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8 staatliche
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bandsstrafe ist die Gemeinschaft glei Klage vor dem Schiedsgericht berechtigt.
Reichs⸗ und Staatsanzeiger Nr. 270 vom 17. November 1942.
dieser Satzung bedarf das Präsidium der Genehmigung des Reichswirtschaftsministers.
13) Das Präsidium kann einzelne seiner Befugnisse auf den Vorsitzer oder die gemäß § 5 zu bildenden Ausschüsse über⸗ tragen.
4) Das Präsidium wird vom Vorsitzer nach Bedarf mit angemessener Frist einberufen. Die Einberufung muß er⸗ folgen, wenn drei Mitglieder oder der Stellvertreter des Vor⸗ sitzers es verlangen.
(5) Das Präsidium ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Er⸗ schienenen beschlußfähig. Ist bei Meinungsverschiedenheiten innerhalb des Präsidiums keine Uebereinstimmung zu erzie⸗ len, so entscheidet der Vorsitzer. 8
(6) Ueber die Beschlüsse des Präsidiums ist eine Nieder⸗ schrift aufzunehmen, die der Vorsitzer unterzeichnet. Die Stellungnahme der Mitglieder des Präsidiums ist auf Wunsch zu Protokoll zu nehmen.
(7) Der Vorsitzer vertritt die Gemeinschaft gerichtlich und außergerichtlich. Er hat die Stellung eines gesetzlichen Vertreterezs. “ —
Ddie Ausschüsse (1) Der Leiter der Wirtschaftsgruppe Glasindustrie bildet aus drei von ihm zu bestimmenden Mitgliedrn das Präsidium einen Verwaltungsausschuß.
(2) Dem Verwaltungsausschuß liegt ob, nach Ablauf eines jeden Kalenderjahres an Hand eines vom Vorsitzer zu veranlassenden Berichts eines öffentlich bestellten Wirtschafts⸗ prüfers die Jahresrechnung der Gemeinschaft zu prüfen und dem Präsidium darüber zu berichten. Der Verwaltungsaus⸗ scchuß hat die Gemeinschaft ferner bei der Vornahme von
echtsgeschäften mit dem Vorsitzer zu vertreten.
(3) Das Präsidium bildet nach Bedarf — insbesondere
r Behandlung fachlicher Angelegenheiten — aus geeigneten Persönlichkeiten des Mitgliederkreises weitere Ausschusse und legt deren Geschäftsordnung fest. Diese Ausschüsse sind dem Präsidium für ihre Tätigkeit verantwortlich.
§ 6 Die Geschäftsführung “ Die Geschäftsführung besteht aus einem oder mehreren Geschäftsführern. Die Geschäftsführer werden vom Vorsitzer bestellt und abberufen. Die Geschäftsführung führt die Ge⸗ schäfte nach den ihr vom Vorsitzer gegebenen Weisungen.
§ 7 Pflichten der Mitglieder Die Mitglieder sind verpflichtet, die von der Gemein⸗ schaft gegebenen Weisungen zu befolgen. Sie haben der Ge⸗ meinschaft alle zur Erfüllung ihrer Aufgaben notwendigen Angaben zu machen. Die Mitglieder haben sich allen zur Prüfung notwendigen Kontrollen durch Angestellte der Ge⸗ meinschaft oder von ihr beauftragte öffentlich bestellte Wirt⸗ zu unterwerfen, insbesondere jederzeit Einsicht in hre Geschäftsbücher, sonstigen Unterlagen und Betriebsein⸗ richtungen zu gestatten. b11A1“ § 8
“ Beiträge und Umlagen Die zur Erfüllung der Aufgaben der Gemeinschaft erfor⸗ derlichen finanziellen Mittel werden in Form von Beiträgen oder Umlagen von den Mitgliedern erhoben. Die Beiträge und Umlagen sollen von den fachlichen Gliederungen der Or⸗ nisation der gewerblichen Wirtschaft möglichst zugleich mit Naen Beiträgen eingezogen werden. 1 § 9 8 Verbandsstrafe (1) Jedes Mitglied der Gemeinschaft hat für Zuwider⸗ handlungen gegen die Vorschriften dieser Satzung und die auf Grund dieser Satzung von der Gemeinschaft gegebenen Wei⸗ sungen unbeschadet der Ahndung durch Gerichte oder andere Stellen eine Verbandsstrafe zu entrichten.
(2) Die Höhe der Verbandsstrafe ist unbegrenzt. Sie wird durch die Spruchstelle der Gemeinschaft unter Berücksichtigung der durch die Zuwiderhandlung herbeigeführten Störung oder Gefährdung der Hohlglaswirtschaft festgesetzt.
(3) Die Spruchstelle der Gemeinschaft besteht aus einem Obmann und zwei Beisitzern, die vom Präsidium bestellt wer⸗ den. Das Präsidium erläßt die Geschäftsordnung der Spruch⸗ telle. . (4) Gegen die Entscheidung der Spruchstelle können so⸗ wohl das Mitglied als auch die Gemeinschaft innerhalb einer Frist von vier Wochen nach Zustellung unter Ausschluß des Rechtsweges Klage beim Schiedsgericht der Gemeinschaft er⸗ heben. Im Falle der Nichtbezahlung einer festgesepten Ver⸗
Gsalls zur Erhebung der
1“
Schiedsgericht (1) Für Entscheidungen über Klagen gemäß § 9 Absatz 4 sowie zur Entscheidung sämtlicher sich aus dieser Satzung er⸗
8 J Streitigkeiten zwischen dnase nen Mitgliedern der
emeinschaft und der Gemeinschaft ist unter Ausschluß des
ordentlichen Rechtsweges das Schiedsgericht der Gemeinschaft
üuständig, sowejt nicht in zwingenden Rechtsvorschriften die Zuständigkeit anderer Instanzen angeordnet ist.
(2) Das Schiedsgericht besteht aus drei Schiedsrichtern, die vom Leiter der Reichsgruppe Industrie bestellt werden.
(3) Soweit nach den Vorschriften der Zivilprozeßordnung
die ordentlichen Gerichte zur Mitwirkung in Schieds⸗ oder
Vollstreckungsverfahren berufen sind, soll das Amts⸗ oder Landgericht Berlin zuständig sein. (4) Das Schiedsgericht entscheidet nach billigem Ermessen,
wem die Kosten des Verfahrens aufzuerlegen sind.
d 8 8
Schweigepflicht Die Mitglieder des Präsidiums, der Ausschüsse und der
Geichäftsführung sind verpflichtet, über die Einrichtungen und Betriebsverhältnisse, die ihnen in Ausübung ihrer Befug⸗
nisse zur Kenntnis kommen, Verschwiegenheit zu bewahren
und sich der Verwertung der Geschäfts⸗ und Betriebsgeheim⸗ nisse zu enthalten. Beauftragte und Angestellte der
emein⸗ schaft sind entsprechend zu verpflicht Schuldenhaftung
Für die “ der Gemeinschaft haftet das “ 1 8
Vermögen der Gemeinschaft; soweit die Gläubiger daraus nicht befriedigt werden können, muß der Fehlbetrag durch Um⸗ lagen aufgebracht werden. Ausgeschiedene Mitglieder haften für die bis zu ihrem Ausscheiden umgelegten Beträge. Die Haftung der Mitglieder ist auf das Vermögen ihrer Hohlglas⸗
und Hohlglasveredelungsbetriebe beschränkt.
Bekanntmachung Die am 14. November 1942 ausgegebene Nummer 116
des Reichsgesetzblatts, Teil I, enthält:
Fünfte Durchführungs⸗ und Ergänzungsverordnung zur Kriegssachschädenverordnung (Schäden dex Seeschiffaurt — SSchVO —. Vom 13. November 1942. 1
Umfang: ¼ Bogen. Verkaufspreis: 0,15 Rℳ. Postbeförde⸗ rungsgebühren: 0,03 Rℳ für ein Stück bei Voreinsendung auf unser Postscheckkonto: Berlin 96200. Berlin NW 40, den 16. November 1942.
b Reichsverlagsamt.
genommen.
Miichtamtliches S.osmesen Postwertzeichen des Generalgouvernements
Die Deutsche Post Osten gibt am 20. November 1942 ein 5 mit fin Werten heraus. Die 8 18 69 arke in Lila stellt den Bildhauer Veit Stoß, die 24 4 26—Gr. Marke in Rostrot den Maler Hans Dürer, die 30 + 30 —Gr. Marke in Violett den Architekten Schuch, die 50 + 50 —- Gr.⸗Mar in Stahlblau den Musiker Elsner und 1 41—Zl.⸗Marke in Flaschengrün den Astronomen Kopernikus dar. ie Entwürfe “ von Professor Wilhelm Dachauer in Wien, die Stiche ind von Professor Lorber in Wien Fergekteat⸗ Die Marken und alle künftigen Neuausgaben werden den Dauerbeziehern unmittelbar von der Versandstelle für Sammlermarken in Krakau unter denselben Bediugungen wie früher von der Ver⸗ sandstelle in Berlin übersandt. Einzelbestellungen und Anträge auf “ als Dauerbezieher werden auch von der Versandstelle in Krakau bis auf weiteres nicht entgegen⸗
Wirtschaftsteil
ersten Forst⸗ Reichenberg
Staatssekretär Alpers sprach Aus Anlaß der Errichtung des ds und Holzwirtsch⸗
amtes für den Sudetengau beim Landesforstamt in Reichenberg fend am Montag in Anwesenheit des Gauleiters und errengnrt
Eröffnung der
alters Konrad Henlein und des Staatssekretärs Generalforst⸗ meisters Alpers und zahlreicher Vertreter von Partei, Staat und Wehrmacht die erste Forst⸗ und Holzwirtschaftstagung des Sudetengaues statt.
1“ EE behandelte Staatssekretär Alpers kurz die kriegswirtschaftliche Organisation seiner Behörde. Grundsätz⸗ lich solle bei jedem Gauleiter bzw. Oberpräsidenten ein Forst⸗ und Holzwirtschaftsamt bestehen. Durch die Verbindung dieser Dienststellen mit den Landesforstämtern und Verwaltungen bzw. mit den Regierungsforstämtern sei auch die bisherige Doppel⸗
leisigkeit zwischen den 1ö1u1u8“ und den Porst⸗ und
1“ beseitigt worden. Im Sudetengau sei dieses iel jetzt erreicht, es solle als Beispiel einer künftigen allgemeinen Ordnung gelten. Zur wirtschaftspolitischen Ausrichtung der deut⸗ schen Forst⸗ und Holzwirtschaft bemerkte der Staatssekretär, alle Kräfte des Waldes hätten ohne Rücksicht auf die Besitzerart nun⸗ mehr den nationalen Belangen zu dienen. Die Bedarfsdeckung im Rohstoff Holz stehe jetzt im Vordergrund; deshalb sei heute die Marktordnung stark a1] die Holzwirtschaft ausgerichtet, in Zukunft
müsse sie sich aber nicht nur auf den holzwirtschaftlichen Sektor
beschränken, sondern auch die Forstwirtschaft umfassen, ja von ihr ausgehen. Die Notwendigkeiten der Bedarfsdeckung und die Möglichkeiten der Produktion im deutschen Wald müssen gegen⸗ einander abgewogen in eine Planung und eine Ordnung gebracht werden, damit später mit vollem Recht die Organisation den Namen „Marktordnung der Forst⸗ und Holzwirtschaft“ erhalten könne. Der Staat könne sich dabei nur auf grundsätzliche Befehls⸗ durchführung und Steuerung beschränken, und müsse sich der be⸗ teiligten Wirtschaftskreise als gebotenen Mitarbeiter bedienen. Der
und Holzwirtschaftstagung in
afts⸗
eln üe könne aber seine Aufgabe nicht erfüllen ohne den er⸗ orderlichen Einblick in die Holzwirtschaft; ebenso sei die Hol
wirtschaft auf eine gesunde und leistungsfähige Forstwirtschaff angewiesen, die auskömmliche Preise habe und in der La
den Betrieb zu intensivieren und vielseiti
aft das erforderliche Holz zur Verfügung 8 önnen. orst⸗ und Holzwirtschaft seien heute eine geschlossen Einheit. Es sei zu hoffen, daß die Tätigkeit des neuen Amte
unsere Kriegswirtschaft soweit stärke, daß sie insgesamt in de Lage ist der kämpfenden Front das Erforderliche zur Verfügun
zu stellen und so dem Führer mitzuhelfen, den Sieg zu erringem
Kriegsstillegungen der Industrie weit hinter den Erwartungen Bisher 44,9 RE.ℳ Gemeinschaftshilfe ausgezahlt
Die Einrichtung der Geipag ng von Beihilfen für aus kriegswirtschaftlichen Gründen stillgelegte Betriebe, und zwaß von Beihilfen im Rahmen der Gemeinschaftshilfe der Wirt⸗ 129 hat sich voll bewährt. Nach einer Uebersicht der „Deuts
en Volkswirtschaft“ sind bis zum 30. September 1942 von er Zentralkasse der Reichsgruppe Industrie an 3892 Beihilfe⸗ empfänger zusammen 44 943 000 fRℳ ausgezahlt worden. waren bis zu diesem Zeitpunkt 8111 Anträge gestellt worden — für jedes folgende Stillegungsjahr 6 ein Zusatzantrag ein⸗ ureichen —, die über 84 993 000 RM lauteten. Davon waren 27 mit einem beantragten Beihilfebetrag von 56 379 000 HRℳ entschieden, während über 1071, vor allem Zusatzanträge, mi einer Antragssumme von 23 545 000 Eℳ die Entscheidung no ausstand. Abgelehnt bzw. zurückgezogen wurden Anträge i Höhe von 5068 000 Rℳ. Man kann erfreulicherweise feststelle daß diese Zahlen weit hinter den Erwartungen zurückgebliebe sind. Es zeigt sich auch hier, daß es möglich war, wegen de günstigen Entwicklung der deutschen Kriegsverhältnisse einen vieh Feseren Teil der deutschen Industrie vor der Stillegung zu ewahren und in die Kriegswirtschaft positiv einzuschalten, als zunächst anzunehmen war.
Wirtschaft des Auslandes
Erweiterung des schwedisch⸗dänischen Warenaustausches
Stockholm, 16. November. Nach Verhandlungen der schwedisch⸗
dänischen Regierungsbevollmächti “ Abkommen über eine Erweiterung des schwedisch⸗dänischen renaustauschs im zweiten Halbjahr 1942 getroffen worden. Beiderseits seien zusätzliche Liefe⸗ rungen im Werte von 7,5 Millionen “ Kronen zugesagt worden. In diesem Zusammenhang sei einer Bekanntmachung des schwedischen Außenministeriums sufolge weiter vereinbart wor⸗ den, daß, nachdem Dänemark Warenlieferungen nach Finnland für das letzte Vierteljahr 1942 zugesagt habe, Schweden eine zusätzliche Ausfuhr nach Dänemark von insgesamt 5,2 Mill. schwedischen Kronen zugelassen habe.
Weitere Auflösung des britischen Auslands
Unter den Fad ke chen Vermutungen, die die gleichzeitige Reise des amerikanischen Finanzministers Morgenthau und des füdafrikanischen Ministerpräsidenten Smuts nach London in britischen Finanzkreisen ausgelöst hat, kehrt immer häufiger die Ansicht wieder, daß Gegenstand der Beratung u. a. 88. eine weitere Ueberlastung britischen Eigentums vor allem in Süd⸗ afrika an die Amerikaner u fer Die britische Devisenlage werde immer schlechter. Dies sei darauf zurückzuführen, daß die Engländer vor einem Jahr ihren Devisenüberschuß verloren haben, der ihnen dank des Verkaufs des südostasiatischen Zinns und Kautschuks an Amerika zur Verfügung stand. Seit der Ab⸗ wicklung dieser Geschäfte sei ein akutes Defizit in der englischen Devisenbilanz aufgetreten, das der britischen Regierung große Sorgen mache. Da sie den größten Teil ihrer abstoßbaren Aus⸗ landsanlagen bereits bena habe, müss⸗ sie nach neuen Mitteln suchen, um diesen Mißstand abzuhelfen. Für den mili⸗ tärischen Sektor würden die Amerikaner sorgen, da sie das, was br militärische Zwecke benötigt werde, zunächst einmal auf dem
zege über das Lend⸗Lease⸗Abkommen zur Verfügung stellten. Für die Zivilversorgung seien jedoch nach wie vor Devisenüber⸗ schüsse notwendig, ohne die eine ausreichende Belieferung des britischen Inlandsmarktes nicht möglich sei. Es sei daher Fehr wahrscheinlich, daß auf der Suche nach neuen Devisenbeschaffungs⸗ möglichkeiten zur Aufrechterhaltung der zivilen Versorgungs⸗ bezüge sowohl aus Nord⸗ als auch aus Südamerika eine Ueber⸗ tragung englischer Besitzungen in Südafrika, d. h. in erster Linie der Gold⸗ und Diamantenminen, an denen die Amerikaner schon seit langem sehr stark interessiert seien, in Aussicht genommen sei.
8 5 —
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„Produktion
wichtiger als Dividenden“ — Tojo vor japanischen
Industriellen
Tokio, 16. November. Zu einer Aussprache über aktuelle Fragen der Erhöhung und Steigerung der japanischen Industrie⸗ produktion hatte Premierminister Tojo am Sonntag mehr als 220 Industrielle geladen. Verschiedene Kabinettsminister nahmen ebenfalls teil an dieser Konferenz, in der der Premier velanbich das Wort ergriff. Er forderte die Leiter der japanischen Industrie u weiteren erhöhten Anstrengungen für die erfolgreiche Durch⸗ füͤhrung des gegenwärtigen Krieges auf. Tojo dankte zunächst den Anwesenden für die bisherigen Leistungen und führte ee aus, daß mit Opferbereitschaft und Lippendienst allein nicht gedient sei. Ein Körnchen Praxis sei wichtiger als hundert Er⸗ örterungen. Die Erhöhung der Produktion sei heute, so betonte der Premier, wichtiger als Dividenden. Abschließend warnte Tojo vor übergroßem Optimismus, der etwa in einigen Volkskreisen uf Grund der großen bisherigen militärischen Erfolge vorhanden
tzes bevorstehend
er AEIn
sei. Arbeit sei Dienst am Staate, wobei in schweigendem, ernst⸗
haftem Bemühen mit praktischer Tatkraft Unmögliches möglich ge⸗
macht werden müßte. ““
Japans Führungsrolle beim Ausgleich der Zahlungsbilanzen in Großostasien
Finanzminister Kaya äußerte sich G der Zeitung „Sangyo⸗Keizain über den Ausgleich der Zahlungse bilanzen der Großostasienzone. Die liberalistische Ges wohnheit, auf billigen Märkten zu kaufen und auf teuren wiede
uverkaufen, müsse aufgegeben werden. Die Güter sollen vo jetzt ab dort verkauft werden, wo sie gebraucht werden. Die Des visenkurse sollen sich überhaupt nicht mehr auf die Handelse bilanz beziehen. Entstehen einmal unausgeglichene Posten, sollen diese auf der Yen⸗Grundlage entweder durch Anleih
ewährung seitens Japans oder durch Depothaltung bei de ippon⸗Bank beseitigt werden. Die Revision des Nippo Bankgesetzes habe die Voraussetzungen hierzu geschexhenc und da Devisenabkommen und das Kreditabkommen mit Thailand seie Beispiele für die künftige Haltung.
Tokio, 16. November.
Entwicklung und Struktur der mandschurischen Industrie
Mukden, 16. November. Um die Jahrhundertwende hatte di Mandschurei broktesch keine eigene Industrie, außer einigen Ol mühlen, Mehlmühlen sowie primitiven Betrieben, die Sprit, P pier, Steingut usw. für den lokalen Verbrauch herstellten. Na vussischen Vorbildern wurde eine 185 moderner Fabriken mei für Bedarfsartikel errichtet, die jedoch nach dem Kriege vielfa wieder eingingen. Dahegen begann damals mit der Südmansch Bahn der industrielle Aufschwung der Südmandschurei, vor allen des Kwantung⸗Pachtgebietes sowie der Eisenbahnzone, wo unte japanischer Verwaltung geordnete Zustände Diese En wicklung wurde später noch intensiviert und auf die ganze Mand schurei ausgedehnt, so daß das Kaiserreich und das Pachigebiet 8 einer Wirtschaftseinheit zusammenwuchsen. Die wichtigsten Indut triezentren sind heute Dairen, Charbin, Mukden, Anshan, Fushu
enshihu⸗ Saec Kirin sowie Tungpientgo⸗ das jetzt aufgebau wird und das die Japaner das mandschurische Saargebiet nenne Bis zum Jahre 1932 ging die “ nur langsa vor sich. Am 1. März 1933 gab die Regierung erstmals im Ra men ihrer Wirtschaftspolitik Zahlen bekannt über die wehrwir schaftlich wichtigsten sowie dem öffentlichen Nutzen dienendest Unternehmen, die entweder von der Regierung selbst oder dur
Spezialgesellschaften mit Monopolrechten betrieben werden. All anderen Unternehmen wurden der privaten Wirtschaft
jedoch behielt sich die Regierung die Kontrolle eines Teiles sowi as Recht einer späteren Kontrollausdehnung vor. Die erste List der kontrollierten Unternehmen umfaßte einmal die reinen Staats monopole für Salz, Opium, Zündholz und später Mineralöl, ferne die gesamte Montanindustrie, und schließlich folgende Fabrikationsz zweige: Metalle, Maschinen, Olmühlen, Mehlmühlen, Zellstoff, Spinnereien, Wildseide, Soda, Alkohol, Zement und Brauereie Ferner wurde die Zusammenlegung aller Elektrowerke vorgesehe Für die nationale rteilung wurden Fa n. Stahl, Kohl Brennöl, Aluminium, Magnesium, Ammonsulfat, Soda, Waffer Munition, explosive Stoffe und elektrischer Strom als wichti
erklärt. Damit war der Grundstein für die spätere Entwicklung auf Grund einer gesteuerten Wirtschaft gelegt. Während der nun fo genden ,8 wurde die Kontrolle bnr die Regierung nach un nach ausgedehnt, bis sie durch den Erlaß des letzten Pdusa , Kontroll⸗Gesetzes Anfang Oktober nunmehr die gesamte ndustrf umfaßt. Im Jahre 1931 gab es 828 Fabriken mit einem Ka vit
von 389 Nuan; davon entfielen die 99 auf japanische Kapita
einlagen. Unter den Werken waren 222 chemische einschl.
5
zum Deutschen Neichsa
veilage nzeiger und Preußischen
n.
5. Verlust⸗ und Fundsachen
[33076]
Aachener und Münchener Lebens⸗ versicherungs⸗A. G.
Aufruf von Versicherungsscheinen.
Die Versicherungsscheine G. 132 717
und G. 133 037 der Firma J. H.
Raasche K. G. in Itzehoe sind ver⸗
lorengegangen und werden ungültig,
wenn sie nicht binnen zwei Monaten
vorgelegt werden.
Potsdam, den 13. November 1942. Der Vorstand.
Emeeemrhem
7. Aktien⸗ gefsellschaften [828066 Bekanntmachung.
Das Aufsichtsratsmitglied unserer Gesellschaft, Herr Ministerpräsident udwig Siebert zu München, ist am 1. 11. 1942 verstorben.
Berlin, den 10. November 1942.
Elektrowerke Aktiengesellschaft. Der Vorstand.
[82784] 1b Herr Dr. Oskar Sempell zu Berlin ist durch Tod aus dem Aufsichtsrat Mge Gesellschaft ausgeschieden. erlin, den 11. November 1942. Deutsche Ueberseeische Bank. Seeger. Russel.
[33086] .“
„Styria“ Steiermärkische Sensen⸗ werks Aktiengesellschaft, Wien. Einladung zur 28. ordentlichen auptversammlung am 15. Dezem⸗
ber 1942 um 9,30 Uhr, in den
Räumen der Gesellschaft, Wien, I.,
Hoher Markt 1.
Tagesordnung: 1. Vorlage des I“ und ddes Jahresabschlusses mit dem Be⸗ richt des Aufsichtsrates für das Ge⸗ LEE“ 8 „‚Beschlußfassung über die Verteilung des Reingewinnes. 8 .Beschlußfassung über die Entlastung des Vorstandes und des Aufsichts⸗ rates für das Geschäftsjahr 1941/42. .Ergänzungswahl zum Aufsichtsrat. Wahl der Abschlußprüfer für das Geschäftsjahr 1942743.
Die Aktionäre werden ihre Aktien bis längstens 9. Dezem⸗ ber 1942 bei der Gesellschaft in Wien zu hinterlegen.
Wien, am 12. November 1942. Der Vorstand. m,mWWWaaqqnbvbbwRxRxpvRxẽRxvgéxéxéxéxgéẽ6—W6öééUW2ͦ mmwm
[32518].
„Opiag“ Osteuropäische Petroleum
Industrie⸗Aktiengesellschaft in Abwicklung, Wien.
Bilanz zum 31. Dezember 1941.
Aktiva. Rℳ 9 Beteiligungen... 13 268 33 Büroeinrichtung⸗.. 1 050,— Debitoren .. 4 39782 Kassenbestand.. 185 63 Rechnungsabgrenzungsposten 47,32 Verlust: Vortrag 48 976,08 Verlust 1941 162,72 49 138 80
Treuhandforderungen E.N 1,67 68 087 90 —
66 666 G6 979,41 44183
P
Aktienkapital ss 2
Verbindlichkeiten.
Rechnungsabgrenzungsposte
Treuhandverpflichtungen R.ℳ 1,67
168 087 90 Gewinn⸗ und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 1941
—
8 918 — 184 33 5 877 58 622 13 187 60
[48 97608
1 64 765/72 Erträge. — B8888“*“ 26/ 92 Liquidationszuschüsse 1941 15 000 — Sonstige Einnahmen. 600— Verlust: Vortrag aus den Vor⸗ jahrdelln 48 976,08 Verlust a. 1941. 162,72
Aufwendungen. Löhne und Gehälter.. b Beiträge.. Unkosten ..... Steuern und Umlagen Abschreibungen.. Verlustvortrag...
49 138 80
64 765/72 Der Abwickler: Dr. von Eichhorn.
Nach dem abschließenden Ergebnis unserer pflichtmäßigen Prüfungauf Grund der Bücher und der Schriften der Gesell⸗ schaft sowie der vom Vorstand erteilten Aufklärungen und Nachweise entsprechen die Buchführung, der Jahresabschluß und der Geschäftsbericht den gesetzlichen Anfor⸗ derungen.
Wien, im Juli 1942.
eng atsche Treuhand⸗
1 Gesellschaft A.⸗G., Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Zweignievderlassung Wien. ppa. Zeisl, Wirtschaftsprüfer. ppa. Hummel. Aufsichtsrat: Dr. Julius von Twar⸗
dowsti, Krakau, Vorsitzer; Alfred Voigt, Wien, stellvertr. Vorsitzer; Ernst Fenk,]
Zasel; Hans von Olfers, Tharau.
[31794] Aufforderung.
Auf Grund der Verfügung des Herrn
Reichswirtschaftsministers vom 2. Fe⸗ bruar 1942, III W0S 8/12285/42, wurde der Aktiengesellschaft Montan⸗ und Industrialwerke vormals Joh. Dav. Starck in Unterreichenau gemäß §§ 1 und 2 der Verordnung vom 3. Dezember 1938, RGBl. I S. 1709, aufgegeben, ihr Unternehmen abzu⸗ wickeln. Die Gläubiger der Gesellschaft wer⸗ den hierdurch aufgefordert, ihre An⸗ sprüche bei dem unterzeichneten Treu⸗ händer zur Herbeiführung der Abwick⸗ lung anzumelden.
Unterreichenau bei Falkenau an der Eger, den 31. Oktober 1942.
Dr. Hans Neuwirth.
[33106]
Zuckerfabrik Bedburg Aktien⸗ gesellschaft, Bedburg. Einladung zur Hauptversammlung. Die Aktionäre unserer Gesellschaft werden hierdurch zu der am Donners⸗ tag, den 3. Dezember 1942, nach⸗ mittags 2 Uhr, im Hotel Schwinges in Bedburg stattfindenden Hauptver⸗
sammlung eingeladen. Tagesordnung: 1. Geschäftsbericht des Vorstandes und Aufsichtsrates; Bonegse der Bilanz und der Gewinn⸗ und Verlustrech⸗ nung für 1941/42. . Bericht der Rechnungsprüfer, Be⸗ schlußfassung über die Genehmi⸗ gung der Bilanz sowie der Ge⸗ winn⸗ und Verlustrechnung mit Gewinnverteilung und über die Entlastung des Vorstandes und Aufsichtsrates. 3. Wahl für ein satzungsgemäß aus⸗ scheidendes Aufsichtsratsmitglied. 4. Wahl eines Bilanzprüfers. Bedburg, den 14. November 1942. Zuckerfabrik Bedburg. A. Schloßmacher. Stark.
[33107] Vereinigte Baustoffwerke Aktiengesellschaft, Wien.
Die Aktionäre unserer Gesellschaft werden hierdurch zu der am Donners⸗ tag, dem 17. Dezember 1942, vor⸗ mittags 10 Uhr, in Wien, I., Neues Rathaus, Halbstock, Stadtbäauamts⸗ Dixektion, stattfindenden außerordent⸗ lichen Hauptversammlung eingeladen.
Tagesordnung:
Aufsichtsratswahlen.
Zur Ausübung des Stimmrechts in der Hauptversammlung sind jene Aktio⸗ näre berechtigt, die ihre Aktien bei der Kasse unserer Gesellschaft in Wien, III., Erdberger Lände 36, oder bei der Länderbank Wien Aktiengesellschaft, Wien, I., Am Hof 2, bei einem deut⸗ schen Notar oder einer zur Entgegen⸗ nahme der Aktien befugten Wert⸗ papiersammelbank spätestens am 14. Dezember 1942 bis zur Beendi⸗ gung der Hauptversammlung hinter⸗ legen; im Falle der Hinterlegung bei der Länderbank, bei einem Notar oder bei einer Wertpapiersammelbank ist die Bescheinigung über die erfolgte Hinterlegung spätestens am 15. De⸗ zember 1942 bei der Gesellschaft ein⸗ zureichen.
Zur Vertretung in der Hauptver⸗ sammlung ist schriftliche Vollmacht er⸗ forderlich und genügend.
Wien, den 14. November 1942.
Der Vorstand.
[33105] Metall⸗, Walz⸗ und Plattierwerke Hindrichs⸗Auffermann Akt.⸗Ges., Wuppertal⸗Oberbarmen. Hierdurch laden wir die Aktionäre unserer Gelelischet zu der am Sonn⸗ abend, dem 12. Dezember 1942, 12 Uhr mittags, in der Dresdner Bank, Düsseldorf, Ludwig⸗Knickmann⸗ Straße 10/12, stattfindenden 34. or⸗ dentlichen Hauptversammlung ein. Tagesordnung:
1. Vorlage des Jahresabschlusses und des Geschäftsberichtes für 1941/42 mit dem Bericht des Aufsichtsrates.
.Beschlußfassung über die Gewinn⸗ verteilung auf Grund des Jahres⸗ abschlusses.
3. Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates.
4. Wahlen zum Aufsichtsrat.
5. Wahl des Abschlußprüfers.
Aktionäre, welche ihr Stimmrecht
ausüben wollen, haben ihre Aktien spätestens am dritten Tage vor der Hauptversammlung, also spätestens am 9. Dezember 1942, bei der Ge⸗ sellschaft in Wuppertal⸗Oberbarmen oder bei einer Effektengirobank eines deutschen Wertpapierbörsenplatzes oder bei der Dresdner Bank in Ber⸗ lin oder bei der Deutschen Bank in Berlin oder bei der Commerzbank A.⸗G. in Berlin oder bei den Nie⸗ derlassungen der vorgenannten Ban⸗ ken zu hinterlegen.
No⸗
Wuppertal⸗Oberbarmen, 14. vember 1942.
Metall⸗, Walz⸗ und Plattierwerke Hindrichs⸗Auffermann Akt.⸗Ges.,
Wuppertal⸗Oberbarmen.
19
Berlin, Dienstag, den 17. November
[32219]. Holzindustrie Cordingen Aktien⸗Gesellschaft, Cordingen.
[32227]. 1
Stendal⸗Tangermünder Eisenbahn
Bilanz zum 31. Dezember 1941.
* — —
Bilanz zum 31. Dezember 1940
Aktiva. Anlagevermögen: Bebaute und unbebaute Grundstücke..
Geschäfts⸗ und Wohn⸗ gebäude 108 304,— Abschreibung 5 511,79
Fabrikgebäude 186 070,43 Zugang.. 5 424,12 v5 757,55 Abschreibung 6 640,52 Maschinen und elektrische nlagen 262 116,85 Zugang. 10 576,20 27 693,05 Abschreibung 42 082,77 Fabrikinventar 1 009,— Abschreibung 364,— Büroinventar. — 2738,— Abschreibung 903,— Werkzeuge und Hilfsgeräte Kurzlebige Wirtschafts⸗ güter 4 047,30 Abschreibung 1132,05 Feldbahngleisanschluß.. Inventarkonto (Gemein⸗ schaftshaus). 2 300,— Abschreibung 998,— Kantineneinrichtung 880,— Abschreibung 389,—
19 360
102 792
Betriebsbüchereia. Umlaufvermögen: Roh⸗, Hilfs⸗ und 8 stoe Halbfabrikate.. Fertigfabrikate.
etriebss-s 8 114 258 17 909 89 179 613 690,—
6 000 —
67 040 66
Wertpapiere.. Hypotheken... Von der Gesellschaft gelei⸗ stete Anzahlungen ... Forderungen auf Grund von Warenlieferungen und Leistungen... Kassenbestand einschließlich Reichsbank, Postscheck. Andere Bankguthaben.. Sonstige Forderungen.. Darlehn an den Vorstand. Posten, die der Rechnungs⸗ abgrenzung dienen.. Verlustvortrag in 1939 .. 38 695,20 Gewinn in 1940 8 040,14 Wechsel⸗ und Scheckobligo 20 531,09 8
70 330 04
12 286 75 345 83 14 399 65 6 840 50
8 88
Passiva. Grundkapital.. Rücklagen:
Gesetzliche Rücklagen. Unterstützungsrücklage für Unterstützungskasse Wertberichtigung zu Posten des Umlaufsvermögens Rückstellung für ungewisse 16“ Verbindlichkeiten: Verbindlichkeiten auf Grund von Varenliefe⸗ rungen und Leistungen Währungsschulden... Sonstige Verbindlichkeit. Fechsek Bankschulden.. Wechsel⸗ und Scheckobligo 20 531,09
85 59 5
43 988 49 552 314 63 14 771 02 2 742 29 57 11276
1072 683 87 Gewinn⸗ und Verlustrechnung zum 31. Dezember 1940.
— —
Aufwendungen. Verlustvortrag aus 1939. Löhne und Gehälter... Soziale Abgaben . . .. Abschreibung auf Anlagen Zinsen, soweit sie die Er⸗ tragszinsen übersteigen. Steuern vom Einkommen, vom Ertrag und vom Vermöogen. Sonstige Steuern. Beiträge für Berufsvertre⸗ tungen
38 695 188 041 83 14 092 58 021
21 387 71
6 238 12 22 681 36
2 280,90
II1I1“
Ausweispflichtiger Roh⸗ überschuß gemäß § 132 III Aktiengesetz .. ..
Mieterträge .. . ...
Außerordentliche Erträge.
Verlustvortrag aus 1939.
— Gewinn 1940
310 859 84 5 717,/69 4 205 80
38 695,20
8040,14 30 655 06
b 351 438 Holzindustrie Cordingen Aktien⸗Gesellschaft.
Marquardt. Nach dem dgiektcenbes Ergebnis mei⸗ ner pflichtgemäßen Prüfung auf Grund der Bücher und Schriften der Gesellschaft sowwie der vom Vorstand erteilten Auf⸗ klärungen und Nachweise entsprechen die Buchführung, der Jahresabschluß und der Geschäftsbericht, soweit er den Jahres⸗ abschluß erläutert, den gesetzlichen Vor⸗ schriften. Berlin, den 21. Juli 1941.
351 438 30
1.
Anlagevermögen:
Umlaufvermögen:
cd) Werkstattmaschinen und ma⸗
Aktivseite.
1. Anlagen des Bahnbetriebes: . 8 a) Bahnbetriebsgrundstücke einschl. des Bahnkörpers und der Betriebsgebäude. 8386881 880,18 b) Gleisanlaeln 22800 835,11 c) Streckenausrüstung und Sicherungsanlagen 7 657,89 d) Bebaute und unbebaute Grundstücke, die ausschl. Verwaltungszwecken oder Werkwohnungszwecken 111114““ ) Betriebsmittel.. bZböeö ) Werkstattmaschinen und maschinelle Anlagen.. g) Werkzeuge, Geräte, Betriebs⸗ u. Geschäftsausstattg. 2. Anzahlungen auf Neuanlalelnln . . l*
61 954,790
12 117,86 8 514,12 20 631,98
.210 950,— 174 753,65 16 934,03 763 443,11 19 907,51
4. Stoffvorräte: a) Betriebsstoffe b) Oberbaustoffe..
11111“ . Liefer⸗ und Leistungsforderungen 6 Bonkenth Sonstige Forderungen.
AG.
1 206 620
Passivseite. Erundkapital Rücklagen:
Gesetzliche Rücklage. F1.“”“
Andere (freie) Rücklagen:
a) Sonderrücklaese . . 0„ b) Rücklage III. . 2. . . 9 . . 2 2 2. 9 90 9 .0⁴ 90 9⁴ 2⁴ ) Rücklage für die Erhaltung bder Bahnanlage.. Rückstellungen. 161““ Wertberichtigungen zu Posten des Anlagevermögens:
Stand 1.1.1941
9
15 000,— 141 305,67 127 200,—
E11“ 6äö5
Stand
Zugang 31.12.1941 1
R. ℳ Rõ à99 a) Bahnbetriebsgrundstücke ein⸗ schließlich des Bahnkörpers u. der Betriebsgebäude.. b) Streckenausrüstung u. Siche⸗ rungsanlage ... 8 3 709 89 c) Bebaute u. unbebaute Grund⸗ stücke, die ausschl. Verwaltungs⸗ V wecken oder Werkwohnungs⸗ wecken dienen.. 7 766 40
63 714 30 89 306
605 ,10
107 20
13 843 51 348 89
95 627 06] 6 404 40 Erneuerungsstock: Verbindlichkeiien. . Liefer⸗ und Leistungsschulden... b1öX1A“; Reingewinn: Gewinnvortrag aus dem Vorjahr..
Gewum 1941 .„ . . . ..
schinelle Anlagen.. .. .. 6 592 96 *) Werkzeuge, Geräte, Betriebs⸗
und Geschäftsausstattung..
. 2 89 . 2 2272
2 208 170
785 000 — 78 500
283 505 20 000
102 031 46 518 514 84
388 300 14
32 318 39
2208 17050
or
1.
Willy Riemer, Wirtschaftsprüfer.
Aufwendungen für den Bahnbetrieb: 1. Besoldungen, Löhne und sonstige Bezüge, soweit sie nicht unter
9. Beiträge an Berufsvertretungenn. .“ 10.
11. Gewin
Einnahmen aus dem Bahnbetrieb:
1. aus dem Personen⸗ und Gepäckverkehr 2. aus dem Güterverkehr.. 3. Sonstige EinnahwdenV. 4. Erträge aus Beteiligungen.. 16“ 1252525* 6. Außerordentliche Zuwendungen..
Gewinn⸗ und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
Aufw andseite.
Nr. 4 aufzuführen sind. . 2240 956,84 Soziale Ausgaben: a) Soziale Ausgaben . . . .. b) Sonstige Ausgaben für Wohlfahrtszwecke. Kosten für die Beschafsfung der Belriebsstoffe... Kosten für die Unterhaltung, Erneuerung u. Ergänzung: a) der baulichen Anlagen einschl. der Löhne der Jahn⸗ unterhattt * b) der Betriebsmittel (Fahrzeuge), der Werkstattmaschi⸗ nen und maschinellen “ einschl. der Löhne der 44*“ 0) der Werkzeuge, der Geräte, der Betriebs⸗ und Ge⸗ schäftsausstattung einschl. der Löhne der Werkstatt⸗ ee11165884*“* Sonstige Ausgaben 47 013,72
Wertberichtigungen auf das Anlagevermöcghen. Versicherungskosten ö““ Steuern vom Einkommen, vom Ertrag und vom Vermögen: a) für das laufende Jahrrrr.. . 122 391,39 b) für die früheren Jahre 14143 853,—
16 138,96 34 093,10 50 876,65
30 406,95
54 125,24
Zuweisungen: a) an den Erneuerungsstock .44 412,45 b) an die Rücklage für die Erhaltung der Bahnanlage 26 400,—
des Geschäftsjahres (Gewinnvortrag E.ℳ 386,99) 3 Ertragseite. . 165 691,27
“ . 504 044,88 19 651,19
9L6 20 *⁴
1941. — Rℳ &
477 129 91 6 40440 5 644 57
166 244 39 985
70 812 ˙45 31 931
759 152
689 387
510 21 672 47 582
75
Tangermünde, den 31. August 1942..
Vorstand der Stendal⸗Tangermünder Eisenbahn A2G.
Ruge. Thiemann. Der Aufsichtsrat hat den vorstehenden Jahresabschluß gebilligt.
Die heutige
dentliche Hauptversammlung beschloß die Verteilung eines Gewinnanteils von 4 %
6 vom 9. November 1942 ab bei der
auf sämtliche Aktien. Die Auszahlung des Gewinnanteils erfolgt abzüglich 15 % Kapitalertragsteuer (einschl. Kriegszuschlag) gegen Einreichung des Gewinnanteil⸗ scheins Reihe VI Nr. unserer Gesellschaft in Tangermünde, Bahnhofsgebäude, 1. Stock. Die satzungsgemäß ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrats, Dachdeckermeister Fritz Conradi und Bauer Adolf Dröscher, beide in Tangermünde, wurden in der heute stattgefundenen ordentlichen Hauptversammlung wiedergewählt.
Hauptksse
die Herren:
Der Aufsichtsrat besteht demnach wie bisher aus den Herren: Fabrikdirektor
Friedr. Meyer, Vorsitzer; Hermann Wittek, stellv. Vorsitzer; Paul Herrmann; Dr. Alfred Fischer; Fritz Conradi und Adolf Dröscher; sämtlich in Tangermünde.
Vorstand: Herren Eisenbahndirektor Heinrich Ruge, z. Z. Wehrmacht, und
Beigeordneter Alwin Thiemann in Tangermünde. Tangermünde, den 6. November 1942.
Der Vorstand. Ruge. Thiemann.