1941 / 265 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 12 Nov 1941 18:00:01 GMT) scan diff

„Unser Geld ist so viel wert, wie unsere Arbeit wert ist.“

Reichswirtschaftsminister Reichsbankpräsident Funk sprach auf dem Betriebsappell 8 3 der eutschen Neichs bank. 8

Auf einem Betriebsappell der Deutschen Reichsbank, der am Dienstag in der Deutschlandhalle in Berlin stattfand, sprach Reichswirtschaftsminister Reichsbankpräsident Funk. Er wies einleitend darauf hin, daß es nunmehr fast drei Jahre her sei, seit ihn der Führer mit der Leitung der Deutschen Reichsbank beauftragt hatte. Seine besondere Aufgabe sei es, der Reichs⸗ mark ihren Wert zu bewahren und die Umgestaltung der Deutschen Notenbank zu jenem Abschluß zu bringen, der den nationalsoziali⸗ stischen Prinzipien entspricht.

„Wenn der Führer die Leitung des Reichswirtschaftsministe⸗ riums und der Reichsbank in eine Hand gelegt hat, so hat er damit“, wie der Redner ausführte, „zum Ausdruck gebracht, daß die Wirt⸗ schaftspolitik und die Geldpolitik eine Einheit darstellen und daß eine gesunde und starke Wirtschaft die dernnsfepusg 88 eine ute und stabile Währung ist. Wichtig aber ist auch die Tatsache, baß der Reichswirtschaftsminister zugleich Betriebsführer eines der größten Betriebe des Reiches ist. Als solcher hat er eine sozialpolitische, arbeitspolititische und staatspolitische Aufgabe zu erfüllen und trägt die Verantwortung für die politische Füyrung der Gefolgschaft und deren soziale Betreuung. Diese neue Stellung des Betriebsführers ist gerade in Unternehmer⸗ kreisen vielfach noch nicht genügend gewürdigt worden.“

Nachdem Reichsminister Funk auf die Arbeit aller Reichs⸗ bankangehörigen, die politische Menschenführung und die soziale Betreuung eingegangen war, wobei er unterstrich, daß die natio⸗ nalsozialistische Betriebsgemeinschaft der Reichsbank beispiel⸗ ebend für das gesamte Senee. Bankgewerbe wirken müsse, sührte er weiter aus.

„Ich lege den größten Wert auf eine enge wischen der Reichsbank und den Banken. Die Deutsche Reichs⸗ ank muß als Liquiditätsrückhalt unserer Wirtschaft stets in der Lage sein, die Entwicklung bei den Kreditinstituten zu überblicken und zu überwachen und, wenn erforderlich, auch in dem gewünschten Sinne zu beeinflussen. Das kann durch die Reichsbank leichter und schneller und auch mit geringerem Auf⸗ wand an Formularen und statistischen Erhebungen geschehen als durch behördliche Zentralstellen. Entgegen vielfach verbreiteter Meinungen möchte ich hier einmal feststellen, daß es kaum ein Wirtschaftsgebiet gibt, in welchem die staatliche Lenkung und Auf⸗ sicht so umfassend und so nachhaltig ist, wie beim Svease Kredit⸗ gewerbe.

Diese Lenkung des Geld⸗, Kredit⸗ und Kapitalstromes ist in der autoritär geführten Wirtschaft auch notwendig, besonders im Kriege, wo besondere Geldprobleme aus der Tatsache heraus ent⸗ stehen, daß der umlaufenden Geldmenge eine verringerte Menge von Konsumgütern gegenübersteht und das auf diese Weise frei⸗ gesetzte Geld möglichst weitgehend ei⸗ und der Kriegsfinanzie⸗ rung zugeleitet werden muß. Aber dieses Geld wird nach Been⸗ digung des Krieges wieder volle Kaufkraft haben, denn wir wer⸗ den es mit Gütern zusätzlich belegen können, die uns reichlich und billig aus den gewonnenen Rohstoffgebieten zufließen werden.

Wir haben uns auch gesetzlich durch das Gesetz über die Deutsche Reichsbank vom 15. Inni 1939, das von mir in Aus⸗ führung des erwähnten Führerauftrages vorbereitet und purch. geführt worden ist, von den überkommenen Golddeckungsvorschrif⸗ ten gelöst, weil es für uns nicht tragbar ist, daß Wert und Sicher⸗ heit unserer Währung sowie die Gestaltung unserer Währungs⸗

olitik weitgehend von internationalen Interessen und Einflüssen,

Se von der international bestimmten Zins⸗ Kredit⸗ und Preispolitik und von Währungsmanipulationen anderer Länder abhängig sind. 5 8

Unser Geld ist so viel wert, wie unsere Arbeit wert ist. Der Geldwert drückt den Wert des Sozialproduktes aus. Also ist unsere Währung eine soziale Währung. Der Staat bestimmt urch Preis und Lohn den Wert unserer Arbeit. Die Preis⸗ und Lohnpolitik ist also Sozialpolitik im höchsten Sinne. Da das Geld den Ent⸗

gelt für die Leistung, also für die Arbeit darstellt, wird sein Wert

8. vom Staat bestimmt, also ist auch die Geldpolitik Sozial⸗ politik. Wenn mehr Geld als Güter vorhanden ist, muß entweder das Geld verringert, der Geldwert erhöht werden, was zu sozialen Härten und zur Produktionsbeschränkung führt (und das lehnen wir ab) oder es müffen zusätzliche Güter in das 11 werden, und zwar illige Güter. Dann bleibt der Geldwert unverändert, und der Lebensstandard kann gehalten oder gar erhöht werden. Bis zur Erreichung eines 8 Zustandes kann man ohne Schaden die Kaufkraft des Geldes sozusagen auf Eis legen (was wir jetzt tun). Aber schließlich ist die Währungsfrage immer eine Vertrauensfrage. Nicht Gold und Devisen oder das Wechselportefeuille garantieren letzthin die Sicherheit der Wäh⸗ rung, 1 die innere und äußere Kraft des Staates. Und allein diese Erkenntnis läßt im deutschen Volke nicht den gering⸗ sten Zweifel an der Stabilität der Währung aufkommen. Die

Reichsmark ist stabil geblieben, und sie wird auch weiterhin stabil 4

bleiben und nach siegreicher Beendigung des Krieges erst recht.

Denn hierfür ist uns der Garant unser Führer, dessen Sache wir mit heißem Herzen verschworen sind, hierfür ist uns Garant unsere unvergleichliche Wehrmacht, aber auch die Arbeitskraft und der Einsatzwille unseres ganzen deutschen Volkes. Dieser fanatische Lebenswille, geboren aus dem Geiste des Nationalsozialismus, und der Glaube an die Zukunft unseres Volkes sind unerschütterlich. Ein Glaube und eine Gewißheit aber stehen über allem: „Der Führer führt uns dem sicheren Sieg entgegen.“

8 8 i 5 8

AKrbeit für den Sieg.

Das Wehrpotential einer Nation wird im modernen Kriege nicht allein von der Stärke der Wehrmacht, sondern auch von der⸗ Produktionskraft der Volkswirtschaft bestimmt, auf die sich diese Wehrmacht stützen kann. Das gilt auch und sogar in beson⸗ derem Maße für diesen Krieg, obwohl es nicht zu monate⸗ langen Materialschlachten gekommen ist. Der Einsatz von tech⸗ nisierten und zum Teil hochkomplizierten Waffen und Kriegs⸗ geräten, z. B. von Panzern und motorisierten Einheiten, und allen wiederum mit diesen in Verbindung stehenden technischen Einrichtungen bedingt an sich schon eine große und leistungs⸗ fähige Produktion, die aber man denke z. B. an die Notwen⸗ igkeit der Erzeugung von synthetischem Benzin für den Bedarf der Wehrmacht über die Herstellung der Ausrüstung als solcher hinausreichen und die verschiedensten Erzeugungs⸗ und Ferti⸗ Huncsgeie in den Begriff der unmittelbar dem Kriege dienen⸗ en Produktion einbeziehen muß. Auf diese veanneünhänge weist Gen. d. Inf. Thomas, der Chef des Wehrwirtschafts⸗ und Rüstungsamtes im Oberkommando der Wehrmacht, in einem in der Zeitschrift Arbeitertum“ erschienenden Aufsatz hin, wo⸗ bei er betont, daß sie in Deutschland nicht nur rechtzeitig erkannt worden sind, sondern daß ebenfo rechtzeitig auch die Folgerungen aus ihnen gezogen wurden. Dank der Voraussicht und Vorsorge des Führers und dank der unermüdlichen Tatkraft des Reichs⸗ marschalls verfügt Deutschland über eine überragende Produk⸗ tionskraft, deren wichtigste Stütze neben Rohstoffmengen und Industriekapazitäten die Arbeitskraft des deutschen Volkes ist. General Thomas weist in diesem Zusammenhange darauf hin, daß im Kriege diejenigen Eigenschaften, die den deutschen Arbei⸗ ter seit jeher S; sein großer Fleiß und seine technische Begabung, seine unbedingte Zuverlässigkeit und sein Geschick. ihre höchste Bewährungsprobe bestanden haben, und zwar in einer Weise, die uneingeschränkte Anerkennung verdient. Als kennzeichnend für die nsbederengen die in qualitativer Hinsicht an die deutschen Rüstungsarbeiter gestent werden, nennt General Thomas die genaue Innehaltung der Fertigungsvorschriften, die bei einzelnen Fertigungen sogar Abweichungen von einem tau⸗ sendstel Millimeter nicht gestatten. 8

Abschließend weist der Chef des Wehrwirtschafts⸗ und Rüstungsamtes im OKW. auf die enge Kameradschaft zwischen Soldaten und Rüstungsarbeitern hin und stellt fest, 87 die An⸗ erkennung der Leistungen der deutschen Rüstungsindustrie allen in der Rüstungsarbeit stehenden Männern und Frauen, vom planenden Betriebsführer über den Konstrukteur und Techniker hinweg bis zum Hilfsarbeiter und Lehrling gilt, und daß sie dem deutschen Rüstungsarbeiter den Platz zuweist, den er sich durch seine Arbeit verdient hat.

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Werliner Börfe vom 11. November.

Der Grundton im Aktienverkehr vom Dienstag war bei der Eröffnung unverkennbar etwas fester. Die Ge chäftstätigkeit blieb indessen nach wie vor klein, jedoch stand den aufaufträgen nur geringe Aegssene gung gegenüber. Etwas mehr im Vorder⸗ grunde standen Montanwerte und einzelne Spezialaktien.

Am Montanmarkt wurden Verein. Stahlwerke um ¼, Buderus um ¹¼ und Hoesch um ¼ —% heraufgesetzt. Mannesmann stiegen um 1 ¼, und die ausschl. Dividende gehandelten Klöckner erhöhten sich um 1,60 %. Rheinmetall stellten 8” 22 Vortags⸗ basis. Von Braunkohlenwerten wurden nur eutsche „Erdöl (— ¼ 2%R) notiert. Kaliaktien lagen ruhig und fast unverändert. Bei den chemischen Papieren zogen v. Heyden um 2 ¼ % an. Farben erhöhten sich um und Schering um ¼ %. Für Gummi⸗ und Linoleumwerte waren die Meinungen geteilt. Während Conti Gummi 1 ½ % fester lagen, ermäßigten sich Deutsche Linoleum um ¼ %. Elektro⸗ und Versorgungswerte stellten sich bei kleinen Umsätzen leicht höher. Zu erwähnen sind AEG mit. + ⅛, Siemens mit +† ½, RWE mit + 1 und Gesfürel mit + 1 ¼ %. Kabel⸗ u. Draht⸗ sowie Bau⸗ und Brauereiaktien blieben vorerst ohne Notiz. Autowerte lagen freundlich, wobei Daimler ¾¼ % gewannen. Im gleichen Ausmaße Besestigten sich von Maschinenbaufabriken Demag. Rheinmetall⸗Borsig stiegen um ½ %. Metallwerte und Textilaktien veränderten sich, soweit notiert, kaum. Von Zellstoffwerten verloren Aschaffenburger ¾;

ingegen wurden Feldmühle um 1 %m heraufgesetzt. Die größten

zeränderungen erfuhren Süddtsch. Zucker und Allgem. Lokal⸗

Lerate die je 3 % gewannen. Gebr. Junghans lagen um ¾¼ 9% efestigt.

Im weiteren Verlauf blieb die Haltung an den Aktien⸗ märkten fest. Verein. Stahlwerke stiegen auf 147 und Farben auf 196 . Dessauer Gas gewannen ½, RWE, Gesfürel und Conti Gummi ¼, Lichtkraft und Eisenhandel 1, Schering 1 ¼ und Aschaffenburger 2 %. Vielfach traten ½ Pige Steigerungen auf.

Gegen Ende des Verkehrs kennzeichnete sich die Haltung als gut behauptet. Verein. Stahlwerke schlossen mit 147 und Farben mit 196 ½. Waldhof stiegen um und Eisenhandel um 1 ½ %. vreen konnten einen Verlaufsgewinn von 1 % nicht voll be⸗ aupten.

Am Kassamarkt lagen Banken gut behauptet. Commerzbank miegen um ¼, Deutsche Bk. um ½ und Halle Bankverein um 5i. Von Hyp.⸗Banken notierten Deutsche Centr. Boden und Dtsch. Hyp. ¼ % höher, während Hamburger Hyp. nach Pause ½¼ % niedriger ankamen. Am Schiffahrtsaktienmarkt mußten

apag 2 % hergeben. Bahnen waren überwiegend leicht be⸗ seestigt. Zu npühnen sind Hamburger Hochbahn mit 1 ½ und andererseits Halberstadt⸗Blankenburg mit 1 ½. Unter den Kolonialanteilen kamen lediglich Otavi und Doag bei unverän⸗ derten Kursen zur Notiz. Der Kassamarkt der Industriepapiere 188 kein einheitliches Bild, jedoch waren überwiegend Kurs⸗ 7 gerungen zu verzeichnen. Genannt seien Grün K Bilkinger

mit + 3, Hochofen Lübeck mit +† 3 ¾ bei Repartierung, Karstadt und Hemmoor Portland⸗Zement mit + 2 ¾ und Amperwerke mit + 2 ½ . ndererseits büßten nach Pause Feinjute und Ponarth⸗Brauerei je 6 % ein. Bremer Vulkan verloren 3 und Reinecker 2 %.

Am tieß die Nachfrage nach Pfandbriefen weiter auf leere Märkte. Bei schärfster Geldrepartierung wurden 4 Pige Badische Kommunale Landsbk.⸗Hyp.⸗Pfandbriefe Reihe 7 mit 102 ⁄% erstmals notiert. Stadtanleihen lagen so gut wie un⸗ verändert. Gemeindeumschuldung schwächte sich mit 102 % leicht ab. Länderanleihen . keine nennenswerten Veränderungen aufzuweisen. Von A 1““ Hamburg mit 0,40 und Westfalen mit +† ½ % zu erwähnen. Die 38er und 39er Reichsanleihen Ausgabe 2 wurden 0,10 % höher bewertet. 35er Reichsschätze sowie einzelne Folgen der 38er und 40er erfuhren Rückgänge um bis zu ½ %, während 37 er Folge 1 sowie 39er Reichsbahnschätze 0,10 % höher bewertet wurden. Postschätze lagen unverändert. Industrieobligationen waren bei kleinen Um⸗ sätzen eher schwächer. 1 G

Der Privatdiskontsatz stellte sich wieder auf 2 % % in der

BGpörsenkennzissern für die Woche vom 3. bis 8. November 1941.

Die vom Statistischen Reichsamt errechneten Börsenkennziffern stellen sich für die Woche vom 3. bis 8. November 1941 im Vergleich

zur Vorwoche wie folgt:

Wochendurchschnitt Monats⸗

vom 3. 11. vom 27. 10. durchschnitt

Aktienkurse (Kennziffer 1924 bis 8. 11. bis 1. 11. Oktober

bis 1926 = 100)

Bergbau und Schwerindustrie 150,79 151,86 Verarbeitende Industrie. 148,21 148,81 Handel und Verkehr 146,79 147,18 Gesamt. 148,41 149,06

152,10 149,31 147,77

129,52

7232272

Kursnivean der 4 ½¼ %igen Wertpapiere Pfandbriefe der Hypotheken⸗ altienbanken . Pfandbriefe der öffentlich⸗ rechtlichen Krebitanstalten Kommunalobligationen. ... Anleihen der Länder und Ge⸗

meinden 101,74 101,85

4

102,I 703,727

104,85 104,96 104,61 102,70

Durchschnitt.. Außzerdem:

4 ½ %ige Industrieobligationen

5 %eige Industrieobligationen.

4 %ige Gemeindeumschuldungs⸗

e .. 102,72 102,90

Rotierungen 8 der Kommission des Berliner Metallbörfenvorftandes

vom 12. November 1941 (Die Preise verstehen sich ab Lager in Deutschland für prompte Lieferung und Bezahlung): *) Lriginalhüͤttenaluminium, 99 % in Rohmasseln . . . . 27 Rℳ für 100 kag *) desgl., in Walz⸗, Draht⸗ und Preßbarren, Zehnteiler 12. Reinnickel, 98 99 % .. 9„ 9

Antimon⸗Regulus .

Feinsiller .. 25,50— 38,50 fein

Bedingungen der Aluminium⸗Verkaufsgesellschaft m. b. H., Berlin.

In Perlin sestgestellte Notierungen für telegraphische

Telegraphische Auszahlung.

11. November Geld Brief

8 12. November re Geld Bries A (Alexand. und Kairo) Afghanistan (Kabul). Argentinien (Buenos Aires) Australien (Sidney). Belgien (Brüfsel und Antwerpen) Brasilien (Rio Janeiro) Brit.⸗Indien (Bom⸗ bay⸗Calcutta) Bulgarien (Sofia) .. Dänemark (Kopen⸗ hasen) England (London).. Finnland (Helsinki). Frankreich (Paris).. Griechenland (Athen) Holland (Amsterdam und Rotierdam)... Iran (Teheran). Island (Reykjavik) .. Italien (Rom und Mailand) Japan (Tokio und Kobe) Kanada (Montreal). Kroatien (Agram).. Neuseeland (Welling⸗ ton) Norwegen (Oslo).. Portugal (Lissabon). Rumänien (Bukarest) Schweden (Stockholm und Göteborg).. Schweiz (Zürich, Basel und Bern).. Serbien (Belgrad).. Slowakei (Preßburg) Spanien (Madrid u. Barcelona) Südafrikanische Union (Pretoria, Johannesburg)... Türkei (Istanbul).. Ungarn (Budapest). Uruguay (Montevid.) Verein. Staaten von Amerika (New Pork)

lögypt. Psd. 100 Afghani

1 Pap.⸗Pes. 0,58 1 austr. Pfd. —.

100 Belga 39,96 40,04 1 Milreis 0,130 0,132

18,79 18,83 18,79 18,83 0,587

0,583

39,96 0,130

100 Rupien 100 Lewa

100 Kronen 1 engl. Pfd. 100 finn. M. 100 Frs. 100 Drachm.

3,047 3,058] 3,047 48,21 5,06 1,668

48,21 5,06 1,668

48,31 5,07 1,672

129 27 102,7

14,59 38,42 13,14

0,585

132,79 122,70 14,59 14,61 38,42 38,50

13,16

100 Gulden 100 Rials 100 isl. Kr. 100 Lire 13,14 0,585

4,995

0,587

5,008

1 YPen 1 kanad. Doll. 100 Kuna

1 neuseel. Pf. 100 Kronen 100 Escudo 100 Lei

100 Kronen 100 Frs.

100 serb. Din. 100 slow. Kr.

100 Peseten

4,995

56,76 10,14

56,88 10,16

56,76 10,14

59,46 59,58 59,46 57,89 4,995

8,591 23,56

57,89 4,995 8,591

23,56

58,01 5,005 8,609

23,60 1 südafr. Pf. 1 türk. Pfund 100 Pengö 1 Goldpeso

1 Dollar

1,978

1,099 2,498

1,978 1,982 1,099

2,496

1,101 2,502

Brief 9,91 5,005 7,928

74,32 2,102

Geld 9,89 4,995 7,912 74,18 2,098

England, Aegypten, Eüdafrik. Union... Frankreich.. Australien, Neuseelad 8 Britisch⸗Indien Kanada

4 22 2 4 22 222⸗—2*

11. November Geld Brief

20,38

16,16 4,185 4,39

—ꝙꝗö

usländische Geldsorten und Bankuoten.

—ne

12. November Geld Brief 20,38 20,46 16,16 16,22 4,185 4,205 4,39 4,41

2,25 2,25 0,55 2,66 40,08 0,115 45,84

3,06 49,10

4,36 5,055 5,075 4,99 5,01 132,70 132,70

13,18 5,01

57,11 1,68

59,64 58,07 58,07

5,01

8,02

4,331 1,92

Notiz für 1 Stück 1 ägypt. Pfd.

1 Dollar

1 Dollar

1 Pap.⸗Peso 1 austr. Pfd. 100 Belgas 1 Milreis 100 Rupien

20 Francs⸗Stücke... Gold⸗Dollars Aegyptischhe. Amerikanische: 1000 5 Dollaxk... 2 und 1 Dollaxkr.. Argentinische... Australischhe. Belgische 1 Brasilianische. Brit.⸗Indische Bulgarische: 1000 L u. darunter.. Dänische: großße.. 10 Kr. u. darunter.. Englische: 10 £ u. darunter. Finnische Französische.. Holländische.. . Italienische: große.. 10 Lire 8 Kanadische Kroatische.. Norwegische: 50 Kr. u. darunter Rumänische: 1000 Lei und 500 Lei Schwedische: große. 50 Kr. u. darunter.. Schweizer: große... 100 Frs. u. darunter Serbische Slowalische: 20 Kr. u. barunter Suüdafr. Union Türkische. Ungarische: 00 P.

Sovereigns

2,23

2,23 2,23

2,23 0,53 2,64

39,92 0,105

45,66

3,04 48,90

100 Lewa 100 Kronen 100 Kronen

1 engl. Pfd. 100 finn. M. 100 Frs. 100 Gulden 100 Lire 100 Lire 1 kanad. Doll. 100 Kuna

100 Kronen

100 Lei 100 Kronen 100 Kronen 100 Frs. 57,83 100 Frs. 57,83 100 serb. Din. 8

1 .Pfb. 1 türk. Pfund

4,34

4,99 3

132,70 132,70

13,12 13,18 1,29 1,41 4,99 5,01

56,89

13,12 1,39 4,99

56,89 1,66

59,40

57,11 1,68

59,64 58,07 58,07

5,01

8,62 4,31 1,93

u. darunter ..0020

100 Pengd

*) Die Preise für Aluminium verstehen sich entsprechend den

eoebh, geboren am 95. N 1989 in

88 4

Reichs. und Staatsanzeiger Nr. 265 vom 12. N

ovember 1941. C. 3

Wirtschaft des Auslandes.

Der französisch⸗norwegische Zahlungsverkehr.

Vichy, 11. November. Das amtliche Gesetzblatt veröffentlicht eine Verordnung, wonach das Abkommen über den deutsch⸗fran⸗ ösischen Zahlungsausgleich vom 14. November 1940 auf die frangösischenorwegischen Zahlungen Anwendung findet.

Australiens Finanzierungskraft am Erlahmen. Der von England entfesselte Krieg hat das wirtschaftliche

Gleichgewicht der Empireländer weitgehend zerstört und⸗bürdet

ihrer schon bedenklich angespannten Finanzlage trotz der beträcht⸗

lich gesunkenen Einkommenslage immer neue 84

auf. Diese Entwicklung hat unter anderem z. B. auch in Australien

unehmendem Maße

dazu geführt, daß die Regierung sich in zu Schwierigkeiten gegenübersieht, die elförderlich

in Luxuswaren anlegt.

Da alle bisherigen Aufrufe und selbst Drohungen, die Re⸗ ierung werde zu notwendigen Gegenmaßnahmen zur Verhütung ieser Käufe greifen, ohne Erfolg blieben, hat sich der australische Premierminister nunmehr selbst an die Bevölkerung gewandt mit der dringenden Anfforderung, die Käufe von Luxuswaren. einzu⸗ stellen und lieber für die Kriegsanleihe zu zeichnen. Die 300 Mill. Kriegsanleihe sei erst zu drei Vierteln abgesetzt. Australien solle sofort den Rest zeichnen, damit die Feinde nicht länger behaupten könnten, Australien habe kein reges Interesse für die alliierte

von auswärtigen Devisen⸗ und 2„ 8 Wertpapiermärkten.

Prag, 11. November.

580,10 B., Oslo 567,60 G.,

2 - b en Mittel für ihre wachsende Ausgabenlast aufzubringen, da die Bevölkerung mehr und mehr der Regierung ihre Mittel vorenthält und diese lieber

(D. N. B.) Amsterdam Mittelkurs 1327,00 G., 1327,00 B., Berlin —,—, Zürich 578,90 G., 568,80 B., Kopenhagen 482,10 G.,

483,10 B., London 98,90 G., 99,10 B., Madrid 235,

Pailand 25,02 B.,

131,40 G., 131,60 B. Paris 49,95 G.,

Budapest, 11. November. Amsterdom 180,73 ½, Berlin Mailand 17,77,

(D 136,20, New York

7 7

13,82, Sofia 415,50. Zürich 80,20 ½, Preßbu London, 12. November. (D. N. B.) New York 402,50 403,50, Spanien (offiz.) 40,50, Montreal Italien (Freiv.) —,—, Stockholm

Paris —,—, Verlin —,—, 4,43 4,47, Amsterdam —,—, —,—, Schweiz 17,30, Kopenhagen

16,85 16,96, Cslo —,—, Buenos Aires (offiz.) 16,95 9 17,13, „Schanghai Tschungking⸗Dollar

(D. N. B.) [12,00 Uhr: holl. —,—, New

Rio de Janeiro (inoffiz.) —,— 0/3. 03. 8 Amsterdam, 12. November. Heit.] [Amtlich.] Berlin 75,36, 43,63 43,71 Helsingfors —,— Madrid —,—, Sslo —,—, Kope 44,81 44,90, Prag —,—.

Zürich, 11. Nopember. (D. N. B.)

London 17,30, M22,65, Madrid 39,50,

Sofia 5,25, Prag 17,25, —, Istanbul

875,00, Buenos Aires 94,50,

Kopenhagen, 11. November.

7 7

New Vork 518,00, Berlin 207,45, Pari Zürich 120,35, Rom 27,40, 92 275,45, Stockholm 123,45, rag E11

(D. N. B.) London 16,85 G., Se 8 haa⸗ G., 9,00 B.,

Schweiz. Plätze 97,00 G., 97,80 B., olland Amer. Lijn. G., 223,50 B., Kopenhagen 80,95 G., 8 19

Oslo 117,85, Helsingfors 10,62, Alles Briefkurse. Stockholm, 11. November. 16,95 B., Lerlin 167,50 G., Amsterdam —,—

Oslo 95,35 G., 95,65 B.,

50,05 B., M595,80 B., Belgrad 49,95 G., 50,05 B., Brüssel 399,60 G., 400,40 B., Budapest —,— Sofia 30,47 G., 30,53 B., Athen 16,68 G.,

New York Stochholm 594,60 G., Agram 49,95 G., 50,05 B.

N. B.)

7

16,72 B. [Alles in Pengö.]

Bukarest

Brüssel —,—

(Freiv.)

London

sel Italien nhagen

[11

7 7

7

30,11 30,17, (Clearing) —, —,—, Stockholm

7

New 9 F. Fe a re nom., Mailand ollan 9,00 nom., Berlin 172 1 17,72 ¾, Stochholm 102,66 ½, Oslo 98,50 nom., Kopenha 8bn Budapest 102,50, Bukarest 225,00, Japan 101,00. (D. N. B.) London 20,90, s 11,75, Antwerpen 83,05,

Washington 415,00 G., 420,00 B.,

2,78 ½, Paris 6,81, rg 11,71, Helsinki 6,90.

Madrid 8

Helsingfors 8,35 G., 8,59 B., Rom 22,05 G., —,—, Madrid —,—, Kanada 3,75 G., 3,82 B.

Oslo, I1. November. (D. N. B.) Berlin 175,25 6., 435,00 G., 440,00 B., Amsterdam —,— 101,50 G., 103,00 B., Helsingfors 8,70 G., —,— G., 71,50 B., Stockholm 104,55 G., 84,80 G., 85,40 B., Rom 22,20 G.,

Wertpapiere.

Frankfurt: a. M., 1I1. November.

5 8 2, 8 ätzliche Lasten besitzanleihe 162 ¾,

hans —,—, Lahmeyer —,—,

7 2

Waldhof 248,00.

Bank 141,00, Vereinsbank 161,50, Hamburg⸗Amerika Paketf. 93,00 B., Nordd. Lloyd 95,00 B., Dynamit Nobel —,— Siemens St.⸗Akt. 319,00. Vorz.⸗Akt. 309,00, Otavi 24,50.

Wien, 11. November.

mark Lds.⸗Anl. Dampfsch.⸗Gesellschaft —,—, Alpine Montan AG.

„Hermann Göring“

8 —, Felten⸗Guilleaume —,— Gummi Hanf⸗Jute⸗Textil 188,00, Kabel. und

Lapp⸗Finze AG. 101,00, Leipnik⸗Lundb. 241,00, thal 68,50, Neusiedler AG. Schrauben⸗Schmiedew.

Umrechnungs⸗ G., 236,00 B. 24,98 G., Magnesit —,—, Steirische Puch 133,00, Steyrermühl

—,—, Waagner⸗Biro 144,50,

Wasserkraft —,—,

Bukarest Zivnostensta Bank 7563⅜,

London

Prag Maschinenf.⸗Ges.

Ver. Schafwollenfabriken A. G. 46,00 K., 4 % Prior.⸗Anl. 1891 10,25, —,—, Königshofer Zement 399,00 K.,

York Schweiz 4 % Böhm. Hyp.⸗Bank Pfandbr. Landesbank Schuldverschreibungen —,—

Komm.⸗Schuldsch. 9,50, 4 % Böhm.

4 ½1 % Zivnostensta Bank Schuldv. —, K. Kas 1 Amsterdam, 11. November. (D. N. B.) elgrad —,—,

Helsingfors

2 ½ % Nederl. Werkelijke Zert. 74 %, 178,00. 2. Aktien: Algem. gunst Berkels Patent 1137 6*), Fokker

Lever Bros. & Unilever N. V. fabr. (Holding⸗Ges.) 281,25*), Petroleumbr. 328,00*),

.

ederl. Zert. 163,75*),

81,25 B.,

22,25 B., Prag

veml London —,— G., 17,75 B., 176,75 B., Paris —,— G., 10,00 B., New Pork G., 235,00 B., Zürich

London, 11. November. (D. N. B.) Silber Barren prompt 23,50, Silber auf Lieferung Barren 23,50, Silbe 25 ¾, Silber auf Lieferung fein 25 %, Gold 168 /—0.

(D. N. B.) Reichs⸗Alt⸗ Aschaffenburger Buntpapier 111,50, Buderus Eisen 137,00, Cement Heidelberg 218,00, Deutsche⸗ Gold u. Silber 285,00, Deutsche Linoleum 160,00, Eßlinger Maschinen Felten u. Guilleaume —,—, Ph. Holzmann 149,50, Gebr. Jung⸗ 4 Laurahütte 31,50, Mainkraftwerke Rütgerswerke 205,00, Voigt u. Häffner

Hamburg, I1. November. (D. N. B.) [Schlußkurse.] Dresdner Hamburger Hochbahn 128,00, Hamburg⸗Südamerika 164,50, s Guano 95,00 B., Harburger Gummi 338,00, Holsten⸗Brauerei 208,00, Karstadt 204,00, Neu Guinea —,—,

(D. N. B.) 4 % Nied.⸗Donau Lds.⸗Anl. 1940, A 104,00, 4 % Ob.⸗Donau Lds.⸗Anl. 1940 102,95, 4 % Steier⸗ 1940 —,—, 4 % Wien 1940 1023%⅜, A. E. weg e Lit. A —,—, mittel 50 Oesterreich 221,00, Brown⸗Boveri —,—, Eghdyer Stahl 128,00, „Elin“ AG. f. el. Ind. 158,00, Enzesfelder Metall Semperit 261,00, Trahtind. —, Leykam⸗Josefs⸗ 163,00, Perlmooser 0 3 . Siemens⸗Schuckert Simmeringer Masch. 156,00, „Solo“ Zündwaren 244,00, Steirische 1— Steyr⸗Daimler⸗ Papier 85,50 ex., Veitscher Magnesit Wienerberger Ziegel —,—. Wiener Protekt 88 d.es. 8- e, II. November. (D. N. B.) 1— Dux⸗Bodenbacher Eisenbahn 184,00 K. Ferdinands Nordbahn —,—, Ver. Feebeer aa vahs es A. G. 111,50 K., Westböhm. Bergbau⸗Aktienverein 128,00 K., Erste Brünner 70,00, Metallwalzwerk A. G. Mährisch⸗Ostrau 133,00, Prager Eisenind.⸗Gesellschaft 395,00 K., Eisenwerke A.⸗G. Rothau⸗Neudeck 67,50 K., A. G. vorm. Skoda Werke Pilsen 258,00, Heinrichsthaler Papierfabr. —,—, Cosmanos, Ver. Textil u. Druck⸗ fabriken A. G. 58,00 K., A. G. Roth⸗Kosteletzer Spinn. Web. 87,00, Dux⸗Bodenbacher 4 % 88See. Prior.⸗Anl. oldi⸗Hütte 499,50 K., Berg⸗ und Hüttenwerksges. 472,00 K., Ringhoffer Tatra 383,50 K. S 8 4 ½ % Mährisch Landesanleihen 1911 —,—, 4 % Pilsen Stadtanleihen —,—, 4 ½ % Pilsen Stadtanl. —,—, 5 % Prager Anleihe —,—, Sultaninen (57jährig) —,—

asse. 8 b A. Fortlaufend notierte Werte: 1. Anleihen: 4 % Nederland 198 83 18 mit Steuererleichterung 101,25, 4. do. 1940 S. II ohne Steuererleich⸗ terung 100 %⅜, 4 % do. 1940 S. II mit Steuererleichterung 101,25, 4 % do. 1941 100 ⅛⸗), 3 9% do. 1937 89,25, 3 % (3 ¼) do. 1938 93,50*), do. Handels Mij. ijde Unie (AKu) 153 14, *), Van Vliegtuigenfabr. Fhülcds Gloeilampen⸗ Koninkl. Rederl. Mij. tot Expl. v. Amsterdam Rubber Cultuur Mij. 316,75*), . 152 ¾*), Nederl. Schepvaart Unie 224,25*), Handelsvereenig. Amsterdam (H VA) 495,50 *), Deli Mij. Zert. (1000) 324,50, Senembah Mij. 274,00. B. Kassapapiere: 1. Festverzins⸗

r

4 % Böhm. 2. 8 8 Landesbank

andesbank Meliorationssch. —,—, 4 % Pfandbr. Mähr. Sparkasse —,—, 4 ½ % Pfandbr. maüc. [11,40 Uhr.] Paris 9,55, Sparkasse —,—, 4 % Mähr. Landeskultur⸗Bank⸗Komm.⸗Schuldver. 4 % Mähr. Landeskultur Eisenbahn⸗Schuldverschr. —,—,

1938 S. 1 95,50, 4 % Nederl. Bankinstelling Pfb. —,—. 2 Nederl. Bankinßelling R. 11 117,50, n Heemaf. N. V. Holland. St. Meelfabriek 181,50, Holl.

Amsterdam Drovadok

—,. 2

7

Betonbouw 197,00, Intern. Viscose Comp. 120,50, Kon. Ned. Hoog⸗ ovens und Staalfabr. Zert. 3. Folge 195,00, Lever Bros. 4 Unilever N. V. 72% Vorz. 144,75, do. 7 9% Vorz. Zert. 145,00, do. 6 % Vorz. (St. z. 100) 144 ½ do. 6 % (St. z. 1000) 141,50 Nederlandsche Kabelfabriek 491,00, do. Zert. —,—, Neber⸗ landsche Scheepsbouw Mij. 205,00, Nederlandsche Vlas Spinnerij 180,00, Philips Gloeilampenfabr. Vorz. 175,00, Reineveld Machine⸗ sabriet 160,00, do. Vorz. —,—, Rotterdamsche Droogdok Mij. 342,50 do. Zert. 349,00, Kon. Mij. De Schelde, Nat. Bez. v. Aand, 138,25, Handel Mij. R. S. Stokvis & Zn. 177,00, Stoom⸗Spinnerij Span⸗ jaard 142,00, Stork & Co. 260,00, do. Vorz. 160,00, Veendaalsche St. Spinne rij en Weverij —,—, Vereenigde Blikfabrieken 246,00 Vereen. Kon. Papierfabr. van Gelder Zonen 156,50, do. Pref. 169,80, Wilton Feijenoord Dok en Werft 238,00, do. Vorz. 135,50 Nederl. Wol. Mij. 89,75, Holland. Am. Lijn. Zert. (100) 154,75, Del. Mij. Zert. (100) —,—, Blaauwhoedenveem⸗Vriesseveem. 109,75 Magazijn de Bijenkorf N. V. 193,50, do. 6 % kum. Vorz —, do. Gewinnber.⸗Sch. R. II —,—. *) Mittei.

fein prompt

150,00,

Zellstoff

7 7

Die Elektrolyttupfernotierung der Vereinigun füͤr deutsche Elektrolytkupfernotiz stellte sich laut Berliner Meldung 24 r. n g⸗

am 12. November auf 74,00 Rℳ (am 11. No 7 für 100 kl. - opember auf 74,00 R. ℳ)

Donau⸗ Berlin, 11. November. Preisnotierungen für Nahrungs⸗

el. (Verkaufspreise des Lebensmittelgroßhandels ü 100 Kilo frei Haus Groß⸗Berlin.) [Preise in 5 1. weiße mittel §) —,— bis —,—, Linsen, käferfrei §) —,— bis —,—, Linsen, käferfrei §) —,— bis —,— und §) —,— bis —,—, Speiseerbsen, Inland, gelbe §) 59,50 bis 60,50, Speiseerbsen, Ausland, gelbe §) —,— bis —,—, Gesch. glas. gelbe Erbsen, ganze 8) —,— bis —,—, Gesch glas. gelbe Erbsen, halbe §) —,— bis —,—, Grüne Erbsen, Ausland 59,50 bis 60,50, Reis, Italiener, gl. *§) 48,90 bis 52,15, Reis *§) —,— bis —,— und *) —,— bis —,—, Buchweizengrütze —,— bis —,— Gerstengraupen, fein, % bis 5/0*) 41,50 bis 42,50 ), Gerstengraupen mittel, C/1*) 40,50 bis 41,50), Gerstengraupen, grob, 0/4*) 37,00 bis 38,00), Gerstengraupen, Kälberzähne, 0/6*) 34,00 bis 35,00 ¼), Gerstengrütze, alle Körnungen*) 34,00 bis 35,00 †), Haferflocken [Hafernährmittel)*) 45,00 bis 46,00 †), Hafergrütze [Hafernährmittel)*) 45,00 bis 46,00 ), Kochhirse*) 37,50 bis 38,70, Roggenmehl, Type 1150 25,65 bis —,—, Weizenmehl, Type 1050, Inland 33,46 bis —,—, Weizengrieß, Type 450 38,75 bis —,—, Kartoffelmehl, hochfein 36,65 bis 38,15 †), Sago, deutscher 49,35 bis 51,35, Zucker, Melis Grundsorte 67,90 bis —,—, Roggenkaffee, lose 40,50 bis 41,50 †), Gerstenkaffee, lose 40,50 bis 41,50 †), Malzkaffee, lose 45,00 bis 46,00 †), Kaffee⸗Ersatz⸗ mischung 72,00 bis 82,00, Röstkaffee, Brasil Superior bis Extra Primeh) 349,00 bis 373,00, Röstkaffee, Zentralamerika 5) 458,00 bis 582,00, Kakaopulverhaltige Mischung 130,00 bis —,—, Deutscher Tee 240,00 bis 280,00, Tee, südchines. Souchong §) 810,00 bis 900,—, Tee, indisch 5) 960,00 bis 1400,00, Pflaumen, Jugoslaw., 80/85, in Kisten —,— bis —,—, Pflaumen, Jugoslaw., 60/65, in Kisten —,— bis —,—, Pflaumen, Bulgar. —,— bis —,—, Sultaninen, Perser —,— bis —,—, —,— bis —,—, Mandeln, füße, handgewählte, aus⸗ gewogen —,— bis —,—, Mandeln, bittere, handgewählte, aus⸗ 9 —,— Genk s. Sützonae⸗ großstückige Schalen, in Deutschland —,— bis —,—, Kunsthonig, in ¶kg⸗Packung (Wür 70,00 bis 72,00, Bratenschmalz 183,67 bis eceha 1880 bis —,—, Dtsch. Schweineschmalz m. Grieb., mit oder ohne Gewürz 185,12 bis —,—, Dtsch. Rindertalg in Kübeln 111,60 bis —,—, Speck, geräuchert 190,80 bis —,—, Tafelmargarine 174,00 bis —,—, Marken⸗ butter in Tonnen 331,00 bis —,—, Markenbutter, gepackt 335,00 bis —,—, feine Molkereibutter in Tonnen 323,00 bis „—, seine Molkerei⸗ butter, gepackt 327,00 bis —,—, Molkereibutter in Tonnen 315,00 bis —,—, Molkereibutter, gepackt 319,00 bis —,—, Landbutter in Tonnen 299,00 bis —,—, Landbutter, gepackt 303,00 bis —,—, Speiseöl, ausgewogen 173,00 bis —,—, Allgäuer Stangen 20 % 130,00 bis 138,00, echter Gouda 40 % 190,00 bis —,—, echter Edamer 409% 190,00 bis —,—, bayer. Emmentaler (vollfett) 270,00 bis 275,—, Allgäuer Romatour 20 9% 152,00 bis 158,00, Harzer Käse 100,00 bis 110,00, Reis Siam I1 —,— bis —,—, Reis Siam II —,— bis Reis Moulmein —,— bis —,—. §) Nach besonderer Anweisung verkäuflich. *) Nur für Zwecke der menschlichen Ernährung bestinumt. †) Die zweiten Preise verstehen sich auf Anbruchmengen.

Brau⸗AG. Eisen u.

Kalk —,—,

1893

Zert. (1000)

217,00,

1

1. Untersuchungs⸗ und

2. Zwangsversteigerungen,

3. Aufgebote,

4. Oesffentliche Zustelungen, 5. Verlust- und Fundsachen,

Strafsachen, 8

7. Aktiengesellschaften,

9. Deutsche Kolonialgesellschaften, 10. Gesellschaften m. b. H.,

8. Kommanditgesellschaften auf Aktien,

11. Genosseuschaften, 12. Ossene Handelz. und Kommanditgesellschaften. 13. Unfall- und Inpalidenversicherungen. 8 14. Deutsche Reichsbank und Bankansweise. 1PÖ5. Verschiedene Bekanntmachungen. 1

1. Unterfuchungs⸗ und Straffachen.

[322211 Bekanntmachung.

Gegen den Juden Leopold Israel Cohn, geboren am 30. März 1894 in Berlin, ist derh den Reichsführer⸗ͤ und Chef. der Deutschen Polizei im Reichsministerium des Innern durch Erlaß vom 25. September 1941 ein Verfahren auf Aberkennung der deutschen Staatsangehörigkeit gemä § 2 des Gesetzes vom 14. 7. 193 RGBl. I S. 480 ff. eingeleitet Cohn ist danach auch das Lragen eines deutschen akademischen Grades unwürdig. Dem Genannten ist basfr die ihm am 26. Mai 1921 von er Ernst⸗Moritz⸗Arndt⸗Universität Lreifswald verliehene Würde eines 8 ors der Rechte durch Beschluß om 20. Oktober 1941 gemäß § 11 der romotionsordnung entzogen worden. Die Entziehung wird mit dieser Ver⸗ öffentlichung wirksam. Ein Rechts⸗ mittel ist nicht zugelassen.

Geifswald, den 7. November 1941. 8 Der Nektor er Eren e Jesqh nnwermmas

G alp: Wilhelm⸗Kästner.

Bekanntmachung.

meng 1. Dem. Dr. med. Paul

frael Ja⸗

Univers

[32229]

lusti

des

eines

ie

Bendorf⸗Sayn, 2. dem Dr. me heim, geboren am 25. in Hannover, zuletzt wohnhaft daselbst 3. dem Dr. jüur⸗ eh decheft debeohe eboren am 4. heck, zule sämtlich

Staatswissenschaf

ität

grad entzogen,

kf

B ZI. üexgaen oren am 21. 11. 1882 in Krakau, i der Frereeng dh⸗ erklärt worden. Er ist daher auch 1 ragens eines a Ernis einer deutschen Dem Raoul Wi ihm am 16, 7. 1921 Hochschule in Wien verliehene Doktors Hriten (Dr. * ie Entziehun heznhchnn w eidung i

den sür Wissenschaft, k-nKIö

t wohnhaft daselbst Zei t. Lbn aft daselbst, zur Zeit

von der eschinischen bzw. Rechts⸗ u.

rungsverfahren

des Gesetzes vom 14. Fan 1933 einge⸗

leitet ist.

sen mit Reichsanzeiger. Kiel, den 24. Oktober 1941. Der Prorektor der Universität. schaften (Dr.

Louis⸗Israel Stern⸗

bende rkung. November 1872

Wien, am 5. November 1941. Der Rektor der Technischen Hochschule in Wien. Se

3222414 Kundmachung. 8 G ZI. 2893/41. Karl Dukes, geboren ichen Fakultät der am 14. 5. 1889 in Wien, ist der deut⸗ verliehene Doktor⸗ schen Reichsbürgerschaft verlustig er⸗ nachdem gegen sie das klärt worden. Er 18 daher auch des auf Grund 8 aka Fhüche Grades einer deutschen Hochschule unwürdig. Dem Karl ves.sn daher die ihm 8 19. 12. 1912 von der Technischen Sg. schule in Wien verliehene Würde eines Doktors der technischen Wissen⸗ ) Dr. techn.) entzogen worden. Die Entziehung wird mit dieser Ver⸗ b pentlichüng wirksam. Gegen die Ent⸗ Kundmachung. 9 1neg. ist innerhalb eines Monats Raoul. Willheim, ge⸗ die Beschwerde an den Reichsminister ü Mülenschaf. süereding und Vüster zulässig; sie hat keine aufschie⸗ bende Wirkung. bg

Wien, am 5. November 1941. Der Rektor der

Technischen eeeg en in Wien.

zulegt . Jüca daselbst,

red Israel Cantor, sefeche 1899 in Lü⸗

and, wird der ihnen

5 2

Die Entziehung wird wirk⸗

der’ Bekanntmachung im

Vonkennel. 8

Reichsbürgerschaft ver⸗ chen Grades ochschule unwürdig. eim ist daher die von der Technischen ürde

der technischen Wissen⸗ entzogen worden. wird mit dieser Ver⸗

rlsam. Gegen die Ent⸗

,FB eines Monats

[32225 Kundmachung. .

R.⸗Zl. 39321.40⁄41. Ludwig Lipp⸗ mann Israel Echüön, geboxen am 10. 1. 1890 in i, ist der deutschen Reichd⸗ büt t verlushig erhlärt wor⸗ deu. ist daher auch des Tragens eines akademischen Grades einer deut⸗

bildung zukässig; sie hat keine aufschie⸗ 1

schen Hochschule unwürdig. Dem Ludwig Schön ist daher die ihm am 19. 7. 1913 von der Technischen Hochschule in Wien verliehene Würde eines Doktors der technischen Wissenschaften (Dr. techn.) entzogen worden. Die Entziehung wird mit dieser Veröffentlichung wirksam. Gegen die Entscheidung ist innerhalb eines Monats die Beschwerde an den

und die Urkunden vorzulegen, widrigen⸗ b deren Kraftloserklärung erfolgen wird.

Amtsgericht Stuttgart.

[32227] Ausschlußurteil. 54 F. 18/41. Durch Ausschlußurteil vom 6. November 1941 wurden die nach⸗ stehenden, sämtlich von der Firma Chr. Reichsminister für Wissenschaft, Er⸗ H. Meyer & Co. G. m. b. H., Ham⸗ seepung und Volksbildung zulässig; sie burg, ausgestellten Wechsel: 1. übder at keine aufschiebende Wirkung. 330,— H. K, ausgestellt am 13. Wien, am 5. November 1941. 1926, zahlbar in Hamburg am 13. Ju Der Rektor 1926, angenommen von Herrn und Frau der Technischen Hochschule in Wien: Wilhelm Frerks, Meinershausen Nr. 17, Haas. Post Lilienthal, Kreis Osterholz, 2. über 62,— R. &, ausgestellt am 1. bHen 1926, zahlbar in Hamburg am 2. Ja⸗ nuar 1927, 3. über 67,10 R. , aus⸗ estellt am 9. Juni 1927, zahlbar in Hamburg am 1. Oktober 1927, zu 2 u. 3 b2 . elm Voigt, Hamburg, Stückenstr. 15 1 Adolf⸗Hitler⸗Str. 19, hat das Aufgebot dei Haase, 4. über 188 2- RAℳ, aus- zum Zwecke der Kraftloserklärung der gestellt am 13. September 1927, zahldar verlorengegangenen, auf den Inhaber in See. am 1. Januar 1828, lautenden verschreibungen der 5. über 119,25 K. &, ausgestellt am eheeswmles. der Württ. Landes. 24. September 1927, zahlbar in Ham⸗ hauptstadt Stuttgart Reihe 4 Nr. 4630 burg am 1. Jannar 1928, zu 4 u. F an⸗ zu 50 Eℳ Nennwert, Reihe 6 Nr. 2058 genommen von Herrn und Frau Max und 2059 zu je 12,50 K. Rennwert hwedber, Poppenbüttel, Alte S beantragt. Der Inhaber dieser Ur⸗ Haus Eicheneck, 6. über 88,— 4 kunden wird aufgesordert, spätestens in ausgestellt am * Februar 188 zahl⸗ 1eSeen Lvö* 15. Juli 154, am 1. 18 vorm. vor 8 68,— R. &, ausgestellt am Amtsgericht Stuttgart, Blgastrahe 10,] 18. 1988, zahlbar in Hambhurg 11 ,898. Bea. BA

——

3. Aufgebote.

[32228]¹* Aufgebot. Friedrich Bacher in Saarbrücken 3,

anberaumten Auf⸗ 8. ber 69,80 RK. ℳ, webocstermin soine Rechte anzumelden ausaen. 27 18. Bebener 1828 „ae

iche Werte: 31½ % Amsterdam 1937 S. II1 95233 ½ % Rotterdam .Aktien:

182,00, Heinekens Bierbrouwerij 258,00 G., do. Zert. 5 Draad und Kabel⸗

9,20 B., Antwerpen fabriek 302,00, Holl. Kunstzijde In. (. —,— 3

105,10 B. v 00, H stzijde In. (HKIJ) —,—, Intern. Gewapend

23,20 B., Prag —,—.

8