Reichs⸗ und Staatsanzeiger Nr. 198 vom 26. August 1929. S. 2.
über die Zwischenmeister. Sie seien eine Schädigung der Arbeiter und der Unternehmer. Die jetzigen Verhäaltnisse in der Heim⸗ arbeit würden von preisdrückenden Einkäufern kapitalkräftiger Verlegerfirmen zum Schaden rchen, Ferzesh und der Heim⸗ arbeiter schwer mißbraucht. Die eimarbeiterverhältnisse er⸗ orderten eine andere Regelung als hier. — Abg. Schröter⸗ Rerseburg (Komm.) nannte diese Bestimmungen so kautschul⸗ artig, daß böswillige Verlegerfirmen damit alles zum Nachteil der Heimarbeiter herausholen könnten. Er ersuchte um Ablehnung dieser Bestimmung. — Abg. Luise Schroeder (Soz.) wandte sich gegen die völlige Herausnahme der Heimarbeit Zaus der Versicherung. Die Heimarbeiter seien die schlechtest gestellten Arbeiter, die man bei einer Arbeits 96 keit nicht völlig ausschalten dürfte, sei es, daß man erscherungsgeuphen, Familienversicherung oder sonst etwas schaffe. Die Regierungs⸗ vorlage habe den Wünschen des Sachverständigenausschusses nicht voll Rechnung getragen. — Abg. Schwarzer (Bayer. Vp.) verwies auf die 919. verschiedene Lage der Heim⸗ arbeiter. Er nannte dabei die Töpfer aus Oberammergau, die Geigenbauer aus Mittenwald im Gegensatz zu der Berliner Konfektion, um zu beweisen, daß eine einheitliche Regelung un⸗ möglich sei für diese Leute, die in einer Person Heimarbeit, Zwischenmeister und Fabrikarbeit, ja, auch Hausiergewerbe, ver⸗ einigten. Er hielt die Reg 2F2 für die richtigere, die eine bezirksweise Regelung ermögliche. — Abg. Graßmann (Soz.) verwies 89 die Kleineisenindustrie im Bergischen Land, wo z. B. ein Messer zu seiner Herstellung manchmal durch zwanzig Hände gehe, der Zwischenmeister nur den ersten und letzten Schritt dabei tue. Er bat deshalb, keine weitere Erschwerung bei der Versicherung dieser Heimarbeiter herbeizuführen. — § 75c wurde unverändert genehmigt. Nach kurzer Aussprache über Unterbringung von jugendlichen Arbeitern aus der Stadt auf das Land unter Aufrechterhaltung der versicherungspflichtigen Beschäftigung wurde der Fortfall der §§ 77 bis 79 genehmigt. Eine Reihe weiterer Vorschriften wurde ohne Erörterung genehmigt, darunter § 85 a (Befreiungs⸗ anzeige), § 85 b, § 88 Absatz 3. § 89 a (Definition der Arbeits⸗ losigkeit) bestimmt: „Arbeitslos ist, wer berufsmäßig überwiegend als Arbeitnehmer tätig zu sein pflegt, aber vorübergehend nicht in einem “ steht und auch nicht den ersorderlichen Lebensunterhalt durch selbständige Arbeit, ins⸗ 8 als Landwirt oder Gewerbetreibender, erwirbt oder durch Fortführung eines vorhandenen Betriebes erwerben kann oder im Betriebe des Ehegatten, der Eltern oder Voreltern, von Abkömmlingen oder Geschwistern den ge⸗ meinsamen Lebensunterhalt miterwirbt oder miterwerben kann, falls ihm dies unter Berücksichtigung der Ueblichkeit und seines Wohnorts zugemutet werden kann.“ Statt dieser Schlu⸗ e . wurde von den Regierungsparteien beantragt zu sagen: „falls sie den Beteiligten nach Lage der Ver⸗ hältnisse billigerweise zugemutet werden kann; das ist besonders anzunehmen, wenn die Beteiligten in einer Hausgemeinschaft zusammenleben.“ Abg. Luise Schroeder (Soz.) begründete den Kompromißantrag. Abg. Janschek (Soz.) hielt diese Fassung nicht für ausreichend. Er erinnerte dabei an die Still⸗ legung der Bergwerke im Tagebau während des letzten Winters, wo alle Arbeiter ohne Arbeitslosenunterstützung hätten bleiben müssen, deren Familien 10 Morgen Land besessen hätten. Man schädige gerade Leute, die ununterbrochen arbeiteten und nur urch die Wetterkatastrophen verhindert würden. Wozu e diese Leute ihre hohen Veiträge. — Abg. Schröter⸗Merse⸗ burg (Komm.) beantragte e; Fassung: „Arbeitslos ist, wer berufsmäßig als Arbeitnehmer tätig zu sein pflegt, aber vor⸗ übergehend nicht in einem Beschäftigungsverhältnis steht und auch nicht den erforderlichen Lebensunterhalt durch die 29 tändige Arbeit erwirbt.“ Abg. Dr. Haßlacher (D. Nat.) timmte dem Antrage der Regierungsparteien zu, der ja im wesentlichen eine Ermächtigung an die Regierung bedeute. — Ministerialdirektor Dr. Weigert verteidigte die ausführliche Vorschrift des § 89 a. — In der Abstimmung wurde entsprechend dem Antrag der Regierungsparteien der Schlußsatz des § 89 a Absatz 2 geändert, § 89a in dieser Fassung dann genehmigt. Der kommunistische Antrag wunde abgelehnt; genehmigt wurde der Absatz 2 des § 89 a; er lautet: „Für die Frage, ob Arbeitslosig⸗ keit vorliegt, bleiben vorübergehende Densgee hungen, die auf Grund des § 268 der R.⸗V.⸗O. nicht der Pflicht zur Kranken⸗ versicherung unterliegen, außer Betracht. Feringngg⸗ Be⸗ chäftigungen im Sinne des § 75a Abs. 2 kommen nur in Betracht, seth sie auf Grund des § 75 b der Pflicht zur Arbeitslosen⸗ versicherung unterliegen.“ Die Abschnitte 20 bis 22 wurden gemeinsam besprochen - 89 Folgen der
unberechtigten Arbeitsverweigerung.). Abg. Graßmann (Soz.) beantragte, die Tage der Sperrfrist gleich zu setzen mit dem Tag der ange⸗ nommenen Arbeit und die Verjährung der Sperrfrist statt auf sechs auf drei Monate anzusetzen. — Abg. Schneider⸗Berlin (Dem.) erkonnte den berechtigten Kern des sozialdemokratischen Antrages an, bat, es aber bei der Regierungsvorlage zu belassen. — Abg. Dr. Ha 6 lacher (D. Nat.) forderte gleichfalls „ — erhaltung der Regierungsfassung. — Abg. Schröter⸗Merse⸗ burg (Komm.) kritisierte scharf diese Bestimmungen über die Verhängung der Sperrfrist. Angenommen wurde folgende Fassung der §§ 93, 93 a und 93 b: § 93. Wer seine Arbeitsstelle ohne wichtigen oder ohne berechtigten (§ 90 Abs. 2 Nr. 1, 2, 4, 5) Grund Kusgegeben oder durch ein Verhalten verloren hat, das ur fristlosen Entlassung berechtigt, erhält für vier Wochen keine Ulrbeltslosenunterstübzung. § 93 a. Die Stelle, die für die Ent⸗ r. über die Unterstützung zuständig ist, kann in den Fällen es § 90 Abs. 1, des § 92 Abs. 1 und des § 93 die vierwöchige Sperrfrist bis auf zwei Wochen abkürzen, wenn die Lage des Falles eine mildere Beurteilung rechtfertigt. Sie kann sie in schwereren Fällen, insbesondere im Wiederholungsfalle, bis auf acht Wochen verlängern. § 93 b. 1. Die ö“ beginnt mit dem Tage, den die zuständige Stelle bezeichnet; bezeichnet werden darf kein früherer Tag als der, an dem der Arbeitslose zur Ver⸗ Füngung der Sperrfrist Anlaß eegeben hat, und kein späterer ag als der, an dem die Eperrfesst verhängt wird. Läuft bei Beginn der Sperrfrist bereits eine andere Sperrfrist, so beginnt die neue reee. mit dem ersten Tage, für den nach Ablauf der alten Sperrfrist ein Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung bestände. 2. Die F-; läuft nur an Tagen, für die der Arbeitslose sonst Arbeitslosenunterstützung erhalten würde und für die er seiner Meldepflicht (§ 173) genügt. Einem solchen Tage stehen drei Tage gleich, an denen er in einer versicherungs⸗ pflichtigen oder nach den §§ 70 bis 75 c, 80, 208 oder 209 ver⸗ icherungsfreien Beschäftigung gestanden hat, wenn diese Be⸗ chäftigung mindestens zwei zusammenhängende Wochen gedauert at. 3. Die Sperrfrist endet spätestens sechs Monate nach ihrem
eginn.“ Ferner wurden dem § 94 folgende Abs. 6 und 7 ange⸗ fügt: „6. Der Verwaltungsausschuß des Landesarbeitsamts ann in geeigneten Fällen Entscheidungen, die er nach Abs. 4 zu fällen hat, dem 9egstges en Ausschuß oder einem beson⸗ deren aus seiner itte gebildeten Unterausschuß übertragen dem Vertreter der Arbeitgeber und Arbeitnehmer in gleicher Zahl angehören. Den Vorsitz führt der Vorsitzende des Landesarbeits⸗ amts oder einer seiner Stellvertreter. Die Verstärkungsbeisitzer (Abs. 5) sind auch in diesen Fällen hinzuzuziehen. 7. Der Vor⸗ 27 der Reichsanstalt kann in geeigneten Fällen , ie er nach — 4 zu fällen hat, einem aus seiner Mitte ge⸗ bildeten Ausschuß übertragen, dem Vertreter der Arbeitgeber und Arbeitnehmer in gleicher Zahl angehören. Den Vorsitz führt der Präsident der Reichsanstalt oder einer seiner Stellvertreter. Abs. 6 Satz 3 findet Anwendung.“ Weiter beschloß der Aus⸗ schuß, den § 98 zu streichen. Dieser Paragraph wird entbehrlich urch den neuen § 116 a. Die Erörterung und Abstimmung über die Paragraphen, die die Höhe der Arbeitslosenversicherung be⸗ andeln, wurden vorläufig zurückgestellt. Zum Schluß genehmigte
der Ausschuß die Aenderung der Fassung des § 105 Absatz 2 Satz 1 entsprechend dem Wortlaut der Regierungsvorlage: „Maßgebend ist das Arbeitsentgelt, das der Arbeitslose im Durchschnitt der letzten 26 Wochen oder, wenn das Arbeitsentgelt nach Monaten bemessen war, im Durchschnitt der letzten sechs Monate seiner Arbeitnehmertätigkeit vor der ersten Arbeitslosmeldung bezogen hat, die dem Erwerbe der Anwartschaft auf die Unterstützung folgte.“ Weiterberatung am 26. August.
Handel und Gewerbe. 8 Berlin, den 26. August 1929. 82 Wochenübersicht der Reichsbank vom 23. August 1929 (in Klammern + und — im Vergleich zur Vorwoche): Aktiva. RM 1. Noch nicht begebene Reichsbankanteile. 177 212 000
unverändert) 2. Goldbestand (Barrengold) sowie in⸗ und aus⸗ ländische Goldmünzen, das Pfund fein zu
1392 Reichsmark berechnet 2 177 022 000
(+ 26 758 000) und zwar: Goldkassenbestand RM 2 027 234 000 Golddepot (unbelastet) bei
ausländischen Zentralnoten⸗ banken „ 149 788 000
Bestand an deckungsfähigen Devisen „ Reichsschatzwechsen. „ sonstigen Wechseln und Schecks.
„ deutschen Scheidemünzen
312 213 000 9 552 000) 22 110 000 18 000 000) 2 020 423 000 (s— 136 889 000) 144 307 000
(+ 7 960 000) 23 916 000
(+
(—
(†
a) „
b) „
„ Noten anderer Banken. 4 499 000)
43 685 000 42 085 000)
92 744 000 (unverändert)
548 198 000
(+ 2 515 000)
„ Lombardforderungen . (darunter Darlehen auf Reichsschatz⸗ wechsel RM 1000)
„ Effekten
„ sonstigen Aktiven „ Passiva.
Grundkapital:
a) begeben 122 788 000
(unverändert) 177 212 000
(unverändert)
48 797 000 (unverändert)
45 811 000 (unverändert) 225 000 000 (unverändert) 4 153 109 000 (— 138 634 000) 444 841 000 (s— 7 890 000) (+
344 272 000 834 000) Zu der vorstehenden Uebersicht teilt „W. T. B.“ mit: Nach dem Ausweis der Reichsbank vom 23. August hat sich in der dritten Augustwoche die gesamte Kapitalanlage der Bank in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten um 197,0 Mill. auf 2179,0 Mill. RM verringert. Im einzelnen haben die Bestände an Wechseln und Schecks um 136,9 Mill. auf 2020,4 Mill. Reichsmark, die Bestände an Reichsschatzwechseln um 18,0 Mill. auf 22,1 Mill. RM und die Lombardbestände um 42,1 Mill. auf 43,7 Mill. RM abgenommen. An Reichsbanknoten und Renten⸗ bankscheinen zusammen sind 139,6 Mill. RM in die Kassen der Bank zurückgeflossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um 138,6 Mill. auf 4153,/ Mill. RM und der Umlauf an Rentenbankscheinen um 1 Mill. auf 407,6 Mill. RM vermindert. Unter SBerec Fe eaf. daß in der Berichtswoche Rentenbankscheine in Höhe von 2,2 Mill. RM getilgt worden sind, haben sich die Bestände der Reichsbank an Rentenbank⸗ scheinen auf 32,8 Mill. RM verringert. Die fremden Gelder mit 444,8 ill. RM eine Abnahme um 7,9 Mill. RM. Die Bestände an Gold und deckungsfähigen Devisen haben sich um 36,3 Mill. auf 2489,2 Mill. RM erhöht. Im einzelnen sind die Goldbestände um 26,8 Mill. auf 2177,0 Mill. RM, die Bestände an deckungsfähigen Devisen um 9,5 Mill. auf 312,2 Mill. RM angewachsen. Die Deckung der Noten durch Gold allein besserte sich von 50,1 % in der Vorwoche auf 52,4 %, dieijenige durch Gold und deckungsfähige Devisen von 57,2 % auf 59,9 %.
“
b) noch nicht begeben „„
2. Reserbefonds: a) gesetzlicher Reservefonds
b) Spezialreserbefonds für ö“
künftige Dividenden⸗
11118
c) sonstige Rücklagen „ „ 22 90b2922890 890 90 22 * 3. Betrag der umlaufenden Noten 4. Sonstige täglich fällige Verbindlichkeiten..
5. Sonstige Passiva “
Telegraphische Auszahlung.
23. August Geld Brief 1,758 1,762 4,171 4,179 1,958 1,962 20,855 20,895 1,998 2,002 20,338 20,378 4,195 4,203 0,497 0,499 4,106 4, 114
168,06 168,40 5.43 5,44
58,315 58,435
2,491 2,495 73,17 753,31 81,31 81,47 10,54 10,56 21,94 21,98
7370 7,384 111,66 111,88
18,74 18,78 111,68 111,90 16,42 16,46 12,414 12,434
91,93 80,60 80,74 3,032 61,70
26. August Geld Brief 1,7599 1,763 4,167 4,175 1,958 1,962 20,86 20,90 1,998 2,002 20,342 20,382 4,196 4,204 0,497 0,499 4,106 4,114
168,11 5,433
58,325 2,491 73,17 81,32 10,541 21,95 7,370 111,69
18,81 111,70
16,415
12,425
91,93 80,64 80,755 3,032 61,70
112,39
111,64 59,09
Buenos⸗Aires. Canada.. Japan 1 Pen Kairo l äͤgypt. Pfd. Konstantinopel türk. London 1 £ New YVork 18 Rio de Janeiro 1 Milreis Goldpeso
2 100 Gulden
Amsterdam⸗ Rotterdam . 100 Drachm. 100 Belga
Wböee6
Brüssel u. Ant⸗ 100 Lei 100 Pengö
werpen. Bucarest... Budapest
100 Gulden 100 finnl. ℳ 100 Lire
Danzig.. lsingfors
.100 Dinar
100 Kr.
talien Jugoslawien Kopenhagen .. Lissabon und
100 Escud⸗ 100 Kr. 100 Frcs. 100 Kr.
porto Oslo. Paris ZFII Keykjavik (Island) 100 isl. Kr. 100 Latts 100 Frcs. 100 Leva
Riga. Schweiz . . .
100 Peseter 100 Kr.
Sofia.
Spanien 100 estn. Kr. 100 Schilling
12 ap.⸗Pes. 1b
anad. 5
168,45 5,443
28,445 2,495 73,31 81,48 10,561 21,99 7,384 111,91
18,85 111,92
16,455
12,445
92,11 80,80 80,915 3,038 61.82
112,61
92,11 80,76 80,90 3,038 61,82
112,58
111,86 59,19
Stockholm und Gothenburg. Talinn (Reval. Estland)... Wien
111,86 59,21
111,64 59,07
1“*—
Ausländische Geldsorten und Banknoten. 8 banken pp. vom 31. Juli 1929. 8 Aktiva
Vorschüsse auf verfrachtete oder eingelagerte Waren
26. August Geld Brief
23. August Geld Brief Sovereigns.. Eerm 20 Fres.⸗Stücke Gold⸗Dollars. Amerikanische: 1000 — 5 Doll. 2 und 1 Doll. Argentinische. Brasilianische. Fanapische. . Englische: große 1½£ Türkische... Belgische ... Bulgarische.. Dänische.. Danziger.. Estnische.. Finnische... Französische.. olländische.. talienische: gr. 100 Lire u. dar. Jugoslawische. Fettländische. . dorwegische. Oesterreich.: gr. 100 Sch. u. dar. Rumänische: 1000 Lei und neue 500 Lei unter 500 Lei Sbhwedische — Schweizer: große 100 Frcs. u. dar. Spanische... Tschecho⸗slow. 5000 u. 1000 K. 500 Kr. u. dar. Ungarische..
— 1l
4205
4,175 4,16 1,736 0,477 4,142 20,31 20,30
58,21
111,40 81,11
10,505 16,40 167,79 21,95
22,00 22.
b1uu—
111,43 111,87 59,02 59,26 59,08 59/3
4225
4,194 4,18 1,757
4 205
4,174 4,16 1,737
Aäe
20,31 20,39 20,309 20,389 1,97 1,99 58,21 58,45
111,43 111,87 81,13 81,45 111,23 111,67 10,525 10,565 16,39 16,45 167,81 168,49 21,93 22,01 22,00 22,08 7,8 7,40 80,24 80,56 111,43 111,87 59,03 59,27 59,09 59,33
—
SSef SOSoH H 8Eg=g= 35
d0 do
1 türk. Pfd. 100 Belga 100 Leva
100 Kr.
100 Gulden 100 estn. Kr. 100 finnl. ℳ 100 Fres. 100 Gulden 100 Lire
100 Lire
100 Dinar 100 Latts 100 Kr.
100 Schülimg 100 Schilling
— 00,— ¶ S8 l
—
—,— — A
— d5 doN S88 S5SS8
100 Lei
100 Lei
100 Kr. 100 Frcs. 100 Peseten
100 Kr. 100 Kr. 100 Pengö
2,485
112,13 80,62 80,69 61,48
12,37 12,40 73,01
2,505
112,57 80,94 81,01 61,72
12,43 12,46 73,31
2,48
112,14 80,62 80,69 61,48
12,37 12,39 73,02
2,50
112,579 80,9. 81,0 61,72
12,43 12,45 73,3.:
Nach dem Bericht der Rheinisch⸗Westfälischen Textil⸗ Berufsgenossenschaft M.⸗Gladbach über das Jahr 1928 waren (Vorjahr in Klammern) 2150 (2205) Betriebe mit einer durchschnittlichen Arbeiterzahl von insgesamt 162 097 (162 458) ver sichert. Arbeitslöhne wurden von den Genossenschaftsmitgliedern f 1928 insgesamt 283 972 501 RM nachgewiesen, gegen 278 420 163 R für 1927. Die Zahl der entschädigungspflichtigen Unfälle betrug i gesamt 3502 (3613).
8
Wagengestellung für Kohle, Koks und Briketts am 24. August 1929: Rubhrrevier: Gestellt 26 319 Wagen, nicht gestellt — Wagen. — Am 25. August 1929: Ruhrrevier: Gest 5944 Wagen, nicht gestellt — Wagen. 8
Die Elektrolytkupfernotierung der Vereinigung für deutsche Elektrolytkupfernotiz stellte sich laut Berliner Meldung des R1.n, 8. 8 am 26. August auf 170,75 ℳ (am 24. August auf 170,75 ℳ) ür g.
Speisefette. Bericht der Firma Gebr. Gause, Berrin, vom 24. August 1929. Butter: Die Festigkeit an den Auslande⸗ märkten machte weitere Fortschritte. Besonders in Kopenhagen ging die Notierung über das erwartete Maß hinaus und wurde um 12 9 für 100 kg höher als am 22. d. M. festgesetzt; ebenso am gleic Tage Malmö. Infolgedessen erhöhte Hamburg am 22. d. M. die Notierung um 7 ℳ für den Zentner. Berlin blieb am 22. d. M. unverändert und ging am 24. d. M. um 5 ℳ für den Zentner herauf. Die Zufuhren vom Inland nahmen weiter um eine Kleinig⸗ keit ab, die Konsumnachfrage ist immer noch mäßig. Die amtliche Feee elc.ee im Verkehr zwischen Erzeuger und Großhandel — Fracht und Gebinde gehen zu Käufers Lasten — war am 22. August: Ia Qualität 1,65 ℳ, IIa Qualität 1,52 ℳ, abfallende 1,36 ℳ, am 24. August: Ia Qualität 1,70 ℳ, II a Qualität 1,57 ℳ, ab⸗ fallende 1,41 ℳ. — Margarine: Ruhige Nachfrage. — Schmalz: An den amerikanischen Fettwarenmärkten hat sich eine lebhafte Tätigkeit entwickelt, so daß die Preise stark anziehen konnten. Die Tendenz ist sehr fest. Die Nachfrage ist zwar etwas besser, doch kann von einem wirklichen Herbstgeschäft nicht gesprochen werden. Die heutigen Notierungen sind: Choice Western Steam 70,00 ℳ, amerikan. Purelard in Tierces 74,00 ℳ, kleinere Packungen 74,50 ℳ, Berliner Bratenschmalz 79 ℳ, deutsches Schweineschmalz 88 ℳ, Liesenschmalz 85 ℳ.
Nach den Mitteilungen der Preisberichtstelle beim Deutschen Landwirtschaftsrat stellten sich die Schlacht⸗ viehpreise in Reichsmark je Zentner Lebendgewicht wie folgt:
8 Hamburg Stuttgart de⸗ 89 st 22. August 22. August, August und 20. August und20. August
a) I 58 — 62
55 — 58 58 — 61 b)] 1 53 — 56 50 — 54 50 — 56 50 — 52 40 — 48 — 44 — 48 30 — 38 56 — 58 52 — 56 52 — 5
45 — 52 50 — 51 36— 44 43 — 48 28 — 34 46—50 46—50 35 — 43
39 — 44 28 — 34
28 — 36 24 — 27 15 — 25 55 — 57 51 — 53 41—48 38 — 47
78 — 85 70 — 80
-) 55 — 65 a) 1 70 — 72 a) II 70 — 74 b) I 63 — 69 b) II 58 — 62 55 — 62 43 — 50
87
87 — 88 87 — 89 86 — 87 83 — 84 80 — 82
Ochsen
Bullen
50 — 53 45 — 49
42 — 47 33 — 40 24 — 31 18 — 23 60 — 63 52 — 58
2 0 Färsen
9„
srß er älber
84— 88 72 — 78 60 — 66 65 — 68 55 — 60 44—50 20 — 30 82 — 92 83 — 84
84 — 85 75 — 83
72 — 76
Schafe
111865
Ü1112-e“*
9 12 Schweine
rb--“vb..11166552
s 596
11565. 0 9 .6 66 6 9 8 606c88öbö6ö62 9s59
8
Beträge in
“
Erste Aunzeigenbeilage Nr 1 9 8 21
zum
vom 26. August 1929.
8 Deutschen Reichs⸗ und Preußischen Staatsanzeiger Tausend RM 1
—
Eigene Wertpapiere
—
a) Rembourskredite
1. sicher⸗ gestellt durch Fracht⸗
oder Lager⸗ scheine
2.
sicher⸗
gestellt
durch sonstige Sicher⸗ heiten
3.
ohne
liche Sicher⸗ stellung
b) sonstige kurz⸗ fristige Kredite gegen Ver⸗ pfän⸗ dung be⸗ stimmt bezeich⸗ neter markt⸗ gängiger Waren
a)
An⸗ leihen und ver⸗ zinsliche Schatz⸗ anwei⸗ sungen des Reichs und der Länder
b)
sonstige bei der Reichs⸗ bank und anderen Zentral⸗ noten⸗ banken beleih⸗ bare Wert⸗ papiere
0)
sonstige börsen⸗ gängige Wert⸗
papiere
d)
sortial⸗ beteili⸗ gungen
1“
Debitoren in laufender Rechnung
Dauern⸗
teili⸗
gungen
bei anderen Banken
und
Bank⸗
firmen
davon
entfallen
auf
sind gedeckt durch
Kredite
an Banken, Bank⸗ firmen, Spar⸗ kassen u. sonstige Kredit⸗ institute
a) börsen⸗ gängige Wert⸗ papiere
b)
sonstige Sicher⸗ heiten
Lang⸗ fristige Auslei⸗ hungen
gegen
hvpo⸗ theka⸗ rische
Siche⸗
rung
oder egen om⸗ munal⸗ deckung
Bank⸗ gebäude
EIim
18
19
20
21
23
24
28
30
31
32
33
34
banken.
49 713 19 312 26 278 50 064 28 989 18 807
8 815
84 180 100 569 118 076 121 378 154 408
76 147
30 482
150 190 84 867 112 574 134 461 117 150 91 120 53 228
284 083 204 748 256 928 305 903 300 547 186 074
92 525
28 18. 22 3 36 88 35 07 24 387 18 964 749
312 299 227 057. 293 814 340 977. 324 934 205 038
93 274
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83²
73⁵
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9 212
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8
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—
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2 067]
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*
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G
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67 1”