—2
Nagnesit —,—, Steirische Wasserkraft —,—, Steyr⸗Daimler⸗Puch —]* Steyrermühl ier —,—, Veitscher Magnesit —,—, Waagner⸗Biro —,—, Wienerberger Ziegel 126,00. 8 Wiener Protektoratswerte, 19. Febree (D. N. B.) iwnostensta Bank —,—, Dux⸗Bodenbacher Eisenbahn 149,00, — Nordbahn —,—, Ver. Carborundum u. Elektr. A. G. 558,00, Westböhm. Bergbau⸗Aktienverein —,—, Erste Brünner Maschinenf.⸗Ges. 79,00, Metallwalzwerk AG. Mährisch⸗Ostrau 160,00, Prager Eisenind.⸗Gesellschaft 323,00, Eisenwerke AG.⸗ Rothau⸗Neudeck 72,50, AG. vorm. Skoda⸗Werke Pilsen 304,00, Heinrichsthaler Papierfabr. —,—, Cosmanos, Ver. Textil u. Druck⸗ fabriken A. G. —,—, A. G. Roth⸗Kosteletzer Spinn. Web. —,—, Ver. Schafwollenfabriken A. G. 62,90, 4 2% Dux⸗Bodenbacher Prior.⸗Anl. 1891 —,—, 4⁰% Dux⸗Bodenbacher Prior.⸗Anl. 1893 —,—, Königs⸗ hofer Zement 489,00, Poldi⸗Hütte 732,00, Berg⸗ u. Hüttenwerksges. 468,00, Ringhofer Tatra 419,00. Renten: 4 ½ % Mährisch. Landes⸗ anleihen 1911 —,—, 4⁰% Pilsen Stadtanleihen —,—, 4 ½2 % Pilsen Stadtanl. —,—, 5 % Prager Anleihe —,—, 4 % Böhm. Hyp.⸗Bank Pfandbr. (57jährig) —,—, 4 % Böhm. Landesbank Schuldverschrei⸗ bungen 10,05, 40% Böhm. Landesbank Komm.⸗Schuldsch. —,—, 4 % Böhm. Landesbank Meliorationssch. —,—, 4 % Pfandbr. Mähr. Sparkasse —,—, 4 ½2 % Pfandbr. Mähr. Sparkasse —,—, 4 % Mähr.
Landeskultur⸗Bank⸗Komm.⸗Schuldverschr. —r,—, 40% Mähr. Landes⸗ kultur —,—, 4 ¼ % Zivnostenska Bank
Schuldverschr. 9,75.
Amsterdam, 10. Februar. (D. N. B.) A. Fortlaufend no⸗ tierte Werte: I. Anleihen: 40% Nederland 1940 S. I mit Steuer⸗ erleichterung 103,75, 4 % do. 1940 S. II ohne 101 ⅞, 4⁰% do.] 1940 S. II mit Steuererleichterung 103 %, 3 ⁄½ % do. 1941 (100) 99 ⁄, 4 % do. 1941 10119⁄, 3 % do. 1937 9318/8, 39% (3 ½ 0) Nederland 1938 97 ⁄, 2 ½8 % Nederl. Werkelijke Schuld Zert. 79 ¾, Nederl. Handels. Mij. Zert. (1000) 167,00. II. Aktien: Algem. Kunstzijde Unie (AKu) 180,25, Van Berkels Patent 166 6, Fokker Nederl. Vliegtuigenfabr. 303,50, Lever Bros & Unilever N. V. Zert. 304,25, Philips Gloeillampen⸗ fabr. (Holding⸗Ges.) 381,75, Oost Borneo Mij. —,—, Koninkl. Nederl. Mij. tot Expl. v. Petroleumbr. —,—, Amsterdam Rubber Cultuur Mij. —,—, Holl. Amerika Lijn. —,—, Nederl. Schepvaart Unie —,—, Handelsvereeng. Amsterdam (HVA) —,—, Deli Mij. Zert. (1000) —,—, Senembah Mij. —,—, Stoomv. Mij. „de Maas“ —,—. B. Kassapapiere: I. Festverzinsliche Werte: 3 ½ % Amsterdam 1937 S. II —,—, 3 ½ % Rotterdam 1938 S. 1 —, 4 % Nederl. Bankinstelling Pfdbr. —,—. II. Aktien: Amsterdamsche Bank 153,00, Nederl. Bankinstelling R. II 140,00,
Bierbrouwerij 300,00, do.
Amsterdam Droogdok —,—, Heemaf. N. V. 220,00, Heinelkenz ert. 334,50, Holland. St. Meelfabriel 230,00, Holl. Draad und Kabelfabriek —,—, Holl. Kunstzijde In. (HKJ) 193,00, Intern. Gewapend Betonbouw 204,00, Intern. Viscose Comp. 141,50, Kon. Ned. Hoogovens u. Staalfabr. Zert. 164,00, Lever Bros & Unilever N. V. 7 % Vorzg. 161,00, do. 7 % Vorzg. Zert. 160,00, do. 6 % Vorzg. (St. z. 100) 162,00, do. 60% Vorzg. (St. z. 1000) 142,75, Nederl. Kabelfabriek 339,00, do. Zert. 342,00, Nederl. Scheepsbouw Mij. 265,00, Nederlandsche Vlas Spinnerij 194,00, Philips Gloeilampenfabrieken Vorzg. 188,00, Reineveld Maschinefabriek —,—, do. Vorzg. 140,00, Rotterdamsche Droogdok Mij. 375,00, do. Zert. —,—, Kon. Mij. De Schelde, Nat. Bez. v. Aand. —,—, Handel Mij. R. S. Stokvis & Zn. 215,00, Stoom Spinnerij —,—, Stork & Co. 187,00, do. Vorzg. 141,00, Veendaalsche St. Spinnerij en Weverij 144,00, Vereenigde Blik⸗ fabrieken —,—, Vereen. Kon. Papierfabr. van Geldern Zonen, 177,00, do. Pref. 185,00, Wilton Feijenoord Dok en Werft 199,00, do. Vorzg. —, A. N. J. E. M. —,—, Tarakan Petroleum Mij. —,—, Nederl. Wol Mij. —,—, Holl. Amerika Lijn Zert. (1 —,—, Deli Mij. Zert. (100) —,—, Blaauwhoedenveem⸗Vriesse⸗ veem 138,00, Magazijn de Bijenkorf N. V. 196,00, do. 6 % kum. II. Vorzg. 151,00, do. Gewinnber.⸗Sch. R —,—.
S 1“
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Erscheint an jedem Wochentag abends in einer Vollausgabe und
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1. Untersuchungs⸗ und Strafsachen, 2. Zwangsversteigerungen, 3. fgebote,
5. Verluft⸗ und Fundsachen, 8.
4. Oeffentliche Zustellungen, V 6. Auslosung usw. von Wertpapieren,
7. Aetiengesellschaften, Kommanditgesellschaften a⸗ 9. Deutsche Kolonialgesellschaften,
Aktien,
10. Gesellschaften m. b. H., 11. Genossenschaften, 12. Offene Hanbels⸗ und Kommanditgesellschaften,
14. Deutsche N 15. Verschiedene
Sbank und Bankausweise, hekanntmachungen.
13. Unfall⸗ und E““ 1 e
3. Aufgebote
143077] F 6 — 8/1943. Das Amtsgericht Bremen hat am 3. Februar 1943 fol⸗ gendes Aufgebot erlassen: „Auf An⸗ trag des Zollsekretärs i. R. Friedrich Heinrich Kiehne, in Bremen, Thüringer Straße Nr. 33, wird der unbekannte Inhaber der auf den Namen der Frau Minna Kiehne, geb. Grün⸗ thal, Bremen, Thüringer Str. 33, aus⸗ estellten Einlegebücher der Sparkasse i Bremen, nämlich: 1. des Einlege⸗ buches Nr. 5588 der Sparkasse in Bremen, Zweigstelle Hemelingen, Gut⸗ von 1155,73 Hℳ, 2. des Ein⸗ egebuches Nr. 482 525 der Sparkasse in Bremen, Guthaben von 1541,71 Rℳ, 8. des Einlegebuches Nr. 722 691 der Sparkasse in Bremen, Guthaben von 699,94 ℳ, hiermit aufgefordert, späte⸗ ens in dem auf ittwoch, den 8. August 1943, vorm. 9 ½ Uhr, anberaumten, im Gerichtshause hier⸗ 55 Zimmer Nr. 84, stattfindenden Aufgebotstermine unter Anmeldung “ Rechte die bezeichneten Einlege⸗ bücher vorzulegen, widrigenfalls sie für kraftlos erklärt werden.“ Die Geschäftsstelle des Amtsgerichts.
[43078] Aufgebot. 8
2 F. 1/42. Die Deutsche Bank, Filiale in Kattowitz, hat das Auf⸗ gebot folgender Wechsel beantragt: a) Wechsel D 5476 über 100 Zloty, ausgestellt am 30. 3. 1939, fällig am
81. 8. 193 bei dem Aussteller und Be⸗
bruar 1943. 8
vor
8—
ogenen Samuel Kramarz, Grodno, ürezzinanse 30, Giranten: „Hawig“, itzmannstadt, Fosef Weitlis & Co., Sosnowitz; b) Wechsel D 5288 über 200 Zloty, ausgestellt am 4. 5. 1939, fällig am 27. 8. 1939 bei dem Aussteller und Bezogenen Abram Pawe in Jeziory, Kr. Grodno, Giranten: N. beeldomie⸗ Grodno, S. Milchberg, Warschau, Rynkowa 7, Olkusch, Emaille⸗ geschirrfabrik AG., Ilkenau, O. S. Jeder Inhaber der Urkunde wird auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 5. Mai 1943, 9 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermine se mne Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen⸗ 8 die Kraftloserklärung der Urkunde rfolgen wird.
Grodno, Bz. Bialystok, den 5. Fe⸗
Das Amtsgericht.
[43083] Aufgebot.
3. F. 7/42. Die Sparkasse der Stadt renzlau als Rechtsnachfolgerin der tadtgemeinde Prenzlau hat das Auf⸗ ebot der von dem Landwirt Georg idder aus Potzlow, U/M., ausgestell⸗ ten und auf den Bauern Friedrich Luplow aus Potzlow, U/M., bezoge⸗ nen, angeblich abhanden gekommenen Wechsel vom 21. und 24. November 1924 über 1390,— Rℳ bzw. 2104,20 Rℳ ausgeklagt durch Urteil des Land⸗ in Prenzlau vom 19. Dezember 924 (3 P. 136/24) beantragt. Der Inhaber der Wechsel wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 1. Sep⸗ tember 1943, vormittags 11 Uhr, dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 19, anbergumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Wechsel vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Wechsel er⸗ folgen wird.
Prenzlau, den 29. Januar 1943.
Amtsgericht.
[43225] Aufgebot.
F 1/43. Die Sprengstoffwerke Ober⸗ schlesien G. m. b. H. in Kattowitz, Friedrichstraße 25/27, hat das Aufgebot folgender angeblich verlorengegan⸗ gener Wechsel, die durch die Rechts⸗ vorgängerin der Sprengstoffwerke Ober⸗ schlesien G. m. b. H. vor Ausbruch des Krieges der früheren polnischen Post⸗ sparkasse zum Inkasso übergeben waren, beantragt: Nr. 318 Betrag: Zloty 100,—, Aussteller: Thadeus Paryz & Co., zahl⸗ bar am 11. 9. 1939 in Kowel, Sien⸗ kieweza 17, Nr. 301 Betrag: Zloty 300,—, Aussteller: M. Gerszenberg, zahlbar am 7. 10. 1939 in Luboml,
Szkolna 1. Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 13. September 1943, vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem 1a. See9 neten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termin ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung erfolgen wird. Luzk, den 31. Januar 1943. Deutsches Gericht.
[43222] Aufgebot.
Erwin Böhler in Wien, I., ve⸗ G 22, Sachvertreter: er Rechtsanwalt Dr. Schillin in Ilmenau, Thür, hat das Aufgebot des abhanden gekommenen Teilgrund⸗ schuldbriefes über die im Grundbuch von Großbreitenbach, Thür., Band VII Blatt 260 in Abt. III unter Nr. 38 zu Nr. 25/27 auf den Namen des Fabrik⸗ besitzers Oskar Enders in Großbreiten⸗ bach, Thür., eingetragene und an den Antragsteller abgetretene Teilgrund⸗ schuld in Höhe von 20 000 6ℳ bean⸗ tragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 16. September 1943, vorm. 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anbe⸗ raumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzu⸗ legen, sonst wird die Urkunde für kraft⸗ los erklärt.
Gehren, Thür., den 5. Februar 1948.
Das Amtsgericht.
[43079] Aufgebot.
Die Stadtgemeinde Hammerstein, vertreten durch ihren Bürgermeister, dieser vertreten durch Rechtsanwalt Maaß in I hat beantragt, den Schneider Karl Verg und seine Ehefrau Amalie Berg geb. Breitzke, zu⸗ letzt wohnhaft in Hammerstein, für tot fn erkläven. Die Leseesng 88
eute Berg werden aufgefordert, sich in dem auf den 7. Ma 943, 11 Uhr, vor dem unterzeich⸗ neten Gerichte, Zimmer Nr. 1, anbe⸗ raumten Aufgebotstermine zu melden oder dem Gericht Nachricht über ihren Verbleib zu geben, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Eheleute Berg zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Amtsgericht Hammerstein, den 27. Januar 1943.
[45227]
Der Pfleger, Seilermeister Gustav Siegert in Striegau, Jauerstraße Nr. 9, hat beantragt, den verschollenen Gast⸗ und Landwirt Max Ringel aus Striegau, geboren am 10. September 1904 in Polsnitz, Kreis Waldenburg, Schl zuletzt wohnhaft in Striegau, Schweidnitzer Straße Nr. 35, Kreis Schweidnitz, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefor⸗ dert, sich spätestens in dem auf den 31. März 1943, vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge⸗ richt, Zimmer Nr. 4, anberaumten Aufgebotstermin 7¹ melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Anfforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu .
Striegau, den 2. Februar 1943.
Amtsgericht.
[430865 Bekanntmachung.
Der am 15. Juni 1942 zu Konskau, Ortsteil Kanada Nr. 428, verstorbene Angestellte Johann Schurmann hat in seinem Testament vom 2. Mai 1937 die Eheleute Ludwig und Berta Valita geb. Weselski zu Testamentserben ein⸗ gesetzt. Der Anstreicher Ludwig Valita, wohnhaft in Konskau⸗Kanada Nr. 479, hat die Erteilung eines gemeinschaft⸗ lichen Erbscheins beantragt, er vermag aber nicht mit völliger Gewißheit an⸗ zugeben, ob der Erb⸗ dsge⸗ welche gesetz⸗ Erben hinterlassen hat. Die in Frage kommenden erbberechtigten Ver⸗ wandten des Erblassers werden 8 hiermit öffentlich ie ihnen zustehenden Erbrechte vng melden. Nach dem Ablauf von sechs Wochen seit der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung wird der Erbschein nach Maßgabe des vorliegenden Be⸗ weiser “ erteilt werden. Der reine Nachlaß beträgt 600 R.A. — 2 VI 49ℳ2.
Teschen, den 30. Januar 1943.
Amtsgericht.
Beschluß. 100/24. Am 1. Dezember zu Breslau, ihrem letzten die verwitwete Kultur⸗ ingenieur Auguste Jeron geb. Rot⸗ kowski (Rudkowski), deutsche Reichs⸗ angehörige, kinderlos verstorben. Sie wurde am 30. Dezember 1843 in Königsberg (Pr) als Tochter des Bür⸗ ers und Pigentümerz Gottfried Rud⸗ owski und seiner Ehefrau, Caroline Louise geb. Kegelbein, später wieder⸗ verehelichten Will, geboren. Da ein Erbe des bisher nicht er⸗ mittelt worden ist, werden 1eKachah
[43219] 51 VI
1924 ist
Wohnsitz,
denen ein 6. an. dem zeche usteht, aufgefordert, dieses Recht vaehüge Pei⸗ 1943 bei dem unter⸗ zeichneten Gericht anzumelden, widri⸗ genfalls festgestellt werden wird, daß ein anderer Erbe als das Land Preu⸗ ßen nicht vorhanden ist. — Der Wert 15 Nachlasses beträgt ungefähr 9600. ℳ
Breslau, am 1. Februar 1943. Das Amtsgericht.
[48224]
Die Erben des am 15. 1. 1942 in Rußland gefallenen ans Ebbing⸗ haus, geboren am 11. 11. 1921 in Köln, als Sohn der Johanna Ebbing⸗ haus, gesch. Ehefrau Wilhelm Röger, werden aufgefordert, spätestens in dem auf dem 15. April 1943, 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anbe⸗ raumten Aufgebotstermin ihre Rechte anzumelden, andernfalls sie mit ihren Rechten ausgeschlossen werden und fest⸗ gestellt wird, daß der Fiskus Erbe wird.
Königswinter, den 2. Februar 1943.
Das Amtsgericht.
[43223]
Durch Urteil vom 16. November 1942 sind für kraftlos erklärt die Teil⸗ schuldverschreibungen der Brauer⸗ Gilde der Stadt Hannover von 1926 Lit. B Nr. 1648 über 1000 Hℳ, Lit. C Nr. 2597 über 500 Eℳ und Lit. D Nr. 3490, 3696, 3697, 4321, 4323, 4324, 4325, 4699 und 4704 über je 100 H.ℳ und die Aktie Nr. 08 104 der Hackethal⸗ Draht⸗ und Kabel⸗Werke Aktiengesell⸗ schaft in Hannover über 100 R.ℳ.
Amtsgericht Hannover.
[42897] Erbenaufruf. Als Erben des am 11. Dezember 1936 verstorbenen Kaufmanns Theodor Schöpp in Heidelberg zur Hälfte seines Nabhlasses kommen die etwaigen Ver⸗ wandten seiner am 3. November 1884 in Heidelberg verstorbenen Mutter Marie Schöpp geb. Rock in Betracht. 9,86 ist angeblich am 25. September 1821 in ; als Tochter der ledigen Franziska Rock geboren. Per⸗ onen, die hiernach glauben Erban⸗ prüche in dieser achlaßsache zu aben, werden aufgefordert, diese bis pätestens 31. März 1943 hier an⸗ umelden und 5 Verwandtschaftsver⸗ Zältnis zum Erblasser durch öffentliche Urkunden nachzuweisen.
Heidelberg, den 3. Februar 1943. Notariat Heidelberg I als Nachlaßgericht.
[43226]
9 F 6/42. Auf Antrag des Lehrers Alfons Durka aus Neulaube Nr. 51, als Sigert. IZ. seiner Ehefrau Anna Durka, geb. Kaja, sind die Pfandbriefe der Pojener Land⸗ schaft, und zwar: a) 8 Stück 4 Nige Posener Landschaft à 500,— Zloty Nr. 17 302 bis 17 309 im Werte von 4000,— Zloty, b) 25 Stück Posener Landschaft 2 100,— Zloty Nr. 61 087 bis 61 096, 61 099 bis 61 103, 61 105 bis 61 113 und Nr. 126 357 im Werte von 2500,— Zloth, c) 16. Stück 4 ͤige Posener Landschaft à 10,— Zloty Nr. 66 728 bis 66 734 und Nr. 66 743 bis 66 751 im Werte von 160,— Zloty für kraftlos erklärt.
Posen, den 8. Februar 1943.
“
4 4⁄42. Durch Ausschlußurteil vom 2. 2. 1943 ist der am 12. 6. 1939 in Rybnik ausgestellte und am 5. 1. 1940 fällig gewesene Wechsel über 500 Zloty, dessen Aussteller und Akzeptant der Möbelfabrikant Jan Jojko in Rybnik ist, für kraftlos erklärt worden. Rybnik, den 3. Februar 1943.
Das Amtsgericht.
[43221] 3 An Stelle der für kraftlos erklärten Hypothekenbriefe über die im Grund⸗ buche von Hüttenbusch Blatt 152 in Abt. III unter Nr. 21 und Nr. 24 für das Deutsche Reich W1“ Dar⸗ lehnsforderungen von — RMℳ und 500,— Eℳ sind neue Briefe erteilt worden.
Flatow, den 3. Februar 1943.
Das Amtsgericht.
[42901]
Der am 8. Juni 1932 der Witwe Anna Lagershausen geb. Meinecke in Gittelde ausgefertigte Erbschein nach dem am B. e ember 1929 in Gittelde verstorbenen ägewerksbesitzer Karl Lagershausen vom 8. 18. 1932 wird kür kraftlos erklärt, da er unrichtig tst. Seesen, den 292. Januar 1949. Das Amtsgericht.
[42892] “ Durch Beschluß des Amtsgerichts Berlin vom 27. Januar 1943 ist der Tod des Unteroffiziers Heinz Günter Fritz Jürgens, geboren am 20. Fe⸗ bruar 1918 zu Vanzig Sangfhr, fest⸗ estellt worden und als Zeitpunkt des⸗ ises der 6. Juli 1941. — 455
II 96. 42. Berlin, den 27. Januar 1943. Das Amtsgericht Verlin. Abt. 455.
[42893]
Durch Sesssi des Amtsgerichts Berlin vom 29. Januar 1943 ist der Tod des Unteroffiziers Heinz Fritz Bolle, geboren am 15. September 1917 zu Berlin, fesegelten⸗ worden und als Zeitpunkt desselben der 17. Ja⸗ nuar 1941. — 455 II 228. 42.
Berlin, den 29. Januar 1943.
Das Amtsgericht Berlin. Abt. 455.
[42894] Durch Beschluß des Amtsgerichts Berlin vom 1. Februar 1943 ist der Tod des Feldwebels Günter Balz, ge⸗ boren am 28. September 1920 in Rostock, festgestellt und als Zeitpunkt Na tae. der 12. Dezember 1941.
— 455 II 229. 42. ebruar 1943.
Berlin, den 1. 1
Das Amtsgericht Berlin. Abt. 455. [43217]
Durch Beschluß des Amtsgerichts Berlin vom 29. Januar 1943 ist die Lidia Freund geb. Renn, geboren am 22. Mai 1891 zu Ss.ö für tot erklärt und als Zeitpunkt des Todes der 31. Dezember 1926 fest⸗ gestellt worden. Die Todeserklärung erfolgt nur mit Wirkung für die Rechtsverhältnisse, welche nach deut⸗ schem Recht zu beurteilen sind, und mit Wirkung für das im Inlande be⸗ findliche Vermögen. — 455. II. 27. 42.
Berlin, den 29. Januar 1943.
Das Amtsgeriche Berlin.
4. Oeffentliche Zustellungen [43228] Oeffentliche Zustellung. 43 R. 246/42. Die Frau Else Jaszezur, geb. Rehdanz, in Goten⸗ hafen, Adoff⸗Hitler⸗Stra e Nr. 66, Prozeßbevollmächtigter; Rechtsanwalt Lau in Gotenhafen, klagt gegen ihren Ehemann, den Kasimir Jaszezur, z. Zt enthalts, au Ehe i
unbekannten Au I,. e⸗ scheidung aus § 55 Ehegesetz. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 3. Zivilkammer des Land⸗ gerichts in Danzig auf den 7. April 1943, 9 Uhr, Zimmer 201, mit der Aufforderung, sich durch einen bei
auf den 31.
scorderung, sich durch
anwalt als 1u1“ ver⸗ treten zu lassen.
den 3. eme 1943.
Die eeschäftsstelle des Landgerichts. (42905] Oeffentliche Zustellung.
12. R 332/42. Die Ehefrau Marie Przodalla geb. Syrek in Hohenlohe⸗ hütte Josef⸗Beder⸗Str. 97 bei Syrec
rozeßbevollmächtigter: Rechtsanwa Dr. Haucke in Kattowitz, klagt gegen den Ehemann Bergmann Thomas Przodalla, früher in Hohenlohehütte jetzt unbekannten Aufenthalts, au Ehescheidung und Schuldigerkläru des Beklagten. Die Klägerin lade den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des echtsstreits vor die 7. Zivilkammer des Landgerichts in Kattowitz auf den 24. März 1943, vormittags 10 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, sich durch einen bei dies Gericht zugelassenen Rechtsanwalt a Prozeßbevollmächtigten vertreten mu lassen.
Kattowitz, den 26. Januar 1949. Die Geschäftsstelle des Landgerichts.
(43229] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Marie Kosietzki aus Petrowitz, Hintergasse 9, Prozegö⸗van mächtigter: Rechtsanwalt Dr. welke in Königshütte, klagt gegen ihren Ehemann den Grubenarbeiter Franz Kosietzki, früher in Petrowitz, 8* un⸗ bekannten Aufenthalts, auf Ehes dung und Schuldigerklärung des Be⸗ klagten. Der Beklagte wird zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 7. Zivilkammer des 8 richts in Kattowitz auf den 31. März 1943, vormittags 10 Uhr, geladen mit der hserdetns⸗ g durch einen bei diesem Gericht zugelassenen Rechts⸗ anwalt als Iö“ ver⸗ treten zu lassen.
Kattbwitz, den 1. Februar 1943. Der Urkundsbeamte der Geschäftsstelle des Landgerichts.
43230] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Hildegard Jenczuro eb. Krupa aus Trzebinia, Bahn⸗
boftwirtschaft, Prozeßbevollmächtigter:
Rechtsanwalt Dr. Schwittlinsky in
Kattowitz, klagt gecen ihren Ehemann,
den Kaufmann Willi Jenczura, früher
in Laurahütte, jetzt unbekannten Auf⸗
enthalts, auf Fhescheidung und Schul⸗
digerklärung des Beklagten. Der Bo⸗
klagte wird zur mündlichen Perhand.
lung des Rechtasreits vor die 15 Fne es Landgerichts in Ka
März 1943, mitbng
10 Uhr, geladen mit der Aufforde⸗
rung, sich Fürc einen bei diesem Geri uge 85 echtsanwalt als Proz bebollmächtigten vertreten zu lassen. Kattowitz, den 1. Februar 1943.
Der Urkundsbeamte der Geschäftsstelle
des Landgerichts.
1) Oeffentliche Zustellung. 88 Füfenn Stanislawa Dobiasch aus Paulsdorf, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Hink in Ruda, klagt gegen ihren Ehemann Wilhelm Do⸗ biasch, früher in jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, auf Eheschei⸗ dung aus § 55 des Ehe esetzes. Der Bekkagte wird zur mündlichen lung des Rechtsstreits vor die 7. ivil⸗ kammer des Landgerichts in Kattowitz auf den 31 Nart 1948. ens
r, geladen mit der Auf⸗ 81420h, n. einen bei Gericht zugelassenen Rechtsanwalt a gercitche kassenenten vertreten zu lassen.
Kattowitz, den 1. Februar 1943. Der Fehriche dee der Geschäftsstelle des Landgerichts.
ür den Amtlichen und Nichtamt⸗ Rätan Parese. 1n n nen und für den Verlag: Präsident Dr. Schlange in Potsdam,
ür den Wirtschaftsreil und oen de redaktionellen Teil:
Rudolf Lantzsch in Berlin NW 21
ischen Verlags⸗ und Druckerei Druck der Prea ce Felshe
Drei Beilagen
einschl. Börsenbeilage und einer Zentral⸗ “ handelsregisterbeilage)
Das Amtsgericht.
diesem Gericht zugelasf ien Rechts⸗
1 der gekürzten Ausgabe fallen die Zentral⸗ 8 amnbeis enee. und die Börsenbeilage fort.
an, in Berlin für Selbstabholer die Anzeigenstelle 8W 68, Wilhelmstr. 32.
Nr. 35
Fernsprech⸗Sammel⸗Nr.: 19 38 33
strichen) oder as. Sperrdruck (besonderer V -. Se 9. (bes bermerk am Rande) hervorgehoben
Verlin, Freitag, den 12. Februar, abends
lete Anzeigen müssen 3 Tage vor dem Einrückungs⸗
termin bei der Anzeigenstelle eingegangen sein.
Ihnhalt des amtlichen Teiles “ Deutsches Reich
EET“
Die Inderziffer der Großhandelspreise im Monatsdurchschnitt
Januar 1
Berichtigung der Anweisung Nr. 61 der Wirtschaftsgruppe Werkstoffverfeinerung und verwandte Eisenindustriezweige als Bewirtschaftungsstelle des Reichsbeauftragten für tech⸗ nische Erzeugnisfe über die Herstellung von Drahtseilen und Drahtlitzen vom 25. Januar 1943, in Nr. 26.
Kriegswirtschaftliche Disziplin bewährt sich auch im Kleinen! Unserer Aufforderung, zur Papierersparnis von der Vollaus⸗ gabe des Deutschen Reichsanzeigers und Preußischen Staats⸗ anzeigers auf die neu geschaffene gekürzte Ausgabe überzu⸗ gehen, sind die Bezieher in erfreulich starkem Maße gefolgt. Unter den gegenwärtigen Beziehern der Vollausgabe sind jedoch noch immer nicht wenige, für deren Bedürfnisse die gekürzte Ausgabe (ohne Zentralhandelsregister⸗ und Börsen⸗Beilage) ausreicht. Es wird erwartet, daß auch diese Bezieher, die es bisher versäumt haben, die Umstellung vorzunehmen, sich in Zukunft für die gekürzte Ausgabe entscheiden. Postbezieher be⸗ antragen den Uebergang auf die gekürzte Ausgabe (Preis Rℳ 2,— monatlich zuzüglich Zustellgebühr) beim Postzusteller anläßlich der demnächst beginnenden Einziehung der Bezugs⸗ gelder für März.
Mehr denn je gilt es: Wer Papier, elektrische Energie und Arbeitskraft sparen hilft, dient der deutschen Kriegswirtschaft!
Amtliches Deutsches Reich
Die Indexziffer der Großhandelspreise
im Monatsdurchschnitt Januar 1943 Die Indexziffer der Großhandelspreise stellt sich für den Monatsdurchschnitt Januar auf 115,9 (1913 = 100); sie * sich — zum Teil aus jahreszeitlichen Gründen — gegenüber dem Vormonat (115,3) um 0,5 v. H. erhöht. Die Indexziffern der Hauptgruppen lauten: Agrarstoffe 118,6 (†ℳ† 1,4 v. H.), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 102,4 (unverändert) und industrielle Fertigwaren 134,2 (unverändert).
8 1913 = 100
Monatsdurchschnitt
Dezember Januar 1942 1943
Ver⸗
änderung
in vH
117,0
102,4 134,2 1137 149,6
115,3
I. Agrarstoffe II. Industrielle Halbwaren 8 III. Industrielle Fertigwaren . .. sdavon Produktionsmittel.. Konsumgüter.. .
Gesamtinder ... ..
118,6
102,4 13³4,2 113,8 149,6
115,9
+ 1,4
0,0 0,0 5 0,0
+ 0,
Die Erhöhung der Indexziffer für Agrarstoffe ist hauptsäch⸗ lich durch die ees Pessehans tparftafle für 85 getreide, Speisekartoffeln, Futtergetreide, ausländischen Mais, Kartoffelflocken, Trockenschnitzel und Futterhülsenfrüchte ver⸗ ursacht. Ferner lagen die Schweinepreise nach der am 7. De⸗ zember 1942 erfolgten Erhöhung der Grundpreise im Januar höher als im Vormonat. Die Rinderpreise sind teilweise weiter zurückgegangen.
In der Indegziffer für industrielle Rohstoffe und Halb⸗ waren wurde die jahreszeitliche Erhöhung der Düngemittel⸗ preise durch Preisrückgänge für einige Textilien und für Leder ausgeglichen. Bei den industriellen Fertigwaren sind keine bemerkenswerten Preisänderungen eingetreten.
Berlin, den 9. Februar 1943. 0
Berichtigung der Anweisung Nr. 61
der Wirtschaftsgruppe Werkstoffverfeinerung und verwandte Eisenindustriezweige als Bewirtschaftungsstelle des Reichs⸗ beauftragten für technische Erzeugnisse über die Herstellung von Drahtseilen und Drahtlitzen vom 25. Januar 1943, ver⸗ öffentlicht im Reichsanzeiger Nr. 26 vom 2. Februar 1943: 3 In 5 1 ist in Zeile 3 nach „7 Drähte“ hinzuzufügen: „(1 und 6)“.
2 8 Nichtamtliches Deutsches Reich 8 Der Schweizerische Gesandte in Berlin, Herr Hans Frö⸗ licher, ist nach Berlin zurückgekehrt und hat die itung der Gesandtschaft wieder übernomme
v
Nummer 6 des Ministerialblatts des Reichs⸗ und Preußischen Ministeriums des Innern vom 10. Februar 1943 — Inhalt: Allgemeine Verwaltung. RdErl. 1. 2. 1943, Uebernahme v. Umsiedlern in d. dt. Beamtenverhältn.; hier: Ein⸗ holg. einer polit. Beurteilg. — RdErl. 2. 2. 1943, Beglaubig. v. Zeugnisabschriften. — RdErl. 5. 2. 1943, Fortzahlg. d. Dienst⸗ bezüge an nichtbeamt. Dienstkräfte in öffentl. Verw. u. Betrieben bei Einberufg. zum Wehrdienst. — Kommunalverbände. RdErl. 30. 1. 1943, Abrundg. d. Realsteuern u. Gemeindeabgaben. — RdErl. 1. 2. 1943, Weitergeltg. d. Lohnsteuerkarten 1942 f. d. Talenderj. 1943. — RdErl. 1. 2. 1943, Frist f. d. Ausschreibg. v. Stellen im Dienst d. Gemeinden u. GV. — RdErl. 2. 2. 1943, Pol.⸗Kostenzusch. f. Pol.⸗Reservisten. — RdErl. 2. 2. 1943, Schul⸗ denabwicklungs⸗BO.; hier: Grundbuchbereinig. bei erlosch. Hypo⸗ theken. — RdErl. 3. 2. 1943, Besond. Kosten f. d. teilw. Inbetrieb⸗ nahme d. Straßenbeleuchtg. — RdErl. 4. 2. 1943, Dienstkleidg. d. Gemeindeforstbeamten. — RdErl. 4. 2. 1943, Ausbildungsvorschr. f. d. gehob. Forstdienst. — RdErl. 4. 2. 1943, Getränkesteuer in Betrieben. — RdErl. 5. 2. 1943, Vergnügungssteuer; hier: An⸗ erkenng. d. dt. Wochenschau Nr. 648. Polizeiverwal⸗ tung. RdErl. 4. 2. 1943, Ergänzg. d. Personal⸗Unterlagen d. Offz. d. SchP. — RdErl. 4. 2. 1943, Bezeichng. d. Pol.⸗Lehrbatl. — RdErl. 26. 1.1943, Buchg. d. Ausg. f. d. Bezug d. Zeitschrift „Die deutsche Kolonialzeitung“. — RdErl. 26. 1. 1943, J f. d. Empfänger v. Einsatzbesoldg. d. Pol.⸗Res. u. ihre Hinterblieb. — RdErl. 1. 2. 1943, Frostschäden bei d. Pol. — RdErl. 1. 2.
Postscheckkonto: Berlin 418 21 „Ehrenbuch d. Dt. Pol.“. — RdErl. 11. 1. 1943, Verkehrskomp. (mot.) zb V. — RdErl. 1. 2. 1943, Uniformänderg. — RdErl. 2. 2. 1943, Uebernachtungsheim d. Chefs d. OrdnPol. — RdErl. 3. 2. 1943, Benutzg. eig. Schreibmasch. 8 d. Dienstgebrauch durch Angeh. d. LSPol. — Wehrangelegenheiten. Kriegsschäden. Familienunterhalt. RdErl. 26. 1. 1943, Umstellungsbeih. * d. Empfänger v. Einsatzbesoldg. d. Pol.⸗Res. u. ihre Hinterblieb. ees RdErl. 2. 2. 1943, Kriegssachschäden an Reichsautobahnen. — RdErl. 2. 2. 1943, Sofortmaßn. bei Bomben⸗ u. Brandschäden. — RdErl. 5. 2. 1943, Kriegssachschäden an Gebäuden, die v. d. Haupt⸗ treuhandstelle Ost — Sonderabt. Altreich — verwaltet werden. — Wohlfahrtspflege u. Jugendwohlfahrt. RoͤErl. 1. 2. 1943, Unbestimmte Verurteilg. Jugendlicher. — 11. RdErl. 4. 2. 1943, Umsiedlerkreisfürsorge. — Volksgesundheit. RdErl. 5. 2. 1943, Heilpraktikerges. — RdErl. 2. 2. 1943, Welt⸗ anschaul. Schulg. d. Lernschwestern u. d. Krankenpflegeschüler. — RdErl. 2. 2. 1943, Entlastg. v. Krankenschweéstern durch Einsatz hauswirtschaftl. Ostarbeiterinnen. Veterinärverwal⸗ tung. RdErl. 4. 2. 1943, Herstellg. u. Verwendg. v. Trockenblut⸗ plasma u. Trockendickblut f. Ernaäͤhrungszwecke. — Verschie⸗ denes. Reichsinderziffer Januar 1943. Neuer⸗ scheinungen. Stellenausschreibungen von Gemeindebeamten. — Zu beziehen durch alle Postanstalten. Carl Heymanns Verlag Berlin W 8, Mauerstr. 44. Vierteljährlich 2,15 lℳ für Ausgabe A (zweiseitig bedruckt) und 2,70 Hℳ für
Reichsbankgirokonto Berlin, Konto Nr. 1/1913 1943, Hilfskasse d. Gend. — RdErl. 4. 2. 1943 h.ve f. d. 9
Ausgabe B (einseitig bedruckt).
Wirischaftsteil
Freimachung von Arbeitskräften in der Holzwirtschaft für
kriegswichtigen Einsatz
Der Reichsforstmeister hat in einem Erlaß an die Reichs⸗ verteidigungskommissare die Forst⸗ und Holzwirtschaftsämter ge⸗ mäß der Verordnung zur Freimachung von Arbeitskräften für kriegswichtigen Vesaf vom 29. 1. 1943 angewiesen, schaftlichen Betriebe seiner Zuständigkeit (8 earbeiter⸗, Verteiler⸗ und Verarbeiterbetriebe) zu Aberprüsen und, soweit sie nicht für die Zwecke der Reichsverteidigung, der Deckung des lebenswich⸗ tigen Bedarfs der gewerblichen Wirtschaft und der Landwirtschaft notwendig sind, zu schließen.
Die besondere Struktur der Holzwirtschaft gestattet es nicht, ein allgemein gültiges Verfahren vorzuschreiben. Wie vorgegangen werden soll, wird jeweils von der besonderen Eigenart der be⸗ treuten Gebiete abhängen. Um das gesteckte Fiel jedoch in kürzester zu erreichen, wird es zweckmäßig sein, soweit keine Unterlagen schon vorliegen, sich Vorschläge durch die örtlichen Stellen (Fachliche Organisation der gewerblichen Wirtschaft, Kreiswirtschaftsberater, Kreisbbmann der DAßF., Arbeitsamt, Landrat⸗Beauftragter für Forst⸗ und Holzwirtschaft) machen zu lassen. Das Forst⸗ und Holzwirtschaftsamt entscheidet dann im mit dem Landesarbeitsamt und den Parteidienst⸗
ellen.
Bei allen Maßnahmen muß leitender Gesichtspunkt sein, ein Absinken der Erzeugung zu vermeiden. Auch der Handel und das Maklergewerbe wird einer Prüfung unterzogen, inwieweit sich durch sinnvolleren Einsatz Kräfte freimachen lassen. Die Verwer⸗ tung der Vorräte geschlossener Betriebe ist durch die Anordnung über die Verwertung von Waren geschlossener Betriebe vom 23. 1. 1943 geregelt. Die durchzuführenden Maßnahmen s zum 15. 4. 1943 abzuschließen. 1
Aufhebung der Mindestabnahmeverpflichtungen für den Strom⸗ verbrauch von gewerblichen und Haushaltungsabnehmern Der Reichslastverteiler (Reichsstelle für Elektrizitätswirtschaft)
gibt bekannt: Bei einer Reihe von Elektrizitätsversorgungsunter⸗
nehmen im Reich bestehen Tarife für Haushaltungs⸗ und Ge⸗ werbeabnehmer mit gegenüber den normalen Tarifen gesenkten
Arbeitspreisen, nach denen den Beziehern sogenannte Mindest⸗
abnahmeverpflichtungen auferlegt sind; d. h. die Verbraucher, die
Strom nach diesen billigeren Tarifen beziehen, müssen sich ver⸗
pflichten, gewisse festgelegte Mindestmengen an Kilowattstunden
auch dann zu bezahlen, wenn sie diese nicht verbraucht haben. In normalen Zeiten werden Stromabnehmer, deren Verbräuche nach einem solchen Tarif abgerechnet werden, darauf achten, daß sie die in Rechnung gestellten Kilowattstunden auch verbraucht haben.
In der gegenwärtigen Zeit ist jedoch jeder einzelne zur größt⸗ möglichen Einsparung von Energie aufgerufen worden. Der⸗ artige Mindestabnahmeverpflichtungen würden dem Sparwillen der Abnehmer im Wege stehen. Der Reichskommissar für die
Preisbildung hat daher die Aufhebung dieser Mindestabnahme⸗
verpflichtungen für die Dauer des Krieges verfügt. Verschiedene Feststellungen geben Veranlassung, alle in Be⸗
tracht kommenden Stromverbraucher auf diese Aufhebung der
Mindestabnahmeverpflichtungen hinzuweisen und die Aufsorde⸗
rung daran zu knüpfen, daß auch diese Abnehmer ihren Strom⸗
verbrauch auf das geringstmögliche Maß beschränken. 8
16“
Arbeiistagung für Industriegasverwendung Im FZeichen der Energie⸗Sparaktion stand eine dieser Tage in Berlin von der Zentrale für Gas⸗ und Wasserverwendung und den Berliner Gaswerken durchgeführte „Arbeitstagung für In⸗ dustviegasverwendung“. Die dort gehaltenen Referate zeigten
rung in den Industriebetrieben möglich ist. Nach einleitenden Worten von Dr.⸗Ing. W. Hoffmann, Präsidialdirektor der Berliner Gasverke, und Oberbereichsleiter Direktor K. Kasper
vom Ganamt für Technik der NSDAP. führte Direktor R. Hart⸗ mann von der Zentrale für Gas⸗ und Wasserverwendun in 8 I 8n 8
seinem Vortrag „Industriegasverwendung und Kriegswirtschaft“ aus, daß annähernd die Hälfte der in Deutschland verbrauchten Steinkohle den Weg der Ent⸗ bzw. Vergasung geht. Die durch eeen Wirtschaften freiwerdenden Energiemengen stehen ohne zusätzliche Energieleistung für die Produktionssteigerung zur Verfügung. Daher werden die Außendienst⸗Ingenieure der ZfGW. laufend für Industriebegehungen eingesetzt, um Fehler aufzufinden und im Rahmen des Möglichen abzustellen. Diese Maßnahmen und die aus diesen Arbeiten gesammelten Erfah⸗ rungen werden sich nicht nur unter den augenblicklichen Ersorder⸗ nissen des Krieges, sondern darüber hinaus auch in der Friedens⸗ zeit segensreich auswirken. Neben diesen Bemühungen geht die Arbeit und die „Aufgaben der Energie⸗Ingenieure“, über die Dipl.⸗Ing. Mörs in seinem Vortrag sprach, weiter. An beson⸗ deren Beispielen wurden die Einsparungsmöglichkeiten erwähnt, so z. B. daß auch nur zwei Grad Uebertemperatur in den Räumen einen Kohlenmehrbedarf von 10, % bedingen. Mit technischer Aufklärung und Schulung der Gefolgschaft, dauernden Hinweisen, Werbung durch Werksrundfunk u. a. m. kann viel erreicht werden. Denn es geht, wie Dipl.⸗Ing. van Howe von den Berliner Gaswerken ausführte, darum, die „Ansprüche der Industrie an die Leistung der Gaswerke“ anzupassen. Wichtig ist hierbei die Ver⸗ meidung jeder Erzeugung unnötiger Verbrauchsgüter, Energie⸗ vergendung durch schlechte Apparaturen bzw. Oefen und Vermei⸗ dung der Spitzen, die sich zwar bei Gas nicht so sehr bemerkbar machen, aber im Winterspitzenverbrauch doch vorhanden sind. Vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den beratenden Fachkräften der Gaswerke ist unbedingt notwendig. Dr.⸗Ing. Repky wies in seinem Vortrag „Bau und Betrieb gasbeheizter Industrieöfen“ auf die drei Konstruktionselemente (Ofenkörper, Brenner und Verbrennung, Feuergasführung und Abgase) hin und zeigte be⸗ sonders auf, daß der heute noch benutzte Wärmegasofen vielfach verbesserungsbedürftig sei. Nachdem das wichtige Gebiet der Um⸗ stellung von Oel auf Gas mit seinen Fehlermöglichketten behandelt wurde, ging der Vortragende auf die wichtigsten Möglichkeiten ein, mit den zur Verfügung stehenden Gasmengen wirtschaftlichst umzugehen. Besonders aas htdsvesch waren die Ausführungen von Obering. B. Schmidt von der ZfGW. über die theore⸗ tischen Voraussetzungen beim Industriegasbrenner, die Untertei⸗ lung nach Arten, die Einflüsse auf die Gemischzusammensetzung, ihre Anwendung, die meßtechnischen Einrichtungen zur Betriebs⸗ überwachung und Beurteilung der Verbrennungstechnik. In einem Vortrag über „Verbrennungsvorgang und seine rechne⸗ rische Behandlung“ zeigte Prof. Wagener, Leiter des Gas⸗ wärme⸗Instituts, Essen, an Hand von Beispielen und Licht⸗ bildern, daß der Wirkungsgrad einer Verbrennung abhängig ist von der richtigen oder falschen Führung des Verbrennungsvor⸗ ganges. Es liegt also in der Hand des Verbrauchers, ob er den mit hohem Wirkungsgrad veredelten Energieträger Gas mit ebenso Wirkungsgrad in Wärme umwandeln will oder ob er ihn mit schlechtem Wirkungsgrad vergeudet. v1“
Fragen der europäischen Wirtschaftspolitik
Am Mittwochabend sprach vor Mitgliedern der Gesellschaft der Münchener Freunde der Deutschen Akademie und zahlreichen Ehrengästen aus Partei, Staat, Wehrmacht, Wirtschaft und dem kulturellen Leben Münchens der Präsident der Reichswirtschafts⸗ kammer Berlin und der Industrie⸗ und Handelskammer zu Mün⸗ chen, Dr.⸗Ing. E. h. Albert Pietzsch, über Fragen der euro⸗ päischen Wirtschaftspolitik. Der Redner beleuchtete den Wandel der Wirtschaft in der Welt seit dem vorigen Weltkrieg und das Streben der so sehr benachteiligten Staaten Deutschland, Italien
deutlich die Wege, auf denen die notwendige weitere Gaseinspa-
und Japan nach wirtschaftlicher Unabhängigkeit. Er wies nach, aus welchen Gründen das liberale System auch nach Beendigung dieses Krieges ausgespielt haben wird, und behandelte dann ein⸗ ehend die Methoden des Währungsausgleiches einst und in Zu⸗ unft, wobei er ein Idealbild künftiger Zahlungsbilanzen ent⸗ warf. Solidarisches Verbalten aller Partner sei Vorbedingung für eine wirtschaftliche Ordnung.
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