1930 / 159 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 11 Jul 1930 18:00:01 GMT) scan diff

Reichs⸗ und Staatsanzeiger Nr. 159 vom 11. Juli 1920. S. 4.

. In der scharfen Kritik des Abgeordneten Grafen Westarp an der Haltung der Herren Grzesinski, Braun, Severing und Genossen anläßlich der Verfügungen über die Eintragung von Beamten beim Volksbegehren eine Beleidigung zu sehen, sei un⸗ möglich. Solche „Aeußerungen würden hier im Reichstage nicht einmal einen Ordnungsruf zur Folge gehabt haben.

Bei der Abstimmung wird die Genehmigung zur Straf⸗ verfolgung des Abg. Maslowski (Komm.) durch Aus⸗ zählung mit 151 gegen 101 Stimmen bei 58 Enthaltungen der Sozialdemokraten erteilt. Desgleichen wird die Genehmi⸗ gung zur Strafverfolgung des Abg. Feder (Nat. Soz.) er⸗ teilt; die Genehmigung 80 Strafverfolgung des Abg. Grafen Westarp (D. Nat.) dagegen einstimmig abgelehnt. Die Strafverfolgung des Abg. Feder (Nat. Soz.) in einem weiteren Fall und die des Abg. Schneller (Komm.) wird erteilt.

Die Ausschußentschließung wird angenommen.

Hierauf folgt die Schlußabstimmung rotgesetz. Abg. Simon⸗Franken (Soz.) gibt namens seiner Fraktion eine Erklärung ab, wonach diese entschlossen gewesen sei, dem Brotgesetz ihre Zustimmung zu geben. Durch die Streichung der Bestimmung des Brotverkaufs nach Gewicht sei ihr dies aber unmöglich gemacht worden. Die Verbraucherinteressen sollten hier zugunsten der Bäckermeisterinteressen preisgegeben werden. Der Redner beantragt namentliche Abstimmung.

Gegen das Brotgesetz stimmen mit den Sozialdemokraten und Kommunisten einige Zentrumsabgeordnete und Demo⸗ kraten, während sich z. B. der Abgeordnete Bernhard (Dem.) der Stimme enthält. Das Gesetz wird mit 212 gegen 198 Stimmen bei 11 Enthaltungen angenommen.

Präsident Löbe schlägt vor, die Anträge zur Hilfe für die durch das Bergwerksunglück Betroffenen ohne Aussprache dem Haushaltsausschuß zu überweisen.

Abg. Torgler (Komm.) verlangt jedoch Besprechung der Anträge.

Abg. Dr. Perlitius (Zentr.): Wir haben ebenfalls einen Antrag in Vorbereitung und bitten, alle diese Anträge zusammen erst morgen auf die Tagesordnung zu setzen.

Abg. Torgler (Komm.): Hilfe ist sehr schnell notwendig. (Rufe bei der Mehrheit: Na also! Dann verzichten Sie auf Agitationsreden!) Die Besprechung kann sehr schnell vor sich gehen.

Der Vorschlag des Abg. Perlitius (Zentr.) wird gegen die Stimmen der Kommunisten angenommen, die Anträge werden also von der Tagesordnung abgesetzt. (Pfuirufe bei den. Komm.)

Das Haus vertagt sich auf Freitag 3 Uhr: Anträge zum Bergwerksunglück bei Neurode, Aufwertungshypotheken, Be⸗ reinigung der Grundbücher, Verlängerung des Vermahlungs⸗ zwanges, dritte Lesung des Gesetzes über den Reichswirtschafts⸗ rat, türkischer Handelsvertrag.

Die dritte Lesung der Gesetze über Aufwertungshypotheken und Grundbücher kann nicht stattfinden, da die Kommunisten Widerspruch erheben.

Die vom Abg. Hergt (D. Nat.) für Freitag beantragte Beratung des Osthilfegesetzes wird gegen die Stimmen der Rechten abgelehnt.

Schluß 4 ¼4 Uhr.

zum

Parlamentarische Nachrichten.

Der Haushaltsausschuß des Reichstags beschäftigte sich unter dem Vorsitz des Abg. Heimann (Soz.) in seiner am 9. d. M. abgehaltenen Sitzung mit einem Antrag Dr. Breitscheid (Soz.) über Kürzung der Versorgungsbezüge bei Privateinkommen. Hierzu erklärte Reichsfinanzminister Dietrich Die in dem sozialdemokratischen Antrag behandelten Fragen der Pensions⸗ kürzung und der Höchstpensionen haben schon wiederholt und bei den verschiedensten Gelegenheiten diesen hohen Ausschuß be⸗ schäftigt. Zuletzt ist im Herbst vorigen Jahres die Erklärung ab⸗ gegeben worden, daß die Fragen gelegentlich der Neubearbeitung des Reichsbeamtengesetzes geregelt werden sollten. Diese Er⸗ klärung ist überholt worden durch den Entwurf eines Ausgaben⸗ senkungsgesetzes, in dem eine Reihe pensionsrechtlicher Bestim⸗ mungen, darunter auch die Frage der Kh der Pensionen bei Doppelverdienern, geregelt werden soll. s ist nicht möglich ge⸗ wesen, das Ausgabensenkungsgesetz jetzt noch dem Reichstag vor⸗ zulegen. Dieses wird im Herbst geschehen. Die Beratung des Antrags wird daher zweckmäßig bis zur Beratung des Aus⸗ gabensenkungsgesetzes im Herbst d. FJ. zurückzustellen sein. Abg. Dr. Hertz (Soz.) widersprach auf das entschiedenste diesen Ausführungen und verlangte sofortige Beratung des sozialdemokratischen Antrags. Die Abgg. Torgler (Komm.) und Neubauer (Komm.) schlossen sich diesem Wunsche an. Die Abgg. Dr. Cremer (D. Vp.), Laverrenz (D. Nat.), Leicht (Bayer. Vp.) und Bartschat (Dem.) äußerten Be⸗ denken gegen die sofortige Beratung. Einmal reiche die Zeit vor der Sommerpause nicht mehr für die gründliche Beratung eines solchen weittragenden Gesetzes aus. Dann müsse aber auch den zuständigen Fachausschüssen des Reichstags, beispielsweise dem Be⸗ amtenausschuß und, wegen der verfassungsändernden Fragen, dem Imtemausschuß Gelegenheit gegeben werden, die Materie ein⸗ gehend zu prüfen. Abg. Ersing (Zentr.) wies darauf hin, daß die höheren Beamten der Länder und Gemeinden in vielen Fällen besser gestellt seien als die Reichsbeamten, meist sogar in Ländern und Gemeinden, wo die Sozialdemokraten ausschlag⸗ gebenden Einfluß hätten. Deshalb wünschte der Redner, daß ein Pensionskürzungsgesetz nicht nur für die Reichsbeamten gemacht werde, sondern daß eine allgemeine Pensionskürzung in Uebereinstimmung mit den Länderregierungen, also mit dem Reichsrat geschehe. Infolgedessen sei es empfehlenswert, die Materie nicht durch einen Initiativantrag unter Ausschaltung des Reichsrats, sondern auf dem ordentlichen Gesetzgebungswege zu erledigen. Abg. Sachsenberg (Wirtsch. P.) betonte, daß seine Frattan prinzipiell die Kürzungen der zu großen Pensionen gutheiße. Aber die Materie sei zu wichtig, als daß sie so ohne weiteres übers Knie gebrochen werde. Um zunächst eine Fühlung⸗ nahme der Ausschußmitglieder mit ihren Fraktionen zu ermög⸗ lichen, beantragte der Redner Aussetzung der Beratung dieser Materie bis zum Freitag. Dieser Vertagungsantrag wurde vom Ausschuß angenommen. Nach Erledigung einiger unwesentlicher Personalfragen in der Finanzverwaltung vertagte sich alsdann der Ausscheät auf Freitag. Tagesordnung: Pensionskürzungs⸗ gesetz.

Der Rechtsausschuß des Reichstags beendete am 10. d. M. die zweite Lesung des Gesetzes über die Bereinigung der Grundbücher und bestätigte dabei im wesentlichen seine Be⸗ schlüsse erster Lesung. Das Gesetz wird nun in den nächsten im Reichstagsplenum zur zweiten Beratung kommen önnen.

Der Berkehrsausschuß des Reichstages befaßte sich am 9. d. M. mit verschiedenen Anträgen, die die Durchfü hrung des Baues 111 Eisenbahnlinien zum Ziele haben⸗ und die außerdem sich mit dem Arbeits⸗

82

beschaffungsprogramm der Reich Außerdem wurden aus der Mitte des Ausf Anfragen an die Reichsregierung gerichtet, auf die der Reichs⸗ verkehrsminister von Guérard dem Nachrichtenbüro des Vereins deutscher Zeitungsverleger zufolge ausführte: Der Bau neuer Linien ist vollkommen von der finanziellen Lage des Reichs wie der Reichsbahn abhängig. Es fragt sich, inwieweit die Einrichtung von Kraftfahrlinien finanziell EEI“ technisch dem Bau neuer Eisenbahnlinien vorzuziehen ist. as die Forderung anlangt, den Eisenbahnbau mit Hilfe der pro⸗ duktiven Erwerbslosenfürsorge zu finanzieren, 8 muß man be⸗ denken daß hierfür im Etat nur 45 Millionen stehen, von denen ein Teil bereits für andere Zwecke, zum Beispiel für die Sied⸗ lungstätigkeit, in Anspruch genommen ist. Sie würde auch nur ür einzelne Bahnen möglich sein; das Reichsverkehrsministerium ist diesbezüglich bereits an das Reichsarbeitsministerium heran⸗ getreten. Am dringlichsten ist aber der Bau von elf Bahnlinien im Grenzgebiet, die bereits im Osthilfegesetz enthalten sind. Ueber das Arbeitsbeschaffungsprogramm haben wir mit der Reichsbahn wochenlange Verhandlungen und danach eine Chef⸗ besprechung gehabt, an welcher auch der Reichsbankpräsident be⸗ teiligt war. Bei den Verhandlungen habe ich den Antrag gestellt, daß sich die Reichsbahn mit 350 Millionen Mark an dem Arbeits⸗ beschaffungsprogramm beteiligt. Eine gewisse Hilfeleistung der Reichsregierung ist vorgesehen. Hierbei soll Hand in Hand mit der allgemeinen Preissenkungsakkion der Reichsregierung vor⸗ gegangen und eine Herabsetzung der Preisc durchgesetzt werden. Der Verwaltungsrat der Reichsbahn hat sich, soweit ich bisher unterrichtet bin, in seiner gestrigen Sitzung in Stuttgart bereit erklärt, sich mit 350 Millionen Mark an dem Arbeitsbeschaffungs⸗ rogramm zu beteiligen. Was die Höhe der Gehälter der eitenden Beamten der Reichsbahn anlangt, so erklärte der Minister, daß er sich mit der Bitte um Auskunft an die Reichs⸗ bahn gewandt habe und daß er in öffentlicher Rede darauf zurück⸗ kommen werde, sobald er die Anwort erhalten habe. Schon jetzt könne er sagen, daß diese Gehälter ein Vielfaches von den Ge⸗ hältern der höchsten Reichsbeamten betragen, wodurch der not⸗ wendige Austausch von Beamten des Reichsverkehrsministeriums mit leitenden Beamten der Reichsbahn unmöglich gemacht werde. Die Bezüge der Mitglieder des Verwaltungsrats der Reichsbahn seien bereits wesentlich herabgesetzt.

Der Sozialpolitische Ausschuß des Reichstages begann am 10. d. M. die Einzelberatung der Novelle zur Kranken⸗ versicherung. Nach dem Bericht des Nachrichtenbüros des Vereins deutscher Zeitungsverleger wurde zunächst beschlossen, daß der Erwerb von Grundstücken durch Krankenkassen über einen vom Reichsarbeitsminister festgesetzten Kaufpreis hinaus der Ge⸗ nehmigung des ö bedarf. Ferner wurde das Recht auf freiwillige Weiterversicherung auf Einkommen bis zu 8400 RM ausgedehnt. Ein sozialdemokratischer Antrag, die Versicherun spflicht in der Krankenversicherung in Anpassung an die Angestelltenversicherung auf Einkommen bis zu 8400 RM auszudehnen, wurde abgelehnt. Die Beschlüsse des Reichsrats zu diesen ersten Paragraphen des Gesetzes wurden durchweg vom Ausschuß verworfen. Entsprechend der Vorlage der Reichs⸗ regierung wurde auch die Errichtung oder Eweiterung von Ge⸗ bäuden über einen vom Reichsarbeitsminister festgesetzten Kosten⸗ betrag hinaus der Genehmigung des Reichsversicherungsamts unterworfen. (Der Reichsrat hatte die Genehmigung durch das Oberversicherungsamt gewünscht.) Auf Antrag der Regierungs⸗ stc wurde die ursprüngliche Regierungsvorlage auch hin⸗

bahn befassen.

ichtlich der Genehmigungspflicht für die Errichtung von Zahn⸗ enesungsheimen, Krankenhäusern und sonstigen Eigenbetrieben wiederhergestellt; die Genehmigungs⸗ pflicht für den Betrieb dieser Anstalten, die der Reichsrat ein⸗ gefügt hatte, wurde also gestrichen.

Das Gesetz über die von In⸗ landsweizen tritt mit dem 31. Juli d. J. außer Kraft. Da die Regierung jedoch den Versuch mit dem Vermahlungszwang als geglückt betrachtet, so hat sie dem Reichstag ein Gesetz vor⸗ gelegt, durch welches der Vermahlungszwang auf unbestimmte Zeit verlängert wird. Vom 1. August jeden Jahres bis zum 31. Juli des folgenden Jahres müssen mindestens 30 vH In⸗ landsweizen, vom 1. August bis zum 30. November mindestens 40 vH Inlandsweizen vermahlen werden. Sobald das Ergebnis der jeweiligen inländischen Weizenernte festgestellt ist, darf der Reichsernährungsminister den Prozentsatz entsprechend dem Ernteausfall ändern. Hat eine Mühle mehr als diesen Prozent⸗ satz vermahlen, so kann der Reichsernährungsminister auf An⸗ trag bewilligen, daß der vorgemahlene Inlandsweizen ganz oder zum Teil auf die im Juni und Juli zu vermahlende Menge an⸗ gerechnet wird. Der Volkswirtschaftliche Ausschuß des Reichstags nahm diese Novelle am 10. Juli gegen die Stimmen der Sozial⸗ demokraten und Kommunisten unverändert nach der Regierungs⸗ vorlage an.

Ein Unterausschuß des Aeltestenrats des Reichstags be⸗ schäftigte sich gestern mit dem Notopfer der Reichstags⸗ abgeordneten. Grundsätzlich stimmte der Unterausschuß diesem Gedanken zu. Es steht jedoch noch nicht fest, ob die Kürzung der Reichstagsdiäten durch eine Aenderung des Diäten⸗ gesetzes oder durch Einbeziehung der Reichstagsabgeordneten in die Notopferbestimmungen der Deckungsvorlagen vorgenommen werden soll. Im übrigen haben sich jetzt die Fraktionen zunächst noch einmal mit der Angelegenheit zu beschäftigen. Ein end⸗ gültiger Vorschlag wird wahrscheinlich erst gemacht werden, wenn sich läßt, ob und in welcher Form das Notopfer der Beamten Gesetz wird.

liniken, Erholungs⸗ und

Nr. 28 des Ministerial⸗Blatts für die Preußische innere Verwaltung vom 9. Juli 1930 hat folgenden Inhalt: Allgem. Verwalt. RdErl. 3. 7. 25. 6. 30, Teilnahme von Beamten an der Nationalsozial. Deutschen Arbeiterpartei u. der Kommunist. Partei Deutschlands. RdErl. 3. 7. 30, Bestätigung von Kommunalbeamten. Kommunal⸗ verbände. RdErl. 1. 7. 30, Preuß. Ausf.⸗Ges. zum Finanz⸗ Ausgleichsgesetz usw. RdErl. 30. 6. 30, Ankündigungssteuer. RdErl. 3. 7./25. 6. 30, Teilnahme von Beamten an der National⸗ sozialist. Deutschen Arbeiterpartei u. der Kommunist. Partei Deutschlands. RdErl. 3. 7. 30, Bestätigung von Kommunal⸗ beamten. RdErl. 4. 7. 30, Gemeindebeschlüsse gem. §§ 16 u. 30 des Zuständigkeitsges. Gemeindebestand⸗ und Ortsnamen⸗ Aenderungen. Polizeiverwaltung. RdErl. 28. 6. 30, Organisation der politischen Polizei. RdErl. 1. 7. 30, Ausstellung von Führungszeugnissen bei Bewerb. um Beamtenstellen. RdErl. 28. 6. 30, Kommentar zum Gaststättenges. von Kerstiens. RdErl. 3. 7. 30, Kosten für Teilnehmer an Lehrg. bei den Pol.⸗ u. RdErl. 30. 6. 30, Vergütung f. Be⸗ nutzung von Kraftfahrzeugen d. staatl. Polizei. RdErl. 3. 7. 30, Ausstatt. d. Landj. mit kriminalist. Gerät. RdErl. 4. 7. 30, 5. u. 6. Lehrg. z. Heranbildung von Lehrpersonal für die Schieß⸗ ausbildung Bek. 27. 12. 29, Deutsche Arzneitaxe 1930. RdErl. 1. 7. 30, Krankenbewegung bei der Pol. RdErl. 1. 7. 30, Krankenbehandlungskosten bei der Pol. Verkehrswesen. RdErl. 30. 6. 30, Automobilsportl. Veranstalt. auf öffentl. Wegen. RdErl. 3. 7. 30, Wegereinigungsges. RdErl. 3. 7. 30, Zu⸗ lassung von Luftfahrtunternehmen. Verschiedenes. Reichsindexziffer. Neuerscheinungen. Zu beziehen durch alle Postanstalten. Carl Heymanns Verlag, Berlin W. 8, Mauerstr. 44. Vierteljährlich 1,80 RM für Ausgabe A (zwei⸗ seitig bedruckt) und 2,40 RM für Ausgabe B (einseitig bedruckt).

sses verschiedena⸗

2

Gesundheitswesan, Tierkrankheiten und Abs maßregeln. perrung

Der Ausbruch der Maul⸗ und Klauenseuz vom Zentralviehhof in Berlin am 9. Juli 1930 amtlich gen

worden.

Das Erlöschen der Maul⸗ und Klauen

ist vom Schlacht⸗ und Viehhof in Dresden am

amtlich gemeldet worden.

9. Jr

1 Handel und Gewerbe. Berlin, den 11. Juli 1950. Telegraphische Auszahlung.

Buenos⸗Aires. Canada Istanbul.. ö ö“ New YVork.. Rio de Janeiro Uruguaus.. Amsterdam⸗ Rotterdam . ebEAX“ Brüssel u. Ant⸗ werpen.. Bucarest.. Budapest.. n“ Helsingfors 8* ö“ Jugoslawien Kaunas, Kowno Kopenhagen.. Lissabon und Oporto.. EE““ ve1““] hra eykjavik (Island). NII Schweiz.. öö“ Spanien.. Stockholm und Gothenburg. Talinn (Reval, Estland).. eö““

.100 Dinar

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n gypt. Pfd.

*

1 1 1 1 1 1 1

1 Milreis 1 Goldpeso

100 Gulden 100 Drachm.

100 Belga 100 Lei

100 Pengö 100 Gulden 100 finnl. 100 Lire

100 Litas 100 Kr.

100 Escudo 100 Kr. 100 Fres. 100 Kr.

100 isl. Kr. 100 Latts 100 Frcs. 100 Leva 100 Peseten

100 Kr.

100 estn. Kr. 100 Schilling

11. Juli

Geld 1,507 4,186

2,071 20,88 20,365

4,186

0,454

3,576

168,37 5,425

58,46 2,492 73,30 81,42 10,536

* 21,93

7,428 41,83 112,15

18,80 112,14

16,465

12,421

92,06 80,71 81,32 3,029 49,10

112,49

111,44 59,14

Brief 1,511 4,194

2,075 20,92 20,405

4,194

0,456

3,584

168,71 5,435

58,58 2,496 73,44 81,58 10.,556 21.97 7,442 41,91

112,37

18,84

112,36

16,505 12,441

92,24 80,87 81,48 3,035 49,20

112,71 111,66

59,26

111,44 11106 59,16 5928

Ausländische Geldsorten und Banknoten.

Sovereigns.. 20 Frcs.⸗Stücke Gold⸗Dollars. Amerikanische: 1000 5 Doll. 2 und 1 Doll. Argentinische. Brasilianische. Canadische.. Englische: große 1 u. darunter Türkische ... Belgische. Bulgarische. Dänische. Danziger... Estnische... Finnische.. ranzösische. olländische. talienische: gr. 100 Lire u. dar. Jugoslawische. Lettländische.. Litauische.. Norwegische.. Oesterreich.: gr. 100 Sch. u. dar. Rumänische: 1000 Lei und neue 500 Lei unter 500 Lei Schwedische..

.

Schweizer: große

100 Frcs. u. dar. Spanische.. Tschecho⸗slow.

5000 u. 1000 K. 500 Kr. u. dar. Ungarische...

London

von England vom 10. Juli (in Klammern Zu⸗ und Vergleich zum Stande am 3. d g Sterling: Notenumlauf 363 800 (Zun. 220), Depositen der Repis

im

100 Belga 100 Leva

100 Kr.

100 Gulden 100 estn. Kr. 100 finnl. 100 Frcs. 100 Gulden 100 Lire

100 Lire

100 Dinar 100 Latts 100 Litas 100 Kr.

100 illing 100 Schilling

100 Lei

100 Lei

100 Kr.

100 Frcs. 100 Frecs. 100 Peseten

100 Kr. 100 Kr. 100 Pengö

11. Juli

Geld 20,46

4,21

4,17

4,158 1,475 0,425

20,33 20,325 1,91 58,50

111,95 81,24

16,455 168,02 21,99 7,41

111,93 59,20 59,48

2,475

112,23 81,33 81,39 48,97

12,42 12,43 73,10

Brief 20,54

4,23

4,19 4,178 1,495 0,445

20,41 20,405 1,93 58,74

112,39

81,56

16.515

168,70

22,08 22,07 7,43

112,37

59,44 59,72

2,495

112,67

81,65 81,71 49,17

12,48 12,49 75,40

, 10. Juli.

(W. T. B.) Wochenausweis der B Juli)

10. Juli Geld Brie 20,46 205

122

4,172 418 4,16 41 1,475 1ℳ

4,165 409 20,34 209 20,335 W4l 1,90 19 58,53 587

111,93 81,29

10,48 108 16,46 l66 168,06 168- 21,99 All 22,00 A 7,41

1121

81

111,98 59,20 59,48

112,30 81,27 81,38 48,95

12,40 12,425 1 73,10

B2l

Abniss

tausend

9260 (Abn. 2410), andere Depositen: Banken 69 530 (Abn.! b Goldbestand der Emissionsabtein

Private 36 240 (Abn. 1899. 1

erbestand der Emis und Silberbestand der (Zun. 5040),

155 710 (Abn. (unverändert), (Abn. 30), Sicherheiten:

610), Sil

Gold⸗

Regierungssicherheiten 54 120

onsabteilung

N Wechsel und Vorsch. 6270 (Abn. 23 650), 2 Verhältnis der Reserven, Alig

papiere 19 910 (Zun. 500).

Passiven 45,88 gegen 40,02 vH, Clearinghouseumsatz 924 Woche des Vorjahrs 18 Millionen

gegen die entsp

rechende

———

mehr.

GWeitere Nachrichten über „Handel u. Gewerbe s. i. d. Ersten Beil

Verantwortl. Schriftleiter: Direktor Dr. Tyrol, Charlottenbu

(einschließl. Börsenbeilage und zwei Zentralhandelsregister

Verantwortlich für den Anzeigenteil:

J. V.: Oberrentmeister Meyer in Berlin

Verlag der Geschäftsstelle (J. V.: Meyer) in Druck der Preußischen Druckerei⸗ und Verlags⸗Aktiengese

Berlin, Wilhelmstraße 32. Sechs Beilagen

Berlin

beilaget

versteigerungen.

1

mDeutschen RNeichsa

Berlin, Freitag, den 11. Juli

Fortsetung aus dem Hauvtblatt.

Handel und Gewerbe.

estellung für Kohle, Koks und Briketts aggsggo⸗ Kelrmvier. Gestellt 18 872 Wagen, nicht

die Elektrolptkupfternotierung der Vereinigung für de Elektrolvtkupfernotiz stellte sich laut Berliner Melbung T. B.“ am 11. Juli auf 110,00 (am 10. Juli auf 475 ℳ) für 100 kg. Berlin, 10. Juli. Preisnotierungen für Nahrungs⸗ ittel. (Einkaufspreise des Lebensmitteleinzel⸗ indels für das Kilo frei Haus Berlin in Originalpackungen.)

tiert durch öffentlich angestellte beeidete Sachverständige der

nrdustrie- und Handelskammer zu Berlin und Vertreter der Ver⸗ aucherschaft. Preise in Reichsmark: Gerstengraupen ungeschliffen, 0,44 bis 0,49 ℳ. Gerstengraupen, ungeschliffen, mittel 0,48

55 ℳ, Gerstengrütze 0,39 ½ bis 0,40 ½ ℳ, Haferflocken 0,41 043 ℳ, Hafergrütze 0,45 bis 0,47 ℳ, Roggenmehl 0/1 0,28 729 ½ ℳ, Weizengrieß 0,53 bis 0,55 ℳ, Hartgrieß 0,51 bis 53 ℳ, 000. Weizenmehl 0,39 ¼ bis 0,50 ℳ, Weizenauszugmehl 100 kg⸗Säcken br.⸗f.⸗n. 0,50 bis 0,54 ℳ, Weizenauszugmehl, uste Marken, alle Packungen 0,54 bis 0,63 ℳ, Sppeiseerbsen, ine —,— bis —,— ℳ, Speiseerbsen, Viktoria 0,34 bis 0,37 ℳ, Viktoria Riesen 0,37 bis 0,42 ℳ. Bohnen, weiße, ittel 0,44 bis 0,46 ℳ, Langbohnen, ausl. 0,51 bis 0,56 ℳ, nnjen, kleine, letzter Ernte 0,50 bis 0,60 ℳ, Linsen, mittel, letzter nte 0,60 bis 0,72 ℳ, Linsen, große, letzter Ernte 0,72 bis 96 ℳ, Kartoffelmehl superior 0,32 bis 0,33 ℳ, Makkaroni rtgrießware, lose 0,90 bis 1,00 ℳ, Mehlschnittnudeln, lose 0,65 0,81 ℳ, Eierschnittnudeln, lose 0,90 bis 1,30 ℳ, Bruchreis

eeh bis 0,33 ℳ, Rangoon⸗Reis, unglasiert 0,33 bis 0,35 ℳ,

jam Patna⸗Reis, Fhen 0,50 bis 0,56 ℳ, Java⸗Tafelreis, glasiert 68 bis 0,68 ℳ, Ringäpfel, amerikan. prime 1,10 bis 1,15 ℳ, osn. Pflaumen 90/100 in Originalkisten —,— bis —,— ℳ, Bosn. saumen 90/100 in Säcken —,— bis —,— ℳ, entsteinte bosn. gaumen 80/85 in Originalkistenpackungen E111

—,—

lwerik. Pflaumen 40/50 in Originalkistenpackungen 0,86 bis 0,89 ℳ,

ultaninen Kiup Caraburnu Kisten 0,78 bis 0,86 ℳ, Korinthen wice, Amalias 0,88 bis 0,90 ℳ, Mandeln, süße, courante, in Ballen 50 bis 2,60 ℳ, Mandeln, bittere, courante, in Ballen 2,46 bis 50 ℳ, Zimt (Cassia vera) ausgewogen 2,30 bis 2,50 ℳ, Kümmel, l., in Säcken 1,00 bis 1,02 ℳ, Pfeffer, schwarz, Lampong, aus⸗ wogen 3,50 bis 3,80 ℳ, Pfeffer, weiß, Muntok, ausgewogen 3,90 84,60 ℳ, Rohkaffee, Santos Superior bis Extra Prime 3,68 8 4,16 ℳ, Rohkaffee, Zentralamerikaner aller Art 3,90 bis 5,76 ℳ, östkaffee, Santos Superior bis Extra Prime 4,60 bis 5,16 ℳ, üstkaffee, Zentralamerikaner aller Art 4,92 bis 7,30 ℳ, Röstroggen,

Pasiert, m Säcken 0,35 bis 0,40 ℳ, Röstgerste, glasiert, in Säcken

35 bis 0,40 ℳ, Malzkaffee, glasiert, in Säcken 0,52 bis 0,54 ℳ, afao, stark entölt 1,80 bis 2,50 ℳ, Kakao, leicht entölt 2,70 is 3,00 ℳ, Tee, chines. 7,92 bis 9,00 ℳ, Tee, indisch 8,90 is 12,00 ℳ, Zucker, Melis 0,57 ½ bis 0,58 ½ ℳ, Zucker, Raffinade 59 bis 0,64 ℳ, Zucker, Würfel 0,64 bis 0,71 ℳ, Kunsthonig kg⸗Packungen 0,60 bis 0,64 ℳ, Zuckersirup, hell, in Eimern 73 bis 0,80 ℳ, Speisesirup, dunkel, in Eimern 0,60 bis 0,75 ℳ, Narmelade, Vierfrucht, in Eimern von 12 ½ kg 0,75 bis 0,76 ℳ, faumenkonfiture in Eimern von 12 ½¼ kg 0,90 bis 0,96 ℳ, Erd⸗ erkonfitre in Eimern von 12 ½ kg 1,66 bis 1,70 ℳ, Pflaumenmus, Eimern von 12 ½ und 15 kg 0,78 bis 0,89 ℳ, Steinsalz in icen 74 bis 8,6 ℳ, Steinsalz in Packungen 9,8 bis 13,0 ℳ, jedesalz in Säcken 10,8 bis —,— ℳ, Siedesalz in Packungen 13 bis 0,15 ℳ, Bratenschmalz in Tierces 1,25 bis 1,28 ℳ, Braten⸗ timalz in Kübeln 1,26 bis 1,30 ℳ, Purelard in Tierces, nordamerik. als bis 1,20 ℳ, Purelard in Kisten, nordamerik. 1,19 bis 1,21 ℳ, berliner Rohschmalz in Kisten 1,32 bis 1,36 ℳ, Speisetalg —,— bis ,— ℳ, Margarine, Handelsware, in Kübeln, I 1,32 bis 1,38. ℳ, II 1,14 6 126 ℳ, Margarine, Spezialware, in Kübeln, I 1,58 bis 1,92 ℳ, 139 bis 1,42 ℳ, Molkereibutter Ia in Tonnen 3,26 bis 3,28 ℳ, Nolkereibutter Ia gepackt 3,38 bis 3,40 ℳ, Molkereibutter IIa in Lonnen 3,14 bis 3,24 ℳ, Molkereibutter IIa gepackt 3,26 bis 3,36 ℳ, uglandsbutter, dänische, in Tonnen 3,36 bis 3,44 ℳ, Auslands⸗ uttet, dänische, gepackt 3,50 bis 3,58 ℳ, Corned beef 12/6 Ibs. per sse 75,00 bis 76,00 ℳ, Speck, inl., ger. 8/10 12/14 1,80 bis 119 ℳ, Allgäuer Stangen 20 % 0,62 bis 0,74 ℳ, Tilsiter Käse, lfett 1,50 bis 1,80 ℳ, echter Holländer 40 % 1,58 bis 1,78 ℳ,

eg eoevas

echter Edamer 40 % 1,66 bis 1,88 ℳ, 2,96 bis 3,10 ℳ, Allgäuer Romatour 20 % 0,96 bis 1,10 ℳ, ungez. —⸗2 15 123 24,00 ℳ, gezuck. Kondens⸗ i ver e bis 38,.00 ℳ, Sveiseö 1,35 bis 1,45 ℳ. weee 1 4

echter Emmenthaler, vollfett

„Berichte von auswärtigen Devisen⸗ und Wertpapiermärkten.

Devisen. 8

Danzig, 10. Juli. (W. T. B.) (Alles in Dansiger Gulden. Noten: Lokonoten 100 Zloty 57,59 G., 57,74 B. Scheds: 25,01 ¾ G., B. Auszahlungen: Warschau 100⸗Zlotvp⸗ Auszahlung 57,62 G., 57,76 P., London telegraphische Auszahlung 25,01 ¾ G., —,— B. 100 Reichsmarknoten —,— G., —, .

Wien, 18. Jult. (W. T. B. Amunerdam 284,23, Berlin 168,58, Budapest 123,74, Kopenhagen 189,35, London 34,38 ½, New York 706,75, Paris 27,79 ½, Prag 20,96 ¾, Zürich 137,26, Marknoten 168,33, Lirenoten 37,21, Jugoslawische Noten —,—, Tschecho⸗ [lowakische Noten 20,94 ¾, Polnische Noten —,—, Dollarnoten 703,80, Ungarische Noten 123,70*), Schwedische Noten —,—, Belarad 12,52 ⅜. *) Noten und Devisen für 100 Pengö. Im Juli und August

vra eFe2 Flosen

Prag, 10. Juli. (W. T. B.) Amsterdam 13,55 ⅞, Berlin 803,92 ½, Zürich 654,85, Oslo 903 ¼ Kopenhagen 888 London 163,97 ¾ Madrid 397,50, Mailand 176,51 ½, New York 33,70 ¾, Paris 132,61, Stockholm 905,65, Wien 476,00, Marknoten 803 ⅞, Polnische Noten 377 ⅛, Belarad 59,74. Danzig 657,00. Im Juli und August Sonnabends geschlossen.

„„Budapen, 10. Juli. (W. T. B.) Alles in Pengö. Wien 80,68 ¾, Berlin 136,27 ½⅛., Zürich 110,90, Belgrad 10,12. Im Juli und August Sonnabends geschlossen.

London, 11. Juli. (W. T. B.) New York 486,52, 123,64, Amsterdam 1209,75, Belgien 34,83, Italien 92,88., 20,39, Schweiz 25,04 ½, Spanien 41,45, Wien 34,44, Buenos

Paris, 10. Juli. (W. T. B.) (Anfangs notierungen. Deutschland 606,25, London 123,65 ½, New York 29,11 ¾ Belgien 1ngen) Spanien 299,50, Italien 133,15, Schweiz 493,75, Kopenhagen —,—, Holland 1022,00, Oslo 680,50, Stockholm 683,00, Prag —,—, Rumänien 15,10, Wien 35,95, Belgrad 45,30, Warschau —,—.

Paris, 10. Juli. (W. T. B.) (Schlußkurse.) Deutsch⸗ land 606,75, Bukarest 15,15, Prag 75,50, Wien 35,90, Amerika 25,42 ¼, England 123,65, Belgien 355,00, Holland 1021,75, Italien 133,15, Schweiz 493,50, Spanien 300,00, Warschau —,—, Kopen⸗ hagen 681,00, Oslo 681,00, Stockholm 683,25, Belgrad —,—.

Zürich, 10. Juli. (W. T. B.) Paris 20,25 ¼½, London 25,04 ¼, New York 514,80, Brüssel 71,90, Mailand 26,95 ½, Madrid 60,59, Holland 206,95, Berlin 122,77 ½, Wien 72,67, Stockholm 138,30, Oslo 137,90, Kopenhagen 137,90, Sofia 3,74, Prag 15,27, H g-e E1. Belgrad 9,12 ½, Athen 6,67,

stanbu ,00, Bukarest 306,00, Helsingfors 12,95, ueno Aires 185,50, Japan 254,50. *) 8

Zürich, 11. Juli. (W. T. B.) aris 20,25 ½, London 25,04, New York 514,75, Brüssel 71,93, Mailand 26,96, Madrid 60,50, Holland 207,00, Berlin 122,82 ½, Wien 72,71, Stockholm 138,35, Oslo 137,90, Kopenhagen 137,90, Sofia 3,73, Prag 15,27 ½, Warschau 57,70, Budapest 90,17 ½*), Belgrad 9,12 ½, Athen 6,67 ½, Istanbul 244,00, Bukarest 306,00, Helsingfors 12,95 ½, Buenos Aires 185,00, Japan 254,00 ½. *) Pengö.

Amsterdam, 10. Juli. (W. T. B.) Berlin 59,32 ½, London 12,091 ¼, New York 24811⁄16, Paris N Brüssel 34,74, Schweiz 48,31, Italien 13,03, Madrid 29,27 ½⅞, Oslo 66,62 ½, Kopenhagen 66,62 ½, Stockholm 66,85, Wien 35,15, Prag 7,38 ½, Helsingfors —,—, Budapest —,—, Bukarest —,—, Warschau —,—, Yokohama —,—, Buenos Aires —,—.

Kopenhagen, 10. Juli. (W. T. B.) London 18,15, New York 373,50, Berlin 89,12, Paris 14,77, Antwerpen 52,21, Zürich 72,60, Rom 19,66, Amsterdam 150,30, Stockholm 100,37 %, Oslo 100,05, Helsingfors 943,00, Prag 11,12, Wien 52,80.

Stockholm, 10. Juli. (W. T. B.) London 18,10 ½, Berlin 88,77 ½, Paris 14,64, Brüssel 52,05, Schweiz. Plätze 72,35, Amsterdam 149,70, Kopenhagen 99,72 ½, Oslo 99,72 ½, Washington 372,37, Helsingfors 9,37 ½, Rom 19,54, Prag 11,09, Wien 52,65.

„Oslo%, 10. Juli. (W. T. B.) London 18,16, Berlin 89,15, Paris 14,75, New York 373,37, Amsterdam 150,25, Zürich 72,50, Helsingfors 9,44, Antwerpen 52,25, Stockholm 100,40, Kopenhagen 100,05, Rom 19,65, Prag 11,12, Wien 52,80.

Moskau, 10. Juli. (W. T. B.) (In Tscherwonzen.) 1000 engl. Pfund 944,57 G., 946,47 B., 1000 Dollar 194,15 G.,

aris erlin

nialwollauktionsserie kamen 10 065 Ballen

194,53 B., 1000 Reichsmark 46,30 G., 46,40 B.

nzeiger und Preußisch

London, 10. Juli. (W. T. B. Silber auf Lieferung 16,00.

Wertpapiere.

Frankfurt a. M., 10. Juli. (W. T. B.) Fran „Bank 152,00, Oesterr. Cred.⸗Anst. 27,80, —— 1 111,00, x Lothringen 73,00, Dtsch. Gold u. Silber 142,50, Frankt. Masch. Pok. 25,00, Hilpert Armaturen 95,00, Ph. Holz⸗ mann 85,75, Holzverkohlung 89,60, Wayß u. Frevtag 75,50.

Hamburg, 10. Juli. (W. T. B.) (Schlußkurse.) Kurse der mit „T.“ bezeichneten Werte sind Terminnotierungen.] Commerz⸗ u. Privatbank T 140,00, Vereinsbank T 121,50, Lübeck⸗ Büchen 72,50, Hamburg⸗Amerika Paketf. 1 98,50, Hamburg⸗Süd⸗ amerika T 153,00, Nordd. Lloyd T 98,50, Calmon Asbest 19,00, Harburg⸗Wiener Gummi 67,00, Alsen Zement 150,00, Anglo⸗Guanod

,00, Dynamit Nobel T 76,00, Holstenbrauerei 169,00, Neu Guinea 365,00, Otavi Minen 42,50. Freiverkehr: Sloman 8

Salpeter 75,00.

Wien, 10. Juli. (W. T. B.) (In Schillingen.) Völker⸗ bundsanleihe 107,75, 4 % Galiz. Ludwigsbahn —,—, 4 % Rudolfs⸗ bahn 5,93, 4 % Vorarlberger Bahn 6,00 3 % Staatsbahn 120,30, Türkenlose 18,25, Wiener Bankverein 18,00, Oesterr. Kreditanstalt 3 47,50, Oesterr. Kreditanstalt 1927 —,—, Ungar. Kreditbant —,—, Staatsbahnaktien 34,95, Dynamit A.⸗G. —,—, A. E. G. Union —,—, Brown Boveri —,—, Siemens⸗Schuckert 186,60, Brüxer Kohlen —.—, Alpine Montan 23,45, Felten u. Guilleaume 57,20, Krupp A.⸗G. —,—, Prager Eisen —,—, Rimamurany 84,80, Steyr. Werke (Waffen) 3,01, Skodawerke 3,10, Steyrer Papierf. —,—, Scheidemandel —,—, Leykam Josefsthal 4,50, Aprilrente —,—, Mairente —,—, Februarrente —,—, Silberrente 1,80, Kronen⸗ rente 1,76. Im Juli und August Sonnabends geschlossen.

Amsterdam, 10. Juli. (W. T. B.) Amsterdamsche Bank 181,00, Rotterdamsche Bank 106 ⅜, Deutsche Reichsbank, neue Aktien —,—, Amer. Bemberg Certif. A —,—, Amer. Bemberg Certif. B —,—, Amer. Bemberg Cert. v. Pref. —,—, Amerikan. Glanzstoff Vorzugs 58,75, Amerikan. Glanzstoff common —,—, Wintershall 173,00, Norddeutsche Wollkämmerei —,—, Vereinigte Glanzstoff —,—, Montecatini 212,50, Deutsche Bank Akt.⸗Zert. —,—, 7 % Deutsche Reichsanleihe —,—, 7 % Stadt Dresden —,—, 6 b % Kölner Stadtanleihe —,—, Arbed 105 ⁄6, 7 % Rhein⸗ Elbe Union —,—, 7 % Mitteld. Stahlwerke Obl. —,—, 6 ½ % . Siemens⸗Halske 104,25, 7 % Verein. Stahlwerke 90 8, Rbhein.⸗ Westf. Elektr. Anl. 102 ½, 7 % Deutsche Rentenbank C. v. Obl. 96,50, 6 % Preuß. Anleihe 1927 —,—, 6 % Gelsenkirchen Goldnt. 1934 9611⁄11, 5 ½8 % Deutsche Reichsanleihe 1965 (YPoung) 88,50.

Silber (Schluß) 161 16,

Berichte von auswärtigen Warenmärkten.

London, 9. Juli. (W. T. B.) Am 2. Tage der 4. Kolo⸗ in guter Auswahl zum Angebot. Bei besserer Konkurrenz wurden etwa 8000 Ballen abgesetzt. Auf dem gestern erreichten niedrigeren Preis⸗ niveau war die Tendenz etwas stetiger, gewaschene Kreuzzuchten stellten sich heute 10 vH niedriger als auf der letzten Auktionsserie. Feine leichte Kreuzzuchten aus Neuseeland wurden zu 12 ½ d ziemlich gut an den heimischen Handel abgesetzt. Halbzuchten brachten 13 ¼ d und Merino Slipes 15 ½ d. Für schweißige Stückewollen zeigte Deutsch⸗

land zu 5 H niedrigeren Preisen als auf der letzten Auktionsserie

gute Nachfrage. Gewaschene Merinos aus Queensland, Marke „Winslade“, brachten 30 d, Käufer war der heimische Handel. Für beste Kammwollen im Schweiß aus Geelong, Marke „Missionsbank“, wurden 18 d bezahlt.

London, 10. Juli. 4. diesjährigen Kolonialwollauktionsserie gelangten am 3. Tage 10250 Ballen ausgezeichneter Auswahl zum Angebot, von denen bei guter Konkurrenz 8000 Ballen Absatz fanden. Es fanden insbesondere feine Sorten Beachtung und die Grundstimmung konnte als stetiger bezeichnet werden. Merinowollen aus Sidney im Schweiß Marke „Ningha“ wurben mit 19, aus Victoria Marke „Rippondale“ mit 18 ¾ bezahlt. Gewaschene Merinowollen aus Queensland Marke „Winberg“ wurden zu 29 ½ und gewaschene Victoriawollen Marke „Manfred“ zu 24 ½ zugeschlagen. Neuseeland⸗Kammwollen im Schweiß „Tekoa“ zerzielten 13 ¼2. Schneeweiße Kappwollen wurden zum größten Teil zurückgezogen. Schweißige fanden jedoch stärkeres Interesse und die erzielten Preise lagen 7 ¼ bis 10 vH unter denen der letzten Auktionsserie. 8

Bradford, 10. Juli 1930. (W. T. B.) Die Kammzug⸗ macher und Garnverbraucher sind nicht geneigt, Neuabschlüsse zu tätigen, doch blieben die Preise unverändert.

3. Aufgebote,

1. Untersuchungs⸗ und Strafsachen, 2. Zwangsversteigerungen,

4 Oeffentliche Zustellungen,

5. Verlust⸗ und Fundsachen,

. Auslosung usw. von Wertpapieren. „Aktiengesellschaften,

8. Kommanditgesellschaften auf Aktien, 9. Deutsche E 10. Gesellschaften m. b. H. 11. Genossenschaften, 12. Unfall⸗ und Invalidenversicherungen, 13. Bankausweise,

14. Verschiedene Bekanntmachungen.

stücke am

1. Untersuchungs⸗ und Strafsachen.

8 Steckbrief. chind den Rudi Hans Erich h r ler, geboren am 16. April 1904 erboreslau, welcher flüchtig ist oder sich deen ge hält, ist die Untersuchungshaft on zVergehens gegen § 6 des Gesetzes riuche. Juni 1914 verhängt. Es wird 5 ihn zu verhaften und davon Mitteilung hierher zu machen.

Grundbuch

legene burger

steuermutterrolle Nr.

Lee Gemarkung Konstadt wleunigst mburg P den 8 Juli 1930. ndogericht. er Untersuchungsrichter: von Döhren.

2. Zwangs⸗

bäudestenernutzungswert,

eingetragen. Als

1. Zwangsversteiger 8 gerung. 88 Wege der Zwangsvollstreckung achstehend beschriebene Grund⸗

1

5. September 10 Uhr, an der Gerichtsstelle, Zimmer Nr. 1, versteigert werden: 1. 2 von Konstadt Blatt Nr. 99, Gemarkung Konstadt be⸗ usgrundstück in der Kreuz⸗ traße, Kartenblatt 5, Parzelle Nr. 1011/250, in Größe von 1 a, 800 Gebäudesteuernutzungswert, 570, Gebäude⸗ steuerrolle Nr. 26; 2,. das im Grund⸗ buch von Konstadt Band II Blatt Nr. 100, belegene Haus⸗ grundstück in der Kirchstraße, Karten⸗ blatt 5 Parzelle Nr. 1012/250, 1237/250, in Größe von 2 a 10 qm, 350 Ge⸗ Grundsteuer⸗ mutterrolle Nr. 571, Gebäudesteuerrolle Nr. 27. Der Versteigerungstermin ist am 23. Juni 1930 in das Grundbuch Eigentümer damals der Kaufmann Hermann Goy sen. in Konstadt eingetragen.

Amtsgericht Konstadt, 25. Juni 1930.

1930, getragenen

3. Aufgebote.

[36898] Aufgebot.

Frau Käte Seyer, geb. Nüsch, in Perle⸗ berg hat das Aufgebot der Stammaktie B Nr. 130 über 300 RM nebst Gewinn⸗ anteilschein der Prignitzer Eisenbahngesell⸗ schaft in Perleberg beantragt. Der In⸗ haber der Urkunde wird aufgefordert, spä⸗ testens in dem auf den 15. April 1931, mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten

Das im der Urkunde

Band II.

anberaumten Rechte Grund⸗

Grundschuld von 21 000 beantragt. Der Inhaber

testens in dem auf den 12. November 1930, vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 11,

anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung der Urkunde erfolgen wird. Viersen, den 3. Juli 1930. Amtsgericht. Dr. Cohnen.

11 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge⸗ richt, Zimmer 154, anberaumten Auf⸗ gebotstermin sein Recht anzumelden, widrigenfalls er mit seinem Recht aus⸗ geschlossen werden wird.

Gleiwitz, den 6. Juli 1930.

Amtsgericht. 3 F 7/29. 36 Aufgebot.

Der Kolon Kokemoor in Oppendorf Nr. 80 hat das Aufgebot zum Zwecke der Ausschließung des Eigentümers des Grundstücks Flur 7 Nr. 1/97 der Ge⸗

wird aufgefordert, spä⸗

Aufgebotstermin seine

Gericht, Zimmer 12, anberaumten Auf⸗ gebotstermin seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Amtsgericht Perleberg, den 7. Juli 1930.

889

vertreten

[36901] Aufgebot.

Der Kaufmann E. C. Strohm, wohn⸗ haft in New York, Vereinigte Staaten von Amerika, hat das Aufgebot des verlorengegangenen Grundschuldbriefes vom 17. September 1926 über die für ihn im Grundbuch von Viersen Band 81 Blatt 3204 in Abt. III Nr. 14 aus der Urkunde vom 16. September 1926 ein⸗

war

mit seinem

m auf den

Der Grundbesitzer Jo Berger in Gleiwitz, Coseler Straße 50, durch die Justizrat Schwartz und Dr. Huschke in Gleiwitz, hat beantragt, den Eigentümer der Parzellen Kartenblatt 1 Nr. 14 und 15 in der Gemarkung Koslow I1 und II (Grundsteuermutterrolle tikel 63), bestehend aus 11 a 20 qm und 11 a 50 qm Acker nördlich vom Wege,

schlieen. Der Eigentümer dieser Par⸗

sellen wird aufgefocdert, spätestens in

markung Niedermehnen, eingetragen im Grundbuch von Niedermehnen Band 7 Blatt 101, gemäß § 927 B. G.⸗B. be⸗ antragt. Der Auktionskommissar Chri⸗ stian Ludwig Obermeier, der im Grund⸗ buch als Eigentümer eingetragen ist, wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 29. Oktober 1930, vor⸗ mittags 9 ¼ Uhr, vor dem unterzeich⸗ neten Gericht, Zimmer Nr. 5, anbe⸗ raumten Aufgebotstermin seine Rechte anzumelden, widrigenfalls seine Aus⸗ schließung erfolgen wird. Lübbecke, den 3. Juli 1930. Das Amtsgericht.

Aufgebot. unnes (Hans)

Rechtsanwälte

Ar⸗

Eigentumsrecht auszu⸗

September 1930,

[Die 8

(W. T. B.) Bei der Fortsetzung der