Reichs⸗ und Staatsanzeiger Nr. 85 vom 12. April 1943. S. 4
Die Elektrolytkupfernotierung der Vereinigung für deutsche Elektrolytkupfernotiz stellte sich laut Berliner Meldung des „D. N. B.“ am 11. April auf 74,00 Rℳ (am 10. Avpril auf 74,00 R. ℳ für 100 kä. 8 1“ 2
8.
8
8. ö116“ Berichte von auswärtigen Devisenmärkten
London, 10. April. (D. N. B.) New York 402,50 — 403,50, Paris —,—, Berlin —,—, Spanien (offiz.) 40,50, Montreal 4,43 — 4,47, Amsterdam —,—, Brüssel —,—, Italien (Freiv.) —,—, Schweiz 17,30 — 17,40, Kopenhagen (Freiv.) —,—, Stockholm 16,85 — 16,95, Oslo —,—, Bnsn. güres (offiz.) 16,9585 — 17,13, Rio 83,64 ⅞, Schanghai Tschungking⸗Dollar —,—.
Amsterdam, 10. April. (D. N. B.) 112,00 Uhr; holl. Zeit.]
[Amtlich.)] Berlin —,—, London —,—, New York —,—, Paris
—,—, Brüssel 30,11 — 30,17, Schweiz 43,63 — 43,71, Helsingfors —,—, Italien (Clearing) —,—, Madrid —,—, Oslo —,—, Kopenhagen —,—, Stockholm 44,81 — 44,90, Prag —,—.
Zürich, 10. April. (D. N. B.) [11,40 Uhr.] Paris 4,12 ⅞, London 17,30, New York 4,31, Brüssel 69,25 B., Mailand 22,66 à4, Madrid 39,75 B., Holland 229 ⅜ B., Berlin 172,55, Lissabon 17,85, Stockholm 102,66 ¼½, Oslo 98,62 ½ B., Kopenhagen 90,37 ½ B., Sofia 5,37 ½ B., Prag 17,30, Budapest 104,50 B., Zagreb 8,75, Athen —,—, Istanbul 3,50 B., Bukarest 2,37 „½ B., Helsingfors 877,50 B., Buenos Aires 101,75, Japan 101,00, Rio 22,50 B.
Kopenhagen, 10. April. (D. N. B.) London 19,34, New York 479,00, Berlin 191,80, Paris 10,85, Antwerpen 76,80, Zürich 111,25, Rom 25,35, Amsterdam 254,70, Stockholm 114,15, Oslo 109,00, Helsingfors 9,833, Prag —,—, Madrid —,—. Alles Brief⸗ (Urse.
ffentlicher Anzeiger
Stockholm, 10. April. (D. N. B.) 16,95 B., Berlin 167,50 G., 168,50 B., Paris —,— Brüssel —,— G., 67,50 B., Schweiz. Plätze 97,00 G., 97,80 B., Amsterdam —,— G., 223,50 B., Kopenhagen 87,60 G., 87,90 B., Oslo 95,35 G., 95,65 B., Washington 415,00 G., 420,00 B., Helsing⸗ fors 8,35 G., 8,59 B., Rom 22,00 G., 22,20 B., Prag —,—, Madrid —,—, Kanada 3,75 G., 3,82 B., Lissabon —,— G., Buenos Aires 97,00 G., 100,00 B.
Oslo, 10. April. (D. N. B.) London —,— G., 17,75 B., Berlin 175,25 G., 176,75 B., Paris —,— G., 10,00 B., New York —,— G., 440,00 B., Amsterdam —,— G., 235,00 B., Zürich 101,50 G., 103,00 B., Helsingfors 8,70 G., 9,20 B., Antwerpen —,B— G., 71,50 B., Stockholm 104,55 G., 105,10 B., Kopenhagen 91,75 G., 92,25 B., Rom 22,20 G., 23,20 B. 1
London 16,85 G., „G., 9,00 B,
17,75 B.,
ilage.
obue „ — in Gesetzen und Rechtsveror
Pre sche Staatsanz
rkündu b
—2 öcanagabe durch die Post monatlich 2,30 ℛℳ
Zustellgebühr, für 81
der Ausgabe ohne Zentra
jedem Wochentag abends in einer Vollausgabe und in einer Ausgabe
Erscheint an z 7. 2 Soweit der Deutsche Reichsanzeiger und
1 zungen als amtliches
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Selbstabholer bei der Anzeigenstelle monatlich 1,90 ℛ,ℳ.
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reiten
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2.4. — Anzeigen nimmt an die Anzeigenstelle Berlin 5W, 68, Wilhelmstraße 2. Alle Druckaufträ einzusenden,
e Anzeigenpreis für den Raum einer fünfgespa „Zeile 1,10 ℛ, einer dreigespaltenen 92 mm breiten Petit⸗
ge sind auf einseitig beschriebenem Papier völlig deuckreif insbesondere ist darin auch anzugeben, welche Worte etwa durch
4. Oeffentliche Zustellungen, 7. Aktiengesellschaften, 13. Unfall⸗ und Invalidenversicherungen, Fettbruck (einmal unterstrichen) oder durch Sperrdruck (besonderer Bermerk am
1. Untersuchungs⸗ und Strafsachen, 2. Zwangsversteigerungen. 3. Aufgebdote,
5. Verlust⸗ und Fundsachen,
6. Auslosung ufw. von Wertpapieren,
8. Kommanditgesellschaften auf Artien, 9. Deutsche Kolonialgefellschaften,
11. Genossenschaften,
10. Gesellschaften m. b. H., 12. Offene Handels⸗ und Kommanditgesellschaften,
14. Deutsche Reichsbank und Bankausweiße, 15. Verschiedene Bekanntmachungen.
Sr
3. Aufgebote [8
[Der am 9. Oktober
1697 Aufgebot. hausen in Thür. F 8/48. Der Bauer Friedrich Behn
in Wieren, Hs. Nr. 11, Kr. Uelzen, vertreten durch Rechtsanwalt Rese in Uelzen, hat das Aufgebot der abhan⸗ den gekommenen Stammaktie Nr. 1105 der Aktien⸗Zuckerfabrik Uelzen, lautend
Beschluß.
Berlin⸗Weißensee, Langh.
Als Zeitpunkt
31.
3. II. 2. 42.
2
geborene 2 arbeiter Friedrich Reichel, zuletzt in
isbss zu Mühl⸗
Färberei⸗
ansstraße 94,
wohnhaft gewesen, wird für tot erklärt. des Todes mw ezember 1915 festgestellt. —
wird der
Berlin⸗Weißensee, 3 April 1943.
auf seinen Namen über 300 Mark, be⸗ Das Amtsgericht Weißensee. Abt. 3.
antragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Dienstag, den 2. November 1943, 10 Uhr, vor dem unterzeich⸗ neten Gericht, Zimmer 17, anberaum⸗ ten Aufgebotstermine seine Rechte an⸗ zumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Es
Urkunde erfolgen wird. Bilski, Uelzen, den 7. April 1943. Horst⸗Wessel⸗Straße 9.
Das Amtsgericht.
geb.
[1457] Aufgebot. enthalts, auf hebung Anton Wendelin Utz, geboren am 23. Oktober 1893 in Kuppenheim, wird aufgefordert, sich bis spätestens Frei⸗ tag, den 4. Juni 1943, vormittags 10 Uhr, bei dem Amtsgericht Rastatt, II. Stock, Zimmer 243, zu melden, widri⸗ genfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. Alle, die Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen geben können, werden aufgefordert, dies bis spätestens zum obenangegebenen Ter⸗ min dem Gericht anzuzeigen. Rastatt, den 6. April 1943. Amtsgericht.
215/42 —;
Poviec, geb. Forthuber,
Lokomotivführer
verordnung zum
[1636] hann Kojik, zuletzt i Für kraftlos erklärt wurde durch Ausschlußurteil vom 26. März 1943 der auf den Inhaber lautende, angeblich vernichtete 4 ½ Sige (ehemals 8 hige) Goldhypothekenpfandbrief des Württ. Kreditvereins, Aktiengesellschaft in Stuttgart, Reihe I Buchstabe F Nr. 2725 über 1000 G. ℳ. Stuttgart, den 6. April 1943. Amtsgericht Stuttgart.
manski),
Arbeiter Antoni
gesetz — 3 R 62/43 —; 5.
[1452]
4. F. 12/42. Durch Ausschlußurteil vom 6. April 1943 ist der am 29. No⸗ vember 1929 in Posen von der Aktien⸗ gesellschaft „Polski Fiat S A.“ in War⸗ schau, Sapiezynskastraße 6, ausgestellte, von dem Grafen Waclaw Rzewuski in Herzogsburg (Arcugowo) angenom⸗ mene Wechsel über 3000 Zloty, zahl⸗ bar bei der Bank von Polen (Bank Polski) in Gnesen, für kraftlos erklärt worden.
Gnesen, den 6. April 1943.
Das Amtsgericht. I
wice, Gemeinde
unbekannten Aufenthalts, dung aus § 55 Ehegesetz — Zur mündlichen
vor die 1. 1. Juni 1943, 9 Uhr,
1““
Zivilkammer auf
[1454]
3. VI. 81/22. Der am 3. April 1922 erteilte Erbschein nach dem am 18. März 1922 in Landsberg (Warthe) verstorbenen Rentier Ludwig Siebert ist für kraftlos erklärt worden.
Landsberg (Warthe), 5. 4.
Das Amtsgericht.
stellen und etwaige gegen tungen der Kläger
verzüglich durch den zu 1943. richt mitzuteilen.
Litzmannstadt, den 7.
[1448]
Durch Beschluß des Amtsgerichis Berlin vom 29. März 1943 ist der Un⸗ teroffizier Karl Egon Winzer, geboren am 7. April 1913 zu Huningen für tot erklärt und als Zeitpunkt des Todes der 12. Februar 1942 fest⸗ gestellt worden. — 456 II 51. 48. Charlotte
Berlin, den 29. März 1943. 2.
Das Amtsgericht Berlin. Kuhmerker, früher in lottenburg, Auszahlung der beim Charlottenburg zu 36 H. hinterlegten 500 nC. 9 an Zur mündlichen Rechtsstreits werden die das Amtsgericht Amtsgerichtsplatz, 1943, 9 Uhr,
[1639] Oeffentliche Paul Lenart
Lenart geb.
[1449]
Durch Beschluß des Amtsgerichts Berlin vom 31. März 1943 ist die ver⸗ schollene Ehefrau Anna Schiemann geb. Jelissejew, geboren am 13. Sep⸗ tember 1885 zu Moskau, ohne letzten Wohnsitz im Inlande, russischer Staats⸗
angehörigkeit, für tot erklärt und als Zeitpunkt des Todes der 31. Dezem⸗ ber 1926 festgestellt worden. Die Todeserklärung erfolgt nur mit Wir⸗ kung für die Rechtsverhältnisse, welche nach deutschem Recht zu beurteilen sind, Uund mit Wirkung für das im Inlandg befindliche Vermögen. — 456 11 162. 49. Berlin, den 31. März 1943. Das Amtsgericht Berlin.
Zimmer
[1463]
[1460]
Durch Ausschlußurteil vom 6. April 1943 ift der am 31. Dezember 1892 in Gestorf, Kreis Springe, geborene Fried⸗ rich Holzhausen, zuletzt wohnhaft ge⸗ wesen in Gestorf, für tot erklärt. Als Todestag ist der 16. September 1914
festgeste t
Die T. 1 139 681 Johann 1 647 270 Hans Doose, 1 ter Groth, 1 450 511
Hermann
mtsgericht Springe (Deister). 1 648 877
588
8 G Schuhmacher Josef Bilski, Litzmannstadt, Aeft unbekannten Auf⸗ u
Verhandlung Rechtsstreits werden die Beklagten vor das Landgericht in Litzmannstadt zu 1: Zivilkammer
880. Oeffentliche Zustellungen
[1461] Oeffentliche Zustellung. klagen: 1. die Ehefrvau Lucie Tritschel, Litzmannstadt,
gegen den früher in
der Ehe aus
§ 37 Ehegesetz unter Schuldigerklärung des Beklagten, hilfsweise auf Scheidung der Ehe aus § 49 Ehegesetz unter Schul⸗ digerklärung des Beklagten 2. die Ehefrau Katharina
— 1 R Lager Wald⸗
frieden bei Litzmannstadt, gegen den Ljubomir früher in Ljubia (Kroatien), jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, auf der Ehe aus § 3 der 4. Durchführungs⸗ Ehegesetz — 2. R. 34/43 —; 3. die Ehefrau Theresie Kojik, geb. Flatt, Lager Kirschberg bei Litz⸗ mannstadt, gegen den Mechaniker Jo⸗
Povic,
Scheidung
n Sarajevo
(Kroatien), jetzt unbekannten Aufent⸗ halts, auf Scheidung aus § 55 Che⸗ gesetz — 2 R 36/43 —; 4. Erna Schiemann (früher kenia Szy⸗ leb. Witatschek, Litzmannstadt, Gelsenkirchener Straße 15, gegen den Szymanski, Litzmannstadt, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, auf Scheidung aus § 55 Ehe⸗
die Ehefrau
früher
die Ehefrau
Emma Zirk, geh. Martin, Litzmann⸗ stadt, Buschlinie 252, gegen den Land⸗ wirt Leopold Zirk, zuletzt in Turobo⸗ Katarzynow, Tomaschow (Generalgouvernement,), jetzt
Kreis
auf Schei⸗ 3 R 68/43 —. des
auf zu 2 und 3:
vor die 2. Zivilkammer auf den 3. Juni 1943, 9 Uhr, zu 4 und 5:
den 2. 1943, 9 Uhr, geladen mit der Auf⸗ forderung, einen beim Landgericht Litz⸗ mannstadt zugelassenen Anwalt zu be⸗
vor die Juni
die Behaup⸗
u vorzubringende Einwendungen und Beweismittel un⸗
bestellenden
Anwalt in einem Schriftsatz dem Ge⸗
April 1943.
Geschäftsstelle des Landgerichts.
z8 Zustellung.
50 C. 305. 43. Der kaufm. Angestellte e t in Berlin⸗Charlotten⸗ burg 4, Sybelstr. 6, klagt gegen: 1. Frau
Kuhmerker,
den ehem. Buchdruckereibesitzer Adolf
Berlin⸗Char⸗
auf Einwilligung in die
Amtsgericht L. LCG7 den Kläger.
Verhandlung des Beklagten vor in Charlottenburg, auf den 7. Juni
104, geladen.
Berlin⸗Charlottenburg, 3. 4. 1943. Die Geschäftsstelle des Amtsgerichts.
5. Verlust⸗u. Fundfachen
Victoria zu Berlin Allgemeine Versicherungs⸗Act.⸗Ges. Bas2 Sammelaufgebot. Lebensversicherungsscheine
Behrendt, 423 171 Wal⸗
Martha Heick, 645 027 Paul Jaite, 1.483 göche 635 108 1 Mähr, 1 711 165 Mai, 999 231 Josef Meyer, 1 113 769 Franz Oehler, 953 188 Marie Püsche, Friedr. Wilh.
Reinhard
Runde,
1 144 784 Anton Schiller, 435 049 Ernst Schönlein, 471 091 Joseph Scholz, 1˙472 295 Fritz Schulz, 1 700 636/ 1 665 121 Ernst Schulze, 1 383 194 Leon Spahn, 0. U. 10 000 014 Rudi Appelt, 21 937 199 Ruth Margareta Belschner, 10 071 135/13 520 593 Walter Block, 15 732 637/15 753 218 Gertrud und Paul Bornkessel, 13 796 265 Marie Degen, 22 437 707 Robert Deister, 14 740 027 Amandus Eibs, 4 201 152 Amalie Engel, 2 528 032 Frühh Falkemeier, 12 265 831 Günther Fischer, 15 731 698 Oskar Gedrath, 6 252 635 Alfred Gnädig, 6 800 332 Eva Graef, 10 012 188 Margarete Gründel, 15 753 500 Jakob Guther, 18 566 533 Dora Hagenberger, 22 437 956 Carl Heller, 13 760 49 Maria Huber, 13 520 749 Johann Jaussen, 2 044 470 Annemarie Jacob, 18 550 265 Lisel Kehret, 12 250 094 Fritz Keßler, 10 002 205 Fritz Kirchheim, 18 522 004 Wolfgang Kirsch, 18 567 053 Henny Kötters, 3 204 375 Martha Krause, 21 131 656 Wolfgang Kummer, 13 510 051 /2 Gina und Helga Kunik, 5 705 347 Gerda Lahle, 18 506 008 Gerda Mangols, 21 937 866 Anny Michalz, 18 527 390 Kurt Möritz, 10 019 438 Marie Opel, 20 183 444 Marie Pausch, 30 200 365/30 200 369 Ludwig u. Frieda Perdoch, 15 735 614 Gustav Piele, 5 705 118 Gerd Postel, 10 003 138 Max Richter, 10 913 599/ 20 130 211 Hermann und Fritz Sack, 2 531 306 Günther Schyschka, 22 437 160 Siegfried Selka, 18 527 964 Margarete Schulz, 18 502 499 Martha Stegner, 2 536 324 Friedrich Tanner, 4 810 221 Heinrich Thies, 10 800 393 Franz Waack, 10 723 530 August Wer⸗ ner, 10 000 465 Hans Woltersdorf,
A1I.“
0. D. 35 018 320 Friedrich Bartels, 48 300 018 Walter Böttger, 40 432 442 Johann Hirt, 42 306 174 Ernst Oel⸗ schig, 40 515 562 Albert Sauer, 36 509 575 Erich Schultes, 43 007 025 Erich Schulz, 35 017 222 Eugenie Webner, 36 512 373 Emma Zylla, Hinterlegungsscheine zu 0. U. 12 250 176 Therese Schröder, 2 068 407 Berta Taube sind abhanden gekom⸗ men; sie treten außer Kraft, wenn nicht binnen zwei Monaten Einspruch erfolgt. Berlin, den 10. April 1943. Der Vorstand.
7. Aktien⸗ gefellschaften
[16655) Neue ABC⸗Waren⸗ Kredit⸗Aktiengesellschaft, Berlin. Hiermit werden die Aktionäre un⸗
serer Gesellschaft f der am Montag,
dem 10. Mai 1943, um 17 Uhr
im Hotel Kaiserhof (Großer Saal)
Berlin W 8, Mohrenstr. 1—5, stattfin⸗
denden ordentlichen Hauptversamm⸗
lung eingeladen.
Die Tagesordnung ist wie folgt:
1. Berichterstattung des Vorstandes
über den Jahresabschluß zum
31. 12. 1942 mit dem Bericht des
Aufsichtsrats.
Beschlußfassung über die Gewinn⸗
verteilung.
.Beschlußfassung über die Ent⸗
lastung des Porstandes und des
Aufsichtsrats. 8
Neuwahl von zwei Aufsichtsvats⸗
mitgliedern.
. Wahl des Abschlußprüfers.
„Stillegung der Gesellschaft.
Der Vorstand.
Wölfle. Vöcklinghaus (Stellv.).
[1658] Lipsia, chemische Fabrik, Mügeln, Bez. Leipzig. Hierdurch laden wir unsere Aktionäre zu der am Dienstag, den 4. Mai 1943, 15,30 Uhr, in der Gastwirt⸗ schaft Gatzschnick, am Markt in Mügeln, Bez. Leipzig, stattfindenden ordent⸗ lichen Hauptversammlung ein.
Tagesordnung:
1. Vorlegung des Jahresabschlusses sowie der Berichte des Vorstandes und des Aufsichtsrates.
2. Beschlußfassung über die Verwen⸗ dung des Reingewinnes.
3. Erteilung der Entlastung an den
4.
Aufsichtsrat und an den Vorstand. Aufsichtsratswahlen.
5. Wahl des Abschlußprüfers für 1943.
Zur Ausübung des Stimmrechts in
der Hauptversammluͤng sind nur die⸗
jenigen Aktionäre berechtigt, die ihre
Aktien gemäß § 15 des esellschafts⸗
vertrages spätestens am 29. April
1943 an der Geschäftsstelle der Ge⸗ sellschaft oder bei der Allgemeinen Deutschen Credit⸗Anstalt, Leipzig, oder einer ihrer Niederlassungen bis zum Ende der Schalterkassenstunden hinterlegt haben.
Ueber die erfolgte Hinterlegung wird eine den Aktienbetrag bezeichnende Be⸗ scheinigung ausgestellt, welche vor Beginn der Hauptversammlung dem das Protokoll führenden Notar vorzu⸗ legen ist.
Mügeln, Bez. Leipzig, 9. 4. 1943.
Lipsia, chemische Fabrik. Der Aufsichtsrat. Karl Grimm, Versitzer.
11666 Ssterreichische Metallhüttenwerke Aktiengesellschaft, Wien.
Die Aktionäre unserer Gesellschaft werden hierdurch zu der am Freitag, den 14. Mai 1943, um 16 Uhr in der Kanzlei des Herrn Notar Dr. Paul Pauls⸗Höfken, Wien, I., vn linger Straße 31, stattfindenden 23. ordentlichen Hauptversammlung ein⸗
geladen. Tagesordnung:
1. b des Geschäftsberichtes und der Bilanz nebst Gewinn⸗ und Verlustrechnung per 1942 sowie Bericht des Aufsichtsrates.
2. Besch uß fassung über die Ent⸗ lastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates und über die Ver⸗ rechnung des Bilanzergebnisses.
8. Aufsichtsratswahl.
4. Wahl des Abschlußprüfers für 1943.
Die Aktien sind spätestens am vier⸗ ten Tage vor der Hauptversamm⸗ lung bei der Länderbank Wien Ak⸗ tiengesellschaft, Wien, IJ., Am Hof 2, zu erlegen.
Wien, den 7. April 1948. Der Vorstand.
uropahaus A. G., Bremen.
Einladung zur öffentlichen Haupt⸗ versammlung der Europahaus A. G., Bremen, am Montag, den 3. Mai 1943, nachmittags 17,30 Uhr, Bremen, Contrescarpe 74/75.
Tagesordnung:
1. Vorlegung des Geschäftsberichts so⸗ wie der Bilanz nebst Erfolgsrech⸗ nung für das Geschäftsjahr 1942.
„Beschlußfassung über die Gewinn⸗ verteilung für das verflossene Ge⸗ schäftsjahr 1942.
. Entlastung des des Aufsichtsrates.
Neuwahl des Aufsichtsrates.
„Bestellung eines Bilanzprüfers für das nächste Geschäftsjahr.
Verschiedenes.
Diejenigen Aktionäre, welche an der Hauptversammlung teilnehmen wol⸗ len, haben die Hinterlegung ihrer Aktien in Gemäßheit § 15 des Statuts spätestens am 29. April 1943 bei der Kasse der Europahaus A. G., Bremen, Contrescarpe Nr. 74/75, zu bewirken.
Bremen, den 9. April 1943.
Der Vorstand. Ferdinand Heiligers.
Vorstandes und
[1656] Brauerei und Kohlensäurewerk K. Anstadt’s Erben Aktiengesell⸗ schaft, Litzmannstadt, Fridericusstraße Nr. 34/36. Die Aktionäre unserer Aktiengesell⸗ schaft werden hiermit zu der am Mon⸗ tag, den 10. Mai 1943, in den Ge⸗ schäftsräumen der Gesellschaft in Litz⸗ mannstadt, Fridericusstr. 34/96, um 16 Uhr stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung ergebenst einge⸗
laden. Tagesordnung:
1. Vorlage des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 1942 mit dem Ge⸗ schäftsbericht des Vorstandes sowie dem Bericht des Aufsichtsrates.
.Beschlußfassung über die Ver⸗ teilung des Reingewinns.
.Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates.
„Beschlußfassung über die Aufsichts⸗ ratsvergütung.
Wahl des Abschlußprüfers für das Jahr 1943.
6. Freie Anträge.
Aktionäre, die an der Hauptversamm⸗ lung teilnehmen wollen, müssen ihre Aktien oder die Hinterlegungsscheine spätestens am 7. Mai 1943 bei der Gesellschaftskasse in den üblichen Ge⸗ schäftsstunden einreichen.
Der Vorstand.
2
11099 Altenburger Land⸗Kraftwerke Aktiengesellschaft, Altenburg. Bekanntmachung betr. Börseneinführung.
Durch Beschluß der Zulassungsstelle
an der Mitteldeutschen Börse zu Leip⸗ zig sind Eℳ 1 205 000,— neue Aktien,
1205 Stück über je Hℳ 1000,—
Lit. A Nr. 2296 —3500, der Alten⸗
burger Land⸗Kraftwerke Aktien⸗
gesellschaft, Altenburg, Thür., zum amtlichen Handel und zur Notiz an der Mitteldeutschen Börse zu Leipzig zu gelassen worden.
r Wortlaut des Prospektes ist in der Neuen Leipziger Tageszeitung Nr. 97 vom 7. April 1943 veröffentlicht worden; Abdrucke des Prospektes sind bei der Allgemeinen Deutschen Credit⸗ Anstalt, Leipzig, zu erhalten.
Leipzig, den 8. April 1943. Allgemeine Deutsche Credit⸗Anstalt.
[1657]
Aktiengesellschaft Hotel Bellevue zu Dresden.
Die Aktionäre unserer Gesellschaft
werden zu der 71. Hauptversamm⸗
lung auf Freitag, den 7. Mai 1943,
12 Uhr, in das Hotel Bellevue zu
Dresden eingeladen.
Zur Teilnahme an der Hauptver⸗ sammlung ist jeder Aktionär berechtigt. Um stimmen oder Anträge stellen zu können, müssen die Aktionäre ihre Aktien nach Maßgabe des § 19 der Satzung bis 4. Mai 1943 hinterlegen in Dresden bei der Gesellschaftskasse und bei der Dresdner Bank.
Tagesordnung:
1. Vorlegung des Jahresabschlusses und des Geschäftsberichtes sorbte des Berichtes des Aufsichtsrates für
über
1942. Beschlußfassung die Ver⸗ wendung des Reingewinns. Beschlußfassung über Entlastung des Vorstandes und des Aufsichts⸗ rates. 4. Wahl des Abschlußprüfers für 1943. Der Geschäftsbericht kann vom 1. Mai an bei der Gesellschaft oder bei der Dresdner Bank in Dresden ent⸗ nommen werden. Dresden, den 10. April 1943. Der Vorstand. 2
Richard Bretschneidern. ü82
[1664 Göcke & Sohn vorm. Moritz Ribbert Aktien⸗Gesellschaft, Hohenlimburg i. W.
Die Aktionäre unserer Gesellschaft werden hiermit zu der am 4. Mai 1943, vormittags 11 ½ Uhr, in den Räumen Bentheimer Hof, Sohenlim⸗ burg, stattfindenden ordentlichen
Hauptversammlung eingeladen. Tagesordnung:
1. Vorlage des Jahresabschlusses und Geschäftsberichtes 1941/42 sowie des Berichtes des Aufsichtsrates.
Beschlußfassung über die Verwen⸗ dung des Reingewinnes.
.‚Beschlußfassung über Entlastung des Vorstandes und Aufsichtsrates.
. Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern.
. Wahl des Abschlußprüfers für das
Geschäftsjahr 1942/43.
6. Verschiedenes. 8 Die Aktionäre, die in der Hauptver⸗ sammlung ihr timmrecht ausüben oder Anträge stellen wollen, werden ge⸗ beten, ihre Aktien gemäß § 15 der Satzungen spätestens bis zum 30. April 1943 zu hinterlegen. Als Hinterlegungsstellen gelten: die Gesellschaftskasse, Hohenlim⸗ burg, die Dresdner Bank, Berlin, die Dresdner Bank, Filiale Hagen, die Deutsche Bank, Filiale Hagen, die Deutsche Bank, Filiale Hohen⸗ limburg, das Bankhaus August W. Michel, Frankfurt a. Main, Kaiserstr. 4. Hohenlimburg. den 10. April 1943. Der Vorstand.
Verantwortlich für den Amtlichen und Nichtamt⸗ lichen Teil, den Anzeigenteil und für den Verlag:
Präsident Dr. Schlange in Potsdam,
vrantworic für den Wirtschaftsteil und den übrigen redaktionellen Teil:
Rudolf Lantzsch in Berlin NW 91 Druck der Preußischen Verlags. und Druckerei GmbH., Berlin Drei Beilagen (einschließlich einer Zentralhanvelsregisterbeilage). Bei der gekurzten Ausgabe fallt die Zentral⸗ “ handelsregisterbeilage jort. “
8 Bekanntmachungen der
Guttmann, geboren am 16.
Alle Postanstalten nehmen Bestellungen an, hhnsgaaze -A Anzeigenstelle 8ℳ 68, Wilhelmstr. 92.
gsprais 8 8 hech lich Zustellgebühr, für Selbstabholer bei der Anzeigenstelle monatlich 2, 2.Szusüg ch 8 g * Vigen⸗ Aüe
„
Rande) hervorgehoben werden sollen. — Befristete Anzeigen müssen 3 Tage vor dem Einrückungstermin bei der Anzeigenstelle eingegangen sein.
E“
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Fernsprech⸗Sammel⸗Nr.: 19 33 33
Deutsches Reich. 3 Geheimen Staatspolizei Darmstad und Prag sowie des Regierungspräsidenten in Stettin über die 18 von Vermögenswerten für das Reich. Zweite Bekanntmachung der Reichsstelle für Lederwirtschaft zur Anordnung I1/43 (Zulassung von Fettaustauschstoffen). om 8. April 1943. .“ Dritte Bekanntmachung der Reichsstelle für Lederwirtschaft zur Anordnung II1/43 (Zulassung von Austauschgerbstoffen). Vom 8. April 1943. 6 Bekanntmachungen über die Ausgabe des Reichsgesetzblatts, Teil I, Nr. 37 und 38.
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Berlin, Dienstag, den 13. April, abends
Totaler Krieg heißt Mobilisierung aller Reserven, heißt größtmögliche Steigerung der Erzeugung, aber auch spar⸗ samste Verwendung des Erzeugten und Beschränkung auf das
umerläßlich Notwendige.
Mehr als die Hälfte der Bezieher des Reichs⸗ und Staats⸗
anzeigers hat sich bisher für die gekürzte Ausgabe entschieden. Unter den verbliebenen Beziehern der Vollausgabe sind sedoch noch immer nicht wenige, für deren Bedürfnisse die
Ausgabe ohne Zentralhandelsregisterbeilage genügt. Ihnen bietet sich die Möglichkeit, den Uebergang von der Vollaus⸗ gabe zur gekürzten Ausgabe (Preis monatlich 2,— .ℳ ohne Zustellgebühr) anläßlich der demnächst beginnenden Ein⸗
iehung der Bezugsgebühren für Mai beim Postzusteller zu
beantxagen. Wer Papier, elektrische Energie und Arbeitskraft sparen
helft, trägt dazu bei, den Endsieg schneller zu erringen!
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uf Grund des § 1 des Gesetzes über die Einziehung munistischen Vermögens vom 26. Mai 1933 (RGBl. I S. 293) in Verbindung mit dem Gesetz über die Einziehung volls⸗ und staatsfeindlichen Vermögens vom 14. Juli 1933 (NRGBl. I S. 479) und dem Erlaß des Führers und Reichs⸗ kanzlers über die Verwertung des eisge epenen Vermögens von Reichsfeinden vom 29. Mai 1941 (RGBl. I S. 303) wird
das gesamte bewegliche und unbewegliche Vermögen der Ehe⸗
leute Ernst Julius Israel Arndt, geb. am 8. 1. 1887 in rskoe⸗Selo/Rußland, und Clara Margarethe Sara geb. zuliusberg, Fichtestr. 33, zugunsten des Deutschen Reiches
eingezogen. Gegen diesen Beschluß ist ein Rechtsmittel nicht gegeben.
Darmstadt, den 9. April 1943. Geheime Staatspolizei, Staatspolizeistelle Darmstadt.
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uf Grund von § 4 Abs. 1 der Verordnung des Reichs⸗ protektors in Böhmen und Mähren über die Verhängung des zivilen Ausnahmezustandes vom 27. September 1941 wird as Vermögen des Thomas Mich al, geb. am 23. Dezember 1906 in Tischin, Bez. Pisek, zuletzt wohnhaft gewesen in Prag VIII, Ludmillagasse Nr. 8/NC: 462, hierdurch zugunsten des Deutschen Reiches — vertreten durch den Reichsprotektor in Böhmen und Mähren — eingezogen.
Prag, den 10. April 1943.
Geheime Staatspolizei. Staatspolizeileitstelle Prag.
Bekanntmachung Auf Grund des § 1 der Verordnung zum Schutze von Volk d Staat vom 28. Februar 1933 (RGBl. I S. 83), des § 1 des Gesetzes vom 26. Mai 1933 (RGBl. 1 S. 293), der Ver⸗ „ vom 31. Mai 1933 (GS. S. 207), des vom 4. Juli 1933 (RGBl. 1 S. 479), des Erlasses des Führers und Reichskanzlers vom 29. Mai 1941 (RGBl. I S. 302) und des Erlasses des Reichsministers des Innern vom 4. Juli 1942 — Pol. S II A 5 — Nr. 521/42 — 212 — ziehe ich hiermit as gesamte inländische Vermögen des Juden Mendel Israel Januar 1890 in Bukaczowce Polen, zuletzt wohnhaft gewesen in Stettin, Klosterstr. 5, der am 18. Juli 1939 nach Polen (Warschau) ausgewandert ist, zugunsten des Deutschen Reiches ein. ““ Dies wird an Stelle einer Jentelinng bekanntgemacht. Stettin, den 7. April 1943. b Der Regierungspräsident. J. V.: Tincauzer.
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Zweite Bekanntmachung
der Reichsstelle für Lederwirtschaft zur Anordnung II/43 ü68ulassung von Fettaustauschstoffen) Vom 8. April 1943
Auf Grund des § 11 der Anordnung II/43 der Reichsstelle für Lederwirtschaft vom 28. Dezember 1942 (Deutscher Reichsanz. und Preuß. Staatsanz. Nr. 1 vom 4. Januar 1943) wurden folgende Fettaustauschstoffe zugelassen:
1. Derminolnarbenöl (Erzeugnis der F. G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft), Frankfurt/ Main 20,
2. Umwandlungsprodukte des Mersol D, mit der Maßgabe, daß sie nicht unmittelbar in ledererzeugenden Betrieben, son⸗ dern nur in der Lederhilfsmittelindustrie auf Antrag nach näheren Weisungen der Reichsstelle „Chemie“ eingesetzt wer⸗ den dürfen. Anträge sind bei der Reichsstelle „Chemie“, Ab⸗ fellung Lederhilfsmittel, Berlin W 35, Sigismundstr. 35, zu tellen.
Berlin, den 8. April 1943.
Der Reichsbeauftragte für Lederwirtschaft. M. d. F. d. G. b.: Prof. Dr. Stather.
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Dritte Bekanntmachug der Reichsstelle für Lederwirtschaft zur Anordnung I1/43 (Zulassung von Austauschgerbstoffen)
Vom 8. April 1943 Auf Grund des § 6 der Anordnung I1/43 vom 28. Dezem⸗ ber 1942 (Deutscher Reichsanz. und Preuß. Staatsanz. Nr. 1 vom 4. Januar 1943) wird folgendes bekanntgemacht: 1. Die Zulassung von Austauschgerbstoffen erfolgt für be⸗ stimmte eberkkeeeen. 11111“ Es gehören zur 8 Lederklasse I Bodenleder, Unterleder und Brandsohlleder, Sohl⸗ und Vacheleder. Lederklasse II. Fahlleder und Oberleder, Blansbeder, Riemen
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Reichsbankgirvkonto Verlin, Konto Nr. 1/1913 Postscheckkonto: Berlin 418 21
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8 andere technische Leder, Geschirr⸗ und Sattlerleder, Vachetten. 1 Lederklasse III Leder aus Fellen der Häutegruppen F und G. 2. Als Austauschgerbstoffe für die Lederklassen I bis III werden zugelassen: Gerbstoff QU E, Gerbstoff NR, Gerbstoff KXN, J. G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft, (Main) 20, Gerbstoff GM 55, Hersteller: Schliemann Teer⸗Chemie K. G., Berlin⸗Britz, Gradestraße. Berlin, den 8. April 1943. 1
ersteller: rankfurt
F. d. G. b.: Prof. Dr. St
Bekanntmachung
Die am 10. April 1943 ausgegebene Nummer 37 des Reichs⸗ gesetzblatts, Teil I, enthält:
Verordnung zur Durchführung und Aenderung der Verordnung über die Einsatzbedingungen der Ostarbeiter. Vom 5. April 1943.
Umfang: 1 Bogen. Verkaufspreis: 0,15 R.ℳ. Postbeförderungs⸗ gebühren: 0,03 H ℳ für ein Stück bei Voreinsendung auf unser Postscheckkonto: Berlin 962 00.
Berlin NW 40, den 12. April 1943.
Reichsverlagsamt. Dr. Hubrich.
“ Bekanntmachung
Die am 12. April 1943 ausgegebene Nummer 38 des Reichs⸗ gesetzblatts, Teil I, enthält:
Gesetz zur “ Reichsbesoldungsrechts und des Reise⸗ kostenrechts. Vom 30. März 1943.
Umfang: 6 özen. Verkaufspreis: 0,90 Hℳ. Postbeförderungs⸗ gebühren: 0,08 H. ℳ für ein Stück bei Voreinsendung auf b Postscheckkonto: Berlin 962 00.
Berlin NW 40, den 12. April 1943. .“
Reichsverlagsamt. Dr. Hubrich. G
Abschöpfung der freien Kaufkraft 8—
Reichsfinanzminister Schwerin von Krosigk sprach in Helsinki über Finanzprobleme
Der Reichsminister der Finanzen, Graf Schwerin von Krosigk, sprach in Helsinki über Finanzprobleme des totalen Krieges. Er erinnerte an die Waffenbrüderschaft deutscher und finnischer Soldaten vor einem Vierteljahrhundert und an die Wiedereroberung von Helsinki am 12. April 1918. Auch die Finanzkraft der Nation stehe in dem Dienst der einen Aufgabe, die uns heute gestellt sei, nämlich der endgültigen Beseitigung des bolschewistischen Gefahrenherdes.
Der Minister schilderte dann die Erfahrungen, die Deutschland auf dem Wege durch Weltkrieg, Inflation und Deflation gemacht hat. Es sei erforderlich, die richtigen Wege zur Aufbringung der
finanziellen Mittel zu finden und den Staatshaushalt in Ord⸗
nung zu halten. Der Minister bezeichnete es als vordringlich, die infolge der Zurückdrängung des zivilen Sektors entstandene freie Kaufkraft abzuschöpfen. Neben den preispolitischen Maßnahmen sei ein besonders dafür geeignetes Mittel die Steuer. Der Mi⸗ nister behandelte die verschiedenen Möglichkeiten der Abschöpfung durch direkte und indirekte Steuern und wies auf die Notwendig⸗ keit hin, die Technik der Steuerveranlagung und Steuererhebung zu pflegen und damit Gerechtigkeit und Gleichmäßigkeit der Be⸗ teuerung als die Grundpfeiler solider Finanzwirtschaft durchzu⸗ etzen. Weiter ging Graf Schwerin von Krosigk auf die Methoden und Erfolge der deutschen Anleihepolitik ein, deren Lautlosigkeit er besonders hervorhob. Das Anwachsen der öffentlichen Ver⸗ schuldung halte sich in dem durch die Kriegsnotwendigkeiten be⸗ dingten Rahmen. Hierbei wurden die inneren Zusammenhänge zwischen Aufbringung von Schuldendienst und Steuerlast auf⸗ gezeigt; dieses Verteilungsproblem werde eine der wichtigsten Aufgaben der Finanzpolitik nach dem Kriege sein.
Der Minister erklärte, daß die deutsche Finanzwirtschaft im Kriege innerlich gesund Se1. sei. Er streifte zum Schluß die Finanzierungsprobleme des zwischenstaatlichen Verkehrs. Es sei selbstverständlich, daß die Völker, deren Söhne gemeinsam kämpften und bluteten, sich auch wirtschaftlich und finanziell gegenseitig unterstützten.
Totaler Krieg und Wirtschaftstruktur
Zu dem Thema der totalen wirtschaftlichen Mobilisierung ver⸗ öffentlicht die „Deutsche Allgemeine Zeitung“ einen Artikel von Dr. Gast, der in dem Ausschuß tätig ist, der die Stillegungsaktion im Bezirk des Reichsverteidigungskommissars der Reichshauptstadt durchführt. Es könne, wie der Verfasser feststellt, keine Rede da⸗ von sein, daß die Betriebsstillegungen und zusammenlegungen dazu benutzt werden sollten, um Lie Struktur der Wirtschaft von Grund auf zu ändern. Die Rationalisierung der Produktion und des Produktionsapparates habe mit oE“ nichts
1 e Krieg sei nicht dazu da, um au zu tun. Der totale K E zu dn, 8gs
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wüten Wegr
eine Aenderung der Wirtschaftsstruktur durchzuführen. Die durch⸗ führenden Stellen hätten die wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe, darauf zu achten, daß sich derartige Tendenzen nicht ein⸗ schleichen. Wenn dies geschehen würde, so wäre damit die totale Kriegführung in den Augen des Volkes diskreditiert. Auch sonstige Nebenzwecke dürften nicht mit der totalen Kriegführung verbunden werden. Daß Konkurrenzrücksichten von vornherein ausscheiden und daß die Staatsführung, wenn sie folchen Fällen auf die Spur kommt, energisch durchgreift, sei klar. Aber auch andere Er⸗ wägungen dürften nicht mit der totalen Kriegführung vermisch werden. Die Maßnahmen, die jetzt ergriffen würden, verfolgten nicht den Zweck, ungeeignete Elemente aus der deutschen Wirt schaft auszumerzen. Die Stillegung bedeute ja eine Erhaltun eines Anspruchs auf Wiederbetätigung im alten Gewerbe für die Zukunft, und es wäre völlig widersinnig, wenn man unzuver⸗ lässige oder ungeeignete Elemente durch die Zahlung staatlicher Unterstützungen belohnen wolle. Alle derartigen Pläne müßten daher hierbei ausscheiden.
Damit solle keineswegs gesagt verfolgt werden dürften: eigneter Elemente aus dem Strukturveränderungen in der Wirtschaft durchgeführt würden, so müßten diese Pläne in anderem Zusammenhang verfolgt wer⸗ den, aber nicht im Zuge der totalen Kriegführung. Im übrigen wäre es nicht nur unfair und unloyal, die Vereitschaft es Volkes zum totalen Krieg für eine solche „Flurbereinigung“ nach doktrinären Gesichtspunkten zu mißbrauchen, wogegen sich auch Reichswirtschaftsminister Funk wiederholt mit Nachdruck gewandt habe, sondern es wäre auch ein schwerer staatspolitischer Fehler. Wir würden damit einen großen und wichtigen Teil des Volkes Seee der in einem gesunden Staatsorganismus unerläßlich ei, den Mittelstand. Er sei ein notwendiges Bindeglied zwischen oben und unten. Gerade die Stillegungsaktion diene, richtig und sinngemäß angewendet, durchaus der Erhaltung des Mittelstandes. Die Richtigkeit dieser These ergebe sich, wenn man sich klarmache, daß die Warenerzeugung auf allen nicht unbedingt kviegswichtigen Gebieten sehr stark zurückgegangen ist und jetzt völlig eingestellt wird. Dadurch trete natürlich in den Geschäften der betroffenen Branchen ein starker Umsatzrückgang und allmählich ein völliger Geschäftsstillstand ein. Viele von den Geschäftsinhabern, die heute noch Bestände verkauften, müßten auf die Dauer unrentabel wirt⸗ schaften und schließlich bankrott werden. Um das zu verhindern, musse der Staat rechtzeitig eingreifen und durch die vorübergehende Stillegung die Substanz des Geschäftes für eine spätere Hei ge⸗ wissermaßen konservieren.
sein, daß sie überhaupt nicht wenn notwendige Ausmerzungen unge⸗ Wirtschaftsleben oder notwendige
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Die Elektrolytkupfernotierung der Vereinigung für deutsche Elektrolytkupfernotiz stellte sich laut Berliner Meldung des „D. N. B.“ am 12. April auf 11 April f 8
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