Heutiger Voriger Kurz
Heutiger! Vortger Kurs
Hentiger Voriger Kurs
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Reichs⸗ und Staatsanzeiger Nr. 282 vom 3. Dezember 1928. S. 3.
Wilke Dpfl. u. Gass10 Wilmersd. Rheing o D 8 90 b G H. Wißner Metall. 10 . 2 155 b G Witten. Gußstahlw† 0 48 B Wittkop Tiefbau 10 133 eb G Wrede Mälzerei Nsi10 9 130 b E. Wunderlich u. Co. 10
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nicht nur in Deutschland, sondern auch z. B. in Frankreich nach 1871 mißbraucht worden. Der Redner erklärte dann noch er stehe nicht an, zu betonen, wenn das, was die Abgg. Marx und Wunder⸗ lich dem neuen Antrage unterstellt hätten, tatsächlich zum Sinne des Antrags deklariert werden solle, daß dann die Sozialdemo⸗ kraten es sich sehr überlegen müßten, ob sie diesem Antrage über⸗ haupt nicht zustimmen könnten. Jedenfalls enthalte der Antrag dann nicht die Ziele, die der Sozialdemokratie vorgeschwebt hätten. Abg. Jörissen (Wirtsch. P.) hielt es für einen Mißbrauch der Immunität und Redefreiheit der Abgeordneten, wenn durch den päteren Abdruck ihrer zum Hochverrat auffordernden Reden gewissermaßen eine Umgehung der Hochverratsparagraphen möglich sei. Dem müsse auf jede Weise entgegengewirkt werden und auch der Antrag müsse dementsprechend ergänzt werden. Abg. Wegmann (Sentr.) kann den Einwand nicht gelten lassen, daß die Aufzählung von Tatbeständen in dem § 88a unbedingt Aachener Rückversicherung.. hätte vermieden werden müssen. Im Strafgesetzbuch seien sehr Allianz 1 Stucta ger Vers... oft die einzelnen Delikte aufgezählt. Allerdings sei auch er nicht do. do. Lebensv.⸗3... der Ansicht, daß der Katalog der Tatbestände lückenlos sei. Aber
Finanzminister Dr. Höpker Aschoff verwies auf seine Er⸗ klärung vom 6. Oktober im Landtag und gab dann eine Auf⸗ klärung über den Erwerb. Der Aufwand der Preußenkasse betrage 13 592 700 Mark. Davon hätte die Einkaufsgesellschaft der Konsumgenossenschaften 500 000 Mark Aktien zu 190 Prozent leich 950 000 Mark übernommen, so daß ein Betrag von 2 642 700 Mark verbleibe. Von der Preußenkasse seien 190 Prozent gezahlt worden, wobei 10 Prozent Dividende der Getreide⸗, Industrie⸗ und Kommissions⸗A.⸗G. und 6 Prozent Dividende der Mühlengruppe eingeschlossen seien. Die Behauptung, daß im März die Aktien zu 105 Prozent angeboten worden seien, sei nicht beweisbar. Die Aktien seien von dem Vorbesitzer, einem Bankenkonsortium, zu 140 bis 145 Prozent ““ erworben
Carl Lindström 10 Lingel Schuhfabr. N Lingner Werke.. udw. Loewe u. Co. Lorenz Löwenbrauerei⸗ Böhm Brauhaus Luckau u Steßfen i. L Lüdenscheid Metall Lüneburg, Wachs.
schon ein großer Gewinn. Bei der Landwirtzchaft müsse er 2 geprüft werden, aus welchen Quellen iaf müse erh xSä- folgt seien. Abg. Hillger⸗Spiegelberg (D. Nat.) erklärte, daß die Rentenbankkreditanstalt mit großer Skepsis an das Geschäft herangegangen sei, und daß man die Fe. treide⸗Industrie⸗A.⸗G. und das Mühlengeschäft auseinander⸗ halten müsse. Die Erklärung, daß ein Angebot von der Rentenbanktreditanstalt gemacht worden sei, sei falsch. In der weiteren Aussprache betonte Abg. Rau (Komm.) vaß mindestens selbst nach den Berechnungen des Präsidenten Klepper fünf bis sieben Millionen Mark beim Erwerb des Scheuer⸗ Konzerns zuviel gezahlt worden seien. Er verlangte Auskunft ens sei über die Rolle des früheren Staatssekretärs Dr. Hagedorn. Die worden. Für den Ankauf sei der Wert shr sorgfältig geprüft worden. Beteiligung der Konsumvereine sei für ihn keine Beruhigung, Präsident Klepper erörterte zunächst, ob der Aufgabenkreis Der Scheuer⸗Konzern solle nur dazu dienen, die Preise für der Preußenkasse das Geschäft zulasse, und ob die aufgewendeten Getreide und Mehl in die Höhe zu schrauben. Auf dem Wege Mittel zweckmäßig angelegt worden feien. Er besprach dann in zum Monopol würde eine Reihe von Getreidehändlern unter den 2 .Off ⸗ .4 — ZII1“ Saübe ; S.eg J8hsn- „ 8 red egende Risiko. Lan „ der e kandwirtscha nüsse ma EE““ “ ““ Henca 8 “ S 8 Eu“ Generalklausel Die Kreditfähigkeit der Landwirtschaft sei in des helfen. 1” Sicherung habe die Preugenkasse Se ene nm Kremer⸗Baum Nb 90 b G Varziner Papterf.⸗] b Berlin⸗Hambg. Land⸗ u. Wass 1“ deeee edaen bünch 88 Nenen Reiches durchaus intakt. Interessant sei, daß überall dort, wo sammenbruch der Genossenschaften? Eine Zentralstelle zur Schuckert u. Co. 0* 261,25 b Beithwerke — Berlinische Feuer (voll). N s polktischen Ziekes steller ö gir 22 8 Lenß Großbetriebe und bäuerliche Betriebe in Gemengelage sich be⸗ Herabdrückung der Preise sei zu wünschen. Dem Scheuer⸗Konzern Gggs irg 88 “ en Zi 8 ste lten. “ g. die Kreditfähigkeit der Landwirtschaft besonders günstig müsse die zollfreie Einfuhr von Auslandsgetreide eingeräumt 11“ EeA““ en, g s betrieb die Lage viel bedrohlicher. Das Risiko bei der Preußen⸗ müsse in sachlicher Weise geschehen. Die Linkspresse habe sich aber 2 etw illi 8 in Frage vielfach angewöhnt, in nicht objektiver Weise eine herunterreißende . 29* 88 “ das “ Kritik der EEE“ auszuüben. Das schädige die Autorität zur Rationalisierung des nehane hel bn Genossenschafts⸗
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billigen. Abg. Dr. Zeitlin (Dem.) kann den Ueberpreis auch nach der Erklärung der Regierung nicht billigen. Mit den Mö lichkeiten der Ausweitung könne man einen Kaufpreis nicht rechtfertigen. Heute seien auch die verschiedensten Gründe für den Ankauf des Konzerns stark in den Hintergrund getreten. Eine sorgfältige Prüfung vor dem Ankauf habe zweifelloz gefehlt. Abg. Schulze⸗Stapen (D. Nat.) bezweifelte sehr stark, ob das Geschäft für die Landwirtschaft gut ausgehen werde. Eine Konkurrenz zwischen Preußenkasse und Rentenbankkreditanstalt habe zweifellos zur Erhöhung des Preises geführt. Nach dem Kriege hätte die zu jeder Zeit einc Rationalisierung des 1“ ens herbeiführen können. Die 700 Mil⸗ lionen Neuver chuldung in den letzten acht Monaten innerhalb der Landwirtschaft sei ein Beweis, daß die jetzt durch die Preußenkasse aus der Landwirtschaft herausgepreßten 150 Mil⸗ lionen nur unter schwersten Opfern hätten aufgebracht werden können. Abg. Roeingh (Sentr.) billigte das Ziel, die Getreidepreise zu konsolidieren und zu stabilisieren. Man müsse aber abwarten, ob der Konzern das erreiche. Jetzt sei viel inländisches Getreide auf den Markt geworfen worden, nicht nur bei den Scheuer⸗Mühlen. Der Ueberpreis sei zu mißbilligen. Die schwimmenden Aktien seien zu 120 bis 125 vH zu kaufen ewesen. Jetzt könne man aber darüber nicht streiten. Das Parlament hätte aber vorher gefragt werden müssen. Abg. Dr. Kaufhold (D. Nat.) stellte die Frage, ob bei diesem Geschäft überhaupt die beteiligten Minister gefragt worden seien. Es sei doch auffällig, daß die Demokratische Partei, der der preußische Finanzminister und der Handelsminister angehören, so sehr gessen das Geschäft Stellung nehme. Im Reichstag sei das⸗ selbe festgestellt. Er frage ferner, ob es richtig sei, daß eine volle Million Mark als Be e für das Geschäft ge⸗ Fhlt worden sei. Präsident Klepper erwiderte, daß einungsverschiedenheiten über das Geschäft zwischen Preußen⸗ kasse und der Rentenbankkreditanstalt an sich nicht bestanden hätten, sondern nur über die Höhe der Beteiligung. Die Rentenbankkreditanstalt habe ursprünglich die Preußenkasse nur mit 30 vH beteiligen wollen. Abg. Leinert (Soz, erklärte, daß keine Regierung so sehr für die Landwirtschaft eingetreten sei wie die preußische. Das werde aber nicht anerkannt. Abg. Vollmar (St. Frakt.) hob hervor, daß der Staat nicht in dem Maße in die Privatwirtschaft eingreifen dürfe. Der Scheuer⸗Konzern stütze sich au’ Importfirmen und werde zur Hebung des Inlandpreises nicht beitragen. Auch die Ver⸗ waltungskosten würden sich hier ebenso steigern, wie die Kosten der Preußenkasse im letzten Jahre. Abg. Dr. Leidig (D. Vp.) ersuchte um Auskunft, ob die Gelder für den Ankauf aus eigenen Mitteln oder aus Staatsgeldern herrührten. (Präsident Klepper bestätigte das letztere.) Der Redner fragte ferner,
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do⸗ 8 0. 2 2 2 . des Staates. Abg. Emminger (Bayer. Vp.) war der Ansicht B b“ b e . hüses Seidel u. Naum. N 0 79,5 b G do. do. neue daß das Kompromiß alle Mängel eines mühfam zustande⸗ 8. 83 11X“ EE“ 2880b 8 Fr Seiffert u. Co. * 155,75b do. Gothanta Wle. gekommenen Kompromisses trage. Trotzdem glaube er, daß es i ““ 63.75 b 180,5 G do Hermes Kreditversich. (f. 40 ℳ) “ EE ö“ s 141 Millionen Mark zur Preußenkasse zurückgeflossen. Bis Ende 26,5b 6 do Kölnische Hagel⸗Versicherung N wenigstens einen Zweck erfüllen werde und die Flut der Hoch⸗ 1928 erhoffe man noch etwa 30 Millionen Mark. Zur Ernte⸗ db verratsprozesse einämmen werde. Im übrigen könne er die Aus⸗ finanzierung, die jetzt der Scheuer⸗Konzern vornehme, hätten sich 97 S 2 L 5 do⸗ 1 do⸗
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Dr. Selle⸗Eysler.. 180,5 G Gumb. Masch.. 124 B Siegen⸗Sol. Guß N0 25 G Harz. Portl.⸗Z. 236 b eras Kölni “ t . 86 bzesse 1 Leipziger Feuer⸗Versich. S. 12 1 ührung des Abg. Wunderlich (D. Vp.) Wort für Wor 1 1 Pzlger Feuer⸗ hrung des Abg. Wunderlich (D. Vp.) Wort für Wort unter⸗ eine Anzahl Banken zusammengeschlossen. Schon jetzt stehe der
Siegersdorf. Werk.] 6 150 b G Fute⸗Sp. L. B 866G6 4825 Fehnre uche. Ger. 2 760,5, e . 8 8 2 IA. ’. 2 Freibe 9 8 7 M e„ Faar⸗ „ 4
77 — Ser. 8 5756 chreiben. Abg. Hergt (D. Nat.) kritisierte das Wort „unmittel⸗ Betr 2 Sess egsge 3 Fn. EE 8a T“ 107,5 b B bar“. Das werfe die Frage auf, ob das kausale oder zeitliche . von “ “ 1“ Magdeburger Hagel (50 ] Einz.) Moment entscheidend sein soll. Wo fange überhaupt die unmittel⸗ sr 9 “ 8 . b Zeaare Je 8 6 “ 1 do d bare Vorbereitung an und wo höre die mittelbare auf. Das seien EuZAZ1“ doch alles Begriffe, mit denen man in der Praxis füg. wenig an⸗ angen könne. Der Redner führte dann noch aus, wie durch Kino, Plakate oder Bücher auch unmittelbar der Hochverrat vor⸗ bereitet werden könne. Also werde das Wort „unmittelbar“ denen gar nichts helfen, die jetzt so unbedingt dafür einträten. Wenn man beispielsweise dem Buchhändler nachweisen könne, daß er den nhalt der hochverräterischen Schriften gekannt habe, wenn sich weiter aus den verschiedensten Manipulationen des Buchhändlers ergebe, daß er den Vorsatz zum Hochverrat gehabt hätte, indem er den Vertrieb der Bücher, z. B. durch Nachtarbeit, bei verschlossenen
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Metall Haller do. Mosaik u. Wando do. Pinselfabriken 56,75 B 82 “ 86r 0. (25 % Einz.) il. u. Frauend. 8 Magdeburger Leb.⸗Vers.⸗Ges... do. Schmirg. u. M. 75,5 G egbensnss Rückversich. Ges. 34,5 G do. Schuhfabriken do. do. (Stücke 80, 800) 28eb G Berneis⸗Wessels N 68,5 6 do. do. (Stücke 100) —,— do. Smyrna⸗Teppx 206 b Mannhetmer Versicher.⸗Ges. —.— do. Stahlwerte... 98,6 b „National“Allg. V. A. G. Stettin 1146 b do.Se Hup.ur hifsth 83 Ftordstern, Alg. Vers. ( 100 ℳ 266b do. Thür. Met., N 66,25 b do. Lebensvers.⸗Bank 69 6 do. Trik. Vollmoell. 147,75 b G Rheinisch⸗Westfälischer Lloyd N248 G do. Ultramarinfab. 156 G Sächsische Versicher (50% Einz.) —,— Viktoriawerte... 68,5 b G do. do. (25 % Einz.) Vogel Telegr.⸗Dr.. 62 B Schlej. Feuer⸗Vers. (f. 40 ℳ). Bogt u. Wolf 92,5b 6 do. do. (Stücke 200) Vogtländ. Maschin. 75 b Thuringta, Erfurt (voll eingez.)590 98 8 2S 3 do. a kt. “ do. do. g0229 Einz.)278 b B Türen und verhängten Fenstern vorgenommen habe 1.- so würde do. Spitzenweberei 95,25 b G 11“ 2s 1 . das E1““ nichts helfen. Wei dieser ganze do. Tülffabrik 83,5 6 Vntorl. Fihenania, Elberfeld.⸗ 560,5 b — § 88 so unsicher gefaßt sei, deshalb lehne 8— Partei den Para⸗ Voigt u. Haeffner. 216 G Bittoria Allgem⸗Versicherung v2950 b graphen überhaupt ab. Bei einzelnen Nummern dieses Para⸗ Viktoria Feuer⸗Versich. Lit. A1580 6 graphen handle es sich ja geradezu um die Vorbereitung einer “ B8 b Vorbereitung. Reichsjustizminister Koch⸗Weser führte folgendes aus: Er wolle auf die Diskussion bezüglich der allgemeinen Kritik Kolonialwerte. über die Rechtsprechung nicht näher eingehen. Die Vertiefung *Noch nicht umgest dieser Aussprache werde zweckmäßig der Etatsberatung vor⸗ Deutsch⸗Ostafrira. .sosos1. stseb8. [188G behalten. Nur das eine wolle er betonen, daß er in der Kritik Kamerun Eb. Ant. S. B,00 1.1 10,75 b B ‧10,5 b der gerichtlichen Urteile doch auch ein Erstarken der Anteilnahme Neu Gutnea Fi HI.“ der Oeffentlichkeit an der Rechtsprechung erblicke. Werde diese “ ge.. 63 b Kritik von den ihr jetzt noch anhaftenden Schlacken befreit, so St. 1=⸗190 RMp. St 1 werde sie auch Gutes leisten. Der Antrag der Mehrheitsparteien * 2 Sch. netto, ** 12ℳ 9⁄. ’4 von ihren Unterzeichnern recht zögernd verteidigt worden. Als 21,5 b teichsjustizminister könne er der starken Kritik, die der Antrag 1959 h “ gefunden habe, nicht beipflichten. Bei dem Antrag sei man von dem Bestreben ausgegangen, die Flut der “ auf b das notwendige Maß zurückzuführen. Das sei das politische Ziel, das durch den Antrag erstrebt und erreicht werde. Es gebe Fälle der Vorbereitung des Hochverrats, die kein Staat dulden könne, auch wenn die Durchführung des Hochverrats noch in weiter Ferne liege. Keine Staatsgewalt könne ruhig mitansehen, daß zur Vor⸗ bereitung eines, wenn auch noch ferne liegenden Hochverrats schon
Geb. Simon Ver. T. 0 Simonius Zellul. N Sinner A.⸗BG. 10 „Somag“ Sächs. O N 59 G Sonderm. u. Stier à0 169 b do. do. Lit. B 0 79,5 b B Spinn. Renn. u. Co. 0. eeeah Sprengst. Carbon. N 4 ¼% 170 B Stader Lederfabril 6 144,25 b h Stadtberg. Hütte..
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erhöht werden. Mit dem Erwerb des Konzerns sei ein Monopol nicht beabsichtigt. Das genossenschaftliche Getreidegeschäft solle nur rationalisiert werden. Eine weitere Expansion komme nicht in Frage; schon jetzt zeige sich fraß das mit dem Ankauf des
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Scheuer⸗Konzerns gemachte Ge t gut war. In einigen Jahren werde sich das vollends erweisen. Abg. Dr. Zeitlin (Dem.) wies nach, daß die Aktien des Scheuer⸗Konzerns unter dem un⸗ notierten Wert gehandelt und von einem Bankhause zum Kurse festgesetzt worden seien. Da sei nur festzustellen, daß in der Zeit vom 1. Januar 1928 bis 30. März 1928 die Aktien Schwankungen zwischen 100 und 120 vH aufwiesen. Nur einmal, als der Konzern verkauft werden sollte, sei der Kurs von 126 vH genannt worden. Durchschnittlich könne man einen Kurs von 105 bis 110 vH fest⸗ stellen. Es seien Unterlagen vorhanden für den Verkauf zu 112 vH. Noch am 4. Juli liege von einem Bankhause eine Offerte zu 123 vH vor. Von den acht Mühlen seien fünf ohne jeden Reingewinn, zwei “ “ Gewinn, nur eine mit gutem Erfolge (die Heßtsch⸗Mühle) etrieben worden. Drei von den Mühlen ätten im letzten Jahre ihr Kapital zusammengelegt. Auch die eistungsfähigkeit sei nicht genügend gegenüber dem hohen Kauf⸗ preis. Zur Erntefinanzierung sei der Erwerb des Scheuer⸗Konzerns nicht nötig gewesen. Die Leistungsfähigkeit des Konzerns sei nur fiktiv; sie werde nicht voll ausgenutzt. In dem Betrag von 27 Millionen liege eine außerordentliche Ueberzahlung. Präsident Kle “ trat “ öö entgegen. Die Kurse vom März besagten durchaus nichts. Die Aktienmehrheit sei in festen Händen gewesen, man habe sie erworben. Der einfache Mann werde sich zur Anlegung seines Kapitals nicht Mühlenaktien aus⸗ suchen. Der Markt für Mühlenwerte entspreche also dem Sub⸗ stanz⸗ und Verkehrswert. Man habe die Taxe der Rentenbank⸗ kreditanstalt nicht blind hingenommen, sondern auch selbst geprüft. Die beiden Institute, die gekauft hätten, hätten sich auch nicht den Preis verdorben. Die Rentenbankkreditanstalt habe schon über ein Jahr vorher mit den Banken verhandelt. Damals habe
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— 82
60b 6 23eb 6G 1876
Volkst. Aelt. Porzf. Voltohhmü.. Vorwärts, Biel. Sp. Vorwohler Portl..
Wagner u. Co. .. Wanderer⸗Werke.. Warstein. u. Hrzgl.
Schl.⸗Holst. Eisen 8. Wasserw. Gelsenk..7 Wayß u. Freytag. 10 Aug. Wegelin A.⸗G.]10 1 Wegelin u. Hübner 17 Wenderoth pharm. 7 Wersch.⸗Weißenf. B. 10 Ludw. Wessel Porz. 0. Westd. Handelsges.] 0 Westeregeln Alfalt 10 Westfalia⸗Dinnend. Westf. Draht Hamm. do. Kupfer... Wicking Portl.⸗Z. ¹ Wickrath Leder.. Wicküler Küpper Br Wiesloch Tonw. .. H. u. F. Wihard..
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Gebr. Stollwerck N Stralsund. Spielk..ü Sturm Akt.⸗Ges... Südd. Immobil. N Süddeutsch. Zucker Svensta Tändsticks (Schwed. Zündh.)i. NMf. 1St. z. 100 Kr.
123 G 130 b 1398 5b G 138b 131 b 98 G 86 b 158,5 b G
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148 eb G 70,25 G 50 b G
148 eb G 70,25 G 50 b G
153 b G
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101,25 b G 1258 26 b 108 b
117,26 b
1001 ¼ G 115 b
120,75 b
90 b Sachsenwert N6 140 B do. Vorz. Lit. B] 4 ¼ 34 G Sächs. Gußst Döhlen 6 do. Thür. Portl. M12. do. Webst. Schönh.] n Sachtleben AGf. Bgbs12 Saline Salzungenst0 Salzdetfurth Kaliw. 12 Sangerh. Masch. 6 Sarotti, Schokoladest2
Oberbayer. Ueberl. Oberschl. Eis. Bedf. N do. Kokswerke, jetzt
Koksw. u. Chem. F. bo. do. Genußsch. Odenw Hartstein. Heking, Stahlw. .. Oesterr. Eisenb. Verk ℳ p. Stck. zu 30Sch. IIö “
do. Siem.⸗Schuckw RMp. St. zul5Sch. 12 1 b 12 ½ G 38 eb B 38 eb G
E. F Ohles Erben Orenstein u. Koppel⸗ 106,75 b [105 b G
Ostpreuß. Dampfw.
106,25 b 486 b 487 b
121 b 91 B 140 B 34 G
99,75 b 108 G
99,25 b 107 b G 68 b
124b
135,75b [135,5 128 b 126 b G 191 G 126,25 G 200 G 127 G 519 b 132 b 193 b 36 G
Conr. Tack u. Cie. Tafelglas Fürth .. Teleph. J. Berliner 67 b * für ½ Jahr Teltow. Kanalterr. .St. 124 G Tempelhofer Feld. 65,25 b Terr.⸗A.⸗G. Botan. Gart. Zehldf.⸗W. N0. Terr. Hohenz.⸗K. N0, -—,— do. Rud.⸗Johthal. 0 310 G do Südwesten i. L. o D 343 b G
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Hstwerke..
Fortlaufende Notierungen.
Deutsche Anl. Auslos.⸗Sch. einschl. ½ Ablösungssch. Deutsche Anl⸗Ablösungssch. ohne Auslosungsschein.
99 285,5b
Heutiger Kurs 51,3 à 51,3 G 14,8 B 14,8 G
G. Sauerbrey. M.
Vorig r Kurs 51½ G 14,5 a 14,7 à 14 ⅛ G
b „% Bosnische Eb. 11...
5 %
do. Invest. 14.
5 % Mexitan Anleihe 1899
5 4 4
8
4 x½ % do. do. do. do. m. neu. Bog. d.
4
do. do. 1899 abg. do do. 1904 do do. 1904 abg.
Oest. Staatsschatzsch. 14 do. do. 14 m. neu. Bog.
d. Caisse⸗Commune amort. Eb Anl. Goldrente
Caisse⸗Commune
do. Kronen⸗Rente . ö“ do. konv
M./ N...
4 % do. Silber⸗Rente... 4 % % do. Papier⸗Rente... Türk. Administ.⸗A. 1903..
4 % do. 4 % do. do. 4 % do. 4 % do. do. do. 1908
4 1'
Bagdad Ser. 1.. Ser. 2. unif. Anl. 1903-06
Anleihe 1905
4 % do. Zoll⸗Obligationen Türtische Fr.⸗Lose
4 ½ % Ung. Staatsrente 1913 4 ½ % do. do. 18 m. neu. Bog.
4 ½ % do. do.
d. Caisse⸗Commune 1914
4 ½ do. do. 14 m. neu. Bog.
4 ½ 4 ½
d. Caisse⸗Commune do. Goldr. m. neu. Bog. d. Catisse⸗Commune do. Staatsrente 1910
4 ⅛ do. do. 10 m. neu. Bog.
4 ½
d. Caisse⸗Commune do. Kronenrente..
4 % Lissabon Stadtsch. 1. 11. 4 ½ % Mexikan Bewäs...
4 ½ Anatolische Eisenb do. do.
do. do. abg. Ser. 1
Ser. 2
8 % Mazedonische Gold... 5 9% Tehuantepec Nat
5 % 4 ½ †
do. do. do.
42 % à 43.75 b 42,25 a 43,75 b
— 1.8 G — 8 1,8 G — 1,85 b
1116“ 12.,5 412,4b 12,3 2 12,50
26,1 B à 26 G à 26,1B
20,5 2 20 % 8 22 8à 21b
43 42,756b 42,75 a 42,25 b 35.,6 a 365b
*
— à 111à 11,6b — 2 28,5 28,25 b — 2 20 ½ G
21 ⅛ 2 21,9
Bant Elektr. Werte
Bant für Brauindustrie.. Oesterreichische Kredit... Reichsbanl⸗ . Wiener Bankverein. Baltimore⸗Ohilo.. 8.
Canada⸗Pactfie 19
Elektrische Hochbahn.. esterr ⸗Una
Abl.⸗Sch Div.⸗Bezugsschein...
Staatsb.
Schantung⸗Eisenbahn ..
Vereinigte Elbeschifahrt..
Accumulatoren⸗Fabrik... Udlerwerke..
156,25 92 156.75 9 156,5 b 174,25 b B a 174 G 2175,51
336.75 4 339,5 8 à 337,5b n 8.25 à 11 8 ⁄ b 71 a 70,75 b
5,7 B à 5,75 b
89,75 à 89,25 a 89,754989,5
154 9 153,5 à 154,5 b 174 à 173,75 b
335.25 b Gà 338,5 4 334,5 G
87.75 à 69288,25 589,5589
Aschaffenb. Zellst. Augsb.⸗Nürnb. M. Basalt Jul. Berger Tiefb. Berl.⸗Karlsr. Ind. Byk⸗Guldenwerke Calmon Asbest . Chem. von Heyden Dtsch.⸗Atl. Telegr. Deutsche Kabelwk. do. Teleph.u Kab. Deutsche Ton⸗ u. Steinzeugwerke Deutsche Wollenw. Deutscher Eisenh. Eisenb.⸗Verkehr Elek.⸗W. Schlesten Fahlberg,List u. Co Hackethal Draht. H. Hammersen arb⸗Wien. Gum. artm. Sächs. M. Hirsch Kupfer.. Hohenlohe⸗Werke Gebr. Junghans. Gebr. Körting... Krauß u. Co., Lok. Lahmeyer u. Co.. Laurahütte... Leopoldgrube.. C. Lorenz.. 8 Maschfab. Buckan Maximiltanshültte Miag, Mühlenbau Mitteld. Stahlwke Mix u Genest .. Motorenfbr. Deutz Oesterr. Siemens⸗ Schuckertwerke Hermann Pöge. Rhein.⸗Westf. Elel. do. Sprengstoff J. D. Riedel. Sachsenwerk... Sarottt. Schles. Bgb. u. Zin! do. Bgw. Beuthen do. Portl.⸗Zem. do. Textilwerke Hugo Schneider Siegen⸗Sol. Gußst Stöhr uC., Kammg Stolberger Zint Telph. J. Berliner Thörl’s Ver. Oel Ver. Schuhf. B.⸗W Vogel, Telegr.⸗Dr. Voigt & Haeffner Wickina Portland
Heutiger Kurs 208,75 a 209 8 208,25 b 65 b G à 64 1 b 417 a 419 4 417 G à 4182 75 G a 75,5b 5 42 G a 42,5 B 122 à 121 8 123b 185,5 à 156 B b 184,75 b — a 715 b 141,5 à 142 à 141 141,8 b
160 N 160,5 b — à 51 b 79.5 a 80,25 b 150,5 b
115 ⅛ à 117,25 à 118,25 b 103 9 102.75 b — a 136,5 b 82 1b 16 ⅞ 4 16,75 b
83,5 n 84 à 83 à 83,5 à 83 b — a2 88 G 2 88,25 b
54 G
182,5 à 183 à 182,75 à 183,75à182.75. 74 2 73 2 74 B (2 183,25 b — à 79,5 u 80 b
149,25 a 147,5 a 148,75 b
137,25 9 140 b 132,5 a 133 b 108,5 b 67,75 b
235 8 236 B à
37,25 b
135 a 135,75 b
198 9 199, n 196.5 b 134,5 9 133 9 133,5 b 160e r G a 161 a 158 b 210,5 4 211,25 b
42 a 41 2 41,25 b
1161
25,75 à 26,75 G
273 b G a 276 u 271,25 à 273 b 165 b 8b 66,5 9 65,5 b
— 2à 100 9 101 b
— 2 68,5 b G
81,75 8 82 B
169 4 169,5 b
Voriger Kurs 201,75 à 204,5 2 203,5a204 B 5203,5.
— à 68,75 à 65.25b
419 8 415.5 g 416,5 b
76 B à 75,25 a 76 8 75,5 b
— 4 42,5 B
119 a 119,5 à 1185⅞b
155,5 a 185 ½ 4 188,78 à 156 b
135 8 140 5b 180 8 159,5b 590 à 51 b
788 78,8b — à 15078b9 117,25 à 117,8 b 102 b
82,5 b G — a 17B
77,5 à 82 à 81b 88eb G 73,75 b
181,75 à 182 ⁄⁄
68 ü 68,5 b
— a 79 b
144,5 8 148 à 147,5 à t ““ 136,5 à 137b 130 a 132 b 107 b
68 8 68,25 b
12 ⅛ a 12½ B
73 a 72,5 b
232,75 8 234,5 à 233,5 b 995b
135,5 à, 136 b
192 02 197 b
129 a 137 2 134 b
157 u 160 b
209,5 a 209,75 à 209 b 43 b
— à 115 b
— a 25 b
268 4 267 à 265b 161,75 a 163 a 162b 67,5 a 68 b 8
“
— a 68.5 b 38 81,5 4 80,75 à 81,75 b 215,25 g 216,5 G 168,5 B 167,5 b
Auf Zeit gehandelte Wertpapiere per Uitimo Dezbr. 1928.
Prämien⸗Erklärung, Festsetzung der Liqu.⸗Kurse u. letzte Nottz p Ultimo Dezbr.: 27. 12. — Einreichung des Effektensaldos: 28. 12. — Zahltag: 31. 12.
Allg. Dr. Cred.⸗A BarmerBank⸗Ver. Bay Hyy u Wech do. Vereinsbank Berl. Hand.⸗Gef. Comm.⸗u. Priv.⸗B. Darmst. u. Nat.⸗Bl. Deutsche Bant.. Diskonto⸗Komm. Dresdner Bank Mitteld. Kred.⸗Bk. A.⸗G.f. Verkehrsw. Allg. Lokalb. u. Krft
1401 G 8 140,5 5
144 a 144,5 8 144 à 144,5 b
173 2 173 ½ n 173,75 b
170 a 170,5 a 170.25 b
293,5 à 292.75 * 294 a 292,75 b 294* 195 94,75995,59295a 95.2594.54195 302,502,25a02.75 300.7540230 11 b 173,5 n 174,5 174 a 174,25 a 174b 164 75 n 165,25 à 164,75 b
173.75 a 174.5 173.75 à 174b
220 2 220,5 2 222 b
183 ½ 184 u 182,5 8 183,5 b
195 a 193 b 8b
139,5 9 140,25 b
— 8 1439 144,5 b
170 a 172,5 a 171 b G
167 9 169,5 9 168,75 b [91,502292 B 289,59290,5 290 291,5 90.5 91.752 1939194 193,759194.25a93.75a94.51 299,75à 302,25à301,52301.752 302,25 172 a173.789173,25 b 1a302a302,251 164,25 n 165eb a 164,5 b
172 ½ 173,75a173,58173,75a1 73,5 b 220 b
182 ⅛ à 184 à 182,5 a 183 b
190 à 193,25 b
Dt. Reichsb. Vz. S. 4 u. 5(Inh. Z.dR. B.) amb.⸗Amer. Pak. amburg. Hochb. amb.⸗Südam. D. ansa, Dampfsch. orddeutsch. Lloyd Allg. Elektr.⸗Ges. Bayer. Motoren. J. P. Bemberg... Bergmann Elektr. Berl. Maschinenb. Buderus Eisenwk. Charlottenb. Wass. Compan. Hispano Amer. de Electric Cont. Caoutchuc. Daimler Beng... Dt. Cont. G. Dess. Deutsche Erdöl.. Dtsch. Linol. Werke Deutsche Masch.. Dynamit A. Nobe! Elektrizit.⸗Liefer. Elektr. Licht u. Kr. Essener Steink... G. Farbenind. Feldmühle Papier Felt. uGuilleaume Gelsent. Bergwerk Ges. f. ektr. Untern. Th. Goldschmidt. E arpener Bergbau Hoesch Eis. u. Stahl Philipp Holzmann⸗ Ilse, Bergbau.. KaliwerkeAschers! Rud. Karstadt .. Klöckner⸗Werke.. Köln⸗Neuess. Bgw. Ludw. Loewe . Mannesm.⸗Röhr. Mansfelder Bergb Metallgesellschaft Nattonale Autom Nordd. Wollkämm Oberschl. Eisenbb. Oberschl. Kokswke. I. Koksw. uVChem. F Orenstein u. Kopp.
Phöntz Bergbau. Polyphonwerke.. Rhein. Braunk. uV Rhein. Elektriz... Rhein. Stahlwerke A. RiebeckMontan Rütgerswerke... Salzdetfurth Kal Schles. Elektriz. u. Gas Lit. G6.. Schubert u. Salzer Schuckert u. Co.. Schulth.⸗Patzenh. Siemens u. Halske Svenska Tändsticks (Schwed. Zündh. Thür. Gas Leipz Leonhard Tietz. Transradio Ver. Glanzst. Elbt Ver. Stahlwerke. WesteregelnAlkaln Zellstoff⸗Waldho’
Otavi Min. u. Esb.⸗
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Heutiger 91 %à 91% G 183,5 à 186 5 1856 185, 1898 à 187 a1 145 2 146,25 8 145 ¾
243 a 241,5 à 242 b
— à 93,5 b
88 4 84,75 85 b 142,75 143 B à 142 49,25 8 49,5 a 49 b 128 b
127,75 a 127.5 b
157 ⅛⅜ a 158 ¾ 2 156,5 b
245 a 245.75 à 243 b 294,5 a 295 B a 292 b
135 a 133.5 a 134 b 262,25 9 260 b
145,5 144,75 b 55 a 55,25 b
497 a 490 a 493,5 b 168 8 170,5 8 169 a1
154 8 154,5 b
362,5 aà 361 b
262,25 a 265,5 3 261, 329 9 331,5 9 330,5 9 486,5 a 487 b
— a 157 2 158 b
283 a 289 b
164 a 161.25 b 8 95 n 94.25 b
286 a 288 a 285eb G
148 ⅛ à 149 4 148,25 à 148,5—
194,75 4 192.5 à 193,25 à 192,5 b
— 2 472 4 475 468b 242 ⅛ a 242,75 a 244 à 241 à 2426b
89 ⅞ 89,25 4 99,75 à 89,25 b 131,25 à 131 ⅞ 2 130,75 b
514,5 à 511 à 504 à 505 b 143,5a47,25246,75a47845,5à147,75 b
209,5 a 209 a 210,75a208,75a210,752 335 a 334 a 335,5 a 334,5 à 336 2 183,5 b B à 182,5 à 183 b
264 ½ a 266,75 a 263 a 264b
27119 272,5 a 271,52 272 à 270,75 à 249.5 à 250,5 à 248,25 b
127 à 126,25 a 126,75 b 283 a 282,5a283.752280,25 G 828 ¹,58 100,75 a 101,5 a 101 a 101,75 b
153 ⅛ 2 154.75 a 154 9 154,5 b
138 ¼ 140 à 139,5 a 141 b
137,75 a 136 8 137 2 136,75 b
139,5 à 141 a 140,25 b
235,5 4 236,25 à 235 G à 2369235 G 114,25 a 114 ⅞ a 114,25 4 114,75 b [133,254134,5a134à
134.5 à 133,75 à 134 4 133,85133,754 115 ½ 8 115 a 116,75 à 116 a 116 ⅛8 b
1939193,59192,5 G à194 B à 1934194 5b 116 ⅛ a 119 4 117,5 a 117,75 b
122,75 a 121,75 à 122,25 B 4121,75 B 107,75 a 108 3 107,25 a 108 b
285 8 287,5 9 287 a 291 a 290,5 b
— a2 93,75 9 94 2 93,25 b
288,5 a 289 a 288 G a 290,5 5 288,5 9 144 a 143.75 a 144,75 a 143 ⅛ a144,52
109 4 109,5 à 108,75 a 109.25 B 523 8 524 à 519 8 521 à 520,5 b
241.5 a 242 B a 238,5 a 241b 435 a 435.75 a 432,75 a 434% 561 a 570 9 566 à 562 à 565 b
296 295 n 295,5 à 294 à 294,5 b 62 ⅞ a 635 a 63 ⅞ ü 64b
Kurs Voriger Kurs 91 ¼ à 91 % G b 147,5 a 148,75 à 147 5 b
Fen — 2182,25 à 183,555 182,5 8 184,5 a 183,75 b
145,75 B 8 146,25 B 146 b
193,75 8 195 B 8 194.25 à 19a b 243,75 à 244.25 a 243,75 b
469 a 470 a 468 à 471 b 1 243 B 244,5 à 242,75 à 243 à 242,75b 93,5 a 95 3 94,5 b 89 b
128 G à 130 B 4 129,75 à 130 8 b
508 à 512 à 510.5 b
142 a 142,5 a 142 à 142,25 b
85,5 à 86 B n 85 b
206 8 208,5 à 206,75 b 1 139,75 g 141,25 a 140,75 à 141,25b 328 2 327,5 à 334 a 332,5 à 334,5 6b 49,75 n 49,5 B [333 b 126.25 b
1815 182,5 2 181 ¾ à 182.5 à 181 9 ⁄1 258 ⅛ a 264,5 a 263.75 à 284b 122 a 124,5 2 124 a 124,25 G
266,5 9 268,25 g 266.5 b 8
244 a 244.5 à 244 a 245 b
157,5 a 158 a 157,5 b
127,5 à 126 b 277,75 à 278.25 à 277,25 à 280,25b 98 ¾ a 99,5 a 99 ⁄11h
155 2 183,75 ü 154,25 b
137,28 a 138 a 187 b
137,25 a 138,25 a 137 b 1 — à 140 8 141 4 140,5 à 141 à 140 b 241 8 244,5 9 244 5
293,75 n 295 B a 294,5 à 295 8292,5b 236 a 232,5 0 237 b 1293 b 111,25 à 113,5 a 112,25 b
132,5 a 134,75 a 133,75 à 134 à 256,25 a 261 8 260,5 b (133,75 b 134 à 134.5 a 133,5 9 134,5 à 132,75e 114 a 116,25 b 133,25 à 182b 145,5 a 145 G à 145,5 a 144,25 “h
— à 535⅛ a 54b
183,75 n 186 —b
— 2 115,25 à 116,5 à 115,75 b
87 ¶b a 145,75 b
[210,25 b à 142,75 B (335,3 b
272 b 1281 b
[235,25 b
(134 ¼ b
121 122 8 121 2 12 % b
106 a 106,75 a 106 a 106,5b — 3 286,5 à 284,5 a 285,25 b 94 9 94,5 2 93,5 b 499,25 a 498,5 4 499,5 à 496 à 496,51 278˙a 283.5 a 282,5 n284,50 283a286 b 165,5 à 167.5 B a 166,75 b
142 a 143 % 8 142,25 b
1072 107.54107¼2107.25à1075107 B
519 à 519,75 ü 519 9 520 N 518 a [528 4 520 522,5 a 520 8 520,5b
239 9 238 8 239,5 a 238 a 240 b
373 2 365 5b
264 a 263 a 264,25 8 262.251 1329 b G
330,25 a 330,5 4 329,5 0330,252328 9
426,5 a 434,75 a 433 a 434 a 433,2565b
487,5 4 488,5 B a 487 b
8 2 8
70 b 1289,5 b
(1445
75 à 263 à 252 5 335 b
157,25 a 156,75 b 1 283 a 285,75 a 284,5 b
G 163.75 4 165 4 163 a 163,5 b
— à 566 8 563 a 564 b
95 8 95,25 a 94 G
296 2 295,5 8 296 9295,52296,5à294
277.,5 a 279 a 278⁄ b
à 287,5 b 62 B a 61 ⅛ b
wert, aber zuweilen unentbehrlich, nämlich da, wo der Gesetzgeber
tags beschäftige
Waffen, Munition oder Sprengstoffe bereitgestellt oder Aemter vergeben würden. Neben diesen bestimmt bezeichneten Vor⸗ bereitungshandlungen gäbe es nun andere im einzelnen nicht vor⸗ aussehbare, die durch die Generalklausel erfaßt würden. Eine solche Ergänzung bestimmter Tatbestände durch eine General⸗ klausel sei an sich legislatorisch gewiß nicht besonders empfehlens⸗ nicht alle einzelnen in Betracht kommenden Handlungen im Gesetz selbst erschöpfend aufzählen könne. Die Generalklausel nun sonle nur die Handlungen ergreifen, die als Ausfluß eines Ent⸗ schlusses zur Durchführung des Hochverrats und unmittelbar zur Vorbereitung des Hochverrats begangen werden. Gegenüber den Ausführungen des Abg. Bell müsse er daran festhalten, daß auch durch das Erfordernis des Entschlusses im Absatz 2 des beantragten Paragraphen 88 a eine Einschränkung gegenüber der General⸗ klausel des geltenden Rechts herbeigeführt werde. Es sei durchaus denkbar, daß jemand Handlungen, die der Vorbereitung eines Hochverrats dienen, vornehme, ohne bereits zur Durchführung des Hochverrats entschlossen zu sein. Vielleicht wolle der Beiressende gerade seine Entschließung über die Durchführung des Hochverrats von dem Ergebnis der ersten vorbereitenden Schritte abhängig machen. Am meisten beanstandet sei die Verwendung des Wortes „unmittelbar“. Demgegenüber sei darauf hinzuweisen, daß der Gegensatz zwischen „mittelbar“ und „unmittelbar“ in der Wissen⸗
schaft klar herausgearbeitet sei und auch in der Gesetzgebung und
“ bereits vielfach verwendet werde. Nach seiner Ansicht sei der Begriff „unmittelbar“ für die Auslegung des Gesetzes keineswegs so unverwendbar, wie manche seiner Vor⸗ redner angenommen hätten. Nicht nur aus politischen, sondern auch aus juristischen Gründen könne er sich mit dem Antrage der
Mehrheitsparteien einverstanden erklären. — Hierauf vertagte sich
der Ausschuß auf Dienstag, den 4. Dezember.
Im Sozialpolitischen Ausschuß des Reichs⸗ tags nahm vorgestern unter dem Vorsitz des Abg. Esser Zentr.) die Erledigung der Vorlage über Aenderungen der Unfallversicherung ihren Fortgang. Wesentliche Aenderungen wurden nicht vorgenommen, es wurden lediglich Bestimmungen, die sich auf die öffentlich⸗rechtlichen Träger der Versicherung beziehen oder Verwaltungsfragen betreffen, um⸗ redigiert. Angenommen wurde ein Antrag, wonach auch schon zerletzte, deren Erwerbsunfähigkeit die dreizehnte Woche nicht iberdauert, für die Dauer der Arbeitsunfähigkeit Krankengeld
aus der Unfallversicherung beziehen sollen, wenn und solange sie
Krankengeld aus der Krankenversicherung nicht beanspruchen können. Zum Schluß wurde eine Resolution angenommen, worin die Reichsregierung ersucht wird, dem Reichstag einen Gesetz⸗ entwurf vorzulegen, der eine Neuregelung der Leistungen der Unfallversicherung auf Grund der gegenwärtigen Lohnverhältnisse vorsich. Damit war die erste Lesung der Aenderungen über Un allversicherung erledigt, und der Ausschuß vertagte sich auf nächsten Dienstag.
Der Hauptausschuß des Preußischen Land⸗ sich am 30. November mit dem An⸗ kauf der NKehrheit der Aktien der Getreide⸗, Industrie⸗ und Kommissions⸗Aktiengesell⸗ ch Fitt genannt Scheuer⸗Konzern, durch die Preußenkasse und ie Rentenbankkreditanstalt. Der Berichterstatter, Abg. Dr. Graß (Zentr.,, gab dem Nachrichtenbüro des Vereins deutscher Zeitungsverleger zufolge eine Darstellung des Erwerbs der Aktien, der Absichten und des Zwecks des Erwerbs. Der Ge⸗ samtbetrag der Kaufsumme etwa 27 Millionen Mark. Die Preußenkasse habe etwa 12 Millionen Mark aufgewendet.
das Bankenkonsortium 200 vH gefordert. Die Rentenbankkredit⸗ anstalt habe 180 vH und Zinsen geboten. Zu 190 vH mit 10 vH Zinsen habe man abgeschlossen. Zu einem anderen Preise seien die Aktien nicht zu haben gewesen. Abg. Dr Leidig (D. Vp.) er⸗ klärte, Taxen seien Taxen, und den Preis wolle er nicht kritisieren. Die Frage habe nicht die geringste parteipolitische Färbung. Es sei nur zu erörtern, ob mit diesem Konzern für die Landwirt⸗ schaft etwas Wesentliches zu erreichen sei. Deshalb frage er: weshalb mußten die beiden Hrganifationen gerade diesen Konzern kaufen? Der Leiter des Konzerns 8 nicht Fachmann. Herr Scheuer sei der Leiter einer großen Filmgesellschaft, er sei auch später nur Importeur von Getreide geworden. Wie komme man S Ankauf einer Importfirma? Die Mühlen des Konzerns ägen alle im Westen, an den Einfallstoren für ausländisches Getreide, nicht in dem Getreideproduktionsgebieten Deutschlands. Zum B sei der Scheuer⸗Konzern wenig geeignet. Der Tod des deutschen Getreidehandels werde durch den Konzern auch nicht herbeigeführt werden. Weshalb sei nicht der alte Weg der Lombardierung des deutschen Getreides, wie er vor zwei Jahren von der Reichsbank der Preußenkasse empfohlen worden sei, weiter beschritten worden? Der Scheuer⸗Konzern könne gar nicht so aufgebaut werden, daß er für die ganze Landwirtschaft irgend⸗ eine nennenswerte Bedeutung erlangen werde. Dazu komme die Not der Preußenkasse. Noch vor wenigen Monaten habe der Finanzminister die Erhöhung ihres Kapitals für unbedingt not⸗ wendig gehalten. Jetzt habe man der Landwirtschaft, die so sehr Not leide, etwa 150 Millionen Betriebskredite entzogen. Die PEe sei nicht berechtigt gewesen, ohne Befragung des andtags über 12 Millionen für ganz andere Zwecke zu ver⸗ wenden. Ferner sei zu fragen, ob jetzt nach der Umstellung die Mühlen zur Vermahlung von inländischem Getreide gebraucht würden oder auch weiter für amerikanischen und kanadischen Weizen. Heute wäre aus dem Personalkredit des Landwirts der wesentlichste Teil, nämlich die Ernte, herausgezogen, ähnlich wie beim Inventarkredit des Pächters. Das sei sehr gefährlich. Es werde die Möglichkeit für die örtliche Genossenschaft, Kredit zu geben, ganz wesentlich beschränkt. Die Preußenkasse sei zur Organisierung des Personalkredits geschaffen. Es sei fraglich, ob sie nach dem Gesetz dieses Geschäft überhaupt habe machen dürfen. Die Getreidelombardierung des Scheuer⸗Konzerns sei nichts weiter als ein neu aufgeputzter Personalkredit. Unklar sei daher noch immer, welchen Zweck der ganze Scheuer⸗Konzern haben solle. Präsident Klepper besprach die Getreidelom⸗ bardierung. Die vorjährige Aktion sei gar nicht in Anspruch genommen worden und sei ganz etwas anderes gewesen als die diesjährige Form. Man sei mit der Reichsbank aber völlig einig über die gegenwärtige Form. Herr Scheuer habe als kleiner Ge⸗ treidehändler in Mainz begonnen; die Qualifikation könne man ihnt nicht absprechen. Der Getreidehandel mache jetzt die Ernte⸗ finanzierung des Scheuer⸗Konzerns nach. Die Vermehrung des inländischen Getreides beim Scheuer⸗Konzern solle wesentlich er⸗ höht werden. Sie betrage zum Teil in Berlin schon 50 vH, an anderen Orten 33 vH gegen etwa 20 vH früher. Dazu komme die unmittelbare Verbindung mit den Konsumenten. Man müsse versuchen, nach amerikanischem Muster dem Getreide den Charakter baren Geldes zu geben. Die Tendenz zur Verding⸗ lichung der Ernte sei zu fördern. Man habe nur im Sinne der Anregungen des Kölner Bankiertages gehandelt. Im übrigen müsse sich die Preußenkasse dem allgemeinen Geldmarkt anpassen. Die Kreditrestriktionen seien ohne bemerkenswerte Zusammen⸗ brüche durchgeführt worden. Abg. Leinert (Soz.) erklärte, die Kurshöhe könne vom Landtag nicht beurteilt werden. Seine Partei sei durch den Eintritt der Konsumvereine in den Konzern
beruhigt. Die Ne hedfuns habe gar keinen Sinn und Wert mehr; es sei eine bestehende Organisation gewesen. Darin liege
ob die Rentenbankkreditanstalt überhaupt noch etwas mit dem Konzern zu tun habe. (Präsident Klepper: Nein.) Abg. Rau (Komm.) stellte fest, daß der Minister Dietrich in der „Bodischen Landeszeitung“ erklärt habe, daß er vorher von dem Geschäft nichts gewußt habe. Das stimme mit der Rede des Präsidenten Klepper. nicht überein. Abg. Klausner (Soz.) betonte, die freie Wirtschaft habe versagt, deshalb müsse jetzt der Staat eingreifen. Abg. Weissermel (D. Nat.) gab dem Zweifel darüber Ausdruck, ob der Ankauf des Scheuer⸗Konzerns zu den Aufgaben der Preußenkasse gehöre. Es sei zweifellos ein Eingriff in die Privatwirtschaft unternommen worden, darum müsse klargestellt werden, ob die Preußenkasse dazu berechtigt sei. Prärrdent Klepper teilte mit, daß bisher nur 15 Millionen Mark vom Preußischen Staat zur Erhöhung des Kapitals der Preußenkasse gezahlt seien 15 Millionen Mark erhoffe man noch bis Ende des Jahres und 50 Millionen Mark erwarte man vom Reich. Damit war die Aussprache beendet. Die Interpellation wurde für erledigt erklärt. Der Antrag der Wedlschaftsparten der sich gegen Eingriffe der öffentlichen Hand in die Privat⸗ wirtschaft ohne vorherige Genehmigung durch den Preußischen Landtag richtet, wurde abgelehnt, nachdem die Regierung die Er⸗ klärung abgegeben hatte, daß sie bei einem Eingreifen der öffent⸗ lichen Hand in die Privatwirtschaft, wenn ein solches notwendig erscheine, zuvor den Ausschuß zur Ueberwachung der wirtschaft⸗ lichen Betätigung des Staates unterrichten werde.
Der Hauptausschuß des Preußischen Land⸗ tages beriet am 1. Dezember das Studienrat⸗Dienst⸗ einkommensgesetz, das bekanntlich vom Staatsrat als Eingriff in die Selbstverwaltung abgelehnt worden war. Die Bezeichnung des Gesetzes wurde auf einen Antrag Oelze (D. Nat.) abgeändert in „Studienrats⸗Gleichstellungsgesetz“. Ein weiterer deutschnationaler Antrag, die Lehrer an den kommunalen höheren Lehranstalten zu unmittelbaren Staatsbeamten zu er⸗ klären, wurde abgelehnt, nachdem der Vertreter der Staats⸗ regierung ausgeführt hatte, daß bei Annahme einer solchen Be⸗ ee die “ aufzuführen sein würden, die einen Interschied darstellen; daraus würden sich neue Schwierigkeiten ergeben. Dafür fand Annahme eine vom Zentrum beantragte Entschließung auf baldige Vorlegung eines Gesetzentwurfes, durch den der Charakter der Leiter und Lehrer an nicht staatlichen öffentlichen höheren Schulen als unmittelbare Staatsbeamte gesetzlich anerkannt und ihre rechtliche Stellung zu den Unter⸗ IE geregelt wird. Bei der Aufzählung der Besoldungsbezüge wurden im § 1 Notstandsbeihilfen eingefügt; dagegen wurde der weitere Antrag, auch Siedlungszuschüsse und Sonderunterstützungen mit einzubeziehen, abgelehnt. Die Kinder⸗ ulage für erwerbsunfähige Kinder über 21 Jahren wurde von er Regierung als unter den Rahmen des Gesetzes fallend be⸗ zeichnet. Der im Gesetz vorgesehene Rechtsweg wurde genehmigt. EEE1“ wurden auch die Bestimmungen über die Ver⸗ setzbarkeit und über die in § 4 festgelegte Bindung an die Anwärterliste bei der Stellenbesetzung. Im übrigen wurde der Entwurf unverändert angenommen.
Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs⸗ maßregeln.
Der Ausbruch der Maul⸗ und Klauenseuche ist vom Schlacht⸗ und Viehhof in Köln am 26., der Ausbruch und das Erlöschen der Maul⸗ und Klauenseuche vom Schlacht⸗ und Viehhof in Leipzig am 30. November 1928 amtlich gemeldet worden.