1943 / 33 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 10 Feb 1943 18:00:01 GMT) scan diff

Reichs⸗ und Staatsanzeiger Nr. 33 vom 10. Februar 1943. S. 4

und unverzinslichen Reichsschatzanweisungen verwendet wurden. Durch die besonderen Anforderungen, die sich gegen hauptsächlich infolge der Vorbereitungen für die Ablösung der Hauszinssteuer ergaben, kam es am Rentenmarkt erstmals seit längerer Zeit vorübergehend zu Abgaben. Die anhaltende Spar⸗ ermöglichte es der Reichsbank, wiederum erhebliche

eträge auch an längerfristigen Reichspapieren abzusetzen. 3

Am Aktienmarkt trugen die Aufsichtsorgane nach wie vor dafür Sorge, daß unerwünschte Ausschläge in der Kursentwicklung unterblieben. Von den zu diesem Zweck ergriffenen Maßnahmen war die Einführung einer Melde⸗ und blieferungspflicht für Aktien besonders einschneidend.

Die Reichsbank war auch im Jahre 1942 bemüht, zur Unter⸗ stützung des Außenhandels den zwischenstaatlichen Verrechnungs⸗ verkehr zu erleichtern und auszubauen. Die deutsche Clearing⸗ verschuldung ist weiter gestiegen, doch beruhte die Zunahme, worauf die Reichsbank ausdrücklich hinweist, weniger auf einer Veränderung des 1““ wischen Einfuhr und Ausfuhr als auf kriegswirtschaftlichen en eengen des Auslandes, ins⸗ besondere auf dem Einsatz fremder Arbeiter in Deutschland. Auf dem Gebiete der Devisenbewirtschaftung und der Stillhaltung ließen sich verschiedene Verbesserungen durch⸗ ühren.

In den besetzten Gebieten waren mehrfach wichtige währungs⸗ politische Maßnahmen zu treffen, an denen die Reichsbank maß⸗ eblich beteiligt war. Hervorzuheben ist vor allem die Gründung eer Zentralnotenbank Ukraine, deren Leitung und Gefolgschaft, e es sich um Reichsdeutsche handelt, aus Beamten und

ngestellten der Reichsbank bestehen. Außerdem sind die Vor⸗ bereitungen zur Eröffnung einer Notenbank im eintemenishe. riat Csüen in Angriff genommen worden. Bei den Reichs⸗ kreditkassen hat sich im vergangenen Jahre nicht nur der Umsatz, sondern auch das räumliche Tätigkeitsgebiet entsprechend den militärischen Operationen erheblich ausgedehnt.

Die Reichsbank hat die Vereinfachung ihres Betriebes mit dem Ziel, Arbeitskräfte und Material einzusparen, im Jahre 1942 ortgesetzt. Daneben hat sie bei der Rationalisierung des all⸗ emeinen Bank⸗ und Kreditverkehrs Anregungen gegeben und tat⸗ gräftig mitgewirkt. Dies gilt vor allem für ie Neuerungen au dem Gebiete des Wertpapierverkehrs; hier hat die Reichsban durch Uebernahme der Kassenvereine eine zweckmäßige Zusammen⸗ Hassung des Wertpapiersammel⸗ und Abrechnungsgeschäfts ermög⸗ icht und den stückelosen Effektenverkehr nach Kräften gefördert.

Die Deutsche Reichsbank, die im November 1941 dem Leistungs⸗ kampf der deutschen Betriebe beigetreten war, wurde vom Führer unter Verleihung der Goldenen Fahne am 1. Mai 1942 zum Nationalsozialistischen Musterbetrieb erklärt.

Die Gesamtumsätze stiegen auf 3 611 828,1 (2 801 415,8) Mill. Reichsmark. Die Zahl der Girokonten blieb mit 51 291 (51 289) fast unverändert. Die bei den unv. 90 Abrechnungsstellen ab⸗ erechneten Gesamtbeträge beliefen sich auf 103,6 (90,5) Mrd. H. A. die Stückzahl der Einlieferungen betrug 42,0 (44,6) Mill., ihre 1see. Größe 2466 (2029) Rℳ. Ende 1942 waren wie am vorhergehenden Jaßeeseun⸗ 516 Zweiganstalten vorhanden.

Die Erträge erhöhten sich 1942 auf 493,5 (408,1) Mill. Rℳ. Sie setzen sich aus Einnahmen von Wechseln und Schecks mit 457,8 (373,8), Zinsen aus Lombardgeschäften mit 0,9 (1,1), Gebühren 6,7 (6,9), Zinsen von FassoneFhngen 10,6 (14,2), Ge⸗ winnen aus Wertpapieren 14,6 (10,2) und aus sonstigen Ein⸗ nahmen mit 2,9 (2,5) Mill. R. ℳ. Die Verwaltungskosten gingen auf 142,7 (143,5) Mill. HK.ℳ leicht zurück. Der freien Rückla werden 50,0 (30,0), der Rückstellung für Notenneudruck 12,2 (15,9) und der Rückstellung für Neubauten 6,1 (11,7) Mill. H. zu⸗ ewiesen. Aus dem verbleibenden Reingewinn von 282,5 (207,6)

ill. REℳ gehen 14,9 (20,8) Mill. R.ℳ an die gesetzliche nrcfa⸗ 7,5 (7,5) Mill. Rℳ dienen zur Fus lung des Gewinnanteils von unv. 5 % an die Anteilseigner und der Rest von 260,1 (179,3) Mill. R.ℳ fällt dem Reiche zu.

Ein Vergleich der Bilanz mit dem vorjährigen Abschluß zeigt, daß sich die Anlagen an Inlandswechseln (einschl. Reichswechseln), Lombarddarlehen und Wertpapieren um rd. 7,5 a8 29,61 Mrd. erhöht haben. Dementsprechend ist der Notenumlauf, also die in Betrieb gegebenen Noten abzüglich des eigenen Bestandes, um 5,0 (5,3) Mrd. Rℳ angewachsen. Im einzelnen erscheinen in der Bilanz (alles in Mill. K.ℳ): hastenbetans 10 487,4 (10 011,0), Postscheckguthaben 116,9 (119,2), Goldbestand unv. 70,8, Devisen 26,5 8n . R.ℳ⸗Forderungen an ausländische Korrespondenten

3,2 (4,2 nlandswechsel und ⸗schecks, Reichsschatzwechsel 29 278,3 (21 eh Waderdfen erungen 25,5 (31,H8), 297,4 (390,6), Anlagewerte des Pensions⸗ und Wartegeldfonds unv. 100,0, Betriebskredite an das S. die Reichspost und Reichsbahn (i. V. 894,9) erscheinen nicht mehr, ferner Grundstücke und Ge⸗ bäude unv. 30,0 und Verschiedenes 893,5 (765,9). Unter den Passiven stehen das Grühpadkapital mit unv. 150,0, die gesetzliche Rücklage mit 150,0 (135,1) zu Buch, ferner betragen die Rücklage für künftige Gewinnanteilzahlung unv. 40,3, die freie Rücklage 400,0 (350,0), die 1“ für Pensions⸗ und Wartegeldver⸗ 7

pflichtungen unv. 100, f

Rückstellungen fin Notenneudruck unv. 50,0, für Neubauten unv. 60,0 und sonstige Rückstellungen 37,7 (7,7.

In Betrieb gegebene Banknoten sind mit 34 505,0 (29 109,9) ausgewiesen, Giroguthaben mit 5291,8 (3649,2) und verschiedene Passiven mit 277,1 (262,6).

Kapitalmangel nach dem Kriege? n

Staatsverschuldung, Kreditmarkt und Wohnungsbau

In einer Veranstaltung der Deutschen Akademie für Woh⸗ nungswesen machte der Präsident der Preußischen Landespfand⸗ briefanstalt und Leiter der Wirtschaftsgruppe eee Kreditanstalten, Dr. Gerhard Kokotliewicz, grund⸗ legende Ausführungen über die weitere Entwicklung der Kapital⸗ marktlage. Aus heh von den Segnungen und den Gefahren einer Freditschöpfung und den Grenzen, die dieser gezogen ind, etzte sich der mit denen auseinander, die ein Um⸗ chlagen der 1 19 enden Flüssigkeit am Geld⸗ und Kapitalmarkt befürchten. Vor allem wies er darauf hin, daß die Befürchtungen, dem Geld⸗ und Kapitalmarkt könne durch die Abhebung von Spareinlagen nach siegreich beendetem Kriege eine Gefahr er⸗ wachsen, unbegründet sind. Denn die ꝛtwa in stärkerem Umfange von den Sparkassen für Konsumzwecke abgezogenen Sparbeträge würden in kürzester Zeit sich an irgendeiner anderen Stelle des Kreditsystems als positen niederschlagen. Abhebungen für Investitionszwecke seien überhaupt nur in dem Umfange mößlich, wie die Güterseite der Wirtschaft sol Investitionen zulasse. Die Geldseite würde hier nur entsprechend den güterwirtschaft⸗ lichen Möglichkeiten „bewegt“. Auch die Frage, ob eine Kredit⸗ marktverknappung und steigende Zinssäte urch die nach Kriegs⸗ ende zu erwartende Se Kreditnachfrage seitens der gewerb⸗ lichen Wirtschaft ausgelöst würden, wurde vom Vortragenden ver⸗ neint. Er wandte sich vor allem gegen die Ansicht, daß eines Tages ein erheblicher Verkaufsdruck auf die jetzt in großem Um⸗ fange Srea deire; Reichspapiere ausgeübt werden könne. Aus⸗ ehend von der wirtschaftlichen Erkenntnis, daß ein Wirtschafts⸗ fortschrit nur möglich sei, wenn sich Glieder der Volkswirtschaft finden, die gewillt sind, den Sparern gegenüber als Schuldner aufzutreten, um die erhaltenen Kreditmittel für neue produktive Augaben zu verwenden, erhärtet durch die Tatsache, daß Schul⸗ dentilgung deflatorische Wirkungen auslöse, kam Dr. Kokothiewicz zu dem Ergebnis, daß der Staat überhaupt nur seine Schulden in dem Umfange wird tilgen können, wie gleichzeitig die Privatwirt⸗ schaft neue Schuldverpflichtungen einginge. Ein Druck auf die Kreditmärkte aus der Höhe der Reichsverschuldung sei nicht zu befürchten. Eine im autarken Staat bekle praktisch eine Schuld des Volkes an sich selbst dar. Die Aus⸗ fahen des Staates an 8 zur ä; der Staatsschuld össen ihm in Form der Steuern wieder zu. Es handele sich hier um einen Kreislauf, der im autarken Staat weder den Staat illiquide noch die Bedienung der Staatsschuld zweifelhaft 888 könne. ute n- 2. die isse. politisc bestimmt. e weitere Entwicklung der Zinsen hänge daher in erster Linie davon ab, welchen Gesamteffekt die Regierung erzielen wolle. Die seien heute auf einem Niveau angelangt, bei dem nicht nur die Schuldnerseite berücksichtigt werden dürfe, sondern auch die Lage der Kreise, für die die Beibehaltung der gegenwärtigen Zinsen von Bedeutung sei. Es dürften nicht nur wirtschafts⸗ de e. sondern es müßten auch finanzpolitische Belange berück⸗ ichtigt werden. Der Zinsanreiz für den Sparer dürfe nicht aus⸗ elöscht werden. Die Zinsfrage könne ferner nicht von der teuerpolitik getrennt behandelt werden. Außerdem müsse stets ein hinveichendes Gefälle zwischen den Sätzen für kurzfristige und langfristige Bindung von Geldka S. und gewährleistet h. daß der produzierende deutsche Mensch, der neben seiner Arbeit auch noch sein Kapital in der Wirtschaft einsetzt, also ein Rift⸗ eingeht, einen höheren Ertrag erzielen könne als der kein Risiko laufende Rentner. 1

be

Die Stufenleiter der Geschäftsschließungen Vier Gruppen

Nach den Richtlinien des e. s . esA, ist für die Betriebsstillegung im öb eine Aufteilung in vier ver⸗ schiedene Gruppen vorgesehen.

Bei den Betrieben der ersten Gruppe ist von Ueberprüfungs⸗ maßnahmen zunächst abzusehen. Zu ihr gehören der gesamte Lebensmittelhandel, mit Ausnahme des Süßwareneinzelhandels, ferner der Kohlen⸗, Dünger⸗, Saatgut⸗, Futtermittel⸗ und Land⸗ maschinenhandel.

ei der zweiten Gruppe ist eine Ueberprüfung mit dem Ziel der Schließung eines nennenswerten Teils der Btriebe vorzu⸗ nehmen, jedoch dafür zu sorgen, daß der 115 die kriegsnotwendige und verbrauchernahe Versorgung der Bevölkerung notwendige Teil 8— bleibt. Hier sind erwähnt der Handel mit chirurgischen Instrumenten, Haushaltswaren, Eisen⸗ und Stahl⸗ waren, Textil⸗ und Papierwaren, Schuhen, Drogen und Chemi⸗ kalien. Da die verbrauchernahe Versorgung der Bevölkerung B11“ bleiben soll, wird auf den Standort der Betriebe Bedacht zu nehmen sein. Dem Verbraucher sollen keine zusätz⸗ lichen Einkaufswege zugemutet werden, die für ihn einen weiteren Zeitaufwand bedeuten und unter Umständen auch Rückwirkungen auf seinen Einsatz an der Arbeitsstätte haben können.

In der dritten Gruppe ist lediglich eine beschränkte Zahl der unbedingt versorgungswichtigen Betriebe aufrechtzuerhalten. Bei dieser Gruppe wird also der Standort des Betriebes nicht in

5 Weise von Bedeutung sein. Es soll für den Verbraucher nur überhaupt eine Versorgungsmöglichkeit aufrechterhalten bleiben, ohne daß für eine Einkaufsmöglichkeit in der Nähe des Wohn⸗ orts gesörgt u werden braucht. In diese Gruppe fallen der Handel mit Möbelstoffen und Gardinen, Tapeten und Linoleum, Möbel, Farben und Lacken, Galanteriewaren, Musikalien, Anti⸗ quitäten, Büchern, Lederwaren, zoologischen Artikeln, Gebraucht⸗ wearen, Tabakwaren, Spielwaren, Blumen, Kunst und Kunst⸗ 5 Pwerbe, sowie Spezialgeschäfte für Herren⸗ und Damenhüte, Schirme und Stöcke, Herrenausstattung und andere.

Die vierte Gruppe enthält diejenigen Fachzweige, deren Be⸗ triebe ganz zu schließen sind. Genannt sind Repräsentations⸗ geschäfte⸗ insbesondere Ausstellungsräume für Automobile, Ver⸗ aufsstellen für besonders teugere, Porzellane und Keramik u. dergl., Fabricfät alceshe. soweit sie nicht für die Aufrechterhaltung der

ersorgung zwingend notwendig sind. Süßwarengeschäfte,

arfümeriehandel, Spezialhandel mit Juwelen, Gold⸗ und ilberwaren, Briefmarkan, Spezialgeschäfte für Teppiche, Sport⸗ artikel und Pelzwaren, Klaviere und Musikinstrumente, Rund⸗ funkgeschäfte. 1111“

Die Umstellungsmaßnahmen im Gaststättengewerbe

die Betriebsstillegungen im Gaststättengewerbe äasees die Bezirksgruppen der Wirtschaftsgruppe den Landeswirts &q ämtern die Vorschläge zu unterbreiten. Nach den ergangenen Durchführungsanweisungen der vee, reai, eeen Gaststättengewerbe sind jene Betriebe zur Schließu⸗ vorzu⸗ schlagen, die nicht unbedingt zur Erfüllung kriegswirtschaftlicher

Für

Aufgaben oder zur Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung erforderlich sind. Ausnahmslos sind Vergnügungsnachtbetriebe und Bars den Landeswirtschaftsämtern zu benennen. Nacht⸗ betriebe, die der arbeitenden Bevölkerung dienen, kommen für eine Schließung nicht in Betracht. Bei den gast tätten mit be⸗ sonders hohem Aufwand sind keinesfalls schematisch alle Betriebe der Sonderpreisklasse vorzuschlagen, dagegen können auch Betriebe der Preisklasse III geschlossen werden. Entscheidend ist, ob der einzelne Betrieb überwiegend dem Genußbedürfnis dient, oder ob er für die Versovgung der werktätigen Volksgenossen von Be⸗ deutung ist. Bei allen anderen fröshs a;. ist eine Ueberprüfung vorzunehmen, jedoch muß dafür gesovgt werden, daß der für die kriegsnotwendige und verbrauchernahe Versorgung der Bevbölke⸗ rung notwendige Teil erhalten bleibt. Für eine Schließung kommen damit auch Schankbetriebe ohne Essensausgabe in Be⸗ tracht. Die den geschlossenen Betrieben zustehenden Kontingente sollen für das Gewerbe des Betriebsortes erhalten bleiben. Eine weitere Anweisung bestimmt, daß im Gaststättengewerbe männ⸗ liche deutsche Arbeitskräfte im weitesten Umfang durch Se zu ersetzen sind. Die Leistungen der Küche sollen den Kriegs⸗ erfordernissen entsprechend weiter eingeschränkt werden. Den Betrieben mit Sonderpreisklassen wird empfohlen, ihre Preise auf die Preisgruppe III umzustellen.

Hauptversammlungskalender für die Zeit vom 15. bis 20. Februar 1943

Montag, 15. Februar Hamburg: Vereinsbank in Hamburg, Hamburg, 12 Uhr.

Dienstag, 16. Februar

Dortmund: Dortmunder Ritterbrauerei A.⸗G., Dortmund, 15 % Uhr. Gelsenkirchen: Glückauf⸗Brauerei A.⸗G., Gelsenkirchen, 11 Uhr.

München: Henninger⸗Reifbräu A.⸗G., Erlangen, 10 % Uhr.

Mittwoch, 17. Februar Berlin: Tempelhofer Feld A.⸗G. für Grundstücksverwertung, Berlin, 12 Uhr. 8 Kaufbeuren: Aktienbrauerei Kaufbeuren, Kaufbeuren, 11 Uhr. K. a. M.: Deutsche Kleider⸗Werke A.⸗G., Frankfurt a. M., r. Chemnitz: Schloß⸗Brauerei Chemnitz, A.⸗G., Chemnitz, 15 Uhr. Donnerstag, 18. Februar Bensang Deutsch⸗Schweizerische Verwaltungsbank A.⸗G., Berlin, 2

10 U Freitag, 19. Februar 8 Wient Landwirtschaftliche Zucker⸗AG, Wien, 10 Uhr.

Sonnabend, 20. Februar Berlin: Schultheiss⸗Brauerei A.⸗G., Berlin, 12 Uhr. Karlsruhe: Brauerei Moninger, Karlsruhe, 12 Uhr. Essen: Emil Herminghaus A.⸗G., Velbert, 15 Uhr.

Die Elektrolytkupfernotierung der Vereinigung für deutsche

Elektrolytkupfernotiz stellte sich laut Berliner Meldung bes „D. N. B.

- 8 Februar auf 74,00 R“ (am 9. Februar auf 74,00 R.ℳ r kg.

In Berlin festgestellte Notierungen für vlegraybich Auszahlung, ausländische Geldsorten und Banknoten Telegraphische Auszahlung

9. Februar

Geld Brief

10. Februar

sßeld Brief

Aegypten (Alexan- 88 drien und Kairo). 1 ägypt. Pfb. Afghanistan (Kabul) 100 Afghani

Argentinien (Buenos 1 Pap.⸗Pes.

Aires) Australien (Sidney) 1 austr. Pfd. 100 Belga

18,79 18,83 0,592 0,588 0,5892

18,79 18,83

0,588

Belgien (Brüssel und Antwerpen) Brasilien (Rio

Jane iro) Brit.⸗Indien (Bom⸗ bay⸗Calcutta).. Bulgarien (Sofia).. Dänemark (Kopen⸗ hagen)

England (London).. Finnland (Helsinki). Frankreich (Paris).. Griechenland (Athen) Holland (Amsterdam und Rotterdam)... den (Teheran)..

39,96 40,04 39,96 40,04

1 Cruzeiro Seee e

100 Rupien 100 Lewa

100 Kronen 52,15 52,25 52,15 52,25 1 engl. Pfd. 100 finnl. †fAh m 5,06 5,07 65,06 5,07 100 Frs. 100 Drachm. 1,668 1,672 100 Gulden [132,70 14,59

100 Rials 100 isl. Kr. 38,⸗42

89 100 Lire

3,017 3,053=0% ꝙ3,047 3,058

1,668 1,672 132,70 14,61 38, 0

132,70 14,59 38,42

132,70 14,61 38,50

13,16

sland (Reykjavik).. talien (Rom Mailand) Japan (Tokio und Kobe) .. 1 Yen Kanada (Montreal). Kroatien (Agram) .. Neuseeland (Welling⸗ ton) Norwegen (Oslo)... Portugal (Lissabon). Rumänien (Bukarest) Schweden (Stockholm und Göteborg).. Schweiz (Zürich, Basel und Bern) .. Serbien (Belgrad).. Slowakei (Preßburg) Spanien (Madrid u. Barcelona) Südafrikanische Union (Pretoria u. Johannisburg) Türkei (Istanbul) ... Ungarn (Budapest) . Uruguay (Montevid.) Verein. Staaten von Amerika (New Pork)

und 13,14

0,585 1 kanad. Doll. 4,995

13,16 13,14

0,587] 0,585

100 Kuna 5,0055 4,995 Ineuseel. Pf. 100 Kronen 56,76 100 Escudo 10,14

100 Lei

100 Kronen 100 Frs. 100 serb. Din. 100 slow. Kr.

100 Pesetas

56,76 10,14

59,46 59,46

57,89 4,995 8,591

57,89 4,995 8,591

23,565 23,5605

1 südafr. Pf. 1 türk. Pfund 100 Pengb 1 Goldpeso

1 Dollar

1,978 1,100

Für den innerdeutschen Verrechnungsverkehr gelten folgende Kurset Geld Brief 9,89 9,91 4,995 5,005 7,912 7,928 74,18 74,32 2,098 2,102

2,498 2,502

0,130 0,132

England, Aegypten, Südafrik. Union.. L18. kreich

lustralien, Neuseeland Britisch⸗Indbien. ..S. La1“ Ber. St. v. Amerika . Brasilien

Ausländische Geldsorten und Banknoten

10. Februar 9. Februar Geld Brief Geld

Notiz 20,38 20,46 20,38

für 16,16 16,22 16,16

1 Stück 4,185 4,205 lägypt. Pfb. 4,39 4,41

1 Dollar ] 1 Dollar 8 1 nap. Pfl 1 austr. Pfd. 100 Belgas

1 Cruzeiro 100 Rupien

Brief

20,46

16,22 4,208 4,41

20⸗Francs⸗Stücke.. Gold⸗Dollars .. Aegyptische .. Amerikanische: 1000 5 Dollar.. 2 und 1 Dollar... Argentinische S Belgische... Brasilianische. Brit.⸗Indische Bulgarische: 1000 L. und darunter Dänische: große... 10 Kr. u. darunter. Englische: 10 £ und darunter. Finnische Fenmasasische 6 Holländische Italienische: große..

Sovereigns. 8 0,46 2,46

40,08

0,09 23,05

3,00 52,30

0,46 2,46 40,08 0,09 23,05

3,09

4,185 4,39 0,44 2,44

39,92 0,08 22,95

2. 222222⸗2*

100 Lewa 100 Kronen 100 Kronen

1 engl. Pfd. 100 finn. 100 Frs.

100 Gulden 100 Lire

100 Lire

1 kanad. Doll. 100 Kuna

3,07

52,30 52,10

,055 5,076 99 5,01 132,70

5,055 5,075 4,99 5,01 132,70 132,70

5 ..2⸗ 4, 132,70 13,18 1,01 5,01

13,18 1,01 5,01

13,12 0,99 4,99

Kanadische Kroatische Norwegische: 50 Kr. und darunter Rumänische: 1000 Lei und 500 Lei Schwedische: große. 50 Kr. u. darunter . Schweizer: große.. 100 Frs. u. darunter Serbischee. Slowakische: 20 Kr. und darunter.. Südafrik. Union.... Ungarisch: 100 P. und darunter

100 Kronen 57,11 100 Lei

100 Kronen 100 Kronen 100 Frs.

100 Frs.

100 serb. Din.

56,89 1,66

59,40 57,83 57,83 4,99 8,58 4,39 1,91

60,78

57,11

1,68 1,98 59,64 58,07 58,07 5,01

8,62 4,41 1,98

61,02

59,64 58,07 58,07

5,01

100 slow. Kr. 1 füdafr. Pfd. 1 türk. Pfund

100 Pengö

8,02 4,41 1,93

61,02

Verantwortlich für den Amtlichen und Nichtamtlichen Teil, den Anzeigenteil und für den Verlag: Präsident Dr. Schlange in Potsdam;

verantwortlich für den Wirtschaftsteil und den übrigen redaktionellen Teil: Rudolf Lantzsch in Berlin NW 21 Druck der Preußischen Verlags⸗ und Druckeret Gmbd., Berlin.

Drei Beilagen (einschl. Börsenbeilage und einer Zentralhanoelsregisterbeilage).

Bei der gekürzten Ausgabe fallen die Zentralhandelsregister⸗ und die v vJ“ Börsenbeilage fort. 6 1 E“

——

* E“ 88 1 5 4

1““

I 1“ 4

Berlin, Mittwoch, den 10. Februar

See 8 veilage ee vXX zum Deutschen Reichsanzeiger und Preußischen Staatsanzeiger

Börsenkennziffern 8 für die Woche vom 1. bis 6. Februar 1943. Die vom Statistischen Reichsamt errechneten Börsenkennziffern stellen sich für die Woche vom 1. bis 6. Februar 1943 im Vergleich

orwoche wie folgt: zur B Wochendurchschnit Monats⸗ vom 1.2. vom 25. 1. durchschnitt bis 6.2. bis 30. 1. Januar

162,37 161,57 158,63 158,55 155,03 154,70

158,51 158,18

Aktienkurse (Kennziffer 1924 bis 1926 = 100) Bergbau und Schwerindustrie Verarbeitende Industrie.. Handel und Verkehr. .

Gesamt..

Kursniveau der 4 %igen Wertpapiere Pfandbrieoe .. . Kommunalobligationen ... Dtsch. Reichsschatzanweisungen 1940 Folgen 6 und 7... 104,51 Dtsch. Reichsbahnanleihe 1940 103,20 Anleihen der Länder... 103,32 Anleihen der Gemeinden.. 102,49 Gemeindeumschuldungsanleihe

Industrieobligationen .. ..

Wirtschaft des Auslandes

Außerordentliche Erhöhung des indischen Preisniveaus

Lissabon, 9. Februar. Die britische Wirtschaftszeitung „Finan⸗ cial News“ berichtete am 18. Januar 1943, daß der indische Großhandelspreisindex in Kalkutta im August 1942 für alle Waren usammengenommen einen Stand von 192 gegen 151 im August sorr und 100 im August 1939 gezeigt hat. Das heißt also, daß die indischen Großhandelspreise in Kalkutta seit Kriegsbeginn auf fast das Doppelte angestiegen ü8. Die stärksten Preissteigerungen waren dabei in den letzten Monaten vor dem Berichtsschluß, d. h. von April bis August 1942, zu verzeichnen, in welcher Zeit die Preise allein um 35 Punkte heraufgeschnellt sind. Allen voran chritten die Nahrungsmittel, Oelsaaten⸗ und Baumwollwarenpreise. ür die wichtigsten Landeserezugnisse, wie Rohjute, Rohbaum⸗ wolle, Häute und Felle, sind die Preise dagegen infolge der unge⸗ S; Absatzschwierigkeiten weiterhin außerordentlich niedrig Sie agen im August 1942 be um 20 % und mehr unter den

102,50 102,50

102,50 102,50

104,57 103,17 103,31 102,49 103,24 103,66

104,16 103,93

Vorkriegsdurchs ““ ie bei diesen Rohstoffen die Ab⸗ schneidung von den Weltmärkten die Schuld an der Preisbaisse

trägt, so ist die Lahmlegung des Schiffsverkehrs und die Ab⸗ von den 2,ee. Liefergebieten ebenso auch für die reisinflation an den Nahrungsmittelmärkten wie allgemein au den zivilen Verbrauchsmärkten verantwortlich. Die Fimane al News“ berichtet, daß die Einfuhren nach Indien außerordentlich stark beschnitten worden seien. Während die Versorgung Indiens so immer stärker eingeengt worden ist, hat der Bedarf umgekehrt ständig ree⸗ Erstens sind in Indien zusätzlich eine große Anzahl britischer Soldaten zu versorgen. Außerdem soll das Land aber auch, wie es aus verschiedenen britischen Zeitungsberichten hervorging, zur Versorgung der Truppen und teilweise auch der Bevölkerung im Mittleren Osten herangezogen werden. Es ist ganz natürlich, daß sich damit auf den innerindischen Versorgungs⸗ märkten erhebliche Spannungen ergeben mußten. Der Rückgang der Einfuhren hat außerdem auch auf dem indischen Verkehrsgebiet zu graßen Schwierigkeiten geführt. Abgesehen von dem Mangel an rollendem Material der indischen Eisenbahnen berichtet die „Financial News“, daß die Benzinrationierungen den Güter⸗ transport auf den Straßen sehr erschwert und die Eisenbahnen Sac n belastet haben. Der Erfolg sei vor allem eine unbe⸗ he igende Versorgung der größeren Städte, die infolgedessen fehr tark auf ihre Vorräte zurückgreifen mußten, die kaum wieder aufgefüllt werden konnten.

Die industrielle Arbeitsteilung zwischen Japan und Mittelchina

Schanghai, 9. Februar. Der Staatssekretär im Großostasien⸗ Ministerium, Okazaki, formulierte die Industrialisierungspläne der Großostasienzone erneut in Anlehnung an die früheren Pro⸗ ramme Tokios, nach denen das Zentrum der Schwerindustrie ünftig in Japan liegen soll, während in Zentralchina vor allem die leichteren Industrien auf der Grundlage der dort reichlich vorhandenen Arbeitsreserven ausgedehnt werden sollen. Okazaki gab diese Erklärungen in Tokio unmittelbar nach seiner Rückkehr aus Schanghai ab. Konkrete Studien über die Möglichkeit der Verlagerung von Industriebetrieben aus Japan selbst nach China seien bereits angestellt.

Vorläufiger Anleihestop in Nationalchina

Schanghai, 9. Februar. Nach einer Erklärung des Finanz⸗ ministers Chow Fuhai beabsichtigt die Nanking⸗Regierung, vor⸗ läufig keine weiteren Bonds zu Stützung der Fegssinanzen aus⸗ zugeben. Statt dessen werde sie alles daransetzen, die Produktion zu steigern, um hierdurch die chinesischen Finanzen zu konsoli⸗ dieren. Ehe sich dieses Produktionsprogpamm jedoch auswirken könne, werde sich Nanking auf Steuererhöhungen zur Deckung der laufenden Regierungsausgaben verlassen müssen.

An

Wochenübersicht der Deutschen Reichsbank vom 6. Februar 1943

Aktiva. 1. Deckungsbestand an Gold und Devisen .. .. 2. Bestand an Wechseln und Schecks sowie an Schatz⸗ wechseln des Reichs . . . . . . . 8 Wertpapieren, die nach § 13 Ziffer 3 angekauft worden sind (deckungs⸗ fähige Wertpapiere) Lombardforderungen deutschen Scheidemünzen Rentenbankscheinen.. sonstigen Wertpapieren. sonstigen Aktiven

Passiva. 1. Grundkapital. 2. Rücklagen und Rückstellungen: a) gesetzliche Rücklagen . . . . b) sonstige Rücklagen und Rückstellungen 1 Betrag der umlaufenden Noten . Täglich fällige Verbindlichkeiten 5. be- eine Kündigungsfrist gebundene Verbindlich⸗ eiten. .Z 6. Sonstige Passiva 111““ 616 157 000 Verbindlichkeiten aus weiterbegebenen, im Inlande ahlbaren Wechseln R.ℳ —,—. . Von den Abrechnungsstellen wurden im Januar 1943 abgerechnet Stück 3 400 000 Rℳ 10 040 000 000. Die Giroumsätze betrugen in Einnahme und Ausgabe Stück 5 700 000 R. 270 046 000 000.

R. 76 702 000

26 056 698 000

49 918 000 25 169 000 107 861 000 323 320 000 186 143 000

1 726 906 000

150 000 000

135 053 000 607 310 000 23 403 560 000 3 640 637 000

Berichte von aus wärtigen Devifen⸗ und Wertpapiermärkten

2 a 8 VI9; 8 Devisen 11ö1“ Prag, 9. Februar. (D. N. B.) Amsterdam 13,27 G., 13,27 B. ürich 578,90 G., 580,10 B., Oslo 567,60 G., 568,80 B., Kopen⸗ gen 521,50 G., 522,50 B., London 98,90 G., 99,10 B., Madrid 165 G., 236,058 B., Mailand 131,40 G., 131,60 B., New York ,98 G., 25,02 B., Paris 49,95 G., 50,05 B., Stockholm 594,60 G., 5,80 B., Brüssel 399,60 G., 400,40 B., Belgrad 49,95 G., 50,05 B.,

Agram 49,95 G., 50,05 B., Sofia 30,47 G., 30,53 B., Athen 16,68 G., 16,72 B.

Budapest, 9. Februar. (D.N. B.) Alles in Pengö. Amsterdam 180,73 ½¼, Berlin 136,20, Bukarest 2,78 ¼4, Helsinki 6,90, London —,—, Mailand 17,77, New York —,—, Paris 6,81, Prag 13,62, Preßburg 11,71, Sofia 415,50, Zagreb 6,81, Zürich 80,20.

London, 10. Februar. (D.N. B.) New York 402,50 403,50, Paris —,—, Berlin —,—, Spanien (offiz.) 40,50, Montreal 4,43 - 4,47, Amsterdam —,—, Brüssel —,—, Italien (Freiv.) —,—, Schweiz 17,30 17,40, Kopenhagen (Freiv.) —,—, Stockholm 16,85 16,95, Oslo —,—, Buenos Aires (offiz.) 16,95 ½ 17,13, Rio 83,64 ⅞, Schanghai Tschungking⸗Dollar —,—.

Amsterdam, 10. Februar. (D. N. B.) [12,00 Uhr; holl. Zeit.] Amtlich.] Berlin —,—, London —,—, New York —,—, ris,

Brüssel 30,11 30,17, Schweiz 43,63 43,71, Helsingfors —,—, Italien (Clearing) —,—, Madrid —,—, Oslo —,—, Kopenhagen —,—, Stockholm 44,81 44,90, Prag —,—.

Zürich, 9. Februar. (D. N. B.) 111,40 Uhr.] Paris 4,50, London 17,35, New PYork 4,31, Brüssel 69,25 B., Mailand 22,66 ¼, Madrid 39,75 B., Holland 229 % B., Berlin 172,55, Lissabon 17,83 ½, Stockholm 102,66 ¼, Oslo 98,62 ½ B., Kopenhagen 90,37 ½ B., Sofia 5,37 ½¼ B., Prag 17,30, Budapest 104,50 B., Zagreb 8,75, Athen —,—, Istanbul 3,37 ½ B., Bukarest 2,37 ½ B., Helsingfors 877,50 B., Buenos Aires 99,75, Japan 101,00, Rio 22,50 B.

Kopenhagen, 9. Februar. (D. N. B.) London 19,34, New York 479,00, Berlin 191,80, Paris 10,85, Antwerpen 76,80, Zürich 111,25, Rom 25,35, Amsterdam 254,70, Stockholm 114,15, Oslo 109,00, Helsingfors 9,83, Prag —,—, Madrid —,—. Alles Brief⸗ kurse.

Stockholm, 9. Februar. (D. N. B.) London 16,85 G., 16,95 B., Berlin 167,50 G., 168,50 B., Paris —,—, G., 9,00 B., Brüssel —,— G., 67,50 B., Schweiz. Plätze 97,00 G., 97,80 B., Amsterdam —,— G., 223,50 B., Kopenhagen 87,60 G., 87,90 B., Oslo 95,35 G., 95,65 B., Washington 415,00 G., 420,00 B., Helsing⸗ sors 8,35 G., 8,59 B., Rom 22,00 G., 22,20 B., Prag —,—, Madrid —,—, Kanada 3,75 G., 3,82 B., Lissabon —,— G., 17,75 B., Buenos Aires 97,00 G., 100,00 B. *

Oslo, 9. Februar. (D. N. B.) London —,— G., 17,75 B., Berlin 175,25 G., 176,75 B., Paris —,— G., 10,00 B., New York —,— G., 440,00 B., Amsterdam —,— G., 235,00 B., Zürich 101,50 G., 103,00 B., Helsingfors 8,70 G., 9,20 B., Antwerpen —,— G., 71,50 B., Stockholm 104,55 G., 105,10 B., Kopenhagen 91,75 G., 92,25 B., Rom 22,20 G., 23,20 B.

7 7

Wertpapiere

„Frankfurt a. M., 9. Februar. (D. N. B.) Reichs⸗Alt⸗ besitzanleihe 171,75, Aschaffenburger Buntpapier 125,50, Buderus Eisen 153,25, Deutsche Gold u. Silber 200,00, Deutsche Linoleum —,—, Eßlinger Maschinen —,—, Felten u. Guilleaume —,—, Heidelberg Cement —,—, Ph. Holzmann 184 %⅞, Gebr. Junghans —,—, Lahmeyer 163,25, Laurahütte 25,50, Mainkraftwerke —,—; hütgerswerte —,—, Boigt u. Häffner —,—, Zeil;off Waldho

00.

Hamburg, 9. Februar. (D. N. B.) [Schlußkurse.] Dresdner Bank 150,75 rep., Vereinsbank 163,00, Hamburger Hochbahn 137,75, verag weexerr Paketf. 111,00, Hamburg⸗Südamerika 138,50, Nordd. Lloyd 111,00, Dynamit Nobel —,—, Guano 89,00, Harburg Gummi 147,00, Holsten⸗Brauerei 210,00, Karstadt 132,00, Siemens St.⸗Akt. —,—, do. Vorz.⸗Akt. —X,—, Neu Guinea —,—, Otavi —,—. Wien, 9. Februar. (D. N. B.) 4 % Nied.⸗Donau Lds.⸗Anl. 1940, A 104,00, 4 % Ob.⸗Donau Lds.⸗Anl. 1940 104,20, 4 % Steier⸗ mark Lds.⸗Anl. 1940 104,25, 4 % Wien 1940 104,00, Donau⸗ Dampfsch.⸗Gesellschaft —,—, A. E. G.⸗Union Lit. A —,—, Alpine Montan AG. „Hermann Göring“ —,—, Brau⸗AG. Oesterreich —,— Brown⸗Boveri —,—, Egydyer Eisen u. Stahl 131,50, „Elin⸗ AG. f. el. Ind. —,—, Enzesfelder Metall 128,50, Felten⸗Guilleaume —,—, Gummi Semperit —,—, Hanf⸗Jute⸗Textil —,—, Kabel⸗ und Drahtind. 172,00, Lapp⸗Finze AG. 107,00, Leipnik⸗Lundb. —,—, Leykam⸗Josefsthal 74,50, Neusiedler AG. —,—, Perlmooser Kalk —,—, Schrauben⸗Schmiedew. —,—, Siemens⸗Schuckert —,—, Simmeringer Masch. —,—, „Solo“ Zündwaren —,—, Steirische Magnesit —,—, Steirische Wasserkraft —,—, Steyr⸗Daimler⸗Puch 126,00, Steyrermühl Papier —,—, Veitscher Magnesit —,—, Waagner⸗Biro —,—, Wienerberger Ziegel —,—.

Wiener Protektoratswerte, 9. Februar. (D. N. B.) ““ Bank —,—, Dux⸗Bodenbacher Eisenbahn 147,50,

erdinands Nordbahn —,—, Ver. Carborundum u. Elektr. A. G. Westböhm. Bergbau⸗Aktienverein —,—, Erste Brünner 80,00, Metallwalzwerk AG. Mährisch⸗Ostrau 160,00, Prager Eisenind.⸗Gesellschaft 322,00, Eisenwerke AG.⸗ Rothau⸗Neudeck 73,00, AG. vorm. Skoda⸗Werke Pilsen 306,00, Heinrichsthaler Papierfabr. —,—, Cosmanos, Ver. Textil u. Druck⸗ fabriken A. G. 63,00, A. G. Roth⸗Kosteletzer Spinn. Web. —,—, Ver. Schafwollenfabriken A. G. 62,00, 4 % Dux⸗Bodenbacher Prior.⸗Anl. 1891 —,—, 4 % Dux⸗Bodenbacher Prior.⸗Anl. 1893 —,—, Königs⸗ hofer Zement 489,00, Poldi⸗Hütte 740,00, Berg⸗ u. Hüttenwerksges. 470,00, Ringhofer Tatra 415,00. Renten: 4 ½2 % Mährisch. Landes⸗ anleihen 1911 —,—, 4 % Pilsen Stadtanleihen —,—, 4 ½ % Pilsen Stadtanl. —,—, 5 % Prager Anleihe —,—, 4 % Böhm. Hyp.⸗Bank Pfandbr. (57 jährig) 10,00, 4 % Böhm. Landesbank Schuldverschrei⸗ bungen —,—, 4 % Böhm. Landesbank Komm.⸗Schuldsch. 10,00, 4 % Böhm. Landesbank Meliorationssch. —,—, 4 % Pfandbr. Mähr. Sparkasse —,—, 4 ½ % Pfandbr. Mähr. Sparkasse —,—, 4 % Mähr. Landeskultur⸗Bank⸗Komm.⸗Schuldverschr. —,—, 4 % Mähr. Landes⸗ kultur Eisenbahn⸗Schuldverschr. —,—, 4 ½ % Zivnostenska Bank Schuldverschr. 9,75.

Amsterdam, 9. Februar. (D. N. B.) A. Fortlaufend no⸗ tierte Werte: I. Anleihen: 4 % Nederland 1940 S. I mit Steuer⸗ erleichterung 103,75, 4 % do. 1940 S. II ohne Steuererleichteru 102,00, 4 % do. 1940 S. II mit Steuererleichterung 103 ¼, 2910% do. 1941 (100) 99 ⁄1, 4 % do. 1941 1011⁄11, 3 % do. 193 94 ⁄, 3 % (3 ½ %) Nederland 1938 97 ½⁄, 2 ½ % Nederl. Werkelijke Schuld Zert. 79,50, Nederl. Handels. Mij. Zert. (1000) 164,75. II. Aktien: Algem. Kunstzijde Unis (AKU) 173,25, Ban Berkels Patent 157,25, Fokker Nederl, Vliegtuigenfabr. 302,50, Lever Bros & Unilever N. V. Zert. 294,00, Poyilips Gloeillampen⸗ fabr. (Holding⸗Ges.) 374,50, Dost Borneo Mij. —,—, Koninkl. Nederl. Mij. tot Expl. v. Petroleumbr. —,—, Amsterdam Rubber Cultuur Mij. —,—, Holl. Amerika Lijn. —,—, Nederl. Schepvaart Unie —,—, Handelsvereeng. Amsterdam (HBA) —,—, Deli Mij. Zert. (1000) —,—, Senembah Mij. —,—, Stoomv. Mij. „de Maas“ —,—. B. Kassapapiere: I. Festverzinsliche Werte: 3 ½¼ % Amsterdam 1937 S. II —,—, 3 ½2 % Rotterdam 1938 S. I 991 ½, 4 % Nederl. Bankinstelling Pfdbr. —,—. II. Aktien: Amsterdamsche Bank 154,00, Nederl. Bankinstelling R. II 141,00, Amsterdam Droogdok 310,00, Heemaf. N. V. 215,50, Heinekens Bierbrouwerij 325,00, do. Zert. 330,00, Holland. St. Meelfabriek 225,00 G., Holl. Draad und Kabelfabriek 298,00, Holl. Kunstzijde In. (HKJ) 190,00, Intern. Gewapend Betonbouw 202,50, Intern. Viscose Comp. 139,25, Kon. Ned. 1“ u. Staalfabr. Zert. 163,50, Lever Bros & Unilever N. B. 7⁰% Vorzg. 159,25, do. 7 % Vorzg. Zert. 159,00, do. 6 % Vorzg. (St. z. 100) 150,50, do. 60% Vorgg. (St. z. 1000) 142 ¾, Nederl. Kabelfabriek 339,00, do. Zert. 342,75, Nederl. Scheepsbouw Mij. 264,50, Nederlandsche Vlas Spinnerij 192,00, Philips Gloeilampenfabrieken Vorzg. 191,50, Reineveld Maschinefabriek —,—, do. Vorzg. 130,00, Rotterdamsche Droogdok Mij. 369,00, do. Zert. 373,00, Kon. Mij. De Schelde, Nat. Bez. v. Aand. 137,50, Handel Mij. R. S. Stokvis & Zn. 214,00, Stoom Spinnerij 150 ¾½, Stork & Co. 184,50, do. Vorzg. 141,75, Veendaalsche St. Spinnerij en Weverij 144,75, Vereenigde Blik⸗ fabrieken 243,00, Vereen. Kon. Papierfabr. van Geldern Zonen, 173,00, do. Pref. 184,50, Wilton Feijenoord Dok en Werft 198,75, do. Vorzg. 145,00 G., A. N. J. E. M. —,—, Tarakan Petroleum Mij. —,—, Nederl. Wol Mij. 122,50, Holl. Amerika Lijn Zert. (100) —,—, Deli Mij. Zert. (100) —,—, Blaauwhoedenveem⸗Vriesse⸗

7 72

Maschinenf.⸗Ges.

London, 9. Februar. (D. N. B.) Silber Barren prompt 23,50, Silber auf Lieferung Barren 23,50, Gold 168/—.

1

veem 137,00, Magazijn de Bijenkorf N. V. 191,00, do. 603% kum. II. Vorzg. 152,00, do. Gewinnber.⸗Sch. R 295,00.

Hsffßentlicher Anzeiger

1. Untersuchungs⸗ und Strafsachen, 4. Oeffentliche Zustellungen, versteigeru . 5. Bertust⸗ und Fundsachen, 8. 8vg 6. Anclosung usus. von

10. Gesellschaften m. b. H., 11. Genossenschaften, 12. Offene Handels⸗

B Prerznsegsrnisre.. —enen Nommanditgese 9. Deutsche g

Mund Kommanditgeseclschaften,

13. Unfall⸗ und Invalidenversicherungen, 14. Deutsche Reichgsbank und DBankaus 15. Berschlebene Bekanntmachungen.

[43075) Zahlungssperre. Betreffs der Schuldverschreibung der 1 utschen Kommunal⸗Sammel⸗Ab⸗ le sungsanleihe Buchst. C Nr. 565 716 ber 50 Hℳ sowie wegen des Aus⸗

osungsscheins dieser Anleihe Ser. 1 chst. C Gr. 175 Nr. 2716 über 50 H.

500,— Hℳ. 3.

Sam. 4. 41.

22. 8. 1933 auf Martha Sara Wedell

eb. Kurzweg. 2. 10 Aktien der Vega⸗ 3. Aufgebote Pramdstüss⸗Aktken⸗Gesellschaft Berlin⸗ ö. 285 8. lau⸗ tend auf den Inhaber, ausgestellt über I. 10 Altien der Regulus⸗Hransktücs Ftien.Lefelllegft Berlin⸗Friedenau, Wilhelmshöher Str. Nr. 29, lautend auf den Inhaber, aus⸗ gestellt über je 500,— RA. 51 Fw

Amtsgericht Schöneberg. Abt. 51.

Nr. 1322 = 1/1000 Rℳ der Landes⸗ [42902] kreditkasse zu gehs auf den Namen der Sofie Vogt in Kassel für kraftlos er⸗ klärt worden.

Amtsgericht, Abt. 15, Kassel.

im

[13082]7 Bekanntmachung.

12 F 100/1941 u. a., 7 F 64/1942. Das Amtsgericht München hat am 4. Februar 1943 folgenden Beschlußt erlassen: Der diesgerichtliche Aufgebots⸗ beschluß vom 7. Januar 1943 (Deutscher

ist die Zahlungssperre gemäß § 1019 8 erlassen worden. 456. F.

Berlin, den 8. Februar 1943. Das Amtsgericht Berlin.

[43076]

die

SZehr / Baden mit den

d sol ür kraftlo 8 folgende Aktien für ftlos er bis 3257

lärt worden: 1. Aktie des Aktien⸗ Vereins des Zoologischen Gartens zu

Berlin Fol. 193 Nr. 2386 über 1000 Amtsgericht.

Amtsgerichts Schopfheim vom 15. 12. 1941 wurden echs Aktien à 200,— RMℳü der

8s Firma Wehra Aktiengesellschaft in Durch Au saren⸗ vom 6. 8. 1942 11 Fenlesa ee ür kraftlos erklärt. Schopfheim, den 5. Februar

Reichsanzeiger Nr. 18 vom 23. 1. 1943) wird in Ziffer 3 (Antrag Elise Huck) dahin berichtigt, daß es sich bei den ve⸗ zeichneten 4 % urspr. 8 % Goldbriefen (nicht Goldpfandbriefen) der Bayer. Landeskulturrentenschuld Buchst. B Nr. 15228, 15229 und 15230 zu je Gold⸗ matk 100,— nicht um Schuldverschrei⸗ 1943. bungen der Landeskulturrentenanstalt

München, sondern der Bayer. Staats⸗ schuldenbverwaltung, München, han⸗

Sonnenweg

Sos’

15 F vom 28. des Goldpfandbriefes

Reichsmark, ausgestellt am 1. 12. 1900 auf Carl Brettauer, übertragen am 18. 6. 1910 auf Salomon Kurzweg, am 1. 7. 1914 auf Friederike Kurzweg, am 12. 7. 1922 auf Louis Kurzweg, am

6/42. Durch Ausschlußurteil Amtsgericht München. Abt. für anuar 1943 ist der eeer

delt. Platz 29, kla

Aufgebote. in Reihe 10 C 1“

Bekanntmachung.

4 F 10/42. vom 27. Januar 1943 ist der aus der Grundbuch f Band 15 Artikel 721 in Abt. III Ifde. Nr. 2 von ursprünglich 3000 Rℳ ein⸗ etragenen Hypothek ypothekenbrief über die an den Kreis Ahrweiler abgetretene Teilhypothek von 2000 BE. für kraftlos erklärt worden.

Sinzig (Rhein), 1. Februar 1943.

4. Oeffentliche Zustellungen 42903] Oeffentliche Zustellung.

2. R. 158/42. Der Schuhmachermeister Michael Schindelar aus Sucha, O. S.,

Kläger, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anhei ers anwalt Kassner in Bielitz, 8

sanne Schindelar geb. Göttel. früher Satomarie,

auf Ehescheidung aus 8

Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die 1. Zivilkammer des Land⸗ gerichts in Bielitz, O. S., Zimmer 35, auf den 5. Mai 1943, 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gericht zugelassenen Rechts⸗ anwalt als Prozeßbevollmächtigten ver⸗ treten zu lassen. Bielitz, den 1. Februar 1943.

Die Geschäftsstelle des Landgerichts.

7. Aktien-: gesellschaften WUBAG Maschinenfabrik und Isolierrohrwerk Aktiengesellschaft,

[43193] Bückeburg.

Die in der Nummer 29 des Deut⸗ schen Reichs⸗ und Preußischen Staats⸗ vom 5. 2. 1943 auf den dolf⸗Hitler⸗ 2. februar 1943, 16 Uhr, ein⸗ berufene außerordentliche Hauptver⸗ sammlung findet nicht statt.

Bückeburg, den 8. Februar 1943.

Durch Ausschlußurteil

von Niederbreisig

eebildete Teil⸗

Amtsgericht.

Nr. 12, Kreis Savybusch,

t gegen seine Ehefrau Su⸗

Buchenland, Beklagte, 5 Evegeser.