Reichs, und Staatsanzeiger Nr. 109 vom 13. Mai 1941. S. 4
und Fritz Zirner, beide vertreten durch; den Rechtsanwalt Dr.⸗Rothe, Berlin W, Mohrenstraße 10, 2. Max und Josef Janelaes, beide vertreten durch den Rechtsanwalt Kirsch, Berlin⸗Zehlendorf, Teltower Damm 23, 3. die minder⸗ jährigen Marianne, Helge, Gudrun und Ingrid Mohrhoff, vertreten durch ihren Vormund Wilhelm Morwhoff vertreten durch den Rechtsanwalt Wulff, Berlin⸗Lankwitz, Leonorenstraße 71, haben das Aufgebot folgender angeblich verlorener Hypothekenbriefe beantragt über: 1. 5999,32 6ℳ Aufwertungs⸗ forderung, eingetragen im Grundbuch von Berlin⸗Lankwitz Bd. 35 Blatt 1024 Abt. III Nr. 7 für den verstorbenen Rentner Friedrich Zirner; 2. 742,55 G,ℳ Aufwertungsforderung, eingetragen im Grundbuch von Berlin⸗Zehlendorf Bd. 289 Bl. 8733 (früher Bd. 10 Bl. 313) in Abt. III Nr. 7 für Max Janelaes; 3. 20 000 Bℳ Darlehensforderung, eingetragen im Grundbuch von Berlin⸗ Lankwitz Bd. 16 Bl. 487 Abt. III Nr. 7 für die verstorbene Frau Marie Mohr⸗ hoff geb. Ruhe. Die Inhaber der Ur⸗ kunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 27. August 1941, 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge⸗ richt, Zimmer 117, anberaumten Auf⸗ gebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigen⸗ falls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird. Berlin⸗Lichterfelde, 3. Mai 1941. Das Amtsgericht.
[5113] Aufgebot.
18 F 10/41. Die Ehefrau Otto Kort⸗ mann, Martha geb. Florack — und zwar handelnd mit Zustimmung ihres Ehemannes —, hat als Eigentümerin des im Grundbuch von Düsseldorf Pempelfoͤrt Bl. 6248 ein⸗ getragenen Grundbesitzes gemäß § 1171 BGB. beantragt, die unbekannten Gläubiger der auf den Namen der am 16. 5. 1930 verstorbenen Witwe Karl Doetsch. Gertrud geb. Holland, zeit⸗ lebens wohnhaft in Rheinberg, in Abt. III unter Nr. 11 eingetragenen aufgewerteten Darlehnshypothek in Höhe von 1500,— G. ℳ nnbs Zinsen mit ihren Rechten auszuschließen. Die
in Abteilung III. Nr. 10 für die Naam⸗ loze Vennootschap Rotterdamsche
Administratiebank in Rotterdam ein⸗
getragene Darlehnshypothek von 45 000 Goldmark — mindestens Reichs⸗ mark — für kraftlos erklärt worden. Köln, den 8. Mai 1941. Das Amtsgericht. Abt. 4.
[5846] Amtsgericht Oels i. Schl. Ausschlußurteil.
Im Namen des Deutschen Volkes!
In der Aufgebotssache der 1. Schlacht⸗ viehversicherung auf Gegenseitigkeit in Oels, z. Zeit in Liquidation, ver⸗ treten durch die Liquidatoren Fleischer⸗ meister Richard Bagusche, Wilhelm Neu⸗ mann, Fritz Schwarz, sämtlich in Oels Schles., 2. Fl. Mathilde Kelsch aus Pontwitz, Kr. Oels, 3. Volkspflegerin i. R. Helene Peter, Trebnitz, Wall⸗ straße 2, 4. Frau Meta Remisch geb. Lange aus Oels, Promenade 5, und Frau Anne Pilz geb. Lange, Oels, Beethovenstr. 12, als alleinige Erben des verstorbenen Kräutereibesitzers Julius Lange, Oels, 5. Stadtsparkasse zu Oels i. Schles. 8 das Amts⸗ gericht in Oels i. Schles. durch den Assessor Hormes für Recht erkannt: A. Es werden für kraftlos erklärt die angeblich verlorengegangenen Hypo⸗ thekenbriefe über: IJ. die im Grund⸗ buch von Oels Blatt Nr. 178 in Abtei⸗ lung III unter Nr. 5 eingetragene Hypothek über 2500 0ℳ; II. im Grund⸗ buch von Pontwitz Bl. Nr. 154 in Ab⸗ teilung III unter Nr. 40 eingetragene Hypothek über 2914,35 0ℳ; III. die im Grundbuch von Oels Blatt Nr. 165 in Abteilung III unter Nr. 4 eingetragene Hypothek über 562,50 G ℳ; IV. die im Grundbuch von Oels Blatt 349 in Ab⸗ teilung III unter Nr. 7 eingetragene Hypothek über 4026,65 G ℳ; V. fol⸗ gende Sparkassenbücher der Stadt⸗ sparkasse in Oels 1. Nr. 28 568 über 764,54 Rℳ, 2. Nr. 26 239 über 667,30 RRℳ. B. Die Kosten des Ver⸗ fahrens werden den Antragstellern auf⸗ erlegt.
Tatbestand und Entscheidungsgründe.
Die Antragsteller haben den Verlust der in der Urteilsformel bezeichneten
unbekannten Erben der Witwe Karl Urkunde und die Tatsachen, von denen
Doetsch und jetzigen Gläubiger dieser Hypothek werden daher
im⸗
ihre Berechtigung abhängt, das Auf⸗
gefordert, gebot zu beantragen, glaubhaft gemacht.
808, 1162 lässig. Das Aufgebot ist auf Anord⸗
1941, 11 Uhr, vor dem brrhm⸗ B. G.⸗B., 1004, 1005, 1007 Z.⸗P.⸗O. zu⸗
neten Gericht, Mühlenstr. 34, mer 69, anzumelden.
ie Gläubiger nung des Gerichts durch Anheftung an
können, wenn die Anmeldung nicht er⸗ die Gerichtstafel in der Zeit vom folgt, nach Hinterlegung des ihnen 31. Januar 1941 bis 6. Maf 1941 so⸗ gebührenden Betrages ihre Befriedi⸗ wie durch Einrückung in den Deutschen
gung statt aus dem Grundstück nur noͤch aus dem hinterlegten Betrage ver⸗ längen, und ihre Rechte aus diesem Betrag erlöschen, wenn sie sich nicht vor
Reichsanzeiger vom 5. Februar 1941 und in dem Amtsblatt der Preußischen Regierung in Breslau vom 8. Februar 1941 — Stück 6 — bekanntgemacht.
dem Ablauf von 30 Jahren nach dem Rechte Dritter auf die Urkunden sind Erlaß des Ausschlußurteils bei der 8”8 dem Erlaß des Ausschlußurteils
Eöö melden. Düsseldorf, den 29. April 1941. Amtsgericht. Abt. 18.
[5851] Aufgebot. Der Rentner Adolf Babatz in Uelzen,
nicht angemeldet. Die auf Pilet des Urteils gestellten Anträge sind vSv (§§ 947 ff., §§ 1003 ff. der
aher
ivilprozeßordnung). Hormes.
Gr. Liederner Str. 7, hat das Aufgebot üi.
des verlorengegangenen Hypotheken⸗ briefes über die auf dem Grundbuch⸗ blatt des Grundstücks Uelzen Bd. 49 Bl. Nr. 1618 in Abt. III unter Nr. 30 am 10. Mai 1920 für ihn eingetragene und ab 1. Mai 1920 mit 4 v. H. verzins⸗
4. Oeffentliche Zustellungen.
liche Darlehnsforderung von 180 000,— [5852] Oeffentliche Zustellung.
Mark, am 31. März 1926 aufgewertet
2. R. 84/40 (A). Frau Anna Kachlak
auf 3373,40 Goldmark, beantragt. Der eb. Steckel in Bielitz⸗Ost, Prozeßbevoll⸗ Inhaber der Urkunde wird aufgefor⸗ haete echtscnewolt Dr. Prohaska
dert, spätestens in dem auf den 27. No⸗ vember 1941, 9 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen⸗
in Bielitz⸗Ost, klagt gegen Adam Kach⸗ lak, jetzt unbekannten Aufenthalts, früher in Bielitz, mit dem Antrage auf hescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung
kunde erfolgen wird. Amtsgericht Uelzen, den 8. Mai 1941.
[5848] Aufgebot.
5 F 13/40. Die Frau Martha Lippke geborene Jogmins aus eydekrug, Stockmannstraße Nr. 3, im Beistande ihres Ehemannes, des Kraftwagenbe⸗ gleiters Walter Lippke, ebenda, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Justis⸗ rat Hoffmann in Heydekrug, hat das Aufgebot zur Ausschließung der Eigen⸗ tümer des Grundstücks Pagrienen Blatt 125, Eheleute Johann Domick und Therese geb. Lehmann, beantragt. Die genannten eingetragenen Eigen⸗ tümer werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 25. Juli 1941, 10 Uhr vormittags, vor dem unter⸗ Fehteten Gericht, Zimmer Nr. 30, an⸗ eraumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden, widrigenfalls ihre Aus⸗ schließung erfolgen wird.
Heydekrug, den 30. April 1941.
Das Amtsgericht.
[5847] Ausschlußurteil.
42 F 52/40. Die Mäntel der 5 4¼ bezw. 4 ½¼ %igen Liquidations⸗Gold⸗ pfandbriefe der Frankfurter Hypo⸗ thekenbank, Reihe 5, E Nr. 12 021, 12 022, 53 304 und 53 305 über je ns 6ℳ werden für kraftlos er⸗ lärt.
Frankfurt (Main), 6. Mai 1941.
Amtsgericht.
5849]
— Durch Ausschlußurteil von heute ist der Hypothekenbrief über die im Grundbuch von Köln⸗Rondorf Band 140
des Landgerichts in Bielitz auf den 10. Juli 1941, 9 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, sich durch einen bei diesem Gericht zugelassenen Rechtsanwalt als ““ vertreten zu lassen.
Bielitz, den 6. Mai 1941. b
Die Geschäftsstelle des Landgerichts.
[5853] Oeffentliche Zustellung.
2. R. 72/41. Frau Karoline Brand geb. Baumann in Bielitz, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Dr. Prohaska in Bielitz⸗Ost, klagt gegen den Kauf⸗ mann Abraham Brand, früher in Bielitz, jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage auf Aufhebung der Ehe. Die Klägerin ladet den Beklag⸗ ten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer des Landgerichts in Bielitz auf den 10. Juli 1941, 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gericht zu⸗ gelassenen Rechtsanwalt als Prozeß⸗ bevollmächtigten vertreten zu lassen.
Bielitz, den 7. Mai 1941.
Die Geschäftsstelle des Landgerichts.
[5858] Oeffentliche Zustellung.
2 R 117/41. Der frühere Landwirt, jetzt Arbeiter Gottlieb Miller in Mühl⸗ hausen, Thür., Eisenacher Str. 16, Klä⸗ ger, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsan⸗ walt Henning in Erfurt, klagt gegen seine. Ehefraun Anna Miller geb. Bauer, früher in der Dermanka/ Wolhynien, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung mit dem Antrage, auf Scheidung der Ehe aus Schuld und auf Kosten der Beklagten. Der Kläger ladet
Blatt 4957 — früher Blatt 1882 a —
16““
die Beklagte zur mündlichen Verhand⸗
“
lung des Rechtsstreits vor die 2. Zivil⸗ kammer des Landgerichts in Erfurt, Friedrich⸗Wilhelms⸗Platz Nr. 37, II. Stockwerk, Zimmer Nr. 145, auf den 14. Juli 1941, 10 ÜUhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gericht zugelassenen Rechtsan⸗ walt als Prozeßbevollmächtigten ver⸗ treten zu lassen.
Erfurt, den 7. Mai 1941.
Die Geschäftsstelle des Landgerichts.
[5859] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Gertrude Bertha Anna Koehler, geb. Lill, zu Hamburg⸗Altona, Straßburger F. 32, b. Lill, Prozeß⸗ bevollmächtigte: echtsanwälte Dres. Raabe, Kober, Heidrich in Hamburg⸗ Altona, klagt gegen ihren Ehemann, den Maschinisten Otto Werner Koeh⸗ ler, 60—64 Hudson Street, Hoboken — N. J. U. S. A., mit dem Antrage auf Scheidung der Ehe. Der Beklagte wird zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Landgericht Ham⸗ burg, Zivilkammer 15 a, Dienststelle Hamburg⸗Altona, Allee 125, auf Donnerstag, den 7. August 1941, 9 ¼ Uhr, geladen.
Hamburg⸗Altona, den 6. Mai 1941.
Die Geschäftsstelle des Landgerichts.
[5861] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Helene Krywienczyk aus Kattowitz⸗Idaweiche, Fasanenweg 15, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Zolden, klagt gegen den Kom⸗ missar Ludomir Krywienezyk, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, auf Eheschei⸗ dung und Schuldigerklärung des Be⸗ klagten gemäß § 1574 Abs. 1 BGB. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die 7. Zivilkammer des Landgerichts in Kattowitz auf den 28. Juli 1941, vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gericht zugelassenen Rechts⸗ anwalt als Prozeßbevollmächtigten ver⸗ treten zu lassen.
Kattowitz, den 7. Mai 1941.
Geschäftsstelle des Landgerichts.
[5864] Oeffentliche Zustellung.
2. R. 180/1941. Kultschinsky, Elisa⸗ beth, Kaufmannsfrau, München, Hör⸗ warthstr. 51/II, Klägerin, vertreten durch Rechtsanwalt Geh. Justizrat Dr. Ferdinand Mößmer in München, klagt gegen Kultschinsky, Josef, Kaufmann, zuletzt in München, zur Zeit unbe⸗ kannten Aufenthalts, Beklagter, nicht vertreten, wegen Ehescheidung mit dem Antrage, zu erkennen: 1. die Ehe der Parteien wird wegen Aufhebung der häuslichen Gemeinschaft geschieden,
Beklagten zur mündlichen been. lung bes Rechtsstreits vor die Zivil⸗ kammer 2 c des Landgerichts München 1 auf Donnerstag, den 17. Juli 1941, vormittags 9 Uhr, Sitzungssaal 91/1, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Hrogehesofeächtzchen zu bestellen. um Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt⸗ gemacht. München, den 8. Mai 1941. Geschäftsstelle des Landgerichts I.
[5866] Oeffentliche Zustellung.
5 R 78/41. Der Hilfsarbeiter Josef Erbes, Wien 8., Blindengasse 15/8, Pro⸗ zeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Klein, Saarbrücken 3, klagt gegen seine Ehe⸗ fran Angela Erbes geb. Spurk, zuletzt in Jugoslawien, jetzt unbekannten Auf⸗ enthaltsortes, mit dem Antrage, Land⸗ gericht wolle die am 20. Juli 1935 vor dem Standesbeamten in Saarbrücken geschlossene Ehe der Parteien scheiden, die Beklagte für den schuldigen Teil er⸗ klären, ihr auch die Kosten des Ver⸗ fahrens zur Last legen. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreites vor die 5. Zivilkammer des Landgerichts in Saarbrücken auf den 17. Juli 1941, vormittags 9 ½¼ Uhr, Langemarckstr. Nr. 17, Saal 4, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gericht zuge⸗ lassenen Rechtsanwalt als Prozeßbe⸗ vollmächtigten vertreten zu lassen.
Saarbrücken, den 7. Mai 1941.
Koch Fustizobersekretär als Urkundsbeamter der Geschäftsstelle.
[5867]
Es klagen auf Scheidung: 1. Ehe⸗ frau Julius Franz Kaupe, Anna geb. Kohl, ohne Beruf, Solingen⸗Wald, Locherstr. 23, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwältin Engels, Solingen⸗Foche, gegen den Telegraphenarbeiter Julius Franz Kaupe, zuletzt in Hilden, aus § 55 Eheges., Aktenz.: 5 R 16/41, 2. Ehe⸗ frau Joseph von Cwalina, Anna geb. Kaluha, in Wuppertal⸗Barmen, Ranke⸗ straße 6a, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Tücking, Remscheid, gegen den Arbeiter Joseph von Cwa⸗ lina, zuletzt in Wuppertal⸗Barmen, aus § 49 Eheges., Aktenz: 3 R 87/41. Die Klägerinnen laden die Beklagten, deren Aufenthalt unbekannt ist, zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die Zivilkammer des Land⸗ gerichts Wuppertal, und zwar zu 1 auf den 7. 8. 1941, vorm. 11 Uhr, Zimmer 90, zu 2 auf den 1. 7. 1941, vorm. 11 ¼ Uhr, Zimmer 90, mit der Aufforderung, sich durch einen bei
diesem Gericht zugelassenen Rechts⸗
2. die Kosten werden gegeneinander Die Klägerin ladet den.
& M. Konow), Sandefjord, ist
Sandefjord,
anwalt als Prozeßbevollmächtigten ver⸗ treten zu lassen. Wuppertal, den 5. Mai 19441.. Landgericht Wuppertal.
[5865] Armensache. Oeffentliche Zustellung. 3 C. 24/41. Die minderjährige Brund⸗ hilde Beddies, geb. am 16. Juni 1930 in Bremen, gesetzlich vertreten durch das Jugendamt, Amtsvormundschaft in Bremen, Am Wall 190, Klägerin, klagt gegen den Sgbe. Heinrich Olt⸗ mann Burmester, geb. am 28. Ja⸗ nuar 1904 in Walle, früher wohnhaft in Ihlpohl, Haus Nr. 95, Beklagten, wegen Unterhalts mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, an die Klägerin 4615 Hℳ zu zahlen, auch die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Amtsgericht in Osterholz⸗Scharmbeck auf den 30. Juli 1941, vorm. 9 Uhr, geladen. Osterholz⸗Scharmbeck, 6. Mai 1941. Die Geschäftsstelle des Amtsgerichts.
A/S. „Roßhavet“ (Johan Rasmussen & M. Konow), Sandeffjord, ist
in Ausübung des Prisenrechts aufgebracht und eingebracht worden.
Wegen des Bootes ist das prisen⸗ gerichtliche Verfahren eingeleitet worden.
Hiermit werden die Beteiligten bei Vermeidung ihres Ausschlusses vom Verfahren aufgefordert, “ einer mit dem Tage nach der eröffent⸗ lichung beginnenden
Frist von zwei Monaten
etwaige Anträge auf Freigabe oder Entschädigung beim
Prisenhof Hamburg, Oberlandes⸗ gerichtsgebände, Sievekingplatz 2, einzureichen. Solche Anträge müssen begründet sein, die Angabe der Beweis⸗ mittel enthalten und von einem mit schviftlicher Vollmacht versehenen, bei einem deutschen Gericht zugelassenen Anwalt unterzeichnet sein.
Hamburg, den 7. Mai 1941. 1
Der Präsident des Prisenhofs.
Rothenberger Dr.
[5868] Bekanntmachuug.
III Wi Jd H— 3115/41. Den Juden
[5871] DSDr. Max und Irma Wassermann und Oeffentliche Bekanntmachung. der Jüdin Frieda Zeitner, sämtliche Der Prisenhof Hamburg gibt früher wohnhaft in Fntsentech⸗ der⸗
bekannt: zeit unbekannten Aufent
haltes, wird
1. Das norwegische Walfangschiff auf Grund des § 6 der Verordnung über „Pelagos“, 12 083 Br.⸗Reg.⸗T., Unter⸗ den Einsatz des jüdischen Vermögens scheidungssignal: LCA0, Heimathafen: vom 3. 12. 1938 (RGBl. 1 S. 1709) Tönsberg, Eigentümer: „Pelagos“ aufgegeben, die ihnen gehörigen Liegen⸗ A/S., Bruun & v. d. Lippe, Tönsberg, schaften E. Zl. 91 des Grundbuches für
ist mit einer Ladung Walö
Franzensbad, bestehend aus der Bau⸗
in Ausübung des Prisenrechts parzelle K. Zl. 69/1 und E. Zl. 472 des aufgebracht und eingebracht worden. Grundbuches für Franzensbad, bestehend Wegen des Schiffes und der ge⸗ aus der Bauparzelle K. Zl. 69/2, bis samten Ladung ist das prisengericht⸗ zum 25. Mai 1941 an die Stadt
liche Verfahren eingeleitet worden.
Franzensbad zu veräußern. Nach er⸗
„ Das norwegische Walfangschiff folglosem Ablauf der angegebenen Frist „Ole Wegger“, 12 201 Br.⸗Reg.⸗T., werde ich einen Treuhänder mit der Unterscheidungssignal: LDGM, Heimat⸗ Vollmacht zur Veräußerung der Liegen⸗
hafen, Sandefjord, Eigentümer: A/S. Thor Dahl, Sandefjord, ist mit einer Ladung Walöl in Ausübung des Prisenrechts aufgebracht und eingebracht worden. Wegen des Schiffes und der ge⸗
schaften einsetzen. Karlsbad, den 9. Mai 1941. Der Regierungspräsident. [5659] Bekanntmachung. III Wi JId H — Nr. 2925/41. Den
8
samten Ladung ist das prisengericht⸗ Hühen Firma Brüder Wetzler, In⸗
liche Verfahren eingeleitet worden.
3. Das norwegische Walfangschiff „Solglimt“, 12 246 Br.⸗Reg.⸗T., Unter⸗ scheidungssignal: LDMD, Heimathafen:
aber Hugo Wetzler, früher wohn⸗ haft in Eger, derzeit unbekannten Auf⸗ enthaltes, wird auf Grund des § 6 der Verordnung über den Einsatz des jüdi⸗
Sandefjord, Eigentümer: A/S. Thor schen Vermögens vom 3. 12. 1938
Dahl, Sandefjord, ist mit einer Ladung Walöl in Ausübung des Prisenrechts
(RGBl. I. S. 1709) aufgegeben, die ihnen gehörigen Liegenschaften E. Zl. Nr. 661 des Grundbuches für Eger, be⸗
aufgebracht und eingebracht worden. stehend aus der Bauparzelle K. Z1. 608/1 geAnsegacht, der ge⸗ mit Schüttboden NC. 107, Bauparzelle
samten Ladung ist das prisengericht⸗ K. Zl. 608 /2 mit Wächterhaus und
liche Verfahren eingeleitet worden.
4. Das, norwegische Walfangboot „Torlyn“, 247 I-Reg.⸗T., Unter⸗ scheidungssignal: LCAI, Heimathafen: Sandesjord, Eigentümer: A/S. Thor Dahl, Sandefjord, ist
in Ausübung des Prisenrechts aufgebracht und eingebracht worden.
Wegen des Bovtes ist das prisen⸗ gerichtliche Verfahren eingeleitet worden.
5. Das norwegische Walfangboot „Pol 8“, 298 Br.⸗Reg.⸗T., Unter⸗
Grundparzelle K. Zl. 291/1 Wiese bis zum 25. 5. 1941 an die Stadt Eger zu veräußern. Nach erfolglosem Ab⸗ lauf der angegebenen Frist werde ich einen Treuhänder mit der Vollmacht zur Veräußerung der Liegenschaften einsetzen. Karlsbad, den 6. Mai 1941. Der Regierungspräsident.
5869] Vollmacht üür Pg. Ing. Wilhelm Haenel, Bad
scheidungssignal: LIGD, Heimathafen: Ischl, Conkordiastr. 3. Auf Grund der Larvik, Eigentümer: A/S. Polaris, Verordnung über den Einsatz des jüdi⸗
Larvik, ist in Ansübung des Prisenrechts aufgebracht und eingebracht worden. Wegen des Bootes ist das prisen⸗ gerichtliche Verfahren eingeleitet worden. 6. Das norwegische Walfangboot
schen Vermögens (3. Dez. 1938 RGBl. I S. 1709) bestelle ich Sie mit Genehmi⸗ gung des H. Reichswirtschaftsministers, nach fruchtlosem Ablauf der in meinem Veräußerungsauftrag vom 2. Oktober 1940 Zahl 1162/15 gestellten Frist, zum
„Pol 10“, 354 Br.⸗Reg.⸗T., Unter⸗ Verkaufstreuhänder für die Liegen⸗ scheidungssignal: LIPz, Heimathafen: schaft Fischerndorf Nr. 59, Alt Aussee Larvik, Eigentümer: A/S. Polaris E. Z. 85, des Juden Ernst Israel Larvik, ist Königsgarten, zuletzt wohnhaft in
in Ausübung des Prisenrechts aufgebracht und eingebracht worden.
Wien, IV., Argentinier Straße 2. Mit
dieser Vollmacht sind Sie zu allen ge⸗
Wegen des Bootes ist das prisen⸗ richtlichen und außergerichtlichen Rechts⸗ gerichtliche Verfahren eingeleitet worden, handlungen ermächtigt, welche der Ver⸗
7. Das norwegische Walfangboot kauf der oben bezeichneten Liegenschaft „Star 14“, 247 Br.⸗Reg.⸗T., Unter⸗ erfordert.
scheidungssignal: LDJM, Heimathafen:
Linz, am 2. Mai 1941.
Sandesjord, Eigentümer: Hvalfanger Der Reichsstatthalter in Oberdonau.
A/S. „Roßhavet“ (Johan Rasmussen & M. Konow), Sandefford, ist in Ausübung des Prisenrechts aufgebracht und eingebracht worden. Wegen des Bootes ist das prisen⸗ gerichtliche Verfahren eingeleitet worden. 8. Das norwegische Walfangboot
[5870] Bekanntmachung. Innerhalb der festgesetzten Frist von zwei Wochen ist mir auf meine Auf⸗ forderung, die in Nr. 87 des Deutschen Reichsanzeigers und Preußischen Staats⸗ anzeigers am 16. April 1941 erschienen
„Star 20“, 249 Br.⸗Reg.⸗T., Unter⸗ ist, kein Kaufvertrag vorgelegt worden.
scheidungssignal: LDPU, Heimathafen:
Ich habe daher den Matthias Ravdauer
Sandefjord, Eigentümer: Hvalfanger in Ried Nr. 9, Gemeinde Gilgen, Kr.
A/S. „Roßhavet“ (Johan Rasmussen & M. Konow), Sandefjord, ist
Salzburg, auf Grund des § 2 der Vdg. über den Einsatz des jüdischen Ver⸗
in Ausübung des Prisenrechts mögens vom 3. 12. 1938 (GBl. f. d.
aufgebracht und eingebracht worden. Wegen des Bootes ist das prisen⸗
Land Oesterreich Nr. 633/38) zum Treuhänder bestellt und beauftragt,
gerichtliche Verfahren eingeleitet worden. das Grundstück der Aranka Anna Maria
. Das norwegische Walfangboot „Star 21“, 298 Br.⸗Reg.⸗T., Unter⸗ scheidungssignal: LIBB, Heimathafen: Sandefjord, Eigentümer: Hvalfanger A/S. „Roßhavet“ (Johan Rasmussen
in Ausübung des Prisenrechts aufgebracht und eingebracht worden. Wegen des Bootes ist das prisen⸗ gerichtliche Verfahren eingeleitet worden. 10. Das norwegische Walfangboot „Star 22“, 303 Br.⸗Reg.⸗T., Unter⸗ scheidungssignal: I132GU, Heimathafen: Sandefjord, Eigentümer: Reederei Hval⸗ fanger A/S. „Roßhavet“ (Johan Ras⸗ mussen & M. Konow), Sandefjord, ist in Ausübung des Prisenrechts aufgebracht und eingebracht worden. Wegen des Bootes ist das prisen⸗ gerichtliche Verfahren eingeleitet worden. 11. Das norwegische Walfangboot „Star 23“, 357 Br.⸗Reg.⸗T., Unter⸗ scheidungssignal: LIGJ, Heimathafen: Eigentümer: Hvalfanger
8 —
E11
Schreyer und des Dr. Josef Johannes
Schreyer in K. G. Ried, E. Z. 69, zu
verkaufen. Salzburg, am 7. Mai 1941.
Der Reichsstatthalter in Salzburg. Im Auftrag: Dr. Graßberger.
Verantwortlich: für den Amtlichen und Nichtamtlichen Teil, den Anzeigenteil und für den Verlag: Präsident Dr Schlange in Potsdam;
für den Wirtschaftsteil und den übrigen redaktionellen Teil:
Rudolf Lanttzsch in Berlin⸗ Charlottenburg.
Druck der Preußischen Verlags⸗ un Druckerei GmbH., Be li n Fünf Beilagen (einschließlich Börsenbeilage u einer Zentralhandelsregi ter⸗Beil
Erscheint an jedem Wochentag abends. Bezugspreis durch die Post monatlich 2,30 ℛℳ einschließlich 0,48 ℳℳ Zeitungsgebühr, aber ohne Bestellgeld; für Selbstabholer bei der Anzeigenstelle 1,90 ℛ-ℳ monatlich. Alle Postanstalten nehmen Bestellungen an, in Berlin für Selbstabholer die Anzeigenstelle 8W 68, Wilhelmstraße 32. Einzelne Nummern dieser Ausgabe kosten 30 ℛ, einzelne Beilagen 10 . Sie werden nur gegen Barzahlung oder vorherige Einsendung des Betrages einschließlich des Portos abgegeben. Fernsprech⸗Sammel⸗Nr.: 19 33 33.
Reichsbankgirokonto Verlin, Konto Nr. 1/1913
Nr. 110
Sachverständigenausschuß für Wertgelasse.
Auf Grund meiner Ermächtigung vom 6. Januar 1941 —
W N 1949 — ist bei dem Staatlichen Materialprüfungsamt in Berlin⸗Dahlem kürzlich ein Sachverständigenausschuß für Sherigana e. “ Le I“ bic 5 den einzelnen Herstellerfirmen auf den Markt gebrachten Kon⸗ Kriegszuschlag zur Einkommensteuer. struktionen von Wertgelassen (z. B. Geldschränke) auf ihre Ein⸗ gazuschlag z 8 „ ruchs⸗ und Brandsicherheit nach dem neuesten Stand der Technik zu prüfen. Diese Prüfung erfolgt auf Grund der am 1. September 1940 von den zuständigen Stellen getroffenen Vereinbarung „Begriffsbestimmungen, Bezeichnungsvorschrif⸗ ten und Wertziffern für eseh RAL 619 A“.
Die Brauchbarkeit und durch Mersgishrr deren Bedeutung aus dem RAl⸗Blatt er⸗ ichtlich ist, be
i Wertgelasse das Gemeinschaftsgütezei abhängig von der Werbung der Herstellerfirma hat der Käufer nunmehr die Möglichkeit, sich selbst ein Urteil über die Sicher⸗ heit von Wertgelassen zu bilden und das zu erhalten, was er für seinen Betrieb braucht. “
Berlin, den 9. Mai 194ͤ4. Der Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung
1939 — Ia Sudetengau vom 29. August 1939 — III Wi/Jd. 7126/39 — wird das gesamte bewegliche und unbewegliche Vermögen des Karl Wolfram, geb. am 28. April 1901 zu Natschung, und seiner Ehefrau Frieda geb. Schuhmann, geb. am 4. März 1899
u Leißnik, zuletzt wohnhaft gewesen in Kallich, Krs. Komotau, summe in iermit zugunsten des Deutschen Reiches eingezogen. 8
Reichenberg, den 12. Mai 1941.
Geheime Staatspolizei. rößer gewesen wäre als im Hie e Entwicklun Millionen deutscher
Auf Grund der 8§§ ˖1, 3 und 4 der VO. über die Einziehung volks⸗ und staatsfeindlichen Vermögens in den sudetendeutschen Gebieten vom 12. Mai 1939 (RGBl. I S. 911) in Verbindun mit den Erlassen des Reichsministers des Innern vom 12. Juli Arbeits⸗ und Produktionskraft in der deutschen
1939 — IL a 1594/39/3810 — und des eichsstatthalters im ist z5h z hbb . 3 Sudetengau vom 29. August 1939 — III Sohse heg789 aes 1 demgemäß im März 1941 erheblich stärker gewesen als im
gunsten des Deutschen Reiches eingezogen.
Reichenberg, den 12. Mai 1941. “ erheblich “ 1940 stän reichlich 25 %. Bei der Entwicklung der das Bild noch günstiger:
27,2 Mrd. RM Steueraufkommen
Sieck eres Fundament der Finanzkraft des Reichs.
Kedeh 2 Reichsfinanzministerium, Freht uhardt, gab am Dienstag vor Vertretern der Presse b
das Steueraufkommen für das be⸗ 0 bekannt 1 iee
führte dabei u. a. aus; * öA“
Inhalt des amtlichen Teiles. Deutsches Reich. 1
Bekanntmachung über die Bildung des Sachverständigenaus⸗ liarden schusses für Wertgelasse. 1 b G Bekanntmachungen der Geheimen Staatspolizei Reichenberg über
die Einziehung von Vermögenswerten für das Reich.
Amtliches.
Deutsches Reich.
ertigkeit der Wertgelasse wird
timmt. Außer der S dürfen die geprüf⸗ en RAL tragen. Un⸗
8
und Volksbildung.
es hgheeae WcW ssenburg.
Bekanntmachung. Plen und Verbrauch Auf Grund der §§ 1, 3 und 4 der VO. über die Einziehung
volks⸗ und staatsfeindlichen Vermögens in den sudetendeutschen Gebieten vom 12. Mai 1939 (RGBl. I S. 911) in Verbindun mit den des Reichsministers des Innern vom 12. Ju
394,39,8810 — und des Reichsstatthalters im surüctu
bestanden hat. jahres bestande
Seit Uebernahme werden die Arbeitsme
Staatspolizeileitstelle Reichenberg J. V.: Möller, Regierungsrat.
Bekanntmachung. 8
Geheime Staatspolizei. Staatspolizeileitstelle Reichenberg J. V.: Möller, Regierungsrat.
Nichtamtliches. Aus der Verwaltung.
im Rechnungsjahr 1940.
Am 31. Mär Pangen. Das Re as Steueraufkommen des Rei nungsjahres 1940 für das Re ℳ geschätzt worden. Diese chlag zur Einkommensteuer und den Kriegszuschla akwaren und Schaumwein. Die Entwicklung im des Rechnungsjahres ließ vermuten, daß
Krieg Bier,
Umständen
werden könnte:
1. Millionen deutscher Männer sind berufen. Sie fallen als Arbeiter, treibende usw. in der deutschen Volkswirts wärtig aus.
2. Im Re
as ist ein Beweis Blockademaßnahmen um den Außen die Versorgung des deut stellt ist. Das Mehr an
hat im
1940 676 Mill. R. 1941 885 Mill. R. q0⁴
Mehr 209 Mill. R. ℳ = 31 %
Auch die Entwicklung des Au ommens an Körperschaftsteuer und nach dem Krieg oft gebieten, daß das Reich der Tilgung eine ent⸗ bt einen Begriff von der anhaltenden Aufwärts⸗ rechende Neuausgabe von Schuldverschreib 1 irtschaftskraft des Deutschen Reichs: 8 8 ge 1I1I11“
Körperschaftsteuer
gesamtes Rechnungsjahr 1939 3214 Mill. R. ℳ
an Umsatzsteuer entwicklung der
5 1940 546 Mill. R. ℳ
g 8
Berlin, Mittwoch, den 14. Mat, abends
1941 ist das Rechnungsjahr 1940 zu Ende ge⸗ nungsjahr läuft vom 1.
nungsjahr 1940 a
jahr 1940 in Wirklichkeit 27,2 Mrd. Rℳ erreicht. aufkommen des Reichs spiegelt Reichs. Aus der Entwicklung des daß die Wirtschaftskraft des Reichs auch im Krieg stärker wird, und daß die Aufwärtsentwicklung ihren noch nicht erbracht hat.
Das Aufkommen hat sich in Milliarden R. ℳ wie folgt entwickelt:
Besitz- und Verkehrsteuernn Zölle und Verbrauchsteuernn...
Kriegszuschlag auf Bier, Tabak und Scha
Das Aufkommen an Besitz⸗ und Verkehrsteuern hat sich weiterhin fortgesetzt aufwärts entwickelt, auf einen Rückgang des Aufkommens geschlo
nungsjahr 1940 hat die Mehreinkommensteuer 1 nicht mehr bestanden, die im Rechnungsjahr 1939 rund Dieser Teil des 300 Millionen Reichsmark erreicht hatte.
ehr als im Vorjahr!
1
riegszuschlag ist im wesentlichen darauf ; . 8 der Kriegszuschlag seit September 1939 be⸗ Wie gesund die Finanzen des Reichs ß im Rechnungsjahr 1939 nur sieben Monate
1 der deutschen Volkswirtschaft fort wird am besten durch die Entwicklung des Au
demgemäß als Arbeitskräfte in der deutschen ““ ausfallen, 56 Mill. ausdrücklich zu bemerken, daß das nicht auch den Kriegszuschlag zur Lo wird besonders ausgewiesen. Kärz 1940 203,2 Mill. Rℳ, im März 1941 259,2 Mill. Reichsmark betragen. Das Mehr beträgt reichli
Das
rößer sein wird als 12,5 %. Es ist schon seit ig erheblich größer gewesen, im März 1941 bereits um gegenüber derjenigen Englands ist. 1 „Deutschland wird bei seinem Steuersystem und bei der Orga⸗
raulagten Einkommensteuner ist nisation seines Geld⸗ und Kreditwesens niemals gezwungen
gesamtes Rechnungsjahr 1939 4347 Mill. R. ℳ 1940 5126 Mill. R. ℳ
779 Mill. R. ℳ = 18 %.
*
1,10 ℛ ℳ, einer dreigespaltenen 92 mm breiten Petit⸗
. — Anzeigen nimmt an die erlin
W 68, Wilhelmstraße 32. Alle Druckaufträge sind auf einseitig beschriebenem Pavpier vönig druckneif einzusenden, insbesondere ist darin auch anzugeben, welche Worte etwa durch Fettdruck (einmal unterstrichen) oder durch Sperrdruck (besonderer Vermerk am Rande) hervorgehoben werden sollen. — Befristete Anzeigen müssen 3 Tage
Ferepeea-e für den Raum einer fünfgespaltenen 55 mm breiten 85
pril bis 31. März. März
s war bei Beginn des Rech⸗ 1940 240 Mill. R. ℳ auf 25 Mil⸗- 1941 274 Mill. R. ℳ Schätzung enthielt auch den Ieemeee en
das Steueraufkommen heute wahrscheinlich eine gegen * des Reichs im Rechnungsjahr 1940 26 bis 27 Mrd. Rℳ erreichen Summe an Umsätzen umsatzsteuerfrei
werde. Das Steueraufkommen des Reichs hat im Rechnungs⸗ Steueraufkommen wird sich auch im Lie hertaehh 1941 m Steuer⸗ wärts entwickeln. Es wird im Rechnungsjahr 1
aft des rund 30 Mrd. Rℳ erreichen. — 8 8
i Bei diesem Fundament der Finanzkraft des Reichs können f i wir um die Finanzlage des Reichs und um die Sicherun öhepunlt deutschen Währung un esorgt sein. Dieses Fundament beru
iich die Wirtschaftskr teueraufkommens ergi
obwohl aus eini
sum Wehrdienst ein⸗
chaft gegen⸗
Das ist e Steigerung
Aufkommen an Lohnsteuer
Aufkommen
4 vor dem Einrückungstermin bei der Anzeigenstelle eingegangen sein. b
v11““ 1“ ““
Postschecktonto: Berlin 41821
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Umsatzsteuer
gesamtes Rechnungsjahr 1939 3733 Mill. R. ℳ 1940 3929 Mill. R. ℳ
196 Mill. R. ℳ = 5
Mehr 34 Mill. R. ℳ = 14,1 %
rüher “ ig gr. leiben wird.
der starken Wirtschaftskraft des Reichs und darin, daß die R
41 wahrscheinli 2
auf /3 9% 81 Bei der Umsatzsteuer ist die Feadn⸗ um so beachtlicher, als
— as aufe
der t in
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finenzverwaltung sich auf dem Stand größtmöglicher Leistungs⸗ ähigkeit befindet. Es ist gewährleistet, daß die Beträge, die auf 1939 1940 Grund der bestehenden Gesetze als Hetenenneesaeacen in
16,3 17,7 der deutschen Volkswirtschaft anfallen, auch tatsächlich erfaßt 8
5/,4 werden. Die 30 Mrd. Hℳ Steueraufkommen des Reichs, die 7
275 wir in 1941 erreichen werden, stellen den Hauptposten au 7
f der
1/6 Einnahmenseite des Reichshaushaltsplanes dar. Dahinzu kommen 7
etwa 1,4
rund 5 Mrd. Hℳ Verwaltungseinnahmen (Gebühren, Zinsen 23,5 27,2 Mieten, Pachten, Darlehensrückzahlungen usw.) 8 Reichsmark Kriegsbeitrag der Gemeinden, der Matrikularbeitrag des Protektorats Böhmen und Mähren und die Besatzungskosten
Mrd.
sien der besetzten Gebiete. Das ist eine sehr bedeutsame Summe, die
en, um u. a
nung im deutschen Geld⸗ und
der privatwirtschaftlichen Bedarfsdeckung und nach Beza
2 ⁄9% %
at die
pru
ur von Kriegsaufgaben die Notenpresse in inanzbedar
außer jedem Zweifel. Die Geld⸗ und . reditmarktlage wird ie Tilgung wird sich in Zukunft ebenso reibungslos vollzi
wie heute die Beschaffung der Mittel sich vollzieht.
sn Einkommensteuer tabellenmäßig zusammengefaßt. Diese
us dieser Vereinfachu
antach bewiesen, daß 85 Jahr Ihcg eütben — . 5 Zinsen hat begonnen werden können. No nde des Jahres
In 1940 hat er während des vollen Rechnungs 9 8 Reig, angbteel z t9 - gus 8— . He⸗
b 8 . jlind Schatzanweisungen des Reichs zu 4 % ausgegeben
der staatlichen Macht durch den Führer worden. Seit Januar 1941 werden 85 Reüch die Mitte⸗ V
nge und die daraus sich ergebende Lohn⸗ langfristige Schatzanweisungen zur Verfügung gestellt, die es nur
esetzt größer. Das mit 3 ¾¼ zu verzinsen braucht. Zinssätze für die
1— . kommens an Lohn⸗ fristigen Schuldverschreibungen des
steuer bewiesen. Es hat seit Januar 1934 nicht einen einzigen chende Senkung erfahren. Der Diskontsatz für die unverzinslichen
Monat gegeben, in dem das Aufkommen an Lohnsteuer nicht Schatzanweisungen des Reichs mit einer Laufzeit von sechs
gleichen Monat des Vorjahres. naten und achtzehn Monaten betrug bis zum 3
sich auch im Kriege fort. Obwohl heute und 3 9% %. 8
änner sich im Wehrdienst befinden und werden können und beträgt seit Januar 1941 noch 2 % und
hen Volkswirtschaft Der Diskontsatz für die N
t das Aufkommen an Lohnsteuer im März 1941 um Monaten haben, hat am 1. April 1940 von 2 ⁄½ au
größer gewesen als im März 1940. Dabei ist am 16. August 1940 auf 2 ¼ % gesenkt werden können. 8
— Die gesamte Reichsschuld hat am Ende des Rechnungsjahres 8
hnsteuer einschließt. Dieser 1940, also am 31. März 1941, einschließlich der Steuergutscheine
ohnstener rund 90 Mrd. Rℳ betragen. Dieser Schuldenstand gewährt, ge⸗
messen an der Größe und Leistungskraft der deutschen Volkswirt⸗
. Die schaft und der darin beruhenden Steuerkraft, einen noch
olkswirtschaft
Unlängst wurde die Einkommensteuer und der Kriegszus
die r g darf nicht etwa geschlossen werden, beabsichtigt wäre, den iegszuschlag zur Einkommensteuer zu verewigen. Die Einkommensteuer wird bald nach Beendigung
dem Reich an eigenen Einnahmen zur Deckung seines Finanz⸗ bedarfs im gegenwärtigen Krieg zur Verfügung steht. Der Be⸗ trag, der darüber hinaus zur Deckung des Finanzbedarfs des ngestellte, Gewerbe⸗ Reichs gebraucht wird, fließt dem Reich laufend an mitteln zu. Es handelt sich dabei um den Teil des Volksein⸗ kommens, der weder für Zwecke der privatwirtschaftlichen Be⸗ darfsdeckung 8 zur Bezahlung von Steuern gebraucht wird. Volkseinkommens führt zu Sparguthaben, Bank⸗ guthaben usw. und damit zwangsläufig insbesondere zu Anlage 1 in Schuldtiteln des Reichs und der Wirtschaft. Dieser Teil des 8. Das Aufkommen an Reichsfluchtsteuer ist infolge des Volkseinkommens ist stets groß genug gewe Rückgangs der Auswanderung in 1940 um 16 lionen Rei jahr 1939.
Trotz dieser Tatsachen im Rechnungsjahr 1940 1,4 Mrd. R. A so sein. an Besitz⸗ und Verkehrsteuern m der eindeutige Beweis für die anhaltende erhebl der Wirtschaftskraft des Reichs. Auch bei dem steuern ist kein Rückgang ut es tro
redit⸗
b b iens . den
vand 8 Mil⸗ Teil des Reichsfinanzbedarfs zu decken, der über die eigene
chsmark niedriger gewesen als im Rechnungs⸗ Einnahmen des Reichs hinaus üSe; Das wird bei der Ord reditwesen auch in Zukunft
Das Volkseinkommen bewegt sich nach wie vor aufwärts. Die Aufwärtsentwicklung wird sich fortsetzen. Es wird infolge⸗ ufkommen an dessen auch der Teil des Volkseinkommens, der nach Vornahme
u verzeichnen. er englischen
lung vo vbef hegte glantgeseßt rößer. “ sens dem inanzbedarf des Reichs ein Steueraufkommen gegenüber, das chen ede Denslch anddn⸗ 5 ebenfalls fortgesetzt größer wird. Das ist eine staatsfinanzwirt⸗ schaftliche Entwicklung, wie sie im Krieg gesunder nicht sein kann. hekre sind, wird eindeutig
de 1939
gegen
kurz⸗
eichs haben eine entspre⸗-
Moͤ⸗
1. März 1940 3 ½⁄¼6 r hat im Laufe des Jahres wiederholt gesenkt
3 %.
eichswechsel, die eine von drei
und
8
sehr
84 5 Spielraum, 8 8 “ in An⸗ 8 ch - ruch genommen werden kann. In dem gleichen Zeitpunkt, in 1 „ 2 ärz 1940. Im gesamten Rechnungsjahr 1940 sind 332 Mill. dem die Reichsschuld 9. rd. R. c 1 wird das gesamte bewegliche und unbewegliche Vermögen des Reichsmark an Lohnsteuer mehr aufgekommen als im Rechnungs⸗ lische 8. Kesstsche in E Igt. 8- für Ernst Polesie, geb. am 24. Juli 1898 zu Decice, und seiner jahr 1939. Das sind 12,5 % mehr. Das Aufkommen an Lohn⸗ 2 . Ehe rau Franziska geb. Steiner, geb. am 21. November 1909 steuer hat betragen; im gesamten Rechnungsjahr 1939 2645 Mill. sich, umgerechnet auf den Kopf der Bevölkerung, bei okitzan, zuletzt wohnhaft gewesen in Brüx, hiermit zu⸗- Reichsmark, im gesamten Rechnungsjahr 1940 2977 Mill. Rr. 90 Mill. Einwohnern in Deutschland ein Betrag von 1000 Die Entwicklung in den letzten Monaten läßt vermuten, daß das bei rund 47 Mill. Engländern ein Betrag von rund 3150 Mehr im Rechnungsjahr 1941 gegenüber dem Rechnungsjahr 1940 auf den Kopf der Bevölkerung. Aus diesem Vergleich ergibt sich, ktober wie aeeerrdenalsch günstig die Finanzlage des Deutschen Reichs
eng- das
rling umgerechnet, rund 148 Mrd. Rℳ betragen. Es ergibt
rund H. ℳ, H.ℳ
sein, An⸗
u S ; Es wird stets möglich sein, denjenigen Teil des
1 darfs des Reichs, der über die eigenen Einnahmen des
Reichs hinaus vorhanden ist, aus dem deutschen Volkseinkommen
8 decken, teils durch Steuern, teils in der Form von Kredit. e geordnete Verzinsung und Tilgung der Reichsschuld stehen
auch läßt. ehen,
chlag 1 Zu⸗
ammenfassung ist aus Gründen der Vereinfachung geschehen.
daß