1928 / 267 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 14 Nov 1928 18:00:01 GMT) scan diff

Heutiger Voriger Heutiger Voriger

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und Staatsanzeiger Nr. 267 vom 14. November 1928. S. 3.

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Export immer mehr zurückgeht, daß unsere Arbeitsmöglichkeit weiter eingeschränkt, die Erfüllung unserer Verbindlichkeiten und der Reparationslasten immer schwieriger wird. Neben diesen vein wirtschaftlichen sollten wir uns auch von sozialen Rücksichten leiten lassen. Wir dürfen nicht das soziale Niveau der großen Masse weiter senken, sondern heben. Deshalb muß es einmal eine Zeit lang in den schwer um ihre Existenz ringenden Industrien ein Ende haben mit Lohnerhöhungen, bis sie sich erholt haben. Das Arbeitsministerium erklärt in seiner Denkschrift selbst, daß die unteren Gruppen ihr Lohnniveau aus der Vorkriegszeit nicht nur erreicht, sondern bereits überschritten haben. In der Textil⸗ und in der Holzindustrie ist es der Arbeiterschaft nach Fest⸗ . des Reichsstatistischen Amts nicht nur gelungen, ihr

ealeinkommen zu erhalten, sondern die sozialen Abgaben auch Dabei haben wir doch noch schwere Kriegs⸗ lasten zu tragen. Wir freuen uns, daß trotzdem der Lebens⸗ standard der Arbeiter aufrechterhalten werden konnte. Das ist aber nur möglich gewesen, weil die für die Betriebe so notwendige Kaäpitalsansammlung unterblieben ist und wir Auslandskapital hereingenommen haben. Wie die Einlagen der Sparkassen und der Arbeiterbanken beweisen, ist die Kapitalbildung auf der Ar⸗ beitnehmerseite stärker gewesen als auf der Unternehmerseite. Leider dürfte viel davon dem Konsum zugute koncmen. Außer⸗ dem aber sind die Betriebe gezwungen, zu hohen Zinsen Geld aus dem allgemeinen Geldmarkt zu entnehmen, statt eigener Ueber⸗ schüsse. Wir wollen gern mit der Arbeitnehmerschaft zusammengehen,

noch abzuwälzen.

sondern darauf, daß er überhaupt etwas verdienen könne, und daß er sich für das Verdiente etwas kaufen könne. Der Redner wies auf das Beispiel des englischen Arbeiterführers Mae Donald hin, der unter Beachtung dieser Grundsätze sich zur Rettung der englischen Wirtschaft mit den Arbeitgebern an einen Tisch gesetzt und sogar Lohnherabsetzungen seine Zustimmung gegeben habe. Die 2 ma ge tehace⸗ werde die vorliegenden Anträge ablehnen, weil sie nicht in ein schwebendes Verfahren eingreifen wolle. (Bei⸗ fall bei der Wirtschaftspartei.)

Abg. Schneider⸗Berlin (Dem.) hebt hervor, daß sich die Lage der Eisenindustrie gegenüber der Vorkriegszeit wesentlich verändert hat. Sie hat durch die Gebietsabtretungen ihre Haupt⸗ rohstoffgebiete verloren. Trotzdem hat sie es verstanden, etwa neunzig Prozent ihrer Friedensproduktion wieder zu erreichen. Für die schwere Lage der Eisenindustrie ist in erster Linie verant⸗ wortlich zu machen die hohe Finanz⸗ und Zinsbelastung und vor allem unsere Wirtschaftspolitik der letzten Jahre, die der Industrie alle Rohstoffe verteuerte, aber auch die Lebenshaltungskosten der Arbeitnehmerschichten in die Höhe trieb, so daß Lohnerhöhungen nicht zu umgehen waren. Ohne wirkliche Abkehr von der bis⸗ erigen Zoll⸗ und Wirtschaftspolitik ist die einzige Lösung dieses chweren Konfliktes unmöglich. Man muß die Frage aufwerfen: Hat die Eisenindustrie denn alle Angaben gemacht, die zur Er⸗ gründung der wahren Verhältnisse notwendig sind? Der Reichs⸗ arbeitsminister hat die ihm von der Eisenindustrie eingereichten

Abg. Schwarzer (Bayr. Volksp.). Es steht fest, daß man in der ganzen Oeffentlichkeit die Aussperrung wegen ihrer schweren Folgen nicht verstehen kann. Es müssen Vorkehrungen getroffen werden die Streiks wie auch Aussperrungen in diesem Umfange in Zukunft überhaupt unmöglich machen. Da Bayern von den Kämpfen nicht unmittelbar betroffen ist, so steht es den Ereignissen völlig objektiv gegenüber. Es t ganz aus⸗ geschlossen, daß ohne e ein Wirtschaftsfrieden zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern eintreten kann, der von Bestand sein soll. Man kann gegen die Verbindlicherklärun durch das Reichsarbeitsministerium einwenden, was man will, es handelt sich um einen Spruch der obersten Instanz des Reiches, und wer gegen sie handelt oder sich über ihre Ent⸗ scheidungen hinwegsetzt, kann nicht leugnen, daß er dadurch die Staatsautorität in gewissem Grade beeinträchtigt. Wenn die Arbeitgeber diese Instanz übergangen haben, so ist das nicht allein wegen der 1“ sondern auch wegen der poli⸗ tischen Auswirkungen zu bedauern. Denn es wird dadurch ein Radikalismus hervorgerufen, der nicht von Nutzen sein kann. Wenn wirklich Bedenken gegen eine Verbindlicherklärung be⸗ tehen, so müssen diese auf dem Wege des Einspruches aus dem Cege geräumt werden, nicht aber durch das Mittel der Aus⸗ sperrung. Vielleicht hat bei dieser Aussperrung hier und da die Absicht bestanden, die Kassen der Gewerkschaften zu schwächen. Man sollte aber aus Erfahrung wissen, daß in soichen Fällen gänzliche Verluste der Gewerkschaften stets sehr bald wieder

(50 % Einz.) —,— 8 Einz.) —,— Frankfurter Allgemeine. N192,5 b G Frankona Rück⸗ u. Mitvers. L. A 136,5 G do. do. Lit. C[221 G Gladbacher Feuer⸗Versicher. N700 B Hermes Kreditversich. (f. 40 ℳ) [23,75 G

mi lehm⸗ 1 Unterlagen für ihre Unkostenberechnung als unzureichend be⸗ nur Uebertreibungen müssen wir bekämpfen, denn mit den Ar⸗ zeichnet. Kein vernünftiger Arbeiterführer wird von einem beitgebern stehen und fallen auch diejenigen, die in den Betrieben 1“] verlangen, daß es mehr an Lohn bezahlt als es beschäftigt sind. Bei der Erörterung der Schuldfrage darf man herauswirtschaftet, und jeder erkennt auch an, daß es einen nicht die letzten Akteure dieses Trauerspiels verantwortlich machen. ewinn abwerfen muß. Aus einer Denkschrift der Arbeitgeber 'es emnae eee Man muß doch bedenken, daß das ganze System die Arbeitgeber der Eisenindustrie geht hervor, daß man zu einer gegenwärtigen 125 Lümesche Füccverstcemung. , 3999 in eine verhängnisvolle schwierige Lage gebracht hat. Vielleicht Lohnbelastung durch Lohnerhöhung schon eine Ftanstige Lohn⸗ 87,25 b 6 do. do. Ser. 2 X 60.5b nicht die gegenwärtige Verbindlichkeitserklärung, aber die Hoffnung hinzurechnet. Kein Mensch wird wünschen, daß man do. do. ESer. 8 5726 1 der einen oder der anderen Gruppe, daß der Schiedsspruch gerade der Eisenindustrie ihre Weiterexistenz unmöglich macht. Auch der I ““ ihr das eine oder andere bringen werde, hat die Verhandlungen anz objektive Beurteiler wird aber zugeben 8eh. daß die 50b To 6„Ein) 56, G so außerordentlich erschwert und hat eine Einigung verhindert. lussperrung ein sehr schwerer Fehler gewesen ist, sowohl sach⸗ 229,5b G MagdeburgerLeb.⸗Vers.⸗Ges. 195 G (Sehr wahr! bei D. Vp.) Der Minister sagt, es habe einen Aus⸗ lich als auch ein sehn sch Der verbindliche Schiedsspruch bindet 88,s Maabesher nh. beh hd daß beide Vertragsteile. Das Schlichtungswesen hat gerade bei diesem (Stäche —8 88 8 schließlich der Konkurs des einzelnen Werkes das Kriterium für Konflikt seine Nützlichkeit und volle Wirkung erprobt. Was wäre

88,15b 6 mannheimer Versicher⸗Ges. 1448 die Richtigkeit des Schrittes des Arbeitsministeriums gewesen ohne Schlichtungsordnung im rheinisch⸗westfälischen Gebiet durch the Nattonat la. . Beeti (grsn. wäre. Das scheint mir doch sehr bedenklich, den Brunnen erst die Aussperrung entstanden! Es ist doch geradezu erstaunlich, 1808 b 9 RNorbspern Kng. r 1990 zuzudecken, wenn das Kind hineingefallen ist. (Zustimmung bei] mit welcher Ruhe eine solche wirtschaftlich umwühlende Maß⸗ der D. Vp.) Nehmen Sie an, der Spruch wird auch in zweiter nahme aufgenommen worden ist. Wir begrüßen den Grund⸗

Instanz für ungültig erklärt, wird dann der Generaldirektor gedanken des Schlichtungswesens, meinen aber auch, daß diese

nicht zur Rechenschaft gezogen werden, weil er eine günstige junge Wissenschaft natürlich ihre endgültige Gestaltung noch

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durch erhöhte Mitgliederbeiträge ausgeglichen werden. Der Redner betont sein Vertrauen zu den maßgebenden Persönlichkeiten, daß sie nichts unterlassen werden, um diesen Kampf sehr bald zu be⸗ endigen. Klar und deutlich hat sich aus dem Streit die Not⸗ wendigkeit ergeben, das Schlichtungswesen einer Aenderung und einem Ausbau zu unterwerfen, so daß vor allem in Zukunft ähn⸗ liche Zweifel, wie sie im vorliegenden Falle entstanden sind, ver⸗ mieden werden. Immerhin ist der gegenwärtige Zeitpunkt nicht geeignet, auf diesem Gebiete gesetzgeberisch vorzugehen. Der Redner befürwortet abschließend die Ueberweisung der vor⸗ gelegten Anträge an die zuständigen Ausschüsse, in denen man daran arbeiten soll, daß aus diesen Anträgen Gesetzesbestim⸗ mungen werden, die es ermöglichen, daß die deutsche Industrie in Zukunft vor solchen Auseinandersetzungen bewahrt bleibt.

Darauf werden die Beratungen abgebrochen. Das Haus vertagt sich auf Mittwoch, 3 Uhr, um dann die Weiter⸗ beratungen vorzunehmen und nach ihrer Erledigung kleinere Vorlagen zu beraten.

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Fortlaufende Notierungen.

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Heutiger Kurs 51 b G 14,35 14,5 b

Voriger Kurs 51 G 14,5 à 14,3 b

% Bosnische Eb. 114. do. Invest. 14 Mexikan. Anleihe 1899 do. do. 1899 abg. do. do. 1904 do. do. 1904 abg. Oest. Staatsschatzsch. 14 % do. do. 14 m. neu. Bog. d. Caisse⸗Commune 4 ½ % do. amort. Eb. Anl. do. Goldrente. do. do. m. neu. Bog. d. Caisse⸗Commune do. Kronen⸗Rente konv. do. J. J. . konv. do. M. N. 9% do. Silber⸗Rente... do. Papier⸗Rente.. krk. Administ.⸗A. 1903.. do. -— Ser. 1., do. o. Ser. 2.. do. unif. Anl. 1903-06 do. Anleihe 1905 do. do. 1908 do. Zoll⸗Obligationen ürlische Fr.⸗Lose. Ung. Staatsrente 19138 4 ½ % do. do. 13 m. neu. Bog. d. Caisse⸗Commune 4 ½ % do. do. 1914 4 ½ % do. do. 14 m. neu. Bog. d. Caisse⸗Commune 4 % do. Goldr. m. neu. Bog. d. Caisse⸗Commune 4 % do. Staatsrente 1910 4 % do. do. 10 m. neu. Bog. d. Caisse⸗Commune 4 % do. Kronenrente.. 4 Lissabon Stadtsch. I. II. 4 ½ % Mexikan. Bewäss.. 4 ½ % do. do. abg. Anatolische Eisenb. Ser. 1 do. do. Ser. 2 8 % Mazedonische Gold.. bch Tehuantepee Nat... do. abg.

5 4 ½ % do. 89 de.

922=

2

Til 4

abg.

45,75 à 46 b 45 % à 46,25 b

34à 34,25 b 2 23,75 à 238 ½ b

—.,— 7

8-. 8

à1,95 à 1,95 G

8 13,1 à 13 ¶b à 13,25 B 16 1b 13,28 8 à 12,9b

13,4 à 13,3 b

9

à 29,75 à 29,5b

13 84 12 6

à 132 13 ⅛2 16,7 b

12 †⅛ à 12 ½b

12 à 12,9 b

à 13,25 à 13,3 b 18,4b

25,9 b

217,2 b9G9 26 ½à 25,4 b

—.— *

en.

20 h 22 b B

2 —.—

² —,—

9 —,.—

—VYVöqgVSVSVESégVgVSVegÖV

92,25 b G 142eb G 205,25 b G 26,5 b G 140,25 b

42 b 120 G 135 B 830 b G 123 G 1578G 368 6 72G 141ℳ1 b G 79 b B

139 b 208 b G 28 b B 141 G

42 b 120 G 135 B 8930 G 123 b

1576

8 * 1 Sq-qSgSSS

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SöSreserererss- SS

104,75 b

140 b G 124 b G 193,5 b 126,25 b 204 b 129eb B 487 b 132 G 185 B

Bank Elektr. Weretee.. Bank für Brauindustrie.. Bayer Ver.⸗BankMünchen⸗

ärnbergß . Oesterreichische Kredit... Re⸗ SvAe thhtttee Wiener Bankverein.. Baltimore⸗Ohtio. Canada⸗Pacific Abl.⸗Sch.

o. Div.⸗Bezugsschein.. Elektrische Hochbahn. Oesterr.⸗Ung. Staatsb... Schantung⸗Eisenbahn.. Vereinigte Elbeschiffahrt.. Accumulatoreu⸗Fabrik.. Adlerwerke..

157,5 à 158 à 157 174 5b G à 173,5 à 174,75 b

160,5 à 161,25 à 161 b 3058,28 à 305,5

5,8 G à 5,8 B à 55,5 b

109 à 110,8b

28

8

153 b 170,5 à 169,5 b

180,28 à 180 à 180,28 304 à 303 G à 303,5

75 à 74,75 b

5 ¼à 5,8 G 55 a 55 G

111,5 à 111 b G

VSVVVVöVVV Ss R I FsgöIö“ 2——öqI2N

29 G

Aschaffenb. Zellst. Augsb.⸗Nürnb. M Basalt. Jul. Berger Tiefb. Berl.⸗Karlsr. Ind. Byk⸗Guldenwerke Calmon Asbest.. Chem. von Heyden Dtsch.⸗Atl. Telegr. Deutsche Kabelwk. do. Teleph. u Kab. Deutsche Ton⸗ u. Steinzeugwerke Zensc2n hea. Deutscher Eisenh. Eisenb.⸗ Lerleßh . Elek.⸗W. Schlesien Fahlberg, List u. Co Hackethal Draht.. 5. H. Hammersen arb⸗Wien. Gum. Hartm. Sächs. M. Hirsch Kupfer.. Hohenlohe⸗Werke Gebr. Junghans. Gebr. Körting.. Krauß u. Co., Lok. Lahmeyer u. Co.. Laurahllttite.. Leopoldgrube.. C. Lorenz. Maschfab. Buckau Maximilianshütte Miag, Mühlenbau Mitteld. Stahlwke. Mix u. Genest.. Motorenfbr. Deutz Oesterr. Siemens⸗ Schuckertwerke. Hermann Pöge.. Rhein.⸗Westf. Elek. do. Sprengstoff J. D. Riedelk.. Sachsenwerk.. Sarotti . Schles. Bgb. u. Zink do. Bgw. Beuthen do. Portl.⸗Zem.. do. Textilwerke. Hugo Schneider. Siegen⸗Sol. Gußst Stöhr uC., Kammg Stolberger Zink. Telph. J. Berliner Thörl'’s Ver. Oelf. Ver. Schuhf. B.⸗W. Vogel, Telegr.⸗Dr. Voigt & Haeffner Wickina Portland

Allg. Dt. Cred.⸗A. BarmerBank⸗Ver. Bay. Hyp. u. Wechs. Berl. Hand.⸗Ges. Comur.⸗u. Priv.⸗B Darmst. u. Nat.⸗Bk. Deutsche Bank... Diskonto⸗Komm.. Dresdner Bank .. Mitteld. Kred.⸗Bl. A.⸗G.f. Verkehrsw. Allg. Lokalb. u. Krft

92,25 eb G

co Sroote be SS SSS

Stettin. Chamotte N do. do. Genuß do. Elektriz.⸗W. N do. Oderwerke... do. Pap. u. Pappe do. Portl.⸗Zement Stickerei Plauen .. R. Stock u. Co.. H. Stodiek u. Co. N Stöhr u. Co., Kmg. Stoewer, Nähm... Stolberger Zinkh.. Gebr. Stollwerck N. Strals. Spielk.. Sturm Akt.⸗Ges... Südd. Immobil. N Süddeutsch. Zucker Svenska Tändsticks (Schwed. Zündh.)i. RMf. 1St. z.100 Kr.

ʒ–e- o S SUn SöSöeeeresresrssssrrerererrrr-rrrssreeserzrsss-sssssssn

Conr. Tack u. Cie. Tafelglas Fürth.. Teleph. J. Berliner

* für ½ Jahr Teltow. Kanalterr.

½ 82

66,25 eb G 124 B

S=

282222

Tempelhofer Feld. Terr.⸗A.⸗G. Botan.

Gart. Zehldf.⸗W. N Terr. Hohenz.⸗K. N do. Rud.⸗Johrhal. do. Südwesten i. L.

8

66 eb B 93 G 93 b

100,5 b 104,5 b G 66 G

126 b 66 eb B

—,—

322 G

0-—-S'öS--Soög

Vogt u. Wolf.. Vogtländ. Maschin. do. Vorz.⸗Akt.

* für 3 Jahre do. Spitzenweberei do. Tüllfabrik Voigt u. Haeffner. Volkst. Aelt. Porzf. Voltohm 8 Vorwärts, Biel. Sp. Vorwohler Portl..

78 G

‧μι α SSSSoUSASS S —έ½ Pprrürrrrererse

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Wagener u. Co... Wanderer⸗Werke.. Warstein. u. Hrzgl.

Schl.⸗Holst. Eisen Wasserw. Gelsenk.. Wayß u. Freytag.. Aug. Wegelin Rußf. Wegelin u. Hübner Wenderoth pharm. Wersch.⸗Weißenf. B. Ludw. Wessel Porz. Westd. Handelsges. Westeregeln Alkali Westfalia⸗Dinnend. Westf. Draht Hamm do. Kupfer Wicking Portl.⸗Z. N Wickrath Leder ... Wicküler Küpper Br. Wiesloch Tonw...

D.D

SS, eEg. a Le. o 1. 5.

363 G

Heutiger Kurs 202,75 à 205 b 8 91 b

394 à 397 à 394,75 b

57,5 à 67 67,25 b

119,5 à 121b 147 % à 146,5 à 147,75 b E 72 à 70,75 b

124 G

54⁷ 58,28 à 58,5b 79,75 à 79,5eb G à 79,75 b 14 G à 1db

*

—,— 2

84 à 86 b

17 à 17,25 b

à 64b

87,75 à 88,75 b

75eb G a 75 b

56,75 b 8 à 168,25 à 168,755b 68 à 69,5 a 68,25 b G à 69b à 83,25b

136 à 138 b

136 à 136,5b 125 à 127 b 111

12 ½ 66,5 b 223 à 223,5 à 223b

43,75 à 42 b

136,75 à 140,5 b 184,5 à 185 B à 184b 116,5 b

208,75 à 208,5 à 209,75 b

45 à 44,5 b

108 à 108,5b

28 ⅛b

260 à 257 eb G à 259 à 258 b 66 b

102,5 b

68,75 b

Voriger Kurs

1178%à 118,8 b

147,75 à 146 G à 146,5 b

69 à 70 8 b 123,25 G

163 à 162b 54,25 à 54b G 79 à 79,5 à 79

85,5 à 86,5b 75 eb G

57 b

167 b

68 à 67,5 b 85 à 86 a 86b 137 b 8

136,5 à 136 à 136,25 b 125 b 111 à 110,5b

12,25 G 8 67 b B à 67,25 b 219,5 à 219 à 221,5 b

40,à 41 ¼ à 41,75 b 136 % a 136 à 136 8 5b 185 9 184b

117,5 b

à144,5 b

210,75 4 210,25 à 211,5b

à 107,75 B à 107 5b

28886b G à 264,75 à 258 à 259,5b

66.5 b

103,28 G

68,75 b

81,5 à 81,25 à 81,75 b

SSüSeegüeessesegseeeen- 2 2 5

—V—ö-

H. u. F. Wiharb..

Dt. Reichsb. Vz. S. 4 u. 5(Inh. Z. dR. B.)

amb.⸗Amer Pak.

amburg. Hochb. Hamb.⸗Südam. D. Hansa, Dampfsch. Norddeutsch. Lloyd Allg. Elektr.⸗Ges. Bayer. Motoren. J. P. Bemberg.. Bergmann Elektr. Berl. Maschinenb. Buderus Eisenwk. Charlottenb. Wass. Compan. Hispano Amer. de Electric Cont. Caoutchuc. Daimler Benz.. Dt. Cont. G. Dess. Deutsche Erdöl. Dtsch. Linol. Werke Deutsche Masch.. Dynamit A. Nobe! Elektrizit.⸗Liefec. Elektr. Licht u. Kr. Essener Steink... J. G. Farbenind. Feldmühle Papier Felt. uGutlleaume Gelsenk. Bergwerk Ges. f. ektr. Untern. Th. Goldschmidt. HamburgerElektr. Harpener Bergbau Hoesch Eis. u. Stahl EWI

lse, Bergbau... KaliwerkeAscherb! Rud. Karstadt.. Klöckner⸗Werke.. Köln⸗Neuess. Bgw. Ludw. Loewe.. Mannesm.⸗Röhr. Mansfelder Bergb Metb. u Metallurg,

j. Metallges... Nationale Autom. Nordd. Wollkämm Oberschl. Eisenbb. Oberschl. Kokswke., j. Koksw. VChem. F Orenstein u. Kopp. Ostwerke . Phönix Bergbau. 88 Rhein. Braunk. uB Rhein. Elektriz... Rhein. Stahlwerke A. RiebeckMNontan Rütgerswerke.. Salzdetfurth Kali

137,25 à 136,5 b 140,25 à 139,25 b

164,5 b

282,75 à 283,5 à 283 b 187 à 186,75 à 187 à 186,5 à186,75 G 289 % à 288 ¼ à 289,5 b 167 à 166,5 à 167 b 161,75 à 162 b

168 b

215 à 213,5 b

173,75 à 173,25 à 173,5 b 186 à 185,25 b

Auf Zeit gehandelte Wertpapiere per Ultimo Novbr. 1928. Prämien⸗Erklärung, Festsetzung der Liqu.⸗Kurse u. letzte Notiz p. Ultimo Novbr.: 27. 11.

Einreichung des Effektensaldos: 28.11. Zahltag: 30. 11. 137,25 à 137 G à 137,25b

140,25 b

165 ü 165,5 b

283,5 à 282,5 à 283,5 b 187,5 9 187 b

289,25 à 288,5 à 289 b 167,25 a 167 a 167,25 b 162,5 à 162 à 162,25 b 168 b

214 à 216 à 215 b 172,25 5 173 b

187 à 185,5

Schles. Elektriz. u.

Gas Lit. B. Schubert u. Salzer Schuckert u. Co.. Schulth.⸗Patzenh. Siemens u. Halske Svenska Tändsticks (Schwed. Zündh.) Thür. Gas Leipz. Leonhard Tietz.. Transradio.. Ver. Glanzst. Elbf. Ver. Stahlwerke. WesteregelnAlkalt Zellstoff⸗Waldhof Otavi Min. u. Esb.

94 b G

99,25 b

158,25 b G

34,25 G6 833 b 130,5 b

131,5 b 137,5 G 132 b

157 b B

do.

95,5 G Thuringia, Erfurt do do.

78 b

100,5 G 80,8eb B 63 G 98,75 G 23,75 G 155,5 G

Viktoria Allgem. V Viktoria Feuer⸗Ve

130,5 b

132 b G Neu Guinea...

Otavi Minen u.

* 2 Sch. netto,

Heutiger Kurs

91 % à 91,75 à 91%b

147,23 à 147 G à 147,5 à 147 5b

à4 182,75 à 182,25 à 182,75 b

1805

144 à 144,25 à 143,25 à 144 à143,5 G 187 à 189 % à 189 4 189,25 b

238 8 239 à 238 à 240,3 b

499 à 496 a 497 b

224 à8 228 B à 224,5 à 225,25 àb

à 86 à2 85 [223 8 b 89,25 4 88,75 b

127à 127,75 à 128,5 5b

502,5 à 500,5 à 506 à5055507à508,5 b à 140 ¼ 4 139,75

86,5 à 87,5 à 87,25 à 89,5 à 89 à89,5b 191 % à 191,25 à 192,5 b [88 b 1395 G à 138 B

309 à 311 b

à 47,25 à 48,5 à 48,25 à 49,5b

8 [173,5 à 173,25 b 170,5à172,75à172,5a173,75à172,5à 233,5 à 237 à 236,5 b

126,3 à 126.75 à 126 à 126,5 à 125 ½ b 251 à 251,25a250,75a251à 2492249 % b 238,5 à 240,5 à 240 à 241,5b 150,25a151,5à150 ½à152,56b B à151,5à 124,5 à 123,75 à 124b 1151 8 b 268,5 à 272,25 à 270,5 à 279,75 b

97,5 à 98 à 97,25 b

147 % à 148 b

137 à 138,5 à 135,75 b

134 8 à 133,75 b

135,5 à 134,5 à 135 b

248 b

285 à 283 à 283,5 —b

244 B à 242 G à 242,75 à 241,75 b 110,5 à 109,25 à 109,5 à 109,25 b

131 à 131,25 à 131 à 131,5 4 130,5 b à 243,25 à 246 à 245,5 b

129,25 à 129 a 129,25 à 128,75 b 116,75 à 119,5 4 119,25 b

135 % à 136 b

59,75 à 61 59,75 b 186 à 184,5 b 114,75 a 116 b

112 ⅛à 111,25 G à 111,8 b 105,5 à 107,5 —b

à 280,5 à 278,5 à 279 b

92,75 a 92,25 à 92 %b

484,5 8 487 5b B 8 484,5 à 486,5 à485 b 276 à 278,5 à 275,5 B

159 à 160,25 à 159 4 159,5 à 158,5 G 134 à 134 % 134,5 à 134 à 134,25 b

105 ⅞à 105 à 108,25 b 491,5 à 488 à 488,75 b

228 ⅛à 231,8 à 230,28 b 1

à 350,5 à 350 33 2 240,25 à 240,75 a238,54239,50238,5 b 326,5 à 322,5 b

411 à 411,5 à 409,5 à 410,5 à 409,75 b

499 à 498 B

152,5 à 153 G

289,25 à 288,5 b

183,5 à 183 9 153,5 à 152,5 b 590,2 583,25 à 592 5b

94,75 a 95 8 à 94,5 à 95 à 91b 289,5 à 286 b

274,5 à 276,55b

61,5 à 61 ½ 60 b

Schle⸗ Fener⸗Vers. (f. 40 ℳ).. 67,5 G o.

Transatlantische Güter.... Union, Hagel⸗Versich. Weimar 8 Vaterl. Rhenania, Elberfeld. 555 b

St. 1=—1 RMp. St.

(Stücke 200) 8

(voll eingez.) 568 B (25 % Einz.) 268 B

207 eb G

ersicherung N 2750 G rsich. Lit. X 1565 G

Kolonialwerte.

Deutsch⸗Ostafrika.. Kamerun Eb. Ant. L. B0

0-0

. 8 Ostafr. Eisb.⸗G.⸗Ant.

Eb.* 60,5 b G 59b

** 121 %.

Voriger Kurs

91,75eb 6 à 2 3 148,25 à 147 b . 76,5 b

à 182 à 180,3 b 145,25 à 144,25 b 183,5 à 182,5 à 183,5 5 183 à 183,5 b 240 à 239 b

504 à 500,5 5 503 à 501 b 219 ½ 6 a 218 à 222,5 b

à 87 à 86 B

à 86 ½ à 89,25 b

125 à 127,75 b

502 à 498,5 à 502,58b

141,75 à 140 G

85,5 à 84,75 à 85,75 b

192½ à 191,5 4 192B à 191,75 5b 139 % à 138,5 à 138,75 5 138,8 b 306,5 à 306,75 à 305 8 307b

1 8

169 à 168,5 à 169,25 b

233 à 232 b 123,75 à 124b

248,5 à 247,5 à 248,75 à 2485249,255b 238,5 à 238 b 148,75 à 149,5b 124 à 123 à 124,75 5 124,5 b 8— 266 ½ à 266 G à 267,25 à 266,5 b

97,5 à 96,25b [267,5 b G 147,5 b

135 G à 134 à 136,5b

132 à 131,25 à 133,5 b

134 à 133 G

249 à 245,25 b 8

288,5 à 284,5 à 286 B à 284,5 b

242 B a241,25a244,25à243,754244,25 à1092108,54110,5 b [à243,54244à 129,5 à 129,25a130,75b [2434243,5 b 244,5 à 244,5 B

127,25 à 126,5 à 127 à 126,5 à 128,55 115,75 b 1128,25 G

à 135,75 b

61 à 60,25 b

186,75 à 185 G à 185,75 b 115,75 à 115 à 115 8 1158

112 4 111 G à 111,5 b

108,5 à 105 ⅞b

283,25 à 280,5 à 281,5 à 281 à 283 b 92 à 91,5 à 93 ⅞b

479,5 à 477,75 à 479 à 477 b

275B à 274 8 274,75 b

156 b

132 à 132 ¼ à 133,75 à 133 G à134,5 b 105,75 à 106 à 105,75 b

à 492 à 488 à 492 à 489 à 489,5b

229,25 à 228 G à 228,5 à 228 b 351 B à 350 a 350,5 b

235,5 à 234,5 à 239,25 à238,54239,55

326,75 à 326 à 328,5 b 408,75 à 407,5 à 408,75à40

502,5 b

¶152,25 à 152 b

289 à 288,5 à 289 ,6 152,5 9 151 4 152,75 b 595 à 592 à 597 à 594b

93,75 à 93 ½ 98 b

290 2 287,5 à 288 à 287à290à 288,25 b 277 à 273b 60 à 59 % à 60 % b

8[289‧1 409,25

8

ziehen.

Verständigung zu

Zeitung“

[248,5 b 8—

wird, diesen Kampf

die Aeußerung des Reichsarbeitsministers,

Rechtslage nicht benutzt hat? Nach allgemeiner Rechtsauffassung, denn die Anträge des Zentrums sind ja noch nicht angenommen, ersetzt die Verbindlichkeitserklärung die private Einigung. Wenn der Spruch verbindlich gewesen wäre, was er noch nicht ist, dann wäre die Aussperrung ein Verstoß gegenüber dem privaten Ver⸗ trag, aber keine Auflehnung gegen die Staatsautorität. Der Ar⸗ beitsminister hat doch nicht als Vertveter des Reiches gehandelt, sondern als durch das Gesetz bestellter Schlichter. Die schweren Vorwürfe kommen gerade aus einem Lager, das über Streiks gegen verbindliche Schiedssprüche keine Entrüstung an den Tag gelegt hat, sondern mit einem verzeihenden Lächeln darüber hin⸗ weggegangen ist. Was kann nun geschehen? Ich gebe meiner

Befriedigung darüber Ausdruck, daß nach dem gestrigen Urteil

eine neue Verhandlungsbasis geschaffen ist und richte an beide Parteien die Mahnung, alle bisherigen Hindernisse, die sich Ver⸗ handlungen in den Weg stellten, beiseite zu räumen. Ich freue mich, daß ein Mann, der in allen Kreisen der Bevölkerung so großes Vertrauen genießt, wie der Düsseldorfer Regierungs⸗ präsident, das schwere Amt der Vermittlung übernommen hat. Ich wünsche, daß es zu einer Verständigung kommt, im Inter⸗ esse der Avbeiter, die sich heute in einer sehr schwierigen Lage befinden, aber auch im Interesse der weitesten Kreise des Mittel⸗ standes, der, je länger der Kampf dauert, um so schwerer zu leiden hat. Die Anträge zur Arbeitslosenversicherung müssen wir ablehnen. Nit aller Schärfe müssen wir uns gegen die rückwirkende Kraft der beantragten Gesetzesänderung wenden. (Sehr richtig! bei der Deutschen Volkspartei.) Die Anträge zur Reform des Schlichtungs⸗ wesens wollen wir im Ausschuß einer gründlichen Prüfung unter⸗ Wir dürfen diese Frage nicht überhasten. Im Namen meiner Freunde erkläre ich, daß wir eine Reform für unbedingt erforderlich halten und daß wir Anträge einreichen werden, allerdings ohne Ueberstürzung. In dieser Reform wollen wir, daß wir wieder ein Schlichtungswesen bekommen. Das Schwer⸗ gewicht soll wieder darauf gelegt werden, die Parteien zu einer erst bringen. Wir sind weder Feinde des Schlichtungswesens noch der Gewerkschaften. Darum verlangen wir aber auch, daß die Verantwortung den Gewerkschaften nicht abgenommen wird durch die Macht des Staates. Unsere An⸗ schauung geht dahin, daß die Persönlichkeit die Verantwortung tragen soll. Wir wollen, das schon bei den Verhandlungen der ersten Instanz das ganze Material, wenn möglich von Sachver⸗ ständigen, durchgesprochen wird. Der Staat kann allerdings nicht beiseite stehen. Aber er soll nur da eingreifen, wo es sich um Staatsnotwendigkeiten, um Fragen von ganz überragender Be⸗ deutung handelt. Herr Minister, Sie haben den Oberlandes⸗ gerichtsrat Dehnecke wegen seines Aufsatzes in der „Kölnischen Zeitung“ gestern scharf angegriffen. Aber Sie haben den inkriminierten Satz falsch aufgefaßt. Der Artikelschreiber hat nur gesagt: „Die Tatsache, daß dieser Streit auf eine Lücke im

Schlichtungswesen zurückzuführen ist, muß auch mit Naturnot⸗

wendigkeit zu einer Aenderung des Schlichtungswesens führen.

In diesem Sinne ist allerdings der Kampf in Nordwestdeutschland

ein Kampf um das Schlichtungswesen, nicht nur ein wirtschaft⸗ licher Kampf. Wir hoffen, daß es mit vereinten Kräften gelingen . zu einem versöhnlichen Ende zu führen im Interesse unseres lieben deutschen Vaterlandes! (Lebhafter Bei⸗

Abg. Colosser (W. P.) führt aus, daß seine Freunde den dringenden Wunsch hätten, daß alle Mittel und Wege er⸗ griffen werden müßten, die dem gefährlichen Wirtschaftskampf so bald als möglich ein Ende zu bereiten geeignet sind; denn mit der Fortdauer der Aussperrung würde der Kreis der un⸗ schuldig Leidenden täglich größer. Nicht zuletzt würde der gewerbliche Mittelstand im Kampfgebiet auf das empfindlichste getroffen, ohne daß er die Möglichkeit habe, seine Ausfälle von irgendeiner Stelle wieder ersetzt zu erhalten, Ausfälle, die um so gefahr⸗ drohender sind, als sie durch die Praxis der Gewerkschaften ver⸗ schärft werden, ihre Unterstützungen in Wertmarken zu zahlen, die nur in den Konsumanstalten einzulösen sind. Daneben habe der selbständige Mittelstand die große Sorge, daß er letzten Endes die Zeche des Kampfes werde bezahlen müssen, denn die Unter⸗ stützungspflicht der kommunalen Behörden würde deren Etats erheblich belasten, was die Gefahr einer weiteren Anziehung der Realsteuern nahelegen würde. Der Redner begrüßte deshalb daß sich Reich und Preußen über die Kostendeckung dieses Wirtschaftskampfes werden verständigen müssen. Ferner stünde die Wirtschaftspartei in diesem Kampf zweifellos mit Herz und Verstand auf seiten der Arbeiter, sie sähe in der Großindustrie ihren geborenen Gegner und unterstelle, daß ein Teil der Arbeiter nicht ausreichend ent⸗ lohnt sei, aber sie müsse jedoch darauf hinweisen, daß die not⸗ wendige Besserstellung der Arbeiterschaft ad infinitum durch schematische Erhöhungen des Nominallohnes nicht zu erzielen sei, da sie gewöhnlich eine neue Teuerungswelle auslöse, die über unsere gesamte Wirtschaft dahinbrause, Ein solches Vorgehen führe automatisch zur Konkurrenzunfähigkeit der deutschen Wirt⸗ schaft auf dem Weltmarkt und damit zu Not und Elend. Der Weg müsse sein, die Handlungsunkosten der „Firma Deutschland“ wesentlich herabzusetzen, d. h. die öffentlichen Lasten erheblich zu senken, um so den Lebensstandard heben zu können. Es komme nicht darauf an, ob jemand 50 oder 100 die Woche verdiene,

fall bei der Deutschen Volkspartei.)

nicht gefunden hat. Auch wir werden uns an einer Reform des Schlichtungswesens beteiligen, allerdings ohne den Gedanken der Verbindlichkeitserklärung aufzugeben. Aber beide Parteien müssen auch ihre Verantwortung übernehmen; das Verfahren, das die beiden Vertragsteile dem Schlichter allein die Ver⸗ antwortung auflegen, kann auf die Dauer nicht bestehen bleiben. Eine so schwere Erschütterung des Rechtsgedankens, wie sie durch die Aussperrung erfolgt ist, darf sich nicht wiederholen. Arbeit⸗ nehmer wie Arbeitgeber haben die Pflicht, die Staates in vollem Umfange zu achten. Die Folgen der Aus⸗ sperrung zeigen sich nach der verschiedensten Richtung hin. Da man sich schon bei der Kündigung des Vertrages auf einen Kamp eingerichtet hat, darf man keiner Partei übelnehmen. Aber auch in der Durchführung des Kampfes müssen die legalen Mittel angewendet werden. Die Vertreter der Arbeitnehmer haben sich zur Ausführung der Notstandsarbeiten bereiterklärt. Dieses Angebot ist aber nicht angenommen worden. (Hört, hört!) Viel⸗ 1s wurden 1““ die Angestellten aufgefordert, sich am 31. Oktober zu Notstandsarbeiten zu melden. Die Angestellten geraten aber bei diesen ungewohnten Arbeiten in und es sind dadurch schon Unglücksfälle vorgekommen. erschiedene Angestellte a. auch bei der schweren Arbeit ö Wer entschädigt nun diese E da es sich meist um kauf⸗ männische Angestellte handelt, die möglicherweise gar nicht in der Unfallversicherung sind? Die aussperrende Industrie hat also durch dieses Vorgehen dem Kampf eine sehr scharfe Note gegeben. Wenn die Aussperrung weiter anhält und in anderen Betrieben Feierschichten eingelegt werden müssen, wird auch die Angestellten⸗ schaft mitbetroffen. Der „Lokalanzeiger“ hat ja die von der Aus⸗ sperrung betroffenen Personen auf über eine Million geschätzt und berichtet, daß in den Geschäften die Umsätze schon auf fünfzig Prozent zurückgegangen seien. Wenn eine so gewaltige Lohn⸗ summe aus dem Verbrauch gezogen wird, so zieht das die gesamte Händlerschaft des Bezirks in Mitleidenschaft und macht sich auch bei den Angestellten der Geschäfte bemerkbar, während gerade die Weihnachtszeit eine Entschädigung für stille Zeiten bieten soll. Ist es angesichts solcher Folgen und bei der sinkenden Kon⸗ junktur noch angebracht, daß durch eine Aussperrung der Kon⸗ junktur ein weiterer Stoß versetzt wird? Ist es richtig, um einer erträglichen Lohnerhöhung willen solche Erschütterungen der nationalen Wirtschaft vorzunehmen? Man übersieht, daß die Lohnhöhe nur einen Teil der Unkosten ausmacht, aber gerade den Teil, der sich wieder in Kaufkraft umsetzt. Die Löhne in der nordwestlichen Eisenindustrie sind um so vieles niedriger, daß die Lohnbewegung verständlich ist. Ein Vergleich mit den Auslands⸗ löhnen ist vergeblich, wenn man nicht auch den Lebensstandard des anderen Landes zum Vergleich heranzieht. Die reale Kauf⸗ kraft der verschiedenen Länder läßt sich durch Zahlenvergleiche nicht feststellen. Wenn der Lohnindex gegen die Vorkriegszeit höher gestiegen ist als der Lebenshaltungsindex, so gibt auch das kein richtiges Bild. Die Textilarbeiterlöhne zum Beispiel waren vor dem Kriege sehr niedrig. Die Anträge auf Reichsunter⸗ stützung für die Ausgesperrten unterstützen wir, allerdings nicht in der Form des Zentrumsantrages durch Aenderung der Arbeitslosenunterstützung. Mit rückwirkender Kraft solche Gesetzesänderungen zu machen, ist nicht zweckmäßig. Das gilt auch von den Anträgen des Zentrums über das Schlichtungswesen und über das Tarifwesen. Eine solche Gelegenheitsgesetzmacherei können wir unter keinen Umständen mitmachen, aber bei einem Notstand hat das Reich die Pflicht zu helfen. Nach § 94 des Arbeitslosenversicherungsgesetzes kann die Arbeitslosenunterstützung gegeben werden, wenn eine unbillige Härte vorliegt. Ist die Regie⸗ rung bereit, bei dieser Aussperrung eine unbillige Härte anzu⸗ erkennen? Auch die nur mittelbar beteiligten Personen müssen unter⸗ stützt werden. Mußte bei einem solchen wirtschaftlichen Kampf aus⸗ gerechnet das Arbeitsgericht in Duisburg entscheiden? Soll man hier überhaupt den umständlichen Instanzenzug einhalten? Es wird ernstlich zu erwägen sein, ob nicht solche Fälle unmittelbar an das Reichsarbeitsgericht zu leiten sind. (Sehr richtig! links.) Die Regierung sollte uns Vorschläge machen, daß nicht so lange Zeit vergeht, bis die Spruchinstanz in Tätigkeit tritt. Solche Fragen müssen in kürzester Frist entschieden werden. Die Ver⸗ bindlichkeitserklärung besteht noch, da Berufung eingelegt ist, aber die Entscheidung des Reichsarbeitsgerichts kann auch noch acht Tage dauern. So lange kann nicht gewartet werden. Wenn auch Verständigungsmöglichkeiten durch die Initiative eines hohen preußischen Beamten wirksam werden können, so ist doch der Er⸗ folg dieser Bemühungen in keiner Weise gesichert. Der Reichs⸗ arbeitsminister sagte, die Reichsregierung könne keine Vermittlung unternehmen, bevor nicht die Rechtslage geklärt sei. In solchen Tagen solle man nicht mit juristischer Rechthaberei kommen. Hier handelt es sich um den lebendigen Menschen und um einen großen Teil der Wirtschaft; da muß alles zurücktreten hinter dem Wunsch, die Verständigung so schnell wie möglich herbeizuführen. Die Re⸗ gierung muß mit ihrer vollen Autorität auf die Verständigung hinarbeiten. Bei den Unternehmern muß doch nach ihrem Siege in der ersten Instanz die Verhandlungsbereitschaft größer ge⸗ worden sein. Ich bitte die Reichsregierung zuzugreifen und so schnell wie möglich den Arbeitsfrieden wiederherzustellen. (Leb⸗ hafter Beifall bei den Demokraten.)

Schluß nach 6 Uhr.

Parlamentarische Nachrichten.

Der Reichstagsausschuß ür die Lisun⸗ dations⸗ und Verdrängtenschäden beschloß gestern, einem Ersuchen auf Anhören stattzugeben, das verschiedene Interessentenverbände von Kriegs⸗ und Liquidationsgeschädigten an den Ausschuß gerichtet hatten. Auf verschiedene Anfragen des Abg. Laverrenz (D. Nat.) an die Regierung gab Ministerial⸗ direktor Dorn (Reichsfinanzministerium) laut Bericht des Nach⸗ richtenbüros des Vereins deutscher Zeitungsverleger eine vor⸗ läufige Erklärung ab, in der er ausführte, daß bisher rund 100 000 Anträge auf von Unterstützungen aus dem Härtefonds gestellt worden seien. Die Entscheidung darüber er⸗ folge nach bestimmten Grundsätzen. Eine weitergehende Berück⸗ sichtigung von verspäteten Anmeldungen, für die sich der Abg. Laverrenz ausgesprochen hätte, führe zu einer Kürzung der Bei⸗ hilfen aus dem Härtefonds, da der Stand der Reichsfinanzen eine Erhöhung der schon zur Verfügung gestellten Mittel nicht ermögliche. Zu den Beschwerden des Abg. Dauch (D. Vp.) über die Prüfungskätigkeit des Reichsrechnungshofes in Entschädigungs⸗ verfahren teilte der Redner mit, daß Besprechungen zwischen dem Reichsentschädigungsamt und dem Rechnungshof schwebten mit dem Ziele, festzulegen, wie in Zukunft die formale und materielle Prüfung der Entschädigungsansprüche vollzogen werden solle, da⸗

mit dem Charakter des Gesetzes als Abrechnungsgeset in den Grenzen des § 16 Rechnung getragen und so überflüssige, das

Verfahren hemmende Prüfungen

erspart bleiben.

Zur Frage der

Mobilisierung von Schuldbuchforderungen erklärte der Redner, daß der Deutsche Sparkaässen⸗ und Giroverband sich dieses Ge⸗ schäfts nach bestimmten Grundsätzen angenommen habe, und daß auch ein unter Führung der Preußischen Staatsbank stehendes Bankkonsortium zusammen mit dem Reich 25 Millionen Mark zur Beleihung von E durch die Kreditgemein⸗

chaft gemeinnütziger Selbsthi Das Reichsfinanzministerium tu⸗

möglich sei, um diese Möglichkeiten der

machen. Wegen

e von sich aus

feorganisationen bereitgestellt habe.

alles, was ihm

r Mobilisierung nutzbar zu der Eintragung, die von der Reichsschulden⸗

verwaltung mit Nachdruck betrieben werde, schwebten Verhand⸗ lungen. Der Ausschuß nahm diese Erklörung zur Kenntnis

und vertagte sich, ohne Beschlüsse

zu fassen.

Handel und Gewerbe. Berlin, den 14. November 1928.

Monatsausweis der Deutschen Rentenbank, Berlin.

Oktober 1928.

Aktiva. Belastung der Landwirtschaft zu⸗ gunsten der Rentenbank. 1 Bestand an Rentenbriefen am 30. 9. 28 RtM 1 199 844000 am 31. 10. 28 Rt M 1 199 844 000 Darlehen an das Reich. Ausstehende Forderung (Deutsche Rentenbank⸗Kreditanstalt) . Kasse, Giro⸗, Postscheck⸗ u. Bank⸗ vX“ “*“ 144“*“

Passiva. Grundkapita! u1“““ Umlaufende Rentenbankscheine:

im Verkehr befindlich 1“

in einem Asservat d. Reichsbank Der Reichsbank zu vergütende

Zinsen 11 d. Liquid.⸗Ges.) Umlaufende Rentenbriefe .. Gewinnreserve 111 Rückstellungen Sonstige Passiva

Dem Tilgungsfonds bei der Reichs

Liquid.⸗Ges. aus

30. Sept. 1928 2 000 000 000,— 8

716 878 964,74

53 386 636,65

3 017 319,96 300 000,— 3 407 357,80

2 000 000 000,—

576 557 969,— 70 082 498,—

70 082 498,29 156 000,—

52 738 038,55 6 026 860 33 500 840,10

31. Oktober 1928 2 000 000 000,—

698 472 677,10 53 225 909,60

303 619,30 300 000,— 3 381 767,44

2 000 000 000,—

558 151 681,— 70 082 498,—

70 082 498,29 156 000,—

52 738 038,55 6 023 610,33 500 730,10

bank sind gemäß § 7 a des Zinseinnahmen von den Grundschuldverpflichteten

weitere RtM 3 406 287,64 und gemäß § 7b die am 1. Oktober fälligen RtM 15 000 000 zugeführt worden, um die sich das Dar⸗ lehen an das Reich und der Umlauf an Rentenbankscheinen verringerten.

Seit Inkrafttreten des Liquid.⸗Ges. sind somit Rentenbankfcheine

im Betrage von 8 240 000 000,—

77 511 198,10

880 334 583,—

7 0 11

zusammen RtM 1 451 944 404,19 getilgt worden.

RtM 254 098 623,09 gemäß § - des Liquid.⸗Ges.