Reichs⸗ und Staatsanzeiger Nr. 58 vom 11. März 1943. S. 2
haben. Während noch bis 1938 mindestens 50 % des europäischen Marktes durch Film⸗Amerika beliefert wurde und die deutsche Produktion dem amerikanischen Dumping nur durch äußerste An⸗ strengungen in der qualitativen Filmgestaltung, bei den gegebenen Preisverhältnissen aber trotzdem nur unvollständig begegnen konnte, hat sich das Bild nunmehr grundlegend geändert. Der amerikanische Film verlor immer mehr an Boden; im Jahre 1941 waren bereits die meisten kontinental⸗europäischen Filmmärkte für die USA. verschlossen. Damit wurde es möglich, die kontinental⸗ europäischen Filmmärkte zu ordnen, die früher durch ein Ueber⸗ angebot von Filmen gekennzeichnet waren. Die Beseitigung dieser sogenannten Filminflation in den einzelnen Ländern Europas war der erste Schritt zur Gesundung des gesamteuropäischen Marktes. Durch die erhöhten Ansprüche des Inkandsmarktes und den ge⸗ steigerten Ausfuhrbedarf sind der deutschen Filmherstellung und dem deutschen Filmvertrieb außerordentlich große Aufgaben er⸗ wachsen. Im Produktionsjahr 1942/43 wird Deutschland über 100 lange Spielfilme herausbringen. Um diese Produktionsleistungen unter den schwierigen kriegswirtschaftlichen Verhältnissen zu be⸗ wältigen, mußte die deutsche Filmindustrie, die bereits in den ver⸗ gangenen Jahren einen starken Konzentrationsprozeß in Vertrieb und Herstellung durchgemacht hatte, nunmehr auch den letzten Rest von Doppelarbeit und inneren Neioungen ausschalten. Diesem Ziel diente eine umfassende Neuordnung zu Beginn des Jahres 1942. Diese organisatorische Straffung, die zugleich eine klare Abggrenzung der künstlerischen und wirtschaftlichen Erfordernisse gebracht hat, war die Voraussetzung einer besseren Ausnutzung der verfügbaren Kräfte und Mittel und damit einer noch stärkeren Leistungssteigerung in der deutschen Filmwirtschaft. “ Betreuung der Betriebsneulinge durch die Reichsunfallversicherung Für die in diesen Tagen zahlreich in die Betriebe eintretenden Neulinge, besonders die Frauen, ist es wichtig zu wissen, daß sie in ihrer Betriebsstätte von der Reichsunfallversicherung betreut werden. Träger der Reichsnunfallversicherung sind hauptsächlich die gewerblichen und landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften. Sie haben unter staatlicher Aufsicht die Fürsorge durchzuführen, auf die Versicherte (oder ihre Hinterbliebenen) bei Arbeitsunfällen oder entschädigungspflichtigen Berufskrankheiten Anspruch haben. Die Berufsgenossenschaften erfüllen ihre Aufgaben unter ehren⸗ amtlicher Leitung eines Betriebsführers. Die Versicherten wirken im Beirat der Berufsgenossenschaft, in den Rentenausschüssen und
als Unfallvertrauensmänner (Arbeitsschutzwalter) an der Verwal⸗
tung mit. 8 4 . 1 Jedes Gefolgschaftsmitglied ist ohne Rücksicht auf die Söhe des
Einkommens kraft Gesetzes gegen die Folgen von Arbeitsunfällen,
Unfällen auf dem Wege nach und von der Arbeits⸗ oder Ausbil⸗ dungsstätte und bestimmten Berufskrankheiten versichert. Ver⸗ botswidriges Handeln schließt den Entschädigungsanspruch nicht aus, es sei denn, daß der Schaden vorsätzlich herbeigeführt worden ist. Bei Unfällen auf dem Wege nach und von der Arbeitsstätte kann der Schadenersatz ganz oder teilweise, Hinterbliebenen üdoch üebers zur Hälfte versagt werden, wenn eine grobe Fahr 9* eit des Verletzten bei der Entstehung des Unfalls mitgewirkt hat. Die Mittel für die Durchführung der Reichsunfallversicherung bringen allein die Betriebsführer als Mitglieder der Berufs⸗ genossenschaften auf. Die Versicherten haben keine Beiträge zu entrichten.
Arbeitsunfälle sind solche Unfälle, die bei der Beschäftigung in dem betreffenden Unternehmen entstehen bzw. mit dieser Be⸗ schäftigung zusammenhängen Bei tödlichen Arbeitsunfällen und bei Arbeitsunfällen, die voraussichtlich eine mehr als dreitägige völlige oder teilweise Arbeitsunfähigkeit zur Folge haben, ist vom Unternehmer des Betriebes Unfallanzeige auf vorgeschriebenem (gelbem) Muster zu erstatten. 1“ TC“
——
Wechsel in der Leitung der Reichsstelle für Steine und Erden
Auf Grund einer Vereinbarung, die zwischen dem Reichswirt⸗ schaftsministerium und dem Generalbevollmächtigten für die Regelung der Bauwirtschaft getroffen worden ist, werden die für die Bauwirtschaft benötigten bewirtschafteten Baustoffe künftig dem Generalbevollmächtigten für die Regelung der P. in Form von Globalkontingenten überwiesen. Die Bewirtschaf⸗ tung dieser Baustoffe erfolgt somit nicht mehr durch die Reichs⸗ stelle für Steine und Erden, sondern durch den Generalbevoll⸗ mächtigten für die Regelung der Bauwirtschaft in eigener Zu⸗ ständigkeit. Die bisher bestehende Personalunion twischen dem Generalbevollmächtigten für die Regelung der Bauwirtschaft und der Reichsstelle für Steine und Erden wurde daher aufgehoben und die Reichsstelle umbesetzt. Zum neuen Reichsbeauftragten und Leiter des Lenkungsbereichs Steine und Erden hat der Reichswirtschaftsminister den Generaldirektor Dr. Fritz von Engelberg berufen. Der Reichsbeauftragte hat seinen Sitz in Berlin W 8, Jägerstraße 14. 1
Wirtschaft des Auslandes Februarausweis der Bank für internationalen Zahlungsausgleich
Zürich, 10. März. Der Monatsausweis der Bank für inter⸗ nationalen Zahlungsausgleich vom 28. Februar 1943 verzeichnet gegenüber dem 31. Januar eine Erhöhung der Bilanzsumme von 479,2 auf, 481,8 Mill. Fr. Zunahmen weisen ferner auf die
Konten Gold in Barren von 67,4 auf 73,5 Mill. Fr., rediskon⸗ tierbare Wechsel und Akzepte von 145,6 auf 146,2 Mill. Fr. und der Kassenbestand von 29,6 auf 30,6 Mill. Fr., während Gelder auf Sicht von 15,6 auf 15,3, Gelder auf Zeit von 21,0 auf 20,9 und andere Wechsel und Anlagen von 199,7 auf 195,0 Mill. Fr. zurückgegangen sind. — Auf der Passivseite stehen langfristige
Eimlagen mit 229,0 und die kurzfristigen und Sichteinlagen der Zentralbanken für Rechnung Dritter mit 1,2 Mill. Fr. unverän⸗
dert zu Buch. Kurzfristige und Sichteinlagen der Zentralbanken
für eigene Rechnung haben sich von 16,5 auf 15,0 und diejenigen anderer Einleger von 1,7 auf 1,3 Mill. Fr. verringert. Dagegen weisen die kurzfristigen und Sichteinlagen in Gold eine Vermeh⸗ vung von 34,9 auf 38,7 Mill. Fr. aus. .“
Förderung der italienischen Bergbauproduktion
Rom, 10. März. Der interministerielle Ausschuß für Versorgung und Preisgestaltung, der unter dem Vorsitz des Duce am 9. März zusammengetreten war, untersuchte vor allem die Lage der Berg⸗ bauproduktion. Der Ausschuß hob die Anstrengungen der Berg⸗ bauindustrie hervor, um dem Land die notwendigen Rohstoffe zu beschaffen und die für die Ausfuhr benötigten Rohstoffe bereit⸗ zustellen. Der Ausschuß bestätigte den Preisstop für die Bergbau⸗ erzeugnisse und genehmigte einen staatlichen Eingriff, um die Förderung einiger Rohstoffe, wie Schwefel, Blei, Zink, Mangan zZauxit und Eisenpyrit, im Hinblick auf den steigenden Bedarf dieser Rohstoffe in der Rüstungsindustrie zu erhöhen. Der Ausschuß beschäftigte sich dann mit dem Abbau und der Verteilung chrom⸗ hesegen Mineralien, die für die Kriegsindustrie von besonderer ZA“ Die nächste Sitzung des interministeriellen Aus⸗ schusses für Versorgung, und Preisgestaltung findet am 27. März statt.
Verstärkter Warenaustausch zwischen Italien und Dänemark
Rom, 10. März. Der Präsident eines italienischen Wirtschafts⸗ ausschusses, Botschafter Giannini, und der Präsident eines däni⸗ 8 Wirtschaftsausschusses, der dänische Gesandte in Rom, Wad⸗ ted, unterzeichneten am 9. März ein Abkommen, das einen ver⸗ stärkten Warenaustausch zwischen Italien und Dänemark für das Jahr 1943 vorsieht.
Ratifizierung des rumänisch⸗türkischen Handelsabkommens
„Bukarest, 10. März. Der rumänische Staatsanzeiger veröffent⸗ licht eine Bekanntmachung über die Ratifizierung des am 2. Fe⸗ bruar in Ankara unterzeichneten rumänisch⸗türkischen Handels⸗ abkommens. In diesem Zusammenhang wurde auch zwischen den türkischen und rumänischen Staatsbahnen ein Protokoll zur Re⸗ gelung schwebender Transportfragen unterzeichnet, die bisher eine Hauptschwierigkeit bei der Durchführung des alten rumänisch⸗ türkischen Handelsabkommens gebildet hatten.
7 “
Enge währungspolitische Zusammenarbeit zwischen Japan und China
Nanking, 10. vae. Die japanischen Regierungs⸗ und Finanz⸗ kreise werden weiterhin mit China zusammenarbeiten zur Erhal⸗ tung des Wertes der Banknoten der Zentralreservebank, erklärte Sotaro Ishiwata, der höchste Wirtschaftsberater bei der National⸗ regierung Chinas, in einem Interview, das er nach Fessert Rück⸗ kehr aus Tokio in seinem Amtssitz gewährte. Als praktische Maß⸗ nahme zur Erreichung dieses Zieles schlug Ishiwata die Wieder⸗ herstellung und Ingangsetzung der jetzt stilliegenden Fabriken in Schanghai und Tientsin vor. Eine weitere wirkungsvolle Maß⸗ nahme sei die Benutzung der Wertpapiervorräte zur Unterstützung des Wertes dieser Banknoten. China solle seine Anstrengungen vor allem auf die Erhöhung seiner Produktionskapazität konzen⸗ trieren. Bezüglich des Preisproblems sagte Ishiwata, es sei not⸗ wendig, daß Schritte zur Erhaltung der Preisstabilität unter⸗ nommen werden. Er fügte hinzu, daß die Versicherung, die der Minister für großostasiatische Angelegenheiten, Aoki, vor dem Reichstag abgegeben habe, wonach das Kursverhältnis zwischen den Banknoten der Zentralreservebank und den japanischen Mili⸗ tär⸗Scrips von 18 Y zu 100 Zentralreservebank⸗Dollars aufrecht⸗ erhalten bleiben würde, im chinesischen Volk ein Gefühl der⸗ Sicherheit hervorgerufen habe. innott⸗ 1
Die Elektrolytkupfernotierung der Vereinigung für deutsche Glektrolytkupfernotiz stellte sich laut Berliner Meldung des „D. N. B.“ am 11. März auf 74,00 R.ℳ (am 10. März auf 74,00 R.ℳ) für 100 kg.
Berichte von auswärtigen Devisenmärkten
Prag, 10. März. (D. N. B.) Amsterdam 13,27 G., 13,27 B., Zürich 578,90 G., 580,10 B., Oslo 567,60 G., 568,80 B., Kopen⸗ hagen 521,50 G., 522,50 B., London 98,90. G., 99,10 B., Madrid 235,65 G., 236,05 B., Mailand 131,40 G., 131,60 B., New York 24,98 G., 25,02 B., Paris 49,95 G., 50,05 B., Stockholm 594,60 G., 595,80 B., Brüssel 399,60 G., 400,40 B., Belgrad 49,95 G., 50,05 B., Agram 49,95 G., 50,05 B., Sofia 30,47 G., 30,53 B., Athen
16,68 G., 16,72 B. (D. N. B.) Alles in Pengö. Amsterdam
Budapest, 10. März. 180,73 ½, Berlin 136,20, Bukarest 2,78 ½¼, Helsinki 6,90, London —,—,
Mailand 17,77, New York —,—, Paris 6,81, Prag 13,62, Preßburg
11,71, Sofia 415,50, Zagreb 6,81, Zürich 80,20.
London, 10. März. (D. N. B.) New York 402,50 — 403,50, Paris —,—, Berlin —,—, Spanien (offiz.) 40,50, 4,43 — 4,47, Amsterdam —,—, Brüssel —,—, Italien (Freiv.) —,—, Schweiz 17,30 — 17,40, Kopenhagen (Freiv.) —,—, Stockholm 16,85 — 16,95, Oslo —,—, Buenos Aires (offiz.) 16,95 ¾ — 17,13, Rio 83,64 ⅞, Schanghai Tschungking⸗Dollar —,—.
Amsterdam, 10. März. (D. N. B.) [12,00 Uhr; holl. Zeit.] Amtlich.)]) Berlin —,—, London —,—, New York —,—, Paris, —,—, Brüssel 30,11 — 30,17, Schweiz 43,63 —43,71, Helsingfors —,—, Italien (Clearing) —,—, Madrid —,—, Oslo —,—, Kopenhagen —,—, Stockholm 44,81 — 44,90, Prag —,—.
Zürich, 10. März. (D. N. B.) 1[11,40 Uhr.] Paris 4,20, London 17,32, New York 4,31, Brüssel 69,25 B., Mailand 22,66 ¼, Madrid 39,75 B., Holland 229 ⅜ B., Berlin 172,55, Lissabon 17,75, Stockholm 102,66 ½, Oslo 98,62 ½ B., Kopenhagen 90,37 ½ B., Sofia 5,37 ¾ B., Prag 17,30, Budapest 104,50 B., Zagreb 8,75, Athen —,—, Istanbul 3,50 B., Bukarest 2,37 ½ B., Helsingfors
877,50 B., Buenos Aires 101 %, Japan 101,00, Rio 22,50 B.
Fssfentlicher Anzeiger
. sdt- nsnenh e -n
England, Aegypten, Südafrikanische Union 9,89 Frankreichh 4,995
Montreal
Kopenhagen, 10. März. (D. N. B.) London 19,34, New York 479,00, Berlin 191,80, Paris 10,85, Antwerpen 76,80, Zürich 111,25, Rom 25,35, Amsterdam 254,70, Stockholm 114,15, Oslo 8 „ Helsingfors 9,33, Prag —,—, Madrid —,—. Alles Brief⸗ urse.
Stockholm, 10. März. (D. N. B.) London 16,85 G., 16,95 B., Berlin 167,50 G., 168,50 B., Paris —,—, G., 9,00 B., Brüssel —,— G., 67,50 B., Schweiz. Plätze 97,00 G., 97,80 B., Amsterdam —,— G., 223,50 B., Kopenhagen 87,60 G., 87,90 B., Oslo 95,35 G., 95,65 B., Washington 415,00 G., 420,00 B., Helsing⸗ fors 8,35 G., 8,59 B., Rom 22,00 G., 22,20 B., Prag —,—, Madrid —,—, Kanada 3,75 G., 3,82 B., Lissabon —,— G., 17,75 B., Buenos Aires 97,00 G., 100,00 B.
Oslo, 10. März. (D. N. B.) London —,— G., 17,75 B., Berlin 175,25 G., 176,75 B., Paris —,— G., 10,00 B., New York ., 440,00 B., Amsterdam —,— G., 235,00 B., Zürich 101,50 G., 103,00 B., Helsingfors 8,70 G., 9,20 B., Antwerpen —,— G., 71,50 B., Stockholm 104,55 G., 105,10 B. Kopenhagen 91,75 G., 92,25 B., Rom 22,20 G., 23,20 B.
London, 10. März. (D. N. B.). Silber Barten prompt 23,50, Silber auf Lieferung Barren 23,50, Gold 168/—.
—— sersag-wFs;
In Berlin festgestellte Notierungen für telegraphische Auszahlung, ausländische Geldsorten und Banknoten Telegraphische Auszahlung 3 11. März 10. März Geld Brief Geld Brief
Aegypten (Alexandrien und Kairo) 1 ägypt. Pfund — — Afghanistan (Kabul) 100 Afghani 18,79 18,83 Argentinien (Buenos Aires) . 1 Pap.⸗Pes. 0,588 0,592 Australien (Sidney) 1 austr. Pfund — Belgien (Brüssel u. Antwerpen) 100 Belga 39,96 Brasilien (Rio de Janeiro) . 1 Cruzeiro — Britisch⸗Indien (Bombay⸗Cal⸗ cutta) . 100 Rupien — 100 Lewa 8,047 3,053 3,053 Dänemark (Kopenhagen)) 100 Kronen 52,15 52,25 52,25 England (London)). .1 engl. Pfund — — ⸗ Sses Finnland (Helsinki) 1100 finn. ℳ 5,06 5,07 5, 5,07 Frankreich (Pariss).. 100 Frs. — — — n. Griechenland (Athen)) 100 Drachmen 1,668 1,672 1,672 Holland (Amsterdam u. Rotter⸗ 8 132,70 132,70 132,70 100 Rials 14,59 14,61 58 14,61
dam) .. 100 Gulden Fran (Teheran) Island (Reykjavik) 100 isl. Kr. 38,42 38,50 38 38,50 Italien (Rom und Mailand) . 100 Lire 13,14 13,16 13,16 Japan (Tokio und Kobe) 1 Yen 0,585 0,587 5 0,587 Kanada (Montrea)) 1 kanad. Dollar — — Kroatien (Agram) . 100 Kuna 4,995 5 005 Neuseeland (Wellington)) 1 neuseel. Ptd. — Norwegen (Hslo) 100 Kronen 56,76 56,88 100 Escudo 10,19 10,21 100 Lei — —
18,79 18,83 0,588 0,592
40,04 39,96 40,04
Bulgarien (Sofia)
Portugal (Lissabon) . 88 Rumänien (Bukarest)
Schweden (Stockholm u. Göte⸗ 100 Kronen 59,46 59,58
Bern) . . 100 Frs. 57,89 58,01 Serbien (Belgrad) 100 serb. Dinar 4,995 5,005 Slowakei (Preßburg) 100 flow. Kr. 8,591 8,609 Spanien (Madrid u. Barcelona) 100 Pesetas 23,565 28,605 Südafrikanische Union (Pretoria
und Johannisburg) 1 füdafr. Pfb. — — Türkei (Fstanbul) 1 türk. Pfund 1.978 1,982 Ungarn (Budapest) 100 Pengö — — — Uruguay (Montevideo) 1 Goldpeso 1.199 1 201 1,199 Verein. Staaten von Amerika
(New York) 1 Dollar — — —
Für den imnerdeutschen Verrechnungsverkehr gelten folgende Lurse: J Te. Geld ,
Australien, Neuseelaud.. “ 7,912 Britisch⸗Indien 8. 74,18
Kanada 2,098 Vereinigte Staaten von AmeriaV. 2,498 Brasilien WE1“ 0,130
I“ . 8
11. März 10. März
Geld Brief Geld Brief für 16,22 16,16 16,22
1 Stück 4,205 4,205 1 ägypt. Pfbd. 4,4141 4,41 1 Dollar — Se 1 Dollar — g 1 Pap.⸗Peso 0,46 ’ 0,46 1 austr. Pfd. 2,46 2,46 100 Belgas 9,92 40,08 39,92 40,08 Brasilianische. 1 Cruzeiro 0,09 0,09 Britisch⸗Indische 100 Rupien 23,05 * 23,05 Bulgarische: 1000 Lewa und b 1
darunter.. .. 100 Lewa 3,09 2₰ 3,09 Dänische: große 100 Kronen
10 Kr. und darunter Englische: 10 2 und darunter . Finnische Französische.. Holländische Italienische: große .
Sovereigns
20⸗Francs⸗Stücee ..
Gold⸗Dollars...
Aegyptische
Amerikanische: 1000—5 Dollar 2 und 1 Dollar
Argentiniscche. ..
Australischeaeü.
Belgische.
1 engl. Pfd. — 1en 100 finn. ℳA 5,075 5,055 5,075 100 Frs. 5,01 4,99 5,01 100 Gulden 1382,70 132,70 182,70 100 Lire lee hens — 10 Lire . 100 Lire 13,18 13,12 13,18 Kanadische 1 kanad. Dollar 1,01 0,99 1,01 Kroatische 100 Kuna 5,01 4,99 5,01 Norwegische: 50 Kr. u. darunter 100 Kronen 57,11 56,89 57,11 Rumänische: 1000 Lei und . 500 Lei 100 Lei 1,68 1,66 1,68 Schwedische: große.. 100 Kronen — — 50 Kronen und darunter . 100 Kronen 59,64 59,40 59,64 Schweizer: große . 100 Frs. 58,07 57,83 58,07 100 Frs. und darunter 100 Frs. 58,07 57,83 58,07 Serbischehe . 100 serb. Dinar 5,01 4,99 5,01 Slowakische: 20 Kronen und darunte .. .100 slow. Kr. 8,62 8,58 8,62 Südafrikanische Union 1 südafr. Pfd. 4,41 4,39 4,41 Türkische 1 türk. Pfund 1,93 1,91 1,93 Ungarische: 100 Pengö und darunter
100 Pengö 61,02 60,78 61,02
1. Untersuchungs⸗ und Strafsfachen. 2. 1re rehegeaeazecgne 3. Aufgebote,
4. Oeffentliche Zustellungen, 5. Berlust⸗ und Funbdsachen,
6. Auslosung usw. von Wertpapieren,
8. Kommanditgesellschaften auf Aktien,
7. Arktiengesellschaften, ö 11. Genossenschaften, 9. Deutsche Kolonialgefellschaften,
10. Gesellschaften m. b. H., 12. Offene Handels⸗ und Kommanbditgesellschaften,
13. Unfall⸗ und Fipaltdenvericherungen. e
sbant und Bankausweise,
14. Deutsche R. hekanntmachungen.
15. Verschiebene
3. Aufgebote
[46867] Aufgebot. 3 F 1/43. Der Kaufmann Willy
rung der Arkunde erfolgen wird. Wetzlar, den 5. März 1943. 7S Amtsgericht. 8
legen, widrigenfalls die Kraftloserklä⸗] unterzeichneten Gericht, Saal 8, an⸗ unterzeichneten Gericht, Zimmer 208, beraumten Aufgebotstermin ihre Rechte anberaumten widrigenfalls ihre Aus⸗ Rechte anzumelden
schließung erfolgen wird. Wollstein, den 24. Februar 1943.
Schreiber in Wetzlar, Michaelplatz 4, hat das Aufgebot des angeblich ver⸗ [46868] lorenen Sparkassenbuches Nr. 12 509 4 F 243.
Kaufmanns Willy Schreiber in Wetz⸗ tümers des von fünfhundertunddreißig und 8z1c0 bautem Hofraum zur Reichsmark beantragt. Der Inhaber 0,49,54 ha, gemäß der Urkunde wird aufgefordert, späte⸗ langt. Die Witwe
zeichneten Gericht, Zimmer 32, anbe raumten Aufgebotstermin seine Rechte dert, anzumelden und die Urkunde vorzu⸗ 11
Aufgebot. Der Landwirt Robert - der Sparkasse des Kreises Wetzlar in Reimann aus Schlieffenwalde hat das [46866] Wetzlar, ausgestellt auf den Namen des Aufgebot zur Ausschließung des Eigen⸗ Grundstücks lar, Michaelplatz 4, mit einem Bestand walde Blatt 59, eines Ackers mit be⸗ hat als
§ 927 BGB. ver⸗ Aufgebot des Anna vtr.
stens in dem auf den 1. Juli 1943, Schilf geb. Böhm verwitwet gewesene
vormittags 9 Uhr, vor dem unter⸗ Gutsche, die im Grundbuch
tümerin eingetragen ist, wird aufgefor⸗
spätestens in dem auf den aufgefordert, spätestens in dem auf den
Juni 1943, 9 Uhr, vor dem 13. Juli 1943,
Das Amtsgericht.
7. Aktien⸗ gesellschaften
Aufgebotstermin seine und die Urkunde
vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ 8 erklärung der Urkunde erfolgen wird. [46879] Düren, den 4. März 1943. Amtsgericht. 2.
Mainzer La erhaus⸗Gesellschaf 8 Akt.⸗Ges., Mainz. Wir laden hiermit zu unserer am
Aufgebot. b 2a F 2 ⁄¼43. Die Ehefrau Josef Kück [46865] Schlieffen⸗ aus Weisweiler, Tannenbergstr. 41, Vertreterin
Nr. 2728,
Hauptzweigstelle Weisweiler, ück, bean⸗
als Eigen⸗ lautend auf Karl Heinz
1
9 Uhr, vor dem
5 *
Durch Beschluß des ihres minder⸗ Berlin vom r Größe von jährigen Sohnes Karl Heinz Kück das Maschinenschlosser Gefreiter Johannes verlorengegangenen Friedrich Vogel, geboren am 23. Fe⸗ Sparbuches der Kreissparkasse Düren, bruar 1917 zu Fretter, Kreis für tot erklärt und als Todes der 22. Mai 1941 festgestellt tragt. Der Inhaber der Urkunde wird worden. — 456 II 140. 42, Berlin, den 1. März. 1943.— Das Amtsgericht Berlin.
Donnerstag, dem 1. April 1943, mmittags 12 Uhr, im Hotel Karpfen, d Amtsgerichts Mainz, stattfindenden 66. ordent⸗ 1. März 1943 ist der lichen Hauptversammlung ein. Tagesordnung: 1. Vorlage des Geschäftsberichts und Jahresabschlusses zum 31. Dezem⸗ seitpunkt des lungsvorschlages sowie des Berichts des Auf⸗ sichtsrats. 6 2. Verwendung des Reingewinns.
100 Kronen 52,30 52,30 Gewinn 1942.
ber 1942 und des Gewinnvertei-⸗ des Vorstandes
Reichs⸗ und Staatsanzeiger Nr. 58 vom 11. März 1943. S. 3
2
3. Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrats.
.Neuwahl des Aufsichtsrats.
. Wahl des Abschlußprüfers für das laufende Geschäftsjahr.
Zur Teilnahme an der ordentlichen
Hauptversammlung ist jeder Aktionär
berechtigt, der spätestens am zweiten Werktage vor der Versammlung bis 5 Uhr abends bei der Gesell⸗ schaft selbst oder bei einer der deut⸗ schen Großbankfilialen in Mainz oder bei einem deutschen Notar seine Aktien oder die darüber lautenden Hinterlegungsscheine der Reichsbank n hat. Mainzer Lagerhaus⸗Gesellschaft
8 Akt.⸗Ges. 8* Der Vorstand
Zweite Aufforderung an die Aktio⸗ näre der Zurkerkreditbank Aktien⸗ [46883] gesellschaft, Berlin.
Wir fordern die Aktionäre der Zuckerkreditbank Aktiengefellschaft,
gerlin, zum zweiten Male auf, ihre Aktien mit Gewinnanteilscheinen Nr. 19 usf. und Erneuerungsschein infolge Verschmelzung bis spätestens 10. Mai 1943 in neue Hallesche Bankverein⸗Aktien mit Gewinnberech⸗ tigung ab 1. Januar 1942 zum Um⸗ tausch einzureichen. Wegen der Einzel⸗ heiten des Umtausches verweisen wir auf die im Reichs⸗ und Staatsanzeiger Nr. 29 vom 5. Februar 1943 versffent⸗ lichte erste Umtausch⸗Aufforderung.
Halle, S., den 5. März 1943. Hallescher Bankverein Kommandit⸗
gesellschaft auf Aktien.
Herforder Wäschefabriken [46884] Ges., Herford.
Unsere Aufforderung im Deutschen Reichsanzeiger Nr. 43 vom 22. 2. 1943 berichtigen wir dahingehend, daß die Aktienmäntel und dazugehörigen Bogen mit Gewinnanteilscheinen Nr. 3 bis 10 und Erneuerungsschein der Aktien Nr. 1001 — 7500 unter Beifügung eines arithmetisch geordneten Num⸗ mernverzeichnisses in doppelter Aus⸗
Akt.⸗
fertigung zum Zwecke der Heraufstem⸗ pelung bzw. des Umtausches bis zum 15. März 1943 bei der Deutschen Bank Zweigstelle Herford während der üblichen Kassenstunden einzureichen
sind. Herford, im März 1943. Herforder Wäschefabriken Akt.⸗Ges. Der Vorstand. EExnU vFemmnxmmnnün—
Allgemeine Transportmittel
Finanzierungs Aktiengesellschaft,
Berlin⸗Wilmersdorf. Bilanz per 31. Dezember 1942. —y ½+½ — —.—
Vermögen. R. ℳ ₰¼. Beteiligungen .. . . . 4 810 735/72 Mobiliar.. .. 1— Wertpapiere . . . ... 321 155 72 Kassenbestand einschl. Post⸗
scheckguthaben .. . Bankguthaben .. Rechnungsabgrenzung..
[46440].
Verpflichtungen. Grundkapital: Stammaktien.. Vorzugsaktien ..
1 752 31
205 170/ 08
1 792 66
5 340 607 49
.„ 2 22
3 000 000— 1 200 000 — 7200 000 — 420 000 — 150 000—- 37 312 50
Gesetzliche Rücklage.
Freie Rücklage ... Pensionsfonds.. Pen rge 11ö1a6“”; 105 791 — Sonstige Verbindlichkeiten 4 178 — Rechnungsabgrenzung .. 227, — Gewinnvortrag 328 663,57
94 435,42 423 098 99
5 340 607ʃ49
Gewinn⸗ und Berlustrechnung per 31. Dezember 1942.
Soll. R. ₰ 87
Gehälter . . 13 940 Soziale Abgaben ... . 183 Steuern vom Einkommen,
Ertrag und Vermögen. Sonstige Aufwendungen. Zuführung an die gesetzliche
und freie Rücklage (je
100 000,— RH. ü) . . . Gewinnvortrag 328 663,57 Gewinn 1942 94 435,42
21 603 29 115 200 000
423 098 99 687 941 90
Haben. ö“ Erträge aus Beteiligungen Zinsen . * . 2 2 . 2 2.
328 663 57 351 000 —
8 278 33 687 941 90
Nach dem abschließenden Ergebnis meiner pflichtmäßigen Prüfung auf Grund der Bücher und der Schriften der Gesellschaft sowie der vom Vorstand erteilten Aufklärungen und Nachweise entsprechen die Buchführung, der Jahres⸗ abschluß und der Geschäftsbericht, soweit er den Jahresabschluß erläutert, den gesetzlichen Vorschriften.
Berlin, im Februar 1943. b Semler, Wirtschaftsprüfer.
Aufsichtsrat: Hans Weltzien, Berlin,
Vorsitzer; Dr. Ottomar Benz, Berlin, stellvertretender Vorsitzer; Max Caspers, Brüssel; Dr. Hans⸗Karl von Mangoldt⸗ Reiboldt, Berlin; Reinhold J. Schmidt, Berlin; Adolphe Stoclet, Brüssel; Felix Wagenführ, Berlin.
Vorstand: Dr. Walter Nettelrodt, Berlin. Berlin, den 3. März 1943.
Der Vorstand. Nettelrodt.
[46966] Berichtigung.
In der im RKeichsanz. Nr. 50, 1. Beil., unter Tageb.⸗Nr. 45 679 ver⸗ öffentl. Bekanntmachung der Gemein⸗ nützigen Wohnungsgesellschaft des Hessischen Handwerks Aktiengesell⸗ schaft, Frankfurt am Main, befindet sich ein Druckfehler. Der Einladungs⸗ tag ist nicht Freitag, der 6. April, son⸗ vbs Freitag, der 16. April
146886 1 Herr Dr. Emil Jacob, Berlin, ist aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Die erren Direktor Dr. Rudolf A. Fleischer, Professor Dr. Dr. Emil Meyer, Berlin, und Dr. Hermann Jannsen, Berlin, sind in den Auf⸗ sichtsrat gewählt worden.
Kassel, den 8. März 1943. Henschel Flugzeug⸗Werke A. G.
Der Vorstand. (Unterschrift.)
[16885]
H. Meinecke, Aktiengesellschaft, Breslau⸗Carlowitz. Ausgabe neuer Gewinnanteilschein⸗
h bogen.
Die neuen Gewinnanteilscheinbogen zu den Aktien über Rℳ 100,— zwischen e Nummern 1—21 000 sind erschienen und können gegen Einreichung des Er⸗ neuerungsscheines mit Gewinnanteil⸗ schein Nr. 10
bei der Commerzbank und der
Deutschen Bank in Berlin und
Breslau in Empfang genommen werden.
Die Erneuerungsscheine sind mit einem doppelten in sich geordneten Nummernverzeichnis einzureichen.
Breslau⸗Carlowitz, 8. März 1943.
H. Meinecke Aktiengesellschaft.
[46881] 8
Otto Stumpf Aktiengesellschaft
. in Leipzig.
Auf Grund des Beschlusses der Zu⸗ lassungsstelle der Mitteldeutschen Börse zu Leipzig vom 10. Februar 1943 sind
R.ℳ 747 000,— auf den Inhaber
lautende Stammaktien, 747 Stück
zu je Rℳ 1000,— Nr. 841 — 1338, 1852 — 2000 und 4801.— 4900, zum Handel und zur Notierung an der Mitteldeutschen Börse zu Leipzig zu⸗ gelassen worden. Der vollständige Pro⸗ spekt ist in der Neuen Leipziger Tages⸗ zeitung Nr. 67 vom 8. März 1943 zur Veröffentlichung gelangt. .
Leipzig, den 8. März 1943.
Otto Stumpf Aktiengesellschaft.
Stumpf.
[46878] Vereinshaus A. G., Bielefeld. Zu der am Mittwoch, den 7. April 1943, nachm. 18 lUihr, im Hotel Vereinshaus, Bielefeld, stattfindenden außerordentlichen Hauptversamm⸗ lung werden hiermit unsere Aktionäre nach § 10 unserer Satzungen und ge⸗ mäß § 106 Abs. 2 des Aktiengesetzes ein⸗ geladen. Tagesordnung: 1. Genehmigung des Ankaufs eines Hotels in Rastatt. 2. Ernennung eines alleinvertretungs⸗ berechtigten Vorstandsmitgliedes. 3. Aenderung des § 13 der Satzun⸗ gen, betreffend Aufsichtsratsver⸗ gütung. “ 4. Zuwahl zum Aufsichtsrat. 5. Verschiedenes. 2 Bielefeld, den 10. März 1943. Der Vorstand. Emil Schulte.
[46423] Elektriecitäts⸗Lieferungs⸗ Gesellschaft.
Einladung zur ordentlichen Haupt⸗ versammlung am Mittwoch, dem 31. März 1943, mittags 12 Uhr, im Verwaltungsgebäude, Berlin, Fried⸗ rich⸗Karl⸗Ufer 2—4. . ..
Tagesordnung:
1. Bericht des Vorstandes über das Geschäftsjahr 1942 nebst Jahres⸗ abschluß und Bericht des Aufsichts⸗ rates.
Beschlußfassung über die Gewinn⸗ verteilung.
8 Sechluß ässänng über die Entlastung des Vorstandes und des Aufsichts⸗ rates.
4. Sehee zum Aufsichtsrat.
5. Wahl des Abschlußprüfers für das
Geschäftsjahr 1943.
Aktionäre, die das Stimmrecht aus⸗ üben wollen, müssen ihre Aktien oder Zwischenscheine spätestens am
6. März 1943 bei unserer Gesell⸗ schaft oder einem deutschen Notar oder einer deutschen Wertpapierfam⸗ “ oder folgenden Stellen hinter⸗ legen:
in Berlin: Berliner Handels⸗
Gesellschaft, Bankhaus Delbrück Schickler &
Co., Bankhaus Hardy & Co. G. m.
b. H.; in Berlin, Aachen, Breslau, Frankfurt a. M., Köln, Leip⸗
[46575].
richtigen.
zig: Commerzbank Aktien⸗
gesellschaft, Deutsche Bank,
Dresdner Bank;
in Breslau: Bankhaus E. Hei⸗ mann;
in Frankfurt a. M.: Heinrich Kirchholtes,
1 ö“ ”
in Köln: ankhaus ferdmenges & Co.; 88 8
in Leipzig: Allgemeine Deutsche Credit⸗Anstalt;
in Zürich und Basel: rische Kreditanstalt.
Bankhaus
Schweize⸗
erfolgen, daß Aktien mit Zustimmung einer Hinterlegungsstelle für diese bei einer Bank bis zur Beendigung der Hauptversammlung im Sperrdepot ge⸗
halten werden.
Im Falle der Hinterlegung von Ak⸗ tien und Zwischenscheinen bei einem Notar oder bei einer Wertpapier⸗ sammelbank ist die Hinterlegungs⸗ bescheinigung in Urschrift oder in be⸗ glaubigter Abschrift spätestens einen Tag nach Ablauf der Hinterlegungs⸗ frist bei der Gesellschaft einzureichen. Berlin, im März 1943. Elektricitäts⸗Lieferungs⸗ Gesellschaft. Becker. Koeppel.
[46595) Metallgesellschaft
Aktiengesellschaft.
sellschaft zu der am Dienstag, dem 6. April 1943, vormittags 11,30 Uhr, in unseren Geschäfts⸗ Frankfurt a. M., stattfindenden Tagesordnung:
1. Vorlage des Geschäftsberichtes des Vorstandes und des Jahresab⸗
schlusses für das Geschäftsjahr
1941/42 sowie des Berichtes des
Aufsichtsrates.
„Beschlußfassung über die Gewinn⸗ verteilung.
. des Vorstandes und
des Aufsichtsrates. .Wahlen zum Aufsichtsrat.
.Ermächtigung des Vorstandes, mit
Zustimmung des Aufsichtsrates das
Grundkapital der Gesellschaft von
nom. ℳ 63 Mill. um bis zu
nom. 7 Mill. durch Ausgabe neuer
Stammaktien gegen Bar⸗ oder
Sacheinlagen unter Ausschluß des
gesetzlichen Bezugsrechts der Aktio⸗ näre zu erhöhen (genehmigtes Ka⸗
pital).
.Ergänzung des § 4 der Satzung gemäß dem Beschluß zu 5.
Ermächtigung des Aufsichtsrates, die nach erfolgter Durchführung der Kapitalerhöhung notwendig werdende Aenderung der Satzung
vorzunehmen.
„Streichung des § 9 Ziff. 5 und 6 der Satzung betreffend Rechtshand⸗ lungen des Vorstandes, die der Zustimmung des Aufsichtsrates be⸗ dürfen.
9. Wahl des Abschlußprüfers für das
laufende Geschäftsjahr.
Zur Teilnahme an der Hauptver⸗ sammlung sind gemäß § 18 der Satzun⸗ gen öe. Aktionäre berechtigt, welche bis spätestens Donnerstag, den 1. April 1943 einschl., ihre Aktien während der üblichen Geschäfts⸗ stunden bei den nachstehend bezeichneten Stellen hinterlegen:
in Frankfurt a. M. bei der Kasse der Gesellschaft; Deutsche Bank, Filiale Frankfurt (Main); Dresdner Bank in Frankfurt a. M.; Georg Hauck & Sohn;
in Berlin bei der Berliner Han⸗ dels ⸗Gesellschaft; Delbrück
Schickler & Co.; Deutsche Bank; Deutsche Länderbank Ak⸗ tiengesellschaft; Dresdner Bank; Reichs⸗Kredit⸗Gesellschaft Ak⸗ tiengesellschaft;
in Köln bei Delbrück von der Heydt & Co.; J. H. Stein;
in München bei⸗ Bayerische Hypo⸗ theken⸗ und Wechsel⸗Bank.
Die Hinterlegung ist auch ordnungs⸗ mäßig erfolgt, wenn die Aktien mit Zustimmung einer Hinterlegungsstelle für sie bei anderen Banken bis zur Be⸗ endigung der Hauptversammlung im Sperrdepot gehalten werden.
Die Aktien können auch bei einem deutschen Notar oder bei einer Wert⸗ papiersammelbank hinterlegt werden; in diesem Falle ist die Bescheinigung des Notars über die Hinterlegung in Urschrift oder beglaubigter Abschrift oder der von der Wertpapiersammel⸗ bank ausgestellte Hinterlegungsschein spätestens zwei Werktage vor der Hauptversammlung bei der Gesell⸗ schaftsbasse einzureichen.
Frankfurt a. M., 10. März 1943.
Metallgesellschaft Aktiengesellschaft.
Avieny. Traudes.
Malzfabrik Schweinfurt Aktiengesellschaft, Schweinfurt a. M.
G Kapitalberichtigung. Auf Grund der Dividendenabgabeverordnung vom 12.
liche Hauptversammlung vom 18. Januar 1943 beschlossen, das Grundkapital unserer Gesellschaft von nom. R.ℳ 750 000,— auf nom. R. ℳ
zuni 1941 hat die ordent⸗ 900 000,— zu be⸗
Nachdem dieser Beschluß am 4. März 1943 in das Handelsregister eingetragen worden ist, fordern wir hiermit unsere Aktionäre auf, ihr Anrecht auf die ihnen aus
Die Hinterlegung kann auch derart
Wir laden die Aktionäre unserer Ge⸗
räumen, Bockenheimer Anlage 45 zu h
ordentlichen Hauptversammlung ein.
der Kapitalberichtigung zukommenden zusätzlichen Aktienbeträge bis zum 15. April 1943 einschließlich bei der Gesellschaftskasse, der Bayerischen Hypotheken⸗ und Wechsel⸗Bank, der Bayerischen Vereinsbant oder der Dresdner Bank, sämtliche in Schweinfurt, während der bei diesen Stellen üblichen Kassenstunden auszuüben.
Zu diesem Zweck sind für die Aktien zu FR.ℳ 1000,— die Mäntel einzureichen, die auf R. ℳ 1200,— heraufgestempelt werden.
Für die mit der Abstempelung verbundenen Sonderarbeiten wird von den Banken die übliche Provision in Anrechnung gebracht. Sofern jedoch die Aktien mit einem nach der Nummernfolge geordneten Verzeichnis bei den vorstehend genannten Stellen direkt am zuständigen Schalter eingereicht werden und ein Schriftwechsel hiermit nicht verbunden ist, erfolgt die Ausübung des Anrechtes kostenfrei.
In dem nachstehenden Jahresabschluß zum 31. Juli 1942 ist die Kapitalberichtigung berücksichtigt.
Bilanz per 31. Juli 1942.
————ꝛ—ꝛ—ꝛꝛꝛꝛ
R7 [9, EMℳ 71 928
I. Anlagevermögen: “ Unbebaute Grundstüccke.. Mit Fabrikgeäudbden.. Abschreibung...
Mit Geschäfts⸗ und Wohngebäude Abschreibuggn .. 1 000,— Maschmwen . 29 000— Zugaunung .. 442 80
29 442 80 7 442 80
— -—
805 05 804 05
———;
394 500 — 25 000 —
000 —
369 500
43 000
Abschreibung.. Büroausstattung Laboratoriumsausstattung .
Abschreibung. Werkzeuge und Geräte.. Kraftfahrzeuge.. Sãcke 2
8 298
3 207
3 206 132 720 —
33 180
Abschreibung .... Wertpapiere des Anlagevermöogens... Zuschreibung gemäß § 42 der 1. DADV. II. Umlaufvermögen: Warenvorräte: Roh⸗, Hilfs⸗ und Betriebsstoffe Fertigfabrikate
165 900
33 790
146 396 180 186 54 562
7 000,—
173 962 105 033
Wertpapiere Hypothekforderungen “ Forderungen auf Grund von Warenlieferungen
und Leistungen. Kassa, Reichsbank⸗ und Postscheckguthaben.. Andere Bankguthaebenn . 209 123 Sonstige Forderungen... 50 000—- III. Posten der Rechnungsabgrenuuggg] 781— 8 8 1 452 981
6 95 55 6 51ö11424*X2*
Z““
BZEE
Passiva. I. Grundkapital: Aktienkapital.. Kapitalberichtigung 900 000 II. Rücklagen: Gesetzliche Rückael . . Rücklage II . . . . ... 180 000,— Auflösung für Kapitalberichtigung . 60 000,— Sonderrücklagea2 . ... Sonderrücklage II.. 45 000,— Auflösung für Kapitalberichtigung. 45 000,— Instandsetzungen 10 000,— Zuweisung 1941/142 . 5 000,— III. Rückstellungen: Delkredere Rückstellun,n . .. ““ Rückstellung für Steuirienrn:n .. Iu“ Rückstellung für Pauschsteuer für Kapitalberichtig. Sonstige Rückstellungen 170 397 IV. Verbindlichkeiten: Sonstige Verbindlichkeiten.. 60 921 60 V. Posten der Rechnungsabgrenzug 1 371 90 VI. Gewinn: Gewinnvortrag aus 1940/41 46 634,03 b Auflösung zur Kapitalberichtigung 24 165,— 22 469 “ Reingewinn für 1941/41 . . 32 821 74 55 290/77 I1 452 98161
Gewinn⸗ und Verlustrechnung per 31. Juli 1942.
E“
9„ .„ I1““
8 Aufwand. 1— R. ℳ Rℳ Berichtigung des Aktienkapitals .. 150 000 Pauschsteuer für Kapitalberichtigung 12 345 162 345 135 448
Löhne und Gehältr .. Soziale Leistungen: a) Gesetzliche. b) Freiwillige. Abschreibungen auf Anlaenrn . . Steuern vom Einkommen, Ertrag und Vermögen Beiträge zu gesetzlichen Berufsvertretungen.. Außerordentliche Aufwendungenn . Gewinn: Gewinnvortrag aus 1940/41 46 634,03 Auflösung zur Kapitalberichtigung 24 165,— Reingewinn 1941/42 .
8 895
14 925 23 820
37 453 81 233 16 666 13 940
55 290 77 526 197
Ertrag. Gewinnvortrag aus 1940/41. . Auflösung zur Kapitalberichtigung.. Erträgnisse aus Malz und Abfällen nach Abzug der Auf⸗ wendungen.. Ueberschüsse aus Ziseèn .. Außerordentliche Ertralae . . .. Auflösungsbeträge zur Kapitalberichtigung und zur Deckung der Pauschsteuer: Aus Rücklage II und Sonderrücklage II . Aus Wertpapieren des Anlagevermögens.. Aus Gewinnvortrag
22 469
317 523 5 6025 18 257
„ „ „ „ 2„ 2 2„ 9 95 2„222522925bà2892952u2—222—2
105 000 33 180
24 165 8. 162 345
526 19781
Nach dem abschließenden Ergebnis meiner pflichtmäßigen Prüfung au Grund der Bücher und der Schriften der Gesellschaft sowie der vom Vorstand 4, . Auf⸗ veruagesn “ Se 2 Fuchie enig. der Jahresabschluß und der Zeschäftsbericht, soweit et den Jahresa zuß erläutert, den gesetzlichen ift einschl. der 1ö6“ 8 beeFücheh e Würzburg, den 16. Dezember 1942.
Dr. August Düll, Wirtschaftsprüfer. 8
8 EE 1“] 8r. 828 Januar 1943 gelangt gegen den
ewinnanteilschein Nr. eine Dividende von 40% auf das berichtigt kapital zur Ausschüttung. 1s 8s ö
In den Aufsichtsrat der Gesellschaft wurden wiedergewählt die Herren Fabrik⸗ direktor Hermann von Forster, Frankfurt a. M.; Fregattenkapitän z. V. Carl Siegfried Ritter von Georg, Berlin. Neugewählt wurde Herr Fabrikdirektor Erich Arnst, Mitt⸗ weida i. Sa. Der Aufsichtsrat besteht nunmehr aus den Herren Fabrikdirektor . Hermann von Forster, Frankfurt a. M., Vorsitzer; Fregattenkapitän z. V. Carl Sieg⸗ fried Ritter von Georg, Berlin, stellv. Vorsitzer; Fabrikdirektor Robert Ruckdeschel, Kulmbach; Fabrikdirektor Erich Arnst, Mittweida i. Sa. Der Vorstand besteht aus den Herren Friedrich Georg und Wilhelm Georg in Schweinfurt. Schweinfurt, den 6. März 1943.
Malzfabrik Schweinfurt Aktiengesellschaft.
“ h Vorstand.