1941 / 19 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 23 Jan 1941 18:00:01 GMT) scan diff

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vom 23.

Nr. 19

Janvar 1941. S. 2

Kisten oder in anderen Behältnissen so verpackt ist, daß Fleischsaft nicht austreten kann, und wenn es auch in keiner Weise mit Teilen des Wagens oder anderen im Wagen mit⸗ verladenen Gütern in Berührung kommen kann.

§ 2 Eisenbahnwagen, in denen auf Stationen des im 8 1 be⸗ zeichneten Gebiets frisches Schweinefleisch unverpackt ver⸗ laden worden ist, sind verschärft zu desinfizieren. Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen des § 1 unterliegen den Strasvorschriften des Viehseuchengesetzes.

§ 4 Die Anordnung tritt mit dem T 1 öffent⸗ Higtees e. n. g i . age ihrer

Berlin, den 11. Januar 1941.

Der Reichsminister des Innern. K Webes

lix

* v“ Anordnung 8

über die Einführung der Anordnungen Nr. 1, 2, 5, 6 und 7

des Sonderbeauftragten über die Spinnstoffwirtschaft in den Gebieten von Eupen, Malmedy und Moresnet.

8 Vom 20. Januar 1941.

Auf Grund der Verordnung über den Warenverkehr in der Fassung vom 18. August 1939 (Reichsgesetzbl. I S. 1430) in Verbindung mit der Verordnung über die Einsetzung eines Sonderbeauftragten 8 die Spinnstoffwirtschaft vom 3. September 1939 (Deutscher Reichsanzeiger und Preuß. Staatsanzeiger Nr. 204 vom 3. September 1939) und der Verordnung über die Einführung von Vorschriften auf dem Gebiete des Warenverkehrs in den Gebieten von Eupen, Malmedy und Moresnet vom 20. Juni 1940 (Reichsgesetzbl. I mit Zustimmung des Reichswirtschaftsministers

et:

den Gebieten von Eupen, Malmedy und Moresnet

1. Anordnung Nr. 1 des Sonderbeauftragten für die

Spinnstoffwirtschaft (Beschlagnahmeanordnung für die Spinnstoffwirtschaft) vom 4. September 1939 (Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staats⸗ Fe cer Nr. 205 vom 4. September 1939) in der Fassung der ersten und zweiten Aenderungsanord⸗ nung vom 22. September 1939 (Deutscher Reichs⸗ anzeiger und Preußischer Staatsanzeiger Nr. 222 vom 22. September 1939) und vom 18. Juni 1940 (Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staats⸗ anzeiger Nr. 144 vom 22. Juni 1940) mit den Aende⸗ rungen, die sich aus der Verordnung über die Wirkungen der Föö zur Regelung des Warenverkehrs vom 4. März 1940 (Reichsgesetzbl. I S. 551) ergeben. Anordnung Nr. 2 des Sonderbeauftragten für die Spinnstoffwirtschaft (Errichtung von Vertellungs⸗ stellen) vom 4. September 1939 (Deutscher Reichs⸗ anzeiger und Preußischer Staatsanzeiger Nr. 205 vom 4. September 1939).

3. Anordnung Nr. 5 des Sonderbeauftragten für die Spinnstoffwirtschaft (Bleichverbot für die Wäsche⸗ reien) vom 24. Oktober 1939 (Deutscher Reichs⸗ anzeiger und Preußischer Staatsanzeiger Nr. 251

.Anordnung Nr. 6 des Sonderbeauftragten für die Spinnstoffwirtschaft (Aufhebung alter Inlandsauf⸗ träge und Verbot von Blockaufträgen) vom 29. Ja⸗ nuar 1940 (Deutscher Reichsanzeiger und Preußi⸗ scher Staatsanzeiger Nr. 26 vom 31. Januar 1940).

. Anordnung Nr. 7 des Sonderbeauftragten für die Chinnstoeschaf (Bleichen von Spinnstoffen und Spinnstoffwaren in der Spinnstoffindustrie) vom 30. November 1940 (Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger Nr. 286 vom 5. De⸗

Berlin, den 20. Januar 1944.

Der Sonderbeauftragte für die Spi Dr. Bauer.

Preußen.

Verfügung.

Auf Grund des Gesetzes über die Einziehung kom⸗ munistischen Vermögens vom 26. Mai 1933 (Reichsgesetzbl. I S. 293) in Verbindung mit § 1 der Verordnung zur Durch⸗ führung des Gesetzes über die Einziehung kommunistischen Vermögens vom 31. Mai 1933 (Gesetzsamml. S. 207) und dem Gesetze über die Einziehung volks⸗ und staatsfeindlichen Vermögens vom 14. Juli 1933 (Reichsgesetzbl. 1 S. 479) werden die im Grundbuch von Unter⸗Odenthal (Amtsgericht Bensberg) Band XIII Artikel 518 unter lfd. Nr. 2 37 für die Verbandszentrale der katholischen 1SS und Jung⸗ männervereine Deutschlands e. V. in Düsseldorf eingetra⸗ genen Grundstücke mit der Maßgabe zugunsten des Preußi⸗ schen Staates eingezogen, daß mit der öffentlichen Bekannt⸗ machung dieser Verfügung im Deutschen Reichsanzeiger und Preußischen Staatsanzeiger diese Vermögenswerte Eigentum des Preußischen Staates werden.

Gegen diese Verfügung ist geben.

Düsseldorf, den 17. Januar 1941.

1 Der Regierungspräsident.

J. A.: Pfeffer.

ein Rechtsmittel nicht ge⸗

Nichtamtliches.

Postwesen.

Postprotestauftragsdienst in den eingegliederten Ostgebieten.

Am 1. Februar wird in den eingegliederten Ostgebieten mit Ausnahme des Reichsgaues Wartheland (Reichspostdirektionsbezirk Posen) der Postprotestauftragsdienst nach den Vorschriften der Deutschen Reichspost aufgenommen. Die Aemter und Amts⸗ stellen der Deutschen Reichspost in diesen Gebieten nehmen vom genannten Tage an am Postprotestauftragsdienst mit dem übrigen Reich teil. Wegen der Einführung dieses Dienstes im Reichsgau Wartheland ist später Verfügung zu erwarten.

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f9 . 9

Dezember

Umfang des Postscheckdienstes im 1940.

Die Zahl der Postscheckkonten 8

im Dezember um 3554 Konten auf 1 349 028 gestiegen. Auf diesen Konten wurden bei 85,3 Mill. Huchishe 26,2 Milliarden Rℳ umgesetzt. Davon sind 22,8 Milliarden Kℳ oder 87,3 % unbar beglichen worden. Das Guthaben auf den betrug am Monatsende 1827

vom 26. Oktober 1939)

RNuhiger Preisverlauf in Deutschland.

Der Sneeheue in Deutschland wird durch die amtlichen Indexziffern der Großhandelspreise und der Lebenshaltungskosten dargestellt. Bei der umfassenden Preislenkung weisen beide Indexziffern schon seit Jahren eine gleichartige Bewegung auf, ein Zeichen dafür, daß die Preisbildung auf allen Gebieten vom Rohstoff bis zur verbrauchsfertigen Ware eng miteinander ver⸗ koppelt ist. leine Abweichungen im Verlauf der Indexrziffern erklären sich aus ihrer verschiedenartigen Zusammensetzung: Während die Proßhandelsindeni,sse- auch die Produktionsmittel mit umfaßt, beschränkt sich der Lebenshaltungsindex auf die Ver⸗ brauchsgüter. Wie das Statistische PFecheage im neuen Heft von „Wirtschaft und Statistik“ darlegt, erhöhte sich von b 1939 bis Dezember 1940 der Großhandelsindex um 3,1 % und der Lebenhaltungsindexr um 3,5 %. Das gesamte Preisniveau Deutschlands dürfte danach um etwa 3,3 o% gestiegen sein. In Vergleich mit allen übrigen europäischen Ländern weist Deutsch⸗ land damit die geringste ve auf. Eie stohef Teil dieser Erhöhung ist auf das Ansteigen der Weltmar tpreise für Einfuhrwaren zurückzuführen. Zum Teil wurden Preiserhöhun⸗ gen mit dem Ziel der Produktionssteigerung (Milchwirtschaft) an⸗ geordnet, die übrigen ergaben sich hauptsächlich aus der durch den Krieg bedingten Umschichtung in der Verwen⸗ dung von Roh⸗ und Werkstoffen.

Im übrigen werden in dem Bericht die wichtigsten Preis⸗ maßnahmen und Preisvorgänge des Jahres 1940 dargestellt. Ins⸗ besondere wird dabei auch auf die neuen Verordnungen des Reichskommissars für die Preisbildung eingegangen, durch welche die bisherigen Vorschriften über Preisauszeichnung und über Preisbindungen zusammengefaßt und ergänzt werden. Ebenso wie diese Verordnungen soll die Verordnung über den Nachweis von Preisen deäree der gewerblichen Betriebe mit Ausnahme des Kleinhandels über die Preise ihrer Lieferungen), die Richtlinien für die Preisbildung bei den sogenannten neuen Waren (Kalkulationsstop) und ein besonderer Hinweis des Preis⸗ kommissars auf die Preisvorschrift der Kriegswirtschaftsverord⸗ nung dazu dienen, die Preisüberwachung noch wirksamer, zu gestalten. 3 Handelsvereinbarungen des Generalgouverne⸗ ments mit einer Reihe europäischer Staaten.

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Krrakau, 23. Januar. Nach der bereits im Sommer des ver⸗ angenen Jahres zwischen dem Generalgouvernement und der Schweiz getroffenen Vereinbarung über die Regelung des Zah⸗ lungsverkehr ist nunmehr, wie die „Krakauer Zeittung“ meldet,

auch mit einer Reihe anderer Staaten die Voraussetzung für eine

richtung auf die

Mill. Rℳ, im Monatsdurchschnitt 1806 Mill. Rℳ.

Wiederaufnahme direkter Handelsbeziehungen mit dem General⸗ gouvernement durch den Abschluß ähnlicher Vereinbarungen ge⸗ worden, und zwar mit Bulgarien, Griechenland, der italienisch⸗albanischen Zollunion, Jugoslawien, den Niederlanden, dem Protektorat, Rumänien und Ungarn. Die Verrechnung er⸗ folgt jeweils über das großdeutsche Clearing.

Darüber hinaus ist mit Bulgarien, der italienisch⸗albanischen Zollunion, Jugoslawien und den Niederlanden auch ein Abkommen Se; die Regelung der gegenseitigen Verbindlichkeiten getroffen worden 8

8. 8

90 Fahre Industrie⸗ und Handelskammern in den ostmärkischen Neichsgauen.

Am 20. und 21. Januar traten in Linz die Präsidenten und Hauptführer der Industrie⸗ und Handelskammern in den ost⸗ märkischen Reichsgauen unter dem Vorsitz des Gauwirtschafts⸗ beraters von Oberdonau und Präsidenten der Industrie⸗ und Handelskammer Linz, Hinterleitner, zu gemeinsamen Beratungen zusammen. In seiner Begrüßungsansprache verwies der Vor⸗ sitzende auf das 90 jährige Bestehen der Industrie⸗ und Handels⸗ kammern in den ostmärkischen Reichsgauen, die fast alle im Sommer 1851 ihre gründenden Sitzungen abgehalten haben. Während der vergangenen neun Jahrzehnte wertvoller und nütz⸗ licher Arbeit hätten sich die Kammern zu einem wichtigen Faktor der Wirtschaft emporgearbeitet. Obwohl ursprünglich als reine Interessenvertretungen eingerichtet, seien sie vom Staate von Jahr zu Jahr mehr zur Lenkung der Wirtschaft herangezogen worden. Heute müsse festgestellt werden, daß die Industrie⸗ und Handelskammern während der vergangenen Jahre Instrumente der politischen Willensbildung geworden seien, die über die Auf⸗ gabe der Interessenvertretungen hinaus an der Gesetzgebung in der gewerblichen Wirtschaft weitestgehend teilgenommen hätten.

Im Zuge der Beratungen wurden u. a. Fragen des Arbeits⸗ einsatzes und der Preisbildung, ferner die Rationalisierung sowie organisatorische Fragen behandelt, die der gemeinsamen Aus⸗ durch den Krieg gegebenen wirtschaftlichen Ziele ““

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bedürfen.

Berliner Börse vom 22. Januar.

Die nur für kurze Zeit unterbrochene Abwärtsbewegung der Kurse an den Aktienmärkten setzte sich am Mittwoch bei Eröff⸗ nung des Verkehrs allgemein fort. Der Ordereingang bei den Banken und auch die Unternehmungslust des Berufshandels hielten sich in engen Grenzen. Das Geschäft blieb somit klein, so daß den Notierungen vielfach nur Mindestaufträge zugrunde agen.

Von Montanaktien setzten Ver. Stahlwerke ¼ % höher ein. Andererseits gaben Buderus und Mannesmann je 1 und Rhein⸗ stahl 1 ½ % her. Bei den Braunkohlenwerten stellten Ilse Ge⸗ nußscheine um 2 und Deutsche Erdöl um 3 % niedriger, während Rheinebraun 1 ½¼ % gewannen. Von Kaliaktien sind Salzdetfurth mit 1 1¼, von Autowerten BMW mit 1 P zu erwähnen. Am Markt der chemischen Papiere setzten Farben um ¾ nied⸗ riger ein und schwächten sich alsbald nochmals um % ab. Rütgers verloren 1 und Schering 1¼. Nur Goldschmidt ge⸗ wannen ¾¼ %. Elektro⸗ und Versorgungswerte lagen erneut sehr ruhig. Höher bewertet wurden RWE um , ee um ½, Charlotten Wasser um *% und Lichtkraft um C. Anderer⸗ 888 ermäßigten sich ve um 1, Siemens um 1 ¾¼, Siemens

orzüge um 2 und Dessauer Gas um 2 ¾¼ P. ö“ fabriken bröckelten überwiegend ab, auch Metallwerte lagen nied⸗ riger, so Deutscher Eisenhandel um %. Im gleichen Aus⸗ maße rückgängig waren von Brauereiaktien Schultheiss. Zell⸗ stoff Waldhof und Bank für Brauindustrie büßten je 1 % ein. Stöhr wurden um 1 ½ % heraufgesetzt.

Im Verlauf blieb die Haltung überwiegend weiter schwächer. Man handelte Ver. Stahlwerke mit 144 ¼ nach zeitweise 143 % und Farben mit 201 ½¼ nach 201. BMW verloren 1 %, Daimler 1 %, Schubert & Salzer und Chemische Heyden 1 4¼, Wintershall, Eisenhandel, Siemens Stamm⸗ und Vorzugsaktien und Lichtkraft 1 %. Elektrische Lieferungen, Dessauer Gas und Erdöl befestigten sich um Bruchteile eines Prozents. 8

Bei anhaltender Geschäftsstille schloß die Börse gegenüber den Verkaufskursen fast durchweg gut behauptet. Ver. Stahl⸗ werke notierten 144 ¼ und Farben 201 %. Siemens Vorzüge befestigten sich um 1 ½, während Salzdetfurth um ¾ nach⸗ gaben. Accumulatoren und Lahmeyer schlossen 2 bzw. 1 ¾¼ % unter Eröffnungskurs. .

Am Kassamarkt lagen Banken nicht einheitlich. Nennenswert schwächer waren Dresdner Bank mit % %, Commerzbank mit ½, Ueberseebank mit 1 ¾ % und Asiatenbank gegen letzte Notiz mit 14 Rℳ. Hben bewertet wurden u. a. Adca, Ber⸗ liner Kassenverein und Deutsche Effektenwechselbank mit ½ und Halle Bankverein mit % %. Von Hyp.⸗Banken zogen Rheinisch⸗Westfälische Boden um 1 ½ und Rheinische Hyp. um 1 % an. Andererseits büßten Deutsche Hyp. 2 und Deutsche Cen⸗ ein. Am Schiffahrtsaktienmarkt waren Nordlloyd mit + ¼ % gut behauptet. Nennenswert schwächer lagen dem⸗ gegenüber Hamburg Süd mit 3 und Hansa Dampf mit 1 ½ %. Von sind zu nennen Süddeutsche Eisenbahn mit +. 4, Hamburger Hochbahn mit + 1 ¾ und Aachener Klein⸗ bahn mit 3 %. Unter den Kolonialanteilen erlitten Neu⸗ Guinea und Schantung eine 2 %%ige Kurseinbuße. Otavi zogen um Rℳ an. Leicht befestigt waren auch Doag und Kamerun mit + % bzw. + ½ %. Am Kassamarkt der Industriepapiere war die Haltung nicht einheitlich, überwiegend kam es jedoch zu Kursrückgängen, die verschiedentlich 3 % ausmachten. Stärker ab⸗

eschwächt waren Rückforth mit 5, Tittel & Krüger mit 5 ½4, ““ mit 4 und Wanderer mit 3 ¾ . Als Eetere selen. erpähnt Ftettäner Portland⸗Zement mit 3 und Schöfferhof mit 2 %. b

Steuergutscheine 1 nannte man wieder mit 106 74—106 %. Steuergutscheine I wurden zu unveränderten Kursen notiert.

Die Reichsaltbesitzanleihe stellte sich im variablen Renten⸗ verkehr auf 158 1⅛ nach anfänglich 158 ¾¼ (158 ½2). ““

Am Kassarentenmarkt blieben Pfandbriefe bei geringfügig gesteigerten Umsätzen gefragt. Erstmals notiert wurden 4 Lige Landschaftliche Centralgoldpfandbriefe Reihe III, Kurs: 100 ½ bei knapp 1 iger Repartierung, Stadtanleihen waren fast umsatz⸗ los, Gemeindeumschuldung notierte wieder 101 ½6. Dekosama 1 gab Dum ½ % nach. Länderanleihen waren gut behauptet. Von Altbesitzemissionen ermäßigten sich Hamburg um und Lübeck um % %. Am Markt der Reichsanleihen waren 35er Reichs⸗ schätze (41 45) und 40er Folge IF leicht befestigt, während 36er 9 e g um % und 38er Folge I— III um 0,05 % nachgaben. 35er

eichsbahnschätze ermäßigten sich um 0,20 %. Postschätze waren unverändert. Fenbustries ligationen lagen nicht einheitlich. Far⸗ benbonds notierten 1 ¾¼ % niedriger. um ersten Male notiert wurden 5 %ige Wintershall⸗Obligationen von 1940; der Kurs stellte sich auf 106. 1

Der Privatdiskontsatz blieb mit % in der Mitte unver⸗ ändert.

Am Geldmarkt blieb der Satz für Blankotagesgeld mit 1 ½ —1 ¾¼ % unverändert.

Bei der amtlichen Veränderungen ein.

tralboden %

Berliner Devisennotierung traten keine

Kölner Frühjahrsmesse vom 30. Mär bis 1. April. 1

Ausbau als Messe für Westeuropa.

Die diesjährige Kölner Frühjahrsmesse findet vom 30. März bis 1. April stan. Wie schon anläßlich der erfolgreich verlaufenen Herbstmesse 1940 bekanntgegeben wurde, ist für die kommende fFeüglahrsmefe ein großzügiger Ausbau geplant, der dem zu⸗ ünftigen umfangreichen Aufgabengebiet der Kölner Messe als internationaler Messe für Westeuropa entspricht. B

Die Vorbereitungen für die Frühjahrsmesse wurden bereits in vollem Umfang dafhehch Das Programm der Früh⸗ jahrsmesse umfaßt die Beteiligung der Verbrauchsgüterindustrie an der allgemeinen Messe für Haus⸗, Küchen⸗ und Wohnbedarf, die Textilmesse und verschiedene Sondergruppen. Schon im Herbst 1940 lagen zahlreiche Anmeldungen von Ausstellerinteressenten für die Frühjahrsmesse 1941 vor. In der wischenzeit haben weitere bedeutende Unternehmen der deutschen Wirtschaft ihre Beteiligung ugesagt, so daß mit einer vollen Belegung der zur Verfügung sie enden Ausstellungshallen zu rechnen ist.

Die deutsche Wirtschaft hat es verstanden, trotz Krieg ihren umfangreichen Handel mit dem Ausland nicht nur aufrechtzu⸗ erhalten, sondern auszudehnen. Für viele Länder Europas ist Deutschland heute im gegenseitigen Warenaustausch der wichtigste Außenhandelspartner, Als bedeutender Pfeiler der deutschen In⸗ dustrie ist die westdeutsche Wirtschaft an dieser Entwicklung in starkem Maße beteiligt. Durch die Rückkehr Eupen⸗Malmedys, Luxemburgs, des Elsaß und Lothringens ins Reich erfuhr die west⸗ deutsche Wirtschaft eine weitere Verstärkung. Unter deutscher Führung entwickelt sich schon jetzt eine enge wirtschaftliche Zu⸗ sammenarbeit der westeuropäischen Länder mit Deutschland. Der Kölner Ih als internationaler Messe für Westeuropa fällt damit die Aufgabe zu, durch ihre Funktion zur Förderung und Erleichterung des Warenaustausches beizutragen. Aus diesem Grunde werden sich auch verschiedene europäische Länder an der Kölner Frühjahrsmesse beteiligen.

Die Elektrolytkupfernotierung der Vereinigung für deutsche Elektrolytkupfernotiz stellte sich laut Berliner Meldung des „D. N. B.“ am 23. Januar auf 74,00 . (am 22. Januar auf 74,00 R.ℳ)

mittel.

gsraupen,

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Neichs, und Staatsanzeiger Nr. 19 vom 23. Januar 1941. S. 3

Erfahrungen der Handelsarbeit im Kriege. Beiratssitzung der Reichsgruppe Handel.

Die Reichsgruppe Handel hielt in Berlin ihre diesjährige Beiratssitzung ab, die in Vertretung des wieder zu seiner Truppe einberufenen Leiters Dr. Hayler von Generalkonsul b ge⸗ leitet wurde. Vom Reichswirtschaftsministerium nahm Ober⸗ regierungsrat Uhlenküken an den Beratungen teil. Haupt⸗ geschäftsführer Ohlendorf gab einen Ueberblick über die Au gaben und Arbeiten, die der Handel und seine Organisation im ersten

Kriegsjahr zu leisten hatten. Er schilderte die Entwicklung im Zeichen der Kriegswirtschaft, die das Umsatzbild in vielen Ge⸗ schäftszweigen bisher weniger beeinflußt hat, als anfangs befürchtet wurde. Die Zahl der geschlossenen Betriebe ist bemerkenswert lein. Selbstverständlich sind die kriegswirtschaftlichen Struktur⸗ änderungen in der Gesamtwirtschaft nicht ohne Einfluß auf den Fnae geblieben. Bewirtschaftungs⸗ und Zuteilungsmaßnahmen aben gewisse Verlagerungen innerhalb der Betriebe und Handels⸗ weige mit sich gebracht, aus denen, zusammen mit anderen Er⸗

Berlin, 22. Januar. Preisnotierungen für Nahrungs⸗ (Verkaufspreise des Lebensmittelgroß⸗ handels für 100 Kilo frei Haus Groß⸗Berlin.) [Preise in eichsmark.] Bohnen, weiße mittel 5) —,— bis —,—, Linsen, —,— bis —,— und —,— bis —,—, Speiseerbsen, Inland, gelbe §) —,— bis —,—, Speiseerbsen, Ausland, gelbe 8) —,— bis —,—, Gesch. glas. gelbe Erbsen, ganze 8) —,— bis —,—, Gesch. glas. gelbe Erbsen, halbe 8) —,— bis —,—, Grüne Erbsen, Ausland —,— bis —,—, Reis: Rangoon §*) 33,95 bis 34,95, Italiener ungl. §*) 40,00 bis 41,00, Bruchreis I 22,85 bis 24,25, Bruchreis II 21,60 bis 23,00, Siam I 48,40 bis 49,40, Siam II. 39,75 bis 40,75, Moulmein 47,60 bis 48,60, Buchweizengrütze —,— bis —,—, Gerstengraupen, fein, 0/ bis 5/0*) 41,50 bis 42,50 ), Gerstengraupen, mittel, C/1*) 40,50 bis 41,50 †), Gersten⸗ grob, C/4*) 37,00 bis 88,00 †), Gerstengraupen, hne 0/6*) 34,00 bis 35,00 †), Gerstengrütze, alle Kör⸗ nungen*) 34,00 bis 35,00 †), Haferflocken [Hafernährmittel)*) 5,00 bis 46,00 ), Hafergrütze [Hafernährmittel]*) 45,00 bis 46,00 †), Kochhirse*) —,— bis —,—, Roggenmehl, Type 997 26,05 bis —,—, Weizenmehl, Type 812, Inland 33,95 bis —,—, Weizen⸗ grieß, Type 450 38,75 bis —,—, Kartoffelmehl, hochfein 36,65 bis 38,15 †), Sago, deutscher 49,35 bis 51,35, Zucker Melis (Grund⸗ orte) 67,90 bis —,—, Roggenkaffee, lose 40,50 bis 41,50 †), Gersten⸗ kaffee, lose 40,50 bis 41,50 †), Malzkaffee, lose 45,00 bis 46,00 ), Kaffee⸗Ersatzmischung 72,00 bis 82,00, Röstkaffee, Brasil Superior bis Extra Prime §) 349,00 bis 373,00, Röstkaffee, Zentral⸗ amerika §) 458,00 bis 582,00, Kakaopulverhaltige Mischung 130,00 bis 156,00, Tee, deutsch 240,00 bis 280,00, Tee, südchines. §) 810,00 bis 900,00, Tee, indisch §) 960,00 bis 1400,00, Pflaumen, Bulgar. 96,00 bis 102,00, Sultaninen, Perser 98,00 bis 105,00, Mandeln, süße, handgewählte, ausgewogen —,— bis —,—, Mandeln, bittere, hand⸗ gewählte, ausgewogen —,— bis —,—, Zitronat —,— bis —,—, Kunsthonig in ½ kg⸗Packungen 70,00 bis 72,00, Bratenschmalz 183,04 bis —,—, Rohschmalz 183,04 bis —,—, Dtsch. Schweineschm. . Grieb., mit oder ohne Gewürz 185,12 bis —,—, Dtsch. Rinder⸗ alg in Kübeln 111,60 bis —,—, Speck, geräuchert 190,80 bis —,—, ““ 174,00 bis —,—, arkenbutter in Tonnen 31,00 bis —,—, Markenbutter, gepackt 335,00 bis —,—, eine Molkereibutter in Tonnen 323,00 bis —,—, feine Molkerei⸗ üutter, gepackt 327,00 bis —,—, Molkereibutter in Tonnen 315,00 bis —,—, Molkereibutter, gepackt 319,00 bis —,—, Landbutter in Tonnen 299,00 bis —,—, Landbutter, gepackt 303,00 bis —,—, Speiseöl 173,00 bis —,—, Allgäuer Stangen 20 % 130,00

bis 138,00, echter Gouda 40 % 190,00 bis —,—, echter Edamer 40 %

190,00 bis —,—, bayer. Emmentaler (vollfett) 270,00 bis 275,00, Allgäuer Romatour 20 % 152,00 bis 158,00, Harzer Käse 100,00 bis 110,00. 89 b 1 8y) Nach besonderer Anweisung verkäuflich.

*) Nur für Zwecke der menschlichen Ernährung bestimmt.

†) Die zweiten Preise verstehen sich auf Anbruchmengen.

Berichte von auswärtigen Devisen⸗ und Wertpapiermärkten.

Devisen.

Prag, 22. Januar. (D. N. B.) Amsterdam Umrechnungs⸗ Mittelkurs 1325,70 G., 1328,30 B., Berlin —,—, Zürich 578,90 G., 580,10 B., Oslo 567,60 G., 568,80 B., Kopenhagen 482,10 G.,

483,10 B., London 98,90 G., 99,10 B., Madrid 235,60 G., 236,00 B., Mailand 130,90 G., 131,10 B., New York 24,98 G., 25,02 B., Paris 49,95 G., 50,05 B., Stockholm 594,60 G., 595,80 B., Belgrad 56,04 G., 56,16 B., Brüssel 399,60 G., 400,40 B., Budapest —,—, Bukarest —,—, Sofia 30,47 G., 30,53 B., Athen 20,58 G., 20,62 B.

Budapest, 22. Januar. (D. N. B.) [Alles in Pengö.] Amsterdam 180,07 181,40*), Berlin 136,20, Bukarest 3,42 ½, London 13,93 ½, Mailand 17,7732, New York 345,60, Paris 6,8

Prag 13,62, Sofia 413,00, Zürich 80,20, Slowakei 11,86.

*) Verrechnungskurs. .

London, 23. Januar. (D. N. B.) New York 402,50 —403,50, Paris —,—, Berlin —,—, Spanien (offiz.) 40,50, Montreal

4,43 4,47, Amsterdam —,—, Brüssel —,—, Italien (Freiv.) —,—, Schweiz 17,30 17,40, Kopenhagen (Freiv.) Stockholm

16,85 16,95, Oslo —,—, Buenos Aires (offiz.) 16,95 ¼ 17,13,

Rio de Janeiro (inoffiz.) —,—, Schanghai 0/3.41.

Paris, 22. Januar: Börse bleibt geschlossen. (D. N. B.)

Amsterdam, 23. Januar. (D. N. B.) [Amtlich.] Berlin 75,28 75,43, London —,—, New York 188 ⁄16 188 11, Paris —,—, Brussel 30,11 30,17, Schweiz 43,63 43,71, Helsingfors 3,81 3,82, Italien (Clearing) 9,87, Madrid —,—, Oslo —,—, Kopenhagen —,—, Stockholm 44,81 44,90, Prag —,—.

Zürich, 22. Januar. (D. N. B.) [11,40 Uhr.] Paris 8,20, London 16,10, New York 431,00, Brüssel 69,00 nom., Mailand 21,70, Madrid 40,00, Holland 229,00 nom., Berlin 172,50, Lissabon 17,24, Stockholm 102,77 ¼, Oslo 98,50 nom., Kopenhagen 83,50 nom., Sofia 425,00, Budapest 85,00, Belgrad 10,00, Athen 300,00, Konstantinopel 337,50, Bukarest 215,00, Helsingfors 875,00, Buenos Aires 101,75, Japan 101,00.

Kopenhagen, 22. Januar. (D. N. B.) London 20,89, New York 518,00, Berlin —,—, Paris 11,75, Antwerpen 82,88, Zürich 120,35, Rom 26,30, Amsterdam 275,55, Stockholm 123,45, Oslo 117,85, Helsingfors 10,52, Prag —,—, Madrid —,—, Warschau —,—.

Stockholm, 22. Januar. (D. N. B.) London 16,85 G., 16,95 B., Berlin 167,50 G., 168,50 B., Paris —,— G., 9,00 B., Brüssel —,— G., 67,21 B., Schweiz. Plätze 97,00 G., 97,80 B., Amsterdam —,— G., 222,97 B., Kopenhagen 80,95 G., 81,25 B., Oslo 95,35 G., 95,65 B., Washington 415,00 G., 420,00 B., Helsingfors 8,35 G., 8,59 B., Rom 21,20 G., 21,40 B., Prag

—, Madrid —,—, Warschau —,—.

Oslo, 21. Januar. (D. N. B.) London —,— G., 17,75 B., Berlin 174,25 G., 176,75 B., Paris —,— G., 9,00 B., New York 435,00 G., 440,00 B., Amsterdam —,—, Zürich 101,50 G., 102,00 B., Helsingfors 8,70 G., 9,20 B., Antwerpen —,— G., 71,50 B., Stockholm 104,55 G., 105,10 B., Kopenhagen 84,80 G., 85,00 B., Rom 22,10 G., 23,00 B., Prag —,—, Warschau

8

bis auf weiteres

fahrungen der Kriegswirtschaft, Folgerungen auch für die Nach⸗ kriegszeit zu n sind. an müsse aber unnötige Verschie⸗ bungen oder Bereinigungen vermeiden, die nicht aus wirtschaft⸗ lichen Gesamtzusammenhängen, sondern nur aus Einzelgesichts⸗ punkten angestrebt werden. 1 Ohlendorf befaßte gach dann mit den Fragen der Preisbildung und kennzeichnete die Probleme, die sich hier für den Handel aus den Notwendigkeiten seiner Vielfalt, aus der Gestaltung der Sor⸗ timente usw. ergeben. Veränderungen in der Produktion und bei den Rohstoffen wirken heute auf die Preisgestaltung im Handel ebenso zurück wie z. B. auch die Lenkung des Arbeitseinsatzes. Der Handel suche auch auf diesem Gebiet in jeder Weise der Verant⸗ wortung der Zeit su entsprechen. Als maßgebend für die Arbeits⸗ richtung des Handels bezeichnete Ohlendorf die Lebensgesichts⸗ punkte des deutschen Raumes und des deutschen Volkes. Der Handel dürfe nicht ausschließlich 11““ orientiert sein, sondern habe die volkswirtschaftliche und verbrauchspolitische Gesamtlage zu berücksichtigen. Dabei müßten die Handelsberufe so ausgestaltet sein, daß sie für einen tüchtigen und unter⸗ nehmungsfreudigen Nachwuchs anziehend bleiben.

Moskau, 10. u. 11. Januar. (D. N. B.) New York 5,30, London 21,40, Brüssel 84,80, Amsterdam 281,32, Paris 11,13, Schweiz 123,01, Berlin 212,00.

London, 22. Januar. (D. N. B.) Silber Barren prompt 23 ⁄16, Silber auf Lieferung Barren 23 ⅛8, Silber fein prompt 25,00, Silber auf Lieferung fein 242⁄36, Gold 168/—.

Wertpapiere.

Frankfurt a. M., 22. Januar. (D. N. B.) Reichs⸗Alt⸗ besitzanleihe 158,50, Aschaffenburger Buntpapier 114,00, Buderus Eisen 146,00, Cement Heidelberg 191,75, Deutsche Gold u. Silber 286,00, Deutsche Linoleum 174,75, Eßlinger Maschinen —,—, Felten u. Guilleaume 197,00, Ph. Holzmann 260,50, Gebr. Jung⸗ hans —,—, Lahmeyer 171,50, Laurahütte —,—, Mainkraftwerke —,—, Rütgerswerke 202,00, Voigt u. Häffner —,—, Zellstoff Waldhof 184,00.

Hamburg, 22. Januar. (D. N. B.) [Schlußkurse.] Dresdner Bank 144,00, Vereinsbank 170,00, Hamburger Hochbahn 121,00, Hamburg⸗Amerika Paketf. 115 ⅜, Hamburg⸗Südamerika 175,00, Nordd. Lloyd 114,50 B., Dynamit Nobel 107,50, Guano 115,00, Harburger Gummi 265,00, Holsten⸗Brauerei 195,00, Neu Guinea —,—, Otavi —,—.

Wien, 22. Januar. (D. N. B.) 4 % Ndöst. Lds.⸗Anl. 1940 101,20, 4 % Oberöst. Lds.⸗Anl. 1940 101,15, 4 % Steier⸗ mark Lds.⸗Anl. 1940 101 ⅛, 4 % Wien 1940 101,00, Donau⸗ Dampfsch.⸗Gesellschaft —,—, A. E. G.⸗Union Lit. A —,—, Alpine Montan AG. „Hermann Göring“ 16,35, Brau⸗AG. Oesterreich 319,00, K. 318,00, Brown⸗Boveri —,—, Egydyer Eisen u. Stahl —,—, „Elin“ AG. f. el. Ind. 31,00, Enzesfelder Metall

„—, Felten⸗Guilleaume 151,50, Gummi Semperit 202,50, C —,—, Kabel⸗ und Drahtind. 184,25 K., Lapp⸗Finze AG. 109,00, Leipnik⸗Lundb. —,—, Leykam⸗Josefs⸗ thal —,—, Neusiedler AG. 135,00, Perlmooser Kalk —,—, Schrauben⸗Schmiedew. 152,30, Siemens⸗Schuckert —,—, Simme⸗ ringer Msch. 20,00, K. 19,75, „Solo“ Zündwaren 153,00, Steirische Magnesit. —,—, Steirische Wasserkraft 163,75, Steyr⸗Daimler⸗ Puch 127,50, Steyrermühl Papier 62,90, Veitscher Magnesit —,—, Waagner⸗Biro 198,00, Wienerberger Ziegel —,—.

Wiener Protektoratswerte, 22. Januar. (D. N. B.) ivnostensta Bank 60,00, Dux Bodenbacher Eisenbahn 185,00, erdinands Nordbahn —,—, Ver. Carborundum u. Elektr. A. G.

107,00, Westböhm. Bergbau⸗Aktienverein 138,50 Erste Brünner Maschinenf.⸗Ges. 61,00, Metallwalzwerk A. G. Mährisch⸗Ostrau 126,50 K., Prager Eisenind. Gesellschaft 400,00 K., Eisenwerke A. G. Rothau⸗Neudeck 51,50 K., A. G. vorm. Skoda Werke Pilsen 214,00, Heinrichsthaler Papierfabr. 78,50 K., Cosmanos, Ver. Textil u. Druck⸗ fabriken A. G. 53,00, A. G. Roth⸗Kosteletzer Spinn. Web. 100,00 K., Ver, Schafwollenfabriken A. G. 50,50, 4 % Dux⸗Bodenbacher Prior.⸗Anl. 1891 9,75 K., 4 % Dux⸗Bodenbacher Prior.⸗Anl. 1893 8,60 K., Königshofer Zement 349,00 K., Poldi⸗Hütte 423,00, Berg⸗ und Hüttenwerksges. —,—, Ringhoffer Tatra 241,00 K. Renten: 4 ½ % Mährisch Landesanleihen 1911 9,80, 4 % Pilsen Stadtanleihen 10,00, 4 ½ % Pilsen Stadtanl. —,—, 5 % Prager Anleihe —,—, 4 % Böhmisch⸗Hyp. Bank Pfandbr. (57jährig) —,—, 4 % Böhm. Landesbank Schuldverschreibungen —,—, 4 % Böhm. Landesbank Komm.⸗Schuldsch. —,—, 4 % Böhm. Landsbank Meliorationssch. 9,60, 4 % Pfandbr. Mähr. Sparkasse —,—, 4 ½ % Pfandbr. Mähr. Sparkasse —,—, 4 % Mähr. Landeskultur⸗Bank⸗Komm.⸗Schuldver. 9,00, 4 % Mähr. Landeskultur Eisenbahn⸗Schuldverschr. —,—, 4 ½ % Zivnostenska Bank Schuldv. 8,95, K. Kasse. 8 Amsterdam, 22. Januar. (D. N. B.) A. Fortlaufend notierte Werte: 1. Anleihen: 4 % Nederl. Staatsleening 1940 S. I mit Steuererleicht. 98,25, 4 % do. S. II ohne Steuererleicht. 93,50, 4 % do. S. II mit Steuererleicht. 98,25, 5 ½ % Dt. Reichsanl. 1930 (Young) ohne Kettenerkl. —,—, 5 ½ % do. mit Kettenerkl. —,—. 2. Aktien: Allgemeene Kunstzijde Unie (AK.) 104 1*), Philips Gloeilampenfabrieken 196,25, Lever Bros. & Unilever N. V. 115 ⅞*), Anaconda Copper Mining 28 ⁄½16 *), Bethlehem Steel Corp. 813 %9*), Republic Steel Corp. 24,50*), Koninkl. Ned. Mij. to Expl. v. Petro⸗ leumbronnen i. Ned.⸗Ind. 242 % *), Shell Union 11 ⅛, Nederlandsche Scheepvaart Unie 166,50, Amsterdam Rubber Cultuur Mij. (AR.) 258,75 *), Handelsvereenig. „Amsterdam“ (HVA.) 416,50, Senembah Mij. 205,00. B. Kassapapiere: 1. Anleihen: 70% Dt. Reich 1924 (Dawes) ohne Kettenerkl. —,—, 70% do. mit Kettenerkl. —,—, 4 % Golddiskontbank pref. —,—. 2. Aktien: Hollandsche Kunstzijde Industrie (HKJ.) 142,00, Internat. Viscose Comp. 70,50, Neder⸗ landsche Kabelfabriek 376,00, Rotterdamsche Droogdok Mij. 283,00, Vereen. Koninkl. Papierfabrieken von Gelder Zonen 135,50, All⸗ gemeine Elektrizitätsgesellschaft —,—, J. G. Farben Zertifikate —,—, do. Original —,—, Nederl.⸗Indische Spoorweg Mij. 56,00, Koninkl. Nederl. Hoogovens en Staalfabr. 138,00, Deli Maatschappij 249,00, Heineken’s Bierbrouwerij Mij. 186,00, Gebr. Storck & Co. 143,75, Wilton⸗Feijenvord 155,25, Nederlandsche Wol Maatschappij 73,00, Holl. Amerika⸗Linie 112,00, Nederl. Handels Maatschap. Cert. 114,00,

““

De Maas 112,00. *) Mittel.

der Kommission d

99 % in Blöcken

Notierungen es Berliner Metallbörsenvorstandes vom 23. Januar 1941.

(Die Preise verstehen sich ab Lager in Deutschland für prompte Lieferung und Bezahlungz:

Originalhüttenaluminium,

desgl. in Walz⸗ oder Drahtbarren

u Reinnickel, 98 99 %

Antimon⸗Regulus .. Feinsilber..

6575

.... 35,50 38,50

133 137

2

9

2

Rℳ für 100 kg

fein

In Auszahlung,

Berlin festgestellte Notierungen und telegraphische ausländische Gelbsorten und Banknoten

Telegraphische Auszahlung.

Aegypten (Alexand. und Kairo) Afghanistan (Kabul). Argentinien (Buenos Aires) Australien (Sydney) Belgien (Brüssel u. Antwerpen) Brasilien (Rio Jaro) 8 Brit. Indien (Bom⸗ bay⸗Calcutta) Bulgarien (Sofia).. Dänemark (Kopenh.) England (London) .. Estland (Reval/ Talinn) Finnland (Helsingki). Frankreich (Paris).. Griechenland (Athen) Holland (Amsterdam und Rotterdam).. Iran (Teheran).. Island (Reykjavik). Italien (Rom und Mailand) 88 Faß an (Tokio u. Kobe) ugoslawien (Bel⸗ grad und Zagreb). Kanada (Montreal). Lettland (Riga). Litauen (Kowno/ Kaunas) . .. . .... Luxemburg (Luxemb.) Neuseeland (Welling⸗ ton) . Norwegen (Oslo).. Forthcar (Lissabon). zumänien (Bukarest) Schweden (Stockholm und Göteborg)...

100 Litas

1 ägypt. Pfd.] 100 Afghani

1 Pap.⸗Pes. 1 austr. Pfd.

100 Belga 1 Milreis

100 Rupien 100 Lewa 100 Kronen 1 engl. Pfd. 100 estn. Kr. 100 finnl. M. 100 Frcs. 100 Drachm.

100 Gulden 100 Rials 100 isl. Kr.

100 Lire 1 Yen

100 Dinar 1 kanad. Doll. 100 Lats

100 lux. Fr.

1 neuseel. Pf. 100 Kronen 100 Escudo 100 Lei

Schweiz (Zürich, Basel und Bern) .. Slowakei (Preßburg)

Barcelona) Südafrik. Union (Pre⸗ toria, Johannesbg.) Türkei (Istanbul).. Ungarn (Budapest). Uruguay (Montevid.) Verein. Staaten von Amerika (NewYork)

Spanien (Madrid u.

100 Kronen

100 Franken 100 Kronen

100 Peseten 1 südafr. Pf. 1 türk. Pfund 100 Pengö 1 Goldpeso

132,57 132,83

23. Januar Geld Brief

18,79 18,83 0,588 0,592

39,96 40,04 0,130 0,132 3,047 3,053 48,21 48,31

62,44 62,56 5,06 5,07

2,058 2,062

14,61

14,59 38,50

38,42

13,11

13,09 0,587

0,585 5,604 5,616 48,75 48,85

41,94 42,02

59,46

58,01 8,609

23,60

57,89 8,591

23,56 1,978 1,982

0,984 0,986

132,57

0,984

22. Januar Geld Brief

18,79 18,83 0,588 0,592

39,96 0,130 0,132

40,04

3,047 3,053 48,21 48,31

62,44 62,56 5,06 5,07 2,058 2,062

132,83 14,61

14,59 38,50

38,42

13,09 0,585

5,604 48,75

13,11 0,587

5,616 48,85

41,94 9,99

42,02 10,01

56,76 10,04

59,46

57,89

23,56 1,978 1,982 0,986

1 Dollar

2,498 2,502

2,498 2,502

Kanada

20 92

England, Aegypten, Südafrik. Union .. Urünekeich ö“ E1““

ustralien, Neuseelaod . Britisch⸗ Indien .

Geld 9,89 4,995 7,912 74,18 2,098

Für den innerdeutschen Verrechnungsverkehr gelten folgende Kurse:

Brief 9,91 5,005 7,928 74,32 2,102

sorten und Banknoten.

Sovereigns. 20 Francs⸗Stücke. Gold⸗Dollars. Aegyptische. Amerikanische: 1000—5 Dollar.. 2 und 1 Dollar... Argentinische. Australische Belgische. Brasilianische Brit.⸗Indische Bulgarische: 1000 L u. darunter Dänische: große 10 Kr. u. darunter. Englische: 10 . u. darunter Estnische. Finnische. Französische. Holländische... Italienische: große. 10 Lire u. darünter. Jugoslawische: große 100 Dinar Kanadische Lettländische Litauische: große... 100 Litas u. darunt. Luxemburgische... Norwegische, 50 Kr. u. darünter Rumänische: 1000 Lei und 500 Lei Schwedische: große. 50 Kr. u. darunter. Schweizer: große ... 100 Frs. u. darunt. Slowakische: 20 Kr. v darunter ...... Südafr. Union Türkische Ungarische: 100 P.

22 20

„72„ 2„ 2

u. darunter.

Ausländische Geld

G Notiz

82*

fuüu 1 Stück 1 ägypt. Pfd.

1 Dollar

1 Dollar

1 Pap.⸗Peso 1 austr. Pfd. 100 Belga.. 1 Milreis 100 Rupien

100 Lewa 100 Kronen 100 Kronen

1 engl. Pfd. 100 estn. Kr. 100 finnl. M. 100 Frs.

100 Gulden 100 Lire

100 Lire

100 Dinar 100 Dinar

1 kanad. Doll. 100 Lats 100 Litas 100 Litas 100 lux. Fr.

100 Kronen

100 Lei

100 Kronen 100 Kronen 100 Frs. 100 Frs.

100 Kronen 1 südafr. Pfd. 1 türk. Pfund

23. Januar Geld Brief 20,38 20,46 16,16 16,22 4,205 4,41

2,45 2,45 0,51 2,76

40,08 0,115

46,09

3,06 49,10 4,56 5,07 5,01 133,27 13,13

5,62 1,46

5,05 4,99 132,73 13,07

5,60 1,44

9,98 56,89

2,03 59,30 57,73 57,73

8,58

4,49 1,84

100 Pengö

60,78

22. Januar Geld Brief 20,38 20,46 16,16 4,185 4,39 2,45 2,45 0,49 2,74 39,92 0,105 45,91

3,04 48,90 4,54 5,05 4,99 132,73 13,07 5,60