1941 / 251 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 27 Oct 1941 18:00:01 GMT) scan diff

Reichs. und

taatsanze ger Nr. 251 vom 27. Oktober 1941. S. 2

Ba rth, Friedrich, Dipl.⸗Ing., München⸗Pasing, Mussinan⸗ straße 20, Maschinenbau.

Brichca, Franz, Dr.⸗Ing., Wien V/ͤö5, Gassergasse 2, Bau⸗

8 wesen. Burbach, Eduard, Krombach/ Kr. Siegen, Siegener Str. 13, Bauwesen. urchardt, Ernst, Dipl.⸗Ing., Königsberg/ Pr. 9, Kur⸗ straße 5, Bauwesen. David, Herbert, Berlin N 113, Bornholmer Str. 9, Bau⸗ wesen. Dohr 8 ann, Walter, Dipl.⸗Ing., Königsberg/Pr. 9, Kur⸗ straße 5, Bauwesen. 8 ubois, Werner, Iserlohn/ W., Schüttestr. 9, Maschinenbau, 8 Heizung und Lüftung. . Eckert, Karlheinz, Mainz, Bahnhofstr. 12, Elektrotechnik. istel, Fritz, Dipl.⸗Ing., Magdeburg, Pappelallee 15, Berg⸗ bau und Hüttenwesen, Maschinenbau. Feuchtinger, Max, Reg.⸗Bm., Baudir. a. D., Ulm, Schad⸗ 1 straße 18, Bauwesen, Wasserbau. 1 Fischer, Gerhard A., Seestadt Rostock, Moltkestr. 2, Ma⸗ schinenbau, Elektrotechnik. b 8

v. Golaszewski, Bruno, Stettin 7, Lortzingstr. 23, Bau⸗ wesen.

Grapentin, Herbert, Bromberg, Viktoriastr. 19, Kultur⸗ bauwesen, Wasser⸗ und Abwasserwesen. 6

Grau, Artur, Essen, Adolf⸗Hitler⸗Str. 33/35, Bauwesen, Kulturbauwesen. 1

Gruber, Carl, Hamburg 6, Feldstr. 44, Bauwesen.

Hansen, Ernst, Dr.⸗Ing., Zerbst / Anhalt, Am Geisthof 49, Bauwesen. 1

Heinrich, Carl, Dipl.⸗Ing., Dresden⸗A. 27, Am Kirsch⸗ berg 50, Kraft⸗ und Wärmewirtschaft, Heizung und Lüftung. b

Herr 1 a 8 n, Paul, Dipl.⸗Ing., Stuttgart⸗N., Kronen⸗ straße 45, Bauwesen. G

Hoxhold, Richard, Leipzig C 1, Goethestraße 1, Bauwesen Seebanh 1

Imle, Friedrich, Dipl.⸗Ing., Bonn/ Rh., Kurfürstenstr. 54, Bauwesen.

Fa hn, Richard, Düsseldorf, Bismarckstr. 17, Bauwesen.

ado Robert, Stadtbaurat a. D., Berlin⸗Wilmersdorf,

Ar 8 U9;’, vUiweer,

Wilhelmsaue 10, Bauwesen. 1

Kleinmann, Philipp, Dipl.⸗Ing., München⸗Pasing, Retzerstr. 16, Maschinenbau.

Knobloch, Fritz, Goslar/Harz, Triftweg 28, Bergbau.

Korn, Hugo, Halle /Saale, Calvinstr. 3, Wasserbau.

Leonhardt, Fritz, Dr.⸗Ing., Reg.⸗Bm., München 22, Galeriestr. 23, Bauwesen.

Müller, Hermann, Dipl.⸗Ing., Bergassessor a. D., Frei⸗ berg / Sa., Hornstr. 11, Bergbau und Hüttenwesen.

Nowak, Karl Emerich, Dipl.⸗Ing., Innsbruck, Drei⸗ heiligenstraße 5, Bauwesen, Wasserbau.

Poppe, Hugo, Dipl.⸗Ing., Teplitz⸗Schönau/Sudetenland, Wattstr. 3/1877, Wasser⸗ und Abwasserwesen, Wasserbau.

Röttges, Theodor, Baurat a. D., Kirchzarten b. Freiburg / Bad., Bauwesen, Wasserbau. .

Schauta, Friedrich, Dr.⸗Ing., Linz’/O. Donau, Hessen⸗ platz 16, Maschinenbau, Elektrotechnik.

Schickhardt, Paul, Berlin⸗Charlottenburg 5, Kaiser⸗

damm 6, Elektrokechnik, Maschinenbau.

S 8 roeter, Alfons, Berlin W 35, Yorckstr. 41, Bauwesen.

Schulze, Arthur, Wuppertal⸗Barmen, An der Ruhmes⸗ halle 5, Maschinenbau.

Starrach, Wilhelm, Dipl.⸗Ing., Brüx’Sudetenland, Adolf⸗Hitler⸗Platz 13, Bauwesen, Wasserbau.

Tschapka, Jaroslaus Franz, Dipl.⸗Ing., Karlsbad, Eduard⸗Knoll⸗Str. 25, Bergbau.

Vestner, Anton, Reg.⸗Bm. a. D., Berlin⸗Schöneberg, Elßholzstr. 7, Bauwesen (Baubetrieb).

Volland, Walter, Breslau 17, Polsnitzstr. 59, Elektro⸗ technik.

Watermann, Karl, Herne/ W., Bahnhofstr. 133, Bauwesen

(Stahlbau).

Löschungen gemäß § 11 a, b und d der Anordnung:

Beer, Viktor, Dipl.⸗Ing., Patentanwalt, Wien VII/62, Lindengasse 8. 1G

Bretschneider, Rudolf, Baurat, Berlin⸗Charlotten⸗ burg 9, Sensburger Allee 4 a (verstorben).

Bührmann, Heinrich, Reg.⸗Bm. a. D., Meererbusch b. Düsseldorf, Hindenburgstr. 12.

Haase, Friedrich, Dipl.⸗Ing., Nürnberg, Färberplatz 10.

Jankovsky, Rudolf, Dipl.⸗Ing., Teplitz⸗Schönau/ Sudeten⸗ land, Anton⸗Günther⸗Str. 16 (verstorben).

Regnault, Fritz, Dipl.⸗Ing., Hagen⸗Eppenhausen, Lohe⸗ straße 11 (verstorben). 9

Schneider, Ruppert, Prof., Dipl.⸗Ing., Seeheim a. d. B., Villastr. 20 (verstorben).

Spey, eheg ag Hoppegarten b. Berlin, Adolf⸗Hitler⸗Prome⸗ nade 76.

Boelkel, Magimilian, Leipzig C 1, Grassistr. 24 (ver⸗ storben). 8 6

Berlin, den 25. Oktober 1941. üas 1 Hauptamt für Technik der Reichsleitung der NSDAP. J. A.: Georg Padler.

Nichtamtliches. Deutsches Reich.

*.

Der Finnische Gesandte in Berlin, Herr T. M. Kivi⸗ mäki, hat Berlin am 18. Oktober d. J. verlassen. Während seiner Abwesenheit führt Herr Legationssekretär H. R. Mar⸗ tola die Geschäfte der Gesandtschaft.

Der Kroatische Gesandte in Berlin, Herr Dr. Branko Benzon, hat Berlin am 22. Oktoher d. J. verlassen. Wäh⸗ rend seiner Abwesenheit führt Herr Legationsrat Dr. Mladen Mestrié die Geschäfte der Gefandtschaft

Der Columbianische Geschäftsträger in Berlin, Herr San⸗ tiago Lopez, ist nach Berlin zurückgekehrt und hat die Lei⸗ tung der Gesandtschaft wieder übernommen.

Der Gesandte von Mandschukuo in Berlin, Herr J⸗

We n, hat Berlin am 22. Oktober d. J. verlassen. Während

seiner Abwesenheit führt der I. Legationssekretär Ichiro oshino die Geschäfte der Gesandtschaft.

I. Stand der Schwebenden Schuld des Reichs.

8 Am Am 31. 7.1941 31. 8.1941 in Millionen Rℳ W hüaas

a) Zahlungsverpflichtungen aus der Begebung von unverzinslichen Schatzanweisungen mit Gegenwert und von Reichswechsell..

b) Zahlungsverpflichtungen aus der Begebung von unverzinslichen . 1 Schatzanweisungen ohne Gegenwert 23,3 23,3

Kurzfristige Darlehen 3 106,1 3 413,3

Betriebskredit bei der Reichsbank.. 778,9 876,3

Summe der Zahlungsverpflichtungen 47 798,7 51 136,8

Schatzanweisungen zum Zwecke von Sicherheitsleistungen.... 6,4 6,4

Summe der Schwebenden Schuld .] 47 805,1] 51 143,2 ZZ“ 8

43 890,4 46 823,9

II. Betrag der ausgegebenen Steuergutscheine. 1 Anleihestock⸗Steuergutscheine. 90,4 90,0

2 N. F. Steuergutscheine: I. = 1161,4 II. = 2380,7] 3 543,5 3 542,1

MNummer 30 des Reichsarbeitsblatts vom 25. Oktober 1941 has folgenden Inhalt: Teil I. I. Allgemeines und Gemein⸗ ames. Gesetze, Verordnungen, Erlasse: Verordnung über den vefs des Kriegshilfsdienstes des Reichsarbeitsdienstes für die weibliche Jugend. Vom 9. Oktober 1941. II. Arbeitseinsatz und Arbeitslosenhilfe. Gesetze, Verordnungen, Erlasse: Betr.: Einsatz ausländischer Arbeitskräfte; hier: Krankenhaus⸗ und An⸗

staltspflegekosten. Lohnüberweisung kroatischer Arbeitskräfte.

Betr.: Rückgabe des Arbeitsbuches bei Beendigung der Be⸗ schäftigung. III. Sozialverfassung, Arbeitsrecht, Lohn⸗ und Wirtschaftgpoltik Gesetze, Verordnungen, Erlasse: Anordnung

Die in der Reichsgruppe Banken zusammengeschlossenen eesen und Fachgruppen der Kreditinstitute haben zum Deutschen Spartag am 30. Oktober 1941 folgenden Aufruf her⸗ ausgegeben:

Unter dem ehernen Gesetz des Krieges werden an jeden Deut⸗ schen höchste Anforderungen gestellt. In eindringlicher Weise hat das vergangene Jahr erneut gezeigt, daß sich der schaffende Deutsche in der Heimat würdig dem kämpfenden Soldaten an der Front zur Seite darf. Die in der Geschichte beispiel⸗ losen Erfolge, die unsere stolze Wehrmacht überall dort errungen hat, wo sie eingesetzt wurde, finden ihr Gegenstück in der wirt⸗ schaftlichen Gesamtleistung des deutschen Volkes. Die Front weiß, daß sie sich auf die Heimat verlassen kann.

Schon seit Jahren hat der deutsche Sparer im Kampf um die Erringung der nationalen Wirtschaftsfreiheit immer mit in vorderster Linie gestanden. Ueberall in Stadt und Land hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, daß Arbeiten und Sparen für den und für die Gesamtheit die hesöncen Grundlagen der Zukunftssicherung und des Fortschritts sind. Der sparende Volks⸗ genosse überläßt sein und seiner Familie künftiges Schicksal nicht dem blinden Zufall. Er vertraut der eigenen Kraft und Beharr⸗ lichkeit. Die Sicherung gegen die Wechselfälle des Lebens und die Gewißheit, das Ersparte im rechten Augenblick verwenden zu können, sind die Früchte der Selbstbescheidung, die das Sparen einem Jeden auferlegt. Das Sparguthaben ist eine Waffe im Lebenskampf. 1b

Wer spart, dient aber nicht nur sich, sondern unmittelbar auch der Gesamtheit. Jede gesparte Mark hilft, wichtige öffent⸗ liche und private Vorhaben zu finanzieren. So unscheinbar auch die einzelne Sparleistung sein oder scheinen mag, so ist sie doch, von Millionen von Volksgenossen in gleicher Weise vollbracht, eine entscheidende Voraussetzung für die gesunde Finanzierung des wirtschaftlichen und technischen Fortschritts. In der Gegenwart mit ihren vielfach gesteigerten Ansprüchen an die Erzeugung kriegswichtiger Güter gehört eine von allen Volktsschichten getragene umfassende Spartätigkeit zu den vordringlichen natio⸗ nalen Erfordernissen. Im Krieg ist das Sparen zu einer Pflicht von nationalem Rang geworden.

In vorbehaltlosem und unerschütterlichem Vertrauen zur

Staats⸗ und Wirtschaftsführung ist das Millionenheer der deut⸗ schen Sparer dem üe gefolgt, im Kriege mehr zu sparen als in den Jahren der friedensmäßigen Aufbauarbeit. Die Milliarden⸗ an Spareinlagen das Vielfache gegenüber früher! —, ie im vergangenen Jahr den Sparkassen, Banken und Kredit⸗ 1““ neu anvertraut oder die zum Kauf von Reichs⸗ anleihen und anderen festverzinslichen Werten eingesetzt wurden, legen hiervon beredtes Feugaig ab. Sie sind der beste Beweis für den unbeirrbaren Siegeswillen und die Siegeszuversicht, die alle Teile unseres Volkes erfüllt und zu immer höheren Leistungen befähigt.

Die stolzen Fer e der Vergangenheit sind eine sichere Bürgschaft, daß der Ruf des Deutschen Spartages 1941 überall. Gehör finden wird: Schließt die letzten Lücken im Millionenheer der Sparer! Jeder neue Spargroschen dient eurer und des ganzen Volkes Zukunft. . ö“

Nund 10 Mrd. RM private Rentensparanlage seit Kriegsausbruch.

Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft deutscher Pfandbrief⸗ institute, Dr. Gerhard gibt aus Anlaß des bevor⸗ stehenden Deutschen Spartages 1941 einen aufschlußreichen Ueber⸗ blick über die Bedeutung des Rentensparens im Kriege. Danach betrug vom Kriegsausbruch bis Mitte 1941 die Aufnahme lang⸗ fristiger Schulden in Anleiheform seitens des Reiches rd. 28,3. Mrd. Hℳ bei einer gesamten Schuldenzunahme in dieser Zeit von nicht ganz 67 Mrd. Hℳ. Wenn auch der größte Teil dieser Reichsanleihen im Kreditapparat untergebracht wurde, so ist doch daneben vom Privatpublikum der stattliche Betrag von 7 bis 8 Mrd. Hℳ, Reichsanleihen seit Kriegsausbruch als Ersparnis⸗ einlage aufgenommen worden. Obwohl die Ausgabe von Pfand⸗ briefen, Kommunalobligationen und ähnlichen Rentenwerten in⸗ folge der verringerten im Wohnungsbau, in der Landwirtschaft und be z gangen ist, sind neben den Reichsanleihen noch rd. 520 Mill. R.

ieser Schuldverschreibungen des Bodenkredits der privaten Renten⸗Sparanla e zugeführt worden. Weiter wurden seit Kriegs⸗ ausbruch etwa 189 rd. Industrieobligationen begeben und schließlich stellen auch Teile großer öffentlicher Konversions⸗ anleihen (Preußen, Reichsbahn usw.) eine Neuanlage dar. Da⸗ mit hat die direkte Ersparnisanlage in festverzinslichen Wert⸗ papieren außerhalb der Kapitalsammelstellen in den ersten zwei

den Gemeinden erheblich zurückge⸗

betreffend Form und Inhalt der Entgeltbücher für Heimarbeit in der FerrPa s teh e im Gebiet des Deutschen Reiches. Anordnung betreffend Form und Inhalt der Entgelt⸗ bücher für Heimarbeit in der Posamentenindustrie in den Wirt⸗ schaftsgebieten Sachsen und Sudetenland. Anordnung über Entgeltbücher und Entgeltbelege für das Hausgewerbe und das See weer ewerbe in der Strickerei und Wirkerei von Phantasiewaren im Deutschen Reich. V. Siedlungswesen, Wohnungswesen und Städtebau. Gesetze, Verordnungen, Erlasse: Betr.: Förderung des Beamtenheimstättenwerks aus Wohnungs⸗ fürsorgemitteln des Reichs. Betr.: Berechnungsgrundlagen für stählerne Straßenbrücken DIN 1073 —. 8

Aus ber Verwaltung.

Berbesserung der Unfallfürsorge für Beamte. Das im Reichsgesetzbl. 1 S. 646 verkündete Dritte Gesetz zur Aenderung des Deutschen Beamtengesetzes vom 21. Oktober 1941 verbessert die Versorgung der Beamten, die durch einen Dienst⸗ unfall dienstunfähig geworden sind, insbesondere die Versorgung junger Beamten und ihrer Hinterbliebenen. Diese war bisher unzureichend. An cheng⸗ anderer Berufsgruppen erhielten eine erheblich bessere Unfallversorgung als hieesgh dige⸗ Beamte, die nur allmählich in den Stufen der Besol Es werden auch die Hinterbliebenen eines infolge Dienstunfalls verstorbenen Beamten besser als bisher versorgt. Der Beamte erhält dadurch eine größere Sicherheit bei der Gründung einer Hinterbliebene von Beamten, die im gegenwärtigen riege gefallen sind, erhalten nach den gleichen Grundsätzen Hinterbliebenenversorgung. 1

ungsordnung aufsteigen.

Eine weitere soziale Maßnahme des Seseses ist die Ein-⸗

führung eines Mindestruhegehalts. Das wirkt sich auch auf die

Hinterbliebenenversorgung aus, insbesondere auf die Versorgung“

der Waisen. Es wird jetzt mehr als bisher auf die Zahl der von dem Beamten hinterlassenen Kinder Rücksicht genommen. Die Einführung des Mindestruhegehalts kommt allen Versorgungs⸗ berechtigten zugute ohne Rücksicht auf den Zeitpunkt, an dem der Versorgungs fal eingetreten ist. Mehrzahlungen werden

1. Juli 1941 geleistet.

Kriegsjahren den erheblichen Betrag von rd. 9 bis 10 Mrd. R

erreicht, womit etwa ein Drittel aller seit Kriegsbeginn aus⸗ gegebener Rentenwerte als Ersparnisanlage durch privaten Er⸗ werb bE Wertpapiere Aufnahme gefunden hat. Die Form des Rentensparens hat also auch im Kriege trotz der er⸗ schwerten Bedingungen durch den vorherrschenden Material⸗ mangel ihre keineswegs eingebüßt. Nach den Fest⸗ stellungen von Dr. Kokotkiewicz dürften sich von einem Gesamt⸗ h an festverzinslichen Wertpapieren von rd. 80 Mrd. H. etwa 32 Mrd. Rℳ im Besitz des Privatpubktkums befinden. Nach Kriegsende wird die Ersparnisanlage in festverzinslichen Wertpapieren eine erhöhte Bedeutung gewinnen und im Zuge der großen Finanzierungsaufgaben im Wohnungsbau, der Land⸗ wirtschaft und bei den Gemeinden auch das Pfandbriefsparen wieder stark in den Vordergrund treten.

Kleiderkarte und Bevorratung.

„Gelegentlich der Ausgabe der Dritten Reichskleiderkarte be⸗ schäftigt sich Präsident Hans Kehrl, Generalreferent im Reichswirtschaftsministerium, in der „Textil⸗Zeitung“ mit der Frage, ob der Einkauf auf die Dritte Reichskleiderkarte sich reibungslos vollziehen wird. In Anerkennung zum Teil erheb⸗ licher Spannungen in der Versorgung des Einzelhandels mit Epianstoffen untersucht Präsident Kehrl die Ursache dieser Ver⸗ knappungserscheinungen und führt aus, daß zum Beispiel hin⸗ sichtlich des vielbesprochenen Mangels an Damenstrümpfen nur eine allmähliche Abhilfe möglich sein kann. Er beruhe nicht auf falschen Dispositionen oder Rohstofflücken, sondern einzig und allein auf dem Mangel an Arbeitskräften in der Strumpf⸗ industrie. Die gerade in dieser Industrie beschäftigten jüngeren weiblichen Arbeitskräfte mußten im großen Maße für Rüstungs⸗ betriebe abgezogen werden, und da der Nachschub von Arbeits⸗ kräften mit den Abgängen nicht Schritt halten konnte, ver⸗ minderte sich die Erzeugung auf % ihres Solls. Angesichts der begrenzten Bestände beim Einzelhandel erklärt sich das Fehlen von Lägern in dieser Handelsstufe und die Unmöglichkeit einer Bedarfsdeckung durch die hereinkommenden Strümpfe. Wenn⸗ auch in anderen Fällen Transportschwierigkeiten bei der Materialanlieferung eine unzureichende Versorgung bedingten, in wieder anderen Fällen die Erzeugungsanpassung an die ein⸗ zelnen Größen die Hauptschwierigkeit darstellte, die bei den natürlichen Lagerrückgang schwer aufzufangen ist, so könne doch nicht übersehen werden, dieser Schwierigkeiten die Versorgung in den letzten Monaten hinter dem zurückblieb, was auf Grund der laufenden Produk⸗ tion für den Verbraucher zur Verfügung stehen müßte. Aus dem an sich venshen dreesen Wunsch, die in den Lägern meistens ent⸗ haltenen stillen Reserven nicht durch Auflösung zur Versteuerung am Jahresende zu bringen, habe sich in den Vorstufen der Textilindustrie, des Großhandels und der Bekleidungsindustrie eine erhebliche Lagerbildung durchgesetzt. Demgegenüber müsse die Gemeinschaft darauf bestehen, daß das, was ohnehin in be⸗ grenztem Umfange für sie hergestellt wird, ihr auch auf dem schnellsten Wege über den Einzelhandel zugeführt wird. In Zeiten der Kriegswirtschaft könnten Lagerbestände nur insoweit zuge⸗ lassen werden, als sie der Sicherstellung krieaswichtiger Maß⸗ nahmen dienen. Wiederholte Appelle zu einem schnelleren Waren⸗ fluß und einer Reduzierung der Vorstufenläger zugunsten der Läger des Einzelhandels hätten keinen ausreichenden Erfolg ge⸗ habt, und diese begrenzten Erfolge dringlicher Mahnungen hätten jene Maßnahmen des Staates ausgelöst, die das natürliche und auch notwendige Gewinnstreben in der Textilwirtschaft dem Rahmen der Pflichten, die die Volkswirtschaft jedem einzelnen bei der Führung seines Betriebes auferlegen muß, anpaßten. Präsident Kehrl zitiert sodann die einzelnen Anordnungen des Reichswirtschaftsministers und der Reichsstellen innerhalb de Textilwirtschaft, darunter die Absatzverpflichtung für Altware und Einschränkung der Verwendung von Spinnstoffwaren für Ausfuhrzwecke, die Verpflichtung zur Stellung von Anträgen zur Freigabe von Waren für den Inlandsverkehr, die Vorschrift einer

erringerung der Lagerbestände für jede Fachgruppe um min⸗ destens ein Drittel der Bestände vom 30. Juni 1941 und d Anordnung, die dem -Übelstand einer Punktblockierung dur übertrieben lange Lieferzeiten abhelfen soll. All diese Maß⸗ nahmen kennzeichnen die Tendenz dessen, was notwendig ist, und seien durch entsprechende FtiasperhsF s auch mit hinreichen⸗ der Autorität ausgestattet, doch könnten sie nicht die Verant⸗ wortung des in der Textilwirtschaft Tätigen ersetzen. Von ihm muß daher erwartet werden, daß er seine ganze Kraft in den Dienst einer gerechten Versorgung der Gemeinschaft mit seine Erzeugnissen stellt. Wer glaube, sich dieser Verpflichtung ent⸗ sieden l können, beweise damit, daß er zur Erfüllung seiner Aufgaben im Rahmen der Volksgemeinschaft ungeeignet sei und daher kein Recht auf Fortsetzung seiner Tätigkeit habe.

1942 verlängert werden kehr in den ersten beiden Monaten des Jahres 1942 eine vor⸗ läufige Regelung vereinbart. über die weitere

1. Grundkapital 2. Rücklagen und Rückstellungen:

4. Tägli

Prag, 25. Oktober. (D. N. B.) Amsterdam Umre

auch unter Berücksichtigung all

abends geschlossen. 1

28 1““

F E“¹ und Staatsanzeiger Nr. 251 vom 27. Oktober 1941. S.; 3

8. ..

Deeutsch⸗finnischer Handelsvertrag 6 2 bis Ende 1942 verlängert. In der Zeit vom 23. bis 25. Oktober 1941 haben in Helsinki Verhandlungen des deutsch⸗finnischen Regierungsausschusses statt⸗ 1 ei denen Fragen des beiderseitigen Waren⸗ und ahlungsverkehrs geregelt wurden. Es wurde Einverständnis

darüber erzielt, daß der zwischen beiden Ländern bestehende Han⸗

delsvertrag vom 2 üh., 1934 um ein weiteres Jahr bis Ende oll. Ferner wurde für den Warenver⸗

1““ Warenverkehrs im Jahre 1942 sollen im Januar 1942 stattfinden.

Die Besprechungen wurden in dem freundschaftlichen Geist geführt, der dem engen Verhältnis der beiden Länder entspricht.

So gelang es in wenigen Tagen, volle Uebereinstimmung über

alle schwebenden Fragen zu erzielen. Die Besprechungen wurden

auf deutscher Seite von dem Gesandten im Auswärtigen Amt Dr. K. Schnurre, auf finnischer Seite von Minister R. V. Fieandt geführt.

Wirtschaft des Auslandes.

7,6 Mill. Kr. für den Ausbau des Kopen⸗ hagener Hafens. 1 Kopenhagen, 24. Oktober. Im Rahmen der allgemeinen Maßnahmen zur Förderung der Beschäftigung sind in Kopenhagen Hafenarbeiten mit einem Kostenanschlag von 7,6 Mill. Kr. in An⸗ 1899 genommen worden. Ueber das gegenwärtige Bedürfnis inaus werden Erweiterungen und Neuanlagen durchgeführt, die

auf den nach dem Kriege zu erwartenden verstärkten Schiffsver⸗ kehr abgestellt sind.

Der bulgarische Außenhandel im Auguft.

Spofia, 25. Oktober. Nach den Angaben der bulgarischen Generaldirektion der Statistik betrug die Einfuhr Bulgariens im

Wovchenübersicht der Deutschen Reichsbank vom 23. Oktober 1941.

Aktiva. R.

1. Deckungsbestand an Gold und Devisen .. .. 77 600 000

2. Bestand an Wechseln und Schecks sowie an Schatz⸗“

3 wechseln des Reichs Wertpapieren, die nach § 13 Ziffer 3 angekauft worden sind (deckungs⸗ fähige Wertpapiere) Lombardforderungen deutschen Scheidemünzen Rentenbankscheinen .. sonstigen Wertpapieren. sonstigen Aktiven..

Passiva.

21 740 000 12 404 000 135 311 000 323 449 000 341 242 000 1 794 038 000

150 000 000

114 292 000 555 307 000 16 365 721 000 2 318 851 000

a) gesetzliche Rücklagen b) sonstige Rücklagen und Rückstellungen 3. Betrag der umlaufenden Noten.. fällige Verbindlichkeiten 5. 9 eine Kündigungsfrist gebundene Verbindlich⸗ eiten . 2 TE. .„ 2. . . . Lae 8. Spnasitt 536 009 000 Verbindlichkeiten aus weiterbegebenen, im Inlande zahlbaren Wechseln Rℳ —,—. 3 19

Die Elektrolytkupfernotierung der Vereinigung für deutsche

Elektrolytkupfernotiz stellte sich laut Berliner Meldung des „D.N. B.“

888 8 w38 Oktober auf 74,00 (am 25. Oktober auf 74,00 R. ℳ) für g.

Berichte von auswärtigen Devisen⸗ und Wertpapiermärkten. 8

Devisen. 2 ““ 8 chnungs⸗ Mittelkurs 1827,00 G., 1327,00 B., Berlin —,—, Zürich 578,90 G., 580,10 B., Celv 567,60 G., 566,80 B., Kopenk agen 482,10 G., 483,10 B., London 98,90 G., 99,10 B., Madrid 235,60 G., 236,00 B., Mailand 131,40 G., 131,60 B., New York B24,98 G., 25,02 B., Paris 49,95 G., 50,05 B., Stochholm 594,60 G., 595,80 B., Pelgrad 49,95 G., 50,05 B., Agram 49,95 G., 50,05 B., Brüssel 399,60 G., 400,40 B., Budapest —,—, Bukarest —,— 86 S Gg g 16,68 G., 16,72 B. udapest . Oktober. (D. N. B.) 8 i 8 2

vmferceg, kiga2 ( ) Alles in Pengö.] —,—, Mailand 17,77, New YVork —,—, Paris 6,81, ra 13,82, Srfia 415,50, Zürich 81,20 ¼, Presburg 11,71, Helsinki Peeg

London, 27. Oktober. (D. N. B.) New PYor 402,50 403,50, Paris —,—, Verlin —,—, Epanien (offiz.) 40,50, Montreal 4,43— ,47, Amsterdam —,—, Brüssel —,—, Italien (Freiv.) —,—, Schweiz 17,30, Kopenhagen (Freiv.) —,—, Stockholm 16,85 16,95, Cslo —,—, Buenos Aires (offiz.) 16,95 ¾ 17,13, Janeiro einoffiz.) —,—, Schanghai Tschungking⸗Dollar

Amsterdam, 27. Oktober. (D. N. B.) 112,00 Uhr; holl. Leit.] [Amtlich.] Berlin 75,36, Fensehe 1 Yori 188 7⁄16 188 ⁄, Paris —,—, Bruüssel 30,11 30,17, Schweiz Lfälnlgforg 1 talien (Clearing) —,—, adri —,—, Dslo —,—, openhagen —,— S 44,81 44,90, Prag —,—. .“ e

Zürich, 25. Oktober. (D.N. B.) [11,40 Uhr.] Paris 9,67 ⅛, London 17,29, New York —,—, Brüssel 69,00 nom., Mailand 22,66 ½, Madrid 39,50, Holland 229,00 nom., Berlin 172,52 ⅞, Lissabon 17,72 ½⅛, Stockholm 102,63 ¾, Oslo 98,50 nom., Kopenhagen 83,50 nom., Sofia 425,00, Prag 17,25, Budapest 102,50, Belgrad —,—, Athen —,—, Istanbul 337,50, Bukarest 237,50, Helsingfors 875,00, Buenos Aires 90,50, Japan 101,00. Kopenhagsen, 25. Oktober. (D. N. B.) London 20,90, New York 518,00, Berlin 207,45, Paris 11,75, Antwerpen 83,05, Zürich 120,35, Nom 27,40, Amsterdam 275,45, Stockholm 123,45, Oslo 117,85, Helsingfors 10,62, Prag —,—, Madrid —,—.

Alles Briefkurse. Stockhholm, 25. Oktober. (D. N. B.) London 16,85 G.,

168,95 B., Berlin 167,50 G., 168,50 B., Paris —,— G., 9,00 B.,

Brüssel —,— G., 67,50 B., Schweiz. Plätze 97,00 G., 97,80 B., Amsterdam —,— G., 223,50 B., Kopenhagen 80,95 G., 81,25 B., Oslo 5,35 G., 95,65 B., Washington 415,00 G., 420,00 B., Helsingsors 8,35 G., 8,59 B., Rom 22,05 G., 22,25 B., Prag —,—, Madrid —,—, Kanada 3,75 G., 3,82 B.

H81o0, 28. Hktober. (D. N. B.) London —,—, G., 17,75 B., Berlin 175,25 G., 176,75 B., Paris —,— G., 10,00 B., New York 425,00 G., 440,00 B., Amsterdam —,— G., 235,00 B., Zurich 101,50 G., 103,00 B., Helsingfors 8,70 G., 9,20 B., Antwerpen —,— G., 71,50 B., Stockholm 104,55 G., 105,10 B., Kopenhagen 84,80 G., 85,40 B., Rom 22,20 G., 23,20 B., Prag —,—

London, 25. Oktober. (D. N. B.) Edelmetallbörse Sonn⸗

8

17 334 396 000

Berlin 136,20, Bukarest 2,78 ½, London

Außsese d. J. 905,5 Mill. Lewa gegenüber 968,0 Mill. Lewa im Jer 1941 und 406,6 Mill. Lewa im August vorigen Jahres.

emgegenüber belief sich die Ausfuhr in den gleichen Monaten auf 635,9 gegenüber 712,9 bzw. 441,5 Mill. Lewa. Für den Be⸗ richtsmonat August 1941 errechnet sich somit ein Einfuhrüberschuß von 269,6 Mill, Lewa gegenüber einem solchen von 245,1 Mill. Lewa im Vormonat, während im August 1940 ein Ausfuhrüber⸗ schuß von 34,9 Mill. Lewda zu verzeichnen war.

Vor kroatisch⸗ungarischen Wirtschafts⸗ —2 verhandlungen.

Agram, 25. Oktober. In Budapest werden zu Beginn des November kroatisch⸗ungarische Wirtschaftsverhandlungen geführt werden, die⸗für die Dauer von drei Monaten den Karet⸗ und Zahlungsverkehr regeln sollen. Die seinerzeit in Agram getroffenen Vereinbarungen waren bis Ende Oktober befristet und vermochten den kroatisch⸗ungarischen Wirtschaftsverkehr im übrigen nur in

eringem Umfange in die Wege zu leiten. Im kroatischen Wirt⸗

eeftgniegherun werden bereits Vorbereitungen für die bevor⸗

tehenden Verhandlungen bisrossan Es sollen kroatische Holz⸗ und

Grubenprodukte gegen landwirtschaftliche Erzeugnisse aus

geliefert werden. Neue Steuergesetze in Zapan.

Tokio, 25. Oktober. Der für die Zeit vom 15. bis 20. No⸗ vember einberufene außerordentliche Reichstag soll neue Steuer⸗ gesete bewilligen, durch die zur Deckung der Kriegskosten und

Ss hüg giith der überschüssigen Kaufkraft etwa 500 bis 600 Mill. Yen aufgebracht werden sollen. Ferner wird die Vorlage eines Gesetzes betr. der Bewilligung weiterer Bonds⸗Ausgaben erwartet. Die zweite wirtschaftliche Hauptaufgabe wird in der Bewilligung der erforderlichen Mittel für den Reisaufkauf durch den Staat

Ungarn

bestehen. Die Gesetzgebung, durch die praktisch ein Reishandels⸗ Monopol geschaffen wird, ist bereits in Anwendung. Der außer⸗

ordentliche Reichstag soll reguläre Mittel bewilligen, während bisher nur Gelder aus dem Haushalts⸗Reservefonds benutzt wurden. Ein staatliches Ankaufsrecht für andere Getreidearten ist ebenfalls in Vorbereitung.

Wertpapiere. Frankfurt a. M., 25. Oktober.

(D. N. B.) Reichs⸗Ali⸗

besitanleihe 162,00, Aschaffenburger Buntpapier —,—, Buderus

Eisen 137,50, Cement Heidelberg 220,00, Deutsche Gold u. Silber 373,00, Deutsche Linoleum 158,00, Eßlinger Maschinen 153,00, Felten u. Euilleaume 216,75, Ph. Holzmann —,—, Gebr. Jung⸗ hans —,—, Lahmeyer 178 %⅜, Laurahütte 31,50, Mainkraftwerke 139,00, Rütgerswerke —,—, Voigt u. Käffner 196,00, Zellstoff Waldhof 244,00.

Hamburg, 25. Oktober. (D. N. B.) [(Schlußkurse.) Dresdner Bank 141,25, Vereinsbank 160,00, Hamburger Hochbahn 126,75, Hamburg⸗Amerika Paketf. 98,00, Hamburg⸗Südamerika 163,00, Nordd. Lloyd 97,00, Dynamit Nobel —,—, Guano 94,50, Larburger Gummi 8340,00, Holsten⸗Brauerei 208,00, Karstadt 198)00, Siemens St.⸗Akt. 316,00, Vorz.⸗Akt. —X,—, Neu Guinea —,— Otavi 24,75. „Wien, 25. Oktober. (D. N. B.) 4 % Nied.⸗Donau Lds.⸗Anl. 1940, A 103 ⅛6, 4 % Ob.⸗Donau Lds.⸗Anl. 1940 102,85, 49% Steier⸗ mark Lds.⸗Anl. 1940 102,70, 4 % Wien 1940 102,50, Donau⸗ Dampfsch.⸗Gesellschaft —,—, A. E. G.⸗Union Lit. A —,—, Alpine Montan AG. „Hermann Göring“ 116,00, Brau⸗AG. Oesterreich 221,00, Brown⸗Boveri 126,50, Egydyer Eisen u. Stahl —,—, „Elin“ AG. f. el. Ind. 155,00, Enzesfelder Metall —,—, Felten⸗Guilleaume 145,00, Hanf⸗ZJute⸗Textil 185,00, Kebel⸗ und Drahtind. —,—, Lapp⸗Finze AG. 103,00, Leipnik⸗Lundb. 243,00, Leykam⸗Josefs⸗ thal 71,25, Neusiedler AG. 167,00, Perlmooser Kalt —,—, Schrauben ⸗Schmiedew. 211,50, Siemens⸗Schuckert —,—, Simmeringer Msch. —,—, „Solo“ Zündwaren —,—, Steirische Magnesit 280,00, Steirische Wasserkraft 217,00, Steyr⸗Daimler⸗ Puch 137,00, Steyrermühl Papier 88,00, Veitscher Magnesit 3150,00, Waagner⸗Biro 146,00, Wienerberger Ziegel 130,25 K.. Wiener Protektoratswerte, 25. Oktober. (D. N. B.) Zivnostenska Bank 74,25 K., Dux Bodenbacher Eisenbahn —,—, Ferdinands Nordbahn —,—, Ver. Carborundum u. Elektr. A. G. 113,50 K., Westhöhm. Berghau⸗Aktienverein 145,00 K., Erste Brünner Maschinenf.⸗Ges. 74,50, Metallwalzwerk A. G. Mährisch⸗Ostrau 148,50 K., Prager Eisenind. Gesellschaft 408,00, Eisenwerke A. G. Rothau⸗Neudeck 69,50 K., A. G. vorm. Skoda Werke Pilsen 287,00 K., Heinrichsthaler Papiersabr. —X,—, Cosmanos, Ver. Textil u. Druck⸗ fabriken A. G. 61,25 K., A. G. Roth⸗Kosteletze Spinn. Web. 89,00 K. Ver. Schaswollenfabriken A. G. 56,00, 4 % Dux⸗Bodenbacher Prior.⸗Anl. 1891 —,—, 4 % Dux⸗Bodenbacher Prior.⸗Anl. 1893 —,—, Königshofer Zement 403,00 K., Poldi⸗Hütte 516,50 K., Berg⸗ und Hütte werlsges. 510,00 K., Ringhoffer Tatra 388,75. Renten: 4 ½ %% Mährisch Landesanleihen 1911 —,—, 4 % Pilsen Stadtanleihen —,—, 4 ½ % Pilsen Stadtanl. —,— 5 % Prager Anleihe —,—, 4 % VPöhmisch⸗Hyp. Bank Pfandbr. (57jährig) —,—“, 4 % Bhm. Landesbank Schuldverschreibungen —,—, 4 % Böhm. Landesbank Komm.⸗Schuldsch. —,—, 4 % Böhm. Landesbank Meliorationssch. —,—, 4 % Pfandbr. Mähr. Sparkasse —,—, 4 ½ % Pfandbr. Mähr. Sparkasse —,—, 4 % Mähr. Lant eskultur⸗Bank⸗Komm.⸗Schuldver. —,—, 4 % Mähr. Landeskultur Eisenbahn⸗Schuldverschr. —,—, 4 ½ % Zivnostenska Bank Schuldv. —X,—. K. ⸗= Kasse. Amsterdam, 25. Oktober. (D. N. B.) A. Fortlaufend notierte Werte: 1. Anleihen: 4 % Nederland 1940 S. I mit Steuererleichterung 100 %, 4 % do. 1940 S. II ohne Steuererleich⸗ terung 99 ⁄⅛, 4 % do. 1940 S. II mit Steuererleichterung 100 ¾, 4 % do. 1941 100 ½1 *), 3 9% do. 1937 88 ⅛¾, 3 % (3 ½) do. 1938 92 5⁄16, 2 ½ % Nederl. Werkelijke Cert. 74,25, do. Handels Mij. Cert. (1000) 169,00. 2. Aktien: Algem. Kunstzijde Unie (AK U) 145,25, Van Berkels Patent 103 %, Fokker Nederl. Vliegtuigenfabr. 214,50, Lever Bros. & Unilever N. V. Cert. 161,00, Philips Gloeilampen⸗ fabr. (Holding⸗Ges.) 270 ⅛, Koninkl. Nederl. Mij. tot Expl. v. Petroleumbr. 313 %, Amsterdam Rubber Cultuur Mij. 704,00, Holland Amer. Lijn. 147 ¾*), Nederl. Schepvaart Unie 208,25*), Handelsvereenig. Amsterdam (HVA) 480,00, Deli Mij. Cert. (1000) 311,00, Senembah Mij. 262,50. B. Kassapapiere: 1. Festverzins⸗ liche Werte: 3 ½ % Amsterdam 1937 S. I11 —,—, 3 ½ % Rotterdam 1938 S. I1 —,—, 4 % Nederl. Bankinstelling —,—. 2. Aktien: Nederl. Bankinstelling R. II 111,00, Amsterdam Troogdok —,—, Heemaf. N. V. 166,00, Heinekens Bierbrouwerij 239,00 B., do. Cert. —,—, Holland. St. Meelfabriek —,—, Holl. Draad und Kabel⸗ fabriek —,—, Holl. Kunstzijde In. (HKJ) —,—, Intern. Gewapend Betonbouw 177,50, Intern. Viscose Comp. —,—, Kon. Ned. Hoog⸗ ovens und Staalfabr. Zert. 3. Folge 186,00, Lever Bros. & Unilever N. V. 7 % Vorz. —,—, do. 7 % Vorz. Zert. 137 ⅜, do. 6 % Vorz. (St. z. 100) 135,50, do. 6 % (St. z. 1000) 1353⅛, Nederlandsche Kabelfabriek —,—, do. Hert. —,—, Neder⸗ landsche Scheepsbouw Mij. 196,00, Nederlandsche Vlas Spinnerij 181,00, Philips Gloeilampenfabr. Vorz. 169,50, Reineveld Machine⸗ fabriek 153,00, do. Vorz. —,—, Rotterdamsche Droogdok Mij. —,—, do. Zert. —,—, Kon. Mij. De Schelde, Nat. Bez. v. Aand. —,—, Handel Mij. R. S. Stokvis & Zn. 168,00, Stoom⸗Spinnerij Span⸗ gard 128,25, Stort & Co. —,—, do. Vorz. 156,00, Veendaalsche St. Spinnerij en Weverij 115 ½, Vereenigde Blikfabrieken —,—, Vereen. Kon. Papierfabr. Van Gelder Zonen 149,50, do. Pref. —,—, Wilton Feijenvord Dok en Werft 223,50, do. Vorz. —,—, Nederl. WMol. Mij. —,—, Holland. Am. Lijn. Cert. (100) —,—, Deli Mij. Cert. (100) 313,75, Blaauwhoedenveem⸗Vriesseveem. 101,00,

Magazijn de Bijenkorf N. V. 179,00, do. 6 % kum. Vorz. 149,00, do. Gewinnber.⸗Sch. R. II —,—. *) Mittel. 8 1u“X“

Gummi Semperit —,—,

Notierungen der Kommission des Verliner Metallbörsenvorstandes

vom 27. Oktober 1941. 4 (Die Preise verstehen sich ab Lager in Deutschland für prompte 1 Lieferung und Bezahlung): *) Originalhüttenaluminium, 99 % in Rohmassell.. 127 *) desgl., in Walz⸗, Drabt⸗ und Preßbarren, Zehnteiler.. 132 Reinnickel, 98 99 %, 4

Antimon⸗Regulugs . Feinsilber.. 35,50 38,50

*) Die Preise für Aluminium verstehen sich entsprechend den Bedingungen der vE““ m. b. H., Berlin.

R.s& für 100 kg

In Verlin festgestellte Notierungen für telegraphische Auszahlung, ausländische Gelbsorten und Vanknoten Telegraphische Auszahlung.

.—.—

227. Oktober 25. Oktober Geld Brief Geld Brief

Aegypten (Alexand.

und Kairo) I ägypt. Pfd. Afghanistan (Kabul). 100 Afghani 18,79 18,83 Argentinien (Buenos

Aires) 1 Pap.⸗Pes. 9,583 0,587] 0,583 0,587 Australien (Sidney). 1 austr. Psld. he vhair Belgien (Brüssel und 1—

Antwerpe)) 100 Belga 39,96 40,04 39,96 40,04 Brasilien (Rio de

Janeiro) 1 Milreis 0,130 0,132 0,130 0,132 Brit.⸗Indien (Bom⸗

bay⸗Calcutta) 100 Rupien 8 Bulgarien (Sofia) 100 Lewa 3,047 3,055

Dänemark (Kopen⸗ 100 Kronen 48,21 48,31] 48,21 48,31

hagen) . England (London) 1 engl. Pfd. Sree 5,06 5,07 1,668 1,672

18,79 18,83

3,047 3,053

Finnland (Helsinki) . 100 finn. M.] 5,06 5,07 Frankreich (Paris).. 100 Frcs. Griechenland (Athen) 100 Drachm. 1,668 1,672 Holland (Amsterdam und Rotterdam) 100 Gulden [132,70 132,70 [132,70 132,70 Iran (Teheran)) 100 Rials 14,59 14,61 14,59 14,61 Island (Reykjavik) . 100 isl. kr. 38,42 38,50 38,42 38,50 Italien (Rom und Malland) 100 Lire 13,14 13,16 13,14 13,16 Japan (Tokio und Kobe) 1 Yen 0,585 0,587 0,585 0,587 Kanada (Montreal) . 1 kanad. Doll. Kroatien (Agram) 100 Kuna 4,995 5,005 Neuseeland (Welling⸗ E“ 1 neuseel. Pf. Norwegen (Oslo) 100 Kronen 56,7 56,76 Portugal (Lissabon). 100 Escudo 10,14 1 14 Rumänien (Bukarest) 100 Lei Schweden (Stockholm und Göteborg)) 100 Kronen 59,46 59,58 Schweiz (Zürich, Basel und Bern) 100 Franken . 57,89 58,01 Serbien (Belgrad) . 100 serb. Din. 4,995 5,005 Slowakei (Preßburg) 100 slow. Kr. 8,591 8,609 Spanien [(Madrid u. 100 Pesetas

Bartelona))) Südafrikanische Union (Pretoria, Johannesburg) 1 südafr. Pf. Türkei (Istanbul) 1 türk. Pfund 1,982 Ungarn (Budapest) . 100 Pengö Uruguay (Montevid.) 1 Goldpeso 1,10] Verein. Staaten von Amerika (New Nork) 1 Dollar 2,498 2,502

1,978 1,982 1,099 1,101 2,498 2,502

Für den innerdeutschen Verrechnungsverkehr gelten folgende Kurse; Geld Brief England, Aegypten, Südafrik. Union... 9,89 9,91 Frankreich 8 4,995 5,005 Australien, Neuseelad 7,912 7,928 Britisch⸗Indien. ““ 74,18 74,32 Kanada 2 2 9222 22222222222222b222222—⸗ 2,098 2,102

Ausländische Geldforten und Banknoten.

27. Oktober Geld Bries Geld Brief Sovereigns. Notiz 20,38 20,46 20,38 20,46 20 Francs⸗Stücke... für 16,16 16,22 16,16 16,22 Gold⸗Tollars.... 1 Stüc 4,185 4,205] 4,185 4,205 Aegyptische 1 ägypt. Pfd. 4,39 4,41 4,39 4,41 Amerikanische: 8. 1000 5 Dollar.... 1 Dollar 2,24 2,26 2,24 2,26 2 und 1 Dollar 1 Dollar 2, 2 648 2,20 2,24 2.26 Argentinische 1 Pap.⸗Peso 0,53 0,55 y0,53 0,55 Australische 1 austr. Pfd. 2,64 2,66 2,64 2,66 Zer güschen⸗ ͤNx100 Belgas 39,92 40,08 39,92 40,08 Brasilianische 1 Milreis 0,105 0,115 0,105 0,115 Brit.⸗Indische 100 Rupien 45,66 45,84 45,66 45,84 Bulgarische: 1000 L. . u. darunter... .. 100 Lewa 3,04 3,06 3,04 3,06 Dänische: große 100 Kronen— 8 10 Kr. u. darunter. 100 Kronen 48,90 49,10 Englische: 10 £ u. darunter l1. engl. Pfd. 4,39 4,41 4,39 4,41 Finnischehe. 1100 finn. M. 5,055 5,075 5,055 5,075 Französische 100 Frs. 4,99 5,01 4,99 5,01 Folländische.... ... 100 Gulden [122,70 132,70 132,70 132,70 Italienische: große . 100 Lire 10 Liree. 100 Lire 13,12 13,18 13,12 Kanadische..1 kanabd. Doll. 1,39 1,41 ÿ1,39 Kroatische 100 Kuna 4,99 5,01 4,99 Norwegische: 50 Kr. u. darunter Rumänische: 1000 Lei und 500 Lei Schwedische: große .100 Kronen 00 Kr. u. darunter. 100 Kronen 59,40 59,64 Schweizer: große . 100 Frs. 57,83 58,07 100 Frs. u. darunter 100 Frs. 57,83 58,07 Serbische 100 serb. Din. 4,99 5,01 Slovakische: 20 Ks. u. darunter Südafr. Union Türkische Ungarische: 100 P. u. darunter.

25. Oktober

48,90 49,10

100 Kronen [ 56,89 57,11 56,89 100 Lei 1,66 1,68

100 siow. Kr. 8,58 8,62 2 füdafr. Pfd. 4,29 4,31 1 türk. Pfund 1,91 1,93

100 Pengd 60,78 61,02

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