geachtet im heutigen Aufgebotstermine nicht gemeldet haben, auch von ihrem Fortleben glaubwürdige Nachricht nicht eingegangen ist, hiermit für todt erklärt. Die Kosten ꝛc. Zur Beglaubigung: Lohde. Krusemark.
29963] Oeffentliche Zustellung. Die Kuratel über „Josef“ f. n. der Gütlerstochter Ursula Hallmannsegger in Aschbach, vertreten durch den Vormund Josef Kellerer in Feldolling und der Bauer Dionys Hallmannsegger in Aschbach, als gesetzlicher Vertreter seiner minderjährigen oben ge⸗ nannten Tochter haben bei dem Kgl. Amtsgerichte Aibling gegen den Bräugehülfen Franz Gründl aus Keßlarn, z. Zt. unbekannten Aufenthaltes, auf An⸗ erkennung der Vaterschaft und Alimentation Klage erhoben und den Antrag gestellt, zu erkennen, daß Beklagter schuldig sei, 1) die Vaterschaft zu dem außerehelichen Kinde der Ursula Hallmannsegger „Josef“ anzuer⸗ kennen, eine Tauf⸗ und Kindbettkosten⸗Entschädigung
von 12 ℳ,
einen jährlichen, in vierteljährigen Raten vor⸗
auszahlbaren Alimentationsbeitrag von 72 ℳ
bis zum zurückgelegten 14. Lebensjahre des
die Hälfte der allenfallsigen Kur⸗ und Be⸗
erdigungs⸗ sowie der dereinstigen Schulgeld⸗
und Kleidungskosten zu bezahlen und die tragen.
Weiter wolle das Urtheil bezüglich der je⸗ weils fälligen Alimente für vorläufig vollstreck⸗ bar erklärt werden.
Nachdem durch diesgerichtlichen Beschluß vom
14. l. Mts. die öffentliche Zustellung bewilligt wor⸗
den ist, wird obige Klage hiemit dem ꝛc. Franz
Gründl öffentlich zugestellt und er geladen, am Donnerstag, den 4. November 1886,
Vormittags 9 Uhr, zur Klagsverhandlung in dem Sitzungssaal Nr. des Kgl. Amtsgerichts Aibling zu erscheinen. Aibling, 17. September 1886 Gerichtsschreiberei: Gerber.
kosten des Rechtsstreits zu
(L. S.)
299720 gge ; 88 129972²] Oeffentliche Zustellung.
Die zu Aachen wohnenden Eheleute Peter Lechner, Rentner, und Maria Josefine, geb. Aufdermauer, ohne besonderes Geschäft, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Gatzen, klagen gegen den Peter Josef Faß⸗ bender, ohne besonderes Geschäft und ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, und Genossen,
wegen Theilungsstreitigkeiten, mit dem Antrage:
„Königliches Landgericht wolle feststellen, 8 1) daß zum Nachlasse des Christian Aufdermauer
auch noch Möbel, insbesondere die weiter unten aufgeführten gehören, welche oder deren zunächst auf ℳ 401,00 veranschlagten Werth der Be⸗ klagte Karl Joseph Aufdermauer zur Masse zu repräsentiren hat;
daß derselbe Beklagte Karl Joseph Aufdermauer
verpflichtet ist, zur Masse zu konferiren:
a. die Differenz zwischen dem Kaufpreise des Hauses Krugenofen 2 ad ℳ 16 500,00 und dem wirklichen Werth dieses Hauses zur Zeit der Veräußerung, dieser veranschlagt auf
30,000,00;
.denjenigen Betrag von ℳ 1056,00, welchen der Erblasser ihm für den Betrieb seines Bäckereigeschäftes durch Zahlungen an seine Mehllieferanten; und
.denjenigen Betrag von ℳ 780,00, welchen der Erblasser ihm für den Betrieb des für später eröffneten Viktualien⸗Geschäftes vorgeschossen hat, nebst 5 % Zinsen der drei zu konferiren⸗ den Beträge ab Todestag des Erblassers;
daß ebenderselbe Beklagte Karl Joseph Auf⸗
dermauer keine Ansprüche für Alimentation des
Erblassers und ebensowenig solche für Be⸗
gräbnißkosten an die Masse zu machen hat;
daß der Beklagte Peter Joseph Faßbender min⸗ destens einen Betrag von ℳ 2244,80 nebst 5 %
Zinsen ab Todestag des Erblassers zur Masse
zu konferiren hat;
wolle auch die Kosten
den
Mobilien: Kleiderschrank, Komode, runde Tische, Ofen, Anrichte, Kastenuhr, Nähmaschine, nehrere Stühle, Bilder und Geschirre ine goldene Uhr nebst Kette, “ Brodmaschine, Backmulde, Dezimalwaage, “ sonstige Sachen.
Kläger laden den Beklagten Peter Josef Faßbender zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Civilkammer des Königlichen Landgerichts Aachen auf 8
Montag, den 20. Dezember 1886,
1 Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
Zum Fwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Aachen, den 15. September 1886.
. Bernards, Assistent, “
Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[29925]
Oeffentl
Unterliegenden zur Last
zu
che Zustellung mit Ladung.
Auszug.
Zamberg, am 17. September 1886.
In der Subhastationssache des ledigen Schmieds Michael Benedict und des minderjährigen Flurers⸗ sohnes Baptist Benedict von Oberhaid wird hiemit zur gerichtlichen Vertheilung Termin auf
Montag, den 22. November 1886,
8 Vormittags 9 Uhr, beim unterfertigten Amtsgericht im Zimmer Nr. 18 anberaumt.
Es ergeht daher an die Gläubiger die Aufforde⸗
den 16. Dezember 1886, Vormittags 9
1) binnen zwei Wochen bei Meidung der Nicht⸗ berücksichtigung bei Aufstellung des Vertheilungsplanes unter Vorlage der Beweisurkunden und unter Bezug⸗ nahme auf die bei den Akten befindlichen Beweis⸗ mittel ihre Ansprüche mit Angabe des Betrages in Haupt⸗ und Nebensache, des Grundes der Forderung, sowie des beanspruchten Ranges dahier anzumelden;
2) in dem Vertheilungstermin zur Erklärung über den Vertheilungsplan und die darin eingestellten Ansprüche, sowie zur Ausführung der Vertheilung zu erscheinen, widrigenfalls angenommen würde, daß der Nichterscheinende mit dem aufgestellten oder im Ter⸗ min berichtigten Vertheilungsplane und mit dessen Ausführung einverstanden sei.
Zugleich wird eröffnet, daß die Anmeldungen, sowie der Entwurf des Vertheilungsplanes während der letzten Woche vor dem Vertheilungstermine auf der Gerichtsschreiberei zur Einsicht aufliegen
Königlich bayerisches Amtsgerichts Bamberg II.
(L. S.) Falco, K. Amtsrichter.
Gemäß §. 187 der C. P. O. ergeht hiemit an die Firma F. H. Mayer — RNikolay Nachfolger in Mannheim, da der Aufenthalt der Inhaber dieser Firma unbekannt ist, als betheiligter Pfändungs⸗ gläubiger einer Hypothek, die vom Vollstreckungs⸗ gerichte angeordnete öffentliche Zustellung und Ladung.
Bamberg, den 17. September 1886. Der geschäftsleitende Gerichtsschreiber am Königlich
bayerischen Amtsgericht Bamberg II. (L. S.) Hirth. 8
[29968] Oeffentliche Zustellung.
Der Kaufmann S. Sachs zu Chemnitz, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Enzmann daselbst, klagt gegen den Agenten Christian Gottfried Gustav Klaube, früher in Chemnitz, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen einer Kaufpreisrestforderung von 101 ℳ für gelieferte Kleidungsstücke und Möbel mit dem An⸗ trage, den Beklagten zur Zahlung von 101 ℳ nebst Zinsen zu 5 % seit dem Tage der Klagzustellung zu verurtheilen, auch das Urtheil für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Chemnitz auf den 2. November 1886, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Chemnitz, am 17. September 1886.
Oehmichen, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Chemnitz, Abtheilung A.
[29969] 8 Oeffentliche Zustellung und Ladung.
In Sachen der Maria Schwab, Hirtenstochter von
Salching, und ihres Kindsvormundes Martin
Schwab, gegen Johann Blümel, Dienstknecht von
Tiefenthal, wegen Vaterschaft und Kindesalimenta⸗
tion ist auf Antrag der Klagspartei wegen unbe⸗
kannten Aufenthaltes des Beklagten die öffentliche
Zustellung der Klage, welche dahin geht, Urtheil zu
erlassen:
Johann Blümel ist schuldig,
a. die Vaterschaft zu dem von Maria Schwab am 30. November 1885 außerehelich geborenen Kinde Namens „Maria“ anzuerkennen und
bis zum zurückgelegten 13. Lebensjahre des Kindes einen jährlichen Unterhaltsbeitrag von 40 ℳ, die Hälfte der Kleidungs⸗, dann der Kur⸗ und Leichenkosten während der Alimentationszeit, endlich
c. für Kindbettkosten eine Entschädigung von 12 ℳ zu bezahlen,
bewilligt und zur Verhandlung der Sache auf
Dienstag, den 21. Dezember d. ;,
Vormittags 10 Uhr,
im diesgerichtlichen Sitzungssaale Nr. 6 Termin be⸗
stimmt, zu welchem der Beklagte hiemit geladen
wird. Am 28. August 1886. Kgl. Amtsgericht Straubing. Gengler. Beglaubigung: Der Kgl. Gerichtsschreiber (L. S.) Edenhofer.
Oeffentliche Zustellung. In der anhängigen Prozeßsache: 1) des Bermann Levy, Handelsmann zu Aach, 2) des Leopold Ermann, Handelsmann zu Wittlich, Kläger, vertreten durch Rechtsanwalt Rheinart, gegen 1) Nicolaus Beyer, Fuhrmann, bach, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthalts⸗ ort, 2) Michel Beyer, Ackerer in Lünebach, Vater des Erstbeklagten, 3) Katharina Beyer, ohne Stand, Tochter des Zweitbeklagten, minderjährig, vertreten durch den Zweitbeklagten Michel Beyer, als gesetzlicher Hauptvormund, 4) Katharina Reifenberg. 5) Marga⸗ retha Reifenberg, diese beide Ackerstandes und in Lünebach wohnhaft, Beklagter ad 1) nicht vertreten, ee Beklagten vertreten durch Rechtsanwalt Müller, laden die Kläger den Beklagten Nicolaus Beyer mit dem Antrage: „Wolle das Königliche Landgericht die Expertise vom 30. Juni 1886 ihrem ganzen Inhalte nach homologiren und die Parteien zum Zwecke der Looseziehung der in natura theilbar erkannten Immobilien, sowie zur Lizitation der in natura untheilbar erklärten Realitäten vor den König⸗ lichen Notar Dheil zu Prüm zurückverweisen und die Kosten der Masse oder dem Kontestanten zur Last legen“ zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu
Trier auf
. e Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Trier, den 16. September 1886.
“ Oppermann, 8 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[29973] Oeffentliche Zustellung.
Auszug. Jacob Neidlinger, Bierbrauereibesitzer, in Alzey wohnhaft, klagt gegen Jacob Blaß, früͤher Flaschen⸗ bierhändler, in Kirchheimbolanden wohnhaft gewesen, jetzt ohne bekanntes Gewerbe und ohne bekannten
Zur
[29965
früher zu Lüne⸗
rung:
Restforderung für Bier, mit dem Antrage auf Ver⸗ urtheilung des Beklagten zur Zahlung von 284 ℳ 43 ₰ mit Zinsen zu 6 % vom 12. Oktober 1884 an und der Prozeßkosten, auch vorläufige Vollstreckbarkeits⸗ erklärung des ergehenden Urtheils, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das K. Amtsgericht Kirchheimbolanden in dessen öffentliche Sitzung am
Donnerstag, den 11. November nächsthin,
Morgens 9 Uhr.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage hiermit bekannt gemacht.
Kirchheimbolanden, den 18. September 1886.
1 Der K. Amtsgerichtsschreiber.
Krieger, K. Sekretär. [29960] Oeffentliche Zustellung.
Die Kaufleute Berthold und Peter Thomsen zu Kiel, vertreten durch den Rechtsanwalt Gries⸗Danicau daselbst, klagen gegen den Bierhändler F. H. Lengauer, früher zu Kiel, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen einer Miethforderung von 225 ℳ, mit dem Antrage, daß Beklagter verurtheilt werde, an jeden der Kläger 112 ℳ 50 ₰ nebst 5 % p. a. vom Tage der Klage⸗ zustellung an laufenden Zinsen zu zahlen, und daß das Urtheil für vorläufig vollstreckbar erklärt werde, und laden den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ gericht zu Kiel, Abtheilung IV., Zimmer Nr. 3, auf den 3. Dezember 1886, Vormittags 10 Uhr.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Kiel, den 17. September 1886.
Lehmann,
Gerichtsschreiber des Königl. Amtsgerichts, Abth. 4.
[29971] Oeffentliche Zustellung.
In Sachen der Schneiderfrau Wilhelmine Flem⸗ ming, geborne Winkel, zu Arnhausen Abbau, ver⸗ treten durch die Rechtsanwälte Herr und Mahlen⸗ dorff in Köslin, wider ihren Ehemann, den Schneider Carl Flemming, früher zu Balfanz, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehetrennung, ladet die Klägerin den Beklagten zur mündlichen Verhandlung über die Abnahme des ihr durch Urtheil der II. Civilkammer des Königlichen Landgerichts hierselbst vom 17. Juni cr. auferlegten Eides zu dem vor der erwähnten Civilkammer auf den 16. Dezember d. Js., Vormittags 10 ½ Uhr, anberaumten Termin, in welchem dieselbe beantragen wird,
ihr den ihr auferlegten Eid durch das König⸗ liche Amtsgericht zu Polzin abnehmen zu lassen.
Köslin, den 9. September 1886.
Mahlke,
Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
978 . 2 [299781 Oeffentliche Zustellung.
Nr. 5029. Die Ehefrau des Marximilian Peter, Barbara, geb. Reiber, zu Obersasbach, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Günzburger, klagt gegen ihren Ehemann, zur Zeit an unbekannten Orten ab⸗ wesend, wegen Lebensgefährlichkeit, harter Miß⸗ handlungen, grober Verunglimpfungen und drei⸗ jähriger Landesflüchtigkeit, mit dem Antrage auf Ehescheidung und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Civil⸗ kammer Ia. des Großh. Landgerichts zu Offenburg
auf Dienstag, den 30. November 1886, Vormittags 9 Uhr, 1 mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Offenburg, den 18. September 1886. Der Gerichtsschreiber des Großh. Landgerichts: Thoma.
[29967. Oeffentliche Zustellung. “
Der Kaufmann Adolf Haas zu Siegen klagt gegen den Theobald Schmidt von Niederroßbach, dermalen unbekannt wo? abwesend, aus Waarenkauf, mit dem Antrage auf Verurtheilung desselben zur Zahlung von 21 ℳ 60 ₰ nebst 6 % Zinsen vom 12. Dezem⸗ ber 1884 an, und ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das König⸗ liche Amtsgericht zu Rennerod auf
Dienstag, den 16. November 1886,
Vormittags 8 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Rennerod, den 15. September 1886. Rose, Aktuar,
als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. I.
[29970] Oeffentliche Zustellung. Da die allgemeinen Rechtsnachfolger der zu St. Ingbert wohnhaft gewesenen und verstorbenen Louise Bastian, im Leben gewerblose Ehefrau von Joseph Danzer, früher Bohrmeister, dann Erzgräber und jetzt Schmelzarbeiter, daselbst wohnhaft, nämlich deren mit ihrem Wittwer erzeugten Kinder und Erben, beziehungsweise die Repräsentanten solcher, als: 1) ihr großjähriger Sohn Johann Danzer, früher Schmelzarbeiter in St. Ingbert, jetzt ohne bekanntes Gewerbe und ohne bekannten Wohn⸗ und Auf⸗ enthaltsort abwesend, und 2) die Konsorten desselben, wie sie in den nach⸗ bemeldeten Zeitungsblättern genannt sind, alle handelnd, wie dort angegeben, der an sie ergangenen Zahlungsaufforderung vom 27. Juni 1886 von Seiten des Peter Uhl, Sohn von Carl, Oekonom, und des Louis Grewenig, Kaufmann, Beide in St. Ingbert wohnend, ersterer als Präsident, letzterer als Rechner der katholischen Kirchenfabrik zu St. Ingbert — öffentlich zugestellt an den vorgenannten Abwesenden durch Einrückung in den zu St. Ingbert erscheinenden „St. Ingberter Anzeiger“, Blatt Nr. 130 vom 10. Juli 1886, und in den zu Berlin erscheinenden „Deutschen Reichs⸗Anzeiger“ in der zweiten Beilage zum Blatt Nr. 162 vom 13. Juli 1886 — trotz der damit verbundenen Androhung der vertrags⸗ mäßigen Wiederversteigerung von Steuergemeinde St. Ingbert:
Plan Nr. 115, 3 Dez. = 1 a Fläche, worauf ein Wohnhaus mit Stall und Hofraum, nebst Plan Nr. 116, 13 Dez. = 4 a 40 qm Pflanz⸗ garten hinter dem Hause, zusammen ein Ganzes, gelegen zu St. Ingbert auf dem Höfchen, keine Genüge leisteten, hat der Kgl. Notar Kemmer in St. Ingbert auf das durch die genannten Ver⸗ treter der besagten Kirchenfabrik an ihn gerichtete
Tage zur Abhaltung der vertragsmäßigen Wieder⸗ versteigerung der beschriebenen Liegenschaft Tagfahrt anberaumt auf Mittwoch, den 3. November 1886, Nachmittags 4 Uhr, zu St. Ingbert in der Wirtschaft der Wittiwe von Julius Grewenig.
Im erwähnten Gesuche wurden die Schuldner vor⸗ geladen, in diesem Termine zu erscheinen, um ihre Rechte zu wahren.
Vorstehender Auszug wird mit richterlicher Be⸗ willigung zum Zwecke der Zustellung an den vor⸗ genannten abwesenden Johann Danzer hiermit ver⸗ öffentlicht.
St. Ingbert, den 17. September 1886.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Zwick, Kgl. Sekretär.
[29961]
Nr. 15 694. Stefan Klingert von Lauda, als Vormund des von der Maria Ursula Vierneisel von da außerehelich am 21. Juli 1886 geborenen Johann⸗ Wilhelm Vierneisel von Lauda, klagt gegen den ledigen Johann Ulsamer von Lauda, z. Zt. an unbe⸗ kannten Orten abwesend, aus außerehelichem Bei⸗ schlaf, auf Zahlung eines wöchentlichen Ernährungs⸗ beitrags von 1 ℳ 50 ₰ in tjährigen Raten vor⸗ aus zahlbar, bis zum zurückgelegten 14. Lebensjahre des Johann Wilhelm Vierneisel, und ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor Gr. Amtsgericht Tauberbischofsheim auf
Dienstag, den 16. November 1886, Vormittags 9 Uhr.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Tauberbischofsheim, 16. September 1886. Der Gerichtsschreiber des Gr. Bad. Amtsgerichts:
Lederle. [29979]
Durch rechtskräftiges Urtheil der IJ. Civilkammer des hiesigen Königlichen Landgerichts vom 11. Mai 1886 ist zwischen den Eheleuten Stellmacher Otto Maedel und Wilhelmine, geborenen Escherich zu Düsseldorf, die Gütertrennung mit allen gesetzlichen Folgen seit dem 31. März 1886 ausgesprochen worden.
Düsseldorf, den 11. September 1886.
Gickeler, Actuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [29984]
Nr. 5972. J. U. S. gegen Leonhard Friedrich Arnold, Landwirth von Buggingen, z. Zt. flüchtig, wegen Körperverletzung mit nachgefolgtem Tode.
Beschluß.
Wird — entsprechend dem Antrage der Gr. Staats⸗ anwaltschaft — gemäß §. 332 Str.⸗P.⸗O. das im Deutschen Reiche befindliche, in den Gemarkungen Buggingen und Dattingen gelegene liegenschaftliche Vermögen des flüchtigen Angeschuldigten Leonhard Friedrich Arnold von Buggingen mit Beschlag be⸗ legt und diesem die Veräußerung, Belastung und Verpfändung desselben untersagt.
Freiburg, den 15. September 1886. Großherzoglich Badisches Landgericht Freiburg. Strafkammer II.
(gez.) Haaß. Eimer. Courtin.
Vorstehende Ausfertigung wird als mit der Ur⸗ schrift übereinstimmend beglaubigt.
Freiburg, den 16. September 1886.
Gerichtsschreiberei des Gr. Landgerichts. (L S.) v. Diemer.
Nr. 29 717. Dies wird hiemit öffentlich bekannt gemacht.
Freiburg, den 17. September 1886.
Der Gr. Bad. Staatsanwalt. J. V.: König.
Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.
Eisenbahn⸗Direktionsbezirk Elberfeld.
Die Anfertigung, Lieferung und Aufstellung der Eisenkonstruktion für 2 Unterführungen der Neben⸗ bahn Vohwinkel —Solingen im Gesammtgewichte von rd. 12 tons soll öffentlich verdungen werden. Zeichnungen und Verdingniß⸗Heft liegen im hiesigen Verwaltungsgebäude, Zimmer Nr. 76, zur Einsichtaus. Abdrücke derselben sind gegen kostenfreie Einsendung oder Nachnahme von 1,50 ℳ von dem Kanzlei⸗ Vorsteher Peltz hierselbst zu beziehen.
Die Eröffnung der mit entsprechender Aufschrift zu versehenden versiegelten Angebote findet am 27. September d. Js., Vormittags 11 Uhr, statt. Zuschlagsfrist 14 Tage.
Elberfeld, den 11. September 1886.
Königliche Eisenbahn⸗Direktion.
[29918] Submission.
Die Beschaffung von: . 64 935 Meter Drillich 83/84 em breit, 36 000 Drillich zu Hosen,
8 522 weiße Leinwand zu Hosen, 15 095 Segelleinwand zu Hosen, 69 595 Kaliko zu Hemden,
10 406 Kaliko zu Unterhosen, 35 037 Köper zu Unterhosen,
8 670 dunkelblaue Futterleinwand,
60 720 graue Futterleinwand,
„ 77 675 „ Futter⸗Kaliko,
soll öffentlich verdungen werden; Termin
30. September d. Is., Vormittags 10 Uhr, „Kleberstaden Nr. 7 hierselbst.
Die Bedingungen liegen in unserer Registratur
und beim hiesigen Montirungs⸗Depot aus, können
auch für 50 ₰ von uns bezogen werden.
Offerten sind versiegelt mit der Aufschrift:
„Submission auf Lieferung von Bekleidungs⸗
1 Materialien für die Truppen“,
spätestens zum Termin an uns portofrei einzusenden.
Darin ist anzugeben, daß Submittent von den Liefe⸗
rungsbedingungen Kenntniß genommen hat.
Straßburg, 13. September 1886.
Intendantur 15. Armee⸗Corp
Verloosung, Kraftloserklärung, Zinszahlung u. s. w. von öffentlichen Papieren. 8
[29904] Von den auf Grund des Allerhöchsten Privilegii vom 27. Februar 1882 ausgefertigten Anleihe⸗
Wohn⸗ und Aufenthaltsort abwesend, wegen einer
Gesuch vom 17. September 1886 hin am gleichen 1““
scheinen der Stadt Trebbin
sind nach Vorschrift
des Tilgungsplanes zur Einziehung im Jahre 1887 ausgeloost worden:
Nr. 16, Nr. 23, Nr. 64, Nr. 69, Nr. 104, Nr. 116. Nr. 160. 11 1 3 ꝛDie Inhaber werden aufgefordert, die ausgeloosten Stadtanleihescheine nebst den noch nicht fällig gewordenen Zinsscheinen und den hierzu gehörigen Zinsscheinanweisungen vom 1. April 1887 ab bei der Kämmerei⸗Kasse hierselbst einzureichen und den Nenn⸗ werth der Anleihescheine dafür in Empfang zu nehmen. K 8 9
Mit dem 1. April 1887 hört die Verzinsung der ausgeloosten Stadtanleihescheine auf. 8
Für fehlende Zinsscheine wird deren Werthbetrag vom Kapital abgezogen.
Trebbin, den 14. September 1886
Der Magistrat.
111111 2 8
5 % Anleihe der Stadt Bucares
von 1884.
Bei der am 1./13. September 1886 stattgehabten Verloosung sind folgende Nummern gezogen worden:
41 Obligationen à 500 Lei = 400 ℳ
Nr. 246 429 573 657 1130 1474 2480 2608. 2916 3367 3604 4703 5131 5597 5954 6508 6780 7097 7635 8187 9237 9283 9387 9616 9728 10035 10484 11258 11856 12082 12176 12610 13133 13157 14164 14186 14576 14584 14670 15443 15652.
9 Obligationen à 2500 Lei = 2000 ℳ Nr. 16502 16552 16968 17158 17315 17575 17735 18017 18420.
Die Zahlung des Kapitals erfolgt gegen Rück⸗ gabe der verloosten Obligationen, welche mit den noch nicht fälligen Zinscoupons versehen sein müssen,
vom 1./13. November 1886 ab
Berlin bei der Direktion der Diskonto⸗
Gesellschaft, 1 8 dem Bankhause S. Bleichröder, in Frankfurt a. M. bei dem Bankhause M. A. von Nothschild & Söhne in Mark zum festen Kurse von 80 ℳ für 100 Lei. — Mit dem 1./13. November 1886 hört die Verzinsung der ausgeloosten Obligationen auf.
—
[299033 Bekanntmachung.
Nachdem der Beschluß der hiesigen städtischen Behörden, den Zinsfuß der Seitens der Stadt Buckau auf Grund des Allerhöchsten Privilegii vom 1. März 1880 ausgegebenen, auf den Inhaber lauten⸗ den Anleihescheine zum 1. Januar 1887 von 4 ½ auf 4 % durch Abstempelung herabzusetzen, unterm 26. März cr. die Allerhöchste Genehmigung erhalten hat, fordern wir die zeitigen Inhaber der gedachten Anleihescheine hierdurch auf, die letzteren, sowie die dazu gehörigen Anweisungen und die nach dem 2. Januar 1887 fällig werdenden Zinsscheine behufs der Abstempelung auf 4 % in der Zeit vom 15. Juli 1886 bis spätestens zum 31. Dezember 1886
an das Bankhaus von Dingel & Co. in Magdeburg einzureichen, welches in unserem Auftrage die Ab⸗ stempelung Zug um Zug vornehmen wird.
Solchen Inhabern der qu. Anleihescheine, welche sich die Zinsherabsetzung nicht gefallen lassen wollen, was auch von denjenigen angenommen werden wird, welche die Abstempelung bis zum 31. Dezember 1886 nicht bewirken lassen, werden die bezüglichen Schuld⸗ verschreibungen hierdurch zur Rückzahlung am 2. Jannar 1887 gekündigt.
Die Auszahlung des Kapitalbetrages der gekün⸗ digten Schuldverschreibungen erfolgt ebenfalls durch das Bankhaus von Dingel & Co. zu Magde⸗ burg. Die Verzinsung der gekündigten Schuldver⸗ schreibungen hört mit dem 1. Januar 1887 auf.
Buckau, den 22. Mai 1886.
Der Magistrat. Thiem.
079390 8 1279300 Bekanntmachung. Kündigung
der Anleihescheine der Kreisstadt Inowrazlaw.
Auf Grund des von uns bestätigten Stadtverord⸗ netenbeschlusses vom 19. Januar d. Js. sollen die von uns auf Grund des Allerhöchsten Privilegiums vom 30. April 1880 ausgegebenen, noch im Umlauf befindlichen, mit 4 ½ „% verzinslichen Anleihescheine der Kreisstadt Inowrazlaw Litt. A., B., C. und D. zum 1. April k. Is. durch baare Rückzahlung der Valuta in Höhe des Nennwerths eingelöst werden.
Demzufolge kündigen wir hiermit sämmtliche zur Zeit coursirende Anleihescheine der Kreisstadt Ino⸗ wrazlaw, nämlich die Stücke Litt. A. Nr. 1 bis inkl. 25 über je 2000 ℳ, Litt. B. Nr. 1, 3 bis inkl. 9, 11 bis inkl. 21, 23 bis inkl. 45, 48 bis inkl. 55, 57, 58, 60 bis inkl 85, 87 bis inkl. 98 und 100 über je 1000 ℳ, Litt. C. Nr. 1 bis inkl. 8, 10, 11, 14 bis inkl. 18, 20 bis inkl. 40 über je 500 ℳ, Litt. D. Nr. 3, 4, 7, 8, 10 bis inkl. 24, 26 bis inkl. 59, 61 bis inkl. 71, 73 bis inkl. 83, 85 bis inkl. 92, 94 bis inkl. 112, 114, 115, 118 bis inkl. 145, 147 bis inkl. 177 und 179 bis inkl. 200 über je 200 ℳ den Inhabern mit der Aufforderung, die ihnen zustehenden Kapitalien am 1. April k. IJs. gegen Rückgabe der Anleihescheine und der von diesem Zeitpunkte ab laufenden Zinsscheine und Talons ent⸗ weder bei unserer Stadthauptkasse oder bei dem Bankhause Delbrück Leo et Co. in Berlin W., Mauerstraße 61/62, in Empfang zu nehmen.
Die Verzinsung der gekündigten Stadtanleihe⸗ scheine hört in jedem Falle an dem zur Rückzahlung des Kapitals bestimmten Termine auf und wird der Betrag für nicht zurückgelieferte, vom 1. April k. Js. ab laufende Zinsscheine von den Kapitalien in Abzug gebracht werden. Inowrazlaw, den 5. September 1886.
Der Magistrat. Dierich.
Den Inhabern der gemäß obiger Bekanntmachung der Stadt Inowrazlaw zur baaren Rückzahlung des Nennwerthes zum 1. April 1887 gekündigten 4 ½ % igen Anleihescheine bieten wir hierdurch den Umtausch solcher 4 ½ % iger Anleihescheine
werth in 4 % igen Anleihescheinen der Stadt Inowrazlaw gleichfalls mit Coupons über die Zinsen vom 1. Oktober 1886 ab, an, soweit die eingereichten Beträge mit den Abschnitten der neuen Anleihe herzustellen sind, unter der Bedin⸗ gung, daß uns bei dem Umtausch in Baar 3 % (drei Prozent) vom Nennwerthe zugezahlt werden. Der Betrag der etwa fehlenden Coupons muß uns ebenfalls in Baar erlegt werden.
Die neuen 4 % igen Anleihescheine sind in Stücken zu 2000, 1000, 500 und 200 ℳ ausgefertigt.
Wir besorgen diesen Umtausch vom 20. September d. J. an bis zum 15. November d. Js. in den üblichen Geschäftsstunden, nach dem 15. November d. Js. halten wir uns nicht mehr gebunden, den Umtausch zu bewerkstelligen. “
Delbrück, Leo et Co. Berlin.
19. Sept. des am 1. Oktbr.
Holländischen Anleihe vom Jahre 1866 für 20. März 19. Sept. vom 1. April
London ausgegeben werden.
Reichsschulden⸗Tilgungskommission. St. Petersburg. 1
Die Reichsschulden⸗Tilgungskommission bringt hiermit zur allgemeinen Kenntniß, daß, anläßlich 1886 ablaufenden Termins der im Jahre 1876 zu den Billeten der 5 % Englisch⸗
— neue Conponsbogen nebst Talons zu den Billeten dieser Anleihe für die nächstfolgenden zehn Jahre 1887 bis zum 1. Oktbr 1896 gegen Ablieferung der alten Talons dieser An⸗ leihe von den Bankhäusern Hope & Co. in Amsterdam und Gebrüdern Baring & Co. in
die zweiten zehn Jahre emittirten Couponsbogen,
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Heymanns
Reichsgesetzes vom 21. Oktober 1878. Polizei⸗Sekretär. ℳ 2,40.
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1“
Deutschen Civilprozeß.) Wurde allgemein versandt;
Terxt⸗Ausgabe mit Sachregister ℳ 3.
Verschiedene Bekanntmachungen. S. Roeder’'s Bremer Börsenfeder
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. BhEMERH BORSEMNFEDER
vdi in vier Spitzenbreiten ist und bleibt trotz aller sogenannten Neuerungen und Imitationen die auerkannt beste Burcau⸗ u. Comptoirfeder. eder Versuch wird diese Empfehlung rechtfertigen.
Durch alle Schreibwaaren⸗Handlungen des In⸗ und Auslandes zu beziehen. S. Roeder,
Verlag, Berl Rechts⸗ und Staatswissenschaftlicher Verlag. —2 8. 2 88 26, 144, ¾ . ,653 . Sozialdemokratische Druckschriften und Vereine, verboten auf Grund Im amtlichen Auftrage bearbeitet Die Behörden wurden auf das Buch amtlich aufmerksam gemacht.
2 . 216 8 3 1 . ee* Eine civilprozessualische Enquêéte, Vorwort von Professor Dr. Wach, Fragebogen von Professor Dr. Weismann in Leipzig.
gen der Fragebogen gingen in beträchtlicher Anzahl aus allen Theilen Deutschlands ein auch fernere Zusendungen an die Adresse der Verlagsbuchhandlung zu richten.
Die Neichsgesetzgebung über Kranken⸗ und Unfallversicherung. nsgal Es erschien wünschenswerth, eine korrekte und handliche Text⸗Aus⸗ gabe aller über das Kranken⸗ und uUnfallversicherungswesen bis jetzt erlassenen Gesetze zu veranstalten.
8. ROEDERH'S
Königl. Hoflieferant.
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. (Separatabdruck aus der Zeitschrift für weitere Exemplare stehen zu Diensten. Beantwortun⸗ nd wird gebeten,
[28901]
Bei dem Beginn des neuen Quartals städter Zeitung“ ergebenst ein. Die „Darmstädter Zeitung“
der Nachrichten zu genügen. Sie wird so frühzeitig
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behandeln.
schaften finden eingehende Berücksichtigung.
Die T
demselben Tage in dem ersten Blatte Aufnahme.
Die interessanten Mittheilungen der das vierteljährlich Beilage ausgegeben.
4 ℳ, bei den Postanstalten inkl. des Postaufschlags
wünscht. Die Einrückungs⸗Gebühren betragen für Lokal⸗Anzeigen 12 ₰, und finden Inserate sowohl ir Darmstadt, im September 1886.
Einladung zum Abonnement.
— täͤdt, erscheint täglich in einer doppelten Ausgabe (Sonntags und Montags einmal) und ist in der Lage, allen Ansprüchen an Vollständigkeit, Reichhaltigkeit und Raschheit
Tage, an dem es ausgegeben wird, in die Hände unserer Leser im Großherzogthum ge⸗ Die „Darmstädter Zeitung“ wird wie bisher den hessischen Angelegenheiten, beziehungsweise den Nachrichten aus dem Großherzogthum, in jeder Hinsicht ausgedehnte Beachtung widmen. In ent⸗ sprechend hervorragender Weise wird die „Darmstädter Zeitung“ die Angelegenheiten des Deutschen Reichs Ueber die Verhandlungen des deutschen Reichstages wird regelmäßig auf das rascheste und genaueste referirt; die Verhandlungen der preußischen und anderer deutschen konstitutionellen Körper⸗ Die äußere Politik und die inneren Verhältnisse der außer⸗ deutschen maßgebenden Großstaaten erfahren entsprechende Behandlung.
elegramme werden bei dem zweimaligen Erscheinen mit besonderer Raschheit, erforder⸗ lichen Falls durch Extra⸗Ausgaben, mitgetheilt. Die Resultate der Frankfurter Börse finden noch an
8 Die „Darmstädter Zeitung“ bringt als Feuilleton Original⸗Romane und Novellen, Aufsätze wissenschaftlichen, belletristischen und künstlerischen Inhalts. erscheinende Zugangs⸗Verzeichniß der Großh. Hofbibliothek werden kostenfrei als Die „Darmstädter Zeitung“ kostet in Darmstadt vierteljährlich 3 ℳ 25 ₰, mit Bringerlohn Hinsichtlich des Allgemeinen Anzeigers bemerken wir, daß sich derselbe zufolge der sehr starken Auflage, der Verbreitung der „Darmstädter Zeitung“ in allen Gemeinden des Großherzog⸗ thums und des Umstandes, daß sie als Organ für die Bekanntmachungen aller öffentlichen Behörden dient, vorzugsweise für Veröffentlichungen eignet, welche man zur Kenntniß des ganzen Landes zu bringen
ndem ersten wie in dem zweiten Blatte Beförderung.
Die Expedition der Darmstädter Zeitung.
laden wir zum Abonnement auf die „Darm⸗
erpedirt, daß das erste Blatt noch an demselben
Grosth. Centralstelle für Landesstatistik, sowie
3 ℳ 75 ₰ pro Vierteljahr, erkl. Bestellgebühr.
den Raum der fünfspaltigen Petitzeile 15 ₰, für
Kommanditgesellschaften auf Aktien und Aktiengesellschaften.
[29872) Bekanntmachung. Nachdem die Generalversammlung der Acetionaire der Rheinisch Pommerschen Ackerbau Aetien⸗ gesellschaft die Auflösung und Liquidation der Ge⸗ sellschaft beschlossen hat und dies in das Handels⸗ register eingetragen ist, wird dies hierdurch in Ge⸗ mäßheit des Artikels 243 des H. G B. bekannt gemacht, und werden zugleich diejenigen Personen, welche Ansprüche an die Gesellschaft als deren Gläubiger zu haben vermeinen, aufgefordert, sich mit diesen ÄAnsprüchen bei der Gesellschaft zu melden. Gramenz, den 17. September 1886.
Rheinisch Pommersche Ackerbau Actiengesellschaft.
L. Mackensen. G. Grenzdörfer.
Actienbrauerei Wickbold.
Wir bringeß hiermit ergebenst zur Kenntniß, daß wir, nachdem der Herr Finanz⸗Minister die auf unseren abgestempelten und auf Namen lautenden Actien befindlichen Giros (Cessionen) für stempel⸗ pflichtig erachtet hat, es durch Zahlung einer Pau⸗ schal⸗Summe erwirkt haben, daß alle diejenigen Giros, welche bis zum 18. Januar a. c. vollzogen und bisher nicht schon gestempelt sind, einer Versteunerung nicht mehr bedürfen, während alle später vollzogenen Giros der Stempelpflicht unterworfen bleiben.
mit Conpons über die Zinsen vom 1. Ok⸗ tober 1886 ab gegen den gleichen Nenn⸗
Königsberg i./Pr., den 15. September 1886. Die Direktior
29880]
Die letzte Einzahlung von 25 % gleich zweihundertundfünfzig Mark pro Acetie ist in der Zeit vom 4.—12. Oktober cr. an unserer Kass zu leisten.
Eisleber Bankverein Ulrich, Zickert & Co.
Ulrich. Zickert. [29995] 8 8 8 — 2 2Q Steinkohlenbauverein Kaisergrube
zu Gersdorf. Die am 1. Oktober 1886 fälligen Zinsen unserer Prioritäts⸗Anleihe werden vom genannten Tage ab bei den bekannten Zahlstellen gegen Abgabe des 22. Ziusscheines eingelöst. 8 Zwickau, den 20. September 1886. Das Direktorinm.
[29994] Steinkohlenbauverein Deutschland zu Oelsnitz, E.
am 1. Oktober 1886 fälligen Zinsen unserer Prioritätsanleihe werden von genanntem Tage ab bei den bekannten Zahlstellen gegen Abgabe
des 22. Zinsscheines eingelöst. Helsnitz, E., den 20. Septembe Das Direktorinm.
Die
[29878] 1b 5prozentige hypothekarische Anleihe
der Oberschlesischen Eisenbahn⸗Bedarfs
Actien⸗Gesellschaft.
Am 1. Oktober cr., Nachmittags 4 Uhr,
findet im Geschäftslokale der Breslauer Disconto⸗
Bank, Hugo Heimann & Co. zu Breslau, die Aus⸗
loosung derjenigen Obligationen unserer Gesellschaft
statt, welche vom 2. Januar 1887 ab à 105 %
zurückgezahlt werden.
Die Inhaber von Obligationen sind berechtigt, der
Ausloosung beizuwohnen.
Friedenshütte, den 18. September 1886.
Direktion der Oberschlesischen Eisenbahn⸗
Bedarfs⸗Actien⸗Gesellschaft.
29874] Zschipkau Finsterwalder Eisenbahn Gesellschaft.
Unter Bezugnahme auf §. 12 des Gesellschafts⸗ statuts ersuchen wir die Aktionäre ergebenst, inner⸗ halb 4 Wochen und zwar spätestens bis zum 21. Oktober cr. die 2. Rate mit 20 % des ge⸗ zeichneten Aktienkapitals 200 ℳ, abzüglich 8,50 ℳ, also 4 % Zinsen der bisherigen Einzahlung von 250 ℳ, also mit 191 ℳ 50 ₰ pro Aktie an unsern Zahlstellen: 1) die Kur⸗ und Neumärkische Ritterschaftliche
Darlehnskasse zu Berlin, Wilhelmsplatz 6, 2) die städtische Kämmereikasse hier zu leisten. Finsterwalde, den September 1886.
Direction 1 der Zschipkan Finsterwalder Eisenbahn Gesellschaft. Michow. Winkelmann
Actien⸗Gesellschaft Siegener Dynamit⸗Fabrik zu Förde bei Grevenbrück.
Eingetretener Hindernisse wegen muß die auf den 25. c. einberufene außerordentliche Generalversamm⸗ lung auf Donnerstag, den 30. September c.,
Nachmittags 3 ½ Uhr, verschoben werden. Ort und Tagesordnung bleiben dieselben. Siegen, 20. September 1883.
Der Aufsichtsrath
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—2.
2 * 9 0 2⁹ 2 Limburger Fabrik⸗& Hütten⸗Verein. Die diesjährige ordentliche Generalversamm⸗ lung findet am Mittwoch, den 6. Oktober,
Vormittags 11 ½ Uhr, im „Bentheimer Hofe“ hier statt, wozu die Inhaber von Antheilscheinen unter Verweisung auf die §§. 34 bis 38 des Gesellschafts⸗Statuts hierdurch ergebenst eingeladen werden.
Gegenstände der Tagesordnung sind:
1) Erstattung des Jahresberichts.
99 eines Mitglieds des Verwaltungs⸗
raths.
Hohenlimburg, 20. September 1886.
Der Verwaltungsrath.
[300831 Aetien⸗Baunverein „Passage’“.
Der Zinscoupon Nr. I. unserer 4 % Theilschuld⸗ verschreibungen wird an unserer Casse, den Bank⸗ häusern Born & Busse, Jacquier & Seeurius und Meyer Cohn hier von heut ab ausgezahlt.
Berlin, den 21. September 1886.
Die Direktion. 180090 =01b
Gasbeleuchtungs⸗Gesellschaft zu Altenburg.
Die diesjährige ordentliche Generalversamm⸗ lung wird andurch auf Mittwoch, den 27. Oktober d. J., Nachmittags 3 Uhr, in der Kommissionsstube des hiesigen Rathhauscs anberaumt. “ Tagesordnung: 1 u 1) Geschäftsbericht des Directoriums. 2) Beschluß über die Bilanz und die Gewinn⸗ und Verlustrechnung auf das Verwaltungsjahr vom 1. Juli 1885 bis 30. Juni 1886, sowie über die Entlastung des Vorstandes. 3) Beschluß über Vertheilung des Reingewinns. 4) Ergänzungswahl des Aufsichtsrathes.
Der Geschäftsbericht mit Bilanz, Rechnung und Gewinnvertheilungsvorschlag liegt vom 11. Oktober d. J. an im Kassenlokal der Gesellschaft bei Herrn Kaufmann P. Thurm hier zur Einsicht für die Be⸗ theiligten aus und wird diesen daselbst spätestens 8 Tage vor der Generalversammlung gedruckt zur Verfügung gestellt.
Altenburg. am 20. September 1886.
Das Direrctorium der Gasbeleuchtungs⸗
. Gesellschaft. Gerlach. Enger.
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Thurm. [30057]
Consum⸗Verein Aue i. S Sonntag, den 10. Oktober d. J;5., Nachmittags halb 3 Uhr, im Saale des Herrn Moritz Bleyl Generalversammlung. Tagesordnung: 1) Vortrag des Geschäftsberichts. fikation der Jahresrechnung und Entlastung des Vor⸗ standes. b 1 2) Beschlußfassung über Gewinnvertheilung. 3) Beschlußfassung über die der Verwaltung zu gewährende Entschädigung. 4) Neuwahl des Vorstandes. 5) Ergänzungswahl des Verwaltunasrathes. 6) Wahl des sachverständigen Revisors. 7) Aufnahme neuer Mitglieder. 8) Abänderung der Statuten. 9) Anträge von Mitgliedern. Der Vorstand. Moritz Reichel. Traugott Rudorf.
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