Rei
und
zeit auch eine Prüfung der gemäß Abs. 1 noch zugelassenen Kühlwasserzusatzmittel vornehmen. § 3 Abs. 2— 3 finden auf
diese Prüfung sinngemäß Anwendung. (3) Kühlwasserzusatzmittel, die
geprüft noch von der Rei sstelle „Chemie“ zugelassen.
Diese Anordnun
Gebiete von Eupen, Malmedy und Moresne Berlin, den 11. Oktober 1941. 8 Derr Reichsbeauftragte fi r Chemie: Dr. Claus Ungewitter. eauftragte für industrielle Fettvers 114“”
Die Inderziffer der Großhandelspreise im Monatsdurchschnitt September 1941.
Die Indexziffer der Großhandelspreise stellt sich für den Monatsdurchschnitt September auf 112,5 (1913 = 100); sie ist gegenüber dem Vormonat (112,8) um 0,3 vH. zurück⸗
egangen. Die Indexziffern der Hauptgruppen lauten: grarstoffe 112,8 (— 1,4 vH.), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 100,5 (+ 0,5 vH.) und industrielle Fertigwaren 132,2 (— 0,1 vH.). 3 8
1913 = 100 Monatsdurchschnitt August
Ver⸗ änderung in vH
Inderxgruppe September 1941
X Fernarstesse II. Industrielle Rohstoffe und N“ III. Industrielle Fertigwaren. von Produktionsmittel. Konsumgüter..
Gesamtinder.
114,4
100,0 132,3 113,3 146,6
112,8
112,8 —
100,5 132,2 — 113,3 146,5 —
112,5 —
Der Rückgang der Indexziffer für Agrarstoffe ist jahres⸗ zeitlich bedingt. Neben dem Uebergang zu den Preisen für Spätkartoffeln wirkt sich vor allem die jahreszeitliche Staffe⸗ lung der Preise für Schweine und Rinder aus; auch die
Preise für Futterhafer lagen niedriger als im Vormonat, während die Preise für Futtergerste, Futterhülsenfrüchte und Trockenschnitzel sich den monatlichen Aufschlägen entsprechend erhöht haben. In der Inderziffer für industrielle Rohstoffe und Halb⸗ waren kommen neben der jahreszeitlichen Staffelung der Preise für Hausbrandkohle (Wegfall der Sommerpreisabschläge ür einige Kokssorten), Stickstoff⸗ und Kalidüngemittel vor allem Preiserhöhungen für einige eingeführte Textilrohstoffe um Ausdruck. Am Baustoffmarkt sind die Preise für ensterglas ermäßigt worden. . Unter den E1“ waren die Preise für Textilerzeugnisse zum Teil etwas abgeschwächt.
Berlin, den 9. Oktober 1941. Statistisches Reichsamt
Bekanntmachung.
Die am 10. Oktober 1941 ausgegebene Nummer 116 des Reichsgesetzblatts, Teil I, enthält: Sechste Verordnung zum Gesetz über die Besoldung, Ver⸗ pflegung, Unterbringung, Bekleidung und Heilfürsorge der Ange⸗ hörigen der Wehrmacht bei besonderem Einsatz (Einsatz⸗Wehrmacht⸗ rebührnisgeseth⸗ Vom 12. September 1941.
Verordnung über die Verwendung von Büchsenmunition bei der Jagdausübung. Vom 1. Oktober 1941.
Verordnung über die Frachtenbildung in der Binnenschiffahrt. Vom 3. Oktober 1941. —
Bekanntmachung der neuen Fassung der Ersten Durch⸗ führungsverordnung zum Gesetz über die Sicherung der Reichs⸗ grenze und über Vergeltungsmaßnahmen. Vom 8. Oktober 1941.
Umfang: 1 Bogen. Verkaufspreis: 0,15 R. . Postver⸗ sendungsgebühren: 0,03 Rℳ für ein Stück bei Voreinsendung auf unser Postscheckkonto: Berlin 96 200. 8 8
Berlin NW 40, den 11. Oktober 1941.
Betriebswirtschaftliche Fragen der Bau⸗ wirtschaft.
Auf einer in Essen abgehaltenen Tagung der Fachgruppe Tiefbau des Reichsinnungsverbandes des Baugewerkes hielt Prof. Dr. Linhardt, Münster i. W., vor Vertretern des handwerk⸗ lichen Baugewerkes einen Vortrag über „Betriebswirtschaftliche Fragen der Bauwirtschaft“.
Die handwerklichen Baubetriebe behandeln, so führte der Redner, aus, auch heute noch die wichtige rage der Betriebs⸗ sů rung nebensächlich, wobei vielfach die Meinung vorherrsche,
nur der Großbetrieb in der Lage wäre, solche Methoden anzuwenden. In Wirklichkeit sollte auch der handwerkliche Betrieb diejenigen Einrichtungen der kaufmännischen Verwaltung haben, die ihm den Einblick in den Stand seiner “ und die Uebersicht über die einzelnen Baustellen jederzeit gewähren. Mancher Baufachmann, der in der Technik durchaus auf der Hohe sei, und der auch leistungsfähig wäre, um große öffentliche Auf⸗ träge auszuführen, fühle sich dazu nicht geeignet, weil ihm die kaufmännische Organisation fehlen Eine einfache Betriebsstatistik die die Arbeitskräfte nach Beruf und Baustelle gliedere, die das Material nach Bestand und Verbrauch erfasse, die den Fortschritt der Bauarbeiten verfolge und keine erhebliche Mehrarbeit oder Vorbildung erfordere, könnte dem Bauunternehmer wertvolle Informationen liefern. Das “ der öffentlichen Bau⸗ aufträge veranlasse den handwerklichen Bauunternehmer oft genug dazu, sich mit neuen 1eh vertraut
u machen. Er müsse dabei auch gewisse Vorschriften er Abrechnung, der Kostennachweise einhalten. Im ei genen be⸗ triebswirtschaftlichen Interesse müßte er darauf bedacht sein, seine
1 e zur Zeit nicht lieferbar sind, werden weder von der Versuchsanstalt für Kraftfahr⸗ zeuge an der Technischen AMn. in Berlin⸗Charlottenburg
tritt am Tage nach der Verkündung im
Deutschen Reichsanzeiger und Preußischen Staatsanzeiger in
Kraft. Sie gilt auch für die eingegliederten Ostgebiete und die “
auus der Verwaltung.
zeitungsamt. — Seit der Machtübernahme 50 % Verkehrszunahme.
Am 16. Oktober 1871 erhob Generalpostmeister von Stephan infolge des großen Anfschwunges des Zeitungsdienstes nach den siegreichen Feldzügen das bisherige Königliche Zeitungscomtoir zum Kaiserlichen Postzeitungsamt. Damit blickt das Berliner ostzeitungsamt in diesem Monat auf ein 70 jähriges Bestehen zurück. In der Deutschen Post⸗Zeitung wird darauf hingewiesen, daß sich dieses Amr im Laufe der Jahrzehnte zum größten Ver⸗ lagsamt der Welt entwickelt und über 40 % des gesamten deut⸗ schen Postzeitungsverkehrs bewältigt hat. Den gewaltigsten An⸗ stieg erlebte der Zeitungsdienst nach der Reichsgründung und der anschließenden Wrrtschastsblüte bis zum Beginn des Weltkrieges. Die stattliche Zahl von 14 970 Zeitungen und Zeitschriften wies
schienen. In der Nachkriegszeit ging die Gesamtzahl der Zei⸗ tungen zurück, ausgenommen die Berliner Zeitungen, die im Jahre 1932 mit 1840 Zeitungen und Zeitschriften die Höchstzahl erreichten. Der Aufschwung erklärt sich aus der Ueberschwem⸗ mung der Reichshauptstadt mit Blättern der zahlreichen poli⸗ tischen Parteien und Gruppen verschiedenster Art. Die Bedeu⸗ tung des Postzeitungsamts ist nach der Machtübernahme durch die NSDAP. ganz besonders hervorgetreten. Die Auflage der nationalsozialistischen Presse erreichte eine nie gekannte Höhe. Der schnelle Aufstieg der Zeitungen seit der Machtübernahme hat zu einer Verkehrszunahme von rund 50 % geführt. Bei der Dar⸗ stellung der Arbeitsweise des Postzeitungsamts wird das Gebot der Schnelligkeit besonders hervorgehoben. Schon 10 Minuten nach Einlieferung der Zeitungen müssen die ersten Zeitungsver⸗ sande abgelassen werden. Oft wurden an einem Tage bis zu 15 000 Zeitungssäcke abgefertigt. Im Tagesdurchschnitt ge⸗ langten rund zwei Millionen Zeitungsnummern zur Absendung, an verkehrsstarken Tagen sogar bis zu 3,5 Millionen. Die abzu⸗ rechnenden Bezugsgelder belaufen sich auf über 42 Millionen Il. ℳ jährlich. Einen großen Umfang hat daneben das Zeitungsgut⸗ verfahren angenommen. Mit der Beförderung dieser Sendungen ist das Postzeitungsamt nicht befaßt, da die Versender direkt zu den Bahnhöfen Ate erag. Auch der Zeitungsdienst mit dem Aus⸗ land gehört zu den Alffgaben des Postzeitungsamts. Die Post⸗ zeitungsliste, die ständig auf dem laufenden gehalten werden muß, enthielt für das Jahr 1938 10 361 einzelne Eintragungen. Im Kriege ist diese Zahl natürlich zurückgegangen. Seit Kriegs⸗ ausbruch ist beim Postzeitungsamt auch eine Feldpoststelle einge⸗ richtet, die die Belieferung der Wehrmacht mit den Berliner Zei⸗ tungen und Zeitschriften vermittelt. Die Gefolgschaft des Post⸗ zeitungsamtes umfaßt über 1100 Mitglieder.
Kunst und Wissenschaft. 2
Wochenspielplan der Staatsoper 8 (zur Zeit am Königsplatz) vom 12. bis 20. Oktober 1941.
8 8 5 g Sonntag, den 12. Oktober. In der Philharmonie. Vorauf⸗ führung: 1. Sinfonie⸗Konzert der Staats⸗ kapelle. Leitung: Herbert von Karajan. Beginn:
11 ½ Uhr. Musikal. Leitung: Heger.
Cosi fan tutte.
16 ½ Uhr. 1 b Montag, den 13. Oktober. In der Philharmonie. führung: 1. Sinfonie⸗Konzert der kapelle. Leitung: Herbert von Karajan.
17 ½ Uhr. 1 Dienstag, den 14. Oktober. Fidelio. Musikal.
Heger. Beginn: 17 Uhr. Mittwoch, den 15. Oktober. Tristan und Isolde. Musikal. Leitung: von Karajan. Beginn: 15 Uhr.
Donnerstag, den 16. ktober. La Traviata. Musikal. Tauris.
Beginn:
Hauptauf⸗ Staats⸗ Beginn:
Leitung:
Leitung: Schüler. Beginn: 17 Uhr. Freitag, den 17. Oktober. Iphigenie auf Musikal. Leitung: Heger. Beginn: 17 ½¼ Uhr. Sonnabend, den 18. Oktober. Madame Butter fl y. Musikal. Leitung: Lenzer. Beginn: 17 Uhr. Sonntag, den 19. Oktober. Tannhäuser. Musikal. Leitung: Schüler. Beginn: 15 ½ Uhr. s Montag, den 20. Oktober. Ariadne auf Naxos. Musikal. Beginn: 17 ¼ Uhr. 89 Schauspielhaus.
Leitung: Schüler.
Sonntag, den 12. Oktober. Moral. Beginn: 18 Uhr. Montag, nn 13. Oktober. Die Journalisten. Beginn: 18 v. Dienstag, den 14. Oktober. Faust. Beginn: 17 Uhr. 1 Mittwoch, den 15. Oktober. Moral. eginn: 18 Uhr. Donnerstag, den 16. Oktober. Faust. Beginn: 17 Uhr.
reitag, den 17. Oktober. Turandot. Beginn: 18 Uhr. onnabend, den 18. Oktober. Faust. Beginn: 17 Uhr. Sonntag, den 19. Oktober. Turandot. Beginn: 18 Uhr. Montag, den 20. Oktober. König Ottokars Glück und
Ende. Beginn: 18 Uhr.
aftsteil.
einzelnen Baustellen durch laufende Meldungen ständig wirt⸗ schaftlich zu überwachen. Der nenh er Leistung sollte auch im Leistungskohn zur Geltung kommen. Bestimmte Lohn⸗ formen verbürgten den vollen Einsatz der Arbeitsleistung des einzelnen Gefolgschaftsmitgliedes. Es sei auch ein verbreitetes Vorurteil, daß der Großbetrieb sich eine kaufmännische Verwaltung leisten könne, während der handwerkliche Baubetrieb bei seinen traditionellen Methoden der Betriebs ührung verharre. Man müsse nur den echten Fortschritt selber wollen, dann komme er auch im handwerklichen Betrieb zur Geltung. Der Anstoß müsse allerdings vom Bauunternehmer selbst ausgehen. Dazu seien eine ernsthafte Fementshstsce und der Erfahrungsaustausch der führenden Unternehmer in engem Arbeitskreis erforderlich.
Auch der Gedanke der Arbeitsgemeinschaften zur Uebernahme großer Bauaufträge verdiene einer weiteren Pflege und Ver⸗ tiefung, 88 zuletzt zur vTIE der notwendigen Schulungsaufgaben für die Heranbi dung von Betriebsführern, Polierern und Kolonnenführern, denen bei einer vollständigen kaufmännischen Verwaltung bestimmte Teilaufgaben zufallen. Es werde das Ideal des handwerklichen Bauunternehmers bleiben, mit einem möglichst kleinen Büro und Verwaltungsapparat aus⸗ zukommen. Er werde aber seinem “ und seiner Kontoristin neue Aufgaben im Dienst einer gewissen kauf⸗
wenn er in der Gesamtleistung seines Betriebes ein höheres Niveau erreichen wolle. Was in der Maschinenindustrie seit Jahrzehnten auf organisatorischem Gebiete erreicht worden sei ( Arbeitsvorgabe, Leistungskontrolle) könne auch im Bauhandwerk Frese l. wenn auch nicht in allen Einzelheiten angestrebt werden.
Im Dienst der Presse: 70 Jahre Berliner Post⸗
die Postzeitungsliste von 1914 auf, von denen 1542 in Berlin er⸗
—
Berliner Börse am 11. Oktober.
Am Wochenschluß gaben weitere Kurssteigerungen den Aktien⸗ märkten das Gepräge. Bei Festsetzung der ersten Notierungen traten im allgemeinen Steigerungen von 1 % ein, verschiedentlich betrugen die Gewinne darüber Se bis zu 2 %. Die Umsätze blieben *eee. klein, so daß die Steigerungen vielfach durch die herrschende Marktenge bedingt waren. Als fest ver⸗ anlagt sind chemische Papiere, Elektrowerte, Autoakttien und Spezialanteile zu bezeichnen. 4
Auch Montanwerte lagen fast durchweg über Vortagsbasis. So gewannen Klöckner ½6, Buderus %, Hoesch und Verein. Stahl⸗ werke je ¼¾ %. Rheinstahl blieben unverändert. Am Braun kohlenaktienmarkt erhöhten sich Ilse Genußscheine um 1 4%, am Markt der Kaliwerte Wintershall um 1 % 9. Nach mehrwöchiger Pause kamen Kali Chemie 18 % niedriger zur Notitz. In der chemischen Gruppe setzten Farben mit 1979 gegen 196 % ein, wobei der Notiz ein Umsatz von über 100 000 NH.ℳ zugrunde lag. Schering befestigten sich um 2 und Rütgers um 2 ¾¼ %. Von Elektrowerten gewannen A E G *%, beide Siemenswerte und Lah⸗ meyer je 1, Lichtkraft 2 und Gesfürel 1 247 %. Von Versorgungs werten wurden RW E um *ℳ, Dessauer Gas um 1 % und Schles. Gas um 2 % heraufgesetzt. Fest lagen ferner Autowerte, von denen Daimler um 1 ¹¼ und B M W um 1 ½ % anzogen. — Staatsanzeiger — Petit rnhreh — Börse — 3 — 8 Am Markt der Maschinenbaufabriken wurden Rheinmetall⸗ Borsig und Berliner Maschinen je um 1 sowie Temag um 9 % hevausgefetze. Von Kabel⸗ und Drahtwerten erhöhten ich Felten, von Bauwerten Berger je um 1 ¼ P. Fester lagen ferner Conti Gummi und Deutscher Eisenhandel je um 2, Aschaffenburger Zell⸗ stoff um 2 ¼, Engelhardt um 1 ¾¼ und Eisenbahnverkehr um 1 ½ %. Reichsbankanteile wurden um ℳ% % höher mit 132 notiert. Im weiteren Verlauf setzte sich die Aufwärtsbewegung an den Aktienmärkten in mäßigem Umfange fort. Man handelte Verein. Stahlwerke mit 145 % und Farben mit 197 ¾ nach zeit⸗ weise 197 ¼. Daimler stiegen um , Rheinstahl, Felten, Jung⸗ hans und Braubank um 1 %. Vielfach traten Werterhöhungen um 1¼ — % % ein. Accumulatoren und Deutsche Linoleum kamen gegen den Vortag 4 bzw. 2 ⁄% höher zur Notiz, Schering mußten 1 ½ % ihres Anfanggewinnes wieder hergeben. Gegen Ende des Verkehrs kennzeichnete sich die Haltung bei stillem Geschäft als behauptet. Verein. Stahlwerke schlossen mit 145 und Farben mit 197 ½. Hoesch und Lichtkraft gingen um *½ % zurück, während Gesfürel um ½ % anzogen. . Am Kassamarkt verkehrten Banken in fester Haltung. Com⸗ merzbk. und Berliner Handelsgesellschaft stiegen um ¼, Dresdner Bk. um ½ und Niederlausitzer Bk. sowie Überseebk. um 1 %. Von Hypothekenbanken wurden Deutsche Hyp. und Rhein. Westf. Boden um ½ % heraufgesetzt, während Meininger Hyp. ½ % niedriger ankamen. Schiffahrtsaktien wurden zu höheren Kursen umgesetzt; im einzelnen gewannen Hapag und Nordlloyd 1 ¾%, Hamburg⸗Süd und Hansa ¼ %. Bahnen lagen nicht einheitlich; stärker rückgängig waren Hannover Straßen⸗ bahn und Magdeburger Straßenbahn mit — 2 bzw. — 1 ༠%h. Als fester seien genannt Bochum⸗Gelsenkirchen mit +† 1 ½ und Schipkau⸗-Finsterwalde mit +† 1 ¾. Unter den Kolonialanteilen konnten sich Doagg um 1 ¼ % und Otavi um % Rℳ befestigen. Neu Guineg kamen nach längerer Pause bei Briefrepartierung 15 % niedriger zur Notiz. Am Kassa- markt der Industriepapiere kennzeichnete sich die Haltung als fest. Im einzelnen gewannen u. a. Lindes Eis 6, Görlitzer Waggon 4 ¼, Rheinstahl 3 ¾¼, Boswau & Knauer und Brenna⸗ 8 bor 3 ¹¼ und Krauß⸗Maffei, Sinner AG, Allgemeine Bau Lenz sowie AG für Energie 3 %; vereinzelt waren hierbei Repar⸗ tierungen erforderlich. Schwächer lagen dagegen Eschweiler Berg Wund Deutsche Babcock mit —4 und Berliner Kindl⸗Stamm⸗ prioritäten mit — 3 %. Nach längerer Pause gelangten Mans⸗ feld und Zeiss Ikon 20 bzw. 12 % niedriger zur Notiz. Im variablen Rentenverkehr blieb die Reichsaltbesitzanleihe
mit 162 ¼ unverändert.
Am Kassarentenmarkt stieß die Nachfrage nach Pfandbriefen weiterhin auf leere Märkte. Stadtanleihen waren bei schwächerer Grundstimmung nahezu umsatzlos. Gemeindeumschuldung notierte wieder 103. Dekosama I ging um ¼ % zurück, während III um ½ % anzog. Länderanleihen hatten keine nennenswerten Ver⸗ änderungen aufzuweisen. Von Altbesitzemissionen verloren Thüringen e und Hamburg 0,35 %. Am Markt der Reichsanleihen befestigte sich die 38er Ausgabe 2 um 0,10 %, Leicht gebessert waren auch 37er Reichsschätze Folge 1 und 38er Folge 3, während 38er Folge 1 und 40er Folge 2—4 und Folge 7 Rü gänge um bis zu 0,17 ½ % erfuhren. Reichsbahnschätze lagen unverändert. Gut gehalten war die 4 %ige Reichsbahnanleihe von 1940 mit + 0,07 ½ %. Die 4 ½ % igen Reichspostschätze wurden 0,10 % höher bewertet. Industrieobligationen lagen eher schwächer. nih Privatdiskontsatz stellte sich wieder auf 2 ⅛ % in der
itte.
Am Geldmarkt blieb Blanko⸗Tagesgeld mit 1 — 1 % un⸗ verändert.
1
1“ Verhandlungen .
im Geifte aufrichtiger Freundschaft.
Erklärung des Gesandten Clodius zum deutsch⸗ türkischen Wirtschaftsabkommen.
Ankara, 10. Oktober. Der Gesandte Dr. Clodius erklärte nach der Uitsrzeinung des deutsch⸗türkischen Wirtschafts⸗ abkommens vor Vertretern der deutschen Presse, daß mit diesem Abkommen die alten und bewährten deutsch⸗türkischen Wirt⸗ schaftsbeziehungen, wie sie vor dem Kriege bestanden haben, wieder aufgenommen worden sind, und zwar auf einen langfristigen Zeitraum hinaus. Der ziffernmäßige Um ang des Abkommens übersteigt bei weitem alle anderen Ab chlüsse, die je zuvor wischen der Türkei und Deutschland zustande gekommen sind.
er Gesandte Clodius wies darauf hin, daß von englischer Seite während der Verhandlungen wiederholt der Versüch gemacht worden ist, der Frage der Lieferung türkischen Chromerzes an⸗ Deutschland eine politische Bedeutung zu geben. Im Rahmen der gesamten Vertragsabschlüsse ist aber die Frage des Chromerzes von nebeclchlicher Bedeutung. Tatsächlich ist durch den Vertrag das englische C romerz⸗Monopol in der Türkei gebrochen, denn das Abkommen sieht die Lieferung von Chromerz für Deutschland vor und außerdem die Lieferung von großen Mengen Kupfer un anderen wichtigen Rohstoffen. Es 8” zu betonen, daß sich die Verhandlungen während ihrer ganzen Dauer im Geiste auf⸗ richtiger Freundschaft abgespielt haben, besonders auch der Staatssekretär im Außenministerium, Numan Menemencioglu, hat sich alle erdenkliche Mühe gegeben, um trotz der Bürde seines schweren Amtes sich den Ver andlungen zu widmen und dazu beizutragen, 9 möglichst schnell zu einem glücklichen und erfolg⸗ reichen Abschluß zu bringen. .
Verantwortlich:
ür den Amtlichen und Nichtamtlichen Teil, ktionellen männischen Planung und Wirtschaftlichkeitskontrolle stellen müssen, f 8 8 Fe. hs Fh ke ttenenen
Teil, den Anzeigenteil und für den Verlag: i. V.: Rudolf Lantzschin Berlin⸗Charlottenburg.
8 Druck der Preußischen Verlags⸗ und Druckerei GmbH., Berlin.
Fünf Beilagen
(einschl. Börsenbeilage und einer Zentralhandelsregisterbeilage)
8 E r st 9 B e f I age 1“ Reichsanzeiger ud Preußi
3 Verlin, Sonnabend, den 11. tober
1 Wirtschaft des Auslandes.
Halifax muß Englands wirtschaftliche Notlage Die Arbeitslage der finnischen Zelluloseinduftrie. eingestehen. Helsinki, 10. Okober. Die Arbeiterfrage in der finnischen
3 8 1 jkar Zelluloseindustrie ist jetzt, wie „Uusi Suomi“ berichtet, soweit ge⸗ 87,. . n.8 2 8 irt⸗ nommen werden können. Die Produktion ist zwar noch verhält⸗ shentet fas 8 in mirt nismäßig gering und beträgt bei den einzelnen Werken zwischen 8 belbnee unter es set das Zlel bestischen etwa 25 und 70 % der normalen Erzeugung, was durch die
Sn 2 8 * 2 Schwierigkeiten in der Rohstoffbeschaffung und im Transport⸗ vedeeporlittt, den Wiederaufsan des Weitsandels nach dem wesen behingt ist. Mit einer Lesehe det .lan ist in Kürze zu rechnen. Für die Fertigprodukte bestehen Ausfuhrmöglichkeiten nach Deutschland und nach Mittel⸗ und Südeuropa.
riege durch die Zusammenarbeit der Vereinigten Staaten und des britischen Empire vorzunehmen.
Hier, wo Halifax sich allein wähnte mit Gleichgesinnten, wo er sich anschließend sicher fühlte vor unliebsamen, aber um so berechtigteren Einwendungen anderer Länder, glaubte er wieder einmal offen zum Ausdruck bringen zu können, daß die ecl⸗ Politik seit jeher eine Monopolstel ung angestrebt hat. Man heicst zwar viel von gleichen wirtschaftlichen Rechten aller Nationen, hat sich aber bisher niemals von dem eigennützigen Anspruch einer britischen Vorherrschaft abbringen lassen. Was blieb von der englischen Zusicherung eines 8g Zugangs aller zu den Weltrohstoffmärkten? Was von der so wohlklingenden so⸗ genannten „Freiheit der Meere“ übrig.
Höchst aufschlußreich sind auch die Angaben Halifax über die Einschränkung des zivilen Verbrauchs in England. Sie sind entgegen allen englischen Agitationslügen ein Beweis für die immer fühlbarer werdenden Auswirkungen der deutschen Gegen⸗ blockade. So habe man, unter anderem, wie es Halifax selbst bestätigt, die Zuteilung von Baumwolle erneut außerordentlich herabsetzen müssen, sie betrage jetzt nur etwa 20 % des Normal⸗ verbrauchs. Rohseide und Flachs würden überhaupt nicht mehr freigegeben, und auch in der Zuteilung von Wolle sei dem Handel weitestgehende Einschränkung auferlegt worden. Die Zuteilung aller dieser Verbrauchsgüter erreicht nicht mehr als 20 % des normalen Bedarfs. Halifax beleuchtete damit zur Genüge die schwierige wirtschaftliche Lage Englands, deren weitere Zuspitzung Seen allen Bemühungen bisher in keiner Weise verhindert werden onnte.
ZJapans Bemühungen zur wirtschaftlichen Intensivierung Ostasiens.
Tokio, 10. Oktober. Führende japanische Finanz⸗ und Indu⸗ striekreise haben einen „Handels⸗ und industriellen Forschungs⸗ Ausschuß für das größere Ostasien“ mit dem Ziel der Autarkie innerhalb des ostasiatischen Großraumes ins Leben gerufen. Die Organisation wird die notwendigen Forschungsarbeiten für die industrielle Entwicklung und Hebung des Handels innerhalb Ost⸗ asiens durchführen. 18 Zweigbüros werden insgesamt errichtet, und zwar in Seul, Dairen, Taihoku, Mutkden, Hsingking, Charbin Kalgan, Tientsin, Peking, Tsingtao, Schanghai, Nanking, Hankau, Kanton, Amoy, Hanoi, Saigon und Bangkok.
——
Schaffung eines Benblock⸗Clearing⸗Systems in Ostasien.
Tolio, 10. Oktober. Am 14. Oktober begibt sich der Präsident der Bank von Japan, Nuki, von Kobe aus auf eine vierwöchige Reise nach dem Festland. Da er von dem Vizepräsidenten der Yoko⸗Bank, Kashiwagi, dem Direktor der Korea⸗Bank, Kimijima, dem Direktor der japanischen Industriebank, Kamiyama, und 12 anderen Fachleuten aus den halbstaat — 8 lichen Banken begleitet wird, ist anzunehmen, daß auf dieser Reise . die bankmäßigen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Funktio
Die Autarkieerfolge in der italienischen nieren des Nenblocks geschaffen werden sollen. Nuki erklärte .“ Met UI i zwar, daß er nur zu Informationszwecken diese Reise unternehme, etallwirtschaft. .“ doch erwartet die Presse die Schaffung eines umfassenden Nenblock⸗
Rom, 10. Oktober. Die Korporation der Metallindustrie er⸗ Clearing⸗Systems innerhalb der gesamten ostasiatischen Zone örterte in den letzten Tagen unter dem Vorsitz des Korporations⸗ unter Führung der Bank von Japan. Hierbei tritt besonders die ministers Ricci verschiedene Fragen der Kriegsversorgung mit Frage der wechselseitigen Bewertung der verschiedenen Wäh⸗ Metallen. In einer Entschließung gab die Korporation ihrer rungen in Japan, Korea und Formosa, des Militär⸗Yen in Befriedigung über den Beitrag Ausdruck, den die süat autarkischen Mandschukuo, in Nordching und Mangchiang sowie des zentral⸗ Prinzipien arbeitenden Metallwerke und insbesondere die der chinesischen Puan in den Vordergrund . Bisher wurden die ver⸗ Elektro⸗Eisenverarbeitung zur Kriegswirtschaft leisten. Die Kor⸗ chiedfnen Währungen des Nenblocks, unbeschadet ihrer unter⸗ oration stellte fest, daß die Produktion von vbeen. chiedlichen Kauffraft, ganz mechanisch gleichmäßig bewertet, was be heute weit über der Vorkriegsleistung liegt, die 2 efiidißung dazu führte, daß japanische Waren nach dem Festlande abflossen, jeder kriegsmäßigen Nachfrage in Gegenwart und Zukunft während von der Währungsseite kein Anreiz für einen Gegenstrom arantiert. Die Korporation erörterte schließlich das Problem von Rohstoffen und Waren vom Festlande nach Japan gegeben 88 Eisengewinnung aus dem eisenhaltigen Sand der italienischen war. Außerdem wurden bisher die an sich schon schwierigen Wäh⸗ Küsten sowie die Autarkiebestrebungen auf dem Gebiete des run sprobleme Chinas durch gewisse Währungskriegsmaßnahmen Spezialstahls. In der Aluminiumherstellung werden nicht nur Großbritanniens und der USA. dauernd weiter komp vziert Durch die Normen des Autarkieplanes für 1941/42 erreicht werden, ihre Einfrierungsaktion haben sich diese Mächte jedoch selbst hier sondern es werden noch weitere Produktionssteigerungen an⸗ ausgeschaltet, so daß nunmehr durch eine richtige Abstimmung der ekündigt. Ebenso wird die Produktion von Zink esteigert. Die Paritäten und ein geeignetes Clegring⸗System der Rohstoffreich⸗ Furgfähenn dieses Programms wird einem 8 Aus⸗ tum Chinas zur Befruchtung der japanischen Wirtschaft voll ein⸗
5 90 90 9, 9äe.
Belgien Bulgarien Dänemark England. Fernnngt rankreich Griechenland olland 5,81 Kanada „ Kroatien . Norwegen Portugal „ Rumänien Schweden Schweiz.
„ 59090b990ùb95 9090 590 —2 "0 20o2F 90bb90̃ 9 „ ⸗ „ „ 25b9990b90ᷓ; 95 5 „à b5 5 ⸗ 96090 60 05 9, ö 6ö89bx, . "„ ° 298990 90̃ 90 0 5 —2 2 0⸗2990 90ùb90b95 95̃0b 222 ö“ waeeeeeeh ₰ 0 2
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*
2 898992x89;928 9
schuß für nichteisenhaltige Metalle übertragen. gesetzt werden kann. ———————— ——————— j Gerstengraupen, fein, 0/0 bis 5/0*) 41,50 bis 42,50 †), Gerstengraupen, b Rotierungen 8 Feanr 0/1¼) 40,50 89 41,50 †), Gerstengraupen, grob, 0/4*) 37,00 der Kommission des Berliner Metallbörsenvorstandes bis 38,00 †), Gerstengraupen, Kälberzähne, C/6*) 34,00 bis 35,00 †), .“ Gerstengrütze, alle Körnungen*) 34,00 bis 35,00 †), Haferflocken 8 vom 11. Oktober 1941. [Hafernährmittel]*) 45,00 bis 46,00 †), Hafergrütze [Hasernährmittel)*) (Die Preise verstehen sich ab Lager in Deutschland für prompte 45,00 bis 46,00 ), Kochhirse*) 37,50 bis 38,70, Roggenmehl, Type 1150 Lieferung und Bezahlung): 25,65 bis —,—, Weizenmehl, Type 1050, Inland 33,20 bis —, — *) Originalhüttenaluminium Weizengrieß, Type 450 38,75 bis —,—, Kartoffelmehl, hochfein 36,65 99 % in Rohmasseln 6 “ 8 Rl für 100 kg bis 38,15 †), Sago, deutscher 49,35 bis 51,35, Zucker, Melis Grundsorte *) desgl., in Walz⸗, Draht⸗ und - 67,90 bis —,—, Roggenkaffee, lose 40,50 bis 41,50 †), Gerstenkaffee, Preßbarren Zehnteiler ... RkssgsSe 8 lose 40,50 bis 41,50 †), Malzkaffee, lose 45,00 bis 46,00 †), Kaffee⸗Ersatz⸗ Reinnickel 98 — 95 % ö“ 1 mischung 72,00 bis 82,00, Röstkaffee, Brasil Superior bis Extra Prime §) Antimon⸗Regulus 349,00 bis 373,00, Röstkaffee, Zentralamerika §) 458,00 bis 582,00, Feinsilber 35,50 — 38,50 8 fein Kakaopulverhaltige Mischung 130,00 bis —,—, Deutscher Tee 240,00 . 3 z 3 bis 280,00, Tee, füdchines. Souchong 111908 88 2 kaa8 *) Die Preise für Aluminium verstehen sich entsprechend den 960,00 bis 1400,00, Pflaumen, Jugoslaw., 80/86, in Kisten —,— bis Innneh. —,—, Pflaumen, Jugoslaw., 60/65, in Kisten —,— bis —,—, Bedingungen der Aluminium⸗Verkaufsgesellschaft m. b. H., Berlin. FIee 8 d1s—,—, Culzanenen, vrser . b.—,—. v467⸗-- Sultaninen —,— bis —,—, Van e Uüße, eeaee’n. aus⸗ 8 gewogen —,— bis —,—, Mandeln, bittere, handgewählte, aus⸗ Kurs der Deutschen Reichsbank für gewogen —,— bis —,—, Zitronat, großstückige Schalen, in Deutschland Palästina (Palästina⸗Pfunde): Berliner Mittelkurs für kondiert —,— bis —,—, Kunsthonig, in ½ kg⸗Packung (Würfel) VLondon für den innerdeutschen Verrechnungsverkehr ar bis 5 Behternhnäan⸗ 188C 1“““ S 11 .Schweineschmalz m. Grieb., mit oder ohne Gewürz böböeö jen. Schecks und Auszahlungen 185,12 bis —,—, Dtsch. Rindertalg in Kübeln 111,60 bis —,—, Speck 8 geräuchert 190,80 bis —,—, Tafelmargarine 174,00 bis —,—, Marken⸗ Ankaufspreise der Deutschen Reichsbant für ausl butter in Tonnen 331,00 bis —,—, Markenbutter, gepackt 335,00 bis Silber⸗ und Scheidemünzen: 1m —,—, feine Molkereibutter in Tonnen 323,00 bis —,—, feine Molkerei⸗ 100 Belgas butter, gepackt 327,00 bis —,—, Molkereibutter in Tonnen 315,00 100 Lewa „ bis —,—, Molkereibutter, gepackt 319,00 bis —,—, Landbutter in 100 Kronen Tonnen 299,00 bis —,—, Landbutter, gepackt 303,00 bis —,—, 1 Pfund Speiseöl, ausgewogen 173,00 bis —,—, Allgäuer Stangen 20 % 100 Finnmarl 130,00 bis 138,00, echter Gouda 40 % 190,00 bis —,—, echter Edamer 100 Franken 4090% 190,00 bis —,—, bayer. Emmentaler (vollfett) 270,00 bis 275,—, 100 Drachmen — Allgäuer Romatour 20 % 152,00 bis 158,00, Harzer Käse 100,00 bis 100 Gulden 110,00, Reis Siam 1 —,— bis —,—, Reis Siam II —,— bis —,—, 100 Lire 1 Reis Moulmein —,— bis —,—. 1 Dollar — 8) Nach besonderer Anweisung verkäuflich. 100 Kuna . *) Nur für Zwecke der menschlichen Ernährung bestimmt. - Senen t) Die zweiten Preise verstehen sich auf Anbruchmengen. 100 Lei“. Berlin, 10. Oktober. Wöchentliche Notierungen für 100 Kronen Nahrungsmittel. Preise in Reichsmark.] Schnitt⸗ und Band⸗ 100 Franken nudeln, Suppeneinlagen, mittlere, Hörnchen, Bruchmaccaroni 72,00 Serbien.. 100 Dinare bis 73,00, Fadennudeln und Spätzle 74,00 bis 75,00, †) Maccaroni Slowakei ¹ 100 Kronen 75,00 bis 76,00, †) Spaghetti 77,00 bis 78,00, Pfeffer, weiß, öEP111ö11“*X* 100 Pengö 60,90 Muntok, — 9) 8 bis Pfeffer, Eeh; 8*& - 1 Dollar — sgem., ausgewogen ) —,— bis —,—, Kümmel ausgewogen ENNNNNRNREe 2 deutsch 124,15 bis 150,00, Zimt (Kassia), ganz, ausgewogen 8 —,— bis —,—, Zimt (Kassia), gem., ausgewogen §) —,—
bis —,—, Steinspeisesalz in Jutesäcken*) 20,00 bis —,—, Stein⸗ speisesalz in Papiersäcken*) 19,60 bis —,—, Steinspeisesalz in Werks⸗ packungen 23,80 bis —,—, Siedespeisesalz in Jutesäcken*) 22,00 bis —,—, Siedespeisesalz in Papiersäcken*) 21,60 bis —,—, Siede⸗ speisesilz in Werkspackungen 25,80 bis —,—, Zucker⸗ sirup, hell, in Eimern —,— bis —,—, Kirschsirup —,— bis —,—, Marmelade, Vierfrucht, in Eimern von 12 ½% kg 74,00 bis 80,00, Pflaumenmus aus getr. Pfl. in Eimern von 12 ½ und 15 kg —,— bis —,—, do. aus getr. und fr. Pfl.
Berlin, 10. Oktober. Preisnotierungen für Nahrungs⸗ mittel. (Verkaufspreise des Lebensmittelgroßhandels für 100 Kilo frei Haus Groß⸗Berlin.) [Preise in Reichsmark.] Bohnen, weiße mittel §) —,— bis —,—, Linsen, käferfrei §) —,— bis —,—, Linsen, käferfrei §) —,— bis —,— und §) —,— bis —,—, Speiseerbsen, Inland, gelbe §) 59,50 bis 60,50, Speiseerbsen, Ausland, gelbe §) —,— bis —,—, Gesch. glas. gelbe Erbsen, ganze §) —,— bis —,— Gesch. glas. gelbe Erbsen, halbe 5§) —,— bis —,—, Grüne Erbsen, Ausland
in Eimern von Eimern von Eimern von
12 ½ kg 12 ½ kg 90,00 12 ½¼ kg 90,00 bis
bis
80,00 bis 86,00, 96,00,
96,00,
Erdbeerapfel in Aprikosenapfel in verbilligte Vierfrucht
49,00 bis —,—, verbilligte Apfelnachpreßgelee 49,00 bis —,—,
2
verbilligte Erdbeerapfel —,— bis —,—. — Marmelade: Preise
ohne Rohstoffzuschlag.
§) Nach besonderer Anweisung erkäuflich. †) Hartgrießware + 4,— R.ℳ per 100 kg. *) Papiersäcke 40 Pfg. billiger per 100 kg.
—
In Berlin festgestellte Notierungen für telegraphische Auszahlung, ausländische Gelbsorten und Banknoten
Telegraph
Aegypten und Kairo)
Afghanistan (Kabul).
Argentinien (Buenos Aires)
Australien (Sidney). Belgien (Brüssel und Antwerpen)..
Brasilien (Rio Janeiro) Brit.⸗Indien (Bom⸗ bay⸗Calcutta) Bulgarien (Sofia) .. Dänemark (Kopen⸗ Ha “ England (London) .. Finnland (Helsinki). Frankreich (Paris) .. Griechenland (Athen) Holland (Amsterdam und Rotterdam) ... Iran (Teheran)... sland (Reykjavik).. talien (Rom und Mailand) ... Japan (Tokio und Kobe).. Kanada (Montreal). Kroatien (Agram) .. Neuseeland (Welling⸗ ton) Norwegen (Oslo).. Portugal (Lissabon). Rumänien (Bukarest) Schweden (Stockholm und Göteborg)... Schweiz (Zürich, Basel und Bern) .. Serbien (Belgrad) .. Slowakei (Preßburg) Spanien (Madrid u. Barcelona). Südafrikanische Union (Pretoria, Johannesburg).. Türkei (Istanbul).. Ungarn (Budapest). Uruguay (Montevid.) Verein. Staaten von Amerika (New Nork)
(Alexand.
4gypt. Pfb. 100 Afghani
1 Pap.⸗Pes. 1 austr. Pfd.
100 Belga 1 Milreis
100 Rupien 100 Lewa
100 Kronen 1 engl. Pfd. 100 finn. M. 100 Frcs. 100 Drachm.
100 Gulden 100 Rials 100 isl. Kr.
100 Lire
1 YPen 1 kanad. Doll. 100 Kuna
1 neuseel. Pf. 100 Kronen 100 Escudo 100 Lei
100 Kronen 100 Franken 100 serb. Din. 100 slow. Kr. 100 Pesetas 1 südafr. Pf. 1 türk. Pfund 100 Pengö 1 Goldpeso
1 Dollar
132,70
11. Oktober
Geld
18,79 0,583
39,96 0,130
3,047 48,21 5,06 1,668 14,59 38,42 13,14 0,585
1,978 1,099 2,498
ische Auszahlung.
Brief
18,833 18,79
0,587
—
0,583
40,04 0,132
39,96 0,130
3,05: 3,047 48,31
5,07 5,06
48,21
1,672] 1,668
132,70 [132,70
14,61 38,50
14,59 38,42 13,16 13,14 0,587] 0,585
5,005] 4,995
56,88 10,16
59,58 58,01 5,005 8,609
23,80
1,982 2,502
1,101 2,502
1,099 2,498
Für den innerdeutschen Verrechnungsverkehr gelten folgende Kurse:
England, Aegypten, Südafrik. Union...
Frankreich
Australien, Neuseelabd 8cee Pritisch Gndien . Kanada 22 2220 202229022292b2b29292222
Auzsländische Geldsor
——
Geld Brief 9,89 9,91
4,995 5,005 7,912 7,928
74,18 74,32
2,098 2,102
ten und Banknoten.
—
Sovereins. 20 Francs⸗Stücke. Gold⸗Dollars. Aegyptischehe. Amerikanische: 1000 — 5 Dollar. 2 und 1 Dollaxk.. Argentinischhehe.. Außtralische Belgische Brasilianische. Brit.⸗Indische. Bulgarische: 1000 L. ““ Dänische: große 10 Kr. u. darunter.. Englische: 10 £ u. barunter. Finnische ..... Französischhe.. Holländische. Italienische: große bEEö“; e; Kroatische.. Norwegische: 50 Kr. u. darunter. Rumänische: 1000 Lei und 500 Lei 8 Schwedische: große. 50 Kr. u. darunter.. Schweizer: große ... 100 Frs. u. darunter Serbische .. Slowakische: 20 Ks. u. darunter. Südafr. Union.. ö“ Ungarische: 100 P.
59,50 bis 60,50, Reis, Italiener, gl. *§) 48,90 bis 52,15, Reis *§) —,—
bis —,— und *8) —,— bis —,—, Buchweizengrütze —,— bis —,—,! in Eimern von 12 ½ und 15 kg 80,00 bis 83,00, Pflauemnapfel
u. darunter
Stück 1 ägypt. Pfd.
1 Dollar
1 Dollar
1 Pap.⸗Peso 1 austr. Pfd. 100 Belgas 1 Milreis 100 Rupien
100 Lewa 100 Kronen 100 Kronen
1 engl. Pfd. 100 88 M.
100 Frs.
100 Gulden 100 Lire
100 Lire
1 kanad. Doll. 100 Kuna
100 Kronen
100 Lei
100 Kronen 100 Kronen 100 Frs.
100 Frs.
100 serb. Din.
100 slow. Kr. 1 südafr. Pfd. 1 türk. Pfund
100 Pengö
Notiz 128 1
Geld
20,38
16,16 4,185 4,49
2,29 2,29 0,53 2,64 39,92 0,105 45,66
3,04 48,90
4,54 5,055 4,99 132,70
13,12 1,39 4,99
56,89 1,66 59,40 57,83 57,83 4,99 8,58 4,39 1,91
60,78
11. Oktober
10. Oktober Brief Geld Brief 20,46 20,38 20,46 16,22 16,16 16,22 4,205 ¹ 4,185 4,205 4,51 4,49 4,51
2,31 2,29 2,31 2,31 2,31 0,55 0,55 2,66 2,66 40,08 40,08 0,115 0,115 45,84 45,66 45,84
3,06 3,04 3,06
49,10 48,90 49,10 4,56 4,54 4,56 5,075 5,055 5,075 5,01] 4,99
132,70 [132,70
13,18] 13,12 1,41] 1,39 5,01 ß4,99
56,89 1,66 59,40 57,83 57,83 4,99 8,58 4,39 1,91
60,78