1929 / 243 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 17 Oct 1929 18:00:01 GMT) scan diff

Reichs⸗ und Staatsanzeiger Nr. 243 vom 17. Oktober 1929. S.

Erste Anzeigenbeil einen Antrag, der das Autoritätsverhältnis, das geistig sittliche 7. 2 nze gen gr 98 Abhängigkeitsverhältnis, das des 4— bedarf, wie folgt, umschreibt: § 292: „Wer einen seiner Erziehung, Sorge, Aus⸗ bildung oder Obhut oder seinem Unterricht —ö Minderjährigen zur G t mißbraucht, wird Als Ueberschrift über den empfahl er: „Unzucht mit ab⸗ bängi sen Minderjährigen.“ Mh Schetter (Zentr.) pflichtete im allgemeinen dem Vorredner bei, machte aber Bedenken gegen eine zu weite r“ des Obhutsverhältnisses geltend. Redner erinnerte an Nachhilfe⸗, Sprach⸗ und Musikunterricht. Die sei freilich außerordentlich chwierig, so daß r die herans worl⸗ vorziehen möchte. nzubeziehen sei in die Kasuistik das von „Schutzaufsichtspersonen“ und „Schutzbefohlenen“, z. B. Dienstboten und Herrschaft. Abg. Dr. Kosenseld (Soz.) trat für eine Strafmilderung (Ge⸗ fängnis statt Zuchthaus) ein. Abg. Dr. Alexander (Komm.) wollte zwar bestimmte Unterrichtsverhältnisse schützen, aber doch nicht jeden Unterricht unter dies Verhältnis stellen. Er bean⸗ tragte, das Schutzalter nur bis zum achtzehnten Jahre auszu⸗ dehnen, dann laufe auch der Universitätsprofessor keine Gefahr. Redner trat gleichfalls für die angeregte Strafmilderung ein. Ministerialdirektor 8 Reichsjustizministeritum.) erklärte, daß das Bestreben des Abg. Strathmann, einen allgemeinen Tatbestand zu formulieren, bestechend sei. Er fürchte aber, daß die allgemeine Fassung zu weit gehe. Er empfehle, an der im Entwurf vorgesehenen Kasuistik festzuhalten. Die Einbeziehung von Schutzaufsichtspersonen sei unbedenklich. Bedenken seien aber en die Aufnahme der Lehrherren geltend zu machen; von der

Regierungsvertreter wies aber darauf hin, daß die Handlung als solche unzüchtig bleibe, auch wenn der Paragraph gestrichen werde. Dies sei von Bedeutung für die Frage der unzüchtigen Schriften. In der Abstimmung wurde der Paragraph gestrichen und dann die Weiterberatung vertagt.

Wochenübersicht der Rei 1929 (in Klammern + und

Aktiva. 1. Noch nicht begebene Reichsbankanteile.... 177 212 000 (unverändert)

2. Goldbestand (Barrengold) sowie in⸗ und aus⸗ 2

ländische Goldmünzen, das Pfund fein zu 1392 Reichsmark berechnet 1“ 2 211 819 000 bei der Direction der Disconto⸗Gesell⸗ schaft Fil. kfurt a. M., 6. Auslosun g usw. aft Fil. Frankfurt a von Wertpavieren.

und zwar: bei der Dresdner Bank in Frankfurt a. M Goldkassenbestand. Re 2 062 031 000 bei der Mitteldeutschen Creditbank, Golddepot (unbelastet) bei Niederlassung der Commerz⸗ und ausländischen Zentralnoten⸗ Privat⸗Bank A.⸗G.,

banken . 149 788 000 [64146) Ziehung bei dem Bankhause Lazard Speyer⸗

der Auslosungsrechte der Ablösungs⸗

anleihe des Hamburgischen Staates

für das Jahr 1929. Bei der am 14. Oktober 1929 für das

Bestand an deckungsfähigen Devisen.. Ellissen, gierungsparteien gegen die Oppositionsparteien (15:14 Stimmen) Jahr 1929 vorgenommenen öffentlichen

Reichsschatzwechsen... bei dem Banfeerse Jaent S. H. Stern, enan Sodann lehnte der Ausschuß auch den kommunistischen sonstigen Wechseln und Schecks. Ziehung der Auslosungsrechte wurden ge⸗ zogen die Nummern 3 24 39 100 101 114

bei der Commerz⸗ und Privat⸗Bank A.⸗G. deutschen Scheidemünzen 125 155 185 194 197 250 251 281 331

Fil. Köln, bei der Darmstädter und Nationalbank 344 494 500 519 521 526 630 649 688 712 737 756 807 819 885 918 942 949

a. A. Fil. Köln, bei der Deutschen Bank Fil. Köln, 966 1020 1022 1055 1110 1121 1150

bei der Dresdner Bank in Köln, bei dem Bankhause A. Levyuy . Bankhause Sal. Oppenheim jr.

1157 1241 1315 1334 1348 1367 1404 & Cie.,

1417 1472 1476 1522 1549 1582 1610 bei dem A. Schaaffhausen'schen Bank⸗

1623 1642 1668 1677 1742 1789 1820

1824 1832 1871 1883 1905 2022 2024

verein A.⸗G., in Bremen: 2100 2198 2208 2229 2236 2239 2258 bei der Bremer Bank Fil. der Dresdner am Monta g, den 28. Okt., saatt. 2272 2299 2309 2320 2332 2373 2431

Bank, 2477 2497 2502 2565 2620 2700 2706 bei der Commerz⸗ und Privat⸗Bank A.⸗G. vr grvx vrerene 2719 2726 2761 2797 2818 2871 2921

beBr. Pemersadter und Ralionalbank 22. 2936 2957 2978 2982. ei der Darmstädter un ationalban⸗ 28] 8 8 eEEET Fil. Bremen Offenbach en ere sis vesaglöhg ch der - bei der Direction der Disconto⸗Gesell⸗vfindet sich in Liquidation. Lie Gläubiger Bei der Einlösung werden gezahlt für schaft Fil. Bremen, werden aufgefordert, ihre Forderungen an⸗ vE ““ dei der Cium damnnnr: Privat⸗Bank Vfenbach a. M., W. September 1929 Buchstabe A = 12,50 RM 1582 A.⸗G. Fil. Hannover, Der Liquidator: Carl Neuwirth. dazu 4 ½ vH Zinsen für —d, bei der Darmstädter und Nationalbank THE 4 Jahre nach Abzug von K. a. A. Fil. Hannover, Zittauer Jalousie⸗ u. Holzrollofabrik 10 vH Steuer vom bei 8 der Disconto⸗Gesell⸗ Max Betterlein A.⸗G. in Zittau. Kapitalertrage = abge⸗ schaft Fil. Hannover, —† Herr Wolfgang Röck in Zwiesel ist bei der Dresdner Bank Fil. Hannover, sl zundelkl 10,15 2r versch uk Fil. der aus unserem Aufsichtsrat nach Ablauf der zusammen. 72,85 NM. . Wahlperiode au ges Fieden. Ss Buchstabe B = 25 RM Nennbetrag bei dem Bankhause Ephraim Meyer Zittau, den 13. Oktoher 1929 2 125,— RcM & Sohn 9,“ 1 ““ 8 . ax Vetterlein A.⸗G. vee rd, en 1 Mit dem Ablauf des 31. Dezember 1929 Rrgsarr Vetterke in.

hört die Verzinsung des Einlösungs⸗ 10 vH Steuer vom betrags auf. 1b ; ee Kapitalertrage .. = 20,25 Von der Einlösung sind ausgeschlossen —Aus dem eesee ausgeschieden ist zusammen . 1725,25 NM. die Auslosungsscheine, auf deren Rückseite 88 Dr. Paul Moses, Dessau. ”1 Buchstabe C = 50 RM Nennbetra von der Staatsschuldenverwaltung ver⸗ üfsichtsrat besteht aus den Herren Kom⸗ 250, Fiehen merkt ist, daß der Inhaber auf die Teil⸗ merzienrat Manasse, Syndikus 5.4 dazu 4 ½ vH Zinsen füur - 8 9 vee. 85 S. Sally Gumpert, alle wohnhaft in ie Einlösungsbeträge für die in das . 8 hamburgische Staatsschuldbuch einge/ Deutsche , eealt Kapitalertrage . = 40,50 g. zusammen. 290,50 RM.

tragenen gezogenen Auslosungsrechte werden den Gläubigern von Amts wegen durch M.le. Buchstabe D = 100 RM Nennbetrag 500,— RM,

die Post zugesandt werden. Hamburg, den 14. Oktober 1929. Die Finanzdeputation. dazu 4 ½ vH Zinsen für 1““ 4 Jahre nach Abzug von 10 vH Steuer vom

Kapitalertrage = 81,—

zusammen. 581,— M. Buchstabe E = 200 RM Nennbetrag 1000,— RM, dazu 4 ½ vH Zinsen für 4 Jahre nach Abzug von 10 vH Steuer vom Kapitalertrage =162,— zusammen. I102,— MM.

Buchstabe F = 500 88

500 dazu 4 ½ vH Zinsen für 4 Jahre nach Abzug von 10 vH Steuer vom .“ Kapitalertrage . . .=405,— zusammen . 2905,— RM. Die Inhaber der gezogenen Auslosungs⸗ rechte werden aufgefordert, die vom 2. Ja⸗ nuar 1930 an zahlbaren Einlösungs⸗ beträge gegen Rückgabe der Auslosungs⸗ scheine und eines gleichen Nennbetrags in Schuldverschreibungen der Ablösungsanleihe des Hamburgischen Staats zu erheben,

chshank vom 15. Oktob im Vergleich zur Vorwoche): 2.½

RM V

anzeiger und Preußischen Staatsanzeiger

Berlin, Donnerstag, den 17. Oktober

ab es gestern 8 8

64019]

eisweider Eisenwerke, Aktiengesell⸗

schaft, Geisweid, Kreis Siegen.

Wir laden hiermit die Aktionäre unserer

Gesellschaft zu der am Samstag, de

16. November 1929, , 1 089

3 Uhr, im Industrieclub in Düsseld

stattfindenden ordentlichen General⸗

9—,— ergebenst ein.

egen der Teilnahme an der V.

sammlung verweisen wir auf § 11 8

Statuts.

Als Hinterlegungsstellen für die Aktien

bezeichnen wir unsere Gesellschaftskasse

sowie die Kassen des A. Schaaffhausen'’schen

Bankvereins A.⸗G. in Köln und Nieder⸗

lassungen, der Direction der Discontg⸗

Gesellschaft in Berlin und der Fiegens

Bank, Filiale der Deutschen Bank in

Siegen. Tagesordnung:

1. Vorlage und venedm ee des Ge⸗ schäftsberichts sowie der Bilanz neb Gewinn⸗ und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 1928/29.

2. Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats.

3. Wahlen zum Aufsichtsrat.

4. Verschiedenes.

Geisweid, den 15. Oktober 1929.

Der Aufsichtsrat.

Im Landtagsausschuß für ,— abend eine sehr lebhafte Aussprache über den 2 ntrag der Kommunisten um Fahrpreisermäßigung bei der Deutschen Reichsbahn⸗Gesellschaft für den Kommunistischen Jugendverband Deutschlands, die Rote Jungfront und den Jungspartakusbund. Abg. Koennecke (D. Nat.) brachte dazu einen Aenderungs⸗ antrag dahin ein, das Staatsministerium möge die Ortsaus⸗ schüsse anweisen, daß sie ihre Vergünstigungen auf die Jugend⸗ verbände aller Richtungen ausdehnen folle. Es müsse Parität geübt werden; die Jugendpflege dürfe nicht parteipolitisch be⸗ grenzt werden. Dieser Antrag wurde mit den Stimmen der Re⸗

Striegauer Porzellanfabrik A.⸗G.

[64143] Berichtigun vorm. C. lter & Co.

In der in Nr. 240 d. 2 v. 14. Okt. d. J. 1. Anz.⸗B. veröffentl. 2. Aufford. in Striegau zu Stanowitz. der Hessen⸗Nassauischen Gas⸗Aktien’ Wir laden die Herren Aktionäre unserer esellschaft, Frankfurt a. M.⸗Höchst, Gesellschaft zu der am 6. November essen⸗Nassauischen Installations⸗ 1929, nachmittags 3 Uhr, in Berlin Aktiengesellschaft, Frankfurt a. M.“⸗ W. 62, Kurfürstenstraße 86a, parterre, Höchst, zum Aktienumtausch muß es stattfindenden ordentlichen General⸗ unter II Satz 1 wie folgt richtig lauten: versammlung hiermit ein. „Gleichzeitig fordern wir die Aktionäre der Tagesordnung: Hessen⸗Nassauischen Installations⸗A.⸗G. 1. Vorlegung des Geschäftsberichts, der wiederholt auf, das ihnen auf Grund des Bilanz sowie der Gewinn⸗ und Ver⸗ Fusionsvertrags zustehende Recht auf Betug lustrechnung für das Geschäftsjahr weiterer Aktien unserer Gesellschaft be⸗ 1923. der obengenannten Bezugsstelle geltend zu 2. Genehmigung der Bilanz sowie der Gewinn⸗ und Verlustrechnung pro

machen.“ Hessen⸗Nassauische 1928. 1

Gasaktiengesellschaft. 3. Erteilung der Entlastung für den

Der Vorstand. Verstan und den Aufsichtsrat. Schnabel⸗Kühn. 4. Verschiedenes. [63675]

Die Aktien, welche in der Generalver⸗

ammlung vertreten werden sollen, sind is zum 3. November 1929 bei der Ge⸗ sellschaftskasse in Stanowitz oder bei der Kreissparkasse in Striegau zu hinterlegen. Stanowitz, den 10. Oktober 1929. Der Vorstand. F. Flamm. [222

Vogtländisch⸗Erzgebirgische Treuhand⸗Aktiengesellschaft, Plauen. Einladung für die 8. Feafäiaic.

Noten anderer Banken

Handel und Gewerbe. 8

Berlin, den 17. Oktober 1929. 1 Lombardforderungen.. ..

8 8 EX““ * (darunter Darleben auf Reichsschatz⸗

Moskau, 16. Oktober. (W. T. B.) Ausweis der Ru 11in en wechsel RM 1000) Staatsbank (Emissionsabteilung) vom 15. Oktober (in Tscher⸗ Effekten.. vPaaeh. Arütna 2 55— 8. 1⸗ in Mebess und Barren 59, atin in Barren ausländische Banknoten i 8 073 249, Tratten in ausländischer Valuta 285 95 diekontierte hee; Passivoa.

Braxis seien sie schon in den Fällen, in denen ein persönlicher Konnex bestehe, unter den Begriff der Lehrer oder Erzieher ge⸗ aßt worden. Der Begriff Lehrer sei in der Rechtsprechung des Reichsgerichts eng ausgelegt worden, es sei das Bestehen einer geistig und sittlichen Unterordnung erforderlich. Redner bat, am Tatbestand des Entwurfs festzuhalten. Ebenso bat er, den

AW1p“* 53395] Unsere Hauptversammlung findet

Wechsel 115 975 792, durch Sicherheiten gedeckte Verpflichtungen

Entwn 273 987. Passiva: Banknoten im Umlauf und in der Kass⸗ vom Entwurf neu eingefügten § 291 beizubehalten, da er eine 295 8 d gnerkannte Lücke des geltenden Rechtes schließe. Bezüßlich des EI Emifsionsrechts 704 186.

s

stellte er eine Anpassung an die bisher beschlossenen 1 Strafmaße anheim, hielt aber für den Fall der Einsetzung von Gefängnis als Grundstrafe die

1. Grundkapital: 8 a) begeben

122 788 000 (unverändert

177 212 (unverändert

48 797 000 (unverändert)

45 811 000

(unverändert 225 000 würg.; 4 349 534 0 9 (— 337 268 000) 452 596 000

(+ 7 918 000) (+

372 436 000 4 735 000) 89 der vorstehenden Uebersicht teilt „W. T. B.“ mit: Na dem Ausweis der Reichsbank vom 15. Oktober hat sich die gesamte Kapitalanlage der Bank in Wechseln und Schecks, Lombarss unf Effekten in der zweiten Oktoberwoche um 361,0 Mill. auf 2319,1 Mill. RM verringert. Im einzelnen haben die Bestände an Wechseln und Schecks um 326,5 Mill. auf 2082,4 Mill. RM, di Bestände an Reichsschatzwechseln um 92,0 Mill. auf 10,0 Mill. R abgenommen, während die Lombardbestände um 57,5 Mill. au 134,2 Mill. RM angewachsen sind. An Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen zusammen sind 353,5 Mill. RM in die Kassen der Bank zurückgeflossen. Dex Umlauf an Reichsbanknoten hat sich um 337,3 Mill. auf 4349,5 Mill. RM, derjenige an Renten⸗ bankscheinen um 16,2 Mill. auf 384,9 Mill. RM verringert. Dem⸗ entsprechend haben sich dte Bestände der Reichsbank an Renten⸗ bankscheinen auf 38,9 Mill. RM erhöht. Die fremden Gelder zeigen mit 452,6 Mill. RM eine Zunahme um 7,9 Mill. RM. Die Bestände an Gold und deckungsfähigen Devisen haben sich um 2,6 Mill. auf 2564,1 Mill. RM erhöht. Im einzelnen haben die Goldbestände um 141 000 RM auf 2211,8 Mill. RM abgenommen, während die Bestände an deckungsfähigen Devisen um 2,7 Mill. auf 352,3 Mill. RM anheachsen sind. Die Deckung der Noten durch Gold allein besserte sich von 47,2 vH in der Vorwoche auf 50,9 vH, diejenige durch Gold und deckungsfähige Devisen von 54,7 vH auf 59,0 vH. 11““

b) noch nicht begeben. L I1

Gefängr Aufnahme der Strafbarkeit des Versuchs und die Androhung von Zuchthaus in besonders Fällen für erforderlich. Abg. Dr. Hanemann .Nat.) unterstützte den Antrag des Berichterstatters. Abg. r. Schetter (Zentr.) empfahl, nicht bloß die der „Erziehung“ und dem „Unterricht“, sondern auch die dem ,Schuͤtze“ anver⸗ trauten u] zu schützen. Abg. Dr. Strathmann D. Nat.) empfahl, statt „Schutz“ „Schutzaufsicht“ zu sagen. Abg. ör. Rosenfeld (Soz.) forderte, daß bei diesen Verhältnissen, 1 geschät werden sollen, ein persönliches v. bestehen e. In der Abstimmung wurde § 291 in folgender Fassung angenommen: „Unzucht mit minderjährigen Ab⸗ kömmlingen. Wer, abgesehen von den Fällen des § 290, einen minderjährigen Verwandten absteigender Linie zur Un⸗ sucht mißbraucht, wird mit Gefängnis bis zu fünf Hahren E1I11“ traft. Der Versuch ist strafbar. n besonders schweren Fällen Buenos⸗Aires. wird mit Zuchthaus bis zu Lr Jahren erkannt.“ Es folgte Canada . die Beratung des § 292, der die Unzucht mit minderjährigen apan. Pflegebefohlenen behandelt. Bei der Abstimmung über diesen 1“ Paragraph beantragten die Sozialdemokraten, statt der Zucht⸗ Konstantinopel hausstrafe Gefängnisstrafe einzusetzen. Ueber die Abstimmung SI11 dieses Antrages, der auch angenommen wurde, entspann sich eine New YVork.. ehr lange Geschäftsordnungs ebatte. Die Minderheit des Aus⸗ Rio de Janeiro 1 Milreis sscchusses war der Ansicht, daß der Antrag geschäftsordnungsmäßig Uruguau 1 Goldpeso nur durch ein Versehen des Vorsitzenden zur Abstimmung ge⸗ Amsterdam⸗ langt sei und daß deshalb die Annahme des Antrages nicht zu Rotterdam 100 Gulden Recht bestehe. Eine Einigung konnte nicht erzielt werden; ebenso⸗ Athen . 100 Drachm wenig fand sich eine Mehrheit für die endgültige Annahme des Brüssel u. Ant⸗ 1 Paragraphen in der durch den sozialdemokratischen Antrag ver⸗ werpen 100 Belga änderten Gestalt. § 292 nußts also zunächst als gestrichen gelten. Bucarest. .. . 100 Lei Die Lücke wird wahrscheinlich im Verlauf der weiteren Be⸗ Budapest .. . 100 Pengb ratung in den nächsten Tagen wieder ausgefüllt werden. Danzig ... . . 100 Gulden Zu § 293, der die Unzucht unter Mißbrauch der Amtsstellung lsingfors .. 100 finnl. behandelt, wurden Anträge der Abgg. Dr. Rosenfeld (Soz.) talien .. 10⁰0 Lire und D. Strathmann (D. Nat.) angenommen, die den Text ugoslawien 100 Dinar der Regierungsvorlage an einigen Stellen abändern, so daß der 5 enhagen 100 Kr. Paragraph nach den Beschlüssen des jetzt lautet: Lisfabon und 3 401) Ein Amtsträger, der mit jemand unter Verletzung seiner porto 100 Escudo Obhutspflicht oder unter sonstigem Mißbrauch seiner Amts⸗ Oslo 8 100 Kr stellung Unzucht treibt, wird mit Gefängnis bestraft. Der Ver⸗ ö1“ 100 Frcs. such ist strafbar. In besonders schweren Fällen ist die Strafe rag 6*“ 100 Kr. . Zuchthaus bis zu fünf Jahren. (2) Ebenso wird bestraft, wer in eytjavik 3 Gefangenen⸗ oder anderen öffentlichen Verwahrungsanstalten (Island) 100 isl. Kr angestellt oder beschäftigt ist und unter Verletzung seiner Obhuts⸗ Riga 100 Latts b pflicht oder unter sonstigem Mißbrauch seiner Stellung eine Schweiz .. 100 Frcs. Sofia.. 100 Leva Spanien 100 Peseten Stockholm und 100 Kr. 100 estn. Kr. 100 Schilling

für Kohle, Koks und Briketts

uhrrevier: Gestellt 28 336 Wagen, [64014]

Maschinenbau⸗Aktien⸗Gesellschaft Golzern⸗Grimma.

Die 57. ordentliche Hauptyper⸗ sammlung der Maschinenbau⸗Aktien⸗ gesellschaft Golzern⸗Grimma in Grimma, Sa,, findet am Freitag, de 15. November 1929, vormittag 11 ¼¾ Uhr, in Dresden im Sitzungs⸗ zimmer des Bankhauses Bassenge Fritzsche, Rathausplatz⸗Gewand⸗ ausstraße 5, statt, wozu wir unsere Aktionäre hiermit ergebenst einladen.

Tagesordnung: 1. Vorlage des Geschäftsberichts ee

Sssesbesterlns am 16. Oktober 1929: nicht gestellt Wagen.

2. Reservefonds: a) gesetzlicher Reservefonds

b) Speszialreservefonds für künftige Dividenden⸗ zahlung

c) sonstige Rücklagen.. 3. Betrag der umlaufenden Noten „. 4. Sonstige täglich fällige Verbindlichkeiten. 5. DPorsge Wa

b

Generalversammlung der Vogtländisch⸗

Erzgebirgischen ö t

in am Sonnabend, den 16. No⸗

vember 1929, vormittags 11 Uhr, in Plauen im Sitzungssaal der Plauener

Bank Aktiengesellschaft.

Tagesordnung:

1. Vorlage des Berichts, der Bilanz und der Gewinn⸗ und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 1928/29.

2. Genehmigung der Bilanz und der Gewinn⸗ und Verlustrechnung und der Verteilung des Reingewinns.

3. Entlastung der Verwaltungsorgane. Aktionäre, die stimmberechtigt an der Generalversammlung teilnehmen wollen, haben die Mäntel ihrer Aktien bis ein⸗ schließlich zum 12. November 1929 bei der Gesellschaftskasse in Plauen oder bei der Plauener Bank Aktiengesellschaft in lauen bis zum Schluß der Generalver⸗ ammlung zu hinterlegen.

Plauen, den 15. Oktober 1929. Vogtländisch⸗Erzgebirgische Treuhand⸗Aktiengesellschaft.

Der Aufsichtsrat. Franz Meyer, Vorsitzender.

I Nordische Schiffahrts⸗

Aktien⸗Gesellscha Die Aktionäre unserer Gesellschaft werden zu der am 9. November 1929, nachmittags 1 Uhr, in den Räumen der Gesellschaft, Stadthausbrücke 19/21, stattfindenden ordentlichen General⸗

versammlung eingeladen.

Tagesordnung: 1. Vorlage des Geschäftsberichts sowie der Bilanz und des Gewinn⸗ und Verlustkontos für das Jahr 1928.

2. Genehmigung der Bilanz und des

ewinn⸗ und Verlustkontos.

3. Entlastung des Vorstands und des

Aufsichtsrats.

4. Neuwahl des Aufsichtsrats,

erforderlich.

Zur Teilnahme an der Generalver⸗ sammlung sind diejenigen Aktionäre be⸗ rechtigt, welche ihre Aktien bis zum 6. November d. J. während der üblichen Geschäftsstunden bei der Gesellschaft oder einem deutschen Notar hinterlegt haben.

Hamburg, den 17. Oktober 1929.

Die Elektrolytkupfernotierung der Vereinigung für et Elektrolytkupfernotiz stellte sich laut Herliner Melhung 8 „W. T. B.“ am 17. Oktober auf 170,50 (am 16. Oktober auf 170,50 ℳ) für 100 kgG. 1““

Telegraphische Auszahlung.

17. Oktober Geld Brief 1,751 1,755 4,150 4,158 2,003 2,007 20,94 1,999 20,422 4,186 4,194 0,4975 0,4995 4,091 4,099

168,45 168,79 5,435 5,445

58,44 58,56 2,496 2,500 73,08 753,22 81,44 81,60 10,518 10,538 21,915 21,955 7,391 7,405 111,94 112,16

18,80 18,84 111,91 112,13 16,45 16,49 12,39 12,41

92,19 80,68 80,955 3,030 60,02

112,34

112,04 58,82

16. Oktober Geld Brief

1,758 1,757 4,148 4,156 1,998 2,002 20,90 20,94 1,983 1,987 20,379 20,419 4,187 4.195 0,497 0,499 4,096 4,104

168,42 168,76 5,435 5,445

58,43 58,55 2,493 2,497 73,07 73,21 81,45 81,61 0,519 10.539 1,915 21,955 7,391 7,405 111,93 112,15

18,80 18,84 111,91 112,13 16,45 16,49 12,392 12,412

92,19 92,37 80,70 80,86 80,945 81,105 3,030 3,036 60,34 60,46

112,35 112,57

112,04 112,26 58,83 58,95

1 Pap.⸗Pej. 1 kanad. 5

der Bilanz nnd Gewinn⸗ und . lustrechnung für das Geschäftsjahr 1928/29.

2. Beschlußfassung über die Genehmigu der Bilanz und der Gewinn⸗ 388 sowie über die . eingewinns. F Nastuns des Vorstands und des uffg tsrats.

4. Aufsichtsratswahl.

Die Ausübung des eh ist § 20 8 Ceseg gettever ra 8 dfaß abhängig, daß die Aktien bis späteste den 12. November 1929 bei b bas Ge⸗

sellschaftskasse oder bei dem Bankhaus Bassenge &

Fritzsche in Dresden oder bei dem Bankhaus Philipp Eli⸗ meyer in Dresden oder

bei dem Bankhaus Frege & Co. in

Leipzig oder

ei der Allgemeinen Deutschen Credit⸗Anstalt Filiale Grimma in Grimma oder

bei einem deutschen Notar hinterlegi werden.

Die Hinterlegung ist auch dann ordnu

mäßig erfolgt, wenn Aktien 75

stimmung einer Hinterlegungsstelle für

bei anderen Bankfirmen bis zur Be⸗ endigung der Generalversammlung ic

Sperrdepot gehalten werden.

Grimma, den 16. Oktober 1929. Maschinenbau⸗Aktiengesellschaft Golzern⸗Grimma.

Der Vorstand. Wonneberger,

[63690].

Thiel & Schuchardt Metallwaren⸗

fabrik Akt.⸗Ges. in Ruhla i. Thüx. Die heutige 8⸗ Generalver⸗

sammlung genehmigte folgende

1u““

erdee wendung des 3. Beschlußfassung über di

[64033] Nachtrag zum Ausschreiben vom 29. Juni 1929 Reichsanzeiger Nr. 215 vom 14. September 1929 —. In der Generalversammlung vom 28. August 1929 wurde einstimmig be⸗ schlossen, daß zur v . eckung des Verlustes von 128 407,67 RM der Re⸗ servefonds I und II mit 80 000 RM bzw. 17 344,11 RM verwendet wird, so daß noch ein Verlust von 31 063 RM auf neue Rechnung v wird. Viechtach, den 14. Oktober 1929. Regentalbahn A.⸗G., Sitz Viechtach. Der Vorstand. Fischl. [51552] Bayerische Zuckerkreditbank Aktiengesellschaft in Liqu. Durch Beschluß der Generalversamm⸗ 5 vom 16. Januar 1929 ist die Ge⸗ sellschaft aufgelöst worden und in Liqui⸗ dation getreten. Die Gläubiger der Ge⸗ sellschaft werden gemäß 8 ⸗B. § 297 aufgefordert, ihre Ansprüche anzumelden. München, den 1. Oktober 1929. Bayerische Zuckerkreditbank Aktiengesellschaft i. L. Der Liquidator: Kroen, München, Kanalstr. 36/0.

[63974] Auslosung der Ablösungsanleihe der Stadt Wandsbek für das Jahr 1929. Bei der heute vorgenommenen Aus⸗ losung der für das Jahr 1929 einzulösenden Auslosungsrechte der Ablösungsanleihe der Stadt Wandsbek wurden folgende Num⸗ mern gezogen: Buchstabe A Nr. 31. Buchstabe B Nr. 15. Buchstabe C Nr. 46 57. Buchstabe D Nr. 12 32. 8 Das Kapital ist am 1. Januar 1930 fällig. Die Verzinsung der voraufgeführten Stücke hört mit diesem Tage auf. Die Einlösung der gezogenen Nummern wird jedoch bereits vom 15. November 1929 ab vorgenommen. Die Einlösung der Schuldverschreibungen mit Auslosungsrechten erfolgt bei der Stadtkasse Wandsbek. Die gezogenen Auslosungsrechte werden mit dem fünffachen Wert des Nennbetrags eingelöst. Hierzu kommen 5 % Zinsen vom 1. Januar 1926. Von dem zur Auszahlung kommenden Zinsbetrag werden

Berlin, 16. Oktober. Preisnotierungen für Nahrungs⸗ mittel. (Einkaufspreise des Lebensmitteleinzel⸗ ese; für das Kilo frei Haus Berlin in Originalpackungen.)

otiert durch öffentlich angestellte beeidete Sachverständige der und Handelskammer zu Berlin und Vertreter der Ver⸗ raucherschaft. Preise in Reichsmark: Gerstengraupen, ungeschliffen rob 0,41 bis 0,44 ℳ, Gerstengraupen, ungeschliffen, mittel 0,43 is 0,52 ℳ, Gerstengrütze 0,37 bis 0,38 ℳ, Haferflocken 0,40 bi 0,42 ℳ, Hafergrütze 0,45 bis 0,46 ℳ, Roggenmehl 0/1 0,28 bis 0,32 ℳ, Weizengrieß 0,43 bis 0,46 ℳ, Hartgrieß 0,49 bis 0,53 ½ ℳ, 000 Weizenmehl 0,32 bis 0,43 ½ ℳ, Weizenauszugmehl in 100 kg⸗Säcken br.⸗f.⸗n. 0,41 bis 0,46 ½ ℳ, Weizenauszugmehl, feinste Marken, alle Packungen 0,46 ½ bis 0,55 ℳ, Sppeiseerbsen, kleine 0,40 bis —,— ℳ, Speiseerbsen, Viktoria 0,46 bis 0,51 ℳ,

in die Anstalt aufgenommene Person zur Unzucht mißbraucht.“ Gothenburg. soweit

Zu § 294, der die Unzucht in Krankenanstalten behandelt,

wurde ein Antrag des Abg. D. Strathmann (D. Nat.) an⸗

enommen, der den Text dieses Paragraphen folgendermaßen aßt: „Wer in Anstalten für Kranke oder Hilfsbedürftige an⸗ Talinn (Reval gestellt oder beschäftigt oder als Inhaber daran beteiligt ist und Estland)... unter Verletzung seiner Obhutspflicht oder unter sonstigem Miß⸗ Wien brauch seiner Stellung mit einer Frau oder einem Jugendlichen Unzucht treibt, die in die Anstalt aufgenommen sind und unter seiner Aufsicht, Obhut oder Behandlung stehen, wird mit Ge⸗ fängnis bestraft.“ Eine längere Debatte entspann sich über

Ausländische Geldsorten und Banknoten.

den

8 29 § 295,

der die

Unzucht

mit

Tieren

behandelt.

Abg.

Schetter (Bentr.) trat für die Beibehaltung der Bestrafung der Sodomie ein, wenn sich auch das verletzte Rechtsgut lediglich als das allgemeine Anstandsgefühl darstelle. 19 (Soz.) trat für Abschaffung dieses Paragraphen ein. Man ürfe sich nicht von dem Ekel über die Tat leiten lassen.

rechtlich habe man sich kühl und klar zu fragen, wo das verletzte

Rechtsgut liegt.

Abg. Dr. R

osen⸗

Straf⸗

Es sei doch sehr zweifelhaft, ob das allgemeine

Anstandsgefühl dann verletzt werde, wenn die Tat, wie es ja wohl meist geschehe, in aller Heimlichkeit vorgenommen worden

sei.

Solange man glaubte, daß als Folge der Sodomie entartete

Nachkömmlinge, Zwischenstufen zwischen Mensch und Tier, ent⸗ tehen könnten, so lange war strafrechtlich die Bestrafung gerecht⸗

ertigt.

als Hirngespinste erwie

Auch der kommu Redner 1.32. an und ver

a

h der Par

Derartige Folgen sind durch die Wissenschaft nunmehr sen Damit erledigt si schloß lich diesen Aus⸗

angte Streichung des § 295. Die Praxis

e erwiesen, daß einmal die Fälle der Sodomie sehr selten

agraph.

eien, daß dann die Täter sich fast ausschließlich aus ungebildeten,

ozial

ihre soziale Bedrücktheit 8 die Praxis gezeigt, daß, wenn sol sie erst einmal ruhi

außerordentlich

auern gelangen, der Bauer

läßt.

niedrigstehenden armen Schächern, die durch die Entartun schon genug döhe

t e Fäö

Aber, wenn der Bauer sich dann mit seinem

Personen rekrutieren, ihres Trieblebens oder Schließlich

e zu Ohren des

hingehen necht oder

Hütejungen infolge irgendeiner anderen Sache überwirft, o wird die Tatsache der Sodomie oftmals als Erpressungsakt

17. Oktober 16. Oktober Geld Brief Geld Brief 20,44 20,52

4, 205 4 225

4,168 4188 4,168 4188 1,73 1,75

0,478 0,498

20,355 20,435

20,34 20,42 1,96 1,98

58,21 58,45

111,68 112,12 81,30 81,62 111,78 112,22 10,47 10,51 16,432 16,492 168,11 168,79 21,88 21,96 21,92 22,00 7,345 7,365 80,52 80,84

112,12

Sovereigns.. 20 Frcs.⸗Stücke Gold⸗Dollars. Amerikanische: 1000 5 Doll. 2 und 1 Doll. Argentinische. Brasilianische. Canadische... Englische: große 1 u. darunter Türkische.... Belgische.. Bulgarische. Dänische... Danziger. .. Estnische.... Finnische. 1“ Französische.. Hel ndh talienische: gr. 100 Lire u. dar. Jugoslawische. Lettländische..

422

4,188 4,188 1,751 0,502

20,432 20,42

58,52

11217 81,61

420 4,168 4,168

1,731 0,482

20,352 20,34

58,28 111,73 81,29

1 türk. Pfd. 100 Belga 100 Leva 100 Kr.

100 Gulden 100 estn. Kr. 100 finnl. 100 Fres. 100 Gulden 100 Lire

100 Lire

100 Dinar 100 Latts 100 Kr.

16,49 168,89

22,01 737 80,26

16,43 168,21

21,93 7,35 80,44

Speiseerbsen, Viktoria Riesen 0,52 bis 0,54 ℳ, Bohnen, weiße, mittel 0,70 bis 0,74 ℳ, Langbohnen, ausl. 0,84 bis 0,94 ℳ, Linsen, kleine, ; Ernte 0,52 bis 0,62 ℳ, Linsen, mittel, letzter Ernte 0,70 bis 0,84 ℳ, Linsen, Froße. letzter Ernte 0,92 bis 1,23 ℳ, Kartoffelmehl, superior 0,35 bis 0,36 ½ ℳ, Makkaroni,

rtgre gware lose 0,86 bis 0,94 ℳ, lose 0,64 is 0,83 ℳ, Eierschnittnudeln, lose 0,92 bis 1,43 ℳ, Bruchreis 0,36 bis 0,37 ℳ, Rangoon⸗Reis, unglasiert 0,38 bis 0,39 ℳ,

iam Patna⸗Reis, glasiert 0,51 bis 0,59 ℳ, Java⸗Tafelreis, glasiert 0,51 bis 0,72 ℳ, Ringäpfel, amerikan. prime 1,44 bis 1,50 ℳ, Bosn. Pflaumen 90/100 in Originalkisten —,— bis —,— ℳ, Bosn. Pflaumen 90/100 in Säcken —,— bis —,— ℳ, entsteinte bosn. 80/85 in Originalkistenpackungen 0,94 bis 1,14 ℳ, alif. Pflaumen 40/50 in Originalkistenpackungen 1,28 bis 1,34 ℳ, Sultaninen Kiup Caraburnu ¼ Kisten 0,98 bis 1,10 ℳ, Korinthen choice, Amalias 0,94 bis 1,00 ℳ, Mandeln, süße, courante, in Ballen 3,00 bis 3,20 Mandeln, bittere, courante, in Ballen 3,40 bis 3,60 ℳ, Zimt (Kassia vera) ausgewogen 2,50 bis 2,60 ℳ, Kümmel, holl., in Säcken 0,98 bis 1,05 ℳ, Pfefter⸗ schwarz, Lampong, aus⸗ . 4,40 bis 4,80 ℳ, Pfeffer, weiß, Muntok, ausgewogen 6,10 is 6,60 ℳ, Rohkaffee, Santos Superior bis Extra Prime 3,74 bis 4,20 ℳ, Rohkaffee, Zentralamerikaner aller Art 4,06 bis 5,70 ℳ, Röstkaffee, Santos Superior bis Extra Prime 4,50 bis 5,24 ℳ, Röstkaffee, Zentralamerikaner aller Art 5,04 bis 7,16 ℳ, Röstroggen, glasiert, in Säcken 0,38 bis 0,42 ℳ, Röstgerste, glasiert, in Säcken 0,37 bis 0,43 Whalähaffe glasiert, in Säcken 0,52 bis 0,56 Kakag, start entölt 1,80 bis 2,60 ℳ, Kakao, leicht entölt 2,76 1 ,

und zwar bei der Staatsschuldenverwaltung in Hamburg, Gänsemarkt 36, werktags von 9 bis 13 Uhr, sowie bei den nach⸗ stehend aufgeführten Banken und Bank⸗ häusern: in Hamburg: bei der Norddeutschen Bank in Hamburg, g 8— Commerz⸗ und Privat⸗Bank bei dem Bankhause L. Behrens & Söhne, bei der Darmstädter und Nationalbank K. a. A. Fil. Hamburg, bei der Deutschen Bank Fil. Hamburg, bei der Dresdner Bank in Hamburg, bei dem Bankhause Hardy & Hinrichsen, bei der Vereinsbank in Hamburg, bei dem Bankhause M. M. Warburg in Berlin: ei der Preußischen Staatsbank (See⸗ handlung), bei dem Bankhaufe Mendelssohn & Co., bei der Berliner Handels⸗Gesellschaft, bei dem Bankhause S. Bleichröder, Commerz⸗ und Privat⸗Bank

bei der Darmstädter und Nationalbank

K. a. A

10 % Kapitalertragssteuer abgezogen. Wandsbek, 14. Oktober 1929. Der Magistrat. Rodig.

[64147] 1 Schleswig⸗Holsteinischer Elektrizitäts⸗Verband. 8 % Anleihe. Ausgabe V. Gemäß den Anleihebedingungen gelangen die am I. November d. J. fällig werdenden Zinsscheine nach Abzug von 10 % Kapital⸗ ertragsteuer wie folgt zur Einlösung: Der Coupon von nom. GM 1000,— mit RM 36,— netto, GM 500,— mit RM 18,— netto, GM 200,— mit RM 7,20 netto, GM 100,— mit RM 3,60 netto. Die Beträge kommen bei den bekannten Zahlstellen ab 15. d. M. zur Auszahlung. Rendsburg, den 15. Oktober 1929. Schleswig⸗Holsteinischer Elektrizitäts⸗Verband. Der Verbandsvorsteher: Rogge.

1

[64144) Bekanntmachung. Phönix Aktiengesellschaft für Braunn⸗ kohlenverwertung, Berlin. Ausgabe neuer Gewinnanteilschein⸗ bogen.

Die neuen Gewinnanteilscheinbogen zu unseren Aktien Nr. 1 4500 über nom. RM 500 können gegen Rückgabe der 1““

bei der Direction der Disconto⸗Gesell⸗

schaft, Berlin, und

bei dem Bankhause Martin Schiff,

Berlin W. 8, Jägerstr. 9, in Empfang genommen werden. Die Erneuerungsscheine sind arithmetisch ge⸗ ordnet mit einem doppelten Nummern⸗ verzeichnis einzureichen.

Berlin, den 15. Oktober 1929. Phönix Aktiengesellschaft für Braun⸗ kohlenverwertung.

Kurt Bähr.

164284] Kath. Vereinshaus Treviris, Trier. Einladung zur 34. ordentl. General⸗ versammlung am 5. November 1929, nachm. 5 Uhr, zu Trier im Gesellschafts⸗ zimmer des Vereinshauses, Jakobstr. 29/I. Tagesordnung:

Der Aufsichtsrat. [52283

Die Aktionäre unserer Gesellschaft werden hierdurch zu einer am Freitag, den 15. November 1929, vormittags 12 Uhr, in den Geschäftsräumen der Firma G. Kärger, Fabrik für Werkzeug⸗ maschinen Aktiengesellschaft, Berlin 0. 27, Krautstr. 52, stattfindenden ordentlichen Generalversammlung ergebenst einge⸗ laden. Tagesordnung:

1. Berichterstattung des Vorstands und

Aufsichtsrats über das verflossene Ge⸗ schäftsjahr und Vorlegung der Bilanz.

2. Beschlußfassung über die Genehmi⸗

gung der Bilanz sowie Gewinn⸗ und Verlustrechnung für 1928.

3. Erteilung der Entlastung an Vorstand

und Aufsichtsrat.

4. Neuwahl zum Aufsichtsrat.

Zur Teilnahme an der Generalver⸗ sammlung müssen die Aktionäre spätestens am dritten Werktage vor der Generalver⸗ sammlung ihre Aktien bei dem Vorstand der G. Kärger Aktiengesellschaft, Berlin O. 27, Krautstr. 52, oder bei der Branden⸗ burgischen Girozentrale, Berlin SW.,

A. Vermögensbilanz vom 30. Juni 1929.

Besitz. RM ö 301 496 etriebseinrichtungen.. 312 700 abrikationsvorräte 519 515 ußenstände u. Guthaben 450 772 Schecks und Wechsel 3 196 Kassenbestand . 4 450

1 592 131

3 27

222

Schulden. Aktienkapitaaal.. Reservefonds Laufende Schulden . Delkrederekonto ... Gewinnvortrag 1927/28 . Reingewinn in 1928/29

. . N1 200 000 8 64 787 ; 183 275 21 579 21 350 101 139 48

1 592 131/86

B. Gewinn⸗ un v-,egssben vom 30. Juni 1929.

74 27

RM

. 52 092

935 745 21 350

Verluste. Abschr. auf Anlagen Generalunkosten.. Gewinnvortrag 1927/28

07 38 27

Tee, Souchong 6,50 bis 7,40 ℳ, Tee, indisch 7,70 bis 11,00 ℳ, Zucker, Melis 0,58 bis 0,59 ½ ℳ, Zucker, Raffinade 0,59 ¼ bis 0,64 ℳ, Zucker, Würfel 0,64 bis 0,70 ℳ, Lenseong in ½ kg⸗Packungen 0,64 bis 0,66 ℳ, Zuckersirup, hell, in Eime 0,66 bis 0,68 ℳ, Speisesirup, dunkel, in Eimern 0,38 bis 0,44 ℳ, Marmelade, Vierfrucht, in Eimern von 12 ½ kg 0,75 bis 0,76 ℳ, Pflaumenkonfiture in Eimern von 12 ½ kg 0,90 bis —,— ℳ, Erd⸗ beerkonfiture in Eimern von 12 ½ kg 1 76 dis —,— ℳ, Pflaumenmus, in Eimern von 12 ½ und 15 kg 0,80 bis 0,92 ℳ, Steinsalz in Säcken 0.007 ⁄0 bis 0,08 ℳ, Steinsalz in Packungen 0,093⁄10 bis 0,12 ℳ, Siedefalz in Saͤcken 0,105½⁄1% bis —,— ℳ, Siedesalz in Packungen 0,12 bis 0,16 1““ in Tierces 1, 47 bis 1,50 ℳ, Braten⸗ schmalz in Kübeln 1,48 bis 1,51 ℳ, Purelard in Tierces, nordamerik. 1,36 bis 1,40 ℳ, Purelard in Kisten, nordamerik. 1,37 bis 1,41 ℳ, Berliner Rohschmalz in Kisten 1,74 bis 1,80 ℳ, Speisetalg 1,06 bis

111,75 58,72 58,66

112,19 58,96

111,68 58,71 58,68

ℳ,

7. Aktien⸗ gesellschaften.

man erwägen, daß Norpegische.. Oesterreich.: gr. 100 Sch. u. dar. Rumänische: 1000 Lei und neue 500 Lei unter 500 Lei Schwedische .. Schweizer: große 100 Frcs. u. dar. Spanische ... Tschecho⸗slow. 5000 u. 1000 K. 500 Kr. u. dar. Ungarische...

Alte Jakobstr. 130/32, deponiert haben.

e berechtigen Depositenscheine über Aktien, welche bei einem Notar hinterlegt sind, zur Teilnahme an der Generalver⸗ sammlung, wenn der Depositenschein mit angehängtem Nummernverzeichnis spä⸗ testens am dritten Werktage vor der Ge⸗ neralversammlung dem Vorstand vor⸗ gelegt wird.

Berlin, den 15. Oktober 1929.

Slesazeck Werk Aktiengesellschaft.

Der Vorstand.

101 139 1 110 327

48 20

1. Uebertragung von Aktien. Reingewinn in 1928,29 2. Genehmigung der Bilanz nebst Ge⸗ winn⸗ und Verlustrechnung vom 31. 3. 1929 und Beschlußfassung über die Verwendung des Reingewinns. Entlastung von Aufsichtsrat und Vorstand.

Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern und Revisoren.

Der Geschäftsbericht und die Bilanz werden den Aktionären nach stattgehabter Generalversammlung zugehen.

Trier, den 15. Oktober 1929.

Der Vorstand.

oder als Racheakt benutzt. Schließlich ve. die öffentliche dafeeen derartiger Gerichtsverhandlungen zur Erhöhung der allgemeinen Sittlichkeit nicht beiträgt. Wenn man also der Ansicht ist, daß als einziges verletztes Rechtsgut bei den Taten der Sodomie der allgemeine wenfhiiche Anstand elte, so handele man am besten in dem Sinne, daß man diese Fälle durch langwierige Gerichtsverfahren nicht weiter auf⸗ wühle. In der Aussprache kam auch noch zum Ausdruck, daß selbst für den Fall der Streichung dieses Paragraphen derartige Fälle, wenn sie nicht heimlich durchgeführt werden würden, noch aus anderen Paragraphen bestraft werden könnten, beispielsweise öffentliche Unzucht, Tierquälerei, Beschädigung von Sachgut usw. Ministerialdirektor Schäfer dem Ausschuß die Ent⸗ cheidung über diesen Paragraphen anheim. Nach der Statistik eien nur wenige Fälle zur Aburteilung Der

58,95

100 Schilling 5888

bei d c ü Schi 100 Schiuing 88 em Bankhause Delbrück Schickler

go., bei der Deutschen Bank, bei der Direction der Disconto⸗Gesell⸗ schaft [63995] 3 bei der Dresdner Bank, Kredit⸗ und Fiuanzierungsbank 8 bei F. W. Krause & Co. Bankgeschäft, Aktiengesellschaft, Berlin NW. 7. K. a. A., Aus dem Aussichtsrat unserer Gesell⸗ 4. in Frankfurt a. M.: schaft sind folgende Herren ausgeschieden: bei der Darmstädter und Nationalbank 1. Herr Oberst a. D. Ludwig von K. a. A. Fil. Frankfurt (Main), I1 Menges, Allenstein, Kopernikusstr. 4, bei der Deutschen Bank Fil. Frankfurt, 2. Herr Oberregierungsrat z. D. Otto bei der Deutschen Effekten⸗ und Wechsel⸗ Saeger, Berlin⸗Friedenau, Taunus⸗ Bank, ¹snaße 13.

Gewinne. Gewinnvortrag 1927/28 Fabrikationsrohgewinn Sonstige Gewinne

21 350 1 081 092 7 884

TI0 327 Ruhla, den 12. Oktober 1929. Der Vorstand. b

Schuchardt. Gössel. Höfig.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats: K. G. Staab.

100 Lei 100 Lei

100 Kr. 100 Frcs. 100 Frcs. 100 Peseter

100 Kr. 100 Kr. 100 Pengö

112,57 .. 81,10 81,08 60,57

12,41 12,412 73,15

112,13 80,78 80,76 60,33

12,35 12,352 72,85

gekommen.