1930 / 198 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 26 Aug 1930 18:00:01 GMT) scan diff

Reichs⸗

und Staatsanzeiger Nr. 198 vom 26. August 1930. S. 4.

stellung der Legitimation der Beteiligten

werden die nahestehenden, hier an⸗ hängigen Rentengutsverfahren öffent⸗ lich bekanntgemacht: Rentengutssache von Hartmannsdorf, Kreis Schwei⸗ nitz Rgt. H. Nr. 1 Veräußerung des im Grundbuche von Hartmanns⸗ dorf Band I Blatt 11 für die lungsgesellschaft Sachsenland G. m. b. H. in Halle (S.) eingetragenen Grund⸗ besitzes in Größe von 354,6942 ha im Rentengutsverfahren, Rentenguts⸗ sache von Wendisch⸗Borschütz, Kreis Liebenwerda Rgt. W. Nr. 1 Veräußerung des im Grundbuche von Mühlberg Band 24 Blatt 485 für die Siedlungsgesellschaft Sachsenland G. m. b. H. in Halle (S.) eingetragenen Grundbesitzes in Größe von 342,5000 Hektar im Rentengutsverfahren, Reutengutssache von Freywalde, Kreis Schweinitz Rgt. F. Nr. 1 Veräußerung des im Grundbuche von Freywalde Band 1 Blatt 7 für das Bankhaus Schweinsberg & Schröder in Halle (S.) eingetragenen Grundbesitzes in Größe von 249,9652 ha im Renten⸗ gutsverfahren und Rentengutssache von Annaburg, Kreis Torgau Rgt. A Nr. 2 Veräußerung des im Grundbuche von Naundorf Band 5 Blatt 79 für den Hegemeister i. R. Franz Puttendörfer in Zeckritz einge⸗ tragenen Grundbesitzes in Größe von 3,6490 ha im Rentengutsverfahren. Allen denjenigen, die an diesen Verfahren ein Interesse zu haben vermeinen und bis jetzt noch nicht zugezogen worden sind, wird es überlassen, sich spätestens in dem auf Freitag, den 24. Oktober 1930, vormittags 10 Uhr, im Büro des Kulturamtes in Torgau, Leipziger⸗ wall 13, anberaumten Termin zu melden, widrigenfalls der Ausbleibende, selbst im Falle der Verletzung, die in dem aufgestellten Rentengutsrezeß ge⸗ troffenen Bestimmungen gegen sich gelten lassen muß. Torgau, den 20. August 1930. Kulturamt.

ZW1

5. Verluft⸗ und Fundfachen.

50300) Bekanntmachung. Die in Nr. 225 des Deutschen Reichs⸗ Preuß. Staatsanzeigers enthaltene Bekanntmachung betr. den Verlust der Wertpapiere Buchstabe B Gruppe 10 Nr. 20 594 über 25,— RM, Buchstabe C Gruppe 8 Nr. 27 849 über 50,— RM, Buchstabe C Gruppe 5 Nr. 52 514 über 50 RM, Buchstabe D Gruppe 9 Nr. 26 213 über 100,— RM hat durch das Wiederauffinden der Papiere ihre Er⸗ edigung gefunden. Morbach, den 21. August 1930. Die Polizeiverwaltung. Der Bürgermeister. 8 1

8

Der Vorsteher. Schmidt.

Sied⸗ Wenn nicht

[49978 . Victoria zu Berlin Allgemeine

Versicherungs⸗Actien⸗Gesellschaft. Aufgebot! u Versicherungsschein Nr. 1 057 275 auf das Leben des Herrn Robert Schinke in Gruna ist abhanden gekommen. binnen zwei Monaten Ein⸗ spruch, wird Schein für kraftlos erklärt

und neuer ausgefertigt. Berlin, den 21. F. us I““

Dr. Utech, Generaldirekto [50298] b 8 Victoria zu Berlin, Allgemeine Ver⸗

sicherungs⸗Actien⸗Gesellschaft. Aufgebot.

Der Versicherungsschein Nr. 1130621 und die Hinterlegungsscheine über Versicherungsscheine Nr. 1130619 und Nr. 1190620, auf das Leben des Herrn Fritz Abraham, Kaufmann, Berlin⸗

harlottenburg, Meineckestraße 25, sind abhanden gekommen. Wenn nicht binnen zwei Monaten Einspruch erfolgt, werden die Scheine für kraftlos erklärt und neue ausgefertigt. Berlin, den 22. August 1930.

Dr. Utech, Generaldirektor.

[49979

Victoria zu Berlin Allgemeine

verftcheran -ct.n Selelchaft.

lufgebot.

Der Hinterlegungsschein für den Ver⸗

si Leben

cherungsschein Nr. 1 055 607 au Bernhard Spira, tekt, Berlin⸗Steglitz, Feldstraße 12,

das rchi⸗ ist

abhandengekommen. Wenn nicht binnen Monaten Einspruch erfolgt, wird r Schein für kraftlos erklärt und neu ausgefertigt. rlin, den 21. August 1930.

Dr. Utech, Generaldirektor.

[48502]

Der Versicherungsschein A 308 847 über

5000,— die das Leben des Kaufmanns in Köln⸗Ehrenfeld,

Geißler

Vallendar, lautend, Wer Ansprüche

kommen.

Versicherungssumme,

auf Herrn Paul später ist abhanden ge⸗ aus dieser

Versicherung zu haben glaubt, möge sie innerhalb zweier Monate von heute ab zur Vermeidung ihres Verlustes bei uns geltend machen. Magdeburg, den 31. Juli 1930. Magdeburger Lebens⸗Versicherungs⸗Gesellschaft.

[50172]. über GM. 5 000 000,— 8 %

Körperschaft

eingeteilt in:

Buchstabe D Nr. 1 220 =

ist das Kalenderjahr.

Pros Goldschuldverschreibungen Reihe 1

pekt

(Bodenkulturkreditbriefe) der

Zentrale für Bodenkulturkredit

des öffentlichen Rechts

Berlin

(Tilgbar in längstens 35 Jahren) (Verstärkte Tilgung und Gesamtkündigung frühestens zum 1. Juli 1935 zulässig)

6. Auslosung ufw. von Wertpapieren.

Buchstabe A Nr. 1 1500 = 1500 Stück zu je GM 100,— = GM 150 000,— Buchstabe B Nr. 1 1500 = 1500 Stück zu je GM 500,— = GM 750 000,— Buchstabe C Nr. 1 3000 = 3000 Stück zu je GM 1000,— = GM 3 000 000,— 220 Stück zu je GM 5000,— = GM 1 100 000,— (1 Goldmark = ⁄½ % kg Feingold)

Die Zentrale für Bodenkulturkredit ist eine Vereinigung folgender, den Bodenkulturkredit pflegender, öffentlich⸗rechtlicher Kreditanstalten: 1. Hannoversche Landeskreditanstalt, Hannover, 2. Landesbank der Provinz Schleswig⸗Holstein, Kiel, 3. Landesbank der Provinz Ostpreußen, Königsberg, 4. Provinzialbank Pommern (Girozentrale), Stettin, 5. Provinzialhilfskasse für die Provinz Niederschlesien, 6. Provinzialbank Oberschlesien, Ratibor, 7. Brandenburgische Provinzialbank und Girozentrale, Berlin. Sie ist mit Genehmigung des Preußischen Staatsministeriums vom 1929 mit einem Stammkapital von RM 1 000 000,— gegründet worden und u” gemäß staatlicher Verleihung (Verleihungsurkunde M. d. J. . u. F. I 32 051) die Eigenschaft einer Körperschaft des öffentlichen Rechts. Die Zentrale für Bodenkulturkredit hat ihren Sitz in Berlin. Ihr Geschäftsjahr

Breslau,

28. Juni

IV b 135 II M. f. L.

Es können der Zentrale für Bodenkulturkredit auch andere deutsche öffentlich⸗ rechtliche Kreditanstalten beitreten, zu deren Aufgabenkreis die Gewährung von Boden⸗ kulturkrediten gehört und für deren Verbindlichkeiten Länder oder Gemeinden (Ge⸗ meindeverbände) mittelbar oder unmittelbar haften.

Organe der Zentrale für Bodenkulturkredit sind:

1. der Vorstand, 2. der Verwaltungsrat, 3. der erweiterte

8 erwaltungsrat. Der vom Verwaltungsrat bestellte Vorstand besteht aus mindestens 2 ordent⸗

verbesserungsgenossenschaften im Sinne des Gesetzes vom 5. Mai 1920. Diese nossenschaften stehen unter Staatsaufsicht. Sie haben das Recht, zur Aufbringun Zins⸗ und Tilgungsdienstes sowie auch zur etwaigen Abzahlung des Kapitales ihren Mitgliedern Umlagen zu erheben. Diese Umlagen haften auf den an den M d rationsvorhaben beteiligten Grundstücken als öffentliche Last, d. h. sie gehen privatrechtlichen Belastungen, vor allem den Hypotheken und Grundschulden im Ran⸗ vor. Außerdem haften für die Umlagen die Eigentümer der beteiligten Grundstük 216 ihrem gesamten Vermögen. Hinsichtlich der Umlagen steht der Aussicht behörde Zwangsetatisierungsrecht zu. Bis zu 20 % kann die Deckungsmasse auch in Forderungen gegen ande insbesondere kommunale Körperschaften des öffentlichen Rechts bestehen, soweit bies Körperschaften Aufgaben der Bodenkultur erfüllen und zu diesem Zwecke Darlehen in Anspruch nehmen. Auch diese Körperschaften besitzen das Recht, Umlagen zu erheben und im Verwaltungszwangsverfahren beizutreiben. Das Deutsche Reich, vertreten durch den Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft, hat auf Grund des Beschlusses der Reichsregierung vom 8. Auguf 1927 II 3935 sich bereit erklärt, zunächst für den Zeitraum von 5 Jahren 2 Zinsendienst für die aus dem Erlös der Schuldverschreibungen gewährten Darlehen in der Weise zu verbilligen, daß der letzte Darlehnsnehmer unbeschadet seiner rechtlichen Verpflichtung zur vollen Verzinsung gegenüber der Zentrale für Bodenkulturkredt nur 4 ½ 0% effektiv Zinsen zu zahlen hat. Die Eröffnungsbilanz der Zentrale für Bodenkulturkredit per 15. April 193) weist folgende Zahlen auf: Eröffnungsbilanz der Zentrale für Bodenkulturkredit, Verün, per 15. April 1930.

GMN 9 1 000 0000

1 000 000

Aktiva.

Guthaben bei Banken

Passiva. Stammkapital: Hannoversche Landeskreditanstalt, Hannover . Provinzialhilfskasse für die Provinz Niederschlesien, Breslau Landesbank der Provinz Ostpreußen, Königsberg Brandenburgische Provinzialbank und Girozentrale, Berlin Provinzialbank Pommern (Girozentrale), Stettin Landesbank der Provinz Schleswig⸗Holstein, Kieel.... Provinzialbank Oberschlesien, Ratibor .... . .

200 000— 200 000 200 00 0— 150 000— 100 000 100 0002

50 0002 lMssteier..

1 000 000

8 Neben der Zentrale für Bodenkulturkredit sind die unter voller Gewährleistumg der betr. Provinzen errichteten Mitgliedsanstalten den Inhabern der Schuldverschre bungen unmittelbar verpflichtet zur Erfüllung der in ihnen verbrieften Forderungen und zwar jede Kreditanstalt in Höhe desjenigen Anteils, der an dem jeweiligen Fälln keitstermine der Höhe ihrer ungetilgten Darlehnsschuld gegenüber der Zentrale für Bodenkulturkredit im Verhältnis zu der Gesamtheit der ungetilgten Darlehns⸗ forderungen der Zentrale für Bodenkulturkredit gegenüber den Mitgliedsanstealten entspricht. 8 Die Zentrale für Bodenkulturkredit hat von dem ihr nach § 7 der Satzung zustehenden Recht erstmalig durch Ausgabe einer Anleihe von GM 5 000 000, 6 Goldmark = ⁄½ %% kg Feingold) 8 0 iger Goldschuldverschreibungen Boden⸗ zulturkreditbriefe Reihe I Gebrauch gemacht. Der Erlös dieser Anleihe dient den oben angegebenen satzungsgemäßen Zwecken und ist folgenden beteiligten Anstalten zur Ausleihung zugeführt worden: b 1. Hannoversche Landeskreditanstalt, Hannover, 1

2. Landesbank der Provinz Schleswig⸗Holstein, Kiel,

3. Landesbank der Provinz Ostpreußen, Königsberg,

4. Provinzialbank Pommern (Girozentrale), Stettin,

5. Provinzialhilfskasse für die Provinz Niederschlesien, Breslau,

6. Provinzialbank Oberschlesien, Ratibor.

Die Ausgabe der Bodenkulturkreditbriefe ist gemäß § 795 BGB. genehmigt durch Erlaß des Preußischen Staatsministeriums vom 23. April 1930 Gesch.⸗N. 1 31180 M. f. L., 1 722 J. M., I E 1178 c F. M. Für diese Bodenkulturkreditbriese gelten folgende Bedingungen:

Die Stücke lauten auf die Inhaber und sind mit dem Datum vom 25. Juni 1930 ausgestellt. Sie tragen die faksimilierten Unterschriften zweier Vorstandsmitglieder der Zentrale für Bodenkulturkredit und außerdem das Trockensiegel der Zentrale für Boden⸗ kulturkredit. Ferner sind sie mit der eigenhändigen Unterschrift des Registerführen unter Angabe der Seite, auf der sie im Kreditbriefregister eingetkagen sind, versehen.

Den Bodenkulturkreditbriefen sind halbjährlich am 2. Januar und 1. Juli j. .

ist am 2. Januar 1931 fällig.

Die Gesamtausgabe der vorliegenden Reihe I der Bodenkulturkreditbriese wird mit jährlich ½¼ % zuzüglich ersparter Zinsen durch Kündigung oder Rücklauf getilgt. Die Tilgung muß mithin spätestens im Jahre 1965 beendet sein. Vom Jahre

einlösbare Zinsscheine und ein Erneuerungsschein beigegeben. Der erste Zinsschen

Deutschen Neich

Berlin

Erste

sanzeiger und Preußischen Staatsanzeiger

Anzeigenbeilage

Auslosung usw. n Wertvavieren.

enaen der Aktiengesell⸗ doesenge Kommanditgesellschaften Aktien, dentschen Kolonial⸗ sschaften, Gesellschaften m. b. H. zenossenschaften werden in den Raese Gesellschaften bestimmten rabteilungen 7—11 veröffent⸗ Auslosungen des Reichs und gänder im redaktionellen Teile.

r. 198.

dungsangebot an die Inhaber Landesschuldverschreibungen rien VI,

zi Grund der Braunschweigischen

hnung über die Aufwertung der

iche aus den von der Braun⸗ lgichen Staatsbank (Leihhaus⸗ c ausgegebenen Landesschuldver⸗ zungen Serien VI, VII, VIII, MX. X vom 24. Mai 1930 (GuVS. 716 Nr. 44) bieten wir den Gläu⸗ n der Landesschuldverschrerbungen i WI- X zum 2. Januar 1931 Abfindung in Höhe von 55 % des markbetrages an. 1.

der Goldmarkbetrag der Serien VI s VIII ist gleich dem Nennwert, für die Inflationsserien

X 90,— GM für je 1000 PM. Nennbetrag

l 24,60 GM für je 1000 PM. Nennbetrag.

Die Abfindung erfolgt in der Peise, daß wir auf den Goldmark⸗ betrag der Landesschuldverschrei⸗ ungen

10 % in bar zahlen,

5 % in 4 ½ % Liquidations⸗ Goldpfandbriefen mit Zinslauf ab 1. Januar 1931 ausschütten. die Liquidations⸗Goldpfandbriefe kauten auf Goldmark, werden in Flücken von 50,—, 100,—, ,—, nh— und 1000,— Goldmark aus⸗ ggeben und sind mit halbjähr⸗ hhn am 2. Januar und 1. Juli igen Zinsscheinen ausgestattet. der erste Zinsschein ist am 1. Juli fe1 fällig⸗ 1

dierbei entspricht jede Goldmark em Preis von ½ % % kg Feingold. ofern sich bei der Umrechnung üir das Kilogramm Feingold ein preis von nicht mehr als 2820,— seichsmark. und nicht weniger als

7760,— NM ergibt, wird für jede

Boldmark eine Reichsmark bezahlt. Für die Aufwertungsbeträge, die inter 50,— GM liegen, werden it 4 ½⅛ % verzinsliche Bertifikate un je 10,—8 GM ausgegeben, deren zinsen bei Fälligkeit des Kapitals

VI, WIWII

[50302]) Bekanntmachung. 1 „Der Geldwert der b Bäober 1930 fälligen Zinsen von den 10 %. 8 %, 7 % nnd 6 % Ostpreußischen landschaftlichen Goldpfondbriefen und der am 15. Sep⸗ tember 1930 von den Schuldnern zu zahlenden Zinsen von den 10 %, 8 % 7 % und 6 % Goldpfandbriefsdarlehen beträgt für 1 g Feingold 2,785 621 Nm. Königsberg, Pr., den 20. August 1930. Ostpreußische General⸗Landschafts⸗ Direktion. v. Hippel.

7. Aktien⸗

gefellschaften.

[50702]

Gebrüder Kaiser Aktiengesellschaft, Leipzig.

Die Aktionäre der Gesellschaft werden hierdurch zu der am Mittwoch, den 17. September 1930, nachmittags 4 Uhr, in den Geschäftsräumen der Gesellschaft in Leipzig, Dessauer Str. 13, stattfindenden außerordentlichen Ge⸗ neralversammlung eingeladen.

Tagesordnung:

1. Neuwahl des Aufsichtsrats.

2. Antrag der Verwaltung auf Herab⸗ 5 des Grundkapitals der Ge⸗ ellschaft von RM 120 000,— auf RM 22 000,— zum Zwecke der Be⸗ seitigung der Unterbilanz nach Maßgabe der von der Generalver⸗ sammlung vom 17. Juni 1930 ge⸗ nehmigten Bilanz.

.Gegebenenfalls Antrag der Ver⸗ waltung auf Erhöhung des Grund⸗ kapitals der Gese sschaft um einen noch näher zu bezeichnenden Betrag.

4. Statutänderungen, die hiermit zu⸗ sammenhängen.

Um in der Generalversammlung zu stimmen oder Anträge zu stellen, müssen die Aktionäre spätestens am zweiten Tage vor der Generalversammlung bis zum Ende der Schalterkassenstunden, sofern aber dieser Tag ein Sonnkäg oder staatlich anerkannter allgemeiner Feiertag ist oder die Banken an diesem Tage geschlossen haben, spätestens an den diesem vorangehenden Werktage bis zum gleichen Zeitpunkt bei der Gesell⸗ schaft a se oder bei einer Effektengiro⸗ bank ihre Aktien oder die über diese lautenden Hinterlegungsschetne einer Effektengirobank hinterlegen und bis zur Beendigung der Generalversamm⸗ 2 dort belassen. Die Hinterlegung ist auch dann ordnungsgemäß erfolgt, wenn die Aktien mit Zustimmung einer

„Dienstag, den 26. August

[50113]

Durch Beschluß der ordentlichen Gene⸗ ralversammlung vom 1. Juli 1930 ist das Grundkapital unserer Gesellschaft von RM 24 000 000,— durch Einziehung

von RM 4 000 000,— Vorratsaktien auf b.

RM 20 000 000,— herabgesetzt worden. A

Nachdem der Beschluß über die Kapi⸗ talherabsetzung am 18. Juli 1930 in das Handelsregister des Amtsgerichts hier⸗ selbst eingetragen worden ist, fordern

Aktien⸗Gesellschaft in Liquidation,

Liquidation ist beschlossen worden.

Frankfurt a. M., Rathaus), anzumelden. [48139]

Frankfurter Milchversorgungs⸗

Frankfurt am Main. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Die Gläu⸗ iger werden hierdurch aufgefordert, ihre nsprüche an die Gesellschaft (Adresse:

Frankfurt a. M, den 15. August 1930. Die Liquidatoren.

wir die Gläubiger in Gemäßheit des l § 289 H.⸗G.⸗B. auf, ihre Forderungen bei uns anzumelden. Linz a. Rhein, 19. August 1930. Basalt Actien Gesellschaft.

.

Berlin SW. 68,

Grundstücksgesellschaft Lützow⸗ straße 91/91a Aktiengesellschaft, immerstraße 19. Bilanz per 31. Dezember 1927.

[50402]

Pfälzische Hypothekenbank.

2. Bekaunntmachung. Bekanntmachung über die Abfindung unserer Kommunalobligationen

alter Währung.

Mit Zustimmung der Aufsichtsbehörde bieten wir hierdurch gemäß Art. 85 und 92 der Durchführungsverordnung zum Aufwertungsgesetz den Gläubigern un⸗ serer Kommunalobligationen alter Währung (Reihen 1 bis 23) eine Ab⸗ findung in folgender Weise an:

a) Die Inhaber der Kommunalobli⸗ gationen der Reihen 1, 2 und 3, deren Goldmarkwert gleich dem Nennbetrag ist, und diejenigen der Reihe 4, für die die Aufsichtsbehörde den Umrechnungs⸗

Grundstück Kassenbestand Debitoren .. .

Aktienkapital.. Reservefonds. Grundschuld .. Hypothel Fbiboten Steuerrückstellungskonto. Gewinn⸗ und Verlustkonto:

565 898 11 275 105 190

682 364

Aktiva. 15 59 66

Passiva. 15 000

45

120 000 400 000 121 042 2 500

Gewinnvortrag 1 311,52 Gewinn a. 1.

22 464,45 23 775 97

682 364/40

satz des Nennbetrags in den Goldmark⸗

Gewinn⸗ und Verlustkonto.

betrag auf 54,827 vom Hundert fest⸗ gesetzt hat, erhalten 12 ½ % des Gold⸗ markwerts durch Aushändigung von 4 ½% % igen Licquidationspfandbriefen oder ⸗zertifikaten unserer Bank mit Zinslauf ab 1. Januar 1931; die sich für Reihe 4 ergebenden Spitzen werden in bar abgegolten. .

b) Die Inhaber der Kommunalobli⸗ gationen Reihen 5 bis 23 erhalten aus der Kommunalobligationenteilungsmasse 12 ½ % des Goldmarkwerts in bar.

Für die Umrechnung dieser in den Rnn. 1920 bis 1923 ausgegebenen

ommunalobligationen auf den Gold⸗ markwert sind nach Art. 79 D.⸗V.⸗O. zum Aufwertungsgesetz folgende Um⸗ festgesetzt worden:

Für je PM 100 Nennwert für die Reihe 5 GM 8,79, für die Reihe 6 GM 6,856, für die Reihe 7 GM 2,433, für die Reihe 8 GM 0,518, für die Reihe 9 GM 0,06, für die nühen 10, 12, 14 und 15 je GM. 0,0662, für die Reihe 11 GM 0,045, für die Reihe 13 GM 9,036, für die Reihe 16 GM 0,046,

Hausaufwand CL Zinsen Abschreibung a. Gebäude⸗

Abschreibung gem. § 15 Gewinn am 31. 12. 1927

Gewinnvortrag. . Hausertrag. Sonstige Einnahmen

Verlustrechnung per 31. Dezember 1927 habe ich geprüft und mit den von der Ge⸗ sellschaft

stimmend gefunden.

Soll. RM

52 072 8 513

16 258

7 020

2 500 23 ü8

110 140

EEEe—

wert ..

Grunderwerbsteuergesetz

Haben. 8 1 311 84 655

24 174 V 110 140 ¾ 0.

Berlin, den 26. Mai 19. Krumhoff. Dr. Scheuermann. Vorstehende Bilanz nebst Gewinn⸗ und

geführten Büchern überein⸗

Berlin, den 27. Mai 1930.

1930

[48551]. Lüneburger Isoliermittel⸗ und Chemische Fabrik Akt.⸗Ges. Bilanz per 31. Mai 1930. Aktiva.

Anlagewerte: Fabrikeinrichtung ablhimem Mobilien

h1“

Waren und Rohmaterialien Forderungen in laufender Rechnuuung Barmittel: Bankguthaben 399,23 Postscheckguthab. 100,66 Kassenbestand 1,— Verlustvortrag 1928/29 394 856,31231 Verlust 1929/30 75 637,03 470 493

901 513

Passiva.

4* Schulden in lfd. Rechnung Akzepte 2 9 9 2 * * ⸗* 2 Delkrebere

500 000 383 693 10 046 7 773

01 513

Gewinn⸗ und Verlustrechnung per 31. Mai 1930.

Soll. Verlustvortrag 1928/29 . Allgemeine Unkosten.. Abschreibungen: Maschinen 13 269,32 Mobilien 22 822,90 Fabrikeinrich⸗ tung .. 17 216,87

525 382

Haben. erlustvortrag 1928/29 394 856,31 Verlust 1929/30 75 637,03

54 889

470 493 525 382

Lüneburg, den 31. Juli 1930. Lüneburger Isoliermittel⸗ un Chemische Fabrik Akt.⸗Ges. Siebert. 88 Vorstehende, Bilanz mit Gewinn⸗ und Verlustrechnung haben wir geprüft und mit den ordnungsgemäß geführten Büchern in Uebereinstimmung befunden. Hamburg, den 1. August 1930. Treuhand⸗Revision Gesellschaft mit Haftung. 9

von Albert.

für die Reihen 17, 18 und 19 .

GM 0,0135, für die Reihen 20 und 22 [48550].

0,0204, für die Reihe 21 GM 0,02, für die Reihe 23 für je 1 Milliarde GM 1,31.

je GM

Lüneburger Isoliermittel⸗ und Chemische Fabrik Akt.⸗Ges. Bilanz per 31. Mai 1929.

Durch einen Barzuschuß von Reichs⸗ mark 38 008,84 aus dem Eigenvermögen

Aktiva.

0 e or.ffs-9 b9n. 1. Oberbürgerm midt,

2. Rechtsanwalt Dr. Baustaedt,

3. Oberregierungsrat Bauersfeld,

4. Senator Drape,

5. Senator Braune,

6. Senator Reichenbach,

lichen und einem oder mehreren stellvertretenden Mitgliedern. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte der Zentrale für Bodenkulturkredit und vertritt sie gerichtlich und außergerichtlich.

Der Verwaltungsrat besteht aus je einem Vertreter der Mitgliedsanstalten, die aus ihrer Mitte auf die Dauer von 3 Jahren einen Vorsitzenden und einen stell⸗ vertretenden Vorsitzenden wählen. Der Verwaltungsrat beschließt über alle Ange⸗ der Zentrale für Bodenkulturkredit und bestellt den Vorstand. Zur Zeit

ilden:

50301] In Verlust geraten: Bogen mit Talon zu Frcs. 500,— 4 % Rumänenrente von 894 Nr. 7885; 1/500,—. Sondershausen, den 23. August 1930. Das Polizeiamt.

Hinterlegungsstelle für sie bei einer an⸗ deren Bankfirma bis zur Beendigung der Generalversammlung im Sperr⸗ depot gehalten werden.

Leipzig, den 26. August 1930.

Der Vorstand. Paul Kaiser.

sämtlich in Lüneburg,

7. Geh. Bergrat Kast in Clausthal, 8. Vizepräsident Dr. von Dassel in Hamburg. Vom Betriebsrat sind gewählt: Arbeiter

Woiczekowski und Heizer Rachut.

[50150]. 1 Grundstücksgesellschaft Lützow⸗ straße 91/91a Alktiengesellschaft,

züglich 4 ½ /% Zinseszinsen zahl⸗ bar sind. B Spitzenbeträge, die sich weder in giandbriefen, noch in Zertifikaten darstellen lassen, werden in bar :m Nennbetrag ausgezahlt.

Mehrere Pfandbriefe in einer band werden zur der if sie entfallenden Goldpfand⸗ iefe und Zertifikate einer

1935 ab ist die Zentrale für Bodenkulturkredit berechtigt, die noch ausstehenden Gob⸗ schuldverschreibungen verstärkt zu tilgen. Die Kündigung geschieht nach vorheriger Auslosung der zu kündigenden Stücke unter Innehaltung einer Kündigungsfrist von 3 Monaten. Die ausgelosten bzw. gekündigten Schuldverschreibungen werden unke Angabe der Nummern und der Nennbeträge innerhalb 14 Tage nach der Ziehung oden Kündigung, spätestens jedoch 4 Wochen vor dem Zahlungstermin öffentlich bekann⸗ gemacht. Die Bekanntgabe erfolgt im Deutschen Reichs⸗ und Preußischen Staats⸗ anzeiger sowie mindestens in einer Berliner Tageszeitung. Gleichzeitig mit diese Versffentlichung, mindestens jährlich einmal, erfolgt die Bekanntgabe der Nummem derjenigen Stücke, die in früheren Ziehungen verlost, aber noch nicht zur Rückzahlung

der Bank über den nach Art. 76 D.⸗V.⸗O. Anlagewerte: 8

um Aufwertungsgesetz auferlegten Fabrikeinrichtung (Pacht⸗ Sonderbeitrag hinaus ermöglichen wir werteh). es, statt s,s errechnenden Beträge Maschinen für je PM 100,— der Reihe 5 RM 1,20, Mobilien

der Reihe 6 RM 1,—, für je PM 1000,—

der Reihe 7 RM 3,60, der Reihe 8 Waren und Rohmaterialien KRM 0,80, für je PM 10 000,— der Forderungen in laufender Reihen 9 bis 16 RM 1,50, der Reihen Rechnung 17 bis 22 RM 0,50 und für je Papier⸗

17 217 174 369 86 804 278 391 85 503

104 866

9 9 6 6 0 9

50299] Aufgebot. Der von uns unter dem 30. Mai 1926 usgefertigte Versicherungsschein Nr.

[47557]. Beldam⸗Werke Apparatefabrit

a) den Vorstand die Herren: 8 Landrat a. D. Rudolf v. Bitter, Walter Lehmann,

Maschinen⸗ und Aktiengesellschaft,

zu Barmittel:

.2002197 über RM 2000,—, auf das Leben von Frl. Magdalene Schulte in Oberhundem, geboren am 9. November 1908, ist abhanden gekommen. Der gegenwärtige Inhaber des Scheines

ird aufgefordert, sich binnen zwei Mo⸗

aten bei uns zu melden, widrigenfalls

r Schein für kraftlos erklärt und ein

teuer ausgefertigt wird.

Düsseldorf, den 22. August 1930.

Fictoria am Rhein, Allgemeine Ver⸗

sicherungs⸗Actien⸗Gesellschaft.

150297]

Allianz und Stuttgarter Lebens⸗ versicherungsbank Aktiengesellschaft. Aufgebot.

Zu den nachstehenden Versicherungen nd die Versicherungsscheine abhanden gekommen: I. Ausgestellt von der Rechtsvorgängerin der Allianz und Stuttgarter Lebensversicherungsbank ⸗G. in Stuttgart, der Stuttgart⸗ Lübeck Lebensversicherungs⸗A.⸗G. in Stuttgart, 1. auf das Leben des Herrn Viktor Juch, Sparkassendirektor in Innsbruck, Versicherungsschein U 316 909, 2. auf das Leben des Herrn Gustav Strauß, Kaufmann in Stuttgart, Ver⸗ Uereneschein U 403 214, 3. auf das eben des Herrn Gustav Strauß, Kaufmann in Stuttgart, Versicherungs⸗ schein U 403 234, 4. auf das Leben des Herrn Heinrich Lassen, Architekt in Bremen, Versicherungsschein U 899 271, 5. auf das Leben des Herrn Dr. med.

beide Vorstandsmitglieder der Deutschen Landesbankenzentrale A.⸗G. stellvertretend: Dr. Bruno Wolter, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Deutschen Landesbankenzentrale A.⸗G. b) den Verwaltungsrat die Herren: Dr. Drechsler, Generaldirektor der Hannoverschen Landeskreditanstalt, Hannover, Vorsitzender, Suhle, Generaldirektor der Provinzialbank Pommern (Girozentrale), Stettin, stellvertr. Vorsitzender, Dr. Huck, Generaldirektor der Landesbank der Provinz Ostpreußen, Königsberg i. Pr., Dr. Dobermann, Direktor der Provinzialhilfskasse für die Provinz Niederschlesien, Breslau, a. D., Direktor der Provinzialbank Oberschlesien, Ratibor, Friedrich, Generaldirektor der Brandenburgischen Provinzialbank und Girozentrale, Berlin, Dr. Wachs, Landrat a. D., Direktor der Landesbank der Provinz Schles⸗ wig⸗Holstein, Kiel. Der erweiterte Verwaltungsrat wird durch Zuwahl von 4—8 Sachver⸗ ständigen auf dem Gebiete der Bodenkultur gebildet. Er hat beratende Funktion. Die Zentrale für Bodenkulturkredit untersteht der Staatsaufsicht, die durch den Preußischen Minister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten ausgeübt wird. Zweck der Zentrale für Bodenkulturkredit ist, der deutschen Landwirtschaft durch Vermittlung der Mitgliedsanstalten langfristigen Bodenkulturkredit zuzuführen.

Die Zuführung erfolgt in der Weise, daß die Zentrale für Bodenkulturkredit ihren

Mitgliedsanstalten Darlehen zur Weiterausleihung gewährt.

. Zur Erfüllung dieser Aufgabe ist sie berechtigt, Gelder mit einer Laufzeit von .“ rüvaeaee gegen Ausgabe von Schuldverschrei⸗ ungen auf den Inhaber. iese zuldverschreibungen tragen die Bezeichnu Bodenkulturkreditbriefe. 8 8 2 ür

Die Bodenkulturkreditbriefe unterliegen nach der Bekanntmachung des Preußi⸗ schen Ministers für Landwirtschaft, Domänen und Forsten vom 10. Juni 1930 (Deut⸗ scher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger Nr. 139 vom 18. Juni 1930) dem Gesetz über Pfandbriefe und verwandte Schuldverschreibungen öffentlich⸗recht⸗

gelangt sind. In den gleichen Zeitungen werden auch alle sonstigen die Bodenkultu⸗

kreditbriefe betreffenden Bekanntmachungen veröffentlicht. z Zins⸗ und Kapitalzahlungen werden in gesetzlichen Zahlungsmitteln geleistet. Als Wert einer Goldmark gilt für Kapital⸗ und Zinszahlung der gemäß 2 der Ve⸗ ordnung vom 29. 6. 1923 RGBl. 1 S. 482 im Deutschen Reichsanzeiger amtlüch bekanntgegebene und für den 15. Tag vor Fälligkeit festgestellte Preis für ½ g Feingold. Die Umrechnung dieses in englischer Währung bekanntgegebenen Feingpb. preises in die deutsche Währung erfolgt nach dem Mittelkurs der Berliner Börse am Grund der letzten amtlichen Notierung vor diesem Stichtage. Ergibt sich aus diese Umrechnung für das Kilogramm Feingold ein Preis von nicht mehr als RM. 2820— und nicht weniger als RM 2760,—, so wird für jede geschuldete Goldmark eine Reichs⸗ mark gezahlt. 1 Die Einlösung der Zinsscheine und die Rückzahlung des Kapitals erfolgt in deutscher Reichswährung außer an der Kasse der Zentrale für Bodenkulturkredit bei der

reußischen Staatsbank (Seehandlung), eutschen Bank und Disconto⸗Gesellschaft, Deutschen Girozentrale Deutsche Kommunalbank —, Deutschen Landesbankenzentrale A.⸗G., Dresdner Bank. Berlin, im August 1930. entrale für Bodenkulturkredit.

.

Auf Grund des vorstehenden Prospekts sind

GM 5 000 000,— 8 % Goldschuldverschreibungen Reihe (Bodenkulturkreditbriefe) der Zentrale für Bodenkultur⸗ kredit, Körperschaft des öffentlichen Rechts, Berlin (tilgba⸗ in längstens 35 Jahren, verstärkte Tilgung und Gesamtkündigun frühestens zum 1. Juli 1935 zulässig), . eingeteilt in:

Buchstabe A Nr. 1 1500 = 1500 Stück zu je GCMN 100,— = GM 150 000,—

Buchstabe B Nr. 1 1500 = 1500 Stück zu je GM 500,— = GM 750 000,—

Buchstabe C Nr. 1— 3000 = 3000 Stück zu je GM 1000,— = GM 3 000 000,—

Buchstabe D Nr. 1— 220 = 220 Stück zu je GM 5000,— = GM 1 100 000,—

(1 Goldmark = ½ % kg Feingold),

Eumme zusammengefaßt. Nürnberg.

fandbriefe und hrtifikate sind seitens der In⸗ baober unkündbar. Die Einlösung folgt zum Nennwert in bar nach luslosung. Sie wird aus den itzahlungen auf die Deckung der Kiauidationspfandbriefe und Fert⸗ state vorgenommen. An der Aus⸗ sung nehmen sämtliche nicht aus⸗ glesten Liquidationspfandbriefe d Zertifikate teil. ses Angebot gilt als von sämt⸗ ichen Gläubigern angenommen, wenn es dreimal in der Braun⸗ b vgsches Staatszeitung und im dentschen Reichsanzeiger eingerückt vorden ist und seit der letzten Ein⸗ tikung drei Monate verstrichen en, ohne daß ein Teil der Gläu⸗ zeer, dessen Goldmarkansprüche undestens 25 der Goldmark⸗ raprüche sämtlicher bei der Ver⸗ kilung zu berück scht⸗ enden Gläu⸗ iger betragen, s rißtlich bei der fsichtsbehörde, dem Braun⸗ veigischen Herrn Finanzminister, Lersprochen hat. „Ter Widerspruch ist nur wirk⸗ im, wenn ihm eine Bescheinigung es deutschen Notars oder einer alichen Hinterlegungsstelle über Fjolfts interlegung der endesschuldverschreibungen beige⸗ aagt ist. Die Bescheinigung muß Nennbetrag sowie die

Pie Liquidation

Wir laden hiermit unsere Aktionäre zu

der am Montag, den 15. September

1930, vormittags 11 ½ Uhr, in den

Geschäftsräumen der Elektrizitäts⸗Aktien⸗

gesellschaft vormals Schuckert & Co., Land⸗

grabenstraße 94 zu Nürnberg, stattfin⸗ denden Generalversammlung ein. Tagesordnung:

1. Geschäftsbericht des Vorstands, Vor⸗ lage der Vermögensaufstellung und der Gewinn⸗ und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 1929.

2. Prüfungsbericht des Aufsichtsrats.

3. Genehmigung der Vermögensauf⸗ stellung, Entlastung des Vorstands und Aufsichtsrats.

4. Aufsichtsratswahlen.

5. Beschlußfassung über den Verkauf der Betriebsanlagen, Vorräte an Roh⸗ stoffen, Halb⸗ und Fertigfabrikaten und der Außenstände nach dem Stand am 30. September 1930 an die Firma Adam Schneider A.⸗G., Berlin.

Zur Teilnahme an der Generalver⸗

sammilung und zur Ausübung des Stimm⸗

rechts sind nur diejenigen Aktionäre be⸗ rechtigt, welche ihre Aktien spätestens am zweiten Werktag vor der Generalversamm⸗ lung den Tag der Hinterlegung und den Versammlungstag nicht mitgerechnet bei der Gesellschaft hinterlegen. Statt der

Aktien können auch von einer deutschen

Effektengirobank oder von einem deutschen

Notar ausgestellte Hinterlegungsscheine

über die Aktien hinterlegt werden.

Bescheinigung eines

der Kom⸗ ver⸗

mark 100 000,— der Reihe 23 anzubieten. Binschitih des Standes muna obligationenteilungsmasse weisen wir auf die Bekanntma im Reichsanzeiger Nr. 185 vom 11. August 1930, in der Frankfurter Zeitung Nr. 590 vom 10. August 1930, in der Kölnischen Zeitung Nr. 433 vom 10. August 1930, in den Münchener Neuesten Nachrichten Nr. 216 vom; 10. August 1930. Bei Annahme dieses Abfindungs⸗ angebots geht die Teilungsmasse der 1““ die ische Hypothekenbank über. 8 zische, Hye hrebor gilt von allen Gläu⸗ bigern der alten Kommunalobligationen

chungen Verlustvortrag 1927/28 Verlust 1928/29 80 443,04

Aktienkapit11a Schulden:

Pfäl⸗ Delkredere.—

Bankguthaben 174,58 1S.ee. e 521,67 assenbestand 1,— 697]¼

314 413,27 394 856

864 315

Puassiva. hafs 500 000

in lfd. Rechng. 23 218,06 bei der Saline 335 563,47

358 781

5 534

864 315 Gewinn⸗ und Verlustrechnung

angenommen, wenn nicht innerhalb von

per 31. Mai 1929.

6 Monaten nach der 3. Veröffentlichung dieser Bekanntmachung im Deutschen Reichsanzeiger Art. 85 Abs. 1, Durchführungsverordnung durch einen Teil 18 Gläubiger erhoben wird, dessen Goldmarkansprüche mindestens 15 5 der Goldmarkansprüche sämtlicher bei der zu berücksichtigenden Gläubiger betragen.

Der Widerspruch ist schriftlich an den Staatskommissär der ank, Herrn Sberregierungsrat Dr. Poeverlein Speyer, Regierung der Pfalz, z und ist nur wirksam, wenn ihm eine

oder einer amtlichen Hinterlegungsstelle

Widerspruch emäß Verlustvortrag 1927/28 . 2 ber 9 vngeführten Allgemeine Unkosten.. einen Abschreibungen:

in Fabrikationsgewinn... zu richten Verlustvortrag

deutschen Notars Verlust des Ge⸗

Nℳ 314 413 124 729

Soll.

14 045,48

Maschinen. 22 813,40

1e 4 Fabrikeinrich⸗ Pe tnanc x8 3 53 784

492 926

16 925,51

Haben.

1927/28 314 413,27

80 443,04 394 856 31

schäftsjahrs

Berlin SW. 68. 11I 19. Bilanz per 31. ezember 1928.

Aktiva. Grundstüchkh.. Kassenbestand Debitoren..

558 878 15 348 13

559 247 44 Passiva. 8

Aktienkapital 15 000 Reservefonds. 4578 Grundschuld . 120 000 ypotheken 400 000 reditoren.. 9 830 34 Steuerrückstellungskonto. 5 000 Gewinn⸗ und Verlustkonto: Gewinnvortrag 23 775,97 Verlust a. 1928 14 404,65 9 37¹ ˙32 559 247,44

Gewinn⸗ und Verlustkonto.

Soll. Hausaufwand u. Steuern Hypotheken⸗ und Grund⸗

schuldzinsen. Abschr. auf Gebäudewert. Abschreibung gem. § 15 Grunderwerbsteuergesetz Gewinn am 31. 12. 1928.

32 92 Haäaben. Gewinnvortrdag Hausertrag

23 775 97 98 473 95

zum Handel und zur Notiz an der Börse zu Berlin zugelassen. Berlin, im August 1930. Preußische Staatsbank (Seehandlung). Deutsche Bank und Disconto⸗Gesellschaft. Deutsche Girozentrale (Deutsche Kommunalbank). Deutsche Landesbankenzentrale A.⸗G. Dresdner Bank.

1

vummern⸗, Buchstaben⸗ und zrienbezeichuung der Landes⸗ dverschxeibungen enthalten. vor Ablauf der Widerspruchsfrist

eine Rückgabe der Landes⸗ verschreibungen nicht statt⸗

492 926/80

Lüneburg, den 10. September 1929. Lüneburger Isoliermittel⸗ und Chemische Fabrik Akt.⸗Ges. Siebert.

Richard Rahner, prakt. Arzt in Gag⸗ genau, Versicherungsschein U 902 210; II. ausgestellt von der Zweignieder⸗ lassung der Allianz und Stuttgarter Lebensversicherungsbank A.⸗G. in Stutt⸗ fhrt der Stuttgart⸗Lübeck Lebensver⸗ icherung in Lübeck, 1. auf das Leben des Herrn Kurt Kühnast, Posthelfer in Königsberg, Pr., Versicherungsschein U 604 238. Falls sich Berechtigte inner⸗ halb zweier Monate nicht melden, werden Ersatzurkunden ausgestellt. Stuttgart, den 21. August 1930. Der Vorstand.

licher Kreditanstalten vom 21. Dezember 1927 (RGBl. I S. 492). Sie müssen unbe⸗ schadet der gesetzlichen Vorschriften über die Zulässigkeit einer vorübergehenden Ersatz⸗ deckung jederzeit gedeckt sein durch Darlehnsforderungen der Mitgliedsanstalten gegenüber öffentlich⸗rechtlichen, der Bodenkultur dienenden Körperschaften. Diese Forderungen werden an die Zentrale für Bodenkulturkredit abgetreten und von ihr in das Deckungsregister eingetragen. Kapital und Zinsertrag der eingetragenen Forderungen müssen genügen, um den Gesamtbetrag der im Umlauf befindlichen Bodenkulturkreditbriefe und ihren Zinsendienst zu decken.

Die in das Register eingetragenen Forderungen dürfen nur mit Zustimmung der staatlichen Aufsichtsbehörde abgetreten oder verpfändet werden.

Arreste und Zwangsvollstreckungen in diese Forderungen und die sonstige Deckung finden nur wegen der Ansprüche aus den Bodenkulturkreditbriefen statt.

Schuldner der Deckungsforderungen sind zum größten Teil Wassergenossen⸗ schaften im Sinne des aätaittzits Wassergesetzes vom April 1913 und Boden⸗

122 249/ 92

Hinterlegungsscheine der Reichsbank sind über die erfolgte Hinterlegung der

1 ee der allgemeinen Be⸗ Kommunalobligationen beigefügt ist.

stimmungen für den Geschäftsverkehr mit Die Bescheinigung muß den dennbetrag

der Reichsbank für die Hinterlegung nicht sowie die Nummern⸗ und Reihen⸗

mehr geeignet. bezeichnung enthalten. Die Hinter⸗ 1 endet am letzten

. .

Die Hinterlegungsfri legung muß mit der Bestimmung ge⸗ 89 5

4 Uhr nach⸗ 1n sein, daß eine Rückgabe der Vorstehende Bilanz mit Gewinn⸗ und können sich in der

3 jonär d Ablauf Verlustrechnung haben wir geprüft und 8. 2 Aktionäre hinterlegten Wertpapiere vor Ablauf Ve W] 89 . 22g insbesondere auch der Widerspruchsfrist nicht statthaft ist. X“ bei der Ausübung ihres Stimmrechts durch Ludwigshafen a. Rh., im August in Uebereinstimmung 8

ftli ächti ete s 3 Hamburg, den 10. September 1929. hriftlich Bevollmächtigte vertreten lassen. 1930. H 2 88 2 se 8 den 23. August 1930. Treuhand⸗Revision Gesellschaft

Der Vorstand. mit beschränkter Haftung. R. Starz.

8

Berlin, den 26. Mai 1930.

Krumhoff. Dr. Scheuermann.

Vorstehende Bilanz nebst Gewinn⸗ und Verlustrechnung per 31. Dezember 1928 habe ich geprüft und mit den von der Gesellschaft geführten Büchern überein⸗ stimmend gefunden.

Berlin, den 27. Mai 1930.

v. Albert.

Lie Bestimmungen des vorher⸗ enden Absatzes finden im Falle 8 49 Absatz 1 und 3 des Auf⸗ tungsgesetzes keine Anwendung unnschweig, den 19. August 1930. kunschweigische Staatsbank. Direktorium.

Verantwortlicher Schriftleiter: Direktor Dr. Tyrol in Charlottenbnrg.

Verantwortlich für den Anzeigenteil: Rechnungsdirektor Mengering, Berlin⸗ Verlag der Geschäftsstelle (Mengering) in Berlin.

Druck der Preußischen Druckerei⸗ und Verlags⸗Akttengesellschaft. Berlin, Wilhelmstt. 2

Sechs Beilagen (einschließlich Börsenbeilage und zwei Zentralhandel

Pfälzische Hypothekenbank.

8 isterbeilagen).