1940 / 292 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 12 Dec 1940 18:00:01 GMT) scan diff

Reich

d Staatsanzeiger Nr. 292 vom 12. Dezember 1940.

anzeiger Nr. 57 vom 7. März 1940) genannten Art nur ver⸗ kaufen, wenn für diese der Verbraucherhöchstpreis festgesetzt und der Vorschrift des § 4 der Anordnung genügt ist.

Berlin, den 10. Dezember 1940. JI

Der Reichskommissar für die PrebiAng... 88

J. V.: Dr. Flottm

Anordnung

zur Ergänzung der Anordnung zur Regelung der Preise für Reinigungs⸗ und Putzmittel.

Vom 11. Dezember 1940.

Auf Grund des § 2 des Gesetzes zur Durchführung des

Vierjahresplans Bestellung eines Reichskommissars für die Preisbildung vom 29. Oktober 1936 (Reichsgesetzbl. I Seite 927) wird mit Zustimmung des Beauftragten für den Vierjahresplan angeordnet:

In die Anordnung zur Regelung der Preise für Reini⸗ gungs⸗ und Putzmittel vom 11. September 1940 (Reichs- anzeiger Nr. 217 vom 16. September 1940) wird als § 5 a olgende neue Vorschrift eingefügt:

„Wiederverkäufer dürfen vom 1. Februar 1941 ab Erzeugnisse der in § 1 der Anordnung genannten

Art nur noch dann verkaufen, wenn für diese der

Verbraucherpreis festgesetzt und der Vorschrift des § 5 der Anordnung genügt ist.“

Berlin, den 11. Dezember 1940. Der Reichskommissar für die Preisbildung. J. V. Dr. Flottmann.

Anordnung 7 3 des Reichskohlenkommissars über die Einführung von kohlen⸗ wirtschaftlichen Bestimmungen in den Gebieten von Eupen, Malmedy und Moresnet.

Vom 11. Dezember 1940.

Auf Grund der Verordnung über den Warenverkehr in

er Fassung vom 18. August 1939 (Reichsgesetzbl. I S. 1430) und der Bekanntmachung über die Reichsstellen zur Ueber⸗ wachung und Regelung des Warenverkehrs vom 18. August 939 (Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staats⸗ anzeiger Nr. 192 vom 21. August 1939) in en Erlassen des Reichswirtschaftsministers vom 30. April 1940 und vom 23. Juli 1940 (Ministerialblatt des Reichs⸗ wirtschaftsministeriums 1940 S. 370) und der Verordnung

8 1 Bilanz der Papierwirtschaft im Vier⸗

8 jahresplan.

Nachdem der erste Vierjahresplan seinen zeitlichen Abschluß gefunden hat, berichtet der Reichsbeauftragte für Papier, Dr. Dorn, im „Vierjahresplan“ über die Durchführung des Planes auf dem Gebiet der Papierwirtschaft. Er gibt einen zahlen⸗ mäßigen Ueberblick darüber, in welchem Maße die Erfüllung der estellten Aufgaben erreicht wurde. Die wichtigste Ferse kung ar der Mehreinsatz inländischen Holzes aus dem Brennholz⸗ Sektor und der Verbrauch von Buche in Höhe von 2,5 Millionen aummeter. Tatsächlich wurde der Verbrauch an Kiefer von 1,3 Millionen auf 1,9 Millionen Raummeter gesteigert, der Ver⸗ brauch an Buche von 500 000 auf 2,4 Millionen Raummeter. Auf dem Gebiet des Ersatzes von Holz durch Stroh und Altvapier urden gleichfalls die Ziele erreicht. Die Erzeugung von Stroh⸗ zellstoff stieg von 52 000 auf 77 000 Tonnen, die Erzeugung von Gelbstrohstoff von 87 000 auf 103 000 Tonnen. Gleichzeitig wurde er Einsatz von Altpapier von 700 000 auf über eine Million onnen erhöht. Voraussetzung für die Umstellung der Rohstoff⸗ asis der 8S. und Papierindustrie war die früher unvor⸗ tellbare Entwicklung der Kunstfaserzellstoff⸗Erzeugung infolge des Ausbaues der Zellwolle⸗ und Kunstseidenindustrie. Die Kunstfaserzellstofferzeugung stieg von 89 000 t im Jahre 1936 auf oraussichtlich 300 000 t im Jahre 1940. Neben den festgesetzten ielen des Vierjahresplanes wurden auch andere technische Pro⸗

1*

über die Einführung von Vorschriften auf dem Gebiete des Warenverkehrs in den Gebieten von Eupen, Malmedy und Moresnet vom 20. Juni 1940 (Reichsgesetzbl. I S. 893) wird mit Zustimmung des Reichswirtschafesministers angeordnet:

§ 1

In den Gebieten von Eupen, Malmedy und Moresnet

gelten die nachstehenden Vorschriften:

1. Anordnung 2 der Reichsstelle für Kohle über Melde⸗ ppfllicht gewerblicher Verbraucher von Brennstoffen

vom 21. September 1939 (Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger Nr. 221 vom 21. September 1939).

.Anordnung 4 der Reichsstelle für Kohle über den Verbrauch von Brennstoffen zum Betrieb von zen⸗ tralen Warmwasserversorgungsanlagen vom 11. Ja⸗ nuar 1940 (Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger Nr. 9 vom 11. Januar 1940).

.Anordnung 5 der Reichsstelle für Kohle. Ergänzung und Neufassung der bisher ergangenen Anordnungen über Erfassung von Koksofengrafit und Retorten⸗ kohle vom 26. April 1940 (Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger Nr. 98 vom 26. April 1940).

8 2

Diese Anordnung tritt am 15. Dezember 1940 in Kraft. Berlin, den 11. Dezember 1940. 168 SDer Reichskohlenkommissar.

Paul Walter.

Bekanntmachung.

Die am 11. Dezember 1940 ausgegebene Nummer 207 des Reichsgesetzblatts, Teil I, enthält:

Verordnung über Steuererleichterungen zur Förderung der einge liederten Ostgebiete (Ost⸗Steuerhilfe⸗Verordnung Sets —). Vom 9. Dezember 1940.

Verordnung zur Einführung von Ehestandsdarlehen, Sied⸗ lungs⸗Kinderbei ichen, Ausbildungsbeihilfen, Einrichtungsdarlehen und Einrichtungszuschüssen in den eingegliederten Ostgebieten. Vom 9. Dezember 1940.

Kinderbeihilfen⸗Verordnung (KBV). Vom 9. Dezember 1940.

Umfang: 1 Bogen. Verkaufspreis: 0,15 HRℳ. Postver⸗ sendungsgebühren: 0,038 ℛℳ für ein Stück bei Voreinsendung auf unser Postscheckkonto: Berlin 96 200.

Berlin NW 40, den 12. Dezember 1940. Reichsverlagsamt. Dr. Hubrich.

bleme angepackt und weitgehend ihrer Lösung entgegengebracht, wie z. B. die früher von vielen für undenkbar gehaltene und jetzt technisch erwiesene Verwertung des Kartoffelkrauts zu Pa⸗ pieren verschiedenster Verwendungsart.

Der Bericht weist darauf hin, daß der schon im Vierjahres⸗ plan begonnene Kampf gegen die Papiervergeudung in den ersten Kriegsmonaten verstärkt werden mußte, zumal ein wesentlicher Teil der Zellstoff⸗- und Papiermengen neuen vordringlichen kriegswirtschaftlichen Zwecken zugewendet werden mußte. So ge⸗ lang es, aus Zellstoff ein hochwertiges Futtermittel herzustellen, ferner mußte Papier auf die Herstellung von Spinnpapier als Juteersatz umgestellt werden. Der außerdem im Kriege neu auf⸗ tretende Bedarf wird am besten durch die Tatsache gekennzeichnet, daß für die Lebensmittelkarten monatlich 2000 bis 3000 t Papier, 200 bis 300 Eisenbahnwaggons, gebraucht werden. Sparsame Heiee etschostehnc ist auch weiterhin notwendig. Während die repräsentativsten Zeitungen unserer Feinde sich auf den not⸗

wendigsten Umfang einschränken mußten, konnte bei uns eine

neue Wochenzeitschrift in Massenauflage herausgebracht werden. Die verhältnismäßig reibungslose Durchführung der Aufgaben auf dem Papiergebiet gelang dank der Züsammeenfaftmeh aller Kräfte. Voraussichtlich mit Wirkung ab 1. Januar sollen die etwa 20 Anordnungen der Reichsstelle für Papier⸗ und Ver⸗ packungswesen durch vier grundlegende Anordnungen ersetzt werden, wodurch die Bewirtschaftung wesentlich vereinfacht wird.

nnmnnn——ö————V—VVV’VV——————————————

Berliner Börse vom 11. Dezember.

Am Mittwoch neigten die Aktienmärkte bei Früffnung des Verkehrs zur Schwäche, jedoch traten Abschläge von Belang nur ereinzelt ein. Das Geschäft bewegte sich in sehr engen Bahnen. on der Bankenkundschaft lagen kleine Aufträge vor, die über⸗ wiegend die Verkaufseite betrafen. Von Montanaktien gaben Rheinstahl ¼1, Buderus und Hoesch e und Klöckner 1 % her. Ver. Stahlwerke blieben unverändert. raunkohlenwerte lagen sehr ruhig. In Leopoldgrube wurde die otiz ausgesetzt. Das gleiche gilt am Kaliaktienmarkt von Kali⸗ hhemie. Wintershall erhöhten sich um 1 ½ c%. In der chemischen Gruppe ermäßigten sich Farben um % %, während von Heyden *o gewannen. Elektro⸗ und Versorgungswerte waren überwie⸗ end rückgängig. Zu erwähnen sind Lahmeyer und HEW mit je ¾ %, Bekula mit 1 ¼, RWE mit 1 % und EW. Schlesien it 1 ¾¼¾ %. AEG blieben unverändert, Siemens verloren X. öher stellten sich Dessauer Gas um ½ und Rheag um 1 %. Zu rwähnen sind noch Berger und Gebr. Junghans mit je 1, etallgesellschaft mit 1 ½ und Bremer Wolle mit 2 %. eldmühle gewannen ¾, Allgemeine Lokal und Kraft 1 und Dort⸗ munder Union 2 %.

Im Verlauf bröckelten die Kurse meist weiter ab. Ver. Stahl⸗ erke und Farben hielten sich auf ihrem Eröffnungsstand. Lah⸗ eyer verloren 1 ¾4, Bekula, Siemens Vorzüge und Wintershall 1,

Schles. Gas , Erdöl, Demag und AEG ¾ % und HEW *% P. ielfach traten Rückgänge um bis s ½ % ein. Höher bewertet wurden Bremer Wolle mit + 1, RWE und Dessauer Gas mit

+ ½ o. 4 1 3

Die Börse schloß vereinzelt leicht erholt, jedoch blieb die ursentwicklung überwiegend nach unten gerichtet. Ver. Stahl⸗ werke notierten schließlich 142 2% nach zeitweise 142 und Farben 99 ¼ nach 1981 ½¼. emberg, Demag und Waldhof gewannen egen den Verlaufstand bzw. gegen erste Notiz ½ und Westdeutsche Kaufhof %, während Berger und Ehemisch EW. Schlesien um 1 ½ % nachgaben. g

Am Kassamarkt lagen Banken überwiegend etwas schwächer. So verloren u. a. Dresdner Bank, Commerzbank und Halle⸗Bank⸗

verein ½, Berliner Handelsgesellschaft und Ueberseebank 1 P.

Adeca befestigten sich um ½ %. Von Hyp.⸗Banken wurden Deutsche Centralboden und Deutsche Hyp. M und Meininger Hyp. sowie

e Heyden um 1 und

Westboden 1 % höher bewertet. Andererseits büßten Hamburger Hyp. 1 % ein. Am Schiffahrtsaktienmarkt gewannen Hamburg⸗ Süd 3, Hapag 1 ¼, Nordlloyd ¾¼ und Hansa Dampf 1 %. Von Bahnen seien genannt Aachener Kleinbahn mit + 1 %, Schipkau⸗ Finsterwalde mit 1 ¼ und Süddeutsche Eisenbahn mit 1 %. Unter den Kolonialanteilen schwächten sich Doag um 1 und Neu⸗ Guinea um 3 % ab. Otavi gingen um % auf 30 % Rℳ’ zurück. Am Kassamarkt der Industriepapiere war die Haltung uneinheit⸗ lich. Nach längerer Unterbrechung gelangten Hildebrand⸗Mühlen 12 ½ % höher zur Notiz. Nennenswerte Steigerungen verzeich⸗ neten ferner Fahlberg⸗List mit +† 5, Brauerei Bergschlößchen mit + 4 ½, Kabel Rheydt mit + 4 ¼⅛ und Heinrich Lanz mit + 4 %. Ponarth⸗Brauerei verloren 4 und Meyer⸗Kauffmann 3 ¾ 9%.

Steuergutscheine Inannte man wieder mit 107. Von Steuer⸗ gutscheinen II wurden die Junistücke um P heraufgesetzt, wäh⸗ rend die übrigen Fälligkeiten su Vortagskursen notiert wurden.

Im variablen Rentenverkehr wechselte die Reichsaltbesitz⸗ anleihe den Besitzer unter Schwankungen mit 153 % 153,60 (153 %).

Am Kassarentenmarkt lagen Pfandbriefe und Kommunal⸗ obligationen nicht einheitlich, jedoch kennzeichnete sich die Stim⸗ mung als eher fester, Stadtanleihen waren nahezu umsatzlos. Die Gemeindeumschuldungsanleihe ging um 0,10 auf 99,90 % zurück. Dekosama I ermäßigte sich um 0,20 %, päßrend Dekosama I1. Wum ½ % heraufgesetzt wurde. Länderanleihen lagen gut be⸗ hauptet. Von Provinz⸗ und Altbesitzemissionen sind Ostpreußen Provinz mit ½, Ostpreußen⸗Altbesitz, Hamburg und Mecklen⸗ burg mit ¼ und Westfalen mit +† ½ % zu erwähnen. Am Markt der Reichsanleihen wurde die 27er mit 101 ½ gegen 101 % gehandelt. Die 4 ½ e Reichsschätze lagen unverändert. Folge I. bis IV der 4 Yigen Reichsschätze von 1940 stellten sich durchweg auf 100,20 Geld. 39er Reichsbahnschätze lagen knapp behauptet. Reichspostschätze ermäßigten sich um 0,20 %. Am Markt der In⸗ dustrieobligationen war die Haltung freundlicher.

8 . Privatdiskontsatz blieb mit % in der Mitte unver⸗ ändert.

Am Geldmarkt blieb der Satz für Blankotagesgeld mit 2 bis 2 ¼ % unverändert.

Bei der amtlichen Berliner Devisennotierung erfolgten keine Veränderungen. 1

bder Kommission des Berliner

MNotierungen

vom 12. Dezember 1940.

(Die Preise verstehen sich ab Lager in Deutschland für prompte Lieferung und Bezahlung):

Originalhüttenaluminium, desgl. in Walz⸗ oder Drahtbarren 99° 137

R& für 100 kg

/0 595 Reinnickel, 98 99 % . 88 Antimon⸗Regulus.. 2 Febittllesh . .. ..

35,50 38,50

In Berlin festgestellte Notierungen und telegraphische Auszahlung, ausländische Geldsorten und Banknoten Telegraphische Auszahlung.

12. Dezember 11. Dezember

8 Geld Brief Aegypten (Alexand.

und Kairo) 1 ägypt. Pfd. Afghanistan (Kabul). 100 Afghani 18,79 18,83 Argentinien (Buenos

Aire) 1 Pav.⸗Pes. 0,584 0,588 Australien (Sydney) 1 austr. Pfdb. Belgien (Brüssel u.

Antwerpen) 100 Belga 39,96 40,04 Brasilien (Rio

Janeiro). ..1 Milreis Brit. Indien (Bom⸗ .

bay⸗Calcutta) 100 Rupien Bulgarien (Sofia) 100 Lewa 3,047 Dänemark (Kopenh.) 100 Kronen 48,21 England (London) 1 engl. Pfd. Estland .

(Reval/Talinn) .. 100 estn. Kr. 62,44 Finnland (Helsinki). 100 finnl. MN. 5,06 Frankreich (Paris).. 100 Frcs. Griechenland (Athen) 100 Drachm. 2,058 Holland (Amsterdam

und Rotterdam) 100 Gulden Iran (Teheran)) 100 Rials Island (Reykjavik) 100 isl. Kr. Italien (Rom und

Mailand) 100 Lire 13,09

0,585 5,604

0,130

132,57 14,59 38,42

Japan (Tokio u. Kobe) 1 Yen Jugoslawien (Bel⸗

grad und Zagreb) 100 Dinar Kanada (Montreah 1 kanad. Doll. Lettland (Riga) 100 Lats Litauen (Kowno / 8

Kaunas) 100 Litas Luxemburg (Luxem⸗

burg) 100 lux. Fr. 9,ł99 Neuseeland (Welling-

JAc“ 1 neuseel. Pf. Norwegen (Oslo) 100 Kronen Portugal (Lissabon). 100 Escudo Rumänien (Bukarest) 100 Lei Schweden (Stockholm

und Göteborg) .100 Kronen Schweiz (Zürich, .

Basel und Bern) 100 Franken Slowakei (Preßburg) 100 Kronen Spanien (Madrid u..

Barcelona) 100 Peseten Südafrik. Union (Pre⸗

toria, Johannesbg.) 1 südafr. Pf. Türkei (Istanbul) 1 türk. Pfund Ungarn (Budapest) 100 Pengö Uruguay (Montevid.) 1 Goldpeso Verein. Staaten von

Amerika (NewYork) 1 Dollar

48,75 41,94

56,76 10,04 10,06

59,46 69,58 59,468 59,58

58,01 8,609

23,60

57,89 88,01 67,89 8,591 8,609 8,591

23,56 23,60 23,56

1,978 1,982 1,978 1,982

0,984 0,986 0,984 0,986

2,498 2,502 2,498 2,502

Für den innerdeutschen Verrechnungsverkehr gelten folgende Kurse Geld Brief England, Aegypten, Südafrik. Union 9,89 9,91 Frankreich ö““ 4,995 5,005 Australien, Neuseeland 7,912 7,928 Britisch⸗Indien 74,18 74,32 Kanada Amreeeeeeeeeeereeereereeees 2,098 2,102

Ausländische Geldsorten und Banknoten.

12. Dezember 11. Dezember Geld Brief Geld Brief Sovereigns. Notiz 20,38 20,46 20,38 20,46

20 Francs⸗Stücke.. für 16,16 16,22 16,16 16,22 Gold⸗Dollars 1 Stück 4,185 4,205 4,185 4,205 Aegyptischha l ägypt. Pfd. 4,39 4,41 4,39 4,41 Amerikanische: 1000 5 Dollar 1 Dollar 2,46 2,48 2,45 2,47 2 und 1 Dollax 1 Dollar 2,46 2,48 2,45 2,47 Argentinische 1 Pap.⸗Peso 0,49 0,51 0,49 0,51 Australische I austr. Pfd. 2,74 2,76] 2,74 2,76 Belgische 100 Belga 39,92 40,0s 39,92 40,08. Brasilianische 1 Milreis 0,105 0,115 0,105 0,115 Brit.⸗Indische. 100 Rupien 45,91 46,09 45,91 46,09 Bulgarischhe. 100 Lewa Dänische: große 100 Kronen 10 Kr. u. darunter 100 Kronen 48,90 49,10 49,10 Englische: 10 £ u. darunter 1 engl. Pfd. 4,54 4,56 4,54 4,56 Estnische 2 0000000⸗ 100 estn. Kr. eg; gean. .-;- Finnische 100 finnl. M. 5,05 5,07 5,05 5,07 Französische 100 Frs. 4,99 5,01 4,99 5,01 Holländische 1100 Gulden [132,73 133,27 [132,73 133,27 Italienische: große 100 Lire 10 Lire u. darunter. 100 Lire 13,07 13,13 13,07 13,13 Jugoslawische: große 100 Dinar 100 Dinar 100 Dinar 5,60 5,62 5,60 Kanadische II kanad. Doll. 1,44 1,46 1,44 Lettländische 100 Lats Litauische: große.. 100 Litas Se 100 Litas u. darunt. 100 Litas Luxemburgische 100 lux. Fr. 9,98 Norwegische, 50 Kr. u. darunter 100 Kronen Rumänische: 1000 Lei und neue 500 Lei . 100 Lei unter 500 Lei 100 Lei Schwedische: große. 100 Kronen 50 Kr. u. darunter. 100 Kronen Schweizer: große.. 100 Frs. 100 Frs. u. darunt. 100 Frs. Südafr. Union 1 südafr. Pfd. Türkische türk. Pfund Ungarische 100 Pengö

48,90

56,89

etallbörsenvorstandes

8 Einfuhr 227,4 und die Ausfuhr 110,8 Mill. ffr, woraus si fein

Gexbd Brief

seichs, und Etaatsanzeiger Nr. 29

acirtschaft des Auslandes.

Der schweizerische Außenhandel im November. Zürich, 11. Dezember. Die schweizerische Einfuhr hatte im November einen Wert von 139,2 Mill. ffr gegen 119,2 Mill. ffr im Oktober. Der Wert der Ausfuhr stellte i auf 123,7 (129,3) Mill. ffr. Es ergibt sich also für November 1940 ein Einfuhrüber⸗ schuß von 15,5 Mill. sfr gegenüber einem Ausfuhrüberschuß von 10,1 Mill. ffr. im Vormonat. Im November 1939 betrug die Einfuhr F ein 6 Einfuhrüberschuß von 116,6 Mill. ffr ergab. Für die Zeit Januar November 1940 und die entsprechende Zeit des Vorjahres stellt sich die Einfuhr auf 1702,7 (1665,1) Mill. sfr und die Ausfuhr auf 1181,4 (1177,5) Mill. ffr. Hieraus errechnet sich ein nur wenig veränderter Einfuhrüberschuß von

8521,3 (487,6) Mil. sfr.

Britische Propagandalüge über angebliche Ausbeutung Spaniens.

Rom, 11. Dezember. Die von der britischen Propaganda in Spanien in Umlauf gesetzten Gerüchte, daß die Knappheit in anchen wichtigen Nahrungsmitteln, so an Kartoffeln und blivenöl, auf große Lieferungen Spaniens an die Achsenmächte zurückzuführen sei, werden, wie der Sonderberichterstatter des „Giornale d’'Italia“ aus Madrid berichtet, nicht nur von der spanischen Presse aufs energischste zurückgewiesen, sondern in be⸗ weiskräftigster Form von den Angaben der Ausfuhrstatistik widerlegt. 8 Spanien führte, so meldet das Blatt, im Jahresdurchschnitt der fünf letzten Jahre vor Ausbruch des Bürgerkrieges an Kar⸗

toffeln 106 000 t, an Olivenöl 630 000 t aus. In den letzten neun

Monaten des Jahres 1939 waren die Ausfuhren gesunken auf 18 343 t Kartoffeln (davon 1 t nach Deutschland!) und 5201 t Olivenöl.

Das laufende Jahr fah ein weiteres Absinken, so daß mit einer Gesamtausfuhr von 12 000 t Kartoffeln und 3000 t Olivenöl gerechnet werde. Deutschland und Italien seien aber in diesem Jahre angesichts ihrer guten Ernten überhaupt nicht als Käufer auf dem spanischen Markt aufgetreten. Schon im Jahre 1939 sei die Oelausfuhr zur Hälfte nach Nord⸗, zur Hälfte nach Süd⸗ amerika gegangen.

Das Absurdeste aber sei, so schließt der Bericht des „Giornale d'Italia“ ab, daß die englische Propagandawelle gerade in eine Zeit falle, da die spanische Regierung jede Einschränkung des Handels mit Kartoffeln wie auch mit Fleisch aufgehoben habe. Auf diesen Erlaß werde voraussichtlich auch bald die Aufhebung der Beschränkungen auf dem Oelmarkt folgen. G

86

Die Loyalität des deutsch⸗rumänischen Handels⸗

paktes. 70 % der Ausfuhr für Deutschland.

Bukarest, 12. Dezember. Die Bukarester Zeitung „Curentul“ beschäftigt sich in einem Leitartikel mit dem jüngsten deutsch⸗ rumänischen Wirtschaftsabkommen. Der Aufsatz stellt fest, daß Rumänien seine wesentlichen Erzeugnisse Deutschland liefern werde: Oel und Getreide. Das Petroleum werde 60 % des rumä⸗ nischen Exportes nach Deutschland ausmachen. Der Bau einiger

Verichte von auswärtigen Devisen⸗ und 8 Wertpapiermärkten.

Devisen.

Prag, 11. Dezember. (D. N. B.) Amsterdam Umrechnungs⸗ Mittelkurs 1325,70 G., 1328,30 B., Berlin —,—, Zürich 578,90 G., 580,10 B., Oslo 567,60 G., 568,80 B., Kopenhagen 482,10 G., 483,10 B., London 98,90 G., 99,10 B. Madrid 235,60 G., 236,00 B., Mailand 130,90 G., 131,10 B., New York 24,98 G., 25,02 B., Paris 49,95 G., 50,05 B., Stockholm 594,60 G., 595,80 B., Belgrad 56,04 G., 56,16 B., Brüssel 399,60 G., 400,40 B., Budapest —,—, Bukarest —,—, Sofia 30,47 G., 30,53 B., Athen 20,58 G., 20,62 B. Budapest, 11. Dezember. (D. N. B.) [Alles in Pengö.] Amsterdam —,—, Berlin 136,20, Bukarest 3,42 ½, London 13,95, Mailand 17,7732, New York 345,60, Paris —,— Prag 13,62, Sofia 413,00, Zürich 80,20, Slowakei 11,86.

London, 12. Dezember. (D. N. B.) New York 402,50 403,50, Paris —,—, Berlin —,—, Spanien (offiz.) 40,50, Montreal 4,43 4,47, Amsterdam —,—, Brüssel —,—, Italien (Freiv.) —,—, Schweiz 17,30 17,40, Kopenhagen (Freiv.) —,—, Stockholm 16,85 16,95, Oslo —,—, Buenos Aires (offiz.) 16,90 17,13, Rio de Janeiro (inoffiz.) —,—, Schanghai —,—.

Paris, 11. Dezember: Börse bleibt bis geschlossen. (D. N. B.) .

Zürich, 11. Dezember. (D. N. B.) [11,40 Uhr.] Paris 8,90, London 16,05, New York 431,00, Brüssel 69,25 nom., Mailand 21,70, Madrid 40,00, Holland 229,50 nom., Berlin 172,50, Lissabon 17,24, Stockholm 102,75, Oslo 98,50 nom., Kopenhagen 83,50 nom., Sofia 437,50, Budapest 85,00, Belgrad 10,00, Athen 300,00, Konstantinopel 337,50, Bukarest 215,00, Helsingfors 875,00, Buenos Aires 101,50, Japan 101,25. .““

Kopenhagen, 11. Dezember. (D. N. B.) London 20,91, New York 518,00, Berlin —,—, Paris 11,75, Antwerpen 83,05, Züfih 120,35, Rom 26,45, Amsterdam 275,55, Stockholm 123,45,

Dslo 117,85, Helsingfors 10,52, Prag —,—, Madrid —,—, Warschau —,—.

Stockholm, 11. Dezember. (D. N. B.) London 16,85 G., 16,95 B., Berlin 167,50 G., 168,50 B., Paris —,— G., 9,00 B., Brüssel. —,— G., 67,21 B., Schweiz. Plätze 97,00 G., 97,80 B., Amsterdam —,— G., 222,97 B., Kopenhagen 80,95 G., 81,25 B., Oslo 95,25 G., 95,55 B., Washington 415,00 G., 420,00 B.,

auf weiteres

neuer Pipe⸗Lines scheine dafür notwendig, um die Eisenbahn zu entlasten.

Deutschland nehme bei seinen Bezugswünschen Rücksicht auf die rumänischen Bedürfnisse, da Rumänien einige seiner Produkte an andere Länder exportieren müsse, um von dort lebensnotwen⸗ dige Gegenstände zu beziehen, die es nicht aus Deutschland impor⸗ tieren könne. Trotzdem werde der rumänische Export nach Deutsch⸗ land 70 % des gesamten Exportes ausmachen. Das treffe zu⸗ sammen mit der Absicht, den Wert des deutschen Exportes nach Rumänien zu erhöhen. Rumänien erwarte von der Intensivie⸗ rung dieser Beziehungen auch eine Stabilisierung. Wesentlich sei die deutsche Unterstützung für die rumänische Landwirtschaft. Man sichere Rumänien Kredite und Maschinen zu.

Man müsse daran denken, so schreibt das Bukarester Blatt, daß die industrielle Organisierung ohne weiteres eine Verdoppe⸗ lung des heutigen Volumens mit sich bringen könne. Man habe viel Anzeichen dafür, daß Deutschland volles Verständnis für die rumänische Industrie habe. Sehr viel sei von den industriellen Kommissionen zu erwarten, die in Kürze sich aktiv betätigen wür⸗ den. Als ein sichtbares Zeichen des politischen Wertes des neuen Paktes bezeichnet das Blatt die Aufrechterhaltung des Mark⸗ kurses. Mesen sei eine Garantie für die Stabilität der inneren Preise und schließe umgekehrt auch eine rumänische, Verpflichtung für diese Stabilität ein. Rumänien werde auch bedeutende Bank⸗ kredite beziehen. Das Blatt spricht die Zuversicht aus, daß diese Kredite an Lieferungsvorgänge gebunden würden, denn von reinen Bankoperationen hätte das Land nichts.

8

Wirtschaftliche Schwierigkeiten in Island.

Wie aus Island berichtet wird, mehren sich die wirtschaft⸗ lichen Schwierigkeiten der Insel als Folge der englischen Be⸗ setzung. Die Zeitung „Politiken“ berichtet hierzu u. a. folgende Einzelheiten: 50 000 t Matjesheringe, die für Schweden bestimmt sind, liegen unverkauft in Island. Heringe kann Island in England nicht absetzen. Auch als Nahrungsmittel für die polnische Armee in England sind die isländischen Heringe nicht geeignet.

Die Tatsache, daß England nicht in der Lage ist, die isländische Herxingsausfuhr, die im Gesamtexport des Landes ganz erheblich ins Gewicht fällt, aufzunehmen, zeigt, daß England heute schon zu schwach ist, um so geringen mirtschattleen Ansprüchen, wie sie von Island gestellt werden, auch nur einigermaßen entsprechen zu können. Daß mit der Besetzung durch England eine immer stärker werdende wirtschaftliche Notlage für Island verbunden ist, nimmt Kenner der englischen wirtschaftlichen Methoden und der wirtschaft⸗ lichen Möglichkeiten Englands nicht wunder.

Finnisch⸗jugoslawischer Handelsvertrag.

Helsinki, 11. Dezember. Wie „Uusi Suomi“ meldet, wurde in Belgrad der finnisch⸗jugoslawische Handelsvertrag auf Grund der Meistbegünstigung abgeschlossen. Während Finnland an Jugo⸗ slawien an erster Stelle Zellulose neben anderen Erzeugnissen des Landes liefert, bezieht es aus Jugoslawien Phosphate, Karbid und Rohstoffe für die pharmazeutische Industrie. Die Bezahlung erfolgt auf dem Clearing⸗Wege.

Helsingfors 8,35 G., 8,59 B., Rom 21,20 G., 21,40 B., Prag —,—, Madrid —,—, Warschau —,—.

Oslo, 10. Dezember. (D. N. B.) London —,— G., 17,75 B., Berlin 175,25 G., 176,75 B., Paris —,— G., 9,50 B., New York 435,00 G., 440,00 B., Amsterdam —,—, Zürich 101,50 G., 102,00 B., Hechingfors 8,70 G., 9,20 B., Antwerpen —,— G., 71,50 B.,

tockholm 104,60 G., 105,25 B., Kopenhagen 84,80 G., 85,00 B., Rom 22,10 G., 23,00 B. Prag —,—, Warschau —,—.

Moskau, 29. November. (D. N. B.) New York 5,30, London 21,40, Brüssel 84,80, Amsterdam 281,38, Paris 11,13, Schweiz 123,01, Berlin 212,00

London, 11. Dezember. (D. N. B.) Silber Barren prompt 22 ⅛, Silber auf Lieferung Barren 2213⁄166, Silber fein prompt 2411⁄6, Silber auf Lieferung fein 24 ¾, Gold 168/—. 8

Wertpapiere. 1

Frankfurt a. M., 11. Dezember. (D. N. B.) Reichs⸗Alt⸗ besitzanleihe 153,50, Aschaffenburger Büntpapier —,—, Buderus Eisen 142 ⅛, Cement Heidelberg 187,00, Deutsche Gold u. Silber 291,00, Deutsche Linoleum 179,00, Eßlinger Maschinen 157,00, Felten u. Guilleaume 193,00, Ph. Holzmann 254,50, Gebr. Jung⸗ hans —,—, Lahmeyer 169,25, Laurahütte —,—, Mainkraftwerke 11100, Rütgerswerke 199,50, Voigt u. Häffner —,—, Zellstoff Waldhof 177,50. 1

Hamburg, 11. Dezember. (D. N. B.) [Schlußkurse.]/ Dresdner Bank 139,50, Vereinsbank 163,50, Hamburger Hochbahn 117 65⅝, Hamburg⸗Amerika Paketf. 102,00, Hamburg⸗Südamerika —,—, Nordd. Lloyd 99,25, Dynamit Nobel 102,00, Guano 110,00, Harburger Gummi 250,00, Holsten⸗Brauerei 186,00, Neu Guinea —,—, Otavi —,—.

Wien, 11. Dezember. (D. N. B.) 6 ½ % Ndöst. Lds.⸗Anl. 1934 99,95, 5 % Oberöst. Lds.⸗Anl. 1936 99,87, 6 ½ % Steier⸗ mark Lds.⸗Anl. 1934 99,90, 6 % Wien 1934 99,80, Donau⸗ Dampfsch.⸗Gesellschaft —,—, A. E. G.⸗Union Lit. A —,—, Alpine Montan AG. „Hermann Göring“ 16,00, Brau⸗AG. Oesterreich 296,00, Brown⸗Boveri —,—, Egydyer Eisen u. Stahl —,—, „Elin“ AG. f. el. Ind. —,—, Enzesfelder Metall —,—, Felten⸗Guilleaume —,—, Gummi Semperit —,—, Hanf⸗Jute⸗Textil 136,00, Kabel⸗ und Drahtind. 187,00, Lapp⸗Finze AG. 104,00, Leipnik⸗Lundb. —,—, Leykam⸗Josefs⸗ thal —,—, Neusiedler AG. 132,00, Perlmooser Kalk 216,00,

Schrauben⸗Schmiedew. —,—, Siemens⸗Schuckert n Simmeringer Msch. 18,00 K., „Solo“ Zündwaren —,—, Steirische Magnesit 205,00, Steirische Wasserkraft 155,50, Steyr⸗Daimler⸗

Puch 120,00, Steyrermühl Papier 61,00, Veitscher Magnesit

—,—, Wagner⸗Biro —,—, Wienerberger Ziegel 121,00.

Wiener Protektoratswerte, I1. Dezember. (D. N. B.) Zivnostensta Bank 60,00, Dux Bodenbacher Eisenbahn 162,00 K., Ferdinands Nordbahn —,—, Ver. Carborundum u. Elektr. A. G. 93,00 K., Westböhm. Bergbau⸗Aktienverein 102,00, Erste Brünner Maschinenf.⸗Ges. 56,00, Metallwalzwerk A. G. Mährisch⸗Ostrau 113,50 K., Prager Eisenind. Gesellschaft 352,00 K., Eisenwerke A. ]S. Rothau⸗Neudeck 44,50 K., A. G. vorm. Skoda Werke Pilsen 190,50, Heinrichsthaler Papierfabr. 78,00 K., Cosmanos, Ver. Textil u. Druck⸗ fabriken A. G. 47,50 K., A. G. Roth⸗Kosteletzer Spinn. Web. 89,00 K., Ver. Schafwollenfabriken A. G. —,—, 4 % Dux⸗Bodenbacher Prior.⸗Anl. 1891 —,—, 4 % Dux⸗Bodenbacher Prior.⸗Anl. 1893 8,30, Königs⸗ hofer Zement 308,00, Poldi⸗Hütte 348,00, Berg⸗ und Hütten⸗ werksges. —,—, Ringhoffer Tatra 205,50. Renten: 4 ½ % Mährisch Landesanleihen 1911 9,90, 4 % Pissen Stadtanleihen 10,00, 4 ½ % Pilsen Stadtanl. —h,—, 5 % Prager Anleihe 9,80, 4 % Böhmisch⸗Hyp. Bank Pfandbr. (57jährig) 9,25, 4 % Böhm. Landesbank Schuldver⸗ schreibungen —,—, 4 % Böhm. Landesbank Komm.⸗Schuldsch. 9,30, 4 % Böhm. Landsbank Meliorationssch. —,—, 4 % Pfandbr. Mähr. Sparkasse —,—, 4 ½ % Pfandbr. Mähr. Sparkasse 9,25, 4 % Mähr. Landeskultur⸗Bank⸗Komm.⸗Schuldver. —,—, 4 % Mähr. Landeskultur Eisenbahn⸗Schuldverschr. —,—, 4 ½ % Zivnostenska Bank Schuldv. 8,90. K. = Kasse.

Amsterdam, 11. Dezember. (D. N. B.) A. Foort⸗ laufend notierte Werte: 1. Anleihen: 4 % Niederl. Staatsanl. v. 1940 S. I m. Steuererleichterung 101 16, 4 % Niederl. Staatsanl. v. 1940 S. II ohne Steuererleichterung 96 ⅞, 4 % Niederl. Staatsanl. v. 1940 S. I1I mit Steuererleichterung 101 ⁄9, 5 % Dt. Reichsanl. 1930 (Young) ohne Kettenerkl. —,—, 5 ½ % do. mit Kettenerkl. —h,—. 2. Aktien: Algemeene Kunstzijde Unie (AKU) 108 ¾, Philips Gloeilampenfabr. 205,25 *), Lever Bros. & Unilever 127 *), Anaconda Copper Mining 2911⁄11 *), Bethlehem Steel Corp. 841⁄16*), Republie Steel 25 *), Koninkl. Nederl. Mij. tot Expl. Petroleumbronnen 268,00*), Shell Union 12,50 *), Nederl. Scheepvaart Unie 178,00 *), Amsterdam Rubber Cultuur Mij. 282,75 *), Handelsvereenig. „Amsterdam“ 450,00, Serembah Mij. 212,00. B. Kassapapiere: 1. Anleihen: 7 % Dt. Rei 1924 (Dawes) ohne Kettenerkl. —,—, 7 % do. mit Kettenerk —,—, 4 % Golddiskontbank pref. 70,00, 2. Aktien: Holland. Kunstzijde Industrie 120,50, Intern. Viscose Comp. 54,00, Nederl. Kabelsabr. 410,00, Rotterdam Droogdok Mij. —,—, Ver. Kon. Papierfabr. Van Gelder & Zonen 140 ¾, Allgemeine Elektrizitäts⸗ gesellschaft —,—, J. G. Farben, Certificate 134,75, do. Original⸗ stücke 135,00. *) Mittel. 8 .

Die Elektrolytkupfernotierung der Vereinigung für deutsch Elektrolytkupfernotiz stellte sich laut Berliner Meldung des „D. N. B.“ nnr 12. Dezember auf 74,00 Rℳ (am 11. Dezember auf 74,00 Eℳ) ““ .

Berlin, 11. Dezember. Preisnotierungen für Nahrungs⸗ mittel. (Verkaufspreise des Lebensmittelgroß⸗ handels für 100 Kilo frei Haus Groß⸗Berlin.) [Preise in Reichsmark.] Bohnen, weiße mittel §) —,— bis —,—, Linsen, käferfrei §) —,— bis —,— und —,— bis —,—, Speiseerbsen, Inland, gelbe §) —,— bis —,—, Speiseerbsen, Ausland, gelbe §) —,— bis —,—, Gesch. glas. gelbe Erbsen, ganze §) —,— bis —,—, Gesch. glas. gelbe Erbsen, halbe §) —,— bis —,—, Grüne Erbsen, Ausland —,— bis —,—, Reis: Rangoon §*) 33,95 bis 34,95, Italiener ungl. §*) 40,00 bis 41,00 Bruchreis I 22,85 bis 24,25, Bruchreis II 21,60 bis 23,00, Siam I 48,40 bis 49,40, Siam II 39,75 bis 40,75, Moulmein 47,60 bis 48,60, Buchweizengrütze —,— bis —,—, Gerstengraupen, fein, 0/0 bis 5/0*) 41,50 bis 42,50 †), Gerstengraupen, mittel, C/1*) 40,50 bis 41,50 †), Gersten⸗ graupen, grob, 0/4*) 37,00 bis 38,00 †), Gerstengraupen, Kälberzähne C/6*) 34,00 bis 35,00 †), Gerstengrütze, alle Kör⸗ nungen*) 34,00 bis 35,00 †), Haferflocken [Hafernährmittel*) 45,00 bis 46,00 †), Hafergrütze [Hafernährmittel]*) 45,00 bis 46,00 †), Kochhirse*) —,— bis —,—, Roggenmehl, Type 997 26,05 bis —,—, Weizenmehl, Type 812, Inland 33,95 bis —,—, Weizen⸗ grieß Type 450 38,75 bis —,—, Kartoffelmehl, hochfein 36,65 is 38,15 †), Sago, deutscher 49,35 bis 51,35, Zucker Melis (Grund⸗ sorte) 67,90 bis —,—, Roggenkaffee, lose 40,50 bis 41,50 †), Gersten⸗ kaffee, lose 40,50 bis 41,50 †), Malzkaffee, lose 45,00 bis 46,00 ), Kaffee⸗Ersatzmischung 72,00 bis 82,00, Röstkaffee, Brasi. Superior bis Extra Prime §) 349,00 bis 373,00, Röstkaffee, Zentral⸗ amerikaner §) 458,00 bis 582,00, Kakaopulverhaltige Mischung 130,00 bis 156,00, Tee, deutsch 240,00 bis 280,00, Tee, füdchines. §) 810,00 bis 900,00, Tee, indisch §) 960,00 bis 1400,00, Pflaumen, Bulgar. 96,00 bis 102,00, Sultaninen, Perser 98,00 bis 105,00, Mandeln, süße, handgewählte, ausgewogen —,— bis —,—, Mandeln, bittere, hand⸗ gewählte, ausgewogen —,— bis —,—, Zitronat —,— bis —,—, Kunsthonig in ½ kg⸗Packungen 70,00 bis 72,00, Bratenschmalz 183,04 bis —,—, Rohschmalz 183,04 bis —,—, Dtsch. Schweineschm. m. Grieb., mit oder ohne Gewürz 185,12 bis —,—, Dtsch. Rinder⸗ talg in Kübeln 111,60 bis —,—, Speck, geräuchert 190,80 bis —,—, EG“ 174,00 bis —,—, Markenbutter in Tonnen 331,00 bis —,—, Markenbutter, gepackt 335,00 bis feine Molkereibutter in Tonnen 323,00 bis —,—, feine Molkerei⸗ butter, gepackt 327,00 bis —,—, Molkereibutter in Tonnen 315,00 bis —,—, Molkereibutter, gepackt 319,00 bis —,—, Landbutter in Tonnen 299,00 bis —,—, Landbutter, gepackt 303,00 bis —,—, Speiseöl 173,00 bis —,—, Allgäuer Stangen 20 % 130,00 bis 138,00, echter Gouda 40 % 190,00 bis —,—, echter Edamer 40 % 190,00 bis —,—, bayer. Emmentaler (vollfett) 270,00 bis 275,00, Allgäuer Romatour 20 % 152,00 bis 158,00, Harzer Käse 100,00 bis 110,00.

§) Nach besonderer Anweisung verkäuflich.

*) Nur für Zwecke der menschlichen Ernährung bestimmt.

†) Die zweiten Preise verstehen sich auf Anbruchmengen.

.

8

Gffentlicher Anzeiger.

1. Untersuchungs⸗ und Strafsachen, 2. Zwangsversteigerungen, 3. Aufgebote, 4. Oeffentliche Zustellungen,

T

5. Verlust⸗ und Fundsachen, 8 .

6. Auslosung usw. von Wertpapieren,

7. Aktiengesellschaften,

8. Kommanditgesellschaften auf Aktien.

9. Deutsche Kolonialgesellschaften, 10. Gesellschaften m. b. H.,

11. Genossenschaften, 12. Osfsene Handels und Kommanditgesellschaften, 13. Unfall. und Invalidenversicherungen,

Verschiedene Bekanntmachungen.

ssteigerung unzulässig machen würden steigerungsedikt an der Amtstafel des/ Aktienbuch auf Dr. 2. Zwangs⸗ stng späestenz beim Versteigerungs⸗ Gerichts verwiesen.

versteigerungen.

[39756 G.⸗Zl.: 8 K 18/⁄40. Am 13. Januar steo

1941, vormittags 9 Uhr, findet beim nicht

Plertigtzn Gericht, Zimmer Nr. 45, die könnten. wangsversteigerung der

chaften Grundparzelle Kat.⸗Zl. 457/8, bürgermeisters in Reichenberg, Aus⸗ Röchlitz E.⸗Z. 498 länder auch noch mit einer

Acker, Grundbuch:

ringstes hℳ n Rechte, welche diese Ver⸗weisen. Im übrigen wi

8

termine vor Beginn der Versteigerung bbei Gericht anzumelden, widrigens sie Versteigerungsedikt. zum Nachteile eines gutgläubigen Er⸗ 2 —m stehers in Ansehung der Liegenschaft

mehr geltend gemacht werden Jeder Bieter mu Liegen⸗ einer Genehmigung des Herrn Ober⸗ [39883]

Amtsgericht Reichenberg, Abt. 8, am 4. November 1940.

8. Juni

sich mit

gestellt auf je 20 R ℳ, eingetragen im

Nachl., Hamburg, ist beantragt. 1 Der Inhaber der Urkunden wird auf⸗ 29. November 1940 folgendes Aufgebot efordert, spätestens in dem auf den serlassen:

941 um 11 Uhr vor dem deren Verlust glaubhaft gemacht ist,

rlin, den 4. Dezember 1940. Das Amtsgericht Berlin.

O. Wachsmuth [398862. Bekanntmachuüng. Das Amtsgericht München hat am

Nachbezeichnete Urkunden,

unterzeichneten Gericht in Berlin C 2, werden zum Zwecke der Kraftloserklä⸗

I. Stockwerk, rung aufgeboten: 1. Auf Antrag von

Neue Friedrichstr. 4, 3. Aufgebote. Zimmer 114, anberaumten Aufgebots⸗ Franz Friedrich, Bauer, Köbeln / Post steermine seine Rechte anzumelden und Trostberg: Der 4 5⅝, fr. 7 % Pfandbrief Das Aufgebot der Interims⸗Scheine Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die der Bayer. Hypotheken⸗ und Wechsel⸗ enehmi⸗ Nr. 474 483 der Grundstücks⸗Aktien⸗ Kraftloserklärung der statt. Schätzwert: R.ℳ 9717,50. Ge⸗ gung des Herrn Regierungspräsidenten gesellschaft in Berlin über je eine Aktie folgen wird. 455. F. 259. 40. ebot: Eℳ 2479,—. Vadium: zum Bieten vor der Ver keigerung 5 dieser Gesellwaft von je 1000 Rℳ, um⸗

Urkunden er⸗ bank München Reihe 8 Buchstabe 0 Nr. 53 535 zu 1000,— G. ℳ. 2. Auf An⸗ trag von Anna Falk, geb. Eßlinger, Fabrikbesitzerswitbe in München: