1941 / 118 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 23 May 1941 18:00:01 GMT) scan diff

uund dem niedrigeren Preis der

Reichs, und Staatsanzeiger Nr. 118 vom 23. Mai 1941.

S. 2

Zellwolle und Kunstseide in der Welt.

Die Zellwoll⸗ und Kunstseidenindustrie in der Welt ist in den letzten Jahren immer mehr ausgebaut worden. Nach den großen Investitionen, die in den drei Ländern Deutschland, Italien und Japan auf diesem Gebiet vorgenommen worden sind, fällt neuerdings die starke Expansion in den Vereinigten Staaten auf. In seknem neuen Wochenbericht versucht das Institut für Konjunkturforschung (Hanseatische Verlagsanstalt) einen zahlenmäßigen Ueberblick über die Entwicklung im Jahre 1940 zu geben, wobei aber betont werden muß, daß die Angaben über die außerdeutschen Länder zumal für die neuere Zeit noch nicht ganz sicher sind und sich später noch ändern können.

Die Produktion von Kunstseide und Zellwolle, die 1939 zum ersten Male über 1 Mill. t hinausgegangen ist, belief ich im Jahre 1940 Sch den vorliegenden Angaben auf 1,134 Mill. t und hat damit den bisher höchsten Stand erreicht. Dabei verdient das Jahr 1940 insofern besonderes Interesse, als die Zellwoll⸗ erzeugung, die 1939 bereits dicht an die Kunstseidenproduktion herangekommen war, diese nunmehr weit überschritten hat eine Entwicklung, die schon seit langem erwartet worden ist. Der

Ausbau der Zellwollindustrie ist zu einem bedeutenden Teil durch den Kampf um die nationale Unabhängigkeit auf dem Gebiete der Textilrohstoffversorgung zu erklären; darüber hinaus ist das rasche Aufholen und nun das Ueberflügeln der „älteren Schwester“, der Kunstseide, der größeren 8

Hellcwolle zu danken. ährend die

Weltkunstseidenerzeugung im vergangenen Jahr kaum noch Fort⸗ schritte gemacht hat, ist die Zellwollproduktion erneut einen . Schritt vorangekommen. Da noch immer in einer eihe von Ländern an der Ausweitung der Erzeugungs⸗ kapazitäten gearbeitet wird, ist auch für die nächsten Jahre mit einer weiteren Produktionssteigerung zu rechnen.

Ueber die neuere deussche unssechae und Zellwollerzeugung

hat kürzlich Präsident Kehrl auff lußreiche Angaben gemacht. Danach ist die Kunstseidenproduktion von rund 28 000 t im Jahre 1932 auf etwa 80 000 t im Jahre 1940 gestiegen. Die Produk⸗ tionskapazität sich am Jahresende 1940 auf rund 100 000 t. Der Auffifen der Zellwolle ist aber viel steiler gewesen als der der Kunstseide. Die Erzeugung, die 1932 nur 2000 t betrug, belief fich 1937 bereits auf 102 000 t, 1938 auf 154 000 t und 1939 auf 192 000 t. Im vergangenen Jahr hat die Erzeugung in noch verstärktem Tempo zugenommen. Man wird sie danach also auf etwa 250 000 t veranschlagen dürfen. Die darüber hin⸗ aus vorgenommene Ausweitung der Produktionskapazität wird im neuen Jahr (1941) eine weitere, noch größere Steigerung gestatten. Dazu kommt die Ausdehnung der Erzeugung und der Erzeugungsanlagen in den unter deutscher Führung stehenden Ländern Europas (z. B. in Norwegen, Belgien, den Nieder⸗ landen usw.). Auch Frankreich, dessen Kunstseiden⸗ und Zell⸗ wollindustrie kürzlich eine enge Zusammenarbeit mit einer deut⸗ schen Gruppe, dem Zellwolle⸗ und Kunstseide⸗Ring, eingegangen st, strebt eine Ausweitung der Produktion an und hat sich zur Errichtung einer neuen großen Produktionsanlage entschlossen. Die bisherigen Kapazitäten Frankreichs betragen bei Kunstseide 85 000 t bis 37 000 t, bei Zellwolle 7000 bis 9000 t. Die italienische Kunstseiden⸗ und Zellwoller eugung ist im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Sie belief sic auf insgesamt rund 160 000 t gegenüber rund 141 000 t im Jahr vorher. Der Ausbau der italienischen Industrie hat sich in der letzten Zeit vor allem auf die Erweiterung der einheimischen Zellstoffbasis erstreckt, worin beachtliche Erfolge zu verzeichnen sind. Auch die Lanital⸗ herstellung ist weiter ausgedehnt worden; sie wird für 1939 mit 3000 t, für 1940 mit 5000 t angegeben. Inzwischen ist durch In⸗ betriebnahme eines neuen Lanitalwerkes die Jahreskapazität auf 10 000 t erhöht worden. Ueber die japanische Erzeugung von Kunstseide und Zellwolle liegen Angaben für 1940 noch nicht vor. 1939 wurden an Kunstseide rund 108 000 t (1938: 95 000 t) und an Zellwolle schätzungsweise 136 000 bis 147 000 t (170 000 bis 177 000 t) erzeugt. 1

Die Vereinigten Staaten von Amerika setzen trotz ihres außerordentlich hohen Baumwollüberschusses und sehr großer, nicht absetzbarer Bestände, deren Schicksal durch den Ausfall Europas als Abnehmer noch fragwürdiger als vorher geworden ist, alles daran, um die G“ und vor allem die Zellwollerzeugung zu steigern. Im Jahre 1940 betrug die Produktion von Kunst⸗ eide und Zellwolle rund 214 000 t. Die Kapazität der Kunst⸗ eidenfabriken allein wird für 1939 mit rund 179 000 t, für Mitte 1940 mit rund 200 000 t und für Mitte 1941 mit 215 500 t an⸗ gegeben. Die Erzeugung, die 1940 rund 177 000 t betragen hat, wird für 1941 auf rund 193 000 t geschätzt. Die Vereinigten Staaten stehen damit wie bisher, 8 auch künftig an der Spitze der Kunstseide erzeugenden Länder der Welt. Die amerikanische Zellwollindustrie ist erst im Aufbau begriffen.

Wirtschaft des Auslandes.

Die Kontingentierungsvorschriften in Rumänien.

Bukarest, 23. Mai. Die Kontingentierungsvorschriften, welche sich in letzter Zeit besonders hemmend auf die Versorgung des rumänischen Marktes mit Einfuhrwaren ausgewirkt haben, werden am 1. Juni ne einmal für 6 Monate versuchsweise prak⸗ tisch außer Kraft ge eht. Nur für einige Luxusgüter und Waren, die in ausreichender Menge und Güte im Lande erzeugt werden, bleibt der Kontingentierungszwang weiter bestehen. Von 1805 Artikeln, die bisher der Kontingentierung unterworfen waren, fallen jetzt nur noch etwa 90 bis 100 unter die Einfuhrbeschrän⸗ kungen. An eine neue gesetzliche Regelung denkt man vorläufig nicht. Die Erleichterungen sollen zunächst nur auf dem Verwal⸗ tungswege praktisch durchgeführt werden.

Die Kontingentierung bestimmter Einfuhrwaren wurde zu⸗ nächst im Jahre 1932 eingeführt mit dem Zweck, eine K65 . der Ausfuhr zu erzwingen. Im Mai. 1934 wurden die Bestim⸗ mungen vorübergehend wieder aufgehoben, als aber die Einfuhr wieder anstieg und die Ausfuhrüberschüsse immer geringer wurden, bald wieder eingeführt und ausgebaut.

—ö—

Einfuhren in die von Italien besetzten jugoflawischen Gebiete.

Rom, 22. Mai. Die Wareneinfuhr in die von der italieni⸗ schen Wehrmacht besetzten ehemals jugo lawischen Gebiete aus Gebieten, die nicht zu Italien und dem Königreich Albanien ge⸗ Nes ist einem Erlaß des Duce zufolge nur nach vorheriger

rmächtigung durch den zuständigen Zivilgouverneur gestattet.

—.

Unterzeichnung von vier spanisch⸗portugiesischen Wirtschaftsabkommen.

Lissabon, 22. Mai. Zwischen Portugal und Spanien wurden am Mittwoch in Lissabon vier Wirtschaftsabkommen unter eichnet. Das erste dieser Abkommen gewährt den spanischen Schiffen in portugiesischen Häfen die gleiche Behandlung wie den portu⸗ iesischen Schiffen und gewährt außerdem den spanischen Ver⸗ dIhee die Behandlung, die für die meist⸗ begünstigte Nation vorgesehen ist. vanten seinerseits hebt zugunsten der portugiesischen Handelss 18 den Zuschlag auf außereuropäische Waren auf, die nach Spanien, von einem europäischen Hafen kommend, neaear werden. Infolge dieser Konzession können portugiesische Kolonialprodukte oder diejenigen

züge und Natronzellsto

C“

zmmerhin hat die Erzeugung nach den vorliegenden Angaben

Für ense 42 51b . 000 t betragen; allerdings hatte man urspefinggich mit erheblich mehr etwa 45 000 t ge. rechnet. Die Kapazität der industriellen Anlagen für die Zell⸗ wollherstellung wird für Mitte 1940 mit 45 400 t angege en. Nach den bekanntgewordenen Plänen muß man in Kürze mit einer ins Gewicht fallenden Ausdehnung der Erzeugungsmöglich⸗ keiten rechnen.

Berliner Börse vom 22. Mai

Die Aufwärtsbewegung der Kurse setzte sichaß den Aktien⸗ märkten 8 am Dongerctag fort. Das Geschäft wies hierbei jedoch kaum eine Belebung auf. Einzelne Papiere hatten zwar größere Umsätze zu verzeichnen, im großen und ganzen blieben die Abschlüsse aber verhältnismäßig klein. Hierbei ist zu 8 tigen, daß sich der Aktienbesitz zur Zeit mehr denn je in festen Händen befindet und somit bereits kleine Kaufaufträge genügen, um größere Kurssteigerungen auszulösen. 1

Fon Montanwerten blieben Verein. Stahlwerke unverändert. Rheinstahl gewannen ¼, Klöckner und Hoesch je ½ und Harpener ½ %. In Braunkohlenwerten waren die Wertschwankungen nur gering. Zu erwähnen sind Rheinebraun mit ½ und Ilse Genußscheine mit ¾ %. Bei den Kaliaktien erhöhten sich Salzdetfurth um 1, bei den Autowerten Daimler um 1 ¶⅛ %. Sehr fest lagen chemische Papiere, von denen Rütgers und Goldschmidt 1 und Schering 3 % gewannen. Farben setzten um ½ % höher ein und stiegen alsbald erneut um ½ %. Elektro⸗ und Versor⸗ ungswerte blieben etwas vernachlässigt. So gaben AEG *„% Bekula und EW Schlesien je ½, ferner Rheag gegen die letzte Kassanotiz um 1 ¾ % nach. Höher stellten sich Gesfürel und⸗ Siemens⸗Vorzüge je um *, Schlesische Gas um und HEW um 1 . Siemens lagen anfangs unverändert und stellten sich im Verlauf um ½ % höher. Von Maschinenbaufabriken standen Rheinmetall⸗Borsig mit ½ ℳ% und Bahnbedarf mit + 2 % im Vordergrunde. Bei den Bauwerten stiegen Holzmann um 3 %. Von Tevxtilwerten befestigten sich Bremer Wolle und Stöhr je um 1 %. Hervorzuheben sind noch Ne fehs Zemtoft mit + 1 ¼, Bank für Brauindustrie mit + 1, Süddeutsche Zucker mit +† 1 ½, Dortmunder Union mit +† 2 und Eisenbahnverkehr mit + 2 ¾ P. 1 s Im weiteren Verlauf blieb die Kursentwicklung an den Aktienmärkten nach oben gerichtet. Man handelte Verein. Stahl⸗ werke mit 147 %, Farben mit 198 ¾¼ und Wasser Gelsenkirchen, entsprechend der anfänglichen Schätzung, mit 206. Ilse Genuß⸗ scheine, Siemens⸗Stamm⸗ und Vorzugsaktien, Gesfürel, HEW, Conti Gummi, BMW und Berger gewannen 1, AEG 1 %&, Rütgers und Allgem. Lokalbahn 1 ¼, Goldschmidt und Stöhr 1 ¹¼6 und Holzmann 2 ¾¼ %. eutsche Atlanten kamen per Kasse 51¼ % niedriger zur Notiz. . b 2

Am Kassamarkt blieben Banken größtenteils unverändert. Dresdner Bk., Commerzbk. und Bayerische Vereinsbk. zogen um und Berliner Kassenverein um 3 % an. Demgegenüber notierten Ceee;. Bk. gegen letzten Kurs 1 % niedriger. Von Hypothekenbanken befestigten sich Hamburger und Rheinische Hyp. um je ½ %, während Westboden um ½ 9% urückgingen. Am Schiffahrtsaktienmarkt konnten Hapag und Rorbllon ihren Kursstand um 3 % verbessern. Hansa⸗Dampf gewannen %. Bahnen waren gut gehalten. Unter den Kolonialanteilen waren lediglich Neuguinea leicht befestigt. Dem⸗ gegenüber verloren Doag und Kamerun 1 %. Der Kassa⸗ markt der Industriepapiere verkehrte überwiegend in fester Hal⸗ tung. Im einzelnen gewannen u. a. Stettiner Oderwerke⸗Vor⸗ 5, Busch Optische, Brüning & Sohn und %. Schwächer 8 u. a. Guanowerke mit

resdner Bau 1 terburg sowie Krauß⸗Maffei

4 und Bürgerliches Brauhaus In mit 3 %. 1 t Am Kassarentenmarkt blieben Pfandbriefe weiter gefragt. Stadtanleihen waren vereinzelt etwas fester. So erreichten 26er Dresden den Höchststand von 104 %. Gemeindeumschuldung lag mit 102,70 eine Kleinigkeit schwächer. Dekosama I—III waren unverändert. Länderan eihen wurden zu behaupteten Kursen um⸗ gesetzt. Altbesitzemissionen waren so gut wie unverändert. Am Markt der Reichsanleihen wurden 36er Reichsschätze Folge 2, g88er Folge 3 und 4 und 40er Folge 6 um 0,10 % heralffgesetzt, während die zweiten Folgen der 37er und 38er . im leichen Ausmaß nachgaben. Reichsbahn⸗ und Reichspost cäßs agen unverändert, ebenso die 4 Pige Reichsbahnanleihe von 1940 mit 103,20. Industrieobligationen entwickelten sich nicht ein⸗ eitlich. 3 ch. Geldmarkt blieb der

Satz für Blankotagesgeld mit 1 ½ bis 11 % unverändert.

wurden, zu den gleichen Gebühren nach Spanien eingeführt werden 8- die Waren, die vom Ursprungsland unmittelbar nach spanischen Häfen verschifft werden. Das zweite Abtommen bezieht sich auf die Liquidierung der eingefrorenen Handelskredite, die im Abkommen vom 17. Mai nicht berücksichtigt waren. Das dritte Abkommen reguliert den Warenaustausch zwischen den beiden Ländern im laufenden Jahre und setzt die Kontingente für die auszutauschenden Waren h; Das vierte und letzte Abkommen setzt die unentgeltliche Ausstellung des Konsulatsvisums für die Angehörigen beider Staaten fest, die die Grenzen des anderen Landes überschreiten wollen.

Errichtung einer thailändischen Staatsbank.

Wie aus Bangkok gemeldet wird, gab einer Staatsbank

ö“

Cöegg 22. Mai. - die thailändische Regierung die Errichtung bekannt. 8

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8

““

Unaufhaltsamer Rülckgang des britischen Anteils am Schanghaier Ueberseeverkehr.

Schanghai, 22. Mai. Nachdem Großbritannien bereits seit längerer Zeit durch die japanische Flagge vom ersten Platz im Schlffsverlehr des Schanghaier Hafens verdrängt worden ist, ist es nunmehr zum erstenmal auch noch von der amerikanischen Flagge überflügelt worden. Die Vereinigten Staaten sind damit an die zweite Stelle im Ueberseeverkehr des Schansheier Hafens getreten. Infolge des Zurückziehens weiterer britischer Tonnage aus dem Schiffsverkehr nördlich von Hongkong hat die britische Tonnage im Schanghaier Hafen im v. um 34 000 t

bgenommen und ist damit auf 82 814 t insgesamt herunter⸗ gesunken. Die Vereinigten Staaten sind auf den zweiten Platz gerückt trotz einer Abnahme der amerikanischen Tonnage im Monat März um 11 000 auf 94 405 t. Eine absolute Zunahme seiner Tonnage im Ueberseeverkehr weist im Monat März vor allem Japan auf. Die japanische Tonnage im Schanghaier Hafen hat sogar mehr zugenommen, als die Englands und Amerikas abge⸗ nommen hat. Die ein⸗ und ausgelaufenen Schiffe Japans im März wiesen eine Tonnage von insgesamt 480 672 k auf, was eine Zunahme um 56 480 t gegenüber dem Vormonat bedeutet. Japans Anteil an der Gesamttonnage des Ueberseeverkehrs des Schan haier Hafens betrug damit bereits fast 60 %, während der englische und amerikanische Anteil nur etwas über 20 % aus⸗ machte. Die gesamte Tonnage des Schanghaier Hafens im Ver⸗ kehr mit überseeischen Ländern belief sich im Monat Februar auf

Paris, 22. Mai.

können.

plant in Kürze eine Erweiterung. zeigten Gegenstände haben in Interesse gefunden und sind Werken vorgeschlagen worden.

reiche noch nicht ausgenutz Gebietes wieder voll in den

Auszahlung.

—=—

Aegypten (Alexand. und Kairo) Afghanistan (Kabul). Argentinien (Buenos 1111“ Australien (Sidney). Belgien (Brüssel u. Antwerpen) ö. Brasilien (Rio de Jane e) . Brit. Indien (Bom⸗ bay⸗Calcutta).. Bulgarien (Sofia).. Dänemark (Kopen⸗ 1““ England (London) .. Feeen (Helsinki).. rankreich (Paris). Griechenland (Athen) Holland (Amsterdam und Rotterdam) . ran (Teheran)) sland (Reykjavik). talien (Rom und Mailand) . .8 Japan (Tokio und Kohbe) Jugoslawien (Bel⸗ grad und Zagreb). Kanada (Montreal). Neuseeland (Welling⸗ ton) . . Norwegen (Oslo). Portugal (Lissabon). Rumänien (Bukarest) Schweden (Stockholm und Göteborg)... Schweiz (Zürich, Basel und Bern).. Slowakei (Preßburg) (Madrid u. arcelona). Südafrikanische Union (Pretoria, Johannesburg).. Türkei (Istanbul).. Ungarn (Budapest) . Uruguay (Montevid.) Verein. Staaten von Amerika (NewYork)

1 ggypt. Pfd. 100 Afghani

1 Pap.⸗Pes. 1 austr. Pfd.

100 Belga 1 Milreis

100 Rupien 100 Lewa

100 Kronen 1 engl. Pfd. 100 finnl. M. 100 Frcs. 100 Drachm.

100 Gulden 100 Rials 100 isl. Kr.

100 Lire 1 YPen

100 Dinar 1 kanad. Doll.

1 neuseel. Pf. 100 Kronen 100 Escudo

100 Kronen

100 100

100 Peseten

1 südafr. Pf. 1 türk. Pfund 100 Pengö 1 Goldpeso

1 Dollar

23. Mai Geld Brief

18,79 18,89

0,591 0,595

39,96 40,04

0,130 0,13:

3,047 8083 498,21

5,06

48,31 5,07

ee

132,70 14,61 38,50

13,11

132,70 14,59 38,42

13,09

fagbsacs 0,585 0,587

eee.

56,88 10,06

56,76 10,04

59,58

58,01 8,609

23,60

59,46

57,89

23,56

ranken ow. Kr.

1,778 1,982 1,029 1,03] 2,498 2,502

8

Erweiterung der deutschen technischen

Ausftellung in Paris geplant. Die deutsche technische Ausstellung in Paris die ira ch g; 80 % der bisher ge⸗ ranzösischen Fabrikantenkreisen ur Produktion in französischen ahlreichen wereaeb in d äheren Umgebung von Paris, konnte durch die Auftrags⸗ u somit ieher Arbeit vermittelt werden. Durch geplante Erweiterung der Ausstellung hofft man, daß. auch zahl⸗. te Betriebe in der Provinz de Produktionsprozeß eingereiht werden

8

ie

es besetzten

In Verlin festgestellte Notierungen und telegraphische Auszahlung, ausländische Geldsorten und Banknoten Telegraphische

22. Mai

Geld

18,79 0,591

39,95 40,04 1X“

0,130

3,047 3,053

48,21 5,06

132,70

14,59 38,42

13,09 0,585

56,76 10,04

59,46

57,89 8,591

23,56

1,978 1,029 2,498

Brief

18,83 0,595

2,—

48,31 5,07

132,70

14,61 38,50

13,11 0,587

56,88 10,06 59,58

58,01 8,609

23,80

1,982 1,031 2,502

—-—2

Frankreich..

Kanada

Sovereigns 20 Francs⸗Stücke.. Legsdscans ““ egyptische. Arognschee.

2 und 1 Dollak. Argentinische.. Australischhs. Belgische aerereee Brasilianische 0000 Brit.⸗Indische. Bulgarische: 1000 Q

u. darunter. Dänische: große.

10 Kr. u. darunter. Englische: 10 £

u. damnter Finnis -c Fränas ische. Honleneiss e. ze .

alienische: große. Jugoslawische: große

100 Dinak. Kanadishe. Norwegische, 50 Kr.

u. darunter. Rumänische: 1000 Lei

und 500 Lei.

Schwedische: große.

50 Kr. u. darunter. Schweizer: große...

100 Frs. u. darunt.

Slowakische: 20 Kr.

u. barunter..

Südafr. Union Türkische

Ungarische: 100 P.

u. darunter.

irgendeines anderen Landes, die im Lissaboner reihafen oder anderen Hafen des portugiesischen Festlandes gekauft

9

822 790 t. Gegenüber dem Monat Februar war eine Zunahme von 40 000 t zu verzeichnen.

England, Aegypten, Südafrik. Union.. Griechenland 1“ Australien, Neuseela Britisch⸗Indien Aemeeeeeeereeeees

/n ας⁵ααςαςςαα˙⅔⁰⁰⁄⁄G°‧˙˙

——

1 ägypt. Pfd. 1 Dollar

1 Dollar

1 Pap.⸗Peso 1 austr. Pfd. 100 Belga

1 Milreis 100 Rupien

100 Lewa 100 Kronen 100 Kronen

1 engl. Pfd. 100 finnl. M. 100 rs.

100 Gulden 100 Lire

100 Lire

100 Dinar 100 Dinar

1 kanad. Doll.

100 Kronen

100 Lei

100 Kronen 100 Kronen 100 Frs. 100 Frs.

100 slow. Kr. 1 südafr. Pfd. 1 türk. Pfund 100 Pengö

1u 1—

Geld 9,89 4,995 2,058 7,912 74,18 2,098

23. Mai Geld Brief 20,38 20,46 16,16 16,22

4,185 4,205 4,29 4,31

2,49 2,49 0,54 2,59 39,92 0,105 45,66

3,04 48,90 4,29

5,055

4,99 132,70

13,07

Notiz Sür 1 Stück

2,51 2,51 0,56 2,61 40,08 0,115 45,84

3,06 49,10 4,31 5,075 5,01 132,70

13,13

1,41 57,11 1,68 59,64 57,97 57,97 8,62 4,36 1,86

61,02

1,39 56,89 1,66 59,40 57,73 57,73 8,58 4,34 1,84

60,78

0,105 45,66

8,04 48,90 4,29

5,058 4,99 132,70

13,07

1,39 56,89 1,66 59,40 57,73 57,73 8,58 4,34 1,84

60,78

—,—

Für den innerdeutschen Verrechnungsverkehr gelten folgende Kurse:

Ausländische Geldsorten und Banknoten. 4 ——ê

0,115 45,84

3,06 49,10 4,31

5,075 5,01. 132,70

13,13

1,41 57,11 1,68 59,64 57,97 57,97 8,62

4,36 1,86

Reichs, und Staatsanzeiger Nr. 118 vom 23, Mat 1941. S. 3

Notierun

vom 23. Mai 1941.

(Die Preise verstehen sich ab Sangs Kn eußsehland für prompte ei

Lieferung und ium,

2 8 99 % 3 ο% %

Feinsilber..

Die Elektrolyttupfernotierung Elektrolytkupfernotiz stellte sich laut Berl am 23. Mai auf 74,00 R.ℳ (am

fün 100 kg.

der Kommission des Berliner Metallbörsenvorstandes

35,50 38,50

talg in

butter,

ahlung): 315,00

ernes bis 138,00, 190,00 bi

Rℳ für 100 kg

der Vereinigung für deutsche iner Meldung des „D. N. B.“ 22. Mai auf 74,00 REℳ)

E

Berlin, 22. Mai. mittel. (Verkaufspreise des handels für 100 Kilo frei Haus Reichsmark.] Bohnen, weiße mittel käferfrei 70,75 bis 72,—, Linsen,

—,—, Gesch. glas. gelbe Erbsen Erbsen, Ausland 89,45 bis 61,00, Italiener ungl. Bruchreis II 21,60 bis 23,00,

halbe

bis —,—, Gerstengraupen, Gerstengraupen, mittel, O/1*) graupen, grob, 0/4 *½) Kälberzähne C/6*) 34,00 nungen*) 34,00 bis 35,00 ), 45,00 bis 46,00 ), Hafergrütze 46,00 ), Kochhirse*) —,— bis —,—, R bis —,—, Weizenmehl, 8s

rieß, Type 450 38,75 bis

37,00 bis

züse lose 40,50 bis 41,50 †), Ka fee⸗Ersatzmischung

bis Extra Prime 9) amerika §) 130,00 bis 156,00, Tee, deutsch

72,00 bis 82,00,

m. Grieb., mit oder ohne Gewürz

Preisnotierungen für Nahrn gs⸗

1 käferfrei 3) —,— bis —,— bis —,—, Speiseerbsen, Inland, gelbe 9) —,— bis —,—, Speise⸗ erbsen, Ausland, gelbe §) —,— bis —,—, Speiseerbsen, grüne gesch. halbe 66,50 bis 66,90, Gesch. glas. gelbe Erbsen, ganze 8) —,— bis

Reis: Rangoon §*) 33,95 bis 34,95, §*) 40,00 bis 41,00, Bruchreis 1 22,85 bis 24,25, 1 Siam 1 48,40 bis 49,40, Siam II 39,75 bis 40,75, Moulmein 47,60 bis 48,60, Buchweizengrütze —,— fein, C/0 bis 40,50 bis

bis 35,00 †), Haferflocken [Hafernährmittel]*)

812, Inlan Kartoffelmehl, hochfein 36,65 is 38,15†), Sago, deutscher 49,35 bis 51,35, Zucker Melis (Grund⸗ sorte) 67,90 bis —,—, vMenkaffee, 881 40,50 bis 41,50 †), Gersten⸗

alzkaf

349,00 bis 373,00, Röstlaffee, 458,00 bis 582,00, Kakaopulverhaltige

) de 240,00 bis 280,00, Tee, südchines. 89) 810,00 bis 900,00, Tee, indisch 9) 960,00 bis 1400,00, Pflaumen, Bulgar. 96,00 bis 102,00, Sultaninen, Perser 98,00 bis 105,00, Mandeln, füße, handgewählte, ausgewogen —,— bis —,—, Mandeln, bittere, hand⸗ gewählte, ausgewogen —,— bis —,—, Zitronat —,— bis —,— Kunsthonig in ½ kg⸗Packungen 70,00 bis 72,00, 183,04 bis —,—, Rohschmalz 183,04 bis —,—, Dtsch. Schweineschm. 185,12 bis —,—, Dtsch. Rinder⸗

Lebensmittelgroß⸗ Groß⸗Berlin.) [Preise in 9. —,— bis —,—, Linsen, —,— und

Mittelkurs 580,10 B., 483,10 B.,

49,95 G.,

Bukare Bud

§) —,— bis —,—, Grüne

Paris —,

5/0*) 41,50 bis 42,50 ), 41,50 †), Gersten⸗ 38,00 †), Gerstengraupen, Gerstengrütze, alle Kör⸗ [Hafernährmittel]*) Amst 45,00 bis 75,36, L Type 997 26,05 —,—,

33,75 bis —,—, Weizen⸗ —,—

Rio de Ja Amst

Züri Züri fee, lose 45,00 bis 46,00 London Röstkaffee, Brasil Superior Zentral⸗

Mischung

870,00, Bu Kope Oslo

7

Bratenschmalz

1. Untersuchungs⸗ und Strafsachen, 2. Zwangsversteigerungen, 11““

3. Aufgebote,

4. Oeffentliche Zustelungen,“ 5. Verlust⸗ und Fundsachen,

Offentlicher Anzeiger.

is —,—, bayer. E Allgäuer Romatour 20 % bis 110,00.

) Nur für

Prag.

Mailand 130,90 G., 131,10 B.,

56,04 G., 56,16 B., Brüssel 399,60 G., 400,40 —,—, Sofia 30,47 G.,

London, 23. Mai.

4,43 - 4,47, Amsterdam —,—, Brüssel —,—, Schweiz 17,30 17,40, Kopenhagen (Freiv.) 1 16,85 16,95, Oslo —,—,

Brüssel 30,11 30,17, Italien —,—, —,—, Stockholm 44,81 44,90, Prag

17,25, New 21,72 ½, Madrid 39,50, 17,27, Stockholm 102,76 ½, Sofia 425,00, Prag 17,30, Athen —,—,

Stockholm, 22. Mai. Moskau, 13.

21,37, Brüssel 84,80, Amsterdam 281,32, Paris 123,01, Schweden 126,40, Berlin 212,00, Italien 26,70.

talg beln 111,60 bis —,—, Speck, geräuchert 190,80 bis —,— Tafelmargarine 331,00 bis feine Molkereibutte gepackt 327,00 bis —,—, Landbutter in Tonnen 299,00 bis —,—, Landbutter, Speiseöbl 173,00 bis —,—, Allgäuer Stangen 20 %

174,00 bis —,—, Markenbutter,

Markenbutter

7 Molkereibutter, gepackt

echter Gouda 40 %

isen⸗ und *

Devisen.

22. Mai. (D. N. B.)

Amsterdam Oslo 567,60 G., London 98,90 G., 99,10 B., Madrid 235,60

50,05 B., Stockholm 594,60 G.,

apest, 22. Mai. Geschlossen. (D N. B.) —, Berlin —,—, Spanien (offiz.) 40,

Italien

Buenos Aires (offiz.) 16,95 17,13,

neiro (inoffiz.) —X,—, Schanghai —,—. erdam, 22. Mai. Geschloffen. erdam, 23. Mai. (D. N. B.) ondon —,—, New York Geschlossen. [11,40 Uhr.]

ch, 22. Mai.

(D. N. B.) ch, 23. Mai.

(D. N. B.)

Istanbul 337,50, Bukarest enos Aires 102,25, Japan 101,00. nhagen, 22. Mai. Geschlossen. Geschlossen.

Geschlossen. (D. N. B.) Mai. (D. N. B.) New

„22. Mai. York

1 gepackt 335,00 bis r in Tonnen 323,00 bis —,—, feine Molkerei⸗ bis —,—, Molkereibutter 319,00 bis —,—

190,00 bis —,—, echter Edamer mmentaler (vollfett) 270,00 bis 275,00, 152,00 bis 158,00, Harzer Käse 100,00

) Nach besonderer Anweisung verkäuflich.

1 Zwecke der menschlichen Ernährung bestimmt. ) Die zweiten Preise verstehen sich auf Anbruchmengen.

7 1327,00 G., 1327,00 B., Berlin —,—, Zürich 578,90 G., 568,80 B., Kopenhagen 482,10 G.,

New York 24,98 G., 25,02 B., Paris

595,80 B., B., Budapest —,—,

30,53 B., Athen 20,58 G., 20,62 B. (D. N. B.)

New Yort 402,50 403,50,

(D. N. B.) Amtlich.] 188 ⁄⁴ 188 1* Schweiz 43,63.49,71, Pelsi Oslo —,—, Kopenhagen

ork 431,00, Brüssel 69,00 nom., Mailand olland 229,00 nom., Berlin 172,50, Lissabon

Oslo 98,50 nom., Kopenhagen 83,50 nom., Budapest 85,00, Belgrad —,—, 200,00, Helsingfors

(D. N. B

11,13, Schweiz

London, 22. M.

in Tonnen 23 ¾1,

in Tonnen

gepackt 303,06 130,00 40 % hans —,—, Lahmeyer 125,00, Rütgerswerke Waldhof 198,50.

Bank 142,50, Vereinsba Nordd.

—,—, Otavi —,—. Wien, 22. Mai.

1940 erh ,

mart Lds.⸗Anl. 1940

Umrechnungs⸗ reich 231,00, Brown⸗ 204,50, „Elin“ G., 236,00 B.,

anf⸗Jute⸗Textil Belgrad 5 thal 82,50, Neusiedler Schrauben⸗Schmiedew.

50, Montreal (Freiv.) —,— ckholm

Puch 134,50, —,—, Waagner⸗Biro 15 Wiener Prote

Berlin Paris ngfors Heinrichsthaler Papierfab fabr. A. G. 62,75 K., Paris 9,67 ½,

Prior.⸗Anl. 1891 —,—,

Silber auf Lieferung Barren 23 14 —,—, 25 ⁄1, Silber auf Lieferung fein 25 ⁄10,

„Frankfurt a. M., 22. Mai. besitzanleihe 161,50, Aschaffenburger Buntpapier 107,50, Buderus Eisen 147,25, Cement Heidelberg 209,00, Deutsche Gold u. Silber 332,00, Deutsche Linoleum Felten u. Guilleaume 200,50, Ph. Holzmann 253,50, Gebr. Jung⸗

Hamburg, 22. Mai.

4 % Oberöst. Lds.⸗Anl. 1940 103,90,

Dampfsch.⸗Gesellschaft —,—, A. E. Alpine Montan AG. „Hermann Göring“ 105,25, Brau⸗AG. Oester⸗

AG. f. Metall —,—, Felten⸗Guilleaume 157,50, Gummi Semperit —,—, 155,00

Lapp⸗Finze AG. 124,50,

Simmeringer Msch. —,—, Magnesit —,—, Steirische Wasserkraft 201,00, Steyr⸗Daimler⸗ Steyrermühl Papier —,—,

ai. (D. N. B.) Silber Barren prompt Silber fein prompt

Gold 168/—.

Wertpapiere.

(D. N. B.) Reichs⸗Alt⸗

163,25, Eßlinger Maschinen 161,00,

172,00, Laurahütte 38,75, Mainkraftwerke Voigt u. Häffner 191,00, Zellstoff

(D. N. B.) [Schlußkurse.] Dresdner nk 159,25, Hamburger Hochbahn 127,50 B.,

v6

Hamburg⸗Amerika Paketf. 109,50, Hamburg⸗Südamerika 167,50, loyd 109,50, Dynamit Nobel 104,75, Guano 110,00 B., Harburger Gummi 311,00, Holsten⸗Brauerei 210,00, Neu Guinea

(D. N. B.) 4 % Ndöst. Ls.⸗Anl. 4 % Steier⸗ 1027 %, 4 % Wien 1940 102,75, Donau⸗ G.⸗Union Lit. A 132,00, Boveri —,—, Egydyer Eisen u. Stahl el. Ind. 34,50, Enzesfelder

Kabel⸗ und Drahtind. 192,00 K., Leipnik ⸗Lundb. 620,00, Leykam⸗Josefs⸗ AG. 157,00, Perlmooser Kalk 242,00, 185,00, Siemens⸗Schuckert —,—, „Solo“ Zündwaren 194,00, Steirische

Veitscher Magnesit 4,00, Wienerberger Ziegel 130,00. ktoratswerte, 22. Mai. (D. N. B.)

Zivnostensta Bank —,—, Dux Bodenbacher Eisenbahn 217,50 K., Ferdinands Nordbahn —,—, 133,00, Westböhm. Bergbau⸗Aktienverein 173,00 K., Erste Brünner Maschinenf.⸗Ges. 71,00 K., Metallwalzwerk 142,50, Prager Eisenind. Gesellschaft 483,00 K., Eisenwerke A. G. Rothau⸗Neudeck 66,00 K., A. G. vorm. Skoda Werke Pilsen 258,00 K.,

Ver. Carborundum u. Elektr. A. G. A. G. Mährisch⸗Ostrau

rik 114,00 K., Cosmanos, Ver. Textilu. Druck⸗

A. G. Roth⸗Kosteletzer Spinn. Web. 93,00 K., Ver. Schafwollenfabriken A. G. 50,00, 4 % Dux⸗Bodenbacher

4 % Dux⸗Bodenbacher Prior.⸗Anl. 1893

—,—, Königshofer Zement 347,00 K., Poldi⸗Hütte 580,00 K., Berg⸗ und Hüttenwerksges. —,—, Ringhoffer Tatra 348,00 K. Renten: 4 ½ % Mährisch Landesanleihen 1911 —,—, 4 % Pilsen Stadtanleihen —,—, 4 ½2 % Pilsen Stadtanl. —,—, 5 % 4 % Böhmisch⸗Hyp. Bank Pfandbr. Landesbank Schuldverschreibungen —,—, 4 % Böhm. Landesbank

(D. N. B) Komm.⸗Schuldsch. —,—, 4 %

Prager Anleihe 10,05, (57jährig) —,—, 4 % Böhm.

Böhm. Landsbank Meliorationssch.

9 —,—, 4 % Pfandbr. Mähr. Sparkasse —,—, 4 ½ % Pfandbr. Mähr,

5,30, London —,—

—, 4 % Mähr. 4 ½ ¼ Zivnostenska Bank

msterdam, 22.

Sparkasse 9,85, 4 % Mähr. Landeskultur Eisenbahn⸗Schuldverschr. —,—

Landeskultur⸗Bank⸗Komm.⸗Schuldver

Schuldv. —,—. Mai. Geschlossen.

K. ⸗=Kasse. (D. N. B.)

LE1A1““” 8. 1.

Aue Hruckausträge

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gegenstandslos; maßgebend ist allein die eingereichte Druckvorlage. Matern, deren Schriftgröße unter „Petit“

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1. Untersuchungs⸗ und Straffachen.

[7450] Bekanntmachung. Die am 11. 11. 1905 zu Köln ge⸗ borene Susanne Sara Bing ist auf Grund des § 2 des Gesetzes vom 14.7. 1933 der deutschen Staatsangehörig⸗ keit für verlustig erklärt worden. Der Genannten ist daher der ihr am 22. 2. 1935 von der Philosophischen Fakultät der Universität Köln ver⸗

ehene Doktorgrad entzogen worden. „Die Entziehung wird mit dieser Ver⸗ öffentlicung wirksam. Ein Rechts⸗ mittel ist micht zugelassen.

Köln, den 17. Mai 1941.

Der Rektor der Universität. Kuhn.

16564] Handelsuntersagung. Dem Kohlenhändler Wilhelm Apel in Bochum, Wittener 185, ist auf Grund des § 20 der Verordnung über Handelsbeschränkungen vom 13. Juli 1923 (RGBl. I Seite 706) er Handel mit Kohlen und Koks w Unzuverlässigkeit untersagt

Bochum, den 14. Mai 1941. Der Oberbürgermeister.

[7449] Steuersteckbrief uund Vermögensbeschlagnahme. Der Kaufmann Benno Abraham⸗ sohn, geb. am 26. 3. 1885 zu Wensiory, Kr. Karthaus (Westpr.), zuletzt wohn⸗ hart in Berlin⸗Schöneberg, Westarp⸗ traße 2, zur Zeit unbekannten Aufent⸗ halts, schuldet dem Reich eine Reichs⸗ fluchtsteuer von 12 647,— Hℳ, die am 1. 9. 1938 fällig geivesen ist, nebst einem Zuschlag von 1 vom Hundert für jeden auf den Zeitpunkt der Fällig⸗ keit folgenden angefangenen halben Monat.

1s müssen auf einseitig beschriebenem Papier völlig druckreif eingesandt werden. Anderungen redaktioneller

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vom Verlag nicht vorgenommen. früherer Druckaufträge sind daher

liegt, können nicht verwendet

S. 599; Reichsgesetzbl. 1 1931 S. 699; 1932 S. 571; 1934 S. 392, 941; 1935 S. 850) wird hiermit das inländische Vermögen des Steuerpflichtigen zur Sicherung der Ansprüche auf Reichs⸗ fluchtsteuer nebst Zuschlägen, auf die gemäß § 9 8 ifr 1 des Reichsflucht⸗ steuergesetzes festzusetzende Geldstrafe und alle im Steuer⸗ und Strafver⸗ fahren entstandenen und entstehenden Kosten beschlagnahmt.

Es ergeht hiermit an alle natürlichen und juristischen Personen, die im In⸗ land einen Wohnsitz, ihren gewöhn⸗ lichen Aufenthalt, ihren Sitz, ihre Ge⸗ schäftsleitung oder Grundbesitz haben, das Verbot, Zahlungen oder sonstige

bewirken; sie werden hiermit aufgefor⸗ dert, unverzüglich, spätestens innerhalb eines Monats dem unterzeichneten Finanzamt Anzeige über die dem Steuerpflichtigen zustehenden Forde⸗ rungen oder sonstigen Ansprüche zu machen.

Wer nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung zum Zwecke der Er⸗ füllung an den Steuerpflichtigen eine Leistung bewirkt, ist nach § 10 Absatz 1 des Reichsfluchtsteuergesetzes hierdurch dem Reich gegenüber nur dann befreit, wenn er beweist, daß er zur Zeit der Leistung keine Kenntnis von der Be⸗ schlagnahme gehabt hat und daß ihn auch kein Verschulden an der Unkennt⸗ nis trifft. Eigenem Verschulden steht das Verschulden eines Vertreters gleich. Wer seine Anzeigepflicht vorsätzlich oder fahrlässig nicht erfüllt, wird nach § 10 Absatz 5 des Reichsfluchtsteuer⸗ gesetzes, sofern nicht der Tatbestand der Steuerhinterziehung oder der Steuer⸗ gefährdung (§§ 396, 402 der Reichs⸗ abgabenordnung) erfüllt ist, wegen Steuerordnungswidrigkeit 4138 der Reichsabgabenordnung)

Nach § 11 Absatz 1 des Reichsflucht⸗ steuergesetzes ist jeder Beamte des Po⸗

Gemäß § 9 Ziffer 2 ff. des Reichs⸗ fluchtsteuergesetzes (Reichssteuerbl. 1934

Leistungen an den Steuerpflichtigen zu.

6. Auslosung usw. von Wertpapieren, .

7. Aktiengesellschaften,

8. Kommanditgesellschaften auf Aktien,.

9. Deutsche Kolonialgesellschaften, 10. Gesellschaften m. b. H.,

11. Genossenschafte

15. Verschiedene B

12. Ossene Handelz⸗ und Kommanditgesellichaften, 18. Unfall. und Invalidenversicherungn,. 14. Deutsche Reichsbank und Bankausweise,

n,

ekanntmachungen.

böohndungsdienstes sowie jeder andere eamte der Reichsfinanzverwaltung, der zum Hilfsbeamten der Staats⸗ anwaltschaft bestellt ist, verpflichtet, den Steuerpflichtigen, wenn er im Inland betroffen wird, vorläufig festzunehmen. Es ergeht hiermit die den obengenannten Steuerpflichtigen, alls er im Inland wird, vor⸗ äufig festzunehmen und ihn emãͤß § 11 Absatz 2 des Reichsfluchtsteuer⸗ Heletes unverzüglich dem Amtsrichter des Bezirks, in welchem die Festnahme erfolgt, vorzuführen. Berlin, 6. Mai 1941. Finanzamt Moabit⸗West.

,--—“““

3. Aufgebote.

[7453] Zahlungssperre. Betreffs der Schuldverschreibung der Anleiheablösungsschuld des Deutschen Reichs von 1925 Nr. 1 235 412 über 50 Hℳ sowie des Auslosungsscheins Gr. 1 Nr. 45 912 über 50 R.ℳ dieser Anleiheschuld ist die Zahlungssperre gemäß § 1019 ZP. erlassen.

456 F. 7. 40. Berlin, den 20. Mai 1941. Das Amtsgericht Berlin.

[7452] Zahlungssperre. Betreffs der 4 Pigen Schuldver⸗ schreibungen des Umschuldungsverban⸗ des deutscher Gemeimden, Buchstabe A Gr. 65 Nr. 9894, Buchstabe A Gr. 58 Nr. 19 344, Buchstabe A Gr. 99 Nr. 03 926 über je I00 R. ℳ, Buchstabe B Gr. 1 Nr. 18 026/27, 18 029 und 18 552 über je 200 Eℳ ist die Zahlungs⸗ sperre gemäß § 1020 ZP S. erlassen. 456 F. 76. 41. Berlin, den 14. Mai 1944. Das Amtsgericht Berlin.

[7458] Aufgebot.

2 F 3 4/41. Die Kreissparkasse in Siegburg hat das Aufgebot: 1. des Aufwertungssparkassenbuches Nr. 9787, ausgestellt von der früheren Städti⸗ chen Sparkasse in Siegburg, lautend auf Johann Hansen in Sommershof b. Uckerath über 710,06 R.ℳ, 2. des Aufwertungssparkassenbuches Nr. 16 119, ausgestellt von der früheren Städti⸗ schen Seezag. in Siegburg, lautend auf Kath. Giering in 8 urg, über 638,09 R.ℳ beantragt. Die Inhaber

.7459]

mxoregswexxvgwgem

unterzeichneten Gericht Aufgebotstermin ihre

weNxx Ss.

die Kraftloser unden erfolgen wird. 6 Siegburg, den 15. Mai 1941. Das Amtsgericht. 2. wʒnnü—

[7455]

Am 30. August 1940 ist in Gerbstedt die zuletzt in Eisleben, Köni traße 18, wohnhaft gewesene, am 2. ärz 1867 in Wche edoren, Witwe Anna Gru⸗ ber geb. Marks verstorben. Sie war früher in Berlin, Prenzlauer Allee, so⸗ wie im ostdeutschen Gebiet (Riga) wohnhaft. Ihr einziger Sohn soll 1926 in Berlin verstorben, ihr Ehemann im Weltkriege in Riga, ihre Geschwister ebenfalls vor ihr verstorben sein. Da Erben nicht ermittelt sind, werden etwaige Er Faiae aufgefordert, ihre Rechte bis zum 15. Juli 1941 bei dem unterzeichneten Gericht anzumel⸗ den, widrigenfalls festgestellt wird, daß ein anderer Erbe als der Fiskus nicht vorhanden ist. Der Nachlaßwert be⸗ trägt etwa 1500 R. ℳ. Amtsgericht Eisleben, 12. Mai 1941.

Beschluß. Am 12. September 1940 ist in Oranienbaum der am 30. Dezember 1863 in Roitzsch, Amtshauptmannschaft Meißen, geborene Invalide Franz Richard Reichert verstorben. Die un⸗ bekannten Erben werden aufgefordert, ihr Erbrecht innerhalb einer Frist von zwei Monaten bei dem unterzeichneten Rachlassgericht anzumelden, andernfalls die Feststellung erfolgen wird, daß ein anderer Erbe als der Fiskus nicht vor⸗ handen ist.

DOranienbaum, den 19. Mai 1941. Amtsgericht.

[7456]

Bekanntmachung.

(4 F 16/40.). Durch Ausschlußurteil vom 17. Mai 1941 ist der angeblich verlorengegangene, am 6. September 1933 in Wa enburg (Schles.) ausge⸗ stellte und am 6. Dezember 1933 fällig gewesene Wechsel über 2500, F. ℳ, der von der Waldenburger Montan K. G. Künstlinger auf den Albert Kau⸗ delka in Waldenburg⸗Dittersbach ge⸗ zogen und von worden ist, zahlbar bei der Reichsbank in Waldenburg (Schles.), für kraftlos erklärt worden. .

Waldenburg (Schles.), 17. 5. 1941-

der Urkunden werden auf efordert, pä⸗. testens in dem auf den 23. September

lizei- und Sicherheitsdienstes, des Steuerfahndungsdienstes und des Zoll⸗

1941, vormittags 10 Uhr, vor dem

Amtsgericht.

anberaumten b echte anzumelden und die Urkunden v widrigen⸗

ärung der Ur⸗

diesem angenommen

ewsfmrEessegavaavenn

[7451] Bekanntmachung.

2. F. 1/40. Durch Ausschlußurteil vom 6. 5. 1941 sind die Hypotheken⸗ briefe über die auf Netzwalde Blatt 58 in Abteilung III Nr. 31 und 32 ein⸗ heeesse 1800,— und 350,— owie die auf Netzwalde Blatt 142 und 217 in Abteilung III Nr. 2 bzw. 4 ein⸗ getragenen 600,— für kraftlos er⸗ lärt worden.

Altburgund (Schubin), 15. Mai 1941. Das Amtsgericht.

[7454] G

25. F. 9. 40. Durch Ausschlußurteil vom 15. Mai 1941 wurde der Hypo⸗ thekenbrief über die im Grundbuch von Neukölln Band 160 Blatt 4344 in Abt. IIl unter Nr. 3 eingetragene, auf 12 500 aufgewertete Hypothek für kraftlos erklärt.

Amtsgericht Neukölln.

[7457]

Der im Weltkrieg als ee ge⸗ meldete, am 19. 1.1896 in Stein ergen geborene Stadtangestellte Adolf Wilhelm Heinrich Hugo wird für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 6. Mai 1917 festgestellt.

Rinteln, den 16. Mai 1941. . Das Amtsgericht.

4. Oeffentliche Zustellungen.

3 8 1799 Oeffentliche Zustellung.

5 16/41. Ehresmann, Katharina Charlotte geb. Schönmehl, stadt a. d, Weinstr., Gustav⸗Böhmer⸗ Straße, Klägerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Wand in Neustadt a. d. Weinstr., klagt gegen ihren Ehe⸗ mann Ehresmann, Philipp Jakob Arbeiter in 1/C Fred Martin, Menai Alto, Kanada, Vek agten, auf Schei⸗ dung der Ehe mit dem Antrage: 1. Die vor dem Standesbeamten in Neustadt a. d. Weinstr. am 4. Nov. 1922 ge⸗ schlossene Ehe der Parteien wird ge⸗ schieden. 2. Der Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Die Kla⸗ gerin ladet den Beklagten zur münd ichen Verhandlung des Rechtsstreits in die öffentliche Sitzung der, V. Zivil⸗ kammer des Landgerichts Frankentha vom Freitag, den 15. Angust 1941 vorm. 9 Uhr, im Sitzungssaal 2, mi der Aufforderung, einen bei dem

in Neu⸗

Prozeßgericht zugelassenen Rechts⸗