Ip
Nr. 280 vom 28. November 1940. S. 2
Edwin Isidor, geb. am 30. 5. 1871 in Heidel⸗
erg,
Reis, Elsbeth, geb. Markart, geb. am 7. 3. 1894 in Aschersleben (Magdeburg),
Rosenbaum, Theodor Israel, geb. am 30. 7. 1867 in Halle i. Westfalen,
Rosenbaum, Martha Sara, geb. Bornheim, geb. am 2. 12. 1876 in Leopoldshöhe (Krs. Lemgo), Rosenbaum, Erich Israel, geb. am 31. 3. 1902 in Bünde i. Westfalen, Rosenbaum, Hans Isfrael, geb. am 20. 6. 1904 in Bünde i. Westfalen,
Rosenthal, Theodor Jonathan Israel, geb. am 25. 10. 1882 in Beuthen 9/S.,
Rosenthal, Margot Sara, geb. Tiemendorfer, geb. am 19. 6. 1892 in Berlin,
Rosenthal, Hans Israel, geb. am 18. 5. 1924 in Breslau,
Rosenthal, Werner Israel, geb. am 19. 8. 1927 in Breslau, Rosenwald, Fritz Israel, geb. am 25. 12. 1896 in Bamberg,
Rosenwald, Charlotte, geb. Friedmann, geb. am 27. 11. 1900 in ““
“ Liese, geb. am 9. 10. 1926 in Nürn⸗ erg,
Simson, Alfred Israel Abraham, geb. am 17. 8. 1892 in Mettmann (Krs. Düsseldorf),
Simson, Ilse Sara Hilda, geb. Wohlgenannt, geb. am 3. 11. 1909 in St. Gallen / Schweiz,
Simson, Thea Sara, geb. am 11. 8. 1932 in Dresden,
Sondheimer, Ernst Israel, geb. am 6. 9. 1890 in Darmstadt,
Schiftan, Richard, geb. am 10. 9. 1893 in Bern⸗ stadt i. Schl., 1
Schiftan, Else Sara, geb. Ehrlich, geb. am 23. 11. 1901 in Breslau,
Schiftan, Eva Milly Sara, geb. am 27. 3. 1929 in Breslau,
Schiftan, Gerd Lutz Israel, geb. am 5. 1. 1932 in Breslau,
Schneeberger, Louis Ifrael, geb. am 2. 8. 1880 in Wüstensachsen (Lkrs. Gersfeld), Schneeberger, Irma Sara, geb. Schneeberger, geb. am 1. 6. 1902 in Wüstensachsen (Lkrs. Gersfeld), Stern, Walter Ludwig Israel, geb. am 25. 8. 1898. in Hamburg,
Stern, Hans⸗Jürgen Israel, geb. am 14. 7. 1924 in Hamburg,
Strauß, Ludwig Israel, geb. am 7. 6. 1882 in Hochheim /M. (Main⸗Taunuskreis),
Strauß, Anna Sara, geb. Abraham, geb. am 22. 12. 1886 in Ober⸗Olm (Krs. Mainz),
.Strauß, Richard Ifrael, geb. am 16. 5. 1912 in Hochheim / M.,
.Strauß, Norbert Israel, geb. am 28. 5. 1920 in Hochheim / M.,
Trebitsch, Heinrich Israel, geb. am 21. 6. 1872
in Wien,
Weil, Lazarus Israel, geb. am 25. 7. 1876 in
Emmendingen,
Weil, Margarete, geb. Epstein, geb. am 8. 12. 1889
in Eichstetten,
Weiß, Leopold, geb. am 21. 7. 1893 in Wien,
Weißenberg, Samuel, geb. am 17. 1. 1877 in
Kattowitz,
Weißenberg, Fanny Sara, geb. Nebel, geb. am
12. 11. 1886 in Brzenskowitz (Krs. Kattowitz),
Wendel, Hertha Sara, geb. Kirsch, geb. am 25. 11.
1885 in Marktsteft / Bayern,
Wiener, Ludwig Israel, geb. am 13. 7. 1886 in
Tarnowitz O/S.,
Wiener, Hedwig Sara, geb. Weyl, geb. am 12. 4.
1893 in Breslau,
Wiener, Charlotte Sara, geb. am 9. 5. 1916 in
Breslau, 1
Wiener, Edith Sara, geb. am 27. 7. 1922 in
Breslau,
Wildau, Paul Israel, geb. am 4. 5. 1874 in Nord⸗
zerised Hedwig S
ildau, Hedwig Sara, geb. Auerbach, geb. am
29. 7. 1884 in Frantfurt Maln, 9*
166. Wildau, Hans Israel, geb. am 15. 1. 1910 in
I“
167. Wolff, Rudolf Isfrael, geb. am 30. 7. 1920 in
Norden / Ostfriesland, 168, 382 ek, Simon, geb. am 30. 8. 1887 in Jarotschin, 169. Zadek, geb. Kleszewski, geb. am 18. 2. 1892
in Jarotschi 170. Z 08
155.
156.
157. 158. 159. 160. 161. 162. 163. 164. 165.
in, ek, Moritz, geb. am 4. 12. 1912 in Jarotschin.
Das Vermögen vorstehender Personen wird beschlagnahmt. Berlin, den 25. November 1940. .
Der Reichsminister des Innern. — J. V.: Pfundtner.
Bekanntmachung.
Die am 27. November 1940 ausgegebene Nummer 40 des Reichsgesetzblatts, Teil II, enthält:
Verordnung über die vorläufige Anwendung einer Neunten zusatzvereinbarung zum deutsch⸗jugoslawischen Handelsvertrag. zom 22. November 1940.
Verordnung über die vorläufige Anwendung eines Zweiten Zusatzabkommens zum deutsch⸗jugoslawischen Verrechnungs⸗
abkommen. Vom 22. November 1940.
Bekanntmachung über Erleichterungen im gewerblichen Rechtsschutz für norwegische Staatsangehörige. Vom 20. No⸗ ““
Bekanntmachung über Erleichterungen im gewerblichen Nechtsscha für schweizerische Staatsangehörige. Vom 20. No⸗
n 8 8 . ekanntmachung über Erleichterungen im gewerblichen Rechtsschutz für ungarische Staats ige. ⸗ benbereliho 8 ngarisch taa angehörige Vom 20. No ekanntmachung über das Zusatzabkommen zum deutsch⸗ ungarischen Kulturabkommen. 805 8 November 81940 sc
Umfang: 1 Bogen. Verkaufspreis: 0,15 Rℳ. Postver⸗
sendun Tgellihren: 0,03 R.ℳ für ein Stück bel Voreinsend
unser Pestschecktonto: Berlin 96 200. düeshs b Berlin NW 40, den 28. November 1940.
Reichsverlagsamt. J. B.: Gtern.
8*
Deutsche Kunstfasern im Südosten. —
Im Rahmen einer Pressebesprechung über wichtige Fragen der deutschen Kunstfaserindustrie behandelte der Generaldirektor der Vereinigte Glanzstoff⸗Fabriken A.⸗G., Dr. Vits, das Thema ‚Deutsche Kunstfasern im Südosten“, wobei er u. a. hervorhob, daß der deutschen Kunstfaserindustrie im großdeutschen Wirts afts⸗ raum große neue Aufgaben gestellt sind. Innerhalb dieses Raumes verdienen die Suͤdoststaaten als wichtige Handelspartner im Textilbereich besondere Beachtung. Eine ganze Reihe von Schwierigkeiten, die sich in der Zus mmenarbeit Deutschlands mit den Südoststaaten in den letzten Jahren ergeben hatten, werden in Zukunft in Wegfall kommen. Vor allem werden die Transfer⸗ fragen so gelöst werden, daß keine Valutaspitzen mehr Inc⸗ bleiben, ferner werden die Zollsätze für Kunstseide und Zellwolle so festgesetzt werden, daß sie keine deeerhemearräff mehr be⸗ deuten. Mit dem vergrößerten Einsatz von Kunstfasern, wie er schon heute durch die Verknappung der Naturfasern notwendig eworden ist, werden auch in der Textilindustrie der Südostländer Erfahrungen über die zweckmäßigste Verarbeitung des Rohstoffes 8. der besonderen Bedürfnisse der einzelnen Märkte ge⸗ ammelt werden und damit auch psychologische Schwierigkeiten in Zukunft wegfallen.
Deutschland und Italien decken heute etwa 80 % der Gesamt⸗ textileinfuhr des Südostens. Deutschland bringt allein 15,5 ℳ% seiner Kunstseidenausfuhr, die heute über 10 % der Produktion ausmacht, in Ungarn und 15,4 % in Jugoslawien unter. Auch die deutsche Zellwollausfuhr geigt nach den neuesten Berichten einen beträchtlichen Umfang. Mehr als 33 % dieser Ausfuhr gehen heute nach den Südostländern. Anteilmäßig steht Ungarn 1939. mit rund 2 Mill. kg an der Spitze. Ihm folgen Rumänien mit 628 000 kg und Jugoslawien mit 517 000 kg. Trotz dieser Ent⸗ wicklung, die sich auch in Zeanc weifellos fortsetzen wird, können die Südostländer ihren Gesamtbe arf an Textilfasern, der heute etwa 160 Mill. kg beträgt, nicht durch die Kunstfasern allein decken. Sie machen deshalb erhebliche Anstrengungen, ihre textile Roh⸗ se rundlage durch Erweiterung der Anbaufläche für Baumwolle, bengs und Hanf zu verbessern. Auch die Schafzucht wird im Rahmen des Möglichen gefördert.
Irn den einzelnen Südoöststaaten liegen die Verhältnisse, soweit 8 die textile Rohstofflage betreffen, recht unterschiedlich. Die ürkei, der größte Srevah 2i. egs- des Südostens, mußte in Ermangelung einer ausreichenden eigenen Textilverarbeitungs⸗ industrie erhebliche Mengen von Baumwollgarn und ⸗geweben einführen. Bulgarien wird trotz guter Ernten, wie sie das Jahr 1939 mit rund 10 300 t brachte, noch große Anstrengungen machen müssen, ehe es seinen Textilbebarf aus eigener Erzeugung decken kann. Rumänien verfügt heute, nachdem die überseeischen Liefe⸗ rungen praktisch ausfallen, nur über eine sehr labile Rohstoff⸗ grundlage. Das einzige Land, das heute seinen Inlandsbedarf an Baumwolle aus eigener Erzeugung decken kann und darüber hinaus sogar einen gewissen Ausfuhrüberschuß aufzuweisen hat, ist Griechenland. Im Jahre 1939 betrug die Gesamt⸗Baumwoll⸗ erzeugung des Balkans etwa 89 000 t, d. s. rund 50 % des Gesamt⸗ Textilbedarfs.
Es erscheint aber mehr als zweifelhaft, daß die südosteuro⸗ päischen Staaten ihren Baumwo L jemals aus eigener Er⸗ zeugung werden decken können. Schon die qualitative Beschaffen⸗ heit der erzeugten Baumwolle und ihre Sortierung dürften dies ausschließen. Etwas günstiger ist die Versorgung der Südost⸗ staaten mit Wolle und Wollgarn zu beurteilen. Durch den Krieg und den damit verbundenen Ausfall der englischen Lieferungen, die sich immerhin auf etwa 8000 bis 10 000 t pro Jahr beliefen, ist aber auch hier plötzlich eine empfindliche Versorgungslücke ent⸗ standen, die heute nach Möglichkeit durch den Einsatz künstlicher
sern geschlossen werden muß. Deutschland wird den Südost⸗ ändern seine Hilfe bei dem Aufbau einer rationellen Rohstoff⸗ ausbeute und bei der Veredlung gewisser Rohstoffe zur Ver⸗ fügung stellen, so daß sich immer eine planvolle Zusammen⸗ arbeit der einzelnen Staaten des europäischen Wirtschaftsraumes entwickelt. Dabei ist zu berücksichtigen, daß Deutschlands Textil⸗
WBerliner Börse vom 27. November.
Am Mittwoch war die Kursgestaltung an den Aktienmärkten bei der Eröffnung ö uneinheitlich, wobei sich Ab⸗ schläge und Gewinne zahlenmäßig die Waage hielten. Die Umsätze waren nicht sonderlich umfangreich.
Am Montanmarkt stiegen Stolberger Zink um ¼, Mannes⸗ mann um 1 und Klöckner um 2 %. Andererseits verloren Verein. Stahlwerke 1₰, Hoesch ¾ und Rheinstahl 1 %. Von Braunkohlen⸗ werten wurden Rheinebraun 1 % höher, Deutsche Erdöl 1 ¼ % niedriger notiert. Am Kaliaktienmarkt verloren Salzdetfurth 1 %. In der chemischen Gruppe fielen v. Heyden durch eine Steigerung um 5 % auf. Farben setzten ℳ % höher ein, wurden alsbald aber um ⅞e % niedriger notiert. Goldschmidt gewannen ¼ %, hin⸗ gegen gaben Schering im gleichen Ausmaße nach. Bei den
ummi⸗ und Linoleumwerten wurden Conti Gummi 2 % höher, Deutsche Linoleum 2 % niedriger bewertet. Von Elektro⸗ und Versorgungswerten stiegen Lahmeyer um ½, RWE um 1, Bekula um 1 ¼, Siemens um 2, Elektr. Lieferungen um 2 ¼ und Wasser Gelsenkirchen um 3 %. Niedriger lagen Charlotte Wasser um 1/⁄2, Siemens⸗Vorzüge und Lichtkraft je um 1, Dessauer Gas und Gesfürel je um 1 ½ sowie AEG um 2 ½ %. Von Kabel⸗ u. Draht⸗ werten ermäßigten sich Felten um 2, von Autowerten BMW um 1 ½ %. Bei den Maschinenbaufabriken lagen Demag um ¼ % fester, Berliner Maschinen und Bahnbedarf je um ¾ und Schubert & Salzer um 1 ½ % niedriger. 9 erwähnen sind noch Berger und Waldhof mit je — 1, Feldmühle und Engelhardtbrauerei mit je — 2 und andererseits Allgem. Lokal u. Kraft mit ¼ 1 und Bemberg mit + 1 ½ %.
Im weiteren Verlauf war die Haltung bei geringem vebe schwach. Verein. Stahlwerke stellten sich auf 146 nach zeitweise 145 ¾% und Farben auf 204 %. Siemens⸗Stammaktien verloren 4, Siemens⸗Vorzüge 4 ½, Salzdetfurth, Klöckner, Waldhof und Conti Gummi 2, Ilse Genußscheine, Mannesmann und Lichtkraft 1 ¼, Aschaffenburger 1 ¾ und Daimler 1 ¼ %. Vielfach kam es zu Rückgängen bis zu 1 %. Leicht befestigt waren Stolberger Zink und Engelhardt mit † ³l und AEG mit † ½ %. 1
Gegen Ende des Verkehrs kennzeichnete sich die Stimmung weiterhin als zurückhaltend. Stärkere Veränderungen traten nicht mehr ein. Verein. Fhatewfen⸗ notierten 145 ¾ und Farben 204 %. Rheinmetall und Aschaffenburger gingen gegen den Verlaufsstand um ¾¼ und Wintershall gexen erste Notiz um ½ % zurück.
Am Kassamarkt lagen Banken nicht einheitlich. Nennenswert waren Commerzbank mit —1, Dresdner Bank und
erliner Kassenverein mit — ¾. Höher bewertet wurden u. a. Berliner Seesessgese mit +† ½, 88 Bank mit † ¼ % und Asiatenbank mit + 3 R ü. Von Hypenthekenbanken schwächten sich Braunschweig⸗Hannoversche Hyp. um 2, Meininger Hyp. um 1 und Hamburger Hyp. um ¼ % ab. Andererseits befestigten sich Südboden um 1 ½¼, Dencsche Centr. Boden um %¾ und Deutsche Hyp. um ℳ %. Am Nordlloyd einen Rückgang um ¼ %. Von Bahnen erwähnen
iffahrtsaktienmarkt erfuhren lediglich
industrie die Südoststaaten in erster Linie mit hochqualifizierten Textilerzeugnissen versorgen muß, da der geringe Kapazitäts⸗ umfang der in diesen Ländern bestehenden Textilindustrie in Ver⸗ bindung mit ihrer geringeren technischen Leistungsfähigkeit im wesentlichen nur die Herstellung gröberer Erzeugnisse rationell erscheinen läßt. —
Gründung des Beirats flir den Neichsausschuß für Wirtschaftlichkeit b Handel (FfH.) beim
Beim RKW. ist ein Ausschuß für Wirtschaftlichkeit im Han⸗ del gebildet worden. Trägerin der Arbeit ist die FfH.; ein Bei⸗ rat unter Besn von Dr. Franz Hayler, Leiter der Reichs⸗ gruppe Handel, soll Vertreter von [ Reichsbehör⸗ den, Berufsvertretungen des Handels, DAF. und Instituten der Handelsforschung, mit denen die FfH. schon seit langer Zeit in enger Verbindung arbeitet, zu lebendigem Gedankenaustausch zu⸗ sammenfassen. Die Arbeiten des Beirates sollen der Fortbildung der Arbeitsmethoden, der Verbindung zwischen Betriebsvergleich, Buchhaltung und anderen Formen des Rechnungswesens und der Umsetzung der Arbeitsergebnisse der FfH. in die Praxis von Han⸗ delsbetrieben und Wirtschaftsbehörden dienen. .
Die Gründungssitzung des Beirats unter Vorsitz des Leiters des RKW., Dipl.⸗Ing. Seebauer, zeigte bereits Beispiele für dieses Verfahren aus der Kriegswirtschaft. Der Geschäftsführer des Ausschusses, Dr. Tiburtius, gab eine kurze Uebersicht über Lage und Leistungen des Handels im bisherigen Kriegsverlauf. L1.““ zeigen alle Berichte, daß 28 Handel neben seiner allgemein bekannten Bedeutung für den Verbraucher auch als Lieferant von unmittelbarem Kriegsbedarf Wesentliches zu leisten habe. Die Erhebungen, die teilweise vom Bedarf und der Warenbeschaffung des Einzelhandels ausgingen, lassen erkennen, daß die Sonderverhältnisse der Kriegswirt schaft den Weg der Ware sowohl von der Produktions⸗ als auch von der Einkauss⸗ seite her weit stärker als im Frieden über den Großhandel gehen lassen. Mit manchen Abweichungen untereinander ergaben alle Berichte, die ja auf verschiedenen regionalen Verhältnissen auf⸗ bauen, daß der Handel im bisherigen Kriegsverlauf eine größere Widerstandskraft gezeigt hat, als vielfach vermutet wurde. Groß⸗ handel und Einzelhandel haben in manchen Zweigen viel Er⸗ findungskraft im Aufsuchen neuer Waren und Lieseranden ent⸗ faltel Sie wurden daärin z. T. durch Anregungen und Hilfs⸗ tellungen mancher Kriegswirtschaftsstellen gefördert. Die Berichte zeigten, daß noch vieles getan werden kann, um solche gute Er⸗ fahrungen zu verständnisvoller Nachahmung zu verbreiten.
Die Erhebungen der FfH. sind während des Krieges auf bisher abseitsstehende “ (Kohlenhandel, Obst⸗ und Gemüsehandel) ausgedehnt worden, um der Kriegswirtschafts⸗ führung und den Berufsvertretungen die für die Steuerung des Handels nötigen Unterlagen zu schaffen. Auch den einzelnen Be⸗ trieben wird während des Krieges die Unterrichtung über ihre Lage und deren Verhältnis zu der ihrer Fachgruppe, also der erzieherische Kerngedanke des Betriebsvergleichs, erhalten. Alle Stellen sind sich über die Grundaufgabe einig, die Unter⸗ nehmungen des Handels für die Aufgabe stark zu erhalten, die im Kriege nötigen Dienste zu leisten und in die binnen⸗ wie außenhandelswirtschaftlichen Aufgaben der Friedenszeit mit der erforderlichen Ausrüstung an Menschen⸗ und Kapitalkraft hin⸗ einzugehen. Preisbildung und Steuerpolitik brauchen die nötige Unterrichtung, um diesen Notwendigkeiten Rechnung tragen zu können. Beirat und Leitung der FfH. wollen das ihre tun, um die laufende Betriebsbeobachtung durch Erweiterung des Teil⸗ nehmerkreises, Verfeinerung der Gruppenbildung, in geeigneten Fällen auch durch erweiterte mengenstatistik und durch tiefer eindringende Ursachenforschüng für diese ernsten Aufgaben zu vervollkommnen. Den Teilnehmern an der Beiratssitzung wurde auch Gelegenheit gegeben, die Arbeitsmethoden der FfSH. vom Eingang der Fragebogen an bis zur Berichterstattung durch Augenschein kennenzulernen.
Liegnitz⸗Rawitsch mit — 1 ⁄ und Aachener Kleinbahn mit +† 1 %. Kolonialanteile waren niedriger angeboten. Doag verloren 1 ¼, Schantung 2 % und Otavi 1 R ℳ. Neuguinea notierten Strich⸗ Brief. Der Kassamarkt der Industriepapiere verkehrte in unein⸗ heitlicher Verfassung. Kurssteigerungen von 3 % erzielten Hacke⸗ thal, Busch Optische, Kabel Rhedyt, Miag und Schafferof. Andererseits schwächten sich Dortmunder Aktienbrauerei um 3 un Preuß um 4 ½ % ab.
Steuergutscheine I nannte man mit 106 ½ gegen 106 am Bortag. Steuergutscheine II wechselten die Besitzer zu unver⸗ änderten Kursen.
Im variablen Rentenverkehr stellte sich die Reichsaltbesitz⸗ anleihe auf 154 ³ nach unverändert 154 %.
Am Kassarentenmarkt lagen Pfandbriefe und Kommunal⸗ obligationen wiederum nicht einheitlich. Stadtanleihen waren kaum verändert. Gemeindeumschuldung notierte wieder 100. Dekosama 1 u. III befestigten sich um 0,27 ½ bzw. ¼ %. Länder⸗ anleihen lagen knapp behauptet. Von Altbesitzemissionen sind zu nennen Lübeck mit — ¼ und Ostpreußen mit † ¼ %. Am Marktz der Reichsanleihen ermäßigten sich die 38er und 39er Ausgabe 2 um ½¼ %. 36er Reichsschätze Folge 1 gingen um ¼, 37er Folge 3 um 0,20 % zurück. Auch die 38er Reichsschätze Folge 1, 3 u. 4 waren mit 101,10 eringfügi abgeschwächt. Gut gehalten waren 39er Reichsbahns ätze wührend Postschätze ½¼ % einbüßten. Industrieobligationen lagen nicht einheitlich.
8 Der Privatdiskontsatz blieb mit 2 ¼ % in der Mitte unver⸗ ändert. 8
Am Geldmarkt zog der Satz für Blanko⸗Tagesgeld um ¼ auf 2 — 2 ¼ % an. 3 8.417
Bei der amtlichen Berliner Devisennotierung erfolgten keine Veränderungen.
Die Elektrolytkupfernotierung der Vereinigung für deuksche Elektrolytkupfernotiz stellte sich laut Berliner Meldung des „T. N. 8 am 28. November auf 74,00 R.ℳ (am 27. November auf 74,00 ℳ) für 100 kg. “ ““
mnn
Notierungen der Kommiffion des Berliner Metallbörsenvorstandes
vom 28. November 1940.
(Die Preise verstehen sich ab Lager in Deutschland für prompte Lieferung und Bezahlung):
Originalhüttenaluminium,
99 % in Blöckeln.. 133 desgl. in Walz⸗ oder Drahtbarren
99 0% 86 „ „ . . 7 Reinnickel 98 — 99 % 9 5 69 9 „9 Üüe Antimon⸗Requ usV . . 88 Feinsill . 35,50 — 38,50
RAℳ für 100 kg
3 W. bbI 8 4 Ku
Die politisch⸗wirtschaftlichen Strukturänderungen “ in Ostasien.
8 Auf einer Vortragsveranstaltung der Veuttch⸗Japerrisches Ge⸗
sellschaft sprach am Dienstagabend im Haus der Deutschen Presse Dr. Otto Richter, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Ostasiatischen Vereins Hamburg⸗Bremen, unter besonderer Berück⸗ sichtigung Japans über Anfang ds. Js. auf einer Ostasienreise esammelte Eindrücke, die er unter dem Thema „Politisch⸗wirt⸗ schaftliche Strukturänderungen in Ostasien“ zusammenfaßte. Der Vortragende schilderte dabei in anschaulicher Weise die schwierigen Aufgaben, die Japan politisch⸗militärisch und wirtschaftlich aus dem China⸗Konflikt Frcachdan, wies aber gleichzeitig auf die großen Kraftreserven in Ostasien hin, die eine Behebung der Schwierig⸗ keiten ermöglichen. Jedenfalls ist die wesenseigene Grundlage Japans durch den Konflikt trotz der starken Kraftbeanspruchung nicht betroffen worden. 1
Anschließend ging Dr. Richter auf die Bestrebungen zur Schaffung eines handels⸗ und währungspolitischen Blocks, des Yen⸗Blocks, in Japan, Mandschukuo und Nordchina ein, deren große Schwierigkeiten in dem Fehlen festumrissener Grenzen und den gegen Japan gerichteten Tendenzen der an einzelnen Punkten eingenisteten britischen Wirtschaft und Finanz lagen, die aller⸗ dings durch den Rückzug der Briten aus Ostasien jetzt weitgehend ausgeschaltet sind. Des weiteren betonte der Vortragende daß Japan jetzt nicht nur den Industriebedarf im eigenen Lande decken, sondern auch die industriellen Anforderungen in China und Mandschukuo berücksichtigen müsse. Japan brauche daher jetzt jede Hand, zumal eine große Zahl von Japanern gegenwärtig in Mandschukuo und China tätig sei und so für die japanische Pro⸗ duktion zunächst ausfiele. Im Zeitraum 1939/40 habe sich die Zahl der Industriearbeiter von 1,6 auf 3,3 Millionen erhöht. Der Wert der Industrieproduktion sei gleichzeitig auf das Vierfache des 1930 erreichten Standes gestiegen, wobei der Anteil der Textil⸗ industrie von 40 auf 20 % zurückgegangen, derjenige der Metall⸗ und Maschinenindustrie dagegen von 20 auf 40 ℳ% sei. Neben diesen Faktoren seien noch die Anfang des Jahres durch Fürst Konoye und die unter seinem Einfluß stehende Bewegung vorangetriebene Ueberwindung der seit Jahren latenten innen⸗ politischen Krise und die Ausschaltung des englischen Einflusses aus Ostasien in Auswirkung der europäischen veesnige bei der Beurteilung der jüngsten Entwicklung zu berücksichtigen, da sie zweifellos zu einer starken Entlastung Japans beigetragen haben.
ber Verwaltung bei der Bank von Frankreich.
Genf, 27. November. Wie aus Vichy gemeldet wird, ist auf Grund einer Verordnung eine wichtige Satzungsänderung bei der Bank von Frankreich vorgenommen worden. Danach wird die Bank künftig von elf Räten verwaltet und von vier Kontrolleuren überwacht. Dieses neue Gremium ersetzt das frühere Comité de Régence, das aus 21 Mitgliedern bestand. Von den Kontrolleuren werden zwei von der Generalversammlung gewählt, die beiden anderen vom Finanzminister ernannt. Von den elf Räten werden drei von der Generalversammlung der Aktionäre gewählt, fünf bestimmt der Finanzminister, die übrigen sind Mitglieder des Rates auf Grund ihres Amtes, zum Beispiel als Generalgouver⸗ neur des Crédit Foncier, als Generaldirektor des Crédit National. Aehnliche Veränderungen werden durch ein weiteres Dekret bei den großen vom Staat kontrollierten Kreditinstituten Crédit Fon⸗ cier und Crédit National vorgenommen. Bei beiden Institutionen wird in Abänderung des bisherigen Statuts die Mitgliederzahl der Verwaltungsräte auf elf Köpfe begrenzt.
1 Reorganikation
Berichte von auswärtigen Devisen⸗ und Wertpapiermärkten.
Devisen.
Prag, 27. November. D. N. B.) Amsterdam Umrechnungs⸗ Mittelkurs 1325,70 G., 1328,30 B., Berlin —,—, Zürich 578,90 G., 580,10 B., Oslo 567,60 G, 568,80 B., Kopenhagen 482,10 G., 483,10 B., London 98.,90 G., 99,10 B. Madrid 235,60 G., 236,00 B., Mailand 130,90 G., 131,10 B., New York 24,98 G., 25,02 B., Paris 49 95 G., 50,05 B., Stockholm 594,60 G. 595,80 B., Belgrad 56,04 G., 56,16 B., Brüssel 399,60 G., 400,40 B., Budapest —,—, Bukarest —,—, Sofia 30,47 G., 30,53 B. Athen 20,58 G., 20,62 B.
Budapest, 27. November. (D. N. B.) [Alles in Pengö.] Amsterdam —,—, Berlin 136,20, Bukarest 3,42 ⅛, London 13,96, Mailand 17,7732, New York 345,60, Paris —,—, Prag 13,62*), Sosia 413,00, Zürich 80,20, Slowakei 11,86.
*) Am 26. November 13,62
London, 28. November. (D. N. B.) New York 402,50 — 403,50, Paris —,—, Berlin —,—, Spanien (Freiv.) 37,70 B., Montreal 443— 4,47, Amsterdam —,—, Brüssel —,—, Italien (Freiv.) —,—, Schweiz 17,30 — 17,40, Kopenhagen (Freiv.) —,—, Stockholm 16,85 — 16,95, Oslo —,—, Buenos Aires (offiz.) 16,90 — 17,13, Rio de Janeiro (inoffiz.) —,—, Schanghai —,—.
Paris, 27. November: Börse bleibt bis auf weiteres geschlossen. (D. N. B.) “ 1 8
Amsterdam, 28. November. (D. N. B.) [Amtlich.] Berlin 75,28 — 75,43, London —,—, New York 188 ⁄16 — 188 ⁄2, Paris —,—, Brüssel 30,11 — 30,17, Schweiz 43,63 — 43,71, gelsingfors 3,81 — 3,82, Italien (Clearing) 9,87, Madrid —,— Oslo —,—, Kopenhagen —,—, Stockholm 44,81 — 44,90, Prag —,—.
Zürich, 27. November. (D. N. B.) [11,40 Uhr.] Paris 9,05, London 16,37 nom., New York 431,00, Brüssel 69,25 nom., Mailand 21,75, Madrid 40,00, Holland 229,50 nom., Berlin 172,50, Stockholm 102,75. Oslo 98,75 nom., Kopenhagen 83,50 nom., Sofia 430,00, Budapest 84,00, Belgrad 10,00, Athen 300,00, Konstantinopel 350,00, Bukarest 225,00, Helsingfors 875,00, Buenos Aires 101 „¾, Japan 101,25.
Kopenhagen, 27. November. (D. N. B.) London 20,93,
Paris 11,75, Antwerpen 83,05, Stockholm 123,45, Madrid —,—,
New York 518,00, Berlin —,—, ürich 120,35, Rom 26,45, Amsterdam 275,55, slo 117,85, Helsingfors 10,52, Prag —,—,
Warschau —,—. b
Stockholm, 27. November. (D. N. B.) London 16,85 G., 16,95 B, Verlin 167,50 G. 168,50 B., Paris 8,60 G., 9,00 P. Brüssel —,— G., 67,21 B., Schweiz. Plätze 97,00 G., 97,80 B., Amsterdam —,— G., 222,97 B., Kopenhagen 80,95 G., 81,25 B., Oslo 95,25 G., 95,55 B., Washington 415,00 G., Helsingfors 8,35 G., 8,59 B., Rom 21,20 G., 21,40 B., Prag —,—, Madrid —,—, Warschau —,—.
Oslo, 26. November. (D. N. B.) London —,— G., 17,75 B., Berlin 178,25 G., 176,75 B., Paris —,— G., 9,25 B., New York 435,00 G., 440,00 B., Amsterdam —,—, Zürich 101,50 G., 102,00 B., ehsjar⸗ 8,70 G., 9,20 B., Antwerpen —,— G., 71,50 B.,
tockholm 104,60 G., 105,25 B., Kopenhagen 84,80 G., 85,00 B.,
Rom 22,10 G., 23,00 B. Prag —,—, Warschau —,—.
London, 27. November. (D. N. B.) Silber Barren prompt 23,00, Silber auf Lieferung Barren 23,00 Silber fein prompt 2413⁄1, Silber auf Lieferung fein 2413⁄16, Gold 168/—.
Wertpapiere. Frantfurt a. M., 27. November. (D. N. B.) Reichs⸗Alt⸗
besitzanleihe 154,00, Aschaffenburger Buntpapier 103 6, Buderus
Eisen 146,50, Cement Heidelberg 194,50, Deutsche Gold u. Silber 294,00, Beutsche Linoleum 188,00, Etlinger Maschinen —,—,
ten u. Gui me —,—, Ph. Holzmann 259,50, Gebr. Jung⸗ ans —,—, Lahmeyer 176,50, Laurahütte —,—, Mainkraftwerke
1 ea, ecaat, Bank 58,00 K., Dux 2
420,00 B.,
aaWirtschaft des Auslandes.
Bulgarischer dr bueere Fanuar / September
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Sofia, 27. November. Aus den jetzt veröffentlichten Ziffern über den Außenhandel Bulgariens in den ersten neun Monaten 1940 läßt sich erkennen, daß die im ersten Halbjahr begonnene Entwicklung der Verteuerung der Einfuhr und der Verbilligung der Ausfuhr ihren Fortgang genommen hat. Während die Aus⸗ fuhr vom Januar bis zum September mengenmäßig auf mehr als das Doppelte gestiegen ist, ist der Ausfuhrwert verhältnis⸗ mäßig weniger gewachsen, und zwar beträgt er 4252,4 Mill. Lewa gegenüͤber 3186,8 Mill. Lewa in der gleichen Zeit des Vorjahres. Die Einfuhr ist bei mengenmäßigem Rückgang wertmäßig auf 4218,3 Mill. Lewa gegen 3706,8 Mill. Lewa in derselben Vor⸗ jahrszeit gestiegen. Immerhin ergibt sich für die ersten drei Vierteljahre 1940 ein geringer Ausfuhrüberschuß von 34,1 Mil⸗ lionen Lewa, während in der Vorjahrszeit eine Passivität von 520 Mill. Lewa ausgewiesen werden mußte.
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Zusatzabkommen zum rumänisch⸗schweizerischen Handels⸗ und Zahlungsvertrag.
Bukarest, 26. November. In Bukarest kam durch einen Noten⸗ austausch mit einer schweizerischen Regierungsabordnung ein Zu⸗ satzabkommen zu dem Handels⸗ und Zahlungsvertrag zwischen Rumänien und der weiz zustande. Es konnte festgestellt werden, daß die rumänischen Lieferungen in die Schweiz zufriedenstellend vor sich gehen. Die Schweiz wird in Zukunft auch eine größere Menge Zellulose aus Rumänien beziehen.
Der jugoflawische Außenhandel im Oktober.
Belgrad, 27. November. Die jugoslawische Ausfuhr hatte im Oktober 1940 einen Wert von 372,3 (1939: 512,0) Mill. Dinar, während die Einfuhr die Höhe von 488,9 (357,1) Mill. Dinar erreichte. — Die jugoslawische Ausfuhr hatte in den ersten zehn Monaten des Jahess 1940 einen Wert von 5613,3 Mill. Dinar gegenüber 4169,0 Mikl. Dinar in der gleichen Zeit des Vorjahres, während die Einfuhr in diesem Zeitraum 4882,6 (3988,0) Mil⸗ lionen Dinar ausmachte. Die jugoslawische Handelsbilanz zeigt demzufolge für die Zeitspanne Januar⸗Oktober 1940 einen Aktiv⸗
720,7 (181,0) Mill. Dinar.
Neu fbau des luxemburgischen Kohlenhandels.
Luxemburg, 27. November. Im Anschluß an die Be⸗ mühungen der deutschen Zivilverwaltung, den bekenessifchen Bedarf an Hausbrand⸗ und Industriekohlen zu decken, wu auf Anregung der deutschen Behörden eine luxemburgische Kohlen⸗ andelsgesellschaft gegründet, der alle chen Kohlen⸗ ändler (Platzhändler) angehören, die fremde Kohle beziehen. Durch Vermittlung der luxemburgischen Kohlengro händler be⸗ ziehen die Platzhändler ihren Kohlenbedarf. Der Großteil der von Luxemburg benötigten Kohlenmengen kommt aus Belgien, während Deutschland vorwiegend Braunkohlenbriketts liefern wird. Die Platzhändler werden unter Berücksichtigung eines ordnungsgemäßen Lagers, von Fachkenntnissen und der Zu⸗ ehörigkeit zum Händler⸗Verband sowie mit Hilfe von Kunden⸗ tamm⸗Unterlagen aus den letzten drei Jahren ein ihrem Lager⸗ und Kundenstand entsprechendes Kohlenkontingent zum Absatz an ihre Kundschaft erhalten.
114,00, Rütgerswerke 199,00, Voigt u. Häffner —,—, Zellstoff Waldhof 181,25.
Hamburg, 27. November. (D. N. B.) [Schlußkurse.) Dresdner Bank 143,75, Vereinsbank 164,00, Hamburger Hochbahn 116,50, “ „Amerika Paketf. 92,50, Hamburg⸗Südamerika —,—,
ordd. Lloyd 90,25, Alsen Zement 228,00, Dynamit Nobel —,—, Guano 113,00, Harburger Gummi 250,00, Holsten⸗ Brauerei 180,00, Neu Guinea —,—, Otavi —,—.
Wien, 27. November. (D. N. B.) 6 ½¼ % Ndöst. Lds.⸗Anl. 1934 99,87, 5 % Oberöst. Lds.⸗Anl. 1936 99,90, 6 ½ % Steier⸗ mark Lds.⸗Anl. 1934 99,85, 6 % Wien 1934 99,90, Donau⸗ Dampfsch.⸗Gesellschaft —,—, A. E. G.⸗Union Lit. A —,— Alpine Montan AG. „Hermann Göring“ 17,25, Brau⸗AG. Oesterreich 304,75, Brown⸗Boveri —,—, Egydyer Eisen u. Stahl 192,25, „Elin“ AG. f. el. Ind. 29,00, Enzesfelder Metall —,—, Felten⸗Guilleaume 147,00, Gummi Semperit —,—, . Jute⸗Textil 141,50, Kabel⸗ und Drahtind. 186,25,
app⸗Finze AG. 110,50, Leipnik- Lundb. —,—, Leykam⸗Josefs⸗ thal 62,00 K., Neusiedler AG. 137,00, Perlmooser Kalk 216,00, Schrauben⸗Schmiedew. —,—, Siemens⸗ Schuckert —,—, Simmeringer Msch. —,—, „Solo“ Zündwaren —,—, Steirische Magnesit —,—, Steirische Wasserkraft 159,50, Steyr⸗Daimler⸗ uch —,—, Steyrermühl Papier —,—, Veitscher Magnesit 21,90 Wagner⸗Biro 196,75, Wienerberger Ziegel 121,50. Wiener Protektoratswerte, 27. November. (D. N. B.) Bodenbacher Eisenbahn —,—, erdinands Nordbahn —,—, Ver. Carborundum u. Elektr. A. G. 93,00 K., Westböhm. Bergbau⸗Aktienverein 100,00 K., Erste Brünner Maschinenf.⸗Ges. 48,00, Metallwalzwerk A. G. Mährisch⸗Ostrau 107,00, Prager Eisenind. Gesellschaft 321,00 K., Eisenwerke A. G. Rothau⸗Neudeck 42,00 K., A. G. vorm. Skoda Werke Pilsen 190,00 K., Heinrichsthaler Papierfabr. 69,50 K.*), Cosmanos, Ver. Textil u. Druck⸗ fabriken A. G. 44,00 K., A. G. Roth⸗Kosteletzer Spinn. Web. 86,50 K., Ver. Schafwollenfabriken A. G. 43,00, 4 % Dux⸗Bodenbacher Prior.⸗Anl. 1891 9,90 K., 4 % Dux⸗Bodenbacher Prior.⸗Anl. 1893 —,—, Königs⸗ hofer Zement 298,00 K., Poldi⸗Hütte 331,00 K., Berg⸗ und Hütten⸗ werksges. —,—, Ringhoffer Tatra 200,00 K. Renten: 4 ½¼ % Mährisch Landesanleihen 1911 10,10, 4 % Pilsen Stadtanleihen —,—, 4 ½ % Pilsen Stadtanl. —,—, 5 % Prager Anleihe 10,10, 4 % Böhmisch⸗Hyp. Bank Pfandbr. (57jährig) —,—, 4 % Böhm. Landesbank Schuldver⸗ schreibungen 9,75, 4 % Böhm. Landesbank Komm.⸗Schuldsch. —,—, 4 % Böhm. Landsbank Meliorationssch. —,—, 49 % Pfandbr. Mähr. Sparkasse —,—, 4 ½ % Pfandbr. Mähr. Sparkasse 9,40, 4 % Mähr. Landeskultur⸗Bank⸗Komm.⸗Schuldver. —,—, 4 % Mähr. Landeskultur Eisenbahn⸗Schuldverschr. 9,90, 4 ½ % Zivnostenska Bank Schuldv. K. = Kasse. — *) Am 26. November 69,00. Amsterdam, 27. November. (D. N. B.) A. Fort⸗ laufend notierte Werte: 1. Anleihen: 4 % Niederl. Staatsanl. v. 1940 S. I m. Steuererleichterung 101,00, 4 % Niederl.
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Niederl. Staatsanl. v. 1940 S. II mit Steuererleichterung 101,00, 5 ½ % Dt. Reichsanl. 1930 (Young) ohne Kettenerkl. —,—, 5 ½¼ % do. mit Kettenerkl. —,—. 2. Aktien: Algemeene Kunstzijde Unie (ARKu) 117,00*), Philips Gloeilampenfabr. 203,75 ¼ Lever Bros. & Unilever 132 ), Anaconda Copper Mining 29 1 *), Bethlehem Steel Corp. 82 ⅞ *), Republic Steel 24 8 *), Koninkl. Nederl. eit tot Expl. Petroleumbronnen 266 % ), She Union 11 %, Scheepvaart Unie 166,50 *, Amsterdam Rubber Cultuur Mij. 271 %1 *), Handelsvereenig. „Amsterdam 436,00 *), Serembah Mij. 204,00. Kassapapiere: 1. Anleihen: 7 % Dt. Rei 1924 (Dawes) ohne Kettenerkl. —,—, 7 % do. mit Kettenerkl. —,—, 4 % Golddiskontbank pref. —,—, 2. Aktien: Holland. Kunstzijde Industrie 108,00, Intern. Viscose Comp. 54,50. Nederl. Kabelfabr. 395,00, Rotterdam Droogdok Mij. 301,00, Ver. Kon. Papierfabr. Van Gelder & Zonen 139,25. Allgemeine Elektrizitäts⸗
Frankreich
Staatsanl. v. 1940 S. II ohne Steuererleichterung 96 1 ⅜, 4 %
Nederl.
1“
In Berlin sestgestellte Notierungen und telegraphische Auszahlung, ausländische Gelbsorten und Banknoten Telegraphische Auszahlung. 2*
28. November “ Geld Brief
Aegypten (Alexand. 1 ägypt. Pfd.
und Kairo) Afghanistan (Kabul). 100 Afghani 1 Pav.⸗Pes.
Argentinien (Buenos 1 austr. Pfd.
Aires).. 100 Belga
Geld
8,83
18,79 1
0,584
18,83 0,588
18,79
b 0,584 Australien (Sydney) — Belgien (Brüssel u. Antwerpen).. Brasilien (Rio Janeiro)
Brit. Indien (Bom⸗ bay⸗Calcutta) Bulgarien (Sofia).. Dänemark (Kopenh.) England (London) .. Estland (Reval / Talinn) Finnland (Helsinki). Frankreich (Paris).. Griechenland (Athen) Holland (Amsterdam und Rotterdam) ba (Teheran)...
39,96 39,96
0,130
40,04
1 Milreis 0,132]1 0,130 100 Rupien — 100 Lewa 3,047 3,953 100 Kronen 48,21 48,31 1 engl. Pfd. — —
100 estn. Kr. 62,44 62,56 100 finnl. M. 5,06 5,07
100 Frcs. — 100 Drachm. 2,058
100 Gulden 100 Rials 100 isl. Kr.
100 Lire 1 Yen . 100 Dinar
1 kanad. Doll. 100 Lats
100 Litas 100 lux. Fr.
1 neuseel. Pf. 100 Kronen
100 Escudo 100 Lei
2,062 132,57 132,83 14,59 14,61 38,42 88,50
13,09 13,11 0,585 0,587
5,604
48,75
41,94 9,99
sland (Reykjavik) talien (Rom und Mailand) eeiceeAger ugoslawien (Bel⸗ grad und Zagreb) Kanada (Montreal) Lettland (Riga)H Litauen (Kowno / haunnas) .. Luxemburg (Luxem⸗ burg).. Neuseeland (Welling⸗ ton) Norwegen (Oslo).. Portugal (Lissabon). Rumänien (Bukarest) Schweden (Stockholm und Göteborg) ... Schweiz (Zürich, Basel und Bern) Slowakei (Preßburg) Spanien (Madrid u. Barcelona) Südafxrik. Union (Pre⸗ toria, Johannesbg.) Türkei (Istanbul) ... Ungarn (Budapest). Uruguay (Montevid.) Verein. Staaten von Amerika (NewYork)
5,616 48,85 42,02
10,01 56,88 10,06
56,76 10,04
100 Kronen 59,46
57,89 8,591
23,56
59,58
58,01 8,609
23,80
57,89
100 Franken 8,591
100 Kronen 100 Peseten
1 südafr. Pf. 1 türk. Pfund 100 Pengö
1 Goldpeso
23,56 223,60
1,982 0,986 2,502
1,978 1,982 1,978
0,984 0,986] m0,984
1 Dollar 2,498 2,502]/ ꝙ2,498
Für den innerdeutschen Verrechnungsverkehr gelten folgende Kurs Geld Driekx. 9,89 9,91 4,995 5,005 7,912 7,928
74,18 74,32 2,098 2,102
England, Aegypten, Südafrik. Union
Australien, Neuseeland.. 1““ Britisch⸗Indien „222222922929292920222⸗2—⸗ Kanada
Ausländische Geldsorten und Bauknoten.
28. November Geld Brief Notiz 20,38 20,46 für 16,16 16,22
1 Stück 4,185 4,205 l ägypt. Pfd. 4,39 4,41
1 Dollar
1 Dollar
1 Pap.⸗Peso 1 austr. Pfd. 100 Belga 1 Milreis 0,095 0,105)y0,095 100 Rupien 45,91 46,09 46,41 100 Lewa — — — 100 Kronen — — — 100 Kronen 48,90 49,10 48,90 1 engl. Pfd. 4,54 4,56 4,49 100 estn. Kr. 100 finnl. M. 100 Frs. 100 Gulden [132,73 100 Lire — 100 Lire 13,07 100 Dinar — 100 Dinar 5,60 1 kanad. Doll. 1,44 100 Lats 100 Litas 100 Litas 100 lux. Fr.
100 Kronen
100 Lei 100 Lei —
100 Kronen — 100 Kronen 59,30. 100 Frs. 57,73 100 Frs. 57,73 1 südafr. Pfd.] 4,49 1,84
27. November Geld Brief 20,38 20,46 16,16 16,22 4,185 4,205 4,39 4,41
20 Francs⸗Stücke.. Gold⸗Dollars. Aegyptiscche . Amerikanische: 1000 — 5 Dollak. 2 und 1 Dollax.. Argentinische. Australischhe. Belgisce. Brasilianische.. Brit.⸗Indische.. Bulgarisceü.. Dänische: große. 10 Kr. u. darunter Englische: 10 £ u. darunter. Estnische Finnisce. Franzosische. Holländische.. Italienische: große 10 Lire u. darunter. Jugoslawische: große 100 Dinak. Kanadisce. Lettländische. Litauische: große.. 100 Litas u. darunt. Luxemburgische. Norwegische, 50 Kr. u. darunter Rumänische: 1000 Lei und neue 500 Lei. unter 500 Lei.. Schwedische: große. 50 Kr. u. darunter. Schweizer: große... 100 Frs. u. darunt. Südafr. Union... Türkische .. 11 türk. Pfund Ungarische 100 Pengö — ☛—ö————-— Berlin, 27. November. Preisnotierungen für Nahrungs⸗ mittel. (Verkaufspreise des Lebensmittelgroß⸗ andels für 100 Kilo frei Haus Groß⸗Berlin.) [Preise in eichsmark.] Bohnen, weiße mittel ) —,— bis —,—, Linsen, käferfrei ) —,— bis —,— und —,— bis —,—, Speiseerbsen, Inland, gelbe 5) —,— bis —,—, Speiseerbsen, Ausland, gelbe §) —,— bis —,—, Gesch. 8us. gelbe Erbsen, ganze 5) —,— bis —,—, Gesch. glas. gelbe Erbsen, halbe 5) —,— bis —,—, Grüng Sübsen. Ausland —,— bis —,—, Reis: Rangoon §*) 33,95 bis 34,95, Italiener ungl. §*) 40,00 bis 41,00 Bruchreis 1 22,85 bis 24,25 ruchreis II 21,60 bis 23,00, Siam 1 48,40 bis 49,40, Siam 39,75 bis 40,75, Moulmein 47,60 bis 48,60, Buchweizengrütze —,— bis —,—, Gerstengraupen, fein, %0 bis 5/0*) 41,50 bis 42,50 †),
Sovereigns
2,45 2,45 0,49 2,74
39,92
2,47 * 2,47 0,51 2,76 40,08 0,105 46,59
2,45 2,45 0,49 2,74 39,92
2,47 2,47 0,51 2,76 40,08
49,10 4,51 5,07 5,01
133,27
13,13
2.229922292 5,05 4,99 132,73 13,07 5,60
5,07 5,01 133,27 13,13
5,62
5,05 4,99
—
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esellschaft —,—, J. G. Farben, Certificate —,—, do. Original⸗ tücke —,—. — ittel “
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