[20159]. — I11219
Aktiengefellschaft Westdeutscher Einkaufsverband. 128 Passiva. Sesterreichische Bergbahnen
Bilanz am 31. mber 1940. 4000 Aktien zu je R.ℳ 500,— (4000 Stimmen) 2 000 000,— Aktienabstempelung. Prwenfhgeebchee.⸗ 8 1000 Aktien zu je R.ℳ 1000,— (2000
— Stimmen) 1 000 000,— Den Aktionären, die der Aufforderung II. Rücklage: vom 16. 12. 1939 nicht entsprochen . Gesetzliche Rücklage..
haben, wird eine achfrist bis Ausbaurücklage St. Lambrecht.. 30. September 1941 gestellt. Die Explosionsrückaage .
noch ausständigen Aktien sind bei son⸗ III. Wertberichtigungsposten
stiger esbieseüar bei 2 Kasse egr . der Gesellschaft in ien, 1., Opern⸗ IV. Rückstellungen für ungewisse Schulden S sellschaf V. Beamtenpensionssons S.sesnad
ring 8, zur Abstempelung und Aende⸗ VI. Verbindlichkeiten: 366 282,47
rung des Nennwertes von S 100,— auf 85 Rℳ 50,— einzureichen.
auf Grund von Warenlieferungen u. Der Vorstand.
gegenüber Konzernunternehmen.. S2,“o “
gegenüber Banken.. 8 945,— 8 n
Sonstige Verbindlichkeiien.. . „ 100 539,90 730
[20029]. 1 Berliner VII. Posten, die der Rechnungsabgrenzung dienen. .. II Revisions⸗Attien gesellschaft. 5 149
82 182 Bilanz per 31. Dezember 1940.
Aktiva. ERMN Ausstehende Einlagen auf
Aktiva. 200 747 67 900 000,— 80 553,78
I. Anlagevermögen: 1. Bebaute Grundstücke . 9. Geschäftsgebäutze . . . . .. — Umbuchung a. Grundstück
1 181 301 45
. 374 158,— . 100 000,— 22158,— 16 151,— 290 309,— Abschreibung . 8 842,—
3. Geschäftsinventar —. 29 418,— Zuschreibung 3 063,75
32 71,75
. 5 948,—
4 298,85 22 234
14 000 — 224 401 9
b Zuschreibung .
Erscheint an jedem Wochentag abends. Bezugspreis durch die Post monatlich 2,30 4ℳ einschließlich 0,48 ã.ℳ Zeitungsgebühr, aber ohne Bestellgeld; für Selbstabholer bei der Anzeigenstelle 1,90 ℛℳ monatlich. Alle Postanstalten nehmen Bestellungen an, in Berlin für Selbstabholer die Anzeigenstelle SW 68, Wilhelmstraße 32. Einzelne Nummern dieser
Anzeigenpreis für den Raum einer fünfgespaltenen 55 mm breiten Petit ee 1,10 ℛℳ, einer dreigespaltenen 92 mm breiten
eile 1,85 ℛℳ. — Anzeigen nimmt an die Anzeigenstelle Berlin SW 68, Wilhelmstraße 32. Alle Druckaufträge sind auf einseitig beschriebenem Papier völlig druckreif einzusenben, insbesondere ist daxin auch anzugeben, welche Worte etwa durch Fettdruck (einmal
Abschreibung Cewinn⸗ und Verlustrechnung für 4940.
4. Beteiligungen..
406 201 77 9
II. Umlaufvermögen:
Warenbestand.. 8 8 v hoI 8 1 64“ Lieferungs⸗ und Leistungsforderungen . Kassenbestand einschl. Postscheckguthaben 4 439 85 Lb54525** 309 370/48 Sonstige Forderungen aus dem Verkauf eigener Aiinnn *“*“ 12 047 94
250 433 58 100 000
59 498 35
11“
9 000—
744 790 20
Passiva. ti tal. . Rücklagen:
1. Gesetzliche Rücklage
. Feie Rücklagg.
3. Rücklage für Ersatzbeschaffung
. Verbindlichkeiten: 1. Hypothek. A“ 2. Lieferungs⸗ und Leistungsschulden 3. Sonstige Schulden Reingewinn: Gewinnvortrag. . Neugewin
.„ 270
27 000 — 10 000— 3 952 — 294 000 — 48 249 66 353 95001 — 3 030 509 70 809 44
I
————V
1 150 992 10
270 000
696 199 67
143 840 43
Gewinn⸗ und Verlustrechnung.
Aufwendungen. t. Sihne und Gehslter. . . Soziale Abgaben.. . Abschreibungen auf Anlagen Zinsmehraufwand. . Ausweispflichtige Steuern . Gesetzliche Berufsbeiträge. Reingewinn: Vortrag..
h1686*X
773 030,99 70 809,44
T150 992 10
—————
R. ℳ 9 88 30187 4 414 95 13 140 85 7 654 52 41 603 39 559 35
143 840/ 43
Neugewinn
Erträge. Ausweispflichtiger Rohüberschuß .. Außerordentliche Ertrwäüuge.. . Außerordentliche Zuwendungen.. Gewinnvortrag
2 2 „ 2 29290 2—902
8 Wuppertol⸗E., den 31. Dezember 1940. G Osenberg.
Nach dem abschließenden Ergebnis meiner pflichtmäßigen
299 515 ,36
154 900 97 47 283 40 24 300,— 73 030 99
299 515 36
Prüfung auf Grund
der Bücher und der Schriften der Gesellschaft sowie der vom Vorstand erteilten Auf⸗ klärungen und Nachweise entsprechen die Buchführung, der Jahresabschluß und der Geschäftsbericht, soweit er den Jahresabschluß erläutert, den gesetzlichen Vorschriften.
Wuppertal⸗E., den 30. Mai 1941.
In Vertretung des zur Wehrmacht eingezogenen Wirtschaftsprüfers Opitz:
Hermann Longard, MWirtschaftsprüfer. Eine Aenderung im Aufsichtsrat
ist nicht eingetreten, derselbe besteht wie
im Vorjahr aus den Herren Hermann Störmer aus Hemer, 1. Vorsitzer, Georg Spieker aus Neuenkirchen, 2. Vorsitzer, Heinxich Blohm aus Vollmerhausen, Wilhelm Weber
aus Hagen⸗Haspe, Heinrich Weiß aus Heinsberg.
xERNEENHRXSFEEMxRU SUIErIvIHAKmxxEverEsHsmsünernenexEe neMrmn SexFvrFeeNeN vme,hr.
[19708].
üsterreichische Dynamit Nobel Aktiengefellschaft, Wien.
Bilanz am 31. Dezember 1940.
Aktiva. 8 I. Rückständige Einlagen auf das Grundkapitta... Vor eCr.999] Zugang] Abgang ERℳ 9. ₰
Abschrei⸗ bung R. ℳ
₰
Grund⸗ stücke mit: Wohngebäuden Fabrikgebäuden Sonderabschr.. (gem. BAV. v. 21. 1. 1941) Unbebaute Grund⸗ EW Maschinen u. ma⸗ schinelle Anlagen Sonderabschr.. (gem. BAV. v. b 21. 1. 1941) Werkzeuge, Ba⸗⸗ triebs⸗ und Ge⸗ schäftsausstattung Sonderoabschr.. (gem. BAV. v. 21. 1. 1941)
202 957 456 117 26
81 330 106 614
5 818 37 442
195 318 1 394 592
*
81 330 652 647
34 630
950
394 075
1 867 097
885 497 06 5 964
955 200/ 18
Beteiligungen
III. Umlaufvermögen: Vorräte:
Roh⸗, Hilfs⸗ und Betriebsstoffe..
Halbfertige Erzeugnisse . . . .. 291,0
Fertige Erzeugnisse und Handelswaren 14 751,7
Wertpaiens. . 1114“
Forderungen: auf Grund geleisteter -z2.e.— . . ...66661611
auf Grund von Warenlieferungen u. Leistungen 87 925,97 an Konzernunternemcten 974 902,27 Sonstige Forderungen Kassenbestände einschl. Postscheckguthaben.. Bankguthaben . W. Posten, die der Rechnungsabgrenzung dienen
E““ beaat 88. 11“
2298 679,96 1 291,03
2. 72
37 192,52
314 722 667 6
5 145 782,82
2 358 519 40 960 213,62
1 365 065,89 83 281 49 67 812
Aufwendungen. Löhne und Gehälter. . .. Soziale Abgaben6 Abschreibungen auf das Anlagevermögen: Normalabschreibunennn. ů0 94 670,60 Sonderabschreibungen gemäß BAV. vom 21. 1. 1941 299 404,87 Steuern vom Einkommen, vom Ertrag und vom Vermögen.. Beiträge an Berufsvertretungenn .
Gesetzliche Rücklage...
1018986,8 5 5585866ööö—
Erträge. Jahresertrag. 11“ “ Erträge aus Beteiligungen.. Zinsen.. “
Außerordentliche Erträge a
Der Vorstand der Oesterreichischen Tynamit Nobel Aktiengesellsch Dr. Meyer. Bauer. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer pflictnasns Prüfun der Bücher und der Schriften der Gesellschaft sowie der von Vorstande Geschäftsbericht, soweit er den Jahresabschluß erläutert, den gesetzlichen Wien/ VBerlin, am 16. Juni 1941. Dr. Beichert, Berlin, Wirtschaftsprüfer.
Ges. m. b. H., Wien. Wagner, Wirtschaftsprüfer.
Wien; Generaldirektor Heinrich Freiherr von Schrötter, Berlin.
Franz Bauer, Wien, stellv. Vorstandsmitglied. Wien, den 5. August 1941.
——
klärungen und Nachweise entsprechen die Buchführung, der Jahresabschluß und der
Gesellschaft für Revision und treuhändige Verwaltung
ppa. Locker, Wirtschaftsprüfer.
Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen: Generaldirektor Dr. Paul Müller, Troisdorf, Vorsitzer; Direktor Dr. jur. Rudolf Schmidt, Troisdorf, stellv. Vorsitzer; Kommerzialrat Otto Faltis, Wien; General der Artillerie a. D. Ing. Gustav Geng, Wien; Generaldirektor Dr. Max Matthias, Berlin; Exzellenz Richard Riedl,
Vorstandsmitglieder sind: Direktor Dr. Karl Meyer, Troisdorf; Direktor Der Vorstand.
630 705 63 53 182 90
394 075,47 135 409 08 17 082 64 747 67
1 231 203 39
847 207 82 938 30 056
29 81 73
aft.
ng auf Grund erteilten Auf⸗
Vorschriften.
[19709].
Lindener Zündhütchen⸗
ilanz am 31. Dezember 1940.
und Patronenfabrik Aktiengesellschaft.
Aktiva. 1 I. Rückständige Einlagen auf das Grundkapital.
Vortrag / Zugang R.ℳ ₰
Abgang 8 Rℳ & ₰
II. Anlagevermögen: R.ℳ Grundstücke mit Ge⸗ schäfts⸗ und Wohn⸗ gebäuden. 3 Grundstücke mit Fa⸗ brikgebäuden und and. Baulichkeiten Unbebaute Grund⸗ ““ Apparate, Maschinen Öund maschinelle Anlagen. 1 Betriebs⸗ und Ge⸗ schäftsinventar . 4—
7 094
180 668
109 918
10 003
—
7 094 178 168
109 918
10 003 — 24—
8i
560—
307 688 44 560 —
Beteiligungen.. III. Umlaufvermögen: 1 Forderungen auf Grund von Warenlieferungen und Leistungen IV. Posten, die der Rechnungsabgrenzung dienen.
Passiva.
Grundkapital: Stammaktien, Stimmrecht: 300 Stimmen Gesetzliche Rückägge . .Wertberichtigungsposten . . . . Rückstellung für ungewisse Schulden.. .. Verbindlichkeiten gegenüber Konzernunternehmen Posten, die der Rechnungsabgrenzung dienen..
0 .
Gewinn in 194 .
gs Gewinn⸗ und Verlustrechnung 1940.
305 188
1 452
306 640
120 000— 5 020 27
180 809/21
811/51 306 640 99
Aufwendungen. Löhne und Gehälter . . . . . . . Soziale Abgaben. 116“ . Abschreibungen auf das Anlagevermöcgben Andere Abschreibungennnn. 111161161 Steuern vom Einkommen, vom Ertrag und vom Vermögen Beiträge an Berufsvertretungen.. 1 Gewinn in 19430 . .
8 1“
Ausweispflichtiger Rohüberschiuiubß. Außerordentliche Erträge .
Dr. Schmidt.
Troisdorf, im Juli 1941. 1
EChemie Revisions⸗ und Treuhand⸗Gesellschaft m.
Dr. Beichert, Wirtschaftsprüfer.
Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen: Müller, Köln, Vorsitzer; Richard E. Berckemeyer, Hamburg, direktor Dr. Max Kosegarten, 2 Direktor Dr. Wilxhelm Pungs, Köln; Oskar Schoenijahn, Hannover.
Troisdorf, den 5. August 1941.
Der Vorstand
ppa. Würtz, Wirtschaftsprüfer. Generaldirektor Dr. Paul⸗ stellv. Vorsitzer; General⸗ Berlin⸗Schlachtensee; Direktor Willy Krieger, Kassel;
V
3 000,—
1 107 17 262 83
3 060— 8 338 59 53 151 46
33 483 46 118—
das Grundkapital.. Anlagevermögen Bebaute Grundstücke mit Wohngebäuden: Stand am 1. 1. 1940 96 000,— Abschreibung 2 000,— Geschäftsausstattung: Vor⸗ trag vom 1. 1.1940 3 000,— 225,— 3 225,— Abschreibung 3 224,— Umlaufvermögen: Noch nicht fertiggestellte Arbeiten... Wertpapier.. Forderungen auf Grund v. Leistungen .... Kassenbestand einschl. Post⸗ scheckgguthaben ... Andere Bankguthaben..
Zugang .
“ 6“ 8
Passivo. Grundkapital „ Rücklagen:
Gesetzliche Rücklage.. Rückstellungen f. ungewisse Schuldene
Verbindlichkeiten:
Hypotheken.. Anzahlungen von Kunde Verbindlichkeiten a. Grund von Warenlieferungen. Sonstige Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungs⸗ posten .. . Reingewinn: Vortrag auf 1939 Reingewinn 19“
14 680,60 10 023,62
Sonstige Forderungen.
per 31. Dezember
Aufwendungen. Löhne und Gehälter.. Soziale AEbgaben.. Abschreibungen auf das An⸗ lagevermöogen.. ,1,312338111“”“ Steuern vom Einkommen, Ertrag u. Vermögen.. Beiträge an gesetzliche Be⸗ rufsvertretungen.. Alle übr. Aufwendungen Reingewinn: Vortrag aus 1II65 Gewinn 1940
14 680,60 10 023,62
1940.
R. ℳ
199 803 3 384
5 224 23 764
908 92 426
24 704
Erträge.
Gewinnvortrag aus 1939. Gebühren und Honorare . Rohertrag aus Vermietung Außerordentliche Erträge.
14 680 304 153 20 721 11 414
7⁵⁵
241 399 80 Gewinn⸗ und Verlustrechnung
350 970 2
60 68 48 46
schriften. Berlin⸗Friedenau,
Kaufmann
Kunow, Berlin.
350 970
Berlin, den 5. August 1941.
Nach dem abschließenden Ergebnis meiner pflichtmäßigen Prüfung auf Grund der Bücher und Schriften der Gesellschaft sowie der vom Vorstand erteilten Auf⸗ klärungen und Nachweise entsprechen die Buchführung, der Jahresabschluß und der Geschäftsbericht, soweit er den Jahres⸗ abschluß erläutert, den gesetzlichen Vor⸗
den 5. Aug. 1941. Weber, Wirtschaftsprüfer. Aufsichtsrat der Berliner Revi⸗ sions⸗Aktiengesellschaft: Geh. Ober⸗ finanzrat a. D. Paul Thieme, Berlin; Richard Köster, 1 Justizrat Dr. Reinhard Neubert, Berlin. Vorstand der Verliner Revisions⸗ Aktiengesellschaft: Eduard Schlüter, Berlin; Paul Tresnak, Berlin; Dr. Kurt
22
Hamburg;
Nach dem abschließenden Ergebnis unserer pflichtmäßigen Prüfung auf Grund der Bücher und der Schriften der Gesellschaft sowie der vom Vorstande erteilten Auf⸗ klärungen und Nachweise entsprechen die Buchführung, der Jahresabschluß und der Geschäftsbericht, soweit er den Jahresabschluß erläutert, den gesetzlichen Vorschriften.
b. H.
Alleiniges Vorstandsmitglied ist Herr Direktor Dr. jur. Rudolf Schmidt, Köln.
33 601 46 Lindener Zündhütchen⸗ und Patronenfabrik Aktiengesellschaft.
Teil, den Anzeigenteil Verlag:
Druckerei GmbH.
Verantwortlich: für den Amtlichen und Nichtamtlichen
und für den
Berlin.
Vier Beilagen (einschließlich Börsenbeilage und i entralhandelsregister⸗Beilage)
Präsident Dr. Schlange in Potsdam; für den Wirtschaftsteil und den übrigen redaktionellen Teil: Rudolf Lantzsch in Berlin⸗ Charlottenburg.
Druck der Preußischen Verlags⸗ un
vesn
8
Ausgabe kosten 30 ℛ, einzelne Beilagen 10 0. Sie werden nur gegen Barzahlung oder vorherige Einsendung des Betrages einschließlich
Reichsbankgirokonto Verlin, Konto Nr. 1/1913
des Portos abgegeben. Fernsprech⸗Sammel⸗Nr.: 19 33 33.
unterstrichen) oder durch hervorgehoben werden sollen. — Befristete Anzeigen müssen 3 Tage
Sperrdruck (besonderer Vermerk am Rande)
1,0.
vor dem Einrückungstermin bei der Anzeigenstelle eingegangen sein.
941
Berlin, Dienstag, den 19. August, abends
*
des amtlichen Teiles. Deutsches Reich.
Ernem igen und sonstige Personalveränderungen. Bekanntmachungen der Geheimen Staatspolizei Troppau über die Einziehung von Vermögenswerten für das Reich.
Anordnung Nr. 2 der Reichsstelle für Fische als Ueberwachungs⸗ stelle IIb über Abgabepreise für norwegische Brislinge.
Ppreußen.
hachung der nach dem Gesetze vom 10. April 1872 durch die Regierungsamtsblätter veröffentlichten Erlasse, Urkunden uss. 1 6“
Inhalt
Deutsches Reich.
Der Führer hat dem Direktor des Staatskonservatoriums der Musik in Würzburg, Geheimen Regierungsrat Pro⸗ fessor Dr. Hermann Zälch er, mit Urkunde vom 18. August 1941 die Goethe⸗Medaille für Kunst und Wissenschaft ver⸗
liehen 8 8. ö“ 1“
Bekanntmachung.
Auf Grund der §§ 1, 3 und 4 der VO. über die Ein⸗ sichung volks⸗ und staatsfeindlichen Vermögens in den udetendeutschen Gebieten vom 12. Mai 1939 (RGBl. I. S. 911) in Verbindung mit den Erlassen des Reichsministers des Innern vom 12. Juli 1939 — I a 1594/39/3810 — und des Reichsstatthalters im Sudetengau vom 29. August 1939 — III 7 Wi/JIld — 7126/39 — wird das gesamte Ver⸗ venser. u. a. die in dem Katastralgebiet Freudenthal⸗Jägern⸗ dorfer Vorstadt unter Grundbuchblatt 496 — eingetragene Liegenschaft der Marianne Sara Berl,
h⸗ am 25. 1. 1910 in Freudenthal, zuletzt dorts. wohnhaft, iermit zu Gunsten des Deutschen Reiches eingezoggen.
Troppau, den 13. August 1941. 1 Geheime Staatspolizei. Staatspolizeistelle Troppau.
—
8 “
Bekanntmachung.
Auf Grund der §§ 1, 3 und 4 der VO. übex die Ein⸗ iehung volks⸗ und staatsfeindlichen Vermögens in den udetendeutschen Gebieten vom 12. Mai 1989 (RGBl. I. S. 911) in Verbindung mit den Erlassen des Reichsministers des Innern vom 12. Juli 1939 — I a 1594/39/3810 — und des Reichsstatthalters im Sudetengau vom 29. August 1939 — III 7 Wi/Jd — 7126/39 — wird das gesamte Ver⸗ mögen des Rechtsanwalts “
Dr. Othmar Isfrael Grimm,
G8
geb. 11. 1. 1897 in Müglitz, zuletzt wohnh. in Wien, er mdj. —
und
Theresia Sara Goldmann, geb. 17. 11. 1923 in Teschen, zuletzt wohnh. in Müglitz, hier⸗ mit zu Gunsten des Deutschen Reiches öö 8. Troppau, den 13. August 1941.
Geheime Staatspolizei. Staatspolizeistelle Troppau.
Anordnung Nr. 2
der Reichsstelle für Fische als Ueberwachungsstelle II b über Abgabepreise für norwegische Brislinge.
Auf Gründ der Verordnung über den Warenverkehr in der Fassung vom 18. August 1939 (RGBl. I S. 1430) in Verbindung mit der Bekanntmachung über die Reichsstellen zur Ueberwachung und Regelung des Warenverkehrs vom — August 1939 (Deutscher Reichsanzeiger und Preuß. Staatsanzeiger 192 vom 21. August 1939) sowie der 1. Aus⸗ fhbrangagerardexung hh Auslandswarenpreisverordnung vom 0. August 1937 (RGBl. I S. 884) erlasse ich mit Zustim⸗ mung des Reichsministers für Ernährung und Landwirt⸗
Anordnung: 98
Der L des Importeurs für norwegische Fisch⸗
konserven setzt sich aus dem Grundpreis und der Kosten⸗ und
Gewinnspanne zusammen. Der Grundpreis des Importeurs besteht aus: öi1A“
Warenpreis
racht,
ollabfertigung einschl. Umsatzausgleichsteuer, Kriegsversicherung. Die Kosten⸗ und winnspanne des Importeurs darf je 100 Dosen nachfolgende Höchstsätze nicht überschreiten:
a) Brislinge in Olivenöl, Sildöl und Tomatentunke:
einschl. Verpackung,
bei der Abgabe an den an die
4,20
¼ dingley 1⸗lagig. 7 — 3,60
„ 2-lagig.. 1¼ quergepackt A“ 288 „½% vierkant. “
8 2
Der Großhandel darf folgende Höchstspannen je 100
Dosen auf seinen Einstandspreis (Einkaufspreis zuzüglich Fracht, ohne Rollgeld) nicht überschreiten:
a) Brislinge in Olivenöl, Sildöl und ZComatentunke:
3,32 2,87 2,04
6,64
— ¼ dingley 1⸗lagig.. 1 ¹ 4 „ 8 2⸗lagig . . 1 8 „ quergepackt 8
8 . 2 2 02 . „ . . 2 8
1 2. 2 2* 2 . 2 2 2. 2 2 2*. *
16 “ “
Die vorstehend genannten Kosten⸗ und Gewinnspannen verstehen sich bei Lieferung am Niederlassungsort de händlers ab Lager. 53 2
Der Kleinhandel darf folgende Höchstspannen je 100 Dosen auf seinen Einstandspreis (Einkaufspreis zuzüglich Fracht, ohne Rollgeld) nicht überschreiten:
a) Brislinge in Olivenöl, Sildöl und Tomatentunke: R.ℳ
177 dingley l⸗lagig...
1, „ 2⸗-lagig. .
„ quergepackt. .
ö“ 3 . 10,30 vinrkant.. . 23,30
§ 4
Durch die vorstehenden Handelsspannen sind sämtliche Unkosten abgegolten. Werden mehrere Verteiler in der gleichen Handelsstufe
12,80
* ““
Staatssekretär Backe auf einer Großkundgebung niederländischer Bauern in Den Haag.
Die holländische Landwirtschaft und ihre Aufgaben im Großraum Europa.
Den Haag, 18. August. Im Rahmen der Maßnahmen zur Durchführung der lendcireecges Erzeugungssteigerung in den Niederlanden hatte der Ausschuß zur Regelung der landwirt⸗ schaftlichen Erzeugung in Den Haag am Montag eine Großkund⸗ gebung einberufen, an der Bauern und am Landbau interessierte Persönlichkeiten aus allen Teilen der Niederlande teilnahmen. Der Vorsitzende des Ausschusses, e a. D. Dr. Post⸗ huma, begrüßte eingangs die Vertreter der Behörden und die vielen Gäste. Besonders herzliche Worte der Begrüßung richtete er an Staatssekretär Backe vom Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft Berlin, der anschließend zu den niederlän⸗ dischen Bauern sprach. Staatssekretär Backe umriß zunächst die Entwicklung, die die niederländische Landwirtschaft im Verlauf der letzten 100 Jahre genommen hatte und legte dar, wie sich die Betriebsstruktur unter dem Einfluß der Weltarbeitsteilung und des englischen Marktes immer mehr auf die Veredelung ausrichtete⸗ Die scheinbaren Vorteile des Weltmarktes wurden, wie r Staatssekretär weiter erläuterte, immer geringer, je mehr die Überseestaaten durch die Entwicklung technischer Verfahren auch in Europa konkurrenzfähig wurden und England die Befriedigung er Bedarfs an Agrarprodukten aus seinem Empire anstrebte.
schaft und des 2 Fvusrosgsn für den Vierjahresplan, Reichs⸗ ommissars für die Preisbildung, folgende
Hiese E“ gipfelten in dem Bertrag von Ottawa. Die niederländische Landwirtschaft hatte sich von Kontinentaleuropa
nebeneinander tätig, so müssen sie sich in die Spannen dieser Stufe teilen. 1 Betreibt der Importeur gleichzeitig ein Großhandels⸗ geschäft, so darf er nur die Importeurspanne aufschlagen. Betreibt der Importeur gleichzeitig ein Einzelhandelsgeschäft, 8. darf er außer der “ nur die Einzelhandels⸗ Henene zuzüglich der etwa entstehenden Zwischenfracht zum rt der Einzelhandelsverkaufsstelle aufschlagen. Betreibt der Großhändler gleichzeitig ein Einzelhan cee t⸗ so darf er bei der Abgabe an den Verbraucher nur die Einzelhandels⸗ spanne aufschlagen. —
§ 5 Diese Anordnung tritt am Tage ihrer Verkündung in Kraft.
Berlin, den 7. August 1941. Reichsstelle für Fische als Ueberwachungsstelle II 88 Der Reichsbeauftragte: Dr. Böllert. 3
Preußen.
Bekanntmachung.
Nach Vorschrift des Gesetzes vom 10. April 1872 (Gesetzsamml. S. 357) sind bekanntgemacht:
1. der Erlaß des Preußischen Stagtsministeriums vom 24. Mai 1941 über die Verleihung des Enteignungsrechts an den Er⸗ zeuger⸗Großmarkt, e. G. m. b. H. in Bonn, für die Exrich⸗ tung einer Versteigerungsanlage in der Gemarkung Bonn durch das Amtsblatt der Regierung in Köln Stück 23 S. 55, ausgegeben am 7. Juni 1941; .
der Erlaß des Preußischen Staatsministeriums vom 14. Juni 1941 über die Verleihung des Enteignungsrechts an die Ver⸗ einigten Stahlwerke, Aktiengesellschaft in Düsseldorf, für die Anlegung eines Entwässerungsgrabens in der Gemarkun Walsum durch das Amtsblatt der Regierung in Düsselvor
. der Erlaß des Preußischen Staatsministeriums vom 18. Juni 1941 über die Verlei ung des Enteignungsrechts an die Ge⸗ a ürgerparkes und Sport⸗ platzes durch das Amtsblatt der Regierung in Lüneburg Stück 27 S. 68, ausgegeben am 5. Juli 1941;
Stück 26 S. 399, Bhscere am 28. Juni 1941;
meinde Munster zur Anlage eines
*
. der Erlaß des Preußzschen Staatsministeriums vom 18. Juni 1941 über die Verleihung des Enteignungsrechts an die Ge⸗ meinde Hombressen für die Verbreiterung eines Gemeinde⸗ wegs durch das Amtsblatt der Regierung in Kassel Nr. 28. S. 173, ausgegeben am 12. Juni 1941;
der Erlaß des Preußischen Staatsministeriums vom 4. Juli 1941 über die Verleihung des Enteignungsrechts an die Molkerei⸗Genossenschaft Ruhrtal, e. G. m. b. H. in Neheim⸗ Hüsten, zur Anlage einer Abwasserleitung in der Gemar⸗ kung Hüsten durch das Amtsblatt der Regierung in Arns⸗ berg Stück 28 S. 79, ausgegeben am 12. Juli 1941;
. der Erlaß des Preußischen Staatsministeriums vom 14. Juli 1941 über die Verleihung des Enteignungsrechts an die Firma Gebrüder Koch in Quedlinburg zur Anlage von Be⸗ triebsbauten für eine Flachsröste in der Gemarkung Heders⸗ leben durch das Amtsblatt der Regierung in Magdeburg Stück 31 S. 97, ausgegeben am 2. August 1941.
abgewandt und war zum Hauptlieferanten Englands geworden. Nunmehr litt sie besonders stark unter der u“ des englischen Marktes. Mit der Schaffung der Krisenorganisation, durch Anbaubeschränkung und staatliche Subventionen glaubte man, den wirtschaftlichen Niedergang überbrücken zu können — immer noch in der Hoffnung lebend, daß die Weltherrschaft einer neuen Blütezeit entgegengehe. Diese Hoffnung hat sich als Trug⸗ chluß “ und damit war die grundsätzliche Lösung dieses roblems erforderlich.
So kam Staatssekretär Backe in seinen Ausführungen zu fol⸗ gendem Schluß: Der Weg einer Arbeitsteilung über Kontinental⸗ europa hinaus hat sich als gefährlich und unmöglich erwiesen. Die Entscheidung, vor der die europäischen Landwirtschaften wiederum stehen, ist dieselbe, die vor etwa einem Jahrhundert Europa fällen mußte und falsch gefällt hat. Der Weg der extensiven Ausweitung der agrarischen Produktion über die ganze Welt hat zu einer Ab⸗ Fhnsictei Europas geführt von so ungeheurer Tragweite, daß der
estand der einzelnen Volkswirtschaften auf dem Spiele stand. Nunmehr muß der Weg gegangen werden, der schon damals der organische war: Der Weg einer europäischen Großraumwirtschaft. Dies ist die Fnzige Möglichkeit zur Erhaltung und Förderung der im letzten Jahr undert herausgebildeten Spezialstrukturen der einzelnen europäischen Länder. Genau so, wie sich der englische Markt aus englischer Empirepolitik heraus von Europa abwandte, muß nunmehr der europäische Markt zur Grundlage der Land⸗ wirtschaften Europas werden. Die Aufnahmefähigkeit des Kern⸗ stücks Europas, Großdeutschlands, für agrarische Erzeugnisse ist nicht etwa eine vorübergehende Kriegserscheinung, sondern das Er⸗