Regierungsparteien.) Wir haben doch wichtigeres zu tun, als uns hier im Parlament fortgesetzt aus einem gewissen Ressentiment ich weiß nicht, welche Gefühle es sind ohne jede Veranlassung in eine Polemik hineinziehen zu lassen. (Lebhafte Zustimmung rechts und in der Mitte.) Ich werde mich darauf bestimmt nicht einlassen. Ich verstehe nicht, wie man dazu kommen kann, jetzt, wo ich ruhig und objektiv die Ein⸗ stellung des Betriebsmittelfonds rechtfertigen will, zu behaupten, ich hätte jemand anderem den Vorwurf gemacht, er habe den

1926 in dem Umfang, wie ich es angegeben habe, eingestellt worden sind. (Sehr richtig! bei den Regierungsparteien.) In was unterscheiden wir uns denn nun aber eigentlich? Es ist lediglich nicht eingestellt worden der Betriebsfonds, und zwar im Einverständnis mit dem ganzen Hause. Man war offenbar der Meinung, es wäre noch nicht notwendig, diesen Betriebsfonds heranzuziehen. (Andauernde Zurufe links.)

Ich glaube, damit könnten wir diesen Punkt verlassen. Es ist nun, wie ich annehme, die Sachlage einwandfrei festgestellt. (Abg. Koch [Weser]: Und Reinhold entlastet!) Ich habe keiner⸗ lei Vorwürfe gegen Herrn Reinhold erhoben und habe deshalb auch keine Entlastung durchzuführen. Ich nehme an, der Herr Abgeordnete Dr. Oberfohren wird Manns genug sein, zu dem, was er gesagt hat, auch hier seinerseits Stellung zu nehmen. (Zuruf von den Deutschen Demokraten: Man hat auch Ver⸗ anlassung, seinen Amtsvorgänger gegen unberechtigte Vorwürfe zu rechtfertigen!) Wollte Gott, es wäre in der Vergangenheit immer so loyal verfahren worden, wie ich es hier getan habe. (Lebhafte Zustimmung bei den Regierungsparteien.) Ich will gar nicht auf irgendwelche Einzelheiten eingehen. Ich weiß aber, daß ein früherer Finanzminister vor noch nicht allzulanger Zeit einen Dankbrief dafür geschrieben hat, daß man ihn im Parlament endlich mal in Schutz genommen habe. (Hört, hört! rechts.)

Nun ist es richtig, daß diese neue Etatsbalancierung natürlich von weiteren Ausgaben bedroht ist. Aber jeder Etat wird be⸗ droht sein, wenn man genötigt ist, von einem Monat auf den anderen eine Viertelmilliarde für Erwerbslosenfürsorge neu ein⸗ zustellen. (Sehr richtig! bei den Regierungsparteien.) Ich habe deshalb den dringenden Wunsch an das hohe Haus, man möchte doch unter Zurückstellung aller anderen Bedenken das Gesetz über die Arbeitslosenversicherung unter allen Umständen so rasch wie möglich der Erledigung zuführen. Denn wenn über den 1. Oktober 1927 hinaus erneut Mittel dafür vorzusehen wären, vielleiches für den ganzen Winter, so wäre das ein Zustand, den die Reichs⸗ finanzen nicht mehr tragen könnten. Das Versprechen an Länder und Gemeinden wäre einfach nicht mehr durchführbar.

Meine Damen und Herren, es ist selbstverständlich, daß die

als „Berichtigung“ mitgeteil

ergebnis angegeben so ist es das Sächs. [dw. Pf. b. S 23, geg st es dasfenige des vorletzten 28 85 versch.

Geschäftsjahrs. do. do. bis S. 25 do

Dte Notterungen für Telegraphische Aus⸗ do. Kreditbr. 4

zahlung sowte für Ausländische Vanknoten do. do. bis S. 25 39 8

befinden sich fortlaufend unter „Handel und Gewerbe“ Brandenb. Komm. 23.

Et (Giroverb.),gk. 1.7.24 8 Hgegse; in den heutigen do. do. 19,20,g.1.5.24 8* gaben werden am nächsten Börsen⸗ Deutsche Kom. Kred. 20 84 8

tage in der Spalte „Voriger Kurs“ be⸗ do. do. 1922, rz. 2874 b richtigt werden. Irrtümliche, später amt⸗ W“ E“ lich richtiggestellte Notierungen werden do. do. 1919%8 möglichst bald am Schluß ves Kurszettels Pomm. Komm. S. 1u. 2%2

2S2=qAgIn SSE

2vvVVSYEVS=FSéFEv= AREES— 5 PEgEEgS.FÖ 2282

2.

Bankdiskont.

Berlin 5 (Lombard 7). Danzig 5 ½ (Lombard 6 Amsterdam 3 ½,. Brüssel 6. Denlr 9 .,7. Kopenhagen 5. London 5. Madrid 5. Oslo 4 ½. Paris 5 ½. Prag 5. Schweiz 3 ⅛. Stockholm 4 ½. Wien 6. Brandenburg. Prov. Reichsm. 26, kdb. ab 31 7] 1.4.10 Hannov. Prov. RM R. 2 B, 4 B u. 5 B, tg. 27 8 1.4.10 do. do R. 3 B, rz. 31 17 1.4.10 Provinz ——— M. 26, rz. ab 267[8 1.4.10

beeg Sachj. Pr. Reichsmark 1 ur 198 unk. 338 6⅞Dt. Wertbest. Anl. 29 1 Ausg 86 10-1000 Doll,.1.12.322 1. 5 5 . 6 % do. 10 1000 D. .35 98,9 b 8 % Dt. Reichssch. „K“ 8 enzar , 30. 11.26 Pausl. ℳf. 100 G M . ee 8 Reichspost tg hat F. 1 u. 2, rz. 30 .

6 ½ Preuß. Siaatssah Fesg 8 S. en rücs v.acs 95b . 22-25 6ph do. rz. 1. 10.30 ,9b G 8 7 Bayer. Staatsschaß 8 5 28

rückz. 1. 4.29 ABraunsch. Staatssch. v hegeh . 99 G Ser. v, gek. 1. 5. 24 e Oberhess. Prov20 üf. 26 1,.S. .. do. do. 1913, 1914 1“ 8 1 1 2 1 6egdo Staatssch 99.29 1 ö 88 7I Sach Smchzsche do. Ausg. 14, Ser. 4 R. 1, fäll. 1.7.29 8 ¹ do. R. 2, fäll. 1.7.80 8 Thür. Staatsanl. do A. 1894,1897,1900

Deutsche Staatsanleihen mit Zinsberechnung.

Ohne Zins Brandenb. Prov. 08-11 Reihe 13—26, 1912 Reihe 27— 33, 1914 Rethe 384—-52L.

2

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Kur⸗ u. Neum. Schuldvi †l 1.1.7 ¼ —,— *) Zinsf. 7— 15 9% Zinsf. 5— 15 †¼.

Deutsche Provinzialanleihen. Mit Zinsberechnung.

Frankfurn O. 14 ukv. 25 do. 1919 1. u. 2. Ausg.

Freiburg 1. Br. 1919 Fürth t. B. 1923 do. 1920 ukv. 1925 do. 1901 Fulda 1907 N

g 1907,09, 12, 14 o. Gotha 1923

Haßfer 1919 [berstadt 1912, 19 1900, 05, 10

2 1919 do. 1892

do. Heidelbg. 07,gk. 1.11.23.

Heilbronn 1897 N Herford 1910, rückz. 39

Köln. 1923 unk. 33⸗† do. 1912 Abt. 3. do. 1919 unk. 29 do. 1920 unk. 30. do. 1922

Krefeld 1901, 1909 do. 06,07, gek. 30. 6.24 do. 1913, gek. 30. 6.24

Lichtenberg (Bln) 1913 Ludwigshafen ü1906

Magdeburg 1913, 1.— 4. Abt. ukv. 31

do. Stadt⸗Pfdbr. R. 1

Mainz 1922 Lit C

do 19 Ltt. U. V, uk. 29 do. 20 Lu. W unk. 30 Mannheim 1922 do. 1914. get. 1. 1. 24 do. 1901, 1906, 1907

1908, 12, gek. 1. 1.24 do. 19 I. Ag., gk. 1.9.24 do. 19 II. A., gk. 1.2.25 do. 1920, gek. 1.11.25.

do. 1897,98, gk. 1.1.24 do. 1904, 1905 gek. Merseburg 1901 Mühlbausen 1. Thür.

1919 VI- Mülhetm (Ruhr) 1909

Fraustadt 18982

190⁵3

1900/9 ½

do. 1903, gek. 1.10. 23 7

Konstanz 02, gek. 1.9.232

do. 88,01.03, gk. 30.6.24 3.

Langensalza 19038

do. 1890. 94. 1900. 028

do. 1922 Lit. B*

do. 1888, gel. 1. 1. 241f

*4, 8 ½, 3 % Westfäl. bis 3. Folge,

4, 3 ½8, 3 % Westfälische b. 3. Folge 4, 3 ½, 3 ½ Westpr. Rttterschaftl. Ser. I—II m. Deckungsbesch.

4, 3 ½, 3 % Westpr. Ritterschaft Ser. 1—II. 8 *4, 3 ½, 3 % Westpr. Neuland⸗ schaftl. mit Deckungsbesch. bis EoE“ 1 4, 3 5⅝, 8 % Westpr. Neuland⸗ ooobö“

ausgestellt bis 31. 12. 17. 13,45 b

bis 31. 12. 17. 4,03 G

[d. Kreditv. N. ausg. b. 31.12.17 9 G X 4,3§. 353Schlesw.⸗Hlstld Kreditv —,— 11““

45, 4 ½, 4, 3 ½ Verliner alte,

5, 4 ½, 4. 3 ½ Berliner alte.. *4, 3 ½, 3 % Berliner neue.

4, 3 ½8, 3 % Berliner neue... 4 % Brandenb. Stadtschaftsbriefe (Vorkriegsstücke) 4 do. do. (Nachkriegsstücke)

ausgestellt bis 31. 12. 1917. 23,75 G

ausgestellt bis 31. 12. 1917. 15,95 G

Ohne Zinsscheinbogen u. ohne Erneuerus

23,75 G

—,—

18 5 G

—.,—

14,9 G

ngsschein.

„Deutsche Pfandbrief⸗ Anst. Posen Ser. 1 bis 5 unk. 30 34/4 1.1.7 Westf. Pfandbriefamt f. Hausgrundstücke. 4 ¾ 1.1.7

Deutsche Lospapiere.

Augsburg. 7 Guld.⸗L. ℳp. St —,— Braunschw. 20 Tlr.⸗L. ℳp. St —,— Hamburg. 50 Tlr.⸗L. 3 1.3. —,— Sachs.⸗Mein. 7Gld.⸗L. ℳp. Stt

Ausländische Staatsanleihen.

Bern. Kt.⸗A. 87 kv. Bosn. Esb. 14 * do. Invest. 14 °

Die mit einer Notenziffer versehenen Anleihen werden mit Zinsen gehandelt, und zwar:

¹ Seit 1. 4. 19. ² 1. 5. 19. 5 1. 9. 19.. 100“ ¹8 1. 9. 25. ¹¼ 1. 10. 25.

TebE EE 1. 3. 20, 14 1. 0. 23. 111.“

Für sämtliche zum Handel und zur amtlichen Börfen⸗

notiz zugelassenen Nussischen Staatsanleihen

findet gegenwärtio eine amtliche Preisfeststellung nicht statt.

44b 43,8 G 42,75b G 42,6G

5,7b 5,25 5b G

0. 1906 Graudenz 1900* Helsingfors 1900 do. 1902 boo Hohensalza 1897 fr. Inowrazlaw Kopenhag. 92 in do. 1910-11 in do. 1886 in do. 1895 in Krotosch. 1900 S. 1 Lissab. 86 S. 1, 2** do. 400 Mosk. abg. S. 25, 27. 28, 5000 Rbl. do. 1000 -190 Mosk. abg. S. 30 bis 33, 5000 Rbl. Mosk. 1000-100 R. do. S. 34, 35, 38, 39, 5000 Rbl. do. 1000 -100 Mülhaus. i. E. 06, 07, 13 N. 1914 Posen 00,05,08 gk. do. 1894, 03, gek. Sosia Stadt... Stockh. (E. 83-84) 1880 in 4 15.6.12 1885 in 4 15.6.12 1887 3 ½ 15.3.9 4 4 4

15.4.10 fr. Zins. 1.2.8 1.6.12 1.2.8 fr. Zins.

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*

1 15 1.1. 1.1 fr. 1 1 versch. do.

1.1.7 1.1.7

versch. 89

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1.4.10 fr. Zins. do. 1.5.11

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Straßb. t. E. 1909 (u. Ausg. 1911) do. 19138

1.1.7 8 15 8e 1900,06,09 ins.

1

1 fr. Zin

o. 1895 3 ½ do. ZürichStadts9 i F 3 ½ ] 1.6.12 . . K. 1 10 29 S.i1. m Feinmnnit

Sonstige ausländische Anleihen.

Budap. HptstSpar ausgst. b. 31.12.96 Chil. Hp. G.⸗Pf. 12 Dän. Lmb.⸗O. S. 4 rückzahlb. 110

do. do. do. Inselst.⸗B. gar. do. do. Kr.⸗Ver. S. 9 Finnl. Hyp.⸗V.,gk.

do. do

Jütländ. Bdk. gar. do. Kr. V. S. 5i. K do. do. S. 5 inK do. do. S. 5 in K Kopenh. Hausbes. Mex. Bew. Anl. 4 gesamtkob. à 101

87,69 85 b

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ji. K. 1.5.14

v. 1926 ausl. ab 1.3. 1.3.30 y1.8. 99,6 b do. Ausg. 14. 1 4 11.7 4350 46 b do. 4 9 abg. fr. Z. Kl. 1.24

6 8 % Württbg. Staats⸗ 12.8 7 b Nrd. Pf. Wib. S1, 22 4 1.4.10

schatz Gr. 1. fäll. 1.3.29 . ehr⸗ do. do 02 m. T. i. K

do. do. 95 m. T. t. K

3 5 5 do. Land. 98 in K 4 4 4

Betriebsmittelfonds aufgezehrt, oder etwas derartiges. Ich habe Reichsfinanzverwaltung ihre Aufgaben nicht planlos füh E1161“*“

man lieber unterlassen würde. do. 1914

7 do. 1000000 u. 500000

Abgesehen von der Erwerbslosenfürsorge haben wir in den Etat auch weitere Ausgaben eingestellt, die sich durchaus auf sozialem Gebiete bewegen, insbesondere für die Kleinrentner und unsere Invaliden. Auch diese Ausgaben sind neu aufgetaucht, und es mußte Deckung dafür gesucht werden. Hierbei hin ich allerdings einen Weg gegangen, der mir leider heute zum Vor⸗ wurf gemacht wird. Ich kann es manchen Leuten absolut nicht recht machen. (Sehr wahr! im Zentrum.) Im Februar habe ich in meiner Etatsrede die Finanzlage ruhig und sachlich dar⸗ gestellt. Was ist darauf geschehen? Ich bin als Miesmacher und als Pessimist hingestellt worden. Nun glaube ich aus der Entwicklung der Einkommen⸗ und Körperschaftssteuer die Zuver⸗ sicht auf eine günstige Entfaltung unserer Wirtschaft schöpfen

weder im Haushaltsausschuß noch hier im Plenum auch nur mit einem Wort etwas devartiges gesagt. Ich habe am 16. Februar, als ich die Etatrede hielt, sehr genau gewußt, daß der Betriebs⸗ mittelfonds noch vorhanden ist, und Sie werden aus meiner damaligen Rede ersehen, daß ich kein Wort darüber gesprochen gabe, daß die Reserven des Betriebsmittelfonds von meinem Amts⸗ vorgänger bereits aufgezehrt seien. Eine solche Behauptung darf man mir doch wohl wahrhaftig nicht zumuten. (Abgeordneter Koch⸗Weser: Dann dürfen wir also feststellen, daß an der Rein⸗ holdschen Finanzwirtschaft in dieser Beziehung keinerlei Vorwurf haftet!) Herr Kollege Koch, ich nehme an, daß die Vorwürfe, die in diesem Hause gegen meinen Herrn Amtsvorgänger erhoben worden sind, sich wohl kaum auf den Betriebsmittelfonds erstreckt haben. (Heiterkeit und sehr gut! rechts. Abgeordneter Koch⸗

sondern bestrebt ist, die ganzen Wirtschafts⸗ und Steuerverhält⸗ nisse in ein Programm zu bringen. Wir dürfen nicht starr a dem, was ist, festhalten, sondern müssen prüfen, ob unser gesamtes

Steuersystem den anders gearteten Verhältnissen der Wirtschaft 1

auch heute noch entspricht. Diese Aufgabe ist schon in Angriff genommen worden; denn ich sehe vor allem in der Steuerrefor des Jahres 1925 den Versuch einer Angleichung an die gegenüber der Vorkriegszeit neugearteten Wirtschaftsverhältnisse. 1 Diese Gedanken sollen aber entschieden fortgeführt werden und ihnen dient auch das von dem Herrn Abgeordneten Dr. Fischer bis jetzt außerordentlich mißtrauisch beurteilte Reichs⸗

rahmengesetz über die Realsteuer und über die Hauszinssteuer.

Herr Abgeordneter Dr. Fischer, ich will Ihnen zur Beruhigung hier sagen: das Gesetz wird von uns nicht erst am 1. Oktober, sondern

22228828

Rheinprovinz 22.

eee düactateg do. kleine „Ben nachfolgenden Wertpapieren 11

fällt die Berechnung der Stückzinsen fort. do do. Ausg. 9„ Dtsch. Anl.⸗Ablösgssch. EEbe mit Auslosungssch. 1“ F.

Nr. 1— 30 00 ff. v 1. be f. Z. in ½ 320b 320 b do. do. Ausg. 10 an losgssch. Nr. 30 001⸗ 8 8 g. 1 8

60 000 einschl 1.Zi⸗ 8 82 ö“ Zieh do. 321 b 321 b 8 2 8 . losnngsschein.... . 25. EWEEEEE“ Dische Wertbest. Anl. 8 eas 18 8 82 3 ½ b. 5 Doll., fäl. 2.9 Feini wor 35 1100b do. Landesel. Rütbr. 4

o.

do.

EE111* 688SSSgSe Sg Z.

2ö8SùnSn Co . E

Deutsche Schußgebiet⸗

Anleihe.. 86 12,858eb G 7-15 % PreußSt.⸗Schatz

auslosb. ab Okt. 28ff. —,— Pr. Staatssch., f. 1.5.25 1 rn Anhau Stam 1919. 2 7 —,— Bayern Ldsk.⸗Rent.

3 ½ 1.4. —.— *) Zinsf. 8 20 %i. ** 8— 18 %. 6— 15 9¼.

. Kreisanleihen. Anklam. Kreis 1901.[4] 1.4.10% —,—

do. 1919 unk. 30 München 1921 do. 1919 M.⸗Gladbach 1911 N

unk. 36 Münster 08, gk. 1.10.23. do. 1897, gek. 1.10.23.

Nordhausen 1908

Nürnberg 1914 do. 1920 unk. 30.

Oppeln 02 M. gk. 31.1.24

Pforzheim 01, 07, 10, 1912, 1920

Pirmasens 99, 30.4.24 Plauen 03 gek. 30.6.24 d

do. 19032

Offenbach a. M. 1920/41

do. 95, 05, gek. 1.11.23 28

1903]2

Bulg. G.⸗Hyp. 92 25er Nr. 241561 bis 246560 1.1.7 do. 5er Nr. 121561 bis 136560 1.1.7 do. 2er Nr. 61551 bis 85650, ler Nr. 1-20000 Dänische St.⸗A. 97 Egyptischegar. i. & do. priv. i. Frs. do. 25000,12500 Fr do. 2500, 500 Fr. Els.⸗Lothr. Rente Finnl. St.⸗Eisb. Griech. 4 % Mon. do. 5 % 1881-84 do. 5] Pir.⸗Lar. 90 do. 4 % Gold⸗R. 89 Ital. Rent.in Lire do. amort. S. 3, 4

EE165 28ö-SISSgöSügääöSAöSSns

in Lire 1.1.7 —.,—

Norweg. Hyp. 872 1.1.7 Oest. Krd.⸗L. v. 58 fr. Z. p. St.

Pest. U. K. B., S. 2,3 1.2.8

Poln. Pf. 3000 R. 11.7.

do. 1000-100 R. 1.1.7 Posen. Prov. m. T. fr. Zins. do. 1888. 92, 95,

98, 01 m. T. do.

do. 1895 m. T. do. Raah⸗Gr. P.⸗A.“* 15.4.10 do. Anrechtssch. fr. Z. p. St. Schwed Hp. 78ukv 1 do. 8 in tündb. 1 do. Hyp. abg. 78 1 do. Städt.⸗Pf. 82 1 5 5

.11 do. do. 02 u. 04 15.1. do. do. 1906 1 Stockh. Intgs. Pfd. 1885, 86, 87 in K. versch. do. do. 1894 inK. 1.4.10 Ung. Tem.⸗Bg. iK. 1.4.10 do. Bod.⸗Kr.⸗Pf. 1.5.11

.

4.10

zu können. Ich habe deshalb in ruhigem Optimismus aber wahrscheinlich wird er jetzt „leichtsinniger Optimismus“ genannt werden für das Jahr 1927 eine Steigerung des Einkommen⸗

Rensburg. Kreis 014 1.1.7⁄¼ —,—

EEö Merxtr. Anl, 995 % veene

Hadersteb. Kr. 10 ukv V4 1.4.10% —,— do. 5 % abg. si. K. Nr. 743,5 b G 3,4b

Lauenbg. Kreis 1919.4] 1.4.10% —,— . Quedlinburg 1903 Na4 1.4.10 do. 1904 2 si. K. 1.6.14 —, d0. 1904 4 % abg. do. iKI. 12.24 29, 75 b G

Lebus Kreis 1910. .4 Regensburg 1908, 09/4 sversch. Norw. St. 94 in B 15.4.10 —,—

do. do. i. Kr. 1.4.10 do. do. Reg.⸗Pfbr. 1.4.10 do. Spk.⸗Ztr. 1, 2 1.1.7

* ohne Anrechtssch. i. C. 15. 10. 1

. 0 3 h ; 8 2 1 8 Weser: Es handelt sich doch hier nicht so sehr um den Betriebs⸗ fonv. neue Stücke Potsdam 19 gt. 1.7.24 1 K. 1. 7.14

. es wird alsbald vorgelegt werden. Sobald wir einigermaßen mittelfonds als um die Aufzehrung der anderen Reserven! Bremen 1910 unt. 80

die Hände und die Köpfe wieder frei haben mit anderen do 1989

do. 1922. 1923

und Körperschaftssteueraufkfommens um 270 Millionen an⸗ genommen. Ich will dabei ruhig bekennen, daß ich bei dieser Erhöhung insbesondere auf die Körperschaftssteuer abgehoben habe und nicht auf die Einkommensteuerleistung des Mittelstandes Daß aus diesen Schichten auch im Jahre 1927 nicht mehr heraus⸗ zuholen sein wird, ist, glaube ich, eine Selbstverständlichkeit, über die man aber auch keinen Satz hier verlieren sollte. (Lebhafte Zustimmung im Zentrum und rechts.) Es handelt sich bei meinen neuen Schätzungen doch vor allem darum, daß ich die Geschäfts⸗ ergebnisse des Jahres 1926 bei einem großen Teile der Aktien⸗ gesellschaften auf Grund der Feststellungen einschätze, die wir im Reichsfinanzministerium getroffen haben. So kam ich zu den 270 Millionen aus einem Optimismus, von dem ich glaube, daß er in diesem Falle wirklich berechtigt ist.

Wir haben trotz dieser Einnahmeerhöhungen den Etat nur dadurch abgleichen können, daß wir auch Abstriche vornahmen. Es ist natürlich ein leichtes ich möchte das auch allen Herren sagen, die nach mir noch sprechen werden —, über jeden dieser Abstriche die Schale der Kritik zu gießen; es ist immer unan⸗ genehm, Ausgaben, die so gut wie bereits genehmigt waren, wieder abzusetzen, denn auch diese Ausgaben waren ja mit gutem Grund seinerzeit eingesetzt. Aber so kommt man nicht durch. (Zu⸗ ruf von den Kommunisten: Bei der Kinderspeisung wird gespart!)

Abgeordneter Dr. Fischer (Köln): Die Deutschnationalen haben von der Katastrophe der Reservenaufzehrung gesprochen! Das ist der Vorwurf, den eine Regierungspartei gegen den Finanz⸗ minister Dr. Reinhold erhoben hat. Und das ist eine Unwahr⸗ heit! Große Unruhe. Glocke des Präsidenten.)

Ich glaube, ich kann jetzt allmählich zu der Feststellung über⸗ gehen, daß der Betriebsmittelfonds nicht erst seit 14 Tagen, sondern die ganze Zeit her schon da war und daß er von niemandem aufgezehrt worden ist. Ich wiederhole meine Meinung, daß es bei der gegenwärtigen Finanzlage angängig ist, diesen Betriebsmittelfonds in den Haushalt 1927 einzustellen.

Wir werden allerdings dadurch genötigt sein, wie das auch bereits richtig dargestellt worden ist, im Bedarfsfall fremde Gelder aufzunehmen und dadurch natürlich unseren Zinsenetat zu belasten. Ganz abwegig ist aber die Bemerkung, die ein Redner der Sozialdemokratischen Fraktion gemacht hat, als sei mit dem Etat 1927 der Anfang mit der Pumpwirtschaft gemacht. (Sehr wahr! links.) Meine Herren, im gegenwärtigen Etat ist für das Ordinarium keinerlei geliehenes Geld vorgesehen, und daß wir das Extraordinarium auf Anleihe nehmen wollen, das ist, wie ich glaube, schon im Jahre 1926 die Meinung des gesamten hohen Hauses gewesen. (Sehr richtig! in der Mitte.) Wir gehen

also im Jahre 1927 genau denselben Weg wie 1926 (Abgeordneter

Worten, sobald der Etat und das Finanzausgleichgesetz ver⸗ abschiedet sind —, werden wir an diese Arbeit herantreten, und wir hoffen, daß wir recht bald den Gesetzentwurf dem Reichsrat und Ihnen zur Beratung und Verabschiedung vorlegen können. Ich glaube, Herr Dr. Fischer, Sie dürfen sich ruhig für dieses Rahmengesetz engagieren, es wird bestimmt im Laufe der nächsten Monate kommen.

Wir stehen in keiner Weise auf dem Standpunkt, daß unsere Steuergesetze die Kapitalbildung unterbinden sollen. Das wäre das törichste, was eine Regierung nur machen könnte. Denn diese neu gebildeten Kapitalien sollen uns ja die Mittel liefern, die wir zur Fortführung unserer öffentlichen Haushaltung brauchen. Im übrigen bin auch ich der Meinung, daß wir noch immer unter einer Ueberspannung unserer Steuerlasten und unserer Steuersätze leiden. (Sehr richtig! rechts) Man hat deshalb nicht erst seit dem Jahre 1926, sondern seit dem Beginn der großen Steuerreform des Jahres 1925 fortgesetzt versucht, durch Steuererleichterungen die Lage der Wirtschaft zu bessern.

Hier gibt es nun allerdings zwei Wege. Der eine Weg ist die unmittelbare Senkung der Reichssteuern. Diesen Weg hat man im Jahre 1925 und im Jahre 1926 beschritten. Es gibt aber auch einen anderen Weg, der in Maßnahmen besteht, die eine Senkung der Realsteuern in Ländern und Gemeinden im

do. 08,09, 11, gk. 31. 12.23

1,228

do 87-99,05, gk 31.12.23. 1 do. 96. 02. gek. 31.12.2817 4. 1,42 G Hamdg. Staats⸗Rentess .— —,— 9. e 8 Aach 8 A 0. do. 1919 B kieine ; Aachen 22 A. 23 nu. 24 do. do 10 000 bis 9.986590 do. 17. 21 Ausg. 22 do. do. 500 000 8* 0,041 G do. 1911, 1914 do. do. St.⸗Anl. 1900 82 1 Aschaffenburg. 190114 1.6.12 do 07,08, 09 Ser. 1,2, 11, 13 rz. 59, 14 rz. 55 harmen 01, rz. 41 40 1:2.5 do 1887,91,93,99,04, 31 0,85eb G do 1904,05,gek.1.8.24 38, versch. do. 1886. 97. 1902 1 wjSse Berlinn. ..1923 1.1.7 Lübec 1923 unk 28 3.9 —,— „Zinsf. 8— 18 % Meckl. Staatsanl. 1919 1.7/ —,— do⸗ 1919 unk. 30 Sächi. Mk.⸗A. 28, ut. 26 8 / 11 —— 5. 1920 unt. 81 Württemba. N 36-42 —,— 8 1922 Ausg. 1922 Ausg. 2 1886-:

Preußische Rentenbriefe. 1898

Getündigte und ungekündigte Stülcke, do 1898;

verloste und unverloste Stücke. do. Groß vot l 9

4,3 Brandenb. agst. b. 31 12.177¼ —,— —,— do. do. 1920 4,3 ½ do. päter ausgegeben —,— Berl. Stadtsynode 99, 4,3 8⁄% Hannov. ausgst. b. 318 12.17 —,— 1908. 12,. gek. 1. 7.24 4, 3 do. später ausgegeben —,— do do 1899. 1904. 4,3 ½ Hess.⸗Naßt. agst. b. 31.12.17 1905. gek. 1. 7. 24¹ 4, 8 do später ausgegeben Bonn 1914 N, 1919 4 Lauenburger. agst. b. 31,12.17 Breslau 1906 V 1909 4 do. später ausgegeben do. 1891 4, 3¶O0ͥ Pomm. ausgest. b. 41.12.17 4, 8 do. später w.z

7

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Eb1 8225ö2S

. 1 122977 1

9

hagehE. 08. 12 II. Abt., 19

4, 2 Posensche., agst b. 31.12.1 do. 1902, gek. 2. 1.24

4, 8 do. später ausgegebe

7 11

8

Offenbach Kreis 101574 1.1.7 ——

Deutsche Stadtanleihen.

8] 1.6.127⁄ —,— 4 15.11 —,— 100 000 ℳ4 9 0,041 g Altonnn 192319 1.1.7 —,— 4 di —,— 1

Remscheid 00, gt. 2. 1.23 Rheydi 1899 Ser 4 do. 1913 N

Roston 1919, 1920

Saarbrücken 14 8. Ag. Schwerin i. M. 1897.

Spandau 09 N, 1.10.23 Stendal 01, gek. 1.1.24 do. 1908, gek. 1. 4. 24

Stettin 5NVN. 1923

*„ Zinsf 2— 15 P. Stolp t. Pomm. Stuttgart 19,06. Ag. 19

Trter 14,1. u. 2. A. uk. 25 do. 1919 unk. 30

Wiesbad. 1908 1. Aus⸗ gabe, rückz. 1937

do. 1920 1. Ausg., 921 2. Ag. gek. 1.10.24 do. 18 Ag. 19 I u. II., el. 1. 7. 24

do. 97 N 01 03, 05/3

do. 1889

do. 1891[3 ½

do. 81,84,03, gk. 1.7.24 3 do. 1895, gek. 1. 7. 24 ¾

gek. 1. 5. 24:

S H8— 1

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do. 1903, gek 1. 4. 24 3 ½

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SP . —ö—2 2

Biersen 1904, gk. 2. 1.24 2

Wetmar 1888,gk. 1.1.24 2*

g Wilmersd. (BIn.) 1918

do. 1888 in £ 1.2.8 Oest. St.⸗Schatz 14 angem. St. * do. am. Eb.⸗A* do. Goldrente 1000 Guld. Gd * do. do. 200 * do. Kronenr. ⁵, ¹1 do. kv. R. in K.“ do. do. in K.¹ do. Silb. in fl* do. Papierr.Iin fl ¹⁰ Portug. 3 Spez. B Rumänen 1903 12² do. 13 ukv. 24 ¹⁴ do. 89 äuß. t. ¹6 do. 1890 in ¹⁶ do. do. m. Talonff. do. 1891 in 16 do. 1894 in ℳ* do. do. m. Talonsf. do. 1896 in 1⁸ do. do. m. Talonff. do. 1898 in ¹³ do. do. m. Talonff. do. tonv. in 14 do 1905 in 14 do 1908 in do. 1910 in 18 Schwed. St.⸗A. 80 do 1886 in do. 1890 in do St.⸗R. 04 1.ℳ do. do. 19061. do. do. 1888

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26,1 G 43 G

31,6 b 31,6 b 25 b

8,8G 11. 1b 10,25 b 22 %pb 12,76 b

Pfandbriefe und Schuldverschreib. deutscher Hypothekenbanken.

Aufwertungsberechtigte Pfandbrtiefe n. Schuldverschr.

deutsch. Hypoth.⸗Bk. sind gem. Bekanntm. v. 26.3.26 ohne

Zinsscheinbogen u. ohne Erneuerungasschein lteferbar.

(Die durch* getennzeichneten Pfandbriefe u. Schuld⸗

verschreibungen sind nach den von den Gesellschaften

gemachten Mitteilungen als vor dem 1. Januar 1918 ausgegeben anzusehen.)

Bayerische Handelsbank Pfdbr.

Ser. 2, 16 (38 P). S. 4— 6 (4 %*22.5 G

do. Hyp. u. Wechselbl. Pfdbr

verlosb. u. unverlosb. N (8 ½ %)*120,95 B

Berl. Hyp.⸗Bk. Pfdbr. Ser. 144,

7, 8, 13-18. 21-22, kv. u. nicht kv.

S. 5 6, 19 20 u. abgestemp.*16,55 G do. do. Ser. 23 24 —,— do. do. Ser. 25 —,— do. do. Ser. 26 —. do. Komm.⸗Obl. S. 1. 2* do. do. Ser 3 do. do. Ser 4 do. RKö h

Braunschw Hannov. Hyp.⸗Bk. Pfhr Ser. 2 26*15,2b G do. do. Komm.⸗Obl. v. 1923

Dtsch Leb-K. Pfdbr. S. 1, 4-24216,55 G

do. do. Ser 25

do do. Komm.⸗Obl. S. 1-3*

do do. ¹

do. Ser. 4 do. Ser.