1940 / 299 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 20 Dec 1940 18:00:01 GMT) scan diff

8 Bekanntmachung.

Das beschlagnahmte Vermögen folgender der deutschen Staatsangehörigkeit verlustig erklärten Personen wird gemäß § 2 Abs. 1 des Gesetzes über den Widerruf von Einbürge⸗ rungen und die Aberkennung der deutschen Staatsangehörig⸗ keit vom 14. Juli 1933 (RGBl. I S. 480) als dem Reiche verfallen erklärt:

Reichsanzeiger Nr. vom

Bekanntmachung vom

. Schimmelpfennig, Robert Israel.

. Neuhaus 5

. Neuhaus, Rosa Sara, geb. Landau, verw. Kahn 5

. Neuhaus, Ilse Franziska Sara . 5. 1940

. Strauß, Felix Israel .. 5. 1940 Strauß, Gusti Sara geb. Bamberger

. Stern, Harry Israel.

. Stern, Julie Regine Sara, geb. Darnbacher... 21. . Stern, Kurt Israel... 21. . Stern, Paul Israel ... 21. . Schutzer, Bruno Robert ö“ 31. 5. 1940 Berlin, den 14. Dezember 1940. Der Reichsminister des Innern. J. A.: Hriest.

116 116

.5. 1940 .1940 21. 5. 1940

116 21. 5. 1940

21. 5. 1940 21. 5.1940

21. 5. 1940 25. 5. 1940

. 1940

116 116

116 120

. 5. 1940 5. 1940

120 120 120

25. 5. 1940 25. 5. 1940 25. 5. 1940

.1940 . 1940 .1940

1940

Anordnung

über die Einführung der Bekanntmachung RB 2 der Höchst⸗ preise für Reißbaumwolle in den eingegliederten Ostgebieten.

Vom 18. Dezember 1940.

Auf Grund des § 1 der Anordnung über Ermächtigung der Reichsstellen der Spinnstoffwirtschaft zu Preisfestsetzungen vom 16. August 1940 (Deutscher Reichsanz. und Peca Staatsanz. Nr. 193 vom 19. August 1940) wird mit Zu⸗ stimmung des Reichskommissars für die Preisbildung angeordnet:

Meine Bekanntmachung RB 2 der Höchstpreise für Reiß⸗ baumwolle vom 19. April 1939 (Deutscher Reichsanz. und Preuß. Staatsanz. Nr. 92 vom 22. April 1939) gilt mit Wirkung vom 1. Januar 1941 auch in den eingegliederten Ostgebieten.

Bremen, den 18. Dezember 1940. Der Reichsbeauftragte für Baumwolle. H. E. Pabst.

3. Bekanntmachung

der Reichsstelle „Chemie“ zur Allgemeinen Anordnung über Kühlwasserzusagmittel.

Vom 20. Dezember 1940.

1 Neuzulassungen.

WW 1““ 8 8* Gemäß § 2 Abs. 1 der Allgemeinen Anordnung über Kühlwasserzusatzmittel vom 16. Oktober 1940 (Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger Nr. 243 vom 16. Oktober 1940) werden folgende Kühlwasserzusatzmittel zugelassen: 47. „Kühlerfrostschutzmittel Geka 5408“ (Frostschutz⸗ mittel); Lieferer: Geka Seifen⸗ und Glycerin⸗Fabrik Gottlob Kraus K.⸗G., Schweinfurt a. M. . „Methanol⸗Frostschutz“ (Frostschutzmittel); Lieferer: Deutsche Gold⸗ und Silberscheideanstalt vormals haehlis Abteilung Hiag, Frankfurt (Main) 1, Post⸗ a 8 . „NCN Neo⸗Frostschutz“ (Frostschutzmittel); Lieferer: Neo⸗Chemie⸗Noll & Co. K.⸗G., München 22, Widen⸗ nrconschag. Umr⸗. (Frestchuvmineh . „Frostschutz M“ (Frostschutzmittel); Fauth & Co., Mannheim.

II Wiiderruf von Zulassungen. Die Zulassung folgender Kühlwasserzusatzmittel auf Grund der 1. und 2. Bekanntmachung der Reichsstelle „Chemie“ zur Anordnung über Kühlwasserzusatzmittel vom 16. Oktober 1940 und vom 8. November 1940 (Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger Nr. 243 vom 16. Oktober 1940 und Nr. 254 vom 9. November 1940) ist widerrufen worden: . „Glycerin⸗Austauschstoff Nr. (Frostschutzmitte 8 „Original-Albilin. (Frostsch el) ) . „Crisal“ (Frostschutzmittel) . „Thalin“ (Frostschutzmittel) . „Chemisan“ (Frostschutzmittel) .„Loritin“ (Frostschutzmittel) . „Horosal“ (Frostschutzmittel) . „Glycerin⸗Austauschstoff AAA“ (Frostschutzmitte!) „Manolin“ (Frostschutzmittel) 8 . „Sey⸗Frost 39“ (Frostschutzmittel) „Dr. Nüsken’s Nifrosta“ (Frostschutzmittel) „Rexal“ (Frostschutzmittel) . „Lisolin“ (Frostschutzmittel) . „Elefant“ (Frostschutzmitte) . „Glycerin⸗Austauschstoff RB“ (Frostschutzmittel) . „Superiol“ (Frostschutzmittel) 8— „NCN Frostschutz“ (Frostschutzmittel) . „Thermolin“ (Frostschutzmittel) . „Roporol“ (Frostschutzmittel) . „Eulin“ (Frostschutzmittel) 8 . „Glys⸗Emgol“ (Frostschutzmittel .„Saxol 40/41“ (Frostschutzmittel) . „Hosol“ (Frostschutzmittel) . „Albilin⸗Frostschutz⸗s“ (Frostschutzmit ) . „Extrolit“ (Frostschutzmittel) 88 8 E1 (Frostschutzmittel) . „Erlin“ (Frostschutzmittel) 44. „Arktin“ (Frostschutzmittel). 1 Berlin, den 20. Dezember 1940. Der Reichsbeauftrage für Cl

.Cl Ungewit

Lieferer:

2

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21. 5. 1940

Neuregelung von Urlaubsfragen in der Privatwirtschaft. Eine Anordnung des RNeichsarbeitsministers.

Der Reichsarbeitsminister hat in einer Anordnung vom 11. Dezember d. J. einige Urlaubsfragen für die gesamte Privat⸗ wirtschaft neu geregelt.

Er hat zunächst 8 rechend der für das vergangene Jahr ergangenen Anordnung klargestellt, daß der noch rückständige Ur⸗ laub für das Jahr 1940 noch bis zum 30. Juni 1941 genommen werden kann. Damit ist im weitesten Umfang sichergestellt, daß die Gefolgschaftsmitglieder auch in der Kriegszeit den notwen⸗ digen Erholungsurlaub erhalten können. Ist ausnahmsweise eine Bewilligung von Freizeit selbst bis zum 30. Juni 1941 nicht möglich, können die Reichstreuhänder der Arbeit eine Abgeltung des Urlaubs ganz oder teilweise setasten. Zumindest muß aber dafür gesorgt werden, daß Gefolgschaftsmitglieder, denen schon 1939 wegen der Kriegsverhältnisse kein Urlaub bewilligt werden konnte, die zur Ausspannung unbedingt erforderliche Freizeit erhalten.

Der Reichsarbeitsminister hat weiter angeordnet, daß Sol⸗ daten, die für den Einsatz in der Kriegswirtschaft einen soge⸗ nannten Arbeitsurlaub erhalten, nach dreimonatiger Beschäfti⸗ gung in dem Betrieb, dem sie zur Arbeit zugewiesen sind, ein Erholungsurlaub von sechs Arbeitstagen zusteht, falls sie nicht bereits für das an diesem Zeitpunkt laufende Urlaubsjahr ihren Erholungsurlaub erhalten haben. Schließlich hat der Reichs⸗ arbeitsminister für die Beurlaubung werktätiger Kriegerfrauen während des Wehrmachtsurlaubs ihres Ehemannes neue Weisung gegeben. Er hat angeordnet, daß werktätige Frauen, deren Ehe⸗ männer infolge Einberufung zum Wehrdienst mindestens drei Monate vom Wohnort abwesend waren, auf ihren Antrag an⸗ läßlich der Anwesenheit des EChemannes bis zur Dauer von 18 Arbeitstagen im Urlaubsjahr unter v des der Ehe⸗ frau zustehenden Erholungsurlaubs von der erufsarbeit freizu⸗ frelhen sind. Sollte in Ausnahmefällen eine Freistellung für eine o lange Zeit nicht möglich sein, so kann der zuständige Reichs⸗ treuhänder der Arbeit die Zeit der Freistellung bis auf 12 Ar⸗ beitstage herabsetzen. Der Reichsarbeitsminister erwartet, daß die Betriebsführer den Wünschen dieser Frauen Unrtc des Zeit⸗ punktes der Beurlaubung in weitgehendem aße Rechnung tragen, daß andererseits aber auch die Frauen und ihre von der Wehrmacht beurlaubten Ehemänner auf die Belange der Betriebe die notwendige Rücksicht nehhmen.

Wegen weiterer Einzelheiten der Anordnung wird auf die einschlägige Veröffentlichung im Reichsarbeitsblatt vom 20. De⸗ zember verwiesen.

Arbeitstagung beim Reichsnährstand.

645 000 landwirtschaftliche Betriebe sind noch auszubauen.

Die Reichshauptabteilung I des Reichsnährstandes veran⸗ staltete eine Arbeitstagung der Landeshauptabteilungsleiter und Stabsleiter, der ev.e- eine zweite Tagung folgen wird. v4“ Kann gab einen Ueberblick über die bisherigen und die noch notwendigen vorbereitenden Arbeiten bezüglich der Dorfauflockerung. 645 000 sanzmhärtschäftnsc en Be⸗ trieben des Altreichs einschließlich der Ostmark und des Sudeten⸗ landes 88 gegenwärtig noch die Voraussetzungen für eine gesunde Wirtschaft. Neben den neuen Höfen in den Ostgebieten müssen auch Höfe im Altreich geschaffen werden, muß in allen Dörfern eine Bauentwicklung erfolgen, die den Bauern jene 1“ schafft, wie sie den Neubauern zugebilligt werden. Der Leerlauf in den Freiteilungsgebieten, wo je 100 ha landwirtschaftlicher Fläche 65 bis 85. Arbeitskräfte beschäftigt werden, ist im Gegensatz zu gesunden Höfen, wo 22 bis 30 Kräfte je 100 ha ausreichen, nicht zu verantworten. Zur Betriebs⸗ geszen wage betonte Kann, daß das Schwergewicht der Hof sein müsse, der eine bäuerliche Vollfamilie mit sechs Köpfen und die Altenteiler ernähren könne. Ueber 99. reinen Familienbetrieb hinaus müßten Größen entwickelt werden, die in der Lage sind, eine Landarbeiterfamilie voll zu tragen. Forst⸗ und Gemeinde⸗ arbeiter usw. müßten mit Landzulagen 4 und 8 ha ausgestattet werden. Auch der 8 dem Dorfe lebende Industrie⸗ arbeiter solle mit dem Boden verwurzelt werden.

Zusammenkunft der Leiter der Reichsstellen und Bezirkswirtschaftsämter. Ausrichtung auf die Aufgaben der Wintermonate.

Im Reichswirtschaftsministerium fand am 16. Dezember unter dem Vorsitz des Staatssekretärs Dr. Landfried eine Dienst⸗ besprechung mit den Leitern der Reichsstellen und der Bezirks⸗ wirtschaftsämter statt. Die Zusammenkunft diente der einheit⸗ lichen Ausrichtung auf die gemeinsamen wirtschaftspolitischen Aufgaben der kommenden Wintermonate auf dem Gebiet der Warenbewirtschaftung und der Vertiefung verständnisvoller Zu⸗ sammenarbeit zwischen den Reichsstellen und den regionalen Dienststellen der Wirtschaftsverwaltung. 8

Die Elektrolytkupfernotierung der Vereinigung für deutsche

Elektrolytkupfernotiz stellte sich laut Berliner Meldung des „D. N. B.“

am 20. Dezember auf 74,00 Rℳ (am 19. Dezember auf 74,00 8ℳ) für 100 kg.

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Berliner Börse vom 19. Dezember.

Am Donnerstag war der Grundton an den Aktienmärkten fester, obwohl eine nennenswerte Geschäftsbelebung nicht zu ver⸗ zeichnen war. In einzelnen Papieren waren die Umsätze aller⸗ dings größer als an den Vortagen, außerdem hat die Verkaufs⸗ neigung nachgelassen. Fester lagen insbesondere Elektrowerte, Kali⸗ aktien, Brauereianteile und einzelne Spezialpapiere.

Am Montanmarkt zogen Vereinigte Stahlwerke um ⅞, Mannesmann und Buderus je um ℳ, Hoesch um 1 ¾ und Rhein⸗ stahl um 2 % an. Bei den Braunkohlenwerten wurden Deutsche Erdöl um 1 ½ und Ilse Gutscheine um 2 ¾ % heraufgesetzt. Von Kaliaktien gewannen Salzdetfurth und Wintershall %. In der chemischen Gruppe setzte sich die Abwärtsbewegung fort. Farben verloren 4¼, v. Heyden ½, Rütgers N und Goldschmidi 1 ½ %. Am Markt der Elektro⸗ und Versorgungswerte stiegen Lichtkraft um ½, Rheag und Schlesische Gas je um 1, Bekula um

14, Lahmeyer um 1 ¼, Siemens und Siemens⸗Vorzüge je um 2 %. Demgegenüber ermäßigten sich RWE um ℳX und Dessauer Gas um 1 %. Bei den Maschinenbaufabriken kamen Demag 1 und Schubert & Salzer 1 ½ höher an. Von Zellstoffwerten befestigten sich Waldhof um %N und Feldmühle um 2 ½ %. Von Brauereianteilen erhöhten sich Schultheiß um ¾, Engelhardt um 1 und Dortmunder Union um 1 ½ %. Zu erwähnen sind noch Conti Gummi mit + 1 und Gebr. Junghans mit +† 3 %, andererseits Holzmann mit % und Süddeutsche Zucker mit

2

Im Verlauf waren meist weitere Kursbesserungen festzu⸗ ellen, die in der Ha auf Anlagekäufe zurückgingen. Farben stiegen um *% auf 19672%, Lichtkraft gewannen 1, Verein. tahlwerke 1 % Rütgers und ACEG je 1 ¼1, Daimler 1 ¾ und Felten 2 %. Im 1,8 Ausmaß war aber noch eine Reihe

anderer Papiere gebessert.

Wirtschaft des Auslandes.

Ausweise ausländischer Notenbanken.

London, 18. Dezember. (D. N. B.) Wochenausweis der Bank von England vom 18. Dezember 1940 (in Klammern Zu⸗ und Abnahme im Vergleich zur Vorwoche) in 1000 Pfund Sterling: Im Umlauf befindliche Noten 613 180 (Zun. 8640), hinterlegte Noten 17 070 (Abn. 8630), andere Regierungssicher⸗ heiten der Emissionsabteilung 615 310 (Zun. 60), andere Sicher⸗ heiten der Emissionsabteilung 3670 (Abn. 60), Silbermünzen⸗ bestand der Emissionsabteilung 10 (unverändert), Goldmünzen⸗ und Barrenbestand der Emissionsabteilung 240 (unverändert), Depositen der Regierung 12 020 (Abn. 4410), andere Depositen: Banken 129 270 (Zun. 13 370), Private 52 660 (Zun. 1370), Regierungssicherheiten 169 130 (Zun. 19 300), andere Sicherheiten: Wechsel und Vorschüsse 3810 (Abn. 110), (Zun. 10). Gold⸗ und Silberbestand der Bankabteilung 970 (Abn. 200]. Berhältnis der Reserven zu den Passiven 9,30

gegen 14,66 %.

Belgische Arbeitslosenzahl bereits mehr als halbiert. Brüssel, 20. Dezember. Die Lage am belgischen Arbeits⸗ markt hat sich bessert. Im Laufe der letzten Woche fiel die Zahl der eingeschrie⸗ benen Erwerbslosen von 230 500 auf 219 600. Somit ist ein Rückgang von 4,7 % zu verzeichnen. Der jetzige Stand bedeutet gegenüber dem Höchststand der 3. Juli⸗Woche dieses Jahres, als in Belgien 493 700 Unbeschäftigte gezählt wurden, eine Abnahme um etwa 55,5 %. Mehr als die Hälfte der Arbeitslosen konnte also bisher wieder in den Arbeitsprozeß eingegliedert werden. Besonders fühlbar war der Rückgang der Arbeitslosigkeit im Textilgewerbe und in der Eisenindustrie. Auf Kensen Höhe

was au

hielten ß die Zahlen nur bei den landwirtschaftli jahreszeitliche Sch ungen zurückzuführen is

denen für

Wertpapiere 20 830

trotz der ungünstigen Jahreszeit weiterhin ge⸗

Arbeiten, getragen, die gegen die bisherigen

Die Börse schloß bei kleinen Umsätzen in freundlicher Hal⸗ tung. Bemerkenswertere Kursveränderungen traten nicht ein.

Am Kassamarkt wurden Deutsche Bank ex Bezugsrecht von 3 % mit 150 nach 154 gehandelt. Handelsgesellschaft und Ueber⸗ seebank gewannen je ½, Dresdner Bank ¼, während Commerz⸗ bank um ½ % zurückgingen. Von Hypothekenbanken fielen Sächs. Boden⸗Credit mit 3, Meininger Hyp. mit + 2 % auf. Bahnwerte lagen meist fester. Schiffahrtsaktien hatten heute ruhigeres Geschäft, Repartierungen waren nicht erforderlich Hapag stiegen um 2 1¼, während Nordlloyd und Hansa Dampf 1 9% verloren. Von Kolonialanteilen stiegen u. a. Schantung um 1 ¾ und Kamerun um 1, während sich Neuguineg um 4 % ermäßigten. Von Industriepapieren stiegen Dortmunder Aktienbrauerei bei Repartierung um 4 %, Lindener Aktienbrauerei um 3 ½ . Da⸗ gegen ermäßigten sich Lenz und Huta um je 5 %. 8

Am Kassarentenmarkt besteht weiterhin Nachfrage für alle Pfandbrieftypen, da 4 Tige kaum greifbar ohmn⸗ werden auch die kündbaren 4 ½ Nigen Titel angeschafft. Nachfrage bestand ferner für Kommunalobligationen, Stadt⸗, Provinz⸗ und Länderanleihen, II. Dekosama gewannen M %. Industrieobligationen lagen, von wenigen Ausnahmen abgesehen, bei stetigem Bedarf eher etwas fester. Von Reichsschatzanweisungen wurden 38er 1. und 2. Folge je ⅛, 38er 4. Folge ebenfalls ½⅛ % höher bewertet. Im gleichen Ausmaß stiegen auch die 40er Folge 5. .

Von variablen Renten notierten Reichsaltbesitz zunächst 152,80 gegen 152 %, später aber wieder 152 %¾. Steuergutscheine I nannte man 106 4¼.

Steuergutscheine II wurden zu unveränderten Kursen ge⸗

andelt. 1 Am Geldmarkt waren die Blanko⸗Tagesgeld⸗Sätze mit 194 bis 2 % unverändert. 1

Bei der amtlichen Berliner Devisennotierung traten keine Veränderungen ein. 8

Der Privatdiskontsatz war mit X unverändert.

Revision der dänischen Zollbestimmungen für Textilien und Textilrohstoffe. Wesentliche Zollsenkung für Zellwolle.

Kopenhagen, 19. Dezember. Finanzminister Buhl hat im Folketing einen Gesetzvorschlag über einschneidende Aenderungen der gegenwärtigen Zollbestimmungen vorgelegt. Infolge der immer häufigeren Verwendung von Zellwolle und ähnlichen Rohstoffen und der steigenden Einfuhr hieraus hergestellter Teptilwaren, erscheint es notwendig, die Zollsätze der erstgenannten die übrigen Textilwaren anzugleichen.’ Der n des Finanzministers sieht eine geringee Er⸗ höhung der bisherigen Polstge für Waren aus Wolle, Baum⸗ wolle und anderen pflanzlichen Rohstoffen vor, anderer⸗ eits eine erhebliche Senkung der bisher ungewöhnlich hohfg Säbe ür Zellwolle und andere neue Textilrohstoffe. Es wurdg darau ingewiesen, daß Zellwolle und Mischungen mit Zellwolse heute eine erhöhte Bedeutung gewonnen haben und daß unter den Kriegsverhältnissen die Versorgung Dänemarks mit den nötigen Textilwaren nur unter Verwendung der neuen Spinnstoffe er⸗ folgen kann. Wenn auch im Finanzgesetz für 1940/41 bereits vor⸗ läufige Erleichterungen eingeführt wurden, 8 soll nunmehr jedoch eine grundsätzliche Aenderung der gesamten Zollsätze vorgenommen werden. Es wird angenommen, daß die Zolleinnahmen, die 1938 30 Mill. Kr. zuzüglich 1,8 Mill. Kr. Sonderabgaben betrugen, nach dem neuen Börschfag diese Höhe nicht voll erreichen werden. Weiter wird bemerkt, daß eine Abgabe auf die in Dänemark selbst her⸗ gestellte Kunstseide vorgesehen ist, um dem Staat einen Ausglei zu ermöglichen. Finanzminister Buhl betonte bei Vorlage de Gesetzentwurfs, daß der Entwurf eine Entlastung sr den In⸗ landsverbrauch bedeute und eine entscheidende Rolle für den Han⸗ delsaustausch mit Deutschland spiele, an dem Dänemark besonders interessiert sei. Nunmehr würde den Beanstandungen Rechnung Zollsätze in steigendem Ma seien

Reichs⸗ und Staatsanzeiger Nr. 299 vom 20. Dezember 1940. S. 3

Rumänische Spareinlagen unter dem neuen Regime bereits um rund 900 Mill. Lei gestiegen.

Bukarest, 19. Dezember. Zum 6. Dezember 1940 wird der Stand der rumänischen Spareinlagen mit insgesamt 5083,6 Mill. Lei ausgewiesen gegenüber 4188,2 Mill. Lei am 6. September 1940. Davon entfallen auf Bankeinlagen 3125,1 bzw. 2868,8 Mill. Lei und auf Einlagen bei der Fostsvartase 1958,6 bzw. 1319,4 Mill. Lei. Im Verichtsviertelsa r, praktisch das erste Vierteljahr des legionären Regimes, haben die Spareinlagen also um 895,4 Mill. Lei zugenommen. 8

Hauptdevise Europas: Die Reichsmark.

G „Vreme“ zum multilateralen Clearing. Belgrad, 19. Dezember. Der wirtschaftspolitische Mitarbeiter der „Vreme“ befaßt sich mit dem multilateralen Clearing und bemerkt, Deutschland habe als erstes Land noch vor dem jetzigen Krieg eine Bresche in das bisherige international geltende Han⸗

dels⸗ und Zahlungssystem mit der Einführung des bilateralen Clearing geschlagen. iese Einrichtung sei funzet ein notwen⸗ diges Uebel gewesen, das viel kritisiert, später jedoch mehr oder minder von allen nachgeahmt worden sei. Nun habe Deutschland mit der Einführung des multilateralen Clearing weitgehend die Schäden des bilateralen Clearingverkehrs zu beseitigen versucht und auf diesem Wege auch bereits Erfolge erzielt; denn durch die jetzigen Kriegsverhältnisse se ja Europa weitgehend auf sich selbst angewiesen. Deswegen seien are europäische Länder diesem Verrechnungsverkehr beigetreten. ie erste Etappe sei bereits abgeschlossen, die zweite Etappe würde darin bestehen, zwischen den einzelnen Ländern auf dem reinen Verrechnungs⸗ wege über Berlin den früheren Handels⸗ und zu ermöglichen, während die dritte Etappe, die nach dem Kriege kommen müsse, auch noch den Einbau der überseeischen Länder in dieses ganze System mit sich bringen müßte. Man könne bereits jetzt sagen, daß das multilaterale Clearingsystem von ganz Europa aufgenommen und an die Stelle der deen Devisenzahlung getreten sei, d. h. die Hauptdevise Europas sei die deutsche Reichs⸗ mark geworden, welche alle übrigen Valuten verdrängt habe.

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Berlin, 19. Dezember. Preisnotierungen für Nahrungs⸗ mittel. (Verkaufspreise des Lebensmittelgroß⸗ andels für 100 Kilo frei Haus Groß⸗Berlin.) [Preise in eichsmark. Bohnen, weiße mittel §) —,— bis —,—, Linsen, käferfrei —,— bis —,— und —,— bis —,—, Speiseerbsen, Inland, gelbe H. bis —,—, Speiseerbsen, Ausland, gelbe §) —,— bis —,—, Gesch. glas. gelbe Erbsen, ganze §) —,— bis —,—, Gesch. glas. gelbe Erbsen, halbe §) —,— bis —,—, Grüne Erbsen, Ausland —,— bis —,—, Reis: Rangoon §*) 33,95 bis 34,95, Italiener ungl. §*) 40,00 bis 41,00 Bruchreis I 22,85 bis 24,25, Bruchreis II 21,60 bis 23,00, Siam I 48,40 bis 49,40, Siam I 39,75 bis 40,75, Moulmein 47,60 bis 48,60, Buchweizengrütze —,— bis —,—, Gerstengraupen, fein, 0/0 bis 5/0*) 41,50 bis 42,50 ), Gerstengraupen, —mittel, C/1*) 40,50 bis 41,50), Gersten⸗ graupen, grob, 0/4*) 37,00 bis 388,00†), Gerstengraupen, Kälberzähne 0/6*) 34,00 bis 35,00 †), Gerstengrütze, alle Kör⸗ nungen*) 34,00 bis 35,00 †), Haferflocken [Hafernährmittel]*) 45,00 bis 46,00 †), Hafergrütze [Hafernährmittel]*) 45,00 bis 46,00 †), Kochhirse*) —,— bis —,—, Roggenmehl, Type 997 26,05 bis —,—, Weizenmehl, Type 812, Inland 33,95 bis —,—, Weizen⸗ grieß, Type 450 38,75 bis —,—, Kartoffelmehl, hochfein 36,65 bis 38,15 †), Sago, deutscher 49,35 bis 51,35, Zucker Melis (Grund⸗ sorte) 67,90 bis —,—, Roggenkaffee, lose 40,50 bis 41,50 †), Gersten⸗ kaffee, lose 40,50 bis 41,50 †), Malzkaffee, lose 45,00 bis 46,00 †), Kaffee⸗Ersatzmischung 72,00 bis 82,00, Röstkaffee, Brasi. Superior bis Extra Prime §) 349,00 bis 373,00, Röstkaffee, Zentral⸗ amerikaner §) 458,00 bis 582,00, Kakaopulverhaltige Mischung 130,00 bis 156,00, Tee, deutsch 240,00 bis 280,00, Tee, südchines. 9) 810,00 bis 900,00, Tee, indisch §) 960,00 bis 1400,00, Pflaumen, Bulgar. 96,00 bis 102,00, Sultaninen, Perser 98,00 bis 105,00, Mandeln, süße, handgewählte, ausgewogen —,— bis —,—, Mandeln, bittere, hand⸗ gewählte, ausgewogen —,— bis —,—, Zitronat —,— bis —,—, Kunsthonig in ½ kg⸗Packungen 70,00 bis 72,00, Bratenschmalz 183,04 bis —,—, Rohschmalz 183,04 bis —,—, Dtsch. Schweineschm. m. Grieb., mit oder ohne Gewürz 185,12 bis —,—, Dtsch. Rinder⸗ talg in Kübeln 111,60 bis —,—, Speck, geräuchert 190,80 bis —,—, Tafelmargarine 174,00 bis —,—, Markenbutter in Tonnen 331,00 bis —,—, Markenbutter, gepackt 335,00 bis —,—, feine Molkereibutter in Tonnen 323,00 bis —,—, feine Molkerei⸗ butter, gepackt 327,00 bis —,—, Molkereibutter in Tonnen 315,00 bis —,—, Molkereibutter, gepackt 319,00 bis —,—, Landbutter in Tonnen 299,00 bis —,—, Landbutter, gepackt 303,00 bis —,—, Speiseöl 173,00 bis —,—, Allgäuer Stangen 20 9% 130,00 bis 138,00, echter Gouda 40 % 190,00 bis —,—, echter Edamer 40 % 190,00 bis —,—, bayer. Emmentaler (vollfett) 270,00 bis 275,00, Allgäuer Romatour 20 % 152,00 bis 158,00, Harzer Käse 100,00 bis 110,00. §) Nach besonderer Anweisung verkäuflich. *) Nur für Zwecke der menschlichen Ernährung bestimmt.

Die zweiten Preise verstehen sich auf Anbruchmengen.

e von auswärtigen Devisen und Wertpapiermärkten.

Prag, 19. Dezember. (D. N. B.) Amsterdam Umrechnungs⸗ Mittelkurs 1325,70 G., 1328,30 B., Berlin —,—, Zürich 578,90 G., 580,10 B., Oslo 567,60 G., 568,80 B., Kopenhagen 482,10 G., 483,10 B., London 98,90 G., 99,10 B. Madrid 235,60 G., 236,00 B., Mailand 130,90 G., 131,10 B., New York 24,98 G., 25,02 B., Paris 49,95 G., 50,05 B., Stockholm 594,60 G. 595,80 B., Belgrad 56,04 G., 56,16 B., Brüssel 399,60 G., 400,40 B., Budapest —,—, Bukarest —,—, Sofia 30,47 G., 30,53 B. Athen 20,58 G., 20,62 B.

Budapest, 19. Dezember. (D. N. B.) [Alles in Pengö.] Amsterdam —,—, Berlin 136,20, Bukarest 3,42 ½, London 13,95, Mailand 17,7732, New York 345,60, Paris —,— Prag 18,62, Sofia 413,00, Zürich 80,17 ½, Slowakei 11,86.

London, 20. Dezember. (D. N. B.) New York 402,50.—403,50, Paris —,—, Berlin —,—, Spanien (offiz.) 40,50, Montreal 4,43 4,47, Amsterdam —,—, Brüssel —,—, Italien (Freiv.) —,—, Schweiz 17,30 17,40, Kopenhagen (Freiv.) —,—, Stockholm 16,85 16,95, Oslo —,—, Buenos Aires (offiz.) 16,90—1 ,13, Rio de Janeiro (inoffiz.) —,—, Schanghai —,—.

Paris, 19. Dezember: Börse bleibt bis auf weiteres geschlossen. (D. N. B.)

Amsterdam, 20. Dezember. (D. N. B.) [Amtlich.)] Berlin 75,28 75,43, London —,—, New York 188 ⁄16 188 ⁄, Paris —,—, Brüssel 30,11 30,17, Schweiz 43,63 43,71, Helsingfors 3,81 3,82, Italien (Clearing) 9,87, Madrid —,— Oslo —,—, Kopenhagen —,—, Stockholm 44,81 44,90, Prag —,—.

Zürich, 19. Dezember. (D. N. B.) [11,40 Uhn Paris 8,65, London 16,75, 1 21,77 ½, Madrid 40,00, Holland 229,50 nom., Berlin 172,50, Lissabon 17,24, Stockholm 102,90, Oslo 98,50 nom., Kopenhagen 83,50 nom., Sofia 437,50, Budapest 85,00, Belgrad 10,00, Athen 300,00, Konstantinopel 337,50, Bukarest 215,00, Helsingfors 875,00, Buenos Aires 101 , Japan 101,25.

Kopenhagen, 19. Dezember. (D. N. B.) London 20,91, New York 518,00, Berlin —,—, Paris 11,75, Antwerpen 83,05, Zürich 120,35, Rom 26,45, Amsterdam 275,55, Stockholm 123,45, Oslo 117,85, Helsingfors 10,52, Prag —,—, Madrid —,—, Warschau —,—.

Stockholm, 19. Dezember. (D. N. B.) London 16,85 G., 16,95 B., Berlin 167,50 G., 168,50 B. Paris —,— G., 9,00 B. Brüssel —,— G., 67,321 B., Schweiz. Plätze 97,00 G., 97,80 B., Amsterdam —,— G., 222,97 B., Kopenhagen 80,95 G., 81,25 B., Oslo 95,25 G., 95,55 B. Washington 415,00 G., 420,00 B., Helsingfors 8,35 G., 8,59 B., Rom 21,20 G., 21,40 B., Prag —,—, Madrid —,—, Warschau —,—.

Oslo, 18. Dezember. (D. N. B.) London —,— G., 17,75 B., Berlin 175,25 G., 176,75 B., Paris —,— G., 9,50 B., New York 435,00 G., 440,00 B., Amsterdam —,—, Zürich 101,50 G., 102,00 B., Helsingfors 8,70 G., 9,20 B., Antwerpen —,— G., 71,50 B.,

Stockholm 104,60 G., 105,25 B., Kopenhagen 84,80 G., 85,00. B.,

Rom 22,10 G., 23,00 B „Warschau —,— 8 * 1 E“

L11“

New York 431 ⅛8, Brüssel 69,25 nom., Mailand

206,50 *).

Moskau, 7. Dezember. (D. N. B.) New York 5,30, London 21,40, Brüssel 84,80, Amsterdam 281,38, Paris 11,13, Schweiz 123,01, Berlin 212,00. 8

London, 19. Dezember. (D. N. B.) Si ber Barren prompt 23,00, Silber auf Lieferung Barren 2215⁄12, Silber fein prompt 2418 ⁄16, Silber auf Lieferung fein 24,75, Gold 168/—.

Wertpapiere.

Frankfurt a. M., 19. Dezember. (D. N. B.) Reichs⸗Alt⸗ besitzanleihe 152 ⅞, Aschaffenburger Bimtpapier 103,00, Buderus Eisen 142,00, Cement Heidelberg 183,00, Deutsche Gold u. Silber 300,00, Deutsche Linoleum —,—, Eßlinger Maschinen 157,00, Felten u. Guilleaume 194,00, Ph. Holzmann 251,25, Gebr. Jung⸗ hans —,—, Lahmeyer 163 ⅜, Laurahütte —,—, Mainkraftwerke 2 Kütgerswerke 204,50, Voigt u. Häffner —,—, Zellstoff Waldhof 180,00.

Hamburg, 19. Dezember. (D. N. B.) ([Schlußkurse.] Dresdner Bank 138,25, Vereinsbank 159,50, Hamburger Hochbahn 117,00, ⸗Amerika Paketf. 117 ⅞, Hamburg⸗Südamerika —,—, Cordd. Lloyd 113,50, Dynamit Nobel Guano 109,50, Harburger Gummi 260,00, Holsten⸗Brauerei 186,00, Neu Guinea tavi —,—.

Wien, 19. Dezember. (D. N. B.) 6 ½ % Ndöst. Lds.⸗Anl. 1934 100,00, 5 % Oberöst. Lds.⸗Anl. 1936 99,95, 6 ½ %l Steier⸗ mark Lds.⸗Anl. 1934 99,90, 6 % Wien 1934 99,90, Donau⸗ Dampfsch.⸗Gesellschaft —,—, A. E. G.⸗Union Lit. A Alpine Montan AG. „Hermann Göring“ 15,60, Brau⸗AG Oesterreich 292,75, Brown⸗Boveri —,—, Egydyer Eisen u. Stahl —,—, „Elin“ AG. f. el. Ind. —,—, Enzesfelder Metall —,—, Felten⸗Guilleaume 140,25, Gummi Semperit —,—, Hanf⸗ZIute⸗Textil 132,00, Kabel⸗ und Drahtind. 184,00, Lapp⸗Finze AG. 105,00, Leipnik⸗Lundb. —,—, Leykam⸗Josefs⸗ thal 60,00, Neusiedler AG. 128,00, Perlmooser Kalk —,—, Schrauben⸗Schmiedew. —,—, Siemens⸗Schuckert —,—, Simme⸗ ringer Msch. 16,75, 16,50 K., „Solo“ Zündwaren —,—, Steirische Magnesit 202,50, Steirische Wasserkraft 152,00, Steyr⸗Daimler⸗ Puch 119,00, Steyrermühl Papier 60,25, Veitscher Magnesit —,—, Wagner⸗Biro —,—, Wienerberger Ziegel —,—.

Wiener Protektoratswerte, 19. Dezember. (D. N. B.) Zivnostenska Bank 59,00 K., Dux Bodenbacher Eisenbahn 159,00, Ferdinands Nordbahn —,—, Ver. Carborundum u. Elektr. A. G. 91,50, Westböhm. Bergbau⸗Aktienverein 96,50 K., Erste Brünner Maschinenf.⸗Ges. 55,25, Metallwalzwerk A. G. Mährisch⸗Ostrau 109,00, Prager Eisenind. Gesellschaft 343,50 K., Eisenwerke A. G. Rothau⸗Neudeck 41,75 K., A. G. vorm. Skoda Werke Pilsen 181,00, Heinrichsthaler Papierfabr. 75,75 K., Cosmanos, Ver. Textil u. Druck⸗ fabriken A. G. —,—, A. G. Roth⸗Kosteletzer Spinn. Web. 87,00 K., Ver. Schafwollenfabriken A. G. 42,00 K., 4 % Dux⸗Bodenbacher Prior.⸗Anl. 1891 —,—, 4 % Dux⸗Bodenbacher Prior.⸗Anl. 1893 8,40 K., Königs⸗ hofer Zement 298,00 K., Poldi⸗Hütte 344,00 K., Berg⸗ und Hütten⸗ werksges. —,—, Ringhoffer Tatra 198,50 K. Renten: 4 ½ % Mährisch Landesanleihen 1911 10,00, 4 % Pilsen Stadtanleihen —,—, 4 ½ % Pilsen Stadtanl. —,—, 5 % Prager Anleihe 9,80, 4 % Böhmisch⸗Hyp. Bank Pfandbr. (57jährig) —,—, 4 % Böhm. Landesbank Schuldver⸗ schreibungen 9,75, 4 % Böhm. Landesbank Komm.*Schuldsch. —,—, 4 % Böhm. Landsbank Meliorationssch. 9,65, 4 % Pfandbr. Mähr. Sparkasse —,—, 4 ½ % Pfandbr. Mähr. Sparkasse —,—, 4 % Mähr. Landeskultur⸗Bank⸗Komm.⸗Schuldver. 8,90, 4 % Mähr. Landeskultur Eisenbahn⸗Schuldverschr. —,—, 4 ½ % Zivnostenska Bank Schuldv. 8,85. K. = Kasse.

9

—,—,

1

Amsterdam, 19. Dezember. (D. N. B.) A. Fort⸗ laufend notierte Werte: 1. Anleihen: 4 % Niederl. Staatsanl. v. 1940 S. I m. Steuererleichterung 101 ⅛, 4 % Niederl. Staatsanl. v. 1940 S. II ohne Steuererleichterung 96 ⅞, 4 % Niederl. Staatsanl. v. 1940 S. II mit Steuererleichterung 101 %, 5 ½¼ % Dt. Reichsanl. 1930 (Young) ohne Kettenerkl. —,—, 5 ½ % do. mit Kettenerkl. —d,—. 2. Aktien: Algemeene Kunstzijde Unie (AKu) 107,75*), Philips Gloeilampenfabr. 194,00, Lever Bros. & Unilever 124 *), Anaconda Copper Mining 28,75 *), Bethlehem Steel Corp. 81 ⁄16 *), Republie Steel 24 ¼⁄ *), Koninkl. Nederl. Mij. tot Expl. Petroleumbronnen 259,00 *), Shell Union 12 ½1 *), Nederl. Scheepvaart Unie 174 *) Amsterdam Rubber Cultuur Mij. 267,25 *), Handelsvereenig. „Amsterdam“ 427,50, Serembah Mij. B. Kassapapiere: 1. Anleihen: 7 % Dt. Reich 1924 (Dawes) ohne Kettenerkl. —,—, 7 % do. mit Kettenerkl. —,—, 4 % Golddiskontbank pref. 2. Aktien: Holland. Kunstzijde Industrie 122,00, Intern. Viscose Comp. 57,25. Nederl. Kabelfabr. 400,00, Rotterdam Droogdok Mij. 304,00, Ver. Kon. Papierfabr. Van Gelder & Zonen 135,00, Allgemeine Elektrizitäts⸗

esellschaft —,—, J. G. Farben, Certificate —,—, do. Original⸗ *) Mittel.

—,—

Notierungen der Kommission des Berliner Metallbörsenvorstandes vom 20. Dezember 1940. (Die Preise verstehen sich ab Lager in Deutschland für prompte Lieferung und Bezahlung): Originalhüttenaluminium,

99 % in Blöcken . . desgl. in Walz⸗ oder Drahtbarren 1ö“n 7 7 Reinnickel 98 99 % 885 9 6 050 been Antimon⸗Regulus. 8 Feinsilber 35,50 38,50

133 Rℳ für 100 kg

.

fein

In Berlin festgestellte Notierungen und telegraphische Auszahlung, ausländische Geldsorten und Banknoten

Telegraphische Auszahlung.

19. Dezember Geld Brief

20. Dezember Geld Brief

1 ägypt. Pfd. 100 Afghani

1 Pav.⸗Pes. 1 austr. Pfd.

100 Belga 1 Milreis

Aegypten (Alexand. und Kairo). Afghanistan (Kabul). Argentinien (Buenos Nire)8 Australien (Sydney) Belgien (Brüssel u. Antwerpen) Brasilien (Rio de Janeiro) 8 Brit. Indien (Bom⸗ bay⸗Calcutta)... Bulgarien (Sofia) .. Dänemark (Kopenh.) England (London) Estland (Reval / Talinn) b Finnland (Helsinki). Frankreich (Paris).. Griechenland (Athen) Holland (Amsterdam und Rotterdam) Iran (Teheran) Island (Reykjavik) Italien (Rom und Mailand) Japan (Tokio u. Kobe) Jugoslawien (Bel⸗ grad und Zagreb) Kanada (Montreal) Lettland (Riga) 100 Lats 48,75 Litauen (Kowno / Kaunas) 100 Litas 41,94 42,02 41,94 Luxemburg (Luxem 8 burg) 100 lux. Fr. 9,99 10,01 9,99 10,01 Neuseeland (Welling⸗ 171

ton) 1 neuseel. Pf. Norwegen (Oslo) . 100 Kronen 56,76 56,88 56,76 10,04 10,06] 10,04

18,79 18,83 18,70 18,83

0,584 0,588] 0,584

0,588

39,96 40,04 39,96 40,04

0,130 0,132 0,130 0,132 100 Rupien 100 Lewa 3,047 100 Kronen 48,21

1 engl. Pfd. e

62,44 5,06

3,053

3,047 48,31

48,21

3,053 48,31

62,56 5,07

62,44 5,06

2,058 2,062

100 estn. Kr. 100 finnl. M. 100 Frcs.

100 Drachm

100 Gulden 100 Rials 100 isl. Kr.

100 Lire 1 Yen

100 Dinar 1 kanad. Doll.

62,56

5,07 2,058 2,062 132,57 14,59 38,42

13,09 13,11 0,585 0,587

5,616

132,83 14,61 38,50

132,57 132,83 14,59 14,ͤ61 38,42 88,50

13,09 0,585

5,604

13,11 0,587

5,616] ß5,604

48,85 48,75 48,85

42,02

Portugal (Lissabon). 100 Escudo Rumänien (Bukarest) 100 Lei Schweden (Stockholm und Göteborg) Schweiz (Zürich, Basel und Bern) Slowakei (Preßburg) Spanien (Madrid u. Barcelona) .... Südafrik. Union (Pre⸗ toria, Johannesbg.) Türkei (Istanbul) .. Ungarn (Budapest) Uruguay (Montevid.) Verein. Staaten von Amerika (NewyYork)

59,58

58,01 8,609

23,60

59,46 59,58

58,01 8,609

100 Kronen 59,46 57,89

100 Franken 8,591

100 Kronen

57,89 8,591

100 Peseten 23,56 23,60 23,56

1 südafr. Pf.

1 türk. Pfund

100 Pengö

1 Goldpeso

1,978 1,982 1,978 1,982

0,984 0,986¹ 90,984 0,986

1 Dollar 2,498 2,502]% ß2,498 2,502

Für den innerdeutschen Verrechnungsverkehr gelten folgende Kurse Geld Brief 9,89 8 4,995 7,912

74,18 2,098

England, Aegypten, Südafrik. Union

Frankreich . Australien, Neuseelad . Britisch⸗Indien.. Kanada

2,102

Ausländische Geldsorten und Banknoten.

20. Dezember Geld Brief Notiz 20,38 20,46 für 16,16 16,22

1 Stück 4,185 4,205 l ägypt. Pfd. 4,39 4,41

1 Dollar

1 Dollar

1 Pap.⸗Peso 1 austr. Pfd. 100 Belga 8 1 Milreis 0,105 100 Rupien 45,91 100 Lewa 100 Kronen 100 Kronen 48,90

1 engl. Pfd. 100 estn. Kr. 100 finnl. M. 100 Frs. 100 Gulden 100 Lire 100 Lire 100 Dinar 100 Dinar 5,60 1 kanad. Doll. 1,44 100 Lats 100 Litas lg;. 100 Litas 100 lux. Fr. 9,98 10,02 56,89

2—

19. Dezember Geld Brief 20,38 20,46 16,16 16,22 4,185 4,200 4,39 4,41

20 Francs⸗Stücke.. Gold⸗Dollars.. Aegyptischee. Amerikanische: 1000 —5 Dollaxk. 2 und 1 Dollak. Argentinische. Australische Belgiscche. Brasilianische. Brit.⸗Indische. Bulgarische.. Dänische: große.. 10 Kr. u. darunter Englische: 10 u. darunter. Estnische Finnische 8 Französische.. Holländische Italienische: große 10 Lire u. darunter. Jugoslawische: große 100 Dinark. Kanadisce. Lettländische Litauische: große. 100 Litas u. darunt. Luxemburgische. Norwegische, 50 Kr. u. darunter.. Rumänische: 1000 Lei und neue 500 Lei. unter 500 Lei. Schwedische: große. 50 Kr. u. darunter. Schweizer: große ... 100 Frs. u. darunt. Südafr. Union Türkische

Sovereigns

2,49 2,49 0,51 2,76 40,08 0,115 46,09

2,47 2,47 0,49 2,74 39,92 0,105 45,91

2,49 2,49 0,51 2,76

40,08 0,115

46,09

2,47 2,47 0,49 2,74 39,92

49,10 48,90 49,10

4,54 4,56 4,54 4,56

.299929222b2222 5,05 5,07 4,99 5,01 132,73 133,27

5,07 5,01 133,27 13,13

5,62 1,46

5,05 4,99 132,73 13,13 5,62 1,46

13,07 5,60 1,44

13,07

100 Kronen

100 Ler

100 Lei

100 Kronen 100 Kronen 59,30 100 Frs. 57,73 100 Frs. 57,73 1 südafr. Pfd. 4,49 1 türk. Pfund 1,84

Ungarischhe 100 Pengö 1

E1111141“1““* * 82 ö